Roadtrip durch Südschweden – 10 bis 14 Tage mit dem Wohnmobil

Südschweden ist ein beliebtes Ziel mit dem Wohnmobil oder Camper und das zurecht: endlose Küsten, charmante Küstenstädte, einsame Strände und Natur, die zum Staunen einlädt. In unserem Beitrag stellen wir euch eine 10–14-tägige Rundreise durch die schönsten Ecken Skånes, Smålands und Bohusläns, mit Tipps für die Stellplatzsuche, Highlights und Insider-Empfehlungen vor.

Zur besseren Übersicht haben wir für euch ein Inhaltsverzeichnis mit Sprungmarken erstellt:


Warum Südschweden für Wohnmobil-Reisen perfekt ist

Südschweden lässt sich ideal mit dem Wohnmobil erkunden: Die Straßen sind gut ausgebaut, Stellplätze und Campingplätze finden sich überall und das sogenannte Jedermannsrecht erlaubt dir, viele Nächte mitten in der Natur zu verbringen. Achtung: Für Wohnmobile gelten einige Einschränkungen. Mehr dazu unten bei den Stellplatz-Tipps.


Anreise & Einreise nach Südschweden

Die Anreise mit dem Wohnmobil nach Südschweden gestaltet sich in der Regel sehr unkompliziert. Ob über die Fähre von Deutschland oder Dänemark oder über die Öresundbrücke, das Land der roten Holzhäuser ist schnell zu erreichen.

Für die Einreise benötigen EU-Bürger:innen lediglich einen Personalausweis oder Reisepass. Schweden gehört zum Schengen-Raum, daher gibt es normalerweise keine festen Grenzkontrollen. Dennoch kann es vereinzelt zu stichprobenartigen Kontrollen durch Polizei oder Zoll kommen.

Damit ihr gut vorbereitet seid und keine wichtigen Punkte vergesst, haben wir alle Details zu Fähren, Maut, Einreisebestimmungen und (Spar-)Tipps in einem separaten Beitrag zusammengefasst: Schweden & Norwegen Reise FAQ. Es lohnt sich, diesen vor der Abreise zu lesen, damit eure Reise von Anfang an reibungslos verläuft.

Tipp für Preisvergleiche: Nutzt Vergleichsportale wie DirectFerries*, um Preise und Routen bequem zu vergleichen. Wir empfehlen euch auch, direkt auf den Webseiten der Reedereien nach Angeboten Ausschau zu halten.


Reiseplanung

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Unser Routen-Vorschlag: 10–14 Tage Roadtrip

Hier ist ein Vorschlag für eine flexible Rundreise. Ihr könnt die Tage nach Lust und Laune anpassen:

Tag 1–2: Malmö & Öresundbrücke

Je nachdem, für welchen Weg der Anreise ihr euch entscheidet, startet eure Rundreise vielleicht mit der spektakulären Fahrt über die Öresundbrücke nach Malmö (Koordinaten auf Google Maps). Aber auch, wenn ihr mit der Fähre nach Trelleborg reist, ist es nur ein kurzer Weg bis nach Malmö (ca. 35 Minuten Fahrt).

Malmö verbindet moderne Architektur mit entspanntem Küstenflair.Besonders beeindruckend ist der Turning Torso (Koordinaten auf Google Maps), ein 190 Meter hohes, verdrehtes Hochhaus und zugleich das Wahrzeichen der Stadt. Dazu kommen die charmante Altstadt und der Ribersborg-Strand (Koordinaten auf Google Maps), die sich wunderbar für einen Spaziergang eignen. Mit dem Wohnmobil findet ihr in Malmö mehrere Stellplätze oder ihr fahrt für die Nacht etwas außerhalb ins Grüne.

Werbung | Entdeckt Malmö auf einem Spaziergang mit einem Einheimischen oder vom Wasser aus auf einer geführten Bootstour durch die Kanäle der Stadt (nur im Sommer verfügbar). Dabei erfahrt ihr spannende Details zur Geschichte Malmös, zu seinen wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Wahrzeichen sowie zu bedeutenden Persönlichkeiten, die die Stadt geprägt haben:

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Wenn ihr statt Großstadt lieber kleinstädtisches Flair bevorzugt, lohnt sich ein Abstecher entlang der Südküste nach Ystad (Koordinaten auf Google Maps). Das malerische Städtchen besticht mit engen Gassen, bunten Fachwerkhäusern und einer entspannten Atmosphäre direkt am Meer.


Tag 3: Stenshuvud Nationalpark

Malmö – Stenshuvud Nationalpark, 95 Kilometer, Fahrzeit ca. 1 h 30 min

Weiter geht’s Richtung Osten zum Stenshuvud Nationalpark (Koordinaten auf Google Maps). Auf gut ausgebauten Wegen könnt ihr durch Buchenwälder wandern, entlang der Küste spazieren und vom Aussichtspunkt auf dem Stenshuvud-Hügel den Blick über die Ostsee genießen. Besonders im Frühling und Sommer leuchtet hier alles in sattem Grün, während unten am Strand feiner Sand und glasklares Wasser warten.

Mehr Eindrücke, unsere Wanderroute und unseren persönlichen Erfahrungsbericht findet ihr in unserem Beitrag zum Stenshuvud Nationalpark.


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Tag 4: Lunnabackens Naturreservat

Stenshuvud Nationalpark – Lunnabackens Naturreservat, 150 Kilometer, Fahrzeit ca. 2 h 20 min

Ein kleiner Geheimtipp: das Lunnabackens Naturreservat (Koordinaten auf Google Maps) mit seinen typischen Kulturlandschaften, alten Bauernhöfen und schönen Wanderwegen. Hier erlebt ihr Schweden wie aus dem Bilderbuch: Wiesen, Steinmauern und weite Felder. Ein ruhiger Stopp, bevor es weiter zum Åsnen Nationalpark geht.


Tag 5: Åsnens Nationalpark

Lunnabackens Naturreservat – Åsnens Nationalpark, 33 Kilometer, Fahrzeit ca. 35 min

Der Åsnens Nationalpark (Koordinaten auf Google Maps) bietet eine abwechslungsreiche Naturkulisse auf 1.868 Hektar mit Seen, Inseln, Wäldern und Feuchtgebieten. Gegründet wurde er 2018 als 30. schwedischer Nationalpark.

Besonders interessant sind die unbewohnten Inseln, die von dichten Buchen- und Kiefernwäldern sowie Mooren umgeben sind. Diese Gebiete sind Lebensraum für seltene Pflanzen und Tiere, darunter Flechten, Pilze und Insekten, die andernorts kaum noch vorkommen.

Für Besucher:innen gibt es gut markierte Wander- und Radwege. Zwei Haupteingänge – Sunnabron und Trollberget – bieten Zugang zum Park, jeweils mit Einrichtungen wie Toiletten, Rastplätzen und Informationszentren.


Tag 6: Ljungby

Åsnens Nationalpark – Ljungby, 60 Kilometer, Fahrzeit ca. 1 h

In Ljungby (Koordinaten auf Google Maps) erwartet euch eine kleine Stadt mit viel Kultur. Besonders sehenswert: das Sagalandet Museum (Koordinaten auf Google Maps), das schwedische Märchen- und Sagentraditionen aufgreift. Außerdem ist Ljungby ein guter Stopp für Verpflegung, bevor es wieder hinaus in die Natur geht.

Einige schöne Outdoor-Touren rund um Ljungby findet ihr hier:


Tag 7–8: Store Mosse Nationalpark

Ljungby – Store Mosse, 60 Kilometer, Fahrzeit ca. 45 min

Der Store Mosse Nationalpark (Koordinaten auf Google Maps) ist das größte Moorgebiet Südschwedens und erinnert fast ein wenig an Lappland.

Ihr könnt hier verschiedene Wege erkunden, die sich in Länge und Schwierigkeit unterscheiden. Für alle, die etwas mehr Zeit haben und den Park intensiver erleben möchten, stellen wir in unserem ausführlichen Wanderbericht einen 14 km langen Rundweg vor, der über Holzstege durch das Moor, vorbei an Wäldern und zu Aussichtsplattformen am See führt. Unterwegs habt ihr gute Chancen, Kraniche, Singschwäne oder sogar Elche zu beobachten. Mehr Eindrücke, Tipps und Fotos findet ihr in unserem Beitrag: Wandern im Store Mosse Nationalpark.


Must-have-Gadget: Ein gutes Fernglas

Wer mit dem Wohnmobil durch Südschweden reist, sollte auf jeden Fall ein Fernglas dabeihaben. Ob Elche am Waldrand, Seeadler über dem Åsnen oder Kraniche am Hornborgasjön, die Chancen auf Wildtierbeobachtungen sind groß. Mit einem Fernglas erlebt ihr diese Momente aus nächster Nähe, ohne die Tiere zu stören.

Weitere praktische Must-have-Gadgets für eure Schwedenreise – etwa zum Thema Mückenschutz – findet ihr unten im FAQ verlinkt.

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Tag 8 (Abend): Jönköping

Store Mosse – Jönköping, 55 Kilometer, Fahrzeit ca. 50 min

Am Abend erreicht ihr Jönköping (Koordinaten auf Google Maps), idyllisch am Vätternsee, dem zweitgrößten See Schwedens, gelegen. Die Stadt hat eine hübsche Uferpromenade und rund und um den See laden Cafés und kleine Strände zu einer entspannten Pause ein.

Die Innenstadt selbst ist überschaubar und charmant: Hier könnt ihr durch kleine Gassen schlendern, lokale Läden entdecken oder in einem der Restaurants regionale Spezialitäten probieren. Wer möchte, kann auch einen kurzen Abstecher zum Tändsticksmuseet (Koordinaten auf Google Maps), dem Streichholzmuseum, machen. Jönköping war lange ein Zentrum der Streichholzproduktion.


Tag 9–10: Smögen

Jönköping – Smögen, 230 Kilometer, Fahrzeit ca. 3 h 15 min

Nach Jönköping führt eure Route weiter Richtung Westen zur schwedischen Westküste. Unterwegs lohnt sich ein kleiner Abstecher zum Hornborgasjön, besonders wenn ihr Vögel liebt. Der See ist bekannt für den spektakulären Kranichtanz im Frühjahr, wenn Tausende Kraniche hier rasten. Aber auch im Sommer lassen sich hier einige Vögel beobachten und im Besucherzentrum kann man viel über die Tierwelt erfahren.

Weiter geht es nach Smögen (Koordinaten auf Google Maps) in der Provinz Bohuslän. Das charmante Fischerdorf liegt direkt an der Küste und ist bekannt für die Smögenbryggan, einen langen Holzsteg mit bunten Bootshäusern, Cafés und kleinen Läden.

Eine besonders schöne, kurze Wanderung führt über die Halbinsel Kleven (Friluftsled Kleven). Ebenfalls lohnenswert ist ein gemütlicher Spaziergang im Naturschutzgebiet Sandön.

Mehr Eindrücke, Tipps und unseren persönlichen Erfahrungsbericht findet ihr im Beitrag: Smögen mit dem Camper.


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Tag 11: Fiskebäckskil oder Skärhamn

Smögen – Fiskebäckskil, 80 Kilometer, Fahrzeit ca. 1 h 15 min

Von Smögen aus geht es nun weiter in Richtung Süden entlang der schwedischen Westküste.

An der Küste habt ihr die Wahl zwischen Fiskebäckskil (Koordinaten auf Google Maps) und Skärhamn (Koordinaten auf Google Maps). Fiskebäckskil lädt dazu ein, durch die gepflasterten Gassen zu schlendern und die bunten Holzhäuser zu bewunder. Kein Haus gleicht dem anderen, und selbst die Briefkästen sind liebevoll verziert. Die schönste Aussicht auf den Ort habt ihr vom gegenüberliegenden Östersidan.

Skärhamn hingegen bietet eine gemütliche Uferpromenade und farbenfrohe Bootshäuser. Hier findet ihr außerdem einen schönen Badestrand.

Weitere Eindrücke und Tipps zu Fiskebäckskil, Skärhamn und der Westküste findet ihr in unserem ausführlichen Beitrag: Die schwedische Westküste.


Tag 12: Göteborg

Fiskebäckskil – Göteborg, 110 Kilometer, Fahrzeit ca. 1 h 30 min

Zum Abschluss geht’s nach Göteborg (Koordinaten auf Google Maps), Schwedens zweitgrößte Stadt. Entdeckt die gemütlichen Viertel Haga und Linné, schlendert durch den Botanischen Garten oder macht einen Abstecher in den Vergnügungspark Liseberg.

Werbung | Entdeckt die bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt an Bord eines Amphibienbusses, während euer Guide spannende Geschichten und Hintergründe erzählt. Ein besonderes Highlight: das Erlebnis, wenn der Bus ins Wasser fährt und sich in ein Boot verwandelt.

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Stellplätze & Freistehen in Südschweden

In Schweden ist das Freistehen mit dem Wohnmobil grundsätzlich möglich, doch das Jedermannsrecht gilt nicht explizit für motorisierte Fahrzeuge. Das bedeutet: Ihr könnt viele schöne Plätze in der Natur genießen, müsst dabei aber bestimmte Regeln beachten. Dazu gehört, die Umwelt zu schonen, Müll ordnungsgemäß zu entsorgen, privates Land nicht zu betreten und Tiere sowie Anwohner:innen nicht zu stören.

Erlaubt ist beispielsweise eine Übernachtung auf öffentlichen Parkplätzen, sofern keine Schilder das untersagen, oder das Parken auf nicht eingezäunten Flächen, die nicht landwirtschaftlich genutzt werden und nicht in Naturschutzgebieten liegen. Maximal 24 Stunden sollte man an einem Ort verweilen, wenn keine anderen Hinweise ausgeschrieben sind.

Nicht erlaubt ist hingegen das Befahren von offenem Gelände oder unbefestigten Wegen, ebenso das Campen auf privatem Grund ohne Erlaubnis. Für weitere Informationen und praktische Tipps zur Stellplatzsuche, etwa über Apps wie NorCamp oder Eremit und zum Thema Ver- & Entsorgung, schaut gerne in unseren ausführlichen Beitrag: Freistehen mit dem Camper in Schweden.


FAQ Schweden Roadtrip

Welche Fährverbindungen gibt es nach Südschweden?

Beliebte Fährverbindungen nach Schweden gehen z. B. von Travemünde nach Malmö / Trelleborg, von Rostock nach Trelleborg oder von Kiel nach Göteborg. Auch über Dänemark gibt es Optionen, etwa die kurze Überfahrt Puttgarden–Rødby und anschließend über die Öresundbrücke nach Malmö. Es lohnt sich, die Preise frühzeitig zu vergleichen, da sie je nach Saison und Fahrzeuggröße variieren.

Tipp für Preisvergleiche: Nutzt Vergleichsportale wie DirectFerries*, um Preise und Routen bequem zu vergleichen. Es lohnt sich auch, direkt auf den Webseiten der Reedereien nach Angeboten Ausschau zu halten.

Darf man mit dem Wohnmobil in Schweden frei stehen?

In Schweden ist das Freistehen mit dem Wohnmobil grundsätzlich möglich, doch das Jedermannsrecht gilt nicht explizit für motorisierte Fahrzeuge.

Erlaubt ist beispielsweise eine Übernachtung auf öffentlichen Parkplätzen, sofern keine Schilder das untersagen, oder das Parken auf nicht eingezäunten Flächen, die nicht landwirtschaftlich genutzt werden und nicht in Naturschutzgebieten liegen. Maximal 24 Stunden sollte man an einem Ort verweilen, wenn keine anderen Hinweise ausgeschrieben sind.

Nicht erlaubt ist hingegen das Befahren von offenem Gelände oder unbefestigten Wegen, ebenso das Campen auf privatem Grund ohne Erlaubnis.

Weitere Infos findet ihr hier: Freistehen mit dem Camper in Schweden.

Wo findet man in Schweden Stellplätze / Campingplätze?

Apps wie NorCamp, Eremit, Park4Night und Google Maps können für die Suche nach Stellplätzen & Campingplätzen in Schweden sehr hilfreich sein.

Was ist die beste Reisezeit für Schweden?

Juni bis Anfang September bietet meist das beste Wetter. Im Sommer (insbesondere im Juli) kann es voll sein. Frühling und Herbst sind ruhiger und oft angenehmer, was Mücken und Menschenmassen angeht. Bedenkt aber, dass im Frühling in einigen Regionen noch Schnee liegen kann – besonders in den nördlicheren Nationalparks oder auf hochgelegenen Straßen wie dem Vildmarksvägen, wo manche Abschnitte oft erst im Juni vollständig geöffnet werden.

Schweden: Einreise mit Hund – Was muss ich beachten?

Wenn ihr mit eurem Hund nach Schweden reist, gilt: EU-Heimtierausweis, Mikrochip (EU-Standard), gültige Tollwutimpfung und eine (Online-)Registrierung beim schwedischen Zoll sind Pflicht. Mehr Informationen dazu haben wir euch hier zusammengeschrieben: Einreise mit dem Hund nach Schweden

Braucht man in Schweden Bargeld?

In Schweden läuft fast alles bargeldlos. Selbst kleine Beträge zahlt man problemlos mit Karte oder Smartphone. Bargeld wird in vielen Geschäften und Cafés gar nicht mehr akzeptiert. Wir empfehlen, mindestens eine Kreditkarte und am besten noch eine zweite Karte als Backup dabeizuhaben.

Spartipp: Mit der richtigen Kreditkarte müsst ihr keine Abhebegebühr (seitens Kreditkartenaussteller) und keine Fremdwährungsgebühren zahlen. So lässt sich einiges an Geld sparen. In Ländern mit anderer Währung erheben die meisten Banken eine sogenannte Fremdwährungsgebühr. Wir empfehlen euch die Mastercard Gold* von der TFBank (Werbung). 

Gibt es Mautgebühren in Schweden?

Für Autobahnen fallen keine Mautgebühren an. Kosten entstehen nur an bestimmten Brücken (z. B. Öresundbrücke, Svinesundbrücke) oder in den Umweltzonen von Göteborg und Stockholm, wo automatisch Kennzeichen erfasst und Gebühren nachträglich berechnet werden. Unsere Spartipps zu den Brücken findet ihr hier: Anreise Schweden: Brücken, Fähren & Spartipps.

Wie ist die Internet- und Handynetz-Abdeckung in Schweden?

In Südschweden habt ihr meist sehr gutes Netz, auch abseits der Städte. Auf Campingplätzen gibt es häufig WLAN, aber mobile Daten funktionieren fast überall zuverlässig. Achtet darauf, dass euer EU-Roaming aktiv ist – so könnt ihr euer normales Datenvolumen nutzen.


Fazit Roadtrip Südschweden

Ein Roadtrip durch Südschweden mit dem Wohnmobil wird euch sicher lange in Erinnerung bleiben. Endlose Natur, malerische Küsten, charmante Städte und unvergessliche Ausblicke erwarten euch hier zur Genüge. Mit etwas Planung, den richtigen Stellplätzen und einer Portion Flexibilität könnt ihr in 10–14 Tagen wunderbare Erfahrungen sammeln. Gerade wenn ihr mit dem Wohnmobil unterwegs seid, denkt bitte daran: Wir sind Gäste in diesem Land. Respektiert die Natur, haltet euch an die Regeln vor Ort und begegnet den Einheimischen rücksichtsvoll.

Also Kamera einpacken, Route planen – und los geht’s!


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Schweden & Norwegen FAQ: Anreise, Einreise, Internet & Tipps

Seit einigen Jahren verbringen wir jeden Sommer in Norwegen und Schweden – mit dem Camper, unserem Hund und viel Outdoor-Zeit.

Immer wieder erreichen uns Fragen wie:

  • Wie kommt ihr dort hin?
  • Wie funktioniert das mit dem Internet?
  • Wie läuft die Einreise mit Hund?
  • Welche Fähren nehmt ihr?
  • Wie kann man Kosten für Fähren / Brücken sparen?
  • Ist die Mückensituation tatsächlich so schlimm?

Deshalb haben wir uns entschieden, die häufigsten Fragen gesammelt zu beantworten – basierend auf unserer persönlichen Erfahrung. Natürlich gilt: Wir übernehmen keine Gewähr für die Richtigkeit oder Aktualität. Bitte informiert euch bei offiziellen Quellen (wir verlinken sie immer, wenn möglich), denn Regeln und Bedingungen können sich ändern!


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Einreise nach Norwegen

Allgemeine Einreisebestimmungen nach Norwegen

Norwegen ist zwar kein Mitglied der Europäischen Union, gehört aber zum Schengen-Raum. Das heißt: Für die Einreise benötigen Bürgerinnen und Bürger aus EU-/EWR-Ländern lediglich einen gültigen Personalausweis oder Reisepass. Es gibt keine festen Grenzkontrollen, allerdings finden immer wieder stichprobenartige Checks durch die norwegische Polizei oder Zollbehörde statt – auch im Landesinneren.

Besonders streng ist Norwegen bei den Zollvorschriften – hier lohnt es sich wirklich, sich vorab zu informieren, denn Verstöße können empfindliche Strafen nach sich ziehen. Ein paar Beispiele:

  • Der Import von rohen Kartoffeln ist verboten, um die Einschleppung von Pflanzenkrankheiten zu verhindern.
  • Auch bei Fleisch und Milchprodukten gelten strenge Regelungen – meist dürfen diese gar nicht oder nur sehr begrenzt eingeführt werden (besonders aus Nicht-EU-Ländern).
  • Für Alkohol und Tabak gelten enge Mengenbegrenzungen (z. B. max. 1 Liter Spirituosen bei Einfuhr aus einem EU-Land).

Die offizielle Website des norwegischen Zolls bietet eine hilfreiche Übersicht und einen Zollrechner, mit dem man individuell prüfen kann, was erlaubt ist: https://www.toll.no


Einreise mit Hund nach Norwegen

Norwegen erlaubt die Einreise mit Hunden, allerdings gelten strengere Regeln als in vielen EU-Ländern – und es gibt eine entscheidende Besonderheit, die gerne übersehen wird: die verpflichtende Bandwurmbehandlung.

Diese Voraussetzungen müssen erfüllt sein:

  1. EU-Heimtierausweis
    – Der Hund muss eindeutig identifizierbar sein (Mikrochip)
    – Alle Behandlungen müssen korrekt dokumentiert und vom Tierarzt abgestempelt sein
  2. Gültige Tollwutimpfung
    – Die Erstimpfung muss mindestens 21 Tage alt sein
    – Wiederholungsimpfungen müssen innerhalb des Gültigkeitszeitraums liegen
  3. Bandwurmbehandlung (Echinococcus multilocularis)
    – Die Behandlung muss zwischen 24 und 120 Stunden (1–5 Tage) vor der Einreise erfolgt sein
    – mit einem zugelassenen Präparat durchgeführt werden, das beispielsweise Praziquantel oder Epsiprantel enthält
    – Die Verabreichung muss ebenfalls vom Tierarzt im Heimtierausweis dokumentiert sein
    – Alternativ bei längeren Aufenthalten: Folgebehandlungen alle 28 Tage möglich

Wichtig: Nicht erlaubt ist die Einreise mit bestimmten Hunderassen, die in Norwegen als gefährlich eingestuft werden (z. B. Pitbull Terrier, Fila Brasileiro, Tosa Inu usw.). Eine vollständige Liste findet sich ebenfalls bei Mattilsynet.

Eine ausführliche und verständliche Übersicht über alle Regelungen findet ihr hier: https://www.mattilsynet.no. Dort wird auch die Bandwurmbehandlung für Reisen zwischen Norwegen und Schweden thematisiert.


Maut & Fähren in Norwegen – Tipps zum Sparen

Wer mit dem eigenen Fahrzeug durch Norwegen reist, kommt an Mautgebühren kaum vorbei – vor allem rund um größere Städte. Das Besondere: In Norwegen gibt es keine klassischen Mautstationen. Stattdessen erfassen Kameras automatisch das Kennzeichen, sobald ihr eine mautpflichtige Straße passiert. Kurz vor den Mautstellen weisen blaue Schilder auf die Höhe der Gebühren hin. Theoretisch bekommt ihr die Rechnung später per Post – wir empfehlen euch jedoch dringend, euch vorab bei EPASS24 zu registrieren. Dort könnt ihr euer Kennzeichen und eure Kreditkarte hinterlegen – die Gebühren werden dann automatisch abgebucht und ihr behaltet alles im Blick.

💡 Wer längere Zeit unterwegs ist oder öfter nach Norwegen reist, sollte über einen Transponder-Chip (AutoPASS-Tag) nachdenken. Damit spart ihr 20 % der Mautgebühren und erhaltet zusätzlich 10 % Rabatt auf viele norwegische Fähren. Besonders empfehlen können wir den Anbieter SkyttelPASS – beachtet aber, dass der Chip mitunter mehrere Wochen Lieferzeit hat. Die einmalige Gebühr liegt bei rund 200 NOK (ca. 18 €).

Noch mehr sparen könnt ihr mit der sogenannten AutoPASSferje-Vereinbarung: Damit sind auf den meisten Inlandsfähren bis zu 50 % Rabatt möglich. Dafür richtet ihr ein Prepaid-Konto bei autopassferje.no ein und verknüpft euren Transponder. Auch wenn der Prozess etwas aufwendig klingt – es lohnt sich! Auf unserer letzten Reise konnten wir so über 80 € einsparen.

Übrigens: Einige Fähren in Norwegen sind mittlerweile sogar komplett kostenlos, wenn sie weniger als 100.000 Passagiere pro Jahr befördern – darunter attraktive Verbindungen. Eine Übersicht über alle kostenlosen Fährverbindungen in Norwegen findet ihr hier: autopassferje.no

Update 2026: Einige Fähren in Norwegen sind seit 2026 nicht mehr komplett kostenlos.

In den Regionen Møre og Romsdal, Trøndelag und Nordland gelten auf bestimmten Verbindungen sogenannte Sommertarife mit höheren Preisen zwischen Mai und August – teilweise auch auf sonst kostenlosen Fähren. Wer dieselbe Strecke häufiger nutzt, wird nach mehreren Überfahrten wieder vom Aufpreis befreit.

Eine Übersicht aller betroffenen Fährverbindungen und Regelungen findest du hier: AutoPASS Ferje – Summer Rates 2026


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Einreise nach Schweden

Allgemeine Infos zur Einreise nach Schweden

Die Einreise nach Schweden gestaltet sich für Reisende aus der EU und dem Schengen-Raum ebenfalls sehr unkompliziert. Deutsche Staatsbürger:innen benötigen für die Einreise lediglich einen gültigen Personalausweis oder Reisepass – ein Visum ist nicht erforderlich. Auch Kinder brauchen ein eigenes Ausweisdokument. Da Schweden Teil des Schengen-Abkommens ist, gibt es in der Regel keine stationären Grenzkontrollen – allerdings kann es zu stichprobenartigen Überprüfungen kommen, insbesondere bei Fähranreisen oder an den Brückenverbindungen nach Dänemark.

Besondere Vorsicht gilt beim Mitführen von Lebensmitteln: Zwar sind die Vorschriften innerhalb der EU deutlich lockerer als bei Norwegen, dennoch ist es ratsam, sich vorab über aktuelle Regeln zu tierischen Produkten oder Alkoholmengen zu informieren.

Aktuelle und verlässliche Informationen zu Einreise- und Zollbestimmungen findet ihr direkt auf der offiziellen Seite des schwedischen Zolls unter tullverket.se sowie auf der offiziellen Tourismusseite visitsweden.de. Dort seid ihr immer auf dem neuesten Stand.


Einreise mit Hund nach Schweden

Die Einreise mit Hund nach Schweden ist grundsätzlich unkompliziert. Damit euer Vierbeiner problemlos mitreisen kann, solltet ihr folgende Punkte unbedingt beachten:

  1. EU-Heimtierausweis & Mikrochip
    Euer Hund muss einen gültigen EU-Heimtierausweis besitzen, in dem alle Impfungen ordnungsgemäß eingetragen sind. Außerdem ist ein Mikrochip zur Identifikation verpflichtend.. Achtet darauf, dass der Chip vor der Tollwutimpfung gesetzt wurde.
  2. Tollwutimpfung
    Eine gültige Tollwutimpfung ist Pflicht. Die Erstimpfung muss mindestens 21 Tage vor Einreise erfolgt sein. Für Folgeimpfungen gilt: Sie müssen im Impfpass dokumentiert sein und dürfen nicht abgelaufen sein.
  3. Anmeldung beim Zoll
    Alle Hunde müssen vor oder spätestens bei der Einreise beim schwedischen Zoll angemeldet werden. Das könnt ihr ganz bequem vorab online auf der Seite tullverket.se erledigen. Alternativ müsst ihr euch bei eurer Ankunft aktiv beim Zoll melden, z. B. an der Fähre oder beim Grenzübergang.
    Achtung: Auch wenn keine Kontrolle sichtbar ist, besteht eine Meldepflicht, sonst kann es teuer werden.
  4. Keine Bandwurmbehandlung erforderlich
    Anders als bei der Einreise nach Norwegen, müsst ihr für Schweden keine Bandwurmprophylaxe nachweisen. Wenn ihr allerdings plant, im Anschluss auch nach Norwegen weiterzureisen, denkt daran, dass dort andere Vorschriften gelten (siehe Abschnitt zur Norwegen-Einreise mit Hund).

Schweden gilt als hundefreundliches Reiseziel, mit viel Natur, hundefreundlichen Unterkünften und entspannten Menschen. Trotzdem gibt es in Städten und Naturschutzgebieten oft eine Leinenpflicht, also informiert euch am besten vor Ort über die jeweiligen Regelungen. Gerade in den Sommermonaten solltet ihr zudem an einen guten Zeckenschutz denken – besonders, wenn ihr euch in waldreichen Regionen oder im Süden des Landes aufhaltet.

Aktuelle Informationen zur Einreise mit Tieren findet ihr auch auf den offiziellen Seiten: visitsweden.de und jordbruksverket.se.


Anreise nach Schweden – Brücken, Fähren & Spartipps

Eine der beliebtesten Routen führt über Dänemark und zwei beeindruckende Brückenkonstruktionen:

  • Zunächst überquert ihr die Storebæltbrücke zwischen Nyborg und Korsør in Dänemark.
  • Danach folgt die bekannte Öresundbrücke, die Malmö in Schweden mit Kopenhagen verbindet. Auch hier fällt eine Mautgebühr an.
    Wenn ihr diese Route wählt, könnt ihr direkt mit dem Auto bis nach Schweden durchfahren, ohne auf eine Fähre angewiesen zu sein.

💡 Spartipp: Beide Brücken sind mautpflichtig – doch mit dem richtigen System könnt ihr dabei deutlich sparen:

ØresundGO (ehemals BroPas) – Rabatt für Vielnutzer

Für die Öresundbrücke lohnt sich das ØresundGO-Abonnement. Dieses kostet 365 DKK (ca. 49 €) pro Jahr. Dafür erhalt man über 60 % Rabatt auf jede Überfahrt. Eine Übersicht über die reduzierten Preise findet ihr hier: oresundsbron.com.

Das Fahrzeugkennzeichen wird bei der Überfahrt automatisch erkannt, und der rabattierte Betrag wird direkt abgebucht.
Das Abo amortisiert sich bereits nach der ersten Hin- und Rückfahrt und kann jederzeit gekündigt werden.

Wichtig: Wenn ihr mit ØresundGO die Ersparnis nutzen wollt, müsst ihr zwei Verträge abschließen:

  1. Einen Nutzervertrag (ØresundGO) – dieser berechtigt euch zum Rabatt.
  2. Einen Zahlungsvertrag mit ØresundPAY – dieser kümmert sich um die technische Abwicklung der Zahlung.
    Das klingt komplizierter als es ist – beides wird automatisch bei der Registrierung über oresundsbron.com erledigt.

Warum zwei Verträge benötigt werden, wird im FAQ der Oresundbron-Webseite nochmal genau erklärt.

ØresundPAY – für spontane Überfahrten

Wer nur einmal über die Brücke fahren möchte, kann sich für ØresundPAY entscheiden. Hier zahlt ihr den vollen Preis (ca. 60 €), ohne Abo. Die Abrechnung erfolgt automatisch per Kennzeichenerkennung. Ihr könnt die Mautgebühr aber auch vor Ort an der Brücke direkt an einem Zahl-Terminal bezahlen (z. B. per Kreditkarte).

Storebæltbrücke – auch hier könnt ihr sparen

Wenn ihr auch die Storebæltbrücke in Dänemark überquert, könnt ihr ebenfalls sparen. Eine Übersicht, über die Preise findet ihr hier: storebaelt.dk.

Wenn man einen Bizz von Brobizz hat, hat man automatisch einen Storebælt-Privatvertrag. Wenn man über einen Zahlungsvertrag mit ØresundPAY verfügt, muss man eine Storebælt-Privatvereinbarung abschließen, um einen Rabatt zu erhalten. Den Storebælt-Privatvertrag könnt ihr hier abschließen: storebaelt.dk


Anreise mit der Fähre

Alternativ könnt ihr Schweden bequem per Fähre erreichen. Es gibt zahlreiche Fährverbindungen ab Deutschland und Dänemark, z. B.:

  • Rostock – Trelleborg
  • Travemünde – Malmö oder Trelleborg
  • Kiel – Göteborg

Gerade wenn ihr aus Süddeutschland, Österreich oder der Schweiz anreist, kann sich eine Nachtfähre lohnen – ihr spart dabei nicht nur Fahrzeit, sondern auch eine Übernachtung. Viele Reedereien bieten zudem Frühbucherrabatte, Camper-Specials oder Rabatte bei kombinierter Hin- und Rückfahrt an.

💡 Tipp für Preisvergleiche: Nutzt Vergleichsportale wie DirectFerries*, um Preise und Routen bequem zu vergleichen. Es lohnt sich auch, direkt auf den Webseiten der Reedereien nach Angeboten Ausschau zu halten.

Wer flexibel ist, kann sogar Fähre und Brücke kombinieren, z. B. mit der Fähre Puttgarden–Rødby oder Rostock – Gedser (Deutschland–Dänemark), weiter über die Öresundbrücke nach Schweden.

Übrigens gibt es keine Mautgebühren auf schwedischen Straßen (mit Ausnahme vereinzelter Brücken und Stadtmauten in Göteborg und Stockholm), was die Reise deutlich günstiger macht als in Norwegen. Auch Umweltzonen sind aktuell kein großes Thema – allerdings ist es empfehlenswert, sich regelmäßig über eventuelle Änderungen offiziellen Seiten wie trafikverket.se zu informieren.


Internet unterwegs – unsere Lösung für mobiles Arbeiten

Wenn ihr länger mit dem Camper in Skandinavien unterwegs seid – und vielleicht sogar unterwegs arbeitet, streamt oder einfach stabiles Netz für Navigation und Reiseplanung braucht – dann ist zuverlässiges mobiles Internet unentbehrlich.

EU-Roaming mit deutschem Vertrag

Die meisten deutschen Mobilfunkverträge erlauben dank der EU-Roaming-Verordnung die Nutzung des Datenvolumens innerhalb der EU und des EWR – also auch in Schweden und Norwegen. Dabei greift jedoch in der Regel die sogenannte Fair-Use-Policy:
Euer Datenvolumen im Ausland ist häufig auf einen bestimmten Anteil eures Inlandvolumens (z. B. 50 %) oder auf eine feste Gigabyte-Grenze beschränkt. Zudem gilt diese Nutzung meist nur für einen begrenzten Zeitraum, bevor ggf. zusätzliche Gebühren anfallen.

Für kürzere Reisen kann das völlig ausreichen. Wenn ihr jedoch länger unterwegs seid, viel arbeitet oder große Datenmengen (z. B. beim Streaming) benötigt, reichen diese Limits oft nicht aus.

Unsere Empfehlung für mehr Datenvolumen: Telenor Prepaid-SIM aus Schweden

Wir haben uns in Schweden in einem Telenor-Store eine Prepaid-SIM-Karte gekauft, für welche wir über eine App immer wieder Datenpakete buchen können. Die SIM-Karte nutzen wir entweder in einem mobilen WLAN-Router* oder über den Hotspot im Smartphone, sodass auch mehrere Geräte gleichzeitig online gehen können.

Wichtig dabei:

  • Die Aktivierung muss vor Ort in Schweden erfolgen – also die SIM-Karte ins Gerät einlegen und einmal kurz mit dem Mobilfunknetz verbinden.
  • Lasst euch im Telenor-Store unbedingt das Roaming freischalten, damit die Karte auch in Norwegen funktioniert. Ohne diese manuelle Freischaltung bleibt Roaming standardmäßig deaktiviert.
  • Telenor-Stores gibt es nach unserer Recherche nur im südlichen und mittleren Teil Schwedens – je weiter ihr nach Norden reist, desto schwieriger wird es, einen Shop zu finden. Plant den Kauf also möglichst frühzeitig ein!

Eine Auswahl an mobilen WLAN-Routern findet ihr hier:

Warum der Umweg über Schweden?

In Norwegen ist es deutlich komplizierter, kurzfristig an Prepaid-Datenkarten zu kommen. Viele Anbieter verlangen eine norwegische Sozialnummer oder eine lokale Adresse. In Schweden hingegen ist der Kauf schnell und unkompliziert.

Wenn ihr längere Zeit in Schweden oder Norwegen unterwegs seid und auf stabiles, schnelles Internet angewiesen seid, könnte Starlink* eine Option für euch sein. Das Satelliteninternet funktioniert unabhängig vom Mobilfunknetz.

Starlink bietet inzwischen spezielle Tarife für Camper und Reisende, bei denen ihr das System flexibel mitnehmen und unterwegs nutzen könnt. Die Kosten sind zwar deutlich höher als bei einer SIM-Karten-Lösung, dafür bietet Starlink hohe Geschwindigkeiten und flächendeckenden Empfang (solange man mit dem Wohnmobil nicht unter Bäumen steht).


Unser Spartipp für eure Skandinavienreise

Beachtet, dass Norwegen und Schweden mit der Norwegischen (NOK) und Schwedischen Krone (SEK) eine eigene Währung haben. Der Euro wird nur sehr selten akzeptiert.

Zudem sind Norwegen und Schweden nahezu bargeldlose Länder: Selbst auf kleinen Märkten, Parkplätzen oder in Cafés wird meist mit Karte oder per App bezahlt. Eine Kreditkarte (idealerweise mit niedrigen Auslandsgebühren) ist daher unverzichtbar.

Mit der richtigen Kreditkarte müsst ihr keine Abhebegebühr (seitens Kreditkartenaussteller) und keine Fremdwährungsgebühren zahlen. So lässt sich viel Geld auf Reisen sparen. In Ländern mit anderer Währung erheben die meisten Banken eine sogenannte Fremdwährungsgebühr. Diese wird auf Transaktionen erhoben, die mit einer Fremdwährung getätigt werden.

Beispiel: Ihr bezahlt umgerechnet 1.000 Euro in fremder Währung mit der Kreditkarte eurer Hausbank. Hierauf fallen i.d.R. 2% Fremdwährungsgebühr an. Das macht 20 Euro an Zusatzkosten.

Werbung / Unser Spartipp

Auf unseren Reisen benutzen wir die Mastercard Gold* von der TFBank. Diese Kreditkarte ist komplett kostenlos und erhebt kein Entgelt für Auslandseinsätze. Dadurch haben wir auf unseren Reisen schon eine Menge Geld gespart.

Die Beantragung der Kreditkarte erfolgt in wenigen Schritten und dauert nur zwei Minuten. Weitere Informationen findet ihr auf der offiziellen Webseite*.

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Mücken in Skandinavien – ist es wirklich so schlimm?

Eine der häufigsten Fragen, die uns gestellt wird: „Wie schlimm ist das eigentlich mit den Mücken in Schweden und Norwegen?“ Und ehrlich gesagt: Das kommt ganz darauf an, wo und wann ihr unterwegs seid.

Vorweg: Ja, es gibt Mücken – und teilweise viele. Besonders betroffen sind feuchte Gebiete mit stehenden Gewässern, zum Beispiel Seenlandschaften, Moore oder sumpfige Gebiete – was in Skandinavien natürlich nicht gerade selten ist. Die Mückensaison beginnt etwa im Mai/Juni und erreicht ihren Höhepunkt in den Juli- und Augustwochen, besonders nach regenreichen Tagen und bei Windstille.

In den Bergen, an der Küste oder bei Wind ist es dagegen oft deutlich entspannter – dort sind Mücken meist kaum ein Problem.

Unsere Empfehlungen gegen Mückenplage

Wir persönlich haben mit den folgenden Produkten und Strategien sehr gute Erfahrungen gemacht:

  • Thermacell: Ein Gadget, auf das wir nicht mehr verzichten möchten, ist der Thermacell. Das Mückenabwehrgerät erzeugt eine etwa 20 m² große Schutzzone, in die Mücken nicht eindringen. Wir nutzen das Thermacell-Standgerät, welches einfach auf eine Gaskartusche aufgesetzt wird.
  • Mückenspray mit DEET*: Achtet beim Kauf auf den Wirkstoff DEET (Diethyltoluamid). Dabei handelt es sich um ein Insektenschutz-Spray zur Anwendung auf der Haut, das für Skandinavien besonders empfohlen wird. Produkte mit einem DEET-Anteil von etwa 30–50 % bieten in der Regel den zuverlässigsten Schutz vor Mücken, Zecken und anderen stechenden Insekte.
  • Mückenschutzhut & Netze: Ein Mückenschutzhut* mit integriertem Netz kann bei starkem Befall Gold wert sein, besonders beim Wandern oder Kochen draußen.
  • Neben Sprays und technischen Hilfsmitteln kann auch richtige Kleidung einen großen Unterschied machen. Spezielle stichfeste Kleidung* aus dicht gewebtem Material schützt euch zuverlässig, ohne dabei zu warm zu sein. Achtet auf lange Ärmel, helle Farben und geschlossene Bündchen, um Mücken weniger Angriffsfläche zu bieten.
  • Für den Camper empfehlen wir ein Mückennetz* für Türen oder Fenster, um in der Nacht ungestört zu schlafen.
  • Insektenstichheiler gegen Juckreiz: Wenn es euch doch mal erwischt: Ein elektronischer Insektenstichheiler*, der Wärme auf die betroffene Stelle abgibt, kann Juckreiz und Schwellung deutlich lindern. Beim Stich injiziert die Mücke (oder andere Insekten wie Bremsen oder Pferdefliegen) ein Sekret in die Haut, das den Juckreiz, die Schwellung und Rötung verursacht. Die Hitze hilft dabei, diese Proteine zu denaturieren (also unwirksam zu machen), wodurch die Reaktion des Körpers reduziert wird.

  • Wer zu besonders starken Reaktionen auf Stiche neigt, sollte zusätzlich Mückensalbe* und antiallergische Tabletten (z. B. Fenistil* oder Lorano*) in der Reiseapotheke dabeihaben. Diese helfen bei ausgeprägtem Juckreiz, Quaddeln oder allergischen Reaktionen.

Fazit Einreise nach Norwegen und Schweden

Unsere Reisen nach Schweden und Norwegen gehören für uns zu den Highlights des Jahres und insgesamt empfinden wir das Reisen durch beide Länder als sehr unkompliziert.

Ihr plant einen Campingurlaub mit dem Wohnmobil in Schweden oder Norwegen?
Dann schaut unbedingt in unsere Blogbeiträge zum Freistehen in Norwegen und Freistehen in Schweden rein. Dort erklären wir euch ganz genau, was erlaubt ist – und was nicht, und geben euch jede Menge praktische Tipps für eine entspannte Reise

Wir hoffen, dass wir euch mit unseren Tipps weiterhelfen konnten und wünschen euch eine wunderschöne Zeit im Norden!

Wenn ihr eigene Erfahrungen teilen wollt, schreibt sie gerne in die Kommentare. Und wenn euch dieser Beitrag weiterhilft, freuen wir uns sehr, wenn ihr ihn teilt.

Noch Fragen offen? Lass es uns wissen – wir ergänzen diesen Beitrag gern laufend.


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Peloponnes mit dem Camper – Griechenland Roadtrip

Die Peloponnes ist eine Halbinsel im Süden von Griechenland und durch den Kanal von Korinth vom griechischen Festland getrennt. Die Halbinsel, die an eine Hand mit drei Fingern und einem Daumen erinnert, besteht aus sieben Regionen mit unterschiedlichen Landschaften.

Unsere Reise führte uns von Patras im Nord-Westen durch die Region Messinien (erster Finger) über die Region Lakonien (zweiter und dritter Finger) und die Region Argolis (Daumen) bis nach Korinth im Nord-Osten.

In diesem Beitrag nehmen wir euch mit auf unsere Route und geben wertvolle Tipps für euren eigenen Roadtrip.

Roadtrip über die Peloponnes

Damit ihr euch besser in unserem Blogbeitrag zurechtfindet, haben wir ein Inhaltsverzeichnis mit Sprungsmarken für euch erstellt:


Anreise auf die Peloponnes

Die Peloponnes ist durch den Kanal von Korinth vom griechischen Festland getrennt, aber über eine Brücke leicht zu erreichen. Man kann die Halbinsel auf verschiedenen Wegen ansteuern:

Anreise nach Griechenland

Um nach Griechenland zu gelangen, gibt es mehrere Anreisemöglichkeiten mit dem eigenen Fahrzeug. Wir sind über die Balkanroute gefahren und haben zunächst eine Woche auf der Insel Lefkada verbracht (zum Roadtrip-Bericht). Alternativ kann man eine Fähre von Italien nach Igoumenitsa nehmen. Informationen zu den Fährverbindungen findet ihr hier: www.directferries.de*.

Wer ohne eigenen Camper reist, kann bequem mit dem Flugzeug anreisen. Der nächstgelegene internationale Flughafen befindet sich in Athen. Von dort aus besteht die Möglichkeit, einen Camper zu mieten und die Reise direkt zu starten.


Anreise auf die Halbinsel

Sobald ihr Griechenland erreicht habt, gibt es zwei Möglichkeiten, die Peloponnes zu erreichen:

Von Westen (Igoumenitsa) über Patras

Wir sind über die Rio-Andirrio-Brücke gefahren, die die Peloponnes mit dem griechischen Festland verbindet. Die Mautgebühr beträgt aktuell 22,60 € für einen Camper (Stand: Januar 2025). Eine preisgünstigere Alternative ist die Fähre, die für Camper nur 12 € kostet (Stand: Januar 2025).

Von Osten (Athen) über den Korinth-Kanal

Reist ihr aus Richtung Athen an, gelangt ihr über die Brücke am Korinth-Kanal direkt auf die Peloponnes. Diese Route ist ideal für alle, die mit dem Auto oder Camper von Athen starten.


Reiseplanung

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Patras und die Westküste

Von der großen Hafenstadt Patras bis zu den ruhigen Küstenabschnitten wie dem Elea Beach gibt es an der Westküste des Peloponnes viel zu entdecken – egal, ob man auf der Durchreise ist oder länger verweilen möchte.

Patras

Patras Patras ist die drittgrößte Stadt Griechenlands und ein wichtiges Tor zur Peloponnes. Neben der berühmten Rio-Andirrio-Brücke (Koordinaten auf Google Maps) lohnt sich ein Besuch der Festung von Patras (Koordinaten auf Google Maps).

Wir haben Patras als Zwischenstopp ausgelassen und sind wetterbedingt direkt in den Süden weitergereist.


Elea Beach

Der Elea Beach ist ein kilometerlanger Sandstrand an der Westküste der Peloponnes. Er liegt in der in der Region Elis, etwa 10 Kilometer südlich von Kyparissia und unweit der Stadt Zacharo. Die Anreise erfolgt über eine Schotterstraße, die sich mit dem Wohnmobil gut befahren lässt. Der nächste größere Supermarkt befindet sich in Zacharo, wo es auch Restaurants und Tankstellen gibt.

Unter Vanlifern ist der Elea Beach sehr beliebt. Der lange, breite Sandstrand bietet ausreichend Platz, und hinter den Dünen gibt es einen schattigen Pinienwald, in dem sich zahlreiche Parkmöglichkeiten befinden.

Elea Beach ist nicht nur ein beliebter Ort zum Campen, sondern auch ein bedeutendes Naturschutzgebiet. Der Strand gehört zu den Brutgebieten der bedrohten Caretta-Caretta-Meeresschildkröten. Zwischen Mai und September kommen die Weibchen hierher, um ihre Eier im Sand abzulegen. Nach etwa 50 bis 60 Tagen schlüpfen die kleinen Schildkröten und machen sich auf den gefährlichen Weg ins Meer. Deshalb ist es besonders wichtig, sich an die Verhaltensregeln zum Schutz der Schildkröten zu halten.


Filía Laundry

Unweit vom Elea Beach befindet sich die Filía Laundry (Koordinaten bei Google Maps), eine Selbstbedienungswäschereri. Die Filía Laundry ist weit mehr als nur eine Wäscherei – Während die Wäsche läuft, kann man eine heiße Dusche genießen, im Second-Hand-Shop stöbern oder sich mit anderen Reisenden austauschen. Ein besonderes Highlight ist der vegane Foodtruck, der frische Snacks und Getränke serviert.

Die Filía Laundry engagiert sich auch aktiv für streunende Hunde und Katzen in der Umgebung. Sie nehmen verletzte, kranke oder hilfsbedürftige Tiere auf und bieten ihnen ein sicheres, vorübergehendes Zuhause, bis sie gesund gepflegt und weitervermittelt werden können.


Ausgrabungsstätte Olympia

Die antike Stätte Olympia (Koordinaten auf Google Maps) ist einer der bedeutendsten archäologischen Orte Griechenlands. Hier wurden im Jahr 776 v. Chr. die ersten Olympischen Spiele der Geschichte abgehalten. Für einen Eintritt von 6 € pro Person (Stand Dezember 2024) kann man die Überreste des antiken Stadions und des Heraion-Tempels besichtigen. Das Archäologische Museum von Olympia beherbergt zudem wertvolle Fundstücke.


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Messinien – Der erste Finger der Peloponnes

Die Region Messinien, auch bekannt als der erste Finger der Peloponnes, zeichnet sich durch ihre schönen Sandstrände wie den Voidokilia Beach als auch durch historische Orte wie die Burg von Methoni und die Stadt Kalamata aus.

Voidokilia Beach

Der Voidokilia Beach (Koordinaten auf Google Maps) gehört zu den spektakulärsten Stränden Griechenlands. Die Bucht hat die Form des griechischen Buchstaben Omega (Ω) und ist daher auch unter dem Namen „Ochsenbauchbucht“ bekannt.

Der Strand liegt in einem Naturschutzgebiet und ist von Dünen sowie einer vielfältigen Vogelwelt umgeben. In der benachbarten Gialova-Lagune konnten wir im Januar Flamingos beobachten.

Oberhalb des Voidokilia Strandes befindet sich die Höhle des Nestors. Die Höhle und die darüberliegende Burgruine sind vom Strand aus zu erreichen. Der Wanderweg verfügt über kleinere Kletterpassagen und kann bei Nässe sehr rutschig sein.


Burg von Methoni

Im Süden des ersten Fingers liegt die kleine griechische Hafenstadt Methoni. Ursprünglich hatten wir geplant, die dortige Burg (Koordinaten auf Google Maps) zu besichtigen, doch da sie dienstags geschlossen ist, verzichteten wir auf den Abstecher vom Voidokilia Beach aus.


Kalamata

Kalamata ist nicht nur die größte Stadt der Region, sondern auch ein kulturelles und wirtschaftliches Zentrum. Bekannt ist die Stadt vor allem für die weltberühmten Kalamata-Oliven, die hier angebaut werden. Besonders sehenswert ist das Archäologische Museum von Messinien (Koordinaten auf Google Maps), das einen Einblick in die Geschichte der Region gibt.

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Bouka Beach, nahe Kalamata

In Kalamata gibt es einen guten Selbstbedienungs-Waschsalon (Koordinaten auf Google Maps) und einen kleinen veganen Supermarkt (Koordinaten auf Google Maps).

Wir haben mehrere Wochen bei Kalamata verbracht, da Lea bei dem Tierschutzverein DASH (zur Webseite) als Volunteer mit angepackt hat. Weiter unten im Blogbeitrag berichten wir euch mehr über das Thema Tierschutz auf der Peloponnes.


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Lakonien – Zweite und dritte Finger der Peloponnes

​Lakonien, die Region des zweiten und dritten Fingers des Peloponnes, bietet eine Fülle an Sehenswürdigkeiten. Von der byzantinischen Ruinenstadt Mystras über das traditionelle Dorf Vathia bis hin zum südlichsten Punkt des griechischen Festlands, dem Kap Tainaron, gibt es viel zu entdecken.

Mystras

Über den Gebirgspass zwischen Kalamata und Sparta ging es für uns weiter zur Ruinenstadt Mystras (Koordinaten auf Google Maps). Mystras war einst eine der bedeutendsten Städte des byzantinischen Reiches. Heute kann man durch die gut erhaltenen Kirchen, Klöster und Festungen wandern und den Blick auf die umliegende Landschaft genießen.

Die Ruinenstadt Mystras verfügt über zwei Eingänge. Der obere Eingang (Koordinaten auf Google Maps) bietet direkten Zugang zur Kirche Sainte Sophie und zur Festung. Allerdings ist der Parkplatz hier klein und oft schnell belegt.

Der untere Eingang (Koordinaten auf Google Maps) führt ebenfalls zum oberen Gelände, erfordert jedoch eine Wanderung über einige Höhenmeter. In diesem Bereich befinden sich mehrere gut erhaltene byzantinische Kirchen und Klöster, die einen Besuch wert sind.

Das Eintrittsticket ist 24 Stunden gültig und berechtigt zum Zutritt über beide Eingänge.


Vathia

Unser nächstes Ziel war das verlassene Dorf Vathia (Koordinaten auf Google Maps), gelegen im Süden der Mani-Halbinsel – dem zweiten Finger des Peloponnes.

Die Mani-Halbinsel ist bekannt für ihre raue Landschaft und ihre markanten Wehrtürme. Diese dienten einst der Verteidigung gegen Piraten und rivalisierende Familien.

Im 20. Jahrhundert wanderten die Bewohner in größere Städte ab und das Dorf wurde größtenteils verlassen. Einige Gebäude sind heute restauriert und werden als Ferienunterkünfte* vermietet.


Kap Tainaron

Das Kap Tainaron (Koordinaten auf Google Maps) ist der südlichste Punkt des griechischen Festlands und bekannt für seinen malerischen Leuchtturm.

Ein rund zwei Kilometer langer Wanderweg beginnt an einem kleinen Parkplatz (Koordinaten auf Google Maps) und führt entlang der rauen Küstenlandschaft zum Leuchtturm.

Der Ort ist nicht nur landschaftlich beeindruckend, sondern auch von Mythologie umwoben: Der Legende nach soll sich hier eines der Tore zur Unterwelt befunden haben, durch das Hades die Seelen der Verstorbenen geleitete.


Dimitrios Schiffswrack

Das Wrack der Dimitrios (Koordinaten auf Google Maps), ein Frachtschiff, das in den 1980er Jahren an der Küste von Gythio strandete, ist heute ein beliebtes Fotomotiv. Besonders bei Sonnenauf- oder -untergang lohnt es sich die Kamera auszupacken. Das klare Wasser rund um das Wrack macht es zudem zu einem beliebten Spot für Schnorchler und generell lädt der schöne Sandstrand zum Baden ein.


Elafonisos

Vom Dimitros Schiffswrack ging es für uns weiter auf den dritten Finger der Peloponnes, bis kurz vor die Insel Elafonisos (Koordinaten auf Google Maps).

Elafonisos ist eine kleine Insel mit weißen Sandstränden und glasklarem Wasser. Besonders der Simos Beach (Koordinaten auf Google Maps) ist ein beliebtes Ausflugziel.

Die Insel ist über eine ca. 10 Minütige Fährfahrt zu erreichen. Das Ticket kostet 2 € pro Person und ca. 21 € für einen Camper (einfache Fahrt). Der Simos Beach liegt 4 Kilometer vom Fährhafen entfernt. Wer ein Fahrrad dabei hat, kann seinen Camper auch am Hafen (Koordinaten auf Google Maps) stehen lassen und sich das Ticket für den Camper sparen.


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Monemvasia

Die mittelalterliche Felsenstadt Monemvasia (Koordinaten auf Google Maps) ist eine der beeindruckendsten historischen Städte Griechenlands. Von außen wirkt die auf einem Felsen gelegene Stadt fast wie eine uneinnehmbare Festung. Die Stadt wurde im Mittelalter gegründet und war ein bedeutendes Handelszentrum. Heute kann man durch die engen, gepflasterten Gassen schlendern, in traditionellen Tavernen einkehren und die atemberaubende Aussicht von den Festungsmauern genießen.


Hier findest du alles rund um unseren Van, Equipment & Camper-Gadgets.


Argolis – Der Daumen der Peloponnes

Die Region Argolis, auch als „Daumen“ der Peloponnes bekannt, hält malerische Küstenorte und interessanten Landschaften für uns bereit. Hier finden sich einige der bedeutendsten archäologischen Stätten Griechenlands.

Nafplio

Nafplio (Koordinaten auf Google Maps) gilt als eine der schönsten Städte Griechenlands und war einst die erste Hauptstadt des modernen Griechenlands. Besonders sehenswert ist die Festung Palamidi (Koordinaten auf Google Maps), die hoch über der Stadt thront und nach einem Aufstieg von ca. 1000 Stufen einen atemberaubenden Blick auf den Argolischen Golf bietet. Alternativ kann die Burganlage bequem mit dem Auto erreicht werden. Der Eintritt beträgt 4 € pro Person.

Die malerischen Gassen der Altstadt laden zum Schlendern ein. Besonders gut gefallen hat uns das Falafel-Restaurant (Koordinaten auf Google Maps). Für unseren Ausflug in die Stadt, haben wir am Hafen gerparkt.

In Nafplio konnten wir auch unsere Gasflasche auffüllen lassen (Koordinaten auf Google Maps).

Wenn ihr bei Nafplio seid, lohnt sich ein Abstecher zum Paralia Karathonas Strand (Koordinaten auf Google Maps). Von dort aus haben wir einen wunderschönen Küstenspaziergang in Richtung Nafplio unternommen, vorbei an beeindruckenden Felsformationen und mit herrlichem Blick auf das Meer.

In Nafplio haben wir wieder etwas mehr Zeit verbracht, da Lea 1,5 Wochen im Tierheim des Vereins Tierschutz Herzverstand – Paws with love (zur Webseite) mit angepackt hat.

Mehr über unsere Zeit in Nafplio könnt ihr in unserem ersten YouTube-Vlog sehen:


Amphitheater von Epidauros

Das Theater von Epidaurus (Koordinaten auf Google Maps) ist eines der beeindruckendsten Überbleibsel der griechischen Antike. Neben dem imposanten Amphitheater gibt es auf dem Gelände auch ein kleines Museum sowie weitere archäologische Stätten zu entdecken, darunter das Heiligtum des Asklepios. In der Nebensaison beträgt der Eintritt 6 €.


Methana

Die Halbinsel Methana (Koordinaten auf Google Maps) ist geprägt von vulkanischer Aktivität. Der letzte große Ausbruch fand etwa 230 v. Chr. statt und hat die Landschaft nachhaltig geprägt. Ein besonderes Highlight auf Methana ist der Aufstieg zum bekanntesten Krater nahe des Dorfes Kameni Chora.

Für die Wanderung benötigt man ca. 25 Minuten pro Strecke. Ausgangspunkt ist ein kleiner Wanderparkplatz (Koordinaten auf Google Maps). Der Pfad führt durch eine surreale Felslandschaft aus erkalteter Lava und bietet einen tollen Ausblick auf die Vulkanlandschaft und das Meer.

Dank der vulkanischen Aktivität gibt es auf Methana auch mehrere heiße Quellen, die jedoch Stand (März 2025) nicht nutzbar sind. Das in der gleichnamigen Hafenstadt Methana ausgebaute Thermalbecken ist wegen schlechter Wasserqualität gesperrt.


Mehr über unseren Ausflug auf die Halbinsel Methana, die Insel Poros und zu einem Lost-Place Hotel könnt ihr im folgenden YouTube-Video sehen:


Insel Poros

Die kleine Insel Poros (Koordinaten auf Google Maps) ist nur eine kurze Fährfahrt vom Festland entfernt. Die Überfahrt mit dem Wassertaxi kostet 1,50 € pro Person. Geparkt haben wir in der gegenüberliegenden Stadt Galatas (Koordinaten auf Google Maps).

Wir haben Poros-Stadt, die Inselhauptstadt, zur Fuß erkundet. Vorbei an den weiß-blauen Häuschen und engen Gassen sind wir zur berühmten Uhrturm (Koordinaten auf Google Maps) und Saint Athanassios Kapelle (Koordinaten auf Google Maps) spaziert.


Dolinen von Didima

Unser nächstes Reiseziel waren die Dolinen von Didima (Koordinaten auf Google Maps) – zwei riesige, natürliche Einsturzkessel, die durch geologische Prozesse entstanden sind. Besonders faszinierend sind die versteckten kleinen Kapellen im Inneren der Dolinen, die in Höhlen eingebettet sind.


Korinth

​Korinth eignet sich hervorragend als erster oder letzter Zwischenstopp auf der Peloponnes, abhängig von der Reiserichtung. Ein Highlight ist der imposante Kanal von Korinth (Koordinaten auf Google Maps), dessen steile Felswände die schmale Wasserstraße eindrucksvoll einrahmen.

In der Nähe lohnt sich ein Abstecher zur antiken Stadt Korinth, wo Überreste wie der Apollontempel (Koordinaten auf Google Maps) besichtigt werden können. Ebenfalls sehenswert ist die Festung Akrokorinth (Koordinaten auf Google Maps), die einen weiten Blick über die Region bietet. ​


Tierschutz auf der Peloponnes

Auf der Peloponnes, wie in ganz Griechenland, stellt der Tierschutz, insbesondere in Bezug auf Straßenhunde und -katzen, ein erhebliches Problem dar. Trotz eines umfassenden Tierschutzgesetzes, das 2021 verschärft wurde und unter anderem die Kastration von Haustieren sowie strenge Strafen für Tierquälerei vorschreibt, bleibt die Umsetzung dieser Regelungen mangelhaft.

Zudem werden Kastrationspflichten oft ignoriert, was zu einer unkontrollierten Vermehrung führt. Die Haltung von Hunden an Ketten ist trotz gesetzlicher Verbote weiterhin verbreitet.

Obwohl es positive Ansätze gibt, wie die Finanzierung von Kastrationen in einigen Gemeinden, bleibt die effektive Umsetzung des Tierschutzes auf der Peloponnes eine große Herausforderung.

Während unserer Zeit auf der Peloponnes hat Lea in zwei Tierheimen als Freiwilligenhelferin mit angepackt. Zu dem Thema Straßentiere gibt es so viel zu sagen, dass wir hierüber noch einen eigenen Blogbeitrag verfassen werden.

(Quellen: https://www.veto-tierschutz.de/tierschutz-in-griechenland/, Stand 05.03.2025; https://de.rua.gr/2023/04/04/in-griechenland-gibt-es-fast-4-millionen-heimatlose-tiere/, Stand 05.03.2025)


Tierwelt auf der Peloponnes

​Die Peloponnes bietet eine beeindruckende Vielfalt an Tierarten, sowohl an Land als auch im Wasser.​ Im nachfolgenden stellen wir euch einige der Tierarten vor, denen wir während unseres Roadtrips begegnet sind:

Delfine und Meeresschildkröten

​Die Küstengewässer der Peloponnes sind Heimat verschiedener Delfinarten, insbesondere des Großen Tümmlers. Obwohl wir selbst keine Delfine beobachten konnten, berichteten Bekannte, dass sie bereits mehrfach vom Strand aus Delfine im Meer gesehen haben.

Zudem ist die Region ein bedeutendes Brutgebiet für die Unechte Karettschildkröte (Caretta caretta). Fast die Hälfte der Niststrände dieser Art im Mittelmeerraum befinden sich in Griechenland. Die Weibchen kehren stets an ihre Geburtsstrände zurück.


Goldschakale

​Während unserer Reise über die Peloponnes wurden wir oft von den Rufen der Goldschakale begleitet. Besonders in der Dämmerung und nachts ertönt ihr charakteristisches Heulen. Die scheuen Tiere sind selten zu sehen, jedoch hatten wir einmal das Glück und konnten einen Schakal am frühen Morgen über ein Feld laufen sehen.


Vogelwelt und Flamingos

Die Feuchtgebiete der Peloponnes, wie die Gialova-Lagune, sind wichtige Rast- und Brutplätze für zahlreiche Vogelarten. Besonders beeindruckend sind die Flamingos, die hier während ihrer Zugzeiten Halt machen. Bitte achtet darauf, immer einen ausreichenden Abstand zu den Tieren zu halten, um sie nicht zu stören und bitte fliegt nicht mit einer Drohne über Tiere.


Unser Spartipp auf Reisen:

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Fazit: Die Peloponnes mit dem Camper entdecken

Unsere Reise mit dem Camper über die Peloponnes war ein unvergessliches Erlebnis, das unsere Erwartungen übertroffen hat. Die Region bietet weit mehr als nur schöne Strände: Es gibt ein gebirgiges Inland, schöne Wasserfälle, charmante Städtchen und bedeutende Ausgrabungsstätten zu entdecken.

Freistehen und Campingplätze

Wildcampen ist in Griechenland offiziell nicht erlaubt, wurde aber bisher außerhalb der Hochsaison oft geduldet, insbesondere an abgelegenen Orten. Campingplätze sind in der Region vorhanden, jedoch variieren deren Ausstattung und Öffnungszeiten. Es ist ratsam, im Voraus zu prüfen, welche Plätze geöffnet sind.


Ver- & Entsorgung

Die Infrastruktur für die Ver- und Entsorgung ist auf der Peloponnes nicht überall optimal ausgebaut. Während Wasser oft an öffentlichen Brunnen, Strandduschen oder an Tankstellen erhältlich ist, sind die Entsorgungsmöglichkeiten für Grauwasser und chemische Toiletten stark limitiert.

Frischwasser

Die Wasserqualität auf der Peloponnes ist nicht optimal und an vielen Wasserstellen ist das Wasser nicht als Trinkwasser gekennzeichnet. Wir haben das Wasser doppelt gefiltet und so bedenkenlos trinken können.

In unserem Wohnmobil benutzen wir eine Kombination aus fest eingebauten und portablen Wasserfilter. Diese Kombination nennt sich Alb Filter Pro Camper* und ist bestens geeignet für mittelgroße Tanks (80 – 160 Liter).

Unseren Wasserdieb* und Flextube Befüllschlauch (10 m)* hatten wir ebenfalls immer im Einsatz, um ohne größeren Aufwand unseren Wassertank füllen zu können.

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Abwasser

Die Entsorgung von Grauwasser gestaltet sich in Griechenland oft schwierig, da außerhalb von Campingplätzen nur wenige offizielle Entsorgungsstationen vorhanden sind.

Selbst die Suche nach geeigneten Gullys ist nicht immer einfach, da man sicherstellen muss, dass das Wasser nicht unbeabsichtigt in nahegelegene Gewässer gelangt. Daher ist es empfehlenswert, ausschließlich biologisch abbaubare Seifen und Reinigungsmittel zu verwenden, um die Umweltbelastung zu minimieren.

Der Verzicht auf chemische Zusätze in herkömmlichen Chemietoiletten ist ebenfalls ratsam, da entsprechende Entsorgungsstationen in Griechenland selten sind. Eine umweltfreundliche Alternative stellt die Nutzung von Trockentrenntoiletten dar. Diese benötigen weder Wasser noch Chemie und sind zudem geruchsarm. Die Feststoffe können hygienisch im Restmüll entsorgt werden, während die Flüssigkeiten separat abgeführt werden können.

Unsere Entscheidung, die Chemietoilette durch eine Trockentrenntoilette zu ersetzen, hat sich daher als äußerst vorteilhaft erwiesen. Einen Beitrag über unseren Umbau findet ihr hier: Umrüstung zur Chemietoilette.


Straßenverhältnisse und Verkehr

Die Straßen auf der Peloponnes sind in der Regel gut ausgebaut, aber teilweise sehr kurvig und schmal. Besonders in den Bergregionen gibt es enge Passagen, die mit einem größeren Camper eine Herausforderung sein können. Die Küstenstraßen bieten tolle Ausblicke, erfordern jedoch eine umsichtige Fahrweise. Mautstraßen gibt es hauptsächlich auf den Hauptverbindungsstrecken wie Athen–Korinth oder Korinth–Patras.


Wetter auf der Peloponnes

Die Peloponnes zeichnet sich durch ein mediterranes Klima aus. In den Sommermonaten können die Temperaturen tagsüber 30 °C überschreiten, während sie in den Wintermonaten milder sind.

Anfang Dezember waren die Temperaturen auf der Peloponnes noch angenehm, mit Tageshöchstwerten zwischen 15 °C und 20 °C. Die Wassertemperaturen lagen zu dieser Zeit zwischen 16 °C und 20 °C.

Ab Mitte Dezember wurde es deutlich kühler, begleitet von vermehrten Regentagen. Trotz Tageshöchsttemperaturen um die 10 – 15 °C fühlte sich das Wetter in der Sonne angenehm warm an. In einigen Nächten sanken die Temperaturen jedoch bis auf 2 °C ab. Einheimische und andere Reisende berichteten, dass dieser Winter kühler als üblich war. Ab Mitte März steigen die Temperaturen wieder an, wodurch das Klima angenehmer wird.


Weitere Beiträge

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Algarve Urlaub – Rundreise mit dem Camper

Eine Rundreise mit dem Camper durch die Algarve ist die perfekte Möglichkeit, die atemberaubende Küstenregion zu erkunden. Mit den zerklüfteten Felsklippen, einsamen Buchten und charmanten Fischerdörfern bietet die Algarve eine Vielfalt an Erlebnissen.

Im letzten Jahr haben wir drei Wochen im Dezember an der Algarve verbracht. In diesem Blogbeitrag teilen wir unsere Tipps und Highlights für eine unvergessliche Camper-Tour durch die Algarve. Außerdem berichten wir euch von unseren Erfahrungen mit dem Wohnmobil in Portugal.

Zur besseren Übersicht haben wir für euch ein Inhaltsverzeichnis mit Sprungmarken erstellt:


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Algarve – Unsere Anreise

Wir sind über Nord-Spanien nach Portugal eingereist und hatten zunächst zwei Wochen lang Portugal vom Norden bis in den Süden bereist. Hierüber haben wir einen eigenen Blogbeitrag veröffentlicht: Portugal Roadtrip mit dem Wohnmobil.

Als Ausgangspunkt unserer Algarve Reise wählten wir die Hauptstadt der Algarve – Faro (Koordinaten auf Google Maps).

Wenn ihr keinen eigenen Camper habt, dann könnt ihr auch einen Camper vor Ort mieten* und direkt in Faro starten. Faro ist über einen internationalen Flughafen* sehr gut angebunden.

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Maut an der Algarve

In Portugal werden auf den Autobahnen Gebühren erhoben. Es gibt zwei Arten von Mautstationen: traditionelle mit Schranken und manueller Bezahlung und rein elektronische Mautstrecken.

Die Autobahn A22, die an der Algarve entlang führt, erfasst die Maut elektronisch, indem das Kennzeichen gescannt wird. Für Reisende mit ausländischen Fahrzeugen gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Maut zu bezahlen. Eine Möglichkeit ist die Registrierung bei EASYToll oder TOLLCard. Alternativ ist ein Transponder von Via Verde oder ein anderes Sendegerät notwendig.

Es ist ratsam, sich vor der Reise über die besten Optionen zu informieren, um Strafgebühren zu vermeiden.

Weitere Informationen findet ihr z.B. auf der Seite des ADAC: https://www.adac.de/reise-freizeit/maut-vignette/portugal/


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Die beste Reisezeit

Die Algarve ist das ganze Jahr über ein beliebtes Reiseziel. Die besten Monate für eine Rundreise mit dem Camper sind unserer Meinung nach Oktober bis April. Zu dieser Zeit sind die Temperaturen angenehm, die Strände nicht überlaufen und die Campingplätze weniger überfüllt. Im Sommer kann es sehr heiß werden, und die beliebten Touristenorte sind gut besucht.


Praia da Falésia

Der Praia da Falésia an der Algarve ist einer der schönsten Strände Portugals. Die roten Klippen, die sich über den weißen Sandstrand erheben, bieten einen unglaublichen Kontrast zum blauen Meer. Der Praia da Falésia ist einer der Orte, an dem wir während unserer Algarve-Reise die meiste Zeit verbracht haben.

Wir haben uns für einige Tage auf dem Campingplatz Parque Caravanas Açoteias (Koordinaten auf Google Maps) einquartiert. Ursprünglich wollten wir auf dem daneben gelegenen Campingplatz einchecken. Dieser war aber bereits ausgebucht. Generell sind die Campingplätze an der Algarve und besonders am Praia da Falésia sehr voll. Die meisten Wohnmobile stehen hier für mehrere Monate. Wir konnten uns damit gut arrangieren, wer jedoch auf der Suche nach einem ruhigeren Fleck ist, ist hier definitiv falsch.

Unweit des Praia da Falésia befindet sich die Stadt Albufeira. Hier haben wir die kleine Hunderettungsstation Place for Strays besucht. Die Gründerin Elena hat hier ein kleines Paradies, ein Platz der Hoffnung für ausgesetzte, misshandelte oder einfach sich selbst überlassene Hunde erschaffen. Informationen zu den Besuchertagen findet ihr auf deren Webseite.


Ria Formosa

Bei Faro befindet sich die Ria Formosa. Hierbei handelt es sich um eine sehr vogelreiche Lagunenlandschaft. Wir sind den Ludo Trail entlang gewandert und haben Flamingos, braune Sichler, Purpurhühner, Löffler und viele weitere Vögel gesehen.

Ausgangspunkt unseres Tagesausflugs war der Parkplatz am Praia do Ancão (Koordinaten auf Google Maps). Der Weg ist gut ausgebaut und führt über viele Holzstege. Mit ganz viel Glück kann man hier sogar Chamäleons sehen. Während unserer Wanderung haben wir zwei Beobachtungshütten und die Salzbecken angesteuert.

Insgesamt sind wir 14 Kilometer unterwegs gewesen. Unsere genaue Route könnt ihr auf komoot.de finden: Unsere Wanderung durch die Ria Formosa.

Ganz besonders war für uns die allererste Flamingo-Begegnung an den Salzbecken. Es ist einfach beeindruckend, so viele Flamingos aus nächster Nähe zu beobachten.

Das ganze Jahr über ist es möglich, eine kleine Anzahl an Rosaflamingos in den künstlichen Salzbecken zu beobachten. In größeren Gruppen kommen sie allerdings viel häufiger in den Wintermonaten vor.

Eine Bootstour durch die Kanäle ist ebenfalls eine tolle Möglichkeit, die Vielfalt der Flora und Fauna zu entdecken.

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Praia João de Arens

Dieser eher versteckte Strand in der Nähe von Portimão ist ein Geheimtipp. Die felsige Bucht und das türkisfarbene Wasser am Praia João de Arens (Koordinaten auf Google Maps) bieten einen wirklich grandiosen Ausblick. Mit festem Schuhwerk kann man bis zum Strand hinunter steigen, wir entschieden uns jedoch dafür, die Aussicht nur von oben zu genießen.


Algar Seco

Die Felsformationen von Algar Seco (Koordinaten bei Google Maps) bei Carvoeiro gehören zu den spektakulärsten Naturwundern der Algarve. Hier kann man auf Stegen, Treppen und durch Tunnel hindurchwandern, die in die gelben Kalksteinfelsen der Algarveküste gehauen wurden.


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Praia da Marinha

Der Praia da Marinha (Koordinaten auf Google Maps) ist ein Postkartenmotiv: Goldener Sand, türkisblaues Wasser und die beeindruckenden Felsformationen machen diesen Strand zu einem der bekanntesten der Algarve. Von hier kann man auch zur Benagil Cave (Koordinaten auf Google Maps) wandern. 


Lagoa dos Salgados

Nicht weit entfernt befindet sich die Lagoa dos Salgados. Die Lagune beherbergt viele Vogelarten, darunter Flamingos. Wir konnten sogar einen Eisvogel entdecken.


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Praia do Camilo

Der Praia do Camilo (Koordinaten auf Google Maps) bei Lagos ist bekannt für seine dramatische Landschaft. Der kleine Strand ist über eine lange Holztreppe erreichbar, die schon beim Hinabsteigen atemberaubende Ausblicke bietet.

Geparkt haben wir auf einem gebührenpflichtigen Tagesparkplatz (Koordinaten auf Google Maps) neben dem Estudantes Strand (Koordinaten auf Google Maps).

Von dort sind wir die Küste bis zum Praia do Camilo entlang gewandert. Der Weg führte uns die meiste Zeit über Holzstege. Wer möchte kann auch noch bis zur Ponta da Piedade (Koordinaten auf Google Maps) weiterwandern.

Falls möglich besucht den Estudantes Strand und den Praia do Camilo, während der Ebbe. Dann habt ihr mehr vom Strand und könnt durch die Felsbögen hindurch spazieren.


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Sagres und Cabo de São Vicente

Das südwestlichste Ende Europas erreicht man bei Sagres (Koordinaten auf Google Maps) und dem Cabo de São Vicente (Koordinaten auf Google Maps). Die Klippen sind rau, der Wind stark, und die Aussicht auf den unendlichen Atlantik ist überwältigend.

Der große Parkplatz bei Sagres ist der einzige uns bekannte Parkplatz an der Westalgarve, an dem das Parken über Nacht in der Nebensaison geduldet wird. Sagres ist sehr beliebt in der Surf-Community. Generell gibt es an der Westalgarve einige beliebte Surf-Spots.

Etwas oberhalb von Sagres befindet sich das kleine private organisierte Tierheim für Esel und Hunde Association Bamboo. Wir wurden dort sehr herzlich empfangen und haben den Vormittag mit angepackt und mehr über die Tiere erfahren.


Praia da Cordoama und Bordeira Beach

Von Sagres aus haben wir noch weitere Strände im Westen der Algarve besucht. Wir haben einen Halt am Praia da Cordoama (Koordinaten auf Google Maps) und am Bordeira Beach (Koordinaten auf Google Maps) gemacht.

Am Praia da Cordoama gibt es einen tollen Aussichtspunkt (Koordinaten auf Google Maps). Achtung: Direkt am Strand ist das Parken mit dem Camper auch tagsüber verboten.

Am Bordeira Beach konnten wir wieder jede Menge Surfer beobachten und einen schönen Spaziergang über die Stege machen.


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Unsere Erfahrungen mit dem Camper

Wir haben die Algarve im Dezember bereist. Zu dieser Zeit hatten wir fast durchgehend Sonnenschein und Tagestemperaturen zwischen 15 °C und 20 °C. Das angenehme Klima zieht auch viele weitere Camper-Reisende an, weshalb einem bewusst sein sollte, dass man selten alleine steht.

Die Stellplatzsuche an der Algarve gestaltete sich recht schwierig. Da das sogenannte „Freistehen“ in Portugal und insbesondere an der Algarve überhand genommen hat, gibt es inzwischen viele Parkverbote. So war es alleine schon eine Herausforderung Tagesparkplätze zu finden, um sich die Ausflugsziele ansehen zu können. An vielen Orten ist das Parken mit dem Camper auch tagsüber verboten.

Generell ist das Parken außerhalb der autorisierten Plätze in Naturparks und in den Schutzgebieten des Natura-2000-Netzwerks, in Landschaftsschutzgebieten und Gebieten, die unter die Küstengrenzpläne fallen, strengstens verboten.

Unser Tipp: Nutzt die App Park4Night, um nach Stellplätzen für die Nacht und Tagesparkplätzen für die Strände zu suchen. Schaut euch die aktuellsten Bewertungen an, um herauszufinden, ob das Parken mit dem Camper erlaubt ist. Wenn ihr euch nicht sicher seid, weicht lieber auf einen Campingplatz aus und nehmt ein paar Meter Umweg in Kauf.

Auf der Webseite autocaravanalgarve.com findet ihr eine gute Übersicht über die Campingplätze an der Algarve. Diese sind in der Nebensaison auch häufig sehr preiswert.

Bitte respektiert die bestehenden Parkverbote. Hinterlasst keinen Müll und entleert Grau- & Schwarzwasser nur an den dafür vorgesehenen Orten.

Im folgenden Beitrag berichten wir euch, ob das Freistehen in Portugal erlaubt ist, welche Regeln es gibt und welche Plattformen sich eignen, um nach Stellplätzen zu suchen:

Leitungswasser haben wir bedenkenlos dank unseres Alb-Filters* trinken können. Über unsere Erfahrungen mit dem Wasserfilter haben wir einen eigenen Blogbeitrag geschrieben. Falls euch das Thema interessiert, schaut gerne vorbei: Alb Filter – Unsere Erfahrung im Wohnmobil.

Thema Sicherheit: Auch hier haben wir uns immer ganz genau die Bewertungen auf Park4Night durchgelesen. An den Orten, an denen wir unterwegs waren, hatten wir nie Sorge, dass jemand in unseren Camper einbrechen könnte. Unsere HeoSafe-Türensicherung hat uns zusätzlich mehr Sicherheit gegeben.

Internet: Auf unserer Reise durch Portugal haben wir uns eine SIM-Karte in Portugal Ort gekauft. Warum es Sinn machen kann eine SIM-Karte direkt in Portugal zu kaufen, welche Anbieter es gibt und worauf du achten solltest, erfährst du im folgenden Beitrag: SIM-Karte und mobiles Internet in Portugal: Alles, was du wissen musst.

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Portugal Roadtrip mit dem Wohnmobil

Ein Roadtrip durch Portugal mit dem Camper ist die perfekte Möglichkeit, die beeindruckende Vielfalt des Landes hautnah zu erleben. Von atemberaubenden Landschaften und malerischen Dörfern bis hin zu traumhaften Stränden und historischen Städten – Portugal hat für jeden etwas zu bieten.

Im letzten Jahr haben wir den ganzen Dezember in Portugal verbracht und das schöne Land einmal komplett vom Norden bis in den Süden bereist.

In unserem Beitrag stellen wir euch unsere schönsten Ausflugsziele und Wanderungen vor und erzählen euch von unseren Erfahrungen mit dem Wohnmobil in Portugal.

Zur besseren Übersicht haben wir für euch ein Inhaltsverzeichnis mit Sprungmarken erstellt:


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Anreise nach Portugal

Wir haben uns dafür entschieden mit unserem Camper, vom Norden aus nach Portugal einzureisen, da wir zuvor in Nord-Spanien (Reise durch Nord-Spanien) einen Monat verbracht haben. Alternativ könnt ihr unsere Route auch in umgekehrter Richtung machen – also vom Süden in den Norden reisen.

Wenn ihr keinen eigenen Camper habt, dann könnt ihr auch einen Camper vor Ort mieten* und direkt in Porto oder Lissabon starten. Beide Städte sind über internationale Flughäfen* sehr gut angebunden.

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Maut in Portugal

In Portugal wird ein elektronisches Mautsystem verwendet, das auf den Autobahnen Gebühren erhebt. Es gibt zwei Arten von Mautstationen: traditionelle mit Schranken und manueller Bezahlung und rein elektronische Mautstrecken.

Bei elektronischen Strecken wird die Maut automatisch erfasst, indem Kameras das Kennzeichen scannen. Für Reisende mit ausländischen Fahrzeugen gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Maut zu bezahlen. Eine Möglichkeit ist die Registrierung bei EASYToll oder TOLLCard. Alternativ ist ein Transponder von Via Verde oder ein anderes Sendegerät notwendig.

Es ist ratsam, sich vor der Reise über die besten Optionen zu informieren, um Strafgebühren zu vermeiden.

Weitere Informationen findet ihr z.B. auf der Seite des ADAC: https://www.adac.de/reise-freizeit/maut-vignette/portugal/


Peneda-Gerês Nationalpark

Unser Roadtrip startet mit einem Highlight: dem Peneda-Gerês Nationalpark im Norden Portugals. Der einzige Nationalpark des Landes bietet atemberaubende Berglandschaften, kristallklare Flüsse und zahlreiche Wanderwege.

Lange haben wir mit Portugal nur bunte Städte und schöne Strände in Verbindung gebracht. Dabei finden sich in Portugal auch unheimlich viele grüne Abschnitte.

Wir haben aufgrund des regnerischen Wetters zu dieser Zeit nur eine kleine Wanderung in dem Wandergebiet Trilho da Preguiça (Koordinaten auf Google Maps) unternommen.


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Städtetrip nach Porto

Nach dem Abenteuer in der Natur gab es ein richtiges Kontrastprogramm für uns – denn es ging weiter nach Porto. Die Stadt bietet eine charmante Mischung aus historischem Erbe, lebendiger Kultur und einer wunderschönen Lage am Douro-Fluss.

Wir haben uns für zwei Tage auf einem Campingplatz (Koordinaten auf Google Maps), etwas außerhalb von Porto einquartiert und sind mit einem Uber in die Stadt gefahren.

Zu den Must-Sees in Porto gehört die Altstadt Ribeira (Koordinaten auf Google Maps), die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Mit ihren engen, gepflasterten Gassen, bunten Häusern und gemütlichen Cafés lädt sie zum Entdecken ein.

Ein Spaziergang entlang der Uferpromenade bietet malerische Ausblicke auf die ikonische Ponte Dom Luís I (Koordinaten auf Google Maps), eine doppeldeckige Eisenbrücke, die Porto mit Vila Nova de Gaia verbindet. Besonders empfehlenswert ist hier eine Boots-Tour*, die unter den vielen Brücken auf dem Douro-Fluss entlang führt.

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Ein weiteres Highlight ist der Besuch der berühmten Portweinkellereien in Gaia. Hier haben wir, während unserer ersten Porto-Reise ein paar Jahre zuvor, an einer Wein-Verkostung* teilgenommen und mehr über die jahrhundertealte Tradition des Portweins erfahren.

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Ein Besuch der Livraria Lello (Koordinaten auf Google Maps), einer der schönsten Buchhandlungen der Welt, ist für Literatur- und Architekturliebhaber ein Muss. Die atemberaubende, kunstvoll geschnitzte Holztreppe macht sie zu einem unvergesslichen Ort.

Auch kulturell hat Porto viel zu bieten: Das Museu de Arte Contemporânea de Serralves beeindruckt mit moderner Kunst und wunderschönen Gärten, während die imposante Kathedrale von Porto (Koordinaten auf Google Maps) einen Panoramablick über die Stadt bietet.

Zu guter Letzt solltet ihr das Essen in Porto nicht verpassen: Wir waren im veganen Restaurant Kind Kitchen (Koordinaten auf Google Maps) sehr lecker essen.

Weitere Aktivitäten findet ihr auf GetYourGuide.com*:

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Passadiços do Paiva

Nicht weit von Porto entfernt liegt der beeindruckende Passadiços do Paiva (Koordinaten auf Google Maps), ein 8 km langer Pfad entlang des wilden Paiva-Flusses.

Während der Sommermonate ist die Strecke von 8 Uhr bis 20 Uhr geöffnet, in den Wintermonaten von 9 bis 17 Uhr. Auf der Homepage der Paiva Walkways kann man sich für 1€ ein Ticket kaufen. Bezahlt werden kann aber auch vor Ort. Dann beträgt der Ticketpreis 2€.

175 Meter über dem Fluss Paiva führt die 516 Meter lange Fußgängerbrücke „516 Arouca“ (Koordinaten auf Google Maps) entlang. Eine der längsten Fußgänger-Hängebrücken Europas. Die Brücke kostet nochmal extra.

Hunde sind auf den Paiva Walkways leider nicht erlaubt.

Geparkt haben wir auf einem großen Wanderparkplatz (Koordinaten auf Google Maps), auf dem es auch einen extra Parkbereich für Wohnmobile gibt.


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Costa Nova do Prado

Von den Bergen und Flüssen geht es nun an die Küste. Costa Nova do Prado (Koordinaten auf Google Maps), bekannt für seine bunten, gestreiften Strandhäuser, ist ein malerischer Ort für einen Zwischenstopp. Die Häuser, ursprünglich als Fischerhütten gebaut, sind mittlerweile ein beliebtes Fotomotiv.

Ein Spaziergang entlang des langen Strandes rundet den Besuch perfekt ab.


Big Waves bei Nazaré

Das malerische Küstendorf Nazaré ist weltbekannt für seine gigantischen Wellen und als Hotspot für Big-Waves. Im Winter kann man hier Surfer beobachten, die sich in meterhohe Monsterwellen stürzen. Der Viewpoint befindet sich neben dem Leuchtturm von Nazaré (Koordinaten auf Google Maps).

Die Nacht haben wir kurz vor Nazaré auf einem Campingplatz verbracht (Koordinaten auf Google Maps). Für den Besuch in Nazare selbst, haben wir auf einem Parkplatz in der Stadt geparkt.


Peniche

Surfer und Strandliebhaber aufgepasst: Peniche ist ein weiterer Hotspot für Wellenreiter. Die Halbinsel bietet eine Vielzahl an Stränden, darunter der berühmte Praia dos Supertubos (Koordinaten auf Google Maps), der Austragungsort internationaler Surf-Wettbewerbe ist.

Peniche ist aber nicht nur für Surfer interessant – die felsige Küste und das vorgelagerte Inselarchipel Berlengas (Koordinaten auf Google Maps) machen den Ort zu einem lohnenswerten Ausflugsziel.

Um auf die Berlengas Insel zu gelangen, kann man eine Bootstour* buchen. Besonders sehenswert ist die Inselfestung auf der größten Insel, der „Berlenga Grande“ und das Naturreservat, in dem im Sommer Trottelummen brüten. Wegen des Wetters kam eine Bootsfahrt für uns leider nicht in Betracht.

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Besonders gut hat uns die Gegend am Cabo Carvoeiro Lighthouse (Koordinaten auf Google Maps) gefallen. Von dort kann man die Küste entlang spazieren und einen Zwischenstopp an der Varanda de Pilatos (Koordinaten auf Google Maps) einlegen.


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Azenhas do Mar

Weiter entlang der Küste erreicht man das charmante Dorf Azenhas do Mar (Koordinaten auf Google Maps), das malerisch auf einer Klippe über dem Atlantik thront. Die weißen Häuser, die sich an den Felsen schmiegen, und der natürliche Meerwasserpool machen diesen Ort zu einem der schönsten Fotomotive Portugals.

Während unseres Besuchs hatten wir ganz viel Glück und konnten beobachten wie Delfine an der Küste entlang zogen.

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Cabo da Roca

Danach ging es für uns weiter zum westlichste Punkt des europäischen Festlands, zum Cabo da Roca (Koordinaten auf Google Maps). Von hier hat man bei gutem Wetter eine atemberaubende Aussicht auf den Atlantik. Bei uns versteckte sich die Aussicht leider hinter einer dicken Nebelschwade.


Schlösser & Burgen bei Sintra

Die Städte Sintra und Lissabon haben wir während unseres Roadtrips durch Portugal ausgelassen, da wir dort vor ein paar Jahren schonmal gewesen sind und wir uns wegen des Wetters schneller in Richtung Algarve aufmachen wollten.

Die Stadt Sintra ist bekannt für ihre beeindruckenden Paläste, kunstvollen Gärten und ihre malerische Lage in den Hügeln der Serra de Sintra.

Palácio da Pena

Eines der Highlights ist der Palácio da Pena (Koordinaten auf Google Maps), ein farbenfrohes Schloss, das wie aus einem Märchen erscheint. Hoch über der Stadt thront es und bietet atemberaubende Ausblicke auf die Umgebung und die Küste.

Wir empfehlen euch die Tickets* im Voraus zu besorgen, um lange Wartezeiten zu vermeiden.

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Quinta da Regaleira

Ein weiteres Highlight ist die Quinta da Regaleira (Koordinaten auf Google Maps), ein beeindruckendes Anwesen mit verschlungenen Pfaden, unterirdischem Tunnel und einem berühmten Brunnen, der in spiralförmigen Treppen hinabführt.

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Castelo dos Mouros

Der Castelo dos Mouros, auch maurische Burg genannt, ist ebenfalls einen Besuch wert. Von den alten Festungsmauern aus hat man eine grandiose Aussicht auf die gesamte Region bis hin zum Atlantik.

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Sightseeing Tour von Lissabon aus

Mit dem Camper in Sintra zu parken, hätten wir uns vermutlich nicht getraut, da auf der App „Park4Night“ häufig von Einbrüchen berichtet wurde. Eine weitere Möglichkeit nach Sintra zu kommen, ist über einen organisierten Tagesausflug von Lissabon aus.

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Städtetrip nach Lissabon

Lissabon ist Portugals Hauptstadt und hat einiges zu bieten.

Da das Fahren und Parken in den engen, teils steilen Gassen Lissabons eine Herausforderung sein kann, empfehlen wir euch, den Camper auf einem der gut ausgestatteten Campingplätze oder Wohnmobilstellplätze etwas außerhalb der Stadt abzustellen und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ins Zentrum zu fahren.

Ein guter Ausgangspunkt ist der Lisboa Camping & Bungalows-Platz (Koordinaten auf Google Maps) im Monsanto-Waldpark, der nur etwa 15 Minuten vom Zentrum entfernt liegt. Von hier aus kann man bequem mit dem Bus die Stadt erreichen.

Ein Muss ist ein Spaziergang durch das malerische Alfama-Viertel (Koordinaten auf Google Maps), dem ältesten Stadtteil von Lissabon. Die Straßenbahnlinie 28, die durch viele der wichtigsten Viertel fährt, ist nicht nur praktisch, sondern auch eine Attraktion für sich.

Weitere sehenswerte Orte sind der Torre de Belém (Koordinaten auf Google Maps), das Castelo de São Jorge (Koordinaten auf Google Maps) und das Kloster Mosteiro dos Jerónimos (Koordinaten auf Google Maps).

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Lissabon Card

Mit der Lissabon Card könnt ihr die Stadt auf einfache und kostengünstige Weise erkunden. Mit der Karte erhält man kostenlosen oder ermäßigten Eintritt zu über 35 Sehenswürdigkeiten und Attraktionen, darunter einige der bekanntesten Highlights wie der Torre de Belém, das Mosteiro dos Jerónimos und das Nationalmuseum für antike Kunst. Auch der Eintritt zur beeindruckenden Castelo de São Jorge ist in der Karte enthalten.

Ein weiterer großer Vorteil der Lissabon Card ist die unbegrenzte Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel, einschließlich der berühmten Straßenbahnlinie 28, der Busse, U-Bahnen und sogar der Züge nach Sintra und Cascais – ideal für Tagesausflüge in die Umgebung. Dadurch könnt ihr Lissabon und seine Umgebung flexibel und ohne zusätzliche Kosten erkunden.

Die Karte gibt es in drei Varianten: für 24, 48 oder 72 Stunden, je nachdem, wie lange man in der Stadt bleibt. Sie lohnt sich besonders, wenn ihr plant, viele Sehenswürdigkeiten zu besuchen und viel mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs zu sein. Die Lissabon Card ist online oder an verschiedenen Verkaufsstellen in der Stadt erhältlich, darunter am Flughafen, in Touristeninformationen und an größeren Bahnhöfen.

Hier findet ihr eine Übersicht über die Ermäßigungen der Lissabon Card: lisboacard.org

Kaufen könnt ihr die Lissabon Card zum Beispiel hier:

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Cabo Espichel

Ein weiteres beeindruckendes Kap ist das Cabo Espichel (Koordinaten auf Google Maps) nahe Sesimbra. Hier kann man den imposanten Leuchtturm und die alte Kirche Nossa Senhora do Cabo besichtigen. Die Klippen sind nicht weniger beeindruckend als am Cabo da Roca, und der Sonnenuntergang über dem Atlantik ist spektakulär.

Nach unserem Besuch am Cabo Espichel haben wir in der Nähe der Stadt Setúbal ein Naturreservat besucht und Stelzenläufer und Säbelschnäbler beobachtet. Am nächsten Tag sind wir noch zwei weitere Lagunen angefahren und haben viele weitere Vögel und einen Otter beobachten können.

Die Vogelwelt in Portugal ist dank der geografischen Lage, der vielfältigen Lebensräume und der Naturschutzgebiete von beeindruckender Vielfalt. Von den Feuchtgebieten der Algarve bis zu den Bergen im Norden gibt es viel zu entdecken. Egal ob Zugvögel, seltene Greifvögel oder endemische Arten – Portugal bietet das ganze Jahr über faszinierende Einblicke in die Vogelwelt Europas.


Algarve

Die Algarve ist die südlichste Region Portugals und eine der beliebtesten Reiseziele Portugals. Sie ist bekannt für ihr mildes Klima, das auch in den Wintermonaten angenehme Temperaturen bietet.

Die Küste der Algarve ist besonders abwechslungsreich: Im Westen findet man wilde, naturbelassene Strände wie den Praia da Cordoama und den Bordeira Beach, die vorallem bei Sufern beliebt sind. Weiter östlich, in Städten wie Lagos, Albufeira oder Portimão, gibt es wunderschöne Strände wie den Praia da Marinha oder den Praia do Camilo.

Besonders beeindruckend sind die Felsformationen von Algar Seco. Doch die Algarve hat mehr zu bieten als nur Strände. Eines unserer Highlight war der Naturpark Ria Formosa, ein weitläufiges Lagunensystem, das ein Paradies für viele Vögel, u.a. Flamingos ist.

Insgesamt haben wir drei Wochen an der Algarve verbracht. Unsere schönsten Ausflugsziele stellen wir euch in einem eigenen Blogbeitrag vor:


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Unsere Erfahrungen mit dem Wohnmobil

Wir haben Portugal im Dezember bereist. Zu dieser Jahreszeit war es oberhalb der Algarve etwas frischer und es hat jeden zweiten Tag geregnet. Anders war es an der Algarve, dort hatten wir fast durchgehend Sonnenschein und Tagestemperaturen zwischen 15 °C und 20 °C.

Zum Baden lädt die Wassertemperatur allerdings nicht ein. Generell ist der Atlantik im Winter eher unruhig.

Die Algarve ausgenommen, hatten wir keine Probleme bei der Stellplatzsuche. Es gibt viele kostenlose Wohnmobilstellplätze in den Gemeinden. Auch Supermärkte weisen immer wieder Stellplätze für Wohnmobile aus. Auf die Stellplatz-Situation an der Algarve gehen wir näher in folgendem Beitrag ein: Algarve Urlaub – Rundreise mit dem Camper.

Ob das „Freistehen“ mit dem Camper in Portugal erlaubt ist, welche Regeln es gibt und welche Plattformen sich eignen, um nach Stellplätzen zu suchen, erklären wir euch im folgenden Beitrag:

Wäsche waschen ist in Portugal gar kein Problem, denn es gibt super viele Waschsalons.

Leitungswasser haben wir bedenkenlos dank unseres Alb-Filters* trinken können. Über unsere Erfahrungen mit dem Wasserfilter haben wir einen eigenen Blogbeitrag geschrieben. Falls euch das Thema interessiert, schaut gerne vorbei: Alb Filter – Unsere Erfahrung im Wohnmobil.

Internet: Auf unserer Reise durch Portugal haben wir uns eine SIM-Karte in Portugal Ort gekauft. Warum es Sinn machen kann eine SIM-Karte direkt in Portugal zu kaufen, welche Anbieter es gibt und worauf du achten solltest, erfährst du im folgenden Beitrag: SIM-Karte und mobiles Internet in Portugal: Alles, was du wissen musst.

Abschließend lässt sich sagen, dass wir eine wirklich tolle Zeit in Portugal hatten.

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Reise durch Nord-Spanien

Eine Nord-Spanien Reise bietet die perfekte Mischung aus atemberaubenden Landschaften, kulturellen Highlights und einzigartigen Erlebnissen.

Wir berichten euch von unserem dreiwöchigem Roadtrip mit dem Camper durch Nord-Spanien, stellen euch unsere schönsten Ausflugsziele und Wanderungen vor und erzählen euch von unseren Erfahrungen mit dem Wohnmobil im Norden von Spanien.

Zur besseren Übersicht haben wir für euch ein Inhaltsverzeichnis mit Sprungmarken erstellt:


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Anreise nach Nord-Spanien

Wir sind Anfang November mit unserem Camper durch das Val d’aran in den katalanischen Pyrenäen nach Nord-Spanien angereist. Hier erwarteten uns bunte Bäume, schneebedeckte Berge und unsere ersten Gänsegeier-Sichtungen.

Der Gänsegeier ist in den Bergen Nordspaniens, insbesondere in den Pyrenäen und den Picos de Europa, beheimatet. Er hat sich perfekt an die rauen, felsigen Landschaften der nordspanischen Gebirgszüge angepasst, wo er seine Nester in steilen Felswänden baut.

Dank intensiver Schutzmaßnahmen und Wiederansiedlungsprojekte hat sich der Bestand des Gänsegeiers in Nordspanien in den letzten Jahren stabilisiert, doch bleibt er weiterhin eine seltene und geschützte Art. Für uns war die Beobachtung der Gänsegeier in freier Wildbahn ein unvergessliches Erlebnis.

Es empfiehlt sich daher auf jeden Fall ein Fernglas auf eurer Reise durch Nord-Spanien dabei zu haben.

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Mont-Rebei-Schlucht

Unsere Spanienreise beginnt am Rande der Pyrenäen, im Serra del Montsec Gebirge.

Hier befindet sich die beeindruckende Mont-Rebei-Schlucht (Koordinaten auf Google Maps). Der spektakuläre Canyon, der durch den Noguera Ribagorçana-Fluss geformt wurde, bietet eine der aufregendsten Wanderungen in Nord-Spanien.

Mit schmalen Pfaden, die in die Felswände gehauen wurden, und schwindelerregenden Hängebrücken war dieser Ausflug ein sehr eindrucksvoller Start in unsere Spanienreise.

An dieser Stelle vielen Dank an @owlsons.abenteu.r.er, die uns den Tipp zu dieser und zur nächsten Wanderung gegeben haben.

Einen vollständigen Wanderbericht mit komoot-Karte findet ihr hier:

Wanderung durch die Mont-Rebei-Schlucht in Spanien

Wir berichten von unserer Wanderung durch die Mont-Rebei-Schlucht in Spanien …


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Alquézar

Nach unserem adrenalinhaltigen Start ging es weiter in die Region Huesca nach Alquézar (Koordinaten auf Google Maps), einem der schönsten Dörfer Spaniens.

Dieses mittelalterliche Juwel thront auf einem Hügel über dem Río Vero und bietet neben seiner historischen Altstadt auch den spektakulären „Ruta de las Pasarelas“, einen Wanderweg über Holzstege entlang der Felswände und Wasserfälle.


Erdhügel von Valpalmas

Auf unserem Weg weiter in Richtung Norden machten wir einen Zwischenstopp bei den Erdhügeln von Valpalmas (Koordinaten auf Google Maps). Diese faszinierenden geologischen Formationen, die durch Erosion entstanden sind, erinnern an die Landschaften im amerikanischen Wilden Westen und bieten einen außergewöhnlichen Anblick inmitten der spanischen Steppe.


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Bardenas Reales

Weiter führte unsere Reise in die Bardenas Reales (Koordinaten auf Google Maps), eine der beeindruckendsten Halbwüsten Europas. Die bizarren Felsformationen und die weiten, kargen Landschaften machen diese Region einzigartig und bieten fantastische Möglichkeiten für Wanderungen und Fototouren.

Die Halbwüste Bardenas Reales ist ein 42.500 Hektar großer Naturpark, der von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt wurde.

Der Zugang erfolgt hauptsächlich von der Stadt Arguedas aus. Dort gibt es einen kostenlosen Wohnmobilstellplatz (Koordinaten auf Google Maps). Direkt neben diesem kann man ehemalige Felsenwohnungen besichtigen.

Der Besuch der Bardenas Reales ist kostenlos. Die Besuchszeiten sind jedoch auf zwischen 8 Uhr bis eine Stunde vor Sonnenuntergang eingeschränkt. Zu Beginn des Naturparks gibt es ein Informationszentrum (Koordinaten auf Google Maps).

Wir folgten einer ca. 25 Kilometer langen Rundstrecke, die durch das Gebiet Bardena Blanca verläuft. Wir die Strecke haben wir mit Fotopausen ca. zwei Stunden gebraucht.

Vom Castildetierra (Koordinaten auf Google Maps) haben wir einen Spaziergang zum Aussichtspunkt „Cabezo de las Cortinillas“ (Koordinaten auf Google Maps) gemacht.


Heiße Quellen bei Arnedillo

Nach den abenteuerlichen ersten Tagen wird es Zeit für Entspannung in den heißen Quellen bei Arnedillo (Koordinaten auf Google Maps) in La Rioja. Die natürlichen Thermalquellen, die direkt am Fluss liegen, sind perfekt, um die Seele baumeln zu lassen und die Batterien wieder aufzuladen.

Geparkt haben wir auf einem kostenpflichtigen Wohnmobilstellplatz (Koordinaten auf Google Maps) etwas oberhalb der Ortschaft, alle anderen Parkplätze sind höhenbeschränkt.


Mit dabei haben wir immer unsere INSTAX Mini 12*, um die besondersten Reisemomente einzufangen.

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Atlantikküste

Danach führte uns unsere Route an die Atlantikküste in die Provinz Kantabrien.

Das Wetter im November an der spanischen Atlantikküste ist oft wechselhaft und von milden Temperaturen geprägt. Die Temperaturen bewegen sich tagsüber meist zwischen 10 °C und 16 °C. Es ist jedoch die feuchteste Jahreszeit, in der es sehr häufig regnet. Windige Tage und dichte Wolkendecken sind typisch, doch es gibt auch sonnige Phasen, die die dramatische Küstenlandschaft in einem besonderen Licht erscheinen lassen.

Der Atlantische Ozean ist zu dieser Jahreszeit kühl und unruhig, was Badeaktivitäten weniger beliebt macht.

Aufgrund des Wetters entschieden wir das Baskenland, mit seinen bekannten Ausflugszielen der Stadt Bilbao und Gaztelugatxeko Doniene (Koordinaten auf Google Maps) auszulassen. Die Gaztelugatxeko Doniene ist eine spektakulär gelegene Insel an der baskischen Küste, die über eine lange, steile Treppe erreichbar ist und durch ihre beeindruckende Kapelle und die atemberaubenden Ausblicke auf den Atlantik begeistert.

Weitere Aktivitäten rund um Bilbao findet ihr auf GetYourGuide*:

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Picos de Europa

Von der Küste geht es in die Berge, genauer gesagt in den Picos de Europa Nationalpark. Hier erwartet uns die berühmte Ruta del Cares (Koordinaten auf Google Maps), eine der bekanntesten Wanderungen in Nord-Spanien. Der Weg schlängelt sich durch eine enge Schlucht entlang des Río Cares und verbindet die beiden Orte Poncebos und Caín.

Der Weg ist in den Felsen gegraben und führt die meiste Zeit am Abgrund entlang. Hin- & zurück sind es ca. 23 Kilometer zurückzulegen.

In Poncebons befindet sich ein Wanderparkplatz (Koordinaten auf Google Maps). Wir empfehlen euch, diesen auch in der Nebensaison möglichst früh anzufahren.

In Las Arenas gibt es einen kostenlosen Wohnmobilstellplatz (Koordinaten auf Google Maps). Auf dem Wanderparkplatz ist das Parken über Nacht nicht erlaubt.


Mirador Playa de Peñadoria

Nach unserem Ausflug in den Picos de Europa Nationalpark haben wir drei Tage lang ein kleines Tierheim in Asturien unterstützt und konnten viel über den Tierschutz in Spanien erfahren.

Danach führte uns unsere Route wieder an die Atlantikküste zum Mirador Playa de Peñadoria (Koordinaten auf Google Maps), einem atemberaubenden Aussichtspunkt an der Küste Asturiens im Nordwesten Spaniens. Der Aussichtspunkt liegt oberhalb des Playa de Peñadoria, einem abgelegenen Strand, der von imposanten Klippen umrahmt wird.


Catedrais Beach

Unseren nächsten Abstecher machten wir zum berühmten Catedrais Beach (Koordinaten auf Google Maps) in der Provinz Galizien. Der Strand ist für seine spektakulären Felsbögen und Höhlen bekannt, die bei Ebbe sichtbar werden. Bei Flut steigt der Wasserpegel um drei Meter, deshalb solltet ihr euch vor eurem Besuch über die Gezeiten informieren.

Der Besuch ist kostenlos. Allerdings ist unserer Recherche nach in den Monaten Juli bis September und an Ostern eine vorherige Reservierung notwendig.


Santiago de Compostela

Santiago de Compostela ist eine der bedeutendsten Städte Spaniens und das Ziel des berühmten Jakobswegs, einer der ältesten und wichtigsten Pilgerrouten Europas. Die Stadt liegt in der Region Galicien im Nordwesten Spaniens und ist berühmt für ihre prächtige Kathedrale, die das Grab des Apostels Jakobus beherbergen soll. Mit ihrer beeindruckenden Architektur, verwinkelten Gassen und lebendigen Atmosphäre zieht Santiago jedes Jahr Tausende von Pilgern und Touristen an.

Aus Zeitgründen haben wir die Stadt jedoch ausgelassen.

Weitere Aktivitäten rund um Santiago de Compostela findet ihr auf GetYourGuide*:

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Römischen Thermen von Bande

Nach einem kurzen Zwischenstopp in dem charmanten Fischerdorf Porto de Espansante (Koordinaten auf Google Maps) geht es weiter nach Galicien, wo uns das nächste Highlight erwartet: die Römischen Thermen von Bande (Roman Cladaria) (Koordinaten auf Google Maps). Diese antiken, in das Seeufer integrierten Thermalquellen bieten ein einzigartiges Badeerlebnis in einem historischen Ambiente.

Porto de Espansante

Auch in der nahegelegenen Stadt Ourense (Koordinaten auf Google Maps) gibt es mehrere heiße Quellen entlang des Flusses.

Mit dem Besuch der heißen Quellen endete unsere dreiwöchige Reise durch Nord-Spanien. Von hier ging es nun weiter über die Grenze nach Portugal.


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Fazit Reise durch Nord-Spanien

Unsere dreiwöchige Nord-Spanien Reise war voller unvergesslicher Erlebnisse. Von den wilden Schluchten der Pyrenäen über die beeindruckenden Landschaften der Bardenas Reales bis hin zu den erholsamen heißen Quellen von Arnedillo und Bande – Nord-Spanien bietet eine Fülle an Naturwundern und kulturellen Highlights.

Die spektakulären Küstenabschnitte am Atlantik, die beeindruckende Ruta del Cares und die herzlichen Begegnungen im Tierheim rundeten diese abwechslungsreiche Reise für uns ab.

Die Temperaturen waren angenehm, was in den Sommermonaten ganz anders ist, denn dort kann es bis 40 °C heiß werden.
Jedoch hatten wir im November auch viele Regentage.

Mit dem Wohnmobil kamen wir in Nord-Spanien sehr gut zu recht. Über die App Park4Night haben wir viele kostenlose Wohnmobilstellplätze gefunden, die auch häufig über Ver- & Entsorgungsstationen verfügen. Auch die gebührenpflichtigen Stellplatze waren absolut bezahltbar.

Mit dem Camper oder Wohnmobil darf man grundsätzlich überall nächtigen, wo das Parken allgemein erlaubt ist. Was aber nicht bedeutet, dass man Außenbestuhlung aufbauen und draußen eine gemütliche Runde kochen kann. Freistehen ja, campen nein.


Reiseplanung

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Lofoten Rundreise mit dem Wohnmobil

Während unserer Rundreise durch Norwegen sind wir im August ca. zwei Wochen lang mit unserem Wohnmobil über die Lofoten gereist. Die Lofoten sind eine norwegische Inselgruppe im Nordatlantik. Das Inselarchipel besteht aus etwa 80 Inseln und erstreckt sich über eine Länge von ca. 170 Kilometern vor der Küste Nordnorwegens.

Die Lofoten-Insel sind für ihre atemberaubende Landschaft, ihre vielen Berge und malerischen Fischerdörfer bekannt.

In diesem Blogbeitrag berichten wir euch von unserem Roadtrip mit dem Camper, stellen euch unsere schönsten Ausflugsziele und Wanderungen vor und erzählen euch von unseren Erfahrungen mit dem Wohnmobil auf den Lofoten.

Zur besseren Übersicht haben wir für euch ein Inhaltsverzeichnis mit Sprungmarken erstellt:


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Anreise auf die Lofoten mit dem Wohnmobil

Es gibt mehrere Möglichkeiten, um auf die Lofoten mit dem Wohnmobil oder Camper anzureisen. Welche Variante für euch die geeignetste ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Wie viel Zeit habt ihr? Wollt ihr nur die Lofoten bereisen, oder auch noch andere Orte in Norwegen besuchen? Wollt ihr durch Schweden hochfahren, um Maut und Zeit zu sparen?

Im Nachfolgenden stellen wir euch einige Fährverbindungen und die Anreise über den Landweg vor.

Fähre von Dänemark nach Norwegen

Von Dänemark aus ist es möglich, verschiedene Orte in Norwegen mit der Fähre anzusteuern. Von Hirtshals aus fahren Fähren nach Kristiansand, Stavanger und nach Bergen. Diese Optionen bieten sich vor allem dann an, wenn ihr euch auch in Süd-Norwegen noch ein paar Orte ansehen wollt und ausreichend Zeit zur Verfügung habt. Denn allein von Bergen aus sind es noch ca. 1.600 km bis auf die Lofoten. In Norwegen ist das Autofahren sehr zeitintensiv und zusätzlich fallen Mautgebühren an.

Um die beste Fährverbindung zu finden, nutzt ihr am besten das Angebot von Direct Ferries.de*.


Anfahrt über Schweden

Wollt ihr euch Zeit und Mautgebühren sparen, dann empfehlen wir euch, einen Teil der Strecke über Schweden zu fahren. Dort kommt ihr deutlich schneller voran. Ein Grenzübertritt ist zum Beispiel zwischen Merkens (SE) und Graddis (NOR) möglich oder zwischen Abisko (SE) und Narvik (NOR). Von dort ist es dann nicht mehr allzu weit bis auf die Lofoten.


Landweg über die E10

Wollt ihr komplett auf eine Fährfahrt verzichten, dann empfehlen wir euch die Grenze zwischen Abisko und Narvik zu überqueren. Von dort gelangt ihr über die E10 auf dem Landweg auf die Lofoten.


Fähre von Bodø nach Moskenes

Fahrt ihr durch Norwegen hoch oder zwischen Merkens (Schweden) und Graddis (Norwegen) über die Grenze, spart ihr viel Zeit, wenn ihr die Fähre von Bodø nach Moskenes nehmt. Wenn ihr seekrank seid, können wir euch diese Verbindung aber nur bei absolut ruhiger See empfehlen. Die Fahrt dauert ca. 3,5 Stunden.


Fähre von Skutvik nach Svolvær

Wenn euch die Fährenfahrt von Bodø nach Moskenes zu lange ist, dann ist die Verbindung zwischen Skutvik nach Svolvær eine mögliche Alternative. Die Fahrdauer liegt bei ca. 1,20 Stunden. Allerdings fährt die Fähre nicht ganz so regelmäßig wie die anderen Fährverbindungen.

Die Abfahrtzeiten findet ihr hier: Skutvik nach Svolvær (auf das Fähren-Symbol klicken).


Fähre von Bognes nach Lødingen

Eine weitere Alternative ist die Fähre Bognes nach Lødingen. Diese hat eine Fahrdauer von etwa einer Stunde.

Zu den Abfahrtzeiten gelangt ihr hier: Bognes nach Lødingen (auf das Fähren-Symbol klicken).


Von den Vesterålen auf die Lofoten

Kommt ihr aus Richtung Norden und seid zunächst über die Inselgruppe Vesterålen gereist, dann ist die Fährverbindung Melbu nach Fiskebøl die schnellste Möglichkeit, um auf die Lofoten zu gelangen. Die Fährverbindung besteht das ganze Jahr über und die Fähre fährt ca. alle zwei Stunden. Die Überfahrt dauert eine halbe Stunde.

Zu den Abfahrtzeiten: Melbu – Fiskebøl (auf das Fähren-Symbol klicken).

Bevor wir auf die Lofoten gefahren sind, haben wir eine Woche auf der Inselgruppe Vesterålen verbracht. Unseren Roadtrip-Bericht findet ihr hier: Vesterålen Roadtrip mit dem Camper.


Nortrip – Stellplatzführer

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Für uns ist Nortrip eine tolle Möglichkeit, legal und naturnah zu stehen, lokale Gastgeber:innen zu unterstützen und dabei ganz besondere Orte zu entdecken.

👉 Mehr Infos zu Nortrip und den teilnehmenden Höfen findet ihr hier: Nortrip*


Wandern auf den Lofoten – Unsere Empfehlungen

Auf den Lofoten erwarten einen nicht nur malerische Fischerdörfer und türkisblaue Fjorde, sondern auch unzählige Möglichkeiten zum Wandern und Entdecken. Wir waren überrascht wie viele Wanderwege die Lofoten zu bieten haben.

Unsere Wanderungen stellen wir euch in einem eigenen Beitrag vor:


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Ausflugsziele auf den Lofoten

Die Lofoten sind nicht nur ein Paradies für Wanderer, sondern haben auch so noch eine ganze Menge zu bieten. Im Nachfolgenden stellen wir euch einige bekannte Ausflugsziele vor:

Henningsvær

Henningsvær (Koordinaten auf Google Maps), auch bekannt als das „Venedig des Nordens“, ist ein kleines Fischerdorf, das auf einer Gruppe von Inseln erbaut wurde und von einer spektakulären Berglandschaft umgeben ist.

Dieser Ort ist nicht nur für seine malerische Kulisse bekannt, sondern auch für seine vielen Boutiquen und Ateliers lokaler Künstlerinnen & Künstler. Es gibt außerdem einige gemütliche Cafés, die zum Verweilen einladen.

Besonders beliebt ist Henningsvær wegen seines Fußballfeldes. Dieses befindet sich am Ende des Dorfes auf der hintersten Insel. Steht man auf dem Feld, sieht das ganze allerdings gar nicht so besonders aus. Beeindruckend ist eigentlich nur der Blick aus der Vogelperspektive.

Vor der Ortschaft gibt es mehrere Parkmöglichkeiten.

Einen schönen Blick auf die Ortschaft soll man vom Gipfel des Festvågtinds haben. Die Wanderung ist allerdings sehr steil und rutschig. Weshalb wir nur auf den vorgelagerten Hügel Heia (Koordinaten auf Google Maps) gewandert sind. Dort befindet sich auch ein schöner Bergsee, der im Sommer zum Baden einlädt.


Å i Lofoten

Ein weiteres malerisches Dorf auf den Lofoten ist Å i Lofoten (Koordinaten auf Google Maps). Dieses ist für seine gut erhaltenen Fischerhütten und sein Freilichtmuseum bekannt. Hier kann man mehr über die Geschichte und Traditionen der Lofoten erfahren. Neben dem Freilichtmuseum kann man auch das Stockfischmuseum besuchen, um mehr über die traditionelle Fischerei zu erfahren, die seit Jahrhunderten das Leben auf den Lofoten prägt.

In der Ortschaft gibt es einen großen Besucherparkplatz (Koordinaten auf Google Maps).

Einen tollen Ausblick auf das Fischerdorf hat man vom Tindstinden. Hier gelangt ihr zu unserem Wanderbericht: Wanderung auf den Tindstinden.


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Reine

Die Ortschaft Reine (Koordinaten auf Google Maps) ist vor allem für die Wanderung auf den Reinebringen bekannt. Hier kann man aber auch wunderbar durch die Gassen schlendern und die spektakuläre Aussicht auf den Reinefjord und die umliegenden Berge genießen.

Innerhalb der Ortschaft gibt es mehrere Parkmöglichkeiten. Die Parkplätze sind jedoch gebührenpflichtig und gerade für Wohnmobile nicht gerade günstig (300 NOK pro Tag). Ein kleiner Parkplatz befindet sich am Tourismus-Center (Koordinaten auf Google Maps) und ein großer Parkplatz befindet sich am Hafen (Koordinaten auf Google Maps).

Kostenlose Parkmöglichkeiten gibt es außerhalb der Ortschaft. Ein kleiner Parkplatz befindet sich wenige Meter vor der Brücke, die nach Reine hinüberführt (Koordinaten auf Google Maps). Eine weitere Parkmöglichkeit gibt es an der E10, ca. 2 Kilometer von Reine entfernt (Koordinaten auf Google Maps). Diese beiden Parkplätze sind zur Hauptsaison aber fast durchgehend belegt und man sollte am besten etwas Wartezeit mit einplanen.

Diese tolle Aussicht auf Reine hatten wir vom Gipfel des Reinebringen. Hier geht es zu unserem Wanderbericht: Wanderung auf den Reinebringen.


Nusfjord

Nusfjord (Koordinaten auf Google Maps) ist ein historisches Fischerdorf, das wie aus einer anderen Zeit zu stammen scheint. Mit seinen traditionellen roten Holzhäusern und den charakteristischen Trockenfischgestellen strahlt Nusfjord einen unvergleichlichen Charme aus. Das Dorf, das einst ein Zentrum des Lofoten-Fischfangs war, ist heute denkmalgeschützt und kann als Freilichtmuseum besucht werden. Der Eintritt kostet 100 NOK.

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Vaeroy

Ein weiteres empfehlenswertes Ziel ist die Insel Vaeroy. Geprägt von rauen Küstenlandschaften, einsamen Stränden und unberührten Landschaften ist die Insel der ideale Ort, um dem Trubel des Rests der Lofoten zu entfliehen. Vielleicht begegnet ihr sogar den seltenen Papageientauchern, die hier heimisch sind.

Auf Værøy sind wir auf den bekannten Gipfel Håen gewandert. Mehr über unsere Wanderung und unsere Papageientaucher Sichtung erfahrt ihr hier: Lofoten-Insel Værøy: Wanderung auf den Håen (Håheia).

Die Insel ist nicht durch eine Brücke oder einen Tunnel mit dem Rest der Lofoten verbunden. Um auf Vaeroy zu gelangen, müsst ihr die Fähre nehmen.

Von der südlichen Lofoten-Insel Moskenesøy legt regelmäßig eine Fähre von Moskenes nach Værøy über. Auch von Bodø aus gibt es eine Fährverbindung auf Værøy. Diese beiden Verbindungen sind kostenlos.

Die Abfahrtzeiten findet ihr hier:

Wir empfehlen euch im Voraus einen Platz auf der Fähre zu reservieren. Dies könnt ihr über folgende Webseite tun: www.torghatten-nord.no/booking-ferry.

Seit Juli 2022 können mehrere Fährverbindungen in Norwegen kostenlos genutzt werden. Eine Übersicht der kostenlosen Fährverbindungen in Norwegen findet ihr hier: autopassferje.no.

Reist ihr mit dem Wohnmobil auf die Insel Værøy bietet es sich an, die Nacht auf der ehemaligen Landebahn zu verbringen (Koordinaten auf Google Maps); Park4Night-ID: #195708.


Trollfjord

Der Trollfjord (Koordinaten auf Google Maps) ist ein Ort, der Geschichten und Legenden in sich trägt. Mit seinen steilen Felswänden, die sich majestätisch aus dem Wasser erheben, und seinem schmalen Eingang, der nur für kleinere Boote zugänglich ist, bietet der Trollfjord ein beeindruckendes Schauspiel der Naturgewalt. Für Abenteuerlustige ist eine Bootstour durch diese Schlucht ein unvergessliches Erlebnis. Mit etwas Glück kann man sogar einen Blick auf die Seeadler erhaschen, die über den Felsen kreisen.

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Kvalvika Beach

Der Kvalvika Beach (Koordinaten auf Google Maps) liegt versteckt zwischen steilen Felswänden und ist nur zu Fuß oder per Boot erreichbar. Die Traumkulisse ist besonders beliebt, um dort eine Nacht mit dem Zelt zu verbringen. Wir haben uns allerdings gegen einen Besuch des Kvalvika Beachs entschieden und den schönen Strand nur vom Gipfel des Ryten aus bestaunt. Die Wanderung auf den Ryten lässt sich auch mit dem Kvalvika Beach verbinden.


Haukland Beach

Der Haukland Beach (Koordinaten auf Google Maps) ist eine tolle Alternative zum Kvalvika Beach. Um den Haukland Beach zu erreichen ist keine Wanderung notwendig, geparkt werden kann auf einem kostenpflichtigen Parkplatz vor dem Strand. Dieser zeichnet sich durch seinen goldenen Sand und das kristallklare Wasser aus, das von den umliegenden Bergen umrahmt wird. Was diesen Strand besonders macht, sind die faszinierenden Kontraste zwischen den leuchtend grünen Hügeln und dem tiefblauen Meer

Von hier kann man auch auf den Gipfel des Mannes hinauf wandern.


Campingplätze auf den Lofoten


Während der Hauptsaison wird es auf den Lofoten sehr voll. Wenn ihr keinen freien Stellplatz findet, empfehlen wir euch einen Campingplatz anzufahren.

  • Moskenes Camping*: Der kleine Campingplatz liegt direkt am Meer und ist nicht weit vom Fährhafen entfernt. Vom Hafen in Moskenes fährt die Fähre nach Bodø und auf die Insel Værøy.

  • Lofoten Beach Camp: Das Lofoten Beach Camp bei Flakstad (Koordinaten auf Google Maps) ist ein guter Ausgangspunkt für einen Lofoten-Roadtrip. Der Platz befindet sich ebenfalls direkt am Atlantik. Es gibt es auch eine Surfschule, eine Sauna und ein Restaurant.

  • Brustranda Fjordcamping*: Der Campingplatz liegt direkt am Fjord und befindet sich ca. 20 Minuten Fahrt von der Stadt Leknes entfernt.

  • Rystad lofoten camping*: Wer sich nach einem ruhigen Ort sehnt, ist hier genau richtig. Der Campingplatz befindet sich ebenfalls am Fjord und bietet eine tolle Aussicht.

  • Hammerstad Camping*: 10 Kilometer über Svolvær befindet sich der Hammerstad Campingplatz.

Über die Seite camping.info* ist es möglich einige der Campingplätze im Voraus zu buchen bzw. zu reservieren.

In unserem Beitrag: „Freistehen mit dem Camper in Norwegen“ fassen wir kurz zusammen, was Freistehen eigentlich bedeutet, wo man freistehen kann und was das Ganze mit dem Jedermannsrecht zu tun hat.


Unterkünfte auf den Lofoten

Wollt ihr euch während eurer Rundreise auf den Lofoten auch mal zur Abwechslung eine Unterkunft mieten? Oder seid ihr sogar komplett auf Unterkünfte angewiesen? Hier haben wir einige Vorschläge für euch:

  • Henningsvær Guesthouse*: Das Henningsvær Guesthouse ist der perfekte Ausgangspunkt, um durch das schöne Fischerdorf Henningsvær zu schlendern. Die Hotelzimmer verfügen über ein eigenes Bad und in der Buchung ist meistens ein Frühstück mit inbegriffen.
  • Sanvika Camping*: Auf dem kleinen Campingplatz auf der Insel Austvågøya gibt es auch Apartments und Cottages. Diese bieten einen Blick auf den Vestfjord sowie eine gut ausgestattete Küche. Auch ein Boots- und Fahrradverleih befindet sich vor Ort.
  • Lofoten sommerhotell*: Nahe des Zentrums des Fischerdorfs Kabelvåg befindet sich das beliebte Hostel. Hier gibt es eine Sauna, einen Grillplatz und eine Wäscherei.

Weitere Unterkünfte findet ihr auf booking.com*:

 

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Mit unserem Rabattcode „LINASREISEN5“ erhaltet ihr 5 % Rabatt auf euren Einkauf bei Alb Filter. Hier gelangt ihr zum Alb Filter Online-Shop*. Einen Beitrag über den Einbau eines festverbauten Wasserfilters in unserem Camper findet ihr hier: Wasserfilter im Camper einbauen.


Unsere Reisetipps für Camper

Abschließend wollen wir euch noch einige Tipps für euren Lofoten Rundreise mit dem Wohnmobil mit auf den Weg geben:

Parken

Die Parksituation auf den Lofoten ist kann sehr unterschiedlich sein. Bei den beliebtesten Sehenswürdigkeiten, gibt es meistens ein ausreichendes, aber oft auch kostenpflichtiges Parkangebot. Bei weniger bekannten Ausflugszielen kann es in der Hauptsaison etwas schwieriger werden. Die kleineren Parkplätze sind häufig schnell vergriffen, sodass sich eine frühe Anreise immer lohnt.


Freistehen

Wie bereits erwähnt, ist es zur Hauptsaison ziemlich voll und es kann auch mal länger dauern bis man einen freien Platz zum Übernachten gefunden hat. Recherchiert am besten im Vorfeld über die Stellplatzmöglichkeiten, z.B. mit der App Park4Night. Wie weiter oben beschrieben gibt es auch viele tolle Campingplätze auf den Lofoten.

Mögliche Einschränkungen zum Freistehen auf den Lofoten

In den vergangenen Jahren hat der Tourismus in Norwegen, insbesondere in stark frequentierten Regionen wie den Lofoten deutlich zugenommen. Die hohe Zahl an Besucherinnen und Besuchern führt zunehmend zu infrastrukturellen Herausforderungen – vor allem an beliebten Haltepunkten wie Rastplätzen, Aussichtspunkten und in kleineren Ortschaften. Um dem entgegenzuwirken, werden ab Sommer 2025 testweise auf den Lofoten zeitlich begrenzte Parkregelungen eingeführt. Diese betreffen insbesondere stark frequentierte Stellen, an denen bislang häufig unkontrolliert geparkt wurde. Vorgesehen sind Parkzeiten von maximal vier Stunden.

Den offiziellen Bericht hierzu findet ihr hier: www.vegvesen.no


Ver- & Entsorgung

Kostenlose Ver- & Entsorgungsstationen haben wir in Reine (Koordinaten auf Google Maps) und an der Esso-Tankstelle in Leknes (Koordinaten auf Google Maps) gefunden. Frischwasser haben wir auch einmal in Svolvær aufgefüllt (Koordinaten auf Google Maps). Ansonsten gibt es natürlich die Möglichkeit, einen Campingplatz für die Ver- & Entsorgung aufzusuchen.

Beim Wasserauffüllen war uns ein „Wasserdieb“ von großem Nutzen. Die meisten Wasserhähne hatten nicht den richtigen Anschluss für unseren Schlauch.

Von großem Vorteil war unsere Trockentrenntoilette, denn so mussten wir uns über die „Schwarzwasser“-Entsorgung keine Gedanken machen.

Unsere Chemietoilette haben wir durch eine Trockentrenntoilette von Trelino ersetzt. Dadurch ist das autarke Campen für uns sehr viel einfacher geworden.

Über unsere Umrüstung und die Vorteile einer Trockentrenntoilette haben wir einen Blogbeitrag veröffentlicht. Wenn euch das Thema interessiert, dann schaut gerne hier vorbei: Umrüstung zur Trockentrenntoilette.

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Mückenschutz

Norwegen mit seinen vielen Feuchtgebieten und Gewässern ist ein absolutes Mückenparadies. Auch die Lofoten bleiben hiervon nicht verschont. Wir können euch daher folgende Helferlein empfehlen:

Angebot Insektenstichheiler Insektenstichheiler* 19,91 EUR
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Einkaufen

In den größeren Ortschaften Leknes und Svolvær befinden sich mehrere Supermärkte. Auf den Parkplätzen haben wir auch immer eine gute Parklücke für unseren Camper gefunden. In den kleineren Orten gibt es häufig auch eine Möglichkeit zum Einkaufen, allerdings ist die Auswahl dort nicht so groß und die Preise sind auch etwas höher.

Im nachfolgenden Beitrag haben wir noch ein paar Spartipps für euch zusammengefasst:


Fazit Lofoten mit dem Wohnmobil

Der Hype um die Lofoten ist groß. Für viele Norwegenreisende sind die Lofoten DAS Ziel. Wir waren daher sehr gespannt, ob die Lofoten unseren Erwartungen gerecht werden würden.

Und das wurden sie. Die Lofoten sind, ohne Zweifel, einzigartig. Die vielen kleinen Berge, von denen man die schönsten Ausblicke auf Fjord, Atlantik und die kleinen Fischerdörfer hat, machen die Lofoten zu etwas ganz Besonderem.

Aber wir finden auch, dass Norwegen noch viele weitere, mindestens genauso besondere Orte zu bieten hat. Wer auf der Suche nach Ruhe und Einsamkeit ist, ist auf den Lofoten vielleicht nicht ganz richtig, zumindest nicht dann, wenn man sich die klassischen Ausflugsziele ansehen will.

Wir persönlich fanden es im August nicht zu voll. Wir wussten, was uns erwartet und haben auch immer einen Parkplatz oder Stellplatz für den Camper gefunden. Manchmal hat die Suche zwar etwas länger gedauert, aber das gehört für uns zum Campingurlaub eben auch manchmal dazu.

Wir wünschen euch eine wunderschöne Zeit in Norwegen! Erzählt uns doch gerne, wie die Lofoten euch gefallen haben.


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Unser Spartipp für Norwegen

In Norwegen ist die Landeswährung die norwegische Krone (NOK).

Mit der richtigen Kreditkarte müsst ihr keine Abhebegebühr (seitens Kreditkartenaussteller) und keine Fremdwährungsgebühren zahlen. So lässt sich viel Geld auf Reisen sparen. In Ländern mit anderer Währung erheben die meisten Banken eine sogenannte Fremdwährungsgebühr. Diese wird auf Transaktionen erhoben, die mit einer Fremdwährung getätigt werden.

Beispiel: Ihr bezahlt umgerechnet 1.000 Euro in fremder Währung mit der Kreditkarte eurer Hausbank. Hierauf fallen i.d.R. 2% Fremdwährungsgebühr an. Das macht 20 Euro an Zusatzkosten.

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Auf unseren Reisen benutzen wir die Mastercard Gold* von der TFBank. Diese Kreditkarte ist komplett kostenlos und erhebt kein Entgelt für Auslandseinsätze. Dadurch haben wir auf unseren Reisen schon eine Menge Geld gespart.

Die Beantragung der Kreditkarte erfolgt in wenigen Schritten und dauert nur zwei Minuten. Weitere Informationen findet ihr auf der offiziellen Webseite*.

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Nützliche Tools für die Reiseplanung

Anbei verlinken wir euch nützliche Seiten, um euren Norwegen Roadtrip zu planen. Bei den Links handelt es sich um Affiliate-Links. Wenn ihr über den Link etwas bucht, erhalten wir eine kleine Provision. Hierdurch könnt ihr uns unterstützen, ohne dass euch extra Kosten entstehen. Der Preis bleibt für euch natürlich der gleiche.


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Weitere Beiträge

Unter der Rubrik „Norwegen“ findet ihr weitere Beiträge über unsere Norwegen-Reisen. Eine kleine Auswahl verlinken wir euch hier:

Senja mit dem Camper – Norwegen Roadtrip

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Drei Wochen Norwegen und Schweden mit dem Camper. In unserem Blogbeitrag berichten wir euch von den besonderen und sehenswerten Orten, …

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Vesterålen Roadtrip mit dem Camper

Während unseres Roadtrips durch Norwegen sind wir eine Woche lang mit unserem Camper über die Vesterålen gereist. Die Vesterålen sind eine Inselgruppe vor der Küste Norwegens. Diese liegt ca. 300 Kilometer nördlich des Polarkreises und befindet sich zwischen den Lofoten-Inseln und der Insel Senja.

Die Vesterålen bieten eine unglaublich abwechslungsreiche Landschaft. Von weißen Sandstränden, bis zu schroffen Gebirgsformationen, Fjorden, Schären, Seen und Mooren ist hier alles dabei.

In diesem Blogbeitrag berichten wir euch von unserem Roadtrip, stellen euch unsere schönsten Ausflugsziele vor und erzählen euch von unseren Erfahrungen mit dem Wohnmobil auf den Vesterålen.

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Anreise auf die Vesterålen

Von Senja auf die Vesterålen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um auf die Vesterålen zu gelangen. Kommt ihr wie wir aus Richtung Tromsø und wollt vorher die Insel Senja besuchen, dann empfiehlt sich die Fährverbindung Gryllefjord nach Andenes zu nehmen. Informationen über die Abfahrtzeiten könnt ihr auf der norwegischen Verkehrsapp „Reis“ finden oder auf der Webseite des norwegischen Verkehrswesens: Fahrzeiten Gryllefjord – Andenes (auf das Fähren-Symbol klicken).

Da die Fähre in den Sommermonaten nur drei Mal täglich fährt, solltet ihr euch auf eine sehr lange Wartezeit einstellen. Wir haben abends gegen 21 Uhr den Fährhafen in Gryllefjord angefahren, um am nächsten Morgen die erste Fähre um 11 Uhr zu nehmen. Bereits um 21 Uhr waren alle sechs Wartespuren belegt und auf der Straße hat sich bereits eine Schlange gebildet. Es war somit bereits klar, dass wir es auf die 11 Uhr Fähre nicht mehr packen würden. Wir haben es nach einer langen Wartezeit auf die 15 Uhr Fähre geschafft.

Insel Senja

Bevor wir auf die Vesterålen gefahren sind, haben wir eine Woche auf der Insel Senja verbracht. Unseren Roadtrip-Bericht findet ihr hier: Senja mit dem Camper – Norwegen Roadtrip.


Von den Lofoten auf die Vesterålen

Kommt ihr aus Richtung Süden und seid zunächst über die Inselgruppe Lofoten gereist, dann ist die Fährverbindung Fiskebøl nach Melbu die schnellste Möglichkeit, um auf die Vesterålen zu gelangen. Die Fährverbindung besteht das ganze Jahr über und die Fähre fährt ca. alle zwei Stunden.

Die Abfahrtzeiten findet ihr hier:  Fiskebøl – Melbu (auf das Fähren-Symbol klicken).


Von Schweden auf die Vesterålen

Kommt ihr aus Richtung Schweden (Abisko) oder ihr wollt eine Fährfahrt vermeiden. Dann gelangt ihr über die Tjeldsund Brücke (Koordinaten auf Google Maps) auf die erste Insel der Vesterålen.


Norwegen mit dem Mietwagen

Startet euer Norwegen-Roadtrip in Tromsø und ihr wollt die Vesterålen mit dem Mietwagen erkunden? Dann schaut doch mal im Mietwagen-Vergleich vorbei und sichert euch das beste Angebot.

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Nortrip – Stellplatzführer

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👉 Mehr Infos zu Nortrip und den teilnehmenden Höfen findet ihr hier: Nortrip*


Wanderungen auf den Vesterålen

Wir haben zwei tolle Wanderungen auf den Vesterålen gemacht. Diese möchten wir euch gerne vorstellen.

Wanderung auf den Måtind

Auf der Vesterålen-Insel Andøya sind wir auf den Måtind gewandert. Dieser ist zweifellos einer der beeindruckendsten Gipfel der Region. Die Wanderung beträgt hin- und zurück ca. 7,7 Kilometer. Insgesamt sind 490 Höhenmeter zurückzulegen.

Hier gelangt ihr zum vollständigen Wanderbericht inklusive einer Wanderkarte:

Vesterålen: Wanderung auf den Måtind

Die Wanderung auf den Måtind zählt zu den beliebtesten Wanderungen auf den Vesterålen. Der Måtind befindet sich auf der Insel …


Dronningruta – Wanderung auf dem Königinnenweg

Eine weitere schöne Wanderung haben wir auf der Insel Langøya gemacht. Dort sind wir auf der Dronningruta von Stø nach Nyksund die Küste entlang gewandert. Dronningruta wird der Wanderweg genannt, da sich 1994 die norwegische Königin (norwegisch: Dronning) für diese Route begeistert haben soll.

Vesterålen: Wanderung auf der Dronningruta

In unserem Blogbeitrag berichten wir euch von unserer Wanderung auf der Dronningruta auf den Vesterålen. Unsere Wanderung führte uns von …


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Tierbeobachtung – Wale, Elche & Papageientaucher

Tierliebhaber kommen in den Vesterålen voll auf ihre Kosten. Die Gewässer rund um die Inseln sind reich an Meereslebewesen, darunter Walen, Orcas und Delfinen. Aber auch Seevögel wie der Papageientaucher und Elche gibt es hier jede Menge zu sehen.

Wal-Safari

Wir empfehlen euch einen Zwischenstopp in Andenes einzuplanen und an einer Walbeobachtungstour teilzunehmen. Diese majestätischen Tiere hautnah zu erleben, war einer der Höhepunkte unseres Roadtrips.

In Andenes gibt es mehrere Tourenanbieter, wir entschieden uns für eine Wal-Safari mit Whale2Sea. Diese bieten verantwortungsbewusste Wal- und Vogelbeobachtungstouren mit kleinen Gruppen auf RIB-Booten an. Die Touren sind auf 1,5 bis 2,5 Stunden angesetzt.

Whale2Sea nutzt normalerweise drei Strategien, um Wale ausfindig zu machen: Sie nutzen den Leuchtturm, Hydrophone und kommunizieren mit anderen Booten. Die Wahrscheinlichkeit einem Wal zu begegnen ist in den Gewässern vor Andenes wirklich hoch.

Wir hatten das große Glück und konnten für ca. 13 Minuten einen Pottwal beim Luft holen beobachten. Pottwale sind die größten Zahnwale der Welt. Sie haben eine durchschnittliche Länge von 14 Meter und ein Durchschnittsgewicht von 45 Tonnen. Diese Begegnung werden wir so schnell nicht vergessen!

Mehr Informationen findet ihr auf der Webseite des Tourenanbieters: www.whale2sea.no.

Die Wal-Safaris starten im Sommer (Mai bis September) in Andenes und in den Wintermonaten in Svolvær.

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Mit etwas Glück kann man aber auch von der Küste aus Wale beobachten. Hierfür solltet ihr am besten immer ein Fernglas griffbereit haben.

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Elch-Safari

Wie in den meisten Regionen Norwegens kann man auch auf den Inseln der Vesterålen mit etwas Glück Elche sehen. Die meisten Elche haben wir am Abend vom Auto aus gesichtet.

Wer nichts dem Zufall überlassen möchte, dem können wir eine geführte Elch-Safari (z.B. bei Vesterålen-Tours) empfehlen. Die Guides wissen, wo sich die Elche häufig aufhalten und können gleichzeitig für eure, aber auch für die Sicherheit der Tiere garantieren.

Im nachfolgenden Beitrag haben wir einige Tipps zur Elchbeobachtung für euch zusammengeschrieben:

Elche in Norwegen: Unsere Beobachtungstipps

Der Elch ist in Norwegen ein weit verbreitetes Tier. Wir geben euch nützliche Tipps, um Elche in freier Wildbahn zu …


Puffin-Safari

Eine der faszinierendsten Arten, die die norwegische Küste bewohnt, ist der Papageitaucher, auch bekannt als Puffin. Der Papageientaucher lebt die meiste Zeit auf offener See. Während der Brutzeit im Frühling und Sommer sucht er jedoch die Küstengebiete auf, um seine Jungen auf den Klippen groß zu ziehen. Im Vesterålen-Archipel sind uns zwei Brutkolonien bekannt. Der Vogelinsel Bleiksoya und die Insel Anda.

Die Insel Bleiksøya liegt nur wenige Meter entfernt vor der Ortschaft Bleik auf der Insel Andoya. Ca. 80.000 Paare Papageientaucher brüten hier jedes Jahr. Während der Brutzeit darf die Insel zum Schutz der Vögel nicht betreten werden. Es gibt jedoch Anbieter, die mit dem Boot, direkt vor die Insel fahren und so ermöglichen die Tiere vom Wasser aus zu fotografieren. Weitere Informationen findet ihr hier: https://linasreisen.com/puffin-safari-in-bleik/.

Zur Insel Anda gelangt man von Nyksund aus. Von dort startet zwei Mal täglich eine Bootstour. Auf der Tour kommt man auch an einem Riff vorbei, an dem sich im Sommer Seehunde aufhalten.
Weitere Informationen über den Tourenanbieter findet ihr hier: www.seasafarioksnes.no/bird-and-seal-watching.


Weitere Ausflugsziele auf den Vesterålen

Leuchtturm Andenes (Koordinaten auf Google Maps): Wenn ihr in Andenes unterwegs seid, solltet ihr euch einen Spaziergang zum Leuchturm nicht entgehen lassen. Hinter dem Leuchtturm im Hafen, haben wir unseren allerersten Otter schwimmen sehen. Von hier kann man mit etwas Glück auch Papageientaucher über das Meer fliegen sehen.

Andøya Space – Spaceship Aurora (Koordinaten auf Google Maps): Im Besucherzentrum der Raumstation auf Andøya kann man an einer virtuellen Weltraummission teilnehmen und viel über die Erforschung des Weltraums und die Entstehung von Polarlichtern erfahren.

Landschaftsroute Andøya: Hierbei handelt es sich um einen ausgewählten Straßenabschnitt, der auf der Insel Andøya von Andenes bis nach Bjørnskinn an Senjas Küste entlang führt. Entlang des Straßenabschnitts gibt es verschiedene Aussichtspunkte, an welchen sich ein Zwischenstopp anbietet.

Kleivodden Rastplatz (Koordinaten auf Google Maps): Von hier hat man einen schönen Blick aufs Meer und die goldene Mitternachtssonne.

Bukkekjerka Rastplatz (Koordinaten auf Google Maps): An diesem Rastplatz befindet sich das bekannte Toiletten-Häuschen mit Panoramablick.

Hurtigruten Museum (Koordinaten auf Google Maps): Das Museum präsentiert die umfassende Geschichte der Hurtigruten, einer Flotte von Postschiffen, die die norwegische Küste entlang fahren. Die Ausstellung erzählt von der Entstehung der Hurtigruten im 19. Jahrhundert bis zu ihrer heutigen Bedeutung als wichtige Verbindung für Passagiere, Fracht und Post.


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Campingplätze auf den Vesterålen

Wir haben auf den Vesterålen mit unserem Camper überwiegend frei gestanden. Während der Hauptsaison kann es auf der Insel Andøya um die Orte Bleik und Andenes etwas voller werden. Wenn ihr keinen freien Stellplatz findet, empfehlen wir euch einen Campingplatz anzufahren.

  • Andenes Camping*: Der kleine Campingplatz liegt direkt am Meer und ist nur wenige Minuten von der Ortschaft Andenes entfernt. In Andenes starten die bekannten Wal-Safaris.
  • Mittnatsol Camping Bleik*: Ein weiterer schöner Campingplatz auf der Insel Andøya befindet sich bei Bleik. Von Bleik aus starten Bootstouren zur Puffin-Insel Bleiksøya und von hier beginnt ein Wanderweg auf den Berg Måtind.
  • Stave Camping*: Auch der Campingplatz bei Stave liegt am Meer. Mit etwas Glück könnt ihr auch von dort aus Wale im Meer beobachten.
  • Oppmyre Camping*: Auf der Insel Langøya befindet sich ebenfalls ein sehr schöner Campingplatz. Von hier hat man einen tollen Blick auf den Fjord und die Berge.

Über die Seite camping.info* ist es möglich Campingplätze im Voraus zu buchen bzw. zu reservieren.

In unserem Beitrag: „Freistehen mit dem Camper in Norwegen“ fassen wir kurz zusammen, was Freistehen eigentlich bedeutet, wo man freistehen kann und was das Ganze mit dem Jedermannsrecht zu tun hat.


Fazit Vesterålen Roadtrip mit dem Camper

Die Vesterålen haben uns so gut gefallen, dass wir während unserer Norwegen-Reise gleich zweimal dort waren. Das erste Mal Mitte Juli und das zweite Mal Ende August. Während wir Mitte Juli noch in der Mitternachtssonne wandern waren, konnten wir Ende August bereits die ersten Polarlichter bestaunen.

Die Inselgruppe ist uns besonders wegen der vielen beeindruckenden Tierbegegnungen als ein Highlight unseres Norwegen-Roadtrips in Erinnerung geblieben. Wir haben nicht damit gerechnet, so vielen Elchen auf einmal zu begegnen. Und auch die Wal-Sichtung war ein unvergessliches Erlebnis.

Ein Vesterålen Roadtrip mit dem Camper oder Wohnmobil ist kein Problem. Die Infrastruktur ist in Ordnung und es gibt ausreichend Campingplätze. Auch zum „Freistehen“ finden sich einige schöne Plätze. Allerdings möchten wir hier nochmal darum bitten, keinen Müll zurückzulassen, auf die Einheimischen Rücksicht zu nehmen und Campingstühle nicht provokant aufzustellen.

Einzig und allein die Wartezeit auf die Fähre von der Insel Senja auf die Vesterålen hätten wir uns gerne gespart. Dafür wurden wir auf der Fährfahrt mit unseren ersten Papageientaucher-Sichtungen entschädigt.

Wenn ihr in Nord-Norwegen unterwegs seid, solltet ihr die Vesterålen nicht auslassen. Wir können euch einen Besuch von Herzen empfehlen.

Habt ihr noch Fragen? Dann schreibt uns gerne eine E-Mail oder auf Instagram @linas_reisen.


Reiseplanung

Anbei verlinken wir euch nützliche Seiten, um euren Norwegen Roadtrip zu planen. Bei den Links handelt es sich um Affiliate-Links. Wenn ihr über den Link etwas bucht, erhalten wir eine kleine Provision. Hierdurch könnt ihr uns unterstützen, ohne dass euch extra Kosten entstehen. Der Preis bleibt für euch natürlich der gleiche.


Unser Spartipp für Norwegen

In Norwegen ist die Landeswährung die norwegische Krone (NOK).

Mit der richtigen Kreditkarte müsst ihr keine Abhebegebühr (seitens Kreditkartenaussteller) und keine Fremdwährungsgebühren zahlen. So lässt sich viel Geld auf Reisen sparen. In Ländern mit anderer Währung erheben die meisten Banken eine sogenannte Fremdwährungsgebühr. Diese wird auf Transaktionen erhoben, die mit einer Fremdwährung getätigt werden.

Beispiel: Ihr bezahlt umgerechnet 1.000 Euro in fremder Währung mit der Kreditkarte eurer Hausbank. Hierauf fallen i.d.R. 2% Fremdwährungsgebühr an. Das macht 20 Euro an Zusatzkosten.

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Auf unseren Reisen benutzen wir die Mastercard Gold* von der TFBank. Diese Kreditkarte ist komplett kostenlos und erhebt kein Entgelt für Auslandseinsätze. Dadurch haben wir auf unseren Reisen schon eine Menge Geld gespart.

Die Beantragung der Kreditkarte erfolgt in wenigen Schritten und dauert nur zwei Minuten. Weitere Informationen findet ihr auf der offiziellen Webseite*.

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Weitere Beiträge

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Powerstation im Wohnmobil – Unsere Erfahrungen mit der BLUETTI AC200P und PV350

Wenn euch eure Stromkapazität im Wohnmobil nicht mehr ausreicht, kann eine mobile Powerstation sehr nützlich sein.

Warum wir uns zusätzlich eine Powerstation mit mobilem Solarpanel angeschafft haben und warum dies auch für euch interessant sein kann, erklären wir euch in unserem Beitrag.

Damit ihr euch besser in unserem Artikel zurechtfindet, haben wir für euch ein Inhaltsverzeichnis erstellt.


Unsere Ausgangssituation

Wir besitzen bereits seit über drei Jahren einen Adria Twin 600SP. Während unserer einjährigen Vollzeit-Reise im Camper ist uns ziemlich schnell aufgefallen, dass die Stromkapazität unserer Bordelektronik für unsere Zwecke nicht mehr ausreichend ist.

Als Aufbaubatterie haben wir eine 150 Ah Lithium-Batterie eingebaut. Mit unserer Aufbaubatterie könnten wir ca. 3-4 Tage bei schlechtem Wetter autark stehen. Auf unseren Reisen stehen wir so gut wie immer autark und beziehen keinen Landstrom.

Da wir inzwischen eine Menge Elektronikgeräte zum Aufladen besitzen und auch von unterwegs häufiger an unseren Laptops arbeiten, hat uns unser Strom-Setup einfach nicht mehr gereicht. Wir wollten unsere Stromkapazität deutlich erweitern, um bei Bedarf noch länger autark stehen zu können und gleichzeitig unsere Batterie schneller aufladen.


Werbung: Es handelt sich hierbei um Werbung für das Solarkit “BLUETTI AC200P + PV350 Stromgenerator„. Warum wir uns für genau diese Powerstation entschieden haben und weshalb wir sie weiterempfehlen können, erfahrt ihr im nachfolgenden Text.


Warum eine Powerstation mit mobilem Solarpanel im Wohnmobil?

Ziemlich schnell haben wir uns dafür entschieden, eine Powerstation mit mobilem Solarpanel zusätzlich zur fest eingebauten Bordelektronik in unser Wohnmobil zu integrieren.

Die wichtigsten Vorteile einer Powerstation mit mobilem Solarpanel gegenüber einem Festeinbau erläutern wir euch hier:

Kein Einbau notwendig

Der wohl offensichtlichste Vorteil ist der Wegfall des Einbaus. Kaufen – Auspacken – Hinstellen. Schon ist die Powerstation einsatzbereit. Lediglich Platz sollte man im Wohnmobil haben, um die Powerstation sicher hinstellen zu können.


Mobiler Stromspeicher

Ihr seid nicht dauerhaft mit dem Wohnmobil auf Reisen? Kein Problem! So kann man die Powerstation auch für ganz andere Zwecke benutzen als nur für das Wohnmobil. Wir benutzen Sie z.B. beim Werkeln im Garten um Stichsäge, Bohrer und Co. anzutreiben.

Aber auch für Gartenpartys oder als Backup bei Stromausfall ist eine Powerstation sehr nützlich.


Integrierter Wechselrichter

Die allermeisten Powerstations haben einen integrierten Wechselrichter. Das ist besonders für uns vorteilhaft, da wir noch keinen Wechselrichter an unserer Bordelektronik verbaut haben und nur mit Gleichstrom laden.

Jetzt können wir sogar unseren Stabmixer und Föhn benutzen. Unsere Laptops laden nun auch schneller auf.


Vorteile eines mobilen Solarpanels

Zusätzlich zur Powerstation haben wir uns ein mobiles Solarpanel zugelegt.

Der Vorteil eines mobilen Solarpanels gegenüber einem festverbautem Solarpanel auf dem Dach liegt in der Ausrichtung. Eine mobile Solartasche kann man gegen die Sonne richten, sodass man immer den optimalen Winkel hat.

Ein festverbautes Solarpanel auf dem Dach des Campers wird nur in den aller seltensten Fällen das volle Potenzial der Sonne ausschöpfen

Besonders bei niedrigstehender Sonne ist der Mehrertrag durch den richtigen Winkel enorm. So haben wir schon oft die Erfahrung gemacht, dass trotz strahlend blauem Himmel unserer auf dem Dach installierten Solaranlage nur sehr wenig Strom generiert, da der Einstrahlungswinkel der Sonne schlecht war. Dies ist besonders im Winter der Fall.


Unsere Wahl: BLUETTI AC200P und PV350

Da der Markt für Powerstations und mobile Solarpanels inzwischen relativ groß ist, haben wir erstmal etwas Zeit für die Recherche benötigt.

Besonders wichtig für uns war es nicht die erstbeste und günstige Powerstation auf Amazon zu bestellen. Wir wollten eine hochwertige und leistungsfähige Powerstation von einem erfahrenen Hersteller. Auf unserer Recherche stießen wir auf BLUETTI*, die bereits seit über 10 Jahren in dieser Industrie tätig sind.

Auf der Webseite von BLUETTI* fanden wir die für uns optimale Kombi: die BLUETTI AC200P* mit insgesamt 2000Wh Batteriekapazität und dem Solarpanel PV350* mit 350W Spitzenleistung.

Hier geht es direkt zu unserer Power-Kombi:


Die Powerstation: BLUETTI AC200P

Das Herzstück unserer neuen Stromkombi ist natürlich die große Powerstation*. Mit insgesamt 2000Wh hat diese richtig viel Power. Damit schaffen wir es unseren Laptop mit 60Wh Akku ganze 33 Mal von 0 % auf 100 % aufzuladen! Das ist eine Ansage.


Anschlüsse der Powerstation

Die BLUETTI AC200P* besitzt alle Anschlüsse, die man im normalen Gebrauch benötigt.

Die Powerstation hat folgende Anschlüsse:

  • 2 x AC-Steckdosen (220-240V/2000W)
  • 4 x USB A-Anschlüsse (5V/3A)
  • 1 x PD USB-C-Anschluss (60W)
  • 2 x DC5521-Anschlüsse (12V/3A)
  • 1 x RV DC-Anschluss (12V/25A)
  • 1 x KFZ-Steckdose (12V/10A)
  • 2 x kabelloses Aufladen (15W)

Diese Anschlüsse ermöglichen das Aufladen und Betreiben einer Vielzahl von Geräten unterwegs oder in Notfällen.

Super praktisch ist der PD Anschluss (USB-C) mit 60W Leistung. Hier laden wir immer unsere Laptops auf, ohne die klobigen Netzteile der Laptophersteller benutzen zu müssen.

Die zwei Steckdosen mit einer Dauer-Spitzenleistung von maximal 2000W sind natürlich das Highlight. Ohne Probleme lassen sich hier energiehungrige Elektrogeräte wie Stabmixer, Föhne, Wasserkocher oder Kaffeemaschine anschließen und benutzen. Und braucht man wirklich mal mehr als zwei Steckdosen, so hilft man sich mit einer Mehrfachsteckdose aus.

Eine weitere Auflademöglichkeit, die wir nicht mehr missen wollen, sind die beiden Wireless Charging-Punkte auf der Oberfläche von der Powerstation. Einfach Handy auflegen und los geht’s.


Aufladen der Powerstation

Die Powerstation lässt sich grundsätzlich auf drei verschiedene Arten aufladen:

  1. Steckdose: Die AC200P kann über eine herkömmliche Steckdose aufgeladen werden. Dies ist die schnellste Methode und dauert in der Regel etwa 4-5 Stunden, um die Powerstation vollständig aufzuladen.
  2. Solarmodul (BLUETTI PV350*): Das BLUETTI PV350 Solarmodul ist ein tragbares Solarpanel. Die Ladezeit über Solar kann je nach Sonneneinstrahlung stark variieren. Unter optimalen Bedingungen kann es etwa 6-8 Stunden dauern, um die AC200P vollständig aufzuladen. Beachte jedoch, dass dies stark von den Umgebungsbedingungen abhängt, wie z.B. der Sonneneinstrahlung und dem Neigungswinkel der Solarmodule.
  3. Auto-Ladegerät: Der AC200P kann auch über einen Auto-Zigarettenanzünder aufgeladen werden. Die Ladezeit über das Auto-Ladegerät beträgt ähnlich wie bei der Steckdose etwa 4-5 Stunden.
AufladeartDauer (0 auf 100%)Benötigt
Steckdose4 – 5 StundenNetzteil (enthalten)
Solarmodulca. 6 – 8 StundenBLUETTI PV350 faltbares Solarpanel*
KFZ-Steckdose4 – 5 StundenKFZ Adapter (enthalten)

Anschluss an der BLUETTI


Batteriekapazität

Mit insgesamt 2000Wh besitzt der LiFePO4-Akku der BLUETTI AC200P* genügend Speicher, um sehr viele Geräte aufzuladen und zu betreiben. Um euch einen besseren Überblick zu verschaffen, haben wir euch mal eine Tabelle mit unseren klassischen Verbrauchern erstellt:

ElektrogerätEnergieverbrauch (Wh)Anzahl der Anwendungen
Laptop60≈ 33x
Drohne (DJI Mini 3)17≈ 118x
Föhn1500 / Stunde≈ 1 Stunde
Stabmixer300 / Stunde≈ 6 Stunden
Kamera-Akku 14≈ 142x
Smartphone aufladen10≈ 200x
Tablet aufladen30≈ 66x
LED-Lampe (10 Watt)10 / Stunde≈ 200 Stunden
Wasserkocher (1500 Watt)1500 / Stunde≈ 1 Stunde

Wie ihr seht, lassen sich damit eine Menge Elektrogeräte sehr oft aufladen. Da wir von unterwegs oft am Laptop arbeiten, ist diese Kennzahl für uns am wichtigsten. Insgesamt lassen sich unsere Laptops ca. 33x von 0 auf 100 % aufladen, bis die Powerstation wieder leer ist – das finden wir sehr beachtlich.


Wechselrichter

Die AC200P von BLUETTI *besitzt einen Wechselrichter, der eine Dauerleistung von 2000W standhält. Kurzfristig ist sogar eine Leistung von 4800W möglich.

Der integrierte Wechselrichter ist ein echter Zugewinn in unserem Camper. Mit 2000W lassen sich viele nützliche Elektrogeräte betreiben, die wir vorher nur mit Landstrom betreiben konnten.

Hier einige Beispiele, die mit dem 2000W Wechselrichter möglich sind:

  • Haarföhn
  • Mixer
  • Wasserkocher
  • Elektrischer Grill/Sandwichmaker
  • Kaffeemaschine
  • Elektrische Kochplatte

Außerdem lässt sich im äußersten Notfall sogar die Aufbaubatterie des Wohnmobils mit der Powerstation wieder aufladen. Dies haben wir schon häufiger machen müssen, wenn wir mal länger als gedacht an einem Ort standen.


Display

Auf dem Display der Powerstation hat man alle relevanten Informationen auf einen Blick:

  • Akkustand in Prozent
  • Eingangsleistung über PV/KFZ/Netzteil
  • Ausgangsleistung über DC oder AC

Per Touch kommt man in verschiedene Einstellungen der BLUETTI. Unter anderem kann man detaillierte Informationen über den Akkuzustand abrufen oder vergangene Fehlermeldungen im Fehlerprotokoll einsehen.

Im Hauptmenü befinden sich auch die Auswahlknöpfe zum Aktivieren der DC und AC Ladung. Erst nach Aktivierung fängt die Powerstation an Geräte aufzuladen. So wird effektiv eine Entladung der Batterie verhindert.

Das Touchdisplay ist sehr einfach und intuitiv aufgebaut. Man kommt wirklich sehr schnell zurecht und findet alle nötigen Informationen.


Mobilität

Die AC200P von BLUETTI* wiegt 27,5 kg bei Abmessungen von 42 × 28 × 38,6 cm. Ja, das ist ziemlich schwer und nicht wirklich für jeden gemacht. Eine gewisse Grundkraft wird benötigt, um die Powerstation bei Bedarf durch die Gegend zu tragen.

Es sind zwei sehr stabile Griffe im Gehäuse der AC200P vorhanden, die einem den nötigen Grip geben, die Powerstation zu tragen.


Das Solarpanel: BLUETTI PV350

Mit diesem Solarpanel hat BLUETTI wirklich eine überragende Solar-Falttasche* auf den Markt gebracht. Mit einer Spitzenleistung von 350W ist dies einer der größten Solar-Falttaschen auf dem Markt.

Zugegeben, sie ist natürlich nicht mehr ganz so handlich und leicht wie kleinere mobile Solarpanels. Wer jedoch genug Platz in Camper hat und Wert auf eine hohe Leistung legt, ist mit der PV350 von BLUETTI* sehr gut beraten.


Leistung des Solarpanels

Was uns wirklich gut gefällt, ist die Tatsache, dass die geworbenen 350W Spitzenleistung kein unrealistischer Wert ist. An einem sonnigen Tag in Spanien konnten wir tatsächlich 347W Leistungseingang mit unserer Powerstation messen – extrem beeindruckend.

Durchschnittlich bewegt sich die Leistung der PV350* bei einem sonnigen und wolkenfreien Tag zwischen 250 – 320 W. Aber auch bei eher bedecktem oder halb-bewölktem Himmel lässt sich dank der Größe des Solarpanels auch noch ein guter Eingangsstrom verzeichnen.

So ist es möglich, die BLUETTI AC200P *mit insgesamt 2000 Wh Batteriekapazität von 0 auf 100 % in realistischen 6 – 8 Stunden mithilfe eines Solarpanels aufladen. Vorausgesetzt ist natürlich ein sonniger und wolkenfreier Tag.


Anschluss des Solarpanels

Die PV350* besitzt auf der Rückseite eine kleine praktische Tasche, in der sich der Anschluss und das Kabel befindet. Das mitgelieferte Adapter-Kabel der AC200P-Powerstation lässt sich dort auch ohne Probleme hineinlegen. So muss man nur noch die Solartasche aufstellen, Kabel aus der Rücktasche herausholen und an die Powerstation anschließen – sehr einfach.


Mobilität

Das Solarpanel wiegt knappe 14 kg und hat eine Abmessung von 90,4 cm x 61,2 cm x 6,3 cm in zugeklapptem Zustand. Insgesamt sind es im aufgeklapptem Zustand vier verbundene Solarpanels, die super easy mithilfe von integrierten Füßen aufgestellt werden können. Sehr praktisch finden wir, dass die Füße sich automatisch wieder zurückziehen und dann an der Tasche per Klettverschluss halten.


Unsere Erfahrungen mit der BLUETTI AC200P & PV350 im Wohnmobil

Wir benutzen unsere Powerstation von BLUETTI täglich mehrmals. Sei es um unsere Laptops, Handys oder den Kamera-Akku aufzuladen oder doch mal um einen Föhn oder Stabmixer zu betreiben. Sie befindet sich bei uns schon praktisch im Dauerbetrieb.

Unsere Powerstation befindet sich in unserem Camper direkt im Fußbereich unter dem Esstisch. Hier ist genug Platz für die BLUETTI und außerdem kommen wir dort sehr gut an die Anschlüsse zum Aufladen ran.

Wie bereits erwähnt, ist die Leistung der BLUETTI AC200P* enorm. Sie hilft uns dabei viel entspannter autark zu stehen und nimmt uns die Sorgen vor einer leeren Aufbaubatterie.

Sobald die Sonne am Himmel zu sehen ist, packen wir sofort die mobile Solar-Falttasche PV350* raus und schließen diese an unsere Powerstation. Dabei legen wir das Kabel durch einen Fensterspalt in den Camperinnenraum, sodass die Powerstation ganz einfach im Camper bleiben kann. Diese Vorgehensweise ist sehr einfach und funktioniert wunderbar.

Es ist erstaunlich, wie viel Leistung, die das BLUETTI PV350-Solarpanel hat. Bei strahlendem Sonnenschein ist die Powerstation erstaunlich schnell wieder aufgeladen. Ein kleineres Solarpanel würden wir nicht mehr haben wollen.

Die Kombination aus der BLUETTI AC200P-Powerstation und dem PV350-Solarmodul ist eine echte Bereicherung für jeden, dem eine stabile Stromverfügbarkeit wichtig ist.

Wir sind sehr froh, dieses Kraftpaket in unserem Camper dabei zu haben.


Unser Fazit zur Powerstation im Wohnmobil

Für uns ist eine zusätzliche Powerstation im Wohnmobil genau die richtige Wahl. Wir wollten unsere Stromkapazität im Wohnmobil kurzfristig erweitern, ohne dabei irgendetwas an der Bordelektronik verändern zu müssen. Zusätzlich wollten wir unbedingt einen Wechselrichter mit genug Power, um Elektronikgeräte schnell aufladen zu können oder stromhungrige Geräte zu betreiben. Und genau für solche Anwendungszwecke ist eine Powerstation bestens geeignet.

Auch ein zusätzliches mobiles Solarpanel wollen wir auf unseren Reisen nicht mehr missen. Es ist erstaunlich, wie viel Leistung Solar-Falttaschen mit richtiger Ausrichtung gegen die Sonne erbringen können.

Wir können jedem Camper eine Powerstation empfehlen, der auf der Suche nach einer schnellen und unkomplizierten Erweiterung seiner Stromkapazität ist.

Ein zusätzliches mobiles Solarpanel macht für autarke Camper Sinn, die auch an entlegenen Orten schnell ihre Batteriereserven auffüllen wollen. Hier empfehlen wir ganz klar: je mehr Wattleistung, desto besser.


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Senja mit dem Camper – Norwegen Roadtrip

Während unseres Roadtrips durch Norwegen sind wir eine Woche lang mit unserem Camper über die Insel Senja gereist. Die Insel liegt nördlich des Polarkreises und ist Teil der Region Troms og Finnmark. Senja ist geprägt von majestätischen Bergen, tiefen Fjorden, malerischen Dörfern und einer reichen Tierwelt.


In diesem Blogbeitrag stellen wir euch unsere schönsten Ausflugsziele vor und berichten euch von unseren Erfahrungen mit dem Wohnmobil auf der Insel Senja.

Zur besseren Übersicht haben wir für euch ein Inhaltsverzeichnis mit Sprungmarken erstellt:


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Anreise auf die Insel Senja

Von Tromsø nach Senja

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um auf die Insel Senja zu gelangen. Kommt ihr wie wir aus Richtung Tromsø, dann empfiehlt sich die Fährverbindung Brensholmen nach Botnhamn zu nehmen. Informationen über die Abfahrtzeiten könnt ihr auf der norwegischen Verkehrsapp „Reis“ finden oder auf der Webseite des norwegischen Verkehrswesens: Fahrzeiten Brensholmen – Botnhamn (auf das Fähren-Symbol klicken).

Da die Fähre nur fünf bis sechs Mal am Tag fährt, empfiehlt es sich in der Hauptsaison mindestens zwei bis drei Stunden vor Abfahrt am Fährhafen zu sein. Am Hafen gibt es einen kleinen Parkplatz, auf welchem man die Wartezeit verbringen kann.

Ausflug-Tipp:

Nur wenige Minuten Fahrt von Brensholmen entfernt befindet sich das von weißen Sandstränden und türkisblauen Meer umgebene Fischerdorf Sommarøy. Ein Zwischenstopp lohnt sich sehr. Mehr Informationen findet ihr im folgenden Blogbeitrag: Sommarøy – Inselparadies in Nord-Norwegen.


Von den Vesterålen nach Senja

Kommt ihr aus Richtung Süden und seid zunächst über die Inselgruppe Vesterålen gereist, dann ist die Fährverbindung Andenes nach Gryllefjord die schnellste Möglichkeit, um auf die Insel Senja zu gelangen. Da die Fähre in den Sommermonaten nur drei Mal täglich fährt, ist hier mit sehr langen Wartezeiten zu rechnen. Plant hierfür am besten einen halben Tag ein.

Die Abfahrtzeiten findet ihr hier: Andenes – Gryllefjord (auf das Fähren-Symbol klicken).


Gisundbrücke

Eine weitere Möglichkeit auf die Insel Senja zu gelangen ist über die Gisundbrücke zwischen den beiden Ortschaften Finnsnes und Silsand.
Wenn ihr nicht so gerne mit der Fähre fahrt, empfiehlt sich die Anfahrt über die Brücke. Von hier ist es auch nicht mehr weit bis zum Ånderdalen-Nationalpark.


Norwegen mit dem Mietwagen

Startet euer Norwegen-Roadtrip in Tromsø und ihr wollt die Insel Senja mit dem Mietwagen erkunden? Dann schaut doch mal im Mietwagen-Vergleich vorbei und sichert euch das beste Angebot.

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Nortrip – Stellplatzführer

Anzeige | Ihr sucht nach besonderen Übernachtungsplätzen abseits klassischer Campingplätze? Mit Nortrip* könnt ihr bei teilnehmenden Gastgeber:innen in Norwegen und Schweden übernachten – zum Beispiel auf Höfen, bei kleinen Produzent:innen oder an anderen besonderen Orten.

Für uns ist Nortrip eine tolle Möglichkeit, legal und naturnah zu stehen, lokale Gastgeber:innen zu unterstützen und dabei ganz besondere Orte zu entdecken.

👉 Mehr Infos zu Nortrip und den teilnehmenden Höfen findet ihr hier: Nortrip*


Wanderungen auf der Insel Senja

Die Insel Senja ist von einer beeindruckenden Berglandschaft geprägt. Es gibt unzählige Wanderwege, die auf die verschiedenen Gipfel hinaufführen. Senja ist ein echtes Wanderparadies.

Nachfolgend stellen wir euch einige Wanderungen vor:

Segla und Hesten

Das Wahrzeichen der Insel Senja ist der Berg Segla. Dieser zeichnet sich durch eine markante, segelförmige Kontur aus, die seinem Namen gerecht wird. Die Silhouette ähnelt tatsächlich einem aufgestellten Segel, was dem Berg sein charakteristisches und unverwechselbares Aussehen verleiht. Von Fjordgård führt ein Wanderweg auf den Gipfel des Seglas.

Wir entschieden uns jedoch für die Wanderung auf den Nachbargipfel Hesten. Denn vom Hesten hat man ebenfalls eine tolle Aussicht und zusätzlich einen Ausblick auf den Segla.

Beide Wanderungen starten in Fjordgård. In der kleinen Ortschaft gibt es mehrere gebührenpflichtige Parkplätze. Wir wählten den Wanderparkplatz weiter hinten im Ort (Koordinaten auf Google Maps).

Einen ausführlichen Wanderbericht auf den Gipfel des Hesten findet ihr im folgenden Blogbeitrag. Hier haben wir euch auch unsere Wanderkarte von komoot.de verlinkt.

Senja: Wanderung auf den Hesten

Die Wanderung auf den Hesten ist eine der beliebtesten Wanderungen auf der Insel Senja und das nicht ohne Grund. Vom …

Weitere Wanderungen rund um Fjordgård

Rund um Fjordgård gibt es noch weitere beliebte Wanderziele. Vom Wanderparkplatz in Fjordgård (Koordinaten auf Google Maps) kann man auch noch auf den Berg Barden wandern.

Fünf Kilometer vor Fjordgård befindet sich ein weiterer Parkplatz (Koordinaten auf Google Maps) von dem man ebenfalls auf den Barden wandern kann. Auch die Wanderwege auf die Berge Keipen, Grytetippen und Daven starten hier.

Aus Zeitgründen und auch weil die Wanderungen als anspruchsvoller beschrieben sind, haben wir von diesen Wanderungen abgesehen.

Tipp: Auf der kostenlosen norwegischen Wander-App „UT„, könnt ihr euch über weitere Wanderwege informieren.


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Wandern im Ånderdalen-Nationalpark

Der Ånderdalen-Nationalpark (Koordinaten auf Google Maps) befindet sich im südwestlichen Teil der Insel Senja.

Im Nationalpark gibt es eine Reihe von gut markierten Wanderwegen. Von leichten Spaziergängen bis hin zu anspruchsvolleren Trekkingtouren ist für jeden etwas dabei. Der Nationalpark ist eine schöne Alternative zu den vielen Bergwanderungen auf der Insel Senja.

Der Nationalpark hat mehrere Eingänge. Wir entschieden uns für den Eingang gegenüber des Campingplatzes Norwegian Wild* (Koordinaten auf Google Maps). Der Wanderparkplatz ist wie die meisten Wanderparkplätze auf Senja kostenpflichtig und das Parken mit dem Fahrzeug über Nacht ist nicht gestattet. Eine Alternative ist der gegenüberliegende Campingplatz.

Wir hatten geplant, zum Åndervatnet (See) zu wandern. Dort befindet sich die Ånderbu, eine offene Hütte, die für Tagesausflüge, aber auch für Übernachtungen zur Verfügung steht.

Die einfache Wanderstrecke bis zum See beträgt sechs Kilometer. Die ersten drei Kilometer ist der Weg gut ausgebaut und führt über viele Holzstege. Danach befindet sich ein Schild, das darauf hinweist, dass der Weg auf den letzten drei Kilometern anspruchsvoller u.a. steiniger wird.

Hier findet ihr die Wanderung auf komoot.de.

Junge Moorschneehühner im Ånderdalen-Nationalpark

Da uns das schwüle Wetter etwas zusetzte, beschlossen wir die Wanderung abzubrechen. Wir werden sie aber ganz sicher zu einem anderen Zeitpunkt nochmal machen.

Während unseres Besuchs im Ånderdalen-Nationalpark waren unheimlich viele beißfreudige Bremsen und Mücken unterwegs. Wir empfehlen euch daher stichfeste Kleidung zu tragen.

Weitere Informationen über den Ånderdalen-Nationalpark findet ihr auf der offiziellen Webseite: www.norgesnasjonalparker.no.


Wanderung auf den Husfjellet

Die Wanderung auf das Husfjellet ist eine weitere empfehlenswerte Wanderung auf der Insel Senja.  Vom Husfjellet hat man einen tollen Blick auf den Bergsfjorden, den Steinfjorden und die zackige Bergkette des Okshornan.

Ausgangspunkt der Wanderung ist der Ort Skaland. Hier gibt es einen gebührenpflichtigen Wanderparkplatz (Koordinaten auf Google Maps) und den Campingplatz “Skaland Camping”, von dem man alternativ starten kann.

Einen ausführlichen Wanderbericht auf den Gipfel des Husfjellet findet ihr im folgenden Blogbeitrag. Hier haben wir euch auch unsere Wanderkarte von komoot.de verlinkt.

Senja: Wanderung auf den Husfjellet

Die Wanderung auf den Husfjellet ist eine lohnenswerte Wanderung auf der Insel Senja. Vom Husfjellet hat man einen tollen Blick …


Hügel Knuten Mefjordvær

Mefjordvær ist ein idyllisches Fischerdorf am Ufer des Mefjordens. Am Ende der kleinen Ortschaft gibt es einen kostenlosen Stellplatz mit einer Ver- und Entsorgungsstation (Koordinaten auf Google Maps).

Von dort haben wir eine kleine Wanderung auf den Hügel Knuten (Koordinaten auf Google Maps) gemacht. Vom Knuten hat man einen schönen Ausblick auf Mefjordvær. Für die Wanderung haben wir ca. 30 Minuten gebraucht.

Wer gerne etwas länger wandern möchte, wird auch hier fündig. Auf der norwegischen Wanderapp „UT“ findet ihr weitere Wanderstrecken.

Hier findet ihr die Wanderung auf komoot.de.


Mit dabei haben wir immer unsere INSTAX Mini 12*, um die besondersten Reisemomente einzufangen.

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Weitere Ausflugsziele auf der Insel Senja

Auf Senja gibt es auch jede Menge weiterer Ausflugsziele und Aussichtspunkte, die man ohne Wanderung mit dem Auto oder dem Camper erreichen kann. Eine kleine Auswahl stellen wir euch hier vor:

Landschaftsroute Senja

Ein Highlight auf Senja ist die Landschaftsroute „National Scenic Route Senja“. Dabei handelt es sich um einen ausgewählten Straßenabschnitt, der von Botnhamn bis nach Gryllefjord an Senjas Küste entlang führt. Entlang des Straßenabschnitts gibt es verschiedene Aussichtspunkte, an welchen sich ein Zwischenstopp anbietet.

Besonders schön ist es während der Mitternachtssonne auf der Landschaftsroute unterwegs zu sein. Im Juni und im Juli geht die Sonne nicht unter. Und bei wolkenfreiem Himmel erstahlt die Insel in einem warmen Goldton.


Tungeneset

Tungenest (Koordinaten auf Google Maps) ist ein kleiner Rastplatz entlang der Landschaftsroute. Am Tungeneset führt ein Holzsteg hinab zum Meer. Von dort bietet sich ein toller Ausblick auf die gegenüberliegende zackige Bergkette des Okshornan.
Während unseres Zwischenstopps, lag der Gebirgszug leider in den Wolken versteckt.

Die Zackige Bergkette des Okshornan, vom Husfjellet aufgenommen. Bei gutem Wetter hat man vom Rastplatz Tungenest einen ähnlichen Ausblick.


Bergsbotn Aussichtsplattform

Oberhalb der Ortschaft Bergbotn befindet sich eine Aussichtsplattform (Koordinaten auf Google Maps). Von hier hat man bei gutem Wetter einen schönen Blick auf den Fjord und die umliegende Berglandschaft. Der Parkplatz ist allerdings sehr klein. Da es sehr bewölkt war und wir beim Vorbeifahren keine freie Parklücke erkennen konnten, haben wir die Aussichtsplattform ausgelassen.


Strände

Auf Senja gibt es auch viele schöne Sandstrände. Allerdings sind nicht alle gut mit dem Camper zu erreichen. Der Ersfjordstranda (Koordinaten auf Google Maps) und der Steinfjordstranda (Koordinaten auf Google Maps) liegen direkt neben der Straße und sind mit dem Camper gut zu erreichen. Am Ersfjordstranda befindet sich das bekannte goldene Toilettenhäuschen.
Der Parkplatz am Steinfjord ist gebührenpflichtig, dafür ist hier etwas weniger los, als am Steinfjordstranda.


Campingplätze auf der Insel Senja

Wir haben auf der Insel Senja mit unserem Camper überwiegend frei gestanden. Während der Hauptsaison war es an der Küste ziemlich voll und wir mussten häufig länger nach einem Parkplatz suchen. Zwei Nächte haben wir deshalb auch auf dem Campingplatz Nowegian Wild* verbracht. Dieser befindet sich gegenüber vom Ånderdalen-Nationalpark und ist ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen. Zusätzlich gibt es dort eine Waschmaschine und einen Trockner, die im Preis mit inbegriffen sind.

Über die Seite camping.info* ist es möglich Campingplätze im Voraus zu buchen bzw. zu reservieren.

In unserem Beitrag: „Freistehen mit dem Camper in Norwegen“ fassen wir kurz zusammen, was Freistehen eigentlich bedeutet, wo man freistehen kann und was das Ganze mit dem Jedermannsrecht zu tun hat.


Du interessierst dich für Beiträge zum Thema Camper? Dann schau gerne mal hier vorbei:


Unterkünfte auf der Insel Senja

Wollt ihr euch während eures Roadtrips auch Mal zur Abwechslung den Luxus einer Unterkunft gönnen? Oder seid ihr sogar komplett auf Unterkünfte angewiesen? Hier haben wir einige Vorschläge für euch:

  • Norwegian Wild in Vangsvik*: Hier gibt es neben Wohnmobilstellplätzen auch gemütliche Chalets, Ferienhäuser und man kann sogar im Deluxe Apartment in einem alten Leuchturm übernachten.
  • Elvestua in Gibostad*: Das Elvestua ist ein vollausgestattetes Ferienhaus mit Sauna und Grillhäuschen im Osten der Insel.
  • Tranøya*: Auf der kleinen Insel Tranøya werden Zimmer und Appartements im alten Pfarrhaus vermietet. Von der Insel Senja wird man mit einem Boot auf die kleine Nachbarsinsel gebracht (5 Minuten Überfahrt).
  • Mefjord Brygge*: Im malerischen Fischerdorf Mefjordvær befindet sich das Mefjord Brygge. Hier kann Apartments, Cottages und Zimmer mieten.
  • Segla bed & go in Fjordgård*: Am Fuße der Berge Segla und Hesten befindet sich das Resort Segla bed & go. Hier gibt es kleine Bungalows und ein Restaurant.

Weitere Unterkünfte findet ihr auf booking.com*.

 

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Auf Senja leben jede Menge Sumpfohreulen. Diese sind vorallem in der Nacht aktiv.


Reisetipps für Camper für die Insel Senja

  • Parken: An den beliebtesten Spots auf Senja sind die Wanderparkplätze häufig kostenpflichtig. Bezahlt werden kann über die App „easy park“. Wir empfehlen euch bereits im Vorfeld die App herunterzuladen und euch damit vertraut zu machen.
  • Freistehen: Wie bereits erwähnt, ist es zur Hauptsaison ziemlich voll und es kann auch mal länger dauern bis man einen freien Platz zum Übernachten gefunden hat. Recherchiert am besten im Vorfeld über die Stellplatzmöglichkeiten z.B. mit der App Park4Night.
  • Straßen & Tunnel: Mit unserem 6 Meter langen Camper hatten wir keine Proleme über die Insel zu fahren, auch wenn manche Nebenstraßen recht eng und holprig waren. Womit wir uns allerdings nicht anfreunden konnten, waren die Tunnel. Und davon hat Senja ziemlich viele. Zumeist waren die Tunnel kaum beleuchtet und nur einspurig. Aufgrund der mangelhaften Beleuchtung war es dann garnicht so einfach abzuschätzen, wann die nächste Ausweichbucht kommt.
  • Ver- & Entsorgung: Ver- & Entsorgung des Campers ist fast immer auf den Campingplätzen möglich. Allerdings hat auf Senja nicht jeder Campingplatz einen Grauwasserablass.
    Kostenlose Ver- & Entsorgungsstationen haben wir in Mefjordvær (Koordinaten auf Google Maps) und am Trollveien Parkering in Finnsæter (Koordianten auf Google Maps) gefunden.


Reiseplanung

Anbei verlinken wir euch nützliche Seiten, um euren Norwegen Roadtrip zu planen. Bei den Links handelt es sich um Affiliate-Links. Wenn ihr über den Link etwas bucht, erhalten wir eine kleine Provision. Hierdurch könnt ihr uns unterstützen, ohne dass euch extra Kosten entstehen. Der Preis bleibt für euch natürlich der gleiche.


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Mit der richtigen Kreditkarte müsst ihr keine Abhebegebühr (seitens Kreditkartenaussteller) und keine Fremdwährungsgebühren zahlen. So lässt sich viel Geld auf Reisen sparen. In Ländern mit anderer Währung erheben die meisten Banken eine sogenannte Fremdwährungsgebühr. Diese wird auf Transaktionen erhoben, die mit einer Fremdwährung getätigt werden.

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Die Beantragung der Kreditkarte erfolgt in wenigen Schritten und dauert nur zwei Minuten. Weitere Informationen findet ihr auf der offiziellen Webseite*.

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Weitere Beiträge

Unter der Rubrik „Norwegen“ findet ihr weitere Beiträge über unsere Norwegen-Reisen. Eine kleine Auswahl verlinken wir euch hier:

Freistehen in Norwegen

Freistehen mit dem Camper in Norwegen: Tipps und Erfahrungen

Tipps und Ratschläge für das Freistehen mit dem Camper in Norwegen. Erfahre mehr über das Jedermannsrecht, auch bekannt als „Wildcampen“ …
Norwegen und Schweden Roadtrip 2022

Norwegen & Schweden – Roadtrip mit dem Camper

Drei Wochen Norwegen und Schweden mit dem Camper. In unserem Blogbeitrag berichten wir euch von den besonderen und sehenswerten Orten, …
Norwegen Roadtrip

Norwegen Roadtrip – mit Auto und Zelt

Wir sind drei Wochen lang in Norwegen mit dem Auto und Zelt unterwegs gewesen. In unserem Blogbeitrag berichten wir euch …


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