Reise durch Nord-Spanien

Eine Nord-Spanien Reise bietet die perfekte Mischung aus atemberaubenden Landschaften, kulturellen Highlights und einzigartigen Erlebnissen.

Wir berichten euch von unserem dreiwöchigem Roadtrip mit dem Camper durch Nord-Spanien, stellen euch unsere schönsten Ausflugsziele und Wanderungen vor und erzählen euch von unseren Erfahrungen mit dem Wohnmobil im Norden von Spanien.

Zur besseren Übersicht haben wir für euch ein Inhaltsverzeichnis mit Sprungmarken erstellt:

Inhaltsverzeichnis


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Anreise nach Nord-Spanien

Wir sind Anfang November mit unserem Camper durch das Val d’aran in den katalanischen Pyrenäen nach Nord-Spanien angereist. Hier erwarteten uns bunte Bäume, schneebedeckte Berge und unsere ersten Gänsegeier-Sichtungen.

Der Gänsegeier ist in den Bergen Nordspaniens, insbesondere in den Pyrenäen und den Picos de Europa, beheimatet. Er hat sich perfekt an die rauen, felsigen Landschaften der nordspanischen Gebirgszüge angepasst, wo er seine Nester in steilen Felswänden baut.

Dank intensiver Schutzmaßnahmen und Wiederansiedlungsprojekte hat sich der Bestand des Gänsegeiers in Nordspanien in den letzten Jahren stabilisiert, doch bleibt er weiterhin eine seltene und geschützte Art. Für uns war die Beobachtung der Gänsegeier in freier Wildbahn ein unvergessliches Erlebnis.

Es empfiehlt sich daher auf jeden Fall ein Fernglas auf eurer Reise durch Nord-Spanien dabei zu haben.

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Mont-Rebei-Schlucht

Unsere Spanienreise beginnt am Rande der Pyrenäen, im Serra del Montsec Gebirge.

Hier befindet sich die beeindruckende Mont-Rebei-Schlucht (Koordinaten auf Google Maps). Der spektakuläre Canyon, der durch den Noguera Ribagorçana-Fluss geformt wurde, bietet eine der aufregendsten Wanderungen in Nord-Spanien.

Mit schmalen Pfaden, die in die Felswände gehauen wurden, und schwindelerregenden Hängebrücken war dieser Ausflug ein sehr eindrucksvoller Start in unsere Spanienreise.

An dieser Stelle vielen Dank an @owlsons.abenteu.r.er, die uns den Tipp zu dieser und zur nächsten Wanderung gegeben haben.

Einen vollständigen Wanderbericht mit komoot-Karte findet ihr hier:

Wanderung durch die Mont-Rebei-Schlucht in Spanien

Wir berichten von unserer Wanderung durch die Mont-Rebei-Schlucht in Spanien …


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Alquézar

Nach unserem adrenalinhaltigen Start ging es weiter in die Region Huesca nach Alquézar (Koordinaten auf Google Maps), einem der schönsten Dörfer Spaniens.

Dieses mittelalterliche Juwel thront auf einem Hügel über dem Río Vero und bietet neben seiner historischen Altstadt auch den spektakulären „Ruta de las Pasarelas“, einen Wanderweg über Holzstege entlang der Felswände und Wasserfälle.


Erdhügel von Valpalmas

Auf unserem Weg weiter in Richtung Norden machten wir einen Zwischenstopp bei den Erdhügeln von Valpalmas (Koordinaten auf Google Maps). Diese faszinierenden geologischen Formationen, die durch Erosion entstanden sind, erinnern an die Landschaften im amerikanischen Wilden Westen und bieten einen außergewöhnlichen Anblick inmitten der spanischen Steppe.


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Bardenas Reales

Weiter führte unsere Reise in die Bardenas Reales (Koordinaten auf Google Maps), eine der beeindruckendsten Halbwüsten Europas. Die bizarren Felsformationen und die weiten, kargen Landschaften machen diese Region einzigartig und bieten fantastische Möglichkeiten für Wanderungen und Fototouren.

Die Halbwüste Bardenas Reales ist ein 42.500 Hektar großer Naturpark, der von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt wurde.

Der Zugang erfolgt hauptsächlich von der Stadt Arguedas aus. Dort gibt es einen kostenlosen Wohnmobilstellplatz (Koordinaten auf Google Maps). Direkt neben diesem kann man ehemalige Felsenwohnungen besichtigen.

Der Besuch der Bardenas Reales ist kostenlos. Die Besuchszeiten sind jedoch auf zwischen 8 Uhr bis eine Stunde vor Sonnenuntergang eingeschränkt. Zu Beginn des Naturparks gibt es ein Informationszentrum (Koordinaten auf Google Maps).

Wir folgten einer ca. 25 Kilometer langen Rundstrecke, die durch das Gebiet Bardena Blanca verläuft. Wir die Strecke haben wir mit Fotopausen ca. zwei Stunden gebraucht.

Vom Castildetierra (Koordinaten auf Google Maps) haben wir einen Spaziergang zum Aussichtspunkt „Cabezo de las Cortinillas“ (Koordinaten auf Google Maps) gemacht.


Heiße Quellen bei Arnedillo

Nach den abenteuerlichen ersten Tagen wird es Zeit für Entspannung in den heißen Quellen bei Arnedillo (Koordinaten auf Google Maps) in La Rioja. Die natürlichen Thermalquellen, die direkt am Fluss liegen, sind perfekt, um die Seele baumeln zu lassen und die Batterien wieder aufzuladen.

Geparkt haben wir auf einem kostenpflichtigen Wohnmobilstellplatz (Koordinaten auf Google Maps) etwas oberhalb der Ortschaft, alle anderen Parkplätze sind höhenbeschränkt.


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Atlantikküste

Danach führte uns unsere Route an die Atlantikküste in die Provinz Kantabrien.

Das Wetter im November an der spanischen Atlantikküste ist oft wechselhaft und von milden Temperaturen geprägt. Die Temperaturen bewegen sich tagsüber meist zwischen 10 °C und 16 °C. Es ist jedoch die feuchteste Jahreszeit, in der es sehr häufig regnet. Windige Tage und dichte Wolkendecken sind typisch, doch es gibt auch sonnige Phasen, die die dramatische Küstenlandschaft in einem besonderen Licht erscheinen lassen.

Der Atlantische Ozean ist zu dieser Jahreszeit kühl und unruhig, was Badeaktivitäten weniger beliebt macht.

Aufgrund des Wetters entschieden wir das Baskenland, mit seinen bekannten Ausflugszielen der Stadt Bilbao und Gaztelugatxeko Doniene (Koordinaten auf Google Maps) auszulassen. Die Gaztelugatxeko Doniene ist eine spektakulär gelegene Insel an der baskischen Küste, die über eine lange, steile Treppe erreichbar ist und durch ihre beeindruckende Kapelle und die atemberaubenden Ausblicke auf den Atlantik begeistert.

Weitere Aktivitäten rund um Bilbao findet ihr auf GetYourGuide*:

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Picos de Europa

Von der Küste geht es in die Berge, genauer gesagt in den Picos de Europa Nationalpark. Hier erwartet uns die berühmte Ruta del Cares (Koordinaten auf Google Maps), eine der bekanntesten Wanderungen in Nord-Spanien. Der Weg schlängelt sich durch eine enge Schlucht entlang des Río Cares und verbindet die beiden Orte Poncebos und Caín.

Der Weg ist in den Felsen gegraben und führt die meiste Zeit am Abgrund entlang. Hin- & zurück sind es ca. 23 Kilometer zurückzulegen.

In Poncebons befindet sich ein Wanderparkplatz (Koordinaten auf Google Maps). Wir empfehlen euch, diesen auch in der Nebensaison möglichst früh anzufahren.

In Las Arenas gibt es einen kostenlosen Wohnmobilstellplatz (Koordinaten auf Google Maps). Auf dem Wanderparkplatz ist das Parken über Nacht nicht erlaubt.


Mirador Playa de Peñadoria

Nach unserem Ausflug in den Picos de Europa Nationalpark haben wir drei Tage lang ein kleines Tierheim in Asturien unterstützt und konnten viel über den Tierschutz in Spanien erfahren.

Danach führte uns unsere Route wieder an die Atlantikküste zum Mirador Playa de Peñadoria (Koordinaten auf Google Maps), einem atemberaubenden Aussichtspunkt an der Küste Asturiens im Nordwesten Spaniens. Der Aussichtspunkt liegt oberhalb des Playa de Peñadoria, einem abgelegenen Strand, der von imposanten Klippen umrahmt wird.


Catedrais Beach

Unseren nächsten Abstecher machten wir zum berühmten Catedrais Beach (Koordinaten auf Google Maps) in der Provinz Galizien. Der Strand ist für seine spektakulären Felsbögen und Höhlen bekannt, die bei Ebbe sichtbar werden. Bei Flut steigt der Wasserpegel um drei Meter, deshalb solltet ihr euch vor eurem Besuch über die Gezeiten informieren.

Der Besuch ist kostenlos. Allerdings ist unserer Recherche nach in den Monaten Juli bis September und an Ostern eine vorherige Reservierung notwendig.


Santiago de Compostela

Santiago de Compostela ist eine der bedeutendsten Städte Spaniens und das Ziel des berühmten Jakobswegs, einer der ältesten und wichtigsten Pilgerrouten Europas. Die Stadt liegt in der Region Galicien im Nordwesten Spaniens und ist berühmt für ihre prächtige Kathedrale, die das Grab des Apostels Jakobus beherbergen soll. Mit ihrer beeindruckenden Architektur, verwinkelten Gassen und lebendigen Atmosphäre zieht Santiago jedes Jahr Tausende von Pilgern und Touristen an.

Aus Zeitgründen haben wir die Stadt jedoch ausgelassen.

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Römischen Thermen von Bande

Nach einem kurzen Zwischenstopp in dem charmanten Fischerdorf Porto de Espansante (Koordinaten auf Google Maps) geht es weiter nach Galicien, wo uns das nächste Highlight erwartet: die Römischen Thermen von Bande (Roman Cladaria) (Koordinaten auf Google Maps). Diese antiken, in das Seeufer integrierten Thermalquellen bieten ein einzigartiges Badeerlebnis in einem historischen Ambiente.

Porto de Espansante

Auch in der nahegelegenen Stadt Ourense (Koordinaten auf Google Maps) gibt es mehrere heiße Quellen entlang des Flusses.

Mit dem Besuch der heißen Quellen endete unsere dreiwöchige Reise durch Nord-Spanien. Von hier ging es nun weiter über die Grenze nach Portugal.


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Fazit Reise durch Nord-Spanien

Unsere dreiwöchige Nord-Spanien Reise war voller unvergesslicher Erlebnisse. Von den wilden Schluchten der Pyrenäen über die beeindruckenden Landschaften der Bardenas Reales bis hin zu den erholsamen heißen Quellen von Arnedillo und Bande – Nord-Spanien bietet eine Fülle an Naturwundern und kulturellen Highlights.

Die spektakulären Küstenabschnitte am Atlantik, die beeindruckende Ruta del Cares und die herzlichen Begegnungen im Tierheim rundeten diese abwechslungsreiche Reise für uns ab.

Die Temperaturen waren angenehm, was in den Sommermonaten ganz anders ist, denn dort kann es bis 40 °C heiß werden.
Jedoch hatten wir im November auch viele Regentage.

Mit dem Wohnmobil kamen wir in Nord-Spanien sehr gut zu recht. Über die App Park4Night haben wir viele kostenlose Wohnmobilstellplätze gefunden, die auch häufig über Ver- & Entsorgungsstationen verfügen. Auch die gebührenpflichtigen Stellplatze waren absolut bezahltbar.

Mit dem Camper oder Wohnmobil darf man grundsätzlich überall nächtigen, wo das Parken allgemein erlaubt ist. Was aber nicht bedeutet, dass man Außenbestuhlung aufbauen und draußen eine gemütliche Runde kochen kann. Freistehen ja, campen nein.


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