Sonnenweg Hasliberg

Eckdaten zur Wanderung auf dem Sonnenweg

Ausgangspunkt: gebührenpflichtiger Parkplatz an der Talstation „Hasliberg Twing“

Länge: 5,8 Kilometer (einfache Strecke)

Aufstieg: 530 Meter

Abstieg: 120 Meter

Wanderzeit: ca. 2 Stunden (einfache Strecke)

Schwierigkeitsgrad: leicht

Der Sonnenweg ist ein Höhenwanderweg auf dem Hasliberg. Das Haslital liegt zwischen Interlaken und Luzern im östlichen Berner Oberland inmitten der Schweiz. Vom Aussichtspunkt Planplatten hat man einen tollen Rundblick auf die Berner Hochalpen.

Ausgangspunkt zur Wanderung im Haslital

Ausgangspunkt unserer Wanderung auf dem Sonnenweg war die Talstation „Hasliberg Twing“. Vor Ort gibt es einen gebührenpflichtigen Parkplatz. Die Station ist auch mit dem Bus zu erreichen.

Mit der Gondel geht es in ca. 10 Minuten hoch auf die Plattform Käserstatt.

Ein Retourticket kostet im Sommer (Samstag, 13. Juni – Sonntag, 25. Oktober – Stand 2020) 28 CHF pro Erwachsenen.

Die Bahn fährt täglich von 8:30 Uhr bis 17:00 Uhr. Die letzte Fahrt ab Twing ist um 16:45 Uhr.

Mehr Informationen zur Gondelbahn findet ihr unter:

Betriebszeiten: https://www.meiringen-hasliberg.ch/de/Sommer/Information/Betriebszeiten

Tarife: https://www.meiringen-hasliberg.ch/de/Info/Tickets/Tarife_Sommer

Wir haben uns dazu entschieden bis zu den Planplatten und wieder zurück zu laufen. Alternativ hat man jedoch auch die Möglichkeit von der Bergstation „Alpentower“ runter bis zur Talstation „Hasliberg Reuti“ oder weiter runter bis nach Meiringen zu fahren.

Die Wanderung im Haslital

Von der Bergstation Käserstatt folgt man der Beschilderung in Richtung Planplatten. Ca. 100 Meter von der Bergstation entfernt, gelangt man durch ein kleines Weidetor auf den richtigen Weg.

Weidetor auf dem Sonnenweg
Sonnenweg

Der Wanderweg hat einen leichten Aufstieg und vereinzelt ebene Etappen. Im Sommer ist hier die Sonne nicht zu unterschätzen. Einen schattigen Platz haben wir erst nach über der halben Strecke am Hääggenstubeli Hasliberg gefunden. Hier kann man sich kurz stärken und auch eine Toilette ist vor Ort. Jedoch hat man auch die Möglichkeit am Alpentower am Ende der Strecke einzukehren.

  • Sonnenweg - Hasliberg
  • Hääggenstubeli Hasliberg

Während der Wanderung bietet sich ein herrlicher Ausblick. In der bunten Alpenflora sind viele Insekten zuhause. Mit etwas Glück bekommt ihr auch ein Murmeltier zu Gesicht. Wir haben es kurz nach dem Weidetor unterhalb des Wanderwegs nahe einem kleinen See entdeckt.

  • Murmeltier auf dem Hasliberg
  • Libelle auf dem Hasliberg

Kurz vor dem Alpentower wird es etwas steiler, aber zur Belohnung erwartet euch hinter dem Alpentower ein tolles Panorama auf die schneebedeckten Felsriesen der Berner Hochalpen. Von hier starten auch viele Paraglider ihren Rundflug über den Hasliberg.

Zurück zur Bergstation Käserstatt haben wir, wie bereits oben beschrieben, den selben Weg zurück genommen.


Unser Feedback

Im Haslital gibt es viel zu entdecken, wir freuen uns schon auf unseren nächsten Ausflug ins Berner Oberland.

  • Sonnencreme und ausreichend Trinken dürfen nicht fehlen.
  • Die Wanderung eignet sich auch für Familien, jedoch nicht mit Kinderwagen.
  • Nach der Wanderung empfiehlt sich ein Abstecher zum Brienzersee. Dort kann man kostenfrei auf dem Parkplatz Wycheley Süd 900 direkt an einer Badestelle parken.

Weitere Fotos unserer Wanderung

  • Hasliberg - Sonnenweg, Ausblick von einer Bank
  • Hasliberg - Sonnenweg - Planplatten
  • Hasliberg - Sonnenweg - grasende Kühe auf einer Alm.

Weitere schöne Ausflüge in der Schweiz findest du hier!

Wanderung zum Lej Muragl

Eckdaten zur Wanderung auf dem Muottas Muragl

Ausgangspunkt: kostenloser Parkplatz an der Talstation Punt Muragl

Länge: 7 Kilometer (hin- & zurück)

Höhenmeter : ca. 250 Meter

Wanderzeit: ca. 2,5 Stunden (hin- und zurück)

Schwierigkeitsgrad: leicht

Der Lej Muragl ist ein kleiner See auf dem Muottas Muragl. Er liegt auf 2,713 Meter Höhe über dem Meeresspiegel. Der Muottas Muragl ist ein beliebtes Ausflugsziel im Engadin, dem Hochtal im schweizerischen Kanton Graubünden. Wusstet ihr, dass der Kanton Graubünden eines der höchstgelegenen bewohnten Täler Europas ist?

Ausgangspunkt der Wanderung im Endgadin

Ausgangspunkt der Wanderung zum Spiegelsee ist der Parkplatz an der Talstation Punt Muragl, welche nahe des Orts St. Moritz liegt.

Die Talstation Punt Maragl ist auch mit dem Bus zu erreichen. Informationen hierzu findet ihr auf: https://engadinbus.ch/online-fahrplan.

Mit der Bergbahn geht es in 10 Minuten ca. 718 Meter hoch auf den Muottas Muragl. Im Sommer kostet ein Retourticket für einen Erwachsenen 35 CHF (Stand August 2020). Ab 18 Uhr sogar nur 15 CHF. Die Bergbahn fährt ab 7:45 Uhr jede halbe Stunde. Die letzte Talfahrt ist um 23:00 Uhr. Hier lohnt sich die Anreise also auch noch am späten Nachmittag.

Wanderung zum Alpensee Lej Muragl

Mit der Bergbahn auf dem Muottas Muragl angekommen, sollte man erst einmal die Aussicht auf das Engadiner Seenplateau genießen.

Aussicht auf das Engadiner Seenplateau
 Aussichtsplattform des Romantik Hotels Muottas Muragl 

Die Wanderung beginnt links oberhalb des Panoramawegs. Ab hier folgt ihr der Beschilderung. Verlaufen könnt ihr euch nicht, denn es geht die ganze Zeit gerade aus. Zwischendurch erwarten euch kurze Streckenabschnitte mit einer leichten Steigung.

Auf dem Weg kommt ihr an Pferden und Kühen vorbei. Und mit etwas Glück entdeckt ihr oberhalb des Wanderwegs, die vielen Murmeltiere, welche dort hausen.

Nach ca. einer Stunde seid ihr am schönen Bergsee, dem Lej Muragl angekommen.

Zurück nehmt ihr den selben Weg. Wer bis jetzt noch kein Murmeltier entdeckt hat, hat jetzt nochmal die Gelegenheit.

Wieder an der Bergstation angekommen, kann man sich im Panoramarestaurant noch etwas stärken, bevor es wieder runter ins Tal geht.

Unsere Tipps für den Ausflug zum Lej Muragl

  • Da die Bergbahn bis 23 Uhr abends fährt, lohnt es sich auch noch am Nachmittag mit der Wanderung zu beginnen.
  • Wind- und wasserfeste Kleidung, denn auf 2.700 m ü.M. gerät man schnell mal in eine Wolke.
  • Festes Schuhwerk.
  • Sonnencreme und ausreichend Trinken dürfen nicht fehlen.
  • Die Nacht haben wir auf dem Campingplatz Chapella verbracht. Diesen können wir euch von Herzen weiterempfehlen. Wer mit dem Zelt unterwegs ist, sollte sich nachts jedoch gut eindecken, denn es wird im Hochtal ziemlich kühl. Wenigstens gibt es dafür keine Mücken.

Weitere Fotos unserer Wanderung

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Triftbrücke – Wanderhighlight im Gadmertal

Eckdaten: Wanderung zur Triftbrücke

Ausganspunkt: Triftbahn – Sustenstrasse, 3863 Gadmen, Schweiz

Länge: 2,8 km einfache Strecke

Wanderzeit: 1,5 Stunden Wanderzeit zur Triftbrücke von der Bergstation aus.

Höhenmeter: ca. 430 m

Schwierigkeitsgrad: mittelschwer (Kategorie T2 lt. SAC-Wanderskala)

Die Triftbrücke ist eine 170 m lange Hängebrücke im Gadmertal. Sie ist 100 m hoch und führt über den gleichnamigen Wildfluss Triftwasser, der aus dem Triftgletscher entspringt.

Vorbild für die heutige Triftbrücke waren die nepalesischen Dreiseilbrücken.

Ausgangspunkt der Wanderung zur Triftbrücke

Ausgangspunkt der Wanderung ist die Triftbahn in der Gemeinde Gadmen. Von hier aus bringt euch eine kleine Gondel bis zur Triftbahn Bergstation (1350 m).

Achtung: Reserviert unbedingt einen Tag vor dem geplanten Reiseantritt Bahntickets bei der Triftbahn! Die Gondel fasst maximal 8 Personen und die Bahn fährt nur im 12 Minuten Takt. Somit sind die Kapazitäten der Bahn sehr schnell ausgelastet.

Tickets könnt ihr hier reservieren: https://www.grimselwelt.ch/bahnen/triftbahn

Retourticket für einen Erwachsenen kostet 24 CHF (Stand: August 2020).

Auf dem Weg zur Triftbahn Bergstation
Auf dem Weg zur Triftbahn Bergstation

Plant unbedingt bei der Reservierung genug Zeit ein! Wir empfehlen hier mindestens 4 Stunden (3 Stunden Wanderzeit und 1 Stunde für mögliche Pausen). Seid ihr etwas langsamer im Wandern, dann entsprechend mehr.

Der Wanderweg zur Triftbrücke

An der Triftbahn Bergstation geht die eigentliche Wanderung dann los. Übrigens: bei gutem Wetter versorgt euch ein kleiner Imbissstand direkt an der Bergstation mit Getränken und Speisen.

Von der Bergstation aus führen erstmal einige steile Treppenstuffen nach unten, bis ihr am Triftwasser angelangt seid. Hier führt eine kleine Brücke direkt über den Fluss, wo bereits der erste steile Abschnitt der Wanderung beginnt.

Der Fluss "Triftwasser"
Der Fluss „Triftwasser“

Der Weg ist insgesamt ziemlich steinig und öfter auch rutschig wegen dem Geröl und Kies. Wie immer empfehlen wir bei einer solchen Wanderung festes Schuhwerk und auf weiche Sneaker zu verzichten.

Bereits nach dem ersten steileren Abschnitt hat man eine schöne Aussicht in das Tal. Von oben sieht man den Fluss sowie die Bergstation.

Blick auf die Triftbahn Bergstation und den Fluss "Triftwasser"
Blick auf die Triftbahn Bergstation und den Fluss „Triftwasser“

Auf dem Weg zur Triftbrücke begegnen wir noch einigen interessanten Stellen. Unter anderem müssen wir auch einen kleinen Gletscherbach überqueren.

Gletscherbach im Gadmertal
Gletscherbach im Gadmertal

Insgesamt bietet die Wanderung sehr schöne Aussichten. Den ganzen Weg über hat man schöne Aussichtspunkte, von denen man die Natur genauer erkunden kann. Die Landschaft in dieser Umgebung ist besonders durch große Felsen geprägt. Die großen Felsen sind auch direkt an der Wanderstrecke und auf einige kann man auch hoch „klettern“.

Wanderweg zur Triftbrücke
Wanderweg zur Triftbrücke

Ca. 30 Minuten vor der Triftbrücke ergibt sich die Gelegenheit zur Trifthütte zu laufen. Der Aufstieg dorthin ist allerdings erschwerlich und dauert einige Stunden. Unerfahrenen und weniger konditionierten Wanderern können wir die weiterführende Wanderung zur Hütte nicht empfehlen.

Angekommen an der berühmten Triftbrücke wird euch erstmal der wunderschöne Triftgletschersee auffallen. Der Gletschersee befindet sich direkt hinter der Triftbrücke und ist umschlossen von imposanten Gebirgen.

Blick auf den Triftgletschersee
Blick auf den Triftgletschersee

Die Überquerung der Triftbrücke kostet für viele Leute Überwindung. Direkt über eine Schlucht führt die Hängebrücke 100 Meter über dem Triftwasser auf die andere Seite.

Überquerung der Triftbrücke
Überquerung der Triftbrücke

Nach Überquerung der Brücke könnt ihr euch entweder auf den Rückweg zur Bergstation machen oder ihr folgt einer weiterführenden Wanderung zur Windegghütte. Uns hat der Ausblick an der Triftbrücke gelangt und wir haben uns auf den Weg zurück zur Bergstation gemacht.

Murmeltiere im Gadmertal

Mit ein wenig Glück, könnt ihr auf dem Weg zur Triftbrücke auch Murmeltiere entdecken. Diese sind am Anfang des Weges auf der rechten Seite zwischen den Felsen ansässig. Schaut einfach ab und zu durch die Felsspalten am Wegesrand und und wenn ihr Glück habt, seht ihr Murmeltiere.

Murmeltiere im Gadmertal
Murmeltiere im Gadmertal

Fazit: Triftbrücke im Gadmertal

Die Fahrt mit der Triftbahn über die gleichnamige Triftschlucht ist wirklich sehr einzigartig und abenteurlich. Von der Bergstation bis zur Triftbrücke hatte man immer eine tolle Aussicht ins Gadmertal. Insgesamt ist die Wanderung durch die umgebende Natur extrem schön. Das Highlight ist natürlich die Überquerung der Hängebrücke am Ende der Wanderung und die Aussicht auf den Triftgletschersee.

Kurzum: Wer keine Angst vor der Höhe hat und nach einem kleinen Abenteuer im Berner Oberland sucht, sollte unbedingt das Gadmertal besuchen!

Weitere Bilder der Wanderung:

Wanderung zur Kebema Panoramabrücke

Eckdaten: Wanderung zur Zillertaler Hängebrücke

Ausgangspunkt: kostenloser Parkplatz am Schlegeisspeicher (Stausee) im Zillertal.

Länge: 7 Kilometer (hin- & zurück)

Höhenmeter : ca. 650 Meter

Wanderzeit: 120 – 180 Minuten jeweils für den Auf- & Abstieg.

Schwierigkeitsgrad: mittelschwer (Kategorie T2 lt. SAC-Wanderskala)

Die Kebema Panoramabrücke liegt auf einer Höhe von 2.389 Metern oberhalb der Olpererhütte. Sie bietet einen atemberaubenden Ausblick auf den türkisblauen Schlegeisspeicher und die Zillertaler Alpen. Was man zunächst für einen Geheimtipp am Ende des Zillertals halten könnte, ist mittlerweile ein beliebter Instagram-Hotspot. Doch zur richtigen Zeit ist die Wanderung zur Zillertaler Hängebrücke ein echtes Highlight.

Ausgangspunkt der Wanderung zur berühmten Kebema Panoramabrücke

Ausgangspunkt der Wanderung zur Hängebrücke ist der Parkplatz am Schlegeisspeicher, welcher sich am Ende des Zillertals befindet.

Von Mayrhofen aus fährt man mit dem Auto vorbei am Ort Ginzling bis zur Mautstelle. Ab hier beginnt die mautpflichtige Schlegeis Alpenstraße. Hierbei handelt es sich um eine einspurige Straße mit einer Länge von ca. 7 km. Ein Ampelsystem regelt die einwandfreie Durchfahrt. Hier ist jedoch mit einer Wartezeit von bis zu 15 Minuten zu rechnen. Bezahlt wird die Maut direkt am Startpunkt der Mautstraße. Hierzu kommt ein Mitarbeiter direkt ans Auto.

Mit dem PKW kostet die Maut 14 € (Stand August 2020). Hier ist nur Barzahlung möglich. Wer früh morgens kommt, sollte das Geld am besten passend haben.

Im Juli und August ist die Mautstation von 6 – 18 Uhr geöffnet. Außerhalb der Hauptsaison von 7 – 18 Uhr. Zwischen November und April ist die Straße je nach Schneelage geschlossen.

Achtung: Laut der Homepage der Verbund AG ist eine Sperrung der Straße zwischen  11 und 14 Uhr aufgrund von Überlastung der Parkflächen möglich.  Die Auffahrt mit Campingbussen ist ggf. nicht möglich. (Stand August 2020).

Ab Mayrhofen oder Ginzling ist der Schlegeisspeicher auch mit dem Bus zu erreichen.

Aktuelle Informationen findet man auf der Homepage der Verbund AG: https://www.verbund.com/de-at/ueber-verbund/besucherzentren/schlegeis

Wanderung zur Kebema Panoramabrücke

Vom Parkplatz aus wandert man zunächst ca. 100 Meter durch einen Waldabschnitt. Die meiste Zeit geht der Weg steil und in Serpentinen bergauf. Größere Steinstufen prägen den Weg. Den Großteil der Stecke läuft man bei schönem Wetter in der prallen Sonne. Daher sollte man unbedingt Sonnencreme dabeihaben.

  • Aufstieg zur Olpererhütte
  • Aufstieg zur Olpererhütte, im Hintergrund ein Gletscherfluss

 

Verlaufen kann man sich eigentlich nicht, denn es geht immer geradeaus. Zwischendurch gibt es einige Bänke auf denen man sich für eine Verschnaufpause kurz niederlassen kann. Der Ausblick ist schon während der Wanderung genial, denn schnell hat man eine tolle Aussicht auf den Schlegeisspeicher.

Ausblick auf den Schlegeisspeicher während der Wanderung zur Kebema Panoramabrücke
Ausblick auf den Schlegeisspeicher während der Wanderung zur Kebema Panoramabrücke

Hat man die Olpererhütte erreicht, ist man so gut wie am Ziel. Oberhalb der Hütte befindet sich die Hängebrücke.

Die Olpererhütte liegt am Fernwanderweg von München nach Venedig (Berliner Höhenweg) und ist ein beliebter Zwischenstopp für viele Wanderer. Auch wir haben uns hier kurz mit einem Tee aufgewärmt.

Blick auf die Blick auf die Olpererhütte, im Hintergrund der Schlegeisspeicher
Blick auf die Olpererhütte, im Hintergrund der Schlegeisspeicher

Lange Wartezeiten an der Hängebrücke

Im Internet liest man immer wieder von Wartezeiten an der Brücke von bis zu zwei Stunden. Geschuldet sei dies der zahlreichen Fotosessions von Instagram-Bloggern.

Diese Erfahrung können wir (zum Glück) nicht teilen. Wahrscheinlich kam es uns zu Gute, dass wir unter der Woche, vor Beginn der Sommerferien und bereits vor 10 Uhr am Vormittag dort waren. Jedoch sollte man sich von der negativen Erfahrungen anderer nicht all zu sehr abschrecken lassen.

Die Wanderung mit ihrem atemberaubenden Ausblick auf die Zillertaler Alpen und den Schlegeisspeicher bleibt einzigartig und auf jeden Fall empfehlenswert.

Instagram Hot-Spot: Kebema Panoramabrücke im Zillertal
Instagram Hot-Spot: Kebema Panoramabrücke im Zillertal

Unsere Tipps für die Kebema Panoramabrücke

  • Am besten startet ihr mit der Wanderung so früh wie möglich. Da die Kebema Panoramabrücke inzwischen ein echter Instagram-Hotspot ist, ist dementsprechend auch viel los.
  • Wir waren im Juni dort und können daher nur empfehlen, die Wanderung außerhalb der Sommerferien anzutreten.
  • Sonnencreme und ausreichend Trinken dürfen nicht fehlen.
  • Windfeste Kleidung (ggf. auch Wechselkleidung)
  • Festes Schuhwerk (keine Sneaker). Sollte eigentlich selbstverständlich sein.

Weitere Fotos unserer Wanderung

  • Staudamm Schlegeisspeicher
  • Wanderstrecke zur Olpererhütte
  • Tal unterhalb der Olpererhütte

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Radtour Gaistal: Mit dem Fahrrad durch das Almenparadies Gaistal

Eckdaten: Radtour Gaistal

Ausgangspunkt: Parkplatz Salzbach, Klamm 1, 6105 Leutasch, Österreich

Ziel: Seebensee (Optional: Coburger Hütte)

Länge der Radstrecke: ca. 30 km (hin & zurück)

Höhenmeter: 422 m

Dauer der Radtour: 2 – 2,5 Stunden Fahrzeit mit mit dem E-Bike. Ohne E-Bike entsprechend dem Fitnesslevel

Die Fahrradtour führt quer durch das idylische Gaistal inmitten von Tirol und endet am berühmten Seebensee. Beim Seebensee kann man entweder zurück zum Ausgangspunkt radeln oder noch schnell zur Coburger Hütte hochlaufen, von der man einen spektakulären Blick auf den Seebensee hat.

Mit dem Fahrrad zum Seebensee
Mit dem Fahrrad zum Seebensee

Die Radtour durch das Gaistal zum Seebensee

Am Parkplatz Salzbach fängt die Fahrradtour an. Falls ihr mit dem Auto anreist befinden sich auf dem Weg dorthin noch mehrere Parkplätze die ihr benutzen könnt.

Direkt am Parkplatz folgt ihr der Ausschilderung in Richtung Coburger Hütte. Fast den ganzen Weg über hält man sich gerade aus. Ein Großteil des Weges besteht aus Schotter. Daher ist es ratsam diese Strecke mit entsprechenden Mountainbikes zu befahren.

Fahrradweg durch das Gaistal
Fahrradweg durch das Gaistal

Das Gaistal zeichnet sich besonders durch die idylische und ruhige Lage aus. Man fährt durch ein wunderschönes und imposantes Tal, umgeben von hohen Bergen. Auf dem Weg zum Seebensee werden euch einige grasende Kühe über den Weg laufen.

grasende Kühe im Gaistal
grasende Kühe im Gaistal

Solltet ihr auf der Tour Hunger oder Durst verspüren, können mehrere Almen auf dem Weg Abhilfe schaffen. Die Seebenalm und Gaistalalm sind direkt an der Fahrradstrecke und versorgen euch mit Speis und Trank.

Die ganze Strecke zum Seebensee beträgt ca. 14 km und die Wege bis dahin sind durchgehend gut befahrbar. Einige steilere Abschnitte sind vorhanden, die aber mit einem E-Bike ziemlich gut zu bewältigen sind.


Angekommen am Seebensee könnt ihr erstmal den einzigartigen Anblick genießen. Um den See herum stehen genug Bänke um sich kurz auszuruhen. Der Seebensee ist wirklich einer der schönsten Seen in Österreich. Bei richtigen Lichtbedingungen spiegeln sich die gegenüberliegen Gebirge im Wasser und bieten so ein unbeschreibliches Bild.

Der Seebensee mit gespiegeltem Gebirge
Der Seebensee mit gespiegeltem Gebirge

Nun habt ihr die Wahl: Mit dem Fahrrad zurück zum Ausgangspunkt oder eine weiterführende Wanderung zur Coburger Hütte, von der man einen schönen Blick auf den Seebensee hat. Zudem erwartet euch oben noch der kleinere Drachensee.

Die Rückfahrt ist dank der zurückgelegten Höhenmetern ziemlich einfach. Den größten Teil der Fahrt braucht man nicht mal in die Pedale zu treten.

Weiterführende Wanderung zur Coburger Hütte

Falls ihr euch entscheidet noch zur Coburger Hütte zu laufen, könnt ihr euer Fahrrad knapp hinter dem Seebensee abstellen. Hier gibt es mehre Möglichkeiten um euer Fahrrad sicher abzustellen.

Der Aufstieg zur Coburger Hütte führt ca 250 Höhenmeter hinauf. Der Weg ist steinig und größtenteils aus Schotter. In ca. 35 Minuten seid ihr an der Coburger Hütte angekommen.

Aufstieg zur Coburger Hütte
Aufstieg zur Coburger Hütte

Die Coburger Hütte bietet euch eine gute warme Küche sowie kalte Getränke um den Durst zu löschen. Vor der Hütte stehen genügend Bänke und Tische zur Verfügung. Außerdem befindet sich direkt an der Hütte auch der Drachensee, den ihr bei einem kalten Durstlöscher bewundern könnt.

Ausblick von der Coburger Hütte auf den Seebensee.
Ausblick von der Coburger Hütte auf den Seebensee. Im Hintergrund ist die Zugspitze zu sehen.

Fazit: Radtour Gaistal

Die Radtour durch das Gaistal mit anschließender Wanderung zur Coburger Hütte ist ein absolutes Muss wenn man sich in Tirol und Umgebung befindet. Der Seebensee ist wirklich ein Ort, den man gesehen haben muss. Die einzigartige Lage inmitten der Tiroler Berge macht ihn nicht umsonst zu einem der meistfotografiertesten Seen Österreichs.

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Wanderung zur Rofanspitze

Eckdaten: Wanderung zur Rofanspitze

Ausganspunkt: Rofan Seilbahn – Achensee Str. 10, 6212 Maurach, Österreich

Länge: ca. 4 km einfache Strecke

Wanderzeit: 3 – 4 Stunden mit einigen Pausen (hin & zurück)

Höhenmeter: ca. 450 m

Schwierigkeitsgrad: mittelschwer

Die Rofanspitze liegt 2259 m über Normalnull und befindet sich im gleichnamigen Rofangebirge.

Ausgangspunkt der Wanderung zur Rofanspitze

Ausgangspunkt der Wanderung zur Rofanspitze ist die Rofan Seilbahn am Achensee. Von dort aus fährt man mit einer sehr schnellen Seilbahn in nur wenigen Minuten auf ca. 1830 m Höhe. Auf dieser Höhe hat man einen unbeschreiblich schönen Ausblick auf den Achensee. Ab der Erfurter Hütte folgt Ihr nun dem Wanderweg E4.

Wanderweg zur Rofanspitze

Die Wanderung zur Rofanspitze ist eine der beliebtesten Wanderungen im Rofangebirge. Der zunächst flache und unbeschwerliche Weg wird nach einigen hundert Metern zu einem steinigen und steileren Aufstieg.

Der folgende steile Abschnitt dauert ca 15 Minuten und bedarf guter Trittsicherheit. Dieser Weg besteht aus Felsen und Steinen unterschiedlichster Größe. Geht mit dem Tempo lieber etwas runter und achtet auf eure Schritte. Feste Wanderschuhe werden hier empfohlen. Eine Wanderung mit Sneakern oder ähnlichen Schuhen können wir hier nicht empfehlen, da die weiche Sohle keinen stabilen Halt auf diesem Weg garantiert.

Steiler und steiniger Wegesabschnitt zur Rofanspitze

Nach dem steilen Abschnitt erwartet euch ein wunderschönes Tal mit einer einzigartigen Landschaft. Vorbei geht es an einem Teil des Rofan Klettersteigs (5-Gipfel Klettersteig), wofür das Rofangebirge sehr bekannt ist.

Im Sommer begegnen euch im Tal eine Vielzahl an bunten Blüten. Die Farben der Blüten sind überwältigend. Es macht Spaß nach den verschiedenen Talblumen Ausschau zu halten.

Nach dem längeren Weg im Tal geht es nochmal kurz nach oben, bevor ihr die Rofanspitze zum ersten Mal sehen könnt. Gleichzeitig könnt ihr auch noch von oben einen Blick ins Tal werfen.

Talblick auf dem Weg zur Rofanspitze

Nun geht es einen schmalen Trampelpfad am Hang entlang. Auf der rechten Seite hat man einen tollen Ausblick auf den Gruber See. Schaut man nach vorne, sieht man bereits die Rofanspitze. Der Trampelpfad führt hinter den Berg.

Hinter der Rofanspitze liegen im Sommer meistens noch einige größere Gletscher. Von hier aus führt auch eine weiterführende Wanderung zum Zireiner See. Jedoch sollte man wirklich sehr trittsicher und schwindelfrei sein, bevor man zum Zireiner See wandert, da der Weg dorthin ziemlich anspruchsvoll ist. In unserem Falle war der Anfang des Weges sogar von einem Gletscher komplett eingeschlossen, somit eine Begehung unmöglich.

Der letzte Wegesabschnitt führt direkt zur Rofanspitze. Direkt über den Kamm läuft man hier mit einer atemberaubenden Aussicht in alle Himmelsrichtungen. Auch im Sommer kann es hier ziemlich windig werden, deshalb empfehlen wir trotz hohen Temperaturen sicherheitshalber eine Windjacke mitzunehmen.

Das Gipfelkreuz steht auf einem größeren Felsen. Um zum Gipfelkreuz zu gelangen muss man mit Armen und Beinen hochklettern. Keine Sorge, die Klettereinheit ist relativ leicht und der Felsen nicht hoch. Am Gipfelkreuz selber hat man den besten Blick auf das Rofangebirge, den man sich überhaupt vorstellen kann.

Blick von der Rofanspitze mit Gipfelkreuz

Direkt unter den Gipfelkreuz befindet sich eine größere Wiese im Abhang auf der man wunderbar ein längeres Picknick zur Stärkung tätigen kann. Hier werden euch wahrscheinlich einige hungrige Amseln begegnen, die einen Teil eures Proviants abhaben wollen. Von der Wiese hat man einen guten Blick auf den zuvor gesehenen Gruber See.

Amseln an der Rofanspitze

Jetzt könnt Ihr euch entweder einer weiterführenden Wanderung durch das wunderschöne Rofangebirge anschließen oder wieder auf den Rückweg zur Seilbahn machen.

Fazit: Wanderung zur Rofanspitze

Diese Wanderung war bis jetzt eine unserer schönsten Wanderungen. Auch wenn die die Strecke hin und zurück nur 3 – 4 Stunden dauert, sieht man in dieser Zeit unbeschreiblich viel des Rofangebirges. Besonders beeindruckt hat uns die farbenfrohe Vegetation. Am Wegesrand sieht man zahlreiche bunte Blüten in den unterschiedlichsten Farben und Formen.

Genau so beeindruckend ist die Aussicht der Wanderung. Sei es auf der Rofanspitze selber oder auf dem Weg dorthin. Auf dem ganzen Weg zum Gipfel entdeckt man neue, tolle Aussichten auf das Rofangebirge.

Wer sich also nicht vor einigen Höhenmetern scheut und in kürzester Zeit viel vom Rofangebirge sehen will, sollte unbedingt diese Wanderstrecke angehen. Wir wünschen euch viel Spaß auf dieser einzigartigen und wunderschönen Strecke.


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Storulfossen – Rondane

Eckdaten zur Wanderung zum Storulfossen Wasserfall

Wanderzeit: 30 Minuten

Länge: ca. 3 km (hin- und zurück)

Aufstieg: keinen

Tipp: Sonnenbrille, Cappy und ausreichend Wasser sollten nicht fehlen.

Die Wanderung ist sehr leicht und auch für kleine Kinder geeignet.

Der Rondane Nationalpark ist der älteste Nationalpark Norwegens. Er liegt in der Nähe der Stadt Otta.

Rondane ist ein spektakuläres Hochgebirge und sein Landschaftsbild unterscheidet sich stark vom Reste Norwegens.

Die Tour

Vom Campingplatz aus brauchten wir ca. eine halbe Stunde um mit dem Auto in den Nationalpark zu fahren. Dort gibt es verschiedene Parkmöglichkeiten.

Geparkt haben wir an folgender Kreuzung:

Folgt man der Straße ein Stück weiter kommt man zu einem größeren Parkplatz. Von dort gelangt man ebenfalls zum Storulfossen und vielen weiteren Orten. Einen Fahrradverleih gibt es dort auch.

Von unserer Kreuzung aus folgt man der Beschilderung Richtung des Baches. Am Wasser angekommen biegt man rechts ab. Bald ist der Wasserfall zu sehen.

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Wanderung zum Vettisfossen – Utladalen

Unsere Wanderung zum Vettisfossen im Utladalen Nationalpark

Wanderzeit: 4  bis 6 Stunden

Strecke: ca. 12 km (hin- und zurück)

Schwierigkeitsgrad: mittel

Der Vettisfossen liegt im Landschaftsschutzgebiet Utladalen am Rande des Jotunheimen-Gebirges. Er ist mit einem freien Fall von 275 Metern  einer der höchsten Wasserfällen Europas.

Unsere Wanderung zum Vettisfossen

Vom Utladalen Campingplatz sind wir mit dem Auto zum fünf Minuten entfernten Parkplatz (Utladalsvegen 21-4, Øvre Årdal) gefahren.

Die Wanderung startete am Hjellefossen.

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Hjellefossen

Von dort aus führt ein geschotteter Wanderweg zum ehemaligen Bauernhof Vetti. Hier gibt es Essen und Trinken. Der Platz eignet sich allgemein gut für eine Pause.

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Ausblick vom Vetti Gard Turiststasjon

Hinter dem ehemaligen Bauernhof Vetti führt ein kleiner und steiniger Pfad die letzten Kilometer  zum unteren Ende des Vettisfossens. Rechts neben dem ehemaligen Bauernhof führt auch ein Pfad zum oberen Aussichtspunkt auf den Wasserfall, dieser Weg war uns allerdings zu steil und von unten soll man den Wasserfall auch besser sehen können.

Vorbei geht es an dieser kleinen wackeligen Hängebrücke, die wir zum Glück nicht überqueren müssen.

Von dort aus hat man den Vettisfossen auch fast erreicht.

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Vettisfossen

Wanderung zum Vesteråsfjellet – Geirangerfjord

Wanderzeit: 20 Minuten für jeden Weg

Strecke: 4 km

Schwierigkeitsgrad: leicht

Unsere Wanderung zum Vesteråsfjellet

Die Wanderung zum Aussichtspunkt auf den Geirangerfjord startet vom Vesterås Restaurant. Vor diesem gibt es einige Parkmöglichkeiten. Die Parkplätze auf der linken Seite sind nur für Restaurant-Besucher, die Parkplätze rechts sind für Wanderer. Da die Parkmöglichkeiten jedoch stark begrenzt sind,  kann man auch auf dem Weg zum  Vesterås Restaurant vor der Brücke links auf einer kleinen Wiese parken.

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https://goo.gl/maps/VZkBKXChFjk

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Am Vesterås Restaurant vorbei geht es durch ein Tor, das auf eine Weide mit steichelzahmen Ziegen, Schafen und Lamas führt. Dann geht es auf dem relativ flachen Feldweg bis zu einer Gabelung. Runter nach links geht es zu unserem Aussichtspunkt und hoch nach rechts geht es zum Aussichtspunkt Løsta.

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Vom Aussichtspunkt hat man einen wunderschönen Blick auf den Geirangerfjord.

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Rimstigen Wanderung – Nærøyfjord

Eckdaten zur Wanderung

AusganspunktBakkavegen 31, 5747 Bakka, Norwegen
Wanderzeit5 – 6 Stunden
Längeca 3,5 km (hin & zurück)
Höhenmeter720 m
Schwierigkeitsgradschwer

Rimstigen ist mit Sicherheit eine der schönsten Wanderungen Norwegens und es ist ein verstecktes Juwel am Nærøyfjord!

Die Wanderung ist steil, meist auf Schotter oder trockener Erde. Der Aufstieg wird mit einem einzigartigen Ausblick auf den Fjord belohnt, welcher sogar Teil des UNESCO Weltnaturerbe ist.

Ausganspunkt der Wanderung

Der Ausgangspunkt liegt in Bakka, einem kleinen Dorf, welches von Gudvangen über eine sehr schmale Straße zu erreichen ist. Wir empfehlen hier sehr langsam zu fahren, da hier Hochlandrinder und Ponys frei auf der Fahrbahn herumlaufen.

Hochlandrind bei Bakka
Hochlandrind bei Bakka

Schon bald erreicht ihr die kleine Fjordsiedlung Bakka.

Parken könnt ihr in Mitten des Dorfes auf einem kleinen Parkplatz, nahe der Kirche. Man kann aber auch noch ein Stück weiterfahren und am Straßenrand parken.

Kirche in Bakka, Norwegen von 1859 – Ausgangspunkt der Wanderung
Kirche in Bakka, Norwegen von 1859 – Ausgangspunkt der Wanderung

Die Wanderung zu Rimstigen

Von Bakka aus läuft man Richtung Tuftefossen (siehe Karte) bis man auf der linken Seite den ersten Wegweiser der Wanderung stößt.

Dann beginnt der Weg als steiler Aufstieg … und geht weiter als steiler Aufstieg bis ganz nach oben! Auf dem Weg nach Oben begegnen euch die unterschiedlichsten Streckenabschnitte. Am Anfang verläuft der Weg noch unter freiem Himmel auf erdigen Boden. Doch schon bald gelangt man immer tiefer in die fjordtypische Vegetation. Interessante Steinstufen liegen auch auf dem Weg.

  • Wanderung Rimstigen
  • Wanderung Rimstigen

Die Wanderung ist die Anstrengung wert. Denn den ganzen Weg über hat man erstaunliche Aussichten über den Nærøyfjord.

Nach ca. 3 Stunden, mit vielen Verschnaufpausen, waren wir endlich oben auf 720 Meter Höhe angelangt. Oben erwartet euch ein kleines Häußchen mit der Aufschrift „Turbok“. Darin liegt eine Art Gipfelbuch, in der ihr euch verewigen könnt.

Für den Abstieg benötigten wir ca. 2,5 Stunden. Wir waren also 6-7 Stunden unterwegs. Die reine Wanderzeit lag bei 5-6 Stunden. Auf dem Weg sind wir gerade mal sechs Personen begegnet. Rimstigen ist also ein echter Geheimtipp!

Tipps für die Wanderung:

  • Für die Wanderung sind gute Wanderschuhe nur zu empfehlen!
  • Nehmt euch genug Wasser mit
  • Genug Zeit einplanen, da man bis zu 7 Stunden unterwegs sein kann.

Wenn du noch nach mehr schöne Wanderungen in Norwegen suchst, dann schau hier vorbei:

Unsere schönsten Wanderungen in Norwegen!

Weitere Bilder zur Wanderung: