Wanderung am Fellhorn/Kanzelwand

Eckdaten zur Wanderung am Fellhorn

Länge: 6 km

Höhenmeter: 250 m

Dauer: ca. 2 Stunden Gehzeit

Schwierigkeitsgrad: leicht

Ausgangspunkt der Wanderung bei Oberstdorf

Ausgangspunkt der Wanderung ist die Gipfelstation am Fellhorn. Mit der Fellhornbahn kommt man zur Gipfelbahnstation. Hier müsst ihr kurz umsteigen und die zweite Bahn (Fellhorngipfelbahn) direkt zur Gipfelstation auf 1967 m Höhe nehmen. Von der Gipfelstation beginnt die Rundwanderung.

Der Rundwanderweg am Fellhorn

An der Gipfelstation angelangt folgt ihr durchgehend dem Weg 1: Zwei-Länder-Rundwanderweg. Der Weg ist gut beschildert und ihr könnt euch nicht verlaufen. Zuerst geht es direkt an der österreichischen Grenze ein langes Stück runter. Auf dem Weg runter befindet sich ein kleiner See an dem man schöne Fotos mit Wasserspiegelung aufnehmen kann.

Kleiner See am Fellhorn
Kleiner See am Fellhorn

Unten angekommen geht es erst mal über den Schmiedebach und danach heißt es auch schon wieder aufsteigen bis zum Aussichtspunkt Rote Wand. Von diesem Aussichtspunkt hat man einen guten Überblick auf das Kleinwalsertal .

Als nächstes geht es vorbei an der Kanzelwandbahn Bergstation bis ihr den Riezler Alpsee erreicht. Am See könnt ihr euch ausruhen und ein Picknick machen. Um den See herum stehen Bänke und Liegen zum Verweilen.

Liege am Riezler Alpsee
Liege am Riezler Alpsee

Vom Riezler Alpsee aus geht es nun zurück zur Fellhorn Gipfelbahn Station, an der Ihr am Anfang umgestiegen seid. Auf diesem Weg habt ihr ein schönes Bergpanorama und in ca. 45 Minuten seid ihr auch schon an der Bergstation angelangt. An der Station befindet sich nämlich der Schlappolt See. Diesen See mit herrlicher Bergkulisse solltet ihr unbedingt noch besucht haben bevor ihr wieder mit der Bahn runter fahrt.

Der Schlappolt See
Der Schlappolt See

Fazit zum Rundwanderweg am Fellhorn

Wenn ihr euch gerade in der Nähe von Oberstdorf befindet und nach einer kleinen aber feinen Wanderung sucht, solltet ihr unbedingt mit der Fellhornbahn hoch fahren. Solltet länger wandern wollen, ist dies auch kein Problem. Es gibt mehrere Anschlußwanderungen. Z.b. könnt ihr zur Oberstdorfer Hammerspitze oder zum Fellhorn wandern. Auch Kletterer kommen hier bei dem 2-Länder-Sport-Klettersteig auf ihre Kosten.

Unsere anderen Wanderberichte in Deutschland findest du hier!

Weitere Bilder der Rundwanderung

  • Wandern am Fellhorn
  • Riezler Alpsee
  • Wandern am Fellhorn
  • Riezler Alpsee

Mittelrhein-Klettersteig Boppard

Der Mittelrhein-Klettersteig bei Boppard ist der ideale Klettersteig für Kletter-Neulinge.

Eckdaten zum Klettersteig Boppard

Ausganspunkt: Parkplatz, Mühltal 5, 56154 Boppard

Streckenlänge: 5,2 km

Höhenmeter: 240 m

Dauer: ca. 3 Stunden (Rundweg)

Schwierigkeit: mittel

Kletterausrüstung leihen

Um überhaupt den Klettersteig bewältigen zu können, braucht ihr erstmal die entsprechende Kletterausrüstung. Solltet ihr keine eigene Kletterausrüstung besitzen könnt ihr euch diese gegen eine entsprechende Gebühr bei der ARAL-Tankstelle um die Ecke ausleihen.

Die Leihgebühr für eine Ausrüstung beträgt 5 € (Stand: Sommer 2020). Hinzu kommen 20 € Pfand. Einen Ausweis muss man auch noch vorzeigen.

Der Klettersteig

Folgt einfach ab dem Parkplatz Mühltal der Beschilderung zum Klettersteig und ihr seid in ein paar Minuten am Anfangspunkt angelangt. Hier heißt es nun Kletterausrüstung anlegen.

Das erste Element, das es zu überqueren gilt, ist eine Eisenleiter. Eisenleitern werden euch bei diesem Klettersteig noch vermehrt begegnen. Nun folgt ihr einfach dem ausgeschilderten Weg. Zwischen den einzelnen Elementen gibt es immer wieder mal längere Abschnitte zum Laufen.

Eisenleiter am Klettersteig Boppard
Eisenleiter am Klettersteig Boppard

Schon bald werden euch eiserne Trittstufen begegnen. Diese Kletterelemente sind auf jeden Fall die Interessantesten des Klettersteigs. An einer Stelle geht es sogar an einem komplett senkrechten Felsen ums Eck.

Klettern am Mittelrhein-Klettersteig
Klettern am Mittelrhein-Klettersteig

Aber zumeist geht es natürlich nach oben. Mithilfe der Trittstufen erlangt man sehr schnell einige Höhenmeter. Hier wird es auch ein bisschen anstrengender. Teilweise klettert man sogar an senkrechten Felsen nach oben.

  • Trittstufen am Klettersteig Boppard
  • Trittstufen am Klettersteig Boppard
  • Trittstufen am Klettersteig Boppard

Nach ca. 1,5 Stunden ist der Kletterspaß dann vorbei. Nun folgt man noch eine halbe Stunde der Beschilderung bis man am GedeonsEck angekommen ist. An diesem Aussichtspunkt hat man die beste Aussicht der ganzen Tour. Beim gleichnamigen Restaurant könnt ihr euch auch nochmal eine Erfrischung oder Stärkung gönnen.

Vom GedeonsEck aus läuft man nun an der Sesselbahn entlang die Strecke zum Parkplatz wieder runter. Natürlich könnt ihr auch die Sesselbahn retour nehmen.

Die Aussicht

Die ganze Tour über hat man einen wundervollen Ausblick auf die Rheinschleife von Boppard. Je weiter man nach oben gelangt, desto schöner wird der Ausblick. Seid ihr am obersten Punkt angelangt, könnt ihr die komplette Rheinschleife überblicken. Bei schönem Wetter ergeben sich so wunderschöne Bilder.

Blick auf die Rheinschleife bei Boppard
Blick auf die Rheinschleife bei Boppard

Fazit zum Klettersteig in Boppard

Der Klettersteig in Boppard ist eine sehr schöne Halbtagestour mit interessanten Kletterelementen. Wenn ihr also schwindelfrei und trittsicher seid, ist dieser Klettersteig eine sehr gelungene Abwechslung zum normalen Wandern im Mittelrheintal. Die ganze Strecke ist auch optimal für Anfänger und Kinder gedacht. Somit auch perfekt als Familienausflug geeignet.

Insgesamt hatten wir eine Menge Spaß an diesem Klettersteig und am Ende konnte man nochmal bei einem kühlen Getränk die Aussicht genießen.

Tipps zur Tour

  • Unbedingt Schuhe mit fester Sohle anziehen, da sich sonst die Sohle bei den Trittstufen durchdrückt.
  • Keinen zu großen Rucksack mitnehmen. Dieser wird euch sonst bei den Klettereinheiten im Weg sein.
  • Genug Trinken einpacken. Die Tour kann ganz schön durstig machen, besonders bei warmen Wetter.
  • Bei heißem Wetter und Sonnenschein Sonnencreme und Kopfbedeckung nicht vergessen!

Weitere Bilder der Kletter-Tour

  • Aussicht am Klettersteig Boppard
  • Aussicht am Klettersteig Boppard
  • Aussicht am Klettersteig Boppard

Traumpfad Höhlen- und Schluchtensteig

Eckdaten zum Rundwanderweg in der Eifel

Ausgangspunkt: kostenloser Parkplatz bei der K 57

Länge: 12,1 Kilometer

Gesamtaufstieg: 405 Höhenmeter

Wanderzeit: ca. 4 Stunden

Schwierigkeitsgrad: mittel

Der Traumpfad Höhlen- und Schluchtensteig ist ein abwechslungsreicher Wanderweg in der Eifel. Der Rundweg führt durch Höhlen und Schluchten, vorbei an vielen Bäumen und Feldern. Die Route eignet sich hervorragend für einen halben Tagesausflug.

Eine gute Karte über die Wanderstrecke findet ihr hier.

Ausgangspunkt der Wanderung im Rheinland

Ausgangspunkt der Wanderung Höhlen- und Schluchtensteig war der Parkplatz bei Andernach-Kell an der K 57. Der Parkplatz ist nicht weit von der Autobahnabfahrt  Niederzissen (A 61) entfernt und daher schnell und einfach zu erreichen.

Wir waren bereits am frühen Morgen am Parkplatz eingetroffen und hatten daher freie Platzwahl. Gegen Mittag war der Wanderparkplatz jedoch sehr voll.

Auf der Webseite der Traumpfaede.info könnt ihr euch über Hinweise und Störungen informieren. Aufgrund von umstürzender Bäume kann es zu Sperrung des Wanderweges kommen.

Die Wanderung

Der gut ausgeschilderte Rundweg beginnt am Parkplatz. Zunächst geht es ca. 200 Meter an der Hauptstraße entlang Richtung Süden. Nach Überqueren der Straße hat man einen tollen Ausblick auf das Pöntertal und läuft nun Richtung Osten, entlang zwischen Feldern und Obstbäumen.

  • Wanderweg Traumpfad Höhlen- und Schluchtensteig
  • Wanderweg Traumpfad Höhlen- und Schluchtensteig

Wir folgen dem Weg weiter ins Krayerbachtal. Nach ca. 2,5 Kilometer und einem leichten Abstieg haben wir die Krayermühle erreicht. Hier überqueren wir eine Landstraße und folgen nun dem Lauf des Baches bis wir zu einer Holzbrücke kommen.

Kurz darauf folgt ein etwas steilerer Teilabschnitt. In einem Kilometer legen wir 100 Höhenmeter zurück. Oben angekommen geht es vorbei an der Schützenhütte in den Wald. Einen weiteren Kilometer später hat man den Aussichtspunkt Schweppenburgblick erreicht. Nun geht es wieder die hinauf erklommenen Höhenmeter hinab bis zum Gasthaus Jägerheim. Dieses bietet jedoch keine Einkehrmöglichkeit.

  • Waldweg - Höhlen- und Schluchtensteig
  • Höhlen- und Schluchtensteig

Nach einigen Metern haben wir das Highlight der Wanderung erreicht: die Trasshöhlen. Die Trasshöhlen sind durch den Trassabbau vom 17. bis Anfang des 20. Jahrhundert entstanden. Trass werden vulkanische Ablagerungen genannt. Deren Entstehungsgeschichte geht zurück bis vor etwas 13.000 Jahren als es zum Ausbruch des Laacher-See-Vulkans kam (Quelle: hier).

  • Trasshöhlen - Höhlen- und Schluchtensteig in der Eifel
  • Trasshöhlen - Höhlen- und Schluchtensteig in der Eifel
  • Trasshöhlen - Höhlen- und Schluchtensteig in der Eifel

Die Trasshöhlen sind nicht nur von außen zu betrachten, denn der Wanderweg führt mitten durch. Ein echtes Highlight und ein besonderer Spaß für Kinder.

Weiter führt der Weg zur Wolfschlucht. Diese erreicht man nach ca. einem Kilometer. Entlang des Weges am Tönissteiner Bach hat man einen tollen Blick auf Felsformationen und einen Wasserfall.

Nach der Durchquerung der Wolfsschlucht folgen wir dem Weg über die L 113. Von hier sind es nun noch zwei Kilometer bis zum Ausgangspunkt. Der restliche Weg führt durch ein Stück Wald und entlang an einigen Feldern.

Unser Feedback zur Eifelwanderung

Insgesamt eine sehr schöne Wanderstecke, auf der es viel zu entdecken gibt. Zugegeben die zweite Hälfte der Route war sehr viel spannender, denn hier befinden sich die Trasshöhlen und die Wolfsschlucht.

Ausreichend Trinken dabeizuhaben ist sehr zu empfehlen, da es unterwegs keine Einkehrmöglichkeiten gibt.

Auch gutes Schuhwerk sollte nicht fehlen, da einem nach 12 Kilometern durchaus die Füße weh tun können.

Wir hoffen euch hat unser Beitrag gefallen und wünschen euch viel Freude beim Wandern.

Wolfsschlucht
Wolfsschlucht

Roadtrip Kroatien & Slowenien

Steinstrände, Adriatisches Meer, Ćevapčići, Dubrovnik – Das sind vielleicht die ersten Sachen, die einem einfallen, wenn man an Kroatien denkt. Doch das berühmte Urlaubsland auf der Balkanhalbinsel hat noch sehr viel mehr zu bieten als das.

Und mit welchem nützlichen Utensil schafft man es in kürzester Zeit so viel wie möglich von einem Land zu sehen? Natürlich – mit dem Auto.

Und dabei ist es egal, ob ihr mit einem Wohnmobil, Auto mit Wohnwagen oder Auto und Zelt unterwegs seid. Hauptsache ihr seid flexibel und nicht an einen Ort gebunden.

In dem nachfolgendem Bericht erzählen wir euch, wie wir in zwei Wochen an der kroatischen Küste entlang bis nach Dubrovnik gefahren sind und welche besonderen und sehenswerte Orte auf dem Weg liegen.

Der Beitrag ist in verschiedene chronologische Etappen eingeteilt. Da man bei diesem Roadtrip am Ende der Reise (Dubrovnik) so ziemlich den gleichen Weg wieder zurückfährt, kann man natürlich auch einige Orte auf dem Rückweg besuchen und erkunden.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und hoffen euch somit bei eurem Roadtrip inspirieren zu können und euch einige nützliche Tipps mit auf den Weg zu geben.

Damit ihr euch etwas leichter zurecht findet, haben wir ein Inhaltsverzeichnis mit Sprungmarken für euch erstellt:

Slowenien

Auf dem Weg von Deutschland nach Kroatien fährt man durch zwei Länder: Österreich und Slowenien. Je nachdem wo in Deutschland eure Tour anfängt, lohnt es sich in einen von beiden Ländern einen Zwischenstopp zu machen.

In unserem Falle haben wir einen Stopp in Slowenien eingelegt. Genauer gesagt an der Stadt Bled. Das Besondere an dieser Stadt ist der Bleder See. Inmitten des Sees steht auf einer kleinen Insel die Marienkirche.

Über einen kleinen aber steinigen Aufstieg gelangt man zu einem wunderbaren Aussichtspunkt auf die Marienkirche.

Aufstieg Ojstrica mit Aussicht auf den Bleder See

Wanderung zum Aussichtspunkt Ojstrica

Startpunkt: Oberhalb des Velika Zaka (Strand) an der Westküste des Sees, befindet sich auf der gegenüberliegenden Straßenseite ein Wegweiser. Von dort aus geht in es 20 Minuten durch einen kleinen Wald zum Aussichtspunkt Ojstrica. Der Weg ist teilweise steinig und wurzelig. Man folgt die meiste Zeit dem Waldweg. Nach ca. 15 Minuten geht es nach rechts auf die Erhöhung des Aussichtspunkts Ojstrica. Wir sind zunächst an der Abzweigung vorbeigelaufen. Im besten Fall folgt man einfach den Touristen vor einem.

Wer noch nicht genug hat, folgt dem Weg vor der Abzweigung zu Ojstrica weiter hinauf. Nach ca. 10 Minuten teilt sich der Weg. Hier haltet ihr euch links um an den Aussichtspunkt Mala Osojnica zu gelangen. Entscheidet ihr euch für rechts, geht es weiter zum höheren Aussichtspunk Velika Osojnica.

Vom Aussichtpunkt Mala Osojnica nimmt man entweder den selben Weg zurück oder man geht den Hang entlang hinunter und gelangt so wieder auf die Straße, welche zum Ausgangspunkt führt.

Das Schöne: die Aussichtpunkte sind nur einige Meter von einem Campingplatz (Camping Bled) entfernt an dem ihr wunderbar nächtigen könnt.

Nationalpark Triglav

Benannt nach dem höchsten slowenischen Gipfel, dem Triglav, ist dieser Nationalpark ein echter Naturschatz in Slowenien. Der Park liegt im Nordwesten des Landes und hat eine Größe von ca. 800 km². In diesem Park kann man mehrere Tage verbringen, da er wirklich viel zu bieten hat.

Vintgarklamm

  • Vintgar-Klamm
  • Vintgar-Klamm
  • Vintgar-Klamm
  • Vintgar-Klamm
  • Vintgar-Klamm
  • Vintgar-Klamm

Der Vintgarklamm liegt nur 4 km von Bled entfernt und befindet sich am Anfang des Nationalparks Triglav.

Auf ca. 1.600 m führt hier ein Wanderweg über verschiede Holzstege und Brücken direkt zum 13 m hohen Wasserfall Šum. Der gebührenpflichtige Lehrpfad über dem türkisblauen Radvona-Fluss zählt zu den beliebtesten Ausflugszielen in ganz Slowenien.

Mehr Informationen findet ihr auf der offiziellen Webseite: https://vintgar.si/?lang=de.

Naturreservat Zelenci

Naturreservat Zelenci

Am Rande des Triglav Parks liegt der kleine glasklare See Zelenci. Dieser beheimatet viele interessante Tier- und Pflanzenarten.

Das Naturreservat ist schnell mit dem Auto zu erreichen. Am Rande der Landstraße zwischen Rateče und Kranjska Gora gibt es einen Wanderparkplatz, von welchem man in ca. 10 Minuten sein Ziel erreicht hat. Im Naturreservat selbst gibt es einen kleinen Steg, der zu einem Aussichtsturm führt.

Bekannt wurde der schöne Ort durch Instagram. Um den vielen Instagram-Touristen zuvor zu kommen, empfiehlt es sich den See am frühen Morgen zu besuchen.

Postojna Cave

Wer Slowenien mal von einer anderen Seite sehen will, der sollte unbedingt die Höhlen Postonja Cave besichtigen. Dieses Höhlenkomplex ist die zweitgrößte Tropfsteinhöhle der Welt, die für Touristen erschlossen ist. Was als Ausweichplan bei schlechtem Wetter gedacht war, entpuppte sich als echtes Highlight unseres Slowenienaufenthaltes. Insgesamt ist die Tropfsteinhöhle 24 Kilometer lang. Der für Touristen geöffnete Teil umfasst dabei 5 km. 3,5 km davon fährt man vom Höhleneingang bis zum Exkursionsort mit der Höhlenbahn. Die Höhle lässt sich nur mit einer geführten Exkursion besichtigen. Schon während der Fahrt mit der Bahn kommt man aus dem Staunen nicht heraus. Wo man auch hinsieht, verzieren die Stalaktiten und Stalagmiten die unterirdische Welt Sloweniens.

Höhlen von Postonja

Mehr Informationen findet Ihr auf der Webseite: https://www.postojnska-jama.eu/de/erkunden-sie-den-park/.

Kroatien

Unser erster Aufenthalt in Kroatien war die größte und zugleich schönste Insel in Kroatien: Krk. Zu erreichen ist die kroatische Urlaubsinsel direkt über das Festland mithilfe der Krk-Brücke. Die Überquerung der Brücke ist mautpflichtig und kostet mit dem PKW 5 Euro.

Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten auf Krk

Auf Krk gibt es eine Menge zu erleben. Hier solltet ihr mindestens 2 oder besser 3 Tage bleiben.

Städte erkunden

Der Besuch der Hafenstädte und Hafendörfer auf Krk ist ein absolutes Muss. Dabei ist die gleichnamige Stadt Krk an der Westküste der Insel unserer Meinung nach die sehenswerteste Stadt auf Krk. Zu erkundigen gibt es eine wunderschöne Altstadt mit süßen Lädchen und einen wunderschönen Hafen. Auch sehr interessant sind die Ortschaften Malinska, Punat und Baška.

Die Stadtmauern von Krk
Die Stadtmauern von Krk

Quad fahren

  • Quad fahren auf Krk
  • Quad fahren auf Krk

Weitläufige Landschaft, lange Schotterwege und so gut wie kein Verkehr auf den Landstaßen – Krk’s Landschaft ist wie geschaffen um mit dem Quad die Gegend zu erkunden. In der Inselstadt Krk gibt es einen Quad-Verleih von dem ihr wunderbar verschiedene Regionen der Insel erkundschaften könnt. Besonders empfehlenswert sind dabei die Wildstrände der Insel, die mit dem Auto sonst nur sehr mühselig erreicht. Eine mögliche Tour vom Quadverleih in Krk zu einem Wildstrand zeige ich euch hier:

Zipline

Mit 80km/h von Baum zu Baum über die Gebirge von Krk – Kein Problem bei Zipline Edison in der Nähe von Baška. Einer unserer adrenalinreichsten Erfahrungen auf Krk war ohne Frage die 2-Stündige Zipline Tour bei Zipline Edison. Hier geht es über 8 Lines auf über 2000 m Gesamtstrecke von Baum zu Baum und das in bis zu 80 km/h. Bei euerer Zipline-Tour erblickt Ihr dabei die Insel aus einer ganz anderen Perspektive.

Zipline Edison - Krk
Zipline Edison – Krk

Bootstour

In den Hafenstädten von Krk gibt es unzählige Anbieter verschiedenster Bootstouren. Für einen überschaulichen Preis kann man hier hier entweder zu den nahegelegenen Inseln fahren oder die Unterwasserwelt mit ihren einzigartigen Meeresbewohnern beobachten.

Kanjon Zrmanje

Kanjon Zrmanje
Kanjon Zrmanje

Auf eurem Weg weiter in den Süden des Landes kommt ihr am Kanjon Zrmanje vorbei. Der Canyon am Fluss Zrmanja ist aufjedenfall einen Besuch wert. Mit dem Auto kommt ihr an einen Parkplatz, der ca. 20 Minuten vom berühmten Aussichtspunkt auf den Fluss entfernt ist. Unter anderem ist dieser spektakuläre Ort bekannt aus der berühmten Filmreihe Winnetou.

Krka Nationalpark

Benannt nach dem Fluss Krka, ist dieser Nationalpark wohl einer der schönsten Flecken in Kroatien. Der Krka Nationalpark bietet eine einzigartige Flora und Fauna, die man gemütlich über kleine Wege erkunden kann. Das Wasser ist sehr klar und man kann wunderbar die dortigen Fische beobachten.

Das spektakulärste am Krka Nationalpark sind natürlich die Wasserfälle. Insgesamt 7 Wasserfälle hier zu entdecken. Am Ende der Rundtour seht ihr den schönsten und längsten Wasserfall des Parks: Skradinski Buk. Dieser Wasserfall verläuft über 17 Stufen und hat eine Gesamtlänge von ca. 800 m – ein wahres Naturspektakel.

Wer gegen Ende der Tagestour noch eine Erfrischung sucht, kann am Fuße des Wasserfalls ein Bad nehmen. Hierzu dürft ihr natürlich eure Badesachen nicht vergessen!

Mehr Informationen findet ihr auf der offiziellen Webseite des Krka Nationalparks: http://www.nationalpark-krka.de/.

  • Aussichtspunkt auf den Roški Slap
  • Baden am Roški Slap im Krka Nationalpark
  • Gewässer im Krka Nationalpark
  • Kleine Steinbrücke im Krka Nationalpark

Omiš

Die Altstadt von Omiš
Die Altstadt von Omiš

Die Stadt Omiš liegt direkt an der Mündung des Flusses Cetina in das adriatische Meer. Eine wunderschöne Stadt, die einiges zu bieten hat.

Tagsüber kann man sich hier an den Stadt-Strand legen und entspannen. Dieser ist sehr lang und flach.

Sucht ihr etwas mehr Action, könnt ihr beim örtlichen Zipline Veranstalter vorbeischauen und euch von Berg zu Berg schwingen.

Von der wunderschönen Altstadt könnt ihr auf die alte Piratenfestung Mirabella Peovica steigen. Auf dem Turm der Festung habt ihr einen einzigartigen Ausblick auf ganz Omiš – ein absolutes Muss in Omiš!

Aussicht auf Omiš von Mirabella Peovica
Aussicht auf Omiš von Mirabella Peovica

Nachts verwandelt sich die Altstadt von Omiš in einen beliebten und viel besuchten kulinarischen Treffpunkt. Die Altstadt erstrahlt in einem vollkommen anderen Licht.

Die Altstadt von Omiš bei Nacht
Die Altstadt von Omiš bei Nacht

Beach Orašac

Bevor es nach Dubrovnik geht, empfehlen wir euch ca. 20 Minuten vor der berühmten Hafenstadt einen Halt zu machen. Hier liegt nämlich unserer Meinung nach ein echter Geheimtipp.

Die Rede ist vom Beach Orašac – einem kleinen aber sehr schönen Steinstrand. Zu erreichen ist Orašac über den Campingplatz namens Camp Pod Maslinom. Übrigens haben wir auf diesem Campingplatz auch unser Nachtquartier aufgeschlagen. Der Strand ist wirklich klein, dafür sind hier aber aber für gewöhnlich sehr wenige Leute aufzufinden. Das Wasser ist sehr klar und der kleine Strand extrem schön.

Beach Orašac
Beach Orašac

Direkt am Stand gibt es ein kleines Restaurant, dass euch mit Essen und Getränken versorgt. Hier kann man bei einem kühlen Cocktail wunderbar das adriatische Meer genießen und die Seele baumeln lassen.

Bistro Hawai am Beach Orašac
Bistro Hawai am Beach Orašac

Dubrovnik

Die wohl berühmteste Stadt Kroatiens – Dubrovnik – ist für uns der Wendepunkt unserer zweiwöchigen Reise. Dubrovnik ist mit seiner großen und einzigartigen Altstadt ein wahres Juwel in Kroatien und gilt als einer der schönsten Städte an der Adria.

Der Verkehr in Dubrovnik ist ziemlich turbulent. Die Parkplätze nahe der Altstadt sind rar und teuer. Deshalb empfehlen wir euch mit dem Bus in die Innenstadt zu fahren. Erkundigt euch einfach bei eurer Unterkunft nach der passenden Busverbindung. Vom Campingplatz Camp Pod Maslinom fährt ein Bus in 20 Minuten für weniger als 5 € pro Person nach Dubrovnik.

In der Altstadt von Dubrovnik gibt es viel zu sehen. Besonders Fans der berühmten Fantasy-Serie Game of Thrones kommen hier auf ihre Kosten. Ein großer Teil der HBO-Serie wurde nämlich in Dubrovnik und Umgebung gedreht. Zu sehen gibt es hier unter anderem die berühmte Treppe des „Walk of Shame“ von Cersei.

Natürlich gibt es in der Altstadt noch viel mehr zu entdecken. Zum Beispiel könnt ihr über den Markt gehen und die dort angeboten Waren begutachten. Jede Ecke und Gasse ist interessant und man bekommt einfach Lust jede Straße der Altstadt zu erkunden.

Für ein paar Kuna kann man auch auf die Stadtmauern aufsteigen und dort einen kleinen Spaziergang tätigen. So hat man die Stadt nochmal aus einem ganz anderen Blickwinkel gesehen.

Vom Stadthafen aus kann man sogar Tagetouren auf die nahe gelegenen Inseln unternehmen.

  • Dubrovnik Festung
  • Gasse in Dubrovnik
  • Gasse in Dubrovnik
  • Wochenmarkt Dubrovnik
  • Dubrovnik Bucht mit Festung

Insgesamt ist Dubrovnik auf jeden Fall einen Besuch wert! Ihr solltet euch am Besten einen ganzen Tag für diese besondere Stadt einplanen.

Von Dubrovnik aus geht es für uns wieder zurück in Richtung Norden.

Nationalpark Plitvicer Seen

Wenn wir sagen, dass der schönste National Park Kroatiens die Plitvicer Seen sind, dann wird uns wahrscheinlich keiner widersprechen. Dieser Nationalpark ist ein absolutes Muss für jede Reiseroute durch Kroatien, besonders für Naturliebhaber.

Das Besondere an diesem Park sind die 16 kaskadenförmigen Seen die durch unzählige Wasserfälle miteinander verbunden sind. Unterteilt sind diese in 4 untere Seen und 12 obere Seen. Mithilfe einer Fähre gelangt man während der Wanderung von den unteren zu den oberen Seen.

Während der ganzen Durchwanderung des Parks gibt es viel zu sehen. Wir empfehlen euch unbedingt die längste Wanderroute zu nehmen – es lohnt sich! An einigen Stellen kann man auch mit einem kostenlosen Bus zurückfahren.

Da dieser Park weltberühmt ist solltet ihr unbedingt so früh wie möglich anreisen! Je nach Reisesession sind hier sehr viele Menschen zur Mittagszeit unterwegs.

  • Wasserfälle Nationalpark Plitvicer Seen
  • Untere Seen Nationalpark Plitvicer Seen
  • Wasserfälle Nationalpark Plitvicer Seen
  • Nationalpark Plitvicer Seen - Untere Seen
  • Nationalpark Plitvicer Seen - Obere Seen

Bärenrefugium von Kuterevo

Bärenrefugium von Kuterevo

Da wir auf dem Rückweg noch Zeitpuffer hatten, wollten wir unbedingt noch zum Bärenrefugium von Kuterevo. In dieser privaten Bärenkinder-Rettungsstation befinden sich viele junge Braunbären, die durch äußerliche Umstände von ihrer Mutter getrennt worden sind und ohne Hilfe nicht in der Wildnis überlebt hätten. Die große Bären Auffangstation ist privat finanziert und auf jeden Fall einen Besuch wert!

Fazit

Wie bereits am Anfang des Beitrags erwähnt, muss man die Orte nicht zwingend in dieser Reihenfolge abfahren und spiegeln nur unsere persönliche Reiseroute wieder.

Wir hoffen, dass wir euch mit unserem Reisebericht einige gute Inspirationen für euren anstehenden Kroatien Urlaub geben konnten und wünschen euch viel Spaß beim Reisen!

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Slowenien 🌲💚

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Sonnenweg Hasliberg

Eckdaten zur Wanderung auf dem Sonnenweg

Ausgangspunkt: gebührenpflichtiger Parkplatz an der Talstation „Hasliberg Twing“

Länge: 5,8 Kilometer (einfache Strecke)

Aufstieg: 530 Meter

Abstieg: 120 Meter

Wanderzeit: ca. 2 Stunden (einfache Strecke)

Schwierigkeitsgrad: leicht

Der Sonnenweg ist ein Höhenwanderweg auf dem Hasliberg. Das Haslital liegt zwischen Interlaken und Luzern im östlichen Berner Oberland inmitten der Schweiz. Vom Aussichtspunkt Planplatten hat man einen tollen Rundblick auf die Berner Hochalpen.

Ausgangspunkt der Wanderung im Haslital

Ausgangspunkt unserer Wanderung auf dem Sonnenweg war die Talstation „Hasliberg Twing“. Vor Ort gibt es einen gebührenpflichtigen Parkplatz. Die Station ist auch mit dem Bus zu erreichen.

Mit der Gondel geht es in ca. 10 Minuten hoch auf die Plattform Käserstatt.

Ein Retourticket kostet im Sommer (Samstag, 13. Juni – Sonntag, 25. Oktober – Stand 2020) 28 CHF pro Erwachsenen.

Die Bahn fährt täglich von 8:30 Uhr bis 17:00 Uhr. Die letzte Fahrt ab Twing ist um 16:45 Uhr.

Mehr Informationen zur Gondelbahn findet ihr unter:

Betriebszeiten: https://www.meiringen-hasliberg.ch/de/Sommer/Information/Betriebszeiten

Tarife: https://www.meiringen-hasliberg.ch/de/Info/Tickets/Tarife_Sommer

Wir haben uns dazu entschieden bis zu den Planplatten und wieder zurück zu laufen. Alternativ hat man jedoch auch die Möglichkeit von der Bergstation „Alpentower“ runter bis zur Talstation „Hasliberg Reuti“ oder weiter runter bis nach Meiringen zu fahren.

Die Wanderung im Haslital

Von der Bergstation Käserstatt folgt man der Beschilderung in Richtung Planplatten. Ca. 100 Meter von der Bergstation entfernt, gelangt man durch ein kleines Weidetor auf den richtigen Weg.

Weidetor auf dem Sonnenweg
Sonnenweg

Der Wanderweg hat einen leichten Aufstieg und vereinzelt ebene Etappen. Im Sommer ist hier die Sonne nicht zu unterschätzen. Einen schattigen Platz haben wir erst nach über der halben Strecke am Hääggenstubeli Hasliberg gefunden. Hier kann man sich kurz stärken und auch eine Toilette ist vor Ort. Jedoch hat man auch die Möglichkeit am Alpentower am Ende der Strecke einzukehren.

  • Sonnenweg - Hasliberg
  • Hääggenstubeli Hasliberg

Während der Wanderung bietet sich ein herrlicher Ausblick. In der bunten Alpenflora sind viele Insekten zuhause. Mit etwas Glück bekommt ihr auch ein Murmeltier zu Gesicht. Wir haben es kurz nach dem Weidetor unterhalb des Wanderwegs nahe einem kleinen See entdeckt.

  • Murmeltier auf dem Hasliberg
  • Libelle auf dem Hasliberg

Kurz vor dem Alpentower wird es etwas steiler, aber zur Belohnung erwartet euch hinter dem Alpentower ein tolles Panorama auf die schneebedeckten Felsriesen der Berner Hochalpen. Von hier starten auch viele Paraglider ihren Rundflug über den Hasliberg.

Zurück zur Bergstation Käserstatt haben wir, wie bereits oben beschrieben, den selben Weg zurück genommen.


Unser Feedback

Im Haslital gibt es viel zu entdecken, wir freuen uns schon auf unseren nächsten Ausflug ins Berner Oberland.

  • Sonnencreme und ausreichend Trinken dürfen nicht fehlen.
  • Die Wanderung eignet sich auch für Familien, jedoch nicht mit Kinderwagen.
  • Nach der Wanderung empfiehlt sich ein Abstecher zum Brienzersee. Dort kann man kostenfrei auf dem Parkplatz Wycheley Süd 900 direkt an einer Badestelle parken.

Weitere Fotos unserer Wanderung

  • Hasliberg - Sonnenweg, Ausblick von einer Bank
  • Hasliberg - Sonnenweg - Planplatten
  • Hasliberg - Sonnenweg - grasende Kühe auf einer Alm.

Weitere schöne Ausflüge in der Schweiz findest du hier!

Wanderung zum Lej Muragl

Eckdaten zur Wanderung auf dem Muottas Muragl

Ausgangspunkt: kostenloser Parkplatz an der Talstation Punt Muragl

Länge: 7 Kilometer (hin- & zurück)

Höhenmeter : ca. 250 Meter

Wanderzeit: ca. 2,5 Stunden (hin- und zurück)

Schwierigkeitsgrad: leicht

Der Lej Muragl ist ein kleiner See auf dem Muottas Muragl. Er liegt auf 2,713 Meter Höhe über dem Meeresspiegel. Der Muottas Muragl ist ein beliebtes Ausflugsziel im Engadin, dem Hochtal im schweizerischen Kanton Graubünden. Wusstet ihr, dass der Kanton Graubünden eines der höchstgelegenen bewohnten Täler Europas ist?

Ausgangspunkt der Wanderung im Endgadin

Ausgangspunkt der Wanderung zum Spiegelsee ist der Parkplatz an der Talstation Punt Muragl, welche nahe des Orts St. Moritz liegt.

Die Talstation Punt Maragl ist auch mit dem Bus zu erreichen. Informationen hierzu findet ihr auf: https://engadinbus.ch/online-fahrplan.

Mit der Bergbahn geht es in 10 Minuten ca. 718 Meter hoch auf den Muottas Muragl. Im Sommer kostet ein Retourticket für einen Erwachsenen 35 CHF (Stand August 2020). Ab 18 Uhr sogar nur 15 CHF. Die Bergbahn fährt ab 7:45 Uhr jede halbe Stunde. Die letzte Talfahrt ist um 23:00 Uhr. Hier lohnt sich die Anreise also auch noch am späten Nachmittag.

Wanderung zum Alpensee Lej Muragl

Mit der Bergbahn auf dem Muottas Muragl angekommen, sollte man erst einmal die Aussicht auf das Engadiner Seenplateau genießen.

Aussicht auf das Engadiner Seenplateau
 Aussichtsplattform des Romantik Hotels Muottas Muragl 

Die Wanderung beginnt links oberhalb des Panoramawegs. Ab hier folgt ihr der Beschilderung. Verlaufen könnt ihr euch nicht, denn es geht die ganze Zeit gerade aus. Zwischendurch erwarten euch kurze Streckenabschnitte mit einer leichten Steigung.

Auf dem Weg kommt ihr an Pferden und Kühen vorbei. Und mit etwas Glück entdeckt ihr oberhalb des Wanderwegs, die vielen Murmeltiere, welche dort hausen.

Nach ca. einer Stunde seid ihr am schönen Bergsee, dem Lej Muragl angekommen.

Zurück nehmt ihr den selben Weg. Wer bis jetzt noch kein Murmeltier entdeckt hat, hat jetzt nochmal die Gelegenheit.

Wieder an der Bergstation angekommen, kann man sich im Panoramarestaurant noch etwas stärken, bevor es wieder runter ins Tal geht.

Unsere Tipps für den Ausflug zum Lej Muragl

  • Da die Bergbahn bis 23 Uhr abends fährt, lohnt es sich auch noch am Nachmittag mit der Wanderung zu beginnen.
  • Wind- und wasserfeste Kleidung, denn auf 2.700 m ü.M. gerät man schnell mal in eine Wolke.
  • Festes Schuhwerk.
  • Sonnencreme und ausreichend Trinken dürfen nicht fehlen.
  • Die Nacht haben wir auf dem Campingplatz Chapella verbracht. Diesen können wir euch von Herzen weiterempfehlen. Wer mit dem Zelt unterwegs ist, sollte sich nachts jedoch gut eindecken, denn es wird im Hochtal ziemlich kühl. Wenigstens gibt es dafür keine Mücken.

Weitere Fotos unserer Wanderung

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Triftbrücke – Wanderhighlight im Gadmertal

Eckdaten: Wanderung zur Triftbrücke

Ausganspunkt: Triftbahn – Sustenstrasse, 3863 Gadmen, Schweiz

Länge: 2,8 km einfache Strecke

Wanderzeit: 1,5 Stunden Wanderzeit zur Triftbrücke von der Bergstation aus.

Höhenmeter: ca. 430 m

Schwierigkeitsgrad: mittelschwer (Kategorie T2 lt. SAC-Wanderskala)

Die Triftbrücke ist eine 170 m lange Hängebrücke im Gadmertal. Sie ist 100 m hoch und führt über den gleichnamigen Wildfluss Triftwasser, der aus dem Triftgletscher entspringt.

Vorbild für die heutige Triftbrücke waren die nepalesischen Dreiseilbrücken.

Ausgangspunkt der Wanderung zur Triftbrücke

Ausgangspunkt der Wanderung ist die Triftbahn in der Gemeinde Gadmen. Von hier aus bringt euch eine kleine Gondel bis zur Triftbahn Bergstation (1350 m).

Achtung: Reserviert unbedingt einen Tag vor dem geplanten Reiseantritt Bahntickets bei der Triftbahn! Die Gondel fasst maximal 8 Personen und die Bahn fährt nur im 12 Minuten Takt. Somit sind die Kapazitäten der Bahn sehr schnell ausgelastet.

Tickets könnt ihr hier reservieren: https://www.grimselwelt.ch/bahnen/triftbahn

Retourticket für einen Erwachsenen kostet 24 CHF (Stand: August 2020).

Auf dem Weg zur Triftbahn Bergstation
Auf dem Weg zur Triftbahn Bergstation

Plant unbedingt bei der Reservierung genug Zeit ein! Wir empfehlen hier mindestens 4 Stunden (3 Stunden Wanderzeit und 1 Stunde für mögliche Pausen). Seid ihr etwas langsamer im Wandern, dann entsprechend mehr.

Der Wanderweg zur Triftbrücke

An der Triftbahn Bergstation geht die eigentliche Wanderung dann los. Übrigens: bei gutem Wetter versorgt euch ein kleiner Imbissstand direkt an der Bergstation mit Getränken und Speisen.

Von der Bergstation aus führen erstmal einige steile Treppenstuffen nach unten, bis ihr am Triftwasser angelangt seid. Hier führt eine kleine Brücke direkt über den Fluss, wo bereits der erste steile Abschnitt der Wanderung beginnt.

Der Fluss "Triftwasser"
Der Fluss „Triftwasser“

Der Weg ist insgesamt ziemlich steinig und öfter auch rutschig wegen dem Geröl und Kies. Wie immer empfehlen wir bei einer solchen Wanderung festes Schuhwerk und auf weiche Sneaker zu verzichten.

Bereits nach dem ersten steileren Abschnitt hat man eine schöne Aussicht in das Tal. Von oben sieht man den Fluss sowie die Bergstation.

Blick auf die Triftbahn Bergstation und den Fluss "Triftwasser"
Blick auf die Triftbahn Bergstation und den Fluss „Triftwasser“

Auf dem Weg zur Triftbrücke begegnen wir noch einigen interessanten Stellen. Unter anderem müssen wir auch einen kleinen Gletscherbach überqueren.

Gletscherbach im Gadmertal
Gletscherbach im Gadmertal

Insgesamt bietet die Wanderung sehr schöne Aussichten. Den ganzen Weg über hat man schöne Aussichtspunkte, von denen man die Natur genauer erkunden kann. Die Landschaft in dieser Umgebung ist besonders durch große Felsen geprägt. Die großen Felsen sind auch direkt an der Wanderstrecke und auf einige kann man auch hoch „klettern“.

Wanderweg zur Triftbrücke
Wanderweg zur Triftbrücke

Ca. 30 Minuten vor der Brücke ergibt sich die Gelegenheit zur Trifthütte zu laufen. Der Aufstieg dorthin ist allerdings erschwerlich und dauert einige Stunden. Unerfahrenen und weniger konditionierten Wanderern können wir die weiterführende Wanderung zur Hütte nicht empfehlen.

Angekommen an der berühmten Hängebrücke wird euch erstmal der wunderschöne Triftgletschersee auffallen. Der Gletschersee befindet sich direkt hinter der Triftbrücke und ist umschlossen von imposanten Gebirgen.

Blick auf den Triftgletschersee
Blick auf den Triftgletschersee

Die Überquerung der Triftbrücke kostet für viele Leute Überwindung. Direkt über eine Schlucht führt die Hängebrücke 100 Meter über dem Triftwasser auf die andere Seite.

Überquerung der Triftbrücke
Überquerung der Triftbrücke

Nach Überquerung der Brücke könnt ihr euch entweder auf den Rückweg zur Bergstation machen oder ihr folgt einer weiterführenden Wanderung zur Windegghütte. Uns hat der Ausblick an der Triftbrücke gelangt und wir haben uns auf den Weg zurück zur Bergstation gemacht.

Murmeltiere im Gadmertal

Mit ein wenig Glück, könnt ihr auf dem Weg zur Triftbrücke auch Murmeltiere entdecken. Diese sind am Anfang des Weges auf der rechten Seite zwischen den Felsen ansässig. Schaut einfach ab und zu durch die Felsspalten am Wegesrand und und wenn ihr Glück habt, seht ihr Murmeltiere.

Murmeltiere im Gadmertal
Murmeltiere im Gadmertal

Fazit: Triftbrücke im Gadmertal

Die Fahrt mit der Triftbahn über die gleichnamige Triftschlucht ist wirklich sehr einzigartig und abenteurlich. Von der Bergstation bis zur Triftbrücke hatte man immer eine tolle Aussicht ins Gadmertal. Insgesamt ist die Wanderung durch die umgebende Natur extrem schön. Das Highlight ist natürlich die Überquerung der Hängebrücke am Ende der Wanderung und die Aussicht auf den Triftgletschersee.

Kurzum: Wer keine Angst vor der Höhe hat und nach einem kleinen Abenteuer im Berner Oberland sucht, sollte unbedingt das Gadmertal besuchen!

Weitere Bilder der Wanderung:

Wanderung zur Kebema Panoramabrücke

Eckdaten: Wanderung zur Zillertaler Hängebrücke

Ausgangspunkt: kostenloser Parkplatz am Schlegeisspeicher (Stausee) im Zillertal.

Länge: 7 Kilometer (hin- & zurück)

Höhenmeter : ca. 650 Meter

Wanderzeit: 120 – 180 Minuten jeweils für den Auf- & Abstieg.

Schwierigkeitsgrad: mittelschwer (Kategorie T2 lt. SAC-Wanderskala)

Die Kebema Panoramabrücke liegt auf einer Höhe von 2.389 Metern oberhalb der Olpererhütte. Sie bietet einen atemberaubenden Ausblick auf den türkisblauen Schlegeisspeicher und die Zillertaler Alpen. Was man zunächst für einen Geheimtipp am Ende des Zillertals halten könnte, ist mittlerweile ein beliebter Instagram-Hotspot. Doch zur richtigen Zeit ist die Wanderung zur Zillertaler Hängebrücke ein echtes Highlight.

Ausgangspunkt der Wanderung zur berühmten Kebema Panoramabrücke

Ausgangspunkt der Wanderung zur Hängebrücke ist der Parkplatz am Schlegeisspeicher, welcher sich am Ende des Zillertals befindet.

Von Mayrhofen aus fährt man mit dem Auto vorbei am Ort Ginzling bis zur Mautstelle. Ab hier beginnt die mautpflichtige Schlegeis Alpenstraße. Hierbei handelt es sich um eine einspurige Straße mit einer Länge von ca. 7 km. Ein Ampelsystem regelt die einwandfreie Durchfahrt. Hier ist jedoch mit einer Wartezeit von bis zu 15 Minuten zu rechnen. Bezahlt wird die Maut direkt am Startpunkt der Mautstraße. Hierzu kommt ein Mitarbeiter direkt ans Auto.

Mit dem PKW kostet die Maut 14 € (Stand August 2020). Hier ist nur Barzahlung möglich. Wer früh morgens kommt, sollte das Geld am besten passend haben.

Im Juli und August ist die Mautstation von 6 – 18 Uhr geöffnet. Außerhalb der Hauptsaison von 7 – 18 Uhr. Zwischen November und April ist die Straße je nach Schneelage geschlossen.

Achtung: Laut der Homepage der Verbund AG ist eine Sperrung der Straße zwischen  11 und 14 Uhr aufgrund von Überlastung der Parkflächen möglich.  Die Auffahrt mit Campingbussen ist ggf. nicht möglich. (Stand August 2020).

Ab Mayrhofen oder Ginzling ist der Schlegeisspeicher auch mit dem Bus zu erreichen.

Aktuelle Informationen findet man auf der Homepage der Verbund AG: https://www.verbund.com/de-at/ueber-verbund/besucherzentren/schlegeis

Wanderung zur Kebema Panoramabrücke

Vom Parkplatz aus wandert man zunächst ca. 100 Meter durch einen Waldabschnitt. Die meiste Zeit geht der Weg steil und in Serpentinen bergauf. Größere Steinstufen prägen den Weg. Den Großteil der Stecke läuft man bei schönem Wetter in der prallen Sonne. Daher sollte man unbedingt Sonnencreme dabeihaben.

  • Aufstieg zur Olpererhütte
  • Aufstieg zur Olpererhütte, im Hintergrund ein Gletscherfluss

 

Verlaufen kann man sich eigentlich nicht, denn es geht immer geradeaus. Zwischendurch gibt es einige Bänke auf denen man sich für eine Verschnaufpause kurz niederlassen kann. Der Ausblick ist schon während der Wanderung genial, denn schnell hat man eine tolle Aussicht auf den Schlegeisspeicher.

Ausblick auf den Schlegeisspeicher während der Wanderung zur Kebema Panoramabrücke
Ausblick auf den Schlegeisspeicher während der Wanderung zur Kebema Panoramabrücke

Hat man die Olpererhütte erreicht, ist man so gut wie am Ziel. Oberhalb der Hütte befindet sich die Hängebrücke.

Die Olpererhütte liegt am Fernwanderweg von München nach Venedig (Berliner Höhenweg) und ist ein beliebter Zwischenstopp für viele Wanderer. Auch wir haben uns hier kurz mit einem Tee aufgewärmt.

Blick auf die Blick auf die Olpererhütte, im Hintergrund der Schlegeisspeicher
Blick auf die Olpererhütte, im Hintergrund der Schlegeisspeicher

Lange Wartezeiten an der Hängebrücke

Im Internet liest man immer wieder von Wartezeiten an der Brücke von bis zu zwei Stunden. Geschuldet sei dies der zahlreichen Fotosessions von Instagram-Bloggern.

Diese Erfahrung können wir (zum Glück) nicht teilen. Wahrscheinlich kam es uns zu Gute, dass wir unter der Woche, vor Beginn der Sommerferien und bereits vor 10 Uhr am Vormittag dort waren. Jedoch sollte man sich von der negativen Erfahrungen anderer nicht all zu sehr abschrecken lassen.

Die Wanderung mit ihrem atemberaubenden Ausblick auf die Zillertaler Alpen und den Schlegeisspeicher bleibt einzigartig und auf jeden Fall empfehlenswert.

Instagram Hot-Spot: Kebema Panoramabrücke im Zillertal
Instagram Hot-Spot: Kebema Panoramabrücke im Zillertal

Unsere Tipps für die Kebema Panoramabrücke

  • Am besten startet ihr mit der Wanderung so früh wie möglich. Da die Kebema Panoramabrücke inzwischen ein echter Instagram-Hotspot ist, ist dementsprechend auch viel los.
  • Wir waren im Juni dort und können daher nur empfehlen, die Wanderung außerhalb der Sommerferien anzutreten.
  • Sonnencreme und ausreichend Trinken dürfen nicht fehlen.
  • Windfeste Kleidung (ggf. auch Wechselkleidung)
  • Festes Schuhwerk (keine Sneaker). Sollte eigentlich selbstverständlich sein.

Weitere Fotos unserer Wanderung

  • Staudamm Schlegeisspeicher
  • Wanderstrecke zur Olpererhütte
  • Tal unterhalb der Olpererhütte

Weitere schöne Ausflüge in Österreich findest du hier!

Radtour Gaistal: Mit dem Fahrrad durch das Almenparadies Gaistal

Eckdaten: Radtour Gaistal

Ausgangspunkt: Parkplatz Salzbach, Klamm 1, 6105 Leutasch, Österreich

Ziel: Seebensee (Optional: Coburger Hütte)

Länge der Radstrecke: ca. 30 km (hin & zurück)

Höhenmeter: 422 m

Dauer der Radtour: 2 – 2,5 Stunden Fahrzeit mit mit dem E-Bike. Ohne E-Bike entsprechend dem Fitnesslevel

Die Fahrradtour führt quer durch das idylische Gaistal inmitten von Tirol und endet am berühmten Seebensee. Beim Seebensee kann man entweder zurück zum Ausgangspunkt radeln oder noch schnell zur Coburger Hütte hochlaufen, von der man einen spektakulären Blick auf den Seebensee hat.

Mit dem Fahrrad zum Seebensee
Mit dem Fahrrad zum Seebensee

Die Radtour durch das Gaistal zum Seebensee

Am Parkplatz Salzbach fängt die Fahrradtour an. Falls ihr mit dem Auto anreist befinden sich auf dem Weg dorthin noch mehrere Parkplätze die ihr benutzen könnt.

Direkt am Parkplatz folgt ihr der Ausschilderung in Richtung Coburger Hütte. Fast den ganzen Weg über hält man sich gerade aus. Ein Großteil des Weges besteht aus Schotter. Daher ist es ratsam diese Strecke mit entsprechenden Mountainbikes zu befahren.

Fahrradweg durch das Gaistal
Fahrradweg durch das Gaistal

Das Gaistal zeichnet sich besonders durch die idylische und ruhige Lage aus. Man fährt durch ein wunderschönes und imposantes Tal, umgeben von hohen Bergen. Auf dem Weg zum Seebensee werden euch einige grasende Kühe über den Weg laufen.

grasende Kühe im Gaistal
grasende Kühe im Gaistal

Solltet ihr auf der Tour Hunger oder Durst verspüren, können mehrere Almen auf dem Weg Abhilfe schaffen. Die Seebenalm und Gaistalalm sind direkt an der Fahrradstrecke und versorgen euch mit Speis und Trank.

Die ganze Strecke zum Seebensee beträgt ca. 14 km und die Wege bis dahin sind durchgehend gut befahrbar. Einige steilere Abschnitte sind vorhanden, die aber mit einem E-Bike ziemlich gut zu bewältigen sind.


Angekommen am Seebensee könnt ihr erstmal den einzigartigen Anblick genießen. Um den See herum stehen genug Bänke um sich kurz auszuruhen. Der Seebensee ist wirklich einer der schönsten Seen in Österreich. Bei richtigen Lichtbedingungen spiegeln sich die gegenüberliegen Gebirge im Wasser und bieten so ein unbeschreibliches Bild.

Der Seebensee mit gespiegeltem Gebirge
Der Seebensee mit gespiegeltem Gebirge

Nun habt ihr die Wahl: Mit dem Fahrrad zurück zum Ausgangspunkt oder eine weiterführende Wanderung zur Coburger Hütte, von der man einen schönen Blick auf den Seebensee hat. Zudem erwartet euch oben noch der kleinere Drachensee.

Die Rückfahrt ist dank der zurückgelegten Höhenmetern ziemlich einfach. Den größten Teil der Fahrt braucht man nicht mal in die Pedale zu treten.

Weiterführende Wanderung zur Coburger Hütte

Falls ihr euch entscheidet noch zur Coburger Hütte zu laufen, könnt ihr euer Fahrrad knapp hinter dem Seebensee abstellen. Hier gibt es mehre Möglichkeiten um euer Fahrrad sicher abzustellen.

Der Aufstieg zur Coburger Hütte führt ca 250 Höhenmeter hinauf. Der Weg ist steinig und größtenteils aus Schotter. In ca. 35 Minuten seid ihr an der Coburger Hütte angekommen.

Aufstieg zur Coburger Hütte
Aufstieg zur Coburger Hütte

Die Coburger Hütte bietet euch eine gute warme Küche sowie kalte Getränke um den Durst zu löschen. Vor der Hütte stehen genügend Bänke und Tische zur Verfügung. Außerdem befindet sich direkt an der Hütte auch der Drachensee, den ihr bei einem kalten Durstlöscher bewundern könnt.

Ausblick von der Coburger Hütte auf den Seebensee.
Ausblick von der Coburger Hütte auf den Seebensee. Im Hintergrund ist die Zugspitze zu sehen.

Fazit: Radtour Gaistal

Die Radtour durch das Gaistal mit anschließender Wanderung zur Coburger Hütte ist ein absolutes Muss wenn man sich in Tirol und Umgebung befindet. Der Seebensee ist wirklich ein Ort, den man gesehen haben muss. Die einzigartige Lage inmitten der Tiroler Berge macht ihn nicht umsonst zu einem der meistfotografiertesten Seen Österreichs.

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Wanderung zur Rofanspitze

Eckdaten: Wanderung zur Rofanspitze

Ausganspunkt: Rofan Seilbahn – Achensee Str. 10, 6212 Maurach, Österreich

Länge: ca. 4 km einfache Strecke

Wanderzeit: 3 – 4 Stunden mit einigen Pausen (hin & zurück)

Höhenmeter: ca. 450 m

Schwierigkeitsgrad: mittelschwer

Die Rofanspitze liegt 2259 m über Normalnull und befindet sich im gleichnamigen Rofangebirge.

Ausgangspunkt der Wanderung zur Rofanspitze

Ausgangspunkt der Wanderung zur Rofanspitze ist die Rofan Seilbahn am Achensee. Von dort aus fährt man mit einer sehr schnellen Seilbahn in nur wenigen Minuten auf ca. 1830 m Höhe. Auf dieser Höhe hat man einen unbeschreiblich schönen Ausblick auf den Achensee. Ab der Erfurter Hütte folgt Ihr nun dem Wanderweg E4.

Wanderweg zur Rofanspitze

Die Wanderung zur Rofanspitze ist eine der beliebtesten Wanderungen im Rofangebirge. Der zunächst flache und unbeschwerliche Weg wird nach einigen hundert Metern zu einem steinigen und steileren Aufstieg.

Der folgende steile Abschnitt dauert ca 15 Minuten und bedarf guter Trittsicherheit. Dieser Weg besteht aus Felsen und Steinen unterschiedlichster Größe. Geht mit dem Tempo lieber etwas runter und achtet auf eure Schritte. Feste Wanderschuhe werden hier empfohlen. Eine Wanderung mit Sneakern oder ähnlichen Schuhen können wir hier nicht empfehlen, da die weiche Sohle keinen stabilen Halt auf diesem Weg garantiert.

Steiler und steiniger Wegesabschnitt zur Rofanspitze

Nach dem steilen Abschnitt erwartet euch ein wunderschönes Tal mit einer einzigartigen Landschaft. Vorbei geht es an einem Teil des Rofan Klettersteigs (5-Gipfel Klettersteig), wofür das Rofangebirge sehr bekannt ist.

Im Sommer begegnen euch im Tal eine Vielzahl an bunten Blüten. Die Farben der Blüten sind überwältigend. Es macht Spaß nach den verschiedenen Talblumen Ausschau zu halten.

  • Blumenvielfalt im Rofangebirge
  • Blumenvielfalt im Rofangebirge
  • Blumenvielfalt im Rofangebirge
  • Blumenvielfalt im Rofangebirge
  • Blumenvielfalt im Rofangebirge
  • Blumenvielfalt im Rofangebirge
  • Blumenvielfalt im Rofangebirge
  • Blumenvielfalt im Rofangebirge
  • Blumenvielfalt im Rofangebirge
  • Blumenvielfalt im Rofangebirge
  • Blumenvielfalt im Rofangebirge
  • Blumenvielfalt im Rofangebirge

Nach dem längeren Weg im Tal geht es nochmal kurz nach oben, bevor ihr die Rofanspitze zum ersten Mal sehen könnt. Gleichzeitig könnt ihr auch noch von oben einen Blick ins Tal werfen.

Talblick auf dem Weg zur Rofanspitze

Nun geht es einen schmalen Trampelpfad am Hang entlang. Auf der rechten Seite hat man einen tollen Ausblick auf den Gruber See. Schaut man nach vorne, sieht man bereits die Rofanspitze. Der Trampelpfad führt hinter den Berg.

Hinter der Rofanspitze liegen im Sommer meistens noch einige größere Gletscher. Von hier aus führt auch eine weiterführende Wanderung zum Zireiner See. Jedoch sollte man wirklich sehr trittsicher und schwindelfrei sein, bevor man zum Zireiner See wandert, da der Weg dorthin ziemlich anspruchsvoll ist. In unserem Falle war der Anfang des Weges sogar von einem Gletscher komplett eingeschlossen, somit eine Begehung unmöglich.

Der letzte Wegesabschnitt führt direkt zur Rofanspitze. Direkt über den Kamm läuft man hier mit einer atemberaubenden Aussicht in alle Himmelsrichtungen. Auch im Sommer kann es hier ziemlich windig werden, deshalb empfehlen wir trotz hohen Temperaturen sicherheitshalber eine Windjacke mitzunehmen.

Die Rofanspitze

Das Gipfelkreuz steht auf einem größeren Felsen. Um zum Gipfelkreuz zu gelangen muss man mit Armen und Beinen hochklettern. Keine Sorge, die Klettereinheit ist relativ leicht und der Felsen nicht hoch. Am Gipfelkreuz selber hat man den besten Blick auf das Rofangebirge, den man sich überhaupt vorstellen kann.

Blick von der Rofanspitze mit Gipfelkreuz

Direkt unter den Gipfelkreuz befindet sich eine größere Wiese im Abhang auf der man wunderbar ein längeres Picknick zur Stärkung tätigen kann. Hier werden euch wahrscheinlich einige hungrige Amseln begegnen, die einen Teil eures Proviants abhaben wollen. Von der Wiese hat man einen guten Blick auf den zuvor gesehenen Gruber See.

Amseln an der Rofanspitze
Amseln an der Rofanspitze

Jetzt könnt Ihr euch entweder einer weiterführenden Wanderung durch das wunderschöne Rofangebirge anschließen oder wieder auf den Rückweg zur Seilbahn machen.

Fazit: Wanderung zur Rofanspitze

Diese Wanderung war bis jetzt eine unserer schönsten Wanderungen. Auch wenn die die Strecke hin und zurück nur 3 – 4 Stunden dauert, sieht man in dieser Zeit unbeschreiblich viel des Rofangebirges. Besonders beeindruckt hat uns die farbenfrohe Vegetation. Am Wegesrand sieht man zahlreiche bunte Blüten in den unterschiedlichsten Farben und Formen.

Genau so beeindruckend ist die Aussicht der Wanderung. Sei es auf der Rofanspitze selber oder auf dem Weg dorthin. Auf dem ganzen Weg zum Gipfel entdeckt man neue, tolle Aussichten auf das Rofangebirge.

Wer sich also nicht vor einigen Höhenmetern scheut und in kürzester Zeit viel vom Rofangebirge sehen will, sollte unbedingt diese Wanderstrecke angehen. Wir wünschen euch viel Spaß auf dieser einzigartigen und wunderschönen Strecke.


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