Roadtrip durch Südschweden – 10 bis 14 Tage mit dem Wohnmobil

Südschweden ist ein beliebtes Ziel mit dem Wohnmobil oder Camper und das zurecht: endlose Küsten, charmante Küstenstädte, einsame Strände und Natur, die zum Staunen einlädt. In unserem Beitrag stellen wir euch eine 10–14-tägige Rundreise durch die schönsten Ecken Skånes, Smålands und Bohusläns, mit Tipps für die Stellplatzsuche, Highlights und Insider-Empfehlungen vor.

Zur besseren Übersicht haben wir für euch ein Inhaltsverzeichnis mit Sprungmarken erstellt:


Warum Südschweden für Wohnmobil-Reisen perfekt ist

Südschweden lässt sich ideal mit dem Wohnmobil erkunden: Die Straßen sind gut ausgebaut, Stellplätze und Campingplätze finden sich überall und das sogenannte Jedermannsrecht erlaubt dir, viele Nächte mitten in der Natur zu verbringen. Achtung: Für Wohnmobile gelten einige Einschränkungen. Mehr dazu unten bei den Stellplatz-Tipps.


Anreise & Einreise nach Südschweden

Die Anreise mit dem Wohnmobil nach Südschweden gestaltet sich in der Regel sehr unkompliziert. Ob über die Fähre von Deutschland oder Dänemark oder über die Öresundbrücke, das Land der roten Holzhäuser ist schnell zu erreichen.

Für die Einreise benötigen EU-Bürger:innen lediglich einen Personalausweis oder Reisepass. Schweden gehört zum Schengen-Raum, daher gibt es normalerweise keine festen Grenzkontrollen. Dennoch kann es vereinzelt zu stichprobenartigen Kontrollen durch Polizei oder Zoll kommen.

Damit ihr gut vorbereitet seid und keine wichtigen Punkte vergesst, haben wir alle Details zu Fähren, Maut, Einreisebestimmungen und (Spar-)Tipps in einem separaten Beitrag zusammengefasst: Schweden & Norwegen Reise FAQ. Es lohnt sich, diesen vor der Abreise zu lesen, damit eure Reise von Anfang an reibungslos verläuft.

Tipp für Preisvergleiche: Nutzt Vergleichsportale wie DirectFerries*, um Preise und Routen bequem zu vergleichen. Wir empfehlen euch auch, direkt auf den Webseiten der Reedereien nach Angeboten Ausschau zu halten.


Reiseplanung

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Unser Routen-Vorschlag: 10–14 Tage Roadtrip

Hier ist ein Vorschlag für eine flexible Rundreise. Ihr könnt die Tage nach Lust und Laune anpassen:

Tag 1–2: Malmö & Öresundbrücke

Je nachdem, für welchen Weg der Anreise ihr euch entscheidet, startet eure Rundreise vielleicht mit der spektakulären Fahrt über die Öresundbrücke nach Malmö (Koordinaten auf Google Maps). Aber auch, wenn ihr mit der Fähre nach Trelleborg reist, ist es nur ein kurzer Weg bis nach Malmö (ca. 35 Minuten Fahrt).

Malmö verbindet moderne Architektur mit entspanntem Küstenflair.Besonders beeindruckend ist der Turning Torso (Koordinaten auf Google Maps), ein 190 Meter hohes, verdrehtes Hochhaus und zugleich das Wahrzeichen der Stadt. Dazu kommen die charmante Altstadt und der Ribersborg-Strand (Koordinaten auf Google Maps), die sich wunderbar für einen Spaziergang eignen. Mit dem Wohnmobil findet ihr in Malmö mehrere Stellplätze oder ihr fahrt für die Nacht etwas außerhalb ins Grüne.

Werbung | Entdeckt Malmö auf einem Spaziergang mit einem Einheimischen oder vom Wasser aus auf einer geführten Bootstour durch die Kanäle der Stadt (nur im Sommer verfügbar). Dabei erfahrt ihr spannende Details zur Geschichte Malmös, zu seinen wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Wahrzeichen sowie zu bedeutenden Persönlichkeiten, die die Stadt geprägt haben:

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Wenn ihr statt Großstadt lieber kleinstädtisches Flair bevorzugt, lohnt sich ein Abstecher entlang der Südküste nach Ystad (Koordinaten auf Google Maps). Das malerische Städtchen besticht mit engen Gassen, bunten Fachwerkhäusern und einer entspannten Atmosphäre direkt am Meer.


Tag 3: Stenshuvud Nationalpark

Malmö – Stenshuvud Nationalpark, 95 Kilometer, Fahrzeit ca. 1 h 30 min

Weiter geht’s Richtung Osten zum Stenshuvud Nationalpark (Koordinaten auf Google Maps). Auf gut ausgebauten Wegen könnt ihr durch Buchenwälder wandern, entlang der Küste spazieren und vom Aussichtspunkt auf dem Stenshuvud-Hügel den Blick über die Ostsee genießen. Besonders im Frühling und Sommer leuchtet hier alles in sattem Grün, während unten am Strand feiner Sand und glasklares Wasser warten.

Mehr Eindrücke, unsere Wanderroute und unseren persönlichen Erfahrungsbericht findet ihr in unserem Beitrag zum Stenshuvud Nationalpark.


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Tag 4: Lunnabackens Naturreservat

Stenshuvud Nationalpark – Lunnabackens Naturreservat, 150 Kilometer, Fahrzeit ca. 2 h 20 min

Ein kleiner Geheimtipp: das Lunnabackens Naturreservat (Koordinaten auf Google Maps) mit seinen typischen Kulturlandschaften, alten Bauernhöfen und schönen Wanderwegen. Hier erlebt ihr Schweden wie aus dem Bilderbuch: Wiesen, Steinmauern und weite Felder. Ein ruhiger Stopp, bevor es weiter zum Åsnen Nationalpark geht.


Tag 5: Åsnens Nationalpark

Lunnabackens Naturreservat – Åsnens Nationalpark, 33 Kilometer, Fahrzeit ca. 35 min

Der Åsnens Nationalpark (Koordinaten auf Google Maps) bietet eine abwechslungsreiche Naturkulisse auf 1.868 Hektar mit Seen, Inseln, Wäldern und Feuchtgebieten. Gegründet wurde er 2018 als 30. schwedischer Nationalpark.

Besonders interessant sind die unbewohnten Inseln, die von dichten Buchen- und Kiefernwäldern sowie Mooren umgeben sind. Diese Gebiete sind Lebensraum für seltene Pflanzen und Tiere, darunter Flechten, Pilze und Insekten, die andernorts kaum noch vorkommen.

Für Besucher:innen gibt es gut markierte Wander- und Radwege. Zwei Haupteingänge – Sunnabron und Trollberget – bieten Zugang zum Park, jeweils mit Einrichtungen wie Toiletten, Rastplätzen und Informationszentren.


Tag 6: Ljungby

Åsnens Nationalpark – Ljungby, 60 Kilometer, Fahrzeit ca. 1 h

In Ljungby (Koordinaten auf Google Maps) erwartet euch eine kleine Stadt mit viel Kultur. Besonders sehenswert: das Sagalandet Museum (Koordinaten auf Google Maps), das schwedische Märchen- und Sagentraditionen aufgreift. Außerdem ist Ljungby ein guter Stopp für Verpflegung, bevor es wieder hinaus in die Natur geht.

Einige schöne Outdoor-Touren rund um Ljungby findet ihr hier:


Tag 7–8: Store Mosse Nationalpark

Ljungby – Store Mosse, 60 Kilometer, Fahrzeit ca. 45 min

Der Store Mosse Nationalpark (Koordinaten auf Google Maps) ist das größte Moorgebiet Südschwedens und erinnert fast ein wenig an Lappland.

Ihr könnt hier verschiedene Wege erkunden, die sich in Länge und Schwierigkeit unterscheiden. Für alle, die etwas mehr Zeit haben und den Park intensiver erleben möchten, stellen wir in unserem ausführlichen Wanderbericht einen 14 km langen Rundweg vor, der über Holzstege durch das Moor, vorbei an Wäldern und zu Aussichtsplattformen am See führt. Unterwegs habt ihr gute Chancen, Kraniche, Singschwäne oder sogar Elche zu beobachten. Mehr Eindrücke, Tipps und Fotos findet ihr in unserem Beitrag: Wandern im Store Mosse Nationalpark.


Must-have-Gadget: Ein gutes Fernglas

Wer mit dem Wohnmobil durch Südschweden reist, sollte auf jeden Fall ein Fernglas dabeihaben. Ob Elche am Waldrand, Seeadler über dem Åsnen oder Kraniche am Hornborgasjön, die Chancen auf Wildtierbeobachtungen sind groß. Mit einem Fernglas erlebt ihr diese Momente aus nächster Nähe, ohne die Tiere zu stören.

Weitere praktische Must-have-Gadgets für eure Schwedenreise – etwa zum Thema Mückenschutz – findet ihr unten im FAQ verlinkt.

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Tag 8 (Abend): Jönköping

Store Mosse – Jönköping, 55 Kilometer, Fahrzeit ca. 50 min

Am Abend erreicht ihr Jönköping (Koordinaten auf Google Maps), idyllisch am Vätternsee, dem zweitgrößten See Schwedens, gelegen. Die Stadt hat eine hübsche Uferpromenade und rund und um den See laden Cafés und kleine Strände zu einer entspannten Pause ein.

Die Innenstadt selbst ist überschaubar und charmant: Hier könnt ihr durch kleine Gassen schlendern, lokale Läden entdecken oder in einem der Restaurants regionale Spezialitäten probieren. Wer möchte, kann auch einen kurzen Abstecher zum Tändsticksmuseet (Koordinaten auf Google Maps), dem Streichholzmuseum, machen. Jönköping war lange ein Zentrum der Streichholzproduktion.


Tag 9–10: Smögen

Jönköping – Smögen, 230 Kilometer, Fahrzeit ca. 3 h 15 min

Nach Jönköping führt eure Route weiter Richtung Westen zur schwedischen Westküste. Unterwegs lohnt sich ein kleiner Abstecher zum Hornborgasjön, besonders wenn ihr Vögel liebt. Der See ist bekannt für den spektakulären Kranichtanz im Frühjahr, wenn Tausende Kraniche hier rasten. Aber auch im Sommer lassen sich hier einige Vögel beobachten und im Besucherzentrum kann man viel über die Tierwelt erfahren.

Weiter geht es nach Smögen (Koordinaten auf Google Maps) in der Provinz Bohuslän. Das charmante Fischerdorf liegt direkt an der Küste und ist bekannt für die Smögenbryggan, einen langen Holzsteg mit bunten Bootshäusern, Cafés und kleinen Läden.

Eine besonders schöne, kurze Wanderung führt über die Halbinsel Kleven (Friluftsled Kleven). Ebenfalls lohnenswert ist ein gemütlicher Spaziergang im Naturschutzgebiet Sandön.

Mehr Eindrücke, Tipps und unseren persönlichen Erfahrungsbericht findet ihr im Beitrag: Smögen mit dem Camper.


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Tag 11: Fiskebäckskil oder Skärhamn

Smögen – Fiskebäckskil, 80 Kilometer, Fahrzeit ca. 1 h 15 min

Von Smögen aus geht es nun weiter in Richtung Süden entlang der schwedischen Westküste.

An der Küste habt ihr die Wahl zwischen Fiskebäckskil (Koordinaten auf Google Maps) und Skärhamn (Koordinaten auf Google Maps). Fiskebäckskil lädt dazu ein, durch die gepflasterten Gassen zu schlendern und die bunten Holzhäuser zu bewunder. Kein Haus gleicht dem anderen, und selbst die Briefkästen sind liebevoll verziert. Die schönste Aussicht auf den Ort habt ihr vom gegenüberliegenden Östersidan.

Skärhamn hingegen bietet eine gemütliche Uferpromenade und farbenfrohe Bootshäuser. Hier findet ihr außerdem einen schönen Badestrand.

Weitere Eindrücke und Tipps zu Fiskebäckskil, Skärhamn und der Westküste findet ihr in unserem ausführlichen Beitrag: Die schwedische Westküste.


Tag 12: Göteborg

Fiskebäckskil – Göteborg, 110 Kilometer, Fahrzeit ca. 1 h 30 min

Zum Abschluss geht’s nach Göteborg (Koordinaten auf Google Maps), Schwedens zweitgrößte Stadt. Entdeckt die gemütlichen Viertel Haga und Linné, schlendert durch den Botanischen Garten oder macht einen Abstecher in den Vergnügungspark Liseberg.

Werbung | Entdeckt die bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt an Bord eines Amphibienbusses, während euer Guide spannende Geschichten und Hintergründe erzählt. Ein besonderes Highlight: das Erlebnis, wenn der Bus ins Wasser fährt und sich in ein Boot verwandelt.

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Stellplätze & Freistehen in Südschweden

In Schweden ist das Freistehen mit dem Wohnmobil grundsätzlich möglich, doch das Jedermannsrecht gilt nicht explizit für motorisierte Fahrzeuge. Das bedeutet: Ihr könnt viele schöne Plätze in der Natur genießen, müsst dabei aber bestimmte Regeln beachten. Dazu gehört, die Umwelt zu schonen, Müll ordnungsgemäß zu entsorgen, privates Land nicht zu betreten und Tiere sowie Anwohner:innen nicht zu stören.

Erlaubt ist beispielsweise eine Übernachtung auf öffentlichen Parkplätzen, sofern keine Schilder das untersagen, oder das Parken auf nicht eingezäunten Flächen, die nicht landwirtschaftlich genutzt werden und nicht in Naturschutzgebieten liegen. Maximal 24 Stunden sollte man an einem Ort verweilen, wenn keine anderen Hinweise ausgeschrieben sind.

Nicht erlaubt ist hingegen das Befahren von offenem Gelände oder unbefestigten Wegen, ebenso das Campen auf privatem Grund ohne Erlaubnis. Für weitere Informationen und praktische Tipps zur Stellplatzsuche, etwa über Apps wie NorCamp oder Eremit und zum Thema Ver- & Entsorgung, schaut gerne in unseren ausführlichen Beitrag: Freistehen mit dem Camper in Schweden.


FAQ Schweden Roadtrip

Welche Fährverbindungen gibt es nach Südschweden?

Beliebte Fährverbindungen nach Schweden gehen z. B. von Travemünde nach Malmö / Trelleborg, von Rostock nach Trelleborg oder von Kiel nach Göteborg. Auch über Dänemark gibt es Optionen, etwa die kurze Überfahrt Puttgarden–Rødby und anschließend über die Öresundbrücke nach Malmö. Es lohnt sich, die Preise frühzeitig zu vergleichen, da sie je nach Saison und Fahrzeuggröße variieren.

Tipp für Preisvergleiche: Nutzt Vergleichsportale wie DirectFerries*, um Preise und Routen bequem zu vergleichen. Es lohnt sich auch, direkt auf den Webseiten der Reedereien nach Angeboten Ausschau zu halten.

Darf man mit dem Wohnmobil in Schweden frei stehen?

In Schweden ist das Freistehen mit dem Wohnmobil grundsätzlich möglich, doch das Jedermannsrecht gilt nicht explizit für motorisierte Fahrzeuge.

Erlaubt ist beispielsweise eine Übernachtung auf öffentlichen Parkplätzen, sofern keine Schilder das untersagen, oder das Parken auf nicht eingezäunten Flächen, die nicht landwirtschaftlich genutzt werden und nicht in Naturschutzgebieten liegen. Maximal 24 Stunden sollte man an einem Ort verweilen, wenn keine anderen Hinweise ausgeschrieben sind.

Nicht erlaubt ist hingegen das Befahren von offenem Gelände oder unbefestigten Wegen, ebenso das Campen auf privatem Grund ohne Erlaubnis.

Weitere Infos findet ihr hier: Freistehen mit dem Camper in Schweden.

Wo findet man in Schweden Stellplätze / Campingplätze?

Apps wie NorCamp, Eremit, Park4Night und Google Maps können für die Suche nach Stellplätzen & Campingplätzen in Schweden sehr hilfreich sein.

Was ist die beste Reisezeit für Schweden?

Juni bis Anfang September bietet meist das beste Wetter. Im Sommer (insbesondere im Juli) kann es voll sein. Frühling und Herbst sind ruhiger und oft angenehmer, was Mücken und Menschenmassen angeht. Bedenkt aber, dass im Frühling in einigen Regionen noch Schnee liegen kann – besonders in den nördlicheren Nationalparks oder auf hochgelegenen Straßen wie dem Vildmarksvägen, wo manche Abschnitte oft erst im Juni vollständig geöffnet werden.

Schweden: Einreise mit Hund – Was muss ich beachten?

Wenn ihr mit eurem Hund nach Schweden reist, gilt: EU-Heimtierausweis, Mikrochip (EU-Standard), gültige Tollwutimpfung und eine (Online-)Registrierung beim schwedischen Zoll sind Pflicht. Mehr Informationen dazu haben wir euch hier zusammengeschrieben: Einreise mit dem Hund nach Schweden

Braucht man in Schweden Bargeld?

In Schweden läuft fast alles bargeldlos. Selbst kleine Beträge zahlt man problemlos mit Karte oder Smartphone. Bargeld wird in vielen Geschäften und Cafés gar nicht mehr akzeptiert. Wir empfehlen, mindestens eine Kreditkarte und am besten noch eine zweite Karte als Backup dabeizuhaben.

Spartipp: Mit der richtigen Kreditkarte müsst ihr keine Abhebegebühr (seitens Kreditkartenaussteller) und keine Fremdwährungsgebühren zahlen. So lässt sich einiges an Geld sparen. In Ländern mit anderer Währung erheben die meisten Banken eine sogenannte Fremdwährungsgebühr. Wir empfehlen euch die Mastercard Gold* von der TFBank (Werbung). 

Gibt es Mautgebühren in Schweden?

Für Autobahnen fallen keine Mautgebühren an. Kosten entstehen nur an bestimmten Brücken (z. B. Öresundbrücke, Svinesundbrücke) oder in den Umweltzonen von Göteborg und Stockholm, wo automatisch Kennzeichen erfasst und Gebühren nachträglich berechnet werden. Unsere Spartipps zu den Brücken findet ihr hier: Anreise Schweden: Brücken, Fähren & Spartipps.

Wie ist die Internet- und Handynetz-Abdeckung in Schweden?

In Südschweden habt ihr meist sehr gutes Netz, auch abseits der Städte. Auf Campingplätzen gibt es häufig WLAN, aber mobile Daten funktionieren fast überall zuverlässig. Achtet darauf, dass euer EU-Roaming aktiv ist – so könnt ihr euer normales Datenvolumen nutzen.


Fazit Roadtrip Südschweden

Ein Roadtrip durch Südschweden mit dem Wohnmobil wird euch sicher lange in Erinnerung bleiben. Endlose Natur, malerische Küsten, charmante Städte und unvergessliche Ausblicke erwarten euch hier zur Genüge. Mit etwas Planung, den richtigen Stellplätzen und einer Portion Flexibilität könnt ihr in 10–14 Tagen wunderbare Erfahrungen sammeln. Gerade wenn ihr mit dem Wohnmobil unterwegs seid, denkt bitte daran: Wir sind Gäste in diesem Land. Respektiert die Natur, haltet euch an die Regeln vor Ort und begegnet den Einheimischen rücksichtsvoll.

Also Kamera einpacken, Route planen – und los geht’s!


Weitere Beiträge

Unter der Rubrik „Schweden“ findet ihr weitere Beiträge über unsere Norwegenreisen. Eine kleine Auswahl an weiteren Roadtrip-Berichten verlinken wir euch hier:

Südnorwegen Rundreise – Die perfekte Route

In diesem Beitrag zeigen wir euch unsere empfohlene Südnorwegen Rundreise, die ihr perfekt in 2–3 Wochen machen könnt. Dabei bekommt …

Schweden & Norwegen FAQ: Anreise, Einreise, Internet & Tipps

Antworten auf häufige Fragen zur Reise nach Schweden & Norwegen: Einreise, Internet, Maut, Fähren, Camper, Hund & Mücken – mit …

Roadtrip durch Schweden – Vom Süden in den Norden

Wir berichten euch von den schönsten Orten und Wanderungen während unseren Roadtrips durch Schweden mit dem Camper …

< zur Schweden-Übersicht


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Südnorwegen Rundreise – Die perfekte Route

Südnorwegen gehört zu den eindrucksvollsten Reisezielen Europas – mit türkisblauen Fjorden, beeindruckenden Gebirgsstraßen, Wasserfällen und charmanten Städten. In diesem Beitrag zeigen wir euch unsere empfohlene Südnorwegen Rundreise, die ihr perfekt in 2–3 Wochen machen könnt. Dabei bekommt ihr nicht nur unsere Highlights, sondern auch optionale Abstecher, falls ihr noch mehr entdecken möchtet!

Zur besseren Übersicht haben wir für euch ein Inhaltsverzeichnis mit Sprungmarken erstellt:

Inhaltsverzeichnis


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Unsere Südnorwegen-Route auf einen Blick

Damit ihr euch besser orientieren könnt, haben wir euch alle wichtigen Stopps unserer Rundreise in einer interaktiven Google MyMaps-Karte markiert. So bekommt ihr einen schnellen Überblick über die Route und Highlights:

Ihr interessiert euch für einen Roadtrip durch den Norden von Norwegen? Dann schaut gerne hier vorbei: Nordnorwegen Rundreise


Anreise nach Südnorwegen

Die einfachste und schnellste Art, um mit dem eigenen Auto oder Camper nach Südnorwegen zu gelangen, ist die Fährverbindung von Hirtshals (Dänemark) nach Kristiansand. In nur rund 3-4 Stunden bringt euch die Schnellfähre direkt ans südliche Tor Norwegens. Alternativ könnt ihr auch eine Fähre von Hirtshals nach Stavanger (ca. 11,45 Stunden) oder nach Bergen (17,45 Stunden) wählen. Die Überfahrt mit Fjord Line oder Color Line ist spart euch viele Kilometer durch Schweden.

Für die beste Fährverbindung empfehlen wir euch, das Angebot von Direct Ferries.de* zu nutzen.

Wer lieber fliegt, kann auch direkt nach Oslo reisen. Vom Flughafen aus bieten sich Mietwagen* oder Mietcamper* als ideale Fortbewegungsmittel an, um flexibel die beeindruckende Landschaft Südnorwegens zu erkunden. Camper-Vermieter findet ihr z. B. direkt in Oslo.


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Camper in Norwegen mieten

Südnorwegen mit dem Wohnmobil zu bereisen, ist eine tolle Möglichkeit, das Land flexibel und unabhängig zu erleben. Viele Anbieter bieten Mietfahrzeuge an, die euch während eurer Reise durch das Land begleiten können. Ein Beispiel ist Roadsurfer*, die Wohnmobile und Campervans in Bergen und Oslo zur Verfügung stellen. Wer bereits in Deutschland startet, kann ebenfalls ein Fahrzeug mieten und von dort aus direkt in den Norden aufbrechen.



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Beste Reisezeit für eine Rundreise durch Südnorwegen

Die beste Reisezeit ist von Juni bis September. In diesen Monaten sind die Pässe schneefrei, die Tage lang und das Wetter stabil. Besonders im Juli und August sind die Wanderwege gut zugänglich, allerdings kann es in touristischen Gebieten auch etwas voller werden.


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Start in Kristiansand

Unsere Reiseroute beginnt im charmanten Küstenort Kristiansand (Koordinaten auf Google Maps) dem perfekten Einstiegspunkt für eine Südnorwegen Rundreise. Die Stadt ist bekannt für ihre malerische Altstadt Posebyen mit ihren weißen Holzhäusern. Auch die Fähre aus Hirtshals legt hier an, was Kristiansand zu einem besonders praktischen Startpunkt für alle macht, die mit dem eigenen Fahrzeug oder Camper anreisen. Von hier aus geht es in Richtung Nordwesten.


Preikestolen

Kristiansand – Preikestolen: 265 Kilometer, ca. 4 Stunden Fahrzeit

Ein Muss auf jeder Norwegen-Reise: Die Wanderung zum Preikestolen (Koordinaten auf Google Maps). Der Blick vom berühmten „Predigtstuhl“ über den Lysefjord ist unvergesslich. Früh losgehen lohnt sich – vor allem, um den Menschenmassen zu entkommen.

Einen ausführlichen Bericht zur Wanderung auf den Preikestolen mit hilfreichen Tipps und Infos zur Planung findet ihr hier:

Von Stavanger aus werden auch Bootstouren über den wunderschönen Lysefjord angeboten. Die Bootstouren führen unter anderem am Wasserfall Hengjanefossen, der Vagabundenhöhle und am Preikestolen vorbei:

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Vøringsfossen – Wasserfall am Hardangervidda

Preikestolen – Vøringsfossen: 294 Kilometer, ca. 5 h 30 min Fahrzeit

Weiter geht es ins Landesinnere zum spektakulären Vøringsfossen (Koordinaten auf Google Maps), einem der bekanntesten Wasserfälle Norwegens. Mit einer Fallhöhe von 182 Metern stürzt das Wasser beeindruckend in die Tiefe. Besonders imposant ist die neue Aussichtsplattform mit Brücke, die spektakuläre Perspektiven auf den Wasserfall und die Schlucht darunter bietet Der Hardangervidda-Nationalpark, in dem sich der Wasserfall befindet, ist das größte Hochplateau Europas.

Auf dem Weg dorthin lohnt sich ein kurzer Stopp am malerischen Tvindefossen (Koordinaten auf Google Maps), einem 110 Meter hohen Kaskadenwasserfall, der ebenfalls ein beliebtes Fotomotiv ist.

Nicht weit von der Route entfernt befindet sich auch die berühmte Trolltunga (Koordinaten auf Google Maps) – eines der spektakulärsten Fotospots Norwegens. Die herausragende Felszunge thront rund 700 Meter über dem Ringedalsvatnet und erfordert eine anspruchsvolle, etwa 27 km lange Wanderung (Hin- und Rückweg). Wir haben die Wanderung selbst noch nicht gemacht, weshalb wir euch hierzu noch nicht mehr berichten können. Es ist möglich eine geführte Übernachtungswanderung* zur Trollrunga zu machen.


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Bergen

Vøringsfossen – Bergen: 172 Kilometer, ca. 2 h 40 h Fahrzeit

Nächster Stopp: Bergen (Koordinaten auf Google Maps) – Norwegens zweitgrößte Stadt. Ein absolutes Must-see ist das historische Bryggen-Viertel mit seinen bunten Holzhäusern. Hier findet ihr kleine Boutiquen, Ateliers, Cafés und Museen.

Für den besten Blick auf Bergen nehmt ihr entweder die Fløibanen-Standseilbahn auf den 320 m hohen Fløyen, oder ihr wagt den Aufstieg auf den Ulriken, den höchsten von Bergens sieben Hausbergen (643 m).

Weitere Aktivitäten in Bergen könnt ihr zum Beispiel auf GetYourGuide.com* entdecken:

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Lærdalstunnel & Aurlandsfjellet

Bergen – Stegastein: 183 Kilometer, ca. 3 Stunden Fahrzeit

Ein echtes Highlight auf der Route ist die Fahrt durch den Lærdalstunnel (Koordinaten auf Google Maps) – mit 24,5 Kilometern der längste Straßentunnel der Welt. Die Strecke verbindet Lærdal mit Aurland und spart einiges an Fahrzeit.

Wer lieber spektakuläre Ausblicke als Tunnelwände sehen möchte, sollte stattdessen die alte Passstraße über das beeindruckende Aurlandsfjellet (Koordinaten auf Google Maps) wählen. Die Passttraße bietet eine atemberaubende Fahrt durch karge Hochgebirgslandschaften – vor allem im Sommer ein unvergessliches Erlebnis.

Ein besonders lohnenswerter Zwischenstopp ist das Stegastein-Aussichtsplateau (Koordinaten auf Google Maps). Die Plattform ragt 30 Meter über das Tal hinaus und bietet euch einen einzigartigen Blick auf den Aurlandsfjord.

Auf dem Weg zum Lærdalstunnel kommt ihr am Låtefossen-Wasserfall (Koordinaten auf Google Maps) und am Nærøyfjord vorbei. Wer Lust auf eine spektakuläre Aussicht hat, kann hier eine Wanderung auf den Rimstigen einplanen. Der steile Aufstieg belohnt euch mit einem traumhaften Blick auf den Fjord und die umliegenden Berge. Zum Wanderbericht geht’s hier: Rimstigen Wanderung – Nærøyfjord.


Zwei Optionen für eure Weiterreise

Je nachdem, wie viel Zeit ihr mitbringt, könnt ihr nun entscheiden, ob ihr weiter in den Norden Richtung Geiranger, Trollstigen und Atlantikstraße fahrt – oder ob ihr vorher in Richtung Sognefjellsvegen abbiegt.

Für letztere Variante lohnt sich nach dem Lærdalstunnel ein kurzer Abstecher zur historischen Stabkirche von Borgund (Koordinaten auf Google Maps), einem der besterhaltenen Holzbauwerke Norwegens aus dem 12. Jahrhundert.

Wenn ihr euch für die Route über den Sognefjellsvegen entscheidet, bietet sich im Anschluss ein Besuch im Rondane-Nationalpark an – einer der ältesten Nationalparks des Landes. Von dort könnt ihr eure Reise gemütlich über Lillehammer in Richtung Oslo fortsetzen.

Die Highlights entlang und rund um den Sognefjellsvegen stellen wir euch weiter unten im Blogbeitrag ausführlich vor – unsere empfohlene Route führt hier in einem kleinen, aber lohnenswerten Zickzack durch die spektakuläre Gebirgslandschaft.


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Rakssetra

Stegastein – Rakssetra: 85 Kilometer, ca. 2 Stunden Fahrzeit

Wenn ihr euch für die Weiterfahrt in Richtung Geiranger entscheidet, erwartet euch unterwegs ein echter Geheimtipp: Rakssetra (Koordinaten auf Google Maps). Die kleinen, grasbewachsenen Almhütten liegen oberhalb des Ortes Loen und bieten eine spektakuläre Aussicht auf den türkisblauen Lovatnet-See (Koordinaten auf Google Maps), der ebenfalls einen Besuch wert ist.

Die Wanderung ist relativ kurz, aber sehr steil! Beachtet außerdem, dass die Zufahrt zum Startpunkt mit größeren Fahrzeugen wie Wohnmobilen etwas herausfordernd sein kann – die schmale, steile Straße erfordert umsichtiges Fahren.


Tipp: SUP mitnehmen lohnt sich!

Wenn ihr am Lovatnet-See einen Zwischenstopp einplant, können wir euch empfehlen, ein SUP mitzunehmen – die Kulisse ist einfach traumhaft und vom Wasser aus nochmal beeindruckender.

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Optional: Gamle Strynefjellsvegen

Um von Rakssetra nach Geiranger zu gelangen, habt ihr zwei Hauptoptionen: Ihr könnt entweder der Europastraße E15 folgen und dann auf die Fylkesvei 60 abbiegen, oder ihr wählt die landschaftlich reizvollere Route über die Fylkesvei 63.

Tipp: Entscheidet ihr euch für die Strecke über die Fv 63, lohnt sich ein Abstecher zur Norwegischen Landschaftsroute „Gamle Strynefjellsvegen“ (Koordinaten auf Google Maps). Die Passstraße führt euch über ein spektakuläres Hochplateau mit beeindruckender Berglandschaft, Wasserfällen und alten Steinmauern. Die Straße ist allerdings schmal und kurvig, aber absolut machbar und besonders für Wohnmobile mit etwas Fahrerfahrung gut geeignet.


Geiranger

Rakssetra – Geiranger: 85 Kilometer, ca. 2 h 40 min Fahrzeit

Der kleine Ort Geiranger (Koordinaten auf Google Maps) liegt am Ende des gleichnamigen Fjords und gehört zu den bekanntesten und meistbesuchten Reisezielen Norwegens.

Der Geirangerfjord ist UNESCO-Weltnaturerbe und zählt mit seinen steilen Berghängen und Wasserfällen zu den beeindruckensten Fjordlandschaften der Welt.

Ausblick vom Vesteråsfjellet


Geiranger Skywalk

Besonders empfehlenswert ist die Fahrt auf den Gipfel des Dalsnibba zum Geiranger Skywalk (Koordinaten auf Google Maps), dem höchsten mit dem Auto erreichbaren Aussichtspunkt in Norwegen. Auf 1.500 Metern Höhe eröffnet sich euch ein atemberaubender Panoramablick über den Geirangerfjord und die umliegende Bergwelt.

Die Straße hinauf ist mautpflichtig und kostet 350 NOK für ein Auto. Das Mautticket lässt sich auch spätestens einen Tag vorher online buchen: https://dalsnibba.no/booking/


Vesteråsfjellet

Wer lieber zu Fuß unterwegs ist, dem empfehlen wir die kurze, aber lohnenswerte Wanderung zum Vesteråsfjellet. Startpunkt ist der Vesterås-Gård– ein kleiner Bergbauernhof mit Café und Parkplatz (nur PKW). Der Weg ist gut markiert, in rund 20 Minuten erreicht ihr den Aussichtspunkt. Oben angekommen, hat man einen fantastischen Blick auf den Fjord, die berühmten Wasserfälle „Die sieben Schwestern“ und Geiranger selbst.

Mehr Infos zur Wanderung findet ihr hier: Wanderung zum Vesteråsfjellet – Geirangerfjord

Weitere Aktivitäten rund um den Geirangerfjord haben wir euch hier verlinkt:

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Trollstigen

Geiranger – Trollstigen: 68 Kilometer, ca. 1 h 40 min Fahrzeit

​Der Trollstigen (Koordinaten auf Google Maps) zählt zu den spektakulärsten Bergstraßen Norwegens und ist ein Highlight entlang der Norwegischen Landschaftsroute Geiranger–Trollstigen. Mit seinen elf engen Haarnadelkurven schlängelt sich die Straße in steilen Serpentinen rund 800 Höhenmeter hinauf.

Oben angekommen erwartet euch eine moderne Aussichtsplattform mit atemberaubendem Blick auf die Straße, das Tal und den imposanten Wasserfall Stigfossen.​


⚠️ Aktuelle Sperrung bis Juli 2025

Der Trollstigen ist normalerweise zwischen Mitte Mai bis zum ersten Schneefall im Herbst geöffnet.

Aufgrund mehrerer Felsstürze im Jahr 2024 wurde der Trollstigen aus Sicherheitsgründen vollständig gesperrt. Die Sicherungsarbeiten sind mittlerweile abgeschlossen, jedoch bleibt die Straße bis zum 14. Juli 2025 geschlossen, um weitere Maßnahmen zur Gefahrenabwehr umzusetzen. ​

Während der Sperrung ist die Durchfahrt für Fahrzeuge, Fahrräder und Fußgänger untersagt. Die Zufahrt zum Trollstigen-Plateau von der Seite Valldal bleibt jedoch möglich, sodass ihr die Aussichtsplattform weiterhin besuchen könnt.

Weitere Informationen findet ihr hier: visitnorway.de


Hier findest du alles rund um unseren Van, Equipment & Camper-Gadgets.


Atlantikstraße

Trollstigen – Atlantikstraße: 167 Kilometer, ca. 3 h 20 min Fahrzeit

Die Atlantikstraße (Koordinaten auf Google Maps) gehört zu den eindrucksvollsten Straßen Norwegens. Auf einer Länge von rund 8 Kilometern verbindet sie mehrere kleine Inseln und Schären durch Brückenbauten.

Insel Eldhusøya

Ein besonderer Stopp entlang der Atlantikstraße ist die Insel Eldhusøya (Koordinaten auf Google Maps), die größte der kleinen Eilande, über die sich die Straße schlängelt. Hier findet ihr eine sehenswerte Panoramaplattform, die in einem kreisförmigen Steg über das Meer hinausragt und euch einen Rundgang mit spektakulären Ausblicken bietet.

Zudem gibt es auf Eldhusøya ein modernes Servicegebäude mit Toiletten, Café und Infozentrum.


Innerdalen

Atlantikstraße – Innerdalen: 120 Kilometer, ca. 2 Stunden Fahrzeit

Das Innerdalen gilt als eines der schönsten Täler Norwegens und ist ein wahres Wanderparadies. Ein besonders lohnenswerter Ausflug führt zum Renndølsetra (Koordinaten auf Google Maps), einer traditionellen Sommeralm mit über 280 Jahren Geschichte. Von dort habt ihr einen beeindruckenden Blick auf den markanten Gipfel des Innerdalstårnet, sowie auf den malerisch davorliegenden See Innerdalsvatnet.

Die Anreise erfolgt über die Fylkesvei 670 bis zum Ort Ålvundeid. Von dort aus folgt ihr den Schildern in Richtung Innerdalen. Nach etwa 10 Kilometern erreicht ihr den Wanderparkplatz (Koordinaten auf Google Maps), dem offiziellen Ausgangspunkt für Wanderungen ins Tal. Von hier aus führt ein 3,5 km langer, gut begehbarer Schotterweg zur Renndølsetra. Die Wanderzeit beträgt etwa eine Stunde. ​


Dovrefjell-Sunndalsfjella-Nationalpark

Innerdalen – Dovrefjell: 137 Kilometer, ca. 2 Stunden Fahrzeit

Der Dovrefjell-Sunndalsfjella Nationalpark zählt für uns zu den eindrucksvollsten Hochgebirgsregionen Norwegens. Er ist bekannt für seine karge Landschaft und als Heimat der seltenen Moschusochsen, die hier in freier Wildbahn beobachtet werden können. Neben den faszinierenden Tieren bietet der Nationalpark eine große Auswahl an Wanderwegen.

Ihr wollt wissen, wie man die Moschusochsen am besten findet, welche Wanderung sich wirklich lohnt und was ihr bei einer Tour im Dovrefjell beachten solltet? Dann schaut unbedingt in unseren ausführlichen Blogbeitrag rein:


Geführte Moschusochsen Safari

Wenn ihr nichts dem Zufall überlassen wollt, dann empfehlen wir euch eine geführte Moschusochsen-Safari* zu buchen. Hier ist die Chance Moschusochsen zu sehen deutlich höher, da die Tour-Guides täglich im Nationalpark unterwegs sind und daher wissen, wo sich die Moschusochsen aufhalten.

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Aussichtspunkt SNØHETTA

Mit 2.286 Metern ist der Snøhetta der höchste Gipfel im Dovrefjell-Sunndalsfjella Nationalpark. Da das umliegende Gebiet besonders beliebt, gleichzeitig aber auch ein sensibles Weidegebiet für wilde Rentiere ist, wurde der Aussichtspunkt SNØHETTA errichtet (Koordinaten auf Google Maps).

Er ermöglicht Besucherinnen und Besuchern, die beeindruckende Berglandschaft zu erleben, ohne die besonders schützenswerten Zonen zu betreten. Der Aussichtspunkt ist über einen 1,5 km langen, geschotterten Weg vom Wanderparkplatz aus bequem zu Fuß erreichbar.


Besucherzentrum „Wild Reindeer“

Im nahegelegenen Hjerkinn befindet sich das Besucherzentrum „Wild Reindeer“, das spannende Informationen über die Rentierpopulationen im Nationalpark bietet – perfekt, um mehr über die Tiere und deren Lebensraum zu erfahren. Weitere Infos findet ihr auf der offiziellen Website: https://villrein.no/visitorcentre/


Wanderung auf dem Gamle Kongevegen

Östlich der E6 verläuft der Gamle Kongevegen, der alte Pilgerweg von Oslo nach Nidaros (Trondheim). Auch wenn man auf dieser Route eher keine Moschusochsen zu Gesicht bekommt, bietet sie dennoch eine lohnenswerte Wanderung durch wunderschöne Landschaft – mit weitem Blick auf das angrenzende Moschusochsengebiet.

Wir haben unsere Tour am Parkplatz unterhalb von Kongsvoll gestartet (Koordinaten auf Google Maps).


Rondane Nationalpark

Dovrefjell – Otta: 80 Kilometer, ca. 1 Stunde Fahrzeit

Der Rondane-Nationalpark ist Norwegens ältester Nationalpark und liegt auf einer beeindruckenden Hochebene im Landesinneren. Die Landschaft ist geprägt von kargen Weiten und markanten Gipfeln, von denen zehn über 2.000 Meter hoch aufragen – darunter der höchste, Rondeslottet mit 2.178 Metern.

In der Nähe befindet sich die Kleinstadt Otta, von der man verschiedene Zugangsstellen zum Nationalpark erreichen kann.

Ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen ist das kleine Bergdorf Høvringen, von dem aus ihr direkt in den Nationalpark starten könnt. Besonders empfehlenswert ist die Tour zur Peer Gynt-Hytta.

Einen detaillierten Wanderbericht mit Routenbeschreibung, Bildern und Tipps findet ihr hier:

Auch Mysusæter ist ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen im Rondane-Nationalpark. Von hier erreicht ihr ebenfalls die Peer-Gynt-Hytta (zum Blogbeitrag). Direkt am Ort könnt ihr außerdem einen gemütlichen Spaziergang am Ulafossen (Koordinaten auf Google Maps) unternehmen.

Ein weiteres sehenswertes Ausflugsziel ist der Wasserfall Storulfossen (zum Blogbeitrag).


Optional: Über Lillehammer nach Oslo

Otta – Oslo : 292 Kilometer, ca. 3 h 40 min Fahrzeit

Wenn ihr nach eurem Besuch im Rondane-Nationalpark weniger Zeit habt, könnt ihr direkt über Lillehammer nach Oslo fahren. Diese Route führt euch durch die malerische Landschaft entlang des Mjøsa-Sees, vorbei an der Ringebu Stabkirche (Koordinaten auf Google Maps) und durch die charmante Stadt Lillehammer, bekannt für die Olympischen Winterspiele von 1994.

Von hier aus sind es nur noch wenige Stunden bis zur norwegischen Hauptstadt, wo ihr zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie das Königliche Schloss oder das Vigeland-Museum erkunden könnt.

Wer jedoch mehr Zeit hat dem empfehlen wir, über den Sognefjellsvegen zu fahren.


Sognefjellsvegen

Otta – Sognefjellshytta: 110 Kilometer, ca. 1 h 45 min Fahrzeit

Der Sognefjellsvegen (Koordinaten auf Google Maps) ist eine der spektakulärsten Straßen Norwegens und führt durch eine atemberaubende Berglandschaft. Mit einer Höhe von bis zu 1.434 Metern über dem Meeresspiegel ist er der höchste asphaltierte Gebirgspass des Landes. Die Straße verläuft entlang des Jotunheimen-Nationalparks und des Breheimen-Nationalparks und verbindet Lom mit Gaupne.

Unweit von Otta entfernt, auf dem Weg zum Sognefjellsvegen, liegt die Stabkirche Lom (Koordinaten auf Google Maps), die sich perfekt für einen Zwischenstopp eignet.

Stabkirche Lom

Als Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderungen eignet sich die Sognefjellshytta (Koordinaten auf Google Maps). Von hier aus könnt ihr auf gut markierten Wegen in die umliegende Gebirgslandschaft aufbrechen, darunter Touren zu den nahen Gletschern. Wir haben von hier eine Rundwanderung durch den Jotunheimen Nationalpark gemacht (zum Blogbeitrag).


Nigardsbreen

Sognefjellshytta – Nigardsbreen: 95 Kilometer, ca. 1 h 50 min Fahrzeit

Der Nigardsbreen (Koordinaten auf Google Maps) ist einer der bekanntesten Gletscherzungen des Jostedalsbreen, dem größten Festlandgletscher Europas. Er liegt im Jostedalen-Tal in der Region Vestland und ist besonders beliebt für Wanderungen und geführte Gletschertouren.

Vom Wanderparkplatz aus erreicht man das Gletscherufer über einen kurze Wanderung oder per Boot. Wer näher an die Eisfront möchte, kann entlang des gut markierten Wanderweges bis kurz vor den Gletscher wandern.

Einen ausführlichen Erfahrungsbericht zur Wanderung sowie praktische Tipps zur Anreise und den geführten Touren findet ihr in unserem Blogbeitrag:


Austerdalsbreen

Nigardsbreen – Austerdalsbreen: 95 Kilometer, ca. 1 h 50 min Fahrzeit

Der Austerdalsbreen (Koordinaten auf Google Maps) ist ein weiterer beeindruckender Seitenarm des Jostedalsbreen, des größten Gletschers auf dem europäischen Festland.

Die Wanderung zum Austerdalsbreen beginnt am Wanderparkplatz Tungestølen. Von dort führt ein insgesamt 12,8 Kilometer langer Hin- und Rückweg durch das malerische Austerdalen. Der Weg ist abwechslungsreich und führt durch offene Landschaften, vorbei an klaren Bächen und durch ein ruhiges Tal. Unterwegs bieten sich immer wieder beeindruckende Ausblicke auf die umliegenden Berge und gegen Ende auf den Gletscher selbst.

Weitere Informationen findet ihr im nachfolgenden Blogbeitrag:


Molden

Austerdalsbreen – Molden: 45 Kilometer, ca. 1 Stunde Fahrzeit

​Die Wanderung auf den Molden (Koordinaten auf Google Maps) ist eine sehr empfehlenswerte Wanderung in Südnorwegen. Der 1.116 Meter hohe Gipfel thront über dem türkisblauen Lustrafjord und bietet bei klarem Wetter ein atemberaubendes Panorama auf die umliegenden Berge und Fjorde.​

Der Aufstieg beginnt am Wanderparkplatz zwischen Hafslo und Gaupne und führt zunächst durch einen dichten Wald, in dem man mit etwas Glück Tannenhäher beobachten kann. Nach etwa drei Kilometern erreicht man die Baumgrenze, und die Landschaft wird zunehmend felsiger. Mit rund 600 Höhenmetern auf 4,6 Kilometern ist die Tour mittelschwer und gut in etwa drei Stunden zu bewältigen.​

Besonders lohnenswert ist es, nach dem Gipfel noch ein Stück weiter auf dem Plateau zu wandern. Dort, in der Nähe eines Funkmastes, eröffnet sich der wohl beste Blick auf den Lustrafjord und die umliegende Bergwelt.

Detaillierte Informationen zur Route, zur Anfahrt und weitere Tipps findest ihr in unserem ausführlichen Wanderbericht:


Stabkirche Borgund

Molden – Stabkirche Borgund: 76 Kilometer, ca. 1 h 30 min Fahrzeit

Die Stabkirche Borgund in der Kommune Lærdal ist ein beeindruckendes Beispiel mittelalterlicher Holzarchitektur und zählt zu den am besten erhaltenen Stabkirchen Norwegens.

Die Stabkirche liegt direkt an der Europastraße E16 und ist somit leicht mit dem Auto erreichbar. Von hier aus bietet sich eine Weiterfahrt nach Oslo an, die etwa 4 Stunden dauert .

Ein Besuch der Stabkirche Borgund lässt sich hervorragend mit einer Wanderung auf dem historischen Königsweg „Kongevegen over Filefjell“ kombinieren, der direkt an der Kirche vorbeiführt.


Oslo – Norwegens Hauptstadt

Stabkirche Borgund – Oslo: 263 Kilometer, ca. 4 Stunden Fahrzeit

Zum Abschluss der Südnorwegen Rundreise wartet Oslo mit Highlights wie der Oper von Oslo (Koordinaten auf Google Maps), dem Wikingerschiff-Museum, dem Königlichen Schloss (Koordinaten auf Google Maps) und dem Kulturhistorik-Museum (Koordinaten auf Google Maps).

Weitere Aktivitäten in Oslo findest du hier:

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Fazit: Unsere Südnorwegen Rundreise

Die Distanzen in Norwegen sollte man keinesfalls unterschätzen – die Fahrzeiten sind oft länger als erwartet, was ihr unbedingt bei eurer Reiseplanung berücksichtigen solltet. Gerade in der Hauptsaison kann es an beliebten Sehenswürdigkeiten zudem ziemlich voll werden. Mit unserer Route möchten wir euch eine ausgewogene Mischung aus bekannten Highlights und weniger frequentierten Orte vorstellen

Am Ende einer jeden Norwegenreise planen wir bereits die nächste Reise. Norwegen hat uns verzaubert und wir können uns kein schöneres Reiseziel vorstellen. Für uns ist dieser Blogbeitrag ein echtes Herzensprojekt – und wir hoffen, er inspiriert euch genauso sehr wie Norwegen uns begeistert hat.

Wenn euch unser Beitrag inspiriert hat, freuen wir uns riesig, wenn ihr unseren Blog weiterempfehlt und uns auf euren eigenen Reiseabenteuern auf Instagram markiert – @linas_reisen.

Wenn ihr auf der Suche nach weiteren Routenempfehlungen seid, dann schaut gerne in unseren anderen Norwegen-Blogbeiträgen vorbei oder im Tourguide vom Reise Know-How Verlag. Hier erwarten euch sechs ausführlich beschriebene Routen, über 90 Camping- und Stellplatzempfehlungen sowie zahlreiche Park- und Picknickplätze – inklusive GPS-Daten und detaillierter Anfahrtsbeschreibung.


Unser Norwegen Spartipp

Die offizielle Währung in Norwegen ist die Norwegische Krone (NOK).

Mit der richtigen Kreditkarte müsst ihr keine Abhebegebühr (seitens Kreditkartenaussteller) und keine Fremdwährungsgebühren zahlen. So lässt sich viel Geld auf Reisen sparen. In Ländern mit anderer Währung erheben die meisten Banken eine sogenannte Fremdwährungsgebühr. Diese wird auf Transaktionen erhoben, die mit einer Fremdwährung getätigt werden.

Beispiel: Ihr bezahlt umgerechnet 1.000 Euro in fremder Währung mit der Kreditkarte eurer Hausbank. Hierauf fallen i.d.R. 2% Fremdwährungsgebühr an. Das macht 20 Euro an Zusatzkosten.

Werbung / Unser Spartipp

Auf unseren Reisen benutzen wir die Mastercard Gold* von der TFBank. Diese Kreditkarte ist komplett kostenlos und erhebt kein Entgelt für Auslandseinsätze. Dadurch haben wir auf unseren Reisen schon eine Menge Geld gespart.

Die Beantragung der Kreditkarte erfolgt in wenigen Schritten und dauert nur zwei Minuten. Weitere Informationen findet ihr auf der offiziellen Webseite*.

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Weitere Tipps zum Geldsparen in Norwegen findet ihr hier:


Tipps für eine Norwegenreise mit dem Wohnmobil

Hier sind einige wertvolle Tipps, die uns auf unseren Norwegenreisen mit dem Camper immer wieder geholfen haben:

Tipp #1: Wasserdieb

Beim Auffüllen unseres Wassertanks erwies sich der Wasserdieb als äußerst praktisch. Viele Wasserhähne in Norwegen haben keinen passenden Anschluss für herkömmliche Schläuche – mit dem Wasserdieb ließ sich das Problem schnell und einfach lösen.


Tipp #2: Mückenschutz

Norwegen, mit seinen vielen Feuchtgebieten und Gewässern, ist ein wahres Mückenparadies. Um euch vor den kleinen Plagegeistern zu schützen, können wir folgende Helferlein empfehlen:

Angebot Insektenschutz-Spray Insektenschutz-Spray* 5,99 EUR
Angebot Thermacell... Thermacell…* 51,91 EUR

Tipp #3: Trockentrenntoilette

Ein echter Vorteil auf unseren Reisen war unsere Trockentrenntoilette. Damit mussten wir uns keine Sorgen mehr um die Entsorgung des „Schwarzwassers“ machen. Wir haben unsere Chemietoilette durch eine Trockentrenntoilette ersetzt, was das autarke Campen für uns deutlich erleichtert hat.

Mehr über unsere Umrüstung und die Vorteile einer Trockentrenntoilette könnt ihr in unserem Blogbeitrag nachlesen: Umrüstung zur Trockentrenntoilette.

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Weitere Beiträge

Unter der Rubrik „Norwegen“ findet ihr weitere Beiträge über unsere Norwegenreisen. Eine kleine Auswahl an weiteren Roadtrip-Berichten verlinken wir euch hier:

Freistehen in Norwegen

Freistehen mit dem Camper in Norwegen: Tipps und Erfahrungen

Tipps und Ratschläge für das Freistehen mit dem Camper in Norwegen. Erfahre mehr über das Jedermannsrecht, auch bekannt als „Wildcampen“ …
Norwegen Roadtrip

Norwegen Roadtrip – mit Auto und Zelt

Wir sind drei Wochen lang in Norwegen mit dem Auto und Zelt unterwegs gewesen. In unserem Blogbeitrag berichten wir euch …
Norwegen und Schweden Roadtrip 2022

Norwegen & Schweden – Roadtrip mit dem Camper

Drei Wochen Norwegen und Schweden mit dem Camper. In unserem Blogbeitrag berichten wir euch von den besonderen und sehenswerten Orten, …

< zur Norwegen-Übersicht


Reiseplanung

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Lefkada mit dem Camper: Die besten Ausflugsziele, Strände & Tipps zur Nebensaison

Lefkada ist eine griechische Insel im Ionischen Meer. Während unserer Griechenlandreise mit dem Camper haben wir im Dezember eine Woche auf dieser wunderschönen Insel verbracht.

In diesem Beitrag stellen wir euch einige der sehenswertesten Ausflugsziele vor und geben wertvolle Tipps zur Anreise, zu Campingmöglichkeiten und zum Tierschutz auf Lefkada.


Anreise nach Lefkada

Ein besonderer Vorteil von Lefkada ist die einfache Erreichbarkeit: Die Insel ist über eine schwimmende Brücke mit dem griechischen Festland verbunden, sodass man sie bequem mit dem Auto oder Camper erreichen kann.

Wir sind über die Balkanroute nach Griechenland und weiter nach Lefkada gefahren. Alternativ gibt es die Möglichkeit, eine Fähre von Italien nach Igoumenitsa zu nehmen. Wer nicht mit dem eigenen Camper anreist, kann alternativ per Flugzeug anreisen. Der nächstgelegene Flughafen ist der Aktion National Airport (PVK) nahe der Stadt Preveza, der von verschiedenen europäischen Städten aus angeflogen wird.

Informationen zu den Fährverbindungen findet ihr hier: www.directferries.de.


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Straßenverhältnisse auf Lefkada

Die Straßen auf Lefkada sind größtenteils gut ausgebaut, aber oft schmal und kurvig, insbesondere in den bergigen Regionen der Insel. Wer mit einem größeren Fahrzeug wie einem Camper unterwegs ist, sollte sich auf enge Kurven und steile Straßen einstellen.

Die Küstenstraßen bieten atemberaubende Ausblicke, können aber an manchen Stellen unübersichtlich sein. In den Sommermonaten kann es durch den Tourismus zu erhöhtem Verkehrsaufkommen kommen. Außerhalb der Hauptstraßen gibt es einige unbefestigte Wege, die nur mit einem Geländewagen gut befahrbar sind.


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Porto Kastiki

Der Porto Katsiki (Koordinaten auf Google Maps) ist einer der bekanntesten Strände auf Lefkada und ein absolutes Highlight der Insel. Der Name bedeutet übersetzt „Ziegenhafen“, da früher nur Ziegen die steilen Klippen erklimmen konnten.

Heute führt eine Treppe vom Parkplatz hinunter zu diesem atemberaubenden Strand mit kristallklarem Wasser und beeindruckender Kulisse.

Direkt am Strand gibt es keine Unterkünfte, und Camping ist dort nicht erlaubt. Allerdings kann man gegen eine Gebühr mit dem Camper über Nacht auf dem Parkplatz stehen.


Porto Kastiki, Lefkada


Egremni Beach

Der Egremni Beach (Koordinaten auf Google Maps) gilt als einer der schönsten Strände auf Lefkada. Nach einem Erdbeben im Jahr 2015 war der Zugang über die Treppe lange Zeit gesperrt, doch mittlerweile wurde sie wieder aufgebaut, sodass man den Strand über etwa 420 Stufen erreichen kann. Der gebührenpflichtige Parkplatz liegt etwa einen Kilometer von der Treppe entfernt, sodass man ein kurzes Stück zu Fuß der Straße folgen muss, bevor der Abstieg beginnt.

Die langen Ufer aus kleinen Kieselsteinen und das kristallklare Wasser machen ihn zu einem perfekten Badeort. Da es kaum touristische Infrastruktur gibt, sollte man genügend Wasser und Proviant mitbringen, um den Aufenthalt in vollen Zügen genießen zu können.


Kathisma Beach

Entgegen des Egremni Beach ist der weitläufige Kathisma Beach (Koordinaten auf Google Maps) gut mit dem Auto erreichbar und bietet zahlreiche Annehmlichkeiten wie Sonnenliegen, Schirme, Strandbars und Tavernen. Dank der westlichen Ausrichtung sind die Sonnenuntergänge hier besonders spektakulär – ein idealer Ort, um den Tag entspannt ausklingen zu lassen.


Kap Doukato

Der südlichste Punkt Lefkadas ist berühmt für seinen Leuchtturm und die atemberaubende Aussicht auf das Ionische Meer. Den besten Ausblick auf den Leuchtturm habt ihr 750 Meter vor dem Leuchtturm (Koordinaten auf Google Maps).


Nydri Wasserfälle

Die Nydri Wasserfälle (Koordinaten auf Google Maps) liegen etwa 4 Kilometer von Nydri entfernt und sind über einen gut begehbaren Wanderweg (ca. 15 Minuten) erreichbar.

Besonders in den Frühjahrs- und Wintermonaten führen die Wasserfälle viel Wasser, während sie im Hochsommer oft nur noch ein Rinnsal sind. Die Umgebung ist geprägt von hohen Felswänden und üppiger Vegetation, die an heißen Tagen angenehmen Schatten bietet.

Am Fuße der Wasserfälle bildet sich ein natürlicher Pool mit kristallklarem Wasser, in dem man ein erfrischendes Bad nehmen kann.


Lost-Place NATO-Radarstation

Ein absoluter Geheimtipp auf unserer Lefkada-Rundreise war der Besuch der ehemaligen NATO-Radarstation (Koordinaten auf Google Maps), versteckt in den Bergen im Inland der Insel. Der Weg dorthin führt über eine kurvige, teils holprige Bergstraße. Wir empfehlen euch, die ehemalige Radarstation vom Norden aus anzufahren.


Campingplätze auf Lefkada

Freies Campen ist in Griechenland offiziell nicht erlaubt, wird aber außerhalb der Hochsaison an abgelegenen Orten oft toleriert.

An Campingplätzen bietet Lefkada mehrere Möglichkeiten. Obwohl es an der steil abfallenden Westküste keine Campingplätze direkt am Strand gibt, finden sich im Inselinneren und an der Ostküste einige Anlagen. Um euch drei Beispiele zu nennen:

Es ist ratsam, insbesondere in der Hochsaison, im Voraus zu reservieren. In der Nebensaison hingegen, muss man darauf achten, dass die Campingplätze geöffnet haben.



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Freistehen auf Lefkada

Gesetzesänderung ab Mai 2025

Seit Mai 2025 gelten in Griechenland neue gesetzliche Regelungen für das Campen mit Wohnmobilen. Das sogenannte „Freistehen“ – also das Übernachten außerhalb offizieller Campingplätze oder ausgewiesener Stellplätze – ist nun landesweit verboten. Verstöße gegen diese Regelungen können mit hohen Geldbußen geahndet werden. Die Behörden kontrollieren verstärkt, insbesondere in beliebten Urlaubsregionen wie auf Lefkada.

Wir empfehlen euch daher erstmal ausschließlich offizielle Campingplätze oder ausgewiesene Stellplätze zu nutzen, um Bußgelder zu vermeiden.

Weitere Informationen zu den neuen Regelungen findest du im ADAC-Artikel: https://www.adac.de/news/reise-griechenland-strengere-regeln-wohnmobile/.


Hier findest du alles rund um unseren Van, Equipment & Camper-Gadgets.


Tierwelt auf Lefkada

Lefkada beherbergt eine vielfältige Tierwelt, die sowohl an Land als auch im Wasser faszinierende Entdeckungen ermöglicht. In den bewaldeten Hügeln und Bergen der Insel kann man zum Beispiel Füchse und verschiedene Eidechsenarten beobachten. Auch zahlreiche Vogelarten sind hier heimisch, darunter Falken, Adler, Flamingos und sogar Pelikane, die in den abgelegenen Regionen der Insel nisten.

Besonders spannend ist die Unterwasserwelt rund um Lefkada. Das Ionische Meer ist bekannt für seine Delfine, Meeresschildkröten (vor allem die unechte Karettschildkröte) und viele Fischarten, die man beim Tauchen oder Schnorcheln entdecken kann.

Die Flamingos und Pelikane haben wir im Dezember in der Lagune vor Lefkada antreffen können. Bitte haltet zum Schutz der Tiere ausreichend Abstand. Unsere Aufnahmen sind mit einem Teleobjektiv* entstanden.


Tierschutz auf Lefkada

Auf Lekada gibt es eher wenige Straßenhunde (dank der Tierschutzorganisationen), aber sehr viele streunende Katzen. Organisationen wie „Little Friends Lefkas“ und „Tierhilfe Lefkas e.V.“ setzen sich für das Wohl von Streunern und anderen Tieren auf der Insel ein.

Als Besucher könnt ihr diese Initiative unterstützen, indem ihr beispielsweise Geld und Futter spendet oder die Auffangstation nach Terminvereinbarung besucht.

Lea hat den Verein „Little Friends Lefkas“ besucht und dabei spannende Einblicke in die Tierschutzarbeit auf der Insel bekommen. Mit viel Herzblut kümmern sich die freiwilligen Helfer:innen dort um streunende Hunde und Katzen, vermitteln sie in liebevolle Zuhause und leisten Aufklärungsarbeit in der Region. Ein Besuch, der berührt – und den wir euch von Herzen weiterempfehlen können. Wenn ihr euch für Tierschutz interessiert oder einfach mal hinter die Kulissen blicken möchtet, schaut unbedingt vorbei!

Zu Besuch bei Little Friends Lefkas

Weitere Informationen findet ihr hier:


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Fazit: Lefkada mit dem Camper in der Nebensaison

Unser Besuch auf Lefkada im Dezember war eine ganz besondere Erfahrung. Die Insel war angenehm ruhig, da nur wenige Touristen unterwegs waren. Viele Campingplätze hatten bereits geschlossen, aber dafür wurde in der Nebensaison das „Freistehen“ (kein Campingverhalten!) etwas mehr toleriert. Auf den Straßen herrschte kaum Verkehr, was das Fahren mit dem Camper besonders entspannt machte.

Die Temperaturen lagen tagsüber zwischen 15 und 18 Grad, sodass es angenehm mild war. Allerdings gab es auch einige Regentage. Das Meer hatte noch eine überraschend angenehme Wassertemperatur.

Für Einkäufe empfiehlt sich ein Besuch in Lefkada-Stadt, wo es eine gute Auswahl an Supermärkten gibt. Allerdings sollte man sich vorab die Rezensionen der Parkplätze auf Park4Night anschauen, da es Berichte über Einbrüche gibt. Wenn ihr auf der Suche nach Bio-Produkte und veganen Lebensmitteln seid, dann solltet ihr unbedingt im Lebensmittelhandel „Papas“ vorbeischauen (Koordinaten auf Google Maps).

Habt ihr Lefkada schon besucht? Welche Orte haben euch besonders gefallen? Schreibt es uns in die Kommentare! 😊


Weitere Beiträge

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Freistehen & Wildcampen in Portugal mit dem Camper

Mit dem Wohnmobil durch Portugal zu reisen, ist eine gute Möglichkeit, die überraschende Vielfalt des Landes zu entdecken. Endlose Küsten, malerische Dörfer und das milde Klima im Winter, ziehen viele Camper und Wohnmobilreisende an. Besonders beliebt ist das sogenannte Freistehen – das Übernachten abseits von offiziellen Campingplätzen. Aber ist das überhaupt erlaubt?

In diesem Beitrag berichten wir euch, ob das Freistehen in Portugal erlaubt ist und welche Regeln es gibt.


Was ist Freistehen und warum ist es so beliebt?

Freistehen, oft auch als „wildcamping“ bezeichnet, bedeutet, mit dem Camper oder Wohnmobil außerhalb von offiziellen Stell- oder Campingplätzen zu übernachten. Der Reiz liegt in der Unabhängigkeit: Seinen Platz frei wählen, den Sonnenaufgang am Meer oder in den Bergen genießen.

Häufig spielt auch der finanzielle Aspekt eine Rolle – Dabei gibt es in Portugal auch viele kostenlose Stellplätze und die Campingplätze sind in der Nebensaison auch sehr erschwinglich.


Hier findet ihr unsere Roadtrip-Berichte durch Portugal:


Rechtliche Situation: Ist Freistehen in Portugal erlaubt?

Seit einigen Jahren hat sich die Gesetzeslage zum Freistehen in Portugal verschärft. Offiziell ist das Wildcampen in Portugal auf Flächen des Natura-2000-Netzwerks, in Schutzgebieten und in Gebieten, die unter die Küstenentwicklungspläne fallen, verboten. Ausgenommen sind Orte, die ausdrücklich zu diesem Zweck genehmigt wurden.

Im übrigen Gebiet können Wohnmobile, maximal 48 Stunden lang in derselben Gemeinde übernachten. Dies regelt Artikel 48 und 50-A der portugiesischen Straßenverkehrsordnung.

Bei Verstößen können hohe Bußgelder verhängt werden – diese reichen bis zu 600 Euro, je nach Schwere des Verstoßes.


Landesweites Netz von Servicebereichen für Wohnmobile (ASA)

Portugal hat ein landesweites Netz von Servicebereichen für Wohnmobile (ASA) geschaffen. Dieses gewährleistet die Existenz eines qualifizierten Angebots an Stellplätzen für Wohnmobile, um ein Gleichgewicht zwischen touristischen Aktivitäten und Umwelt, öffentlicher Gesundheit, Territorium und Bevölkerung zu wahren.

Über die digitale Plattform Outdoor Routes können Informationen zum Standort und den in den einzelnen ASAs verfügbaren Diensten abgerufen werden.

Weitere Informationen der portugiesischen Tourismusbehörde findet ihr im Flyer Life-Camper: Tragen Sie zum nachhaltigen Wohnmobilfahren bei.


Wo findet man Stellplätze?

Neben der oben genannten Plattform Outdoor Routes, wo Informationen zum Standort und den in den einzelnen ASAs verfügbaren Diensten abgerufen werden können, könnt ihr Camping- & Stellplätze und Ver- & Entsorgungsstationen auch auf der App „Park4Night“ finden.

Wer die App nicht kennt: Park4Night ermöglicht es Campingplätze, Stellplätze, Parkplätze und andere Orte zu finden, an denen man mit seinem Wohnmobil oder Camper übernachten kann. Die App umfasst Bewertungen und Kommentare anderer Nutzer, die ihre Erfahrungen und Eindrücke zu den verschiedenen Übernachtungsmöglichkeiten teilen.

Campingplätze könnt ihr auch ganz klassisch finden, in dem ihr auf Google Maps nach „Camping“ sucht.

Weitere Webseiten, auf denen ihr schöne Stellplätze finden könnt:

Kennt ihr weitere Plattform, die wir hier ergänzen sollten, dann schreibt uns gerne!


Unsere Erfahrungen in Portugal

Oberhalb der Algarve, hatten wir in Portugal keine Probleme mit der Stellplatzsuche. Es gibt viele kostenlose Wohnmobilstellplätze in den Gemeinden. Auch Supermärkte weisen immer wieder Stellplätze für Wohnmobile aus.

Die Stellplatzsuche an der Algarve war hingegen nicht ganz so einfach, da hier„wildes“ Campen in den vergangenen Jahren überhandgenommen hat und dies viele Parkverbote für Wohnmobile zur Folge hatte. So war es alleine schon eine Herausforderung, Tagesparkplätze in Strandnähe zu finden, um sich Ausflugsziele ansehen zu können. An vielen Orten ist das Parken mit dem Camper auch tagsüber verboten.

Unser Tipp: Nutzt die App Park4Night, um nach Stellplätzen für die Nacht und Tagesparkplätzen für die Strände zu suchen. Schaut euch die aktuellsten Bewertungen an, um herauszufinden, ob das Parken mit dem Camper erlaubt ist. Wenn ihr euch nicht sicher seid, weicht lieber auf einen Campingplatz aus.

Auf der Webseite autocaravanalgarve.com findet ihr eine gute Übersicht über die Campingplätze an der Algarve. Diese sind in der Nebensaison auch sehr preiswert.

Service-Stationen in Portugal

Um Frischwasser aufzufüllen und Grauwasser abzulassen, haben wir Service-Stationen oder Campingplätze ausgesucht, die wir über die App Park4Night gefunden haben.

Das Leitungswasser haben wir bedenkenlos dank unseres Alb-Filters* trinken können. Über unsere Erfahrungen mit dem Wasserfilter haben wir einen eigenen Blogbeitrag geschrieben. Falls euch das Thema interessiert, schaut gerne vorbei: Alb Filter – Unsere Erfahrung im Wohnmobil.

Von großem Vorteil war auch unsere Trockentrenntoilette, denn so mussten wir uns über die „Schwarzwasser“-Entsorgung keine Gedanken machen.

Unsere Chemietoilette haben wir durch eine Trockentrenntoilette von Trelino ersetzt. Dadurch ist das autarke Campen für uns sehr viel einfacher geworden. Über unsere Umrüstung und die Vorteile einer Trockentrenntoilette haben wir einen Blogbeitrag veröffentlicht. Wenn euch das Thema interessiert, dann schaut gerne hier vorbei: „Umrüstung zur Trockentrenntoilette„.


Nachhaltiges und verantwortungsvolles Camping

Damit die Gesetze sich nicht noch weiter verschärfen – auch in anderen Ländern – sollte man beim Campen, ob auf einem Campingplatz, kostenlosen Stellplatz oder naturnahem Parkplatz ein paar Grundregeln beachten:

  • Verlasst den Platz so, wie ihr ihn vorgefunden habt: Nehmt immer euren Müll mit, auch organische Abfälle wie Essensreste. Diese können die lokale Tierwelt stören. Noch schöner wäre es natürlich, wenn ihr den Platz sauberer verlasst, wie ihr ihn vorgefunden habt.

  • Achtet auf lokale Vorschriften: In Naturschutzgebieten, an Stränden und in der Nähe von Touristenhotspots solltet ihr auf Hinweisschilder achten. Wenn das Übernachten explizit verboten ist, haltet euch daran.

  • Stellplätze respektieren: Wenn es in der Nähe ausgewiesene Stellplätze gibt, nutzt diese. Sie bieten oft grundlegende Infrastruktur wie Toiletten und Müllentsorgung. Außerdem unterstützt ihr dadurch auch die Wirtschaft vor Ort.

  • Seid respektvoll gegenüber den Einheimischen. Stellt sicher, dass ihr niemanden stört.

  • Nutzt Serviceeinrichtungen:  Dass man Grauwasser und die Chemietoilette nicht in der Natur entleert, sollte eigentlich selbstverständlich sein. Leider ist es das aber nicht – daher informiert euch bitte, wo diese legal entleert werden können. Lasst bitte kein Toilettenpapier in der Natur zurück (Schaufel und Müllbeutel sollten immer dabei sein).

  • Überprüft auch die Wettervorhersage und plant eure Route im Voraus. Gerade, wenn ihr Portugal im Sommer bereist, solltet ihr euch über die Waldbrandgefahr informieren.


Reiseplanung

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Eine Auswahl an weiteren Beiträgen, die dich interessieren könnten, findest du hier:


Du interessierst dich für Themen rund um Vanlife und Camper? Dann schau gerne hier vorbei!

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*Hinweis: Wir verwenden in unserem Beitrag Affiliate-Links. Das bedeutet, wir bekommen eine kleine Provision, wenn ihr über den Sternchen-Link (*) etwas kauft. Der Preis bleibt für euch natürlich immer derselbe und wir erhalten auch keine Daten oder Namen. Wenn ihr Interesse an den hier vorgestellten Produkten habt und unsere Arbeit unterstützen möchtet, würden wir uns sehr freuen, wenn ihr über unseren Produktlink einkauft.

Unsere Umbauten & Upgrades am Camper

Wir zeigen euch welche Umbauten wir an unserem fertig ausgebauten Camper vorgenommen haben und erklären euch warum.

In unserem fertig ausgebauten Adria Twin 600, haben wir über die Jahre einige Umbauten und Upgrades vorgenommen. In diesem Beitrag führen wir euch alle Umbauten auf. Zusätzlich erklären wir euch, warum wir das gemacht haben.

Viel Spaß beim Lesen!


Einbau einer Trockentrenntoilette

Einer der ersten Umbauten, die wir an unserem Campervan vorgenommen haben, ist der Einbau einer Trockentrenntoilette*. Schon sehr schnell hat sich für uns herausgestellt, dass eine Chemietoilette* nichts für uns ist.

Der Tank einer Chemietoilette hat bei uns allerhöchstens 3 Tage lang gehalten. So mussten wir unsere Route ständig nach möglichen Entleerungsstationen oder Campingplätzen anpassen. Da wir aber gerne viel autarker unterwegs sein wollten, haben wir uns entschlossen, die Chemietoilette aus dem Camper zu schmeißen und stattdessen eine Trockentrenntoilette von Trelino* einzubauen.

Es war auf jeden Fall einer der sinnvollsten Upgrades in unserem Camper. Der Ausbau der Chemietoilette und die Integration einer Trockentrenntoilette von Trelino* hat sich als nicht sonderlich schwierig herausgestellt.

Wenn du mehr zu unserem Toilettenumbau erfahren willst, dann schau hier vorbei:


MAXXFAN – Austausch des Mini-Heki

Um an heißen Tag für mehr Frischluft und Durchzug zu sorgen haben wir uns entschieden unser kleines Mini-Heki* über dem Bett durch einen MAXXFAN* zu ersetzen.

Da das Mini-Heki und der MAXXFAN die gleichen Abmessungen als Dachöffnung benötigen (40x40cm), konnten wir einfach das Mini-Heki ausbauen und den MAXXFAN auf den bereits verkleben Dachrahmenadapter* neu einkleben.

Der MAXXFAN-Ventilator ist für uns an heißen Tagen zum echten Gamechanger geworden. So können wir mit einem offenen Fenster, uns eingeschaltetem MAXXFAN*für einen angenehmen Durchzug sorgen. Für uns hat sich der Umbau sehr gelohnt.


Wasserfilter: ALB Filter Einbau

Schon lange haben wir mit einem integrierten Wasserfilter* geliebäugelt. Letztendlich haben wir vor unserer Langzeit-Reise in die südeuropäischen Länder für einen Wasserfilter von ALB-Filter* entschieden und auch eingebaut.

Der Filter befindet sich direkt unter unserer Küchenspüle und ist in der Kaltwasserleitung integriert. Das heißt: Jedes Mal, wenn wir den Wasserhahn auf kalt stellen, bekommen wir gefiltertes Wasser. Stellen wir den Wasserhahn auf Warmwasser, kommt normales ungefiltertes Wasser.

Zusätzlich zum integrierten Wasserfilter unter dem Spülbecken haben wir einen externen Wasserfilter, welchen wir direkt an unseren Wasserbefüllschlauch* anbringen können. Diesen benutzen wir an Orten, an denen wir von der Wasserqualität nicht überzeugt sind. Durch das doppelte Filterstufensystem* können wir so beruhigt Wasser aus dem Wasserhahn trinken.

Unsere Erfahrungen mit dem ALB-Filter System* und den Einbau unter dem Spülbecken kannst du in den folgenden Beiträgen nachlesen:


Zusätzliche Dieselstandheizung

In unserem Camper war bereits eine Truma-Combi Heizung* eingebaut (Warmluft & Wasser). Die Truma-Heizung* funktioniert mit Gas und macht ihren Dienst grundsätzlich auch gut.

Für uns hat sich aber herausgestellt, dass wir an kalten Tagen, zu sehr auf den Gasverbrauch achten mussten. Stellt man die Gasheizung für mehrere Stunden am Tag ein und das für mehrere Tage hintereinander, kann man sich sicher sein, dass die Gasflasche bald leer ist.

So haben wir unser Heizverhalten stark heruntergeschraubt und teilweise ziemlich niedrige Temperaturen hingenommen, nur damit wir nicht zur nächsten Gas-Auffüllstation fahren mussten – Diese sind z.B. im Norden von Skandinavien ziemlich rar.

Nach unserer Erfahrung im Norden von Skandinavien haben wir beschlossen, dass wir keine Lust mehr auf einen kalten Camper hatten. Die Lösung war für uns der Einbau einer zusätzlichen Diesel-Standheizung*.

Die Vorteile sind:

  • Diesel gibt es an jeder Tankstelle
  • Niedriger Verbrauch
  • Zusätzliche Heizung dient als Back-Up
  • Deutlich höhere Autarkie im Winter

Wir sind super happy mit der Diesel-Standheizung* und müssen uns jetzt keine Gedanken mehr über unseren Gasverbrauch machen.

Für welche Standheizung wir uns entschieden haben und wie wir den Einbau gemeistert haben, erfährst du in diesem Beitrag:


Austausch der AGM-Batterien durch Lithium-Batterien

Da wir in unserem Camper dauerhaft leben und auch arbeiten ist es uns extrem wichtig immer genug Strom zu haben. Unsere alten 2 x 100Ah AGM-Batterien* haben nach nur 3 Jahren ziemlich schnell schlapp gemacht.

Wir haben das zum Anlass genommen, um auf eine 150Ah Lithium-Batterie (LiFePO4) aufzurüsten. Dabei haben wir uns für eine 150Ah Lithium-Batterie von Supervolt* entschieden.

Die Vorteile sind enorm:

  • 100 % verfügbare Kapazität
  • 70 % weniger Gewicht.
  • > 3.000 Ladezyklen bei 90 % Entladetiefe
  • Platzersparnis bei gleicher Kapazität
  • Plug & Play – einfaches Austauschen mit der alten Batterie

Weitere Infos über unser Lithium-Upgrade bekommst du in diesem Artikel:


Neue Reifen: BF Goodrich All Terrain T/A KO2

Da wir mit unserem Camper auch viel außerhalb von befestigten Straßen fahren (Kies, Erde, Schotter etc.), hatten wir uns überlegt, unsere alten „Standard“-Reifen durch All Terrain Reifen zu tauschen. Dabei haben wir uns für die BF Goodrich All Terrain T/A KO2 (225/75 R16) entschieden.

BF Goodrich 225/75 R16 115S Ganzjahresreifen Allwetter Offroad M+S 3PMSF Reifen Kompatibel mit VW Transporter V Bus 7HB, 7HJ, 7EB, 7EJ, 7EF, 7EG, 7HF, 7EC CRAFTER 30-50 Kasten 2E, KIA*
  • Technische Informationen: Reifenbreite – 225; Breite – 225; Reifenquerschnitt – 75; Höhe – 75; Typ – R; Typ – r; Reifenabmessung – 16; Zoll – 16; Lastenindex – 115; Lastindex – 115; Geschwindigkeitsindex – S; Geschwindigkeitsindex – s; Gruppe – OFF; Typ – off; Reifenart – GAN; Reifenart – gan; Nasshaftung – B; Kraftstoffeffizienz – E; Schalldruckpegel [dB] – 74; Externs Rollgeräusch / Geräuschemissionen – B; geeignet für Fahrzeugart – A/T Reifen; Reifenmaße – 225-75-16; Schneegriffigkeit – 1; EPREL-id – 410084; M+S – Ja
  • Schnelle Kompatibilitätsprüfung in nur einem Werktag: Sie sind sich nicht sicher, ob das Autoteil passt? Senden Sie uns einfach die Fahrzeugidentifikationsnummer (FIN) und die KBA-Nummer Ihres Fahrzeugs. Unsere Fachleute prüfen die Kompatibilität und geben Ihnen innerhalb eines Werktages Rückmeldung!
  • Kompatibel mit: VW TRANSPORTER V (7HB,7HJ,7EB,7EJ,7EF,7EG,7HF,7EC), TRANSPORTER VI (SGB,SGG,SGJ), CRAFTER (2E,2F); FIAT DUCATO (250,290); MERCEDES-BENZ SPRINTER (906,907,910), M-Klasse (W163), G-KLASSE (W463,W461); CITROËN JUMPER; PEUGEOT BOXER; KIA SORENTO I (JC); JEEP GRAND (WJ,WG); IVECO DAILY IV; SSANGYONG REXTON/REXTON II (GAB), KYRON, ACTYON (QJ), ACTYON I
  • Passgenauigkeit prüfen: Bitte überprüfen Sie anhand Ihrer Fahrzeugdaten, ob dieses Ersatzteil mit Ihrem Fahrzeug kompatibel ist, und beachten Sie dabei vorhandene Einschränkungen/Kriterien.

Wir sind inzwischen über 40.000 km mit unseren neuen All Terrain Reifen von BF Goodrich gefahren und finden sie super. Auf Schotter- oder Kiesstrecken merkt man einen deutlichen Gewinn an Fahrstabilität. Auch lassen sich diese Reifen bei Bedarf mit wenig Luftdruck fahren – das erhöht zusätzlich die Traktion.

Wenn du wissen willst, ob man für diese Reifen eine zusätzliche Eintragung benötigt und wie unser Gesamturteil ist, dann schau in diesem Beitrag vorbei:


Dachgepäckträger aus Alu-Profilen

Um mehr Stauraum im Camper zu bekommen, haben wir uns dazu entschieden einen Dachträger auf dem Camper zu montieren. Auf dem Dachträger kann man verschieden Sachen befestigen und transportieren.

Wir haben unseren Dachträger aus Aluminium-Konstruktionsprofilen* selber gebaut. Am Dachgepäckträger haben wir eine große Dachtasche* befestigt, in die sehr viele Sachen hineinpassen. So haben wir nun mehr Platz im Camper selber.

Auch unser neues Solarpanel* haben wir direkt an die Konstruktionsprofile befestigt.

Wenn du wissen willst, wie wir einen individuellen Dachgepäckträger selber gebaut haben, solltest du in unserem Beitrag vorbeischauen:


Schlafbereich gefilzt

Die Wände des Schlafbereiches sind aus einem ungemütlichen, grauen Kunststoff. Um dem ganzen mehr Wärme und Wohlfühlatmosphäre zu verleihen, hatten wir die Idee, die Kunststoffwände mit Filz* zu verkleiden.

Auf der Suche nach geeignetem Filz sind wir ziemlich schnell auf die Firma Filz Asmussen gestoßen.

Wir haben uns für den „Carpet Filz“ im Farbton Vanille entschieden und sind super zufrieden. Der Schlafbereich sieht jetzt sehr viel gemütlicher aus. Die Verarbeitung mit dem Filz war besser als gedacht. Der Filz lässt sich gut dehnen und somit auch über Konturen ziehen.

Solltest du dich für die Dekoartikel in unserem Camper interessieren, dann schau gerne in unserem Blogbeitrag über Camper-Deko vorbei.


Ladeelektronik Upgrade

Da wir auf genug Strom im Camper angewiesen sind, haben wir unserer Ladeelektronik ein Upgrade verpasst. Somit können wir jetzt unsere neue Lithium-Batterie von Supervolt deutlich schneller aufladen und sind damit deutlich autarker.

Unsere Upgrades:

NeuAlt
250W Solarpanel*120W Solarpanel*
60A Ladebooster von Supervolt*30A Ladebooster*
40A Solarladeregler von Supervolt*20A Solarladeregler*

Einen ausführlichen Bericht zum Austausch unseres Ladeboosters findest du hier:

Zusätzlich haben wir noch ein mobiles 250W Solarpanel, welches wir aufstellen, wenn es mal doch knapp wird mit dem Strom. Das 250W Solarpanel* von Supervolt wird mit einem mobilen Solarladeregler* direkt an die Batterie angeschlossen.


2000W Wechselrichter Einbau

Für noch mehr Autarkie im Camper haben wir uns einen 2000W Wechselrichter von Supervolt* eingebaut.

Der Wechselrichter hat eine integrierte Netzvorrangschaltung und funktioniert mit einer reinen Sinuswelle. Die reine Sinuswelle ist notwendig, um empfindliche Elektrogeräte, wie z.B. Laptops, aufladen zu können, ohne sie zu beschädigen

Mit diesem leistungsstarken Wechselrichter können wir jetzt alle haushaltsüblichen 230V Geräte benutzen.

Zusätzlich zum Wechselrichter gibt es noch eine Fernbedienung, um das Gerät einfach An- und Ausschalten zu können.


Türensicherung: HEOSafe

Unsere Fahrerhaustüren, Schiebetür sowie die Hecktüren haben wir zwecks Einbruchschutz mit Zusatzschlössern ausgestattet.

Hier haben wir uns für die Zusatzschlösser der Firma HEOSolution entschieden. Diese bieten eine Komplettlösung für die Außensicherung aller Türen an: HEOSafe® VAN Security Paket*

Weitere Informationen und einen Bericht über den Einbau findest du im folgenden Beitrag:


Zusätzliche Türendämmung

Die Türen unseres Campervans waren kaum bis gar nicht gedämmt. Daher haben wir uns entschieden, das ganze nachzuholen.

Wir haben beide Hecktüren, sowie die Schiebetür zusätzlich gedämmt. Die Kunststoffverkleidungen lassen sich sehr leicht mit einem flachen Gegenstand lösen.

Als Dämmmaterial haben wir VANUE® INSULATE Platte* (19 mm) benutzt. Das Dämmmaterial ist selbstklebend und hat uns bei der Bearbeitung sehr gut gefallen.


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Lofoten Rundreise mit dem Wohnmobil

Während unserer Rundreise durch Norwegen sind wir im August ca. zwei Wochen lang mit unserem Wohnmobil über die Lofoten gereist. Die Lofoten sind eine norwegische Inselgruppe im Nordatlantik. Das Inselarchipel besteht aus etwa 80 Inseln und erstreckt sich über eine Länge von ca. 170 Kilometern vor der Küste Nordnorwegens.

Die Lofoten-Insel sind für ihre atemberaubende Landschaft, ihre vielen Berge und malerischen Fischerdörfer bekannt.

In diesem Blogbeitrag berichten wir euch von unserem Roadtrip mit dem Camper, stellen euch unsere schönsten Ausflugsziele und Wanderungen vor und erzählen euch von unseren Erfahrungen mit dem Wohnmobil auf den Lofoten.

Zur besseren Übersicht haben wir für euch ein Inhaltsverzeichnis mit Sprungmarken erstellt:


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Anreise auf die Lofoten mit dem Wohnmobil

Es gibt mehrere Möglichkeiten, um auf die Lofoten mit dem Wohnmobil oder Camper anzureisen. Welche Variante für euch die geeignetste ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Wie viel Zeit habt ihr? Wollt ihr nur die Lofoten bereisen, oder auch noch andere Orte in Norwegen besuchen? Wollt ihr durch Schweden hochfahren, um Maut und Zeit zu sparen?

Im Nachfolgenden stellen wir euch einige Fährverbindungen und die Anreise über den Landweg vor.

Fähre von Dänemark nach Norwegen

Von Dänemark aus ist es möglich, verschiedene Orte in Norwegen mit der Fähre anzusteuern. Von Hirtshals aus fahren Fähren nach Kristiansand, Stavanger und nach Bergen. Diese Optionen bieten sich vor allem dann an, wenn ihr euch auch in Süd-Norwegen noch ein paar Orte ansehen wollt und ausreichend Zeit zur Verfügung habt. Denn allein von Bergen aus sind es noch ca. 1.600 km bis auf die Lofoten. In Norwegen ist das Autofahren sehr zeitintensiv und zusätzlich fallen Mautgebühren an.

Um die beste Fährverbindung zu finden, nutzt ihr am besten das Angebot von Direct Ferries.de*.


Anfahrt über Schweden

Wollt ihr euch Zeit und Mautgebühren sparen, dann empfehlen wir euch, einen Teil der Strecke über Schweden zu fahren. Dort kommt ihr deutlich schneller voran. Ein Grenzübertritt ist zum Beispiel zwischen Merkens (SE) und Graddis (NOR) möglich oder zwischen Abisko (SE) und Narvik (NOR). Von dort ist es dann nicht mehr allzu weit bis auf die Lofoten.


Landweg über die E10

Wollt ihr komplett auf eine Fährfahrt verzichten, dann empfehlen wir euch die Grenze zwischen Abisko und Narvik zu überqueren. Von dort gelangt ihr über die E10 auf dem Landweg auf die Lofoten.


Fähre von Bodø nach Moskenes

Fahrt ihr durch Norwegen hoch oder zwischen Merkens (Schweden) und Graddis (Norwegen) über die Grenze, spart ihr viel Zeit, wenn ihr die Fähre von Bodø nach Moskenes nehmt. Wenn ihr seekrank seid, können wir euch diese Verbindung aber nur bei absolut ruhiger See empfehlen. Die Fahrt dauert ca. 3,5 Stunden.


Fähre von Skutvik nach Svolvær

Wenn euch die Fährenfahrt von Bodø nach Moskenes zu lange ist, dann ist die Verbindung zwischen Skutvik nach Svolvær eine mögliche Alternative. Die Fahrdauer liegt bei ca. 1,20 Stunden. Allerdings fährt die Fähre nicht ganz so regelmäßig wie die anderen Fährverbindungen.

Die Abfahrtzeiten findet ihr hier: Skutvik nach Svolvær (auf das Fähren-Symbol klicken).


Fähre von Bognes nach Lødingen

Eine weitere Alternative ist die Fähre Bognes nach Lødingen. Diese hat eine Fahrdauer von etwa einer Stunde.

Zu den Abfahrtzeiten gelangt ihr hier: Bognes nach Lødingen (auf das Fähren-Symbol klicken).


Von den Vesterålen auf die Lofoten

Kommt ihr aus Richtung Norden und seid zunächst über die Inselgruppe Vesterålen gereist, dann ist die Fährverbindung Melbu nach Fiskebøl die schnellste Möglichkeit, um auf die Lofoten zu gelangen. Die Fährverbindung besteht das ganze Jahr über und die Fähre fährt ca. alle zwei Stunden. Die Überfahrt dauert eine halbe Stunde.

Zu den Abfahrtzeiten: Melbu – Fiskebøl (auf das Fähren-Symbol klicken).

Bevor wir auf die Lofoten gefahren sind, haben wir eine Woche auf der Inselgruppe Vesterålen verbracht. Unseren Roadtrip-Bericht findet ihr hier: Vesterålen Roadtrip mit dem Camper.


Nortrip – Stellplatzführer

Anzeige | Ihr sucht nach besonderen Übernachtungsplätzen abseits klassischer Campingplätze? Mit Nortrip* könnt ihr bei teilnehmenden Gastgeber:innen in Norwegen und Schweden übernachten – zum Beispiel auf Höfen, bei kleinen Produzent:innen oder an anderen besonderen Orten.

Für uns ist Nortrip eine tolle Möglichkeit, legal und naturnah zu stehen, lokale Gastgeber:innen zu unterstützen und dabei ganz besondere Orte zu entdecken.

👉 Mehr Infos zu Nortrip und den teilnehmenden Höfen findet ihr hier: Nortrip*


Wandern auf den Lofoten – Unsere Empfehlungen

Auf den Lofoten erwarten einen nicht nur malerische Fischerdörfer und türkisblaue Fjorde, sondern auch unzählige Möglichkeiten zum Wandern und Entdecken. Wir waren überrascht wie viele Wanderwege die Lofoten zu bieten haben.

Unsere Wanderungen stellen wir euch in einem eigenen Beitrag vor:


Du interessierst dich für Themen rund um Vanlife und Camper? Dann schau gerne hier vorbei!


Ausflugsziele auf den Lofoten

Die Lofoten sind nicht nur ein Paradies für Wanderer, sondern haben auch so noch eine ganze Menge zu bieten. Im Nachfolgenden stellen wir euch einige bekannte Ausflugsziele vor:

Henningsvær

Henningsvær (Koordinaten auf Google Maps), auch bekannt als das „Venedig des Nordens“, ist ein kleines Fischerdorf, das auf einer Gruppe von Inseln erbaut wurde und von einer spektakulären Berglandschaft umgeben ist.

Dieser Ort ist nicht nur für seine malerische Kulisse bekannt, sondern auch für seine vielen Boutiquen und Ateliers lokaler Künstlerinnen & Künstler. Es gibt außerdem einige gemütliche Cafés, die zum Verweilen einladen.

Besonders beliebt ist Henningsvær wegen seines Fußballfeldes. Dieses befindet sich am Ende des Dorfes auf der hintersten Insel. Steht man auf dem Feld, sieht das ganze allerdings gar nicht so besonders aus. Beeindruckend ist eigentlich nur der Blick aus der Vogelperspektive.

Vor der Ortschaft gibt es mehrere Parkmöglichkeiten.

Einen schönen Blick auf die Ortschaft soll man vom Gipfel des Festvågtinds haben. Die Wanderung ist allerdings sehr steil und rutschig. Weshalb wir nur auf den vorgelagerten Hügel Heia (Koordinaten auf Google Maps) gewandert sind. Dort befindet sich auch ein schöner Bergsee, der im Sommer zum Baden einlädt.


Å i Lofoten

Ein weiteres malerisches Dorf auf den Lofoten ist Å i Lofoten (Koordinaten auf Google Maps). Dieses ist für seine gut erhaltenen Fischerhütten und sein Freilichtmuseum bekannt. Hier kann man mehr über die Geschichte und Traditionen der Lofoten erfahren. Neben dem Freilichtmuseum kann man auch das Stockfischmuseum besuchen, um mehr über die traditionelle Fischerei zu erfahren, die seit Jahrhunderten das Leben auf den Lofoten prägt.

In der Ortschaft gibt es einen großen Besucherparkplatz (Koordinaten auf Google Maps).

Einen tollen Ausblick auf das Fischerdorf hat man vom Tindstinden. Hier gelangt ihr zu unserem Wanderbericht: Wanderung auf den Tindstinden.


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Reine

Die Ortschaft Reine (Koordinaten auf Google Maps) ist vor allem für die Wanderung auf den Reinebringen bekannt. Hier kann man aber auch wunderbar durch die Gassen schlendern und die spektakuläre Aussicht auf den Reinefjord und die umliegenden Berge genießen.

Innerhalb der Ortschaft gibt es mehrere Parkmöglichkeiten. Die Parkplätze sind jedoch gebührenpflichtig und gerade für Wohnmobile nicht gerade günstig (300 NOK pro Tag). Ein kleiner Parkplatz befindet sich am Tourismus-Center (Koordinaten auf Google Maps) und ein großer Parkplatz befindet sich am Hafen (Koordinaten auf Google Maps).

Kostenlose Parkmöglichkeiten gibt es außerhalb der Ortschaft. Ein kleiner Parkplatz befindet sich wenige Meter vor der Brücke, die nach Reine hinüberführt (Koordinaten auf Google Maps). Eine weitere Parkmöglichkeit gibt es an der E10, ca. 2 Kilometer von Reine entfernt (Koordinaten auf Google Maps). Diese beiden Parkplätze sind zur Hauptsaison aber fast durchgehend belegt und man sollte am besten etwas Wartezeit mit einplanen.

Diese tolle Aussicht auf Reine hatten wir vom Gipfel des Reinebringen. Hier geht es zu unserem Wanderbericht: Wanderung auf den Reinebringen.


Nusfjord

Nusfjord (Koordinaten auf Google Maps) ist ein historisches Fischerdorf, das wie aus einer anderen Zeit zu stammen scheint. Mit seinen traditionellen roten Holzhäusern und den charakteristischen Trockenfischgestellen strahlt Nusfjord einen unvergleichlichen Charme aus. Das Dorf, das einst ein Zentrum des Lofoten-Fischfangs war, ist heute denkmalgeschützt und kann als Freilichtmuseum besucht werden. Der Eintritt kostet 100 NOK.

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Vaeroy

Ein weiteres empfehlenswertes Ziel ist die Insel Vaeroy. Geprägt von rauen Küstenlandschaften, einsamen Stränden und unberührten Landschaften ist die Insel der ideale Ort, um dem Trubel des Rests der Lofoten zu entfliehen. Vielleicht begegnet ihr sogar den seltenen Papageientauchern, die hier heimisch sind.

Auf Værøy sind wir auf den bekannten Gipfel Håen gewandert. Mehr über unsere Wanderung und unsere Papageientaucher Sichtung erfahrt ihr hier: Lofoten-Insel Værøy: Wanderung auf den Håen (Håheia).

Die Insel ist nicht durch eine Brücke oder einen Tunnel mit dem Rest der Lofoten verbunden. Um auf Vaeroy zu gelangen, müsst ihr die Fähre nehmen.

Von der südlichen Lofoten-Insel Moskenesøy legt regelmäßig eine Fähre von Moskenes nach Værøy über. Auch von Bodø aus gibt es eine Fährverbindung auf Værøy. Diese beiden Verbindungen sind kostenlos.

Die Abfahrtzeiten findet ihr hier:

Wir empfehlen euch im Voraus einen Platz auf der Fähre zu reservieren. Dies könnt ihr über folgende Webseite tun: www.torghatten-nord.no/booking-ferry.

Seit Juli 2022 können mehrere Fährverbindungen in Norwegen kostenlos genutzt werden. Eine Übersicht der kostenlosen Fährverbindungen in Norwegen findet ihr hier: autopassferje.no.

Reist ihr mit dem Wohnmobil auf die Insel Værøy bietet es sich an, die Nacht auf der ehemaligen Landebahn zu verbringen (Koordinaten auf Google Maps); Park4Night-ID: #195708.


Trollfjord

Der Trollfjord (Koordinaten auf Google Maps) ist ein Ort, der Geschichten und Legenden in sich trägt. Mit seinen steilen Felswänden, die sich majestätisch aus dem Wasser erheben, und seinem schmalen Eingang, der nur für kleinere Boote zugänglich ist, bietet der Trollfjord ein beeindruckendes Schauspiel der Naturgewalt. Für Abenteuerlustige ist eine Bootstour durch diese Schlucht ein unvergessliches Erlebnis. Mit etwas Glück kann man sogar einen Blick auf die Seeadler erhaschen, die über den Felsen kreisen.

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Werbung – „Ab Svolvær: Lofoten Inseln Stille Trollfjord Kreuzfahrt„


Kvalvika Beach

Der Kvalvika Beach (Koordinaten auf Google Maps) liegt versteckt zwischen steilen Felswänden und ist nur zu Fuß oder per Boot erreichbar. Die Traumkulisse ist besonders beliebt, um dort eine Nacht mit dem Zelt zu verbringen. Wir haben uns allerdings gegen einen Besuch des Kvalvika Beachs entschieden und den schönen Strand nur vom Gipfel des Ryten aus bestaunt. Die Wanderung auf den Ryten lässt sich auch mit dem Kvalvika Beach verbinden.


Haukland Beach

Der Haukland Beach (Koordinaten auf Google Maps) ist eine tolle Alternative zum Kvalvika Beach. Um den Haukland Beach zu erreichen ist keine Wanderung notwendig, geparkt werden kann auf einem kostenpflichtigen Parkplatz vor dem Strand. Dieser zeichnet sich durch seinen goldenen Sand und das kristallklare Wasser aus, das von den umliegenden Bergen umrahmt wird. Was diesen Strand besonders macht, sind die faszinierenden Kontraste zwischen den leuchtend grünen Hügeln und dem tiefblauen Meer

Von hier kann man auch auf den Gipfel des Mannes hinauf wandern.


Campingplätze auf den Lofoten


Während der Hauptsaison wird es auf den Lofoten sehr voll. Wenn ihr keinen freien Stellplatz findet, empfehlen wir euch einen Campingplatz anzufahren.

  • Moskenes Camping*: Der kleine Campingplatz liegt direkt am Meer und ist nicht weit vom Fährhafen entfernt. Vom Hafen in Moskenes fährt die Fähre nach Bodø und auf die Insel Værøy.

  • Lofoten Beach Camp: Das Lofoten Beach Camp bei Flakstad (Koordinaten auf Google Maps) ist ein guter Ausgangspunkt für einen Lofoten-Roadtrip. Der Platz befindet sich ebenfalls direkt am Atlantik. Es gibt es auch eine Surfschule, eine Sauna und ein Restaurant.

  • Brustranda Fjordcamping*: Der Campingplatz liegt direkt am Fjord und befindet sich ca. 20 Minuten Fahrt von der Stadt Leknes entfernt.

  • Rystad lofoten camping*: Wer sich nach einem ruhigen Ort sehnt, ist hier genau richtig. Der Campingplatz befindet sich ebenfalls am Fjord und bietet eine tolle Aussicht.

  • Hammerstad Camping*: 10 Kilometer über Svolvær befindet sich der Hammerstad Campingplatz.

Über die Seite camping.info* ist es möglich einige der Campingplätze im Voraus zu buchen bzw. zu reservieren.

In unserem Beitrag: „Freistehen mit dem Camper in Norwegen“ fassen wir kurz zusammen, was Freistehen eigentlich bedeutet, wo man freistehen kann und was das Ganze mit dem Jedermannsrecht zu tun hat.


Unterkünfte auf den Lofoten

Wollt ihr euch während eurer Rundreise auf den Lofoten auch mal zur Abwechslung eine Unterkunft mieten? Oder seid ihr sogar komplett auf Unterkünfte angewiesen? Hier haben wir einige Vorschläge für euch:

  • Henningsvær Guesthouse*: Das Henningsvær Guesthouse ist der perfekte Ausgangspunkt, um durch das schöne Fischerdorf Henningsvær zu schlendern. Die Hotelzimmer verfügen über ein eigenes Bad und in der Buchung ist meistens ein Frühstück mit inbegriffen.
  • Sanvika Camping*: Auf dem kleinen Campingplatz auf der Insel Austvågøya gibt es auch Apartments und Cottages. Diese bieten einen Blick auf den Vestfjord sowie eine gut ausgestattete Küche. Auch ein Boots- und Fahrradverleih befindet sich vor Ort.
  • Lofoten sommerhotell*: Nahe des Zentrums des Fischerdorfs Kabelvåg befindet sich das beliebte Hostel. Hier gibt es eine Sauna, einen Grillplatz und eine Wäscherei.

Weitere Unterkünfte findet ihr auf booking.com*:

 

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Unsere Reisetipps für Camper

Abschließend wollen wir euch noch einige Tipps für euren Lofoten Rundreise mit dem Wohnmobil mit auf den Weg geben:

Parken

Die Parksituation auf den Lofoten ist kann sehr unterschiedlich sein. Bei den beliebtesten Sehenswürdigkeiten, gibt es meistens ein ausreichendes, aber oft auch kostenpflichtiges Parkangebot. Bei weniger bekannten Ausflugszielen kann es in der Hauptsaison etwas schwieriger werden. Die kleineren Parkplätze sind häufig schnell vergriffen, sodass sich eine frühe Anreise immer lohnt.


Freistehen

Wie bereits erwähnt, ist es zur Hauptsaison ziemlich voll und es kann auch mal länger dauern bis man einen freien Platz zum Übernachten gefunden hat. Recherchiert am besten im Vorfeld über die Stellplatzmöglichkeiten, z.B. mit der App Park4Night. Wie weiter oben beschrieben gibt es auch viele tolle Campingplätze auf den Lofoten.

Mögliche Einschränkungen zum Freistehen auf den Lofoten

In den vergangenen Jahren hat der Tourismus in Norwegen, insbesondere in stark frequentierten Regionen wie den Lofoten deutlich zugenommen. Die hohe Zahl an Besucherinnen und Besuchern führt zunehmend zu infrastrukturellen Herausforderungen – vor allem an beliebten Haltepunkten wie Rastplätzen, Aussichtspunkten und in kleineren Ortschaften. Um dem entgegenzuwirken, werden ab Sommer 2025 testweise auf den Lofoten zeitlich begrenzte Parkregelungen eingeführt. Diese betreffen insbesondere stark frequentierte Stellen, an denen bislang häufig unkontrolliert geparkt wurde. Vorgesehen sind Parkzeiten von maximal vier Stunden.

Den offiziellen Bericht hierzu findet ihr hier: www.vegvesen.no


Ver- & Entsorgung

Kostenlose Ver- & Entsorgungsstationen haben wir in Reine (Koordinaten auf Google Maps) und an der Esso-Tankstelle in Leknes (Koordinaten auf Google Maps) gefunden. Frischwasser haben wir auch einmal in Svolvær aufgefüllt (Koordinaten auf Google Maps). Ansonsten gibt es natürlich die Möglichkeit, einen Campingplatz für die Ver- & Entsorgung aufzusuchen.

Beim Wasserauffüllen war uns ein „Wasserdieb“ von großem Nutzen. Die meisten Wasserhähne hatten nicht den richtigen Anschluss für unseren Schlauch.

Von großem Vorteil war unsere Trockentrenntoilette, denn so mussten wir uns über die „Schwarzwasser“-Entsorgung keine Gedanken machen.

Unsere Chemietoilette haben wir durch eine Trockentrenntoilette von Trelino ersetzt. Dadurch ist das autarke Campen für uns sehr viel einfacher geworden.

Über unsere Umrüstung und die Vorteile einer Trockentrenntoilette haben wir einen Blogbeitrag veröffentlicht. Wenn euch das Thema interessiert, dann schaut gerne hier vorbei: Umrüstung zur Trockentrenntoilette.

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Mückenschutz

Norwegen mit seinen vielen Feuchtgebieten und Gewässern ist ein absolutes Mückenparadies. Auch die Lofoten bleiben hiervon nicht verschont. Wir können euch daher folgende Helferlein empfehlen:

Angebot Insektenschutz-Spray Insektenschutz-Spray* 5,99 EUR
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Einkaufen

In den größeren Ortschaften Leknes und Svolvær befinden sich mehrere Supermärkte. Auf den Parkplätzen haben wir auch immer eine gute Parklücke für unseren Camper gefunden. In den kleineren Orten gibt es häufig auch eine Möglichkeit zum Einkaufen, allerdings ist die Auswahl dort nicht so groß und die Preise sind auch etwas höher.


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Vor unseren Roadtrips decken wir uns am liebsten mit den Produkten von Greenforce ein. Diese sind nämlich auch ohne Kühlung lange haltbar und schnell zubereitet. Also perfekt für unterwegs mit dem Camper.

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Im nachfolgenden Beitrag haben wir noch ein paar Spartipps für euch zusammengefasst:


Fazit Lofoten mit dem Wohnmobil

Der Hype um die Lofoten ist groß. Für viele Norwegenreisende sind die Lofoten DAS Ziel. Wir waren daher sehr gespannt, ob die Lofoten unseren Erwartungen gerecht werden würden.

Und das wurden sie. Die Lofoten sind, ohne Zweifel, einzigartig. Die vielen kleinen Berge, von denen man die schönsten Ausblicke auf Fjord, Atlantik und die kleinen Fischerdörfer hat, machen die Lofoten zu etwas ganz Besonderem.

Aber wir finden auch, dass Norwegen noch viele weitere, mindestens genauso besondere Orte zu bieten hat. Wer auf der Suche nach Ruhe und Einsamkeit ist, ist auf den Lofoten vielleicht nicht ganz richtig, zumindest nicht dann, wenn man sich die klassischen Ausflugsziele ansehen will.

Wir persönlich fanden es im August nicht zu voll. Wir wussten, was uns erwartet und haben auch immer einen Parkplatz oder Stellplatz für den Camper gefunden. Manchmal hat die Suche zwar etwas länger gedauert, aber das gehört für uns zum Campingurlaub eben auch manchmal dazu.

Wir wünschen euch eine wunderschöne Zeit in Norwegen! Erzählt uns doch gerne, wie die Lofoten euch gefallen haben.


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Unser Spartipp für Norwegen

In Norwegen ist die Landeswährung die norwegische Krone (NOK).

Mit der richtigen Kreditkarte müsst ihr keine Abhebegebühr (seitens Kreditkartenaussteller) und keine Fremdwährungsgebühren zahlen. So lässt sich viel Geld auf Reisen sparen. In Ländern mit anderer Währung erheben die meisten Banken eine sogenannte Fremdwährungsgebühr. Diese wird auf Transaktionen erhoben, die mit einer Fremdwährung getätigt werden.

Beispiel: Ihr bezahlt umgerechnet 1.000 Euro in fremder Währung mit der Kreditkarte eurer Hausbank. Hierauf fallen i.d.R. 2% Fremdwährungsgebühr an. Das macht 20 Euro an Zusatzkosten.

Werbung / Unser Spartipp

Auf unseren Reisen benutzen wir die Mastercard Gold* von der TFBank. Diese Kreditkarte ist komplett kostenlos und erhebt kein Entgelt für Auslandseinsätze. Dadurch haben wir auf unseren Reisen schon eine Menge Geld gespart.

Die Beantragung der Kreditkarte erfolgt in wenigen Schritten und dauert nur zwei Minuten. Weitere Informationen findet ihr auf der offiziellen Webseite*.

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Nützliche Tools für die Reiseplanung

Anbei verlinken wir euch nützliche Seiten, um euren Norwegen Roadtrip zu planen. Bei den Links handelt es sich um Affiliate-Links. Wenn ihr über den Link etwas bucht, erhalten wir eine kleine Provision. Hierdurch könnt ihr uns unterstützen, ohne dass euch extra Kosten entstehen. Der Preis bleibt für euch natürlich der gleiche.


Kostenloses Probeabo

Unsere E-Book-Empfehlung: „Das Reisebuch Skandinavien. Die schönsten Ziele entdecken„. Auf der BookBeat-App kannst du dir ganz unkompliziert das E-Book herunterladen. Mit unserem Aktionscode „60tgratis“ kannst du BookBeat zwei Monate lang kostenlos testen.


Weitere Beiträge

Unter der Rubrik „Norwegen“ findet ihr weitere Beiträge über unsere Norwegen-Reisen. Eine kleine Auswahl verlinken wir euch hier:

Senja mit dem Camper – Norwegen Roadtrip

Während unseres Roadtrips durch Norwegen sind wir eine Woche lang mit unserem Camper über die Insel Senja gereist. In unserem …

Varanger Roadtrip – Naturparadies im Nord-Osten Norwegens

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Norwegen und Schweden Roadtrip 2022

Norwegen & Schweden – Roadtrip mit dem Camper

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Vesterålen Roadtrip mit dem Camper

Während unseres Roadtrips durch Norwegen sind wir eine Woche lang mit unserem Camper über die Vesterålen gereist. Die Vesterålen sind eine Inselgruppe vor der Küste Norwegens. Diese liegt ca. 300 Kilometer nördlich des Polarkreises und befindet sich zwischen den Lofoten-Inseln und der Insel Senja.

Die Vesterålen bieten eine unglaublich abwechslungsreiche Landschaft. Von weißen Sandstränden, bis zu schroffen Gebirgsformationen, Fjorden, Schären, Seen und Mooren ist hier alles dabei.

In diesem Blogbeitrag berichten wir euch von unserem Roadtrip, stellen euch unsere schönsten Ausflugsziele vor und erzählen euch von unseren Erfahrungen mit dem Wohnmobil auf den Vesterålen.

Zur besseren Übersicht haben wir für euch ein Inhaltsverzeichnis mit Sprungmarken erstellt:


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Anreise auf die Vesterålen

Von Senja auf die Vesterålen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um auf die Vesterålen zu gelangen. Kommt ihr wie wir aus Richtung Tromsø und wollt vorher die Insel Senja besuchen, dann empfiehlt sich die Fährverbindung Gryllefjord nach Andenes zu nehmen. Informationen über die Abfahrtzeiten könnt ihr auf der norwegischen Verkehrsapp „Reis“ finden oder auf der Webseite des norwegischen Verkehrswesens: Fahrzeiten Gryllefjord – Andenes (auf das Fähren-Symbol klicken).

Da die Fähre in den Sommermonaten nur drei Mal täglich fährt, solltet ihr euch auf eine sehr lange Wartezeit einstellen. Wir haben abends gegen 21 Uhr den Fährhafen in Gryllefjord angefahren, um am nächsten Morgen die erste Fähre um 11 Uhr zu nehmen. Bereits um 21 Uhr waren alle sechs Wartespuren belegt und auf der Straße hat sich bereits eine Schlange gebildet. Es war somit bereits klar, dass wir es auf die 11 Uhr Fähre nicht mehr packen würden. Wir haben es nach einer langen Wartezeit auf die 15 Uhr Fähre geschafft.

Insel Senja

Bevor wir auf die Vesterålen gefahren sind, haben wir eine Woche auf der Insel Senja verbracht. Unseren Roadtrip-Bericht findet ihr hier: Senja mit dem Camper – Norwegen Roadtrip.


Von den Lofoten auf die Vesterålen

Kommt ihr aus Richtung Süden und seid zunächst über die Inselgruppe Lofoten gereist, dann ist die Fährverbindung Fiskebøl nach Melbu die schnellste Möglichkeit, um auf die Vesterålen zu gelangen. Die Fährverbindung besteht das ganze Jahr über und die Fähre fährt ca. alle zwei Stunden.

Die Abfahrtzeiten findet ihr hier:  Fiskebøl – Melbu (auf das Fähren-Symbol klicken).


Von Schweden auf die Vesterålen

Kommt ihr aus Richtung Schweden (Abisko) oder ihr wollt eine Fährfahrt vermeiden. Dann gelangt ihr über die Tjeldsund Brücke (Koordinaten auf Google Maps) auf die erste Insel der Vesterålen.


Norwegen mit dem Mietwagen

Startet euer Norwegen-Roadtrip in Tromsø und ihr wollt die Vesterålen mit dem Mietwagen erkunden? Dann schaut doch mal im Mietwagen-Vergleich vorbei und sichert euch das beste Angebot.

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Nortrip – Stellplatzführer

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Wanderungen auf den Vesterålen

Wir haben zwei tolle Wanderungen auf den Vesterålen gemacht. Diese möchten wir euch gerne vorstellen.

Wanderung auf den Måtind

Auf der Vesterålen-Insel Andøya sind wir auf den Måtind gewandert. Dieser ist zweifellos einer der beeindruckendsten Gipfel der Region. Die Wanderung beträgt hin- und zurück ca. 7,7 Kilometer. Insgesamt sind 490 Höhenmeter zurückzulegen.

Hier gelangt ihr zum vollständigen Wanderbericht inklusive einer Wanderkarte:

Vesterålen: Wanderung auf den Måtind

Die Wanderung auf den Måtind zählt zu den beliebtesten Wanderungen auf den Vesterålen. Der Måtind befindet sich auf der Insel …


Dronningruta – Wanderung auf dem Königinnenweg

Eine weitere schöne Wanderung haben wir auf der Insel Langøya gemacht. Dort sind wir auf der Dronningruta von Stø nach Nyksund die Küste entlang gewandert. Dronningruta wird der Wanderweg genannt, da sich 1994 die norwegische Königin (norwegisch: Dronning) für diese Route begeistert haben soll.

Vesterålen: Wanderung auf der Dronningruta

In unserem Blogbeitrag berichten wir euch von unserer Wanderung auf der Dronningruta auf den Vesterålen. Unsere Wanderung führte uns von …


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Tierbeobachtung – Wale, Elche & Papageientaucher

Tierliebhaber kommen in den Vesterålen voll auf ihre Kosten. Die Gewässer rund um die Inseln sind reich an Meereslebewesen, darunter Walen, Orcas und Delfinen. Aber auch Seevögel wie der Papageientaucher und Elche gibt es hier jede Menge zu sehen.

Wal-Safari

Wir empfehlen euch einen Zwischenstopp in Andenes einzuplanen und an einer Walbeobachtungstour teilzunehmen. Diese majestätischen Tiere hautnah zu erleben, war einer der Höhepunkte unseres Roadtrips.

In Andenes gibt es mehrere Tourenanbieter, wir entschieden uns für eine Wal-Safari mit Whale2Sea. Diese bieten verantwortungsbewusste Wal- und Vogelbeobachtungstouren mit kleinen Gruppen auf RIB-Booten an. Die Touren sind auf 1,5 bis 2,5 Stunden angesetzt.

Whale2Sea nutzt normalerweise drei Strategien, um Wale ausfindig zu machen: Sie nutzen den Leuchtturm, Hydrophone und kommunizieren mit anderen Booten. Die Wahrscheinlichkeit einem Wal zu begegnen ist in den Gewässern vor Andenes wirklich hoch.

Wir hatten das große Glück und konnten für ca. 13 Minuten einen Pottwal beim Luft holen beobachten. Pottwale sind die größten Zahnwale der Welt. Sie haben eine durchschnittliche Länge von 14 Meter und ein Durchschnittsgewicht von 45 Tonnen. Diese Begegnung werden wir so schnell nicht vergessen!

Mehr Informationen findet ihr auf der Webseite des Tourenanbieters: www.whale2sea.no.

Die Wal-Safaris starten im Sommer (Mai bis September) in Andenes und in den Wintermonaten in Svolvær.

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Mit etwas Glück kann man aber auch von der Küste aus Wale beobachten. Hierfür solltet ihr am besten immer ein Fernglas griffbereit haben.

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Elch-Safari

Wie in den meisten Regionen Norwegens kann man auch auf den Inseln der Vesterålen mit etwas Glück Elche sehen. Die meisten Elche haben wir am Abend vom Auto aus gesichtet.

Wer nichts dem Zufall überlassen möchte, dem können wir eine geführte Elch-Safari (z.B. bei Vesterålen-Tours) empfehlen. Die Guides wissen, wo sich die Elche häufig aufhalten und können gleichzeitig für eure, aber auch für die Sicherheit der Tiere garantieren.

Im nachfolgenden Beitrag haben wir einige Tipps zur Elchbeobachtung für euch zusammengeschrieben:

Elche in Norwegen: Unsere Beobachtungstipps

Der Elch ist in Norwegen ein weit verbreitetes Tier. Wir geben euch nützliche Tipps, um Elche in freier Wildbahn zu …


Puffin-Safari

Eine der faszinierendsten Arten, die die norwegische Küste bewohnt, ist der Papageitaucher, auch bekannt als Puffin. Der Papageientaucher lebt die meiste Zeit auf offener See. Während der Brutzeit im Frühling und Sommer sucht er jedoch die Küstengebiete auf, um seine Jungen auf den Klippen groß zu ziehen. Im Vesterålen-Archipel sind uns zwei Brutkolonien bekannt. Der Vogelinsel Bleiksoya und die Insel Anda.

Die Insel Bleiksøya liegt nur wenige Meter entfernt vor der Ortschaft Bleik auf der Insel Andoya. Ca. 80.000 Paare Papageientaucher brüten hier jedes Jahr. Während der Brutzeit darf die Insel zum Schutz der Vögel nicht betreten werden. Es gibt jedoch Anbieter, die mit dem Boot, direkt vor die Insel fahren und so ermöglichen die Tiere vom Wasser aus zu fotografieren. Weitere Informationen findet ihr hier: https://linasreisen.com/puffin-safari-in-bleik/.

Zur Insel Anda gelangt man von Nyksund aus. Von dort startet zwei Mal täglich eine Bootstour. Auf der Tour kommt man auch an einem Riff vorbei, an dem sich im Sommer Seehunde aufhalten.
Weitere Informationen über den Tourenanbieter findet ihr hier: www.seasafarioksnes.no/bird-and-seal-watching.


Weitere Ausflugsziele auf den Vesterålen

Leuchtturm Andenes (Koordinaten auf Google Maps): Wenn ihr in Andenes unterwegs seid, solltet ihr euch einen Spaziergang zum Leuchturm nicht entgehen lassen. Hinter dem Leuchtturm im Hafen, haben wir unseren allerersten Otter schwimmen sehen. Von hier kann man mit etwas Glück auch Papageientaucher über das Meer fliegen sehen.

Andøya Space – Spaceship Aurora (Koordinaten auf Google Maps): Im Besucherzentrum der Raumstation auf Andøya kann man an einer virtuellen Weltraummission teilnehmen und viel über die Erforschung des Weltraums und die Entstehung von Polarlichtern erfahren.

Landschaftsroute Andøya: Hierbei handelt es sich um einen ausgewählten Straßenabschnitt, der auf der Insel Andøya von Andenes bis nach Bjørnskinn an Senjas Küste entlang führt. Entlang des Straßenabschnitts gibt es verschiedene Aussichtspunkte, an welchen sich ein Zwischenstopp anbietet.

Kleivodden Rastplatz (Koordinaten auf Google Maps): Von hier hat man einen schönen Blick aufs Meer und die goldene Mitternachtssonne.

Bukkekjerka Rastplatz (Koordinaten auf Google Maps): An diesem Rastplatz befindet sich das bekannte Toiletten-Häuschen mit Panoramablick.

Hurtigruten Museum (Koordinaten auf Google Maps): Das Museum präsentiert die umfassende Geschichte der Hurtigruten, einer Flotte von Postschiffen, die die norwegische Küste entlang fahren. Die Ausstellung erzählt von der Entstehung der Hurtigruten im 19. Jahrhundert bis zu ihrer heutigen Bedeutung als wichtige Verbindung für Passagiere, Fracht und Post.


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Campingplätze auf den Vesterålen

Wir haben auf den Vesterålen mit unserem Camper überwiegend frei gestanden. Während der Hauptsaison kann es auf der Insel Andøya um die Orte Bleik und Andenes etwas voller werden. Wenn ihr keinen freien Stellplatz findet, empfehlen wir euch einen Campingplatz anzufahren.

  • Andenes Camping*: Der kleine Campingplatz liegt direkt am Meer und ist nur wenige Minuten von der Ortschaft Andenes entfernt. In Andenes starten die bekannten Wal-Safaris.
  • Mittnatsol Camping Bleik*: Ein weiterer schöner Campingplatz auf der Insel Andøya befindet sich bei Bleik. Von Bleik aus starten Bootstouren zur Puffin-Insel Bleiksøya und von hier beginnt ein Wanderweg auf den Berg Måtind.
  • Stave Camping*: Auch der Campingplatz bei Stave liegt am Meer. Mit etwas Glück könnt ihr auch von dort aus Wale im Meer beobachten.
  • Oppmyre Camping*: Auf der Insel Langøya befindet sich ebenfalls ein sehr schöner Campingplatz. Von hier hat man einen tollen Blick auf den Fjord und die Berge.

Über die Seite camping.info* ist es möglich Campingplätze im Voraus zu buchen bzw. zu reservieren.

In unserem Beitrag: „Freistehen mit dem Camper in Norwegen“ fassen wir kurz zusammen, was Freistehen eigentlich bedeutet, wo man freistehen kann und was das Ganze mit dem Jedermannsrecht zu tun hat.


Fazit Vesterålen Roadtrip mit dem Camper

Die Vesterålen haben uns so gut gefallen, dass wir während unserer Norwegen-Reise gleich zweimal dort waren. Das erste Mal Mitte Juli und das zweite Mal Ende August. Während wir Mitte Juli noch in der Mitternachtssonne wandern waren, konnten wir Ende August bereits die ersten Polarlichter bestaunen.

Die Inselgruppe ist uns besonders wegen der vielen beeindruckenden Tierbegegnungen als ein Highlight unseres Norwegen-Roadtrips in Erinnerung geblieben. Wir haben nicht damit gerechnet, so vielen Elchen auf einmal zu begegnen. Und auch die Wal-Sichtung war ein unvergessliches Erlebnis.

Ein Vesterålen Roadtrip mit dem Camper oder Wohnmobil ist kein Problem. Die Infrastruktur ist in Ordnung und es gibt ausreichend Campingplätze. Auch zum „Freistehen“ finden sich einige schöne Plätze. Allerdings möchten wir hier nochmal darum bitten, keinen Müll zurückzulassen, auf die Einheimischen Rücksicht zu nehmen und Campingstühle nicht provokant aufzustellen.

Einzig und allein die Wartezeit auf die Fähre von der Insel Senja auf die Vesterålen hätten wir uns gerne gespart. Dafür wurden wir auf der Fährfahrt mit unseren ersten Papageientaucher-Sichtungen entschädigt.

Wenn ihr in Nord-Norwegen unterwegs seid, solltet ihr die Vesterålen nicht auslassen. Wir können euch einen Besuch von Herzen empfehlen.

Habt ihr noch Fragen? Dann schreibt uns gerne eine E-Mail oder auf Instagram @linas_reisen.


Reiseplanung

Anbei verlinken wir euch nützliche Seiten, um euren Norwegen Roadtrip zu planen. Bei den Links handelt es sich um Affiliate-Links. Wenn ihr über den Link etwas bucht, erhalten wir eine kleine Provision. Hierdurch könnt ihr uns unterstützen, ohne dass euch extra Kosten entstehen. Der Preis bleibt für euch natürlich der gleiche.


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In Norwegen ist die Landeswährung die norwegische Krone (NOK).

Mit der richtigen Kreditkarte müsst ihr keine Abhebegebühr (seitens Kreditkartenaussteller) und keine Fremdwährungsgebühren zahlen. So lässt sich viel Geld auf Reisen sparen. In Ländern mit anderer Währung erheben die meisten Banken eine sogenannte Fremdwährungsgebühr. Diese wird auf Transaktionen erhoben, die mit einer Fremdwährung getätigt werden.

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Weitere Beiträge

Unter der Rubrik „Norwegen“ findet ihr weitere Beiträge über unsere Norwegen-Reisen. Eine kleine Auswahl verlinken wir euch hier:

Senja mit dem Camper – Norwegen Roadtrip

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Lyngen Alpen – Die schönsten Wanderungen

Wir zeigen euch die schönsten Wanderungen für euren nächsten Roadtrip in die Lyngen Alpen in Nord-Norwegen …
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Geschenkideen für Camper: kreative Geschenke für Wohnmobilisten

Du suchst nach der perfekten Geschenkidee für einen begnadeten Camper und Wohnmobilliebhaber, bist dir aber noch unschlüssig über das richtige Geschenk?

Kein Problem, wir stellen euch reichlich Geschenkideen vor, die perfekt für reiselustige WoMo-Fahrer sind. Da wir selbst Camper sind, können wir aus eigener Erfahrung sagen, welche Geschenke gut ankommen und sogar sehr nützlich sein können.

Viel Spaß beim Stöbern!

Um euch einen besseren Überblick über die vielen verschiedenen Geschenkideen für Camper zu geben, haben wir die Geschenke in sinnvolle Kategorien unterteilt.


Personalisierte Geschenke

Du willst nicht nur irgendein 0815-Geschenk kaufen? Mit personalisierten Geschenken hebst du dein Geschenk besonders hervor und machst es somit einzigartig.

Die schönsten personalisierten Geschenke für Camper findest du übrigens bei Etsy*. Über Frühstücksbretter mit individueller Gravur* bis hin zur Fußmatte mit Wunschtext* ist hier vieles dabei. Eine große Auswahl mit vielen originellen Geschenken erwartet euch hier.


Eine weitere Auswahl an personalisierten Geschenkideen für Camper zeigen wir euch hier:


Geschenke unter 10 €

Es muss nicht immer etwas Teures sein. Auch für kleines Geld kann man dem Gegenüber eine große Freude machen. Wir zeigen euch einige coole Geschenke für Camper, die nicht viel kosten.


Nützliche Geschenke

Das Geschenk soll nicht nur kurzfristig Freude bereiten, sondern sich auch als nützlich im Camping-Alltag erweisen? Kein Problem – Mit den folgenden Gadgets macht ihr dem beschenkten Camper eine riesengroße Freude.


Lustige Geschenke

Wie wäre es mit einem witzigen Geschenk?

Mit diesen Geschenken verschenkst du auch Spaß!


Geldgeschenke

Ihr wollt etwas Geld verschenken und dabei noch eine persönliche Note setzen? Dann zeigen wir euch hier schöne Ideen, wie man dem Gegenüber Geld schenken kann.

Eine gute Alternative zum Geldgeschenk ist ein Gutschein für ein passendes Geschäft. Wir empfehlen hier ganz klar einen Gutschein von Camping Wagner*. Bei Camping Wagner findet wirklich jeder Camper etwas Nützliches für sich.

Der Gutschein bei Camping Wagner wird entweder per Post oder E-Mail versandt. Bestellen kann man den Gutschein ganz einfach online.



Geschenksets

Sehr gut verschenken lassen sich auch Geschenksets.

Wir haben euch eine Auswahl an Geschenksets zusammengestellt, die sicherlich interessant sind.


Gutscheine

Du kannst dich nicht richtig für ein Geschenk entscheiden? Dann lass dem Beschenkten doch einfach eine Auswahl da, indem du ihm einen Gutschein bei einem interessanten Shop schenkst.

Wir zeigen euch, welche Gutscheine bei Campern sehr gut ankommen.

Camping Wagner

Wie wäre es mit einem Gutschein bei Europas größtem Versandhändler für Campingzubehör? Bei Camping Wagner* findet wirklich jeder Camper etwas.


cewe – Gutschein für Fotobücher, Wandbilder und mehr

Verschenke Erinnerungen! Mit einem Gutschein bei cewe* hat der Beschenkte viele Möglichkeiten zum Einlösen.

Neben klassischen Fotobüchern und Wandbildern kann man hier auch Handyhüllen selbstständig gestalten.


Etsy

Bei Etsy * findet man einzigartige und kreative Produkte. Von schöner Camper-Deko bis hin zu nützlichen Gadgets ist alles dabei.


Wir hoffen, dass wir euch einige nützliche Geschenkideen für Camper mitgeben konnten. Ob zum Geburtstag, zu Weihnachten, zur Hochzeit oder einfach nur so, wir sind uns sicher, dass ihr euren Camper-Freunden mit eurem Geschenk eine große Freude bereitet.


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Sommarøy – Inselparadies in Nord-Norwegen

Sommarøy ist ein kleines Dorf im Norden von Norwegen, welches die Insel Store Sommarøya und einen Teil der Insel Hillesøya umfasst. Mit seiner atemberaubenden Landschaft, den vielen weißen Sandstränden, dem türkisblauen Meer und den idyllischen Fischerhäuschen ist Sommarøy ein Ort, der das Herz eines jeden Reisenden höherschlagen lässt.

Während unseres Roadtrips durch Norwegen haben wir einen Zwischenstopp in Sommarøy eingelegt. Die Ortschaft hat uns direkt verzaubert und wir wollen unsere Eindrücke gerne mit euch teilen.


Anreise auf die Insel Sommarøya

Die kleine Insel Sommarøya ist über eine Brücke zu erreichen. Von der nächstgrößeren Stadt Tromsø aus, gibt es zwei Straßen, die über die Insel Kvaløya nach Sommarøy führen. Die kürzeste Verbindung ist die Rv 862 mit ca. 55 Kilometern. Da auf dieser Strecke im Juli 2023 jedoch einige Baustellen waren, entschieden wir uns über die Rv 858 und den Leirstrandvegen zu fahren.

Habt ihr zuvor die Insel Senja bereist? Dann bietet sich die Fährverbindung Botnhamn nach Brensholmen an. Die Fährfahrt dauert ca. 45 Minuten. Über die Fahrzeiten könnt ihr euch zum Beispiel auf der kostenlosen Verkehrs-App „Reis“ informieren.

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Wir können euch auf jeden Fall empfehlen, während der Hauptsaison zwei bis drei Stunden vor Abfahrt den Fährhafen aufzusuchen.

Vor der Brücke, die auf die Insel Sommarøya führt, befindet sich ein Parkplatz (Koordinaten auf Google Maps). Hier lohnt sich ein kurzer Zwischenstopp, um einen Blick auf die tolle Landschaft zu werfen.


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Aktivitäten rund um Sommarøy

Wie wäre es an den schönen Fischerhäuschen vorbeizuschlendern, auf einen Aussichtspunkt zu wandern, mit dem Kajak die kleinen Schäreninseln zu umrunden oder einfach nur am weißen Sandstrand zu liegen? Sommarøy ist wirklich nicht besonders groß, doch die kleine Ortschaft hat reichlich zu bieten.

Wandern

Auf der Insel Hillesøya befindet sich der Hügel Nordkollen, von welchem man einen genialen Ausblick auf Sommarøy, die weißen Sandstrände und die Schäreninseln hat. Mit der Wanderung könnt ihr von einem der Campingplätze aus starten, oder wie wir von einem kostenpflichtigen Wanderparkplatz (Koordinaten auf Google Maps).

Es gibt mehrere Wege, die auf den Hügel hinaufführen. Wir entschieden uns von Westen aus auf den Hügel hinauf zu wandern. Von dort hat man den besten Ausblick auf die vielen kleinen Schäreninseln. Der Weg führte uns zunächst durchs Dorf, vorbei an schönen Fischerhütten.

Kurz vor dem Campingplatz folgten wir dem Wanderschild und bogen rechts ab.

Der Aufstieg ist an manchen Passagen etwas steinig und steil, mit den angebrachten Drahtseilen aber leicht zu bewältigen.

Für den Abstieg nahmen wir den Weg, der auf Höhe des Parkplatzes liegt, dieser ist durchgehend sehr steil, aber auch hier gibt es unterstützende Drahtseile.

Unsere Wanderung findet ihr auch auf komoot.de:


Kajak fahren

Die weißen Sandstrände laden definitiv dazu ein, es sich am Strand gemütlich zu machen. Wer mutig ist, dem gelingt vielleicht auch ein Sprung ins eiskalte Wasser.

Das Wasser ist an den meisten Stellen sehr flach, glasklar und leuchtet türkisblau, der perfekte Ort zum Kajak oder SUP fahren.

Hier gelangst du zum Amazon Bestseller unter den aufblasbaren Stand Up Paddle Boards:

Von Tromsø aus werden geführte Kajak-Touren angeboten:


Campingplätze in Sommarøy

In Sommarøy gibt es zwei Campingplätze.

Der Campingplatz Sommaroy Camping & Marina (Koordinaten auf Google Maps) befindet am Ende der Insel Store Sommarøy, kurz vor der Brücke auf die Insel Hillesøya. Der Campingplatz hat Zugang zu einem kleinen Strand und verfügt über sanitäre Einrichtungen. Es gibt die Möglichkeit zu duschen, Wäsche zu waschen und Grauwasser zu entsorgen, sowie Frischwasser zu befüllen. Bezahlt wird an einem Automaten.

Auf der Insel gibt es ebenfalls einen Wohnmobil-Stellplatz (Koordinaten auf Google Maps). Der Platz verfügt lediglich über eine Trinkwasserversorgung und eine Trockentoilette. Duschen und die Entsorgung von Grau- und Schwarzwasser sind hier nicht möglich, dafür ist die Lage und die Aussicht auf das Meer, die Schäreninseln und den weißen Strand einfach traumhaft.


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Weitere Beiträge

Unter der Rubrik „Norwegen“ findet ihr weitere Beiträge über unsere Norwegen-Reisen. Eine kleine Auswahl verlinken wir euch hier:

Schweden & Norwegen FAQ: Anreise, Einreise, Internet & Tipps

Antworten auf häufige Fragen zur Reise nach Schweden & Norwegen: Einreise, Internet, Maut, Fähren, Camper, Hund & Mücken – mit …

Nordnorwegen Rundreise mit dem Wohnmobil

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Freistehen mit dem Camper in Norwegen: Tipps und Erfahrungen

Tipps und Ratschläge für das Freistehen mit dem Camper in Norwegen. Erfahre mehr über das Jedermannsrecht, auch bekannt als „Wildcampen“ …


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Lyngen Alpen – Die schönsten Wanderungen

Die Lyngen Alpen sind eine spektakuläre Gebirgskette im Norden von Norwegen. Sie bieten eine unvergleichliche Kombination aus hohen Gipfeln, tiefblauen Gletscherseen und glitzernden Fjorden.

Während unseres Roadtrips durch Norwegen, haben wir einige Tage auf der Lyngen-Halbinsel „Lyngenhalvøya“ verbracht und wunderschöne Wanderungen unternommen. In diesem Blogbeitrag stellen wir euch unsere schönsten Wanderungen vor.

Zur besseren Übersicht haben wir für euch ein Inhaltsverzeichnis mit Sprungmarken erstellt:


Anreise auf die Lyngen-Halbinsel

Es gibt mehrere Möglichkeiten auf die Lyngen-Halbinsel zu gelangen. Da wir über Finnland nach Nord-Norwegen angereist sind und somit aus Richtung Nordkap kamen, haben wir die Fähre von Olderdalen nach Lyngseidet genommen.

Kommt ihr aus Richtung der ca. 55 Kilometer entfernten Stadt Tromsø, gelangt ihr am schnellsten über die Fähren-Verbindung Breidvik nach Svensby auf die Lyngen-Halbinsel.

Informationen über die Fahrzeiten der Fähren findet ihr z.B. auf der kostenlosen norwegischen Verkehrs-App „Reis“.

Eine Anreise über den Landweg ist ebenfalls möglich, indem man der E6 bis nach Oteren folgt und dann auf die Rv 868 abbiegt. Über diese Strecke haben wir die Lyngen-Alpen verlassen, da sie unserem letzten Ausflugsziel am nächsten lag.


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Die schönsten Wanderungen in den Lyngen Alpen

Die Wanderungen in den Lyngen Alpen waren bisher die schönsten Wanderungen, die wir in Norwegen gemacht haben. Die Landschaft auf der Lyngen-Halbinsel ist einfach durchweg atemberaubend und jedes unserer Wanderziele stellt einen einzigartigen Ort dar.

Wanderung zum Rottenvikfossen & Rottenvikvatnet

Unsere erste Wanderung auf der Lyngen-Halbinsel führte uns zum Rottenvikfossen, einem malerischen Wasserfall und anschließend zum Rottenvikvatnet, einem glasklaren Gletschersee.

Ausgangspunkt der Wanderung ist ein kleiner Wanderparkplatz (Koordinaten auf Google Maps), der ca. 15 Minuten von Lyngseidet entfernt liegt.

Der Streckenabschnitt kurz vor dem Parkplatz ist nur einspurig. Wir hatten zum Glück keinen Gegenverkehr.

Falls der Parkplatz voll sein sollte, befindet sich kurz hinter der Brücke noch eine weitere Parkmöglichkeit.

Bitte nutzt den Parkplatz nicht als Schlafplatz, sondern wirklich nur als Ausgangspunkt für eure Wanderung.

Um zum Rottenvikfossen zu gelangen, legten wir eine Strecke von 1,6 Kilometern einfacher Entfernung zurück. Der Weg war recht kurz und auch einfach zu wandern.

Am Wasserfall angekommen erwartete uns ein wunderschönes Motiv. Die Schäfchen platzierten sich perfekt vor dem Rottenvikfossen.

Danach wanderten wir noch zum Rottenvikvatnet weiter.

Ca. drei Kilometer und 400 Höhenmeter galt es über einen steilen Anstieg bis zum Gletschersee zurückzulegen.

Die anstrengende Wanderung nach oben, belohnte uns mit einem tollen Ausblick auf den Gletschersee und der dahinter liegenden Bergwelt.

Einen ausführlichen Wanderbericht mit allen Eckdaten zur Wanderung und einer Wanderkarte findet ihr hier:


Lyngseidet: Geführte Whisky-Tour

Nicht weit entfernt befindet sich die Arctic Destillerie, die nördlichste Whiskey-Brennerei der Welt. Auf der geführten Tour durch die Destellerie erfährt man wie man am Polarkreis hochwertigen Alkohol herstellt. Tolle Aussichten, lokale Kostproben und interessante Fakten sind garantiert!

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Wanderung zum Blåvatnet

Die Wanderung zum Blåvatnet, auf norwegisch auch Blåisvatnet genannt, war unsere zweite Wanderung in den Lyngen Alpen.

Der See, mit seiner strahlend blauen Farbe, ist inzwischen zu einem richtigen Besucher-Highlight in den Lyngen Alpen geworden. Die blaue Farbe des Wassers beruht auf dem hohen Gehalt an Schlickpartikeln im Schmelzwasser des Lenangsbreen-Gletschers.

Da es Ende Juni in Nord-Norwegen aufgrund der Mitternachtssonne nicht dunkel wird, entschieden wir uns für eine nächtliche Wanderung an den See. Trotz bewölkten Himmels, war die Wanderung eine wunderschöne und unvergessliche Erfahrung für uns.

Ausgangspunkt unserer Wanderung war ein kostenpflichtiger Wanderparkplatz (Koordinaten auf Google Maps). Dieser liegt ca. 16 Kilometer von Svensby entfernt.

Um zum Blåvatnet zu gelangen, folgten wir vom Wanderparkplatz aus den roten Markierungen. Für hin und zurück legten wir eine Strecke von 8 Kilometern und etwa 190 Höhenmeter zurück.

Der größte Teil des Weges führte über ein steiniges Terrain und immer wieder durch flache Bachläufe. Das letzte Stück vor dem Gletschersee mussten wir über einige größere Steine „klettern“:

Der Wanderweg sollte auf keinen Fall unterschätzt werden! Eine gute Trittsicherheit und festes Schuhwerk sind hier unerlässlich.

An sonnigen Nachmittagen soll das Blau des Wasser am stärksten leuchten. Hier bietet sich auch ein Sprung in den eiskalten Gletschersee an.

Einen ausführlichen Wanderbericht mit allen Eckdaten zur Wanderung und einer Wanderkarte findet ihr hier:


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Wanderung zum Steindalsbreen Gletscher

Ein weiteres Highlight unseres Roadtrips durch die Lyngen Alpen war die Wanderung zum Steindalsbreen Gletscher.

Auch hier entschieden wir uns wieder für eine nächtliche Wanderung im Licht der Mitternachtssonne.

Ausgangspunkt der Wanderung ist ein kostenloser Wanderparkplatz (Koordinaten auf Google Maps). Der Parkplatz liegt ca. 17 Kilometer von Oteren entfernt.

Für die Wanderung zum Gletscher und zurück, legten wir eine Strecke von 12,5 Kilometern und 440 Höhenmetern zurück.

Die Wanderstrecke war sehr abwechslungsreich, während es zunächst bergauf durch ein Waldstück ging, war es im Steindalen-Tal eher flach. Der letzte Teil der Wanderung wurde dann nochmal steil und eher steinig.

Am Gletscher angekommen, bot sich uns ein genialer Ausblick. Im Vordergrund ein spiegelglatter See, dahinter der weiß-blaue Gletscher, der zwischen zwei hohen Bergen liegt.

Einen ausführlichen Wanderbericht mit allen Eckdaten zur Wanderung und einer Wanderkarte findet ihr hier:


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Wanderung auf den Barheia

Eine leichte Wanderung, die wir tagsüber zwischen unseren beiden Mitternachtswanderungen unternommen haben, war die Wanderung auf den kleinen Berg Barheia.

Ausgangspunkt unserer Wanderung war ein Wanderparkplatz in der Ortschaft Svensby (Koordinaten auf Google Maps).

Neben dem Wanderparkplatz befindet sich ein Campingplatz, auf welchem man sich auch alternativ einmieten kann.

Die Wanderung führte uns hin und zurück ca. 8 Kilometer durch leicht hügeliges Gelände.

Oben angekommen hatten wir einen tollen Ausblick auf den Ullsfjord und die hohen Berge der Lyngen Alpen.

Einen ausführlichen Wanderbericht mit allen Eckdaten zur Wanderung und einer Wanderkarte findet ihr hier:


Unser Spartipp für Norwegen

Denkt daran, dass Norwegen mit der Norwegischen Krone (NOK) seine eigene Währung hat

Mit der richtigen Kreditkarte müsst ihr keine Abhebegebühr (seitens Kreditkartenaussteller) und keine Fremdwährungsgebühren zahlen. So lässt sich viel Geld auf Reisen sparen. In Ländern mit anderer Währung erheben die meisten Banken eine sogenannte Fremdwährungsgebühr. Diese wird auf Transaktionen erhoben, die mit einer Fremdwährung getätigt werden.

Beispiel: Ihr bezahlt umgerechnet 1.000 Euro in fremder Währung mit der Kreditkarte eurer Hausbank. Hierauf fallen i.d.R. 2% Fremdwährungsgebühr an. Das macht 20 Euro an Zusatzkosten.

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Auf unseren Reisen benutzen wir die Mastercard Gold* von der TFBank. Diese Kreditkarte ist komplett kostenlos und erhebt kein Entgelt für Auslandseinsätze. Dadurch haben wir auf unseren Reisen schon eine Menge Geld gespart.

Die Beantragung der Kreditkarte erfolgt in wenigen Schritten und dauert nur zwei Minuten. Weitere Informationen findet ihr auf der offiziellen Webseite*.

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Unsere Reisetipps für Camper

Ihr reist mit dem Camper oder Wohnmobil auf die Lyngen-Halbinsel? Hier haben wir einige Tipps für euch:

Wildcampen und Campingplätze

Auf der Lyngen-Halbinsel ist das Freistehen mit dem Camper wie überall in Norwegen grundsätzlich erlaubt bzw. es wird geduldet, solange bestimmte Regeln eingehalten werden.

Im folgenden Beitrag fassen wir kurz zusammen was Freistehen eigentlich bedeutet, wo man freistehen kann und was das Ganze mit dem Jedermannsrecht zutun hat.

Wir haben überwiegend auf Wanderparkplätzen übernachtet und hatten Ende Juni kein Problem einen freien Platz zu finden.


Ver- und Entsorgung

Außerhalb von Campingplätzen gibt es nur sehr wenige Möglichkeiten Frischwasser aufzufüllen und Grau- und Schwarzwasser zu entsorgen.

In Lyngseidet gibt es eine Tankstelle, an der man für 50 NOK Frischwasser auffüllen und Grau- und Schwarzwasser entsorgen kann (Koordinaten auf Google Maps).

Unterhalb der Lyngen-Halbinsel gibt es an der Cicle K Tankstelle in Nordkjosbotn die Möglichkeit Frischwasser zu tanken (Koordinaten auf Google Maps).

Beim Wasserauffüllen war uns ein „Wasserdieb“ von großem Nutzen. Die meisten Wasserhähne hatten nicht den richtigen Anschluss für unseren Schlauch.

Von großem Vorteil war unsere Trockentrenntoilette, denn so mussten wir uns über die „Schwarzwasser“-Entsorgung keine Gedanken machen.

Unsere Chemietoilette haben wir durch eine Trockentrenntoilette von Trelino ersetzt. Dadurch ist das autarke Campen für uns sehr viel einfacher geworden.

Über unsere Umrüstung und die Vorteile einer Trockentrenntoilette haben wir einen Blogbeitrag veröffentlicht. Wenn euch das Thema interessiert, dann schaut gerne hier vorbei:

Mit unserem Aktionscode könnt ihr euch bei der Bestellung eurer eigenen Trelino® ein kostenloses Zubehörpaket im Wert von 29,99 € sichern. Dafür beim Bestellvorgang auf www.trelino.com einfach unseren Code „LINASREISEN“ eingeben und das Zubehörpaket gehört euch!


Aufgrund der vielen Feuchtgebiete, gibt es auf der Lyngen-Halbinsel viele Mücken. Wir können euch folgende Ausstattung nahe legen:


Reiseplanung

Anbei verlinken wir euch nützliche Seiten, um euren Norwegen Roadtrip zu planen. Bei den Links handelt es sich um Affiliate-Links. Wenn ihr über den Link etwas bucht, erhalten wir eine kleine Provision. Hierdurch könnt ihr uns unterstützen, ohne dass euch extra Kosten entstehen. Der Preis bleibt für euch natürlich der gleiche.


Weitere Informationen findet ihr hier:


Weitere Beiträge

Unter der Rubrik „Norwegen“ findet ihr weitere Beiträge über unsere Norwegen-Reisen. Eine kleine Auswahl verlinken wir euch hier:

Senja mit dem Camper – Norwegen Roadtrip

Während unseres Roadtrips durch Norwegen sind wir eine Woche lang mit unserem Camper über die Insel Senja gereist. In unserem …

Varanger Roadtrip – Naturparadies im Nord-Osten Norwegens

Ihr plant einen Roadtrip nach Varanger? Wir zeigen euch die schönsten Orte für euren nächsten Roadtrip im äußersten Nordosten Norwegens …
Norwegen und Schweden Roadtrip 2022

Norwegen & Schweden – Roadtrip mit dem Camper

Drei Wochen Norwegen und Schweden mit dem Camper. In unserem Blogbeitrag berichten wir euch von den besonderen und sehenswerten Orten, …

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