Burgruine Neudahn

Eckdaten zur Burgruine Neudahn

Erbauung: vor 1240

Höhe der Burg: 297 m ü. NN

Lage: Pfälzerwald, 2 km nordwestlich von Dahn

Restaurierung: in den 1970er Jahren

Anfahrt zur Burgruine im Dahner Felsenland

Mit dem Auto von der B 427 abgefahren überquert ihr über eine kleine Brücke den Wieslauter. Auf der Strecke bis zum Campingplatz könnt ihr am Wegesrand parken.

Von hier aus sind es ca. 20 Minuten bis zur Burgruine.

Wanderweg

Zunächst geht es Richtung Campingplatz / Bahnhof. Ca. 100 Meter hinter dem Bahnhof führt ein Wegweiser auf einen schmalen Pfad nach rechts.

Es geht nun leicht nach oben. Nach einigen Metern kommt ihr an einem Felsentor vorbei.

Nun folgt ihr weiter dem Weg bis ihr die Burg erreicht.

Die Burg

Burg Neudahn ist eine sehr interessante Burgruine und gehört für uns zu den schönsten Burgen in der Pfalz. In nur 20 Minuten ist man vom Parkplatz zur Burg hochgelaufen. Die Burgruine zählt zu den am besten erhaltenen Burgen des südlichen Pfälzerwalds.

Das Schöne: über eine Wendeltreppe gelangt ihr zur Oberburg. Von dort aus habt ihr einen wunderschönen Ausblick auf die nähere Umgebung und könnt einen gemütlichen Rast einlegen.

Wenn Ihr also in der Pfalz unterwegs seid, solltet Ihr unbedingt die Burgruine Neudahn besuchen. Es lohnt sich!

Hier findet ihr noch einige Bilder sowie ein Video von unserem Besuch:

  • Burgruine Neudahn
  • Burgruine Neudahn - Oberburg
  • Burgruine Neudahn - Oberburg
  • Felsentor bei der Burgruine Neudahn

Burg Gräfenstein

Eckdaten zur Burg Gräfenstein

Erbauung: ca. im Jahr 1200 – erste urkundliche Erwähnung im Jahr 1237

Höhe der Burg: 437 m ü. NN

Lage: Pfälzerwald, 2 km östlich von Merzalben

Restaurierung: 1978 – 1986 durch das Land Rheinland-Pfalz

Anfahrt zur Burgruine Gräfenstein

Nur wenige Minuten Fußweg unterhalb der Burg liegt ein größerer Wanderparkplatz. Von hier aus seid ihr in nur zehn Minuten am Fuße der Burg angelangt.

Hier findet ihr den Parkplatz:

Die Burg

Burg Gräfenstein ist eine sehr interessante Burgruine und gehört für uns zu einer der schönsten Burgen in der Pfalz. In nur zehn Minuten ist man vom Wanderparkplatz zur Burg hochgelaufen. Die Anlage ist ca .80 m lang und 60 m breit. Gebaut wurde Gräfenstein auf einem 12 m hohen Felsplateau. Der Bergfried hat eine Höhe von 17 m.

Das Schöne: über eine Wendeltreppe könnt ihr bis zur Spitze des Bergfrieds hinaufgehen. Von dort aus habt ihr einen wunderschönen Ausblick auf die nähere Umgebung.

Wir haben der Burg im Winter einen Besuch abgestattet und hatten somit das Glück die Mauern in einem weißen Schneegewand zu sehen. Zudem gab es an dem Tag noch ein ziemlich nebeliges Wetter.

Wenn Ihr also in der Pfalz unterwegs seid, solltet Ihr unbedingt die Burg Gräfenstein besuchen. Es lohnt sich!

Hier findet ihr noch einige Bilder sowie ein Video von unserem Besuch:

Weitere Bilder zur Burg Gräfenstein im Winter:

  • Burg Gräfenstein
  • Burg Gräfenstein im Winter
  • Top-Down-View Burg Gräfenstein
  • Bergfried der Burg

Rundwanderweg – Drei Zinnen

Eckdaten der Wanderung um die Drei Zinnen

Die Umwanderung der Drei Zinnen gilt als berühmteste Wanderung in Südtirol und das nicht umsonst. Dieses markante Bergmassiv ist eines der schönsten Naturphänomene in den Alpen.

Ausgangspunkt: Auronzo Hütte

Länge: 12 km

Gesamtaufstieg: 405 Höhenmeter

Wanderzeit: ca. 4 Stunden

Schwierigkeitsgrad: mittel

Ausgangspunkt der Rundwanderung

Der Rundwanderweg beginnt bei der Auronzo Hütte. Direkt neben der Hütte gibt es viele Parkplätze für euer Auto. Um mit dem Auto zur Auronzo Hütte zu gelangen, müsst ihr vorher eine Maut i.H.v. 30 € für ein Auto zahlen. Die Höhe der Maut ist zwar etwas hoch, aber dafür habt ihr den besten Startpunkt für den Wanderweg um die Drei Zinnen. Außerdem ist der Parkplatz hier auch inkludiert.

Der Rundwanderweg um die Drei Zinnen

Von der Auronozo Hütte geht es erstmal in Richtung Patternsattel. Auf dem Weg kommt ihr an der Cappella degli Alpini und an der Lavaredohütte vorbei.

Am Pattersattel angekommen, seid ihr dem Preußturm ganz nahe. So nennt sich die markante Bergspitze, die direkt an der kleinen Zinne liegt.

Die kleine Zinne und Preußturm
Die kleine Zinne und Preußturm

Außerdem habt ihr von hier einen wunderbaren Blick in das Tal und selbst die Dreizinnenhütte ist in der Ferne zu erkennen. Und zu dieser geht es auch als nächstes. Auf dem Weg zur Hütte kommt ihr bereits an den ersten guten Fotospots vorbei, bei dem man die Drei Zinnen in ihrer vollen Pracht ablichten kann.

Die berühmten Drei Zinnen
Die berühmten Drei Zinnen

An der Dreizinnenhütte könnt ihr dann optimal euren ersten Rast einlegen. Hier gibt es auch warme Küche und kalte Getränke.

Die Dreizinnenhütte
Die Dreizinnenhütte

Statt nun direkt den Retourweg über die Langalm zu nehmen, empfehlen wir euch unbedingt noch zu den zwei Seen hinter der Dreizinnenhütte zu laufen. Laghi dei piani nennen sich diese Seen und bieten ein extrem schönes Spiegelbild der dahinterliegenden Berge.

Laghi dei piani
Laghi dei piani

Mit hoher Wahrscheinlichkeit werdet ihr in der Nähe der Seen auch Murmeltiere entdecken – haltet einfach Ausschau nach den kleinen Alpenbewohnern!

Murmeltiere bei der Dreizinnenhütte

Solltet ihr euch für ein paar weitere Höhenmeter nicht zu Schade sein, könnt ihr auf ein Aussichtsplateau direkt neben der Dreizinnenhütte wandern.

Drei Zinnen Panoramablick
Drei Zinnen Panoramablick

Wenn ihr von der Aussichtsplattform zurückgekommen seid, geht es auch wieder auf den Rückweg über die Langalm. Von der Dreizinnenhütte geht es erstmal wieder ein gutes Stück runter bis ihr auf einer Wiese angelangt seid. Bei unserer Wanderung haben hier Kühe gegrast.

Kleine Wiese bei den Zinnen
Kleine Wiese bei den Zinnen

Nach der Wiese folgt wieder ein steiler Anstieg. Nach dem Anstieg ist es nicht mehr lange bis ihr an der Langalm angelangt seid. An der Alm kann man sich wunderbar ausruhen und sich eine Verstärkung gönnen. Draußen stehen Bänke und Tische mit schönem Blick auf die Drei Zinnen.

Direkt an der Alm befindet sich noch ein kleiner See (Sorgenti Fiume Rienza) an dem man schöne Fotos machen kann.

Jetzt geht es wieder zurück zu Auronzo Hütte auf der anderen Seite der Zinnen. Auf dem Weg zurück erwartet euch noch ein Ausblick, der einem Canyon gleicht. In ca. 20 Minuten seid ihr dann auch schon wieder zurück am Parkplatz

Canyonartige Gebirgsformation bei den Zinnen
Canyonartige Gebirgsformation bei den Zinnen

Fazit zum Drei Zinnen Rundwanderweg

Die Wanderung um die Drei Zinnen ist ein Muss für Wanderer in den Dolomiten und sollte auf der Bucket List stehen. Die Tre Cime di Lavaredo bilden mit Sicherheit eines der schönsten Orte in den ganzen Alpen. Die Flora und Fauna um die Zinnen ist natürlich auch wunderschön. Mit diesem Rundwanderweg seht ihr innerhalb eines Tages die schönsten Facetten rund um die berühmten drei Zinnen.

Tipps zur Wanderung

  • So früh wie möglich anreisen! Da die drei Zinnen ein berühmter Tourismusort sind, solltet ihr bereits in der frühen Morgenstunde anreisen. Bei Möglichkeit auch in der Nebensaison.
  • Unbedingt wetterfeste Kleidung mitnehmen, da es besonders Vormittags noch kalt ist.
  • Unterschätzt nicht die Sonne! Auch wenn es euch vielleicht kühl vorkommt, könnt ihr euch trotzdem einen Sonnenbrand einfangen. Daher: eincremen!
  • Haltet Ausschau nach den tierischen Bewohnern der Dolomiten. Mit etwas Glück entdeckt ihr Murmeltiere oder andere Tiere, die rund um die Zinnen leben.
  • Wanderschuhe sind auf dieser Strecke Pflicht!
  • Genug Trinken und Proviant mitnehmen – Sollte selbstverständlich sein aber wir erwähnen es trotzdem nochmal.
  • Nutzt die Möglichkeiten an den verschiedenen Hütten auf die Toiletten zu gehen!

Weitere Bilder rund um die Drei Zinnen

  • Rundwanderweg Drei Zinnen
  • Rundwanderweg Drei Zinnen
  • Die Auronzo Hütte

Wanderung am Fellhorn/Kanzelwand

Eckdaten zur Wanderung am Fellhorn

Länge: 6 km

Höhenmeter: 250 m

Dauer: ca. 2 Stunden Gehzeit

Schwierigkeitsgrad: leicht

Ausgangspunkt der Wanderung bei Oberstdorf

Ausgangspunkt der Wanderung ist die Gipfelstation am Fellhorn. Mit der Fellhornbahn kommt man zur Gipfelbahnstation. Hier müsst ihr kurz umsteigen und die zweite Bahn (Fellhorngipfelbahn) direkt zur Gipfelstation auf 1967 m Höhe nehmen. Von der Gipfelstation beginnt die Rundwanderung.

Der Rundwanderweg am Fellhorn

An der Gipfelstation angelangt folgt ihr durchgehend dem Weg 1: Zwei-Länder-Rundwanderweg. Der Weg ist gut beschildert und ihr könnt euch nicht verlaufen. Zuerst geht es direkt an der österreichischen Grenze ein langes Stück runter. Auf dem Weg runter befindet sich ein kleiner See an dem man schöne Fotos mit Wasserspiegelung aufnehmen kann.

Kleiner See am Fellhorn
Kleiner See am Fellhorn

Unten angekommen geht es erst mal über den Schmiedebach und danach heißt es auch schon wieder aufsteigen bis zum Aussichtspunkt Rote Wand. Von diesem Aussichtspunkt hat man einen guten Überblick auf das Kleinwalsertal .

Als nächstes geht es vorbei an der Kanzelwandbahn Bergstation bis ihr den Riezler Alpsee erreicht. Am See könnt ihr euch ausruhen und ein Picknick machen. Um den See herum stehen Bänke und Liegen zum Verweilen.

Liege am Riezler Alpsee
Liege am Riezler Alpsee

Vom Riezler Alpsee aus geht es nun zurück zur Fellhorn Gipfelbahn Station, an der Ihr am Anfang umgestiegen seid. Auf diesem Weg habt ihr ein schönes Bergpanorama und in ca. 45 Minuten seid ihr auch schon an der Bergstation angelangt. An der Station befindet sich nämlich der Schlappolt See. Diesen See mit herrlicher Bergkulisse solltet ihr unbedingt noch besucht haben bevor ihr wieder mit der Bahn runter fahrt.

Der Schlappolt See
Der Schlappolt See

Fazit zum Rundwanderweg am Fellhorn

Wenn ihr euch gerade in der Nähe von Oberstdorf befindet und nach einer kleinen aber feinen Wanderung sucht, solltet ihr unbedingt mit der Fellhornbahn hoch fahren. Solltet länger wandern wollen, ist dies auch kein Problem. Es gibt mehrere Anschlußwanderungen. Z.b. könnt ihr zur Oberstdorfer Hammerspitze oder zum Fellhorn wandern. Auch Kletterer kommen hier bei dem 2-Länder-Sport-Klettersteig auf ihre Kosten.

Unsere anderen Wanderberichte in Deutschland findest du hier!

Weitere Bilder der Rundwanderung

  • Wandern am Fellhorn
  • Riezler Alpsee
  • Wandern am Fellhorn
  • Riezler Alpsee

Mittelrhein-Klettersteig Boppard

Der Mittelrhein-Klettersteig bei Boppard ist der ideale Klettersteig für Kletter-Neulinge.

Eckdaten zum Klettersteig Boppard

Ausganspunkt: Parkplatz, Mühltal 5, 56154 Boppard

Streckenlänge: 5,2 km

Höhenmeter: 240 m

Dauer: ca. 3 Stunden (Rundweg)

Schwierigkeit: mittel

Kletterausrüstung leihen

Um überhaupt den Klettersteig bewältigen zu können, braucht ihr erstmal die entsprechende Kletterausrüstung. Solltet ihr keine eigene Kletterausrüstung besitzen könnt ihr euch diese gegen eine entsprechende Gebühr bei der ARAL-Tankstelle um die Ecke ausleihen.

Die Leihgebühr für eine Ausrüstung beträgt 5 € (Stand: Sommer 2020). Hinzu kommen 20 € Pfand. Einen Ausweis muss man auch noch vorzeigen.

Der Klettersteig

Folgt einfach ab dem Parkplatz Mühltal der Beschilderung zum Klettersteig und ihr seid in ein paar Minuten am Anfangspunkt angelangt. Hier heißt es nun Kletterausrüstung anlegen.

Das erste Element, das es zu überqueren gilt, ist eine Eisenleiter. Eisenleitern werden euch bei diesem Klettersteig noch vermehrt begegnen. Nun folgt ihr einfach dem ausgeschilderten Weg. Zwischen den einzelnen Elementen gibt es immer wieder mal längere Abschnitte zum Laufen.

Eisenleiter am Klettersteig Boppard
Eisenleiter am Klettersteig Boppard

Schon bald werden euch eiserne Trittstufen begegnen. Diese Kletterelemente sind auf jeden Fall die Interessantesten des Klettersteigs. An einer Stelle geht es sogar an einem komplett senkrechten Felsen ums Eck.

Klettern am Mittelrhein-Klettersteig
Klettern am Mittelrhein-Klettersteig

Aber zumeist geht es natürlich nach oben. Mithilfe der Trittstufen erlangt man sehr schnell einige Höhenmeter. Hier wird es auch ein bisschen anstrengender. Teilweise klettert man sogar an senkrechten Felsen nach oben.

  • Trittstufen am Klettersteig Boppard
  • Trittstufen am Klettersteig Boppard
  • Trittstufen am Klettersteig Boppard

Nach ca. 1,5 Stunden ist der Kletterspaß dann vorbei. Nun folgt man noch eine halbe Stunde der Beschilderung bis man am GedeonsEck angekommen ist. An diesem Aussichtspunkt hat man die beste Aussicht der ganzen Tour. Beim gleichnamigen Restaurant könnt ihr euch auch nochmal eine Erfrischung oder Stärkung gönnen.

Vom GedeonsEck aus läuft man nun an der Sesselbahn entlang die Strecke zum Parkplatz wieder runter. Natürlich könnt ihr auch die Sesselbahn retour nehmen.

Die Aussicht

Die ganze Tour über hat man einen wundervollen Ausblick auf die Rheinschleife von Boppard. Je weiter man nach oben gelangt, desto schöner wird der Ausblick. Seid ihr am obersten Punkt angelangt, könnt ihr die komplette Rheinschleife überblicken. Bei schönem Wetter ergeben sich so wunderschöne Bilder.

Blick auf die Rheinschleife bei Boppard
Blick auf die Rheinschleife bei Boppard

Fazit zum Klettersteig in Boppard

Der Klettersteig in Boppard ist eine sehr schöne Halbtagestour mit interessanten Kletterelementen. Wenn ihr also schwindelfrei und trittsicher seid, ist dieser Klettersteig eine sehr gelungene Abwechslung zum normalen Wandern im Mittelrheintal. Die ganze Strecke ist auch optimal für Anfänger und Kinder gedacht. Somit auch perfekt als Familienausflug geeignet.

Insgesamt hatten wir eine Menge Spaß an diesem Klettersteig und am Ende konnte man nochmal bei einem kühlen Getränk die Aussicht genießen.

Tipps zur Tour

  • Unbedingt Schuhe mit fester Sohle anziehen, da sich sonst die Sohle bei den Trittstufen durchdrückt.
  • Keinen zu großen Rucksack mitnehmen. Dieser wird euch sonst bei den Klettereinheiten im Weg sein.
  • Genug Trinken einpacken. Die Tour kann ganz schön durstig machen, besonders bei warmen Wetter.
  • Bei heißem Wetter und Sonnenschein Sonnencreme und Kopfbedeckung nicht vergessen!

Weitere Bilder der Kletter-Tour

  • Aussicht am Klettersteig Boppard
  • Aussicht am Klettersteig Boppard
  • Aussicht am Klettersteig Boppard

Traumpfad Höhlen- und Schluchtensteig

Eckdaten zum Rundwanderweg in der Eifel

Ausgangspunkt: kostenloser Parkplatz bei der K 57

Länge: 12,1 Kilometer

Gesamtaufstieg: 405 Höhenmeter

Wanderzeit: ca. 4 Stunden

Schwierigkeitsgrad: mittel

Der Traumpfad Höhlen- und Schluchtensteig ist ein abwechslungsreicher Wanderweg in der Eifel. Der Rundweg führt durch Höhlen und Schluchten, vorbei an vielen Bäumen und Feldern. Die Route eignet sich hervorragend für einen halben Tagesausflug.

Eine gute Karte über die Wanderstrecke findet ihr hier.

Ausgangspunkt der Wanderung im Rheinland

Ausgangspunkt der Wanderung Höhlen- und Schluchtensteig war der Parkplatz bei Andernach-Kell an der K 57. Der Parkplatz ist nicht weit von der Autobahnabfahrt  Niederzissen (A 61) entfernt und daher schnell und einfach zu erreichen.

Wir waren bereits am frühen Morgen am Parkplatz eingetroffen und hatten daher freie Platzwahl. Gegen Mittag war der Wanderparkplatz jedoch sehr voll.

Auf der Webseite der Traumpfaede.info könnt ihr euch über Hinweise und Störungen informieren. Aufgrund von umstürzender Bäume kann es zu Sperrung des Wanderweges kommen.

Die Wanderung

Der gut ausgeschilderte Rundweg beginnt am Parkplatz. Zunächst geht es ca. 200 Meter an der Hauptstraße entlang Richtung Süden. Nach Überqueren der Straße hat man einen tollen Ausblick auf das Pöntertal und läuft nun Richtung Osten, entlang zwischen Feldern und Obstbäumen.

  • Wanderweg Traumpfad Höhlen- und Schluchtensteig
  • Wanderweg Traumpfad Höhlen- und Schluchtensteig

Wir folgen dem Weg weiter ins Krayerbachtal. Nach ca. 2,5 Kilometer und einem leichten Abstieg haben wir die Krayermühle erreicht. Hier überqueren wir eine Landstraße und folgen nun dem Lauf des Baches bis wir zu einer Holzbrücke kommen.

Kurz darauf folgt ein etwas steilerer Teilabschnitt. In einem Kilometer legen wir 100 Höhenmeter zurück. Oben angekommen geht es vorbei an der Schützenhütte in den Wald. Einen weiteren Kilometer später hat man den Aussichtspunkt Schweppenburgblick erreicht. Nun geht es wieder die hinauf erklommenen Höhenmeter hinab bis zum Gasthaus Jägerheim. Dieses bietet jedoch keine Einkehrmöglichkeit.

  • Waldweg - Höhlen- und Schluchtensteig
  • Höhlen- und Schluchtensteig

Nach einigen Metern haben wir das Highlight der Wanderung erreicht: die Trasshöhlen. Die Trasshöhlen sind durch den Trassabbau vom 17. bis Anfang des 20. Jahrhundert entstanden. Trass werden vulkanische Ablagerungen genannt. Deren Entstehungsgeschichte geht zurück bis vor etwas 13.000 Jahren als es zum Ausbruch des Laacher-See-Vulkans kam (Quelle: hier).

  • Trasshöhlen - Höhlen- und Schluchtensteig in der Eifel
  • Trasshöhlen - Höhlen- und Schluchtensteig in der Eifel
  • Trasshöhlen - Höhlen- und Schluchtensteig in der Eifel

Die Trasshöhlen sind nicht nur von außen zu betrachten, denn der Wanderweg führt mitten durch. Ein echtes Highlight und ein besonderer Spaß für Kinder.

Weiter führt der Weg zur Wolfschlucht. Diese erreicht man nach ca. einem Kilometer. Entlang des Weges am Tönissteiner Bach hat man einen tollen Blick auf Felsformationen und einen Wasserfall.

Nach der Durchquerung der Wolfsschlucht folgen wir dem Weg über die L 113. Von hier sind es nun noch zwei Kilometer bis zum Ausgangspunkt. Der restliche Weg führt durch ein Stück Wald und entlang an einigen Feldern.

Unser Feedback zur Eifelwanderung

Insgesamt eine sehr schöne Wanderstecke, auf der es viel zu entdecken gibt. Zugegeben die zweite Hälfte der Route war sehr viel spannender, denn hier befinden sich die Trasshöhlen und die Wolfsschlucht.

Ausreichend Trinken dabeizuhaben ist sehr zu empfehlen, da es unterwegs keine Einkehrmöglichkeiten gibt.

Auch gutes Schuhwerk sollte nicht fehlen, da einem nach 12 Kilometern durchaus die Füße weh tun können.

Wir hoffen euch hat unser Beitrag gefallen und wünschen euch viel Freude beim Wandern.

Wolfsschlucht
Wolfsschlucht

Roadtrip Kroatien & Slowenien

Steinstrände, Adriatisches Meer, Ćevapčići, Dubrovnik – Das sind vielleicht die ersten Sachen, die einem einfallen, wenn man an Kroatien denkt. Doch das berühmte Urlaubsland auf der Balkanhalbinsel hat noch sehr viel mehr zu bieten als das.

Und mit welchem nützlichen Utensil schafft man es in kürzester Zeit so viel wie möglich von einem Land zu sehen? Natürlich – mit dem Auto.

Und dabei ist es egal, ob ihr mit einem Wohnmobil, Auto mit Wohnwagen oder Auto und Zelt unterwegs seid. Hauptsache ihr seid flexibel und nicht an einen Ort gebunden.

In dem nachfolgendem Bericht erzählen wir euch, wie wir in zwei Wochen an der kroatischen Küste entlang bis nach Dubrovnik gefahren sind und welche besonderen und sehenswerte Orte auf dem Weg liegen.

Der Beitrag ist in verschiedene chronologische Etappen eingeteilt. Da man bei diesem Roadtrip am Ende der Reise (Dubrovnik) so ziemlich den gleichen Weg wieder zurückfährt, kann man natürlich auch einige Orte auf dem Rückweg besuchen und erkunden.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und hoffen euch somit bei eurem Roadtrip inspirieren zu können und euch einige nützliche Tipps mit auf den Weg zu geben.

Damit ihr euch etwas leichter zurecht findet, haben wir ein Inhaltsverzeichnis mit Sprungmarken für euch erstellt:

Slowenien

Auf dem Weg von Deutschland nach Kroatien fährt man durch zwei Länder: Österreich und Slowenien. Je nachdem wo in Deutschland eure Tour anfängt, lohnt es sich in einen von beiden Ländern einen Zwischenstopp zu machen.

In unserem Falle haben wir einen Stopp in Slowenien eingelegt. Genauer gesagt an der Stadt Bled. Das Besondere an dieser Stadt ist der Bleder See. Inmitten des Sees steht auf einer kleinen Insel die Marienkirche.

Über einen kleinen aber steinigen Aufstieg gelangt man zu einem wunderbaren Aussichtspunkt auf die Marienkirche.

Aufstieg Ojstrica mit Aussicht auf den Bleder See

Wanderung zum Aussichtspunkt Ojstrica

Startpunkt: Oberhalb des Velika Zaka (Strand) an der Westküste des Sees, befindet sich auf der gegenüberliegenden Straßenseite ein Wegweiser. Von dort aus geht in es 20 Minuten durch einen kleinen Wald zum Aussichtspunkt Ojstrica. Der Weg ist teilweise steinig und wurzelig. Man folgt die meiste Zeit dem Waldweg. Nach ca. 15 Minuten geht es nach rechts auf die Erhöhung des Aussichtspunkts Ojstrica. Wir sind zunächst an der Abzweigung vorbeigelaufen. Im besten Fall folgt man einfach den Touristen vor einem.

Wer noch nicht genug hat, folgt dem Weg vor der Abzweigung zu Ojstrica weiter hinauf. Nach ca. 10 Minuten teilt sich der Weg. Hier haltet ihr euch links um an den Aussichtspunkt Mala Osojnica zu gelangen. Entscheidet ihr euch für rechts, geht es weiter zum höheren Aussichtspunk Velika Osojnica.

Vom Aussichtpunkt Mala Osojnica nimmt man entweder den selben Weg zurück oder man geht den Hang entlang hinunter und gelangt so wieder auf die Straße, welche zum Ausgangspunkt führt.

Das Schöne: die Aussichtpunkte sind nur einige Meter von einem Campingplatz (Camping Bled) entfernt an dem ihr wunderbar nächtigen könnt.

Nationalpark Triglav

Benannt nach dem höchsten slowenischen Gipfel, dem Triglav, ist dieser Nationalpark ein echter Naturschatz in Slowenien. Der Park liegt im Nordwesten des Landes und hat eine Größe von ca. 800 km². In diesem Park kann man mehrere Tage verbringen, da er wirklich viel zu bieten hat.

Vintgarklamm

  • Vintgar-Klamm
  • Vintgar-Klamm
  • Vintgar-Klamm
  • Vintgar-Klamm
  • Vintgar-Klamm
  • Vintgar-Klamm

Der Vintgarklamm liegt nur 4 km von Bled entfernt und befindet sich am Anfang des Nationalparks Triglav.

Auf ca. 1.600 m führt hier ein Wanderweg über verschiede Holzstege und Brücken direkt zum 13 m hohen Wasserfall Šum. Der gebührenpflichtige Lehrpfad über dem türkisblauen Radvona-Fluss zählt zu den beliebtesten Ausflugszielen in ganz Slowenien.

Mehr Informationen findet ihr auf der offiziellen Webseite: https://vintgar.si/?lang=de.

Naturreservat Zelenci

Naturreservat Zelenci

Am Rande des Triglav Parks liegt der kleine glasklare See Zelenci. Dieser beheimatet viele interessante Tier- und Pflanzenarten.

Das Naturreservat ist schnell mit dem Auto zu erreichen. Am Rande der Landstraße zwischen Rateče und Kranjska Gora gibt es einen Wanderparkplatz, von welchem man in ca. 10 Minuten sein Ziel erreicht hat. Im Naturreservat selbst gibt es einen kleinen Steg, der zu einem Aussichtsturm führt.

Bekannt wurde der schöne Ort durch Instagram. Um den vielen Instagram-Touristen zuvor zu kommen, empfiehlt es sich den See am frühen Morgen zu besuchen.

Postojna Cave

Wer Slowenien mal von einer anderen Seite sehen will, der sollte unbedingt die Höhlen Postonja Cave besichtigen. Dieses Höhlenkomplex ist die zweitgrößte Tropfsteinhöhle der Welt, die für Touristen erschlossen ist. Was als Ausweichplan bei schlechtem Wetter gedacht war, entpuppte sich als echtes Highlight unseres Slowenienaufenthaltes. Insgesamt ist die Tropfsteinhöhle 24 Kilometer lang. Der für Touristen geöffnete Teil umfasst dabei 5 km. 3,5 km davon fährt man vom Höhleneingang bis zum Exkursionsort mit der Höhlenbahn. Die Höhle lässt sich nur mit einer geführten Exkursion besichtigen. Schon während der Fahrt mit der Bahn kommt man aus dem Staunen nicht heraus. Wo man auch hinsieht, verzieren die Stalaktiten und Stalagmiten die unterirdische Welt Sloweniens.

Höhlen von Postonja

Mehr Informationen findet Ihr auf der Webseite: https://www.postojnska-jama.eu/de/erkunden-sie-den-park/.

Kroatien

Unser erster Aufenthalt in Kroatien war die größte und zugleich schönste Insel in Kroatien: Krk. Zu erreichen ist die kroatische Urlaubsinsel direkt über das Festland mithilfe der Krk-Brücke. Die Überquerung der Brücke ist mautpflichtig und kostet mit dem PKW 5 Euro.

Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten auf Krk

Auf Krk gibt es eine Menge zu erleben. Hier solltet ihr mindestens 2 oder besser 3 Tage bleiben.

Städte erkunden

Der Besuch der Hafenstädte und Hafendörfer auf Krk ist ein absolutes Muss. Dabei ist die gleichnamige Stadt Krk an der Westküste der Insel unserer Meinung nach die sehenswerteste Stadt auf Krk. Zu erkundigen gibt es eine wunderschöne Altstadt mit süßen Lädchen und einen wunderschönen Hafen. Auch sehr interessant sind die Ortschaften Malinska, Punat und Baška.

Die Stadtmauern von Krk
Die Stadtmauern von Krk

Quad fahren

  • Quad fahren auf Krk
  • Quad fahren auf Krk

Weitläufige Landschaft, lange Schotterwege und so gut wie kein Verkehr auf den Landstaßen – Krk’s Landschaft ist wie geschaffen um mit dem Quad die Gegend zu erkunden. In der Inselstadt Krk gibt es einen Quad-Verleih von dem ihr wunderbar verschiedene Regionen der Insel erkundschaften könnt. Besonders empfehlenswert sind dabei die Wildstrände der Insel, die mit dem Auto sonst nur sehr mühselig erreicht. Eine mögliche Tour vom Quadverleih in Krk zu einem Wildstrand zeige ich euch hier:

Zipline

Mit 80km/h von Baum zu Baum über die Gebirge von Krk – Kein Problem bei Zipline Edison in der Nähe von Baška. Einer unserer adrenalinreichsten Erfahrungen auf Krk war ohne Frage die 2-Stündige Zipline Tour bei Zipline Edison. Hier geht es über 8 Lines auf über 2000 m Gesamtstrecke von Baum zu Baum und das in bis zu 80 km/h. Bei euerer Zipline-Tour erblickt Ihr dabei die Insel aus einer ganz anderen Perspektive.

Zipline Edison - Krk
Zipline Edison – Krk

Bootstour

In den Hafenstädten von Krk gibt es unzählige Anbieter verschiedenster Bootstouren. Für einen überschaulichen Preis kann man hier hier entweder zu den nahegelegenen Inseln fahren oder die Unterwasserwelt mit ihren einzigartigen Meeresbewohnern beobachten.

Kanjon Zrmanje

Kanjon Zrmanje
Kanjon Zrmanje

Auf eurem Weg weiter in den Süden des Landes kommt ihr am Kanjon Zrmanje vorbei. Der Canyon am Fluss Zrmanja ist aufjedenfall einen Besuch wert. Mit dem Auto kommt ihr an einen Parkplatz, der ca. 20 Minuten vom berühmten Aussichtspunkt auf den Fluss entfernt ist. Unter anderem ist dieser spektakuläre Ort bekannt aus der berühmten Filmreihe Winnetou.

Krka Nationalpark

Benannt nach dem Fluss Krka, ist dieser Nationalpark wohl einer der schönsten Flecken in Kroatien. Der Krka Nationalpark bietet eine einzigartige Flora und Fauna, die man gemütlich über kleine Wege erkunden kann. Das Wasser ist sehr klar und man kann wunderbar die dortigen Fische beobachten.

Das spektakulärste am Krka Nationalpark sind natürlich die Wasserfälle. Insgesamt 7 Wasserfälle hier zu entdecken. Am Ende der Rundtour seht ihr den schönsten und längsten Wasserfall des Parks: Skradinski Buk. Dieser Wasserfall verläuft über 17 Stufen und hat eine Gesamtlänge von ca. 800 m – ein wahres Naturspektakel.

Wer gegen Ende der Tagestour noch eine Erfrischung sucht, kann am Fuße des Wasserfalls ein Bad nehmen. Hierzu dürft ihr natürlich eure Badesachen nicht vergessen!

Mehr Informationen findet ihr auf der offiziellen Webseite des Krka Nationalparks: http://www.nationalpark-krka.de/.

  • Aussichtspunkt auf den Roški Slap
  • Baden am Roški Slap im Krka Nationalpark
  • Gewässer im Krka Nationalpark
  • Kleine Steinbrücke im Krka Nationalpark

Omiš

Die Altstadt von Omiš
Die Altstadt von Omiš

Die Stadt Omiš liegt direkt an der Mündung des Flusses Cetina in das adriatische Meer. Eine wunderschöne Stadt, die einiges zu bieten hat.

Tagsüber kann man sich hier an den Stadt-Strand legen und entspannen. Dieser ist sehr lang und flach.

Sucht ihr etwas mehr Action, könnt ihr beim örtlichen Zipline Veranstalter vorbeischauen und euch von Berg zu Berg schwingen.

Von der wunderschönen Altstadt könnt ihr auf die alte Piratenfestung Mirabella Peovica steigen. Auf dem Turm der Festung habt ihr einen einzigartigen Ausblick auf ganz Omiš – ein absolutes Muss in Omiš!

Aussicht auf Omiš von Mirabella Peovica
Aussicht auf Omiš von Mirabella Peovica

Nachts verwandelt sich die Altstadt von Omiš in einen beliebten und viel besuchten kulinarischen Treffpunkt. Die Altstadt erstrahlt in einem vollkommen anderen Licht.

Die Altstadt von Omiš bei Nacht
Die Altstadt von Omiš bei Nacht

Beach Orašac

Bevor es nach Dubrovnik geht, empfehlen wir euch ca. 20 Minuten vor der berühmten Hafenstadt einen Halt zu machen. Hier liegt nämlich unserer Meinung nach ein echter Geheimtipp.

Die Rede ist vom Beach Orašac – einem kleinen aber sehr schönen Steinstrand. Zu erreichen ist Orašac über den Campingplatz namens Camp Pod Maslinom. Übrigens haben wir auf diesem Campingplatz auch unser Nachtquartier aufgeschlagen. Der Strand ist wirklich klein, dafür sind hier aber aber für gewöhnlich sehr wenige Leute aufzufinden. Das Wasser ist sehr klar und der kleine Strand extrem schön.

Beach Orašac
Beach Orašac

Direkt am Stand gibt es ein kleines Restaurant, dass euch mit Essen und Getränken versorgt. Hier kann man bei einem kühlen Cocktail wunderbar das adriatische Meer genießen und die Seele baumeln lassen.

Bistro Hawai am Beach Orašac
Bistro Hawai am Beach Orašac

Dubrovnik

Die wohl berühmteste Stadt Kroatiens – Dubrovnik – ist für uns der Wendepunkt unserer zweiwöchigen Reise. Dubrovnik ist mit seiner großen und einzigartigen Altstadt ein wahres Juwel in Kroatien und gilt als einer der schönsten Städte an der Adria.

Der Verkehr in Dubrovnik ist ziemlich turbulent. Die Parkplätze nahe der Altstadt sind rar und teuer. Deshalb empfehlen wir euch mit dem Bus in die Innenstadt zu fahren. Erkundigt euch einfach bei eurer Unterkunft nach der passenden Busverbindung. Vom Campingplatz Camp Pod Maslinom fährt ein Bus in 20 Minuten für weniger als 5 € pro Person nach Dubrovnik.

In der Altstadt von Dubrovnik gibt es viel zu sehen. Besonders Fans der berühmten Fantasy-Serie Game of Thrones kommen hier auf ihre Kosten. Ein großer Teil der HBO-Serie wurde nämlich in Dubrovnik und Umgebung gedreht. Zu sehen gibt es hier unter anderem die berühmte Treppe des „Walk of Shame“ von Cersei.

Natürlich gibt es in der Altstadt noch viel mehr zu entdecken. Zum Beispiel könnt ihr über den Markt gehen und die dort angeboten Waren begutachten. Jede Ecke und Gasse ist interessant und man bekommt einfach Lust jede Straße der Altstadt zu erkunden.

Für ein paar Kuna kann man auch auf die Stadtmauern aufsteigen und dort einen kleinen Spaziergang tätigen. So hat man die Stadt nochmal aus einem ganz anderen Blickwinkel gesehen.

Vom Stadthafen aus kann man sogar Tagetouren auf die nahe gelegenen Inseln unternehmen.

  • Dubrovnik Festung
  • Gasse in Dubrovnik
  • Gasse in Dubrovnik
  • Wochenmarkt Dubrovnik
  • Dubrovnik Bucht mit Festung

Insgesamt ist Dubrovnik auf jeden Fall einen Besuch wert! Ihr solltet euch am Besten einen ganzen Tag für diese besondere Stadt einplanen.

Von Dubrovnik aus geht es für uns wieder zurück in Richtung Norden.

Nationalpark Plitvicer Seen

Wenn wir sagen, dass der schönste National Park Kroatiens die Plitvicer Seen sind, dann wird uns wahrscheinlich keiner widersprechen. Dieser Nationalpark ist ein absolutes Muss für jede Reiseroute durch Kroatien, besonders für Naturliebhaber.

Das Besondere an diesem Park sind die 16 kaskadenförmigen Seen die durch unzählige Wasserfälle miteinander verbunden sind. Unterteilt sind diese in 4 untere Seen und 12 obere Seen. Mithilfe einer Fähre gelangt man während der Wanderung von den unteren zu den oberen Seen.

Während der ganzen Durchwanderung des Parks gibt es viel zu sehen. Wir empfehlen euch unbedingt die längste Wanderroute zu nehmen – es lohnt sich! An einigen Stellen kann man auch mit einem kostenlosen Bus zurückfahren.

Da dieser Park weltberühmt ist solltet ihr unbedingt so früh wie möglich anreisen! Je nach Reisesession sind hier sehr viele Menschen zur Mittagszeit unterwegs.

  • Wasserfälle Nationalpark Plitvicer Seen
  • Untere Seen Nationalpark Plitvicer Seen
  • Wasserfälle Nationalpark Plitvicer Seen
  • Nationalpark Plitvicer Seen - Untere Seen
  • Nationalpark Plitvicer Seen - Obere Seen

Bärenrefugium von Kuterevo

Bärenrefugium von Kuterevo

Da wir auf dem Rückweg noch Zeitpuffer hatten, wollten wir unbedingt noch zum Bärenrefugium von Kuterevo. In dieser privaten Bärenkinder-Rettungsstation befinden sich viele junge Braunbären, die durch äußerliche Umstände von ihrer Mutter getrennt worden sind und ohne Hilfe nicht in der Wildnis überlebt hätten. Die große Bären Auffangstation ist privat finanziert und auf jeden Fall einen Besuch wert!

Fazit

Wie bereits am Anfang des Beitrags erwähnt, muss man die Orte nicht zwingend in dieser Reihenfolge abfahren und spiegeln nur unsere persönliche Reiseroute wieder.

Wir hoffen, dass wir euch mit unserem Reisebericht einige gute Inspirationen für euren anstehenden Kroatien Urlaub geben konnten und wünschen euch viel Spaß beim Reisen!

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Slowenien 🌲💚

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Sonnenweg Hasliberg

Eckdaten zur Wanderung auf dem Sonnenweg

Ausgangspunkt: gebührenpflichtiger Parkplatz an der Talstation „Hasliberg Twing“

Länge: 5,8 Kilometer (einfache Strecke)

Aufstieg: 530 Meter

Abstieg: 120 Meter

Wanderzeit: ca. 2 Stunden (einfache Strecke)

Schwierigkeitsgrad: leicht

Der Sonnenweg ist ein Höhenwanderweg auf dem Hasliberg. Das Haslital liegt zwischen Interlaken und Luzern im östlichen Berner Oberland inmitten der Schweiz. Vom Aussichtspunkt Planplatten hat man einen tollen Rundblick auf die Berner Hochalpen.

Ausgangspunkt der Wanderung im Haslital

Ausgangspunkt unserer Wanderung auf dem Sonnenweg war die Talstation „Hasliberg Twing“. Vor Ort gibt es einen gebührenpflichtigen Parkplatz. Die Station ist auch mit dem Bus zu erreichen.

Mit der Gondel geht es in ca. 10 Minuten hoch auf die Plattform Käserstatt.

Ein Retourticket kostet im Sommer (Samstag, 13. Juni – Sonntag, 25. Oktober – Stand 2020) 28 CHF pro Erwachsenen.

Die Bahn fährt täglich von 8:30 Uhr bis 17:00 Uhr. Die letzte Fahrt ab Twing ist um 16:45 Uhr.

Mehr Informationen zur Gondelbahn findet ihr unter:

Betriebszeiten: https://www.meiringen-hasliberg.ch/de/Sommer/Information/Betriebszeiten

Tarife: https://www.meiringen-hasliberg.ch/de/Info/Tickets/Tarife_Sommer

Wir haben uns dazu entschieden bis zu den Planplatten und wieder zurück zu laufen. Alternativ hat man jedoch auch die Möglichkeit von der Bergstation „Alpentower“ runter bis zur Talstation „Hasliberg Reuti“ oder weiter runter bis nach Meiringen zu fahren.

Die Wanderung im Haslital

Von der Bergstation Käserstatt folgt man der Beschilderung in Richtung Planplatten. Ca. 100 Meter von der Bergstation entfernt, gelangt man durch ein kleines Weidetor auf den richtigen Weg.

Weidetor auf dem Sonnenweg
Sonnenweg

Der Wanderweg hat einen leichten Aufstieg und vereinzelt ebene Etappen. Im Sommer ist hier die Sonne nicht zu unterschätzen. Einen schattigen Platz haben wir erst nach über der halben Strecke am Hääggenstubeli Hasliberg gefunden. Hier kann man sich kurz stärken und auch eine Toilette ist vor Ort. Jedoch hat man auch die Möglichkeit am Alpentower am Ende der Strecke einzukehren.

  • Sonnenweg - Hasliberg
  • Hääggenstubeli Hasliberg

Während der Wanderung bietet sich ein herrlicher Ausblick. In der bunten Alpenflora sind viele Insekten zuhause. Mit etwas Glück bekommt ihr auch ein Murmeltier zu Gesicht. Wir haben es kurz nach dem Weidetor unterhalb des Wanderwegs nahe einem kleinen See entdeckt.

  • Murmeltier auf dem Hasliberg
  • Libelle auf dem Hasliberg

Kurz vor dem Alpentower wird es etwas steiler, aber zur Belohnung erwartet euch hinter dem Alpentower ein tolles Panorama auf die schneebedeckten Felsriesen der Berner Hochalpen. Von hier starten auch viele Paraglider ihren Rundflug über den Hasliberg.

Zurück zur Bergstation Käserstatt haben wir, wie bereits oben beschrieben, den selben Weg zurück genommen.


Unser Feedback

Im Haslital gibt es viel zu entdecken, wir freuen uns schon auf unseren nächsten Ausflug ins Berner Oberland.

  • Sonnencreme und ausreichend Trinken dürfen nicht fehlen.
  • Die Wanderung eignet sich auch für Familien, jedoch nicht mit Kinderwagen.
  • Nach der Wanderung empfiehlt sich ein Abstecher zum Brienzersee. Dort kann man kostenfrei auf dem Parkplatz Wycheley Süd 900 direkt an einer Badestelle parken.

Weitere Fotos unserer Wanderung

  • Hasliberg - Sonnenweg, Ausblick von einer Bank
  • Hasliberg - Sonnenweg - Planplatten
  • Hasliberg - Sonnenweg - grasende Kühe auf einer Alm.

Weitere schöne Ausflüge in der Schweiz findest du hier!

Wanderung zum Lej Muragl

Eckdaten zur Wanderung auf dem Muottas Muragl

Ausgangspunkt: kostenloser Parkplatz an der Talstation Punt Muragl

Länge: 7 Kilometer (hin- & zurück)

Höhenmeter : ca. 250 Meter

Wanderzeit: ca. 2,5 Stunden (hin- und zurück)

Schwierigkeitsgrad: leicht

Der Lej Muragl ist ein kleiner See auf dem Muottas Muragl. Er liegt auf 2,713 Meter Höhe über dem Meeresspiegel. Der Muottas Muragl ist ein beliebtes Ausflugsziel im Engadin, dem Hochtal im schweizerischen Kanton Graubünden. Wusstet ihr, dass der Kanton Graubünden eines der höchstgelegenen bewohnten Täler Europas ist?

Ausgangspunkt der Wanderung im Endgadin

Ausgangspunkt der Wanderung zum Spiegelsee ist der Parkplatz an der Talstation Punt Muragl, welche nahe des Orts St. Moritz liegt.

Die Talstation Punt Maragl ist auch mit dem Bus zu erreichen. Informationen hierzu findet ihr auf: https://engadinbus.ch/online-fahrplan.

Mit der Bergbahn geht es in 10 Minuten ca. 718 Meter hoch auf den Muottas Muragl. Im Sommer kostet ein Retourticket für einen Erwachsenen 35 CHF (Stand August 2020). Ab 18 Uhr sogar nur 15 CHF. Die Bergbahn fährt ab 7:45 Uhr jede halbe Stunde. Die letzte Talfahrt ist um 23:00 Uhr. Hier lohnt sich die Anreise also auch noch am späten Nachmittag.

Wanderung zum Alpensee Lej Muragl

Mit der Bergbahn auf dem Muottas Muragl angekommen, sollte man erst einmal die Aussicht auf das Engadiner Seenplateau genießen.

Aussicht auf das Engadiner Seenplateau
 Aussichtsplattform des Romantik Hotels Muottas Muragl 

Die Wanderung beginnt links oberhalb des Panoramawegs. Ab hier folgt ihr der Beschilderung. Verlaufen könnt ihr euch nicht, denn es geht die ganze Zeit gerade aus. Zwischendurch erwarten euch kurze Streckenabschnitte mit einer leichten Steigung.

Auf dem Weg kommt ihr an Pferden und Kühen vorbei. Und mit etwas Glück entdeckt ihr oberhalb des Wanderwegs, die vielen Murmeltiere, welche dort hausen.

Nach ca. einer Stunde seid ihr am schönen Bergsee, dem Lej Muragl angekommen.

Zurück nehmt ihr den selben Weg. Wer bis jetzt noch kein Murmeltier entdeckt hat, hat jetzt nochmal die Gelegenheit.

Wieder an der Bergstation angekommen, kann man sich im Panoramarestaurant noch etwas stärken, bevor es wieder runter ins Tal geht.

Unsere Tipps für den Ausflug zum Lej Muragl

  • Da die Bergbahn bis 23 Uhr abends fährt, lohnt es sich auch noch am Nachmittag mit der Wanderung zu beginnen.
  • Wind- und wasserfeste Kleidung, denn auf 2.700 m ü.M. gerät man schnell mal in eine Wolke.
  • Festes Schuhwerk.
  • Sonnencreme und ausreichend Trinken dürfen nicht fehlen.
  • Die Nacht haben wir auf dem Campingplatz Chapella verbracht. Diesen können wir euch von Herzen weiterempfehlen. Wer mit dem Zelt unterwegs ist, sollte sich nachts jedoch gut eindecken, denn es wird im Hochtal ziemlich kühl. Wenigstens gibt es dafür keine Mücken.

Weitere Fotos unserer Wanderung

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Triftbrücke – Wanderhighlight im Gadmertal

Eckdaten: Wanderung zur Triftbrücke

Ausganspunkt: Triftbahn – Sustenstrasse, 3863 Gadmen, Schweiz

Länge: 2,8 km einfache Strecke

Wanderzeit: 1,5 Stunden Wanderzeit zur Triftbrücke von der Bergstation aus.

Höhenmeter: ca. 430 m

Schwierigkeitsgrad: mittelschwer (Kategorie T2 lt. SAC-Wanderskala)

Die Triftbrücke ist eine 170 m lange Hängebrücke im Gadmertal. Sie ist 100 m hoch und führt über den gleichnamigen Wildfluss Triftwasser, der aus dem Triftgletscher entspringt.

Vorbild für die heutige Triftbrücke waren die nepalesischen Dreiseilbrücken.

Ausgangspunkt der Wanderung zur Triftbrücke

Ausgangspunkt der Wanderung ist die Triftbahn in der Gemeinde Gadmen. Von hier aus bringt euch eine kleine Gondel bis zur Triftbahn Bergstation (1350 m).

Achtung: Reserviert unbedingt einen Tag vor dem geplanten Reiseantritt Bahntickets bei der Triftbahn! Die Gondel fasst maximal 8 Personen und die Bahn fährt nur im 12 Minuten Takt. Somit sind die Kapazitäten der Bahn sehr schnell ausgelastet.

Tickets könnt ihr hier reservieren: https://www.grimselwelt.ch/bahnen/triftbahn

Retourticket für einen Erwachsenen kostet 24 CHF (Stand: August 2020).

Auf dem Weg zur Triftbahn Bergstation
Auf dem Weg zur Triftbahn Bergstation

Plant unbedingt bei der Reservierung genug Zeit ein! Wir empfehlen hier mindestens 4 Stunden (3 Stunden Wanderzeit und 1 Stunde für mögliche Pausen). Seid ihr etwas langsamer im Wandern, dann entsprechend mehr.

Der Wanderweg zur Triftbrücke

An der Triftbahn Bergstation geht die eigentliche Wanderung dann los. Übrigens: bei gutem Wetter versorgt euch ein kleiner Imbissstand direkt an der Bergstation mit Getränken und Speisen.

Von der Bergstation aus führen erstmal einige steile Treppenstuffen nach unten, bis ihr am Triftwasser angelangt seid. Hier führt eine kleine Brücke direkt über den Fluss, wo bereits der erste steile Abschnitt der Wanderung beginnt.

Der Fluss "Triftwasser"
Der Fluss „Triftwasser“

Der Weg ist insgesamt ziemlich steinig und öfter auch rutschig wegen dem Geröl und Kies. Wie immer empfehlen wir bei einer solchen Wanderung festes Schuhwerk und auf weiche Sneaker zu verzichten.

Bereits nach dem ersten steileren Abschnitt hat man eine schöne Aussicht in das Tal. Von oben sieht man den Fluss sowie die Bergstation.

Blick auf die Triftbahn Bergstation und den Fluss "Triftwasser"
Blick auf die Triftbahn Bergstation und den Fluss „Triftwasser“

Auf dem Weg zur Triftbrücke begegnen wir noch einigen interessanten Stellen. Unter anderem müssen wir auch einen kleinen Gletscherbach überqueren.

Gletscherbach im Gadmertal
Gletscherbach im Gadmertal

Insgesamt bietet die Wanderung sehr schöne Aussichten. Den ganzen Weg über hat man schöne Aussichtspunkte, von denen man die Natur genauer erkunden kann. Die Landschaft in dieser Umgebung ist besonders durch große Felsen geprägt. Die großen Felsen sind auch direkt an der Wanderstrecke und auf einige kann man auch hoch „klettern“.

Wanderweg zur Triftbrücke
Wanderweg zur Triftbrücke

Ca. 30 Minuten vor der Brücke ergibt sich die Gelegenheit zur Trifthütte zu laufen. Der Aufstieg dorthin ist allerdings erschwerlich und dauert einige Stunden. Unerfahrenen und weniger konditionierten Wanderern können wir die weiterführende Wanderung zur Hütte nicht empfehlen.

Angekommen an der berühmten Hängebrücke wird euch erstmal der wunderschöne Triftgletschersee auffallen. Der Gletschersee befindet sich direkt hinter der Triftbrücke und ist umschlossen von imposanten Gebirgen.

Blick auf den Triftgletschersee
Blick auf den Triftgletschersee

Die Überquerung der Triftbrücke kostet für viele Leute Überwindung. Direkt über eine Schlucht führt die Hängebrücke 100 Meter über dem Triftwasser auf die andere Seite.

Überquerung der Triftbrücke
Überquerung der Triftbrücke

Nach Überquerung der Brücke könnt ihr euch entweder auf den Rückweg zur Bergstation machen oder ihr folgt einer weiterführenden Wanderung zur Windegghütte. Uns hat der Ausblick an der Triftbrücke gelangt und wir haben uns auf den Weg zurück zur Bergstation gemacht.

Murmeltiere im Gadmertal

Mit ein wenig Glück, könnt ihr auf dem Weg zur Triftbrücke auch Murmeltiere entdecken. Diese sind am Anfang des Weges auf der rechten Seite zwischen den Felsen ansässig. Schaut einfach ab und zu durch die Felsspalten am Wegesrand und und wenn ihr Glück habt, seht ihr Murmeltiere.

Murmeltiere im Gadmertal
Murmeltiere im Gadmertal

Fazit: Triftbrücke im Gadmertal

Die Fahrt mit der Triftbahn über die gleichnamige Triftschlucht ist wirklich sehr einzigartig und abenteurlich. Von der Bergstation bis zur Triftbrücke hatte man immer eine tolle Aussicht ins Gadmertal. Insgesamt ist die Wanderung durch die umgebende Natur extrem schön. Das Highlight ist natürlich die Überquerung der Hängebrücke am Ende der Wanderung und die Aussicht auf den Triftgletschersee.

Kurzum: Wer keine Angst vor der Höhe hat und nach einem kleinen Abenteuer im Berner Oberland sucht, sollte unbedingt das Gadmertal besuchen!

Weitere Bilder der Wanderung: