Lange Zeit war unsere Trockentrenntoilette Trelino Origin M* fester Bestandteil unseres Camper-Alltags. Über mehr als drei Jahre hat sie uns zuverlässig auf Reisen begleitet und sich als eines der besten Upgrades für unseren Camper erwiesen. Doch wie so oft beim Vanlife entwickelt sich mit der Zeit auch der eigene Anspruch weiter.
Genau aus diesem Grund haben wir uns für ein Upgrade auf die Trelino Origin L* entschieden. Im Grunde ist es dieselbe bewährte Trockentrenntoilette – nur höher und mit deutlich mehr Volumen für Urin und Feststoffe. Zusätzlich haben wir unsere Toilette mit einem SoG Lüfter für Trockentrenntoiletten* ausgestattet, um Feuchtigkeit gezielt nach außen abzuführen und langfristig ein optimales Klima im Toilettenkorpus zu schaffen.
Transparenzhinweis: In diesem Beitrag verwenden wir Affiliate-Links. Das bedeutet, wenn ihr über einen Sternchen-Link (*) einkauft, erhalten wir eine kleine Provision – ohne dass sich der Preis für euch ändert. Wenn euch die vorgestellten Produkte gefallen und ihr unsere Arbeit unterstützen möchtet, freuen wir uns, wenn ihr über den Link einkauft.
Rückblick: Unsere Erfahrungen mit der Trelino Origin M
Die Trelino Origin M* hat uns über drei Jahre hinweg zuverlässig begleitet. Das Trennsystem funktioniert einwandfrei, unangenehme Gerüche bleiben weitestgehend aus und der komplette Verzicht auf Chemie ist für uns einer der größten Vorteile – besonders beim autarken Reisen.
Ganz ohne Umbau ging es leider nicht. Unsere bestehende Sockelkonstruktion, die wir damals für die Origin M gebaut hatten, hätte die Sitzhöhe mit der Trelino Origin L* zu hoch gemacht.
Da der Sockel bei uns aufgrund der Duschwannen-Konstruktion erhaltenbleiben musste, haben wir uns entschieden, ihn in der Höhe so weit wie möglich zu reduzieren. Hierzu gleich mehr.
Wer erfahren will, wie wir unsere Chemietoilette durch eine Trockentrenntoilette von Trelino* gewechselt haben und was dabei zu beachten ist, kann gerne hier vorbeischauen:
Zunächst mussten beide alten Holzplatten entfernt werden, die wir damals mit Montagekleber* befestigt hatten. Das war deutlich aufwendiger als erwartet. Am besten funktioniert hat ein Multitool* mit Sägeblatt-Aufsatz, mit dem sich die Platten kontrolliert lösen ließen.
Sockel in der Höhe kürzen
Anschließend haben wir den Sockelrand ebenfalls mit dem Multitool* so weit gekürzt, dass er bündig mit der Duschwanne abschließt. So konnten wir die maximale Höhe einsparen, ohne die grundlegende Konstruktion zu verändern.
Neue Holzplatten anfertigen & schützen
Für den Sockelboden und die Rückwand zur Serviceklappe haben wir neue Holzplatten zugeschnitten. Diese wurden mehrfach mit PU-Acryllack in Weiß* gestrichen, sodass auch längere Nassbelastung beim Duschen kein Problem darstellt.
Montage & Abdichtung
Die neuen Holzplatten haben wir erneut mit Montagekleber* befestigt. Nach einem Tag Trocknungszeit wurden alle Übergänge sorgfältig mit Sanitär-Silikon* abgedichtet, damit kein Wasser eindringen kann.
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Warum ein Lüfter bei der Trelino Origin L sinnvoll ist
Trelino selbst empfiehlt bei der Origin L* ausdrücklich die Installation eines Lüfters*. Der Grund: Durch das größere Volumen und den längeren Leerungsintervallen kann sich über längere Zeit Feuchtigkeit im Korpus sammeln. Ein Lüfter sorgt dafür, dass:
Feuchtigkeit kontinuierlich abgeführt wird
der Innenraum schneller trocknet
Gerüche gar nicht erst entstehen
Schon bei unserer kleineren Trelino M* hatten wir oft das Problem, dass sich Kondenswasser am Innenboden der Toilette gesammelt hat. Für uns war der Einbau eines Lüfters daher eine logische Ergänzung zum Upgrade.
Montage des SoG Lüfters für Trockentrenntoiletten
Wir haben uns für den SoG Lüfter in der speziellen Variante für Trockentrenntoiletten* entschieden, der auch direkt bei Trelino* erhältlich ist. Der Lüfter ist auch gleichzeitig mit einem Akivkohle-Filter versehen, welcher dafür sorgen soll, unangenehme Gerüche zu „filtern“ wenn sie nach außen abgesaugt werden.
Position des Lüfters
Der Lüfter wurde oben hinter der Serviceklappe montiert. Diese Position hat bei uns platztechnisch am besten gepasst und ermöglicht einen kurzen, effizienten Luftweg nach draußen.
Loch in die Toilette bohren
Die benötigte Lochgröße ist in der Bedienungsanleitung des SoG Lüfters angegeben. Bei uns waren es 48 mm.
Da wir keinen exakt passenden Lochbohrer gefunden haben, sind wir folgendermaßen vorgegangen:
anschließend das Loch mit einem Dremel* schrittweise auf die passgenaue Größe erweitert
In das Loch wird ein Gummiadapter eingesetzt, auf den ein L-Stück gesteckt wird. Daran wird später der Abluftschlauch befestigt.
Verbindung zur Serviceklappe
In die neue Holzrückwand zur Serviceklappe haben wir ebenfalls ein Loch gebohrt, durch das der Schlauch direkt zum Lüfter geführt wird.
Luftaustritt nach außen über die Serviceklappe
Damit die Abluft nach außen gelangen kann, muss ein Loch in die Serviceklappe gebohrt werden.
Empfohlener Durchmesser: ca. 37 mm
Einige Millimeter kleiner sind unproblematisch
Nicht größer, da sonst die Abdeckung nicht mehr passt
Wichtig ist eine stabile Lochkreissäge, die tief genug ist, um durch die komplette Serviceklappe zu bohren.
Montage von außen
Über das Loch wird ein Plastikrahmen mit Sikaflex 221* aufgeklebt
Zusätzlich kann der Rahmen mit den beiliegenden Schrauben befestigt werden
Die Schraubenlöcher sollten ebenfalls abgedichtet werden
Auf den Plastikrahmen kommt anschließend eine Plastikabdeckung, die:
oben eingehängt
unten mit zwei Schrauben fixiert wird
Auf der Innenseite der Serviceklappe wird ein über dem neuen Lock L-Stück befestigt, an das der Abluftschlauch angeschlossen wird und zum Lüfter führt.
Wichtig: Der Schlauch muss lang genug sein, damit er beim Öffnen der Serviceklappe nicht abgezogen oder geknickt wird.
Stromversorgung des SoG Lüfters
Laut Herstellerangaben verbraucht der SoG Lüfter dauerhaft nur 1,2 Watt und ist für den Dauerbetrieb ausgelegt. Damit eignet er sich perfekt für den Einsatz im Camper.
Mitgeliefertes Zubehör
Im Lieferumfang enthalten sind:
ein rotes und ein schwarzes Stromkabel (extra lang)
Steckverbindungen
ein Kippschalter zum Ein- und Ausschalten
💡 Tipp: Die Kabel sollten erst nach einem erfolgreichen Test-Setup gekürzt werden, wenn sichergestellt ist, dass alles korrekt funktioniert.
Unsere Lösung für den Stromanschluss
Wir haben die stillgelegte Stromleitung der ehemaligen Toilettenspülung unserer Chemietoilette genutzt.
Mit einem Multimeter* konnten wir schnell ermitteln, welche Leitung Plus und Minus ist. Die Verbindung haben wir mit einer Wago-Klemme* hergestellt – sicher und vibrationsfest.
Kippschalter – sinnvoll platziert
Den Kippschalter haben wir genau dort platziert, wo früher der Spülknopf der Chemietoilette saß. Da hier bereits ein Loch vorhanden war, mussten wir nichts neu bohren. Lediglich eine kleine Holzverkleidung war nötig, um den Schalter sauber und optisch passend zu integrieren.
Der Schalter sitzt in der Minusleitung des Lüfters und ermöglicht das manuelle Ein- und Ausschalten.
Kleine Besonderheit unserer Lösung
Die Stromleitung der ehemaligen Toilettenspülung ist bei uns nur aktiv, wenn die Wasserpumpe eingeschaltet ist (separater Schalter über der Schiebetür).
➡️ Bedeutet: Der Lüfter läuft nur, wenn auch die Wasserpumpe eingeschaltet ist.
Für uns ist das kein großes Problem, da wir die Wasserpumpe beim Stehen ohnehin fast immer eingeschaltet haben. Alternativ könnte man den Lüfter natürlich auch an eine dauerhaft aktive 12-V-Leitung anschließen.
Durch den SoG Lüfter bleibt der Korpus trocken, Feuchtigkeit wird zuverlässig abgeführt und das gesamte System funktioniert auch bei längerer Nutzung absolut zuverlässig.
Das Upgrade lohnt sich besonders für:
Camper mit langen autarken Standzeiten
alle, die seltener entleeren möchten
Nutzer:innen der Origin L, die langfristig ein gutes Innenklima wollen
Gutscheincode
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Südschweden ist ein beliebtes Ziel mit dem Wohnmobil oder Camper und das zurecht: endlose Küsten, charmante Küstenstädte, einsame Strände und Natur, die zum Staunen einlädt. In unserem Beitrag stellen wir euch eine 10–14-tägige Rundreise durch die schönsten Ecken Skånes, Smålands und Bohusläns, mit Tipps für die Stellplatzsuche, Highlights und Insider-Empfehlungen vor.
Zur besseren Übersicht haben wir für euch ein Inhaltsverzeichnis mit Sprungmarken erstellt:
Warum Südschweden für Wohnmobil-Reisen perfekt ist
Südschweden lässt sich ideal mit dem Wohnmobil erkunden: Die Straßen sind gut ausgebaut, Stellplätze und Campingplätze finden sich überall und das sogenannte Jedermannsrecht erlaubt dir, viele Nächte mitten in der Natur zu verbringen. Achtung: Für Wohnmobile gelten einige Einschränkungen. Mehr dazu unten bei den Stellplatz-Tipps.
Anreise & Einreise nach Südschweden
Die Anreise mit dem Wohnmobil nach Südschweden gestaltet sich in der Regel sehr unkompliziert. Ob über die Fähre von Deutschland oder Dänemark oder über die Öresundbrücke, das Land der roten Holzhäuser ist schnell zu erreichen.
Für die Einreise benötigen EU-Bürger:innen lediglich einen Personalausweis oder Reisepass. Schweden gehört zum Schengen-Raum, daher gibt es normalerweise keine festen Grenzkontrollen. Dennoch kann es vereinzelt zu stichprobenartigen Kontrollen durch Polizei oder Zoll kommen.
Damit ihr gut vorbereitet seid und keine wichtigen Punkte vergesst, haben wir alle Details zu Fähren, Maut, Einreisebestimmungen und (Spar-)Tipps in einem separaten Beitrag zusammengefasst: Schweden & Norwegen Reise FAQ. Es lohnt sich, diesen vor der Abreise zu lesen, damit eure Reise von Anfang an reibungslos verläuft.
Tipp für Preisvergleiche: Nutzt Vergleichsportale wie DirectFerries*, um Preise und Routen bequem zu vergleichen. Wir empfehlen euch auch, direkt auf den Webseiten der Reedereien nach Angeboten Ausschau zu halten.
Reiseplanung
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Hier ist ein Vorschlag für eine flexible Rundreise. Ihr könnt die Tage nach Lust und Laune anpassen:
Tag 1–2: Malmö & Öresundbrücke
Je nachdem, für welchen Weg der Anreise ihr euch entscheidet, startet eure Rundreise vielleicht mit der spektakulären Fahrt über die Öresundbrücke nach Malmö(Koordinaten auf Google Maps). Aber auch, wenn ihr mit der Fähre nach Trelleborg reist, ist es nur ein kurzer Weg bis nach Malmö (ca. 35 Minuten Fahrt).
Malmö verbindet moderne Architektur mit entspanntem Küstenflair.Besonders beeindruckend ist der Turning Torso(Koordinaten auf Google Maps), ein 190 Meter hohes, verdrehtes Hochhaus und zugleich das Wahrzeichen der Stadt. Dazu kommen die charmante Altstadt und der Ribersborg-Strand(Koordinaten auf Google Maps), die sich wunderbar für einen Spaziergang eignen. Mit dem Wohnmobil findet ihr in Malmö mehrere Stellplätze oder ihr fahrt für die Nacht etwas außerhalb ins Grüne.
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Wenn ihr statt Großstadt lieber kleinstädtisches Flair bevorzugt, lohnt sich ein Abstecher entlang der Südküste nach Ystad(Koordinaten auf Google Maps). Das malerische Städtchen besticht mit engen Gassen, bunten Fachwerkhäusern und einer entspannten Atmosphäre direkt am Meer.
Tag 3: Stenshuvud Nationalpark
Malmö – Stenshuvud Nationalpark, 95 Kilometer, Fahrzeit ca. 1 h 30 min
Weiter geht’s Richtung Osten zum Stenshuvud Nationalpark(Koordinaten auf Google Maps). Auf gut ausgebauten Wegen könnt ihr durch Buchenwälder wandern, entlang der Küste spazieren und vom Aussichtspunkt auf dem Stenshuvud-Hügel den Blick über die Ostsee genießen. Besonders im Frühling und Sommer leuchtet hier alles in sattem Grün, während unten am Strand feiner Sand und glasklares Wasser warten.
Mehr Eindrücke, unsere Wanderroute und unseren persönlichen Erfahrungsbericht findet ihr in unserem Beitrag zum Stenshuvud Nationalpark.
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Tag 4: Lunnabackens Naturreservat
Stenshuvud Nationalpark – Lunnabackens Naturreservat, 150 Kilometer, Fahrzeit ca. 2 h20 min
Ein kleiner Geheimtipp: das Lunnabackens Naturreservat(Koordinaten auf Google Maps)mit seinen typischen Kulturlandschaften, alten Bauernhöfen und schönen Wanderwegen. Hier erlebt ihr Schweden wie aus dem Bilderbuch: Wiesen, Steinmauern und weite Felder. Ein ruhiger Stopp, bevor es weiter zum ÅsnenNationalpark geht.
Tag 5: Åsnens Nationalpark
Lunnabackens Naturreservat – Åsnens Nationalpark, 33 Kilometer, Fahrzeit ca. 35 min
Der Åsnens Nationalpark(Koordinaten auf Google Maps) bietet eine abwechslungsreiche Naturkulisse auf 1.868 Hektar mit Seen, Inseln, Wäldern und Feuchtgebieten. Gegründet wurde er 2018 als 30. schwedischer Nationalpark.
Besonders interessant sind die unbewohnten Inseln, die von dichten Buchen- und Kiefernwäldern sowie Mooren umgeben sind. Diese Gebiete sind Lebensraum für seltene Pflanzen und Tiere, darunter Flechten, Pilze und Insekten, die andernorts kaum noch vorkommen.
Für Besucher:innen gibt es gut markierte Wander- und Radwege. Zwei Haupteingänge – Sunnabron und Trollberget – bieten Zugang zum Park, jeweils mit Einrichtungen wie Toiletten, Rastplätzen und Informationszentren.
Tag 6: Ljungby
Åsnens Nationalpark – Ljungby, 60 Kilometer, Fahrzeit ca. 1 h
In Ljungby(Koordinaten auf Google Maps)erwartet euch eine kleine Stadt mit viel Kultur. Besonders sehenswert: das Sagalandet Museum(Koordinaten auf Google Maps), das schwedische Märchen- und Sagentraditionen aufgreift. Außerdem ist Ljungby ein guter Stopp für Verpflegung, bevor es wieder hinaus in die Natur geht.
Einige schöne Outdoor-Touren rund um Ljungby findet ihr hier:
Ljungby – Store Mosse, 60 Kilometer, Fahrzeit ca. 45 min
Der Store Mosse Nationalpark(Koordinaten auf Google Maps) ist das größte Moorgebiet Südschwedens und erinnert fast ein wenig an Lappland.
Ihr könnt hier verschiedene Wege erkunden, die sich in Länge und Schwierigkeit unterscheiden. Für alle, die etwas mehr Zeit haben und den Park intensiver erleben möchten, stellen wir in unserem ausführlichen Wanderbericht einen 14 km langen Rundweg vor, der über Holzstege durch das Moor, vorbei an Wäldern und zu Aussichtsplattformen am See führt. Unterwegs habt ihr gute Chancen, Kraniche, Singschwäne oder sogar Elche zu beobachten. Mehr Eindrücke, Tipps und Fotos findet ihr in unserem Beitrag: Wandern im Store Mosse Nationalpark.
Must-have-Gadget: Ein gutes Fernglas
Wer mit dem Wohnmobil durch Südschweden reist, sollte auf jeden Fall ein Fernglas dabeihaben. Ob Elche am Waldrand, Seeadler über dem Åsnen oder Kraniche am Hornborgasjön, die Chancen auf Wildtierbeobachtungen sind groß. Mit einem Fernglas erlebt ihr diese Momente aus nächster Nähe, ohne die Tiere zu stören.
Weitere praktische Must-have-Gadgets für eure Schwedenreise – etwa zum Thema Mückenschutz – findet ihr unten im FAQ verlinkt.
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Tag 8 (Abend): Jönköping
Store Mosse – Jönköping, 55 Kilometer, Fahrzeit ca. 50 min
Am Abend erreicht ihr Jönköping(Koordinaten auf Google Maps), idyllisch am Vätternsee, dem zweitgrößten See Schwedens, gelegen. Die Stadt hat eine hübsche Uferpromenade und rund und um den See laden Cafés und kleine Strände zu einer entspannten Pause ein.
Die Innenstadt selbst ist überschaubar und charmant: Hier könnt ihr durch kleine Gassen schlendern, lokale Läden entdecken oder in einem der Restaurants regionale Spezialitäten probieren. Wer möchte, kann auch einen kurzen Abstecher zum Tändsticksmuseet(Koordinaten auf Google Maps), dem Streichholzmuseum, machen. Jönköping war lange ein Zentrum der Streichholzproduktion.
Tag 9–10: Smögen
Jönköping – Smögen, 230 Kilometer, Fahrzeit ca. 3 h 15 min
Nach Jönköping führt eure Route weiter Richtung Westen zur schwedischen Westküste. Unterwegs lohnt sich ein kleiner Abstecher zum Hornborgasjön, besonders wenn ihr Vögel liebt. Der See ist bekannt für den spektakulären Kranichtanz im Frühjahr, wenn Tausende Kraniche hier rasten. Aber auch im Sommer lassen sich hier einige Vögel beobachten und im Besucherzentrum kann man viel über die Tierwelt erfahren.
Weiter geht es nach Smögen(Koordinaten auf Google Maps) in der Provinz Bohuslän. Das charmante Fischerdorf liegt direkt an der Küste und ist bekannt für die Smögenbryggan, einen langen Holzsteg mit bunten Bootshäusern, Cafés und kleinen Läden.
Eine besonders schöne, kurze Wanderung führt über die Halbinsel Kleven (Friluftsled Kleven). Ebenfalls lohnenswert ist ein gemütlicher Spaziergang im Naturschutzgebiet Sandön.
Mehr Eindrücke, Tipps und unseren persönlichen Erfahrungsbericht findet ihr im Beitrag: Smögen mit dem Camper.
Smögen – Fiskebäckskil, 80 Kilometer, Fahrzeit ca. 1 h 15 min
Von Smögen aus geht es nun weiter in Richtung Süden entlang der schwedischen Westküste.
An der Küste habt ihr die Wahl zwischen Fiskebäckskil(Koordinaten auf Google Maps) und Skärhamn(Koordinaten auf Google Maps). Fiskebäckskil lädt dazu ein, durch die gepflasterten Gassen zu schlendern und die bunten Holzhäuser zu bewunder. Kein Haus gleicht dem anderen, und selbst die Briefkästen sind liebevoll verziert. Die schönste Aussicht auf den Ort habt ihr vom gegenüberliegenden Östersidan.
Skärhamn hingegen bietet eine gemütliche Uferpromenade und farbenfrohe Bootshäuser. Hier findet ihr außerdem einen schönen Badestrand.
Weitere Eindrücke und Tipps zu Fiskebäckskil, Skärhamn und der Westküste findet ihr in unserem ausführlichen Beitrag: Die schwedische Westküste.
Tag 12: Göteborg
Fiskebäckskil – Göteborg, 110 Kilometer, Fahrzeit ca. 1 h 30 min
Zum Abschluss geht’s nach Göteborg(Koordinaten auf Google Maps), Schwedens zweitgrößte Stadt. Entdeckt die gemütlichen Viertel Haga und Linné, schlendert durch den Botanischen Garten oder macht einen Abstecher in den Vergnügungspark Liseberg.
Werbung | Entdeckt die bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt an Bord eines Amphibienbusses, während euer Guide spannende Geschichten und Hintergründe erzählt. Ein besonderes Highlight: das Erlebnis, wenn der Bus ins Wasser fährt und sich in ein Boot verwandelt.
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Stellplätze & Freistehen in Südschweden
In Schweden ist das Freistehen mit dem Wohnmobil grundsätzlich möglich, doch das Jedermannsrecht gilt nicht explizit für motorisierte Fahrzeuge. Das bedeutet: Ihr könnt viele schöne Plätze in der Natur genießen, müsst dabei aber bestimmte Regeln beachten. Dazu gehört, die Umwelt zu schonen, Müll ordnungsgemäß zu entsorgen, privates Land nicht zu betreten und Tiere sowie Anwohner:innen nicht zu stören.
Erlaubt ist beispielsweise eine Übernachtung auf öffentlichen Parkplätzen, sofern keine Schilder das untersagen, oder das Parken auf nicht eingezäunten Flächen, die nicht landwirtschaftlich genutzt werden und nicht in Naturschutzgebieten liegen. Maximal 24 Stunden sollte man an einem Ort verweilen, wenn keine anderen Hinweise ausgeschrieben sind.
Nicht erlaubt ist hingegen das Befahren von offenem Gelände oder unbefestigten Wegen, ebenso das Campen auf privatem Grund ohne Erlaubnis. Für weitere Informationen und praktische Tipps zur Stellplatzsuche, etwa über Apps wie NorCamp oder Eremit und zum Thema Ver- & Entsorgung, schaut gerne in unseren ausführlichen Beitrag: Freistehen mit dem Camper in Schweden.
FAQ Schweden Roadtrip
Welche Fährverbindungen gibt es nach Südschweden?
Beliebte Fährverbindungen nach Schweden gehen z. B. von Travemünde nach Malmö / Trelleborg, von Rostock nach Trelleborg oder von Kiel nach Göteborg. Auch über Dänemark gibt es Optionen, etwa die kurze Überfahrt Puttgarden–Rødby und anschließend über die Öresundbrücke nach Malmö. Es lohnt sich, die Preise frühzeitig zu vergleichen, da sie je nach Saison und Fahrzeuggröße variieren.
Tipp für Preisvergleiche: Nutzt Vergleichsportale wie DirectFerries*, um Preise und Routen bequem zu vergleichen. Es lohnt sich auch, direkt auf den Webseiten der Reedereien nach Angeboten Ausschau zu halten.
Darf man mit dem Wohnmobil in Schweden frei stehen?
In Schweden ist das Freistehen mit dem Wohnmobil grundsätzlich möglich, doch das Jedermannsrecht gilt nicht explizit für motorisierte Fahrzeuge.
Erlaubt ist beispielsweise eine Übernachtung auf öffentlichen Parkplätzen, sofern keine Schilder das untersagen, oder das Parken auf nicht eingezäunten Flächen, die nicht landwirtschaftlich genutzt werden und nicht in Naturschutzgebieten liegen. Maximal 24 Stunden sollte man an einem Ort verweilen, wenn keine anderen Hinweise ausgeschrieben sind.
Nicht erlaubt ist hingegen das Befahren von offenem Gelände oder unbefestigten Wegen, ebenso das Campen auf privatem Grund ohne Erlaubnis.
Wo findet man in Schweden Stellplätze / Campingplätze?
Apps wie NorCamp, Eremit, Park4Night und Google Maps können für die Suche nach Stellplätzen & Campingplätzen in Schweden sehr hilfreich sein.
Was ist die beste Reisezeit für Schweden?
Juni bis Anfang September bietet meist das beste Wetter. Im Sommer (insbesondere im Juli) kann es voll sein. Frühling und Herbst sind ruhiger und oft angenehmer, was Mücken und Menschenmassen angeht. Bedenkt aber, dass im Frühling in einigen Regionen noch Schnee liegen kann – besonders in den nördlicheren Nationalparks oder auf hochgelegenen Straßen wie dem Vildmarksvägen, wo manche Abschnitte oft erst im Juni vollständig geöffnet werden.
Schweden: Einreise mit Hund – Was muss ich beachten?
Wenn ihr mit eurem Hund nach Schweden reist, gilt: EU-Heimtierausweis, Mikrochip (EU-Standard), gültige Tollwutimpfung und eine (Online-)Registrierung beim schwedischen Zoll sind Pflicht. Mehr Informationen dazu haben wir euch hier zusammengeschrieben: Einreise mit dem Hund nach Schweden
Braucht man in Schweden Bargeld?
In Schweden läuft fast alles bargeldlos. Selbst kleine Beträge zahlt man problemlos mit Karte oder Smartphone. Bargeld wird in vielen Geschäften und Cafés gar nicht mehr akzeptiert. Wir empfehlen, mindestens eine Kreditkarte und am besten noch eine zweite Karte als Backup dabeizuhaben.
Spartipp: Mit der richtigen Kreditkarte müsst ihr keine Abhebegebühr (seitens Kreditkartenaussteller) und keineFremdwährungsgebühren zahlen. So lässt sich einiges an Geld sparen. In Ländern mit anderer Währung erheben die meisten Banken eine sogenannte Fremdwährungsgebühr. Wir empfehlen euch die Mastercard Gold* von der TFBank (Werbung).
Gibt es Mautgebühren in Schweden?
Für Autobahnen fallen keine Mautgebühren an. Kosten entstehen nur an bestimmten Brücken (z. B. Öresundbrücke, Svinesundbrücke) oder in den Umweltzonen von Göteborg und Stockholm, wo automatisch Kennzeichen erfasst und Gebühren nachträglich berechnet werden. Unsere Spartipps zu den Brücken findet ihr hier: Anreise Schweden: Brücken, Fähren & Spartipps.
Wie ist die Internet- und Handynetz-Abdeckung in Schweden?
In Südschweden habt ihr meist sehr gutes Netz, auch abseits der Städte. Auf Campingplätzen gibt es häufig WLAN, aber mobile Daten funktionieren fast überall zuverlässig. Achtet darauf, dass euer EU-Roaming aktiv ist – so könnt ihr euer normales Datenvolumen nutzen.
Fazit Roadtrip Südschweden
Ein Roadtrip durch Südschweden mit dem Wohnmobil wird euch sicher lange in Erinnerung bleiben. Endlose Natur, malerische Küsten, charmante Städte und unvergessliche Ausblicke erwarten euch hier zur Genüge. Mit etwas Planung, den richtigen Stellplätzen und einer Portion Flexibilität könnt ihr in 10–14 Tagen wunderbare Erfahrungen sammeln. Gerade wenn ihr mit dem Wohnmobil unterwegs seid, denkt bitte daran: Wir sind Gäste in diesem Land. Respektiert die Natur, haltet euch an die Regeln vor Ort und begegnet den Einheimischen rücksichtsvoll.
Also Kamera einpacken, Route planen – und los geht’s!
Weitere Beiträge
Unter der Rubrik „Schweden“ findet ihr weitere Beiträge über unsere Norwegenreisen. Eine kleine Auswahl an weiteren Roadtrip-Berichten verlinken wir euch hier:
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In unserem Blogbeitrag berichten wir wie der Starlink Mini im Camper funktioniert, wie wir diesen montiert haben, welche Geschwindigkeiten möglich sind und ob sich der Roam-Tarif auch während der Fahrt lohnt.
Internet unterwegs: für uns kein Luxus, sondern absolute Notwendigkeit. Wir arbeiten remote aus unserem Camper und brauchen eine stabile Verbindung, auch abseits größerer Städte. Bisher lief das über einen mobilen Router* und SIM-Karten aus den Ländern, in denen wir unterwegs waren. Oft günstiger als deutsche Tarif, aber nicht immer zuverlässig.
Vor allem in abgelegenen Regionen, in den Bergen oder mitten in der Natur, also genau dort, wo wir am liebsten stehen, war mobiles Internet oft schwach oder gar nicht vorhanden.
Deshalb haben wir den Starlink Mini* ausprobiert – eine mobile Satelliten-Internetlösung, die selbst dort Netz verspricht, wo sonst nichts mehr geht. Für uns der nächste Schritt zu noch mehr Freiheit und Autarkie beim Reisen.
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Warum Starlink? Unsere Gründe und Vorteile
Starlink ist ein satellitengestützter Internetdienst von SpaceX, der schnelles und stabiles Internet auch dort liefert, wo herkömmliche Mobilfunknetze versagen. Für uns als Reisende bringt das eine ganze Reihe von Vorteilen:
Unabhängigkeit vom Mobilfunknetz: In ländlichen Gegenden, Gebirgsregionen oder im Ausland kann man sich nicht immer auf 4G/5G verlassen. Mit Starlink sind wir unabhängig von Funklöchern.
Hohe Geschwindigkeit und Stabilität: Selbst mitten im Nirgendwo erreichen wir stabile Downloadraten (ideal für Remote-Arbeit, Videocalls oder Streaming).
Router integriert: Bei der Starlink Mini ist der Router bereits in dem Gerät integriert! Also keine aufwendige Verkabelung notwendig.
Kompaktes Format der Starlink Mini: Die neue Mini-Version ist deutlich kleiner und leichter als das ursprüngliche Starlink-System. Perfekt für Camper mit wenig Stauraum.
Energieeffizient über 12V betreibbar: Wir betreiben unser Gerät über ein 12V-System mit einem USB-C-Kabel* (ideal für unsere autarke Stromversorgung im Camper)
Flexibel montierbar: Dank unserer starken Magnethalterung ist die Antenne schnell montiert und wieder abgebaut – dazu unten mehr.
Uns war von Anfang an wichtig, den Starlink Mini möglichst unkompliziert und flexibel zu montieren. Wir wollten keine feste Installation, sondern eine Lösung, bei der wir die Antenne jederzeit wieder abnehmen können – zum Beispiel, wenn wir sie in einer Ferienwohnung oder auf einem Stellplatz außerhalb des Campers nutzen möchten.
Magnetische Halterung: Einfach, aber extrem stabil
Nach einigem Suchen haben wir uns für eine magnetische Halterung entschieden, die wir auf Amazon gefunden haben. Sie besteht aus zwei Teilen: Die Starlink-Dish wird oben eingerastet und festgeschraubt, sodass sie sicher sitzt. Die Halterung selbst hat vier starke Magnetfüße, die mit Gummi ummantelt sind, damit unser Fahrzeugdach geschützt bleibt.
Die Magneten sind wirklich kraftvoll – wir haben absolut kein mulmiges Gefühl bei Wind oder Fahrt. Im Gegenteil: Nach über 2.000 Kilometern Fahrt sitzt die Halterung noch immer bombenfest auf dem Dach. Der Starlink Mini bleibt, wo er soll – ohne Ruckeln, Wackeln oder Sorgen.
Damit das Kabel sauber nach innen geführt werden kann, haben wir uns für eine Durchführung über unser großes Dachfenster im Essbereich entschieden. Wir haben dafür die Verkleidung vom Mückennetz und der Jalousie entfernt und konnten das Kabel unauffällig dahinter verstecken.
Von dort aus geht das Kabel durch das geöffnete Fenster direkt nach draußen zur Antenne. Damit das Fenster auch mit Kabel sauber schließt, haben wir an der Dichtung eine kleine Aussparung ins Kunststoffprofil gefeilt – ganz minimal, mit einem Multi-Tool*. Das Ergebnis: Das Kabel wird nicht gequetscht, das Fenster bleibt dicht, und die Lösung ist kaum sichtbar.
Stromversorgung über USB-C
Im Innenraum läuft das Kabel dann weiter hinter einem Schrank entlang, bis zu unserem Stromverteiler. Dort haben wir einen kompakten 300 W USB-C-Verteiler angeschlossen (ebenfalls über Amazon erhältlich), der über unsere 230 V-Steckdose versorgt wird.
Wichtig: Wenn ihr den Starlink Mini* über USB-C betreiben wollt, achtet darauf, dass euer Ladegerät oder Verteiler mindestens 100 Watt Ausgangsleistung liefert, sonst funktioniert es nicht zuverlässig. Das passende USB-C-Kabel für den Starlink Mini* gibt es ebenfalls fertig zu kaufen.
Übrigens hat unsere Starlink Mini im Dauerbetrieb eine durchschnittliche Leistungsaufnahme von ca. 18W. Wir finden, das ist ziemlich wenig. Dank unseres Strom-Set-Ups können wir den Starlink Mini im Dauerbetrieb laufen lassen.
Update: Inzwischen haben wir unsere Starlink Mini* an unseren 12V-Verteiler* angeschlossen, sodass wir unseren Wechselrichter auslassen können. Hierfür haben wir uns den Pekaway Delivery (100W / 12V)* geholt. An dieses Ladegerät könnt ihr direkt die das USB-C Kabel der Starlink* anschließen. Das Ladegerät von Pekaway ist auf 100W Maximalleistung ausgelegt und ist bestens dafür geignet.
Starlink günstiger testen – 1 Monat kostenlos über unseren Empfehlungslink
Wenn Ihr Starlink selbst ausprobieren möchtet, habt Ihr jetzt die Möglichkeit, einen Monat gratis zu erhalten. Starlink bietet ein offizielles Empfehlungsprogramm an: Bestellt Ihr Eure Hardware und aktiviert Euren Account über unseren Link, schenkt Euch Starlink den ersten Monat.
Auch wir bekommen dafür als Dankeschön eine Gutschrift von Starlink. Für Euch entstehen keine zusätzlichen Kosten – im Gegenteil: Ihr spart Euch den ersten Monat Grundgebühr.
*Hinweis: Dieses Angebot gilt nur für Neukunden und wenn Ihr über unseren Empfehlungslink bestellt. Die Aktion ist Teil des offiziellen Starlink-Referral-Programms.
Weitere Zubehörlösungen für den Starlink Mini
Dank der Magnethalterung lässt sich der Starlink Mini bei Bedarf ganz einfach vom Dach abnehmen. Unser Konzept sieht allerdings vor, dass er dauerhaft auf dem Dach verbleiben kann. Wenn ihr euren Starlink Mini hingegen nur aufstellen möchtet, während ihr auf einem Stellplatz steht, empfehlen wir euch folgende zwei Produkte:
Bundle: Befestigungsadapter passend für Starlink Mini + Magnet 55kg
Mit dem Befestigungsadapter* von STYYL erweitert ihr die Montagemöglichkeiten eurer Starlink Mini-Dish in Kombination mit dem originalen Starlink-Rohradapter.
Praktisch dazu: der Styyl Markisenmagnet. Mit bis zu 55 kg Haftkraft bietet er sicheren Halt an der Blechkarosserie. Durch die Gummierung bleibt der Lack optimal vor Kratzern geschützt.
Mit dem Code LINASREISEN10 erhaltet ihr 10 % Rabatt auf euren Einkauf im Online-Shop von STYYL.de*
Bundle: Befestigungsadapter passend für Starlink Mini + Kamerastativ
Auch mit diesem Set, bestehend aus Befestigungsadapter und Kamerastativ*, erweitert ihr die Montagemöglichkeiten eurer Starlink Mini-Dish in Kombination mit dem originalen Starlink-Rohradapter.
Dank des Kamerastatives bleibt die Starlink Mini-Dish sicher und geschützt. Besonders praktisch: Das Stativ ist höhenverstellbar und lässt sich von 38 cm bis ca. 130 cm stufenlos und präzise anpassen. Optional könnt ihr es auch für eure Kamera oder mit der mitgelieferten Handyhalterung nutzen.
Ausrichtung des Starlink Mini – wie wichtig ist das wirklich?
Die Ausrichtung der Starlink-Antenne kann einen großen Einfluss auf die Internetgeschwindigkeit haben, sowohl beim Download als auch beim Upload. Grundsätzlich gilt:Jee freier die Sicht zum Himmel, desto besser die Verbindung. In unserem Fall ist der Starlink Mini fest mit der Magnethalterung auf dem Dach unseres Campers montiert – sie zeigt also immer gerade nach oben und lässt sich unterwegs nicht individuell ausrichten.
Wir waren anfangs etwas skeptisch, ob das ein Nachteil ist, aber in der Praxis hat sich das kaum bemerkbar gemacht. Solange keine Hindernisse wie Bäume oder Gebäude direkt in der Nähe stehen, ist die Verbindung durchweg stabil und schnell. Selbst ohne gezielte Ausrichtung erzielen wir sehr gute Download- und Uploadraten, besonders bei freier Sicht zum Himmel.
Lediglich in sehr bewaldeten Gegenden, wenn wir z. B. direkt neben hohen Bäumen stehen, kommt die Starlink-App mit Warnungen, dass die Antenne nicht optimal ausgerichtet sei. In solchen Situationen bemerken wir manchmal kurzzeitige Unterbrechungen oder etwas langsamere Verbindungen. Doch sobald in einem Umkreis von ca. zehn Metern keine großen Hindernisse stehen, funktioniert alles einwandfrei. Eine manuelle Ausrichtung halten wir daher im Alltag nicht für zwingend nötig.
Bei besten Bedingungen ist die Internetverbindung wirklich sehr schnell. Wir können so z.B. Downloadraten von 160 Mbit/s und Uploads von über 25 Mbit/s mit der App messen. Es gibt aber Unterschiede zwischen denInternetgeschwindigkeitstestst.
Man kann die Verbindung zwischen Starlink und Satellit messen: Diese Art erreicht immer die höchsten Werte, entspricht aber nicht der Realität. So kann man in der Starlink-App auch die Geschwindigkeit zwischen Starlink und Endgerät messen: Dies misst, wie viel Internet nun wirklich beim Handy oder Laptop ankommt und hängt natürlich auch davon ab, wie weit der Starlink vom Endgerät entfernt ist.
Auch bei diesen Messungen haben wir bei besten Bedingungen im Realbetrieb sehr gute Downloadwerte von ca. 120 Mbit/s. Der Upload ist immer deutlich schwächer und beträgt bei uns meistens irgendwas zwischen 5 und 20 Mbit/s.
Welcher Tarif ist nötig? Und funktioniert Starlink Mini auch während der Fahrt?
Damit der Starlink Mini auch unterwegs zuverlässig funktioniert, benötigt man den „Roam“-Tarif. Dieser ist speziell für mobile Nutzer:innen gedacht und bietet Internetzugang unabhängig vom Standort – perfekt also für Reisende mit Camper oder Van.
Aktuell gibt es zwei Varianten:
50 GB-Tarif(89€ / Monat): Ideal für alle, die Starlink eher gelegentlich nutzen, z. B. zum Arbeiten, für Navigation oder zum Checken von E-Mails.
Unlimited-Tarif(89€ / Monat): Die beste Wahl für alle, die regelmäßig online sind, Videos streamen, größere Datenmengen bewegen oder beruflich auf dauerhaft stabiles Internet angewiesen sind.
Wir selbst haben uns für den Unlimited-Tarif entschieden, da wir viel remote arbeiten und keine Lust auf Limitierungen haben.
Ein weiterer Pluspunkt: Der Starlink Mini funktioniert auch während der Fahrt. Solange sie freie Sicht zum Himmel hat und stabil montiert ist, bleibt die Verbindung bestehen – perfekt, wenn man unterwegs navigieren, Musik streamen oder einfach eine durchgehende Verbindung braucht.
Nutzung im Ausland – das sollte man wissen
Beim Starlink Roam-Tarif darf man sich laut AGB maximal zwei Monate am Stück außerhalb des Registrierungslandes aufhalten. Danach kann Starlink verlangen, dass man entweder zurückkehrt oder die Adresse im Konto anpasst.
Das Gute: Europa zählt bei Starlink aktuell als ein zusammenhängendes Gebiet. Das heißt, Reisen durch verschiedene EU-Länder sind kein Problem, selbst über längere Zeit. Nur wenn man mehrere Monate durchgehend in einem einzigen Land bleibt, kann es sein, dass Starlink eine Adressänderung verlangt.
Für uns als Camper auf Europatour ist das perfekt, denn wir sind ohnehin ständig unterwegs.
Unser Fazit zur Starlink Mini im Camper
Seit wir den Starlink Mini* nutzen, hat sich unser Reisealltag deutlich entspannt. Wir müssen uns eigentlich keine Sorgen mehr um Internet machen, egal ob wir am Strand stehen, in den Bergen oder irgendwo mitten im Nirgendwo. Die Verbindung ist fast immer stabil, und falls es doch mal Probleme gibt, sind diese meist nur sehr kurz.
Gerade weil wir unterwegs arbeiten, ist diese Zuverlässigkeit für uns Gold wert. 89 € im Monat sind kein Schnäppchen, das ist klar. Aber für einen Dauereinsatz wie bei uns lohnt sich die Investition absolut. Und wer Starlink nicht ständig braucht, kann den Tarif ja flexibel monatlich kündigen und nur in den Monaten buchen, in denen man unterwegs ist.
Für uns ist der Starlink Mini mittlerweile so etwas wie ein fester Reisebegleiter geworden – und das Gefühl, wirklich überall online sein zu können und nicht ständig nach SIM-Karten zu suchen, ist uns der Tarif allemal wert.
*Hinweis: Dieses Angebot gilt nur für Neukunden und wenn Ihr über unseren Empfehlungslink bestellt. Die Aktion ist Teil des offiziellen Starlink-Referral-Programms.
Weitere Beiträge
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Südnorwegen gehört zu den eindrucksvollsten Reisezielen Europas – mit türkisblauen Fjorden, beeindruckenden Gebirgsstraßen, Wasserfällen und charmanten Städten. In diesem Beitrag zeigen wir euch unsere empfohlene Südnorwegen Rundreise, die ihr perfekt in 2–3 Wochen machen könnt. Dabei bekommt ihr nicht nur unsere Highlights, sondern auch optionale Abstecher, falls ihr noch mehr entdecken möchtet!
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Unsere Südnorwegen-Route auf einen Blick
Damit ihr euch besser orientieren könnt, haben wir euch alle wichtigen Stopps unserer Rundreise in einer interaktiven Google MyMaps-Karte markiert. So bekommt ihr einen schnellen Überblick über die Route und Highlights:
Ihr interessiert euch für einen Roadtrip durch den Norden von Norwegen? Dann schaut gerne hier vorbei: Nordnorwegen Rundreise
Anreise nach Südnorwegen
Die einfachste und schnellste Art, um mit dem eigenen Auto oder Camper nach Südnorwegen zu gelangen, ist die Fährverbindung von Hirtshals (Dänemark) nach Kristiansand. In nur rund 3-4 Stunden bringt euch die Schnellfähre direkt ans südliche Tor Norwegens. Alternativ könnt ihr auch eine Fähre von Hirtshals nach Stavanger (ca. 11,45 Stunden) oder nach Bergen (17,45 Stunden) wählen. Die Überfahrt mit Fjord Line oder Color Line ist spart euch viele Kilometer durch Schweden.
Für die beste Fährverbindung empfehlen wir euch, das Angebot von Direct Ferries.de* zu nutzen.
Wer lieber fliegt, kann auch direkt nach Oslo reisen. Vom Flughafen aus bieten sich Mietwagen*oderMietcamper* als ideale Fortbewegungsmittel an, um flexibel die beeindruckende Landschaft Südnorwegens zu erkunden. Camper-Vermieter findet ihr z. B. direkt in Oslo.
Reiseplanung
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Südnorwegen mit dem Wohnmobil zu bereisen, ist eine tolle Möglichkeit, das Land flexibel und unabhängig zu erleben. Viele Anbieter bieten Mietfahrzeuge an, die euch während eurer Reise durch das Land begleiten können. Ein Beispiel ist Roadsurfer*, die Wohnmobile und Campervans in Bergen und Oslo zur Verfügung stellen. Wer bereits in Deutschland startet, kann ebenfalls ein Fahrzeug mieten und von dort aus direkt in den Norden aufbrechen.
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Beste Reisezeit für eine Rundreise durch Südnorwegen
Die beste Reisezeit ist von Juni bis September. In diesen Monaten sind die Pässe schneefrei, die Tage lang und das Wetter stabil. Besonders im Juli und August sind die Wanderwege gut zugänglich, allerdings kann es in touristischen Gebieten auch etwas voller werden.
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Start in Kristiansand
Unsere Reiseroute beginnt im charmanten Küstenort Kristiansand(Koordinaten auf Google Maps) dem perfekten Einstiegspunkt für eine Südnorwegen Rundreise. Die Stadt ist bekannt für ihre malerische Altstadt Posebyen mit ihren weißen Holzhäusern. Auch die Fähre aus Hirtshals legt hier an, was Kristiansand zu einem besonders praktischen Startpunkt für alle macht, die mit dem eigenen Fahrzeug oder Camper anreisen. Von hier aus geht es in Richtung Nordwesten.
Preikestolen
Kristiansand – Preikestolen: 265 Kilometer, ca. 4 Stunden Fahrzeit
Ein Muss auf jeder Norwegen-Reise: Die Wanderung zum Preikestolen(Koordinaten auf Google Maps). Der Blick vom berühmten „Predigtstuhl“ über den Lysefjord ist unvergesslich. Früh losgehen lohnt sich – vor allem, um den Menschenmassen zu entkommen.
Einen ausführlichen Bericht zur Wanderung auf denPreikestolen mit hilfreichen Tipps und Infos zur Planung findet ihr hier:
Von Stavanger aus werden auch Bootstouren über den wunderschönen Lysefjord angeboten. Die Bootstouren führen unter anderem am Wasserfall Hengjanefossen, der Vagabundenhöhle und am Preikestolen vorbei:
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Vøringsfossen – Wasserfall am Hardangervidda
Preikestolen – Vøringsfossen: 294 Kilometer, ca. 5 h 30 min Fahrzeit
Weiter geht es ins Landesinnere zum spektakulären Vøringsfossen(Koordinaten auf Google Maps), einem der bekanntesten Wasserfälle Norwegens. Mit einer Fallhöhe von 182 Metern stürzt das Wasser beeindruckend in die Tiefe. Besonders imposant ist die neue Aussichtsplattform mit Brücke, die spektakuläre Perspektiven auf den Wasserfall und die Schlucht darunter bietet Der Hardangervidda-Nationalpark, in dem sich der Wasserfall befindet, ist das größte Hochplateau Europas.
Auf dem Weg dorthin lohnt sich ein kurzer Stopp am malerischen Tvindefossen(Koordinaten auf Google Maps), einem 110 Meter hohen Kaskadenwasserfall, der ebenfalls ein beliebtes Fotomotiv ist.
Nicht weit von der Route entfernt befindet sich auch die berühmte Trolltunga(Koordinaten auf Google Maps) – eines der spektakulärsten Fotospots Norwegens. Die herausragende Felszunge thront rund 700 Meter über dem Ringedalsvatnet und erfordert eine anspruchsvolle, etwa 27 km lange Wanderung (Hin- und Rückweg). Wir haben die Wanderung selbst noch nicht gemacht, weshalb wir euch hierzu noch nicht mehr berichten können. Es ist möglich eine geführte Übernachtungswanderung* zur Trollrunga zu machen.
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Bergen
Vøringsfossen – Bergen: 172 Kilometer, ca. 2 h 40 h Fahrzeit
Nächster Stopp: Bergen(Koordinaten auf Google Maps)– Norwegens zweitgrößte Stadt. Ein absolutes Must-see ist das historische Bryggen-Viertel mit seinen bunten Holzhäusern. Hier findet ihr kleine Boutiquen, Ateliers, Cafés und Museen.
Für den besten Blick auf Bergen nehmt ihr entweder die Fløibanen-Standseilbahn auf den 320 m hohen Fløyen, oder ihr wagt den Aufstieg auf den Ulriken, den höchsten von Bergens sieben Hausbergen (643 m).
Weitere Aktivitäten in Bergen könnt ihr zum Beispiel auf GetYourGuide.com* entdecken:
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Lærdalstunnel & Aurlandsfjellet
Bergen – Stegastein: 183 Kilometer, ca. 3 Stunden Fahrzeit
Ein echtes Highlight auf der Route ist die Fahrt durch den Lærdalstunnel(Koordinaten auf Google Maps) – mit 24,5 Kilometern der längste Straßentunnel der Welt. Die Strecke verbindet Lærdal mit Aurland und spart einiges an Fahrzeit.
Wer lieber spektakuläre Ausblicke als Tunnelwände sehen möchte, sollte stattdessen die alte Passstraße über das beeindruckende Aurlandsfjellet(Koordinaten auf Google Maps) wählen. Die Passttraße bietet eine atemberaubende Fahrt durch karge Hochgebirgslandschaften – vor allem im Sommer ein unvergessliches Erlebnis.
Ein besonders lohnenswerter Zwischenstopp ist das Stegastein-Aussichtsplateau(Koordinaten auf Google Maps). Die Plattform ragt 30 Meter über das Tal hinaus und bietet euch einen einzigartigen Blick auf den Aurlandsfjord.
Auf dem Weg zum Lærdalstunnel kommt ihr am Låtefossen-Wasserfall (Koordinaten auf Google Maps) und am Nærøyfjord vorbei. Wer Lust auf eine spektakuläre Aussicht hat, kann hier eine Wanderung auf den Rimstigen einplanen. Der steile Aufstieg belohnt euch mit einem traumhaften Blick auf den Fjord und die umliegenden Berge. Zum Wanderbericht geht’s hier: Rimstigen Wanderung – Nærøyfjord.
Zwei Optionen für eure Weiterreise
Je nachdem, wie viel Zeit ihr mitbringt, könnt ihr nun entscheiden, ob ihr weiter in den Norden Richtung Geiranger, Trollstigen und Atlantikstraße fahrt – oder ob ihr vorher in Richtung Sognefjellsvegen abbiegt.
Für letztere Variante lohnt sich nach dem Lærdalstunnel ein kurzer Abstecher zur historischen Stabkirche von Borgund (Koordinaten auf Google Maps), einem der besterhaltenen Holzbauwerke Norwegens aus dem 12. Jahrhundert.
Wenn ihr euch für die Route über den Sognefjellsvegen entscheidet, bietet sich im Anschluss ein Besuch im Rondane-Nationalpark an – einer der ältesten Nationalparks des Landes. Von dort könnt ihr eure Reise gemütlich über Lillehammer in Richtung Oslo fortsetzen.
Die Highlights entlang und rund um den Sognefjellsvegen stellen wir euch weiter unten im Blogbeitrag ausführlich vor – unsere empfohlene Route führt hier in einem kleinen, aber lohnenswerten Zickzack durch die spektakuläre Gebirgslandschaft.
Stegastein –Rakssetra: 85 Kilometer, ca. 2 Stunden Fahrzeit
Wenn ihr euch für die Weiterfahrt in Richtung Geiranger entscheidet, erwartet euch unterwegs ein echter Geheimtipp: Rakssetra(Koordinaten auf Google Maps). Die kleinen, grasbewachsenen Almhütten liegen oberhalb des Ortes Loen und bieten eine spektakuläre Aussicht auf den türkisblauen Lovatnet-See(Koordinaten auf Google Maps), der ebenfalls einen Besuch wert ist.
Die Wanderung ist relativ kurz, aber sehr steil! Beachtet außerdem, dass die Zufahrt zum Startpunkt mit größeren Fahrzeugen wie Wohnmobilen etwas herausfordernd sein kann – die schmale, steile Straße erfordert umsichtiges Fahren.
Tipp: SUP mitnehmen lohnt sich!
Wenn ihr am Lovatnet-See einen Zwischenstopp einplant, können wir euch empfehlen, ein SUP mitzunehmen – die Kulisse ist einfach traumhaft und vom Wasser aus nochmal beeindruckender.
Werbung – Wir haben auf unseren Reisen das SUP BUNDLE von Naturbummler im Gepäck und das hat sich bisher absolut gelohnt! Das Set besteht nicht nur aus einem hochwertigen, aufblasbaren SUP inklusive Transportrucksack, Sicherheitsleine und Hochdruckpumpe, sondern auch aus einem komfortablen Kajak-Sitz und einem Doppelpaddel. Alles ist kompakt verstaubar und schnell einsatzbereit.
Um von Rakssetra nach Geiranger zu gelangen, habt ihr zwei Hauptoptionen: Ihr könnt entweder der Europastraße E15 folgen und dann auf die Fylkesvei60 abbiegen, oder ihr wählt die landschaftlich reizvollere Route über die Fylkesvei63.
Tipp: Entscheidet ihr euch für die Strecke über die Fv 63, lohnt sich ein Abstecher zur Norwegischen Landschaftsroute „Gamle Strynefjellsvegen“ (Koordinaten auf Google Maps). Die Passstraße führt euch über ein spektakuläres Hochplateau mit beeindruckender Berglandschaft, Wasserfällen und alten Steinmauern. Die Straße ist allerdings schmal und kurvig, aber absolut machbar und besonders für Wohnmobile mit etwas Fahrerfahrung gut geeignet.
Geiranger
Rakssetra – Geiranger: 85 Kilometer, ca. 2 h 40 min Fahrzeit
Der kleine Ort Geiranger(Koordinaten auf Google Maps) liegt am Ende des gleichnamigen Fjords und gehört zu den bekanntesten und meistbesuchten Reisezielen Norwegens.
Der Geirangerfjord ist UNESCO-Weltnaturerbe und zählt mit seinen steilen Berghängen und Wasserfällen zu den beeindruckensten Fjordlandschaften der Welt.
Ausblick vom Vesteråsfjellet
Geiranger Skywalk
Besonders empfehlenswert ist die Fahrt auf den Gipfel des Dalsnibba zum Geiranger Skywalk (Koordinaten auf Google Maps), dem höchsten mit dem Auto erreichbaren Aussichtspunkt in Norwegen. Auf 1.500 Metern Höhe eröffnet sich euch ein atemberaubender Panoramablick über den Geirangerfjord und die umliegende Bergwelt.
Die Straße hinauf ist mautpflichtig und kostet 350 NOK für ein Auto. Das Mautticket lässt sich auch spätestens einen Tag vorher online buchen: https://dalsnibba.no/booking/
Vesteråsfjellet
Wer lieber zu Fuß unterwegs ist, dem empfehlen wir die kurze, aber lohnenswerte Wanderung zum Vesteråsfjellet. Startpunkt ist der Vesterås-Gård– ein kleiner Bergbauernhof mit Café und Parkplatz (nur PKW). Der Weg ist gut markiert, in rund 20 Minuten erreicht ihr den Aussichtspunkt. Oben angekommen, hat man einen fantastischen Blick auf den Fjord, die berühmten Wasserfälle „Die sieben Schwestern“ und Geiranger selbst.
Weitere Aktivitäten rund um den Geirangerfjord haben wir euch hier verlinkt:
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Trollstigen
Geiranger – Trollstigen: 68 Kilometer, ca. 1 h 40 min Fahrzeit
Der Trollstigen(Koordinaten auf Google Maps) zählt zu den spektakulärsten Bergstraßen Norwegens und ist ein Highlight entlang der Norwegischen Landschaftsroute Geiranger–Trollstigen. Mit seinen elf engen Haarnadelkurven schlängelt sich die Straße in steilen Serpentinen rund 800 Höhenmeter hinauf.
Oben angekommen erwartet euch eine moderne Aussichtsplattform mit atemberaubendem Blick auf die Straße, das Tal und den imposanten Wasserfall Stigfossen.
⚠️ Aktuelle Sperrung bis Juli 2025
Der Trollstigen ist normalerweise zwischen Mitte Mai bis zum ersten Schneefall im Herbst geöffnet.
Aufgrund mehrerer Felsstürze im Jahr 2024 wurde der Trollstigen aus Sicherheitsgründen vollständig gesperrt. Die Sicherungsarbeiten sind mittlerweile abgeschlossen, jedoch bleibt die Straße bis zum 14. Juli 2025 geschlossen, um weitere Maßnahmen zur Gefahrenabwehr umzusetzen.
Während der Sperrung ist die Durchfahrt für Fahrzeuge, Fahrräder und Fußgänger untersagt. Die Zufahrt zum Trollstigen-Plateau von der Seite Valldal bleibt jedoch möglich, sodass ihr die Aussichtsplattform weiterhin besuchen könnt.
Hier findest du alles rund um unseren Van, Equipment & Camper-Gadgets.
Atlantikstraße
Trollstigen – Atlantikstraße: 167 Kilometer, ca. 3 h 20 min Fahrzeit
Die Atlantikstraße(Koordinaten auf Google Maps) gehört zu den eindrucksvollsten Straßen Norwegens. Auf einer Länge von rund 8 Kilometern verbindet sie mehrere kleine Inseln und Schären durch Brückenbauten.
Insel Eldhusøya
Ein besonderer Stopp entlang der Atlantikstraße ist die Insel Eldhusøya(Koordinaten auf Google Maps), die größte der kleinen Eilande, über die sich die Straße schlängelt. Hier findet ihr eine sehenswerte Panoramaplattform, die in einem kreisförmigen Steg über das Meer hinausragt und euch einen Rundgang mit spektakulären Ausblicken bietet.
Zudem gibt es auf Eldhusøya ein modernes Servicegebäude mit Toiletten, Café und Infozentrum.
Innerdalen
Atlantikstraße – Innerdalen: 120 Kilometer, ca. 2 Stunden Fahrzeit
Das Innerdalen gilt als eines der schönsten Täler Norwegens und ist ein wahres Wanderparadies. Ein besonders lohnenswerter Ausflug führt zum Renndølsetra(Koordinaten auf Google Maps), einer traditionellen Sommeralm mit über 280 Jahren Geschichte. Von dort habt ihr einen beeindruckenden Blick auf den markanten Gipfel des Innerdalstårnet, sowie auf den malerisch davorliegenden See Innerdalsvatnet.
Die Anreise erfolgt über die Fylkesvei 670 bis zum Ort Ålvundeid. Von dort aus folgt ihr den Schildern in Richtung Innerdalen. Nach etwa 10 Kilometern erreicht ihr den Wanderparkplatz (Koordinaten auf Google Maps), dem offiziellen Ausgangspunkt für Wanderungen ins Tal. Von hier aus führt ein 3,5 km langer, gut begehbarer Schotterweg zur Renndølsetra. Die Wanderzeit beträgt etwa eine Stunde.
Dovrefjell-Sunndalsfjella-Nationalpark
Innerdalen – Dovrefjell: 137 Kilometer, ca. 2 Stunden Fahrzeit
Der Dovrefjell-Sunndalsfjella Nationalpark zählt für uns zu den eindrucksvollsten Hochgebirgsregionen Norwegens. Er ist bekannt für seine karge Landschaft und als Heimat der seltenen Moschusochsen, die hier in freier Wildbahn beobachtet werden können. Neben den faszinierenden Tieren bietet der Nationalpark eine große Auswahl an Wanderwegen.
Ihr wollt wissen, wie man die Moschusochsen am besten findet, welche Wanderung sich wirklich lohnt und was ihr bei einer Tour im Dovrefjell beachten solltet? Dann schaut unbedingt in unseren ausführlichen Blogbeitrag rein:
Wenn ihr nichts dem Zufall überlassen wollt, dann empfehlen wir euch eine geführte Moschusochsen-Safari* zu buchen. Hier ist die Chance Moschusochsen zu sehen deutlich höher, da die Tour-Guides täglich im Nationalpark unterwegs sind und daher wissen, wo sich die Moschusochsen aufhalten.
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Aussichtspunkt SNØHETTA
Mit 2.286 Metern ist der Snøhetta der höchste Gipfel im Dovrefjell-Sunndalsfjella Nationalpark. Da das umliegende Gebiet besonders beliebt, gleichzeitig aber auch ein sensibles Weidegebiet für wilde Rentiere ist, wurde der Aussichtspunkt SNØHETTA errichtet (Koordinaten auf Google Maps).
Er ermöglicht Besucherinnen und Besuchern, die beeindruckende Berglandschaft zu erleben, ohne die besonders schützenswerten Zonen zu betreten. Der Aussichtspunkt ist über einen 1,5 km langen, geschotterten Weg vom Wanderparkplatz aus bequem zu Fuß erreichbar.
Besucherzentrum „Wild Reindeer“
Im nahegelegenen Hjerkinn befindet sich das Besucherzentrum „Wild Reindeer“, das spannende Informationen über die Rentierpopulationen im Nationalpark bietet – perfekt, um mehr über die Tiere und deren Lebensraum zu erfahren. Weitere Infos findet ihr auf der offiziellen Website: https://villrein.no/visitorcentre/
Wanderung auf dem Gamle Kongevegen
Östlich der E6 verläuft der Gamle Kongevegen, der alte Pilgerweg von Oslo nach Nidaros (Trondheim). Auch wenn man auf dieser Route eher keine Moschusochsen zu Gesicht bekommt, bietet sie dennoch eine lohnenswerte Wanderung durch wunderschöne Landschaft – mit weitem Blick auf das angrenzende Moschusochsengebiet.
Dovrefjell – Otta: 80 Kilometer, ca. 1 Stunde Fahrzeit
Der Rondane-Nationalpark ist Norwegens ältester Nationalpark und liegt auf einer beeindruckenden Hochebene im Landesinneren. Die Landschaft ist geprägt von kargen Weiten und markanten Gipfeln, von denen zehn über 2.000 Meter hoch aufragen – darunter der höchste, Rondeslottet mit 2.178 Metern.
In der Nähe befindet sich die Kleinstadt Otta, von der man verschiedene Zugangsstellen zum Nationalpark erreichen kann.
Ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen ist das kleine Bergdorf Høvringen, von dem aus ihr direkt in den Nationalpark starten könnt. Besonders empfehlenswert ist die Tour zur Peer Gynt-Hytta.
Einen detaillierten Wanderbericht mit Routenbeschreibung, Bildern und Tipps findet ihr hier:
Auch Mysusæter ist ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen im Rondane-Nationalpark. Von hier erreicht ihr ebenfalls die Peer-Gynt-Hytta(zum Blogbeitrag). Direkt am Ort könnt ihr außerdem einen gemütlichen Spaziergang am Ulafossen (Koordinaten auf Google Maps) unternehmen.
Ein weiteres sehenswertes Ausflugsziel ist der Wasserfall Storulfossen (zum Blogbeitrag).
Optional: Über Lillehammer nach Oslo
Otta – Oslo : 292 Kilometer, ca. 3 h 40 min Fahrzeit
Wenn ihr nach eurem Besuch im Rondane-Nationalpark weniger Zeit habt, könnt ihr direkt über Lillehammer nach Oslo fahren. Diese Route führt euch durch die malerische Landschaft entlang des Mjøsa-Sees, vorbei an der Ringebu Stabkirche (Koordinaten auf Google Maps) und durch die charmante Stadt Lillehammer, bekannt für die Olympischen Winterspiele von 1994.
Von hier aus sind es nur noch wenige Stunden bis zur norwegischen Hauptstadt, wo ihr zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie das Königliche Schloss oder das Vigeland-Museum erkunden könnt.
Wer jedoch mehr Zeit hat dem empfehlen wir, über den Sognefjellsvegen zu fahren.
Sognefjellsvegen
Otta – Sognefjellshytta: 110 Kilometer, ca. 1 h 45 min Fahrzeit
Der Sognefjellsvegen(Koordinaten auf Google Maps) ist eine der spektakulärsten Straßen Norwegens und führt durch eine atemberaubende Berglandschaft. Mit einer Höhe von bis zu 1.434 Metern über dem Meeresspiegel ist er der höchste asphaltierte Gebirgspass des Landes. Die Straße verläuft entlang des Jotunheimen-Nationalparks und des Breheimen-Nationalparks und verbindet Lom mit Gaupne.
Unweit von Otta entfernt, auf dem Weg zum Sognefjellsvegen, liegt die Stabkirche Lom (Koordinaten auf Google Maps), die sich perfekt für einen Zwischenstopp eignet.
Stabkirche Lom
Als Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderungen eignet sich die Sognefjellshytta(Koordinaten auf Google Maps). Von hier aus könnt ihr auf gut markierten Wegen in die umliegende Gebirgslandschaft aufbrechen, darunter Touren zu den nahen Gletschern. Wir haben von hier eine Rundwanderung durch den Jotunheimen Nationalpark gemacht (zum Blogbeitrag).
Nigardsbreen
Sognefjellshytta – Nigardsbreen: 95 Kilometer, ca. 1 h 50 min Fahrzeit
Der Nigardsbreen(Koordinaten auf Google Maps) ist einer der bekanntesten Gletscherzungen des Jostedalsbreen, dem größten Festlandgletscher Europas. Er liegt im Jostedalen-Tal in der Region Vestland und ist besonders beliebt für Wanderungen und geführte Gletschertouren.
Vom Wanderparkplatz aus erreicht man das Gletscherufer über einen kurze Wanderung oder per Boot. Wer näher an die Eisfront möchte, kann entlang des gut markierten Wanderweges bis kurz vor den Gletscher wandern.
Einen ausführlichen Erfahrungsbericht zur Wanderung sowie praktische Tipps zur Anreise und den geführten Touren findet ihr in unserem Blogbeitrag:
Nigardsbreen – Austerdalsbreen: 95 Kilometer, ca. 1 h 50 min Fahrzeit
Der Austerdalsbreen(Koordinaten auf Google Maps) ist ein weiterer beeindruckender Seitenarm des Jostedalsbreen, des größten Gletschers auf dem europäischen Festland.
Die Wanderung zum Austerdalsbreen beginnt am Wanderparkplatz Tungestølen. Von dort führt ein insgesamt 12,8 Kilometer langer Hin- und Rückweg durch das malerische Austerdalen. Der Weg ist abwechslungsreich und führt durch offene Landschaften, vorbei an klaren Bächen und durch ein ruhiges Tal. Unterwegs bieten sich immer wieder beeindruckende Ausblicke auf die umliegenden Berge und gegen Ende auf den Gletscher selbst.
Weitere Informationen findet ihr im nachfolgenden Blogbeitrag:
Austerdalsbreen – Molden: 45 Kilometer, ca. 1 Stunde Fahrzeit
Die Wanderung auf den Molden(Koordinaten auf Google Maps) ist eine sehr empfehlenswerte Wanderung in Südnorwegen. Der 1.116 Meter hohe Gipfel thront über dem türkisblauen Lustrafjord und bietet bei klarem Wetter ein atemberaubendes Panorama auf die umliegenden Berge und Fjorde.
Der Aufstieg beginnt am Wanderparkplatz zwischen Hafslo und Gaupne und führt zunächst durch einen dichten Wald, in dem man mit etwas Glück Tannenhäher beobachten kann. Nach etwa drei Kilometern erreicht man die Baumgrenze, und die Landschaft wird zunehmend felsiger. Mit rund 600 Höhenmetern auf 4,6 Kilometern ist die Tour mittelschwer und gut in etwa drei Stunden zu bewältigen.
Besonders lohnenswert ist es, nach dem Gipfel noch ein Stück weiter auf dem Plateau zu wandern. Dort, in der Nähe eines Funkmastes, eröffnet sich der wohl beste Blick auf den Lustrafjord und die umliegende Bergwelt.
Detaillierte Informationen zur Route, zur Anfahrt und weitere Tipps findest ihr in unserem ausführlichen Wanderbericht:
Molden – Stabkirche Borgund: 76 Kilometer, ca. 1 h 30 min Fahrzeit
Die Stabkirche Borgund in der Kommune Lærdal ist ein beeindruckendes Beispiel mittelalterlicher Holzarchitektur und zählt zu den am besten erhaltenen Stabkirchen Norwegens.
Die Stabkirche liegt direkt an der Europastraße E16 und ist somit leicht mit dem Auto erreichbar. Von hier aus bietet sich eine Weiterfahrt nach Oslo an, die etwa 4 Stunden dauert .
Ein Besuch der Stabkirche Borgund lässt sich hervorragend mit einer Wanderung auf dem historischen Königsweg „Kongevegen over Filefjell“ kombinieren, der direkt an der Kirche vorbeiführt.
Oslo – Norwegens Hauptstadt
Stabkirche Borgund – Oslo: 263 Kilometer, ca. 4 Stunden Fahrzeit
Die Distanzen in Norwegen sollte man keinesfalls unterschätzen – die Fahrzeiten sind oft länger als erwartet, was ihr unbedingt bei eurer Reiseplanung berücksichtigen solltet. Gerade in der Hauptsaison kann es an beliebten Sehenswürdigkeiten zudem ziemlich voll werden. Mit unserer Route möchten wir euch eine ausgewogene Mischung aus bekannten Highlights und weniger frequentierten Orte vorstellen
Am Ende einer jeden Norwegenreise planen wir bereits die nächste Reise. Norwegen hat uns verzaubert und wir können uns kein schöneres Reiseziel vorstellen. Für uns ist dieser Blogbeitrag ein echtes Herzensprojekt – und wir hoffen, er inspiriert euch genauso sehr wie Norwegen uns begeistert hat.
Wenn euch unser Beitrag inspiriert hat, freuen wir uns riesig, wenn ihr unseren Blog weiterempfehlt und uns auf euren eigenen Reiseabenteuern auf Instagram markiert – @linas_reisen.
Wenn ihr auf der Suche nach weiteren Routenempfehlungen seid, dann schaut gerne in unseren anderen Norwegen-Blogbeiträgen vorbei oder im Tourguide vom Reise Know-How Verlag. Hier erwarten euch sechs ausführlich beschriebene Routen, über 90 Camping- und Stellplatzempfehlungen sowie zahlreiche Park- und Picknickplätze – inklusive GPS-Daten und detaillierter Anfahrtsbeschreibung.
Die offizielle Währung in Norwegen ist die Norwegische Krone (NOK).
Mit der richtigen Kreditkarte müsst ihr keine Abhebegebühr (seitens Kreditkartenaussteller) und keineFremdwährungsgebühren zahlen. So lässt sich viel Geld auf Reisen sparen. In Ländern mit anderer Währung erheben die meisten Banken eine sogenannte Fremdwährungsgebühr. Diese wird auf Transaktionen erhoben, die mit einer Fremdwährung getätigt werden.
Beispiel: Ihr bezahlt umgerechnet 1.000 Euro in fremder Währung mit der Kreditkarte eurer Hausbank. Hierauf fallen i.d.R. 2% Fremdwährungsgebühr an. Das macht 20 Euro an Zusatzkosten.
Werbung / Unser Spartipp
Auf unseren Reisen benutzen wir die Mastercard Gold* von der TFBank. Diese Kreditkarte ist komplett kostenlos und erhebt kein Entgelt für Auslandseinsätze. Dadurch haben wir auf unseren Reisen schon eine Menge Geld gespart.
Die Beantragung der Kreditkarte erfolgt in wenigen Schritten und dauert nur zwei Minuten. Weitere Informationen findet ihr auf der offiziellenWebseite*.
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Weitere Tipps zum Geldsparen in Norwegen findet ihr hier:
Hier sind einige wertvolle Tipps, die uns auf unseren Norwegenreisen mit dem Camper immer wieder geholfen haben:
Tipp #1: Wasserdieb
Beim Auffüllen unseres Wassertanks erwies sich der Wasserdieb als äußerst praktisch. Viele Wasserhähne in Norwegen haben keinen passenden Anschluss für herkömmliche Schläuche – mit dem Wasserdieb ließ sich das Problem schnell und einfach lösen.
Norwegen, mit seinen vielen Feuchtgebieten und Gewässern, ist ein wahres Mückenparadies. Um euch vor den kleinen Plagegeistern zu schützen, können wir folgende Helferlein empfehlen:
Ein echter Vorteil auf unseren Reisen war unsere Trockentrenntoilette. Damit mussten wir uns keine Sorgen mehr um die Entsorgung des „Schwarzwassers“ machen. Wir haben unsere Chemietoilette durch eine Trockentrenntoilette ersetzt, was das autarke Campen für uns deutlich erleichtert hat.
Mehr über unsere Umrüstung und die Vorteile einer Trockentrenntoilette könnt ihr in unserem Blogbeitrag nachlesen: Umrüstung zur Trockentrenntoilette.
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Weitere Beiträge
Unter der Rubrik „Norwegen“ findet ihr weitere Beiträge über unsere Norwegenreisen. Eine kleine Auswahl an weiteren Roadtrip-Berichten verlinken wir euch hier:
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Nordnorwegen ist ein faszinierendes Ziel für eine Rundreise mit dem Wohnmobil. In diesem Blogbeitrag nehmen wir euch mit auf unseren Roadtrip durch Nordnorwegen, stellen unsere Route vor und teilen unsere Erfahrungen rund ums Reisen mit dem Campervan.
Zur besseren Übersicht haben wir für euch ein Inhaltsverzeichnis mit Sprungmarken erstellt:
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Unsere Route durch Nordnorwegen
Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, in den hohen Norden Norwegens zu gelangen – sei es über Norwegen, Schweden oder Finnland. Da wir zuvor Schweden und den Norden von Finnland bereist haben, haben wir die Grenze bei Neiden nach Norwegen überquert. Somit war unser erstes Ziel Varanger – der östlichste Teil von Norwegen. Von dort sind wir über das Nordkapp, durch Tromsø, über die Insel Senja, die Inselgruppe Vesterålen auf die Inselgruppe Lofoten gereist. Zum Abschluss haben wir noch einen Ausflug in den Rago Nationalpark gemacht, ehe wir den Norden in Richtung Schweden verlassen haben.
Die Entfernungen in Norwegen sind nicht zu unterschätzen: Von Vadsø im Varanger-Gebiet bis nach Reine auf den Lofoten beträgt die Strecke etwa 1.500 Kilometer. Wir haben für die Rundreise durch Nordnorwegen einen Zeitraum von drei Monaten eingeplant. Zwar lässt sich die Route auch in kürzerer Zeit machen, doch empfiehlt es sich, mindestens drei Wochen einzuplanen – zuzüglich der Zeit für An- und Abreise.
Nordnorwegen mit dem Wohnmobil zu bereisen, ist eine tolle Möglichkeit, das Land flexibel und unabhängig zu erleben. Viele Anbieter bieten Mietfahrzeuge an, die euch während eurer Reise durch das Land begleiten können. Ein Beispiel ist Roadsurfer*, die Wohnmobile und Campervans in Bergen und Oslo zur Verfügung stellen. Wer bereits in Deutschland startet, kann ebenfalls ein Fahrzeug mieten und von dort aus direkt in den Norden aufbrechen.
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Varanger liegt im äußersten Nordosten Norwegens und umfasst die Varanger-Halbinsel, den Varangerfjord sowie die Kommune Sør-Varanger. Hier treffen die nördliche Taiga, die Tundra und die arktische Küste aufeinander – eine atemberaubende Region, die landschaftlich viel zu bieten hat und unserer Meinung nach sehr unterschätzt wird. Besonders beeindruckt hat uns hier die artenreiche Tierwelt.
Zwei Wochen lang sind wir mit dem Camper durch Varanger gereist. Ein Besuch in dieser faszinierenden Gegend lohnt sich auf jeden Fall – auch wenn nicht allzu viel Zeit zur Verfügung steht.
Einen ausführlichen Roadtrip-Bericht findet ihr hier:
Ein Besuch des Nordkapps ist für viele Reisende ein Muss auf ihrer Norwegen-Tour. Die steile Klippe bietet einen atemberaubenden Blick auf das offene Meer, besonders wenn im Sommer die Mitternachtssonne den Himmel in warme Farben taucht.
Seit Mai 2024 ist der Besuch des Nordkapps gebührenpflichtig:
Pro Person: 17 NOK
Motorrad: 50 NOK
Auto: 125 NOK
Wohnmobil: 175 NOK
Diese Gebühren beinhalten keinen Eintritt in die Nordkapphallen; dieser muss separat erworben werden (350 NOK).
Wanderung zum Knivskjellodden
Der Knivskjellodden liegt 1,5 Kilometer weiter nördlich als das Nordkapp. Allerdings ist dieser nicht mit dem Auto erreichbar, sondern nur zu Fuß über eine etwa 9 Kilometer lange Wanderung.
Die Wanderung startet an einem kleinen Parkplatz(Koordinaten auf Google Maps) entlang der E69, rund 6 Kilometer vor dem Nordkapp. Der Wanderweg führt durch eine karge, aber beeindruckende Landschaft.
Die Strecke ist insgesamt etwa 18 Kilometer lang (Hin- und Rückweg) und erfordert eine gute Kondition, da sie über unebenes Gelände führt. Sonnenschutz und ausreichend Verpflegung sollten auf dieser Strecke nicht unterschätzt werden.
Lyngen Alpen – Die norwegischen Alpen
Nordkapp – Lyngseidet (Lyngen Alpen): 451 Kilometer, Fahrzeit ca. 7 h 30 min
Die Lyngen-Alpen im Norden Norwegens sind eine Gebirgskette, die mit ihren hohen Gipfeln, tiefblauen Gletscherseen und glitzernden Fjorden beeindruckt. Es gibt mehrere Möglichkeiten, die Lyngen-Halbinsel zu erreichen – vom Nordkapp kommend, entschieden wir uns für die Fähre von Olderdalen nach Lyngseidet.
Während unseres Roadtrips durch Norwegen verbrachten wir vier Tage auf der Lyngen-Halbinsel (Lyngenhalvøya) und erkundeten die faszinierende Landschaft auf verschiedenen Wanderungen. Unter anderem wanderten wir an den Fuß eines Gletschers und zu zwei beeindruckenden Gletscherseen. Im folgenden Blogbeitrag stellen wir euch unsere Wandertouren genauer vor.
Oteren (Lyngen Alpen) – Tromsø: 90 Kilometer, Fahrzeit ca. 1 h 20 min
Tromsø, oft als das Tor zur Arktis bezeichnet, verbindet urbanen Charme mit beeindruckender Natur. Die lebendige Kulturszene, faszinierende Museen und vielfältige Aktivitäten rund um die Polarregion machen diese Stadt zu einem idealen Ausgangspunkt für weitere Abenteuer in Nordnorwegen.
Ein besonders schönes Detail in Tromsø ist die Skulptur „Porten til Arktis“ (Koordinaten auf Google Maps). Durch ihre markante Form hat man einen perfekten Blick auf die berühmte Eismeerkathedrale (Koordinaten auf Google Maps) auf der anderen Seite des Wassers – eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt.
Wer Lust auf etwas Bewegung hat, kann über die Sherpatreppe (Koordinaten auf Google Maps) bis zur Plattform bei der Bergstation Fjellstua auf dem Storsteinen hinaufwandern. Von dort hat man einen spektakulären Panoramablick über Tromsø, die Brücke, die Eismeerkathedrale und die umliegenden Inseln und Fjorde.
Die Treppe beginnt in der Nähe der Talstation der Fjellheisen-Seilbahn im Stadtteil Tromsdalen (auf der Seite der Eismeerkathedrale). Etwa 1.200 Steinstufen, die von nepalesischen Sherpas in Handarbeit gebaut wurden (daher der Name „Sherpatrappa“) führen nach oben.
Was das Parken betrifft: günstig ist es in Tromsø leider nicht. In der Innenstadt sind die Parkgebühren recht hoch. Wenn man jedoch bereit ist, ein paar Minuten zu Fuß zu gehen, kann man über die App Park4Night Plätze etwas außerhalb finden, wo man kostenlos parken kann.
Ein weiterer Tipp: Es gibt in Tromsø tatsächlich einen Waschsalon(Koordinaten auf Google Maps), was in Norwegen eher selten ist. Der Waschsalon ist sauber, modern und sehr praktisch, besonders für alle, die mit dem Camper unterwegs sind oder länger reisen.
Insel Kvaløya – Abseits touristischer Pfade
Tromsø – Kvaløya: 50 Kilometer, Fahrzeit ca. 1 h 10 min
Westlich von Tromsø liegt die InselKvaløya, ein eher unbekanntere Insel abseits der Touristenströme. Kvaløya bietet zahlreiche wunderschöne Wanderungen, darunter unsere Tour auf den Tromtinden(zum Wanderbericht), die mit grandiosen Ausblicken belohnt wurde. Wer jedoch nur begrenzt Zeit hat, sollte Kvaløya möglicherweise auslassen und sich direkt auf den Weg in Richtung Senja machen.
Sommarøy – Inselparadies in Nordnorwegen
Kvaløya – Sommarøy: 57 Kilometer, Fahrzeit ca. 1 h 20 min
Sommarøy ist ein kleines Dorf im Norden Norwegens, das sich über die Insel Store Sommarøya und einen Teil der Insel Hillesøya erstreckt. Mit seinen weißen Sandstränden, türkisblauem Meer und idyllischen Fischerhäuschen versprüht es einen einzigartigen Charme.
Während unserer Weiterreise auf die Insel Senja, haben wir bei Sommarøy einen kleinen Zwischenstopp eingelegt.
Sommarøy – Fjordgård (Senja): 80 Kilometer, Fahrzeit ca. 1 h 20 min +Fährfahrt: 40 min
Die Insel Senja, die mit rund 1.586 km² die zweitgrößte Norwegens (Spitzbergen ausgenommen) ist, wird oft als „Norwegen im Miniaturformat“ bezeichnet. Hier vereinen sich alle typischen Landschaften des Landes: beeindruckende Gipfel, glitzernde Fjorde, kleine Seen, weite Moorlandschaften und Wälder.
Am schnellsten gelangt man von Sommarøy auf die Insel, wenn man die Fähre von Botnhamn nach Brensholmen nutzt. Die Fährverbindung verkürzt die Fahrzeit erheblich. Bitte beachtet, dass die Fährzeiten je nach Saison variieren können; es ist daher ratsam, den aktuellen Fahrplan vorab zu prüfen.
Insgesamt haben wir eine Woche auf Senja verbracht. Von unseren Ausflugszielen und Erfahrungen mit dem Camper berichten wir euch hier:
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Abenteuer auf den Vesterålen
Bergsbotn (Senja) – Andenes: 50 Kilometer, Fahrzeit ca. 1 h +Fährfahrt: ca. 1 h 40 min
Die Vesterålen sind eine wunderschöne Inselgruppe an der Küste Nordnorwegens, gelegen zwischen den bekannten Lofoten und der Insel Senja. Trotz ihrer Nähe zu den Lofoten sind die Vesterålen weniger touristisch und bieten eine beeindruckende landschaftliche Vielfalt – von weißen Sandstränden bis hin zu schroffen Bergen.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Vesterålen zu erreichen. Wir entschieden uns für die Fähre von Senja. Da die Fähren selbst in der Hauptsaison nur selten fahren, sind lange Wartezeiten keine Seltenheit. Ein Blick in die Rezensionen auf Google Maps kann helfen, aktuelle Erfahrungen von anderen Reisenden zu erhalten.
Auf den Vesterålen haben wir ebenfalls eine Woche verbracht. Wer nicht ganz so viel Zeit hat, sollte zumindest einen Stopp in der Kleinstadt Andenes und eine Wanderung auf den Måtind machen.
Besonders fasziniert hat uns die reiche Tierwelt: Hier lassen sich Wale, Robben, Seeadler und viele weitere Tiere beobachten.
Einen ausführlichen Roadtrip-Bericht findet ihr hier:
Måtind (Vesterålen) – Fiskebøl (Lofoten): 136 Kilometer, Fahrzeit ca. 2 h 10 min + Fährfahrt: ca. 30 min
Neben dem Nordkapp zählen die Lofoten zu den beliebtesten Reisezielen in Nordnorwegen. Die Inselgruppe umfasst rund 80 Inseln und erstreckt sich über 170 Kilometer entlang der nordnorwegischen Küste. Bekannt sind die Lofoten vor allem für ihre atemberaubende Landschaft, ihre vielen Berge und malerischen Fischerdörfer.
Die Lofoten sind über den Landweg als auch über verschiedene Fährverbindungen zu erreichen. Von den Vesterålen kommend, haben wir uns für die Fährverbindung zwischen Melbu und Fiskebøl entschieden.
In den letzten Jahren hat sich um die Lofoten ein regelrechter Hype entwickelt, der Reisende aus aller Welt anzieht. Daher sollte man sich bewusst sein, dass man die atemberaubende Natur nur selten ganz für sich allein hat.
Mehr über unsere Wanderungen, Ausflugsziele und unsere Erfahrungen mit demWohnmobil erfahrt ihr im folgenden Beitrag.
Moskenes (Lofoten) – Rago Nationalpark: 81,5 Kilometer, Fahrzeit ca. 1 h 20 min + Fährfahrt: ca. 3 h 30 min
Unseren letzten Stopp bevor wir Norwegen nach Schweden verlassen haben, haben wir am Rago Nationalpark gemacht.
Der Nationalpark befindet sich ca. 1,5 Stunden Autofahrt von Bodø entfernt. Wer auf der Durchreise von den Lofoten nach Schweden ist, sollte hier unbedingt einen Zwischenstopp einplanen.
Die Wanderung zum beeindruckenden Wasserfall Litlverivassforsen, der an der Grenze des Rago-Nationalparks liegt, erstreckt sich über rund 12 Kilometer (hin und zurück) und umfasst 570 Höhenmeter. Die Mühe lohnt sich – der Ausblick ist atemberaubend!
Um von den Lofoten zum Ausgangspunkt der Wanderung in den Rago-Nationalpark zu gelangen, gibt es mehrere Möglichkeiten. Entweder ihr nehmt die längere Fährverbindung von Moskenes nach Bodø oder fahrt über den Landweg, wobei auch hier eine kurze Fährüberfahrt erforderlich ist.
Norwegen gehört zu den zehn teuersten Ländern der Welt, und wir haben nicht selten über die hohen Preise gestaunt. Doch die atemberaubende Natur und einzigartigen Erlebnisse sind es wert – und mit der richtigen Planung lassen sich die Kosten spürbar senken.
In diesem Beitrag verraten wir euch praktische Tipps, wie ihr euren Urlaub in Norwegen deutlich günstiger gestalten könnt:
Unsere Erfahrungen mit demCamper in Nordnorwegen variieren je nach Region. In unseren jeweiligen Roadtrip-Berichten gehen wir detailliert auf unsere Erlebnisse ein und teilen wertvolle Tipps. Dabei berichten wir unter anderem über das Freistehen, die Ver- & Entsorgung (inklusive Verlinkung zu Service-Stationen), die Straßenverhältnisse und das Einkaufen in Nordnorwegen.
Tipps für eine Norwegenreise mit dem Wohnmobil
Hier sind vier wertvolle Tipps, die uns auf unseren Norwegenreisen mit dem Camper immer wieder geholfen haben:
Tipp #1: Wasserdieb
Beim Auffüllen unseres Wassertanks erwies sich der Wasserdieb als äußerst praktisch. Viele Wasserhähne in Norwegen haben keinen passenden Anschluss für herkömmliche Schläuche – mit dem Wasserdieb ließ sich das Problem schnell und einfach lösen.
Ein echter Vorteil auf unseren Reisen war unsere Trockentrenntoilette. Damit mussten wir uns keine Sorgen mehr um die Entsorgung des „Schwarzwassers“ machen. Wir haben unsere Chemietoilette durch eine Trockentrenntoilette ersetzt, was das autarke Campen für uns deutlich erleichtert hat.
Mehr über unsere Umrüstung und die Vorteile einer Trockentrenntoilette könnt ihr in unserem Blogbeitrag nachlesen: Umrüstung zur Trockentrenntoilette.
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Tipp #3: Mückenschutz
Norwegen, mit seinen vielen Feuchtgebieten und Gewässern, ist ein wahres Mückenparadies. Um euch vor den kleinen Plagegeistern zu schützen, können wir folgende Helferlein empfehlen:
Unter der Rubrik „Norwegen“ findet ihr weitere Beiträge über unsere Norwegenreisen. Eine kleine Auswahl an weiteren Roadtrip-Berichten verlinken wir euch hier:
*Hinweis: Wir verwenden in unserem Beitrag Affiliate-Links. Das bedeutet, wir bekommen eine kleine Provision, wenn du über den Sternchen-Link (*) etwas kaufst. Der Preis bleibt für dich natürlich immer derselbe und wir erhalten auch keine Daten oder Namen. Wenn du Interesse an den hier vorgestellten Produkten hast und unsere Arbeit unterstützen möchtest, würden wir uns sehr freuen, wenn du über den Produktlinkeinkaufst.
Die Peloponnes ist eine Halbinsel im Süden von Griechenland und durch den Kanal von Korinth vom griechischen Festland getrennt. Die Halbinsel, die an eine Hand mit drei Fingern und einem Daumen erinnert, besteht aus sieben Regionen mit unterschiedlichen Landschaften.
Unsere Reise führte uns von Patras im Nord-Westen durch die Region Messinien (erster Finger) über die Region Lakonien (zweiter und dritter Finger) und die Region Argolis (Daumen) bis nach Korinth im Nord-Osten.
In diesem Beitrag nehmen wir euch mit auf unsere Route und geben wertvolle Tipps für euren eigenen Roadtrip.
Damit ihr euch besser in unserem Blogbeitrag zurechtfindet, haben wir ein Inhaltsverzeichnis mit Sprungsmarken für euch erstellt:
Die Peloponnes ist durch den Kanal von Korinth vom griechischen Festland getrennt, aber über eine Brücke leicht zu erreichen. Man kann die Halbinsel auf verschiedenen Wegen ansteuern:
Anreise nach Griechenland
Um nach Griechenland zu gelangen, gibt es mehrere Anreisemöglichkeiten mit dem eigenen Fahrzeug. Wir sind über die Balkanroute gefahren und haben zunächst eine Woche auf der Insel Lefkada verbracht (zum Roadtrip-Bericht). Alternativ kann man eine Fähre von Italien nach Igoumenitsa nehmen. Informationen zu den Fährverbindungen findet ihr hier: www.directferries.de*.
Wer ohne eigenen Camper reist, kann bequem mit dem Flugzeug anreisen. Der nächstgelegene internationale Flughafen befindet sich in Athen. Von dort aus besteht die Möglichkeit, einen Camper zu mieten und die Reise direkt zu starten.
Anreise auf die Halbinsel
Sobald ihr Griechenland erreicht habt, gibt es zwei Möglichkeiten, die Peloponnes zu erreichen:
Von Westen (Igoumenitsa) über Patras
Wir sind über die Rio-Andirrio-Brücke gefahren, die die Peloponnes mit dem griechischen Festland verbindet. Die Mautgebühr beträgt aktuell 22,60 € für einen Camper (Stand: Januar 2025). Eine preisgünstigere Alternative ist die Fähre, die für Camper nur 12 € kostet (Stand: Januar 2025).
Von Osten (Athen) über den Korinth-Kanal
Reist ihr aus Richtung Athen an, gelangt ihr über die Brücke am Korinth-Kanal direkt auf die Peloponnes. Diese Route ist ideal für alle, die mit dem Auto oder Camper von Athen starten.
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Von der großen Hafenstadt Patras bis zu den ruhigen Küstenabschnitten wie dem Elea Beach gibt es an der Westküste des Peloponnes viel zu entdecken – egal, ob man auf der Durchreise ist oder länger verweilen möchte.
Patras
Patras Patras ist die drittgrößte Stadt Griechenlands und ein wichtiges Tor zur Peloponnes. Neben der berühmten Rio-Andirrio-Brücke (Koordinaten auf Google Maps)lohnt sich ein Besuch der Festung von Patras(Koordinaten auf Google Maps).
Wir haben Patras als Zwischenstopp ausgelassen und sind wetterbedingt direkt in den Süden weitergereist.
Elea Beach
Der Elea Beach ist ein kilometerlanger Sandstrand an der Westküste der Peloponnes. Er liegt in der in der Region Elis, etwa 10 Kilometer südlich von Kyparissia und unweit der Stadt Zacharo. Die Anreise erfolgt über eine Schotterstraße, die sich mit dem Wohnmobil gut befahren lässt. Der nächste größere Supermarkt befindet sich in Zacharo, wo es auch Restaurants und Tankstellen gibt.
Unter Vanlifern ist der Elea Beach sehr beliebt. Der lange, breite Sandstrand bietet ausreichend Platz, und hinter den Dünen gibt es einen schattigen Pinienwald, in dem sich zahlreiche Parkmöglichkeiten befinden.
Elea Beach ist nicht nur ein beliebter Ort zum Campen, sondern auch ein bedeutendes Naturschutzgebiet. Der Strand gehört zu den Brutgebieten der bedrohten Caretta-Caretta-Meeresschildkröten. Zwischen Mai und September kommen die Weibchen hierher, um ihre Eier im Sand abzulegen. Nach etwa 50 bis 60 Tagen schlüpfen die kleinen Schildkröten und machen sich auf den gefährlichen Weg ins Meer. Deshalb ist es besonders wichtig, sich an die Verhaltensregeln zum Schutz der Schildkröten zu halten.
Filía Laundry
Unweit vom Elea Beach befindet sich die Filía Laundry(Koordinaten bei Google Maps), eine Selbstbedienungswäschereri. Die Filía Laundry ist weit mehr als nur eine Wäscherei – Während die Wäsche läuft, kann man eine heiße Dusche genießen, im Second-Hand-Shop stöbern oder sich mit anderen Reisenden austauschen. Ein besonderes Highlight ist der vegane Foodtruck, der frische Snacks und Getränke serviert.
Die Filía Laundry engagiert sich auch aktiv für streunende Hunde und Katzen in der Umgebung. Sie nehmen verletzte, kranke oder hilfsbedürftige Tiere auf und bieten ihnen ein sicheres, vorübergehendes Zuhause, bis sie gesund gepflegt und weitervermittelt werden können.
Ausgrabungsstätte Olympia
Die antike Stätte Olympia (Koordinaten auf Google Maps)ist einer der bedeutendsten archäologischen Orte Griechenlands. Hier wurden im Jahr 776 v. Chr. die ersten Olympischen Spiele der Geschichte abgehalten. Für einen Eintritt von 6 € pro Person (Stand Dezember 2024) kann man die Überreste des antiken Stadions und des Heraion-Tempels besichtigen. Das Archäologische Museum von Olympia beherbergt zudem wertvolle Fundstücke.
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Messinien – Der erste Finger der Peloponnes
Die Region Messinien, auch bekannt als der erste Finger der Peloponnes, zeichnet sich durch ihre schönen Sandstrände wie den Voidokilia Beach als auch durch historische Orte wie die Burg von Methoni und die Stadt Kalamata aus.
Voidokilia Beach
Der Voidokilia Beach(Koordinaten auf Google Maps) gehört zu den spektakulärsten Stränden Griechenlands. Die Bucht hat die Form des griechischen Buchstaben Omega (Ω) und ist daher auch unter dem Namen „Ochsenbauchbucht“ bekannt.
Der Strand liegt in einem Naturschutzgebiet und ist von Dünen sowie einer vielfältigen Vogelwelt umgeben. In der benachbarten Gialova-Lagune konnten wir im Januar Flamingos beobachten.
Oberhalb des Voidokilia Strandes befindet sich die Höhle des Nestors. Die Höhle und die darüberliegende Burgruine sind vom Strand aus zu erreichen. Der Wanderweg verfügt über kleinere Kletterpassagen und kann bei Nässe sehr rutschig sein.
Burg von Methoni
Im Süden des ersten Fingers liegt die kleine griechische Hafenstadt Methoni. Ursprünglich hatten wir geplant, die dortige Burg (Koordinaten auf Google Maps) zu besichtigen, doch da sie dienstags geschlossen ist, verzichteten wir auf den Abstecher vom Voidokilia Beach aus.
Kalamata
Kalamata ist nicht nur die größte Stadt der Region, sondern auch ein kulturelles und wirtschaftliches Zentrum. Bekannt ist die Stadt vor allem für die weltberühmten Kalamata-Oliven, die hier angebaut werden. Besonders sehenswert ist das Archäologische Museum von Messinien(Koordinaten auf Google Maps), das einen Einblick in die Geschichte der Region gibt.
Wir haben mehrere Wochen bei Kalamata verbracht, da Lea bei dem Tierschutzverein DASH (zur Webseite) als Volunteer mit angepackt hat. Weiter unten im Blogbeitrag berichten wir euch mehr über das Thema Tierschutz auf der Peloponnes.
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Lakonien – Zweite und dritte Finger der Peloponnes
Lakonien, die Region des zweiten und dritten Fingers des Peloponnes, bietet eine Fülle an Sehenswürdigkeiten. Von der byzantinischen Ruinenstadt Mystras über das traditionelle Dorf Vathia bis hin zum südlichsten Punkt des griechischen Festlands, dem Kap Tainaron, gibt es viel zu entdecken.
Mystras
Über den Gebirgspass zwischen Kalamata und Sparta ging es für uns weiter zur Ruinenstadt Mystras(Koordinaten auf Google Maps). Mystras war einst eine der bedeutendsten Städte des byzantinischen Reiches. Heute kann man durch die gut erhaltenen Kirchen, Klöster und Festungen wandern und den Blick auf die umliegende Landschaft genießen.
Die Ruinenstadt Mystras verfügt über zwei Eingänge. Der obere Eingang(Koordinaten auf Google Maps) bietet direkten Zugang zur Kirche Sainte Sophie und zur Festung. Allerdings ist der Parkplatz hier klein und oft schnell belegt.
Der untere Eingang (Koordinaten auf Google Maps) führt ebenfalls zum oberen Gelände, erfordert jedoch eine Wanderung über einige Höhenmeter. In diesem Bereich befinden sich mehrere gut erhaltene byzantinische Kirchen und Klöster, die einen Besuch wert sind.
Das Eintrittsticket ist 24 Stunden gültig und berechtigt zum Zutritt über beide Eingänge.
Vathia
Unser nächstes Ziel war das verlassene Dorf Vathia(Koordinaten auf Google Maps), gelegen im Süden der Mani-Halbinsel – dem zweiten Finger des Peloponnes.
Die Mani-Halbinsel ist bekannt für ihre raue Landschaft und ihre markanten Wehrtürme. Diese dienten einst der Verteidigung gegen Piraten und rivalisierende Familien.
Im 20. Jahrhundert wanderten die Bewohner in größere Städte ab und das Dorf wurde größtenteils verlassen. Einige Gebäude sind heute restauriert und werden als Ferienunterkünfte* vermietet.
Kap Tainaron
Das Kap Tainaron(Koordinaten auf Google Maps) ist der südlichste Punkt des griechischen Festlands und bekannt für seinen malerischen Leuchtturm.
Ein rund zwei Kilometer langer Wanderweg beginnt an einem kleinen Parkplatz (Koordinaten auf Google Maps) und führt entlang der rauen Küstenlandschaft zum Leuchtturm.
Der Ort ist nicht nur landschaftlich beeindruckend, sondern auch von Mythologie umwoben: Der Legende nach soll sich hier eines der Tore zur Unterwelt befunden haben, durch das Hades die Seelen der Verstorbenen geleitete.
Dimitrios Schiffswrack
Das Wrack der Dimitrios(Koordinaten auf Google Maps), ein Frachtschiff, das in den 1980er Jahren an der Küste von Gythio strandete, ist heute ein beliebtes Fotomotiv. Besonders bei Sonnenauf- oder -untergang lohnt es sich die Kamera auszupacken. Das klare Wasser rund um das Wrack macht es zudem zu einem beliebten Spot für Schnorchler und generell lädt der schöne Sandstrand zum Baden ein.
Elafonisos
Vom Dimitros Schiffswrack ging es für uns weiter auf den dritten Finger der Peloponnes, bis kurz vor die Insel Elafonisos (Koordinaten auf Google Maps).
Elafonisos ist eine kleine Insel mit weißen Sandstränden und glasklarem Wasser. Besonders der Simos Beach(Koordinaten auf Google Maps) ist ein beliebtes Ausflugziel.
Die Insel ist über eine ca. 10 Minütige Fährfahrt zu erreichen. Das Ticket kostet 2 € pro Person und ca. 21 € für einen Camper (einfache Fahrt). Der Simos Beach liegt 4 Kilometer vom Fährhafen entfernt. Wer ein Fahrrad dabei hat, kann seinen Camper auch am Hafen (Koordinaten auf Google Maps) stehen lassen und sich das Ticket für den Camper sparen.
Die mittelalterliche Felsenstadt Monemvasia (Koordinaten auf Google Maps) ist eine der beeindruckendsten historischen Städte Griechenlands. Von außen wirkt die auf einem Felsen gelegene Stadt fast wie eine uneinnehmbare Festung. Die Stadt wurde im Mittelalter gegründet und war ein bedeutendes Handelszentrum. Heute kann man durch die engen, gepflasterten Gassen schlendern, in traditionellen Tavernen einkehren und die atemberaubende Aussicht von den Festungsmauern genießen.
Hier findest du alles rund um unseren Van, Equipment & Camper-Gadgets.
Argolis – Der Daumen der Peloponnes
Die Region Argolis, auch als „Daumen“ der Peloponnes bekannt, hält malerische Küstenorte und interessanten Landschaften für uns bereit. Hier finden sich einige der bedeutendsten archäologischen Stätten Griechenlands.
Nafplio
Nafplio(Koordinaten auf Google Maps) gilt als eine der schönsten Städte Griechenlands und war einst die erste Hauptstadt des modernen Griechenlands. Besonders sehenswert ist die Festung Palamidi(Koordinaten auf Google Maps), die hoch über der Stadt thront und nach einem Aufstieg von ca. 1000 Stufen einen atemberaubenden Blick auf den Argolischen Golf bietet. Alternativ kann die Burganlage bequem mit dem Auto erreicht werden. Der Eintritt beträgt 4 € pro Person.
Die malerischen Gassen der Altstadt laden zum Schlendern ein. Besonders gut gefallen hat uns das Falafel-Restaurant(Koordinaten auf Google Maps). Für unseren Ausflug in die Stadt, haben wir am Hafen gerparkt.
Wenn ihr bei Nafplio seid, lohnt sich ein Abstecher zum Paralia KarathonasStrand (Koordinaten auf Google Maps). Von dort aus haben wir einen wunderschönen Küstenspaziergang in Richtung Nafplio unternommen, vorbei an beeindruckenden Felsformationen und mit herrlichem Blick auf das Meer.
In Nafplio haben wir wieder etwas mehr Zeit verbracht, da Lea 1,5 Wochen im Tierheim des Vereins Tierschutz Herzverstand – Paws with love (zur Webseite) mit angepackt hat.
Mehr über unsere Zeit in Nafplio könnt ihr in unserem ersten YouTube-Vlog sehen:
Amphitheater von Epidauros
Das Theater von Epidaurus (Koordinaten auf Google Maps) ist eines der beeindruckendsten Überbleibsel der griechischen Antike. Neben dem imposanten Amphitheater gibt es auf dem Gelände auch ein kleines Museum sowie weitere archäologische Stätten zu entdecken, darunter das Heiligtum des Asklepios. In der Nebensaison beträgt der Eintritt 6 €.
Methana
Die Halbinsel Methana(Koordinaten auf Google Maps) ist geprägt von vulkanischer Aktivität. Der letzte große Ausbruch fand etwa 230 v. Chr. statt und hat die Landschaft nachhaltig geprägt. Ein besonderes Highlight auf Methana ist der Aufstieg zum bekanntesten Krater nahe des Dorfes Kameni Chora.
Für die Wanderung benötigt man ca. 25 Minuten pro Strecke. Ausgangspunkt ist ein kleiner Wanderparkplatz (Koordinaten auf Google Maps). Der Pfad führt durch eine surreale Felslandschaft aus erkalteter Lava und bietet einen tollen Ausblick auf die Vulkanlandschaft und das Meer.
Dank der vulkanischen Aktivität gibt es auf Methana auch mehrere heiße Quellen, die jedoch Stand (März 2025) nicht nutzbar sind. Das in der gleichnamigen Hafenstadt Methana ausgebaute Thermalbecken ist wegen schlechter Wasserqualität gesperrt.
Mehr über unseren Ausflug auf die Halbinsel Methana, die Insel Poros und zu einem Lost-Place Hotel könnt ihr im folgenden YouTube-Video sehen:
Insel Poros
Die kleine Insel Poros (Koordinaten auf Google Maps) ist nur eine kurze Fährfahrt vom Festland entfernt. Die Überfahrt mit dem Wassertaxi kostet 1,50 € pro Person. Geparkt haben wir in der gegenüberliegenden Stadt Galatas (Koordinaten auf Google Maps).
Wir haben Poros-Stadt, die Inselhauptstadt, zur Fuß erkundet. Vorbei an den weiß-blauen Häuschen und engen Gassen sind wir zur berühmten Uhrturm (Koordinaten auf Google Maps)und Saint AthanassiosKapelle(Koordinaten auf Google Maps) spaziert.
Dolinen von Didima
Unser nächstes Reiseziel waren die Dolinen von Didima (Koordinaten auf Google Maps) – zwei riesige, natürliche Einsturzkessel, die durch geologische Prozesse entstanden sind. Besonders faszinierend sind die versteckten kleinen Kapellen im Inneren der Dolinen, die in Höhlen eingebettet sind.
Korinth
Korinth eignet sich hervorragend als erster oder letzter Zwischenstopp auf der Peloponnes, abhängig von der Reiserichtung. Ein Highlight ist der imposante Kanal von Korinth(Koordinaten auf Google Maps), dessen steile Felswände die schmale Wasserstraße eindrucksvoll einrahmen.
In der Nähe lohnt sich ein Abstecher zur antiken Stadt Korinth, wo Überreste wie der Apollontempel (Koordinaten auf Google Maps)besichtigt werden können. Ebenfalls sehenswert ist die Festung Akrokorinth(Koordinaten auf Google Maps), die einen weiten Blick über die Region bietet.
Tierschutz auf der Peloponnes
Auf der Peloponnes, wie in ganz Griechenland, stellt der Tierschutz, insbesondere in Bezug auf Straßenhunde und -katzen, ein erhebliches Problem dar. Trotz eines umfassenden Tierschutzgesetzes, das 2021 verschärft wurde und unter anderem die Kastration von Haustieren sowie strenge Strafen für Tierquälerei vorschreibt, bleibt die Umsetzung dieser Regelungen mangelhaft.
Zudem werden Kastrationspflichten oft ignoriert, was zu einer unkontrollierten Vermehrung führt. Die Haltung von Hunden an Ketten ist trotz gesetzlicher Verbote weiterhin verbreitet.
Obwohl es positive Ansätze gibt, wie die Finanzierung von Kastrationen in einigen Gemeinden, bleibt die effektive Umsetzung des Tierschutzes auf der Peloponnes eine große Herausforderung.
Während unserer Zeit auf der Peloponnes hat Lea in zwei Tierheimen als Freiwilligenhelferin mit angepackt. Zu dem Thema Straßentiere gibt es so viel zu sagen, dass wir hierüber noch einen eigenen Blogbeitrag verfassen werden.
Die Peloponnes bietet eine beeindruckende Vielfalt an Tierarten, sowohl an Land als auch im Wasser. Im nachfolgenden stellen wir euch einige der Tierarten vor, denen wir während unseres Roadtrips begegnet sind:
Delfine und Meeresschildkröten
Die Küstengewässer der Peloponnes sind Heimat verschiedener Delfinarten, insbesondere des Großen Tümmlers. Obwohl wir selbst keine Delfine beobachten konnten, berichteten Bekannte, dass sie bereits mehrfach vom Strand aus Delfine im Meer gesehen haben.
Zudem ist die Region ein bedeutendes Brutgebiet für die Unechte Karettschildkröte (Caretta caretta). Fast die Hälfte der Niststrände dieser Art im Mittelmeerraum befinden sich in Griechenland. Die Weibchen kehren stets an ihre Geburtsstrände zurück.
Goldschakale
Während unserer Reise über die Peloponnes wurden wir oft von den Rufen der Goldschakale begleitet. Besonders in der Dämmerung und nachts ertönt ihr charakteristisches Heulen. Die scheuen Tiere sind selten zu sehen, jedoch hatten wir einmal das Glück und konnten einen Schakal am frühen Morgen über ein Feld laufen sehen.
Vogelwelt und Flamingos
Die Feuchtgebiete der Peloponnes, wie die Gialova-Lagune, sind wichtige Rast- und Brutplätze für zahlreiche Vogelarten. Besonders beeindruckend sind die Flamingos, die hier während ihrer Zugzeiten Halt machen. Bitte achtet darauf, immer einen ausreichenden Abstand zu den Tieren zu halten, um sie nicht zu stören und bitte fliegt nicht mit einer Drohne über Tiere.
Unser Spartipp auf Reisen:
Auf unseren Reisen benutzen wir die Mastercard Gold* von der TFBank. Die Kreditkarte ist komplett kostenlos und erhebt kein Entgelt für Auslandseinsätze. Dadurch haben wir auf unseren Reisen schon eine Menge Geld gespart.
Die Beantragung der Kreditkarte erfolgt in wenigen Schritten und dauert nur zwei Minuten. Weitere Informationen findet ihr auf deroffiziellenWebseite*.
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Fazit: Die Peloponnes mit dem Camper entdecken
Unsere Reise mit dem Camper über die Peloponnes war ein unvergessliches Erlebnis, das unsere Erwartungen übertroffen hat. Die Region bietet weit mehr als nur schöne Strände: Es gibt ein gebirgiges Inland, schöne Wasserfälle, charmante Städtchen und bedeutende Ausgrabungsstätten zu entdecken.
Freistehen und Campingplätze
Wildcampen ist in Griechenland offiziell nicht erlaubt, wurde aber bisher außerhalb der Hochsaison oft geduldet, insbesondere an abgelegenen Orten. Campingplätze sind in der Region vorhanden, jedoch variieren deren Ausstattung und Öffnungszeiten. Es ist ratsam, im Voraus zu prüfen, welche Plätze geöffnet sind.
Gesetzesänderung in 2025
Seit Januar 2025 gelten in Griechenland neue (strengere) gesetzliche Regelungen für das Campen mit Wohnmobilen. Das sogenannte „Freistehen“ – also das Übernachten außerhalb offizieller Campingplätze oder ausgewiesener Stellplätze wurde landesweit verboten. Verstöße gegen diese Regelungen können mit hohen Geldbußen geahndet werden. Die Behörden kontrollieren verstärkt, insbesondere in beliebten Urlaubsregionen wie der Peloponnes.
Die Umsetzung dieses Gesetztes im Mai 2025 sorgte zunächst für große Untersicherheiten.
Mit der neuen Straßenverkehrsordnung vom 17. Juni 2025 schafft Griechenland mehr Klarheit fürs Parken von Wohnmobilen:
Innerorts dürfen kleine Wohnmobile (unter 7,5 m) unbegrenzt parken. Größere Fahrzeuge (>7,5 m) nur max. 24 Stunden (Art. 38 (6) StVO).
Außerorts ist Parken nur an gekennzeichneten Plätzen oder auf Seitenstreifen erlaubt. Fehlen diese, muss so nah wie möglich am rechten Fahrbahnrand parallel geparkt werden.
Die Regeln gelten nur fürs Parken, nicht für Wildcamping, das weiterhin verboten bleibt.
Verbotsschilder und Markierungen sind wie immer zu beachten.
Wir empfehlen euch daher, erstmal ausschließlich offizielle Campingplätze oder ausgewiesene Stellplätze zu nutzen.
Ver- & Entsorgung
Die Infrastruktur für die Ver- und Entsorgung ist auf der Peloponnes nicht überall optimal ausgebaut. Während Wasser oft an öffentlichen Brunnen, Strandduschen oder an Tankstellen erhältlich ist, sind die Entsorgungsmöglichkeiten für Grauwasser und chemische Toiletten stark limitiert.
Frischwasser
Die Wasserqualität auf der Peloponnes ist nicht optimal und an vielen Wasserstellen ist das Wasser nicht als Trinkwasser gekennzeichnet. Wir haben das Wasser doppelt gefiltet und so bedenkenlos trinken können.
In unserem Wohnmobil benutzen wir eine Kombination aus fest eingebauten und portablen Wasserfilter. Diese Kombination nennt sich Alb Filter Pro Camper* und ist bestens geeignet für mittelgroße Tanks (80 – 160 Liter).
Die Entsorgung von Grauwasser gestaltet sich in Griechenland oft schwierig, da außerhalb von Campingplätzen nur wenige offizielle Entsorgungsstationen vorhanden sind.
Selbst die Suche nach geeigneten Gullys ist nicht immer einfach, da man sicherstellen muss, dass das Wasser nicht unbeabsichtigt in nahegelegene Gewässer gelangt. Daher ist es empfehlenswert, ausschließlich biologisch abbaubare Seifen und Reinigungsmittel zu verwenden, um die Umweltbelastung zu minimieren.
Der Verzicht auf chemische Zusätze in herkömmlichen Chemietoiletten ist ebenfalls ratsam, da entsprechende Entsorgungsstationen in Griechenland selten sind. Eine umweltfreundliche Alternative stellt die Nutzung von Trockentrenntoiletten dar. Diese benötigen weder Wasser noch Chemie und sind zudem geruchsarm. Die Feststoffe können hygienisch im Restmüll entsorgt werden, während die Flüssigkeiten separat abgeführt werden können.
Unsere Entscheidung, die Chemietoilette durch eine Trockentrenntoilette zu ersetzen, hat sich daher als äußerst vorteilhaft erwiesen. Einen Beitrag über unseren Umbau findet ihr hier: Umrüstung zur Chemietoilette.
Straßenverhältnisse und Verkehr
Die Straßen auf der Peloponnes sind in der Regel gut ausgebaut, aber teilweise sehr kurvig und schmal. Besonders in den Bergregionen gibt es enge Passagen, die mit einem größeren Camper eine Herausforderung sein können. Die Küstenstraßen bieten tolle Ausblicke, erfordern jedoch eine umsichtige Fahrweise. Mautstraßen gibt es hauptsächlich auf den Hauptverbindungsstrecken wie Athen–Korinth oder Korinth–Patras.
Wetter auf der Peloponnes
Die Peloponnes zeichnet sich durch ein mediterranes Klima aus. In den Sommermonaten können die Temperaturen tagsüber 30 °C überschreiten, während sie in den Wintermonaten milder sind.
Anfang Dezember waren die Temperaturen auf der Peloponnes noch angenehm, mit Tageshöchstwerten zwischen 15 °C und 20 °C. Die Wassertemperaturen lagen zu dieser Zeit zwischen 16 °C und 20 °C.
Ab Mitte Dezember wurde es deutlich kühler, begleitet von vermehrten Regentagen. Trotz Tageshöchsttemperaturen um die 10 – 15 °C fühlte sich das Wetter in der Sonne angenehm warm an. In einigen Nächten sanken die Temperaturen jedoch bis auf 2 °C ab. Einheimische und andere Reisende berichteten, dass dieser Winter kühler als üblich war. Ab Mitte März steigen die Temperaturen wieder an, wodurch das Klima angenehmer wird.
Weitere Beiträge
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Das Thema Sicherheit im Wohnmobil beschäftigt jeden Camper. Die Vorstellung, dass sich jemand Fremdes gewaltsam Zutritt in das Innere des Wohnmobils verschafft und alles auf den Kopf stellt, ist grauenvoll.
Leider ist es schlicht nicht möglich, sein geliebtes Wohnmobil zu 100 % vor einem Einbruch zu schützen. So ist wohl der beste Einbruchschutz, seinem Bauchgefühl zu vertrauen und im Idealfall sein Wohnmobil nicht aus den Augen zu lassen.
Nichtsdestotrotz kann man aber einen Einbruch in sein Wohnmobil so schwer wie möglich gestalten. In der Hoffnung, dass der Einbrecher entweder während des Einbruchversuchs aufgibt oder noch besser: durch äußere Abschreckung erst gar nicht zum Einbruchversuch kommt.
Wir wollen euch in diesem Beitrag einige wirklich gute Gadgets vorstellen, wie ihr euer Wohnmobil ein Stück vor Einbrüchen schützen könnt.
Viel Spaß beim Stöbern!
Alle hier vorgestellten Gadgets findest du auch direkt bei uns im Amazon Shop:
Das Unternehmen HEOSolution bietet ein Türsicherungssystem mit dem Namen HEOSafe* an. Diese Türsicherungen sind sehr stabil verbaut und machen es dem Einbrecher deutlich schwerer, in das Innere des Wohnmobils hineinzukommen.
Dabei gibt es bei HEOSolution zwei Arten der Türensicherung: Innensicherung und Außensicherung.
In unserem Camper auf Citroën Jumper Basis haben im Fahrerbereich zwei Türensicherungen*, welche einen Riegel in die B-Säule des Fahrzeuges schieben. Zusätzlich lässt sich das nochmal mit einem Schlüssel absichern.
An unserer Hecktür sowie Schiebetür haben wir Außensicherungen* von HEOSafe, welche direkt in an der Karosserie angebracht werden. Diese Sicherungen lassen sich mit einem Schlüssel um 180 Grad drehen, um entweder die Tür vor einem Aufbrechen zu sichern oder öffnen zu können.
Das ganze gibt es als Set mit einem Zentralschlüssel zu kaufen. Insgesamt gibt es dann 4 Schlüssel mit im Lieferumfang. Natürlich kann man die Sicherungen auch einzeln kaufen.
Wir finden die, dass die Sicherungen bereits optisch einen abschreckenden Eindruck gegenüber potenziellen Einbrecher machen. Außerdem fühlen wir uns auch ein gutes Stück weit sicherer, wenn wir das Fahrzeug für längere Zeit verlassen und so die Türen sichern können.
Die Schlösser der meisten Kastenwagen sind sehr anfällig. So gibt es z.B. die bereits „gängige“ Methode unter Einbrechern, mit einem einfachen Schraubenzieher knapp unterhalb des Schlosses durch die Karosserie „durchzustechen“ und somit das Schloss zu entriegeln.
Schuld daran sind die sehr einfach konzipierten Schlossmechanismen und das dünne Karosserieblech.
Abhilfe kann hier ein sogenannter „Prick Stop*“ schaffen. Dies ist eine Verstärkung für genau diesen Bereich überhalb des Schlossmechanismus. Der Prick Stop* wird innerhalb der Tür angebracht. Dafür muss die Innenverkleidung abgenommen werden.
Die Schlossverstärkung gibt es für die Schlösser der Fahrerkabine sowie für das Heckschloss.
Mit dieser Sicherung lässt sich die Schiebetür eines Kastenwagens von Innen zusätzlich sichern. Dafür wird ein Stahlwinkel an die Innenseite der Schiebetür befestigt.
Mithilfe eines Stahlseils wird der Stahlwinkel am Gurtschloss befestigt. Alle benötigten Komponenten sind im Lieferumfang dabei. Simpel und effektiv.
Der Tankdeckel von Wohnmobilen ist für gewöhnlich mit einem Schloss verriegelt. Der AdBlue-Verschluss, welcher sich meistens direkt unter dem Tankdeckel befindet, hat keine Sicherung.
Durch Betankung von falscher Flüssigkeit in den AdBlue Tank wäre es möglich, das ganze Wohnmobil lahm zu legen. Wer sich vor einem solchen Szenario schützen will, sollte eine gesonderte AdBlue Verschluss-Sicherung* anbringen.
Die Sicherung verhindert unerlaubte öffnen der AdBlue Verschlusskappe.
Die Fenster sind die häufigste Einbruchstelle bei Wohnmobilen. Eine sehr beliebte Variante zum Einbruch durch die Fenster ist es dabei, mit einem langen und dünnen Gegenstand (z.B. Schraubenzieher) die Fensterverriegelung von außen lösen.
Dabei wird das Fenster so weit aufgehebelt, bis ein kleiner Spalt entsteht. Durch den Spalt kann man dann die Fensterverriegelung mit einem Gegenstand wegdrücken.
Um diese explizite Variante des Einbruchs so schwer wie möglich zu gestalten, gibt es zusätzliche Sicherungen für die Fensterhebel. Die Sicherungen werden über die Fensterhebel „gestülpt“ und sorgen dafür, dass die Hebel sich nicht mehr entriegeln lassen.
Eine akustische Alarmanlage kann eine einfache, aber sinnvolle Ergänzung sein. So eine Alarmanlage für die Fenster des Wohnmobils ist sehr einfach zu installieren und äußerst effektiv im Falle eines ungewollten Öffnens des Fensters.
An die Fenster des Wohnmobils werden jeweils zwei Sensoren angebracht, eins an das Fenster und eins an den Rahmen. Die Sensoren sind bei geschlossenem Fenster dicht beieinander. Öffnet sich das Fenster und die Kontakte werden voneinander getrennt, so gelangt ein Signal an das eigentliche Steuer- und Alarmgerät, welches dann mit einem sehr lauten Alarm auf sich aufmerksam macht.
Wer eine solche Alarmanlage installieren will, bekommt gute und preiswerte Alarmanlagen, welche auch perfekt am Wohnmobil angebracht werden können auf Amazon. Unser Tipp ist das Sicherheitssystem von tiiwee*.
Gas im Wohnmobil: ein Horrorszenario. Wer vor einem möglichen Gasleck im Wohnmobil gewarnt werden will, sollte sich eine Gas-Alarmanlage* anschaffen. Bewehrt hat sich dabei die Gas-Alarmanlage von Dometic* – diese erkennt sogar geläufige Narkosegase.
Über die Wirksamkeit von Diebstahlschutz-Aufkleber* lässt sich bestimmt streiten. Die sehr geringe Investitionssumme ist aber ein Pluspunkt.
Mit einem Sticker am Wohnmobil, welcher signalisiert, dass das Wohnmobil GPS überwacht und alarmgesichert ist, ist es theoretisch möglich einen möglichen Einbrecher von einer Tat abzubringen.
Auf Amazon gibt es Sticker in verschiedenen Varianten.
Leider kommt es immer mal wieder vor, dass komplette Wohnmobile gestohlen werden. Dieses Szenario ist wohl der größte Alptraum eines jeden Wohnmobilisten.
Eine gute Möglichkeit, ein gestohlenes Wohnmobil „wiederzufinden“ ist das Anbringen eines GPS-Trackers*. Mithilfe des GPS-Trackers lässt sich der Standort des Wohnmobils direkt auf dem Handy verfolgen.
Bei einigen GPS-Tracker lassen sich sogar „Alarme“ programmieren. Z.B.: Alarm bei Erschütterung/Bewegung, Erreichen eines bestimmten Tempolimits, Verlassen eines bestimmten Bereiches und mehr.
So bekommt man einen Alarm auf sein Smartphone, sollte eines der o.g. Bedingungen auftreten.
Wir finden einen GPS Tracker* sehr sinnvoll und gut investiertes Geld für eine gute Portion zusätzliche Sicherheit.
Eine Radkralle kann ein gutes Mittel sein, um einen möglichen Wohnmobildiebstahl zu erschweren bzw. verhindern. Es gibt sogar Radkrallen mit akustischem Alarm.
Ähnlich zur Radkralle, kann man sein Lenkrad mit einer Lenkradkralle so weit sichern, dass das Lenken nicht mehr möglich ist. Auch diese Sicherung kann einen Diebstahl des Wohnmobils erschweren bzw. verhindern.
Wie bereits am Anfang des Beitrages erwähnt, ist es unmöglich sein geliebtes Wohnmobil zu 100 % vor Einbrüchen zu schützen.
Die hier gezeigten Gadgets sorgen für mehr Sicherheit im Wohnmobil und können durchaus einen möglichen Einbruch verhindern und schwieriger gestalten. Welches der hier vorgestellten Gadgets für euch Sinn machen, müsst ihr selber entscheiden.
Aus unserer Erfahrung heraus ist es das beste auf sein Bauchgefühl zu hören und im besten Falle sein Wohnmobil nicht aus den Augen zu lassen, sollte man sich in einer bestimmten Gegen unwohl fühlen.
Wir hoffen euch mit diesem Beitrag einige gute Ideen gezeigt zu haben, wie man sein Wohnmobil sicherer gestalten kann.
Eure Meinung: Gerne könnt ihr uns in die Kommentare schreiben, wie ihr persönlich euer Wohnmobil sichert und ob ihr noch weitere gute Tipps für Wohnmobil-Reisende habt.
Weitere Beiträge
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In diesem Beitrag wollen wir euch zeigen, wie wir unseren Maxxfan Deluxe* eingebaut haben und dafür unser Mini Heki* ausgebaut haben. Wie gut der Austausch des Mini Heki durch den Maxxfan Deluxe geklappt hat, erfahrt ihr in diesem Beitrag.
Wir haben uns dazu entschlossen, für mehr Abkühlung an heißen Tagen zu sorgen und einen Maxxfan Deluxe* in unserem Camper einzubauen. Für diejenigen, denen Maxxfan nichts sagt: Der Maxxfan Deluxe* ist ein Dachventilator, welcher Luft in das Fahrzeug hinein und auch heraus „pusten“ kann. Durch die Bauweise kann der Maxxfan auch bei Regen benutzt werden.
Automatischer Temperaturmodus – Kühlt auf eine bestimmte Temperatur runter
Der Dachventilator von Maxxfan benötigt einen Dachausschnitt von 40 x 40 cm. Das sind exakt die Maße, die auch ein Mini Heki hat. Im Internet findet man einige Berichte dazu, dass es möglich ist, das bereits eingebaute Mini Heki zu entfernen und einfach durch den Maxxfan auszutauschen – so wollten wir es auch machen. Spoiler: Es hat ohne Probleme funktioniert.
Vorbereitung Maxxfan Deluxe Einbau
In den folgenden Listen haben wir euch unsere Einkaufsliste und die benötigten Werkzeuge für den Austausch des Mini Hekis durch den Maxxfan Deluxe aufgeführt:
Unser Mini Heki ist auf einem Adapterrahmen* verklebt, welcher die Unebenheiten des Daches ausgleicht. Sollte dein Mini Heki auch auf einem solchen Adapterrahmen befestigt sein, musst du darauf achten, dass du nicht den Rahmen entfernst, sondern nur das Dachfenster. Auf dem Adapterrahmen kann nämlich später der Maxxfan angebracht werden.
Wir haben die Verklebung zwischen Mini Heki und Adapterrahmen mit einem scharfen Cutter* und Gemüsemesser entfernen können. Es hat etwas Zeit gebraucht, ging aber im Endeffekt besser als zuerst gedacht. Die Klebereste gehen am besten mit einem IPA-Reniger* oder Klebstoffentferner* ab.
Nach dem Fensterausbau, musste nur noch das Verdunkelungsrollo abmontiert werden – Dieses konnten wir, nachdem Einbau des Maxxfan zum Glück wieder benutzen. Sollte euer Verdunkelungsrollo nach dem Einbau nicht mehr passen, könnt ihr euch die originalen Verdunkelungsrollos von Maxxfan optional besorgen: Maxxfan Verdunkelungsrollo*.
Der Ausbau des Innenrahmens ging bei uns sehr einfach. Zuerst wurde der äußere Rahmen ausgeklipst. Hinter dem äußeren Rahmen befand sich das Gegenstück, welches mit einigen Schrauben in die Deckenwand geschraubt war.
Einbau Maxxfan Deluxe
Nachdem alles ausgebaut wurde, konnte es auch direkt an den Maxxfan*gehen. Der Maxxfan kommt mit einem zusätzlichen Einbaurahmen, welcher in unserem Fall direkt auf dem Adapterrahmen* befestigt wird.
Der Einbaurahmen wird verklebt und zusätzlich nochmal verschraubt. Bevor ihr mit dem Verkleben beginnen könnt, solltet ihr den Einbaurahmen an die zukünftige Einbauposition legen und die angedeuteten Schraublöcher vorbohren.
Für das Kleben haben wir Dekaseal 8936* benutzt. Macht nicht denselben Fehler wie wir und kauft gleich zwei Kartuschen. Wir mussten während des Klebevorgangs schnell zu Fritz Berger fahren, als wir gemerkt haben, dass eine Kartusche nicht reichen wird.
Tipp: Das Dekaseal ist sehr hart. Um es besser pressen zu können, empfiehlt es sich, die Kartuschen vorher in warmes Wasser zu legen.
Nachdem wir reichlich Dekaseal auf den Einbaurahmen aufgetragen haben, ging es aufs Dach. Zuerst vorsichtig anlegen und dann immer mehr anpressen. Nach und nach wird das Dekaseal austreten, das ist aber überhaupt nicht schlimm. Das überschüssige Dekaseal lässt sich ganz einfach mit Spüli-Wasser glattstreichen.
Achtung: Achtet beim Anbringen des Rahmens darauf, dass die Schraublöcher für den Maxxfan zur Seite schauen! Nur so kann der Maxxfan in Fahrtrichtung montiert werden.
Sitzt der Einbaurahmen fest auf dem Dach, sollte man äußerlich nochmals auf undichte Stellen überprüfen und nachbessern. Habt ihr alles mit genug Dekaseal verdichtet, kann es nun an die Schrauben gehen. Beim Schrauben wird sicherlich auch einiges an Dichtmasse austreten.
Tipp: Um auf Nummer Sicher zu gehen, haben wir auf die Schraubköpfe zusätzlich Dichtmasse aufgetragen.
Montage des Maxxfan Deluxe
Wenn der Einbaurahmen fest verschraubt und verdichtet ist, kann der eigentliche Maxxfan montiert werden. Der Ventilator wird dabei in Fahrrichtung montiert. Mit den vier mitgelieferten Schrauben wird der Ventilator direkt an die Schraublöcher im Einbaurahmen befestigt. Dabei müsst ihr den Maxxfan etwas herunterdrücken, sodass die Schraublöcher vom Maxxfan und die des Einbaurahmens übereinander liegen.
Im Inneren des Wohnmobils haben wir noch unser altes Verdunkelungsrollo angebracht. Sollte euer Verdunkelungsrollo nach dem Einbau nicht mehr passen, könnt ihr entweder den mitgelieferten Zierrahmen einbauen oder ein separates Verdunkelungsrollo von Maxxfan* einbauen.
Stromanschluss
Sitzt der Maxxfan fest auf dem Dach? Dann müsst ihr nur noch für Strom sorgen. Dabei kommt es ganz auf eure Gegebenheiten im Wohnmobil an. In unserem Falle haben wir die zwei Stromkabel vom Maxxfan an die Kabel vom Leselicht über dem Bett angehängt. Dafür haben wir die Kabel einmal getrennt und die Maxxfan-Kabel mit einerWagoklemme* angehängt.
Unsere Erfahrungen mit dem Maxxfan Deluxe
Seitdem wir den Maxxfan Deluxe verbaut haben, nutzen wir ihn eigentlich jeden Tag. Der Dachventilator sorgt für Frischluft auf Knopfdruck.
Morgens nach dem Aufstehen, wenn die Luft mal wieder stickig ist, machen wir den Ventilator an und in nur ein paar Sekunden ist die Luft wieder frisch.
An heißen Tagen machen wir im vorderen Bereich des Campers ein Fenster auf und stellen den Maxxfan auf „Luft herauslassen“ ein. So gibt es ein Durchzug im Wohnmobil, welcher die hohen Temperaturen erträglich macht.
Wir sind extrem froh, dass wir den Maxxfan eingebaut haben und können es jedem empfehlen, der sich an heißen Tagen nach mehr Abkühlung im Wohnmobil seht.
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Auf unserer Reise durch Portugal haben wir uns SIM-Karten direkt vor Ort gekauft. Warum es Sinn machen kann eine SIM-Karte direkt in Portugal zu kaufen, welche Anbieter es gibt und worauf du achten solltest, erfährst du in diesem Beitrag.
Für einen besseren Überblick haben wir ein Inhaltsverzeichnis erstellt:
Wenn du aus einem EU-Land nach Portugal reist, kannst du auch deine eigene SIM-Karte nutzen, dank der EU-weiten Roam-Like-at-Home-Regelung. Diese besagt, dass du dein Datenvolumen, Anrufe und SMS ohne zusätzliche Kosten in allen EU-Ländern so verwenden kannst, als wärst du zu Hause.
Allerdings gilt hierbei die sogenannte Fair Use Policy: Sie begrenzt die Nutzung, um Missbrauch zu verhindern. Das bedeutet, dass dein Anbieter darauf achten kann, dass du deine SIM-Karte nicht dauerhaft im Ausland nutzt. Solltest du die Fair Use Policy überschreiten, könnten zusätzliche Gebühren anfallen.
Bei einem normalen Urlaubsaufenthalt brauchst du dir aber deshalb keine Sorgen zu machen. Die Fair Use Policy greift erst, solltest du dich innerhalb der letzten 4 Monate mehrheitlich im EU-Ausland aufgehalten haben. Die Durchsetzung der Fair Use Policy ist jedoch bei den Mobilfunkanbietern sehr unterschiedlich.
Wo kann man in Portugal eine SIM-Karte kaufen?
Flughäfen: Bereits bei deiner Ankunft in Portugal kannst du an den meisten Flughäfen SIM-Karten von verschiedenen Anbietern erwerben. In der Regel gibt es dort spezielle Stände oder Shops, die SIM-Karten und Prepaid-Tarife anbieten. Der Vorteil hier ist, dass du sofort mit dem mobilen Internet loslegen kannst, aber die Preise sind oft etwas höher als in der Stadt.
Telekommunikationsläden: In Städten und größeren Orten findest du zahlreiche Geschäfte der großen Mobilfunkanbieter wie Vodafone, MEO und NOS. Hier kannst du Prepaid-SIM-Karten kaufen und dir gleich vor Ort bei der Aktivierung und Tarifwahl helfen lassen.
Supermärkte & Kioske: SIM-Karten sind auch in vielen größeren Supermärkten, wie Pingo Doce oder Continente, sowie an Kiosken erhältlich. Das Angebot variiert, aber es ist meistens unkompliziert, eine Karte zu erwerben.
Die wichtigsten Mobilfunkanbieter in Portugal
In Portugal gibt es drei Hauptanbieter, die zuverlässiges Netz und gutes mobiles Internet bieten:
Vodafone
Vodafone Portugal bietet eine ausgezeichnete Netzabdeckung und schnelle 4G-Verbindungen. Sie haben verschiedene Prepaid-Pakete, die sich für Touristen eignen. Wer ausschließlich mobiles Internet braucht, ist mit Vodafone GO am besten beraten. Hier gibt es für 1 € pro Tagunbegrenztes Internet (Stand 2024):
MEO ist einer der größten Telekommunikationsanbieter in Portugal und bietet ebenfalls eine breite Auswahl an Prepaid-Paketen. Ihre Tarife umfassen häufig Datenvolumen sowie kostenlose Anrufe und SMS innerhalb Portugals.
NOS ist der dritte große Anbieter in Portugal. Auch sie bieten Prepaid-SIM-Karten für Touristen an, mit attraktiven Datenpaketen und landesweiter Netzabdeckung. Ähnlich wie bei Vodafone gibt es bei NOS unbegrenztes Datenvolumen für einen guten Kurs. Z.B.: 15 € für 10 Tage unlimited 5G Internet.
Da wir von unterwegs Arbeiten sind wir voll und ganz auf mobiles Internet angewiesen. Bei Vodafone hatten wir – das unserer Meinung nach – beste Angebot entdeckt:
Unbegrenztes Internet für 35 € im Monat.
Den Preis fanden wir unschlagbar und haben direkt zugeschlagen.
Die SIM-Karte haben wir in einem offiziellen Vodafone Shop in Porto gekauft. Der Mitarbeiter vor Ort hat uns die SIM-Karte direkt freigeschaltet. Da es in Portugal keine SIM-Registrierungspflicht gibt, mussten wir kein Ausweisdokument vorzeigen. Nach max. 5 Minuten war alles erledigt.
Die portugiesische SIM-Karte haben wir in unseren mobilen WLAN-Router von NETGEAR* eingesteckt und hatten sofort Internet.
In unserem Camper nutzen wir im Ausland unseren WLAN-Router, um alle unsere Geräte mit dem Internet zu verbinden. So können wir ganz einfach in egal welchem Land wir eine SIM-Karte kaufen, diese in den Router einlegen und uns direkt mit allen Geräten mit dem Internet verbinden.
Die Aktivierung der SIM-Karten ist in der Regel einfach und erfolgt entweder automatisch nach dem Einlegen der Karte oder durch das Senden einer SMS. In den Shops der Anbieter bekommst du bei Bedarf Unterstützung bei der Aktivierung.
Sobald die SIM-Karte aktiviert ist, kannst du sofort auf das mobile Internet zugreifen. Die meisten Prepaid-Tarife bieten 4G-Verbindungen, und in vielen Großstädten gibt es bereits erste 5G-Netze.
Netzabdeckung in Portugal
Die Netzabdeckung in Portugal ist landesweit sehr gut. In den großen Städten wie Lissabon, Porto oder Faro kannst du dich auf eine schnelle und stabile 4G-Verbindung verlassen. Auch in den meisten ländlichen Gebieten ist die Netzqualität zuverlässig, wenngleich es in abgelegeneren Regionen, etwa in den Bergen oder auf kleinen Inseln, zu schwächeren Verbindungen kommen kann.
Alternative: eSIM
Alternativ könnt ihr euch auch eine eSIM, extra nur für die Reise kaufen. Voraussetzung dafür, ist natürlich, dass du ein eSIM-fähiges Smartphone besitzt.
Wir empfehlen euch hierzu den Reise-eSIM Anbieter Airalo*. Bei Airalo könnt ihr für einen bestimmten Zeitraum eine eSIM kaufen und müsst euch so keine Gedanken darüber machen, wo man eine SIM-Karte im Reiseland besorgen kann.
Bei Airalo* gibt es viele verschiedene Tarife, schaut am besten mal selber rein:
Mobiles Internet in Portugal ist einfach und erschwinglich. Eine lokale SIM-Karte bietet nicht nur gutes Netz und ausreichend Datenvolumen, sondern auch Flexibilität, vor allem wenn du länger im Land bleibst oder aus einem Nicht-EU-Land anreist. Mit den Prepaid-Angeboten der großen Anbieter wie Vodafone, MEO und NOS bist du bestens ausgestattet, um während deiner Reise online zu bleiben.
Wenn du nach deiner Ankunft sofort eine SIM-Karte besorgen möchtest, sind Flughäfen, Telekommunikationsläden und Supermärkte die besten Anlaufstellen.
Reiseplanung
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Eine Rundreise mit dem Camper durch die Algarve ist die perfekte Möglichkeit, die atemberaubende Küstenregion zu erkunden. Mit den zerklüfteten Felsklippen, einsamen Buchten und charmanten Fischerdörfern bietet die Algarve eine Vielfalt an Erlebnissen.
Im letzten Jahr haben wir drei Wochen im Dezember an der Algarve verbracht. In diesem Blogbeitrag teilen wir unsere Tipps und Highlights für eine unvergessliche Camper-Tour durch die Algarve. Außerdem berichten wir euch von unseren Erfahrungen mit dem Wohnmobil in Portugal.
Zur besseren Übersicht haben wir für euch ein Inhaltsverzeichnis mit Sprungmarken erstellt:
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Algarve – Unsere Anreise
Wir sind über Nord-Spanien nach Portugal eingereist und hatten zunächst zwei Wochen lang Portugal vom Norden bis in den Süden bereist. Hierüber haben wir einen eigenen Blogbeitrag veröffentlicht: Portugal Roadtrip mit dem Wohnmobil.
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In Portugal werden auf den Autobahnen Gebühren erhoben. Es gibt zwei Arten von Mautstationen: traditionelle mit Schranken und manueller Bezahlung und rein elektronische Mautstrecken.
Die Autobahn A22, die an der Algarve entlang führt, erfasst die Maut elektronisch, indem das Kennzeichen gescannt wird. Für Reisende mit ausländischen Fahrzeugen gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Maut zu bezahlen. Eine Möglichkeit ist die Registrierung bei EASYToll oder TOLLCard. Alternativ ist ein Transponder von Via Verde oder ein anderes Sendegerät notwendig.
Es ist ratsam, sich vor der Reise über die besten Optionen zu informieren, um Strafgebühren zu vermeiden.
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Die beste Reisezeit
Die Algarve ist das ganze Jahr über ein beliebtes Reiseziel. Die besten Monate für eine Rundreise mit dem Camper sind unserer Meinung nach Oktober bis April. Zu dieser Zeit sind die Temperaturen angenehm, die Strände nicht überlaufen und die Campingplätze weniger überfüllt. Im Sommer kann es sehr heiß werden, und die beliebten Touristenorte sind gut besucht.
Praia da Falésia
Der Praia da Falésia an der Algarve ist einer der schönsten Strände Portugals. Die roten Klippen, die sich über den weißen Sandstrand erheben, bieten einen unglaublichen Kontrast zum blauen Meer. Der Praia da Falésiaist einer der Orte, an dem wir während unserer Algarve-Reise die meiste Zeit verbracht haben.
Wir haben uns für einige Tage auf dem Campingplatz Parque Caravanas Açoteias (Koordinaten auf Google Maps) einquartiert. Ursprünglich wollten wir auf dem daneben gelegenen Campingplatz einchecken. Dieser war aber bereits ausgebucht. Generell sind die Campingplätze an der Algarve und besonders am Praia da Falésia sehr voll. Die meisten Wohnmobile stehen hier für mehrere Monate. Wir konnten uns damit gut arrangieren, wer jedoch auf der Suche nach einem ruhigeren Fleck ist, ist hier definitiv falsch.
Unweit des Praia da Falésia befindet sich die Stadt Albufeira. Hier haben wir die kleine Hunderettungsstation Place for Strays besucht. Die Gründerin Elena hat hier ein kleines Paradies, ein Platz der Hoffnung für ausgesetzte, misshandelte oder einfach sich selbst überlassene Hunde erschaffen. Informationen zu den Besuchertagen findet ihr auf deren Webseite.
Ria Formosa
Bei Faro befindet sich die Ria Formosa. Hierbei handelt es sich um eine sehr vogelreiche Lagunenlandschaft. Wir sind den Ludo Trail entlang gewandert und haben Flamingos, braune Sichler, Purpurhühner, Löffler und viele weitere Vögel gesehen.
Ausgangspunkt unseres Tagesausflugs war der Parkplatz am Praia do Ancão(Koordinaten auf Google Maps). Der Weg ist gut ausgebaut und führt über viele Holzstege. Mit ganz viel Glück kann man hier sogar Chamäleons sehen. Während unserer Wanderung haben wir zwei Beobachtungshütten und die Salzbecken angesteuert.
Ganz besonders war für uns die allererste Flamingo-Begegnung an den Salzbecken. Es ist einfach beeindruckend, so viele Flamingos aus nächster Nähe zu beobachten.
Das ganze Jahr über ist es möglich, eine kleine Anzahl an Rosaflamingos in den künstlichen Salzbecken zu beobachten. In größeren Gruppen kommen sie allerdings viel häufiger in den Wintermonaten vor.
Eine Bootstour durch die Kanäle ist ebenfalls eine tolle Möglichkeit, die Vielfalt der Flora und Fauna zu entdecken.
Wir können euch auf jeden Fall empfehlen, ein Fernglas mitzunehmen!
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Praia João de Arens
Dieser eher versteckte Strand in der Nähe von Portimão ist ein Geheimtipp. Die felsige Bucht und das türkisfarbene Wasser am Praia João de Arens (Koordinaten auf Google Maps) bieten einen wirklich grandiosen Ausblick. Mit festem Schuhwerk kann man bis zum Strand hinunter steigen, wir entschieden uns jedoch dafür, die Aussicht nur von oben zu genießen.
Algar Seco
Die Felsformationen von Algar Seco(Koordinaten bei Google Maps) bei Carvoeiro gehören zu den spektakulärsten Naturwundern der Algarve. Hier kann man auf Stegen, Treppen und durch Tunnel hindurchwandern, die in die gelben Kalksteinfelsen der Algarveküste gehauen wurden.
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Praia da Marinha
Der Praia da Marinha(Koordinaten auf Google Maps) ist ein Postkartenmotiv: Goldener Sand, türkisblaues Wasser und die beeindruckenden Felsformationen machen diesen Strand zu einem der bekanntesten der Algarve. Von hier kann man auch zur Benagil Cave(Koordinaten auf Google Maps) wandern.
Lagoa dos Salgados
Nicht weit entfernt befindet sich die Lagoa dos Salgados. Die Lagune beherbergt viele Vogelarten, darunter Flamingos. Wir konnten sogar einen Eisvogel entdecken.
Hier findest du alles rund um unseren Van, Equipment & Camper-Gadgets.
Praia do Camilo
Der Praia do Camilo(Koordinaten auf Google Maps) bei Lagos ist bekannt für seine dramatische Landschaft. Der kleine Strand ist über eine lange Holztreppe erreichbar, die schon beim Hinabsteigen atemberaubende Ausblicke bietet.
Von dort sind wir die Küste bis zum Praia do Camilo entlang gewandert. Der Weg führte uns die meiste Zeit über Holzstege. Wer möchte kann auch noch bis zur Ponta da Piedade (Koordinaten auf Google Maps) weiterwandern.
Falls möglich besucht den Estudantes Strand und den Praia do Camilo, während der Ebbe. Dann habt ihr mehr vom Strand und könnt durch die Felsbögen hindurch spazieren.
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Sagres und Cabo de São Vicente
Das südwestlichste Ende Europas erreicht man bei Sagres (Koordinaten auf Google Maps) und dem Cabo de São Vicente (Koordinaten auf Google Maps). Die Klippen sind rau, der Wind stark, und die Aussicht auf den unendlichen Atlantik ist überwältigend.
Der große Parkplatz bei Sagres ist der einzige uns bekannte Parkplatz an der Westalgarve, an dem das Parken über Nacht in der Nebensaison geduldet wird. Sagres ist sehr beliebt in der Surf-Community. Generell gibt es an der Westalgarve einige beliebte Surf-Spots.
Etwas oberhalb von Sagres befindet sich das kleine private organisierte Tierheim für Esel und Hunde Association Bamboo. Wir wurden dort sehr herzlich empfangen und haben den Vormittag mit angepackt und mehr über die Tiere erfahren.
Am Praia da Cordoama gibt es einen tollen Aussichtspunkt (Koordinaten auf Google Maps).Achtung: Direkt am Strand ist das Parken mit dem Camper auch tagsüber verboten.
Am Bordeira Beach konnten wir wieder jede Menge Surfer beobachten und einen schönen Spaziergang über die Stege machen.
Wir freuen uns sehr, wenn wir euch bei eurer Reise inspirieren konnten. Verlinkt uns sehr gerne auf Instagram @linas_reisen – darüber freuen wir uns immer sehr!
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Unsere Erfahrungen mit dem Camper
Wir haben die Algarve im Dezember bereist. Zu dieser Zeit hatten wir fast durchgehend Sonnenschein und Tagestemperaturen zwischen 15 °C und 20 °C. Das angenehme Klima zieht auch viele weitere Camper-Reisende an, weshalb einem bewusst sein sollte, dass man selten alleine steht.
Die Stellplatzsuche an der Algarve gestaltete sich recht schwierig. Da das sogenannte „Freistehen“ in Portugal und insbesondere an der Algarve überhand genommen hat, gibt es inzwischen viele Parkverbote. So war es alleine schon eine Herausforderung Tagesparkplätze zu finden, um sich die Ausflugsziele ansehen zu können. An vielen Orten ist das Parken mit dem Camper auch tagsüber verboten.
Generell ist das Parken außerhalb der autorisierten Plätze in Naturparks und in den Schutzgebieten des Natura-2000-Netzwerks, in Landschaftsschutzgebieten und Gebieten, die unter die Küstengrenzpläne fallen, strengstens verboten.
Unser Tipp: Nutzt die App Park4Night, um nach Stellplätzen für die Nacht und Tagesparkplätzen für die Strände zu suchen. Schaut euch die aktuellsten Bewertungen an, um herauszufinden, ob das Parken mit dem Camper erlaubt ist. Wenn ihr euch nicht sicher seid, weicht lieber auf einen Campingplatz aus und nehmt ein paar Meter Umweg in Kauf.
Auf der Webseite autocaravanalgarve.com findet ihr eine gute Übersicht über die Campingplätze an der Algarve. Diese sind in der Nebensaison auch häufig sehr preiswert.
Bitte respektiert die bestehenden Parkverbote. Hinterlasst keinen Müll und entleert Grau- & Schwarzwasser nur an den dafür vorgesehenen Orten.
Im folgenden Beitrag berichten wir euch, ob das Freistehen in Portugal erlaubt ist, welche Regeln es gibt und welche Plattformen sich eignen, um nach Stellplätzen zu suchen:
Leitungswasser haben wir bedenkenlos dank unseres Alb-Filters* trinken können. Über unsere Erfahrungen mit dem Wasserfilter haben wir einen eigenen Blogbeitrag geschrieben. Falls euch das Thema interessiert, schaut gerne vorbei: Alb Filter – Unsere Erfahrung im Wohnmobil.
Thema Sicherheit: Auch hier haben wir uns immer ganz genau die Bewertungen auf Park4Night durchgelesen. An den Orten, an denen wir unterwegs waren, hatten wir nie Sorge, dass jemand in unseren Camper einbrechen könnte. UnsereHeoSafe-Türensicherunghat uns zusätzlich mehr Sicherheit gegeben.
Internet: Auf unserer Reise durch Portugal haben wir uns eine SIM-Karte in Portugal Ort gekauft. Warum es Sinn machen kann eine SIM-Karte direkt in Portugal zu kaufen, welche Anbieter es gibt und worauf du achten solltest, erfährst du im folgenden Beitrag: SIM-Karte und mobiles Internet in Portugal: Alles, was du wissen musst.
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