Roadtrip durch Südschweden – 10 bis 14 Tage mit dem Wohnmobil

Südschweden ist ein beliebtes Ziel mit dem Wohnmobil oder Camper und das zurecht: endlose Küsten, charmante Küstenstädte, einsame Strände und Natur, die zum Staunen einlädt. In unserem Beitrag stellen wir euch eine 10–14-tägige Rundreise durch die schönsten Ecken Skånes, Smålands und Bohusläns, mit Tipps für die Stellplatzsuche, Highlights und Insider-Empfehlungen vor.

Zur besseren Übersicht haben wir für euch ein Inhaltsverzeichnis mit Sprungmarken erstellt:

Inhaltsverzeichnis


Warum Südschweden für Wohnmobil-Reisen perfekt ist

Südschweden lässt sich ideal mit dem Wohnmobil erkunden: Die Straßen sind gut ausgebaut, Stellplätze und Campingplätze finden sich überall und das sogenannte Jedermannsrecht erlaubt dir, viele Nächte mitten in der Natur zu verbringen. Achtung: Für Wohnmobile gelten einige Einschränkungen. Mehr dazu unten bei den Stellplatz-Tipps.


Anreise & Einreise nach Südschweden

Die Anreise mit dem Wohnmobil nach Südschweden gestaltet sich in der Regel sehr unkompliziert. Ob über die Fähre von Deutschland oder Dänemark oder über die Öresundbrücke, das Land der roten Holzhäuser ist schnell zu erreichen.

Für die Einreise benötigen EU-Bürger:innen lediglich einen Personalausweis oder Reisepass. Schweden gehört zum Schengen-Raum, daher gibt es normalerweise keine festen Grenzkontrollen. Dennoch kann es vereinzelt zu stichprobenartigen Kontrollen durch Polizei oder Zoll kommen.

Damit ihr gut vorbereitet seid und keine wichtigen Punkte vergesst, haben wir alle Details zu Fähren, Maut, Einreisebestimmungen und (Spar-)Tipps in einem separaten Beitrag zusammengefasst: Schweden & Norwegen Reise FAQ. Es lohnt sich, diesen vor der Abreise zu lesen, damit eure Reise von Anfang an reibungslos verläuft.

Tipp für Preisvergleiche: Nutzt Vergleichsportale wie DirectFerries*, um Preise und Routen bequem zu vergleichen. Wir empfehlen euch auch, direkt auf den Webseiten der Reedereien nach Angeboten Ausschau zu halten.


Reiseplanung

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Unser Routen-Vorschlag: 10–14 Tage Roadtrip

Hier ist ein Vorschlag für eine flexible Rundreise. Ihr könnt die Tage nach Lust und Laune anpassen:

Tag 1–2: Malmö & Öresundbrücke

Je nachdem, für welchen Weg der Anreise ihr euch entscheidet, startet eure Rundreise vielleicht mit der spektakulären Fahrt über die Öresundbrücke nach Malmö (Koordinaten auf Google Maps). Aber auch, wenn ihr mit der Fähre nach Trelleborg reist, ist es nur ein kurzer Weg bis nach Malmö (ca. 35 Minuten Fahrt).

Malmö verbindet moderne Architektur mit entspanntem Küstenflair.Besonders beeindruckend ist der Turning Torso (Koordinaten auf Google Maps), ein 190 Meter hohes, verdrehtes Hochhaus und zugleich das Wahrzeichen der Stadt. Dazu kommen die charmante Altstadt und der Ribersborg-Strand (Koordinaten auf Google Maps), die sich wunderbar für einen Spaziergang eignen. Mit dem Wohnmobil findet ihr in Malmö mehrere Stellplätze oder ihr fahrt für die Nacht etwas außerhalb ins Grüne.

Werbung | Entdeckt Malmö auf einem Spaziergang mit einem Einheimischen oder vom Wasser aus auf einer geführten Bootstour durch die Kanäle der Stadt (nur im Sommer verfügbar). Dabei erfahrt ihr spannende Details zur Geschichte Malmös, zu seinen wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Wahrzeichen sowie zu bedeutenden Persönlichkeiten, die die Stadt geprägt haben:

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Wenn ihr statt Großstadt lieber kleinstädtisches Flair bevorzugt, lohnt sich ein Abstecher entlang der Südküste nach Ystad (Koordinaten auf Google Maps). Das malerische Städtchen besticht mit engen Gassen, bunten Fachwerkhäusern und einer entspannten Atmosphäre direkt am Meer.


Tag 3: Stenshuvud Nationalpark

Malmö – Stenshuvud Nationalpark, 95 Kilometer, Fahrzeit ca. 1 h 30 min

Weiter geht’s Richtung Osten zum Stenshuvud Nationalpark (Koordinaten auf Google Maps). Auf gut ausgebauten Wegen könnt ihr durch Buchenwälder wandern, entlang der Küste spazieren und vom Aussichtspunkt auf dem Stenshuvud-Hügel den Blick über die Ostsee genießen. Besonders im Frühling und Sommer leuchtet hier alles in sattem Grün, während unten am Strand feiner Sand und glasklares Wasser warten.

Mehr Eindrücke, unsere Wanderroute und unseren persönlichen Erfahrungsbericht findet ihr in unserem Beitrag zum Stenshuvud Nationalpark.


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Tag 4: Lunnabackens Naturreservat

Stenshuvud Nationalpark – Lunnabackens Naturreservat, 150 Kilometer, Fahrzeit ca. 2 h 20 min

Ein kleiner Geheimtipp: das Lunnabackens Naturreservat (Koordinaten auf Google Maps) mit seinen typischen Kulturlandschaften, alten Bauernhöfen und schönen Wanderwegen. Hier erlebt ihr Schweden wie aus dem Bilderbuch: Wiesen, Steinmauern und weite Felder. Ein ruhiger Stopp, bevor es weiter zum Åsnen Nationalpark geht.


Tag 5: Åsnens Nationalpark

Lunnabackens Naturreservat – Åsnens Nationalpark, 33 Kilometer, Fahrzeit ca. 35 min

Der Åsnens Nationalpark (Koordinaten auf Google Maps) bietet eine abwechslungsreiche Naturkulisse auf 1.868 Hektar mit Seen, Inseln, Wäldern und Feuchtgebieten. Gegründet wurde er 2018 als 30. schwedischer Nationalpark.

Besonders interessant sind die unbewohnten Inseln, die von dichten Buchen- und Kiefernwäldern sowie Mooren umgeben sind. Diese Gebiete sind Lebensraum für seltene Pflanzen und Tiere, darunter Flechten, Pilze und Insekten, die andernorts kaum noch vorkommen.

Für Besucher:innen gibt es gut markierte Wander- und Radwege. Zwei Haupteingänge – Sunnabron und Trollberget – bieten Zugang zum Park, jeweils mit Einrichtungen wie Toiletten, Rastplätzen und Informationszentren.


Tag 6: Ljungby

Åsnens Nationalpark – Ljungby, 60 Kilometer, Fahrzeit ca. 1 h

In Ljungby (Koordinaten auf Google Maps) erwartet euch eine kleine Stadt mit viel Kultur. Besonders sehenswert: das Sagalandet Museum (Koordinaten auf Google Maps), das schwedische Märchen- und Sagentraditionen aufgreift. Außerdem ist Ljungby ein guter Stopp für Verpflegung, bevor es wieder hinaus in die Natur geht.

Einige schöne Outdoor-Touren rund um Ljungby findet ihr hier:


Tag 7–8: Store Mosse Nationalpark

Ljungby – Store Mosse, 60 Kilometer, Fahrzeit ca. 45 min

Der Store Mosse Nationalpark (Koordinaten auf Google Maps) ist das größte Moorgebiet Südschwedens und erinnert fast ein wenig an Lappland.

Ihr könnt hier verschiedene Wege erkunden, die sich in Länge und Schwierigkeit unterscheiden. Für alle, die etwas mehr Zeit haben und den Park intensiver erleben möchten, stellen wir in unserem ausführlichen Wanderbericht einen 14 km langen Rundweg vor, der über Holzstege durch das Moor, vorbei an Wäldern und zu Aussichtsplattformen am See führt. Unterwegs habt ihr gute Chancen, Kraniche, Singschwäne oder sogar Elche zu beobachten. Mehr Eindrücke, Tipps und Fotos findet ihr in unserem Beitrag: Wandern im Store Mosse Nationalpark.


Must-have-Gadget: Ein gutes Fernglas

Wer mit dem Wohnmobil durch Südschweden reist, sollte auf jeden Fall ein Fernglas dabeihaben. Ob Elche am Waldrand, Seeadler über dem Åsnen oder Kraniche am Hornborgasjön, die Chancen auf Wildtierbeobachtungen sind groß. Mit einem Fernglas erlebt ihr diese Momente aus nächster Nähe, ohne die Tiere zu stören.

Weitere praktische Must-have-Gadgets für eure Schwedenreise – etwa zum Thema Mückenschutz – findet ihr unten im FAQ verlinkt.

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Tag 8 (Abend): Jönköping

Store Mosse – Jönköping, 55 Kilometer, Fahrzeit ca. 50 min

Am Abend erreicht ihr Jönköping (Koordinaten auf Google Maps), idyllisch am Vätternsee, dem zweitgrößten See Schwedens, gelegen. Die Stadt hat eine hübsche Uferpromenade und rund und um den See laden Cafés und kleine Strände zu einer entspannten Pause ein.

Die Innenstadt selbst ist überschaubar und charmant: Hier könnt ihr durch kleine Gassen schlendern, lokale Läden entdecken oder in einem der Restaurants regionale Spezialitäten probieren. Wer möchte, kann auch einen kurzen Abstecher zum Tändsticksmuseet (Koordinaten auf Google Maps), dem Streichholzmuseum, machen. Jönköping war lange ein Zentrum der Streichholzproduktion.


Tag 9–10: Smögen

Jönköping – Smögen, 230 Kilometer, Fahrzeit ca. 3 h 15 min

Nach Jönköping führt eure Route weiter Richtung Westen zur schwedischen Westküste. Unterwegs lohnt sich ein kleiner Abstecher zum Hornborgasjön, besonders wenn ihr Vögel liebt. Der See ist bekannt für den spektakulären Kranichtanz im Frühjahr, wenn Tausende Kraniche hier rasten. Aber auch im Sommer lassen sich hier einige Vögel beobachten und im Besucherzentrum kann man viel über die Tierwelt erfahren.

Weiter geht es nach Smögen (Koordinaten auf Google Maps) in der Provinz Bohuslän. Das charmante Fischerdorf liegt direkt an der Küste und ist bekannt für die Smögenbryggan, einen langen Holzsteg mit bunten Bootshäusern, Cafés und kleinen Läden.

Eine besonders schöne, kurze Wanderung führt über die Halbinsel Kleven (Friluftsled Kleven). Ebenfalls lohnenswert ist ein gemütlicher Spaziergang im Naturschutzgebiet Sandön.

Mehr Eindrücke, Tipps und unseren persönlichen Erfahrungsbericht findet ihr im Beitrag: Smögen mit dem Camper.


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Tag 11: Fiskebäckskil oder Skärhamn

Smögen – Fiskebäckskil, 80 Kilometer, Fahrzeit ca. 1 h 15 min

Von Smögen aus geht es nun weiter in Richtung Süden entlang der schwedischen Westküste.

An der Küste habt ihr die Wahl zwischen Fiskebäckskil (Koordinaten auf Google Maps) und Skärhamn (Koordinaten auf Google Maps). Fiskebäckskil lädt dazu ein, durch die gepflasterten Gassen zu schlendern und die bunten Holzhäuser zu bewunder. Kein Haus gleicht dem anderen, und selbst die Briefkästen sind liebevoll verziert. Die schönste Aussicht auf den Ort habt ihr vom gegenüberliegenden Östersidan.

Skärhamn hingegen bietet eine gemütliche Uferpromenade und farbenfrohe Bootshäuser. Hier findet ihr außerdem einen schönen Badestrand.

Weitere Eindrücke und Tipps zu Fiskebäckskil, Skärhamn und der Westküste findet ihr in unserem ausführlichen Beitrag: Die schwedische Westküste.


Tag 12: Göteborg

Fiskebäckskil – Göteborg, 110 Kilometer, Fahrzeit ca. 1 h 30 min

Zum Abschluss geht’s nach Göteborg (Koordinaten auf Google Maps), Schwedens zweitgrößte Stadt. Entdeckt die gemütlichen Viertel Haga und Linné, schlendert durch den Botanischen Garten oder macht einen Abstecher in den Vergnügungspark Liseberg.

Werbung | Entdeckt die bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt an Bord eines Amphibienbusses, während euer Guide spannende Geschichten und Hintergründe erzählt. Ein besonderes Highlight: das Erlebnis, wenn der Bus ins Wasser fährt und sich in ein Boot verwandelt.

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Stellplätze & Freistehen in Südschweden

In Schweden ist das Freistehen mit dem Wohnmobil grundsätzlich möglich, doch das Jedermannsrecht gilt nicht explizit für motorisierte Fahrzeuge. Das bedeutet: Ihr könnt viele schöne Plätze in der Natur genießen, müsst dabei aber bestimmte Regeln beachten. Dazu gehört, die Umwelt zu schonen, Müll ordnungsgemäß zu entsorgen, privates Land nicht zu betreten und Tiere sowie Anwohner:innen nicht zu stören.

Erlaubt ist beispielsweise eine Übernachtung auf öffentlichen Parkplätzen, sofern keine Schilder das untersagen, oder das Parken auf nicht eingezäunten Flächen, die nicht landwirtschaftlich genutzt werden und nicht in Naturschutzgebieten liegen. Maximal 24 Stunden sollte man an einem Ort verweilen, wenn keine anderen Hinweise ausgeschrieben sind.

Nicht erlaubt ist hingegen das Befahren von offenem Gelände oder unbefestigten Wegen, ebenso das Campen auf privatem Grund ohne Erlaubnis. Für weitere Informationen und praktische Tipps zur Stellplatzsuche, etwa über Apps wie NorCamp oder Eremit und zum Thema Ver- & Entsorgung, schaut gerne in unseren ausführlichen Beitrag: Freistehen mit dem Camper in Schweden.


FAQ Schweden Roadtrip

Welche Fährverbindungen gibt es nach Südschweden?

Beliebte Fährverbindungen nach Schweden gehen z. B. von Travemünde nach Malmö / Trelleborg, von Rostock nach Trelleborg oder von Kiel nach Göteborg. Auch über Dänemark gibt es Optionen, etwa die kurze Überfahrt Puttgarden–Rødby und anschließend über die Öresundbrücke nach Malmö. Es lohnt sich, die Preise frühzeitig zu vergleichen, da sie je nach Saison und Fahrzeuggröße variieren.

Tipp für Preisvergleiche: Nutzt Vergleichsportale wie DirectFerries*, um Preise und Routen bequem zu vergleichen. Es lohnt sich auch, direkt auf den Webseiten der Reedereien nach Angeboten Ausschau zu halten.

Darf man mit dem Wohnmobil in Schweden frei stehen?

In Schweden ist das Freistehen mit dem Wohnmobil grundsätzlich möglich, doch das Jedermannsrecht gilt nicht explizit für motorisierte Fahrzeuge.

Erlaubt ist beispielsweise eine Übernachtung auf öffentlichen Parkplätzen, sofern keine Schilder das untersagen, oder das Parken auf nicht eingezäunten Flächen, die nicht landwirtschaftlich genutzt werden und nicht in Naturschutzgebieten liegen. Maximal 24 Stunden sollte man an einem Ort verweilen, wenn keine anderen Hinweise ausgeschrieben sind.

Nicht erlaubt ist hingegen das Befahren von offenem Gelände oder unbefestigten Wegen, ebenso das Campen auf privatem Grund ohne Erlaubnis.

Weitere Infos findet ihr hier: Freistehen mit dem Camper in Schweden.

Wo findet man in Schweden Stellplätze / Campingplätze?

Apps wie NorCamp, Eremit, Park4Night und Google Maps können für die Suche nach Stellplätzen & Campingplätzen in Schweden sehr hilfreich sein.

Was ist die beste Reisezeit für Schweden?

Juni bis Anfang September bietet meist das beste Wetter. Im Sommer (insbesondere im Juli) kann es voll sein. Frühling und Herbst sind ruhiger und oft angenehmer, was Mücken und Menschenmassen angeht. Bedenkt aber, dass im Frühling in einigen Regionen noch Schnee liegen kann – besonders in den nördlicheren Nationalparks oder auf hochgelegenen Straßen wie dem Vildmarksvägen, wo manche Abschnitte oft erst im Juni vollständig geöffnet werden.

Schweden: Einreise mit Hund – Was muss ich beachten?

Wenn ihr mit eurem Hund nach Schweden reist, gilt: EU-Heimtierausweis, Mikrochip (EU-Standard), gültige Tollwutimpfung und eine (Online-)Registrierung beim schwedischen Zoll sind Pflicht. Mehr Informationen dazu haben wir euch hier zusammengeschrieben: Einreise mit dem Hund nach Schweden

Braucht man in Schweden Bargeld?

In Schweden läuft fast alles bargeldlos. Selbst kleine Beträge zahlt man problemlos mit Karte oder Smartphone. Bargeld wird in vielen Geschäften und Cafés gar nicht mehr akzeptiert. Wir empfehlen, mindestens eine Kreditkarte und am besten noch eine zweite Karte als Backup dabeizuhaben.

Spartipp: Mit der richtigen Kreditkarte müsst ihr keine Abhebegebühr (seitens Kreditkartenaussteller) und keine Fremdwährungsgebühren zahlen. So lässt sich einiges an Geld sparen. In Ländern mit anderer Währung erheben die meisten Banken eine sogenannte Fremdwährungsgebühr. Wir empfehlen euch die Mastercard Gold* von der TFBank (Werbung). 

Gibt es Mautgebühren in Schweden?

Für Autobahnen fallen keine Mautgebühren an. Kosten entstehen nur an bestimmten Brücken (z. B. Öresundbrücke, Svinesundbrücke) oder in den Umweltzonen von Göteborg und Stockholm, wo automatisch Kennzeichen erfasst und Gebühren nachträglich berechnet werden. Unsere Spartipps zu den Brücken findet ihr hier: Anreise Schweden: Brücken, Fähren & Spartipps.

Wie ist die Internet- und Handynetz-Abdeckung in Schweden?

In Südschweden habt ihr meist sehr gutes Netz, auch abseits der Städte. Auf Campingplätzen gibt es häufig WLAN, aber mobile Daten funktionieren fast überall zuverlässig. Achtet darauf, dass euer EU-Roaming aktiv ist – so könnt ihr euer normales Datenvolumen nutzen.


Fazit Roadtrip Südschweden

Ein Roadtrip durch Südschweden mit dem Wohnmobil wird euch sicher lange in Erinnerung bleiben. Endlose Natur, malerische Küsten, charmante Städte und unvergessliche Ausblicke erwarten euch hier zur Genüge. Mit etwas Planung, den richtigen Stellplätzen und einer Portion Flexibilität könnt ihr in 10–14 Tagen wunderbare Erfahrungen sammeln. Gerade wenn ihr mit dem Wohnmobil unterwegs seid, denkt bitte daran: Wir sind Gäste in diesem Land. Respektiert die Natur, haltet euch an die Regeln vor Ort und begegnet den Einheimischen rücksichtsvoll.

Also Kamera einpacken, Route planen – und los geht’s!


Weitere Beiträge

Unter der Rubrik „Schweden“ findet ihr weitere Beiträge über unsere Norwegenreisen. Eine kleine Auswahl an weiteren Roadtrip-Berichten verlinken wir euch hier:

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Schweden & Norwegen FAQ: Anreise, Einreise, Internet & Tipps

Seit einigen Jahren verbringen wir jeden Sommer in Norwegen und Schweden – mit dem Camper, unserem Hund und viel Outdoor-Zeit.

Immer wieder erreichen uns Fragen wie:

  • Wie kommt ihr dort hin?
  • Wie funktioniert das mit dem Internet?
  • Wie läuft die Einreise mit Hund?
  • Welche Fähren nehmt ihr?
  • Wie kann man Kosten für Fähren / Brücken sparen?
  • Ist die Mückensituation tatsächlich so schlimm?

Deshalb haben wir uns entschieden, die häufigsten Fragen gesammelt zu beantworten – basierend auf unserer persönlichen Erfahrung. Natürlich gilt: Wir übernehmen keine Gewähr für die Richtigkeit oder Aktualität. Bitte informiert euch bei offiziellen Quellen (wir verlinken sie immer, wenn möglich), denn Regeln und Bedingungen können sich ändern!

Inhaltsverzeichnis


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Einreise nach Norwegen

Allgemeine Einreisebestimmungen nach Norwegen

Norwegen ist zwar kein Mitglied der Europäischen Union, gehört aber zum Schengen-Raum. Das heißt: Für die Einreise benötigen Bürgerinnen und Bürger aus EU-/EWR-Ländern lediglich einen gültigen Personalausweis oder Reisepass. Es gibt keine festen Grenzkontrollen, allerdings finden immer wieder stichprobenartige Checks durch die norwegische Polizei oder Zollbehörde statt – auch im Landesinneren.

Besonders streng ist Norwegen bei den Zollvorschriften – hier lohnt es sich wirklich, sich vorab zu informieren, denn Verstöße können empfindliche Strafen nach sich ziehen. Ein paar Beispiele:

  • Der Import von rohen Kartoffeln ist verboten, um die Einschleppung von Pflanzenkrankheiten zu verhindern.
  • Auch bei Fleisch und Milchprodukten gelten strenge Regelungen – meist dürfen diese gar nicht oder nur sehr begrenzt eingeführt werden (besonders aus Nicht-EU-Ländern).
  • Für Alkohol und Tabak gelten enge Mengenbegrenzungen (z. B. max. 1 Liter Spirituosen bei Einfuhr aus einem EU-Land).

Die offizielle Website des norwegischen Zolls bietet eine hilfreiche Übersicht und einen Zollrechner, mit dem man individuell prüfen kann, was erlaubt ist: https://www.toll.no


Einreise mit Hund nach Norwegen

Norwegen erlaubt die Einreise mit Hunden, allerdings gelten strengere Regeln als in vielen EU-Ländern – und es gibt eine entscheidende Besonderheit, die gerne übersehen wird: die verpflichtende Bandwurmbehandlung.

Diese Voraussetzungen müssen erfüllt sein:

  1. EU-Heimtierausweis
    – Der Hund muss eindeutig identifizierbar sein (Mikrochip)
    – Alle Behandlungen müssen korrekt dokumentiert und vom Tierarzt abgestempelt sein
  2. Gültige Tollwutimpfung
    – Die Erstimpfung muss mindestens 21 Tage alt sein
    – Wiederholungsimpfungen müssen innerhalb des Gültigkeitszeitraums liegen
  3. Bandwurmbehandlung (Echinococcus multilocularis)
    – Die Behandlung muss zwischen 24 und 120 Stunden (1–5 Tage) vor der Einreise erfolgt sein
    – mit einem zugelassenen Präparat durchgeführt werden, das beispielsweise Praziquantel oder Epsiprantel enthält
    – Die Verabreichung muss ebenfalls vom Tierarzt im Heimtierausweis dokumentiert sein
    – Alternativ bei längeren Aufenthalten: Folgebehandlungen alle 28 Tage möglich

Wichtig: Nicht erlaubt ist die Einreise mit bestimmten Hunderassen, die in Norwegen als gefährlich eingestuft werden (z. B. Pitbull Terrier, Fila Brasileiro, Tosa Inu usw.). Eine vollständige Liste findet sich ebenfalls bei Mattilsynet.

Eine ausführliche und verständliche Übersicht über alle Regelungen findet ihr hier: https://www.mattilsynet.no. Dort wird auch die Bandwurmbehandlung für Reisen zwischen Norwegen und Schweden thematisiert.


Maut & Fähren in Norwegen – Tipps zum Sparen

Wer mit dem eigenen Fahrzeug durch Norwegen reist, kommt an Mautgebühren kaum vorbei – vor allem rund um größere Städte. Das Besondere: In Norwegen gibt es keine klassischen Mautstationen. Stattdessen erfassen Kameras automatisch das Kennzeichen, sobald ihr eine mautpflichtige Straße passiert. Kurz vor den Mautstellen weisen blaue Schilder auf die Höhe der Gebühren hin. Theoretisch bekommt ihr die Rechnung später per Post – wir empfehlen euch jedoch dringend, euch vorab bei EPASS24 zu registrieren. Dort könnt ihr euer Kennzeichen und eure Kreditkarte hinterlegen – die Gebühren werden dann automatisch abgebucht und ihr behaltet alles im Blick.

💡 Wer längere Zeit unterwegs ist oder öfter nach Norwegen reist, sollte über einen Transponder-Chip (AutoPASS-Tag) nachdenken. Damit spart ihr 20 % der Mautgebühren und erhaltet zusätzlich 10 % Rabatt auf viele norwegische Fähren. Besonders empfehlen können wir den Anbieter SkyttelPASS – beachtet aber, dass der Chip mitunter mehrere Wochen Lieferzeit hat. Die einmalige Gebühr liegt bei rund 200 NOK (ca. 18 €).

Noch mehr sparen könnt ihr mit der sogenannten AutoPASSferje-Vereinbarung: Damit sind auf den meisten Inlandsfähren bis zu 50 % Rabatt möglich. Dafür richtet ihr ein Prepaid-Konto bei autopassferje.no ein und verknüpft euren Transponder. Auch wenn der Prozess etwas aufwendig klingt – es lohnt sich! Auf unserer letzten Reise konnten wir so über 80 € einsparen.

Übrigens: Einige Fähren in Norwegen sind mittlerweile sogar komplett kostenlos, wenn sie weniger als 100.000 Passagiere pro Jahr befördern – darunter attraktive Verbindungen. Eine Übersicht über alle kostenlosen Fährverbindungen in Norwegen findet ihr hier: autopassferje.no

Update 2026: Einige Fähren in Norwegen sind seit 2026 nicht mehr komplett kostenlos.

In den Regionen Møre og Romsdal, Trøndelag und Nordland gelten auf bestimmten Verbindungen sogenannte Sommertarife mit höheren Preisen zwischen Mai und August – teilweise auch auf sonst kostenlosen Fähren. Wer dieselbe Strecke häufiger nutzt, wird nach mehreren Überfahrten wieder vom Aufpreis befreit.

Eine Übersicht aller betroffenen Fährverbindungen und Regelungen findest du hier: AutoPASS Ferje – Summer Rates 2026


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Einreise nach Schweden

Allgemeine Infos zur Einreise nach Schweden

Die Einreise nach Schweden gestaltet sich für Reisende aus der EU und dem Schengen-Raum ebenfalls sehr unkompliziert. Deutsche Staatsbürger:innen benötigen für die Einreise lediglich einen gültigen Personalausweis oder Reisepass – ein Visum ist nicht erforderlich. Auch Kinder brauchen ein eigenes Ausweisdokument. Da Schweden Teil des Schengen-Abkommens ist, gibt es in der Regel keine stationären Grenzkontrollen – allerdings kann es zu stichprobenartigen Überprüfungen kommen, insbesondere bei Fähranreisen oder an den Brückenverbindungen nach Dänemark.

Besondere Vorsicht gilt beim Mitführen von Lebensmitteln: Zwar sind die Vorschriften innerhalb der EU deutlich lockerer als bei Norwegen, dennoch ist es ratsam, sich vorab über aktuelle Regeln zu tierischen Produkten oder Alkoholmengen zu informieren.

Aktuelle und verlässliche Informationen zu Einreise- und Zollbestimmungen findet ihr direkt auf der offiziellen Seite des schwedischen Zolls unter tullverket.se sowie auf der offiziellen Tourismusseite visitsweden.de. Dort seid ihr immer auf dem neuesten Stand.


Einreise mit Hund nach Schweden

Die Einreise mit Hund nach Schweden ist grundsätzlich unkompliziert. Damit euer Vierbeiner problemlos mitreisen kann, solltet ihr folgende Punkte unbedingt beachten:

  1. EU-Heimtierausweis & Mikrochip
    Euer Hund muss einen gültigen EU-Heimtierausweis besitzen, in dem alle Impfungen ordnungsgemäß eingetragen sind. Außerdem ist ein Mikrochip zur Identifikation verpflichtend.. Achtet darauf, dass der Chip vor der Tollwutimpfung gesetzt wurde.
  2. Tollwutimpfung
    Eine gültige Tollwutimpfung ist Pflicht. Die Erstimpfung muss mindestens 21 Tage vor Einreise erfolgt sein. Für Folgeimpfungen gilt: Sie müssen im Impfpass dokumentiert sein und dürfen nicht abgelaufen sein.
  3. Anmeldung beim Zoll
    Alle Hunde müssen vor oder spätestens bei der Einreise beim schwedischen Zoll angemeldet werden. Das könnt ihr ganz bequem vorab online auf der Seite tullverket.se erledigen. Alternativ müsst ihr euch bei eurer Ankunft aktiv beim Zoll melden, z. B. an der Fähre oder beim Grenzübergang.
    Achtung: Auch wenn keine Kontrolle sichtbar ist, besteht eine Meldepflicht, sonst kann es teuer werden.
  4. Keine Bandwurmbehandlung erforderlich
    Anders als bei der Einreise nach Norwegen, müsst ihr für Schweden keine Bandwurmprophylaxe nachweisen. Wenn ihr allerdings plant, im Anschluss auch nach Norwegen weiterzureisen, denkt daran, dass dort andere Vorschriften gelten (siehe Abschnitt zur Norwegen-Einreise mit Hund).

Schweden gilt als hundefreundliches Reiseziel, mit viel Natur, hundefreundlichen Unterkünften und entspannten Menschen. Trotzdem gibt es in Städten und Naturschutzgebieten oft eine Leinenpflicht, also informiert euch am besten vor Ort über die jeweiligen Regelungen. Gerade in den Sommermonaten solltet ihr zudem an einen guten Zeckenschutz denken – besonders, wenn ihr euch in waldreichen Regionen oder im Süden des Landes aufhaltet.

Aktuelle Informationen zur Einreise mit Tieren findet ihr auch auf den offiziellen Seiten: visitsweden.de und jordbruksverket.se.


Anreise nach Schweden – Brücken, Fähren & Spartipps

Eine der beliebtesten Routen führt über Dänemark und zwei beeindruckende Brückenkonstruktionen:

  • Zunächst überquert ihr die Storebæltbrücke zwischen Nyborg und Korsør in Dänemark.
  • Danach folgt die bekannte Öresundbrücke, die Malmö in Schweden mit Kopenhagen verbindet. Auch hier fällt eine Mautgebühr an.
    Wenn ihr diese Route wählt, könnt ihr direkt mit dem Auto bis nach Schweden durchfahren, ohne auf eine Fähre angewiesen zu sein.

💡 Spartipp: Beide Brücken sind mautpflichtig – doch mit dem richtigen System könnt ihr dabei deutlich sparen:

ØresundGO (ehemals BroPas) – Rabatt für Vielnutzer

Für die Öresundbrücke lohnt sich das ØresundGO-Abonnement. Dieses kostet 365 DKK (ca. 49 €) pro Jahr. Dafür erhalt man über 60 % Rabatt auf jede Überfahrt. Eine Übersicht über die reduzierten Preise findet ihr hier: oresundsbron.com.

Das Fahrzeugkennzeichen wird bei der Überfahrt automatisch erkannt, und der rabattierte Betrag wird direkt abgebucht.
Das Abo amortisiert sich bereits nach der ersten Hin- und Rückfahrt und kann jederzeit gekündigt werden.

Wichtig: Wenn ihr mit ØresundGO die Ersparnis nutzen wollt, müsst ihr zwei Verträge abschließen:

  1. Einen Nutzervertrag (ØresundGO) – dieser berechtigt euch zum Rabatt.
  2. Einen Zahlungsvertrag mit ØresundPAY – dieser kümmert sich um die technische Abwicklung der Zahlung.
    Das klingt komplizierter als es ist – beides wird automatisch bei der Registrierung über oresundsbron.com erledigt.

Warum zwei Verträge benötigt werden, wird im FAQ der Oresundbron-Webseite nochmal genau erklärt.

ØresundPAY – für spontane Überfahrten

Wer nur einmal über die Brücke fahren möchte, kann sich für ØresundPAY entscheiden. Hier zahlt ihr den vollen Preis (ca. 60 €), ohne Abo. Die Abrechnung erfolgt automatisch per Kennzeichenerkennung. Ihr könnt die Mautgebühr aber auch vor Ort an der Brücke direkt an einem Zahl-Terminal bezahlen (z. B. per Kreditkarte).

Storebæltbrücke – auch hier könnt ihr sparen

Wenn ihr auch die Storebæltbrücke in Dänemark überquert, könnt ihr ebenfalls sparen. Eine Übersicht, über die Preise findet ihr hier: storebaelt.dk.

Wenn man einen Bizz von Brobizz hat, hat man automatisch einen Storebælt-Privatvertrag. Wenn man über einen Zahlungsvertrag mit ØresundPAY verfügt, muss man eine Storebælt-Privatvereinbarung abschließen, um einen Rabatt zu erhalten. Den Storebælt-Privatvertrag könnt ihr hier abschließen: storebaelt.dk


Anreise mit der Fähre

Alternativ könnt ihr Schweden bequem per Fähre erreichen. Es gibt zahlreiche Fährverbindungen ab Deutschland und Dänemark, z. B.:

  • Rostock – Trelleborg
  • Travemünde – Malmö oder Trelleborg
  • Kiel – Göteborg

Gerade wenn ihr aus Süddeutschland, Österreich oder der Schweiz anreist, kann sich eine Nachtfähre lohnen – ihr spart dabei nicht nur Fahrzeit, sondern auch eine Übernachtung. Viele Reedereien bieten zudem Frühbucherrabatte, Camper-Specials oder Rabatte bei kombinierter Hin- und Rückfahrt an.

💡 Tipp für Preisvergleiche: Nutzt Vergleichsportale wie DirectFerries*, um Preise und Routen bequem zu vergleichen. Es lohnt sich auch, direkt auf den Webseiten der Reedereien nach Angeboten Ausschau zu halten.

Wer flexibel ist, kann sogar Fähre und Brücke kombinieren, z. B. mit der Fähre Puttgarden–Rødby oder Rostock – Gedser (Deutschland–Dänemark), weiter über die Öresundbrücke nach Schweden.

Übrigens gibt es keine Mautgebühren auf schwedischen Straßen (mit Ausnahme vereinzelter Brücken und Stadtmauten in Göteborg und Stockholm), was die Reise deutlich günstiger macht als in Norwegen. Auch Umweltzonen sind aktuell kein großes Thema – allerdings ist es empfehlenswert, sich regelmäßig über eventuelle Änderungen offiziellen Seiten wie trafikverket.se zu informieren.


Internet unterwegs – unsere Lösung für mobiles Arbeiten

Wenn ihr länger mit dem Camper in Skandinavien unterwegs seid – und vielleicht sogar unterwegs arbeitet, streamt oder einfach stabiles Netz für Navigation und Reiseplanung braucht – dann ist zuverlässiges mobiles Internet unentbehrlich.

EU-Roaming mit deutschem Vertrag

Die meisten deutschen Mobilfunkverträge erlauben dank der EU-Roaming-Verordnung die Nutzung des Datenvolumens innerhalb der EU und des EWR – also auch in Schweden und Norwegen. Dabei greift jedoch in der Regel die sogenannte Fair-Use-Policy:
Euer Datenvolumen im Ausland ist häufig auf einen bestimmten Anteil eures Inlandvolumens (z. B. 50 %) oder auf eine feste Gigabyte-Grenze beschränkt. Zudem gilt diese Nutzung meist nur für einen begrenzten Zeitraum, bevor ggf. zusätzliche Gebühren anfallen.

Für kürzere Reisen kann das völlig ausreichen. Wenn ihr jedoch länger unterwegs seid, viel arbeitet oder große Datenmengen (z. B. beim Streaming) benötigt, reichen diese Limits oft nicht aus.

Unsere Empfehlung für mehr Datenvolumen: Telenor Prepaid-SIM aus Schweden

Wir haben uns in Schweden in einem Telenor-Store eine Prepaid-SIM-Karte gekauft, für welche wir über eine App immer wieder Datenpakete buchen können. Die SIM-Karte nutzen wir entweder in einem mobilen WLAN-Router* oder über den Hotspot im Smartphone, sodass auch mehrere Geräte gleichzeitig online gehen können.

Wichtig dabei:

  • Die Aktivierung muss vor Ort in Schweden erfolgen – also die SIM-Karte ins Gerät einlegen und einmal kurz mit dem Mobilfunknetz verbinden.
  • Lasst euch im Telenor-Store unbedingt das Roaming freischalten, damit die Karte auch in Norwegen funktioniert. Ohne diese manuelle Freischaltung bleibt Roaming standardmäßig deaktiviert.
  • Telenor-Stores gibt es nach unserer Recherche nur im südlichen und mittleren Teil Schwedens – je weiter ihr nach Norden reist, desto schwieriger wird es, einen Shop zu finden. Plant den Kauf also möglichst frühzeitig ein!

Eine Auswahl an mobilen WLAN-Routern findet ihr hier:

Warum der Umweg über Schweden?

In Norwegen ist es deutlich komplizierter, kurzfristig an Prepaid-Datenkarten zu kommen. Viele Anbieter verlangen eine norwegische Sozialnummer oder eine lokale Adresse. In Schweden hingegen ist der Kauf schnell und unkompliziert.

Wenn ihr längere Zeit in Schweden oder Norwegen unterwegs seid und auf stabiles, schnelles Internet angewiesen seid, könnte Starlink* eine Option für euch sein. Das Satelliteninternet funktioniert unabhängig vom Mobilfunknetz.

Starlink bietet inzwischen spezielle Tarife für Camper und Reisende, bei denen ihr das System flexibel mitnehmen und unterwegs nutzen könnt. Die Kosten sind zwar deutlich höher als bei einer SIM-Karten-Lösung, dafür bietet Starlink hohe Geschwindigkeiten und flächendeckenden Empfang (solange man mit dem Wohnmobil nicht unter Bäumen steht).


Unser Spartipp für eure Skandinavienreise

Beachtet, dass Norwegen und Schweden mit der Norwegischen (NOK) und Schwedischen Krone (SEK) eine eigene Währung haben. Der Euro wird nur sehr selten akzeptiert.

Zudem sind Norwegen und Schweden nahezu bargeldlose Länder: Selbst auf kleinen Märkten, Parkplätzen oder in Cafés wird meist mit Karte oder per App bezahlt. Eine Kreditkarte (idealerweise mit niedrigen Auslandsgebühren) ist daher unverzichtbar.

Mit der richtigen Kreditkarte müsst ihr keine Abhebegebühr (seitens Kreditkartenaussteller) und keine Fremdwährungsgebühren zahlen. So lässt sich viel Geld auf Reisen sparen. In Ländern mit anderer Währung erheben die meisten Banken eine sogenannte Fremdwährungsgebühr. Diese wird auf Transaktionen erhoben, die mit einer Fremdwährung getätigt werden.

Beispiel: Ihr bezahlt umgerechnet 1.000 Euro in fremder Währung mit der Kreditkarte eurer Hausbank. Hierauf fallen i.d.R. 2% Fremdwährungsgebühr an. Das macht 20 Euro an Zusatzkosten.

Werbung / Unser Spartipp

Auf unseren Reisen benutzen wir die Mastercard Gold* von der TFBank. Diese Kreditkarte ist komplett kostenlos und erhebt kein Entgelt für Auslandseinsätze. Dadurch haben wir auf unseren Reisen schon eine Menge Geld gespart.

Die Beantragung der Kreditkarte erfolgt in wenigen Schritten und dauert nur zwei Minuten. Weitere Informationen findet ihr auf der offiziellen Webseite*.

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Mücken in Skandinavien – ist es wirklich so schlimm?

Eine der häufigsten Fragen, die uns gestellt wird: „Wie schlimm ist das eigentlich mit den Mücken in Schweden und Norwegen?“ Und ehrlich gesagt: Das kommt ganz darauf an, wo und wann ihr unterwegs seid.

Vorweg: Ja, es gibt Mücken – und teilweise viele. Besonders betroffen sind feuchte Gebiete mit stehenden Gewässern, zum Beispiel Seenlandschaften, Moore oder sumpfige Gebiete – was in Skandinavien natürlich nicht gerade selten ist. Die Mückensaison beginnt etwa im Mai/Juni und erreicht ihren Höhepunkt in den Juli- und Augustwochen, besonders nach regenreichen Tagen und bei Windstille.

In den Bergen, an der Küste oder bei Wind ist es dagegen oft deutlich entspannter – dort sind Mücken meist kaum ein Problem.

Unsere Empfehlungen gegen Mückenplage

Wir persönlich haben mit den folgenden Produkten und Strategien sehr gute Erfahrungen gemacht:

  • Thermacell: Ein Gadget, auf das wir nicht mehr verzichten möchten, ist der Thermacell. Das Mückenabwehrgerät erzeugt eine etwa 20 m² große Schutzzone, in die Mücken nicht eindringen. Wir nutzen das Thermacell-Standgerät, welches einfach auf eine Gaskartusche aufgesetzt wird.
  • Mückenspray mit DEET*: Achtet beim Kauf auf den Wirkstoff DEET (Diethyltoluamid). Dabei handelt es sich um ein Insektenschutz-Spray zur Anwendung auf der Haut, das für Skandinavien besonders empfohlen wird. Produkte mit einem DEET-Anteil von etwa 30–50 % bieten in der Regel den zuverlässigsten Schutz vor Mücken, Zecken und anderen stechenden Insekte.
  • Mückenschutzhut & Netze: Ein Mückenschutzhut* mit integriertem Netz kann bei starkem Befall Gold wert sein, besonders beim Wandern oder Kochen draußen.
  • Neben Sprays und technischen Hilfsmitteln kann auch richtige Kleidung einen großen Unterschied machen. Spezielle stichfeste Kleidung* aus dicht gewebtem Material schützt euch zuverlässig, ohne dabei zu warm zu sein. Achtet auf lange Ärmel, helle Farben und geschlossene Bündchen, um Mücken weniger Angriffsfläche zu bieten.
  • Für den Camper empfehlen wir ein Mückennetz* für Türen oder Fenster, um in der Nacht ungestört zu schlafen.
  • Insektenstichheiler gegen Juckreiz: Wenn es euch doch mal erwischt: Ein elektronischer Insektenstichheiler*, der Wärme auf die betroffene Stelle abgibt, kann Juckreiz und Schwellung deutlich lindern. Beim Stich injiziert die Mücke (oder andere Insekten wie Bremsen oder Pferdefliegen) ein Sekret in die Haut, das den Juckreiz, die Schwellung und Rötung verursacht. Die Hitze hilft dabei, diese Proteine zu denaturieren (also unwirksam zu machen), wodurch die Reaktion des Körpers reduziert wird.

  • Wer zu besonders starken Reaktionen auf Stiche neigt, sollte zusätzlich Mückensalbe* und antiallergische Tabletten (z. B. Fenistil* oder Lorano*) in der Reiseapotheke dabeihaben. Diese helfen bei ausgeprägtem Juckreiz, Quaddeln oder allergischen Reaktionen.

Fazit Einreise nach Norwegen und Schweden

Unsere Reisen nach Schweden und Norwegen gehören für uns zu den Highlights des Jahres und insgesamt empfinden wir das Reisen durch beide Länder als sehr unkompliziert.

Ihr plant einen Campingurlaub mit dem Wohnmobil in Schweden oder Norwegen?
Dann schaut unbedingt in unsere Blogbeiträge zum Freistehen in Norwegen und Freistehen in Schweden rein. Dort erklären wir euch ganz genau, was erlaubt ist – und was nicht, und geben euch jede Menge praktische Tipps für eine entspannte Reise

Wir hoffen, dass wir euch mit unseren Tipps weiterhelfen konnten und wünschen euch eine wunderschöne Zeit im Norden!

Wenn ihr eigene Erfahrungen teilen wollt, schreibt sie gerne in die Kommentare. Und wenn euch dieser Beitrag weiterhilft, freuen wir uns sehr, wenn ihr ihn teilt.

Noch Fragen offen? Lass es uns wissen – wir ergänzen diesen Beitrag gern laufend.


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Südnorwegen gehört zu den eindrucksvollsten Reisezielen Europas – mit türkisblauen Fjorden, beeindruckenden Gebirgsstraßen, Wasserfällen und charmanten Städten. In diesem Beitrag zeigen wir euch unsere empfohlene Südnorwegen Rundreise, die ihr perfekt in 2–3 Wochen machen könnt. Dabei bekommt ihr nicht nur unsere Highlights, sondern auch optionale Abstecher, falls ihr noch mehr entdecken möchtet!

Zur besseren Übersicht haben wir für euch ein Inhaltsverzeichnis mit Sprungmarken erstellt:

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Unsere Südnorwegen-Route auf einen Blick

Damit ihr euch besser orientieren könnt, haben wir euch alle wichtigen Stopps unserer Rundreise in einer interaktiven Google MyMaps-Karte markiert. So bekommt ihr einen schnellen Überblick über die Route und Highlights:

Ihr interessiert euch für einen Roadtrip durch den Norden von Norwegen? Dann schaut gerne hier vorbei: Nordnorwegen Rundreise


Anreise nach Südnorwegen

Die einfachste und schnellste Art, um mit dem eigenen Auto oder Camper nach Südnorwegen zu gelangen, ist die Fährverbindung von Hirtshals (Dänemark) nach Kristiansand. In nur rund 3-4 Stunden bringt euch die Schnellfähre direkt ans südliche Tor Norwegens. Alternativ könnt ihr auch eine Fähre von Hirtshals nach Stavanger (ca. 11,45 Stunden) oder nach Bergen (17,45 Stunden) wählen. Die Überfahrt mit Fjord Line oder Color Line ist spart euch viele Kilometer durch Schweden.

Für die beste Fährverbindung empfehlen wir euch, das Angebot von Direct Ferries.de* zu nutzen.

Wer lieber fliegt, kann auch direkt nach Oslo reisen. Vom Flughafen aus bieten sich Mietwagen* oder Mietcamper* als ideale Fortbewegungsmittel an, um flexibel die beeindruckende Landschaft Südnorwegens zu erkunden. Camper-Vermieter findet ihr z. B. direkt in Oslo.


Reiseplanung

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Camper in Norwegen mieten

Südnorwegen mit dem Wohnmobil zu bereisen, ist eine tolle Möglichkeit, das Land flexibel und unabhängig zu erleben. Viele Anbieter bieten Mietfahrzeuge an, die euch während eurer Reise durch das Land begleiten können. Ein Beispiel ist Roadsurfer*, die Wohnmobile und Campervans in Bergen und Oslo zur Verfügung stellen. Wer bereits in Deutschland startet, kann ebenfalls ein Fahrzeug mieten und von dort aus direkt in den Norden aufbrechen.



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Beste Reisezeit für eine Rundreise durch Südnorwegen

Die beste Reisezeit ist von Juni bis September. In diesen Monaten sind die Pässe schneefrei, die Tage lang und das Wetter stabil. Besonders im Juli und August sind die Wanderwege gut zugänglich, allerdings kann es in touristischen Gebieten auch etwas voller werden.


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Start in Kristiansand

Unsere Reiseroute beginnt im charmanten Küstenort Kristiansand (Koordinaten auf Google Maps) dem perfekten Einstiegspunkt für eine Südnorwegen Rundreise. Die Stadt ist bekannt für ihre malerische Altstadt Posebyen mit ihren weißen Holzhäusern. Auch die Fähre aus Hirtshals legt hier an, was Kristiansand zu einem besonders praktischen Startpunkt für alle macht, die mit dem eigenen Fahrzeug oder Camper anreisen. Von hier aus geht es in Richtung Nordwesten.


Preikestolen

Kristiansand – Preikestolen: 265 Kilometer, ca. 4 Stunden Fahrzeit

Ein Muss auf jeder Norwegen-Reise: Die Wanderung zum Preikestolen (Koordinaten auf Google Maps). Der Blick vom berühmten „Predigtstuhl“ über den Lysefjord ist unvergesslich. Früh losgehen lohnt sich – vor allem, um den Menschenmassen zu entkommen.

Einen ausführlichen Bericht zur Wanderung auf den Preikestolen mit hilfreichen Tipps und Infos zur Planung findet ihr hier:

Von Stavanger aus werden auch Bootstouren über den wunderschönen Lysefjord angeboten. Die Bootstouren führen unter anderem am Wasserfall Hengjanefossen, der Vagabundenhöhle und am Preikestolen vorbei:

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Vøringsfossen – Wasserfall am Hardangervidda

Preikestolen – Vøringsfossen: 294 Kilometer, ca. 5 h 30 min Fahrzeit

Weiter geht es ins Landesinnere zum spektakulären Vøringsfossen (Koordinaten auf Google Maps), einem der bekanntesten Wasserfälle Norwegens. Mit einer Fallhöhe von 182 Metern stürzt das Wasser beeindruckend in die Tiefe. Besonders imposant ist die neue Aussichtsplattform mit Brücke, die spektakuläre Perspektiven auf den Wasserfall und die Schlucht darunter bietet Der Hardangervidda-Nationalpark, in dem sich der Wasserfall befindet, ist das größte Hochplateau Europas.

Auf dem Weg dorthin lohnt sich ein kurzer Stopp am malerischen Tvindefossen (Koordinaten auf Google Maps), einem 110 Meter hohen Kaskadenwasserfall, der ebenfalls ein beliebtes Fotomotiv ist.

Nicht weit von der Route entfernt befindet sich auch die berühmte Trolltunga (Koordinaten auf Google Maps) – eines der spektakulärsten Fotospots Norwegens. Die herausragende Felszunge thront rund 700 Meter über dem Ringedalsvatnet und erfordert eine anspruchsvolle, etwa 27 km lange Wanderung (Hin- und Rückweg). Wir haben die Wanderung selbst noch nicht gemacht, weshalb wir euch hierzu noch nicht mehr berichten können. Es ist möglich eine geführte Übernachtungswanderung* zur Trollrunga zu machen.


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Bergen

Vøringsfossen – Bergen: 172 Kilometer, ca. 2 h 40 h Fahrzeit

Nächster Stopp: Bergen (Koordinaten auf Google Maps) – Norwegens zweitgrößte Stadt. Ein absolutes Must-see ist das historische Bryggen-Viertel mit seinen bunten Holzhäusern. Hier findet ihr kleine Boutiquen, Ateliers, Cafés und Museen.

Für den besten Blick auf Bergen nehmt ihr entweder die Fløibanen-Standseilbahn auf den 320 m hohen Fløyen, oder ihr wagt den Aufstieg auf den Ulriken, den höchsten von Bergens sieben Hausbergen (643 m).

Weitere Aktivitäten in Bergen könnt ihr zum Beispiel auf GetYourGuide.com* entdecken:

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Lærdalstunnel & Aurlandsfjellet

Bergen – Stegastein: 183 Kilometer, ca. 3 Stunden Fahrzeit

Ein echtes Highlight auf der Route ist die Fahrt durch den Lærdalstunnel (Koordinaten auf Google Maps) – mit 24,5 Kilometern der längste Straßentunnel der Welt. Die Strecke verbindet Lærdal mit Aurland und spart einiges an Fahrzeit.

Wer lieber spektakuläre Ausblicke als Tunnelwände sehen möchte, sollte stattdessen die alte Passstraße über das beeindruckende Aurlandsfjellet (Koordinaten auf Google Maps) wählen. Die Passttraße bietet eine atemberaubende Fahrt durch karge Hochgebirgslandschaften – vor allem im Sommer ein unvergessliches Erlebnis.

Ein besonders lohnenswerter Zwischenstopp ist das Stegastein-Aussichtsplateau (Koordinaten auf Google Maps). Die Plattform ragt 30 Meter über das Tal hinaus und bietet euch einen einzigartigen Blick auf den Aurlandsfjord.

Auf dem Weg zum Lærdalstunnel kommt ihr am Låtefossen-Wasserfall (Koordinaten auf Google Maps) und am Nærøyfjord vorbei. Wer Lust auf eine spektakuläre Aussicht hat, kann hier eine Wanderung auf den Rimstigen einplanen. Der steile Aufstieg belohnt euch mit einem traumhaften Blick auf den Fjord und die umliegenden Berge. Zum Wanderbericht geht’s hier: Rimstigen Wanderung – Nærøyfjord.


Zwei Optionen für eure Weiterreise

Je nachdem, wie viel Zeit ihr mitbringt, könnt ihr nun entscheiden, ob ihr weiter in den Norden Richtung Geiranger, Trollstigen und Atlantikstraße fahrt – oder ob ihr vorher in Richtung Sognefjellsvegen abbiegt.

Für letztere Variante lohnt sich nach dem Lærdalstunnel ein kurzer Abstecher zur historischen Stabkirche von Borgund (Koordinaten auf Google Maps), einem der besterhaltenen Holzbauwerke Norwegens aus dem 12. Jahrhundert.

Wenn ihr euch für die Route über den Sognefjellsvegen entscheidet, bietet sich im Anschluss ein Besuch im Rondane-Nationalpark an – einer der ältesten Nationalparks des Landes. Von dort könnt ihr eure Reise gemütlich über Lillehammer in Richtung Oslo fortsetzen.

Die Highlights entlang und rund um den Sognefjellsvegen stellen wir euch weiter unten im Blogbeitrag ausführlich vor – unsere empfohlene Route führt hier in einem kleinen, aber lohnenswerten Zickzack durch die spektakuläre Gebirgslandschaft.


Du interessierst dich für Themen rund um Vanlife und Camper? Dann schau gerne hier vorbei!


Rakssetra

Stegastein Rakssetra: 85 Kilometer, ca. 2 Stunden Fahrzeit

Wenn ihr euch für die Weiterfahrt in Richtung Geiranger entscheidet, erwartet euch unterwegs ein echter Geheimtipp: Rakssetra (Koordinaten auf Google Maps). Die kleinen, grasbewachsenen Almhütten liegen oberhalb des Ortes Loen und bieten eine spektakuläre Aussicht auf den türkisblauen Lovatnet-See (Koordinaten auf Google Maps), der ebenfalls einen Besuch wert ist.

Die Wanderung ist relativ kurz, aber sehr steil! Beachtet außerdem, dass die Zufahrt zum Startpunkt mit größeren Fahrzeugen wie Wohnmobilen etwas herausfordernd sein kann – die schmale, steile Straße erfordert umsichtiges Fahren.


Tipp: SUP mitnehmen lohnt sich!

Wenn ihr am Lovatnet-See einen Zwischenstopp einplant, können wir euch empfehlen, ein SUP mitzunehmen – die Kulisse ist einfach traumhaft und vom Wasser aus nochmal beeindruckender.

Werbung – Wir haben auf unseren Reisen das SUP BUNDLE von Naturbummler im Gepäck und das hat sich bisher absolut gelohnt! Das Set besteht nicht nur aus einem hochwertigen, aufblasbaren SUP inklusive Transportrucksack, Sicherheitsleine und Hochdruckpumpe, sondern auch aus einem komfortablen Kajak-Sitz und einem Doppelpaddel. Alles ist kompakt verstaubar und schnell einsatzbereit.


Optional: Gamle Strynefjellsvegen

Um von Rakssetra nach Geiranger zu gelangen, habt ihr zwei Hauptoptionen: Ihr könnt entweder der Europastraße E15 folgen und dann auf die Fylkesvei 60 abbiegen, oder ihr wählt die landschaftlich reizvollere Route über die Fylkesvei 63.

Tipp: Entscheidet ihr euch für die Strecke über die Fv 63, lohnt sich ein Abstecher zur Norwegischen Landschaftsroute „Gamle Strynefjellsvegen“ (Koordinaten auf Google Maps). Die Passstraße führt euch über ein spektakuläres Hochplateau mit beeindruckender Berglandschaft, Wasserfällen und alten Steinmauern. Die Straße ist allerdings schmal und kurvig, aber absolut machbar und besonders für Wohnmobile mit etwas Fahrerfahrung gut geeignet.


Geiranger

Rakssetra – Geiranger: 85 Kilometer, ca. 2 h 40 min Fahrzeit

Der kleine Ort Geiranger (Koordinaten auf Google Maps) liegt am Ende des gleichnamigen Fjords und gehört zu den bekanntesten und meistbesuchten Reisezielen Norwegens.

Der Geirangerfjord ist UNESCO-Weltnaturerbe und zählt mit seinen steilen Berghängen und Wasserfällen zu den beeindruckensten Fjordlandschaften der Welt.

Ausblick vom Vesteråsfjellet


Geiranger Skywalk

Besonders empfehlenswert ist die Fahrt auf den Gipfel des Dalsnibba zum Geiranger Skywalk (Koordinaten auf Google Maps), dem höchsten mit dem Auto erreichbaren Aussichtspunkt in Norwegen. Auf 1.500 Metern Höhe eröffnet sich euch ein atemberaubender Panoramablick über den Geirangerfjord und die umliegende Bergwelt.

Die Straße hinauf ist mautpflichtig und kostet 350 NOK für ein Auto. Das Mautticket lässt sich auch spätestens einen Tag vorher online buchen: https://dalsnibba.no/booking/


Vesteråsfjellet

Wer lieber zu Fuß unterwegs ist, dem empfehlen wir die kurze, aber lohnenswerte Wanderung zum Vesteråsfjellet. Startpunkt ist der Vesterås-Gård– ein kleiner Bergbauernhof mit Café und Parkplatz (nur PKW). Der Weg ist gut markiert, in rund 20 Minuten erreicht ihr den Aussichtspunkt. Oben angekommen, hat man einen fantastischen Blick auf den Fjord, die berühmten Wasserfälle „Die sieben Schwestern“ und Geiranger selbst.

Mehr Infos zur Wanderung findet ihr hier: Wanderung zum Vesteråsfjellet – Geirangerfjord

Weitere Aktivitäten rund um den Geirangerfjord haben wir euch hier verlinkt:

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Trollstigen

Geiranger – Trollstigen: 68 Kilometer, ca. 1 h 40 min Fahrzeit

​Der Trollstigen (Koordinaten auf Google Maps) zählt zu den spektakulärsten Bergstraßen Norwegens und ist ein Highlight entlang der Norwegischen Landschaftsroute Geiranger–Trollstigen. Mit seinen elf engen Haarnadelkurven schlängelt sich die Straße in steilen Serpentinen rund 800 Höhenmeter hinauf.

Oben angekommen erwartet euch eine moderne Aussichtsplattform mit atemberaubendem Blick auf die Straße, das Tal und den imposanten Wasserfall Stigfossen.​


⚠️ Aktuelle Sperrung bis Juli 2025

Der Trollstigen ist normalerweise zwischen Mitte Mai bis zum ersten Schneefall im Herbst geöffnet.

Aufgrund mehrerer Felsstürze im Jahr 2024 wurde der Trollstigen aus Sicherheitsgründen vollständig gesperrt. Die Sicherungsarbeiten sind mittlerweile abgeschlossen, jedoch bleibt die Straße bis zum 14. Juli 2025 geschlossen, um weitere Maßnahmen zur Gefahrenabwehr umzusetzen. ​

Während der Sperrung ist die Durchfahrt für Fahrzeuge, Fahrräder und Fußgänger untersagt. Die Zufahrt zum Trollstigen-Plateau von der Seite Valldal bleibt jedoch möglich, sodass ihr die Aussichtsplattform weiterhin besuchen könnt.

Weitere Informationen findet ihr hier: visitnorway.de


Hier findest du alles rund um unseren Van, Equipment & Camper-Gadgets.


Atlantikstraße

Trollstigen – Atlantikstraße: 167 Kilometer, ca. 3 h 20 min Fahrzeit

Die Atlantikstraße (Koordinaten auf Google Maps) gehört zu den eindrucksvollsten Straßen Norwegens. Auf einer Länge von rund 8 Kilometern verbindet sie mehrere kleine Inseln und Schären durch Brückenbauten.

Insel Eldhusøya

Ein besonderer Stopp entlang der Atlantikstraße ist die Insel Eldhusøya (Koordinaten auf Google Maps), die größte der kleinen Eilande, über die sich die Straße schlängelt. Hier findet ihr eine sehenswerte Panoramaplattform, die in einem kreisförmigen Steg über das Meer hinausragt und euch einen Rundgang mit spektakulären Ausblicken bietet.

Zudem gibt es auf Eldhusøya ein modernes Servicegebäude mit Toiletten, Café und Infozentrum.


Innerdalen

Atlantikstraße – Innerdalen: 120 Kilometer, ca. 2 Stunden Fahrzeit

Das Innerdalen gilt als eines der schönsten Täler Norwegens und ist ein wahres Wanderparadies. Ein besonders lohnenswerter Ausflug führt zum Renndølsetra (Koordinaten auf Google Maps), einer traditionellen Sommeralm mit über 280 Jahren Geschichte. Von dort habt ihr einen beeindruckenden Blick auf den markanten Gipfel des Innerdalstårnet, sowie auf den malerisch davorliegenden See Innerdalsvatnet.

Die Anreise erfolgt über die Fylkesvei 670 bis zum Ort Ålvundeid. Von dort aus folgt ihr den Schildern in Richtung Innerdalen. Nach etwa 10 Kilometern erreicht ihr den Wanderparkplatz (Koordinaten auf Google Maps), dem offiziellen Ausgangspunkt für Wanderungen ins Tal. Von hier aus führt ein 3,5 km langer, gut begehbarer Schotterweg zur Renndølsetra. Die Wanderzeit beträgt etwa eine Stunde. ​


Dovrefjell-Sunndalsfjella-Nationalpark

Innerdalen – Dovrefjell: 137 Kilometer, ca. 2 Stunden Fahrzeit

Der Dovrefjell-Sunndalsfjella Nationalpark zählt für uns zu den eindrucksvollsten Hochgebirgsregionen Norwegens. Er ist bekannt für seine karge Landschaft und als Heimat der seltenen Moschusochsen, die hier in freier Wildbahn beobachtet werden können. Neben den faszinierenden Tieren bietet der Nationalpark eine große Auswahl an Wanderwegen.

Ihr wollt wissen, wie man die Moschusochsen am besten findet, welche Wanderung sich wirklich lohnt und was ihr bei einer Tour im Dovrefjell beachten solltet? Dann schaut unbedingt in unseren ausführlichen Blogbeitrag rein:


Geführte Moschusochsen Safari

Wenn ihr nichts dem Zufall überlassen wollt, dann empfehlen wir euch eine geführte Moschusochsen-Safari* zu buchen. Hier ist die Chance Moschusochsen zu sehen deutlich höher, da die Tour-Guides täglich im Nationalpark unterwegs sind und daher wissen, wo sich die Moschusochsen aufhalten.

Werbung / Empfehlungslink*


Aussichtspunkt SNØHETTA

Mit 2.286 Metern ist der Snøhetta der höchste Gipfel im Dovrefjell-Sunndalsfjella Nationalpark. Da das umliegende Gebiet besonders beliebt, gleichzeitig aber auch ein sensibles Weidegebiet für wilde Rentiere ist, wurde der Aussichtspunkt SNØHETTA errichtet (Koordinaten auf Google Maps).

Er ermöglicht Besucherinnen und Besuchern, die beeindruckende Berglandschaft zu erleben, ohne die besonders schützenswerten Zonen zu betreten. Der Aussichtspunkt ist über einen 1,5 km langen, geschotterten Weg vom Wanderparkplatz aus bequem zu Fuß erreichbar.


Besucherzentrum „Wild Reindeer“

Im nahegelegenen Hjerkinn befindet sich das Besucherzentrum „Wild Reindeer“, das spannende Informationen über die Rentierpopulationen im Nationalpark bietet – perfekt, um mehr über die Tiere und deren Lebensraum zu erfahren. Weitere Infos findet ihr auf der offiziellen Website: https://villrein.no/visitorcentre/


Wanderung auf dem Gamle Kongevegen

Östlich der E6 verläuft der Gamle Kongevegen, der alte Pilgerweg von Oslo nach Nidaros (Trondheim). Auch wenn man auf dieser Route eher keine Moschusochsen zu Gesicht bekommt, bietet sie dennoch eine lohnenswerte Wanderung durch wunderschöne Landschaft – mit weitem Blick auf das angrenzende Moschusochsengebiet.

Wir haben unsere Tour am Parkplatz unterhalb von Kongsvoll gestartet (Koordinaten auf Google Maps).


Rondane Nationalpark

Dovrefjell – Otta: 80 Kilometer, ca. 1 Stunde Fahrzeit

Der Rondane-Nationalpark ist Norwegens ältester Nationalpark und liegt auf einer beeindruckenden Hochebene im Landesinneren. Die Landschaft ist geprägt von kargen Weiten und markanten Gipfeln, von denen zehn über 2.000 Meter hoch aufragen – darunter der höchste, Rondeslottet mit 2.178 Metern.

In der Nähe befindet sich die Kleinstadt Otta, von der man verschiedene Zugangsstellen zum Nationalpark erreichen kann.

Ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen ist das kleine Bergdorf Høvringen, von dem aus ihr direkt in den Nationalpark starten könnt. Besonders empfehlenswert ist die Tour zur Peer Gynt-Hytta.

Einen detaillierten Wanderbericht mit Routenbeschreibung, Bildern und Tipps findet ihr hier:

Auch Mysusæter ist ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen im Rondane-Nationalpark. Von hier erreicht ihr ebenfalls die Peer-Gynt-Hytta (zum Blogbeitrag). Direkt am Ort könnt ihr außerdem einen gemütlichen Spaziergang am Ulafossen (Koordinaten auf Google Maps) unternehmen.

Ein weiteres sehenswertes Ausflugsziel ist der Wasserfall Storulfossen (zum Blogbeitrag).


Optional: Über Lillehammer nach Oslo

Otta – Oslo : 292 Kilometer, ca. 3 h 40 min Fahrzeit

Wenn ihr nach eurem Besuch im Rondane-Nationalpark weniger Zeit habt, könnt ihr direkt über Lillehammer nach Oslo fahren. Diese Route führt euch durch die malerische Landschaft entlang des Mjøsa-Sees, vorbei an der Ringebu Stabkirche (Koordinaten auf Google Maps) und durch die charmante Stadt Lillehammer, bekannt für die Olympischen Winterspiele von 1994.

Von hier aus sind es nur noch wenige Stunden bis zur norwegischen Hauptstadt, wo ihr zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie das Königliche Schloss oder das Vigeland-Museum erkunden könnt.

Wer jedoch mehr Zeit hat dem empfehlen wir, über den Sognefjellsvegen zu fahren.


Sognefjellsvegen

Otta – Sognefjellshytta: 110 Kilometer, ca. 1 h 45 min Fahrzeit

Der Sognefjellsvegen (Koordinaten auf Google Maps) ist eine der spektakulärsten Straßen Norwegens und führt durch eine atemberaubende Berglandschaft. Mit einer Höhe von bis zu 1.434 Metern über dem Meeresspiegel ist er der höchste asphaltierte Gebirgspass des Landes. Die Straße verläuft entlang des Jotunheimen-Nationalparks und des Breheimen-Nationalparks und verbindet Lom mit Gaupne.

Unweit von Otta entfernt, auf dem Weg zum Sognefjellsvegen, liegt die Stabkirche Lom (Koordinaten auf Google Maps), die sich perfekt für einen Zwischenstopp eignet.

Stabkirche Lom

Als Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderungen eignet sich die Sognefjellshytta (Koordinaten auf Google Maps). Von hier aus könnt ihr auf gut markierten Wegen in die umliegende Gebirgslandschaft aufbrechen, darunter Touren zu den nahen Gletschern. Wir haben von hier eine Rundwanderung durch den Jotunheimen Nationalpark gemacht (zum Blogbeitrag).


Nigardsbreen

Sognefjellshytta – Nigardsbreen: 95 Kilometer, ca. 1 h 50 min Fahrzeit

Der Nigardsbreen (Koordinaten auf Google Maps) ist einer der bekanntesten Gletscherzungen des Jostedalsbreen, dem größten Festlandgletscher Europas. Er liegt im Jostedalen-Tal in der Region Vestland und ist besonders beliebt für Wanderungen und geführte Gletschertouren.

Vom Wanderparkplatz aus erreicht man das Gletscherufer über einen kurze Wanderung oder per Boot. Wer näher an die Eisfront möchte, kann entlang des gut markierten Wanderweges bis kurz vor den Gletscher wandern.

Einen ausführlichen Erfahrungsbericht zur Wanderung sowie praktische Tipps zur Anreise und den geführten Touren findet ihr in unserem Blogbeitrag:


Austerdalsbreen

Nigardsbreen – Austerdalsbreen: 95 Kilometer, ca. 1 h 50 min Fahrzeit

Der Austerdalsbreen (Koordinaten auf Google Maps) ist ein weiterer beeindruckender Seitenarm des Jostedalsbreen, des größten Gletschers auf dem europäischen Festland.

Die Wanderung zum Austerdalsbreen beginnt am Wanderparkplatz Tungestølen. Von dort führt ein insgesamt 12,8 Kilometer langer Hin- und Rückweg durch das malerische Austerdalen. Der Weg ist abwechslungsreich und führt durch offene Landschaften, vorbei an klaren Bächen und durch ein ruhiges Tal. Unterwegs bieten sich immer wieder beeindruckende Ausblicke auf die umliegenden Berge und gegen Ende auf den Gletscher selbst.

Weitere Informationen findet ihr im nachfolgenden Blogbeitrag:


Molden

Austerdalsbreen – Molden: 45 Kilometer, ca. 1 Stunde Fahrzeit

​Die Wanderung auf den Molden (Koordinaten auf Google Maps) ist eine sehr empfehlenswerte Wanderung in Südnorwegen. Der 1.116 Meter hohe Gipfel thront über dem türkisblauen Lustrafjord und bietet bei klarem Wetter ein atemberaubendes Panorama auf die umliegenden Berge und Fjorde.​

Der Aufstieg beginnt am Wanderparkplatz zwischen Hafslo und Gaupne und führt zunächst durch einen dichten Wald, in dem man mit etwas Glück Tannenhäher beobachten kann. Nach etwa drei Kilometern erreicht man die Baumgrenze, und die Landschaft wird zunehmend felsiger. Mit rund 600 Höhenmetern auf 4,6 Kilometern ist die Tour mittelschwer und gut in etwa drei Stunden zu bewältigen.​

Besonders lohnenswert ist es, nach dem Gipfel noch ein Stück weiter auf dem Plateau zu wandern. Dort, in der Nähe eines Funkmastes, eröffnet sich der wohl beste Blick auf den Lustrafjord und die umliegende Bergwelt.

Detaillierte Informationen zur Route, zur Anfahrt und weitere Tipps findest ihr in unserem ausführlichen Wanderbericht:


Stabkirche Borgund

Molden – Stabkirche Borgund: 76 Kilometer, ca. 1 h 30 min Fahrzeit

Die Stabkirche Borgund in der Kommune Lærdal ist ein beeindruckendes Beispiel mittelalterlicher Holzarchitektur und zählt zu den am besten erhaltenen Stabkirchen Norwegens.

Die Stabkirche liegt direkt an der Europastraße E16 und ist somit leicht mit dem Auto erreichbar. Von hier aus bietet sich eine Weiterfahrt nach Oslo an, die etwa 4 Stunden dauert .

Ein Besuch der Stabkirche Borgund lässt sich hervorragend mit einer Wanderung auf dem historischen Königsweg „Kongevegen over Filefjell“ kombinieren, der direkt an der Kirche vorbeiführt.


Oslo – Norwegens Hauptstadt

Stabkirche Borgund – Oslo: 263 Kilometer, ca. 4 Stunden Fahrzeit

Zum Abschluss der Südnorwegen Rundreise wartet Oslo mit Highlights wie der Oper von Oslo (Koordinaten auf Google Maps), dem Wikingerschiff-Museum, dem Königlichen Schloss (Koordinaten auf Google Maps) und dem Kulturhistorik-Museum (Koordinaten auf Google Maps).

Weitere Aktivitäten in Oslo findest du hier:

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Fazit: Unsere Südnorwegen Rundreise

Die Distanzen in Norwegen sollte man keinesfalls unterschätzen – die Fahrzeiten sind oft länger als erwartet, was ihr unbedingt bei eurer Reiseplanung berücksichtigen solltet. Gerade in der Hauptsaison kann es an beliebten Sehenswürdigkeiten zudem ziemlich voll werden. Mit unserer Route möchten wir euch eine ausgewogene Mischung aus bekannten Highlights und weniger frequentierten Orte vorstellen

Am Ende einer jeden Norwegenreise planen wir bereits die nächste Reise. Norwegen hat uns verzaubert und wir können uns kein schöneres Reiseziel vorstellen. Für uns ist dieser Blogbeitrag ein echtes Herzensprojekt – und wir hoffen, er inspiriert euch genauso sehr wie Norwegen uns begeistert hat.

Wenn euch unser Beitrag inspiriert hat, freuen wir uns riesig, wenn ihr unseren Blog weiterempfehlt und uns auf euren eigenen Reiseabenteuern auf Instagram markiert – @linas_reisen.

Wenn ihr auf der Suche nach weiteren Routenempfehlungen seid, dann schaut gerne in unseren anderen Norwegen-Blogbeiträgen vorbei oder im Tourguide vom Reise Know-How Verlag. Hier erwarten euch sechs ausführlich beschriebene Routen, über 90 Camping- und Stellplatzempfehlungen sowie zahlreiche Park- und Picknickplätze – inklusive GPS-Daten und detaillierter Anfahrtsbeschreibung.


Unser Norwegen Spartipp

Die offizielle Währung in Norwegen ist die Norwegische Krone (NOK).

Mit der richtigen Kreditkarte müsst ihr keine Abhebegebühr (seitens Kreditkartenaussteller) und keine Fremdwährungsgebühren zahlen. So lässt sich viel Geld auf Reisen sparen. In Ländern mit anderer Währung erheben die meisten Banken eine sogenannte Fremdwährungsgebühr. Diese wird auf Transaktionen erhoben, die mit einer Fremdwährung getätigt werden.

Beispiel: Ihr bezahlt umgerechnet 1.000 Euro in fremder Währung mit der Kreditkarte eurer Hausbank. Hierauf fallen i.d.R. 2% Fremdwährungsgebühr an. Das macht 20 Euro an Zusatzkosten.

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Auf unseren Reisen benutzen wir die Mastercard Gold* von der TFBank. Diese Kreditkarte ist komplett kostenlos und erhebt kein Entgelt für Auslandseinsätze. Dadurch haben wir auf unseren Reisen schon eine Menge Geld gespart.

Die Beantragung der Kreditkarte erfolgt in wenigen Schritten und dauert nur zwei Minuten. Weitere Informationen findet ihr auf der offiziellen Webseite*.

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Weitere Tipps zum Geldsparen in Norwegen findet ihr hier:


Tipps für eine Norwegenreise mit dem Wohnmobil

Hier sind einige wertvolle Tipps, die uns auf unseren Norwegenreisen mit dem Camper immer wieder geholfen haben:

Tipp #1: Wasserdieb

Beim Auffüllen unseres Wassertanks erwies sich der Wasserdieb als äußerst praktisch. Viele Wasserhähne in Norwegen haben keinen passenden Anschluss für herkömmliche Schläuche – mit dem Wasserdieb ließ sich das Problem schnell und einfach lösen.


Tipp #2: Mückenschutz

Norwegen, mit seinen vielen Feuchtgebieten und Gewässern, ist ein wahres Mückenparadies. Um euch vor den kleinen Plagegeistern zu schützen, können wir folgende Helferlein empfehlen:


Tipp #3: Trockentrenntoilette

Ein echter Vorteil auf unseren Reisen war unsere Trockentrenntoilette. Damit mussten wir uns keine Sorgen mehr um die Entsorgung des „Schwarzwassers“ machen. Wir haben unsere Chemietoilette durch eine Trockentrenntoilette ersetzt, was das autarke Campen für uns deutlich erleichtert hat.

Mehr über unsere Umrüstung und die Vorteile einer Trockentrenntoilette könnt ihr in unserem Blogbeitrag nachlesen: Umrüstung zur Trockentrenntoilette.

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Weitere Beiträge

Unter der Rubrik „Norwegen“ findet ihr weitere Beiträge über unsere Norwegenreisen. Eine kleine Auswahl an weiteren Roadtrip-Berichten verlinken wir euch hier:

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Reiseplanung

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Praktische Gadgets für das Wohnmobil – Teil 2

In diesem Beitrag stellen wir euch praktische Gadgets für ein Camping-Abenteuer mit dem Camper oder Wohnmobil vor.

Vielleicht entdeckt ihr auch das eine oder andere nützliche Gadget für eure nächste Reise.

👉 Wenn ihr mehr Inspiration sucht, schaut unbedingt auch in unseren ersten Beitrag „Nützliche Gadgets für den Camper“ – dort findet ihr jede Menge erprobte Helfer für unterwegs!

Alle Camper-Gadgets aus unseren Beiträgen und noch einige mehr, findet ihr direkt in unserem Amazon-Shop:


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1. Kofferwaage

Eine tragbare, digitale Kofferwaage* eignet sich hervorragend, um die Gasflasche im Camper zu wiegen. Außerdem hilft sie, das Gewicht des Gepäcks genau zu bestimmen, bevor man zum Flughafen geht – so vermeidet man unerwartete Gebühren für Übergepäck.


2. Ausrollbare Lichterkette

Die ausrollbare Lichterkette* kann als Campingbeleuchtung, Notbeleuchtung und Taschenlampe verwendet werden. Der starke Magnet auf der Rückseite kann z.B. an der Karosserie des Campers befestigt werden.


3. silwy® Magnet-Haken

Ordnung im Camper muss nicht langweilig sein – das beweist silwy® mit cleveren magnetischen Lösungen. Die Metall-Nano-Gel-Pads in Lederoptik haften ganz ohne Bohren an glatten Flächen und bieten eine stilvolle Basis für Magnetgläser, Magnet-Haken oder kleine Accessoires. In Kombination mit dem Magnet-Haken THE ONE* ergibt sich ein flexibles Aufhängesystem für Handtücher, Küchenutensilien oder Jacken – ideal für alle, die jeden Zentimeter nutzen wollen, ohne bleibende Spuren zu hinterlassen.

15 % Rabatt

Mit unserem Rabattcode „LINAS_REISEN“ erhaltet ihr 15 % Rabatt auf eure Bestellung bei silwy (ausgenommen sind bereits reduzierte Artikel und 2. Wahl-Artikel). Hier gelangt ihr zum Online-Shop:

Die Produkte findet ihr auch auf Amazon. Hier ist unser Rabattcode allerdings nicht gültig.


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4. Filz-Geschirrhalter

Schluss mit klapperndem Geschirr während der Fahrt: Der HORREX Filz-Geschirrhalter* sorgt für sicheren Halt von Tellern, Schalen oder Tassen in Schränken und Schubladen. Durch das flexible Filzmaterial werden die Gegenstände sanft fixiert und gleichzeitig vor Kratzern geschützt


5. Wohnmobil Aufkleber

Die beschreibbaren Wohnmobil Aufkleber* helfen dabei, die zulässige Höhe und das Gesamtgewicht jederzeit im Blick zu behalten. Sie sind selbstklebend, gut sichtbar und können individuell beschriftet werden – perfekt zur schnellen Kontrolle vor dem Losfahren oder an der Waage.


6. Überwachungskamera-Set

Die Innen- & Außen Überwachungskamera* bietet umfassenden Schutz für das Wohnmobil. Per App kann man alles im Blick behalten.
Benötigt ihr lediglich eine Innenkamera, dann können wir euch die Blurams Überwachungskamera* empfehlen.


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7. Mobiler WLAN-Router

Ein mobiler WLAN-Router* ist das perfekte Gadget, wenn man unterwegs eine stabile und sichere Internetverbindung benötigt – sei es im Wohnmobil, auf Geschäftsreisen oder im Urlaub. Statt auf öffentliches WLAN angewiesen zu sein oder teures Roaming zu zahlen, kann man einfach eine SIM-Karte mit Datenvolumen einlegen und sein eigenes WLAN-Netzwerk erstellen.

Wir haben unseren WLAN-Router mit einem Klettband* an einer Wand im Camper angebracht.


8. Stauraumtasche B-Säule

Im Camper zählt jeder Zentimeter – und genau hier punktet die Stauraumtasche für die B-Säule*. Speziell für Kastenwagen konzipiert, nutzt sie den meist ungenutzten Platz zwischen Beifahrersitz und B-Säule optimal aus


9. Magnetische Campinglampe

Eine magnetische Campinglampe* lässt sich einfach befestigen und sorgt für eine gemütliche Beleuchtung. Sie eignet sich auch perfekt als Außenbeleuchtung für an der Karosserie.


10. Magnetische Zusatzscheinwerfer

Das magnetische Zusatzscheinwerfer-Set von Campnetic bietet flexible, extrem helle Beleuchtung (2× 1400 Lumen) – ganz ohne komplizierte Installationen, mit USB-Aufladung. Die gummierten Magnetfüße sorgen für sicheren Halt ohne Lackschäden.

Hinweis: Die Zusatzscheinwerfer sind nicht für den Einsatz im öffentlichen Straßenverkehr zugelassen. Sie eignen sich jedoch hervorragend, um bei nächtliche Offroad-Fahrten den richtigen Spot zu finden; um bei Dunkelheit sicher auf dem Campingplatz oder privaten Gelände zu rangieren oder um eine große Fläche auf dem Campingplatz in helles Licht zu hüllen.


11. Thermacell Mückenabwehr

Ein Gadget, auf das wir nicht mehr verzichten möchten, ist der Thermacell. Das Mückenabwehrgerät erzeugt eine etwa 20 m² große Schutzzone, in die Mücken nicht eindringen. Wir nutzen das Thermacell-Standgerät, welches einfach auf eine Gaskartusche aufgesetzt wird.


12. Alb Entry Befülladapter

Der Alb Filter Entry Befülladapter* ist ein praktisches Zubehör für alle, die ihren Camper mit sauberem Trinkwasser befüllen möchten. Er wird zwischen den Wassereinlass und den Schlauch montiert und filtert das Wasser direkt bei der Befüllung des Tanks.

In unserem Camper haben wir außerdem einen Wasserfilter festverbaut. Über den Einbau und unsere Erfahrungen haben wir einen eigenen Blogbeitrag geschrieben: „Wasserfilter im Camper einbauen„.

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Mit unserem Rabattcode „LINASREISEN5“ erhaltet ihr 5 % Rabatt auf eure Bestellung bei Alb Filter.

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13. Faltbarer Wasserkanister

So ein Wasserkanister ist nicht nur praktisch zum Wasserauffüllen, sondern kann auch als zusätzlicher Wasservorrat dienen. Für uns gehört ein faltbarer Wasserkanister zur Grundausrüstung eines Wohnmobils.


14. Faltbare Camping-Waschmaschine

Eine faltbare Camping-Waschmaschine*: ist besonders praktisch für längere Reisen ohne Waschsalon in der Nähe.


15. Packwürfel-Set

Das 7-teilige Packwürfel-Set* ist perfekt für Handgepäckkoffer und eignet sich ebenfalls bestens, um platzsparend Kleidung im Wohnmobil unterzubringen.


16. Diesel-Aufkleber

Der Diesel-Aufkleber* ist eine praktische Möglichkeit, um Fahrzeuge eindeutig als Diesel-Fahrzeuge zu kennzeichnen. In vielen Ländern ist es üblich, dass Tankstellen-Mitarbeiter den Kraftstoff für einen zapfen. Der witterungsbeständige Aufkleber verhindert Verwechslungen an der Tankstelle.


Shop

Noch mehr Camper Gadgets und viele andere nützlichere Dinge für Reisen mit dem Wohnmobil findest du direkt auf unserem Amazon-Shop:


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Nordnorwegen Rundreise mit dem Wohnmobil

Nordnorwegen ist ein faszinierendes Ziel für eine Rundreise mit dem Wohnmobil. In diesem Blogbeitrag nehmen wir euch mit auf unseren Roadtrip durch Nordnorwegen, stellen unsere Route vor und teilen unsere Erfahrungen rund ums Reisen mit dem Campervan.

Zur besseren Übersicht haben wir für euch ein Inhaltsverzeichnis mit Sprungmarken erstellt:

Inhaltsverzeichnis:


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Unsere Route durch Nordnorwegen

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, in den hohen Norden Norwegens zu gelangen – sei es über Norwegen, Schweden oder Finnland. Da wir zuvor Schweden und den Norden von Finnland bereist haben, haben wir die Grenze bei Neiden nach Norwegen überquert. Somit war unser erstes Ziel Varanger – der östlichste Teil von Norwegen. Von dort sind wir über das Nordkapp, durch Tromsø, über die Insel Senja, die Inselgruppe Vesterålen auf die Inselgruppe Lofoten gereist. Zum Abschluss haben wir noch einen Ausflug in den Rago Nationalpark gemacht, ehe wir den Norden in Richtung Schweden verlassen haben.

Die Entfernungen in Norwegen sind nicht zu unterschätzen: Von Vadsø im Varanger-Gebiet bis nach Reine auf den Lofoten beträgt die Strecke etwa 1.500 Kilometer. Wir haben für die Rundreise durch Nordnorwegen einen Zeitraum von drei Monaten eingeplant. Zwar lässt sich die Route auch in kürzerer Zeit machen, doch empfiehlt es sich, mindestens drei Wochen einzuplanen – zuzüglich der Zeit für An- und Abreise.

Ihr interessiert euch für einen Roadtrip durch den Süden von Norwegen? Dann schaut gerne hier vorbei „Südnorwegen Rundreise – Die perfekte Route“


Camper in Norwegen mieten

Nordnorwegen mit dem Wohnmobil zu bereisen, ist eine tolle Möglichkeit, das Land flexibel und unabhängig zu erleben. Viele Anbieter bieten Mietfahrzeuge an, die euch während eurer Reise durch das Land begleiten können. Ein Beispiel ist Roadsurfer*, die Wohnmobile und Campervans in Bergen und Oslo zur Verfügung stellen. Wer bereits in Deutschland startet, kann ebenfalls ein Fahrzeug mieten und von dort aus direkt in den Norden aufbrechen.



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Varanger

Varanger liegt im äußersten Nordosten Norwegens und umfasst die Varanger-Halbinsel, den Varangerfjord sowie die Kommune Sør-Varanger. Hier treffen die nördliche Taiga, die Tundra und die arktische Küste aufeinander – eine atemberaubende Region, die landschaftlich viel zu bieten hat und unserer Meinung nach sehr unterschätzt wird. Besonders beeindruckt hat uns hier die artenreiche Tierwelt.

Zwei Wochen lang sind wir mit dem Camper durch Varanger gereist. Ein Besuch in dieser faszinierenden Gegend lohnt sich auf jeden Fall – auch wenn nicht allzu viel Zeit zur Verfügung steht.

Einen ausführlichen Roadtrip-Bericht findet ihr hier:


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Nordkapp

Vadsø (Varanger) – Nordkapp: 467 Kilometer; Fahrzeit ca. 7 Stunden

Auf dem Weg zum Nordkapp haben wir noch einen Zwischenstopp am Silfar Canyon (Koordinaten auf Google Maps) gemacht. Auch ein Stopp am Trollholmsund (Koordinaten auf Google Maps) soll sich lohnen.

Ein Besuch des Nordkapps ist für viele Reisende ein Muss auf ihrer Norwegen-Tour. Die steile Klippe bietet einen atemberaubenden Blick auf das offene Meer, besonders wenn im Sommer die Mitternachtssonne den Himmel in warme Farben taucht.

Seit Mai 2024 ist der Besuch des Nordkapps gebührenpflichtig:

  • Pro Person: 17 NOK
  • Motorrad: 50 NOK​
  • Auto: 125 NOK​
  • Wohnmobil: 175 NOK​

Diese Gebühren beinhalten keinen Eintritt in die Nordkapphallen; dieser muss separat erworben werden (350 NOK).


Wanderung zum Knivskjellodden

Der Knivskjellodden liegt 1,5 Kilometer weiter nördlich als das Nordkapp. Allerdings ist dieser nicht mit dem Auto erreichbar, sondern nur zu Fuß über eine etwa 9 Kilometer lange Wanderung.

Die Wanderung startet an einem kleinen Parkplatz (Koordinaten auf Google Maps) entlang der E69, rund 6 Kilometer vor dem Nordkapp. Der Wanderweg führt durch eine karge, aber beeindruckende Landschaft.

Die Strecke ist insgesamt etwa 18 Kilometer lang (Hin- und Rückweg) und erfordert eine gute Kondition, da sie über unebenes Gelände führt. Sonnenschutz und ausreichend Verpflegung sollten auf dieser Strecke nicht unterschätzt werden.


Lyngen Alpen – Die norwegischen Alpen

Nordkapp – Lyngseidet (Lyngen Alpen): 451 Kilometer, Fahrzeit ca. 7 h 30 min

Die Lyngen-Alpen im Norden Norwegens sind eine Gebirgskette, die mit ihren hohen Gipfeln, tiefblauen Gletscherseen und glitzernden Fjorden beeindruckt. Es gibt mehrere Möglichkeiten, die Lyngen-Halbinsel zu erreichen – vom Nordkapp kommend, entschieden wir uns für die Fähre von Olderdalen nach Lyngseidet.

Während unseres Roadtrips durch Norwegen verbrachten wir vier Tage auf der Lyngen-Halbinsel (Lyngenhalvøya) und erkundeten die faszinierende Landschaft auf verschiedenen Wanderungen. Unter anderem wanderten wir an den Fuß eines Gletschers und zu zwei beeindruckenden Gletscherseen. Im folgenden Blogbeitrag stellen wir euch unsere Wandertouren genauer vor.


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Tromsø – Das Tor zum hohen Norden

Oteren (Lyngen Alpen) – Tromsø: 90 Kilometer, Fahrzeit ca. 1 h 20 min

Tromsø, oft als das Tor zur Arktis bezeichnet, verbindet urbanen Charme mit beeindruckender Natur. Die lebendige Kulturszene, faszinierende Museen und vielfältige Aktivitäten rund um die Polarregion machen diese Stadt zu einem idealen Ausgangspunkt für weitere Abenteuer in Nordnorwegen.

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Ein besonders schönes Detail in Tromsø ist die Skulptur „Porten til Arktis“ (Koordinaten auf Google Maps). Durch ihre markante Form hat man einen perfekten Blick auf die berühmte Eismeerkathedrale (Koordinaten auf Google Maps) auf der anderen Seite des Wassers – eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt.

Wer Lust auf etwas Bewegung hat, kann über die Sherpatreppe (Koordinaten auf Google Maps) bis zur Plattform bei der Bergstation Fjellstua auf dem Storsteinen hinaufwandern. Von dort hat man einen spektakulären Panoramablick über Tromsø, die Brücke, die Eismeerkathedrale und die umliegenden Inseln und Fjorde.

Die Treppe beginnt in der Nähe der Talstation der Fjellheisen-Seilbahn im Stadtteil Tromsdalen (auf der Seite der Eismeerkathedrale). Etwa 1.200 Steinstufen, die von nepalesischen Sherpas in Handarbeit gebaut wurden (daher der Name „Sherpatrappa“) führen nach oben.

Was das Parken betrifft: günstig ist es in Tromsø leider nicht. In der Innenstadt sind die Parkgebühren recht hoch. Wenn man jedoch bereit ist, ein paar Minuten zu Fuß zu gehen, kann man über die App Park4Night Plätze etwas außerhalb finden, wo man kostenlos parken kann.

Ein weiterer Tipp: Es gibt in Tromsø tatsächlich einen Waschsalon (Koordinaten auf Google Maps), was in Norwegen eher selten ist. Der Waschsalon ist sauber, modern und sehr praktisch, besonders für alle, die mit dem Camper unterwegs sind oder länger reisen.


Insel Kvaløya – Abseits touristischer Pfade

Tromsø – Kvaløya: 50 Kilometer, Fahrzeit ca. 1 h 10 min

Westlich von Tromsø liegt die Insel Kvaløya, ein eher unbekanntere Insel abseits der Touristenströme. Kvaløya bietet zahlreiche wunderschöne Wanderungen, darunter unsere Tour auf den Tromtinden (zum Wanderbericht), die mit grandiosen Ausblicken belohnt wurde. Wer jedoch nur begrenzt Zeit hat, sollte Kvaløya möglicherweise auslassen und sich direkt auf den Weg in Richtung Senja machen.


Sommarøy – Inselparadies in Nordnorwegen

Kvaløya – Sommarøy: 57 Kilometer, Fahrzeit ca. 1 h 20 min

Sommarøy ist ein kleines Dorf im Norden Norwegens, das sich über die Insel Store Sommarøya und einen Teil der Insel Hillesøya erstreckt. Mit seinen weißen Sandstränden, türkisblauem Meer und idyllischen Fischerhäuschen versprüht es einen einzigartigen Charme.

Während unserer Weiterreise auf die Insel Senja, haben wir bei Sommarøy einen kleinen Zwischenstopp eingelegt.

Mehr über unseren Ausflug erfahrt ihr hier:


Insel Senja – Norwegen in Miniatur

Sommarøy – Fjordgård (Senja): 80 Kilometer, Fahrzeit ca. 1 h 20 min + Fährfahrt: 40 min

Die Insel Senja, die mit rund 1.586 km² die zweitgrößte Norwegens (Spitzbergen ausgenommen) ist, wird oft als „Norwegen im Miniaturformat“ bezeichnet. Hier vereinen sich alle typischen Landschaften des Landes: beeindruckende Gipfel, glitzernde Fjorde, kleine Seen, weite Moorlandschaften und Wälder.

Am schnellsten gelangt man von Sommarøy auf die Insel, wenn man die Fähre von Botnhamn nach Brensholmen nutzt. Die Fährverbindung verkürzt die Fahrzeit erheblich. Bitte beachtet, dass die Fährzeiten je nach Saison variieren können; es ist daher ratsam, den aktuellen Fahrplan vorab zu prüfen.​

Insgesamt haben wir eine Woche auf Senja verbracht. Von unseren Ausflugszielen und Erfahrungen mit dem Camper berichten wir euch hier:


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Abenteuer auf den Vesterålen

Bergsbotn (Senja) – Andenes: 50 Kilometer, Fahrzeit ca. 1 h + Fährfahrt: ca. 1 h 40 min

Die Vesterålen sind eine wunderschöne Inselgruppe an der Küste Nordnorwegens, gelegen zwischen den bekannten Lofoten und der Insel Senja. Trotz ihrer Nähe zu den Lofoten sind die Vesterålen weniger touristisch und bieten eine beeindruckende landschaftliche Vielfalt – von weißen Sandstränden bis hin zu schroffen Bergen.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Vesterålen zu erreichen. Wir entschieden uns für die Fähre von Senja. Da die Fähren selbst in der Hauptsaison nur selten fahren, sind lange Wartezeiten keine Seltenheit. Ein Blick in die Rezensionen auf Google Maps kann helfen, aktuelle Erfahrungen von anderen Reisenden zu erhalten.

Auf den Vesterålen haben wir ebenfalls eine Woche verbracht. Wer nicht ganz so viel Zeit hat, sollte zumindest einen Stopp in der Kleinstadt Andenes und eine Wanderung auf den Måtind machen.

Besonders fasziniert hat uns die reiche Tierwelt: Hier lassen sich Wale, Robben, Seeadler und viele weitere Tiere beobachten.

Einen ausführlichen Roadtrip-Bericht findet ihr hier:




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Lofoten – Traumspot & Touristenhotspot

Måtind (Vesterålen) – Fiskebøl (Lofoten): 136 Kilometer, Fahrzeit ca. 2 h 10 min + Fährfahrt: ca. 30 min

Neben dem Nordkapp zählen die Lofoten zu den beliebtesten Reisezielen in Nordnorwegen. Die Inselgruppe umfasst rund 80 Inseln und erstreckt sich über 170 Kilometer entlang der nordnorwegischen Küste. Bekannt sind die Lofoten vor allem für ihre atemberaubende Landschaft, ihre vielen Berge und malerischen Fischerdörfer.

Die Lofoten sind über den Landweg als auch über verschiedene Fährverbindungen zu erreichen. Von den Vesterålen kommend, haben wir uns für die Fährverbindung zwischen Melbu und Fiskebøl entschieden.

In den letzten Jahren hat sich um die Lofoten ein regelrechter Hype entwickelt, der Reisende aus aller Welt anzieht. Daher sollte man sich bewusst sein, dass man die atemberaubende Natur nur selten ganz für sich allein hat.

Mehr über unsere Wanderungen, Ausflugsziele und unsere Erfahrungen mit dem Wohnmobil erfahrt ihr im folgenden Beitrag.


Wanderung im Rago Nationalpark

Moskenes (Lofoten) – Rago Nationalpark: 81,5 Kilometer, Fahrzeit ca. 1 h 20 min + Fährfahrt: ca. 3 h 30 min

Unseren letzten Stopp bevor wir Norwegen nach Schweden verlassen haben, haben wir am Rago Nationalpark gemacht.

Der Nationalpark befindet sich ca. 1,5 Stunden Autofahrt von Bodø entfernt. Wer auf der Durchreise von den Lofoten nach Schweden ist, sollte hier unbedingt einen Zwischenstopp einplanen.

Die Wanderung zum beeindruckenden Wasserfall Litlverivassforsen, der an der Grenze des Rago-Nationalparks liegt, erstreckt sich über rund 12 Kilometer (hin und zurück) und umfasst 570 Höhenmeter. Die Mühe lohnt sich – der Ausblick ist atemberaubend!

Um von den Lofoten zum Ausgangspunkt der Wanderung in den Rago-Nationalpark zu gelangen, gibt es mehrere Möglichkeiten. Entweder ihr nehmt die längere Fährverbindung von Moskenes nach Bodø oder fahrt über den Landweg, wobei auch hier eine kurze Fährüberfahrt erforderlich ist.

Zum vollständigen Wanderbericht gelangt ihr hier:


Spartipps in Norwegen

Norwegen gehört zu den zehn teuersten Ländern der Welt, und wir haben nicht selten über die hohen Preise gestaunt. Doch die atemberaubende Natur und einzigartigen Erlebnisse sind es wert – und mit der richtigen Planung lassen sich die Kosten spürbar senken.

In diesem Beitrag verraten wir euch praktische Tipps, wie ihr euren Urlaub in Norwegen deutlich günstiger gestalten könnt:


Fazit: Unsere Erfahrungen mit dem Wohnmobil

Unsere Erfahrungen mit dem Camper in Nordnorwegen variieren je nach Region. In unseren jeweiligen Roadtrip-Berichten gehen wir detailliert auf unsere Erlebnisse ein und teilen wertvolle Tipps. Dabei berichten wir unter anderem über das Freistehen, die Ver- & Entsorgung (inklusive Verlinkung zu Service-Stationen), die Straßenverhältnisse und das Einkaufen in Nordnorwegen.


Tipps für eine Norwegenreise mit dem Wohnmobil

Hier sind vier wertvolle Tipps, die uns auf unseren Norwegenreisen mit dem Camper immer wieder geholfen haben:

Tipp #1: Wasserdieb

Beim Auffüllen unseres Wassertanks erwies sich der Wasserdieb als äußerst praktisch. Viele Wasserhähne in Norwegen haben keinen passenden Anschluss für herkömmliche Schläuche – mit dem Wasserdieb ließ sich das Problem schnell und einfach lösen.


Tipp #2: Trockentrenntoilette

Ein echter Vorteil auf unseren Reisen war unsere Trockentrenntoilette. Damit mussten wir uns keine Sorgen mehr um die Entsorgung des „Schwarzwassers“ machen. Wir haben unsere Chemietoilette durch eine Trockentrenntoilette ersetzt, was das autarke Campen für uns deutlich erleichtert hat.

Mehr über unsere Umrüstung und die Vorteile einer Trockentrenntoilette könnt ihr in unserem Blogbeitrag nachlesen: Umrüstung zur Trockentrenntoilette.

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Mit unserem Aktionscode kannst du dir bei der Bestellung deiner eigenen Trelino® ein kostenloses Zubehörpaket im Wert von 29,99 Euro sichern. Dafür beim Bestellvorgang auf www.trelino.com* einfach unseren Code “LINASREISEN” eingeben und das Zubehörpaket gehört dir!


Tipp #3: Mückenschutz

Norwegen, mit seinen vielen Feuchtgebieten und Gewässern, ist ein wahres Mückenparadies. Um euch vor den kleinen Plagegeistern zu schützen, können wir folgende Helferlein empfehlen:


Tipp #4: Fährverbindungen

Seit Juli 2022 sind diverse Fährverbindungen in Norwegen kostenlos. Eine Übersicht über diese findet ihr hier: https://autopassferje.no/en/free-ferries.


Weitere Beiträge

Unter der Rubrik „Norwegen“ findet ihr weitere Beiträge über unsere Norwegenreisen. Eine kleine Auswahl an weiteren Roadtrip-Berichten verlinken wir euch hier:

Südnorwegen Rundreise – Die perfekte Route

In diesem Beitrag zeigen wir euch unsere empfohlene Südnorwegen Rundreise, die ihr perfekt in 2–3 Wochen machen könnt. Dabei bekommt …
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Freistehen mit dem Camper in Norwegen: Tipps und Erfahrungen

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Norwegen und Schweden Roadtrip 2022

Norwegen & Schweden – Roadtrip mit dem Camper

Drei Wochen Norwegen und Schweden mit dem Camper. In unserem Blogbeitrag berichten wir euch von den besonderen und sehenswerten Orten, …

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Peloponnes mit dem Camper – Griechenland Roadtrip

Die Peloponnes ist eine Halbinsel im Süden von Griechenland und durch den Kanal von Korinth vom griechischen Festland getrennt. Die Halbinsel, die an eine Hand mit drei Fingern und einem Daumen erinnert, besteht aus sieben Regionen mit unterschiedlichen Landschaften.

Unsere Reise führte uns von Patras im Nord-Westen durch die Region Messinien (erster Finger) über die Region Lakonien (zweiter und dritter Finger) und die Region Argolis (Daumen) bis nach Korinth im Nord-Osten.

In diesem Beitrag nehmen wir euch mit auf unsere Route und geben wertvolle Tipps für euren eigenen Roadtrip.

Roadtrip über die Peloponnes

Damit ihr euch besser in unserem Blogbeitrag zurechtfindet, haben wir ein Inhaltsverzeichnis mit Sprungsmarken für euch erstellt:

Inhaltsverzeichnis


Anreise auf die Peloponnes

Die Peloponnes ist durch den Kanal von Korinth vom griechischen Festland getrennt, aber über eine Brücke leicht zu erreichen. Man kann die Halbinsel auf verschiedenen Wegen ansteuern:

Anreise nach Griechenland

Um nach Griechenland zu gelangen, gibt es mehrere Anreisemöglichkeiten mit dem eigenen Fahrzeug. Wir sind über die Balkanroute gefahren und haben zunächst eine Woche auf der Insel Lefkada verbracht (zum Roadtrip-Bericht). Alternativ kann man eine Fähre von Italien nach Igoumenitsa nehmen. Informationen zu den Fährverbindungen findet ihr hier: www.directferries.de*.

Wer ohne eigenen Camper reist, kann bequem mit dem Flugzeug anreisen. Der nächstgelegene internationale Flughafen befindet sich in Athen. Von dort aus besteht die Möglichkeit, einen Camper zu mieten und die Reise direkt zu starten.


Anreise auf die Halbinsel

Sobald ihr Griechenland erreicht habt, gibt es zwei Möglichkeiten, die Peloponnes zu erreichen:

Von Westen (Igoumenitsa) über Patras

Wir sind über die Rio-Andirrio-Brücke gefahren, die die Peloponnes mit dem griechischen Festland verbindet. Die Mautgebühr beträgt aktuell 22,60 € für einen Camper (Stand: Januar 2025). Eine preisgünstigere Alternative ist die Fähre, die für Camper nur 12 € kostet (Stand: Januar 2025).

Von Osten (Athen) über den Korinth-Kanal

Reist ihr aus Richtung Athen an, gelangt ihr über die Brücke am Korinth-Kanal direkt auf die Peloponnes. Diese Route ist ideal für alle, die mit dem Auto oder Camper von Athen starten.


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Patras und die Westküste

Von der großen Hafenstadt Patras bis zu den ruhigen Küstenabschnitten wie dem Elea Beach gibt es an der Westküste des Peloponnes viel zu entdecken – egal, ob man auf der Durchreise ist oder länger verweilen möchte.

Patras

Patras Patras ist die drittgrößte Stadt Griechenlands und ein wichtiges Tor zur Peloponnes. Neben der berühmten Rio-Andirrio-Brücke (Koordinaten auf Google Maps) lohnt sich ein Besuch der Festung von Patras (Koordinaten auf Google Maps).

Wir haben Patras als Zwischenstopp ausgelassen und sind wetterbedingt direkt in den Süden weitergereist.


Elea Beach

Der Elea Beach ist ein kilometerlanger Sandstrand an der Westküste der Peloponnes. Er liegt in der in der Region Elis, etwa 10 Kilometer südlich von Kyparissia und unweit der Stadt Zacharo. Die Anreise erfolgt über eine Schotterstraße, die sich mit dem Wohnmobil gut befahren lässt. Der nächste größere Supermarkt befindet sich in Zacharo, wo es auch Restaurants und Tankstellen gibt.

Unter Vanlifern ist der Elea Beach sehr beliebt. Der lange, breite Sandstrand bietet ausreichend Platz, und hinter den Dünen gibt es einen schattigen Pinienwald, in dem sich zahlreiche Parkmöglichkeiten befinden.

Elea Beach ist nicht nur ein beliebter Ort zum Campen, sondern auch ein bedeutendes Naturschutzgebiet. Der Strand gehört zu den Brutgebieten der bedrohten Caretta-Caretta-Meeresschildkröten. Zwischen Mai und September kommen die Weibchen hierher, um ihre Eier im Sand abzulegen. Nach etwa 50 bis 60 Tagen schlüpfen die kleinen Schildkröten und machen sich auf den gefährlichen Weg ins Meer. Deshalb ist es besonders wichtig, sich an die Verhaltensregeln zum Schutz der Schildkröten zu halten.


Filía Laundry

Unweit vom Elea Beach befindet sich die Filía Laundry (Koordinaten bei Google Maps), eine Selbstbedienungswäschereri. Die Filía Laundry ist weit mehr als nur eine Wäscherei – Während die Wäsche läuft, kann man eine heiße Dusche genießen, im Second-Hand-Shop stöbern oder sich mit anderen Reisenden austauschen. Ein besonderes Highlight ist der vegane Foodtruck, der frische Snacks und Getränke serviert.

Die Filía Laundry engagiert sich auch aktiv für streunende Hunde und Katzen in der Umgebung. Sie nehmen verletzte, kranke oder hilfsbedürftige Tiere auf und bieten ihnen ein sicheres, vorübergehendes Zuhause, bis sie gesund gepflegt und weitervermittelt werden können.


Ausgrabungsstätte Olympia

Die antike Stätte Olympia (Koordinaten auf Google Maps) ist einer der bedeutendsten archäologischen Orte Griechenlands. Hier wurden im Jahr 776 v. Chr. die ersten Olympischen Spiele der Geschichte abgehalten. Für einen Eintritt von 6 € pro Person (Stand Dezember 2024) kann man die Überreste des antiken Stadions und des Heraion-Tempels besichtigen. Das Archäologische Museum von Olympia beherbergt zudem wertvolle Fundstücke.


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Messinien – Der erste Finger der Peloponnes

Die Region Messinien, auch bekannt als der erste Finger der Peloponnes, zeichnet sich durch ihre schönen Sandstrände wie den Voidokilia Beach als auch durch historische Orte wie die Burg von Methoni und die Stadt Kalamata aus.

Voidokilia Beach

Der Voidokilia Beach (Koordinaten auf Google Maps) gehört zu den spektakulärsten Stränden Griechenlands. Die Bucht hat die Form des griechischen Buchstaben Omega (Ω) und ist daher auch unter dem Namen „Ochsenbauchbucht“ bekannt.

Der Strand liegt in einem Naturschutzgebiet und ist von Dünen sowie einer vielfältigen Vogelwelt umgeben. In der benachbarten Gialova-Lagune konnten wir im Januar Flamingos beobachten.

Oberhalb des Voidokilia Strandes befindet sich die Höhle des Nestors. Die Höhle und die darüberliegende Burgruine sind vom Strand aus zu erreichen. Der Wanderweg verfügt über kleinere Kletterpassagen und kann bei Nässe sehr rutschig sein.


Burg von Methoni

Im Süden des ersten Fingers liegt die kleine griechische Hafenstadt Methoni. Ursprünglich hatten wir geplant, die dortige Burg (Koordinaten auf Google Maps) zu besichtigen, doch da sie dienstags geschlossen ist, verzichteten wir auf den Abstecher vom Voidokilia Beach aus.


Kalamata

Kalamata ist nicht nur die größte Stadt der Region, sondern auch ein kulturelles und wirtschaftliches Zentrum. Bekannt ist die Stadt vor allem für die weltberühmten Kalamata-Oliven, die hier angebaut werden. Besonders sehenswert ist das Archäologische Museum von Messinien (Koordinaten auf Google Maps), das einen Einblick in die Geschichte der Region gibt.

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Bouka Beach, nahe Kalamata

In Kalamata gibt es einen guten Selbstbedienungs-Waschsalon (Koordinaten auf Google Maps) und einen kleinen veganen Supermarkt (Koordinaten auf Google Maps).

Wir haben mehrere Wochen bei Kalamata verbracht, da Lea bei dem Tierschutzverein DASH (zur Webseite) als Volunteer mit angepackt hat. Weiter unten im Blogbeitrag berichten wir euch mehr über das Thema Tierschutz auf der Peloponnes.


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Lakonien – Zweite und dritte Finger der Peloponnes

​Lakonien, die Region des zweiten und dritten Fingers des Peloponnes, bietet eine Fülle an Sehenswürdigkeiten. Von der byzantinischen Ruinenstadt Mystras über das traditionelle Dorf Vathia bis hin zum südlichsten Punkt des griechischen Festlands, dem Kap Tainaron, gibt es viel zu entdecken.

Mystras

Über den Gebirgspass zwischen Kalamata und Sparta ging es für uns weiter zur Ruinenstadt Mystras (Koordinaten auf Google Maps). Mystras war einst eine der bedeutendsten Städte des byzantinischen Reiches. Heute kann man durch die gut erhaltenen Kirchen, Klöster und Festungen wandern und den Blick auf die umliegende Landschaft genießen.

Die Ruinenstadt Mystras verfügt über zwei Eingänge. Der obere Eingang (Koordinaten auf Google Maps) bietet direkten Zugang zur Kirche Sainte Sophie und zur Festung. Allerdings ist der Parkplatz hier klein und oft schnell belegt.

Der untere Eingang (Koordinaten auf Google Maps) führt ebenfalls zum oberen Gelände, erfordert jedoch eine Wanderung über einige Höhenmeter. In diesem Bereich befinden sich mehrere gut erhaltene byzantinische Kirchen und Klöster, die einen Besuch wert sind.

Das Eintrittsticket ist 24 Stunden gültig und berechtigt zum Zutritt über beide Eingänge.


Vathia

Unser nächstes Ziel war das verlassene Dorf Vathia (Koordinaten auf Google Maps), gelegen im Süden der Mani-Halbinsel – dem zweiten Finger des Peloponnes.

Die Mani-Halbinsel ist bekannt für ihre raue Landschaft und ihre markanten Wehrtürme. Diese dienten einst der Verteidigung gegen Piraten und rivalisierende Familien.

Im 20. Jahrhundert wanderten die Bewohner in größere Städte ab und das Dorf wurde größtenteils verlassen. Einige Gebäude sind heute restauriert und werden als Ferienunterkünfte* vermietet.


Kap Tainaron

Das Kap Tainaron (Koordinaten auf Google Maps) ist der südlichste Punkt des griechischen Festlands und bekannt für seinen malerischen Leuchtturm.

Ein rund zwei Kilometer langer Wanderweg beginnt an einem kleinen Parkplatz (Koordinaten auf Google Maps) und führt entlang der rauen Küstenlandschaft zum Leuchtturm.

Der Ort ist nicht nur landschaftlich beeindruckend, sondern auch von Mythologie umwoben: Der Legende nach soll sich hier eines der Tore zur Unterwelt befunden haben, durch das Hades die Seelen der Verstorbenen geleitete.


Dimitrios Schiffswrack

Das Wrack der Dimitrios (Koordinaten auf Google Maps), ein Frachtschiff, das in den 1980er Jahren an der Küste von Gythio strandete, ist heute ein beliebtes Fotomotiv. Besonders bei Sonnenauf- oder -untergang lohnt es sich die Kamera auszupacken. Das klare Wasser rund um das Wrack macht es zudem zu einem beliebten Spot für Schnorchler und generell lädt der schöne Sandstrand zum Baden ein.


Elafonisos

Vom Dimitros Schiffswrack ging es für uns weiter auf den dritten Finger der Peloponnes, bis kurz vor die Insel Elafonisos (Koordinaten auf Google Maps).

Elafonisos ist eine kleine Insel mit weißen Sandstränden und glasklarem Wasser. Besonders der Simos Beach (Koordinaten auf Google Maps) ist ein beliebtes Ausflugziel.

Die Insel ist über eine ca. 10 Minütige Fährfahrt zu erreichen. Das Ticket kostet 2 € pro Person und ca. 21 € für einen Camper (einfache Fahrt). Der Simos Beach liegt 4 Kilometer vom Fährhafen entfernt. Wer ein Fahrrad dabei hat, kann seinen Camper auch am Hafen (Koordinaten auf Google Maps) stehen lassen und sich das Ticket für den Camper sparen.


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Monemvasia

Die mittelalterliche Felsenstadt Monemvasia (Koordinaten auf Google Maps) ist eine der beeindruckendsten historischen Städte Griechenlands. Von außen wirkt die auf einem Felsen gelegene Stadt fast wie eine uneinnehmbare Festung. Die Stadt wurde im Mittelalter gegründet und war ein bedeutendes Handelszentrum. Heute kann man durch die engen, gepflasterten Gassen schlendern, in traditionellen Tavernen einkehren und die atemberaubende Aussicht von den Festungsmauern genießen.


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Argolis – Der Daumen der Peloponnes

Die Region Argolis, auch als „Daumen“ der Peloponnes bekannt, hält malerische Küstenorte und interessanten Landschaften für uns bereit. Hier finden sich einige der bedeutendsten archäologischen Stätten Griechenlands.

Nafplio

Nafplio (Koordinaten auf Google Maps) gilt als eine der schönsten Städte Griechenlands und war einst die erste Hauptstadt des modernen Griechenlands. Besonders sehenswert ist die Festung Palamidi (Koordinaten auf Google Maps), die hoch über der Stadt thront und nach einem Aufstieg von ca. 1000 Stufen einen atemberaubenden Blick auf den Argolischen Golf bietet. Alternativ kann die Burganlage bequem mit dem Auto erreicht werden. Der Eintritt beträgt 4 € pro Person.

Die malerischen Gassen der Altstadt laden zum Schlendern ein. Besonders gut gefallen hat uns das Falafel-Restaurant (Koordinaten auf Google Maps). Für unseren Ausflug in die Stadt, haben wir am Hafen gerparkt.

In Nafplio konnten wir auch unsere Gasflasche auffüllen lassen (Koordinaten auf Google Maps).

Wenn ihr bei Nafplio seid, lohnt sich ein Abstecher zum Paralia Karathonas Strand (Koordinaten auf Google Maps). Von dort aus haben wir einen wunderschönen Küstenspaziergang in Richtung Nafplio unternommen, vorbei an beeindruckenden Felsformationen und mit herrlichem Blick auf das Meer.

In Nafplio haben wir wieder etwas mehr Zeit verbracht, da Lea 1,5 Wochen im Tierheim des Vereins Tierschutz Herzverstand – Paws with love (zur Webseite) mit angepackt hat.

Mehr über unsere Zeit in Nafplio könnt ihr in unserem ersten YouTube-Vlog sehen:


Amphitheater von Epidauros

Das Theater von Epidaurus (Koordinaten auf Google Maps) ist eines der beeindruckendsten Überbleibsel der griechischen Antike. Neben dem imposanten Amphitheater gibt es auf dem Gelände auch ein kleines Museum sowie weitere archäologische Stätten zu entdecken, darunter das Heiligtum des Asklepios. In der Nebensaison beträgt der Eintritt 6 €.


Methana

Die Halbinsel Methana (Koordinaten auf Google Maps) ist geprägt von vulkanischer Aktivität. Der letzte große Ausbruch fand etwa 230 v. Chr. statt und hat die Landschaft nachhaltig geprägt. Ein besonderes Highlight auf Methana ist der Aufstieg zum bekanntesten Krater nahe des Dorfes Kameni Chora.

Für die Wanderung benötigt man ca. 25 Minuten pro Strecke. Ausgangspunkt ist ein kleiner Wanderparkplatz (Koordinaten auf Google Maps). Der Pfad führt durch eine surreale Felslandschaft aus erkalteter Lava und bietet einen tollen Ausblick auf die Vulkanlandschaft und das Meer.

Dank der vulkanischen Aktivität gibt es auf Methana auch mehrere heiße Quellen, die jedoch Stand (März 2025) nicht nutzbar sind. Das in der gleichnamigen Hafenstadt Methana ausgebaute Thermalbecken ist wegen schlechter Wasserqualität gesperrt.


Mehr über unseren Ausflug auf die Halbinsel Methana, die Insel Poros und zu einem Lost-Place Hotel könnt ihr im folgenden YouTube-Video sehen:


Insel Poros

Die kleine Insel Poros (Koordinaten auf Google Maps) ist nur eine kurze Fährfahrt vom Festland entfernt. Die Überfahrt mit dem Wassertaxi kostet 1,50 € pro Person. Geparkt haben wir in der gegenüberliegenden Stadt Galatas (Koordinaten auf Google Maps).

Wir haben Poros-Stadt, die Inselhauptstadt, zur Fuß erkundet. Vorbei an den weiß-blauen Häuschen und engen Gassen sind wir zur berühmten Uhrturm (Koordinaten auf Google Maps) und Saint Athanassios Kapelle (Koordinaten auf Google Maps) spaziert.


Dolinen von Didima

Unser nächstes Reiseziel waren die Dolinen von Didima (Koordinaten auf Google Maps) – zwei riesige, natürliche Einsturzkessel, die durch geologische Prozesse entstanden sind. Besonders faszinierend sind die versteckten kleinen Kapellen im Inneren der Dolinen, die in Höhlen eingebettet sind.


Korinth

​Korinth eignet sich hervorragend als erster oder letzter Zwischenstopp auf der Peloponnes, abhängig von der Reiserichtung. Ein Highlight ist der imposante Kanal von Korinth (Koordinaten auf Google Maps), dessen steile Felswände die schmale Wasserstraße eindrucksvoll einrahmen.

In der Nähe lohnt sich ein Abstecher zur antiken Stadt Korinth, wo Überreste wie der Apollontempel (Koordinaten auf Google Maps) besichtigt werden können. Ebenfalls sehenswert ist die Festung Akrokorinth (Koordinaten auf Google Maps), die einen weiten Blick über die Region bietet. ​


Tierschutz auf der Peloponnes

Auf der Peloponnes, wie in ganz Griechenland, stellt der Tierschutz, insbesondere in Bezug auf Straßenhunde und -katzen, ein erhebliches Problem dar. Trotz eines umfassenden Tierschutzgesetzes, das 2021 verschärft wurde und unter anderem die Kastration von Haustieren sowie strenge Strafen für Tierquälerei vorschreibt, bleibt die Umsetzung dieser Regelungen mangelhaft.

Zudem werden Kastrationspflichten oft ignoriert, was zu einer unkontrollierten Vermehrung führt. Die Haltung von Hunden an Ketten ist trotz gesetzlicher Verbote weiterhin verbreitet.

Obwohl es positive Ansätze gibt, wie die Finanzierung von Kastrationen in einigen Gemeinden, bleibt die effektive Umsetzung des Tierschutzes auf der Peloponnes eine große Herausforderung.

Während unserer Zeit auf der Peloponnes hat Lea in zwei Tierheimen als Freiwilligenhelferin mit angepackt. Zu dem Thema Straßentiere gibt es so viel zu sagen, dass wir hierüber noch einen eigenen Blogbeitrag verfassen werden.

(Quellen: https://www.veto-tierschutz.de/tierschutz-in-griechenland/, Stand 05.03.2025; https://de.rua.gr/2023/04/04/in-griechenland-gibt-es-fast-4-millionen-heimatlose-tiere/, Stand 05.03.2025)


Tierwelt auf der Peloponnes

​Die Peloponnes bietet eine beeindruckende Vielfalt an Tierarten, sowohl an Land als auch im Wasser.​ Im nachfolgenden stellen wir euch einige der Tierarten vor, denen wir während unseres Roadtrips begegnet sind:

Delfine und Meeresschildkröten

​Die Küstengewässer der Peloponnes sind Heimat verschiedener Delfinarten, insbesondere des Großen Tümmlers. Obwohl wir selbst keine Delfine beobachten konnten, berichteten Bekannte, dass sie bereits mehrfach vom Strand aus Delfine im Meer gesehen haben.

Zudem ist die Region ein bedeutendes Brutgebiet für die Unechte Karettschildkröte (Caretta caretta). Fast die Hälfte der Niststrände dieser Art im Mittelmeerraum befinden sich in Griechenland. Die Weibchen kehren stets an ihre Geburtsstrände zurück.


Goldschakale

​Während unserer Reise über die Peloponnes wurden wir oft von den Rufen der Goldschakale begleitet. Besonders in der Dämmerung und nachts ertönt ihr charakteristisches Heulen. Die scheuen Tiere sind selten zu sehen, jedoch hatten wir einmal das Glück und konnten einen Schakal am frühen Morgen über ein Feld laufen sehen.


Vogelwelt und Flamingos

Die Feuchtgebiete der Peloponnes, wie die Gialova-Lagune, sind wichtige Rast- und Brutplätze für zahlreiche Vogelarten. Besonders beeindruckend sind die Flamingos, die hier während ihrer Zugzeiten Halt machen. Bitte achtet darauf, immer einen ausreichenden Abstand zu den Tieren zu halten, um sie nicht zu stören und bitte fliegt nicht mit einer Drohne über Tiere.


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Fazit: Die Peloponnes mit dem Camper entdecken

Unsere Reise mit dem Camper über die Peloponnes war ein unvergessliches Erlebnis, das unsere Erwartungen übertroffen hat. Die Region bietet weit mehr als nur schöne Strände: Es gibt ein gebirgiges Inland, schöne Wasserfälle, charmante Städtchen und bedeutende Ausgrabungsstätten zu entdecken.

Freistehen und Campingplätze

Wildcampen ist in Griechenland offiziell nicht erlaubt, wurde aber bisher außerhalb der Hochsaison oft geduldet, insbesondere an abgelegenen Orten. Campingplätze sind in der Region vorhanden, jedoch variieren deren Ausstattung und Öffnungszeiten. Es ist ratsam, im Voraus zu prüfen, welche Plätze geöffnet sind.

Gesetzesänderung in 2025

Seit Januar 2025 gelten in Griechenland neue (strengere) gesetzliche Regelungen für das Campen mit Wohnmobilen. Das sogenannte „Freistehen“ – also das Übernachten außerhalb offizieller Campingplätze oder ausgewiesener Stellplätze wurde landesweit verboten. Verstöße gegen diese Regelungen können mit hohen Geldbußen geahndet werden. Die Behörden kontrollieren verstärkt, insbesondere in beliebten Urlaubsregionen wie der Peloponnes.

Die Umsetzung dieses Gesetztes im Mai 2025 sorgte zunächst für große Untersicherheiten.

Mit der neuen Straßenverkehrsordnung vom 17. Juni 2025 schafft Griechenland mehr Klarheit fürs Parken von Wohnmobilen:

  • Innerorts dürfen kleine Wohnmobile (unter 7,5 m) unbegrenzt parken.
    Größere Fahrzeuge (>7,5 m) nur max. 24 Stunden (Art. 38 (6) StVO).
  • Außerorts ist Parken nur an gekennzeichneten Plätzen oder auf Seitenstreifen erlaubt. Fehlen diese, muss so nah wie möglich am rechten Fahrbahnrand parallel geparkt werden.
  • Die Regeln gelten nur fürs Parken, nicht für Wildcamping, das weiterhin verboten bleibt.
  • Verbotsschilder und Markierungen sind wie immer zu beachten.

Weitere Informationen zu den neuen Regelungen findest du im ADAC-Artikel: https://www.adac.de/news/reise-griechenland-strengere-regeln-wohnmobile/.

Wir empfehlen euch daher, erstmal ausschließlich offizielle Campingplätze oder ausgewiesene Stellplätze zu nutzen.


Ver- & Entsorgung

Die Infrastruktur für die Ver- und Entsorgung ist auf der Peloponnes nicht überall optimal ausgebaut. Während Wasser oft an öffentlichen Brunnen, Strandduschen oder an Tankstellen erhältlich ist, sind die Entsorgungsmöglichkeiten für Grauwasser und chemische Toiletten stark limitiert.

Frischwasser

Die Wasserqualität auf der Peloponnes ist nicht optimal und an vielen Wasserstellen ist das Wasser nicht als Trinkwasser gekennzeichnet. Wir haben das Wasser doppelt gefiltet und so bedenkenlos trinken können.

In unserem Wohnmobil benutzen wir eine Kombination aus fest eingebauten und portablen Wasserfilter. Diese Kombination nennt sich Alb Filter Pro Camper* und ist bestens geeignet für mittelgroße Tanks (80 – 160 Liter).

Unseren Wasserdieb* und Flextube Befüllschlauch (10 m)* hatten wir ebenfalls immer im Einsatz, um ohne größeren Aufwand unseren Wassertank füllen zu können.

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Mit unserem Rabattcode „LINASREISEN5“ bekommt ihr 5 % Rabatt auf eure Bestellung bei Alb Filter.

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Abwasser

Die Entsorgung von Grauwasser gestaltet sich in Griechenland oft schwierig, da außerhalb von Campingplätzen nur wenige offizielle Entsorgungsstationen vorhanden sind.

Selbst die Suche nach geeigneten Gullys ist nicht immer einfach, da man sicherstellen muss, dass das Wasser nicht unbeabsichtigt in nahegelegene Gewässer gelangt. Daher ist es empfehlenswert, ausschließlich biologisch abbaubare Seifen und Reinigungsmittel zu verwenden, um die Umweltbelastung zu minimieren.

Der Verzicht auf chemische Zusätze in herkömmlichen Chemietoiletten ist ebenfalls ratsam, da entsprechende Entsorgungsstationen in Griechenland selten sind. Eine umweltfreundliche Alternative stellt die Nutzung von Trockentrenntoiletten dar. Diese benötigen weder Wasser noch Chemie und sind zudem geruchsarm. Die Feststoffe können hygienisch im Restmüll entsorgt werden, während die Flüssigkeiten separat abgeführt werden können.

Unsere Entscheidung, die Chemietoilette durch eine Trockentrenntoilette zu ersetzen, hat sich daher als äußerst vorteilhaft erwiesen. Einen Beitrag über unseren Umbau findet ihr hier: Umrüstung zur Chemietoilette.


Straßenverhältnisse und Verkehr

Die Straßen auf der Peloponnes sind in der Regel gut ausgebaut, aber teilweise sehr kurvig und schmal. Besonders in den Bergregionen gibt es enge Passagen, die mit einem größeren Camper eine Herausforderung sein können. Die Küstenstraßen bieten tolle Ausblicke, erfordern jedoch eine umsichtige Fahrweise. Mautstraßen gibt es hauptsächlich auf den Hauptverbindungsstrecken wie Athen–Korinth oder Korinth–Patras.


Wetter auf der Peloponnes

Die Peloponnes zeichnet sich durch ein mediterranes Klima aus. In den Sommermonaten können die Temperaturen tagsüber 30 °C überschreiten, während sie in den Wintermonaten milder sind.

Anfang Dezember waren die Temperaturen auf der Peloponnes noch angenehm, mit Tageshöchstwerten zwischen 15 °C und 20 °C. Die Wassertemperaturen lagen zu dieser Zeit zwischen 16 °C und 20 °C.

Ab Mitte Dezember wurde es deutlich kühler, begleitet von vermehrten Regentagen. Trotz Tageshöchsttemperaturen um die 10 – 15 °C fühlte sich das Wetter in der Sonne angenehm warm an. In einigen Nächten sanken die Temperaturen jedoch bis auf 2 °C ab. Einheimische und andere Reisende berichteten, dass dieser Winter kühler als üblich war. Ab Mitte März steigen die Temperaturen wieder an, wodurch das Klima angenehmer wird.


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Lefkada mit dem Camper: Die besten Ausflugsziele, Strände & Tipps zur Nebensaison

Lefkada ist eine griechische Insel im Ionischen Meer. Während unserer Griechenlandreise mit dem Camper haben wir im Dezember eine Woche auf dieser wunderschönen Insel verbracht.

In diesem Beitrag stellen wir euch einige der sehenswertesten Ausflugsziele vor und geben wertvolle Tipps zur Anreise, zu Campingmöglichkeiten und zum Tierschutz auf Lefkada.

Inhaltsverzeichnis


Anreise nach Lefkada

Ein besonderer Vorteil von Lefkada ist die einfache Erreichbarkeit: Die Insel ist über eine schwimmende Brücke mit dem griechischen Festland verbunden, sodass man sie bequem mit dem Auto oder Camper erreichen kann.

Wir sind über die Balkanroute nach Griechenland und weiter nach Lefkada gefahren. Alternativ gibt es die Möglichkeit, eine Fähre von Italien nach Igoumenitsa zu nehmen. Wer nicht mit dem eigenen Camper anreist, kann alternativ per Flugzeug anreisen. Der nächstgelegene Flughafen ist der Aktion National Airport (PVK) nahe der Stadt Preveza, der von verschiedenen europäischen Städten aus angeflogen wird.

Informationen zu den Fährverbindungen findet ihr hier: www.directferries.de.


Reiseplanung

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Straßenverhältnisse auf Lefkada

Die Straßen auf Lefkada sind größtenteils gut ausgebaut, aber oft schmal und kurvig, insbesondere in den bergigen Regionen der Insel. Wer mit einem größeren Fahrzeug wie einem Camper unterwegs ist, sollte sich auf enge Kurven und steile Straßen einstellen.

Die Küstenstraßen bieten atemberaubende Ausblicke, können aber an manchen Stellen unübersichtlich sein. In den Sommermonaten kann es durch den Tourismus zu erhöhtem Verkehrsaufkommen kommen. Außerhalb der Hauptstraßen gibt es einige unbefestigte Wege, die nur mit einem Geländewagen gut befahrbar sind.


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Porto Kastiki

Der Porto Katsiki (Koordinaten auf Google Maps) ist einer der bekanntesten Strände auf Lefkada und ein absolutes Highlight der Insel. Der Name bedeutet übersetzt „Ziegenhafen“, da früher nur Ziegen die steilen Klippen erklimmen konnten.

Heute führt eine Treppe vom Parkplatz hinunter zu diesem atemberaubenden Strand mit kristallklarem Wasser und beeindruckender Kulisse.

Direkt am Strand gibt es keine Unterkünfte, und Camping ist dort nicht erlaubt. Allerdings kann man gegen eine Gebühr mit dem Camper über Nacht auf dem Parkplatz stehen.


Porto Kastiki, Lefkada


Egremni Beach

Der Egremni Beach (Koordinaten auf Google Maps) gilt als einer der schönsten Strände auf Lefkada. Nach einem Erdbeben im Jahr 2015 war der Zugang über die Treppe lange Zeit gesperrt, doch mittlerweile wurde sie wieder aufgebaut, sodass man den Strand über etwa 420 Stufen erreichen kann. Der gebührenpflichtige Parkplatz liegt etwa einen Kilometer von der Treppe entfernt, sodass man ein kurzes Stück zu Fuß der Straße folgen muss, bevor der Abstieg beginnt.

Die langen Ufer aus kleinen Kieselsteinen und das kristallklare Wasser machen ihn zu einem perfekten Badeort. Da es kaum touristische Infrastruktur gibt, sollte man genügend Wasser und Proviant mitbringen, um den Aufenthalt in vollen Zügen genießen zu können.


Kathisma Beach

Entgegen des Egremni Beach ist der weitläufige Kathisma Beach (Koordinaten auf Google Maps) gut mit dem Auto erreichbar und bietet zahlreiche Annehmlichkeiten wie Sonnenliegen, Schirme, Strandbars und Tavernen. Dank der westlichen Ausrichtung sind die Sonnenuntergänge hier besonders spektakulär – ein idealer Ort, um den Tag entspannt ausklingen zu lassen.


Kap Doukato

Der südlichste Punkt Lefkadas ist berühmt für seinen Leuchtturm und die atemberaubende Aussicht auf das Ionische Meer. Den besten Ausblick auf den Leuchtturm habt ihr 750 Meter vor dem Leuchtturm (Koordinaten auf Google Maps).


Nydri Wasserfälle

Die Nydri Wasserfälle (Koordinaten auf Google Maps) liegen etwa 4 Kilometer von Nydri entfernt und sind über einen gut begehbaren Wanderweg (ca. 15 Minuten) erreichbar.

Besonders in den Frühjahrs- und Wintermonaten führen die Wasserfälle viel Wasser, während sie im Hochsommer oft nur noch ein Rinnsal sind. Die Umgebung ist geprägt von hohen Felswänden und üppiger Vegetation, die an heißen Tagen angenehmen Schatten bietet.

Am Fuße der Wasserfälle bildet sich ein natürlicher Pool mit kristallklarem Wasser, in dem man ein erfrischendes Bad nehmen kann.


Lost-Place NATO-Radarstation

Ein absoluter Geheimtipp auf unserer Lefkada-Rundreise war der Besuch der ehemaligen NATO-Radarstation (Koordinaten auf Google Maps), versteckt in den Bergen im Inland der Insel. Der Weg dorthin führt über eine kurvige, teils holprige Bergstraße. Wir empfehlen euch, die ehemalige Radarstation vom Norden aus anzufahren.


Campingplätze auf Lefkada

Freies Campen ist in Griechenland offiziell nicht erlaubt, wird aber außerhalb der Hochsaison an abgelegenen Orten oft toleriert.

An Campingplätzen bietet Lefkada mehrere Möglichkeiten. Obwohl es an der steil abfallenden Westküste keine Campingplätze direkt am Strand gibt, finden sich im Inselinneren und an der Ostküste einige Anlagen. Um euch drei Beispiele zu nennen:

Es ist ratsam, insbesondere in der Hochsaison, im Voraus zu reservieren. In der Nebensaison hingegen, muss man darauf achten, dass die Campingplätze geöffnet haben.



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Freistehen auf Lefkada

Gesetzesänderung ab Mai 2025

Seit Mai 2025 gelten in Griechenland neue gesetzliche Regelungen für das Campen mit Wohnmobilen. Das sogenannte „Freistehen“ – also das Übernachten außerhalb offizieller Campingplätze oder ausgewiesener Stellplätze – ist nun landesweit verboten. Verstöße gegen diese Regelungen können mit hohen Geldbußen geahndet werden. Die Behörden kontrollieren verstärkt, insbesondere in beliebten Urlaubsregionen wie auf Lefkada.

Wir empfehlen euch daher erstmal ausschließlich offizielle Campingplätze oder ausgewiesene Stellplätze zu nutzen, um Bußgelder zu vermeiden.

Weitere Informationen zu den neuen Regelungen findest du im ADAC-Artikel: https://www.adac.de/news/reise-griechenland-strengere-regeln-wohnmobile/.


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Tierwelt auf Lefkada

Lefkada beherbergt eine vielfältige Tierwelt, die sowohl an Land als auch im Wasser faszinierende Entdeckungen ermöglicht. In den bewaldeten Hügeln und Bergen der Insel kann man zum Beispiel Füchse und verschiedene Eidechsenarten beobachten. Auch zahlreiche Vogelarten sind hier heimisch, darunter Falken, Adler, Flamingos und sogar Pelikane, die in den abgelegenen Regionen der Insel nisten.

Besonders spannend ist die Unterwasserwelt rund um Lefkada. Das Ionische Meer ist bekannt für seine Delfine, Meeresschildkröten (vor allem die unechte Karettschildkröte) und viele Fischarten, die man beim Tauchen oder Schnorcheln entdecken kann.

Die Flamingos und Pelikane haben wir im Dezember in der Lagune vor Lefkada antreffen können. Bitte haltet zum Schutz der Tiere ausreichend Abstand. Unsere Aufnahmen sind mit einem Teleobjektiv* entstanden.


Tierschutz auf Lefkada

Auf Lekada gibt es eher wenige Straßenhunde (dank der Tierschutzorganisationen), aber sehr viele streunende Katzen. Organisationen wie „Little Friends Lefkas“ und „Tierhilfe Lefkas e.V.“ setzen sich für das Wohl von Streunern und anderen Tieren auf der Insel ein.

Als Besucher könnt ihr diese Initiative unterstützen, indem ihr beispielsweise Geld und Futter spendet oder die Auffangstation nach Terminvereinbarung besucht.

Lea hat den Verein „Little Friends Lefkas“ besucht und dabei spannende Einblicke in die Tierschutzarbeit auf der Insel bekommen. Mit viel Herzblut kümmern sich die freiwilligen Helfer:innen dort um streunende Hunde und Katzen, vermitteln sie in liebevolle Zuhause und leisten Aufklärungsarbeit in der Region. Ein Besuch, der berührt – und den wir euch von Herzen weiterempfehlen können. Wenn ihr euch für Tierschutz interessiert oder einfach mal hinter die Kulissen blicken möchtet, schaut unbedingt vorbei!

Zu Besuch bei Little Friends Lefkas

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Fazit: Lefkada mit dem Camper in der Nebensaison

Unser Besuch auf Lefkada im Dezember war eine ganz besondere Erfahrung. Die Insel war angenehm ruhig, da nur wenige Touristen unterwegs waren. Viele Campingplätze hatten bereits geschlossen, aber dafür wurde in der Nebensaison das „Freistehen“ (kein Campingverhalten!) etwas mehr toleriert. Auf den Straßen herrschte kaum Verkehr, was das Fahren mit dem Camper besonders entspannt machte.

Die Temperaturen lagen tagsüber zwischen 15 und 18 Grad, sodass es angenehm mild war. Allerdings gab es auch einige Regentage. Das Meer hatte noch eine überraschend angenehme Wassertemperatur.

Für Einkäufe empfiehlt sich ein Besuch in Lefkada-Stadt, wo es eine gute Auswahl an Supermärkten gibt. Allerdings sollte man sich vorab die Rezensionen der Parkplätze auf Park4Night anschauen, da es Berichte über Einbrüche gibt. Wenn ihr auf der Suche nach Bio-Produkte und veganen Lebensmitteln seid, dann solltet ihr unbedingt im Lebensmittelhandel „Papas“ vorbeischauen (Koordinaten auf Google Maps).

Habt ihr Lefkada schon besucht? Welche Orte haben euch besonders gefallen? Schreibt es uns in die Kommentare! 😊


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Fiat Ducato L5H2 – Inspiration für den Ausbau zum Camper

Du willst einen Kastenwagen zum Camper ausbauen? In diesem Beitrag stellen dir unsere Freunde Sabrina und Marius ihren selbst ausgebauten Fiat Ducato L5h2 vor.

Die beiden haben einen Fiat Ducato aus dem Jahr 2019 zu einem vollausgestatteten Campervan ausgebaut und reisen nun mehr als drei Jahre mit ihrem Van und können dir genau sagen, was sich über die Jahre bewährt hat und was nicht.

Damit du dich in unserem Beitrag besser zurechtfindest, haben wir ein Inhaltsverzeichnis mit Sprungmarken erstellt:

Inhaltsverzeichnis


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Über Sabrina & Marius

Wir sind Sabrina & Marius und leben seit 3 Jahren in unserem selbstausgebauten Fiat Ducato L5H2. Mit unserer Katze Tika haben wir bereits viel in Europa erkundet. Seit Januar 2024 ist allerdings ein weiteres Familienmitglied an Bord. Rookie ein Bordercollie Welpe mit sehr vielen Flausen im Kopf.

Kennengelernt haben wir uns damals 2018/19 in Nordschweden. Wir haben als Schneemobil Guides in Arvidsjaur gearbeitet, sind dann gemeinsam mit dem Backpack nach Südostasien gereist und haben anschließend während der Pandemie in Tübingen unseren Van ausgebaut und Tika adoptiert.

Wir haben innerhalb von einem Jahr ausgebaut. Immer an den Wochenenden und die letzten zwei Monate, dann jeden Tag, bis tief in die Nacht. Wir konnten damals die Werkstatt von Marius Arbeit für unseren Ausbau nutzen. Das war ein wirklich großer Vorteil. Aber wir glauben, dass man das auch am Straßenrand alles schaffen kann.

Wir leben jetzt seit mehr als 3 Jahren in unserem Van und können euch definitiv genau sagen, was sich über die Jahre bewährt hat und was nicht. Es gibt nicht vieles, das wir anders machen würden, aber ein paar Dinge gibt es dennoch. Mehr dazu aber am Ende. Erstmal zu den Fahrzeug Facts.


Fiat Ducato – Fahrzeug Facts

  • Fiat Ducato L5H2 (über 6 m lang)
  • Baujahr 2019, gekauft 2020 mit 23.000 km in Bremen für 20.000 € (war ursprünglich ein Herz Miet-Fahrzeug)

Wir haben uns für den Ducato entschieden, weil er durch seine kastige Form für uns die Möglichkeit bietet quer zu schlafen und wir können eine normale Matratze* benutzen (Bettmaße:193 cm x 140 cm ).

Layout Planung im Fiat Ducato L5H2


Arbeiten am Außenbereich

  • Wir haben alle Plastikteile von außen mit Raptorlack* lackiert, da diese sonst über die Zeit durch die Sonne ausgrauen (Fazit nach drei Jahren: hält und sieht super aus!),
  • ein Seitenfenster von Carbest verbaut,
  • einen Maxxairfan* als Dachventilator und ein Maxxair Dome* in der Dusche/Klo angebracht,
  • & einen Dachträger selbstgebaut aus Aluprofilen von Aluprofile24.de mit den Pilzkopfhaltern von pilzkopf-halter.de.

Wie du kostengünstig einen sehr individuellen Dachträger für deinen Campervan selberbauen kannst, erfährst du im folgenden Beitrag: Campervan Dachträger selberbauen aus Alu-Profilen.


Strom Set-Up

Wir arbeiten von unterwegs und betreiben unseren Backofen und unser Induktionskochfeld mit Strom, daher benötigen wir ein Strom Set-Up, welches uns mit ausreichend Energie versorgt.

Im Nachfolgenden verlinken wir euch die wichtigsten Komponenten unseres Strom Set-Ups:


Wasser-System

Dank unseres Wasser-Systems können wir unser Wasser auf Reisen immer und überall bedenkenlos trinken.


Van-Küche

Am wichtigsten war uns eine große Küche. Sie ist absolut das Herzstück unseres kleinen Zuhauses und wir lieben hier auch nach drei Jahren noch alles, wie am ersten Tag.

Wir haben unglaublich viel Platz und der Backofen* ist für uns im Vanlife purer Luxus. Auch, dass wir auf zwei Platten mit Induktion* kochen können, ist sicherlich nicht selbstverständlich.

Wird im Winter unser Strom aber mal knapp oder wir wollen draußen kochen, haben wir auch einen Kartuschenkocher* dabei.


Vaninterior und Dekoration

Im Nachfolgenden stellen wir euch unsere liebsten Dekoartikel vor:

Im Van haben wir auf goldene Akzente gesetzt. So sind u.a. unsere Wandhaken* & Schrankgriffe* und auch unsere Wand-Blumentöpfe* in einem goldenen Farbton gehalten. Unsere Schränke sind übrigens mit Magnetverschlüssen* gesichert.

Unsere Thermovorhänge* sehen optisch nicht nur schön aus, sondern bringen auch wirklich eine ganze Menge.

Unser Marshall Acton II* Bluetooth-Box macht sich perfekt bei uns im Van.

Unseren Ess- und Arbeitstisch haben wir aus einem Lagun-Tischgestell* mit einer Eichenplatte zusammengebaut.


Top Gadgets im Van

Unsere 5 liebsten Vanlife-Gadgets:

Worauf wir beim Campen nicht verzichten wollen würden, sind unsere Feuerschale* & unsere feuerfeste Pfanne*.

Ebenfalls nicht fehlen dürfen unser Kärcher Fenstersauger*, um die Duschkabine und Kondenswasser an der Frontscheibe abzuziehen und unser Gränsfors Handbeil*.

Mit dem Ben Q Beamer* haben wir schon so einige unvergessliche Filmeabende veranstaltet.


Reisen mit Hund und Katze

Mit unserer Katze Tika haben wir bereits viel in Europa erkundet. Seit Januar 2024 begleitet uns zusätzlich unser Bordercollie Welpe Rookie.

Worauf wir beim Reisen mit Hund und Katze nicht verzichten wollen würden:

Dank des GPS Trackers können wir immer im Blick behalten, wo Tika unterwegs ist.


Lieblingsland Schweden

Unser Lieblingsland ist definitiv Schweden. Egal ob zum SUP-fahren, die vielen Seen, am Feuer kochen, die Fika genießen. Und hier gibt es die besten Süßigkeiten. Die Liste könnten wir endlos weiterführen. Aber besonders mit Hund und Katze finden wir Schweden zum Reisen super. Die großen Wälder und die unberührte Natur sind hier gerade in Nordschweden ein absolutes Highlight.

Unsere Tipps gegen Mücken:


Fazit zum Camperausbau

Im Nachfolgenden erzählen wir euch, welche Dinge sich über die Zeit bewährt haben, was wir beim nächsten Ausbau wieder so machen würden und war wir nicht nochmal machen würden.

Dinge, die sich über die Zeit bewährt haben

Dinge, die sich über die Zeit definitiv bewährt haben und die wir immer wieder verbauen würden:

… abgesehen von diesen Punkten, lieben wir unsere ausziehbare Terrasse auf Schwerlastschienen*.

Dank unserer ausziehbarer Terrasse können wir bei Sonne, bequem darunter im Schatten sitzen oder einfach vom Bett aus auf den Balkon rollen und hier den morgendlichen Kaffee genießen.


Was wir beim nächsten Ausbau wieder so machen würden

Wir lieben unsere gemütliche Beleuchtung mit den LED Streifen* und haben wirklich lange nach in Silikon eingelassenen LEDs gesucht. 

Außerdem lieben wir unser riesiges Waschbecken* in Steinoptik. Fühlt sich damit ein bisschen mehr wie Zuhause an und ist außerdem super praktisch. Wir haben darin schon Wäsche gewaschen, Welpenpfoten abgespült und es ist genug Platz zum Haarewaschen. 

Auf unsere Innendusche und unsere Trockentrenntoilette würden wir ebenfalls nicht verzichten wollen. Gerade, wenn man Vollzeit auch bei kalten Temperaturen im Van lebt, hat uns die Dusche schon oft gerettet und auch eine Toilette sollte unserer Meinung nach jeder an Bord haben. 

Ohne eine Standheizung und warmes Wasser wäre unser Leben im Van wohl auch sehr unkomfortabel, aber am meisten feiern wir unseren Backofen.


Was wir nicht nochmal so machen würden

Wir würden beim nächsten Mal das Gewicht besser im Blick behalten. Unseren Vinylboden lieben wir zwar, aber wir würden ihn wirklich nur dort verlegen, wo man ihn sieht und auf eine leichtere, aber teure Alu-Duschwanne statt Stahl umsteigen.  

Außerdem ist unsere Sitzecke etwas unbequem und ein wenig zu hoch für uns geraten.


Spartipps für den Ausbau

Ein paar Tipps, um Geld zu sparen:

Wir haben auf Kleinanzeigen wirklich echte Schnapper gemacht. Unsere Doppelsitzbank konnten wir einfach gegen die Standard Womo-Sitze mit Drehkonsole bei einem Ausbauer von Knaus tauschen. Den Kühlschrank und unseren Abwassertank haben wir günstig zum Einkaufspreis bei einem Pössl-Ausbauer gekauft. 

Außerdem könnt ihr sparen, wenn ihr Artikel beim Hersteller direkt kauft und euch Artikel einzeln zusammen sucht, statt Dinge im vollständigen ”Kit” zu kaufen. 



Weitere Beiträge

Du interessierst dich für Gadgets und Deko-Artikel im Van? Dann schau gerne mal in diesen Beiträgen vorbei:

< zur Camper-Übersicht


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Wanderung zum Austerdalsisen (Svartisen-Gletscher)

Der Austerdalsisen ist einer der vielen Gletscherarme des Svartisen, Norwegens zweitgrößtem Gletscher. Der Gletscherarm liegt im südwestlichen Teil von Svartisen. Das einzigartige Farbspiel aus Blau und Weiß, das an sonnigen Tagen strahlt, und die beeindruckenden Eismassen des Gletschers machen ihn zu einem unvergleichlichen Anblick.

In diesem Blogbeitrag nehmen wir dich mit auf die Wanderung zum Austerdalsisen.


Eckdaten: Wanderung zum Austerdalsbreen Gletscher

AusgangspunktParkplatz (Koordinaten auf Google Maps)
Länge6 Kilometer
Höhenmeter160 Meter
Wanderzeit2,5 Stunden
Schwierigkeitsgradmittelschwer

Weiter unten im Beitrag haben wir euch die Wanderung auf komoot.de verlinkt.

Die beste Zeit für eine Wanderung zum Austerdalsisen ist zwischen Juni und August. Bitte beachtet, dass die Zufahrt im Frühjahr wegen des Schnees noch gesperrt sein kann.


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Ausgangspunkt der Wanderung zum Austerdalsisen Gletscher

Ausgangspunkt der Wanderung zum Austerdalsisen, dem Gletscherarm des Svartisen ist der Besucherparkplatz (Koordinaten auf Google Maps) am Rande des Gletschersees Svartisvatnet.

Von der nächstgelegenen Stadt Mo i Rana sind es ca. 32 Kilometer bis zum Parkplatz. Bei den letzten beiden Kilometern handelt es sich um eine gebührenpflichtige Mautstraße. Mit 150 NOK ist diese nicht gerade günstig.

Eine Übernachtung am Parkplatz kostet nochmal 135 NOK extra. Es sei denn, man kauft ein Hin & Zurück-Ticket(300 NOK) für das Boot.


Hier findest du alles rund um unseren Van, Equipment & Camper-Gadgets.



Unsere Wanderung zum Austerdalsisen

Vom Parkplatz aus sind es 6 Kilometer (einfache Strecke) bis zum Gletscher. Die zwei Kilometer, die am See entlang führen, sollen jedoch sehr matschig und nur schwer begehbar sein.

Die beiden Kilometer entlang des Sees kann man mit einer Bootsfahrt abkürzen. Das Bootsticket für Hin & Zurück hat uns in 2024 300 NOK pro Person gekostet. Hunde sind an Bord ebenfalls erlaubt, kosten aber extra.

Was man unbedingt beachten sollte, sind die Fahrzeiten des Bootes. Während das Boot in der Hauptsaison (ca. vom 01.07. – 17.08.) mehrmals täglich verkehrt, fährt das Boot in der Nebensaison (ca. vom 14.06. – 30.06. und vom 18.08. – 25.08.) nur zwei Mal täglich.

Laut den Informationen, die wir im Internet gefunden hatten, wäre während unseres Besuchs im August der letzte Tag der Hauptsaison gewesen. Leider stellte sich heraus, dass ab diesem Tag schon der neue Fahrplan galt, was dazu führte, dass die Zeitspanne zwischen Ankunft und Rückfahrt des Bootes mit ca. 2,5 Stunden nur sehr kurz war. In dieser Zeit haben wir es nur geschafft bis zu einem Unterstand zu wandern, von dem man einen guten Blick auf den Gletscher hat. Um bis zum Gletscherfuss selbst zu wandern, hat uns die Zeit gefehlt.

Der Wanderweg vom Ende des Sees aus ist durchgehend steinig und felsig, vor allem bei Nässe kann es hier wirklich sehr rutschig werden.

Zu Beginn wandert man an den gewaltigen Stromschnellen und Wasserfällen vorbei, die aus dem Gletschersee fließen. Dann geht es weiter über eine rot gefärbte Felsenlandschaft, wie wir sie noch nie gesehen haben.

Nach ca. 2,5 Kilometern erreichen wir den Unterstand, von dem man einen guten Blick auf den Gletscher hat. Wir versuchen uns noch ein Stück weiter in Richtung Gletscher vorzuschlagen, aber der Weg ist nun deutlich anspruchsvoller, es geht über viele größere Felsen und man muss sich den Weg ein bisschen suchen. In Anbetracht der kurzen verbleibenden Zeit, bis zur Rückfahrt des Bootes, beschließen wir umzukehren.

Wie nahe man an den Gletscher ran geht, sollte sowieso jeder selbst für sich entscheiden.

Bitte bedenkt, dass der Gletscher immer in Bewegung ist und sich dadurch auch die umliegende Landschaft verändern kann. Daher können zu einem anderen Zeitpunkt die Bedingungen ganz andere sein.


Reiseplanung

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Fazit zur Wanderung zum Austerdalsisen Gletscher

Seit unserer ersten Wanderung zu einem Gletscher im letzten Jahr, haben uns die mächtigen, blauen Eiswände in ihren Bann gezogen. In diesem Jahr sind wir bereits fünf Mal in die Nähe eines Gletschers gewandert.

Von der Wanderung zum Austerdalsisen Gletscher haben wir uns erhofft, an den Fuße des Gletschers zu wandern. Leider war dies aufgrund der Fahrzeiten des Bootes in der Nebensaison nicht möglich und auch die Beschaffenheit der Wanderstrecke auf dem letzten Stück zum Fuße des Gletschers wäre für Lea mit ihrer Trittunsicherheit sehr herausfordernd geworden.

Einige Wochen später sind wir im Süden von Norwegen zum Austerdalsbreen und Nigardsbreen Gletscher gewandert. Diesen beiden Gletschern kamen wir sehr viel näher. Hätten wir bereits früher gewusst, dass man im Süden von Norwegen eine riesige Auswahl an Wanderungen zu Gletschern hat, hätten wir die Wanderung zum Austerdalsisen Gletscher aufgrund der hohen Kosten (Maut & Boot) vermutlich nicht gemacht.


Tipps zur Wanderung zum Austerdalsisen Gletscher

  • Informiert euch, ob die Anfahrt zum Wanderparkplatz möglich ist, im Frühjahr kann diese wegen Schnee noch gesperrt sein.
  • Informiert euch über die Fahrzeiten des Bootes.
  • Bitte geht niemals allein auf einen Gletscher, da diese extrem gefährlich sein können. Nehmt lieber an einer geführten Tour mit der richtigen Sicherheitsausrüstung teil.
  • Haltet euch nicht in Bereichen auf, wo es zu Eisschlag, plötzlichen Flutwellen oder Steinschlag kommen kann.
  • Da der felsige Boden sehr rutschig sein kann und es vor dem Gletscher über viel Geröll und größeres Steinwerk geht, ist geeignetes Schuhwerk* unerlässlich! Bei Regen können wir die Wanderung nicht empfehlen.
  • Vor dem Gletscher ist es sehr kalt und es kann auch windig werden. Nehmt euch am besten etwas zum Überziehen mit.
  • Wir hatten während der Wanderung schlechten Internetempfang. Informiert euch daher im Vorfeld ausreichend über die Wanderstrecke.

Hier findet ihr unsere Wanderung auf komoot.de:


Weitere Beiträge

Unter der Rubrik „Norwegen“ findet ihr weitere Beiträge über unsere Norwegenreisen. Eine kleine Auswahl an weiteren Wanderungen verlinken wir euch hier:

Wanderung zum Nirgardsbreen Gletscher in Norwegen

In unserem Blogbeitrag erfährst du alles, was du über die Wanderung zum Nigardsbreen Gletscher in Norwegen wissen musst …

Wanderung zum Austerdalsbreen Gletscher in Norwegen

In unserem Blogbeitrag erfahrt ihr alles, was ihr über die Wanderung zum Austerdalsbreen Gletscher in Norwegen wissen müsst …

Wandern auf den Lofoten

In diesem Blogbeitrag werden wir uns näher mit dem Thema Wandern auf den Lofoten befassen. Wir werden euch unsere schönsten …

< zur Norwegen-Übersicht


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SIM-Karte und mobiles Internet in Portugal: Alles, was du wissen musst

Auf unserer Reise durch Portugal haben wir uns SIM-Karten direkt vor Ort gekauft. Warum es Sinn machen kann eine SIM-Karte direkt in Portugal zu kaufen, welche Anbieter es gibt und worauf du achten solltest, erfährst du in diesem Beitrag.

Für einen besseren Überblick haben wir ein Inhaltsverzeichnis erstellt:

Inhaltsverzeichnis


Warum eine lokale SIM-Karte in Portugal kaufen?

Wenn du aus einem EU-Land nach Portugal reist, kannst du auch deine eigene SIM-Karte nutzen, dank der EU-weiten Roam-Like-at-Home-Regelung. Diese besagt, dass du dein Datenvolumen, Anrufe und SMS ohne zusätzliche Kosten in allen EU-Ländern so verwenden kannst, als wärst du zu Hause.

Allerdings gilt hierbei die sogenannte Fair Use Policy: Sie begrenzt die Nutzung, um Missbrauch zu verhindern. Das bedeutet, dass dein Anbieter darauf achten kann, dass du deine SIM-Karte nicht dauerhaft im Ausland nutzt. Solltest du die Fair Use Policy überschreiten, könnten zusätzliche Gebühren anfallen.

Bei einem normalen Urlaubsaufenthalt brauchst du dir aber deshalb keine Sorgen zu machen. Die Fair Use Policy greift erst, solltest du dich innerhalb der letzten 4 Monate mehrheitlich im EU-Ausland aufgehalten haben. Die Durchsetzung der Fair Use Policy ist jedoch bei den Mobilfunkanbietern sehr unterschiedlich.


Wo kann man in Portugal eine SIM-Karte kaufen?

  • Flughäfen: Bereits bei deiner Ankunft in Portugal kannst du an den meisten Flughäfen SIM-Karten von verschiedenen Anbietern erwerben. In der Regel gibt es dort spezielle Stände oder Shops, die SIM-Karten und Prepaid-Tarife anbieten. Der Vorteil hier ist, dass du sofort mit dem mobilen Internet loslegen kannst, aber die Preise sind oft etwas höher als in der Stadt.
  • Telekommunikationsläden: In Städten und größeren Orten findest du zahlreiche Geschäfte der großen Mobilfunkanbieter wie Vodafone, MEO und NOS. Hier kannst du Prepaid-SIM-Karten kaufen und dir gleich vor Ort bei der Aktivierung und Tarifwahl helfen lassen.
  • Supermärkte & Kioske: SIM-Karten sind auch in vielen größeren Supermärkten, wie Pingo Doce oder Continente, sowie an Kiosken erhältlich. Das Angebot variiert, aber es ist meistens unkompliziert, eine Karte zu erwerben.


Die wichtigsten Mobilfunkanbieter in Portugal

In Portugal gibt es drei Hauptanbieter, die zuverlässiges Netz und gutes mobiles Internet bieten:

Vodafone

Vodafone Portugal bietet eine ausgezeichnete Netzabdeckung und schnelle 4G-Verbindungen. Sie haben verschiedene Prepaid-Pakete, die sich für Touristen eignen. Wer ausschließlich mobiles Internet braucht, ist mit Vodafone GO am besten beraten. Hier gibt es für 1 € pro Tag unbegrenztes Internet (Stand 2024):


MEO

MEO ist einer der größten Telekommunikationsanbieter in Portugal und bietet ebenfalls eine breite Auswahl an Prepaid-Paketen. Ihre Tarife umfassen häufig Datenvolumen sowie kostenlose Anrufe und SMS innerhalb Portugals.

Prepaid-Tarife von MEO findet ihr hier:


NOS

NOS ist der dritte große Anbieter in Portugal. Auch sie bieten Prepaid-SIM-Karten für Touristen an, mit attraktiven Datenpaketen und landesweiter Netzabdeckung. Ähnlich wie bei Vodafone gibt es bei NOS unbegrenztes Datenvolumen für einen guten Kurs. Z.B.: 15 € für 10 Tage unlimited 5G Internet.

Weitere Pakete findet ihr hier:


Hier findet ihr unsere Roadtrip-Berichte durch Portugal:


Unsere Wahl: Vodafone Unlimited Internet

Da wir von unterwegs Arbeiten sind wir voll und ganz auf mobiles Internet angewiesen. Bei Vodafone hatten wir – das unserer Meinung nach – beste Angebot entdeckt:

Unbegrenztes Internet für 35 € im Monat.

Den Preis fanden wir unschlagbar und haben direkt zugeschlagen.

Die SIM-Karte haben wir in einem offiziellen Vodafone Shop in Porto gekauft. Der Mitarbeiter vor Ort hat uns die SIM-Karte direkt freigeschaltet. Da es in Portugal keine SIM-Registrierungspflicht gibt, mussten wir kein Ausweisdokument vorzeigen. Nach max. 5 Minuten war alles erledigt.

Die portugiesische SIM-Karte haben wir in unseren mobilen WLAN-Router von NETGEAR* eingesteckt und hatten sofort Internet.


Aktivierung und Nutzung der SIM-Karte

Die Aktivierung der SIM-Karten ist in der Regel einfach und erfolgt entweder automatisch nach dem Einlegen der Karte oder durch das Senden einer SMS. In den Shops der Anbieter bekommst du bei Bedarf Unterstützung bei der Aktivierung.

Sobald die SIM-Karte aktiviert ist, kannst du sofort auf das mobile Internet zugreifen. Die meisten Prepaid-Tarife bieten 4G-Verbindungen, und in vielen Großstädten gibt es bereits erste 5G-Netze.


Netzabdeckung in Portugal

Die Netzabdeckung in Portugal ist landesweit sehr gut. In den großen Städten wie Lissabon, Porto oder Faro kannst du dich auf eine schnelle und stabile 4G-Verbindung verlassen. Auch in den meisten ländlichen Gebieten ist die Netzqualität zuverlässig, wenngleich es in abgelegeneren Regionen, etwa in den Bergen oder auf kleinen Inseln, zu schwächeren Verbindungen kommen kann.


Alternative: eSIM

Alternativ könnt ihr euch auch eine eSIM, extra nur für die Reise kaufen.
Voraussetzung dafür, ist natürlich, dass du ein eSIM-fähiges Smartphone besitzt.

Wir empfehlen euch hierzu den Reise-eSIM Anbieter Airalo*. Bei Airalo könnt ihr für einen bestimmten Zeitraum eine eSIM kaufen und müsst euch so keine Gedanken darüber machen, wo man eine SIM-Karte im Reiseland besorgen kann.

Bei Airalo* gibt es viele verschiedene Tarife, schaut am besten mal selber rein:


Fazit: Mobiles Internet in Portugal

Mobiles Internet in Portugal ist einfach und erschwinglich. Eine lokale SIM-Karte bietet nicht nur gutes Netz und ausreichend Datenvolumen, sondern auch Flexibilität, vor allem wenn du länger im Land bleibst oder aus einem Nicht-EU-Land anreist. Mit den Prepaid-Angeboten der großen Anbieter wie Vodafone, MEO und NOS bist du bestens ausgestattet, um während deiner Reise online zu bleiben.

Wenn du nach deiner Ankunft sofort eine SIM-Karte besorgen möchtest, sind Flughäfen, Telekommunikationsläden und Supermärkte die besten Anlaufstellen.

Reiseplanung

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Eine Auswahl an weiteren Beiträgen, die dich interessieren könnten, findest du hier:

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