Gastlosen Tour – Panoramaweg rund um die Gastlosen

Eckdaten zur Wanderung bei den Gastlosen:

Ausgangspunkt: Jaun-Gastlosen Bergbahn – Bergstation

Länge: 11 km (Rundwanderung)

Dauer: ca. 4 – 5 Stunden Wanderzeit

Höhenmeter: 786 m

Schwierigkeitsgrad: mittelschwere Wanderung (T2)

Die Umwanderung der Gastlosen ist ein echtes Wanderhighlight in den Freiburger Voralpen. Schon nach einem Kilometer hat man die markanten Kalkfelsen vor sich und sieht sie während der ganzen Umwanderung aus verschiedenen Blickwinkeln. Durch die imposante Form der Gastlosen werden diese auch oft als „Saanenländer Dolomiten“ betittelt.

Der Wanderweg ist zwar insgesamt mittelschwer (T2) einzustufen, jedoch gibt es zwei steilere Abschnitte die als T3 einzuordnen sind. Die Gastlosen Tour können wir deshalb nur empfehlen, wenn Ihr über einen sicheren Tritt und eine Grundkondition verfügt.

Ausgangspunkt der Wanderung um die Gastlosen

Startpunkt der Gastlosen-Tour ist die Jaun-Gastlosen Bergbahn-Bergstation. Die Talstation der Sesselbahn befindet sich direkt in Jaun. Ein Erwachsenen-Retourticket kostet 18 CHF (Stand: Juli 2021).

Der Parkplatz ist für Besucher der Bergbahn gebührenfrei.

Weitere Informationen gibt es direkt bei der Bergbahn: http://www.jaun-bergbahnen.ch

Die Gastlosen-Tour

Angekommen an der Bergstation fängt die Wanderung nun an. Die Umwanderung der Gastlosen empfehlen wir euch entgegen dem Uhrzeigersinn. Wegweiser mit der Aufschrift „Gastlosen Tour 262“ zeigen euch den ganzen Weg über die Richtung an. Die Wanderung ist insgesamt gut ausgeschildert.

Die erste Etappe der Gastlosen Tour bringt euch zum Soldatenhaus. Der Weg dorthin führt euch durch leichte Waldpassagen und über lichte Alpenwiesen. Schon nach kurzer Zeit werdet Ihr die Gastlosen in voller Pracht zu sehen bekommen.

Die Gastlosen
Die Gastlosen

Nach dem Soldatenhaus folgt ihr dem Wanderweg weiter zum Wolfsort. Dieser Punkt ist mit 1921 m. ü. M. auch der höchste der Umwanderung. Der Weg zum Wolfsort ist ziemlich steil und steinig. Der letzte Abschnitt erfordert auch den Einsatz eurer Hände. Passt hier bitte auf, dass ihr nicht aus Versehen lose Steine abtrettet und diese nach unten fallen.

Am Wolfsort habt ihr einen super Überblick auf die nahgelegenen Gebirge.

Gastlosen Tour
Gastlosen Tour

Vom Wolfsort wandert ihr wieder abwärts über wunderschöne Alpenwiesen mit vielen bunten Alpenblumen. Auf dieser Seite der Gastlosen habt ihr auch einen Ausblick auf die Walliser 4000er. Deren Bergspitzen ragen deutlich im Hintergrund hervor.

Nächste Zwischenstation ist die Alp Grat. Von der Alp aus führt nochmals ein steiler Abstieg durch ein Waldstück bis ihr auf einen weitestgehend ebenen aber steinigen Weg kommt. Auf diesem Weg geht es nur noch ca. 15 Minuten bis zur Bergstation der Sesselbahn.

Fazit zur Gastlosen Wanderung

Die Umwanderung der Gastlosen hat uns persönlich sehr gut gefallen. Fast die ganze Tour hat man wunderschöne Ausblicke auf die Gastlosen und die angrenzenden Gebirge. Selbst die hohen Gipfel aus dem Wallis sieht man in der Ferne.

Nur wenige Menschen sind uns bei der Wanderung begegnet, sodass man die Strecke so gut wie für sich alleine hatte. Wer nach einer Tageswanderung in den Freiburger Voralpen sucht, so können wir Ihm die Gastlosen Tour wärmstens empfehlen!

Weitere schöne Wanderungen in der Schweiz findet ihr hier!

Tipps zu Wanderung

  • Unbedingt Kopfbedeckung tragen! Die meiste Zeit über seid ihr ohne Schatten unterwegs.
  • Genug Trinken mitnehmen!
  • Selbst an kühleren Tagen: sobald die Sonne zu sehen ist, lieber auf Nummer sicher gehen und Sonnencreme auftragen
  • Gute Wanderschuhe sind hier Pflicht! Ansonsten wird euch der häufig vorkommende steinige Untergrund Probleme bereiten.
  • Gute und passende Wanderschuhe findet ihr hier.

Weitere Bilder zur Gastlosen Tour

  • Gastlosen Tour
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Wanderung durch die Teufelsschlucht – Die „Teuflische Acht“

ACHTUNG: Aufgrund der schlimmen Hochwasserkatastrophe im Juli 2021 in der Eifel raten wir euch von Ausflügen in die Eifel dringend ab! Laut unseren Informationen wurde die Brücke bei den Irreler Wasserfällen vollständig zerstört. Bitte informiert euch auf den offiziellen Seiten der Eifel.

Eckdaten: Rundwanderung „Teufelspfad 8“ in der Eifel

Ausgangspunkt Parkplatz an den Irreler Wasserfällen oder am Naturparkzentrum Teufellsschlucht
Länge 6 Kilometer
Auf- und Abstieg je 230 Meter
Wanderzeit ca. 3,5 Stunden
Schwierigkeitsgrad leicht

Der Rundwanderweg „Teuflische Acht“ verdankt seinen Namen zum einem der Teufelsschlucht, durch welche die Wanderstrecke führt und zum anderen dem 8-förmigen Streckenverlauf. Die Wanderung führt vorbei an atemberaubende Felswänden und den Irreler Wasserfällen. Die Südeifel ist ihren Besuch absolut wert!

Ausgangspunkt der Wanderung um die berühmte Teufelsschlucht

Ausgangspunkt der Rundwanderung ist der Parkplatz an den Irreler Wasserfällen. Alternativ könnt ihr auch am Naturparkzentrum Teufelsschlucht starten.

Die Wanderung in der Südeifel

Direkt nach dem Parkplatz folgen auch schon die Ireller Wasserfälle. Diese Wasserfälle sind ein echter Augenschmaus. Der Fluss Prüm sucht sich hier seinen Weg durch eine Vielzahl von großen Felsen und sorgt so für ein wunderschönes Bildmotiv.

Ireller Wasserfälle
Ireller Wasserfälle

Hinter den Wasserfällen beginnt die eigentliche Wanderstrecke.

Nach ca. einem Kilometer erreicht ihr die Schnittstelle der „Acht“. Hier habt ihr die Wahl zwischen geradeaus und nach rechts.

Ungefähr auf der Hälfte der gesamten Strecke befindet sich das Naturparkzentrum Teufelsschlucht. Hier könnt ihr euch mit Speisen und Getränken stärken.

Das absolute Highlight der Wanderroute ist die Teufelsschlucht. Diese ist vor ca. 12.000 Jahren entstanden. Der Wechsel von Frost- und Tauperioden soll zu gewaltigen Felsstürzen geführt haben, die diese spektakuläre Felsenlandschaft entstehen ließen.

Die Teufelsschlucht
Die Teufelsschlucht

Plant hier unbedingt etwas Zeit für Fotos ein! Es lohnt sich.

Die Wanderung in der Südeifel war bisher einer der schönsten Wanderrouten die wir in Deutschland gelaufen sind.

Unsere Tipps für die „Teuflische Acht“

  • Am besten startet ihr mit der Wanderung so früh wie möglich. Wenn ihr mit dem Auto anreist, ist der Parkplatz an den Irreler Wasserfällen um die Mittagszeit bereits sehr voll.
  • Startet ihr mit der Wanderung an den Irreler Wasserfällen ist es ein ganzes Stück bis zur Teuefellschlucht, auch deswegen empfiehlt es sich früh zu starten, um sich die Teufelsschlucht nicht mit zu vielen Touristen teilen zu müssen.
  • Ausreichend Trinken sollte nicht fehlen.
  • Festes Schuhwerk (keine Sneaker), da es auch einige „rutschigere“ Stellen gibt (z.B. kurzer Abschnitt entlang des Flussbetts). Passende Wanderschuhe findest du hier.*
  • Die Wanderung ist nicht für Kinderwagen und Gehbehinderte geeignet.

Weitere Bilder zu Wanderung

  • Die Teufelsschlucht in der Eifel
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  • Die Teufelsschlucht in der Eifel
  • Die Teufelsschlucht in der Eifel
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  • Die Teufelsschlucht

Weitere schöne Ausflüge in der Eifel findest du hier!

Rundwanderweg – Drei Zinnen

Eckdaten der Wanderung um die Drei Zinnen

Die Umwanderung der Drei Zinnen gilt als berühmteste Wanderung in Südtirol und das nicht umsonst. Dieses markante Bergmassiv ist eines der schönsten Naturphänomene in den Alpen.

Ausgangspunkt: Auronzo Hütte

Länge: 12 km

Gesamtaufstieg: 405 Höhenmeter

Wanderzeit: ca. 4 Stunden

Schwierigkeitsgrad: mittel

Ausgangspunkt der Rundwanderung

Der Rundwanderweg beginnt bei der Auronzo Hütte. Direkt neben der Hütte gibt es viele Parkplätze für euer Auto. Um mit dem Auto zur Auronzo Hütte zu gelangen, müsst ihr vorher eine Maut i.H.v. 30 € für ein Auto zahlen. Die Höhe der Maut ist zwar etwas hoch, aber dafür habt ihr den besten Startpunkt für den Wanderweg um die Drei Zinnen. Außerdem ist der Parkplatz hier auch inkludiert.

Der Rundwanderweg um die Drei Zinnen

Von der Auronozo Hütte geht es erstmal in Richtung Patternsattel. Auf dem Weg kommt ihr an der Cappella degli Alpini und an der Lavaredohütte vorbei.

Am Pattersattel angekommen, seid ihr dem Preußturm ganz nahe. So nennt sich die markante Bergspitze, die direkt an der kleinen Zinne liegt.

Die kleine Zinne und Preußturm
Die kleine Zinne und Preußturm

Außerdem habt ihr von hier einen wunderbaren Blick in das Tal und selbst die Dreizinnenhütte ist in der Ferne zu erkennen. Und zu dieser geht es auch als nächstes. Auf dem Weg zur Hütte kommt ihr bereits an den ersten guten Fotospots vorbei, bei dem man die Drei Zinnen in ihrer vollen Pracht ablichten kann.

Die berühmten Drei Zinnen
Die berühmten Drei Zinnen

An der Dreizinnenhütte könnt ihr dann optimal euren ersten Rast einlegen. Hier gibt es auch warme Küche und kalte Getränke.

Die Dreizinnenhütte
Die Dreizinnenhütte

Statt nun direkt den Retourweg über die Langalm zu nehmen, empfehlen wir euch unbedingt noch zu den zwei Seen hinter der Dreizinnenhütte zu laufen. Laghi dei piani nennen sich diese Seen und bieten ein extrem schönes Spiegelbild der dahinterliegenden Berge.

Laghi dei piani
Laghi dei piani

Mit hoher Wahrscheinlichkeit werdet ihr in der Nähe der Seen auch Murmeltiere entdecken – haltet einfach Ausschau nach den kleinen Alpenbewohnern!

Murmeltiere bei der Dreizinnenhütte

Solltet ihr euch für ein paar weitere Höhenmeter nicht zu Schade sein, könnt ihr auf ein Aussichtsplateau direkt neben der Dreizinnenhütte wandern.

Drei Zinnen Panoramablick
Drei Zinnen Panoramablick

Wenn ihr von der Aussichtsplattform zurückgekommen seid, geht es auch wieder auf den Rückweg über die Langalm. Von der Dreizinnenhütte geht es erstmal wieder ein gutes Stück runter bis ihr auf einer Wiese angelangt seid. Bei unserer Wanderung haben hier Kühe gegrast.

Kleine Wiese bei den Zinnen
Kleine Wiese bei den Zinnen

Nach der Wiese folgt wieder ein steiler Anstieg. Nach dem Anstieg ist es nicht mehr lange bis ihr an der Langalm angelangt seid. An der Alm kann man sich wunderbar ausruhen und sich eine Verstärkung gönnen. Draußen stehen Bänke und Tische mit schönem Blick auf die Drei Zinnen.

Direkt an der Alm befindet sich noch ein kleiner See (Sorgenti Fiume Rienza) an dem man schöne Fotos machen kann.

Jetzt geht es wieder zurück zu Auronzo Hütte auf der anderen Seite der Zinnen. Auf dem Weg zurück erwartet euch noch ein Ausblick, der einem Canyon gleicht. In ca. 20 Minuten seid ihr dann auch schon wieder zurück am Parkplatz

Canyonartige Gebirgsformation bei den Zinnen
Canyonartige Gebirgsformation bei den Zinnen

Fazit zum Drei Zinnen Rundwanderweg

Die Wanderung um die Drei Zinnen ist ein Muss für Wanderer in den Dolomiten und sollte auf der Bucket List stehen. Die Tre Cime di Lavaredo bilden mit Sicherheit eines der schönsten Orte in den ganzen Alpen. Die Flora und Fauna um die Zinnen ist natürlich auch wunderschön. Mit diesem Rundwanderweg seht ihr innerhalb eines Tages die schönsten Facetten rund um die berühmten drei Zinnen.

Tipps zur Wanderung

  • So früh wie möglich anreisen! Da die drei Zinnen ein berühmter Tourismusort sind, solltet ihr bereits in der frühen Morgenstunde anreisen. Bei Möglichkeit auch in der Nebensaison.
  • Unbedingt wetterfeste Kleidung mitnehmen, da es besonders Vormittags noch kalt ist.
  • Unterschätzt nicht die Sonne! Auch wenn es euch vielleicht kühl vorkommt, könnt ihr euch trotzdem einen Sonnenbrand einfangen. Daher: eincremen!
  • Haltet Ausschau nach den tierischen Bewohnern der Dolomiten. Mit etwas Glück entdeckt ihr Murmeltiere oder andere Tiere, die rund um die Zinnen leben.
  • Wanderschuhe sind auf dieser Strecke Pflicht!
  • Genug Trinken und Proviant mitnehmen – Sollte selbstverständlich sein aber wir erwähnen es trotzdem nochmal.
  • Nutzt die Möglichkeiten an den verschiedenen Hütten auf die Toiletten zu gehen!

Weitere Bilder rund um die Drei Zinnen

  • Rundwanderweg Drei Zinnen
  • Rundwanderweg Drei Zinnen
  • Die Auronzo Hütte

Sonnenweg Hasliberg

Eckdaten zur Wanderung auf dem Sonnenweg

Ausgangspunkt: gebührenpflichtiger Parkplatz an der Talstation „Hasliberg Twing“

Länge: 5,8 Kilometer (einfache Strecke)

Aufstieg: 530 Meter

Abstieg: 120 Meter

Wanderzeit: ca. 2 Stunden (einfache Strecke)

Schwierigkeitsgrad: leicht

Der Sonnenweg ist ein Höhenwanderweg auf dem Hasliberg. Das Haslital liegt zwischen Interlaken und Luzern im östlichen Berner Oberland inmitten der Schweiz. Vom Aussichtspunkt Planplatten hat man einen tollen Rundblick auf die Berner Hochalpen.

Ausgangspunkt der Wanderung im Haslital

Ausgangspunkt unserer Wanderung auf dem Sonnenweg war die Talstation „Hasliberg Twing“. Vor Ort gibt es einen gebührenpflichtigen Parkplatz. Die Station ist auch mit dem Bus zu erreichen.

Mit der Gondel geht es in ca. 10 Minuten hoch auf die Plattform Käserstatt.

Ein Retourticket kostet im Sommer (Samstag, 13. Juni – Sonntag, 25. Oktober – Stand 2020) 28 CHF pro Erwachsenen.

Die Bahn fährt täglich von 8:30 Uhr bis 17:00 Uhr. Die letzte Fahrt ab Twing ist um 16:45 Uhr.

Mehr Informationen zur Gondelbahn findet ihr unter:

Betriebszeiten: https://www.meiringen-hasliberg.ch/de/Sommer/Information/Betriebszeiten

Tarife: https://www.meiringen-hasliberg.ch/de/Info/Tickets/Tarife_Sommer

Wir haben uns dazu entschieden bis zu den Planplatten und wieder zurück zu laufen. Alternativ hat man jedoch auch die Möglichkeit von der Bergstation „Alpentower“ runter bis zur Talstation „Hasliberg Reuti“ oder weiter runter bis nach Meiringen zu fahren.

Die Wanderung im Haslital

Von der Bergstation Käserstatt folgt man der Beschilderung in Richtung Planplatten. Ca. 100 Meter von der Bergstation entfernt, gelangt man durch ein kleines Weidetor auf den richtigen Weg.

Weidetor auf dem Sonnenweg
Sonnenweg

Der Wanderweg hat einen leichten Aufstieg und vereinzelt ebene Etappen. Im Sommer ist hier die Sonne nicht zu unterschätzen. Einen schattigen Platz haben wir erst nach über der halben Strecke am Hääggenstubeli Hasliberg gefunden. Hier kann man sich kurz stärken und auch eine Toilette ist vor Ort. Jedoch hat man auch die Möglichkeit am Alpentower am Ende der Strecke einzukehren.

  • Sonnenweg - Hasliberg
  • Hääggenstubeli Hasliberg

Während der Wanderung bietet sich ein herrlicher Ausblick. In der bunten Alpenflora sind viele Insekten zuhause. Mit etwas Glück bekommt ihr auch ein Murmeltier zu Gesicht. Wir haben es kurz nach dem Weidetor unterhalb des Wanderwegs nahe einem kleinen See entdeckt.

  • Murmeltier auf dem Hasliberg
  • Libelle auf dem Hasliberg

Kurz vor dem Alpentower wird es etwas steiler, aber zur Belohnung erwartet euch hinter dem Alpentower ein tolles Panorama auf die schneebedeckten Felsriesen der Berner Hochalpen. Von hier starten auch viele Paraglider ihren Rundflug über den Hasliberg.

Zurück zur Bergstation Käserstatt haben wir, wie bereits oben beschrieben, den selben Weg zurück genommen.


Unser Feedback

Im Haslital gibt es viel zu entdecken, wir freuen uns schon auf unseren nächsten Ausflug ins Berner Oberland.

  • Sonnencreme und ausreichend Trinken dürfen nicht fehlen.
  • Die Wanderung eignet sich auch für Familien, jedoch nicht mit Kinderwagen.
  • Nach der Wanderung empfiehlt sich ein Abstecher zum Brienzersee. Dort kann man kostenfrei auf dem Parkplatz Wycheley Süd 900 direkt an einer Badestelle parken.

Weitere Fotos unserer Wanderung

  • Hasliberg - Sonnenweg, Ausblick von einer Bank
  • Hasliberg - Sonnenweg - Planplatten
  • Hasliberg - Sonnenweg - grasende Kühe auf einer Alm.

Weitere schöne Ausflüge in der Schweiz findest du hier!

Wanderung zum Lej Muragl

Eckdaten zur Wanderung auf dem Muottas Muragl

Ausgangspunkt: kostenloser Parkplatz an der Talstation Punt Muragl

Länge: 7 Kilometer (hin- & zurück)

Höhenmeter : ca. 250 Meter

Wanderzeit: ca. 2,5 Stunden (hin- und zurück)

Schwierigkeitsgrad: leicht

Der Lej Muragl ist ein kleiner See auf dem Muottas Muragl. Er liegt auf 2,713 Meter Höhe über dem Meeresspiegel. Der Muottas Muragl ist ein beliebtes Ausflugsziel im Engadin, dem Hochtal im schweizerischen Kanton Graubünden. Wusstet ihr, dass der Kanton Graubünden eines der höchstgelegenen bewohnten Täler Europas ist?

Ausgangspunkt der Wanderung im Endgadin

Ausgangspunkt der Wanderung zum Spiegelsee ist der Parkplatz an der Talstation Punt Muragl, welche nahe des Orts St. Moritz liegt.

Die Talstation Punt Maragl ist auch mit dem Bus zu erreichen. Informationen hierzu findet ihr auf: https://engadinbus.ch/online-fahrplan.

Mit der Bergbahn geht es in 10 Minuten ca. 718 Meter hoch auf den Muottas Muragl. Im Sommer kostet ein Retourticket für einen Erwachsenen 35 CHF (Stand August 2020). Ab 18 Uhr sogar nur 15 CHF. Die Bergbahn fährt ab 7:45 Uhr jede halbe Stunde. Die letzte Talfahrt ist um 23:00 Uhr. Hier lohnt sich die Anreise also auch noch am späten Nachmittag.

Wanderung zum Alpensee Lej Muragl

Mit der Bergbahn auf dem Muottas Muragl angekommen, sollte man erst einmal die Aussicht auf das Engadiner Seenplateau genießen.

Aussicht auf das Engadiner Seenplateau
 Aussichtsplattform des Romantik Hotels Muottas Muragl 

Die Wanderung beginnt links oberhalb des Panoramawegs. Ab hier folgt ihr der Beschilderung. Verlaufen könnt ihr euch nicht, denn es geht die ganze Zeit gerade aus. Zwischendurch erwarten euch kurze Streckenabschnitte mit einer leichten Steigung.

Auf dem Weg kommt ihr an Pferden und Kühen vorbei. Und mit etwas Glück entdeckt ihr oberhalb des Wanderwegs, die vielen Murmeltiere, welche dort hausen.

Nach ca. einer Stunde seid ihr am schönen Bergsee, dem Lej Muragl angekommen.

Zurück nehmt ihr den selben Weg. Wer bis jetzt noch kein Murmeltier entdeckt hat, hat jetzt nochmal die Gelegenheit.

Wieder an der Bergstation angekommen, kann man sich im Panoramarestaurant noch etwas stärken, bevor es wieder runter ins Tal geht.

Unsere Tipps für den Ausflug zum Lej Muragl

  • Da die Bergbahn bis 23 Uhr abends fährt, lohnt es sich auch noch am Nachmittag mit der Wanderung zu beginnen.
  • Wind- und wasserfeste Kleidung, denn auf 2.700 m ü.M. gerät man schnell mal in eine Wolke.
  • Festes Schuhwerk.
  • Sonnencreme und ausreichend Trinken dürfen nicht fehlen.
  • Die Nacht haben wir auf dem Campingplatz Chapella verbracht. Diesen können wir euch von Herzen weiterempfehlen. Wer mit dem Zelt unterwegs ist, sollte sich nachts jedoch gut eindecken, denn es wird im Hochtal ziemlich kühl. Wenigstens gibt es dafür keine Mücken.

Weitere Fotos unserer Wanderung

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Wanderung zur Kebema Panoramabrücke

Eckdaten: Wanderung zur Zillertaler Hängebrücke

Ausgangspunkt: kostenloser Parkplatz am Schlegeisspeicher (Stausee) im Zillertal.

Länge: 7 Kilometer (hin- & zurück)

Höhenmeter : ca. 650 Meter

Wanderzeit: 120 – 180 Minuten jeweils für den Auf- & Abstieg.

Schwierigkeitsgrad: mittelschwer (Kategorie T2 lt. SAC-Wanderskala)

Die Kebema Panoramabrücke liegt auf einer Höhe von 2.389 Metern oberhalb der Olpererhütte. Sie bietet einen atemberaubenden Ausblick auf den türkisblauen Schlegeisspeicher und die Zillertaler Alpen. Was man zunächst für einen Geheimtipp am Ende des Zillertals halten könnte, ist mittlerweile ein beliebter Instagram-Hotspot. Doch zur richtigen Zeit ist die Wanderung zur Zillertaler Hängebrücke ein echtes Highlight.

Ausgangspunkt der Wanderung zur berühmten Kebema Panoramabrücke

Ausgangspunkt der Wanderung zur Hängebrücke ist der Parkplatz am Schlegeisspeicher, welcher sich am Ende des Zillertals befindet.

Von Mayrhofen aus fährt man mit dem Auto vorbei am Ort Ginzling bis zur Mautstelle. Ab hier beginnt die mautpflichtige Schlegeis Alpenstraße. Hierbei handelt es sich um eine einspurige Straße mit einer Länge von ca. 7 km. Ein Ampelsystem regelt die einwandfreie Durchfahrt. Hier ist jedoch mit einer Wartezeit von bis zu 15 Minuten zu rechnen. Bezahlt wird die Maut direkt am Startpunkt der Mautstraße. Hierzu kommt ein Mitarbeiter direkt ans Auto.

Mit dem PKW kostet die Maut 14 € (Stand August 2020). Hier ist nur Barzahlung möglich. Wer früh morgens kommt, sollte das Geld am besten passend haben.

Im Juli und August ist die Mautstation von 6 – 18 Uhr geöffnet. Außerhalb der Hauptsaison von 7 – 18 Uhr. Zwischen November und April ist die Straße je nach Schneelage geschlossen.

Achtung: Laut der Homepage der Verbund AG ist eine Sperrung der Straße zwischen  11 und 14 Uhr aufgrund von Überlastung der Parkflächen möglich.  Die Auffahrt mit Campingbussen ist ggf. nicht möglich. (Stand August 2020).

Ab Mayrhofen oder Ginzling ist der Schlegeisspeicher auch mit dem Bus zu erreichen.

Aktuelle Informationen findet man auf der Homepage der Verbund AG: https://www.verbund.com/de-at/ueber-verbund/besucherzentren/schlegeis

Wanderung zur Kebema Panoramabrücke

Vom Parkplatz aus wandert man zunächst ca. 100 Meter durch einen Waldabschnitt. Die meiste Zeit geht der Weg steil und in Serpentinen bergauf. Größere Steinstufen prägen den Weg. Den Großteil der Stecke läuft man bei schönem Wetter in der prallen Sonne. Daher sollte man unbedingt Sonnencreme dabeihaben.

  • Aufstieg zur Olpererhütte
  • Aufstieg zur Olpererhütte, im Hintergrund ein Gletscherfluss

 

Verlaufen kann man sich eigentlich nicht, denn es geht immer geradeaus. Zwischendurch gibt es einige Bänke auf denen man sich für eine Verschnaufpause kurz niederlassen kann. Der Ausblick ist schon während der Wanderung genial, denn schnell hat man eine tolle Aussicht auf den Schlegeisspeicher.

Ausblick auf den Schlegeisspeicher während der Wanderung zur Kebema Panoramabrücke
Ausblick auf den Schlegeisspeicher während der Wanderung zur Kebema Panoramabrücke

Hat man die Olpererhütte erreicht, ist man so gut wie am Ziel. Oberhalb der Hütte befindet sich die Hängebrücke.

Die Olpererhütte liegt am Fernwanderweg von München nach Venedig (Berliner Höhenweg) und ist ein beliebter Zwischenstopp für viele Wanderer. Auch wir haben uns hier kurz mit einem Tee aufgewärmt.

Blick auf die Blick auf die Olpererhütte, im Hintergrund der Schlegeisspeicher
Blick auf die Olpererhütte, im Hintergrund der Schlegeisspeicher

Lange Wartezeiten an der Hängebrücke

Im Internet liest man immer wieder von Wartezeiten an der Brücke von bis zu zwei Stunden. Geschuldet sei dies der zahlreichen Fotosessions von Instagram-Bloggern.

Diese Erfahrung können wir (zum Glück) nicht teilen. Wahrscheinlich kam es uns zu Gute, dass wir unter der Woche, vor Beginn der Sommerferien und bereits vor 10 Uhr am Vormittag dort waren. Jedoch sollte man sich von der negativen Erfahrungen anderer nicht all zu sehr abschrecken lassen.

Die Wanderung mit ihrem atemberaubenden Ausblick auf die Zillertaler Alpen und den Schlegeisspeicher bleibt einzigartig und auf jeden Fall empfehlenswert.

Instagram Hot-Spot: Kebema Panoramabrücke im Zillertal
Instagram Hot-Spot: Kebema Panoramabrücke im Zillertal

Unsere Tipps für die Kebema Panoramabrücke

  • Am besten startet ihr mit der Wanderung so früh wie möglich. Da die Kebema Panoramabrücke inzwischen ein echter Instagram-Hotspot ist, ist dementsprechend auch viel los.
  • Wir waren im Juni dort und können daher nur empfehlen, die Wanderung außerhalb der Sommerferien anzutreten.
  • Sonnencreme und ausreichend Trinken dürfen nicht fehlen.
  • Windfeste Kleidung (ggf. auch Wechselkleidung)
  • Festes Schuhwerk (keine Sneaker). Sollte eigentlich selbstverständlich sein.

Weitere Fotos unserer Wanderung

  • Staudamm Schlegeisspeicher
  • Wanderstrecke zur Olpererhütte
  • Tal unterhalb der Olpererhütte

Weitere schöne Ausflüge in Österreich findest du hier!

Wanderung zum Vettisfossen – Utladalen

Unsere Wanderung zum Vettisfossen im Utladalen Nationalpark

Wanderzeit: 4  bis 6 Stunden

Strecke: ca. 12 km (hin- und zurück)

Schwierigkeitsgrad: mittel

Der Vettisfossen liegt im Landschaftsschutzgebiet Utladalen am Rande des Jotunheimen-Gebirges. Er ist mit einem freien Fall von 275 Metern  einer der höchsten Wasserfällen Europas.

Unsere Wanderung zum Vettisfossen

Vom Utladalen Campingplatz sind wir mit dem Auto zum fünf Minuten entfernten Parkplatz (Utladalsvegen 21-4, Øvre Årdal) gefahren.

Die Wanderung startete am Hjellefossen.

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Hjellefossen

Von dort aus führt ein geschotteter Wanderweg zum ehemaligen Bauernhof Vetti. Hier gibt es Essen und Trinken. Der Platz eignet sich allgemein gut für eine Pause.

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Ausblick vom Vetti Gard Turiststasjon

Hinter dem ehemaligen Bauernhof Vetti führt ein kleiner und steiniger Pfad die letzten Kilometer  zum unteren Ende des Vettisfossens. Rechts neben dem ehemaligen Bauernhof führt auch ein Pfad zum oberen Aussichtspunkt auf den Wasserfall, dieser Weg war uns allerdings zu steil und von unten soll man den Wasserfall auch besser sehen können.

Vorbei geht es an dieser kleinen wackeligen Hängebrücke, die wir zum Glück nicht überqueren müssen.

Von dort aus hat man den Vettisfossen auch fast erreicht.

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Vettisfossen