Alb Filter – Unsere Erfahrung im Wohnmobil

Seit einem Jahr benutzen wir nun Alb Filter in unserem Wohnmobil und wollen mit euch in diesem Beitrag unsere Erfahrungen mit dem Wasserfilter teilen.

Sauberes Trinkwasser im Wohnmobil ist für uns unverzichtbar geworden. In unserer Camping-Anfangszeit haben wir unser Trinkwasser klassisch im Geschäft gekauft. Somit haben wir immer viele Flaschen im Camper gehabt, die Platz weggenommen haben. Von dieser Problematik wollten wir wegkommen und haben uns deshalb für einen Wasserfilter im Wohnmobil entschieden, damit wir unabhängig an Trinkwasser kommen.

Damit ihr euch besser in unserem Artikel zurechtfindet, haben wir für euch ein Inhaltsverzeichnis erstellt.

Inhaltsverzeichnis


*Hinweis: Wir verwenden in unserem Beitrag Affiliate-Links. Das bedeutet, wir bekommen eine kleine Provision, wenn ihr über den Sternchen-Link (*) etwas kauft. Der Preis bleibt für euch natürlich immer derselbe und wir erhalten auch keine Daten oder Namen. Wenn ihr Interesse an den hier vorgestellten Produkten habt und unsere Arbeit unterstützen möchtet, würden wir uns sehr freuen, wenn ihr über unseren Produktlink einkauft.


Warum brauche ich einen Wasserfilter im Wohnmobil?

Die Wasserqualität variiert sehr stark nach Land und Region. Besonders als Reisender im Wohnmobil ist man sehr auf das örtliche Wasser angewiesen, um seinen Frischwassertank aufzufüllen.

Es gibt Länder, in denen man bedenkenlos Wasser aus dem Wasserhahn trinken kann. Hierunter fallen z.B. die skandinavischen Länder. Auf unserer Langzeitreise durch Norwegen haben wir ausschließlich ungefiltertes Wasser getrunken – ohne Probleme.

Dann wiederum gibt es Länder und Regionen, in denen sollte man Wasser direkt aus dem Hahn nicht trinken. Hierunter zählen oft südlichere Länder und Regionen.

Da die Wasserqualität an Versorgungsstellen kaum bis gar nicht einschätzbar ist, ist es ratsam ein Wasseraufbereitungssystem im Wohnmobil zu haben, um mögliche Schadstoffe zu filtern.


Unser Wasserfilter-System von Alb Filter

In unserem Wohnmobil benutzen wir eine Kombination aus fest eingebauten und portablen Wasserfilter. Diese Kombination nennt sich Alb Filter Pro Camper* und ist bestens geeignet für mittelgroße Tanks (80 – 160 Liter).


Portabler Wasserfilter

Bei diesem System wird bereits das Wasser bei der Befüllung des Wassertanks gefiltert, bevor es in den Tank gelangt. Für diese Filterstufe nehmen wir die sogenannte Active-Kartusche*. Diese Filterkartusche besteht aus Aktivkohle und filtert bereits Chlor, CKW’s, FCKW’s, Schwermetalle wie Kupfer und Blei uvm. So kommt das Wasser bereits gut gefiltert in euren Frischwassertank. Wir würden behaupten: In den meisten Fällen würde dieser Filterschritt bereits reichen.

Die Active-Kartusche wird einfach in das Filtermodul gesteckt.


Festverbauter Wasserfilter

Um auf Nummer sicher zu gehen, gibt es aber noch eine weitere Filterstufe mit der Nano-Kartusche* Diese Filterkartusche ist die Keimsperre im Filtersystem. Dank der feinen Hohlfasermembrane kommen Bakterien und Keime hier nicht mehr durch.

Bei uns befindet sich die Nano-Kartusche festverbaut unter der Wasserarmatur im Wohnmobil. Dafür haben wir den Filter an die Kaltwasserleitung angebracht. Einen ausführlichen Einbaubericht findet ihr in unserem separaten Blogbeitrag:

Hinweis: Bevor wir uns für die Pro Camper-Variante, bestehend aus Außen- und Innenfilter entschieden hatten, hatten wir lediglich ein festverbautes Filtermodul direkt unter der Wasserarmatur. Hier hatten wir die Active-Kartusche zusammen mit dem Vorfilter eingesetzt. Nach unserem Upgrade auf Pro Camper haben wir die Active-Kartusche und den Vorfilter an unser Filtermodul für die Wasserbetankung montiert und eine Nano-Kartusche in das Filtermodul unter der Wasserarmatur. So wird es auch von Alb Filter empfohlen.


Pro Camper Set

Durch diese Kombination ist höchste Wasserqualität gewährleistet. Durch die erste Filterstufe beim Tanken wird das Wasser bereits vorgefiltert und die zweite Filterstufe vor dem Wasserhahn sorgt dafür, dass auch wirklich kein Krankheitserreger durch den Wasserhahn läuft.

Zusätzlich zu den beiden Filterstufen ist es sehr empfehlenswert einen Vorfilter am Alb Filter anzubringen. Der Vorfilter mit dem Namen Alb Filter Protect* sorgt dafür, dass grobe Partikel wie z.B. Sand, Rohrablagerungen und Sedimente bereits gefiltert werden, bevor diese an die eigentliche Filterkartuschen gelangen. Durch den Alb Filter Protect erhöht sich die Lebensdauer der Filterkartuschen erheblich.

Der Vorfilter wird einfach auf das bestehende Filtermodul aufgeschraubt.

Das Filter Pad sollte am besten immer die erste Filtereinheit im System sein. In unserem Fall ist der Vorfilter also am portablen Filter, vor der Active Kartusche angebracht.

Die Alb Filter Protect Pads* lassen sich ganz einfach austauschen. Im Onlineshop gibt es die Pads im 3er-Pack.


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Alb Filter Flextube

Zusätzlich zum Wasserfilter-System haben wir uns noch den Flextube Befüllschlauch (10 m)* von Alb Filter zugelegt. Ein extrem praktischer und platzsparender Schlauch – perfekt für das Wohnmobil.

Der Schlauch ist spiralförmig geformt und wird in einer Neopren-Tasche verstaut. Die hochwertigen GEKA Schlauchkupplungen sind kompatibel mit Gardena Schlauchverbindern.

Die Verbindung ist dank GEKA-Kupplung sehr einfach.

Wir befestigen den Schlauch mit dem Alb Entry S Befülladapter* am Frischwassertank. Die Befestigung am Wasserhahn klappt meistens mit einem von drei Gardena Adaptern*. Sollte mal kein Adapter am Wasserhahn passen, kommt der Wasserdieb* zum Einsatz.


Befülladapter mit Filter

Den Alb Filter Entry Befülladapter gibt es seit einigiger Zeit auch mit Vorfilter zu kaufen: Alb Filter Befülladapter mit Vorfilter*

Dieser wurde für die schnelle und einfache Montage am Einfüllstutzen des Wohnmobils entwickelt.
Während des Tankvorgangs fungiert der Entry sowohl als Befüllhilfe als auch als Vorfilter. Das integrierte Filterpad entfernt zuverlässig Schwebstoffe, Sedimente, Rost, Sand, Mikroplastik und andere Partikel aus dem einströmenden Wasser.


Filterwechsel

Natürlich halten die Filterkartuschen keine Ewigkeit und müssen regelmäßg getauscht werden.

Die Filterkartuschen sollen grundsätzlich nach 4 Monaten gewechselt werden. Bei dem Vorfilter empfiehlt der Hersteller einen Wechselintervall von 3-6 Monaten.

Der Wechselintervall ist jedoch stark von der Qualität des zu filternden Wassers abhänging. Kommt kaum noch Wasser durch den Filter, so ist dieser verstopft und muss getauscht werden.

Übrigens: Solltet ihr den Filter für längere Zeit nicht mehr benutzen, müsst ihr ihn ausbauen und trocken legen. Auf keinen Fall jedoch luftdicht verpacken oder in den Kühlschrank legen – Schimmelgefahr!


Tipp zum Reinigen des Wassertanks:

Der Alb Clean Frischwassertank-Reiniger* ist ein natürlicher Reiniger auf Basis von Sauerstoff und Mineralien, der ohne künstliche Zusatzstoffe Wassertanks effektiv säubert. Er entfernt Gerüche, leichte Fettverschmutzungen, sowie Kalk und Ablagerungen. Nach 2 Stunden Einwirkzeit zerfällt Alb Clean in unbedenkliche Bestandteile. Danach kann das Wasser abgelassen und Frischwasser nachgefüllt werden.


Unsere Erfahrungen mit Alb Filter

Wir haben uns ehrlicherweise mit dem Thema Wasserfilter das erste Mal richtig beschäftigt, als wir vorhatten für längere Zeit in den Süden von Europa zu reisen. Da man doch sehr oft hört, dass die Wasserqualität in Ländern wie Spanien und Portugal stark schwanken kann.

Kurze vorab: Zum Glück haben wir uns damit beschäftigt und uns mit Alb Filter eingedeckt.

Wir haben sehr schnell gemerkt, dass das Wasser deutlich kalkhaltiger ist. Am stärksten haben wir das an unserem Wasserkessel gemerkt. Dieser war nach nur weniger Wochen in Spanien stark verkalkt und unbekömmlich, da wir zum Wasserkochen zuerst ungefiltertes Wasser benutzt haben. Nachdem wir auch zum Wasserkochen unser gefiltertes Wasser benutzt haben, haben wir keine Anzeichen von Kalk mehr gesehen.

Unsere beste Erfahrung mit dem Alb Filter haben wir auf unserer Reise durch Marokko gemacht. Es wird abgeraten, Wasser aus öffentlichen Quellen in Marokko direkt zu trinken. Wir waren jedoch sehr überzeugt von unserem Alb Filter.

Was sollen wir sagen – wir hatten keine Probleme in Marokko gehabt und das Wasser war gut bekömmlich. Ungefiltert würden wir persönlich das Wasser nicht zum Trinken benutzen.


Fazit zum Alb Filter im Wohnmobil

Für uns ist das Wasserfilter-System von Alb Filter perfekt. Mithilfe der zwei Filterstufen sind wir jederzeit auf der sicheren Seite, was das Thema Trinkwasser angeht. Wir haben stets ein gutes Gefühl beim Wassertrinken und bisher haben wir noch keine Anzeichen von unbekömmlichen Wasser gemerkt.

Was uns auch sehr gut gefällt, ist das modulare System von Alb Filter. Die Filtermodule lassen sich sehr einfach kombinieren – für noch mehr Filterleistung. Übrigens kann man dieselben Filtermodule auch im Haushalt benutzen.

Der Austausch der Filterkartuschen ist denkbar einfach. Auch hier gibt es praktische Vorratspakete* beim Alb Filter-Shop. Filtermodul aufschrauben – alte Kartusche herausnehmen – neue Kartusche hineinstecken – Filtermodul zuschrauben.


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Wasserfilter im Camper einbauen

In diesem Blogbeitrag begleiten wir den Einbau eines Wasserfilters in unserem Camper.

Wir berichten euch, wie wir den Wasserfilter in unserem Adria Twin 600 SP Camper angebracht haben und warum wir uns für einen festverbauten Wasserfilter unter der Spüle entschieden haben. Außerdem zählen wir euch die Vorteile auf, die man mit einem Wasserfilter im Camper hat.

Damit ihr euch besser in unserem Artikel zurechtfindet, haben wir für euch ein Inhaltsverzeichnis erstellt.

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Die Vorteile eines Wasserfilters im Camper

Warum haben wir uns für einen Wasserfilter entschieden und welche Vorteile haben wir damit?
Im Nachfolgenden stellen wir euch die für uns entscheidenden Kriterien vor.

Wasserqualität

Der ausschlaggebende Grund, einen Wasserfilter im Camper einzubauen, war für uns ganz klar die Wasserqualität. Wir sind mit unserem Camper viel unterwegs und wissen nie, welche Wasserqualität uns vor Ort erwartet. Mit einem Wasserfilter können wir auf Nummer sichergehen, denn dieser filtert unter anderem feine Partikel (z.B. Kalkflocken, Schmutz), Chlor, organische Schadstoffe, medikamentöse Rückstände und weitere Substanzen aus dem Trinkwasser.


Kostenersparnis

Bevor wir einen Wasserfilter im Camper eingebaut haben, haben wir häufig unser Wasser in Flaschen oder Kanistern gekauft. In vielen Ländern gibt es die Möglichkeit kostenlos Wasser im Camper aufzutanken oder für wenige Euro den 100-Liter-Tank aufzufüllen. Das ist natürlich deutlich günstiger als immer wieder Geld im Supermarkt ausgeben zu müssen. Filtert man das zumeist kostenlose Wasser selbst, haben sich die Kosten für den Wasserfilter schnell amortisiert.


Plastikreduzierung

Zusätzlich trägt man zur Plastikreduzierung bei, wenn man sein Wasser selber filtert und keine Wasserflaschen mehr kaufen muss. In den Ländern, in denen es Pfandsysteme gibt, war es für uns auch immer aufwendig, die Pfandflaschen zurückzubringen. Die leeren Pfandflaschen an Board haben auch eine Menge Platz eingenommen.


Festverbauter oder portabler Wasserfilter?

Es gibt portable Wasserfilter und festverbaute Wasserfilter, die für den Camper geeignet sind. Im Nachfolgenden stellen wir euch beide Systeme einmal kurz vor:

Portabler Wasserfilter

Bei einem portablen Wasserfilter wird der Filter beim Tankvorgang mit dem Wasserschlauch verbunden. Hierdurch wird das Wasser gefiltert, bevor es in den Wassertank gelangt.

Ein Vorteil des portablen Wasserfilters ist, dass im Wassertank nur gefiltertes Wasser landet, wodurch der Tank leichter zu reinigen ist. Außerdem ist dieser schnell einsatzbereit und bedarf keiner aufwendigeren Installation.

Ein Nachteil eines portablen Wasserfilter ist, dass man bei schlechtem Wasserdruck wesentlich länger braucht, bis der Wassertank beladen ist. Schwierig wird es auch, wenn man keinen Wasserschlauch an den Wasserhahn anschließen kann und mit einem Kanister oder eine Gießkanne den Wassertank auffüllen muss.


Festverbauter Wasserfilter

Bei einem festverbauten Wasserfilter wird das Wasser zwischen Wassertank und Wasserhahn gefiltert. Hier ist es also egal, mit welchem Wasserdruck der Wassertank befüllt wird. Ein festverbauter Wasserfilter ist natürlich eine Frage des Platzes. Zusätzlich muss auch die Wasserpumpe im Camper ausreichend Stärke haben (2,1 bar), damit weiterhin ein guter Wasserdurchfluss gewährleistet werden kann.

Wir haben uns für einen festverbauten Wasserfilter entschieden, da wir häufig in Gebieten unterwegs sind, wo man auch mal mit einem Kanister Wasser auffüllen muss.

Unsere Kaufentscheidung fiel auf den Alb Filter Travel ACTIVE* mit Vorfiltermodul*. Es gibt bei Alb Filter aber auch noch zwei weitere Filter, nämlich den Travel NANO*, dessen Kartusche filtert auch Bakterien und Viren und den Travel FUSION*, dieser enthält die NANO und die ACTIVE Kartusche.


Portabler und festverbauter Wasserfilter

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann sich natürlich für eine Kombination aus beiden Filtern entscheiden. Alb Filter bietet hier sogar ein Set mit portablem und festverbauten Wasserfilter an.


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Der Einbau des Wasserfilters im Camper

Den festverbauten Wasserfilter haben wir in unserem Adria Twin 600 SP unter dem Spülbecken montiert und an den Kaltwasser-Anschluss angeschlossen. Das heißt, wenn wir unseren Wasserhahn auf „kalt“ einstellen, erhalten wir gefiltertes Wasser und wenn wir ihn auf „warm“ einstellen, wird das Wasser nicht gefiltert. Aufgewärmtes Wasser kommt nur aus dem Hahn, wenn der Boiler angestellt ist.

Wir zeigen euch nun Schritt für Schritt, wie wir den Wasserfilter im Camper eingebaut haben.

Vorbereitung

Zunächst haben wir überlegt, welche Utensilien wir für den Einbau des Wasserfilters im Camper brauchen. Diese führen wir euch in der nachfolgenden Übersicht auf.



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Einbauort finden

Da wir einen bereits ausgebauten Adria Twin 600 SP haben, waren die Wahlmöglichkeiten für einen geeigneten Platz des Wasserfilters sehr beschränkt. Wir haben uns dafür entschieden, den Wasserfilter links neben dem Spülbecken an der Wand anzubringen. Hierbei mussten wir beachten, dass der Filter der oberen Schublade nicht in die Quere kommt. Dies konnten wir vermeiden, in dem wir den Filter auf der Höhe des Spülbeckens angebracht haben. Für den später installierten Wasserschlauch ist hinter den Schubladen noch genug Platz.

Zum Austesten einer geeigneten Stelle haben wir den Wasserfilter gemäß der Bedienungsanleitung zusammengesteckt und in die Wandhalterung eingelegt.


Wandhalterung anbringen

Damit der Wasserfilter während der Fahrt gut gesichert ist, haben wir eine Wandhalterung* angebracht. Diese wird mithilfe von zwei Schrauben befestigt. Um das Wasserfiltergehäuse nicht zu beschädigen, haben wir das Gehäuse für den Bohrvorgang entnommen.

Für den weiteren Einbau haben wir das Wasserfiltergehäuse provisorisch in die Wandhalterung eingesetzt. Die Filterkartusche haben wir erst ganz am Ende eingesetzt.

Durch den Schraubverschluss an der Wandhalterung lässt sich der Wasserfilter jederzeit leicht entnehmen.


Kaltwasserverbindung trennen

Im nächsten Schritt haben wir den Kaltwasserschlauch, welcher zum Wasserhahn führt, aus dem vorhandenen UniQuick Verbinder gezogen.

Den Schlauch haben wir nun nach links in Richtung Wasserfilter verlegt. An das offene Schlauchende wird der gekaufte UniQuick Gerader Tüllenverbinder* angesteckt.


Wassereinlauf an den Filter anschließen

Zu Beginn hatten wir den Kaltwasserschlauch aus dem vorhandenen UniQuick Verbinder gezogen. In diesen Verbinder soll die gekaufte UniQuick Schlauchstecktülle* gesteckt werden.

Zunächst haben wir jedoch, die Schlauchstecktülle mit einer Schlauchklemme* am Wasserschlauch befestigt. Den Wasserschlauch* haben wir mit einem Cuttermesser so zugeschnitten, dass er von dem vorhandenen UniQuick Verbinder bis zum Wasserfilter reicht.

Am anderen Schlauchende haben wir den mitgelieferten GEKA-Schlauchverbinder mit einer Schlauchklemme befestigt.

Nachdem wir die Schlauchstecktülle und den GEKA-Schlauchverbinder am Wasserschlauch angebracht haben, haben wir die Schlauchsteckhülle in den vorhandenen UniQuick Verbinder gesteckt und den GEKA-Schlauchverbinder mit dem GEKA-Hahnstecker am Wasserfilter verbunden.

Hierüber gelangt später das Wasser in den Wasserfilter.


Wasserauslauf

Damit das Wasser nach dem Filtervorgang auch aus dem Wasserhahn fließen kann, haben wir ein weiteres Schlauchstück angebracht. Dieses kommt zwischen den Filterausgang und den zu Beginn nach links gelegten Kaltwasserschlauch, an den wir den UniQuick Tüllenverbinder*gesteckt haben.

Wir haben das Schlauchstück wieder mithilfe eines Cutters passend zugeschnitten. Danach haben wir den UniQuick Tüllenverbinder vom Kaltwasserschlauch und den GEKA-Schlauchverbinder vom Wasserfilter nochmal abgemacht, um die beiden Teile mit jeweils einer Klemme am Wasserschlauch zu befestigen.

Den GEKA-Schlauchverbinder haben wir nun wieder mit dem GEKA-Hahnstecker am ALB-Filter verbunden und den UniQuick Tüllenverbinder mit der Kaltwasserleitung.

Nun kann das gefilterte Wasser zum Wasserhahn gelangen.


Testlauf

Bevor wir die die eigentliche Filterkartusche in das Filtergehäuse eingesetzt haben, haben wir zunächst einen Testlauf gemacht. Pumpe an und Wasser marsch.

Alles war dicht und das Wasser ist, wie normal aus dem Hahn geflossen.


Filterkartusche einsetzen

Da wir jetzt wussten, dass alles funktioniert, haben wir die Active-Filterkartusche eingesetzt. Hierzu mussten wir den unteren Verschlussdeckel des Filtergehäuses abschrauben. Die Filterkartusche wird mit leichten Drehbewegungen in die Aufnahme des unteren Verschlussdeckels gedreht. Danach kann der Verschlussdeckel wieder auf das Filtergehäuse geschraubt werden.


Unsere Erfahrungen und wichtige Hinweise

Wasserpumpe

Laut Empfehlung sollte die Wasserpumpe beim Festeinbau der Active-Kartusche* einen Druck von mindestens 2,1 bar. Für einen guten Durchfluss wird sogar ein Druck von 2,3 bis 2,6 bar empfohlen. Der benötigte Druck nimmt mit der Nutzungsdauer zu.

Wir haben uns zwar vorsorglich eine Wasserpumpe mit einem Druck von 2,1 bar gekauft, aber aktuell kommen wir noch ganz gut mit unserer bereits vorhandene Wasserpumpe mit einem Druck von 1,1 bar zurecht.


Der Wasserdurchfluss ist zwar etwas langsamer, was uns aber nicht stört. Zum Spülen stellen wir den Wasserhahn auf den Warmwasseranschluss um. Da dieser nicht mit dem Wasserfilter verbunden ist, fließt das ungefilterte Wasser normal schnell.


Kartuschenwechsel

Spätestens nach vier Monaten sollte die Nano-Kartusche laut Hersteller gewechselt werden.

Da wir einen Vorfilter* verbaut haben, kann dieser die Lebensdauer der Kartusche erhöhen. Der Vorfilter sollte alle 3-6 Monate gewechselt werden.

Da der Vorfilter weiß ist, lässt sich gut erkennen, wann es an der Zeit für einen Wechsel ist. Alb Filter bietet die Wechselpads im 3er Pack* an.


Lagerung

Solltet ihr den Wasserfilter für längere Zeit (1-2 Wochen) einmal nicht nutzen, so ist es ratsam, die Kartusche aus dem Gehäuse zu entnehmen, diese gut trocknen zu lassen und dann trocken zu lagern.

Die Kartusche sollte niemals im Kühlschrank oder luftdicht gelagert werden (Schimmelgefahr). Es wird auch nicht empfohlen, die Kartusche in Reis zu legen.


Unser Fazit

Dank des Wasserfilters müssen wir uns auf unseren Reisen keine Gedanken mehr, um die Wasserqualität machen. Dadurch, dass wir keine Trinkwasserflaschen im Supermarkt kaufen, sparen wir Geld und eine Menge Platz im Van.

Die Installation des Alb Filters war super einfach und wir sind sehr zufrieden damit, den Wasserfilter unter der Spüle verbaut zu haben.


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