NC 500 Roadtrip – Unsere schönsten Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke

Die North Coast 500 ist eine Auto-Route, die durch den Norden von Schottland führt. Sie zählt zu den schönsten Roadtrips der Welt und das nicht ohne Grund. Die NC 500 führt über eine Strecke von 516 Meilen (839 Kilometern) durch die atemberaubende Landschaft von Schottland. Wir durchquerten die Highlands, kamen an wunderschönen Sandstränden vorbei und begegneten einer ganzen Menge interessanter Tiere.

Wir haben vor unserer Schottlandreise zwar schonmal von der NC 500 gehört, aber richtig beschäftigt hatten wir uns bei unserer Reiseplanung nicht damit. Für uns stand lediglich fest, dass wir Schottland im Uhrzeigersinn umrunden wollen. Und so kam es, dass wir uns kurz nachdem wir die Isle of Skye verlassen hatten, auf der bekannten Route befanden.

In unserem Beitrag berichten wir von unseren Zwischenstopps und Erlebnissen entlang der NC 500.

Zur besseren Übersicht haben wir ein Inhaltsverzeichnis mit Sprungmarken für euch erstellt:


Knockan Crag – Northwest Highlands

  • Knockan Crag - Northwest Highlands. Person wandert in den Highlands.
  • Wanderung in den Highlands

Nachdem wir die Isle of Skye erkundet hatten, machten wir uns auf den Weg in Richtung Norden. Ziel war das Besucherareal Knockan Crag, welches sich in den Northwest Highlands entlang der NC 500 befindet. Auf dem Besucherparkplatz ist es gestattet mit dem Camper über Nacht zu bleiben. Wir hatten eine schöne Aussicht auf den gegenübergelegenen See. Der Parkplatz war kostenlos, es gibt jedoch die Möglichkeit eine Spende zu entrichten.

Unser Plan war eigentlich am nächsten Morgen zum nahe gelegenen Berg Stac Pollaidh zu fahren, um dort zum ersten mal in den schottischen Highlands zu wandern. Das Wetter war allerdings nicht auf unserer Seite. Es waren kühle 13 Grad, leichte Windböen und es regnete. Im Internet lasen wir, dass die Wanderung auf den Berg nicht bei Regen zu empfehlen sei, da sich der Wanderweg in einen rutschigen Bachlauf verwandle.

Wir entschieden daher, erstmal den Lehrpfad am Besucherareal entlang zu wandern. Der Weg führte oberhalb der Felsen hinauf und von oben hatten wir einen wunderbaren Blick auf die Hügel von Coigach und Assynt. Genauso haben wir uns das Wandern in den Highlands vorgestellt. Der Rundweg dauerte ca. eine Stunde.

Wieder am Parkplatz angekommen, beschlossen wir auf der anderen Straßenseite vom Besucherareal ein wenig wandern zu gehen. Während wir den Lehrpfad entlang liefen, entdeckten wir den Wanderweg auf den Berg Cùl Mòr. Kurz vor dem Wanderweg gibt es auch einen kleinen Wanderparkplatz. Wir wanderten allerdings nur bis auf eine Erhöhung, da Regen und Wind uns immer mehr zusetzten. Unsere Wanderschuhe waren inzwischen auch völlig durchnässt.

Regenschutz für Rucksäcke*

Alles in allem war es jedoch ein wunderschöner Ausflug, denn bei Regen und Wind in den schottischen Highlands wandern zu gehen, gehört einfach zu einer Schottlandreise dazu.

Um das Erlebnis abzurunden, ging es danach noch in einen Tea-Room. Solche kommen recht häufig an der NC 500 vor und sind meist schon im Vorfeld ausgeschildert.


Stoer Lighthouse und Wanderung zum Old Man of Stoer

Stoer Lighthouse, Schottland
Stoer Lighthouse

Auf der Suche nach einem Stellplatz für die nächste Nacht, entdeckten wir das Stoer Lighthouse. Auf dem Parkplatz vor dem Leuchtturm kann man für 10 Pfund die Nacht verbringen. Tagsüber hält ein kleiner Imbisswagen auf dem Parkplatz, wer möchte kann sich hier eine kleine Mahlzeit oder ein warmes Getränk kaufen. Die öffentlichen Toiletten wurden leider gesperrt, wir vermuten als Folge von unrechtmäßiger Chemie-Toilettenentsorgung.

Vom Stoer Lighthouse aus, hat man eine wunderbare Sicht auf das Meer. Einer Infotafel entnahmen wir, dass man hier besonders gut Wale und Delfine beobachten kann. Während unseres Aufenthalts war die See jedoch sehr unruhig und der Blick mit dem Fernglas in die Ferne vergeblich.

Unser Fernglas*

Am nächsten Morgen wanderten wir zu einem Aussichtspunkt, von dem man einen guten Blick auf den Old Man of Stoer hat. Der Old Man of Stoerr ist eine Felsformation, die aus dem Meer ragt.

  • Old Man of Stoer, Schottland. Felsformation, die aus dem Meer ragt, umgeben von Klippen
  • Stoer Lighthouse, Schottland. Leuchtturm auf einer Klippe.
  • Landschaft beim Stoer Lighthouse, Schottland

Loch na Gainmhich und der Wailing Widow Falls

Der See Loch na Gainmhich und der spektakuläre Wasserfall Wailing Widow Falls liegen nahezu direkt an der NC 500. Den Wasserfall kann man sich von oben und von unten ansehen. Wir entschieden uns dafür den Wasserfall nur von oben anzusehen, da der Parkplatz unterhalb nur sehr klein und bereits voll war. Um ehrlich zu sein war die Aussicht von oben nicht sonderlich spektakulär. Für uns aber halb so schlimm, da unsere Drohne den Wasserfall vom aller schönsten Winkel eingefangen hat.

Loch na Gainmhich und Wailing Widow Falls
Loch na Gainmhich und der Wailing Widow Falls

Vom Parkplatz aus hatten wir in wenigen Minuten den See erreicht. Bis zum Wasserfall waren es vielleicht 10 Minuten. Der Weg war ziemlich sumpfig und wasserfeste Schuhe sind hier ein Muss. Selbstverständlich hat es auch geregnet. Für die Drohnenaufnahmen haben wir gewartet, bis die Regenwolken vorbeigezogen sind. Ganz typisch für Schottland ist das wechselhafte Wetter. Fünf Minuten Regen, fünf Minuten Sonne. Manchmal lohnt es sich einfach ein paar Minuten zu warten.

Die Aufnahmen haben wir mit unserer DJI Mini 2* gemacht.

DJI Mini 2*

Nachdem wir uns den tollen Wasserfall angesehen haben, machten wir uns auf den Weg zum Scourie Caravan Park. Der Stellplatz hat für eine Nacht 23 Pfund gekostet. Ca. fünf Minuten Fußweg entfernt, befindet sich ein kleiner Supermarkt, in dem abends sogar frische Brötchen geliefert wurden.


Handa Island

Klippen auf Handa Island

Nicht ohne Grund entschieden wir uns für den Campingplatz in Scourie. Nur wenige Minuten von Scourie entfernt befindet sich die kleine Ortschaft Tarbet, welche wir am nächsten morgen früh aufsuchen wollten. Denn von dort gelangt man mit Handa-Ferry auf die Insel Handa.

Von Montag bis Samstag von 9 bis 14 Uhr fährt der Fährenbetreiber bei gutem Wetter mit einem kleinen Motorboot zwischen Handa Island und Tarbet hin und her. Die Fahrt mit dem Boot dauert ca. 10 Minuten und kostet 20 Pfund pro Person. In den 20 Pfund ist auch eine Gebühr enthalten, welche dem Scottish Wildlife Trust zu Gute kommt, der sich um die Insel kümmert und einen Ranger stellt, welcher die Besucher zu Beginn ihrers Inselaufenthalts mit allen wichtigen Informationen versorgt.

Wenn ihr einen Besuch auf der Insel einplant, dann haltet die Wettervorhersage im Blick und informiert euch auf der Webseite des Fährenanbieters.

Über Handa Island führt ein ca. sieben Kilometer langer Rundweg. Besonders wichtig ist es auf den Wanderwegen zu bleiben, um keine Bodenbrüter zu stören. Für brütende Vögel ist Handa Island bekannt.

Auf den hochaufragenden Klippen der Insel sollen über zehntausende Seevögel leben. Vorallem Trottellummen, Tordalken und Raubmöwen bekommt man hier zu Gesicht. Mit ein wenig Glück entdeckt man auch den ein oder anderen Papageientaucher. Nachdem wir auf der Insel Lunga eine unvergessliche Begegnung mit dem kleinen Vogel hatten, freuten wir uns sehr als wir ihm auf Handa Island wieder begegneten.

  • Papageientaucher auf Handa Island
  • Eissturmvogel auf Handa Island
  • Tordalken auf Handa Island
  • Schottisches Moorschneehuhn auf Handa Island

Vor die Linse bekamen wir auch ein schottisches Moorschneehuhn und eine große Raubmöwe (Great Skua). Robben, Delfine, Wale und Otter bekamen wir leider nicht zu Gesicht, diese werden hier jedoch auch regelmäßig gesichtet.

Wir verbrachten den ganzen Tag auf Handa. Die Zeit verging wie im Flug. Landschaftlich ist die Insel schon wahnsinnig schön und für uns als Wildtierfotografen war es ein kleines Paradies.

Unsere Tipps: Früh da sein lohnt sich. Der Parkplatz in Tarbet ist tatsächlich nicht sonderlich groß und füllt sich bei gutem Wetter besonders schnell. Außerdem je früher ihr auf der Insel seid, desto mehr Zeit habt ihr.

Sorgt außerdem für ausreichend Verpflegung, auf der heute unbewohnten Insel gibt es logischerweise nichts zu kaufen. Bitte denkt daran euren Müll mitzunehmen und ordnungsgemäß zu entsorgen.

Wir sind Anfang Juni auf Handa gewesen. Auf der Insel selbst hatten wir keine Begegnung mit den kleinen, beißenden Mücken, die häufig in Schwärmen auftreten und Midges genannt werden. Allerdings machten wir unsere Begegnung in Tarbet, als wir für die Tickets anstanden. Aufeinmal hatten wir ganz viele der kleinen Beißer im Gesicht und es zwickte ganz schön. Zum Glück hatten wir unser Mückenschutzspray* dabei, denn nachdem wir uns damit eingerieben hatten, wurden wir in Ruhe gelassen.

Autan Multi Insect Pumpspray*


Sandwood Bay

Nach unserem Besuch auf Handa Island verbrachten wir die Nacht auf einer größeren Parkbucht nicht weit entfernt von der Ortschaft Blairmore, denn dort sollte es am nächsten Tag für uns hingehen.

In Blairmore befindet sich ein Wanderparkplatz, dieser war Ausgangspunkt unserer Wanderung zur Sandwood Bay. Die Sandwood Bay ist eine beeindruckende Bucht an der schottischen Nordwestküste. Sie ist bekannt für ihren ca. 1,6 Kilometer langen Traumstand und ein beliebtes Ziel zum Wildcampen.

Der Strand ist nur über einen sieben Kilometer langen Wanderweg zu erreichen. Wir haben die Wanderung als leicht empfunden, es gibt kaum Steigung und die Wanderwege waren ganz gut ausgebaut. Während der Wanderung hat man bereits einen schönen Ausblick auf die tolle Landschaft und kommt an einigen kleinen Seen vorbei.

Die Sandwood Bay hat uns sehr beeindruckt. Zunächst überquert man eine riesige Dünenlandschaft und dann ist da dieser endloslange, tolle Sandstrand, der zum Verweilen einlädt. Die Wanderung hat sich voll und ganz gelohnt!

Nach unserer Wanderung zur Sandwood Bay ging es weiter an die Nordküste. Dort fanden wir einen Stellplatz oberhalb des Ceannabeinne Beach. Dort setzten wir und mit einer Tasse Tee an den Strand, beobachteten wie die Sonne unterging und lauschten dem Meer. Ein perfekter Tag ging zu Ende.

  • Sandwood Bay, Schottland
  • Sandwood Bay, Schottland. Mit der Drohne von oben aufgenommen.

Smoo Cave

Auf der Fahrt zum Ceannabeinne Beach kamen wir am Besucherparkplatz der Smoo Cave vorbei. Nachdem wir den Ort gegoogelt haben, war schnell klar, dass wir hier noch einmal hinwollten. Also machten wir uns am nächsten Morgen auf den Weg und besichtigten die Meeres- und Süßwasserhöhle.

Der Zugang zur Höhle ist jederzeit geöffnet und kostenlos, wer möchte kann an einer kostenpflichtigen Tour teilnehmen und weiter ins Innere der Höhle vordringen.

Smoo Cave. Eine Meeres- und Süßwasserhöhle in Schottland.
Smoo Cave

Es war ein kurzer, aber schöner Zwischenstopp bevor wir die Weiterfahrt in Richtung Osten antraten. Wir sind in einem Zug die gesamte Nordküste entlang gefahren und waren mal wieder überwältigt von den endlosen Weiten, den vielen Seen und wenigen Dörfern.

Ganz anders sah es nämlich an der Ostküste aus, hier ist es deutlich besiedelter und hat uns landschaftlich auch das ein oder andere Mal an Deutschland erinnert.


Dunnet Head

  • Papageientaucher am Dunnet Head
  • Tordalk am Dunnet Head

Dunnet Head ist eine Halbinsel an der schottischen Nordostküste und der nördlichste Punkt des britischen Festlandes.

Alex ging davon aus, dass wir den Ort wegen seines großen weißen Leuchtturms ansteuerten, aber da hatte er bei Weitem falsch gedacht. Denn Dunnet Head stand vor allem wegen seiner atemberaubenden Meeresklippen und der dort nistenden Seevögel auf meiner To-Do-Liste.

Tordalke, Trottellummen, Eissturmvögel und unser beliebter Papageientaucher brüten hier. An klaren Tagen hat man einen wunderbaren Blick auf das weite Meer. Wer aufmerksam ist hat vielleicht sogar das Glück einen Orca zu entdecken.

Wir hatten hier eine nette Begegnung mit einer Einheimischen, die ebenfalls die Seevögel am beobachten war. Von dieser erhielten wir einen tollen Geheimtipp. Sie erzählte uns von einem nahegelegenen Ort, wo man wunderbar Robben beobachten konnte. Zum Schutz der Robben teilen wir keine näheren Angaben zum Ort.

Robben in Schottland

Auf dem Parkplatz am Dunnet Head kann man gegen eine Gebühr mit dem Camper übernachten.

Weiterhin bekannt für seine Seevögel ist der Duncansby Head, welcher etwas weiter östlich vom Dunnet Head liegt. Eigentlich hatten wir vor uns auch dort die Seevögel und die Duncansby Stacks anzusehen. Der Ort scheint jedoch etwas bekannter zu sein und so war der Parkplatz gegen Mittag komplett überfüllt gewesen. Da wir dann auch noch in eine prämisslichen Lage auf der Single track road gelangten, entschieden wir uns den Norden zu verlassen und weiter in den Süden zu fahren.


Girnigoe and Sinclair Castle

Unser letzter Stopp entlang der NC 500, allerdings nicht der letzte Stopp unserer Schottlandreise, waren die Burgruinen Girnigoe and Sinclair, die sich auf einem großen Felsen befinden. Von dem kostenpflichtigen Parkplatz gelangt man nach ca. einem Kilometer an die Ruinen. Hier sind einige Infotafeln vorhanden und man kann ein wenig über die Geschichte der Burgen erfahren.

  • Girnigoe and Sinclair Castle

Unser Fazit

Die NC 500 war der Teil unserer Schottlandreise, der uns am besten gefallen hat. Wir können jedem der Schottland erkunden will und die entsprechende Zeit hat nahe legen diese wunderschöne Route entlang zu fahren. Neben den Orten an denen wir einen Halt eingelegt haben gibt es noch unzählige weitere Orte, die man sich ansehen kann.


Weitere Eindrücke unserer Schottlandreise findest du auch auf unserer Instagram-Seite.

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*Hinweis: Wir verwenden in unserem Beitrag Affiliate-Links. Das bedeutet, wir bekommen eine kleine Provision, wenn du über den Sternchen-Link (*) etwas kaufst. Der Preis bleibt für dich natürlich immer derselbe und wir erhalten auch keine Daten oder Namen. Wenn du Interesse an den hier vorgestellten Produkten hast und unsere Arbeit unterstützen möchtest, würden wir uns sehr freuen, wenn du über den Produktlink auf Amazon einkaufst.

Kurztrip nach Luxemburg

Seitdem wir einen Camper haben, sind wir oft am Wochenende unterwegs. Einer unserer schönsten Wochenendausflüge aus dem letzten Jahr war der Ausflug nach Luxemburg. In unserem Blogbeitrag erzählen wir dir von unserem Stellplatz und den schönen Orten, die wir besichtigt haben.

Unser Stellplatz

Da die Campingplätze in Luxemburg ziemlich voll waren, entschieden wir uns für zwei Nächste auf dem Campingplatz in Ralingen einzuquartieren. Die kleine Gemeinde Ralingen liegt in der Eifel und unmittelbar an der Grenze zu Luxemburg. Der Stellplatz selbst liegt direkt an der Sauer. Wir hatten den gesamten Stellplatz für uns alleine, während gegenüber in Luxemburg die Campingplätze nahe zu voll waren.

Der Platz war der ideale Ausgangspunkt für unseren Ausflug in das schöne Nachbarland. Der einzige Nachteil war, dass der Platz für unsere Verwendung etwas zu teuer war, da wir nur einen Platz zum Stehen gebraucht haben.

Mullerthal Trail

Der Mullertahl Trail ist ein 112 km langer Wanderweg, der sich in mehrere Etappen teilen lässt. Das Mullerthal ist bekannt für seine kleinen Wasserfälle, Wälder und Sandsteinfelsen.

Wir haben uns einige Orte entlang des Mullerthal Trail herausgesucht, die wir uns anschauen wollten.

Schiessentümpel und Kallektuffquelle

Unser erstes Ziel war der Schiessentümpel. Wir parkten auf dem nahegelegenen Wanderparkplatz.

Auf dem Parkplatz haben einige Wohnmobile die Nacht verbracht. Wir haben jedoch schon öfter gehört, dass die Polizei dort kontrolliert und raten daher auf einem offiziellen Campingplatz die Nächte zu verbringen.

Der Schiessentümpel ist ein malerischer kleiner Wasserfall und inzwischen ein bekanntes Instagram Motiv. Das Wasser strömt in drei Strängen einen kleinen Hang hinunter, darüber befindet sich eine alte Sandsteinbrücke. Da wir sehr früh aufgebrochen sind, hatten wir diesen magischen Ort für uns alleine.

Nach dem wir uns den Schiessentümpel angesehen haben, sind wir dem Mullerthal Trail ein Stück nach oben gefolgt, bis wir an einer kleinen Aussichtspunkt ankamen. Hier war der perfekte Ort, um unser zweites Frühstück zu uns zu nehmen.

Danach ging es wieder zurück zum Schiessentümpel, vorbei am Parkplatz und weiter zu der Kallektuffquelle. Die Kallektuffquelle hat uns stark an die Plitvicer Seen in Kroatien erinnert. Hier fließt glasklares Wasser über ein Felsvorsprung in ein Becken.

  • Kallektuffquelle, Luxemburg
  • Kallektuffquelle, Luxemburg
  • Kallektuffquelle, Luxemburg

Anschließend sind wir noch ein wenig weiter gewandert, hier hatten wir kein bestimmtes Ziel im Sinn. Wir wollten einfach ein paar Meter zurücklegen. Auf dem Rückweg habe ich vermutlich einen Eisvogel den Bach entlang flitzen sehen. Da wir zum damaligen Zeitpunkt noch nie einen Eisvogel zu Gesicht bekommen haben, stand für uns schnell fest was wir am nächsten Tag machen werden.

Burg Beaufort

Unser nächstes Ziel war die Burgruine Beaufort in Befort. Eine große Ruine, welche für fünf Euro Eintritt besichtigt werden kann. Wir können die Besichtigung der Burg sehr empfehlen!

Gegenüber der Burg gibt es einige Parkmöglichkeiten. Dort beginnt auch der Naturpfad Beaufort. Ein fünf Kilometer langer Themen-Wanderweg, der dazu einlädt mehr über Flora und Fauna entlang der Hallerbachs zu lernen.

  • Burg Beaufort, Luxemburg
  • Burg Beaufort, Luxemburg
  • Burg Beaufort, Luxemburg

Hohllay Höhle

Zu guter Letzt haben wir uns die Hohllay Höhle (Huel Lee) angesehen. Dabei handelt es sich um einen von Menschenhand ausgehöhlten Felsen.

Ein Parkplatz befindet sich rund 200 Meter entfernt.

Nach unserem letzten Halt an der Hohllay Höhle machen wir uns auf den Rückweg zum Campingplatz. Dort begegnen wir dem Betreiber des Campingplatzes und in einem Gespräch erfahren wir, dass es in Ralingen an der Sauer Eisvögel gibt. Da wir unbedingt einen Eisvogel zu Gesicht bekommen wollten, machten wir uns am nächsten Tag mit Fernglas und Kamera auf den Weg und suchten das Flussufer der Sauer ab.

Die lange Wartezeit hat sich gelohnt, denn ein kleiner Eisvogel machte mit seinem einzigartigen Ruf auf sich aufmerksam und wir konnten ihn einige Zeit beobachten. Wer uns auf Instagram folgt, der weiß, dass das der Beginn einer großen Eisvogel-Leidenschaft war.

Rückblickend war es ein wunderschönes Wochenende! Wir hoffen, dass wir euch ein wenig Inspiration für euren Luxemburg-Trip geben konnten.

  • Hohllay Höhle
  • Hohllay Höhle

Wenn ihr euch auch auf die Suche nach einem Eisvogel machen wollt, dann solltet ihr am besten ein Fernglas* dabei haben.

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Moschusochsen im Dovrefjell Nationalpark

Seitdem wir eine Netflix-Doku über die wilde Tierwelt Norwegens gesehen haben, entwickelte sich bei uns eine Faszination für Moschusochsen.

Auf unserer letzten Reise durch Norwegen ergab sich die Chance wilde Moschusochsen im Dovrefjell Nationalpark zu sehen.

Wo wir gestartet sind und welchen Weg wir durch den Nationalpark genommen haben, um den wilden Moschusochsen zu begegnen, erzählen wir euch in diesem Artikel.

Allgemeines zum Moschusochsen

Moschusochsen sind absolut beeindruckende Tiere. Obwohl der Name es vermuten lässt, gehört der Moschusochse nicht zu den Rindern, sondern zählt zu den Ziegenartigen. Mit einem Gewicht von 400kg und 1,5m Schulterhöhe wandern diese Lebewesen durch die arktischen Tundren unserer Erde.

Mit nur ungefähr 300 Tieren ist die Population in Norwegen extrem klein. Die größte Population hat Kanada mit über 120.000 Tieren. Auf der ganzen Welt schätzt man den Bestand auf ca. 145.000 Tiere.

Sein imposantes Auftreten hat der Paarhufer seinen Hörnern zu verdanken. Diese kräftigen Hörner wachsen von der Hornbase an der Stirn nach unten und richten sich dann in einem Halbkreis mit der Spitze nach oben.

Startpunkt der Tour

Der Anfang unserer Entdeckungstour war ein Rastplatz am südöstlichen Ende des Nationalparks.

Hier gibt es reichlich Platz zum Parken.

Achtung: Camping ist an genau diesem Platz ausdrücklich verboten. Es gibt aber genug andere Plätze zum Campen nur ein paar Minuten entfernt.

Vom Parkplatz aus geht ihr über die Straße und folgt ihr ein kleines Stück Richtung Nordosten, bis zur Brücke. Nach der Brücke geht ihr ein paar Minuten den Weg entlang, bis ihr eine Unterführung erreicht – hier fängt nun offiziell der Dovrefjell-Sunndalsfjella-Nationalpark an.

An der Unterführung ist dieses schöne Warnschild angebracht:

Moschusochsen Warnschild
Moschusochsen Warnschild

Der Weg durch den Nationalpark zu den Moschusochsen

Eine Sache vorab: Wir können euch keine Garantie geben Moschusochsen zu sehen. Jedoch ist die Wahrscheinlichkeit Moschusochsen auf dem beschriebenen Weg zu sehen relativ gut. Es gehört natürlich immer eine gewisse Portion Glück dazu. Die Herdentiere sind ziemlich bewegungsfaul und wandern innerhalb eine Tages nur etwa zwei Kilometer.

Theoretisch könnten sich die Tiere bereits ganz am Anfang des Nationalparks befinden, also: immer die Augen offen halten!

Jeder Felsen in der Ferne könnte sich als Moschusochse entpuppen. Mit bloßem Auge kann man den Unterschied nur schwer erkennen – aus diesem Grund dürft ihr auf keinen Fall euer Fernglas vergessen!

Wir können euch dieses Fernglas empfehlen, das wir selber dabei gehabt haben. Super scharf, robust und nicht zu teuer!

Wir haben euch unsere genaue Laufstrecke auf Komoot zusammengestellt. Der Weg führt vom Parkplatz bis zu einer wildgelegenen, verlassenen Ranch.

Der Weg hin und zurück beträgt etwa 14 Kilometer. Die Höhenmeter sind kaum erwähnenswert. Nach dem ersten Viertel überquert man den Fluss „Stropla“ und läuft diesen dann den Rest der Strecke entlang.

Überquerung des Flusses „Stropla“

Begegnung mit dem Moschusochsen

Ständig schauten wir in die Ferne und analysierten jeden Felsen, der auch nur annähernd nach einem Moschusochsen aussah – nach genauerem Betrachten blieben es nur Felsen.

Der ersten Sichtkontakt hatten wir dann nach einem Drittel der Strecke, ein Stück nach der Flussüberquerung. Eine Familie die uns zuvor überholt hatte, blieb vor uns stehen und schaute in die Ferne. Sie haben wohl ein einzelnes Tier in der Ferne entdeckt, waren sich aber noch nicht ganz sicher ob es wirklich eins war. Wir packten unser Teleobjektiv* aus dem Rucksack und machten ein Foto mit unserer Kamera. Und tatsächlich, nach dem Heranzoomen sah man ihn, den Moschusochsen. Unsere Freude war groß.

Unser Teleobjektiv:

Das Tier war geschätzte 2km entfernt, dementsprechend war es unmöglich ein anständiges Foto von ihm zu machen. Mit dem positiven Gefühl unserer Entdeckung , ging es für uns weiter den Fluss entlang. Ständig schauten wir auch zum Fluss, denn es könnten sich auch Tiere bei Ihrer Trinkstelle aufhalten.

Mit dem Fluss hatten wir zwar keinen Erfolg, jedoch zeigte sich ein Kilometer vor der verlassenen Ranch ein stattlicher Moschusochse aus nicht allzu weiter Entfernung zu unserer Rechten. Wir haben ihn klar und deutlich auf seiner Anhöhe beobachten können, wie er sich die Umgebung anschaut. Wir wurden schlagartig sehr aufgeregt – wir machten die ersten Fotos mit dem Teleobjektiv, um den Moment einzufangen.

Moschusochse

Unsere Freude war riesig! Dieses wunderschöne Tier aus der Nähe zu sehen und das in seinem natürlichen, wilden Lebensraum.

Langsam bewegte sich der Paarhufer parallel zum Weg weg von uns. Wir gingen mit sicherem Abstand auf dem Weg hinterher.

Mehrmals blieb der Ochse stehen, um sich die Umgebung anzuschauen und um direkt wieder weiterzulaufen. Er legte einen entspannten Gang hin, wir liefen immer nach und versuchten noch mehr Fotos zu schießen.

Nach einigen Minuten sahen wir in der Ferne zwei kleine Häuschen mit einem umzäunten Bereich. Wir konnten unseren Augen kaum glauben was sich direkt hintendran befand: eine ganze Herde Moschusochsen!

Moschusochsen Herde im Dovrefjell-Nationalpark

Wir kamen aus dem Staunen nicht mehr raus. Was für ein Glück direkt einer ganzen Herde Moschusochsen zu begegnen. In der Herde befanden sich auch mehrere kleinere Ochsen – super niedlich.

Junger Moschusochse

Wir gingen weiter in Richtung Herde und sahen, dass sich in der Nähe der Hütten noch ein paar Leute befanden und die Ochsen beobachteten.

Mit sicherem Abstand beobachteten wir die Herde und nahmen Bilder und Videos auf. Der Wind war leider extrem stark an diesem Tag, sodass wir nur verwackelte Videos aufnehmen konnten. Hinter einem größeren Felsen in der Nähe versteckten wir uns, um uns zu stärken.

Nach unserer kleinen Pause trauten wir uns ein kleines Stück näher und machten weiter fleißig Aufnahmen aus sicherer Entfernung. Diese altertümlichen Tiere in ihrem natürlichen Habitat zu sehen hat uns wirklich beeindruckt. Besonders toll fanden wir die kleinsten Herdentiere mit ihren kaum ersichtlichen Hörnen und relativ kleinen Köpfen.

Moschusochsen fotografieren
Moschusochsen fotografieren

Plötzlich endete die friedliche Atmosphäre – zwei Herdentiere fingen an sich gegenseitig zu attackieren. Wir haben es zuerst gar nicht bemerkt aber eine etwas panisch entgegenkommende Wanderin machte uns aufmerksam. Die Tiere jagten sich gegenseitig wobei beide Moschusochsen ohne Probleme den mehr als ein Meter Hohen Zaun übersprungen haben. Sie kamen immer näher in unsere Richtung.

Uns wurde das Ganze zu heikel und beschlossen so schnell wie möglich Abstand zu den beiden Moschusochsen zu gewinnen. Wir gingen in die Richtung aus der wir auch gekommen sind und merkten, dass die zwei angriffslustigen Tiere so schnell nicht aufhören würden. Sie standen bereits auf dem Wanderweg. Wir entschieden uns zurück zum Parkplatz zu laufen und es nicht darauf anzulegen diese zwei Rabauken zu stören.

Auf dem Weg zurück sahen wir dann noch eine weitere Herde, diesmal von weitem. Die Herde lief von einem tiefliegenden Fluss auf einen Hügel. Wahrscheinlich haben sich die Tiere eine Erfrischung gegönnt.

Moschusochsen Herde

Fazit

Die Begegnungen mit den wilden Moschusochsen im Dovrefjell-Sunndalsfjella-Nationalpark war bis dato unsere beeindruckendste Wildtier-Begegnung. Diese beeindruckenden und altertümlichen Lebewesen aus nächster Nähe beobachten zu können war für uns ein unvergessliches Erlebnis.

Die Chance einen oder mehrere Moschusochsen in diesem Areal des Nationalparks zu treffen empfinden wir als relativ groß. Natürlich benötigt es auch eine gewisse Portion Glück. In diesem Gebiet werden auch geführte Moschusochsen Touren mit Garantie einer Sichtung angeboten.

Abgesehen von den wilden Moschusochsen, hat uns auch der Nationalpark an sich gefallen. Die halbkahle Landschaft und die schier unendliche Weite mögen wir sehr.

Weitere Bilder

Campingtour durch Italien & Frankreich

Im Sommer 2017 sind wir zum ersten Mal mit dem Auto und Zelt unterwegs gewesen. In 2,5 Wochen ging es für uns durch Österreich, Italien, Frankreich, Monaco und die Schweiz. Diese Reise war für uns der Beginn einer großen Leidenschaft: Dem Camping Urlaub. Wir sind an so vielen wunderschönen Orten vorbeigekommen und möchten diese abwechslungsreiche Reise mit euch teilen.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und hoffen euch somit bei eurem Roadtrip inspirieren zu können und euch einige nützliche Tipps mit auf den Weg zu geben.

Damit ihr euch etwas leichter zurecht findet, haben wir ein Inhaltsverzeichnis mit Sprungmarken für euch erstellt:


Für euren Roadtrip können wir euch ein Wurfzelt* empfehlen. Hier spart ihr beim Auf- und Abbau viel Zeit und Nerven, insbesondere dann, wenn ihr jeden Tag auf einem anderen Campingplatz steht.

Wurfzelt von Quechua*


1. Stopp: Innsbruck – Nordkette

Von Deutschland aus startet unsere Reise in Richtung Österreich. Wir fahren durch bis nach Innsbruck und suchen uns einen Campingplatz.

Die erste Nacht im Zelt war ziemlich aufregend. Denn es hat durchgehend geregnet. Die Ohrstöpsel*, die wir dabei hatten, haben sich direkt bezahlt gemacht.

Da wir zum ersten Mal in Innsbruck sind, sehen wir uns die Stadt an und entscheiden spontan mit den Innsbrucker Nordkettenbahnen auf den 2.334m hohen Hafelekar zu fahren. Trotz des vielen Nebels bietet sich uns ein atemberaubender Ausblick.

2. Stopp: Monte Grappa

Für uns geht es weiter nach Italien. Vorbei an den Dolomiten steuern wir auf den Monte Grappa zu. Dort wollen wir uns das Sacrario militare del Monte Grappa ansehen. Dabei handelt es sich um ein monumentales Denkmal für die dort im Ersten Weltkrieg Gefallenen.

Ein Parkplatz befindet sich etwas unterhalb des Gipfels. Die Autofahrt nach oben war aufgrund der vielen Serpentinen etwas anspruchsvoller, hat sich jedoch auf jeden Fall gelohnt, denn das Denkmal und auch die Gebirgslandschaft waren sehr beeindruckend!

  • Sacrario militare del Monte Grappa
  • Monte Grappa, Italien
  • Monte Grappa, Italien

3. Stopp: Venedig

Während unser Campingtour durch Italien und Frankreich haben wir einige Tage in Venedig verbracht. In unserem Blogbeitrag berichten wir von unseren Erfahrungen in der Stadt auf dem Wasser.

  • Rialtobrücke in der Dämmerung
  • Venedig

4. Stopp: Sirmione, Gardasee

Sirmione liegt am südlichen Ende des Gardasees auf einer Halbinsel.

Wir haben uns auf dem Campingplatz „Camping Sirmione“ eingerichtet. Der Campingplatz befindet sich direkt am Gardasee und von dort haben wir Zugang zu einem Badestrand. Wir sind überrascht wie warm das Wasser im Gardasee ist. Wir haben ein aufblasbares Boot* dabei und verbringen den Tag auf dem Wasser.

Am Abend machen wir uns zu Fuß auf den Weg nach Sirmione. Eine Busanbindung gibt es auch.

Wir betreten Sirmione durch das Tor einer Burg. Castello di Sirmione ist eine wunderschöne und gut erhaltene Wasserburg. Allein hierfür hat sich der Besuch gelohnt!

Wir besichtigen die Burg und spazieren durch das idyllische Dorf.

Wenn ihr in Sirmione seid, solltet ihr euch unbedingt die Eisdielen ansehen. Eine endlos riesige Auswahl an Eissorten. Da konnten wir zu einem Eis nicht nein sagen.

  • Castello di Sirmione
  • Sirmione, Gardasee
  • Castello di Sirmione
  • Sirmione, Gardasee

5. Stopp: Mailand

In Mailand haben wir uns kurzfristig ein Hotelzimmer gemietet und unser Auto im hoteleigenen Parkhaus untergestellt.

Im Stadtzentrum haben wir uns den Mailänder Dom angesehen, das Mailänder Schloss Castello Sforzesco und die berühmte Viktor-Emanuel-Passage. Und danach hatten wir ehrlich gesagt genug von Mailand. Großstädte sind einfach nicht unser Ding.

  • Mailänder Dom
  • Viktor-Emanuel-Passage

6. Stopp: Riomaggiore

Riomaggiore ist eines der fünf Dörfer der Cinque Terre. In 2018 hatten wir uns ehrlich gesagt, nicht besonders gut mit der Anreise beschäftigt und sind einfach drauf los gefahren. Über La Spezia haben wir Riomaggiore angesteuert. Leider mussten wir feststellen, dass die Parksituation vor Ort sehr bescheiden ist. Wir haben lange gewartet, bis im kleinen Parkhaus ein Platz frei geworden ist. Aufgrund der hohen Parkgebühren war unser Besuch in Riomaggiore eher gehetzt.

Inzwischen wissen wir es besser, denn in 2021 haben wir alle fünf Dörfer besucht. Es empfiehlt sich mit dem Auto oder Camper die größeren Städte La Spezia oder Levanto anzusteuern und von dort aus mit dem Zug die Cinque Terre zu besuchen. Die „Cinque Terre Card“ macht es einem leicht beliebig oft mit dem Zug zwischen den Dörfern hin- und herzufahren.

Hierüber haben wir einen eigenen Blogbeitrag veröffentlicht. Wenn ihr euch für einen Ausflug zu den bunten Fischerdörfern interessiert, dann schaut dort unbedingt vorbei!

7. Stopp: Portofino

Unseren letzten Tag in Italien verbringen wir in Portofino. Das italienische Fischerdorf liegt an der Riviera und ist bekannt für seine pastellfarbenen Häuser. Nicht nur Touristen zieht es hier her, sondern auch die Super-Yachten legen am Hafen an.

Der längste rote Teppich der Welt endet in Portofino. Über den 8 Kilometer langen Weg kann man vom Castello in Rapallo bis an den Hafen von Portofino spazieren.

Geparkt haben wir in einem teurem und engem Parkhaus. Wer mit dem Camper unterwegs ist, sollte sich am besten bei Rapallo einen Stellplatz suchen.

8. Stopp: Monaco

Als nächstes geht es für uns in den kleinen Stadtstaat Monaco. Wir spazieren durch die Stadt und betrachten die gehobenen Restaurants und Hotels von außen. Wie werfen einen Blick auf das Casino Monte-Carlo. Da man uns dort wahrscheinlich nicht reinlässt, gehen wir ins Casino Café de Paris und sind beeindruckt von den vielen Spielautomaten.

Monaco kann man sich durchaus mal ansehen, aber wer nicht unbedingt auf Luxus steht und ein Vermögen für etwas zu Essen ausgeben möchte, der kann sich einen Abstecher nach Monaco auch sparen.

10. Stopp: Nizza, Cannes und St. Tropez (Côte d’Azur)

Die französischen Städte Nizza und Cannes besichtigen wir an einem Tag.

Zunächst spazieren wir in Nizza an der Promenade entlang und bestaunen das leuchtend türkisblaue Meer. Wer länger in Nizza verweilen möchte, der sollte einen Strandtag einplanen.

Danach besichtigen wir die Fontaine du Soleil, eine berühmte Bronzestatue des Gottes Apollo.

Nach einem kurzen Zwischenstopp zum Essen geht es weiter nach Cannes. Dort parken wir am Hafen. Nicht weit entfernt befindet sich das berühmte Festspiel- und Kongresshaus. Das malerische Cannes gefällt uns gut. Wir spazieren am Strand entlang und danach geht es durch die vielen kleinen Gässchen der Altstadt “Le Suquet”.

  • Cannes
  • Cannes
  • Cannes

Am nächsten Tag geht es für uns erstmal an den Strand. Zwischen Cannes und St. Tropez befinden sich unzählige Bademöglichkeiten.

Das Wetter spielt nicht lange mit und wir entscheiden uns für die Weiterfahrt nach St. Tropez. Wir haben schon viel von St. Tropez gehört, aber eigentlich keine Vorstellung was uns dort erwartet. Wir parken etwas oberhalb in der Stadt und laufen runter zum Hafen. Wir kommen an einigen schönen Häuschen vorbei. Aber letztendlich finden wir St. Tropez nicht sonderlich spektakulär. Unseren Ausflug an die Côte d’Azur bereuen wir zwar nicht, aber nochmal zieht es uns dort nicht hin.

  • Saint-Tropez, Balkon mit Blumenverzierung
  • Saint-Tropez

11. Stopp: Marseille (Calanque de Sugiton)

Einen Tag vor meinem Geburtstag steuern wir Marseille an. Hier haben wir wieder spontan eine Nacht im Hotel gebucht. Als wir in die Großstadt hineinfahren überkommt uns ein mulmiges Gefühl. Wir fahren an vielen demolierten Fahrzeugen vorbei und die Umgebung, in welcher sich unser Hotel befindet, sieht nicht besonders einladend aus.

Das Hotel bietet keine Parkmöglichkeiten und so sind wir gezwungen unser Auto am Straßenrand abzustellen. Wenigstens haben wir es von unserem Hotelfenster aus im Blick. Für uns steht fest, hier wollen wir nicht meinen Geburtstag verbringen. Bestimmt hat Marseille auch sehr schöne Seiten, also lasst euch von uns bitte nicht abschrecken.

Wie der Zufall es wollte, stießen wir im Internet auf einen Wanderbericht zur traumhaften Bucht Calanque de Sugiton.

Geparkt haben wir in dem kleinen Ort Redon. Zum damaligen Zeitpunkt konnten wir kostenlos vor dem Universitätsgelände Luminy parken.

Von dort sind es nur wenige Meter bis zum Nationalpark Calanques. Am besten informiert ihr euch im Vorfeld eures Ausfluges auf der offiziellen Webseite des Parks, ob eine Waldbrandgefahr besteht.

Am Rand des Nationalparks haben zwei Ranger darauf geachtet, dass die Besucher des Parks ausreichend zu Trinken dabei haben und festes Schuhwerk tragen.

Die Wanderung bis zur Bucht beträgt ca. 50 Minuten. Einen Großteil der Strecke läuft man in der prallen Sonne, daher unbedingt gut eincremen!

Bevor es für uns runter an Meer ging, haben wir einen Abstecher zum Aussichtspunkt Belvédère de Sugiton gemacht. Einem Aussichtpunkt von dem man einen wunderbaren Blick auf den Nationalpark hat.

  • Ausblick vom Belvédère de Sugiton
  • Calanque de Sugiton, Parc national des Calanques, Frankreich
  • Calanque de Sugiton, Parc national des Calanques, Frankreich
  • Calanque de Sugiton, Parc national des Calanques, Frankreich
  • Calanque de Sugiton, Parc national des Calanques, Frankreich

12. Stopp: Verdonschlucht

Gorges du Verdon – durch die Verdonschlucht fließt ein türkisblauer Fluss. Der bekannte Touristenspot zieht auch uns an.

Wir suchen uns beim Lac de Sainte-Croix (See) einen Campingplatz. Es hat drei Anläufe gebraucht, bis wir einen freien Platz gefunden haben. Aber macht euch keine Sorgen, rund um die Verdonschlucht gibt es unzählige Campingplätze. Wir können euch den Platz Camping Les Ruisses empfehlen.

Allgemein sei hier kurz erwähnt, dass die bekannte Urlaubsregion nicht gerade günstig ist. Also deckt euch am besten vorher mit Lebensmitteln ein.

Wenn ihr schonmal bei der Verdonschlucht seid, dann solltet ihr unbedingt ein Tretboot ausleihen. Trotz der vielen anderen Touristen, war es ein tolles Erlebnis. Was ihr beim Tretboot fahren auf garkeinen Fall unterschätzen solltet, ist die Sonne! Ich habe nach der zwei stündigen Tretbootfahrt einen unschönen Sonnenbrand auf dem Rücken gehabt. Also immer daran denken: Schön eincremen*!

Tipp: Ganz früh am Morgen hat man einen freien Blick auf die Verdonschlucht.

13. Stopp: Lavendelfelder Valensole

Nicht weit entfernt von der Verdonschlucht befinden sich die berühmten Lavendelfelder von Valensole. Riesige Felder voller lila-leuchtendem Lavendel. Hier begegnen wir vielen Fotografen*innen.

14. Stopp: Annecy

Wie so oft wissen wir nicht, was unser nächstes Ziel ist. Spontan entscheiden wir uns für eine Weiterfahrt nach Annecy. Annecy ist eine idyllische und absolut traumhafte Kleinstadt in Frankreich. Durch Zufall landen wir auf dem Campingplatz Camping Le Panoramic lac d’annecy . Von dort haben wir eine wunderschöne Aufsicht auf den See und das dahinterliegende Bergpanorama.

Camping Le Panoramic lac d'annecy
Camping Le Panoramic lac d’annecy

Beim Auspacken unseres Zeltes, haben wir bemerkt, dass wir einen Reisegefährten dabei hatten – die mit Abstand größte Spinne, die wir je gesehen haben! Eigentlich haben wir keine Angst vor Spinnen, aber den Schock mussten wir erstmal verarbeiten.

Ein neuer Tag: Wir spazieren durch die Stadt, entspannen am See und besuchen die kostenpflichtige Flussschlucht „Gorges du Fier“.

Gorges du Fier
„Gorges du Fier“

15. Stopp: Lauterbrunnen

Es wird Zeit in Richtung Heimat aufzubrechen. Bei einer Rückreise durch Frankreich erwarten uns hohe Mautgebühren, daher entscheiden wir uns für eine Heimreise durch die Schweiz, denn hier können wir eine Vignette erwerben, welche für ein Jahr gültig ist und uns somit einen späteren Ausflug in die Schweiz ermöglicht.

Wir entscheiden einen letzten Stopp in Lauterbrunnen zu machen, dem Ort mit den 72 Wasserfällen.

Hier können wir euch den Campingplatz Breithorn empfehlen. Von dort kann man in einer halben Stunde gemütlich nach Lauterbrunnen laufen.

Außerdem können wir euch einen Besuch der Trümmelbachfälle empfehlen. Die Trümmelbachfälle sind die größten unterirdischen Wasserfälle Europas.

Wir hoffen, dass wir euch mit unserem Reisebericht einige gute Inspirationen für euren anstehenden Urlaub geben konnten und wünschen euch viel Spaß beim Reisen!

Weitere Reiseberichte findet ihr hier!


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Ausflug zu den Cinque Terre

An einem Tag durch die schönsten Fischerdörfer Italiens

Die Cinque Terre ist ein Nationalpark an der italienischen Riviera und ist bekannt durch seine fünf malerischen Küstendörfer mit ihren bunten Fassaden. Dabei ist ein Dorf schöner als das andere. Verbunden sind die fünf Fischerdörfer durch einen Wanderweg und eine Bahnstrecke.

In diesem Artikel verraten wir euch, wie ihr an einem Tag alle fünf Ortschaften am besten besuchen könnt. Denn nicht nur die Dörfer selber sind einen Besuch wert, sondern auch die Landschaft der Ligurischen Küste, die Ihr am besten bei einer kleinen Wanderung von Dorf zu Dorf genießen könnt.

Startpunkt

Unser Startpunkt der Tagestour war der Bahnhof in Levanto. Wenn ihr, so wie wir, mit einem Camper unterwegs seid, können wir euch den Camping-Platz „Camping Albero D’Oro“ in Levanto empfehlen. Vom Platz aus sind es nur 10 Minuten Fußweg zum Bahnhof. Außerdem gibt es in Levanto einen Badestrand und die Möglichkeit zum Einkaufen.

Die Cinque Terre Card

Um so schnell und effizient wie möglich zu den Cinque Terre zu kommen, benötigt ihr die „Cinque Terre Card“. Mit dieser Karte könnt ihr den Zug zwischen den fünf Dörfern und die Wanderwege frei nutzen! Jeder der Orte besitzt einen Bahnhof. Die Cinque Terre Card könnt ihr direkt an den Bahnhöfen oder an den Cinque Terre Infobüros kaufen.

Einige Wanderabschnitte zwischen den Dörfen können wegen Restaurationsarbeiten vorübergehend gesperrt sein.

Alle weiteren Infos über die Cinque Terre Card, den gültigen Zugfahrplan und die Verfügbarkeit der Wanderwege findet ihr auf der offiziellen Seite: https://www.cinqueterre.eu.com/de/cinque-terre-card

Wir haben unsere Karte direkt am Bahnhof in Lavento bekommen.

Tipp: Kauft euch die Cinque Terre Card am besten einen Tag vor eurer Reise. So könnt ihr euch am nächsten Tag so früh wie möglich auf die Socken machen.

Cinque Terre

Die Dörfer der Cinque Terre sind ein echter Touristenmagnet. Daher empfehlen wir euch bereits den ersten Zug zu nehmen.

Die fünf Dörfer der Cinque Terre sind: Monterosso, Vernazza, Corniglia, Manarola und Riomaggiore. In allen Dörfern findet ihr ein reiches kulinarisches Angebot der heimischen Küche. Ob zum Mitnehmen oder zum Verzehr vor Ort, hier ist für jeden was dabei.

1. Vernazza

Wir empfehlen euch zuerst Vernazza anzusteuern. Von Levanto seid ihr mit dem Zug in nur wenigen Minuten da. Da wir den aller ersten Zug genommen haben, hatten wir diesen wunderschönen Ort so gut wie für uns alleine. Nur einige Dorfbewohner begegneten uns.

Geht Ihr einen Teil der Wanderstrecke Richtung Nordwesten, erreicht ihr in ca. 10 Minuten einen genialen Aussichtspunkt vom dem ihr das wahrscheinlich berühmteste Motiv der Cinque Terre bewundern dürft.

Achtung: Fliegen mit der Foto-Drohne ist in allen Dörfern ausdrücklich verboten.

Vernazza – Cinque Terre
Vernazza – Cinque Terre

Einem weiterem instagramreifen Aussichtspunkt auf Vernazza begegnet ihr am Anfang des Wanderweges in Richtung Corniglia.

2. Corniglia

Von Vernazza führt ein wunderschöner Weg zum nächsten Dorf: Corniglia. Diesen Abschnitt des Wanderweges in Cinque Terre können wir euch sehr ans Herz legen. Der Abschnitt ist 3,5km lang und hat nur wenige Höhenmeter.

Auf dem Weg südöstlich nach Corniglia hat man stets das Meer zu seiner Rechten.

Etwa einen Kilometer vor Corniglia hat man bereits einen guten Ausblick auf das bunte Fischerdorf.

Corniglia - Cinque Terre
Corniglia – Cinque Terre

3. Manarola & Riomaggiore

Nach unserer Erkundung in Corniglia nahmen wir wieder den Zug. Da Corniglia auf einer Erhöhung liegt, muss man etliche Stufen runter zum Bahnhof laufen. Alternativ kann man auch den Bus nehmen.

Wegtechnisch macht es am meisten Sinn zuerst Manarola und im Anschluss Riomaggiore zu erkunden.

Manarola - Cinque Terre
Manarola – Cinque Terre

4. Monterosso

Als letzte Station stand für uns noch Monterosso offen. Da wir noch ein bisschen laufen wollten, entschieden wir uns für die Wanderstrecke nach Moneterosso ab Vernazza. So sind wir also nochmal mit dem Zug von Riomaggiore nach Vernazza gefahren.

Dieser Wanderabschnitt dauert ca. 1,5 Stunden bei 4,5 km und entspanntem Tempo. Auch diese Strecke ist sehr schön und empfehlenswert. Außerhalb sieht man viel von der Schönheit Liguriens.

Für uns persönlich war Monterosso am unspektakulärsten, aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.

Fazit

Der Nationalpark Cinque Terre ist ein einzigartiges Erlebnis. Die malerischen Fischerdörfchen übertreffen sich gegenseitig in Ihrer Schönheit. Mit dem Zug sind die Dörflein super einfach und günstig zu erreichen. Auch für Wanderfreunde ist dank der Wegverbindung der 5 Dörfer gesorgt.

Da der Nationalpark und seine Dörfer sehr beliebt sind, wird es bereits gegen Mittag ziemlich voll.

Tipps

  • So früh wie möglich aufbrechen! Es lohnt sich.

  • Cinque Terre Card ein Tag vor Reise erwerben.

  • In einigen Dörfern wird eine Bootstour angeboten.

  • Die Sonne kann sehr tückisch sein. Der UV-Index ist oft sehr hoch und auch bei bewölktem Himmel ein Sonnenbrand möglich. Unbedingt mit Sonnencreme eincremen.

  • Bitte sorgt für genug Trinken.

  • Festes Schuhwerk für die Wanderabschnitte sind sehr ratsam. Flip Flops können sogar gefährlich sein!

Weitere schönes Wanderungen in Italien findest du hier!

Weitere Bilder von Cinque Terre

  • Wanderstrecke Cinque Terre
  • Wanderstrecke Cinque Terre
  • Monterosso al Mare
  • Corniglia
  • Riomaggiore

Panoramaweg Oeschinensee

Eckdaten: Wanderung am Oeschinensee

Der Oeschinensee im Berner Oberland ist einer der beliebtesten Bergseen in der Schweiz. Der türkisfarbene See ist umgeben von einer imposanten Berglandschaft und die Panorama-Rundwanderung bietet unzählige spektakuläre Aussichten auf den Oeschinensee.

Ausgangspunkt: kostenpflichtiger Parkplatz an der Talstation Oeschinen in Kandersteg. Alternativ der Camping-Platz Rendez-vous.

Länge: ca. 8 km

Höhenmeter : ca. 550 Meter

Wanderzeit: drei Stunden

Schwierigkeitsgrad: mittelschwer

Beste Wanderzeit: Juni – Oktober

Ausgangspunkt der Wanderung zum Oeschinensee

Ausgangspunkt der Wanderung zum Oeschinensee ist die Bergstation Oeschinen. Wer mit dem Auto oder Wohnmobil anreist, kann auf dem Parkplatz an der Talstation Oeschinen in Kandersteg parken. Wir haben uns direkt neben der Gondelbahn auf dem Campingplatz für zwei Nächte einquartiert. Als Besucher des Campingplatzes haben wir einen Rabatt für die Gondelbahn erhalten. Ein Retour-Ticket kostet normal 30 CHF pro Person (nur Kartenzahlung oder Online-Kauf).

Die erste Gondelbahn startet im Sommer um 8:30 Uhr. Die letzte Talfahrt geht um 17/17:30 Uhr.

Wanderung auf dem Panoramaweg am Oeschinensee

Nachdem es mit der Gondel zur Bergstation hinauf ging, folgt man dem Wanderweg in Richtung Läger / Oeschinensee. Nach einer viertel Stunde folgt man der Wegzweigung in Richtung Heuberg.

Als Nächstes folgt ein steilerer Aufstieg. Hier ist Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich. Die Anstrengung lohnt sich, denn nach ca. 45 Minuten erreicht man den beeindruckenden Aussichtpunkt Heuberg.

Kurz nach dem Aussichtpunkt Heuberg, erreicht man den höchsten Punkt der Rundwanderung. Der Blick auf den Oeschinensee und der dahinterliegenden Bergwelt ist unglaublich beeindruckend.

Der Wanderweg flacht ab und es geht weiter bis zur Alp Oberbergli. Unterwegs bietet sich ein fantastischer Ausblick auf grüne Wiesen, interessante Felsformationen und viele Wasserfälle.

  • Wanderung Oeschinensee
  • Ausblick auf den Oeschinensee vom Panoramaweg
  • Grüne Gebirgslandschaft rund um den Oeschinensee
  • Abstieg zum Oeschinensee

Der Abstieg zum Unterbergli ist sehr steil, aber gut gesichert. Unten angekommen, machen wir es uns erstmal auf einem Stein gemütlich.

Nun geht es gemütlich weiter zum Ufer des Oeschinensees. Der blaue See und die umliegende Landschaft beeindruckt uns sehr.

Am See gibt es zwei Restaurants, Imbisse und einen Ruderbootverleih.

Oeschinensee Wanderung – unser Fazit!

  • Wir haben den Aufstieg zu Beginn der Wanderung als anstrengend empfunden. Die traumhaft schönen Ausblicke sind jedoch jede Mühe wert!

  • Am besten startet ihr mit der Wanderung so früh wie möglich. Da der Oeschinensee ein echter Instagram-Hotspot ist, ist dementsprechend auch viel los. Auf dem Rundweg sind wir gegen Mittag vielen Menschen begegnet. Besonders voll war es am Seeufer.

  • Wir waren im Juni dort und können daher nur empfehlen, die Wanderung außerhalb der Sommerferien anzutreten.

  • Sonnencreme und ausreichend Trinken dürfen nicht fehlen.

  • Festes Schuhwerk (keine Sneaker). Sollte eigentlich selbstverständlich sein.

  • Trittsicherheit ist erforderlich. Es gibt einige exponierte Stellen und Bäche müssen überquert werden.

Weitere Bilder unserer Wanderung:

  • Ausblick auf die Gletscherfront hinter dem Oeschinensee
  • Boot auf dem Oeschinensee
  • Oeschinensee

Weitere schöne Wanderungen in der Schweiz findest du hier!

Wandern am Lago di Morasco

Der Lago di Morasco ist ein Stausee auf 1.815 m. ü. M. Er liegt auf der italienischen Seite des Griespasses im Formazza-Tal und bietet ein wunderschönes Ausflugsziel.

In diesem Beitrag stellen wir euch einige Wanderungen am Lago di Morasco vor.

Ausgangspunkt aller Wanderungen ist der gebührenpflichtiger Parkplatz „Parcheggio diga di Morasco“. Alternativ kann man die Wanderung aber auch vom Dorf Riale aus beginnen.

Die Anfahrt zum Lago di Morasco

Die Anfahrt zum Lago di Morasco war schon ein Highlight für sich. Durch die engen und leider teilweisen schlechten italienischen Bergstraßen kommt man zunächst am beeindruckenden Wasserfall „Cascata del Toce“ vorbei.

Hier haben wir einen kurzen Zwischenstopp eingelegt und den Ausblick genossen.

Weiter geht es in Richtung Riale. Schon bald hat man einen guten Blick auf das kleine Dorf mit seiner wunderschönen Kirche der „Oratorio di Sant’Anna“.

Von dort sind es nur noch wenige Meter bis zum Ausgangpunkt der Wanderungen: Einem großen Schotterparkplatz.

Der Schotterparkplatz ist gebührenpflichtig. Jedoch waren die Parkautomaten im Juni 2021 entfernt.

An den Parkplatz angrenzend befindet sich auch ein Wohnmobilstellplatz (nur Stromversorgung, keine Möglichkeit zum Be-& Entladen).

Die Wanderungen um den Lago di Morasco

Wanderungen am Lago di Morasco
Wanderungen am Lago di Morasco

Wanderung 1: Umrundung des Sees

Ausgangspunkt: gebührenpflichtiger Parkplatz „Parcheggio diga di Morasco“

Länge: ca. 8 Kilometer

Aufstieg: ca. 100 Meter (bis auf die Höhe des Stausees)

Schwierigkeitsgrad: leicht

Dauer: ca. 1,5 Stunden

Die Wanderung um den Stausee herum startet, wie die übrigen Wanderungen auch, auf dem Parkplatz unterhalb des Stausees. Alternativ kann man die Wanderung aber auch von Riale aus beginnen. Dadurch verlängert sich die Wegstrecke um ca. 2 km.

Vom Parkplatz aus gelangt man über einen kurzen Aufstieg von ca. 100 m zum Stausee.

Die Umrundung des Stausees erklärt sich von selbst. Wer sich jedoch unsicher ist, folgt der Beschilderungen des blauen Weges „Riale – Diga di Morasco“.

Ein Großteil der Strecke geht über einen geteerten Weg, dieser Wegabschnitt ist daher auch mit Rollstuhl und Kinderwagen begehbar.

Wanderung 2: Wanderung bis zum See Sabbione

Ausgangspunkt: gebührenpflichtiger Parkplatz „Parcheggio diga di Morasco“

Länge: ca. 14 Kilometer

Auf- und Abstieg: ca. 850 Meter

Schwierigkeitsgrad: mittelschwer

Dauer: ca. 5,5 Stunden

Die Wanderung startet ebenfalls am Parkplatz. Auch hier geht es zunächst über einen kurzen Aufstieg hoch zum Stausee. Danach führt der Weg rechts am Stausee vorbei. Am Fuße der Gondelbahn hat man die Möglichkeit sich rechts zu halten und somit dem „orangenen Weg“ zu folgen oder man entscheidet sich für links und folgt dem „grünen Weg“. Der linke (grüne) Weg ist deutlich steiler und ist für den Aufstieg daher eher zu empfehlen. Zurück kann man dann auch über den „grünen“ Weg wandern.

Hier erwartet euch eine wunderschöne Aussicht und viele Begegnungen tierischer Art.

  • Murmeltier im Formazza-Tal
  • Formazza-Tal
  • Lago di Morasco
  • Lago di Morasco
  • Formazza-Tal

Tipps zur Wanderung am Lago di Morasco

  • Unbedingt Kopfbedeckung tragen! Die meiste Zeit über seid ihr ohne Schatten unterwegs.
  • Genug Trinken mitnehmen!
  • Selbst an kühleren Tagen: sobald die Sonne zu sehen ist, lieber auf Nummer sicher gehen und Sonnencreme auftragen
  • Gute Wanderschuhe sind hier Pflicht! Ansonsten wird euch der häufig vorkommende steinige Untergrund Probleme bereiten.
  • Gute und passende Wanderschuhe haben wir euch hier verlinkt.

Weitere schöne Ausflüge in Italien findet ihr hier!

Wandern im Verzascatal – Von Lavertezzo bis Sonogno

Eckdaten zur Wanderung im Verzascatal

Länge: 14 km

Dauer: 4 Stunden

Höhenmeter: ca. 600 m

Schwierigkeitsgrad: leicht (T1)

Ausgangspunkt: Lavertezzo

Max. Höhe: 918 m

Diese Wanderung im Tessin ist gekennzeichnet durch den Fluss Verzasca der den ganzen Wanderweg über seine Spuren zieht. Typisch für das Verzascatal sind natürlich auch seine sogenannten „Rusticos“ – So nennen sich die traditionell gebauten Steinhäuser der Einheimischen.

Den hier vorgestellten Wanderweg kann man natürlich auch umgekehrt gehen und bei Sonogno beginnen und nach Lavartezzo wandern. Wir empfehlen jedoch den Start bei Lavartezzo, da hier ab Mittag sehr viel Tourismus herrscht. So hat man, wenn man früh losgeht, bei Lavartezzo und der berühmten Römerbrücke, keinen bis wenigen Menschenkontakt.

Ausgangspunkt der Wanderung

Kommt ihr mit dem Auto angefahren, habt ihr zwei Möglichkeiten:

  1. Ihr parkt in Lavertezzo, wandert bis nach Sonogno und fahrt dann mit dem Postauto wieder runter nach Lavertezzo.
  2. Ihr parkt in Sonogno, fahrt mit dem Postauto nach Lavertezzo und wandert zurück zu eurem Auto in Sonogno.

Wenn ihr mit eurem Wohnmobil unterwegs seid, empfehlen wir euch unbedingt Option 2. In Sonogno gibt es einen Parkplatz, auf dem ihr auch für 20 CHF pro Nacht stehen könnt. So könnt ihr direkt morgens mit dem Postauto nach Lavertezzo fahren und eure Wanderung beginnen.

Die Wanderung im Verzascatal

Ponte dei Salti - Römerbrücke - Lavertezzo
Ponte dei Salti – Römerbrücke – Lavertezzo

Kurz vor der Römerbrücke in Lavertezzo fängt die Wanderung an. Die Wanderstrecke ist insgesamt sehr gut ausgeschildert. Folgt der Beschilderung immer in Richtung Sonogno.

Falls ihr Bilder von der Römerbrücke machen wollt, solltet ihr unbedingt früh hier sein. Dieser Ort ist tagsüber von Touristen, die im Fluss baden, regelrecht überlaufen.

Der erste Abschnitt führt euch zum Ort Brione. Der Weg dorthin verläuft durch schöne Waldpassagen in denen man die Vegetation vom Verzascatal so richtig bestaunen kann.

  • Verzascatal
  • Schafe im Verzascatal
  • Verzascatal

Außerdem kommt ihr an vielen tollen Flusspassagen vorbei von denen Ihr einen super Blick auf den Fluss Verzasca habt. Mehrere Wasserfälle und Hängebrücken sind auch auf dem Weg.

  • Wasserfall im Verzascatal
  • Wasserfall im Verzascatal

Seid ihr bei Brione vorbei, habt ihr schon die Hälfte geschafft. Als nächstes geht es nach Gerra – hier lauft ihr durch ein wunderschönes Ruinendorf.

  • Wandern im Verzascatal
  • Wandern im Verzascatal
  • Rustico

Von Gera aus sind es nur noch ca. 5 km und entspannte 100 Höhenmeter bis nach Sonogno.

Die Höhenmeter auf dieser Wanderstrecke sind ziemlich gleichmäßig auf die Strecke aufgeteilt, sodass man beim Wandern vom Höhenanstieg nicht viel merkt.

Fazit zur Wanderung im Verzascatal

Diese Wanderung war einer unserer Lieblingswanderungen im Schweizurlaub 2021. Besonders gut gefallen hat uns die vielfältige Natur in dieser Region. Es ist alles super grün und farbenfroh. Die Dörfer mit mit ihren charakteristischen „Rusticos“ sind auch super interessant.

Diese Strecke ist auch für Wanderanfänger mit einer gewissen Grundkondition zu empfehlen, da die Strecke gut begehbar ist.

Weitere schöne Wanderungen in der Schweiz findest du hier!

Gastlosen Tour – Panoramaweg rund um die Gastlosen

Eckdaten zur Wanderung bei den Gastlosen:

Ausgangspunkt: Jaun-Gastlosen Bergbahn – Bergstation

Länge: 11 km (Rundwanderung)

Dauer: ca. 4 – 5 Stunden Wanderzeit

Höhenmeter: 786 m

Schwierigkeitsgrad: mittelschwere Wanderung (T2)

Die Umwanderung der Gastlosen ist ein echtes Wanderhighlight in den Freiburger Voralpen. Schon nach einem Kilometer hat man die markanten Kalkfelsen vor sich und sieht sie während der ganzen Umwanderung aus verschiedenen Blickwinkeln. Durch die imposante Form der Gastlosen werden diese auch oft als „Saanenländer Dolomiten“ betitelt.

Der Wanderweg ist zwar insgesamt mittelschwer (T2) einzustufen, jedoch gibt es zwei steilere Abschnitte die als T3 einzuordnen sind. Die Gastlosen Tour können wir deshalb nur empfehlen, wenn Ihr über einen sicheren Tritt und eine Grundkondition verfügt.

Ausgangspunkt der Wanderung um die Gastlosen

Startpunkt der Gastlosen-Tour ist die Jaun-Gastlosen Bergbahn-Bergstation. Die Talstation der Sesselbahn befindet sich direkt in Jaun. Ein Erwachsenen-Retourticket kostet 18 CHF (Stand: Juli 2021).

Der Parkplatz ist für Besucher der Bergbahn gebührenfrei.

Weitere Informationen gibt es direkt bei der Bergbahn: http://www.jaun-bergbahnen.ch

Die Gastlosen-Tour

Angekommen an der Bergstation fängt die Wanderung nun an. Die Umwanderung der Gastlosen empfehlen wir euch entgegen dem Uhrzeigersinn. Wegweiser mit der Aufschrift „Gastlosen Tour 262“ zeigen euch den ganzen Weg über die Richtung an. Die Wanderung ist insgesamt gut ausgeschildert.

Die erste Etappe der Gastlosen Tour bringt euch zum Soldatenhaus. Der Weg dorthin führt euch durch leichte Waldpassagen und über lichte Alpenwiesen. Schon nach kurzer Zeit werdet Ihr die Gastlosen in voller Pracht zu sehen bekommen.

Die Gastlosen
Die Gastlosen

Nach dem Soldatenhaus folgt ihr dem Wanderweg weiter zum Wolfsort. Dieser Punkt ist mit 1921 m. ü. M. auch der höchste der Umwanderung. Der Weg zum Wolfsort ist ziemlich steil und steinig. Der letzte Abschnitt erfordert auch den Einsatz eurer Hände. Passt hier bitte auf, dass ihr nicht aus Versehen lose Steine abtrettet und diese nach unten fallen.

Am Wolfsort habt ihr einen super Überblick auf die nahgelegenen Gebirge.

Gastlosen Tour
Gastlosen Tour

Vom Wolfsort wandert ihr wieder abwärts über wunderschöne Alpenwiesen mit vielen bunten Alpenblumen. Auf dieser Seite der Gastlosen habt ihr auch einen Ausblick auf die Walliser 4000er. Deren Bergspitzen ragen deutlich im Hintergrund hervor.

Nächste Zwischenstation ist die Alp Grat. Von der Alp aus führt nochmals ein steiler Abstieg durch ein Waldstück bis ihr auf einen weitestgehend ebenen aber steinigen Weg kommt. Auf diesem Weg geht es nur noch ca. 15 Minuten bis zur Bergstation der Sesselbahn.

Fazit zur Gastlosen Wanderung

Die Umwanderung der Gastlosen hat uns persönlich sehr gut gefallen. Fast die ganze Tour hat man wunderschöne Ausblicke auf die Gastlosen und die angrenzenden Gebirge. Selbst die hohen Gipfel aus dem Wallis sieht man in der Ferne.

Nur wenige Menschen sind uns bei der Wanderung begegnet, sodass man die Strecke so gut wie für sich alleine hatte. Wer nach einer Tageswanderung in den Freiburger Voralpen sucht, so können wir Ihm die Gastlosen Tour wärmstens empfehlen!

Weitere schöne Wanderungen in der Schweiz findet ihr hier!

Tipps zur Wanderung

  • Unbedingt Kopfbedeckung tragen! Die meiste Zeit über seid ihr ohne Schatten unterwegs.
  • Genug Trinken mitnehmen!
  • Selbst an kühleren Tagen: sobald die Sonne zu sehen ist, lieber auf Nummer sicher gehen und Sonnencreme auftragen
  • Gute Wanderschuhe sind hier Pflicht! Ansonsten wird euch der häufig vorkommende steinige Untergrund Probleme bereiten.
  • Gute und passende Wanderschuhe findet ihr hier.

Weitere Bilder zur Gastlosen Tour

  • Gastlosen Tour
  • Gastlosen Tour
  • Gastlosen Tour
  • Gastlosen Tour
  • Gastlosen Tour

Wanderung durch die Teufelsschlucht – Die „Teuflische Acht“

Eckdaten: Rundwanderung „Teufelspfad 8“ in der Eifel

Ausgangspunkt Parkplatz an den Irreler Wasserfällen oder am Naturparkzentrum Teufellsschlucht
Länge 6 Kilometer
Auf- und Abstieg je 230 Meter
Wanderzeit ca. 3,5 Stunden
Schwierigkeitsgrad leicht

Der Rundwanderweg „Teuflische Acht“ verdankt seinen Namen zum einem der Teufelsschlucht, durch welche die Wanderstrecke führt und zum anderen dem 8-förmigen Streckenverlauf. Die Wanderung führt vorbei an atemberaubende Felswänden und den Irreler Wasserfällen. Die Südeifel ist ihren Besuch absolut wert!

Ausgangspunkt der Wanderung um die berühmte Teufelsschlucht

Ausgangspunkt der Rundwanderung ist der Parkplatz an den Irreler Wasserfällen. Alternativ könnt ihr auch am Naturparkzentrum Teufelsschlucht starten.

Die Wanderung in der Südeifel

Direkt nach dem Parkplatz folgen auch schon die Ireller Wasserfälle. Diese Wasserfälle sind ein echter Augenschmaus. Der Fluss Prüm sucht sich hier seinen Weg durch eine Vielzahl von großen Felsen und sorgt so für ein wunderschönes Bildmotiv.

Ireller Wasserfälle
Ireller Wasserfälle

Hinter den Wasserfällen beginnt die eigentliche Wanderstrecke.

Nach ca. einem Kilometer erreicht ihr die Schnittstelle der „Acht“. Hier habt ihr die Wahl zwischen geradeaus und nach rechts.

Ungefähr auf der Hälfte der gesamten Strecke befindet sich das Naturparkzentrum Teufelsschlucht. Hier könnt ihr euch mit Speisen und Getränken stärken.

Das absolute Highlight der Wanderroute ist die Teufelsschlucht. Diese ist vor ca. 12.000 Jahren entstanden. Der Wechsel von Frost- und Tauperioden soll zu gewaltigen Felsstürzen geführt haben, die diese spektakuläre Felsenlandschaft entstehen ließen.

Die Teufelsschlucht
Die Teufelsschlucht

Plant hier unbedingt etwas Zeit für Fotos ein! Es lohnt sich.

Die Wanderung in der Südeifel war bisher einer der schönsten Wanderrouten die wir in Deutschland gelaufen sind.

Unsere Tipps für die „Teuflische Acht“

  • Am besten startet ihr mit der Wanderung so früh wie möglich. Wenn ihr mit dem Auto anreist, ist der Parkplatz an den Irreler Wasserfällen um die Mittagszeit bereits sehr voll.
  • Startet ihr mit der Wanderung an den Irreler Wasserfällen ist es ein ganzes Stück bis zur Teuefellschlucht, auch deswegen empfiehlt es sich früh zu starten, um sich die Teufelsschlucht nicht mit zu vielen Touristen teilen zu müssen.
  • Ausreichend Trinken sollte nicht fehlen.
  • Festes Schuhwerk (keine Sneaker), da es auch einige „rutschigere“ Stellen gibt (z.B. kurzer Abschnitt entlang des Flussbetts). Passende Wanderschuhe findest du hier.*
  • Die Wanderung ist nicht für Kinderwagen und Gehbehinderte geeignet.

Weitere Bilder zu Wanderung

  • Die Teufelsschlucht in der Eifel
  • Die Teufelsschlucht in der Eifel
  • Die Teufelsschlucht in der Eifel
  • Die Teufelsschlucht in der Eifel
  • Die Teufelsschlucht in der Eifel
  • Die Teufelsschlucht in der Eifel
  • Die Teufelsschlucht in der Eifel
  • Die Teufelsschlucht in der Eifel
  • Die Teufelsschlucht

Weitere schöne Ausflüge in der Eifel findest du hier!