Unsere Umbauten & Upgrades am Camper

Wir zeigen euch welche Umbauten wir an unserem fertig ausgebauten Camper vorgenommen haben und erklären euch warum.

In unserem fertig ausgebauten Adria Twin 600, haben wir über die Jahre einige Umbauten und Upgrades vorgenommen. In diesem Beitrag führen wir euch alle Umbauten auf. Zusätzlich erklären wir euch, warum wir das gemacht haben.

Viel Spaß beim Lesen!

Inhaltsverzeichnis


Einbau einer Trockentrenntoilette

Einer der ersten Umbauten, die wir an unserem Campervan vorgenommen haben, ist der Einbau einer Trockentrenntoilette*. Schon sehr schnell hat sich für uns herausgestellt, dass eine Chemietoilette* nichts für uns ist.

Der Tank einer Chemietoilette hat bei uns allerhöchstens 3 Tage lang gehalten. So mussten wir unsere Route ständig nach möglichen Entleerungsstationen oder Campingplätzen anpassen. Da wir aber gerne viel autarker unterwegs sein wollten, haben wir uns entschlossen, die Chemietoilette aus dem Camper zu schmeißen und stattdessen eine Trockentrenntoilette von Trelino* einzubauen.

Es war auf jeden Fall einer der sinnvollsten Upgrades in unserem Camper. Der Ausbau der Chemietoilette und die Integration einer Trockentrenntoilette von Trelino* hat sich als nicht sonderlich schwierig herausgestellt.

Wenn du mehr zu unserem Toilettenumbau erfahren willst, dann schau hier vorbei:


MAXXFAN – Austausch des Mini-Heki

Um an heißen Tag für mehr Frischluft und Durchzug zu sorgen haben wir uns entschieden unser kleines Mini-Heki* über dem Bett durch einen MAXXFAN* zu ersetzen.

Da das Mini-Heki und der MAXXFAN die gleichen Abmessungen als Dachöffnung benötigen (40x40cm), konnten wir einfach das Mini-Heki ausbauen und den MAXXFAN auf den bereits verkleben Dachrahmenadapter* neu einkleben.

Der MAXXFAN-Ventilator ist für uns an heißen Tagen zum echten Gamechanger geworden. So können wir mit einem offenen Fenster, uns eingeschaltetem MAXXFAN*für einen angenehmen Durchzug sorgen. Für uns hat sich der Umbau sehr gelohnt.


Wasserfilter: ALB Filter Einbau

Schon lange haben wir mit einem integrierten Wasserfilter* geliebäugelt. Letztendlich haben wir vor unserer Langzeit-Reise in die südeuropäischen Länder für einen Wasserfilter von ALB-Filter* entschieden und auch eingebaut.

Der Filter befindet sich direkt unter unserer Küchenspüle und ist in der Kaltwasserleitung integriert. Das heißt: Jedes Mal, wenn wir den Wasserhahn auf kalt stellen, bekommen wir gefiltertes Wasser. Stellen wir den Wasserhahn auf Warmwasser, kommt normales ungefiltertes Wasser.

Zusätzlich zum integrierten Wasserfilter unter dem Spülbecken haben wir einen externen Wasserfilter, welchen wir direkt an unseren Wasserbefüllschlauch* anbringen können. Diesen benutzen wir an Orten, an denen wir von der Wasserqualität nicht überzeugt sind. Durch das doppelte Filterstufensystem* können wir so beruhigt Wasser aus dem Wasserhahn trinken.

Unsere Erfahrungen mit dem ALB-Filter System* und den Einbau unter dem Spülbecken kannst du in den folgenden Beiträgen nachlesen:


Zusätzliche Dieselstandheizung

In unserem Camper war bereits eine Truma-Combi Heizung* eingebaut (Warmluft & Wasser). Die Truma-Heizung* funktioniert mit Gas und macht ihren Dienst grundsätzlich auch gut.

Für uns hat sich aber herausgestellt, dass wir an kalten Tagen, zu sehr auf den Gasverbrauch achten mussten. Stellt man die Gasheizung für mehrere Stunden am Tag ein und das für mehrere Tage hintereinander, kann man sich sicher sein, dass die Gasflasche bald leer ist.

So haben wir unser Heizverhalten stark heruntergeschraubt und teilweise ziemlich niedrige Temperaturen hingenommen, nur damit wir nicht zur nächsten Gas-Auffüllstation fahren mussten – Diese sind z.B. im Norden von Skandinavien ziemlich rar.

Nach unserer Erfahrung im Norden von Skandinavien haben wir beschlossen, dass wir keine Lust mehr auf einen kalten Camper hatten. Die Lösung war für uns der Einbau einer zusätzlichen Diesel-Standheizung*.

Die Vorteile sind:

  • Diesel gibt es an jeder Tankstelle
  • Niedriger Verbrauch
  • Zusätzliche Heizung dient als Back-Up
  • Deutlich höhere Autarkie im Winter

Wir sind super happy mit der Diesel-Standheizung* und müssen uns jetzt keine Gedanken mehr über unseren Gasverbrauch machen.

Für welche Standheizung wir uns entschieden haben und wie wir den Einbau gemeistert haben, erfährst du in diesem Beitrag:


Austausch der AGM-Batterien durch Lithium-Batterien

Da wir in unserem Camper dauerhaft leben und auch arbeiten ist es uns extrem wichtig immer genug Strom zu haben. Unsere alten 2 x 100Ah AGM-Batterien* haben nach nur 3 Jahren ziemlich schnell schlapp gemacht.

Wir haben das zum Anlass genommen, um auf eine 150Ah Lithium-Batterie (LiFePO4) aufzurüsten. Dabei haben wir uns für eine 150Ah Lithium-Batterie von Supervolt* entschieden.

Die Vorteile sind enorm:

  • 100 % verfügbare Kapazität
  • 70 % weniger Gewicht.
  • > 3.000 Ladezyklen bei 90 % Entladetiefe
  • Platzersparnis bei gleicher Kapazität
  • Plug & Play – einfaches Austauschen mit der alten Batterie

Weitere Infos über unser Lithium-Upgrade bekommst du in diesem Artikel:


Neue Reifen: BF Goodrich All Terrain T/A KO2

Da wir mit unserem Camper auch viel außerhalb von befestigten Straßen fahren (Kies, Erde, Schotter etc.), hatten wir uns überlegt, unsere alten „Standard“-Reifen durch All Terrain Reifen zu tauschen. Dabei haben wir uns für die BF Goodrich All Terrain T/A KO2 (225/75 R16) entschieden.

BF Goodrich 225/75 R16 115S Ganzjahresreifen Allwetter Offroad M+S 3PMSF Reifen*
  • BF Goodrich Reifen
  • Fahrzeugreifen, Autoreifen: kompatibel mit VW Transporter V Bus (7HB, 7HJ, 7EB, 7EJ, 7EF, 7EG, 7HF, 7EC), kompatibel mit FIAT Ducato Kastenwagen (250, 290), kompatibel mit MERCEDES-BENZ SPRINTER 3,5-t Kasten (906), kompatibel mit CITROËN JUMPER Kasten, kompatibel mit PEUGEOT BOXER Kasten, kompatibel mit MERCEDES-BENZ M-Klasse (W163), kompatibel mit MERCEDES-BENZ SPRINTER 3,5-t Bus (906), kompatibel mit VW CRAFTER 30-50 Kasten (2E)
  • Wählen Sie bitte Ihr Fahrzeug in der Auswahlliste, um die Kompatibilität mit dem Produkt zu überprüfen.

Wir sind inzwischen über 40.000 km mit unseren neuen All Terrain Reifen von BF Goodrich gefahren und finden sie super. Auf Schotter- oder Kiesstrecken merkt man einen deutlichen Gewinn an Fahrstabilität. Auch lassen sich diese Reifen bei Bedarf mit wenig Luftdruck fahren – das erhöht zusätzlich die Traktion.

Wenn du wissen willst, ob man für diese Reifen eine zusätzliche Eintragung benötigt und wie unser Gesamturteil ist, dann schau in diesem Beitrag vorbei:


Dachgepäckträger aus Alu-Profilen

Um mehr Stauraum im Camper zu bekommen, haben wir uns dazu entschieden einen Dachträger auf dem Camper zu montieren. Auf dem Dachträger kann man verschieden Sachen befestigen und transportieren.

Wir haben unseren Dachträger aus Aluminium-Konstruktionsprofilen* selber gebaut. Am Dachgepäckträger haben wir eine große Dachtasche* befestigt, in die sehr viele Sachen hineinpassen. So haben wir nun mehr Platz im Camper selber.

Auch unser neues Solarpanel* haben wir direkt an die Konstruktionsprofile befestigt.

Wenn du wissen willst, wie wir einen individuellen Dachgepäckträger selber gebaut haben, solltest du in unserem Beitrag vorbeischauen:


Schlafbereich gefilzt

Die Wände des Schlafbereiches sind aus einem ungemütlichen, grauen Kunststoff. Um dem ganzen mehr Wärme und Wohlfühlatmosphäre zu verleihen, hatten wir die Idee, die Kunststoffwände mit Filz* zu verkleiden.

Auf der Suche nach geeignetem Filz sind wir ziemlich schnell auf die Firma Filz Asmussen gestoßen.

Wir haben uns für den „Carpet Filz“ im Farbton Vanille entschieden und sind super zufrieden. Der Schlafbereich sieht jetzt sehr viel gemütlicher aus. Die Verarbeitung mit dem Filz war besser als gedacht. Der Filz lässt sich gut dehnen und somit auch über Konturen ziehen.

Solltest du dich für die Dekoartikel in unserem Camper interessieren, dann schau gerne in unserem Blogbeitrag über Camper-Deko vorbei.


Ladeelektronik Upgrade

Da wir auf genug Strom im Camper angewiesen sind, haben wir unserer Ladeelektronik ein Upgrade verpasst. Somit können wir jetzt unsere neue Lithium-Batterie von Supervolt deutlich schneller aufladen und sind damit deutlich autarker.

Unsere Upgrades:

NeuAlt
250W Solarpanel*120W Solarpanel*
60A Ladebooster von Supervolt*30A Ladebooster*
40A Solarladeregler von Supervolt*20A Solarladeregler*

Einen ausführlichen Bericht zum Austausch unseres Ladeboosters findest du hier:

Zusätzlich haben wir noch ein mobiles 250W Solarpanel, welches wir aufstellen, wenn es mal doch knapp wird mit dem Strom. Das 250W Solarpanel* von Supervolt wird mit einem mobilen Solarladeregler* direkt an die Batterie angeschlossen.


2000W Wechselrichter Einbau

Für noch mehr Autarkie im Camper haben wir uns einen 2000W Wechselrichter von Supervolt* eingebaut.

Der Wechselrichter hat eine integrierte Netzvorrangschaltung und funktioniert mit einer reinen Sinuswelle. Die reine Sinuswelle ist notwendig, um empfindliche Elektrogeräte, wie z.B. Laptops, aufladen zu können, ohne sie zu beschädigen

Mit diesem leistungsstarken Wechselrichter können wir jetzt alle haushaltsüblichen 230V Geräte benutzen.

Zusätzlich zum Wechselrichter gibt es noch eine Fernbedienung, um das Gerät einfach An- und Ausschalten zu können.


Türensicherung: HEOSafe

Unsere Fahrerhaustüren, Schiebetür sowie die Hecktüren haben wir zwecks Einbruchschutz mit Zusatzschlössern ausgestattet.

Hier haben wir uns für die Zusatzschlösser der Firma HEOSolution entschieden. Diese bieten eine Komplettlösung für die Außensicherung aller Türen an: HEOSafe® VAN Security Paket*

Weitere Informationen und einen Bericht über den Einbau findest du im folgenden Beitrag:


Zusätzliche Türendämmung

Die Türen unseres Campervans waren kaum bis gar nicht gedämmt. Daher haben wir uns entschieden, das ganze nachzuholen.

Wir haben beide Hecktüren, sowie die Schiebetür zusätzlich gedämmt. Die Kunststoffverkleidungen lassen sich sehr leicht mit einem flachen Gegenstand lösen.

Als Dämmmaterial haben wir VANUE® INSULATE Platte* (19 mm) benutzt. Das Dämmmaterial ist selbstklebend und hat uns bei der Bearbeitung sehr gut gefallen.


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