Varanger Roadtrip – Naturparadies im Nord-Osten Norwegens

Varanger befindet sich im äußersten Nordosten Norwegens und besteht aus der Varanger-Halbinsel, dem Varangerfjord und der Kommune Sør-Varanger. Hier vereinen sich die nördliche Taiga, die Tundra und die arktische Küste. Für uns die landschaftlich überwältigendste Gegend ganz Norwegens!

Zwei Wochen lang sind wir mit unserem Camper durch Varanger gereist. Ein Besuch in Varanger lohnt sich auf jeden Fall auch dann, wenn ihr nicht so viel Zeit habt.

In diesem Beitrag berichten wir euch von unseren Erfahrungen und zeigen euch die schönsten Orte, die wir in Varanger erkundet haben. Viel Spaß beim Durchstörbern.

Zur besseren Übersicht haben wir für euch ein Inhaltsverzeichnis mit Sprungmarken erstellt:


Unsere Anreise

Da wir zuvor zwei Wochen durch Finnland gereist sind, überquerten wir die Grenze nach Norwegen bei Neiden. Eine Grenzkontrolle hat es nicht gegeben. Kurz hinter der Grenze befindet sich eine Zoll-Station (Koordinaten auf Google Maps), wenn ihr etwas verzollen müsst, informiert euch am besten vorher über die Öffnungszeiten.

Die Anreise über Neiden empfiehlt sich insbesondere, wenn ihr zunächst Sør-Varanger erkunden wollt.

Alternativ könnt ihr auch hinter der finnischen Ortschaft Utsjoki die Grenze nach Norwegen überqueren und steuert so direkt auf die Varanger-Halbinsel zu.

Wenn ihr eine Anreise über Schweden und Finnland plant, dann schaut gerne in unseren Roadtrip-Berichten vorbei. Diese haben wir euch am Ende des Blogbeitrages verlinkt.

Am Ende des Beitrages findet ihr unsere Reisetipps für Wohnmobile.


Sør-Varanger

Sør-Varanger ist eine Kommune, welche zwischen Finnland, Russland und dem Varangerfjord liegt. In diesem Abschnitt stellen wir euch fünf Ausflugsziele in Sør-Varanger vor.

Wenn ihr nicht so viel Zeit habt und direkt die Varanger-Halbinsel ansteuern möchtet, dann überspringt diesen Abschnitt.


Kirkenes

Kirkenes ist die kleinste Stadt im äußersten Nordosten Norwegens. Hier befindet sich der Verwaltungssitz von Sør-Varanger und der nordöstliche Endpunkt der Europastraße 6.

In Kirkenes gibt es ein Schneehotel, in dem alles aus Eis ist (Koordinaten auf Google Maps). Im Schneehotel werden Besuchertouren*angeboten. Wer auf der Suche nach einem echten Abenteuer ist, kann dort auch übernachten.

Ein weiteres bekanntes Ausflugsziel ist das Bunkermuseum Andersgrotta (Koordinaten auf Google Maps). Der größte Luftschutzunker von Kirkenes aus dem Jahr 1941 kann hier während einer Führung besichtigt werden. Kirkenes war während des Zweiten Weltkriegs ein strategisch wichtiger Ort in Europa und stark betroffen von Luftangriffen.


Grense Jakobselv

Grense Jakobselv ist eine kleine Ortschaft, die an der Mündung des Flusses Jakobselva in die Barentssee liegt. Um hier her zu gelangen, muss man kurz vor der Grenzstation Storskog nach Norden abbiegen und ca. 45 Kilometer einer ziemlich holprigen Straße entlang der russischen Grenze folgen. Mit dem Camper benötigten wir ungefähr die doppelte Zeit wie von Google Maps angegeben.

Die Landschaft ist wunderschön und gleicht die Strapazen der Strecke aus.

Unser Ziel waren die König-Oskar-II.-Kapelle, eine Steinkirche, die gebaut wurde, um den territorialen Anspruch Norwegens auf dieses Gebiet zu bekräftigen (Koordinaten auf Google Maps) und ein Parkplatz am Ende der Straße, von welchem man einen wunderbaren Blick auf die Barentssee hat.

Ein guter Ort, um nach Walen und Robben Ausschau zu halten. Während unseres Aufenthalts war das Wetter leider sehr stürmisch und in der unruhigen See ließ sich außer einer Robbe nicht viel erkennen. Zu diesem Zeitpunkt ahnten wir noch nicht, wie oft wir später noch Wale sehen würden.


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Pasvikdalen

Das Pasvikdalen ist ein ca. 100 Kilometer langes Tal, welches sich im unteren Zipfel der Kommune Sør-Varanger befindet.

Ganz im Süden liegt der Øvre-Pasvik-Nationalpark. Im Nationalpark kann man zum Treriksrøysa, dem „Dreiländerstein“ wandern. Dieser liegt an dem Punkt wo die Staatsgrenzen von Finnland, Russland und Norwegen aneinander treffen.

Im Pasvikdalen lebt Norwegens größter Braunbärenbestand. Es ist jedoch sehr unwahrscheinlich beim Wandern einem Bären zu begegnen.

Symbolbild: Bärenbeobachtung in Finnland

Zum Nationalpark im Süden gelangt man von der Ortschaft Hesseng aus. Knappe hundert Kilometer führt eine Straße durch das Tal hindurch. Da wir bereits im Vorfeld gelesen haben, dass die Straße sehr holprig ist und man für die Strecke viel Zeit einplanen sollte, entschieden wir uns gegen einen Besuch des Nationalparks.


Neiden

Auf dem Weg in Richtung Varanger-Halbinsel machten wir einen Stopp in der kleinen Ortschaft Neiden.

Holzkirche in Neiden

In Neiden gibt es unter anderem eine schöne rote Holzkirche zu sehen (Koordinaten auf Google Maps) und den Skoltefossen Wasserfall, einen imposanten Stufenwasserfall (Koordinaten auf Google Maps).


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Bugøynes

Bugøynes ist ein kleines Fischerdorf, welches sich auf einer Landzunge am Varangerfjord befindet. Das bekannte Motiv mit dem langen Sandstrand und den bunten Häuschen dahinter, könnt ihr von diesem Aussichtspunkt aufnehmen: Koordinaten auf Google Maps.


Nortrip – Stellplatzführer

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Für uns ist Nortrip eine tolle Möglichkeit, legal und naturnah zu stehen, lokale Gastgeber:innen zu unterstützen und dabei ganz besondere Orte zu entdecken.

👉 Mehr Infos zu Nortrip und den teilnehmenden Höfen findet ihr hier: Nortrip*


Varanger-Halbinsel

Die Varanger-Halbinsel ist die östlichste Gegend Norwegens und liegt zwischen dem Varangerfjord, dem Tanafjord und der Barentssee. Die Strecke zwischen Tana bru und Varangerbotn markiert die südliche Grenze des Festlandes.

Auf der Halbinsel gibt es zwei Gebiete, die erkundet werden können:

Den Süd-Osten, der über die E75 angefahren wird und den Nord-Westen, welchen man über die Rv. 890 erreicht.

In beiden Teilen haben wir ca. eine Woche verbracht. Wer weniger Zeit hat, dem empfehlen wir sich auf den süd-östlichen Teil zu konzentrieren.

Die Highlights unseres Besuches auf der Varanger-Halbinsel waren definitiv die Tierwelt und die atemberaubende Landschaft.

Im Nachfolgenden stellen wir euch die Highlights der beiden Gebiete etwas genauer vor, verraten euch unsere besten Beobachtungsspots und schönsten Stellplätze.


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Der Süd-Osten der Varanger-Halbinsel:

Den Süd-Osten der Varanger-Halbinsel haben wir zuerst erkundet. Wer weniger Zeit hat, um die Varanger-Halbinsel zu erkunden, dem empfehlen wir einen Zwischenstopp in der Ortschaft Vardø, mit Bootstour auf die Vogelinsel Hornøya und die Fahrt der Landschaftsroute bis nach Hamningberg.


Varangerbotn

Die erste Ortschaft im süd-östlichen Teil ist Varangerbotn. Hier empfehlen wir euch nochmal voll zu tanken, zwar gibt es auch in Vadsø und Vardø Tankstellen, aber in Varangerbotn war der Sprit wesentlich günstiger.

In Varangerbotn gibt es ein Naturreservat mit zwei kleinen Vogel-Beobachtungshütten. Wer wie wir großen Gefallen an der Vogelbeobachtung & -Fotografie gefunden hat, sollte hier einen Zwischenstopp einplanen. (Koordinaten auf Google Maps)

Direkt neben dem Naturreservat gibt es auch noch ein kleines Museum, welches über die Geschichte der Sami informiert.


Nesseby

Unseren nächsten Stopp machten wir in Nesseby. Die Ortschaft ist vor allem bekannt für ihre weiße Holzkirche, aber auch ein beliebter Spot, um Vögel zu beobachten.

Bereits am Strand entdecken wir Sandregenpfeifer. Folgt man einem kleinen Pfad auf den Hügel hinter der Kirche, kann man mit etwas Glück im Frühjahr auch Kampfläufer im Prachtkleid beobachten. Die männlichen Kampfläufer tragen ihr Prachtkleid nur wenige Wochen im Jahr, außerhalb der Paarungszeit sehen sie eher unscheinbar aus. Auf Varanger waren sie in diesem Jahr bis Mitte Juni im Prachtkleid zu sehen.

In Deutschland sind Kampfläufer übrigens vom Aussterben bedroht. Aufgrund der Entwässerung von Mooren und Feuchtwiesen verlieren die schönen Vögel ihren Lebensraum. Moore, Feuchtwiesen und Sümpfe gibt es auf Varanger zum Glück zu Genüge. Während unserer Reise begegneten wir immer wieder Kampfläufern.


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Vadsø

In der Kleinstadt Vadsø gibt es Supermärkte, Tankstellen und einen kostenlosen Wohnmobil-Bereich am Hafen. Neben der Stadt Vardø, ist dies der einzige Ort, an dem man auf Varanger außerhalb von Campingplätzen Grauwasser entsorgen kann. (Koordinaten auf Google Maps)

Der Wohnmobil-Bereich liegt auf der Insel Vadsøya, die über eine Brücke zu erreichen ist. Auf der Insel gibt es einen kleinen Park, in dem man wunderbar Vögel beobachten kann. Odinshühnchen, Reiherenten und Kampfläufer sind hier häufig anzutreffen.

Außer den vielen Vögeln gibt es hier aber auch noch mehr zu sehen. So befindet sich hier ein Verankerungsmast, an dem 1926 und 1928 zwei Luftschiffe angelegt haben.

Im Zweiten Weltkrieg wurden auf der Insel Bunker und Geschützstellungen errichtet, deren Ruinen heute noch zu sehen sind.


Ekkerøy Vogelfelsen

Nach unserem Besuch in Vadsø machten wir uns auf den Weg auf die Halbinsel Ekkerøy. Bereits die Anfahrt entlang der wunderschönen Sandstrände, die Ekkerøy umgeben, hat sich gelohnt.

In Ekkerøy gibt es einen Vogelfelsen, auf dessen Klippen ca. 20.000 Paare Dreizehenmöwen nisten. Die Geräuschkulisse und die vielen fliegenden Vögel sind wirklich ein beeindruckendes Naturschauspiel. Die Klippen sind keine fünf Gehminuten vom Parkplatz entfernt. Außerdem führt ein Weg auf den Felsen hinauf. Von hier hat man einen tollen Ausblick auf die umliegende Landschaft.


Tipp: Es lohnt es sich immer ein Fernglas* griffbereit zu haben. Ob Elche, Rentiere, Sumpfohreulen, Moorschneehühner oder Adler. In Varanger haben wir so einiges vom Auto aus beobachten können und mit einem Fernglas ist die Sicht einfach viel besser.

Wir haben ein Fernglas von der Marke Kylietech und können es wärmstens empfehlen!

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Kurzer Zwischenstopp in Kiberg


Vardø

Der nächste Stopp auf der Varanger-Halbinsel war die Stadt Vardø.

Vardø ist die östlichste Stadt Norwegens und einer der Orte, die ihr euch unbedingt auf der Varanger-Halbinsel anschauen solltet.

Die kleine Stadt liegt auf einer Insel und ist über einen 2,9 Kilometer langen Unterseetunnel zu erreichen.

Vardø bietet eine Reihe an Sehenswürdigkeiten:

Steilneset Memorial

Zuerst haben wir uns das Steilnest Memorial (Hexenmahnmal) angesehen. (Koordinaten auf Google Maps)

Das Steilnest Memorial erinnert an die Hexenverfolgungen und -Verbrennungen im 17. Jahrhundert. Die Hexenhysterie war in Nord-Norwegen besonders ausgeprägt und die Hexenverfolgungen bei Vardø zählen mit zu den schlimmsten in der Region.

Ein sehr lehrreicher und zu gleich beeindruckend gestalteter Ort. Der Eintritt ist kostenlos.


Drakkar Leviathan

Folgt man der Schotterstraße, die an das Ende der Insel Vardøya führt, gelangt man zur Skulptur „Drakkar Leviathan“. Die Skulptur ist eine Mischung aus einem Schiff, Dinosaurier und Wal. Sie stellt eine Hymne an die Arktik, die Menschen und die Natur dar. (Koordinaten auf Google Maps)


Festung Vardøhus

Die Festung Vardøhus ist die nördlichste und östlichste Festung Norwegens. Sie ist besonders bekannt für ihr achteckiges, sternenförmiges Aussehen. Es gibt ein Festungsmuseum, welches besichtigt werden kann. (Koordinaten auf Google Maps)


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Streetart

Vardø ist auch bekannt für seine Streetart-Szene. Die Straßen der kleinen Stadt sind mit schönen Kunstwerken übersät, die von talentierten einheimischen Künstlern und internationalen Streetart-Künstlern geschaffen wurden. Die Kunstwerke reichen von bunt und verspielt bis hin zu politisch und sozial engagiert.

Gut gefallen hat uns auch, wie die Einheimischen die Möwen in ihre Ortschaft integrieren.


Stellplatz-Tipp:

Einer unserer schönsten Stellplätze befindet sich am nördlichen Ufer der rechten Insel-Hälfte (Koordinaten auf Google Maps). Von hier hat man einen tollen Blick auf die Vogelinsel. Über der Insel sieht man tausende Vögel fliegen. Auch stehen die Chancen sehr hoch in der Ferne Wale zu entdecken. So hatten wir direkt zweimal das Glück und konnten mehrere Wale in der Ferne beobachten.

Unweit des kostenlosen Parkplatzes befindet sich eine Ver- & Entsorgungsstation für Wohnmobile. (Koordinaten auf Google Maps)


Mit dabei haben wir immer unsere INSTAX Mini 12*, um die besondersten Reisemomente einzufangen.

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Puffininsel Hornøya

Die kleine Insel Hornøya befindet sich 10 Minuten mit dem Boot von Vardø entfernt. Ca. 80.000 Seevögel leben rund um das Naturschutzgebiet. Hier konnten wir Papageientaucher, Trottellummen, Tordalken und Krähenscharben aus nächster Nähe beobachten.

Unserem Erlebnis auf der Vogelinsel haben wir einen eigenen Blogbeitrag gewidmet:

Es wurden keine Beiträge gefunden.

Update 2026: Die Bedingungen für einen Besuch Insel Hornøya haben sich geändert. Der Zugang ist nur noch im Rahmen geführter Touren und unter bestimmten Vorgaben möglich. Aktuelle und verbindliche Informationen sowie Buchungshinweise findet ihr auf der offiziellen Seite der Tourist Information Vardø: https://www.visitvardo.no/hornoya.


Landschaftsroute Varanger

In Norwegen gibt es 18 Landschaftsrouten. Dabei handelt es sich um ausgewählte Straßenabschnitte, welche durch besonders schöne Landschaften führen. Entlang der Routen gibt es viele Aussichtspunkte und Picknickplätze.

Eine dieser Landschaftsrouten befindet sich auf der Varanger-Halbinsel. Die Landschaftsroute beginnt offiziell in Varangerbotn und führt über die E75 bis nach Vardø. Der schönste Streckenabschnitt beginnt allerdings erst hinter Vardø bei Svartnes und führt durch eine unglaubliche Mondlandschaft bis nach Hamningberg.

Unterwegs kommt man an wunderschönen Sandstränden und beeindruckenden Klippenformationen vorbei.

Die Straße ist größtenteils einspurig, es gibt jedoch ausreichend Ausweichmöglichkeiten.

Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass ihr am Wegesrand Rentieren begegnet.


Die Aufnahmen sind mit unserer Drohne, der DJI Mini 3* entstanden.

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Hamningberg

Hamningberg befindet sich am Ende der Varanger Landschaftsroute und ist somit auch der letzte Zwischenstopp im Süd-Osten der Halbinsel. Im ehemaligen Fischerdorf, welches 1965 verlassen wurde, finden sich inzwischen wieder Sommerwohnsitze der Einheimischen.

In Hamningberg gibt es einen großen kostenlosen Parkplatz für Wohnmobile. (Koordinaten auf Google Maps)

In der kleinen Ortschaft gibt es einiges zu erkunden:

Aussichtshütte am Meer

Vom Parkplatz aus kann man einen schönen Spaziergang durch die Siedlung, bis zu einer Aussichtshütte am Meer machen (Koordinaten auf Google Maps). Von hier lassen sich mit etwas Glück Wale und Robben beobachten. Wer möchte, kann seine Wanderung bis zu einem kleinen Leuchtturm fortsetzen.


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Wanderung zum Wal-Skelett

Dank eines Tipps aus der Community und unserer Wander-App haben wir am nördlichen Ufer von Hamningberg die Überreste eines Wal-Skelettes gefunden. Bis zum Wal-Skelett sind es ca. 1,6 Kilometer zu wandern. Der Großteil der Strecke führt über ein Geröll-Feld. Festes Schuhwerk ist daher ein Muss!

Hier findet ihr unsere Wanderung und die Koordinaten des Wal-Skelettes auf komoot.de:


Küstenbatterie

Auf dem Hügel oberhalb der kleinen Siedlung finden sich Überreste der installierten Küstenbatterie aus dem Zweiten Weltkrieg. Das Kommando- und Munitionslager befanden sich in Beton-Bunkern, die heute zugänglich sind. (Koordinaten auf Google Maps)

Vom Stellplatz aus führt ein Wanderweg auf den Hügel hinauf. Von oben hat man auch einen tollen Ausblick auf die Barentssee und Hamningberg.


Varangerhalvøya Nationalpark

In Mitten der Varanger-Halbinsel befindet sich der Varangerhalvøya Nationalpark. Dieser zeichnet sich durch seine atemberaubende Landschaft aus, die von tiefen Schluchten, schroffen Klippen, ausgedehnten Tundren und einer vielfältigen Tierwelt geprägt ist. Unter anderem leben hier Polarfüchse, Luchse, Elche und Rentiere.

Während unseres Aufenthaltes auf der Varanger-Halbinsel war es sehr windig, daher haben wir uns gegen eine Wanderung im Nationalpark entschieden.

Wir hatten ursprünglich eine Wanderung im Nattfjeldalen-Tal zu einem Wasserfall geplant. Ausgangspunkt dieser Wanderung ist ein Parkplatz, welcher einige Kilometer oberhalb von Vadsø liegt. (Koordinaten auf Google Maps)

Ein großes Angebot an Informationen findet ihr auf der offiziellen Webseite des Nationalparks. Diese haben wir euch in der Link-Sammlung am Ende des Blogbeitrages verlinkt.


Unser Spartipp für Norwegen

Denkt daran, dass Norwegen mit der Norwegischen Krone (NOK) seine eigene Währung hat

Mit der richtigen Kreditkarte müsst ihr keine Abhebegebühr (seitens Kreditkartenaussteller) und keine Fremdwährungsgebühren zahlen. So lässt sich viel Geld auf Reisen sparen. In Ländern mit anderer Währung erheben die meisten Banken eine sogenannte Fremdwährungsgebühr. Diese wird auf Transaktionen erhoben, die mit einer Fremdwährung getätigt werden.

Beispiel: Ihr bezahlt umgerechnet 1.000 Euro in fremder Währung mit der Kreditkarte eurer Hausbank. Hierauf fallen i.d.R. 2% Fremdwährungsgebühr an. Das macht 20 Euro an Zusatzkosten.

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Auf unseren Reisen benutzen wir die Mastercard Gold* von der TFBank. Diese Kreditkarte ist komplett kostenlos und erhebt kein Entgelt für Auslandseinsätze. Dadurch haben wir auf unseren Reisen schon eine Menge Geld gespart.

Die Beantragung der Kreditkarte erfolgt in wenigen Schritten und dauert nur zwei Minuten. Weitere Informationen findet ihr auf der offiziellen Webseite*.

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Der Nord-Westen der Varanger-Halbinsel:

Während der letzten Tage unseres zweiwöchigen Aufenthalts in Varanger erkundeten wir den nord-westlichen Teil der Varanger-Halbinsel. Im Vordergrund stand hier für uns die Wildtierbeobachtung. Wir haben einen tollen Spot entdeckt, um Wale zu beobachten und viele Vögel wie Kampfläufer und Eisenten vor die Linse bekommen.

Auch hier war die Landschaft wieder spektakulär und sehr abwechslungsreich.

Wenn ihr jedoch weniger Zeit zur Verfügung habt, empfehlen wir euch, diesen Teil der Halbinsel auszulassen und euch eher auf den Süd-Osten zu konzentrieren.

Ausgangspunkt, um den Nord-Westen der Halbinsel zu erkunden, ist der Ort Tana bru. Dieser liegt 18 Kilometer von Varangerbotn entfernt. Wir empfehlen euer Fahrzeug in einen der beiden Ortschaften voll zu tanken.


Naturschutzgebiet Tanamunningen

Unseren ersten Halt machten wir an der Tana-Mündung im Naturschutzgebiet Tanumunningen. Einem großen und dynamischen Delta- und Feuchtgebiet. Dieses ist von internationaler Bedeutung als Rast- und Nahrungsgebiet für Enten, Watvögel, Gänse und Taucher. Auf den Sandbänken konnten wir in der Ferne einige Seehunde erkennen. Im Naturschutzgebiet befinden sich die größten zusammenhängenden Salzwiesen Norwegens. (Koordinaten auf Google Maps)


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Kongsfjord

Unsere Fahrt ging weiter zum ca. 70 Kilometer entfernten Dorf Kongsfjord und dem dahinter gelegenen Dorf Veines. Schon während der Fahrt durch das schöne Kongsfjord-Tal machten wir immer wieder an den vielen kleinen Seen und Moorgebieten einen Halt zum Vogel beobachten. In den beiden Ortschaften selbst, finden sich entlang der Küste ebenfalls viele Vögel.

Auf der Halbinsel Veines kann man auch eine schöne Wanderung unternehmen.


Stellplatz-Tipp:

Nur wenige Kilometer vor Berlevåg entfernt, befindet sich der Kjølnes Leuchtturm.

Von unserem Stellplatz aus, hatten wir nicht nur einen tollen Blick auf den Leuchtturm, sondern auch einen genialen Weitblick auf die Barentssee. Und genau dieser Weitblick ermöglichte uns den ganzen Tag Buckelwale im Meer beobachten zu können. Nach einem kurzen Spaziergang an das Ufer der Barentssee, konnten wir auch Robben aus nächster Nähe fotografieren. (Koordinaten auf Google Maps)

Auf den Stellplatz passen maximal zwei Camper, schräg gegenüber gibt es aber auch noch einen etwas größeren Schotterparkplatz.


Berlevåg

Die Fahrt nach Berlevåg führte uns die Küste entlang und an scharfen Klippen vorbei. In Berlevåg gibt es einen kleinen Supermarkt und einen Campingplatz. Das Dorf ist ein wichtiger Fischereistandort in der Region Finnmark.

Rund um das Fischerdorf begegneten wir unzähligen Rentieren.


Wanderung zum Tanahorn

Das Tanahorn ist ein markanter Berggipfel in Norwegen und ein beliebtes Ziel für Wanderungen. Vom Gipfel hat man einen tollen Ausblick über Nordkinn und die südliche Hochebene.

Es gibt zwei Ausgangspunkte um zum Tanahorn zu wandern. Kurz hinter dem Flughafen in Berlevåg befindet sich der erste Wanderparkplatz (Koordinaten auf Google Maps). Die Wanderung von dort ist deutlich länger, als vom zweiten Parkplatz aus. Wir entschieden uns dafür, unsere Wanderung vom zweiten Parkplatz aus zu starten. Auf dem Parkplatz ist allerdings nur Platz für 3-4 Autos. (Koordinaten auf Google Maps)

Mehr Details über unsere Wanderung findet ihr auf komoot.de:


Grayl Trinkflasche

Die Grayl Trinkflasche* ist eine innovative Trinkflasche, mit der wir unterwegs gefahrlos Wasser aus Flüssen, Seen oder Bächen filtern und trinken können. Die Filterflasche begleitet uns inzwischen auf all unseren Wanderungen.

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Båtsfjord

Båtsfjord  vor allem für seine reiche Fischereitradition und als wichtiger Hafen für die norwegische Fischereiindustrie bekannt. Rund um das Fischerdorf gibt es Möglichkeiten zum Wandern und zur Beobachtung von Meerestieren wie Walen und Seevögeln. Die Fischverarbeitung lockt viele Möwen und Enten in den Hafen.


Syltefjord

Auf dem Rückweg von Båtsfjord machten wir noch einen Schlenker durch das Syltefjord-Tal bis hin zum Syltefjord. Während der Fahrt hielten wir Ausschau nach Blaukehlchen, konnten aber leider keine entdecken.

Im Syltefjord gibt es einen Vogelfelsen, den Syltefjordstauren. Auf dessen Klippen brüten Dreizehenmöwen, Basstölpel und mit Glück sind auch Papageientaucher zu erkennen. Es gibt einen Tourenanbieter, der Bootsfahren zum Vogelfelsen organisiert. Weitere Informationen findet ihr auf der Webseite: www.batsfjordbrygge.com.


Unsere E-Book-Empfehlung: „Das Reisebuch Skandinavien. Die schönsten Ziele entdecken„. Auf der BookBeat-App kannst du dir ganz unkompliziert das E-Book herunterladen. Mit unserem Aktionscode „60tgratis“ kannst du BookBeat zwei Monate lang kostenlos testen.


Unsere Reisetipps für Camper

Ihr reist mit dem Camper oder Wohnmobil nach Varanger? Hier haben wir einige Tipps für euch:

Stellplätze:

Über die Region verteilt gibt es mehrere Campingplätze, die man sich am besten im Vorfeld schonmal raussuchen sollte.

Für die Stellplatzsuche in Norwegen sind besonders Nordtrip und NorCamp hilfreich. NorCamp bietet eine große Übersicht über Campingplätze und Stellplätze in Skandinavien.. Nordtrip ergänzt das Ganze mit privaten und eher individuellen Übernachtungsplätzen. Zusammen mit Apps wie Park4Night findet man so schnell und unkompliziert gute Stellplätze auf der Varanger-Halbinsel.

Ver- & Entsorgungsmöglichkeiten:

Während man Frischwasser an den meisten Tankstellen auffüllen kann, gibt es außerhalb von Campingplätzen nur sehr wenige Möglichkeiten Grau- und Schwarzwasser zu entsorgen. Die beiden kostenlosen Entsorgungsstationen in Vadsø und Vardø, welche wir genutzt haben, haben wir euch auf unserer Google Maps Karte markiert.

Beim Wasserauffüllen war uns ein „Wasserdieb“ von großem Nutzen. Die meisten Wasserhähne hatten nicht den richtigen Anschluss für unseren Schlauch.

Von großem Vorteil war unsere Trockentrenntoilette, denn so mussten wir uns über die „Schwarzwasser“-Entsorgung keine Gedanken machen.

Unsere Chemietoilette haben wir durch eine Trockentrenntoilette von Trelino ersetzt. Dadurch ist das autarke Campen für uns sehr viel einfacher geworden.

Über unsere Umrüstung und die Vorteile einer Trockentrenntoilette haben wir einen Blogbeitrag veröffentlicht. Wenn euch das Thema interessiert, dann schaut gerne hier vorbei:

Mit unserem Aktionscode könnt ihr euch bei der Bestellung eurer eigenen Trelino® ein kostenloses Zubehörpaket im Wert von 29,99 € sichern. Dafür beim Bestellvorgang auf www.trelino.com einfach unseren Code „LINASREISEN“ eingeben und das Zubehörpaket gehört euch!

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Gas

In der Region um Varanger gibt es weit und breit keine Möglichkeit die deutsche Gasflasche aufzufüllen. In Norwegen befindet sich die nächste Station in der über fünf Stunden entfernten Stadt Alta. Im Norden von Finnland hatten wir ebenfalls keine Möglichkeit gefunden, um die deutsche Gasflasche auffüllen zu lassen. Es ist daher ratsam in Alta oder in Schweden den Gasvorrat nochmal aufzustocken.

Es gibt aber auch die Möglichkeit eine norwegische Gasflasche zu erwerben.

Denkt daran, dass ihr einen Adapter benötigt, um eine ausländische Gasflasche an euren Camper anschließen zu können.

Keine Produkte gefunden.


Zwei allgemeine Tipps:

Das Wetter an der Barentssee kann sehr wechselhaft und stürmisch sein. Stellt euch daher auf alle Wetterlagen ein. Wir können euch die norwegische Wetter-App „yr“ sehr empfehlen.

Sollte es mal nicht windig sein, dann wird Varanger zu einem wahren Mückenparadies. Wir können euch folgende Ausstattung nahe legen:


Reiseplanung

Anbei verlinken wir euch nützliche Seiten, um euren Norwegen Roadtrip zu planen. Bei den Links handelt es sich um Affiliate-Links. Wenn ihr über den Link etwas bucht, erhalten wir eine kleine Provision. Hierdurch könnt ihr uns unterstützen, ohne dass euch extra Kosten entstehen. Der Preis bleibt für euch natürlich der gleiche.


Weitere Informationen über Varanger findet ihr auf den folgenden Webseiten:


Hier findet ihr unsere Roadtrip-Berichte durch Finnland und Schweden:

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Eine kleine Auswahl an weiteren Beiträgen rund um Norwegen:

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Freistehen mit dem Camper in Schweden: Tipps und Erfahrungen

Schweden, mit seinen atemberaubenden Landschaften und der beeindruckenden Natur, ist ein Paradies für Camping-Enthusiasten. Das Land bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten, um das Freistehen mit dem Camper zu erleben.

Die einzigartige Natur lädt dazu ein, die Freiheit des Campens in vollen Zügen zu genießen – doch ganz ohne Regeln geht es nicht.

In diesem Artikel geben wir dir praktische Tipps für ein unvergessliches Erlebnis und zeigen dir, was beim Freistehen in Schweden erlaubt ist – und was nicht.


Was bedeutet „Freistehen“?

Beim Freistehen mit dem Camper, auch als „Wildcamping“ bekannt, handelt es sich um eine Form des Campens, bei der man seinen Camper außerhalb von ausgewiesenen Campingplätzen abstellen und übernachten kann. Anders als beim traditionellen Camping auf Campingplätzen bietet das Freistehen die Möglichkeit unabhängig von festgelegten Standorten zu sein. Diese Art des Campens erfreut sich insbesondere in Ländern wie Schweden großer Beliebtheit.

Freistehen mit dem Camper in Schweden

Freistehen mit dem Camper und das „Jedermannsrecht“

Das „Jedermannsrecht“ auf Schwedisch “allemansrätt“ ist ein besonderes Recht, das in Schweden (und auch in anderen nordischen Ländern) gilt. Das Jedermannsrecht gewährt jedem das Recht, sich frei in der Natur zu bewegen und dort zu campen, solange gewisse Regeln und Grundsätze beachtet werden. Es ist im schwedischen Gesetz verankert und besagt, dass man sich auf unbebautem Land aufhalten, Beeren und Pilze sammeln, wandern, angeln und auch sein Zelt für eine begrenzte Zeit aufstellen darf, solange man die Natur und Privatsphäre anderer respektiert.

Aber: Bei Wohnmobilen sieht die Sache etwas differenzierter aus.

Darf man mit dem Wohnmobil einfach überall stehen?

Jein. Das Jedermannsrecht gilt nicht explizit für motorisierte Fahrzeuge. Trotzdem wird in Schweden das Freistehen mit dem Wohnmobil toleriert, solange bestimmte Regeln eingehalten werden:

Es gibt bestimmte Einschränkungen und Regeln, die beachtet werden müssen. Dazu gehört beispielsweise der Respekt vor der Natur, das Nicht-Betreten von privatem Land und das Vermeiden von Störungen für Anwohner und andere Naturnutzer. Es ist wichtig, die Umwelt zu schonen, den Müll ordnungsgemäß zu entsorgen und keine Schäden anzurichten. Das Jedermannsrecht ist ein wertvolles Privileg, das es ermöglicht, die Natur zu erkunden und das Freistehen mit dem Camper in Schweden zu genießen, aber es erfordert auch Verantwortungsbewusstsein und Rücksichtnahme auf die Umwelt und andere Menschen.

Erlaubt ist:

  • Eine Übernachtung außerhalb von Campingplätzen, z. B. auf öffentlichen Parkplätzen, sofern keine Schilder das untersagen.
  • Das Parken auf nicht eingezäunten Flächen, die nicht landwirtschaftlich genutzt werden und sich nicht im Naturschutzgebiet befinden.
  • Maximal 24 Stunden an einem Ort verweilen, sofern keine anderen Regelungen ausgeschrieben sind.

Nicht erlaubt ist:

  • Das Befahren von offenem Gelände oder unbefestigten Wegen mit motorisierten Fahrzeugen.
    Dieses Verbot dient dem Schutz der Tierwelt und empfindlichen Böden. Feldwege, Wiesen, Moore oder bewachsene Uferzonen dürfen grundsätzlich nicht befahren werden.
  • Das Campen auf privatem Grund, z. B. Ackerland oder in der Nähe von Häusern, ohne ausdrückliche Erlaubnis des Eigentümers.
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Hemfridszonen – der schwedische „Hausfrieden“

Ein besonders wichtiger Aspekt beim Freistehen in Schweden ist der Respekt vor der Hemfridszon, also dem persönlichen Rückzugsraum rund um ein Wohnhaus.

Diese Zone ist gesetzlich geschützt und soll sicherstellen, dass die Privatsphäre gewahrt bleibt. Sie ist nicht exakt in Metern festgelegt, aber gesunder Menschenverstand ist gefragt.

Wie nah ist zu nah?

  • Wenn du ein Haus sehen kannst, können dich die Bewohner ebenfalls sehen.
    In offener Landschaft mit wenig Vegetation solltest du mehr Abstand halten als in bewaldetem oder hügeligem Gelände.
  • Natürliche Grenzen wie Gräben, Hecken, Waldränder oder Zäune geben oft Orientierung.
  • Privatwege dürfen meist befahren werden, aber führen sie direkt zu einem Wohnhaus, solltest du umdrehen.
  • In Wohngebieten beginnt die Hemfridszon oft schon wenige Meter vom Garten entfernt – respektiere Zäune, Hecken und Einfahrten.
  • Willst du länger verweilen, ein Zelt aufschlagen, picknicken oder gar ein Boot festmachen, gilt: Mehr Abstand ist besser.


Unser Spartipp für deine Schwedenreise

Beachte, dass Schweden mit der Schwedischen Krone (SEK) eine eigene Währung hat. Der Euro wird nur sehr selten akzeptiert.

Zudem ist Schweden ein nahezu bargeldloses Land: Selbst auf kleinen Märkten, Parkplätzen oder in Cafés wird meist mit Karte oder per App bezahlt. Eine Kreditkarte (idealerweise mit niedrigen Auslandsgebühren) ist daher unverzichtbar.

Mit der richtigen Kreditkarte müsst ihr keine Abhebegebühr (seitens Kreditkartenaussteller) und keine Fremdwährungsgebühren zahlen. So lässt sich viel Geld auf Reisen sparen. In Ländern mit anderer Währung erheben die meisten Banken eine sogenannte Fremdwährungsgebühr. Diese wird auf Transaktionen erhoben, die mit einer Fremdwährung getätigt werden.

Beispiel: Ihr bezahlt umgerechnet 1.000 Euro in fremder Währung mit der Kreditkarte eurer Hausbank. Hierauf fallen i.d.R. 2% Fremdwährungsgebühr an. Das macht 20 Euro an Zusatzkosten.

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Auf unseren Reisen benutzen wir die Mastercard Gold* von der TFBank. Diese Kreditkarte ist komplett kostenlos und erhebt kein Entgelt für Auslandseinsätze. Dadurch haben wir auf unseren Reisen schon eine Menge Geld gespart.

Die Beantragung der Kreditkarte erfolgt in wenigen Schritten und dauert nur zwei Minuten. Weitere Informationen findet ihr auf der offiziellen Webseite*.

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Unsere Erfahrungen mit dem Freistehen in Schweden

Wir haben bisher durchweg positive Erfahrungen mit dem „Wildcampen“ in Schweden gemacht. Der entscheidende Vorteil für uns ist die hohe Flexibilität gegenüber Stellplätzen. Wir können ankommen und wegfahren, wann wir wollen. Außerdem genießen wir es sehr, an ruhigeren Orten zu stehen.

Mit unserem Camper können wir ziemlich gut autark reisen. Wir haben eine Solaranlage* auf dem Dach und eine mobile Solarfalttasche* an Board, die uns bei ausreichend Sonne mit genug Strom versorgen.

Unsere Chemietoilette haben wir durch Trockentrenntoilette* ausgetauscht. Für uns eine der besten Entscheidungen im Nachhinein. Aufgrund der Trockentrenntoilette können wir deutlich länger autark stehen und sind nicht auf die Entsorgungsstationen für Chemietoiletten gebunden.

Einen Beitrag über unsere Upgrades an unserem Camper findest du hier: Unsere Upgrades und Umbauten


Ver- und Entsorgung in Schweden

Auch wenn wir gerne frei stehen, fahren wir regelmäßig Campingplätze an, um die dortigen Serviceeinrichtungen wie Duschen, Waschmaschinen oder die Ver- und Entsorgung zu nutzen.

In Schweden ist die Infrastruktur für Camper insgesamt sehr gut ausgebaut. Es gibt zahlreiche kostenlose Entsorgungsstationen für Grauwasser sowie Wasserstellen zur Frischwasserversorgung.


Wo finden wir Ver- und Entsorgungsstationen?

Über die App Park4Night finden wir die meisten Stationen problemlos – oft inklusive Fotos und Nutzerbewertungen. Auch Tankstellen und Rastplätze bieten häufig die Möglichkeit zur Ver- und Entsorgung.


Unser Sicherheitsgefühl – und was wir tun, wenn es fehlt

In all den Jahren hatten wir in Schweden noch nie Probleme, einen passenden Stellplatz zu finden. Wir haben uns immer wohl und sicher gefühlt – ob am Seeufer, im Wald oder auf einem Parkplatz in der Nähe eines Dorfes.

Unser persönlicher Grundsatz lautet: Fühlen wir uns an einem Ort nicht wohl oder sicher – dann fahren wir weiter.

Wenn dich das Thema Sicherheit im Camper interessiert, dann schau gerne hier vorbei: Sicherheit im Camper


Wo finden wir unsere Stellplätze?

Park4Night – der Klassiker für Camper

Unsere erste Wahl ist und bleibt die App Park4Night. Sie ist speziell für Wohnmobilreisende entwickelt und bietet eine riesige Auswahl an Stellplätzen in ganz Schweden – von einfachen Parkbuchten bis hin zu idyllisch gelegenen Plätzen am See.

Du kannst gezielt nach Kriterien wie Stromversorgung, Wasseranschluss, Entsorgungsmöglichkeiten oder ruhiger Lage filtern. Besonders hilfreich finden wir die Kommentare der Community: Hier teilen andere Camper ihre Erfahrungen, Fotos und Hinweise – z. B. zur Zufahrtsbeschaffenheit oder zur Mückensituation.


Google Maps & Satellitenansicht

Wer es individueller mag, kann mit der Satellitenansicht von Google Maps eigene Stellplätze entdecken. Einfach an Seen, Flussufern oder Waldlichtungen heranzoomen – mit ein wenig Übung erkennt man gute Plätze schon am Luftbild.

Diese Methode eignet sich besonders, wenn du:

  • sehr abgelegene Plätze suchst,
  • weit weg vom Trubel stehen möchtest,
  • gerne spontan und unabhängig unterwegs bist.

Eremit – Wildcamping abseits der Massen

Eine spannende Alternative ist die App Eremit. Sie richtet sich speziell an Menschen, die abseits vom Mainstream campen wollen – in echter Ruhe, oft auf privaten, naturbelassenen Flächen.

Viele der Plätze liegen abgelegen, inmitten der Natur und sind nicht öffentlich einsehbar – ein klarer Vorteil für alle, die Wert auf Privatsphäre und echte Wildnis legen. Die Plätze sind oft kostenpflichtig, dafür aber einzigartig gelegen und fernab klassischer Routen.


NorCamp – der skandinavische Stellplatzführer

NorCamp ist eine Plattform, die sich auf Stell- und Campingplätze in Skandinavien spezialisiert hat. Die App enthält Tausende Einträge in Schweden, Norwegen und Finnland – mit detaillierten Informationen zu Ausstattung, Öffnungszeiten und Bewertungen. Die Karte ist übersichtlich, gut gepflegt und wird regelmäßig aktualisiert.

Freistehen mit dem Wohnmobil in Schweden

Praktische Tipps für deine Schwedenreise im Wohnmobil

Damit deine Reise durch Schweden nicht nur schön, sondern auch stressfrei und naturverträglich verläuft, haben wir hier einige wichtige Hinweise und Empfehlungen für dich zusammengestellt:

Nutze die richtigen Tools für die Stellplatzsuche

Apps wie Eremit und NorCamp sind äußerst hilfreich, um schöne, ruhige und legale Stellplätze zu finden. Diese haben wir dir weiter oben im Beitrag bereits vorgestellt.


Route mit Bedacht planen

Plane deine Reiseroute sorgfältig, vor allem in abgelegenen Regionen. So verpasst du keine landschaftlichen Highlights – und hast genug Zeit für spontane Entdeckungen oder Pausen.

Unter der Kategorie „Schweden“ stellen wir dir viele Orte und Wanderungen für deinen Schweden Roadtrip vor.


Informiere dich über die Regeln

Vor der Reise solltest du dich über die aktuellen Vorschriften zum Freistehen in Schweden informieren. Dazu zählen auch örtliche Besonderheiten wie Naturschutzgebiete, Feuerverbote oder Parkregelungen. Auf der offiziellen schwedischen Touristenseite findest du weitere Informationen: visitsweden.de


Autark unterwegs? Sei gut vorbereitet

Wenn du frei stehen möchtest, sollte dein Camper entsprechend ausgestattet sein:

  • Campingtoilette
  • Ausreichend Frischwasser
  • Stromversorgung (zum Beispiel über eine Solaranlage oder Powerbank)

Feuer machen – aber verantwortungsvoll

In vielen Regionen Schwedens gelten im Frühjahr, Sommer und Herbst Feuerverbote, um Waldbrände zu vermeiden. Die App Naturkartan zeigt dir, wo sich offizielle Feuerstellen und Grillplätze befinden.

Tipp: Es ist sinnvoll, eine eigene Feuerschale* mitzuführen. So kannst du – wo es erlaubt ist – sicher und umweltfreundlich ein Feuer machen oder grillen.


Mückenschutz nicht vergessen

Besonders im Sommer und in Wassernähe können Stechmücken lästig werden, insbesondere in den nördlichen Regionen.

Diese Mittel haben sich bewährt:

  • Mygga, ein sehr wirksames schwedisches Mückenspray, das du vor Ort kaufen kannst
  • Zusätzlich helfen lange Kleidung in der Dämmerung und Moskitonetze*
  • Thermacell-Geräte* für den Einsatz im Freien

Ein Gadget, auf das wir nicht mehr verzichten möchten, ist der Thermacell. Das Mückenabwehrgerät erzeugt eine etwa 20 m² große Schutzzone, in die Mücken nicht eindringen. Wir nutzen das Thermacell-Standgerät, welches einfach auf eine Gaskartusche aufgesetzt wird.



E-Book: Schweden – Reiseführer von Iwanowski

Unsere E-Book-Empfehlung: „Schweden – Reiseführer von Iwanowski“. Auf der BookBeat-App kannst du dir ganz unkompliziert das E-Book herunterladen. Mit unserem Aktionscode „60tgratis“ kannst du BookBeat zwei Monate lang kostenlos testen.


Fazit: Freiheit genießen – mit Rücksicht

Freistehen in Schweden ist eine wunderbare Möglichkeit, die Natur hautnah zu erleben – doch mit der Freiheit kommt auch Verantwortung. Wer sich an die Regeln hält, Rücksicht zeigt und mit gesundem Menschenverstand unterwegs ist, wird unvergessliche Momente erleben.


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Weitere Beiträge

Unter der Rubrik „Schweden“ findet ihr weitere Beiträge über unsere Schweden-Reisen. Eine kleine Auswahl verlinken wir euch hier:

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Mit dem Camper auf die Insel Öland

Die Insel Öland an der schwedischen Ostküste ist ein beliebtes Reiseziel für Wohnmobile.

Öland hat nicht nur eine atemberaubende Natur, sondern auch eine reiche Kulturgeschichte und viele interessante Sehenswürdigkeiten zu bieten.

Mit unserem Camper ging es während unserer Schweden-Rundreise für zwei Nächte auf die Insel Öland.

Was ihr bei einem Besuch auf der Insel Öland mit dem Wohnmobil beachten solltet und welche Ausflüge wir unternommen haben, erzählen wir euch in diesem Beitrag.

Anreise

Die Anreise auf die Insel Öland ist recht einfach und unkompliziert. Die Insel ist über eine Brücke, die sogenannte Ölandbrücke, mit dem schwedischen Festland verbunden. Die Brücke ist etwa 6 km lang und führt von der Stadt Kalmar auf die Mitte von Öland.

Wer mit dem Auto oder Wohnmobil anreist, kann von Deutschland aus entweder mit der Fähre oder über die Öresundbrücke nach Schweden fahren.


Freistehen mit dem Camper auf Öland

Das Freistehen mit dem Camper ist auf Öland grundsätzlich erlaubt, solange man sich an bestimmte Regeln hält. So darf man beispielsweise nicht in Naturschutzgebieten campen und sollte sich immer an ausgewiesene Parkplätze halten.

Auf Parkplätzen, auf denen das Übernachten mit dem Wohnmobil verboten ist, ist dies deutlich ausgewiesen.

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Campingplätze auf Öland

Für alle, die lieber auf einem Campingplatz übernachten möchten, gibt es auf Öland eine große Auswahl an Möglichkeiten. Von einfachen Plätzen ohne viel Schnickschnack bis hin zu luxuriösen Campingresorts mit Schwimmbädern und anderen Freizeitmöglichkeiten ist für jeden Geschmack etwas dabei. Einige der beliebtesten Campingplätze auf Öland sind:

  • Ekerum Camping: Einer der größten Campingplätze auf Öland, mit vielen Aktivitäten wie Minigolf, Spielplatz und Poolbereich.
  • Bödagårdens Camping: Ein großer Campingplatz direkt am Meer und vielen Freizeitmöglichkeiten.
  • Ottenby Vandrarhem & Camping: Ein ruhiger Campingplatz in idyllischer Lage, ideal für Naturliebhaber und Ruhesuchende.

Die Campingplätze habe ich euch in der Google Maps Karte weiter oben verlinkt.


Damit du auch nichts auf deinem Campingurlaub vergisst, haben wir einen Beitrag über unsere Packliste veröffentlicht:

Packliste für den Campingurlaub

Sehenswürdigkeiten auf Öland

Öland hat nicht nur eine atemberaubende Natur, sondern auch eine reiche Kulturgeschichte zu bieten. Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten auf der Insel gehören:

  • Leuchtturm Långe Jan: Schwedens höchster Leuchtturm ganz im Süden von Öland. Dieser liegt neben dem Naturschutzgebiet Ottenby. Hier konnten wir Seehunde und einen Seeadler beobachten.

  • Landschaftsschutzgebiet Alvaret: Eine karge, von Felsen und Steinen geprägte Landschaft im Süden von Öland, die aufgrund ihrer einzigartigen Flora und Fauna zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt wurde.
  • Mühlen von Lerkaka: Die Mühlen von Lerkaka sind ein Ensemble von fünf historischen Windmühlen, die sich in der Nähe des Ortes Lerkaka im Zentrum der Insel befinden. Die Mühlen wurden im 19. Jahrhundert erbaut und dienten zur Getreideverarbeitung. Heute sind sie ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen und ein wichtiger Teil der Geschichte und Kultur Ölands.

  • Schloss Borgholm: Eine beeindruckende Burg aus dem 17. Jahrhundert, die auf einem Hügel oberhalb der Stadt Borgholm thront.
  • Schloss Solliden: Ein königliches Sommerhaus, das von der schwedischen Königsfamilie als Feriendomizil genutzt wird und von einem wunderschönen Park umgeben ist.
  • Bruddesta Sjöbodar: Die Bruddesta Sjöbodar sind ein ehemaliges Fischerdorf im Nord-Westen der Insel. Hier kann man die traditionellen Fischerhütten besichtigen.
  • Byrums Raukar: Die Byrums Raukar sind eine Ansammlung von etwa 50 Kalksteinfelsen, die an der Küste im Norden der Insel zu finden sind. Die Felsen sind durch Erosion entstanden und haben eine beeindruckende Form und Größe.
  • Leuchtturm Långe Erik: Ein markanter Leuchtturm auf der Nordspitze von Öland, der während der Sommersaison (Juli bis August) für Besucher geöffnet ist.
  • Trollskogen: Trollskogen ist Waldgebiet im Norden der Insel, das seinen Namen aufgrund der bizarren Formen der Bäume und Sträucher trägt. Durch den Einfluss von Wind und Meer haben sich die Bäume und Sträucher in interessanten Formen und Figuren gebogen, die an Märchenwesen und Fabelwesen erinnern.

Die Orte habe ich euch in der Google Maps Karte am Anfang des Beitrages verlinkt.


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Naturschutzgebiete auf Öland

Ein großer Teil der Insel steht unter Naturschutz, um die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt zu erhalten und zu schützen. Es gibt auf der Insel 75 Naturschutzgebiete, die man erkunden kann.

Die Naturschutzgebiete umfassen eine Vielzahl von Landschaften wie Karstlandschaften, Küstenregionen, Feuchtgebiete, Wälder und Seen. Sie bieten eine Fülle von Aktivitäten wie Wandern, Radfahren, Vogelbeobachtung, Tierbeobachtung und Naturfotografie.

Für uns stand natürlich die Vogelbeobachtung und Fotografie im Vordergrund.

Wir haben die Naturschutzgebiete Eckelsudde & Ottenby Lund besucht. In beiden Reservaten konnten wir mit dem Fernglas Seehunde in der Ferne beobachten.

Am Lilla Dalby Naturreservat haben wir eine schöne Wanderung gemacht und die Nacht auf dem daneben gelegenen Parkplatz verbracht.

Auch am Naturschutzreservat Möckelmossen ist es gestattet, die Nacht zu verbringen. Hier kann man einen kleinen Spaziergang zu einem See machen.


Fazit

Mit dem Camper auf die Insel Öland zu fahren, ist ein unvergessliches Erlebnis. Ob man sich für das Freistehen entscheidet oder einen der vielen Campingplätze auf der Insel wählt, der Besuch auf der Insel lohnt sich auf alle Fälle.


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Unser Spartipp:

Denkt daran, dass Schweden mit der schwedischen Krone ihre eigene Währung hat.

Mit der richtigen Kreditkarte müsst ihr keine Abhebegebühr (seitens Kreditkartenaussteller) und keine Fremdwährungsgebühren zahlen. So lässt sich viel Geld auf Reisen sparen. In Ländern mit anderer Währung erheben die meisten Banken eine sogenannte Fremdwährungsgebühr. Diese wird auf Transaktionen erhoben, die mit einer Fremdwährung getätigt werden.

Beispiel: Ihr bezahlt umgerechnet 1.000 Euro in fremder Währung mit der Kreditkarte eurer Hausbank. Hierauf fallen i.d.R. 2% Fremdwährungsgebühr an. Das macht 20 Euro an Zusatzkosten.

Werbung / Unser Spartipp

Auf unseren Reisen benutzen wir die Mastercard Gold* von der TFBank. Diese Kreditkarte ist komplett kostenlos und erhebt kein Entgelt für Auslandseinsätze. Dadurch haben wir auf unseren Reisen schon eine Menge Geld gespart.

Die Beantragung der Kreditkarte erfolgt in wenigen Schritten und dauert nur zwei Minuten. Weitere Informationen findet ihr auf der offiziellen Webseite*.

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Weitere Beiträge

Unter der Rubrik „Schweden“ findet ihr weitere Beiträge über unsere Schwedenreisen. Eine kleine Auswahl verlinken wir euch hier:

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Unsere Reiseapotheke für den Camper

Für unsere Langzeitreise mit dem Camper durch Europa haben wir uns eine Reiseapotheke zusammengestellt.

Lange haben wir uns Gedanken gemacht, welche Medikamente wir auf unserer Reise mit dem Camper mitnehmen sollen.

Nach längerer Vorbereitungszeit und vielen Gedanken haben wir uns entschlossen einen Beitrag über unsere Reiseapotheke zu verfassen.

Eine Sache vorab: Dieser Beitrag soll lediglich zur Orientierung dienen. Die hier vorgestellten Medikamente und Artikel sind auf uns persönlich zugeschnitten und keinesfalls allgemeingültig. Bitte sprecht im Einzelfall unbedingt mit eurem Arzt und lasst euch beraten.

Um euch einen besseren Überblick zu verschaffen, haben wir unsere Reiseapotheke in verschiedene Kategorien unterteilt:


Unsere Online-Apotheke: Shop-Apotheke

Die meisten Medikamente haben wir bei der Online-Apotheke „Shop-Apotheke*“ bestellt. Schon seit einigen Jahren bestellen wir unsere Medikamente bei der Shop-Apotheke und auf Amazon* und haben bisher nur gute Erfahrungen gemacht. Die Shop-Apotheke hat im Vergleich zu stationären Apotheken deutlich günstigere Preise und überzeugt außerdem durch sehr schnelle Lieferungen. Der Mindestbestellwert liegt bei sehr geringen 19 €.


Erkältung

Mit Erkältungen muss man sich leider ab und zu herumschlagen. Wenn wir erkältet sind, gilt bei uns immer: viel Ausruhen und viel Trinken – am besten Tee. Der Körper regelt bei Erkältungen das meiste schon alleine, natürlich kann man unserer Meinung nach auch etwas aushelfen – Besonders wenn man sich über Schmerzen beklagt.

Schmerzmittel

Medikamente gegen Schmerzen sollte man auf jeden Fall mitnehmen. Diese Medikamente können bei vielen Beschwerden wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen oder Fieber helfen. Bei unserer Reiseapotheke haben wir folgende fiebersenkende Medikamente eingepackt:

Neben den klassischen Schmerzmitteln wie Ibuprofen und Paracetamol haben wir noch zusätzlich Aspirin Complex* im Gepäck. Dieses Granulat ist zwar etwas teurer, hilft uns persönlich aber sehr gut bei Erkältungen mit Kopfschmerzen – für uns unverzichtbar.

Wick Medinait* ist aus unserer privaten Apotheke auch nicht mehr wegzudenken. Es hilft dabei, bei einer stärkeren Erkältung nachts durchzuschlafen und so dem Körper mehr Ruhe zum Genesen zu geben.


Hals & Nase

Halsschmerzen können auf Reisen unangenehm sein, da man oft in einer anderen Umgebung schläft und sich nicht ausreichend erholen kann. Ein Mittel gegen Halsschmerzen kann schnell Linderung verschaffen und die Reise angenehmer gestalten.

Gegen Halsschmerzen hilft Dorithricin wahre Wunder. Die Lutschtabletten betäuben den Schmerz für längere Zeit, sodass man auch wieder unbeschwert schlucken kann.

Dorithricin Halstabletten*

Bei einer Erkältung oder Allergie kann eine verstopfte Nase besonders lästig sein und auch die Schlafqualität beeinträchtigen. Ein Nasenspray oder Nasentropfen können helfen, die Nasenatmung zu verbessern und somit das allgemeine Wohlbefinden zu steigern. Es ist jedoch wichtig, sich vorab über die Dosierung und Anwendung des jeweiligen Produkts zu informieren und gegebenenfalls Rücksprache mit einem Arzt zu halten.

Nasic Nasenspray*


Magen & Darm

Durch die ungewohnte Ernährung oder die Umstellung des Körpers auf das Reisen im Wohnmobil kann es zu Magen-Darm-Problemen kommen. Medikamente gegen Übelkeit, Erbrechen und Durchfall sollten daher auch immer in der Reiseapotheke vorhanden sein.

Mittel gegen Durchfall: Loperamid AL akut*

Mittel gegen Sodbrennen und Magenschmerzen: Doppelherz Magen-Gel*

Mittel gegen Blähungen und Völlegefühl: Lefax Intens*

Auch sollte man das lange Fahren im Camper und insbesondere regelmäßige Fährenfahrten nicht unterschätzen – besonders dann, wenn man es gar nicht gewohnt ist. Hierfür empfehlen sich sogenannte Reisetabletten. Diese helfen bei längeren Fährfahrten oder Flügen.

Reisetabletten *


Insekten & Mückenschutz

Ein leidiges Thema auf Reisen: Mücken und Insektenstiche…

Neben den vielen Mückenstichen haben wir es auch oft mit Zecken zu tun.

Als Prävention gegen mögliche Insektenbisse und -stiche nehmen wir immer Autan Multi Insect Spray* mit. Mit dem Spray werden die anfälligsten Stellen des Körpers eingerieben und somit Insekten wie Mücken und Zecken abgeschreckt. Das Spray nehmen wir auch auf Wanderungen mit.

Wenn’s dann mal doch zu spät ist, heißt es schnell handeln.

Bei einer festgebissenen Zecke, sollte diese schnellstmöglich entfernt werden, damit diese Ihre Erreger nicht weiter im Körper verteilt.

Dafür haben wir immer eine Zeckenzange dabei. Die Zeckenzange haben wir auch standardmäßig in unserem Wanderrucksack dabei, falls wir eine festgebissene Zecke bereits bei einer Wanderung finden.

Anders sieht es bei Mückenstichen aus.

Bei uns darf auf keinen Fall das Fenistil Gel fehlen. Fenistil hilft bei Juckreiz durch Mückenstiche. Profi-Tipp: Fenistil im Kühlschrank lagern. Das gekühlte Gel hilft doppelt so gut bei Juckreiz.

Außerdem haben wir auch einen Insektenstichheiler von Beurer. Dieser sorgt durch Auflegen auf den betroffenen Insektenstich zur Linderung der Symptome, indem er kurzzeitig die Stelle stark erhitzt. Keine Angst, das tut nicht ganz so weh, wie es sich anhört.

Da Lea auch öfters unter stärkeren allergischen Reaktionen bei Mückenstichen leidet (extreme Schwellung am Einstichpunkt) haben wir noch Lorano akut* in unserer Reiseapotheke. Dieses Antiallergikum hilft bei gut gegen allergische Reaktionen. Sowohl bei Juckreiz als auch Heuschnupfen.


Sonnenschutz & Sonnenbrand

Ein extrem wichtiges Thema ist der Sonnenschutz. Natürlich besonders, wenn ihr, wie wir, viel draußen unterwegs seid und wandern geht.

Als Hautschutz benutzen wir ausschließlich Sonnencremes mit dem Lichtschutzfaktor 50. Bei langen Wanderungen ist auch ein mehrmaliges Auftragen über den Tag notwendig.

Nach einem langen Tag in der Sonne ist die Haut ausgetrocknet. Um die Haut wieder aufzufrischen und Feuchtigkeit zu spenden, reiben wir uns noch mit einer Apres Sun Lotion ein.


Reiseapotheke im Camper
Reiseapotheke im Camper

Nützliche Reisebegleiter (Pflaster / Desinfektion)

Neben oben genannten Medikamenten haben wir natürlich noch einiges mehr in unserer Reiseapotheke dabei.

Pflaster und Verbandsutensilien dürfen keineswegs fehlen. Schnell hat man sich in den Finger geschnitten oder eine Schürfwunde zugezogen. Daher haben wir Pflaster und auch in unterschiedlichen Größen und Formen dabei.

Bevor man eine Wunde verschließt, sollte man diese auch gut reinigen und desinfizieren. Hierfür empfiehlt sich Desinfektionsspray in Sprühflaschen. Sollte man unbedingt dabei haben! Bei Schürfwunden verwenden wir persönlich immer eine Zink-Wundsalbe.


Aufbewahrung

Die meisten Medikamente sollen bei Raumtemperatur aufbewahrt werden. Außerdem darf kein direktes Licht auf die Medikamente einwirken.

Wir haben unsere Reiseapotheke daher in einem Fach, direkt unter dem Kühlschrank, verstaut.

Um Ordnung bei der doch größeren Menge an Päckchen und Utensilien zu halten, haben wir uns eine kleine Medikamenten-Aufbewahrungs-Box zugelegt. In der Box lassen sich die ganzen Päckchen und Blister sehr übersichtlich aufbewahren.


Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine gut ausgestattete Reiseapotheke ein unverzichtbarer Begleiter auf jeder Campingreise ist. Neben den üblichen Medikamenten gegen Schmerzen, Fieber oder Erkältungen sollten auch individuelle Bedürfnisse, wie Allergien oder chronische Erkrankungen, berücksichtigt werden. Zudem sollten Pflaster, Verbandsmaterial und Desinfektionsmittel nicht fehlen, um kleinere Verletzungen schnell und hygienisch behandeln zu können.

Es ist ratsam, die Reiseapotheke vor jeder Reise auf Vollständigkeit zu überprüfen und gegebenenfalls zu ergänzen. Auch eine Aufbewahrung in einer gut verschließbaren und kühlenden Tasche oder Box sind empfehlenswert.

Wir fühlen uns sehr viel wohler und sicherer, wenn wir mit einer gut ausgestatteten Reiseapotheke mit unserem Camper unterwegs sind und somit auf viele Fälle vorbereitet sind.


Weitere Beiträge

Weitere Beiträge findest du unter der Rubrik „Camper„. Eine kleine Auswahl findest du hier:


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Freistehen mit dem Camper in Norwegen: Tipps und Erfahrungen

Norwegen ist ein Land, das für seine atemberaubende Natur, seine malerischen Fjorde und seine zahlreichen Nationalparks bekannt ist. Es gibt viele Möglichkeiten dieses Land zu erkunden, aber eine der besten ist mit dem Wohnmobil. Freistehen mit dem Camper in Norwegen, auch bekannt als „Wildcampen“ ist eine beliebte Option für Reisende, die die Freiheit und Flexibilität schätzen, die ein solches Abenteuer bietet.

In unserem Beitrag fassen wir kurz zusammen was Freistehen eigentlich bedeutet, wo man freistehen kann und was das Ganze mit dem Jedermannsrecht zutun hat. Wir geben euch einen Einblick in unsere bisherigen Erfahrungen und haben einige Tipps für euch parat.

Freistehen in Norwegen
Freistehen in Norwegen

Was bedeutet Freistehen?

Freistehen bezieht sich auf das Übernachten mit einem Wohnmobil oder Wohnwagen an einem Ort, der nicht als Campingplatz ausgewiesen ist.

In Norwegen ist Freistehen mit dem Camper erlaubt bzw. es wird geduldet, solange bestimmte Regeln eingehalten werden.

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Die Regeln sind im sogenannten Jedermannsrecht (auch „allemannsrett“ genannt) festgelegt. Dieses besagt, dass jeder das Recht hat, die Natur zu genießen und sich frei darin zu bewegen. Das bedeutet jedoch nicht, dass man überall campieren darf. Es gibt bestimmte Regeln und Vorschriften, die beachtet werden müssen. Zum Beispiel darf man nicht auf Privatgrundstücken oder Naturschutzgebieten campen, keinen Müll zurücklassen und keine Tiere stören. Auch das Anzünden von offenen Feuern ist in einigen Regionen untersagt.

Das Jedermannsrecht ist in Norwegen seit Jahrhunderten ein wichtiger Teil der Kultur und wird von der Bevölkerung sehr geschätzt. Es bietet Touristen und Einheimischen die Möglichkeit, die natürliche Schönheit des Landes zu erkunden und zu genießen.

Unserer Recherche nach gilt das Jedermannsrecht grundsätzlich nur für nicht motorisierte Reisende, es ist jedoch bislang erlaubt, mit dem Wohnmobil am Straßenrand oder auf öffentlichen Parkplätzen zu stehen. Dazu mehr im nächsten Abschnitt.

Sognefjellsvegen
Sognefjellsvegen

Wo kann man freistehen?

In Norwegen gibt es viele Möglichkeiten zum Freistehen mit dem Camper. Man kann sein Fahrzeug an den meisten Straßenrändern parken, solange keine Verkehrsbehinderungen verursacht werden oder Zugänge oder Ausweich-/ Wendebuchten blockiert werden.

Man kann grundsötzlich auch auf öffentlichen Parkplätzen wie Straßenrastplätzen und Wanderparkplätzen parken, sowie auf freien Flächen in Städten und Dörfern, solange niemand gestört wird und die Umwelt dadurch nicht belastet wird.

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass man nicht überall parken und campen kann bzw. darf. Zum Beispiel ist es nicht erlaubt, in Naturschutzgebieten oder auf Privatgrundstücken zu campen. Es ist auch wichtig, sich darüber im Klaren zu sein, dass es in Norwegen viele Mautstraßen gibt, auf denen das Parken nicht erlaubt ist.


Update: neue Einschränkungen

In den vergangenen Jahren hat der Tourismus in Norwegen, insbesondere in stark frequentierten Regionen wie den Lofoten deutlich zugenommen. Die hohe Zahl an Besucherinnen und Besuchern führt zunehmend zu infrastrukturellen Herausforderungen – vor allem an beliebten Haltepunkten wie Rastplätzen, Aussichtspunkten und in kleineren Ortschaften. Um dem entgegenzuwirken, werden ab Sommer 2025 testweise auf den Lofoten und am Stegastein zeitlich begrenzte Parkregelungen eingeführt. Diese betreffen insbesondere stark frequentierte Stellen, an denen bislang häufig unkontrolliert geparkt wurde. Vorgesehen sind Parkzeiten von maximal einer Stunde am Stegastein und von vier Stunden auf Rastplätzen auf den Lofoten.

Den offizielen Bericht hierzu findet ihr hier: www.vegvesen.no

Zusätzlich plant die norwegische Regierung ab 2026 die Einführung einer optionalen Touristensteuer. Gemeinden mit starkem Besucheraufkommen sollen die Möglichkeit erhalten, eine Abgabe von bis zu 3 % auf Übernachtungskosten zu erheben. Die Einnahmen sollen gezielt in den Ausbau und die Instandhaltung touristischer Infrastruktur wie Sanitäranlagen, Wanderwege und Parkflächen fließen. Wohnmobile, Zelte und Boote sollen von der Steuer zunächst ausgenommen werden. Ziel dieser Maßnahme sei, die Auswirkungen des zunehmenden Tourismus auf Umwelt und Infrastruktur zu begrenzen und gleichzeitig die Qualität des Naturerlebnisses langfristig zu sichern.

Freistehen im Jotunheimen Nationalpark
Freistehen im Jotunheimen Nationalpark

Unser Spartipp

Denkt daran, dass Norwegen mit der norwegischen Krone (NOK) seine eigene Währung hat.

Mit der richtigen Kreditkarte müsst ihr keine Abhebegebühr (seitens Kreditkartenaussteller) und keine Fremdwährungsgebühren zahlen. So lässt sich viel Geld auf Reisen sparen. In Ländern mit anderer Währung erheben die meisten Banken eine sogenannte Fremdwährungsgebühr. Diese wird auf Transaktionen erhoben, die mit einer Fremdwährung getätigt werden.

Beispiel: Ihr bezahlt umgerechnet 1.000 Euro in fremder Währung mit der Kreditkarte eurer Hausbank. Hierauf fallen i.d.R. 2% Fremdwährungsgebühr an. Das macht 20 Euro an Zusatzkosten.

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Auf unseren Reisen benutzen wir die Mastercard Gold* von der TFBank. Diese Kreditkarte ist komplett kostenlos und erhebt kein Entgelt für Auslandseinsätze. Dadurch haben wir auf unseren Reisen schon eine Menge Geld gespart.

Die Beantragung der Kreditkarte erfolgt in wenigen Schritten und dauert nur zwei Minuten. Weitere Informationen findet ihr auf der offiziellen Webseite*.

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Unsere Erfahrungen zum Thema Freistehen in Norwegen

Auf unseren Norwegen-Reisen mit dem Camper haben wir bisher ausschließlich freigestanden. Das macht den Urlaub in Norwegen um einiges günstiger. Der entscheidende Vorteil für uns ist allerdings die damit verbundene Freiheit und Flexibilität. Denn wir können die Stellplätze anfahren und verlassen, wann wir es wollen und sind nicht an die Zeitangaben eines Campingplatzes gebunden. Oft können wir unsere Wanderungen auch direkt vom Parkplatz aus starten, das spart uns viel Zeit.

Mit unserem Camper können wir einige Tage lang autark stehen. Bei gutem Wetter versorgt uns unsere Solaranlage mit Strom. Unser Frischwassertank versorgt uns einige Tage mit Wasser und das Problem mit dem Entsorgen des Inhalts der Chemie-Toilette haben wir gelöst, in dem wir unsere Chemie-Toilette durch eine Trockentrenntoilette ausgetauscht haben. Hier gelangt ihr zu unserem Blogbeitrag „Umrüstung: Chemietoilette zur Trockentrenntoilette„.

Campingplätze fahren wir trotzdem immer mal wieder an, um die Serviceeinrichtungen zu nutzen, hierfür ist meist eine kleine Servicegebühr zu entrichten.

In Norwegen gibt es auch viele kostenfreie Entsorgungsstationen für Grauwasser und Versorgungseinrichtungen für Frischwasser.

Auch viele Tankstellen bieten die Möglichkeit der Ver- und Entsorgung an.

Bisher hatten wir in Norwegen noch nie ein Problem einen Stellplatz zu finden. Wir haben uns auch immer wohlgefühlt. Für uns gilt der Grundsatz: Fühlen wir uns nicht wohl oder sicher, dann fahren wir weiter.

Unsere Türensicherung verschafft uns zusätzlich ein Gefühl von mehr Sicherheit.


Falls euch das Thema „Türensicherung“ interessiert, schaut gerne mal bei unserem Beitrag vorbei:


Als wir 2018 mit Auto und Zelt drei Wochen lang durch Norwegen gereist sind, haben wir ausschließlich auf Campingplätzen übernachtet. Es gibt in Norwegen sehr viele schöne und auch naturnahe Campingplätze. Ein Campingplatz hat auch seine Vorteile. Besonders gut gefallen hat uns hier der Austausch mit den Campingplatzbetreibern, welche uns tolle Wanderungen empfohlen haben.

Am Ende des Beitrages haben wir euch unsere Roadtrip-Berichte verlinkt.

Sognefjellsvegen
Sognefjellsvegen

Wo finden wir unsere Stellplätze?

Park4Night & Google Maps

Über die App „Park4Night“ informieren wir uns über Stellplätze und über Ver- & Entsorgungsstationen.

Wer die App nicht kennt: Park4Night ermöglicht es Campingplätze, Stellplätze, Parkplätze und andere Orte zu finden, an denen man mit seinem Wohnmobil oder Camper übernachten kann. Die App umfasst Bewertungen und Kommentare anderer Nutzer, die ihre Erfahrungen und Eindrücke zu den verschiedenen Übernachtungsmöglichkeiten teilen.

Wir lesen uns immer die Kommentare der anderen Nutzer durch, um mehr über den Stellplatz zu erfahren.

Nortrip – besondere Stellplätze bei Gastgeber:innen

Viele von euch kennen sicherlich die Plattform Landvergnügen aus Deutschland. Das Prinzip ist ganz einfach: Man zahlt eine Jahresmitgliedschaft und kann anschließend bei teilnehmenden Höfen und anderen Gastgeber:innen für einen begrenzten Zeitraum kostenlos mit dem Wohnmobil oder Wohnwagen übernachten. Ein ähnliches Konzept gibt es auch für Norwegen und Schweden – und zwar von Nortrip.
🔗zu Nortrip

Mit einem Nortrip-Zugang könnt ihr bei den teilnehmenden Gastgeber:innen im Rahmen der jeweiligen Bedingungen kostenlos übernachten. Die Stellplätze findet ihr über die Nortrip-Plattform und könnt so beispielsweise bei Bauernhöfen, kleinen Produzent:innen oder anderen besonderen Orten Halt machen. Je nachdem, wie viele Plätze ihr während eurer Reise nutzt, kann sich die Mitgliedschaft bereits nach wenigen Übernachtungen lohnen. Noch wichtiger finden wir allerdings die Zeitersparnis bei der Stellplatzsuche: Statt jeden Abend nach einem geeigneten Platz suchen zu müssen, könnt ihr gezielt Gastgeber:innen entlang eurer Route ansteuern.

Freistehen in Norwegen
Wanderparkplatz Molden

Tipps für das Freistehen mit dem Camper in Norwegen

  • Respekt vor der Natur: Achtet darauf, keine Spuren zu hinterlassen und den Ort sauber zu hinterlassen. Wir versuchen die Plätze, welche wir aufsuchen, sauberer zu hinterlassen, wie wir sie vorgefunden haben.
  • Achtet auch darauf, keine Tiere zu stören oder Lebensräume zu beschädigen.
  • Stellt sicher, dass ihr euch an die Vorschriften des Jedermannsrechts haltet. Parkt nur an Orten, an denen es erlaubt ist und achtet darauf, keine Verkehrsbehinderung zu verursachen.
  • Seid respektvoll gegenüber den Einheimischen. Stellt sicher, dass ihr niemanden stört. Wenn ihr in der Nähe von Häusern parkt, könnt ihr zum Beispiel um Erlaubnis fragen, bevor ihr euer Wohnmobil aufstellt.
  • Nutzt die Einrichtungen: Es gibt viele öffentliche Toiletten und Duschen in Norwegen. Lasst bitte kein Toilettenpapier in der Natur zurück (Schaufel und Müllbeutel sollten immer dabei sein).
  • Plant im Voraus: Stellt sicher, dass ihr über genügend Vorräte und Wasser verfügt, bevor ihr euch auf den Weg macht.
  • Überprüft auch die Wettervorhersage und plant eure Route im Voraus. Das Wetter in Norwegen kann schnell umschlagen und sehr unberechenbar sein.

Das Freistehen mit dem Camper in Norwegen bietet ein einzigartiges Reiseerlebnis und die Möglichkeit, die atemberaubende Schönheit des Landes zu erleben. Mit ein wenig Vorbereitung und Einhaltung der Regeln wurde das Freistehen für uns zu einem unvergesslichen Erlebnis.


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Weitere Beiträge

Unter der Rubrik „Norwegen“ findet ihr weitere Beiträge über unsere Norwegen-Reisen. Eine kleine Auswahl verlinken wir euch hier:

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Ausflug auf die Insel Runde

An der westnorwegischen Küste befindet sich die Insel Runde. Runde ist besonders bekannt für ihre Brutkolonien für Seevögel. Papageientaucher, Basstölpel, Trottellummen und viele weitere brüten jedes Jahr auf der Insel.

In unserem Beitrag berichten wir euch von unserem Ausflug auf der Insel Runde.

Für uns ist die Insel Runde ein kleines Abbild von Schottland, denn die grüne Landschaft mit den beeindruckenden Klippen und den vielen Seevögeln hat uns stark an unsere Reise im Frühjahr erinnert.


Eckdaten zur Wanderung auf der Insel Runde

AusgangspunktWanderparkplatz
Längeca. 10 Kilometer (Rundweg)
Höhenmeterca. 450 Meter
Wanderzeitca. drei Stunden
Schwierigkeitsgradleicht


Unser Ausflug auf der Insel Runde

Die Insel Runde ist über eine Brücke zu erreichen. Auf der Insel befinden sich mehrere Parkmöglichkeiten.

Wir haben die Insel in der Nebensaison Anfang September besucht. Zu diesem Zeitpunkt waren die Papageientaucher bereits ausgeflogen und somit waren vermutlich auch weniger Tourist:innen auf der Insel unterwegs.

Ein wichtiger Hinweis:
Der Papageientaucher ist kein Trendmotiv für die Bucketlist, sondern ein schützenswerter Vogel. Leider zieht er aktuell viele Tourist:innen an, was die empfindliche Natur der kleinen Insel stark belastet – es gibt nur wenige Parkplätze und der Campingplatz ist schnell überfüllt.
Wir möchten hier vor allem Menschen erreichen, die echtes Interesse an Vögeln und Natur mitbringen – nicht jene, die nur ein schönes Foto suchen. Bitte überlegt, ob euer Besuch wirklich notwendig ist und nehmt vor Ort Rücksicht.

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Geparkt haben wir mit unserem Camper am Rande der Insel. Tipp: Auf Park4Night könnt ihr euch informieren, wo es gestattet ist mit dem Camper zu parken. Bitte parkt rücksichtsvoll, denn die Insel verfügt nicht über unendlich viele Parkmöglichkeiten und die Tagestouristen und auch die Einheimischen möchten auch gerne einen Parkplatz finden.

Insel Runde, Norwegen
Insel Runde, Norwegen
Insel Runde, Norwegen
Insel Runde, Norwegen

Von unserem Parkplatz gab es einen Zugang auf die „Hochebene“ der Insel. Über einen kleinen Wanderpfad gelangten wir nach oben, wo die eigentliche Rundwanderung über die Insel begann.

Die Wanderwege erstrecken sich über die 6,4 km² große Insel. Mit unserer 10 Kilometer Rundwanderung sind wir einen großen Teil der Insel abgelaufen. Wer möchte, kann natürlich auch länger unterwegs sein und kürzer geht natürlich auch.

Ziel für uns war es nicht möglichst viel Strecke zurückzulegen, sondern uns ging es vor allem darum, die beeindruckende Landschaft mit ihren Tieren zu bestaunen. Wie schon erwähnt waren keinen Papageientaucher mehr vorzufinden, jedoch erfreuten wir uns am Anblick der Basstölpelkolonie, die Anfang September noch dort war. Auf Runde leben auch mehrere Seeadler und wir hatten zweimal das große Glück einen über uns schweben zu sehen.

Auf Insel Runde regnet es viel. Der viele Regen sorgt für ein saftiges Grün, aber auch für einen nassen und matschigen Boden. Also solltet ihr unbedingt wasserfestes Schuhwerk anziehen. Wir hatten nur wasserabweisende Wanderschuhe an und die hielten das Wasser nicht lange ab.



Polarlichter auf Insel Runde

Unser großer Wunsch auf dieser Norwegenreise war es, Polarlichter zu sehen. Aus diesem Grund war geplant, bis nach Trondheim hochzufahren, um unsere Chancen auf Polarlichter zu erhöhen. Nie im Leben hätten wir gedacht, dass wir auf der Insel Runde, soweit im Süden von Norwegen, Anfang September Polarlichter sehen würden. Wir haben eine App installiert, die uns anzeigt, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, die Nordlichter zu sehen. Die Chancen standen auf unserer zweiten Nacht auf Runde tatsächlich ganz gut.

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Unser Stellplatznachbar klopfte gegen 22 Uhr bei uns an, er hatte am Himmel ein schwach leuchtendes Grün entdeckt. Um 23 Uhr, nachdem auch die letzten Sonnenstrahlen am Horizont verschwunden waren, konnte man das leuchtende Grün schon viel deutlicher erkennen. Unsere Kamera erfasste auch noch einen lila Streifen.

Wir stellten uns nochmal einen Wecker für zwei Uhr nachts. Zu dieser Zeit tanzten die Polarlichter über den ganzen Himmel. Ein wundervolles Erlebnis, was sich einfach nicht beschreiben lässt.


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Rundwanderung am Sognefjellsvegen – Jotunheimen Nationalpark

Der Sognefjellsvegen ist eine Passstraße in Norwegen und verbindet die beiden Orte Gaupne und Lom. Die Landschaftsroute führt durch eine atemberaubend schöne Gebirgslandschaft. Es gibt viele Gelegenheiten, um anzuhalten und die Aussicht zu genießen.

Während eines Zwischenstopps an einem Rastplatz beschlossen wir spontan eine 13 Kilometer lange Rundwanderung im Jotunheimen Nationalpark zu starten.


Eckdaten zur Wanderung im Sognefjellsvegen

AusgangspunktWanderparkplatz Sognefjellshytta (Koordinaten auf Google Maps)
Länge13 Kilometer (Rundweg)
Höhenmeterca. 280 Meter
Wanderzeitca. vier Stunden
Schwierigkeitsgradmittelschwer

Weiter unten im Blogbeitrag haben wir dir unsere Wanderung auf komoot.de verlinkt.


Von Lom zur Sognefjellshytta

Unseren Tag starteten wir in Lom. Dort besichtigten wir die bekannte Stabkirche. Den weiteren Verlauf des Tages hatten wir noch nicht geplant, so beschlossen wir ganz spontan die Passstraße Sognefjellsvegen anzusteuern. Die Landschaft um den Sognefjellsvegen ist wirklich traumhaft, so legten wir recht oft einen Halt zum Fotografieren ein.

Stabkirche in Lom

Am Parkplatz an der Sognefjellshytta (Koordianten auf Google Maps) beschlossen wir kurzerhand wandern zu gehen. Eine lange Wanderung hatten wir eigentlich nicht geplant, da wir die vorherigen Tage bereits viel wandern gewesen sind. Die Landschaft war allerdings zu schön, um einfach nur daran vorbeizufahren.


Bist du für deine Wanderung gut ausgerüstet? Hier teilen wir unsere persönlichen Empfehlungen für die perfekte Wanderausrüstung.

Unsere Wanderausrüstung

Rundwanderung am Sognefjellsvegen im Jotunheimen Nationalpark

Ausgangspunkt unserer Wanderung war der Besucherparkplatz an der Sognefjellshytta (Koordinaten auf Google Maps).
Kurz hinter dieser beginnt der Jotunheimen Nationalpark.

Bereits hier ergeben sich unzählige schöne Fotomotive. Wir überqueren den angelegten Steg hinter der Hütte und folgen dem Weg nach rechts aufs Plateau. Nach einem Kilometer stellen wir fest, dass hier nicht der Weg lang führt, den wir uns herausgesucht haben und so laufen wir wieder zurück zum Steg.

Wir halten uns ein kurzes Stück parallel zur Straße und gelangen so auf den richtigen Wanderweg. Schaut euch hier am besten unsere Wanderung auf komoot.de an. Die Wanderkarte haben wir euch unten eingefügt.

Nun folgen wir dem Weg ungefähr fünf Kilometer hinein in den Nationalpark. Der Weg ist gekennzeichnet durch Steinpyramiden. Diese sind manchmal gar nicht so leicht zu entdecken, da der Weg teilweise sehr steinig und felsig ist.

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Der Wanderweg führt vorbei an einigen Seen. Die Vegetation ist hier wirklich unglaublich schön. Links und rechts am Wegesrand tümmelt sich das Wollgras und alles strahlt in einem saftigen Grün. Im Hintergrund schmücken Gletscher das Landschaftsbild. Wir fragen uns, wie lange auf dieser Hochebene wohl der Schnee liegen geblieben ist?

Auf unserem Wanderweg ist es sehr ruhig. Insgesamt begegnen wir auf unserer Wanderung nur wenigen Menschen.

Die Freude ist riesig als wir im Jotunheimen Nationalpark eine Familie Moorschneehühner entdecken.

Nach insgesamt sechs Kilometern geht laufen wir parallel zu einem Fluss und haben erneut eine tolle Aussicht.

Weitere Bilder unserer Wanderung:

  • Wanderung im Jotunheimen Nationalpark, Sognefjellsvegen
  • Wanderung im Jotunheimen Nationalpark, Sognefjellsvegen
  • Gletscher im Jotunheimen Nationalpark
  • Jotunheimen Nationalpark Wanderung Sognefjellsvegen

Unsere Wanderung auf komoot.de:


Sognefjellsvegen


Weitere Beiträge

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Gravolskampen Rundwanderung in der Region Valdres

Die Region Valdres liegt im Herzen Südnorwegens und grenzt an den berühmten Jotunheimen Nationalpark. Die Landschaft ist geprägt von sanften Hügeln und unzähligen Seen.

Diese Wanderung haben wir zufällig in der Nähe unseres Stellplatzes entdeckt – und sie hat sich als eine der schönsten Touren unserer Norwegenreise entpuppt!


Eckdaten zur Wanderung

Ausgangspunktkleiner Parkplatz bei Båtskaret
Länge14 Kilometer (Rundweg)
Höhenmeterca. 480 Meter
Wanderzeitca. vier Stunden
Schwierigkeitsgradmittelschwer

Der Wanderweg ist auf Google Maps grün markiert. Weiter unten findest du den Link zu unserer Tour auf komoot.de.


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Unsere Wanderausrüstung

Unsere Rundwanderung über den Båtskaret

Startpunkt der Rundwanderung

Unser Ausgangspunkt ist ein kleiner Parkplatz bei Båtskaret, etwa 7 Kilometer von Beitostølen entfernt.

Am Parkplatz hing sogar ein kleines Plakat mit der Wanderroute – eine hilfreiche Orientierungshilfe.

Die Wanderung beginnt mit einem kurzen, aber steilen Anstieg von etwa 100 Metern, während wir zwischen den Hütten hindurchlaufen. Oben angekommen teilt sich der Weg:

🔹 Geradeaus geht es in Richtung Gravolskampen (unser gewählter Weg).
🔹 Nach rechts führt der Pfad, über den wir später zurückkommen.

Der Wanderweg ist mit roten Punkten auf den Felsen markiert – so ist die Orientierung einfach.


Durch die Moorlandschaft zum Gravolskampen

Zunächst führt der Weg durch ein sumpfiges Gebiet mit kleinen Seen, umgeben von einem Meer aus Wollgras, das in der Sonne leuchtet und die Landschaft beinahe magisch wirken lässt.

🌿 Tipp: Einige Abschnitte sind schlammig – gute Wanderschuhe sind empfehlenswert!

Nach ca. 4 Kilometern erreichen wir den Gipfel des Gravolskampen. Von hier oben eröffnet sich ein atemberaubender Blick auf den Vinstre-See, dessen türkisblaues Wasser sich weit ins Tal erstreckt.


Abstieg zum Vinstre-See & Olevatnet

Vom Gravolskampen führt der Weg etwa 200 Höhenmeter bergab, bis wir kurz vor dem Ufer des Vinstre-Sees ankommen.

Nach 6 Kilometern biegen wir nach rechts in Richtung Olevatnet ab. Der Pfad verläuft nun für 4 Kilometer durch eine wunderschöne Landschaft mit weiteren Seen und einem kleinen Waldstück.

Angekommen am Fuße des Grønekinnkampen geht es nun wieder bergauf – ein letzter Anstieg, bevor wir den Rückweg antreten.

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Rückweg mit Blick auf den Jotunheimen Nationalpark

Wer mag, kann einen Abstecher auf den Gipfel des Grønekinnkampen machen – wir entschieden uns jedoch, weiterzulaufen.

Der Weg verläuft jetzt auf einer Höhe parallel zur Hauptstraße, aber mit einer spektakulären Aussicht auf die schneebedeckten Gipfel des Jotunheimen Nationalparks.

Schließlich erreichen wir die anfangs erwähnte Weggabelung und folgen dem bekannten Pfad zurück zum Parkplatz.


Fazit: Lohnt sich die Tour?

Ja, absolut! Diese Rundwanderung kombiniert abwechslungsreiche Landschaften, fantastische Ausblicke und ruhige Naturwege. Besonders beeindruckend fanden wir den Blick auf den Vinstre-See und das Wollgras in den Moorlandschaften.

Unsere Tour findest du auch auf komoot.de!


Ausblick vom Stellplatz auf das Jotunheimen Gebirge


Weitere Beiträge

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Unsere Wanderausrüstung für Mehrtagestouren mit Zelt

Wir werden regelmäßig gefragt, welche Ausrüstung zum Wandern wir auf unseren Mehrtagestouren mit Zelt dabei haben. In diesem Blogbeitrag wollen wir euch unsere Wanderausrüstung vorstellen.

Anzumerken ist, dass wir keine Vergleichswerte zu einer anderen Ausrüstung haben. Wir kommen mit unserer Ausrüstung wunderbar zurecht und können diese daher auch weiterempfehlen.


Inhalt


Unsere Wanderrücksäcke

Bei Lea’s Wanderrucksack handelt es sich um das Modell Trekkingrucksack Bergtrekking MT900* mit einem Volumen von 50 + 10 Liter von Decathlon. Der Rucksack ist ideal für mehrtägige Wandertouren, so verfügt er z.B. unten über eine Zeltbefestigung (Gurte), zwei Flaschenhalter, Stockhalter und eine Regenhülle.


Alex hat das Modell Highland Trail 50* von Jack Wolfskin. Auch dieser Rucksack eignet sich hervorragend für Mehrtagestouren. Er ist extrem robust und vielseitig.


Unser Zelt

Wir haben uns für das Trekkingzelt Trek MT900* von Decathlon entschieden. Ausschlaggebend für unsere Entscheidung war das Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit einem Gesamtgewicht von  1,95 kg ist das Zwei-Personen-Zelt leicht zu transportieren. Auch Auf- und Abbau des Zeltes sind sehr einfach. Das Zelt hat zwei separate Eingänge, zwei Apsiden für Rucksäcke, ist wind- und wasserfest.


Schlafsack und Matratze

Wir haben uns für Schlafsäcke* für Nächte bei Temperaturen ab 5 °C entschieden. Mit einem Gewicht von 1,2 kg sind diese gut zu transportieren. Die Schlafsäcke sind koppelbar mit den anderen Schlafsackmodellen der Reihe MT500 von Forclaz.

Unsere aufblasbaren Luftmatratzen* haben ein Gewicht von 510 Gramm und lassen sich ebenfalls problemlos in unseren Rücksäcken verstauen.


Ausrüstung zum Kochen

Zum Kochen nutzen wir einen kleinen Gaskocher* und das kompatible Kochset* von Decathlon. Unser Edelstahlbecher* ist auch ziemlich praktisch, denn er passt perfekt auf den Gaskocher, sodass wir hier ganz schnell Wasser für einen Tee erhitzt haben.


Wasserfilter

Genug Trinkwasser zu haben, ist eines der wichtigsten Punkte bei Mehrtageswanderungen. Um auch in schwierigen Situationen Trinkwasser bereitstellen zu können, bedarf es einem Wasserfilter. Es gibt verschiedene Filtersysteme* auf dem Markt.

Für uns persönlich hat sich die Filterflasche von GRAYL* sehr bewährt. Man füllt ganz einfach Wasser aus einer Quelle in die Außenflasche ein und beginnt dann damit die Innenflasche mit dem Wasserfilter zu pressen. So gelangt gefiltertes Wasser in die Innenflasche. In ein paar Sekunden hat man trinkbares Wasser.

Inzwischen nehmen wir die Filterflasche von GRAYL sogar auf kürzeren Wanderungen mit. Die Flasche kann man nämlich auch als normale Trinkflasche benutzen und bei Bedarf kann man sogar Wasser aus einer Quelle filtern.


Packliste

Hier haben wir euch eine Packliste mit den wichtigsten Dingen zusammengestellt:


Wir hoffen, wir konnten euch bei der Vorbereitung für eure Mehrtagestour etwas weiterhelfen und wünschen euch viel Spaß beim Wandern!


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Norwegen Roadtrip – mit Auto und Zelt

Im Sommer 2018 sind wir drei Wochen lang in Norwegen mit dem Auto und Zelt unterwegs gewesen. In unserem Blogbeitrag berichten wir euch von den besonderen und sehenswerten Orten, an welchen wir vorbeikamen.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und hoffen euch somit bei eurem Roadtrip inspirieren zu können und euch einige nützliche Tipps mit auf den Weg zu geben.

Damit ihr euch etwas leichter zurecht findet, haben wir ein Inhaltsverzeichnis mit Sprungmarken für euch erstellt:


Damit du auch nichts auf deinem Campingurlaub vergisst, haben wir einen Beitrag über unsere Packliste veröffentlicht:

Packliste für den Campingurlaub

Unsere Campingplätze

Auf insgesamt zwölf Campingplätzen in Norwegen und einem Campingplatz in Dänemark haben wir unsere Nächte verbracht.

Die Campingplätze, welche wir während unserer Rundreise durch Norwegen aufgesucht haben, stellen wir euch im Laufe unseres Beitrages vor.

Da wir in der Hauptsaison unterwegs waren, kam es öfter vor, dass wir mehrere Campingplätze ansteuern mussten, bis wir einen freien Platz bekommen haben. Wir können euch daher empfehlen, die Campingplätze im Voraus zu buchen bzw. zu reservieren. Hierfür eignet sich die Seite camping.info*.


Freistehen in Norwegen

Wir haben von dem „Jedermanns-Recht“ keinen Gebrauch gemacht, da wir dafür nicht ausgestattet waren. Vielmehr waren wir auf die Sanitäranlagen auf den Campingplätzen angewiesen. Die Campingplätze waren (Stand 2018) auch ziemlich günstig für zwei Personen mit Auto und Zelt.

Falls du mehr über das „Jedermanns-Recht“ und zum Thema Freistehen in Norwegen erfahren möchtest, dann schau dir gerne unseren folgenden Blogbeitrag an:


Unsere Anreise nach Norwegen

Den ersten Tag unserer Reise sind wir bis in den Norden von Deutschland durchgefahren. Am nächsten Tag ging es früh weiter bis nach Hirtshals in Dänemark, denn von dort setzten wir mit der Fähre über nach Kristiansand.

Die See war an diesem Tag sehr stürmisch und unsere Seekrankheit machte uns ziemlich zu schaffen. Deshalb beschlossen wir bei unserer Rückreise den Landweg über Schweden zu nehmen.

Nachfolgend stellen wir euch zwei Optionen vor, um mit dem Auto nach Norwegen zu reisen:

Anreise mit der Fähre

Wenn ihr keine Probleme damit habt, auf Fähren zu fahren, gibt es drei beliebte Fährverbindungen:

Von Hirtshals (Dänemark) – nach Kristiansand (Norwegen)*

Diese Fährverbindung eignet sich super, wenn ihr direkt nach Norwegen wollt und euch viel Zeit auf der Straße sparen möchtet. Ihr müsst lediglich mit dem Auto bis nach Hirtshals fahren. Die Strecke bis dahin lässt sich sehr gut fahren.

Von Travemünde (Deutschland) – nach Malmö oder Trelleborg (Schweden)*

Eignet sich super, wenn ihr nicht durch Dänemark fahren wollt und den Süden von Schweden auf eurer Reise besuchen wollt.

Von Puttgarden (Deutschland) – nach Rödby (Dänemark)*

Mit dieser kurzen Fährenfahrt spart ihr euch den großen Schlenker durch Dänemark auf dem Landweg. So könnt ihr auf eurem Weg in den Norden noch durch Süd-Schweden fahren und Städte wie Malmö, Kopenhagen & Göteborg besichtigen.

Es gibt noch viele andere Optionen um mit einer Fähre nach Norwegen zu fahren. Um die beste Fährverbindung zu finden, nutzt ihr am besten das Angebot von Direct Ferries.de*.


Anreise über Land

Eine andere Möglichkeit, um nach Norwegen zu reisen, ist den Landweg über Dänemark und Schweden zu nehmen.

In Dänemark befindet sich die gebührenpflichtige Storebaeltbrücke. Bezahlt wird an einem Automaten nachdem man die Brücke überquert hat.

Von Dänemark nach Schweden gelangt man über die Öresundbrücke.

Unser Tipp: Bei Hin- & Rückfahrt über die Öresundbrücke spart man mit dem OresundGO-Jahresabonnement. Zusätzlich kann man an der Maut-Station einfach durchfahren. Eine Kamera scannt das Nummernschild und die Gebühr wird automatisch vom Konto abgebucht.


Hast du dich schon mit dem Thema Reiseapotheke beschäftigt?


Wanderung zum Preikestolen

Unser erstes großes Ziel war die Wanderung auf den Preikestolen. Die Nacht vor der Wanderung verbrachten wir auf dem Campingplatz „Preikestolen Camping*“ . Mit der Wanderung auf den Preikestolen starteten wir sehr früh, um den Touristenmassen zu entgehen.

Der Preikestolen ist ein 25 x 25 Meter großer Felsplateau in der norwegischen Provinz Rogaland. 604 Meter oberhalb des Lysefjords liegt der beliebte Touristenort. Die Wanderung belohnt euch mit einem unvergesslichem Ausblick und zählt deshalb zu den beliebtesten Wanderungen in Norwegen.

Unseren Beitrag zur Wanderung verlinken wir dir hier:

Von Stavanger aus werden auch Bootstouren über den wunderschönen Lysefjord angeboten. Die Bootstouren führen unter anderem am Wasserfall Hengjanefossen, der Vagabundenhöhle und am Preikestolen vorbei:

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Nortrip – Stellplatzführer

Anzeige | Ihr sucht nach besonderen Übernachtungsplätzen abseits klassischer Campingplätze? Mit Nortrip* könnt ihr bei teilnehmenden Gastgeber:innen in Norwegen und Schweden übernachten – zum Beispiel auf Höfen, bei kleinen Produzent:innen oder an anderen besonderen Orten.

Für uns ist Nortrip eine tolle Möglichkeit, legal und naturnah zu stehen, lokale Gastgeber:innen zu unterstützen und dabei ganz besondere Orte zu entdecken.

👉 Mehr Infos zu Nortrip und den teilnehmenden Höfen findet ihr hier: Nortrip*


Wasserfälle: Tvindefossen, Vøringsfossen & Låtefossen

In Norwegen gibt es unzählige Wasserfälle. Einige davon sind mit dem Auto zu erreichen und andere nur zu Fuß.

An unserem dritten Tag in Norwegen steuerten wir gleich drei atemberaubend schöne Wasserfälle an.

Zuerst kamen wir am Tvindefossen (Koordinaten auf Google Maps) vorbei. Einem breiten beeindruckendem Kaskadenwasserfall. Direkt neben dem Wasserfall gibt es auch einen Campingplatz (Tvinde Camping*).

Tvindefossen: Kaskadenwasserfall in Norwegen

Danach ging es weiter zum Vøringsfossen (Koordinaten auf Google Maps). Einem der bekanntesten Wasserfälle Norwegens.
Vom Wanderparkplatz aus sind nach wenigen Metern zwei schöne Aussichtplattformen zu erreichen.

Vøringsfossen: Wasserfall in Norwegen

Zum Schluss haben wir uns noch den Låtefossen (Koordinaten auf Google Maps) angesehen. Der Zwillingswasserfall zieht wie die anderen beiden Wasserfälle ebenfalls viele Touristen an.

Latefossen ein Zwillingswasserfall

Bist du für deine Wanderung gut ausgerüstet? Hier teilen wir unsere persönlichen Empfehlungen für die perfekte Wanderausrüstung.

Unsere Wanderausrüstung

Bryggen, Bergen

Vom Campingplatz „Lone Camping*“ starten wir am nächsten Tag in Richtung Bergen. Nach einer ca. 30 minütigen Autofahrt erreichten wir das Hanseviertel Bryggen.

Das Hanseviertel Bryggen in Bergen ist zweifellos eine bemerkenswerteste Sehenswürdigkeit in Norwegen. Mit seinen charakteristischen, bunten Holzhäusern, die sich entlang des Kai erstrecken, verströmt Bryggen eine einzigartige Atmosphäre, die Besucher aus aller Welt in ihren Bann zieht.

Bryggen, Begen
Bryggen, Bergen

Wir haben uns zunächst die bunten Holzhäuser angesehen, sind durch die schmalen Gassen geschlendert und anschließend einen Teil des Berges Fløyen hochspaziert. Mit der Standseilbahn kann man auch bis ganz nach oben fahren und eine tolle Aussicht über die Stadt genießen.

Entdecke weitere Aktivitäten auf GetYourGuide.com*:

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Unser Spartipp:

Denkt daran, dass Norwegen mit der Norwegischen Krone (NOK) ihre eigene Währung hat.

Mit der richtigen Kreditkarte müsst ihr keine Abhebegebühr (seitens Kreditkartenaussteller) und keine Fremdwährungsgebühren zahlen. So lässt sich viel Geld auf Reisen sparen. In Ländern mit anderer Währung erheben die meisten Banken eine sogenannte Fremdwährungsgebühr. Diese wird auf Transaktionen erhoben, die mit einer Fremdwährung getätigt werden.

Beispiel: Ihr bezahlt umgerechnet 1.000 Euro in fremder Währung mit der Kreditkarte eurer Hausbank. Hierauf fallen i.d.R. 2% Fremdwährungsgebühr an. Das macht 20 Euro an Zusatzkosten.

Werbung / Unser Spartipp

Auf unseren Reisen benutzen wir die Mastercard Gold* von der TFBank. Diese Kreditkarte ist komplett kostenlos und erhebt kein Entgelt für Auslandseinsätze. Dadurch haben wir auf unseren Reisen schon eine Menge Geld gespart.

Die Beantragung der Kreditkarte erfolgt in wenigen Schritten und dauert nur zwei Minuten. Weitere Informationen findet ihr auf der offiziellen Webseite*.

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Rimstigen Wanderung – Nærøyfjord

Nachdem wir Bergen verlassen haben, hatten wir nicht so viel Glück mit der Suche nach einem Campingplatz. Erst der dritte Campingplatz, den wir ansteuerten, hatte noch ein freies Plätzchen für uns.

Die lange Suche hat sich jedoch gelohnt, denn so landeten wir auf dem schönen Campingplatz „Gudvangen Camping“. Wir hatten einen fantastischen Rundumblick vom Campingplatz, der von hohen, steilen Felswänden und unzähligen Wasserfällen umgeben war.

Der Campingplatz ist ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen. Sehr zu empfehlen ist der Aufstieg Rimstigen mit Blick auf den Nærøyfjord.

Diesen Tipp bekamen wir von den Inhabern des Campingplatzes. Der Aufstieg Rimstigen entpuppte sich als eine unserer schönsten Wanderungen in Fjordnorwegen.

Die Wanderung startet im fünf Kilometer entfernten Dorf Bakka. In Bakka gibt es auch eine kleine, weiße Holzkirche, die ebenfalls einen Stopp wert ist.

Unseren Erfahrungsbericht zur Wanderung findest du hier:


Wanderung zum Vettisfossen im Utladalen

Am nächsten Tag stand erneut eine Wanderung auf dem Plan. Ziel war der Wasserfall Vettisfossen. Bis zum Wasserfall legten wir eine Strecke von sechs Kilometern zurück.

Die Nacht davor verbrachten wir auf dem Utladalen Campingplatz, der nur fünf Minuten Fahrt vom Wanderparkplatz (Koordinaten auf Google Maps) entfernt liegt.

Der Wasserfall Vettisfossen liegt im Landschaftsschutzgebiet Utladalen am Rande des Jotunheimen-Gebirges. Er ist mit einem freien Fall von 275 Metern einer der höchsten Wasserfälle Europas.

Hier gelangst du zu unserem ausführlichen Wanderbericht:


Lovatnet

Der Lovatnet ist ein norwegischer See mit strahlend türkisblauen Wasser und ein bekanntes Instagram-Motiv.

Zuerst steuerten wir den Campingplatz „Pluscamp Sande*“ nahe der Stadt Loen an. Der Campingplatz war leider schon ausgebucht und wir wichen auf Campingplatz „Helset Camping“ aus. Auch wenn die sanitären Einrichtungen hier nur sehr klein und veraltet waren, haben wir uns hier doch sehr wohl gefühlt. Wir haben uns ein Ruderboot gemietet und sind über den See gerudert und baden gegangen.

Der Lovatnet ist ein Ort, den wir garantiert wieder besuchen werden!


Wolltest du schon immer mit einem SUP* über einen glasklaren See paddeln? Hier findest du den Amazon-Beststeller unter den aufblasbaren Stand Up Paddle Boards:


Geirangerfjord

Unser nächstes Ziel war der Geirangerfjord. Die Fahrt nach Geiranger führte uns über eine wunderschöne Hochebene. Plant euch hier am besten Zeit für Foto-Pausen ein.

In Geiranger gibt es sehr viele Campingplätze. Wir entschieden uns für den Campingplatz „Vinje Camping*“, einem Campingplatz mit Blick auf den Geirangerfjord. Einen kleinen Wasserfall gab es dort auch.

Der Geirangerfjord bietet eine breite Palette von Aktivitäten. Von Kajakfahren entlang der Fjordküste über Wandern in den umliegenden Bergen bis hin zu Bootstouren, die den Fjord aus einer neuen Perspektive zeigen, gibt es hier für jeden etwas zu erleben.


Wanderung Vesteråsfjellet

Wir entschieden uns für die Wanderung zum Aussichtspunkt auf dem Vesteråsfjellet. Die Aussicht vom Vesteråsfjellet war wirklich wunderschön. Von hier aus hatten wir einen ganz anderen Blickwinkel auf den Geiranger Fjord. Nehmt unbedingt eure Kamera mit, den von hier aus lassen sich sehr schöne Fotos machen.

Über unsere Wanderung haben wir einen eigenen Beitrag veröffentlicht:


Aussichtsplattform Dalsnibba

Dalsnibba ist ein Berggipfel in der Nähe des Geirangerfjords, der auf einer Höhe von 1.476 Metern über dem Meeresspiegel thront. Doch es ist nicht nur die Höhe, die diesen Ort so besonders macht. Auf dem Gipfel von Dalsnibba befindet sich eine spektakuläre Aussichtsplattform, von der man einen tollen Ausblick hat. Die Weite des Fjords, die tiefblauen Gewässer und die majestätischen Berge verschmelzen zu einer beeindruckenden Landschaft, die kaum in Worte zu fassen ist.

Die Anreise zur Dalsnibba-Aussichtsplattform ist ein Abenteuer für sich. Die schmale und gebührenpflichtige Straße, die sich den Berg hinaufwindet, bietet atemberaubende Ausblicke und eine aufregende Fahrt. Die Plattform ist in der Regel von Mai bis September geöffnet, abhängig von den Wetterbedingungen.

Weitere Aktivitäten rund um den Geirangerfjord findet ihr hier:

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Mit dabei haben wir immer unsere INSTAX Mini 12*, um die besondersten Reisemomente einzufangen.

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Rondane-Nationalpark

Da wir uns entschieden haben über Schweden nach Deutschland zurückzufahren, war der Geirangerfjord der nördlichste Punkt auf unserer Reise. Für uns ging es nun in Richtung Osten, um der schwedischen Grenze näher zu kommen.

Unser nächst größeres Ziel war Oslo. Auf dem Weg machten wir einen Zwischenstopp im Rondane Nationalpark, dem ältesten Nationalpark Norwegens.

Übernachtet haben wir auf dem Campingplatz „Dovreskogen Camping*“, von dem aus wir dann am nächsten Morgen zum Rondane Nationalpark starteten.

Der Park umfasst eine spektakuläre Berglandschaft, die von einer Vielzahl von Gipfeln geprägt ist, von denen zehn über 2.000 Meter hoch sind. Diese markanten Gipfel, von denen einige wie gezackte Zinnen in den Himmel ragen, verleihen dem Park eine einzigartige und dramatische Kulisse.

In diesem Jahr wanderten wir zum Storulfossen-Wasserfall. Eine 30-minütige Wanderung, wenn man vom Parkplatz am Tjønnbakkvegen (Koordinaten auf Google Maps) startet.

Hier findest du unseren Wanderbericht zum Storulfossen-Wasserfall:

In 2021 und 2022 wanderten wir im Rondane Nationalpark zum Wasserfall-Canyon & Peer Gynt hytta. Eine Wanderung, die wir euch unbedingt empfehlen können:


Lom Stabkirche

Auf dem Weg nach Oslo machten wir noch einen Halt an der Stabkirche von Lom (Koordinaten auf Google Maps).

Die Stabkirche von Lom, offiziell bekannt als die „Lom Stavkyrkje“, ist eine der bekanntesten und gut erhaltenen Stabkirchen Norwegens. Sie liegt im malerischen Ort Lom in der Region Oppland und wurde in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts erbaut. Diese Kirche ist ein herausragendes Beispiel für die mittelalterliche Holzbaukunst und ein bedeutendes Denkmal für die Christianisierung Norwegens.


Du interessierst dich für Beiträge zum Thema Camper? Dann schau gerne mal hier vorbei:


Oslo

Unserer letztes Ziel auf unserer Norwegenreise war die norwegische Hauptstadt Oslo. Von einem außerhalb der Stadt gelegenen Parkplatz sind wir mit der U-Bahn in das Stadtzentrum gefahren.

Oslo präsentiert eine harmonische Mischung aus moderner Architektur und traditioneller norwegischer Kultur. Ein hervorragendes Beispiel dafür ist die Oper von Oslo (Koordinaten auf Google Maps), ein architektonisches Meisterwerk am Wasser. Die schrägen Linien und das innovative Design machen sie zu einem beliebten Wahrzeichen der Stadt.

Gleichzeitig bewahrt Oslo seine kulturelle Identität mit dem Wikingerschiff-Museum, das beeindruckende Überreste von Wikingerschiffen und Artefakten ausstellt.

In Oslo haben wir uns außerdem noch das Königliche Schloss (Koordinaten auf Google Maps) und das Kulturhistorik-Museum (Koordinaten auf Google Maps) angesehen.

Weitere Aktivitäten in Oslo findest du hier:

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Unser Tipp für eine Elchbegegnung:

In Norwegen leben ca. 200.000 Elche. In den frühen Morgenstunden oder am Abend stehen die Chancen am höchsten einen Elch zu sehen. Am häufigsten haben wir auf unseren Norwegenreisen Elche vom Auto aus gesehen. Haltet Ausschau nach freien Lichtungen am Waldrand. Aber auch in der Nähe von Gewässern stehen die Chancen höher auf einen Elch zu treffen.

Auf jeden Fall lohnt es sich immer ein Fernglas griffbereit zu haben. Neben Elchen, gibt es auch noch jede Menge Seeadler, Rentiere, Wale und Eulen in Norwegen zu sehen.

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Heimreise über Schweden

Unsere letzte Nacht in Norwegen verbrachten wir am großen Oslofjord. Hier war es nicht mehr so einfach einen Campingplatz zu finden, denn die meisten Plätze waren nur für Dauercamper und ohne Rezeption.

Auf dem Platz „Larkrollen Camping*“ sind wir dann fündig geworden und konnten einen wunderschönen Sonnenuntergang über dem Oslofjord bestaunen.

Von dort ging es am nächsten Tag über die Grenze nach Schweden rüber. Für einen Zwischenstopp an der schwedischen Westküste eignen sich die Dörfer Skärhamn, Kyrkesund, Fiskebäckskil und Smögen.

Über Dänemark ging es dann weiter nach Deutschland.

Der Roadtrip durch Norwegen war zweifellos eine unvergessliche Reise, die mit atemberaubenden Landschaften, beeindruckender Kultur und unzähligen unvergesslichen Erlebnissen gefüllt war.
Die unberührte Natur Norwegens hat uns mit ihrer Vielfalt verzaubert – von den kristallklaren Gewässern der Fjorde bis hin zu den üppigen Wäldern und den eisigen Gletschern.

Für uns stand schnell fest, dass wir noch viele Male nach Norwegen reisen werden.

Wir hoffen, dass wir euch mit unserem Reisebericht einige gute Inspirationen für euren anstehenden Norwegen Urlaub geben konnten und wünschen euch viel Spaß beim Reisen!


Reiseplanung

Anbei verlinken wir euch nützliche Seiten, um euren Norwegen Roadtrip zu planen. Bei den Links handelt es sich um Affiliate-Links. Wenn ihr über den Link etwas bucht, erhalten wir eine kleine Provision. Hierdurch könnt ihr uns unterstützen, ohne dass euch extra Kosten entstehen. Der Preis bleibt für euch natürlich der gleiche.

Nützliche Apps, die wir empfehlen können:

🚐Parkplätze: Für die Suche nach Parkplätzen benutzen wir die App Park4Night.
Auf einigen Parkplätzen ist es nur möglich über die Easy-Park-App zu bezahlen.

🥾Wandern: Hier kommen Komoot und die norwegische Wanderapp UT zum Einsatz. Auf UT sind mehr Wanderungen zu finden.

⛅Wetter: Als zuverlässigste Wetter-Apps haben sich bisher YR und Ventusky erwiesen. Auf letzterer bekommt man auch die Wahrscheinlichkeit Polarlichter zu sehen angezeigt. Für Polarlichter haben wir aber auch noch zusätzlich die App AURORA.

⛴️Fähren: Um eine Übersicht über die Fähren innerhalb des Landesund deren Abfahrtszeiten zu bekommen, nutzen wir die App Reis.

💰Finanzen: Im Ausland bezahlen wir ausschließlich mit der Kreditkarte der Norwegian Bank*, die Ausgaben sehen wir dann in der App. Dank der Kreditkarte von der Norwegian Bank haben wir schon eine Menge Geld gespart. Unsere Hausbank hätte uns auf jeden Umsatz 2% Auslandseinsatzentgelt berechnet.

🍏Lebensmittel: Einkaufen ist in Norwegen nicht gerade günstig. Umso erfreulicher ist es, dass hier too good to go so weit verbreitet ist. Mit der App kann man Überraschungstüten mit überschüssigen Lebensmitteln vor der Verschwendung, zu einem günstigen Preis, retten.


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Vor unseren Roadtrips decken wir uns am liebsten mit den Produkten von Greenforce ein. Diese sind nämlich auch ohne Kühlung lange haltbar und schnell zubereitet. Also perfekt für unterwegs mit dem Camper.

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Weitere Beiträge

Inzwischen sind wir schon drei weitere Male mit unserem Camper durch Norwegen gereist. Unter der Rubrik „Norwegen“ findest du viele weitere Reise- und Wanderberichte.

Eine kleine Auswahl an weiteren Beiträgen rund um Norwegen findest du hier:


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*Hinweis: Wir verwenden in unserem Beitrag Affiliate-Links. Das bedeutet, wir bekommen eine kleine Provision, wenn du über den Sternchen-Link (*) etwas kaufst. Der Preis bleibt für dich natürlich immer derselbe und wir erhalten auch keine Daten oder Namen. Wenn du Interesse an den hier vorgestellten Produkten hast und unsere Arbeit unterstützen möchtest, würden wir uns sehr freuen, wenn du über den Produktlink einkaufst.