Campingtour durch Italien & Frankreich

Im Sommer 2017 sind wir zum ersten Mal mit dem Auto und Zelt unterwegs gewesen. In 2,5 Wochen ging es für uns durch Österreich, Italien, Frankreich, Monaco und die Schweiz. Diese Reise war für uns der Beginn einer großen Leidenschaft: Dem Camping Urlaub. Wir sind an so vielen wunderschönen Orten vorbeigekommen und möchten diese abwechslungsreiche Reise mit euch teilen.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und hoffen euch somit bei eurem Roadtrip inspirieren zu können und euch einige nützliche Tipps mit auf den Weg zu geben.

Damit ihr euch etwas leichter zurecht findet, haben wir ein Inhaltsverzeichnis mit Sprungmarken für euch erstellt:


Damit du auch nichts auf deinem Campingurlaub vergisst, haben wir einen Beitrag über unsere Packliste veröffentlicht:

Packliste für den Campingurlaub

1. Stopp: Innsbruck – Nordkette

Von Deutschland aus startet unsere Reise in Richtung Österreich. Wir fahren durch bis nach Innsbruck und suchen uns einen Campingplatz.

Die erste Nacht im Zelt war ziemlich aufregend. Denn es hat durchgehend geregnet. Die Ohrstöpsel*, die wir dabei hatten, haben sich direkt bezahlt gemacht.

Da wir zum ersten Mal in Innsbruck sind, sehen wir uns die Stadt an und entscheiden spontan mit den Innsbrucker Nordkettenbahn auf den 2.334m hohen Hafelekar zu fahren. Trotz des vielen Nebels bietet sich uns ein atemberaubender Ausblick.


Reiseplanung

Du planst deinen nächsten Trip? Dann benutze gerne unsere Links. Mit jeder Buchung über die untenstehenden Links erhalten wir eine kleine Provision und ihr helft uns somit aktiv diesen Blog weiter auszubauen – es entstehen euch keine Extrakosten! Vielen Dank!


2. Stopp: Monte Grappa

Für uns geht es weiter nach Italien. Vorbei an den Dolomiten steuern wir auf den Monte Grappa zu. Dort wollen wir uns das Sacrario militare del Monte Grappa ansehen. Dabei handelt es sich um ein monumentales Denkmal für die dort im Ersten Weltkrieg Gefallenen.

Ein Parkplatz (Koordinaten auf Google Maps) befindet sich etwas unterhalb des Gipfels. Die Autofahrt nach oben war aufgrund der vielen Serpentinen etwas anspruchsvoller, hat sich jedoch auf jeden Fall gelohnt, denn das Denkmal und auch die Gebirgslandschaft waren sehr beeindruckend!


Hast du dich schon mit dem Thema Reiseapotheke beschäftigt?


3. Stopp: Venedig

Während unser Campingtour durch Italien und Frankreich haben wir einige Tage in Venedig verbracht. Im folgenden Bogbeitag berichten wir von unseren Erfahrungen in der Stadt auf dem Wasser.

Zum Blogbeitrag gelangst du hier:

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Nortrip – Stellplatzführer

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4. Stopp: Sirmione, Gardasee

Sirmione liegt am südlichen Ende des Gardasees auf einer Halbinsel.

Wir haben uns auf dem Campingplatz „Camping Sirmione“ eingerichtet. Der Campingplatz befindet sich direkt am Gardasee und von dort haben wir Zugang zu einem Badestrand. Wir sind überrascht wie warm das Wasser im Gardasee ist. Wir haben ein aufblasbares Boot* dabei und verbringen den Tag auf dem Wasser.

Am Abend machen wir uns zu Fuß auf den Weg nach Sirmione. Eine Busanbindung gibt es auch.

Wir betreten Sirmione durch das Tor einer Burg. Castello di Sirmione ist eine wunderschöne und gut erhaltene Wasserburg. Allein hierfür hat sich der Besuch gelohnt!

Wir besichtigen die Burg und spazieren durch das idyllische Dorf.

Wenn ihr in Sirmione seid, solltet ihr euch unbedingt die Eisdielen ansehen. Eine endlos riesige Auswahl an Eissorten.


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5. Stopp: Mailand

In Mailand haben wir uns kurzfristig ein Hotelzimmer gemietet und unser Auto im hoteleigenen Parkhaus untergestellt.

Im Stadtzentrum haben wir uns den Mailänder Dom angesehen, das Mailänder Schloss Castello Sforzesco und die berühmte Viktor-Emanuel-Passage. Und danach hatten wir ehrlich gesagt genug von Mailand. Großstädte sind einfach nicht unser Ding.


6. Stopp: Riomaggiore

Riomaggiore ist eines der fünf Dörfer der Cinque Terre. In 2018 hatten wir uns ehrlich gesagt, nicht besonders gut mit der Anreise beschäftigt und sind einfach drauf los gefahren. Über La Spezia haben wir Riomaggiore angesteuert. Leider mussten wir feststellen, dass die Parksituation vor Ort sehr bescheiden ist. Wir haben lange gewartet, bis im kleinen Parkhaus ein Platz frei geworden ist. Aufgrund der hohen Parkgebühren war unser Besuch in Riomaggiore eher gehetzt.

Inzwischen wissen wir es besser, denn in 2021 haben wir alle fünf Dörfer besucht. Es empfiehlt sich mit dem Auto oder Camper die größeren Städte La Spezia oder Levanto anzusteuern und von dort aus mit dem Zug die Cinque Terre zu besuchen. Die „Cinque Terre Card“ macht es einem leicht beliebig oft mit dem Zug zwischen den Dörfern hin- und herzufahren.

Hierüber haben wir einen eigenen Blogbeitrag veröffentlicht. Wenn ihr euch für einen Ausflug zu den bunten Fischerdörfern interessiert, dann schaut dort unbedingt vorbei!

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7. Stopp: Portofino

Unseren letzten Tag in Italien verbringen wir in Portofino. Das italienische Fischerdorf liegt an der Riviera und ist bekannt für seine pastellfarbenen Häuser. Nicht nur Touristen zieht es hier her, sondern auch die Super-Yachten legen am Hafen an.

Der längste rote Teppich der Welt endet in Portofino. Über den 8 Kilometer langen Weg kann man vom Castello in Rapallo bis an den Hafen von Portofino spazieren.

Geparkt haben wir in einem teurem und engem Parkhaus. Wer mit dem Camper unterwegs ist, sollte sich am besten bei Rapallo einen Stellplatz suchen.


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8. Stopp: Monaco

Als nächstes geht es für uns in den kleinen Stadtstaat Monaco. Wir spazieren durch die Stadt und betrachten die gehobenen Restaurants und Hotels von außen. Wie werfen einen Blick auf das Casino Monte-Carlo. Da man uns dort wahrscheinlich nicht reinlässt, gehen wir ins Casino Café de Paris und sind beeindruckt von den vielen Spielautomaten.

Monaco kann man sich durchaus mal ansehen, aber wer nicht unbedingt auf Luxus steht und ein Vermögen für etwas zu Essen ausgeben möchte, der kann sich einen Abstecher nach Monaco auch sparen.


9. Stopp: Nizza, Cannes und St. Tropez (Côte d’Azur)

Die französischen Städte Nizza und Cannes besichtigen wir an einem Tag.

Zunächst spazieren wir in Nizza an der Promenade entlang und bestaunen das leuchtend türkisblaue Meer. Wer länger in Nizza verweilen möchte, der sollte einen Strandtag einplanen.

Danach besichtigen wir die Fontaine du Soleil, eine berühmte Bronzestatue des Gottes Apollo.

Nach einem kurzen Zwischenstopp zum Essen geht es weiter nach Cannes. Dort parken wir am Hafen (Koordinaten auf Google Maps). Nicht weit entfernt befindet sich das berühmte Festspiel- und Kongresshaus. Das malerische Cannes gefällt uns gut. Wir spazieren am Strand entlang und danach geht es durch die vielen kleinen Gässchen der Altstadt “Le Suquet”.

Am nächsten Tag geht es für uns erstmal an den Strand. Zwischen Cannes und St. Tropez befinden sich unzählige Bademöglichkeiten.

Das Wetter spielt nicht lange mit und wir entscheiden uns für die Weiterfahrt nach St. Tropez. Wir haben schon viel von St. Tropez gehört, aber eigentlich keine Vorstellung was uns dort erwartet. Wir parken etwas oberhalb in der Stadt und laufen runter zum Hafen. Wir kommen an einigen schönen Häuschen vorbei. Aber letztendlich finden wir St. Tropez nicht sonderlich spektakulär. Unseren Ausflug an die Côte d’Azur bereuen wir zwar nicht, aber nochmal zieht es uns dort nicht hin.


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10. Stopp: Marseille (Calanque de Sugiton)

Einen Tag vor meinem Geburtstag steuern wir Marseille an. Hier haben wir wieder spontan eine Nacht im Hotel gebucht. Als wir in die Großstadt hineinfahren überkommt uns ein mulmiges Gefühl. Wir fahren an vielen demolierten Fahrzeugen vorbei und die Umgebung, in welcher sich unser Hotel befindet, sieht nicht besonders einladend aus.

Das Hotel bietet keine Parkmöglichkeiten und so sind wir gezwungen unser Auto am Straßenrand abzustellen. Wenigstens haben wir es von unserem Hotelfenster aus im Blick. Für uns steht fest, hier wollen wir nicht meinen Geburtstag verbringen. Bestimmt hat Marseille auch sehr schöne Seiten, also lasst euch von uns bitte nicht abschrecken.

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Wie der Zufall es wollte, stießen wir im Internet auf einen Wanderbericht zur traumhaften Bucht Calanque de Sugiton.

Geparkt haben wir in dem kleinen Ort Redon. Zum damaligen Zeitpunkt konnten wir kostenlos vor dem Universitätsgelände Luminy parken.

Von dort sind es nur wenige Meter bis zum Nationalpark Calanques. Am besten informiert ihr euch im Vorfeld eures Ausfluges auf der offiziellen Webseite des Parks, ob eine Waldbrandgefahr besteht. Am Rand des Nationalparks haben zwei Ranger darauf geachtet, dass die Besucher des Parks ausreichend zu Trinken dabei haben und festes Schuhwerk tragen.

Die Wanderung bis zur Bucht beträgt ca. 50 Minuten. Einen Großteil der Strecke läuft man in der prallen Sonne, daher unbedingt gut eincremen!

Bevor es für uns runter an Meer ging, haben wir einen Abstecher zum Aussichtspunkt Belvédère de Sugiton gemacht. Einem Aussichtpunkt von dem man einen wunderbaren Blick auf den Nationalpark hat.


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11. Stopp: Verdonschlucht

Gorges du Verdon – durch die Verdonschlucht fließt ein türkisblauer Fluss. Der bekannte Touristenspot zieht auch uns an.

Wir suchen uns beim Lac de Sainte-Croix (See) einen Campingplatz. Es hat drei Anläufe gebraucht, bis wir einen freien Platz gefunden haben. Aber macht euch keine Sorgen, rund um die Verdonschlucht gibt es unzählige Campingplätze. Wir können euch den Platz Camping Les Ruisses empfehlen.

Allgemein sei hier kurz erwähnt, dass die bekannte Urlaubsregion nicht gerade günstig ist. Also deckt euch am besten vorher mit Lebensmitteln ein.

Wenn ihr schonmal bei der Verdonschlucht seid, dann solltet ihr unbedingt ein Tretboot ausleihen. Trotz der vielen anderen Touristen, war es ein tolles Erlebnis. Was ihr beim Tretboot fahren auf garkeinen Fall unterschätzen solltet, ist die Sonne! Ich habe nach der zwei stündigen Tretbootfahrt einen unschönen Sonnenbrand auf dem Rücken gehabt. Also immer daran denken: Schön eincremen*!

Tipp: Ganz früh am Morgen hat man einen freien Blick auf die Verdonschlucht.


Wolltest du schon immer mit einem SUP* über einen glasklaren See paddeln? Hier findest du den Amazon-Beststeller unter den aufblasbaren Stand Up Paddle Boards:


12. Stopp: Lavendelfelder Valensole

Nicht weit entfernt von der Verdonschlucht befinden sich die berühmten Lavendelfelder von Valensole. Riesige Felder voller lila-leuchtendem Lavendel. Hier begegnen wir vielen Fotografen*innen.


13. Stopp: Annecy

Wie so oft wissen wir nicht, was unser nächstes Ziel ist. Spontan entscheiden wir uns für eine Weiterfahrt nach Annecy. Annecy ist eine idyllische und absolut traumhafte Kleinstadt in Frankreich. Durch Zufall landen wir auf dem Campingplatz Camping Le Panoramic lac d’annecy . Von dort haben wir eine wunderschöne Aufsicht auf den See und das dahinterliegende Bergpanorama.

Beim Auspacken unseres Zeltes, haben wir bemerkt, dass wir einen Reisegefährten dabei hatten – die mit Abstand größte Spinne, die wir je gesehen haben! Eigentlich haben wir keine Angst vor Spinnen, aber den Schock mussten wir erstmal verarbeiten.

Ein neuer Tag: Wir spazieren durch die Stadt, entspannen am See und besuchen die kostenpflichtige Flussschlucht „Gorges du Fier“.


14. Stopp: Lauterbrunnen

Es wird Zeit in Richtung Heimat aufzubrechen. Bei einer Rückreise durch Frankreich erwarten uns hohe Mautgebühren, daher entscheiden wir uns für eine Heimreise durch die Schweiz, denn hier können wir eine Vignette erwerben, welche für ein Jahr gültig ist und uns somit einen späteren Ausflug in die Schweiz ermöglicht.

Wir entscheiden einen letzten Stopp in Lauterbrunnen zu machen, dem Ort mit den 72 Wasserfällen.

Hier können wir euch den Campingplatz Breithorn empfehlen. Von dort kann man in einer halben Stunde gemütlich nach Lauterbrunnen laufen.

Außerdem können wir euch einen Besuch der Trümmelbachfälle empfehlen. Die Trümmelbachfälle sind die größten unterirdischen Wasserfälle Europas.


Unser Spartipp für die Schweiz

Denkt daran, dass die Schweiz mit dem Schweizer Franken ihre eigene Währung hat.

Mit der richtigen Kreditkarte müsst ihr keine Abhebegebühr (seitens Kreditkartenaussteller) und keine Fremdwährungsgebühren zahlen. So lässt sich viel Geld auf Reisen sparen. In Ländern mit anderer Währung erheben die meisten Banken eine sogenannte Fremdwährungsgebühr. Diese wird auf Transaktionen erhoben, die mit einer Fremdwährung getätigt werden.

Beispiel: Ihr bezahlt umgerechnet 1.000 Euro in fremder Währung mit der Kreditkarte eurer Hausbank. Hierauf fallen i.d.R. 2% Fremdwährungsgebühr an. Das macht 20 Euro an Zusatzkosten.

Werbung / Unser Spartipp

Auf unseren Reisen benutzen wir die Mastercard Gold* von der TFBank. Diese Kreditkarte ist komplett kostenlos und erhebt kein Entgelt für Auslandseinsätze. Dadurch haben wir auf unseren Reisen schon eine Menge Geld gespart.

Die Beantragung der Kreditkarte erfolgt in wenigen Schritten und dauert nur zwei Minuten. Weitere Informationen findet ihr auf der offiziellen Webseite*.

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Wir hoffen, dass wir euch mit unserem Reisebericht einige gute Inspirationen für euren anstehenden Urlaub geben konnten und wünschen euch viel Spaß beim Reisen!

Weitere Reiseberichte findet ihr hier!


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Italien-Urlaub: Venedig

Während unserer Campingtour durch Italien und Frankreich haben wir einige Tage in Venedig verbracht. In unserem Blogbeitrag berichten wir von unseren Erfahrungen in der Stadt auf dem Wasser.

Unser Campingplatz

Mit der Wahl unseres Campingplatzes hatten wir richtig Glück. Camping Venezia Village ist ein schöner, moderner Campingplatz und eignet sich hervorragend als Ausgangspunkt für viele touristische Unternehmungen in der Region Venetien.

Ca. fünf Minuten vom Campingplatz entfernt befindet sich eine Bushaltestelle. An der Rezeption des Campingplatzes konnten wir die Bustickets nach Venedig erwerben. Der damalige Preis belief sich auf 1,50 € pro Ticket. Die Busfahrt dauert nur fünf Minuten.

Allerdings waren die Mücken hier richtig fies. Wer empfindlich auf Mückenstiche reagiert, der sollte immer einen Stichheiler* (elektronischer Wärmestift gegen Juckreiz) dabei haben.

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Sehenswürdigkeiten in Venedig

  • Die vermutlich bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Venedig sind die Rialto Brücke und der Markusdom. Den Markusdom haben wir allerdings nur vom Markusplatz aus betrachtet.

  • Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der Markusturm. Dieser ist 98,6 Meter hoch und das höchste Gebäude von Venedig. Ihr werdet ihn nicht übersehen können. Der Markusturm ist gebührenpflichtig und es ist mit längeren Wartezeiten zu rechnen, aber die Fahrt mit dem Lift nach oben lohnt sich für die grandiose Aussicht über Venedig.

  • Einen kostenlosen Ausblick über Venedig genießt man von der Dachterrasse des noblen Kaufhauses T Fondaco Dei Tedeschis. Allerdings wird hier zur Hochsaison darauf geachtet, dass sich nur eine begrenzte Anzahl an Touristen zur selben Zeit auf der Dachterrasse befinden. Gegebenenfalls müsst ihr auch hier mit Wartezeiten rechnen.
Ausblick von der Dachterrasse des Kaufhauses

  • Wenn ihr in Venedig seid, dann schaut unbedingt bei der Liberia Acqua Alta vorbei. Hierbei handelt es sich um eine absolut sehenswerte Buchhandlung. Der Stil der Buchhandlung ist einzigartig. Die Inhaber sind anscheinend sehr kreativ. So wurden z.B. eine Gondel und eine Badewanne als Bücherregal verwendet.

  • Eigentlich wollten wir die kleine Nachbarinsel Burano besuchen. Burano ist bekannt für seine leuchtend bunten Häuser. Allerdings haben wir Burano mit Murano verwechselt. Und sind somit in das falsche Wassertaxi eingestiegen. Aber halb so schlimm, denn Murano ist auch sehr schön. Die Insel ist vor allem bekannt für ihre lange Tradition in der Glaskunst. So gibt es viele Souvenirs zu erwerben und auch ein Besuch im Glasmuseum ist möglich.

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Essen & Trinken

In Venedig gibt es zahlreiche Restaurants & Bars. Hier ist in jeder Preisklasse etwas dabei und man findet garantiert irgendwo einen freien Tisch.

Wir haben einmal in einem Restaurant gegessen und haben die Erfahrung gemacht, dass Brot und Knabberstangen, welche man uns vor dem Essen anbot, abgerechnet wurden.

Auch das Trinkgeld ist bereits mit eingerechnet. Wir haben gehört, dass das „Coperto“ für das Gedeck in Italien anfalle, sobald man sich an einen Tisch setzt und bedient wird. Es sei in Italien verpflichtend. Das feste Trinkgeld steht immer in der Speisekarte.

Die zahlreichen Imbisse bieten Essen to go an. Eine ganz große Empfehlung ist die Pizzeria: Antico Forno. Hier gibt es die leckersten Pizza-Stücke zum Mitnehmen! Auch zu empfehlen Dal Moro’s, hier gibt es Pasta to go! Wenn ihr schonmal in Italien seid, dann solltet ihr euch das kulinarische Angebot nicht entgehen lassen.

Bitte beachtet, dass es in Venedig verboten ist, auf dem Boden zu essen und zu trinken. Man darf nicht an Ufern und Gehwegen, auf Denkmälern, Brücken, Stufen, Brunneneinfassungen und Hochwasserstegen auf dem Boden sitzen oder liegen. Die Strafgebühr bei Zuwiderhandlungen liegt zwischen 100 und 200 Euro.


Lido di Venezia

Südöstlich von Venedig befindet sich der lange Inselstreifen Lido di Venezia. Dieser ist insbesondere für seine schönen Strände bekannt.

Mit dem Wassertaxi gelangt man von Venedig aus auf den Inselstreifen.

Hier verbringen wir einen entspannten Tag und am Abend schauen wir uns Venedig im Dunkeln an. Ein herrlicher Anblick, mit den vielen Lichtern, welche sich auf dem Wasser spiegeln.

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Traumstrand Jesolo

Eine halbe Stunde Autofahrt entfernt von Venedig befindet sich Jesolo. Strand und Meer sind dort einfach traumhaft!

Seid ihr mit dem Auto unterwegs, so könnt ihr euch in Jesolo einen Parkplatz suchen. Alternativ fahren vom Campingplatz auch Busse nach Jesolo. Hier fragt ihr euch am besten durch. Wir mussten z.B. am Flughafen in einen anderen Bus umsteigen.

Bei Jesolo gibt es natürlich auch Campingplätze. Seid ihr länger in der Region unterwegs, dann empfiehlt es sich natürlich eher direkt am Strand nach einem Stellplatz zu suchen.


Weitere Bilder von Venedig:

  • Venedig

Wir hoffen, dass wir euch mit unserem Reisebericht einige gute Inspirationen für euren anstehenden Venedig Urlaub geben konnten und wünschen euch viel Spaß beim Reisen!


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Mit dem Camper auf Elba

Mit dem Camper ging es während unseres Italien-Schweiz-Roadtrips für drei Nächte auf die Insel Elba.

Was ihr bei einem Besuch auf der Insel Elba mit dem Wohnmobil beachten solltet und welche Ausflüge wir unternommen haben, erzählen wir euch in diesem Beitrag.

Insel Elba

Elba ist eine kleine italienische Insel im Thyrrenischen Meer. Die Insel ist von kristallklarem, türkisfarbenem Wasser umgeben und beherbergt eine abwechslungsreiche Landschaft aus Stränden, Hügeln, Wäldern und Bergen.


Wie gelangt man mit dem Camper auf die Insel Elba?

Vom Hafen in Piombino (Festland) aus gelangt man mit der Fähre entweder nach Rio Marina oder Portoferraio. Die Fähre lässt sich am besten über die Webseite von Direct Ferries* buchen. Wir waren im Juni dort und konnten die Fähre sehr kurzfristig buchen. Die Fähre braucht ca. 45 – 60 Minuten pro Fahrt. Bezahlt haben wir für Hin- und Rückfahrt für zwei Personen und einen Camper ca. 160 €.

Am Hafen in Piombino ging es sehr chaotisch zu. Uns wurden von fünf verschiedenen Mitarbeitern fünf verschiedene Abfahrtorte genannt. Wir waren sehr froh, als wir endlich in der richtigen Warteschlange standen. Aber richtig entspannen konnten wir erst als wir auf der Fähre waren, denn wir mussten mit dem Camper noch rückwärts auf der Fähre einparken.

Wir sind mit der Fähre nach Rio Marina gefahren, da der Hafen dort jedoch nur sehr klein und nur über eine sehr schmale Straße zu erreichen ist, haben wir uns entschieden von Portoferraio aus mit der Fähre zurückzufahren.

Die Rückreise von Portoferraio war unproblematisch. Hier konnten wir zum Glück auch vorwärts auf die Fähre fahren.


Nortrip – Stellplatzführer

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Für uns ist Nortrip eine tolle Möglichkeit, legal und naturnah zu stehen, lokale Gastgeber:innen zu unterstützen und dabei ganz besondere Orte zu entdecken.

👉 Mehr Infos zu Nortrip und den teilnehmenden Höfen findet ihr hier: Nortrip*


Campingplätze

Laut unseren Recherchen ist Wildcampen auf Elba nicht erlaubt. Was aber auch überhaupt kein Problem ist, da es weit über 30 Campingplätze auf der Insel gibt.

Wenn ihr auf der Suche nach Campingplätzen auf Elba seid, können wir euch camping.info* ans Herz legen. Hier könnt ihr sehr schnell sehen welche Campingplätze in eurer Nähe sind. Sehr nützlich finden wir auch die Bewertungen von anderen Reisenden.



Die Plätze auf Elba sind nicht gerade günstig, umso mehr Glück hatten wir mit unserem ersten Stellplatz. Dort hat es uns so gut gefallen, dass wir direkt für zwei Nächte geblieben sind.

Wir haben uns in der Low-Budget-Area des nahegelegenen „Camping Orti di Mare*“ einquartiert. Eine Nacht kostet vom 16.06. bis zum 15.07. 10 € zzgl. 2,50 € Kurtaxe pro Person. Es handelt sich hierbei um einen kleinen Platz, mit der Möglichkeit Abwasser zu entsorgen, die Chemietoilette zu entleeren und Frischwasser (zum Trinken eher nicht geeignet) aufzufüllen. Gegen einen Aufpreis kann man auch Strom beziehen.

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Sanitäre Einrichtungen gibt es hier jedoch keine. Es gibt eine offene Dusche im Outdoor-Bereich, die für uns auch völlig ausreichend war. Wenn ihr mit eurem Wohnmobil autark gut zurecht kommt und keine sanitären Anlagen benötigt, können wir euch diesen Stellplatz wärmstens empfehlen!

Der Strand von Lacona ist von diesem Stellplatz aus in 5 Minuten zu erreichen.

Der Stellplatz ist ein wunderbarer Ausgangspunkt für eine Wanderung auf der Landzunge von Lacona. Hierzu erzählen wir euch weiter unten im Beitrag mehr.

Die dritte Nacht haben wir auf dem Campingplatz „Aquaviva Village*“ verbracht. Der Campingplatz verfügt über einen eigenen kleinen Strand, liegt jedoch auch direkt neben den zwei großen Stränden „Spiaggia della Sorgente“ und „Spiaggia di Sansone“. Der Hafen von Portoferraio ist von hier aus mit dem Camper in 10 Minuten zu erreichen.


Die Aufnahmen sind mit unserer Drohne, der DJI Mini 3* entstanden.

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Wanderung auf der Landzunge Lacona

Ausgangspunkt der Wanderung war unser Stellplatz bei Lacona (siehe oben). Von dort aus sind wir bis zum Hotel Capo Di Stella gelaufen. Oberhalb des Hotels beginnt der auf Google Maps grün eingezeichnete Pfad.

Wir sind entlang der Küste die vier Buchten abgewandert. Unseren ersten Stopp machten wir an der Bucht Cala Chiara (Koordinaten auf Google Maps). Die anderen drei Buchten haben leider keinen Namen. Dort wo die grünen Pfade auf Google Maps am Meer enden, befinden sich die Buchten.

Die Buchten sind alle sehr unterschiedlich, mal steinig, felsig und sandig.

Hier schadet es nicht seine Badesachen dabei zuhaben.


Wanderung auf der Landzunge Capo d’Enfola

Ausgangspunkt dieser Wanderung war unser Stellplatz bei Aquaviva (siehe oben).

Wer mit dem Auto auf Elba ist, sollte für diese Wanderung am besten auf dem Parkplatz „Parcheggio Enfola“ (Koordinaten auf Google Maps) unterhalb des Wanderweges parken. Der Parkplatz ist der Höhe nach begrenzt, so dass Wohnmobile dort nicht parken können. Für uns hieß es deshalb, die drei Kilometer Landstraße per Fuß zurückzulegen. Seid hier bitte sehr vorsichtig, da ihr am Straßenrand laufen müsst.

Vom Parkplatz aus folgt ihr dem ca. 2,5 km langem Weg bis zur Spitze der Landzunge. Unterwegs kommt ihr an schönen Aussichtspunkten und Bunkern aus dem 2. Weltkrieg vorbei.


Aktivitäten auf Elba

Weitere spannende Aktivitäten auf der Insel Elba könnt ihr ganz einfach über die Seite GetYourGuide* finden und direkt buchen.

Eine Auswahl findet ihr hier:


Weitere Tipps

  • Einige Straßen auf Elba sind sehr schmal. Bitte achtet auf die Beschilderung, denn diese Straßen sind nur für eine bestimmte Fahrzeugbreite zugelassen.
  • Wenn ihr auf dem Festland nochmal einkaufen geht, können wir euch den Penny-Markt in Piombino (Koordinaten auf Google Maps) empfehlen. Dieser liegt direkt auf dem Weg zur Fähre und ist groß genug, um mit dem Camper drauf zu parken.
  • Wir haben unsere Stellplätze mit Park4Night gefunden. Ruft vorher am besten auf dem Campingplatz an, da die meisten Plätze bereits im Juni voll waren.
  • Denkt unbedingt an ausreichend Trinken, Sonnenschutz* und eine Kopfbedeckung. Die Sonne auf Elba ist sehr stark.

Habt ihr noch Fragen? Dann schreibt uns gerne an.


Unseren kompletten Reisebericht durch Italien & die Schweiz findet ihr hier:

Roadtrip Italien & Schweiz

Ihr plant einen Roadtrip durch Italien und die Schweiz? Wir zeigen euch einige Orte, die ihr gesehen haben müsst!


Ihr interessiert euch für das Thema Wohnmobil? – Dann schaut auch hier vorbei:


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