Femundsmarka Nationalpark – Båthusberget Rundwanderung

Ausgangspunktkleiner Wanderparkplatz (Koordinaten auf Google Maps)
Länge9,7 Kilometer (Rundweg)
Höhenmeterca. 360 Meter
Wanderzeitca. drei Stunden
Schwierigkeitsgradmittelschwer

Der Femundsmarka Nationalpark befindet sich in den norwegischen Provinzen Innlandet und Trøndelag und grenzt an das benachbarte Schweden an. Der Park ist geprägt von seiner nahezu unberührten Wald- und Bergregion, von seinen Flüssen und von seinen vielen Seen.

Der Nationalpark hat zwei Besucherzentren, eines der beiden befindet sich in Elgå. Hier wurde uns die Wanderung über den Djupsjøberget und Båthusberget als eine der schönsten Wanderungen in der Region empfohlen.

Weiter unten im Blogbeitrag haben wir dir unsere Wanderung auf komoot.de verlinkt.


Unsere Rundwanderung im Femundsmarka Nationalpark

Ausgangspunkt unserer Wanderung

Sechs Kilometer von der Ortschaft Elgå entfernt befindet sich der Ausgangspunkt unserer Wanderung: Ein kleiner Wanderparkplatz neben dem See Djupsjøen (Koordinaten auf Google Maps). Einige Meter weiter befindet sich ein weiterer Parkplatz direkt am Straßenrand (Koordinaten auf Google Maps), von hier aus startet die eigentliche Wanderung. Der Parkplatz war allerdings schon belegt, weshalb wir auf den anderen Parkplatz ausgewichen sind.

Die Parkplätze sind beide jeweils sehr klein und weitere Parkmöglichkeiten gibt es keine. Wir empfehlen daher, bereits am Morgen den Wanderparkplatz aufzusuchen.

Die Wanderung über den Djupsjøberget und Båthusberget

Parkt ihr wie wir auf dem Parkplatz ein paar Meter vom eigentlichen Wanderparkplatz entfernt, dann legt ihr die ersten 300 Meter am Straßenrand zurück. Hier lässt es sich gut laufen und die Straße ist nicht viel befahren.

Am eigentlichen Wanderparkplatz befindet sich ein Wanderschild, hier wisst ihr, dass ihr richtig seid. Nun folgt ihr dem Wanderweg ein kurzes Stück hinab zum See Djupsjøen.

Der Wanderweg führt euch einen Kilometer lang durch ein kleines Waldstück bis zum See Bathussjøen. Hier beginnt nun der eigentliche Rundweg. Wir entscheiden uns die Wanderung gegen den Uhrzeigersinn zu machen. So konnten wir direkt zu Beginn der Wanderung den steilsten Part zurücklegen. Ihr biegt als nicht nach links ab sondern geht nach rechts in Richtung Berg.

Vorbei an vielen alten und beeindruckenden Kiefern führt der Weg nun nach oben. Das erste Stück ist ganz schön steil. Mit gutem Schuhwerk aber leicht zu bewältigen. Ca. drei Kilometer und 320 Höhenmeter später habt ihr den höchsten Punkt der Wanderung erreicht. Den Gipfel des Djupsjøberget.

Von hier aus hatten wir einen herrlichen Ausblick auf die umliegende Landschaft!

Ca. 1,5 Kilometer führt der Wanderweg auf der selben Höhe weiter zum Båthusberget, bis es wieder nach unten geht. Der Abstieg ist nicht besonders steil, hat aber immer mal wieder steilere Abschnitte. Nach ungefähr 2,5 Kilometern seid ihr wieder unten angelangt. Nun führt euch der Wanderweg durch eine moorige Landschaft bis ihr den Beginn der Rundwanderung erreicht habt.
Danach geht es zurück zur Straße.

Båthusberget Femundsmarka Wanderung
Rundwanderung – Rückweg durch ein Moorgebiet


Unsere Wanderung auf komoot.de:


Weitere Beiträge über unsere Wanderungen in Norwegen findest du hier!

Femundsmarka Rentier

Der Femundsmarka und der Gutulia-Nationalpark sind das südlichste Rentierzuchtgebiet der Samen. Seit dem 17. Jahrhundert lassen die Samen ihre Rentiere hier weiden. Entlang der Straßen haben wir einige Rentiere zu Gesicht bekommen.


Unsere Kameraausrüstung:


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Gravolskampen Rundwanderung in der Region Valdres

Ausgangspunktkleiner Parkplatz bei Båtskaret
Länge14 Kilometer (Rundweg)
Höhenmeterca. 480 Meter
Wanderzeitca. vier Stunden
Schwierigkeitsgradmittelschwer

Valdres ist eine Region im Herzen Südnorwegens, die an den Jotunheimen Nationalpark grenzt.

Das Landschaftsbild ist geprägt von einer bewaldeten und seenreichen Hügellandschaft.

Den Wanderweg haben wir durch Zufall in der Nähe unseres Stellplatzes entdeckt. Aus einer vermeintlich unspektakulären Wanderung wurde eine unserer bisher schönsten Wanderungen in Norwegen!

Der Wanderweg ist auf Google Maps grün markiert. Weiter unten im Beitrag haben wir dir unsere Wanderung auf komoot.de verlinkt.


Unsere Rundwanderung über den Båtskaret

Sieben Kilometer von Beitostølen entfernt, befindet sich das Ausgangspunkt unserer Wanderung: Ein kleiner Parkplatz bei Båtskaret.

Bei unserem Besuch hing am Parkplatz sogar ein kleines Plakat, auf welchem die Wanderroute abgebildet war.

Vom Parkplatz aus führt ein schmaler Weg zwischen den Hütten hindurch. 100 Meter geht es in kürzester Zeit nach oben, bis sich der Weg teilt.

Wir folgen dem Weg geradeaus in Richtung Gravolskampen. Über den Weg, der nach rechts führt, geht es später zurück.

  • Wandern im Valdres
  • Wandern im Valdres

Der Wanderweg ist mit roten Punkten gekennzeichnet, welche sich auf den vielen Steinen entlang des Weges befinden.

Zunächst geht es eine Zeit lang durch ein sumpfigeres Gebiet mit vielen kleinen Seen.

Geschmückt vom vielen Wollgras sieht die Landschaft unglaublich schön aus.

Wandern im Valdres, Norwegen
Wollgras in der Valdresregion

Der Weg hat einige schlammige Stellen, ist aber ansonsten schön und übersichtlich.

Nach ca. vier Kilometern haben wir die Spitze des Gravolskampen erreicht. Von hier hat man einen unfassbar schönen Blick auf den großen See Vinstre.

Nun geht es ca. 200 Höhenmeter den Berg hinunter bis kurz vor das Ufer des Sees Vinstre.

Unten angekommen führt der Weg nach bisher sechs Kilometern zurückgelegter Strecke nach rechts in Richtung des Sees Olevatnet.

Vier Kilometer folgen wir dem Weg vorbei an einigen Seen und durch ein kleines bewaldetes Gebiet.

Nach den vier Kilometern sind wir am Fuße des Grønekinnkampen angelangt. Nun geht es wieder für einige Höhenmeter nach oben.

Blick auf den Olevatnet
Blick auf den Olevatnet

Wer möchte kann jetzt einen kurzen Abstecher auf die Spitze des Grønekinnkampen machen. Wir entschieden uns jedoch dafür weiterzulaufen.

Bis zu der Anfangs erwähnten Weggabelung bleiben wir auf dieser Höhe. Die Strecke verläuft parallel zur Hauptstraße. Von oben haben wir eine wunderbare Aussicht auf den Jotunheimen Nationalpark.

Wanderung im Valdres
Wanderweg führt parallel zur Hauptstraße entlang

An der Weggabelung angekommen folgen wir dem bekannten Weg nach unten zum Parkplatz.


Unsere Wanderung auf komoot.de:


Weitere Beiträge über unsere Wanderungen in Norwegen findest du hier!

Ausblick auf den Jotunheimen Nationalpark
Ausblick vom Stellplatz auf das Jotunheimen Gebirge

Unsere Kameraausrüstung:


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Unsere Wanderausrüstung für Mehrtagestouren mit Zelt

Wir werden regelmäßig gefragt, welche Ausrüstung zum Wandern wir auf unseren Mehrtagestouren mit Zelt dabei haben. In diesem Blogbeitrag wollen wir euch unsere Wanderausrüstung vorstellen.

Anzumerken ist, dass wir keine Vergleichswerte zu einer anderen Ausrüstung haben. Wir kommen mit unserer Ausrüstung wunderbar zurecht und können diese daher auch weiterempfehlen.


Unsere Wanderrücksäcke

Bei Lea’s Wanderrucksack handelt es sich um das Modell Trekkingrucksack Bergtrekking MT900* mit einem Volumen von 50 + 10 Liter von Decathlon. Der Rucksack ist ideal für mehrtätige Wandertouren, so verfügt er z.B. über eine Zeltbefestigung unten (Gurte), zwei Flaschenhalter, Stockhalter und eine Regenhülle.

Bildquelle: decathlon.de

Trekkingrucksack Bergtrekking MT900*


Alex hat das Modell Highland Trail 50* von Jack Wolfskin. Auch dieser Rucksack eignet sich hervorragend für Mehrtagestouren. Er ist extrem robust und vielseitig.


Unser Zelt

Wir haben uns für das Trekkingzelt Trek MT900* von Decathlon entschieden. Ausschlaggebend für unsere Entscheidung war das Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit einem Gesamtgewicht von  1,95 kg ist das Zwei-Personen-Zelt leicht zu transportieren. Auch Auf- und Abbau des Zeltes sind sehr einfach. Das Zelt hat zwei separate Eingänge, zwei Apsiden für Rucksäcke, ist wind- & wasserfest.


Schlafsack und Matratze

Wir haben uns für Schlafsäcke* für Nächte bei Temperaturen ab 5 °C entschieden. Mit einem Gewicht von 1,2 kg sind diese gut zu transportieren. Die Schlafsäcke sind koppelbar mit den anderen Schlafsackmodellen der Reihe MT500 von Forclaz.

Unsere aufblasbaren Luftmatratzen* haben ein Gewicht von 510 Gramm und lassen sich ebenfalls problemlos in unseren Rücksäcken verstauen.


Ausrüstung zum Kochen

Zum kochen nutzen wir einen kleinen Gaskocher*und das kompatible Kochset* von Decathlon. Unser Edelstahlbecher* ist auch ziemlich praktisch, den er passt perfekt auf den Gaskocher, so dass wir hier ganz schnell Wasser für einen Tee erhitzt haben.


Packliste

Hier haben wir euch eine Packliste mit den wichtigsten Dingen zusammengestellt:

  • Zelt
  • Schlafsack
  • Matratze
  • ggf. Zeltlampe*
  • Gaskocher & Topf
  • Besteck
  • Feuerzeug
  • Spülmittel / Lappen
  • Powerbank*
  • Trinkflasche
  • ggf. Wasserfilter*
  • Reiseapotheke
  • Erste-Hilfe-Set*
  • Taschenmesser
  • Klopapier (bitte immer in Kombination mit Müllsack!)
  • Kleidung
  • ggf. Stirnlampe
  • Sonnenbrille


Wir hoffen wir konnten euch bei der Vorbereitung für eure Mehrtagestour etwas weiterhelfen und wünschen euch viel Spaß beim Wandern!


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Mit dem Camper auf die Isle of Skye

Während unserer Schottlandrundreise verbrachten wir einige Tage auf der Isle of Skye. Skye ist eine Insel vor der schottischen Westküste. Sie ist ca. 80 Kilometer lang und 40 Kilometer breit. Die Insel ist geprägt von einer atemberaubenden Landschaft.

In unserem Beitrag berichten wir von unseren Zwischenstopps und Erlebnissen auf der Isle of Skye.


Anreise: Fähre oder Brücke?

Unser letzter Zwischenstopp vor der Isle of Skye war das kleine Dorf Kilchoan, von hier aus unternahmen wir die unglaubliche Staffa Wildlife Tour. Da wir Schottland im Uhrzeigersinn durchqueren wollten, war es für uns am sinnvollsten nach Mallaig zu fahren und von dort die Fähre auf die Insel Skye zu nehmen. Über die Skye Bridge sollte es dann zurück auf das schottische Festland gehen.

In Mallaig angekommen stellten wir leider fest, dass die Fähren für diesen Tag bereits komplett ausgebucht waren. Da es bis zur Skye Bridge ein Umweg von ca. vier Stunden Fahrt gewesen wäre, beschlossen wir die Nacht vor Ort zu verbringen und buchten uns direkt die erste Fährenfahrt für den nächsten Tag.

Die Nacht vor Ort zu verbringen war allerdings eine sehr kostspielige Angelegenheit. Denn das Halten über Nacht ist in Maillag und der Umgebung nicht gestattet bzw. nicht erwünscht. Ca. 10 Minuten entfernt von Mallaig befinden sich einige Campingplätze. Wir haben für unseren Stellplatz 35 Pfund (ca. 40 €) gezahlt, da wir auch nicht auf die Serviceleistungen angewiesen waren, war dieser Platz für uns definitiv zu teuer! Der Platz hatte immerhin eine schöne Lage direkt am Meer.

Die Überfahrt mit der Fähre hat uns ca. 11 Pfund gekostet und dauerte eine Dreiviertelstunde. Auf der Fähre kann man entweder im Auto sitzen bleiben, vom Deck auf die See schauen oder in einem Wartebereich verweilen. Wir entschieden uns für letzteres, da meine Seekrankheit dort am besten auszuhalten war.

Tipp: Unbedingt die Fähre im Voraus buchen und überprüfen, ob die Fähre aktuell überhaupt fährt! Die Webseite des Fährenanbieters findest du hier!


Fairy Pools

Die Fairy Pools sind ein wirklich magischer Ort! Als Fairy Pools bezeichnet werden die vielen kleinen Wasserbecken, welche durch einen Bach und schöne Wasserfälle miteinander verbunden sind.

Direkt gegenüber des Beginns der Wanderung gibt es einen kostenpflichtigen Parkplatz. Die Gebühr für ein Wohnmobil beträgt 8 Pfund (Stand Juni 2022), Übernachten ist hier verboten.

Glücklicherweise haben wir über die App park4night einen kostenlosen Waldparkplatz entdeckt, auf dem es auch gestattet ist die Nacht zu verbringen. Der Waldparkplatz ist ca. 600 Meter vom Hauptparkplatz entfernt. Wir hatten Glück und haben noch ein freies Plätzchen ergattern können. Die Fairy Pools sind ein beliebtes Ziel, dementsprechend ist hier auch einiges los.

Vom Parkplatz aus ging es für uns erstmal einen Hang hinunter bis wir den eigentlichen Startpunkt der Wanderung erreichten. Am Beginn des Pfades angekommen folgten wir dem Weg für zwei Kilometer. Hier kamen wir an unzähligen Wasserläufen vorbei. Einer schöner als der andere.

Die vielen Touristen haben uns nicht gestört. Nachdem es angefangen hat zu regnen, ergriffen die meisten Besucher die Flucht und machten sich auf dem Rückweg zum Auto. Ein bisschen Regen hielt uns natürlich nicht ab. Dafür waren wir gerüstet und nach fünf Minuten waren die Regenwolken bereits weitergezogen.

Am Ende der zwei Kilometer befindet sich das bekannte Postkartenmotiv. Es lohnt sich aufjedenfall bis hierhin zu gehen. Wer etwas länger wandern möchte, folgt einfach dem Wanderweg ein Stück nach hinten in Richtung Berge und schlägt dann links ein. Nach einer Weile geht es wieder nach links und man läuft parallel zum ursprünglichen Wanderweg zurück zum Ausgangspunkt. Der Rundweg ist ca. 8 Kilometer lang.

Wir entschieden uns entlang des Baches zurückzulaufen. So hatten wir die Möglichkeit noch ein paar Bilder zu machen.

Über den Wanderweg an sich lässt sich sagen, dass er etwas steinig und während unseres Aufenthaltes auch sehr matschig war. Für uns allerdings garkein Problem, wir fanden ihn trotzdem gut begehbar.

Alles in einem war es ein sehr schöner Ausflug und ein toller Start auf der Isle of Skye!


Was auf deiner Schottlandreise nicht fehlen sollte ist ein elektronischer Stichheiler*. Für uns ein echter Live-Safer!


Sligachan Old Bridge

Sligachan Old Bridge, Isle of Skye
Sligachan Old Bridge, Isle of Skye

Am nächsten Morgen ging es früh los, unser Ziel war der Old Man of Storr. Unterwegs machten wir allerdings noch Halt an der Sligachan Old Bridge, die wir bereits auf der Fahrt zu den Fairy Pools gesehen haben.

Die Sligachan Old Bridge ist eine schöne Steinbrücke, welche sich so ziemlich in der Mitte der Insel befindet. Die Brücke liegt nur wenige Meter neben der Hauptstraße und eignet sich hervorragend für einen kurzen Zwischenstopp.

Von der Brücke aus hat man einen wunderbaren Blick auf die Black Cuillin Berge. Von hieraus starten auch viele Wanderrouten, für die wir hoffentlich eines Tages Zeit haben werden.


Old Man of Storr

Old Man of Storr, Isle of Skye
Old Man of Storr, Isle of Skye

Die Wanderung zum Old Man of Storr war für uns ein sehr eindrucksvolles Erlebnis. Das war vor allem dem Wetter geschuldet, aber hierzu gleich mehr.

Ausgangspunktkostenpflichtiger Parkplatz unterhalb des Beginn des Wanderweges
Länge4,5 Kilometer
Höhenmeter300 Meter
Wanderzeitca. eine Stunde
Schwierigkeitsgradmittelschwer

Der Old Man of Storr ist eine ca. 48 Meter hohe Felsnadel und ein beliebtes Ausflugsziel auf der Isle of Skye.

Wer sich die Bilder ansieht, erahnt schnell warum der Ort so beliebt ist. Die Landschaft ist einfach traumhaft schön!

Ausgangspunkt

Der Old Man of Storr Car Park ist für Wohnmobile aufgrund einer Höhenbeschränkung nicht befahrbar. Für Wohnmobile gibt es allerdings unterhalb des Car Parks entlang der A855 mehrere Parkplätze am Straßenrand. Die Parkgebühr beläuft sich für sechs Stunden auf 5 Pfund.

Die Wanderung

Wanderung Old Man of Storr, Isle of Skye

Der Wanderweg beginnt auf einem etwas breiterem Pfad, der langsam nach oben führt. Der Pfad führt durch mehrere Weidegatter hindurch. Nach einigen hundert Metern wird der Wanderweg etwas stufiger. Bei starkem Regen sollte man hier etwas vorsichtiger laufen, da es auf den Steinen schnell rutschig werden kann.

Nach ca. 1,5 Kilometern haben wir das Felsplateau erreicht, auf welchem sich die berühmte Felsformation befindet. Für uns ist der Weg hier jedoch noch nicht zu Ende, denn wir wollen weiter hoch zu einem Aussichtspunkt. Zum Aussichtspunkt hinauf führen mehrere Trampelpfade. Der Weg war hier, aufgrund des vielen Regens die Tage zuvor, besonders matschig.

Zur besonderen Herausforderung für uns wurde das Wetter. Ein bisschen Regen hat uns nichts ausgemacht, allerdings waren auf dem Aufstieg zum Aussichtspunkt starke Windböen zu Gange. Wir mussten echt aufpassen, dass uns der Wind nicht umwirft. Wir knipsten schnell ein paar Fotos und machten uns wieder auf den Weg zurück. Auf dem Rückweg regnete es dann noch ziemlich stark. Wir haben das ganze mit Humor genommen, denn so ist Schottland eben! Was wäre ein Schottlandurlaub ohne Wind und Regen?


Dunvegan Castle & die Robbeninsel

Nach unserer Wanderung nahmen wir Kurs in Richtung Dunvegan Castle. Das Schloss steuerten wir nicht nur an, um es von außen zu betrachten, sondern auch weil wir gelesen hatten, dass dort einige Robben im Loch zu sehen sind.

Wir fuhren am Dunvegan Castle vorbei und folgten einige Meter einer Single Track Road. Dann erreichten wir den auf Google Maps eingezeichneten Aussichtspunkt. Wir möchten an dieser Stelle darauf hinweisen, dass der Aussichtspunkt kein offizieller Halteplatz und schon gar kein Parkplatz ist. Es handelt sich hier um eine etwas größere Ausweich- / bzw. Wendebucht. Wenn man hier kurz hält und schnell ein paar Bilder macht, geht das sicherlich in Ordnung, da die Straße nicht sonderlich befahren ist.

Vom Aussichtspunkt haben wir einige Robben auf den kleinen Inseln im Loch entdeckt. Ohne Fernglas hätten wir kaum eine Chance gehabt, da die Robben auf den felsigen Inseln gut getarnt sind.

Es hat eigentlich keinen Tag auf unserer Schottlandreise gegeben, an dem ich nicht unser Fernglas* dabei hatte. Denn es gibt so vieles, nach dem es sich lohnt Ausschau zu halten, seien es Robben, Papageientaucher, Rotwild, Wale, Delfine und viele weitere Tiere.

Am Dunvegan Castle selbst gibt es einen Besucherparkplatz und ein Besucherzentrum. Der Dunvegan Castle und seine umliegenden Gärten können gegen eine Gebühr besichtigt werden. Auch soll es dort eine Bootstour geben, die die Besucher in die Nähe der Robbenkolonie bringt.

Aus Zeitgründen haben wir uns den Dunvegan Castle nur vom Aussichtspunkt aus der Ferne angesehen.


Neist Point Lighthouse

Neist Point Lighthouse, Isle of Skye

Nach unserem Zwischenstopp am Dunvegan Castle steuerten wir unseren Stellplatz für die Nacht an. Das uns dieser Stellplatz noch lange in Erinnerung bleiben wird, konnten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnen. Bei unserem Stellplatz handelte es sich um den Besucherparkplatz am Neist Point Lighthouse, hier ist es gestattet mit dem Wohnmobil über Nacht zu parken (Stand Juni 2022).

Der Ausblick aus dem Camper auf das Meer und die beeindruckenden Küstenformation war einfach wunderschön! Und um uns herum waren ganz viele Schäfchen.

  • Wanderung am Neist Point Lighthouse, Isle of Skye
  • Landschaft am Neist Point Lighthouse

Noch schöner war allerdings die kleine Wanderung zum Neist Point Lighthouse und zu dessen Aussichtspunkten.

Vom Parkplatz aus ist es knapp ein Kilometer bis zum Leuchtturm. Es gehen ca. 60 Höhenmeter steil hinab und später wieder hinauf.

Auf halben Weg kann man einen Schlenker nach rechts machen und auf einen Hügel hinaufwandern. Hier befindet sich der erste Aussichtspunkt, von dem man einen wunderbaren Blick auf den Leuchtturm hat.

Einen weiteren Aussichtpunkt erreicht man, wenn man vom Parkplatz aus nach rechts entlang der Küste läuft.

In den Klippen leben viele Seevögel und mit ein wenig Glück kann man im Meer unterhalb der Klippen Wale und Delfine zu Gesicht bekommen.


Eilean Donan Castle

Nachdem wir am nächsten Morgen noch einen schönen Spaziergang an der Küste vor dem Neist Point Lighthouse machten, beschlossen wir die Isle of Skye zu verlassen um weitere Teile Schottlands zu erkunden.

In der Ortschaft Broadford machten wir einen Zwischenstopp am Camping Skye, um zu Duschen (4 Pfund p.P.) und für die Ver- und Entsorgung (7 Pfund). Danach ging es noch in den Co-op den Lebensmittelvorrat auffüllen und an der danebengelegen Tankstelle haben wir noch einmal vollgetankt. Direkt neben dem Co-op befinden sich ein paar süße Souvenir- und Secondhandläden.

Über die Skye Bridge verließen wir die schöne Insel und steuerten das 15 Kilometer entfernte Dornie an. Dort befindet sich der bekannte Eilean Donan Castle. Vor dem Schloss gibt es einen kostenpflichtigen Parkplatz. Eine Stunde kostet zwei Pfund.

Eilean Donan ist eine kleine Gezeiteninsel in den westlichen Highland. Leider war zum Zeitpunkt unseres Besuches Ebbe, und die Insel war nicht vollständig von Wasser umschlossen. Ein schöner Ausblick auf das Schloss bot sich uns trotzdem.

Vor dem Schloss befindet sich ein Besucherzentrum, hier gibt es einen kleinen Souvenirshop und ein Cafe.

Das Schloss ist aus unzähligen Filmen und Serien bekannt und kann gegen Eintrittspreis besichtigt werden.


Fazit: Isle of Skye mit dem Camper

Die Isle of Skye ist mit dem Camper genauso gut zu erreichen wie mit dem Auto. Entweder über die Skye Bridge oder mit der Fähre.

Über die gesamte Insel verteilt gibt es Campingplätze, aber auch genügend Plätze zum „Freistehen“. Hier war die App „Park4Night“ sehr nützlich. Wer einen Campingplatz aufsucht, um nur die Einrichtungen zu nutzen, muss verständlicherweise eine Gebühr bezahlen. Die Gebühren kamen uns allerdings etwas teuer vor, z.B. Duschen für 4 Pfund p.P. Wir wollen uns hier allerdings nicht beschweren, denn wir schätzen die Möglichkeit freistehen zu dürfen sehr!

Die Entsorgung der Chemie-Toilette ist nur auf Campingplätzen möglich. Am Besucherparkplatz am Man of Storr kann man allerdings auch den Inhalt der Toilette entsorgen, nur Wasser zum ausspülen ist dort keines vorhanden.

Auf Skye gibt es auch einige „Single track roads“, hier gilt wie überall auch, rücksichtsvoll und vorausschauend zu fahren. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Leute sehr zuvorkommend sind. Uns wurde sehr oft Platz gemacht, obwohl wir bereits im Vorfeld signalisiert haben, dass wir Platz machen werden. Die Anwohner waren auch immer dankbar, wenn wir sie vorbei gelassen haben.

Der Internetempfang ist hier, wie in den meisten Teilen Schottlands, teilweise sehr schlecht. Es empfiehlt sich daher eine Offline-Karte bei Google-Maps herunterzuladen.

Auf dem Co-op Supermarkt Parkplatz in Broadford fanden wir genügend Platz, um den Camper zu parken. Der Supermarkt ist hervorragend ausgestattet und man kann hier wunderbar seine Vorräte auffüllen.


Unsere weitere Reise

Unsere Reise ist nach der Isle of Skye natürlich noch nicht vorbei. Als nächstes ging es für uns die Touristenstraße North Coast 500 entlang.

Hierüber haben wir einen eigenen Blogbeitrag veröffentlicht. Wir freuen uns, wenn du auch hier vorbeischaust!


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Kurztrip nach Luxemburg

Seitdem wir einen Camper haben, sind wir oft am Wochenende unterwegs. Einer unserer schönsten Wochenendausflüge aus dem letzten Jahr war der Ausflug nach Luxemburg. In unserem Blogbeitrag erzählen wir dir von unserem Stellplatz und den schönen Orten, die wir besichtigt haben.

Unser Stellplatz

Da die Campingplätze in Luxemburg ziemlich voll waren, entschieden wir uns für zwei Nächste auf dem Campingplatz in Ralingen einzuquartieren. Die kleine Gemeinde Ralingen liegt in der Eifel und unmittelbar an der Grenze zu Luxemburg. Der Stellplatz selbst liegt direkt an der Sauer. Wir hatten den gesamten Stellplatz für uns alleine, während gegenüber in Luxemburg die Campingplätze nahe zu voll waren.

Der Platz war der ideale Ausgangspunkt für unseren Ausflug in das schöne Nachbarland. Der einzige Nachteil war, dass der Platz für unsere Verwendung etwas zu teuer war, da wir nur einen Platz zum Stehen gebraucht haben.


Mullerthal Trail

Der Mullertahl Trail ist ein 112 km langer Wanderweg, der sich in mehrere Etappen teilen lässt. Das Mullerthal ist bekannt für seine kleinen Wasserfälle, Wälder und Sandsteinfelsen.

Wir haben uns einige Orte entlang des Mullerthal Trail herausgesucht, die wir uns anschauen wollten.

Schiessentümpel und Kallektuffquelle

Unser erstes Ziel war der Schiessentümpel. Wir parkten auf dem nahegelegenen Wanderparkplatz.

Auf dem Parkplatz haben einige Wohnmobile die Nacht verbracht. Wir haben jedoch schon öfter gehört, dass die Polizei dort kontrolliert und raten daher auf einem offiziellen Campingplatz die Nächte zu verbringen.

Der Schiessentümpel ist ein malerischer kleiner Wasserfall und inzwischen ein bekanntes Instagram Motiv. Das Wasser strömt in drei Strängen einen kleinen Hang hinunter, darüber befindet sich eine alte Sandsteinbrücke. Da wir sehr früh aufgebrochen sind, hatten wir diesen magischen Ort für uns alleine.

Nach dem wir uns den Schiessentümpel angesehen haben, sind wir dem Mullerthal Trail ein Stück nach oben gefolgt, bis wir an einer kleinen Aussichtspunkt ankamen. Hier war der perfekte Ort, um unser zweites Frühstück zu uns zu nehmen.

Danach ging es wieder zurück zum Schiessentümpel, vorbei am Parkplatz und weiter zu der Kallektuffquelle. Die Kallektuffquelle hat uns stark an die Plitvicer Seen in Kroatien erinnert. Hier fließt glasklares Wasser über ein Felsvorsprung in ein Becken.

  • Kallektuffquelle, Luxemburg
  • Kallektuffquelle, Luxemburg
  • Kallektuffquelle, Luxemburg

Anschließend sind wir noch ein wenig weiter gewandert, hier hatten wir kein bestimmtes Ziel im Sinn. Wir wollten einfach ein paar Meter zurücklegen. Auf dem Rückweg habe ich vermutlich einen Eisvogel den Bach entlang flitzen sehen. Da wir zum damaligen Zeitpunkt noch nie einen Eisvogel zu Gesicht bekommen haben, stand für uns schnell fest was wir am nächsten Tag machen werden.


Burg Beaufort

Unser nächstes Ziel war die Burgruine Beaufort in Befort. Eine große Ruine, welche für fünf Euro Eintritt besichtigt werden kann. Wir können die Besichtigung der Burg sehr empfehlen!

Gegenüber der Burg gibt es einige Parkmöglichkeiten. Dort beginnt auch der Naturpfad Beaufort. Ein fünf Kilometer langer Themen-Wanderweg, der dazu einlädt mehr über Flora und Fauna entlang der Hallerbachs zu lernen.

  • Burg Beaufort, Luxemburg
  • Burg Beaufort, Luxemburg
  • Burg Beaufort, Luxemburg

Hohllay Höhle

Zu guter Letzt haben wir uns die Hohllay Höhle (Huel Lee) angesehen. Dabei handelt es sich um einen von Menschenhand ausgehöhlten Felsen.

Ein Parkplatz befindet sich rund 200 Meter entfernt.

Nach unserem letzten Halt an der Hohllay Höhle machen wir uns auf den Rückweg zum Campingplatz. Dort begegnen wir dem Betreiber des Campingplatzes und in einem Gespräch erfahren wir, dass es in Ralingen an der Sauer Eisvögel gibt. Da wir unbedingt einen Eisvogel zu Gesicht bekommen wollten, machten wir uns am nächsten Tag mit Fernglas und Kamera auf den Weg und suchten das Flussufer der Sauer ab.

Die lange Wartezeit hat sich gelohnt, denn ein kleiner Eisvogel machte mit seinem einzigartigen Ruf auf sich aufmerksam und wir konnten ihn einige Zeit beobachten. Wer uns auf Instagram folgt, der weiß, dass das der Beginn einer großen Eisvogel-Leidenschaft war.

Rückblickend war es ein wunderschönes Wochenende! Wir hoffen, dass wir euch ein wenig Inspiration für euren Luxemburg-Trip geben konnten.


Wenn ihr euch auch auf die Suche nach einem Eisvogel machen wollt, dann solltet ihr am besten ein Fernglas* dabei haben.

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Norwegen Roadtrip – mit Auto und Zelt

Im Sommer 2018 sind wir drei Wochen lang in Norwegen mit dem Auto und Zelt unterwegs gewesen. In unserem Blogbeitrag berichten wir euch von den besonderen und sehenswerten Orten, an welchen wir vorbeikamen.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und hoffen euch somit bei eurem Roadtrip inspirieren zu können und euch einige nützliche Tipps mit auf den Weg zu geben.

Damit ihr euch etwas leichter zurecht findet, haben wir ein Inhaltsverzeichnis mit Sprungmarken für euch erstellt:


Für euren Roadtrip können wir euch ein Wurfzelt* empfehlen. Hier spart ihr beim Auf- und Abbau viel Zeit und Nerven, insbesondere dann, wenn ihr jeden Tag auf einem anderen Campingplatz steht.

Wurfzelt von Quechua*


Unsere Campingplätze

Auf insgesamt zwölf Campingplätzen in Norwegen und einem Campingplatz in Dänemark haben wir unsere Nächte verbracht.

Die Campingplätze, welche wir während unserer Rundreise durch Norwegen aufgesucht haben, stellen wir euch im folgendem Beitrag vor.

Wir haben von dem „Jedermanns-Recht“ keinen Gebrauch gemacht, da wir dafür nicht ausgestattet waren. Vielmehr waren wir auf die Sanitäranlagen auf den Campingplätzen angewiesen. Die Campingplätze waren (Stand 2018) auch ziemlich günstig für zwei Personen mit Auto und Zelt.


Von Hirtshals nach Kristiansand

Den ersten Tag unserer Reise sind wir bis in den Norden von Deutschland durchgefahren. Am nächsten Tag ging es früh weiter bis nach Hirtshals in Dänemark, denn von dort setzten wir mit der Fähre über nach Kristiansand. Mit welchem Fährenanbieter wir die Überfahrt gemacht haben, weiß ich nicht mehr. Wir haben die Erlebnisse an die Fährenfahrt so gut es ging verdrängt. Woran ich mich jedoch noch erinnere ist, dass wir die schnellste Fährverbindung zwischen den zwei Städten gewählt haben. Das Auto wurde im Inneren der Fähre geparkt und für die Passagiere ging es in einen separaten Bereich. Wir suchten uns einen Platz im Innenbereich der Fähre. Noch ahnten wir nicht was die zweistündige Fährenfahrt für uns bereit hielt. Kurz zusammengefasst: Es waren zwei absolut furchtbare Stunden, die wir nicht noch einmal erleben möchten. Bis zu diesem Tag war uns nicht bewusst, was es bedeutet seekrank zu sein. Das Fährenticket für die Rückfahrt war bereits gebucht & bezahlt und nicht stornierbar, dennoch stand für uns direkt fest, dass wir für die Rückfahrt lieber einen tausend Kilometer langen Umweg über Schweden in Kauf nehmen, als nochmal einen Fuß auf eine Fähre zu setzen.

Unser Tipp an euch, wenn ihr seekrank seid oder nicht ausschließen könnt, dass ihr es nicht seid, dann nehmt direkt den Landweg über Schweden. Auch Schweden ist ein wunderschönes Land, was tolle Zwischenstopps bereithält.

In Norwegen angekommen steuerten wird direkt den ersten Campingplatz an, den wir finden konnten.

Ziemlich endkräftigt von der Fahrt bauten wir unser Zelt auf dem Åros Feriesenter in Søgne auf.


Wanderung zum Preikestolen

Unser erstes großes Ziel war die Wanderung auf den Preikestolen. Nachdem wir uns von der fürchterlichen Fährenfahrt erholt hatten, steuerten wir am nächsten Morgen den Campingplatz „Preikestolen Camping“ an. Dort schlugen wir unser Lager auf und erkundeten anschließend die Gegend. Am nächsten Morgen sind wir dann sehr früh gestartet, um auf den Preikestolen zu wandern.

Unseren Beitrag zur Wanderung verlinken wir euch hier:

Der Preikestolen ist ein 25 x 25 Meter großer Felsplateau in der norwegischen Provinz Rogaland. 604 Meter oberhalb des Lysefjords liegt der beliebte Touristenort. Die Wanderung belohnt euch mit einem unvergesslichem Ausblick und zählt deshalb zu den beliebtesten Wanderungen in Norwegen.


Wasserfälle: Tvindefossen, Vøringsfossen & Låtefossen

In Norwegen gibt es Wasserfälle ohne Ende. Einige davon sind mit dem Auto zu erreichen. So steuerten wir an unserem dritten Tag in Norwegen gleich drei atemberaubend schöne Wasserfälle an!

Zu erst kamen wir am Tvindefossen vorbei. Einem breiten beeindruckendem Kaskadenwasserfall. Ein kurzer Stopp lohnt sich hier sicherlich.

Danach ging es weiter zum Vøringsfossen. Einem der bekanntesten Wasserfällen Norwegens.

Neben dem Fossil Hotel befindet sich eine tolle Aussichtsplattform. Inzwischen soll es auch eine Treppenbrücke über dem Wasserfall geben.

Zu guter Letzt haben wir uns den Låtefossen angeschaut. Der Zwillingswasserfall zieht wie die anderen beiden Wasserfälle ebenfalls viele Touristen an.

  • Vøringsfossen: Wasserfall in Norwegen
  • Tvindefossen: Kaskadenwasserfall in Norwegen
  • Latefossen ein Zwillingswasserfall

Bryggen, Bergen

Vom Campingplatz „Lone Camping“ starten wir am nächsten Tag in Richtung Bergen. Nach einer ca. 30 minütigen Autofahrt erreichten wir das Hanseviertel Bryggen.

Geparkt haben wir mit unserem Auto in einem engen und kostspieligen Parkhaus.

Als allererstes besichtigten wir die bekannten Holzhäuser. Anschließend sind wir ein bisschen den Berg Fløyen hochspaziert.

Mit der Standseilbahn kann man auch bis ganz nach oben fahren. Aufgrund der hohen Parkgebühren, wollten wir uns hierfür jedoch keine Zeit nehmen.

Unser Aufenthalt in Bergen war somit recht kurz. Städte interessieren uns auch einfach nicht besonders.

Bryggen, Begen
Bryggen, Bergen

Rimstigen Wanderung – Nærøyfjord

Nachdem wir Bergen verlassen haben, sind wir lange umhergeirrt bis wir einen passenden Campingplatz gefunden haben. Das lange Suchen hat sich gelohnt, denn wir sind auf dem schönen Campingplatz „Gudvangen Camping“ gelandet. Der Rundumblick vom Campingplatz war einfach atemberaubend. Die hohen, steilen Felswände mit ihren unzähligen Wasserfällen haben uns stark an Lauterbrunnen erinnert.

Der Campingplatz ist ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen. Sehr zu empfehlen ist der Aufstieg Rimstigen mit Blick auf den Nærøyfjord.

Diesen Tipp bekamen wir von den Inhabern des Campingplatzes. Der Aufstieg Rimstigen entpuppte sich als eine unserer schönsten Wanderungen, aber auch als unsere anstrengendste.

Die Wanderung startet in Bakka, einem kleinen idyllischen Dorf. Unseren Erfahrungsbericht zur Wanderung findet ihr hier:

  • Ausblick von Rimstigen
  • Briefkasten mit Tourbuch auf dem Rimstigen
  • Wanderung Rimstigen
  • Kirche in Bakka, Norwegen - von 1859

Wanderung zum Vettisfossen im Utladalen

Der Wasserfall Vettisfossen liegt im Landschaftsschutzgebiet Utladalen am Rande des Jotunheimen-Gebirges. Er ist mit einem freien Fall von 275 Metern einer der höchsten Wasserfällen Europas.

Einen ausführlichen Wanderbericht findet ihr hier:


Lovatnet

Der Lovatnet ist ein norwegischer See mit strahlend türkisblauen Wasser und ein bekanntes Instagram-Motiv.

Zuerst steuerten wir den Campingplatz nahe der Stadt Loen an. Dieser war jedoch bereits ausgebucht. Zum Glück, denn so landeten wir auf dem weiter entfernten Helset Camping. Einem Stellplatz direkt am See. Auch wenn die sanitären Einrichtungen nur klein und veraltet waren, haben wir uns hier doch sehr wohl gefühlt. Wir haben uns ein altes Ruderboot ausgeliehen und sind über den See gerudert, haben den Ausblick und die Sonne genossen. Ein Ort, den wir garantiert wieder besuchen wollen!


Geirangerfjord

Die Fahrt nach Geiranger war schon etwas Besonderes. Auf der Hochebene kurz vor Geiranger, lag teilweise noch etwas Eis. Ein wahrer Mückenmagnet. Wir machten hier kurz Stopp, um ein paar Fotos zu schießen und mussten dann schnell feststellen, dass wir uns in einem Mückenschwarm befanden. In Norwegen sind viele Mücken unterwegs, wir haben mehrere Dutzend Mückenstiche gezählt. Ein Stichheiler* ist hier echt Gold wert.

In Geiranger gibt es unzählig viele Campingplätze. Wir entschieden uns für Vinje Camping, einem Campingplatz mit Blick auf den Geirangerfjord. Der Campingplatz liegt an einem kleinen Wasserfall. 

  • Auf dem Weg zum Geirangerfjord

Am Tag darauf wanderten wir zur Aussichtplattform Vesteråsfjellet. Auch von hier hat man einen schönen Blick auf den Fjord.

Über unsere Wanderung haben wir einen eigenen Beitrag veröffentlicht:


Dalsnibba

Südlich von Geiranger befindet sich der Berggipfel Dalsnibba. Aufgrund der schönen Aussicht auf den Geirangerfjord ist dieser ein beliebtes Ausflugsziel.

Die Straße, welche hoch auf den Dalsnibba führt, ist gebührenpflichtig und besteht aus vielen Kurven. Ein Abenteuer für sich.

  • Ausblick vom Dalsnibba
  • Ausblick vom Dalsnibba

Rondane-Nationalpark

Da wir uns entschieden haben über Schweden und nicht mit der Fähre nach Deutschland zurückzufahren, war der Geirangerfjord der nördlichste Punkt unserer Reise. Für uns ging es nun in Richtung Osten, um der schwedischen Grenze näher zu kommen.

Unser nächst größeres Ziel war Oslo. Auf dem Weg legten wir jedoch noch einen Zwischenstopp in Otta ein.

Nicht weit entfernt von Otta befindet sich der  Rondane-Nationalpark, der ältesten Nationalpark Norwegens. Wenn ich an den Rondane-Nationalpark denke, komme ich aus dem Schwärmen nicht mehr raus. Unendliche Weite und eine atemberaubende Landschaft. Hier werden wir sicherlich noch viele weitere Male hinreisen.

Mehr zu unserem Ausflug im Rondane Nationalpark und unserer kurzen Wanderung zum Storulfossen könnt ihr hier lesen:

  • Storulfossen (Wasserfall) im Rondane Nationalpark
  • Rondane Nationalpark
  • Storulfossen Rondane
  • Rodane Nationalpark

Ringebu Stabkirche

Vor unserer Norwegenreise haben wir uns eigentlich nie wirklich mit Stabkirchen beschäftigt, bzw. waren uns deren Existenz eigentlich garnicht bewusst. Unser Interesse an Kirchen ist auch nicht besonders groß, aber die hölzernen Kirchen, die hauptsächlich in Skandinavien vorkommen, sollte man sich auf einer Norwegenreise nicht entgehen lassen.

Die Ringebu Stabkirche liegt ca. eine Stunde vom Rondane Nationalpark entfernt auf dem Weg nach Oslo, unserem nächsten und letzten Ziel in Norwegen.


Oslo

Unseren Tagesflug nach Oslo starteten wir von einem etwas außerhalb gelegenen Parkplatz. Von dort sind wir mit der U-Bahn in die Stadt reingefahren. Leider können wir uns nicht mehr an den Standort des Parkplatzes erinnern.

In Oslo haben wir uns von außen das Königliche Schloss und das Opernhaus angesehen. Wir sind ein bisschen durch die Stadt passiert und haben das Geschichtsmuseum Kulturhistorik-Museum besucht.


Heimreise & Fazit

Unsere letzte Nacht in Norwegen verbrachten wir Nahe der Grenze zu Schweden am großen Oslofjord. Hier war es nicht mehr so einfach einen Campingplatz zu finden, denn die meisten Plätze waren nur für Dauercamper und ohne Rezeption.

Auf dem Platz „Larkrollen Camping“ sind wir dann fündig geworden und konnten einen wunderschönen Sonnenuntergang über dem Oslofjord bestaunen. Hier war es nachts auch wieder dunkel. Ab Preikestolen aufwärts waren die Nächte hell.

Da wir sehr enttäuscht waren keine Elche in Norwegen gesehen zu haben, sind wir am darauffolgenden Tag zu einem Elchpark gefahren. Jedoch möchte ich dies hier nicht weiter thematisieren, da sich inzwischen meine Meinung zu Tierparks sehr verändert hat.

Wir waren 2021 wieder in Norwegen und haben dieses mal sehr viele freilebende Elche zu Gesicht bekommen. Sogar Moschusochsen sind wir begegnet. Hierüber haben wir auch einen Beitrag veröffentlicht.

Über Dänemark ging es dann weiter nach Deutschland. Die Heimreise hat sich für uns echt schwer angefühlt, da wir uns Hals über Kopf in dieses wunderschöne Land verliebt haben. Jeder der schon einmal in Norwegen gewesen ist, weiß was ich meine. Seitdem wir 2018 durch Norwegen gereist sind, kommen wir aus dem schwärmen nicht mehr raus. Das Fernweh begleitet uns jeden Tag und für uns ist klar, dass wir noch viele viele Male nach Norwegen reisen werden.

Wir hoffen, dass wir euch mit unserem Reisebericht einige gute Inspirationen für euren anstehenden Norwegen Urlaub geben konnten und wünschen euch viel Spaß beim Reisen!


Weitere Wanderungen in Norwegen findest du hier!

Unser Kamera-Equipment:


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Panoramaweg Oeschinensee

Eckdaten: Wanderung am Oeschinensee

Der Oeschinensee im Berner Oberland ist einer der beliebtesten Bergseen in der Schweiz. Der türkisfarbene See ist umgeben von einer imposanten Berglandschaft und die Panorama-Rundwanderung bietet unzählige spektakuläre Aussichten auf den Oeschinensee.

Ausgangspunkt: kostenpflichtiger Parkplatz an der Talstation Oeschinen in Kandersteg. Alternativ der Camping-Platz Rendez-vous.

Länge: ca. 8 km

Höhenmeter : ca. 550 Meter

Wanderzeit: drei Stunden

Schwierigkeitsgrad: mittelschwer

Beste Wanderzeit: Juni – Oktober

Ausgangspunkt der Wanderung zum Oeschinensee

Ausgangspunkt der Wanderung zum Oeschinensee ist die Bergstation Oeschinen. Wer mit dem Auto oder Wohnmobil anreist, kann auf dem Parkplatz an der Talstation Oeschinen in Kandersteg parken. Wir haben uns direkt neben der Gondelbahn auf dem Campingplatz für zwei Nächte einquartiert. Als Besucher des Campingplatzes haben wir einen Rabatt für die Gondelbahn erhalten. Ein Retour-Ticket kostet normal 30 CHF pro Person (nur Kartenzahlung oder Online-Kauf).

Die erste Gondelbahn startet im Sommer um 8:30 Uhr. Die letzte Talfahrt geht um 17/17:30 Uhr.

Wanderung auf dem Panoramaweg am Oeschinensee

Nachdem es mit der Gondel zur Bergstation hinauf ging, folgt man dem Wanderweg in Richtung Läger / Oeschinensee. Nach einer viertel Stunde folgt man der Wegzweigung in Richtung Heuberg.

Als Nächstes folgt ein steilerer Aufstieg. Hier ist Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich. Die Anstrengung lohnt sich, denn nach ca. 45 Minuten erreicht man den beeindruckenden Aussichtpunkt Heuberg.

Kurz nach dem Aussichtpunkt Heuberg, erreicht man den höchsten Punkt der Rundwanderung. Der Blick auf den Oeschinensee und der dahinterliegenden Bergwelt ist unglaublich beeindruckend.

Der Wanderweg flacht ab und es geht weiter bis zur Alp Oberbergli. Unterwegs bietet sich ein fantastischer Ausblick auf grüne Wiesen, interessante Felsformationen und viele Wasserfälle.

  • Wanderung Oeschinensee
  • Ausblick auf den Oeschinensee vom Panoramaweg
  • Grüne Gebirgslandschaft rund um den Oeschinensee
  • Abstieg zum Oeschinensee

Der Abstieg zum Unterbergli ist sehr steil, aber gut gesichert. Unten angekommen, machen wir es uns erstmal auf einem Stein gemütlich.

Nun geht es gemütlich weiter zum Ufer des Oeschinensees. Der blaue See und die umliegende Landschaft beeindruckt uns sehr.

Am See gibt es zwei Restaurants, Imbisse und einen Ruderbootverleih.

Oeschinensee Wanderung – unser Fazit!

  • Wir haben den Aufstieg zu Beginn der Wanderung als anstrengend empfunden. Die traumhaft schönen Ausblicke sind jedoch jede Mühe wert!

  • Am besten startet ihr mit der Wanderung so früh wie möglich. Da der Oeschinensee ein echter Instagram-Hotspot ist, ist dementsprechend auch viel los. Auf dem Rundweg sind wir gegen Mittag vielen Menschen begegnet. Besonders voll war es am Seeufer.

  • Wir waren im Juni dort und können daher nur empfehlen, die Wanderung außerhalb der Sommerferien anzutreten.

  • Sonnencreme und ausreichend Trinken dürfen nicht fehlen.

  • Festes Schuhwerk (keine Sneaker). Sollte eigentlich selbstverständlich sein.

  • Trittsicherheit ist erforderlich. Es gibt einige exponierte Stellen und Bäche müssen überquert werden.

Weitere Bilder unserer Wanderung:

  • Ausblick auf die Gletscherfront hinter dem Oeschinensee
  • Boot auf dem Oeschinensee
  • Oeschinensee

Weitere schöne Wanderungen in der Schweiz findest du hier!

Mit dem Camper auf Elba

Mit dem Camper ging es während unseres Italien-Schweiz-Roadtrips für drei Nächte auf die Insel Elba.

Was ihr bei einem Besuch auf der Insel Elba mit dem Wohnmobil beachten solltet und welche Ausflüge wir unternommen haben, erzählen wir euch in diesem Beitrag.

Insel Elba

Elba ist eine kleine italienische Insel im Thyrrenischen Meer. Die Insel Elba ist vor allem für ihre wunderschönen Strände und Buchten bekannt. 1814–1815 war sie Napoleons Verbannungsort.

Wie gelangt man mit dem Camper auf die Insel Elba?

Vom Hafen in Piombino (Festland) aus gelangt man mit der Fähre entweder nach Rio Marina oder Portoferraio. Die Fähre lässt sich z.B. über die Webseite von Mobylines buchen. Wir waren im Juni dort und konnten die Fähre sehr kurzfristig buchen. Die Fähre braucht ca. 45 – 60 Minuten pro Fahrt. Bezahlt haben wir für Hin- und Rückfahrt für zwei Personen und einen Camper ca. 160 €.

Am Hafen in Piombino ging es sehr chaotisch zu. Uns wurden von fünf verschiedenen Mitarbeitern fünf verschiedene Abfahrtorte genannt. Wir waren sehr froh, als wir endlich in der richtigen Warteschlange standen. Aber richtig entspannen konnten wir erst als wir auf der Fähre waren, denn wir mussten mit dem Camper noch rückwärts auf der Fähre einparken.

Wir sind mit der Fähre nach Rio Marina gefahren, da der Hafen dort jedoch nur sehr klein und nur über eine sehr schmale Straße zu erreichen ist, haben wir uns entschieden von Portoferraio aus mit der Fähre zurückzufahren.

Die Rückreise von Portoferraio war unproblematisch. Hier konnten wir zum Glück auch vorwärts auf die Fähre fahren.


Campingplätze

Laut unseren Recherchen ist Wildcampen auf Elba nicht erlaubt. Was aber auch überhaupt kein Problem ist, da es weit über 30 Campingplätze auf der Insel gibt.

Wir haben über die App Park4Night unsere Stellplätze gefunden. Die Plätze auf Elba sind nicht gerade günstig, umso mehr Glück hatten wir mit unserem ersten Stellplatz. Dort hat es uns so gut gefallen, dass wir direkt für zwei Nächte geblieben sind.

Wir haben uns in der Low-Budget-Area des nahegelegenen „Camping Orti di Mare“ einquartiert. Eine Nacht kostet vom 16.06. bis zum 15.07. 10 € zzgl. 2,50 € Kurtaxe pro Person. Es handelt sich hierbei um einen kleinen Platz, mit der Möglichkeit Abwasser zu entsorgen, die Chemietoilette zu entleeren und Frischwasser (zum Trinken eher nicht geeignet) aufzufüllen. Gegen einen Aufpreis kann man auch Strom beziehen.

Sanitäre Einrichtungen gibt es hier jedoch keine. Es gibt eine offene Dusche im Outdoor-Bereich, die für uns auch völlig ausreichend war. Wenn ihr mit eurem Wohnmobil autark gut zurecht kommt und keine sanitären Anlagen benötigt, können wir euch diesen Stellplatz wärmstens empfehlen!

Der Strand von Lacona ist von diesem Stellplatz aus in 5 Minuten zu erreichen.

Der Stellplatz ist ein wunderbarer Ausgangspunkt für eine Wanderung auf der Landzunge von Lacona. Hierzu erzählen wir euch weiter unten im Beitrag mehr.

Die dritte Nacht haben wir auf dem Campingplatz „Aquaviva Village“ verbracht. Der Campingplatz verfügt über einen eigenen kleinen Strand, liegt jedoch auch direkt neben den zwei großen Stränden „Spiaggia della Sorgente“ und „Spiaggia di Sansone“. Der Hafen von Portoferraio ist von hier aus mit dem Camper in 10 Minuten zu erreichen.


Unsere Bilder aus der Vogelperspektive haben wir mit unserer Drohne von DJI* aufgenommen:

DJI Mini 3 Pro*


Wanderung auf der Landzunge Lacona

Ausgangspunkt der Wanderung war unser Stellplatz bei Lacona (siehe oben). Von dort aus sind wir bis zum Hotel Capo Di Stella gelaufen. Oberhalb des Hotels beginnt der auf Google Maps grün eingezeichnete Pfad.

Wir sind entlang der Küste die vier Buchten abgewandert. Unseren ersten Stopp machten wir an der Bucht Cala Chiara. Die anderen drei Buchten haben leider keinen Namen. Dort wo die grünen Pfade auf Google Maps am Meer enden, befinden sich die Buchten.

Die Buchten sind alle sehr unterschiedlich, mal steinig, felsig und sandig.

Hier schadet es nicht seine Badesachen dabei zuhaben.


Wanderung auf der Landzunge Capo d’Enfola

Ausgangspunkt dieser Wanderung war unser Stellplatz bei Aquaviva (siehe oben).

Wer mit dem Auto auf Elba ist, sollte für diese Wanderung am besten auf dem Parkplatz „Parcheggio Enfola“ unterhalb des Wanderweges parken. Der Parkplatz ist der Höhe nach begrenzt, so dass Wohnmobile dort nicht parken können. Für uns hieß es deshalb, die drei Kilometer Landstraße per Fuß zurückzulegen. Seid hier bitte sehr vorsichtig, da ihr am Straßenrand laufen müsst.

Vom Parkplatz aus folgt ihr dem ca. 2,5 km langem Weg bis zur Spitze der Landzunge. Unterwegs kommt ihr an schönen Aussichtspunkten und Bunkern aus dem 2. Weltkrieg vorbei.


Weitere Tipps

  • Einige Straßen auf Elba sind sehr schmal. Bitte achtet auf die Beschilderung, denn diese Straßen sind nur für eine bestimmte Fahrzeugbreite zugelassen.
  • Wenn ihr auf dem Festland nochmal einkaufen geht, können wir euch den Penny-Markt in Piombino empfehlen. Dieser liegt direkt auf dem Weg zur Fähre und ist groß genug, um mit dem Camper drauf zu parken.
  • Wir haben unsere Stellplätze mit Park4Night gefunden. Ruft vorher am besten auf dem Campingplatz an, da die meisten Plätze bereits im Juni voll waren.
  • Denkt unbedingt an ausreichend Trinken, Sonnenschutz* und eine Kopfbedeckung. Die Sonne auf Elba ist sehr stark.

Habt ihr noch Fragen? Dann schreibt uns gerne an.


Ihr interessiert euch für das Thema Wohnmobil? – Dann schaut auch hier vorbei:


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Gastlosen Tour – Panoramaweg rund um die Gastlosen

Eckdaten zur Wanderung bei den Gastlosen:

Ausgangspunkt: Jaun-Gastlosen Bergbahn – Bergstation

Länge: 11 km (Rundwanderung)

Dauer: ca. 4 – 5 Stunden Wanderzeit

Höhenmeter: 786 m

Schwierigkeitsgrad: mittelschwere Wanderung (T2)

Die Umwanderung der Gastlosen ist ein echtes Wanderhighlight in den Freiburger Voralpen. Schon nach einem Kilometer hat man die markanten Kalkfelsen vor sich und sieht sie während der ganzen Umwanderung aus verschiedenen Blickwinkeln. Durch die imposante Form der Gastlosen werden diese auch oft als „Saanenländer Dolomiten“ betitelt.

Der Wanderweg ist zwar insgesamt mittelschwer (T2) einzustufen, jedoch gibt es zwei steilere Abschnitte die als T3 einzuordnen sind. Die Gastlosen Tour können wir deshalb nur empfehlen, wenn Ihr über einen sicheren Tritt und eine Grundkondition verfügt.

Ausgangspunkt der Wanderung um die Gastlosen

Startpunkt der Gastlosen-Tour ist die Jaun-Gastlosen Bergbahn-Bergstation. Die Talstation der Sesselbahn befindet sich direkt in Jaun. Ein Erwachsenen-Retourticket kostet 18 CHF (Stand: Juli 2021).

Der Parkplatz ist für Besucher der Bergbahn gebührenfrei.

Weitere Informationen gibt es direkt bei der Bergbahn: http://www.jaun-bergbahnen.ch

Die Gastlosen-Tour

Angekommen an der Bergstation fängt die Wanderung nun an. Die Umwanderung der Gastlosen empfehlen wir euch entgegen dem Uhrzeigersinn. Wegweiser mit der Aufschrift „Gastlosen Tour 262“ zeigen euch den ganzen Weg über die Richtung an. Die Wanderung ist insgesamt gut ausgeschildert.

Die erste Etappe der Gastlosen Tour bringt euch zum Soldatenhaus. Der Weg dorthin führt euch durch leichte Waldpassagen und über lichte Alpenwiesen. Schon nach kurzer Zeit werdet Ihr die Gastlosen in voller Pracht zu sehen bekommen.

Die Gastlosen
Die Gastlosen

Nach dem Soldatenhaus folgt ihr dem Wanderweg weiter zum Wolfsort. Dieser Punkt ist mit 1921 m. ü. M. auch der höchste der Umwanderung. Der Weg zum Wolfsort ist ziemlich steil und steinig. Der letzte Abschnitt erfordert auch den Einsatz eurer Hände. Passt hier bitte auf, dass ihr nicht aus Versehen lose Steine abtrettet und diese nach unten fallen.

Am Wolfsort habt ihr einen super Überblick auf die nahgelegenen Gebirge.

Gastlosen Tour
Gastlosen Tour

Vom Wolfsort wandert ihr wieder abwärts über wunderschöne Alpenwiesen mit vielen bunten Alpenblumen. Auf dieser Seite der Gastlosen habt ihr auch einen Ausblick auf die Walliser 4000er. Deren Bergspitzen ragen deutlich im Hintergrund hervor.

Nächste Zwischenstation ist die Alp Grat. Von der Alp aus führt nochmals ein steiler Abstieg durch ein Waldstück bis ihr auf einen weitestgehend ebenen aber steinigen Weg kommt. Auf diesem Weg geht es nur noch ca. 15 Minuten bis zur Bergstation der Sesselbahn.

Fazit zur Gastlosen Wanderung

Die Umwanderung der Gastlosen hat uns persönlich sehr gut gefallen. Fast die ganze Tour hat man wunderschöne Ausblicke auf die Gastlosen und die angrenzenden Gebirge. Selbst die hohen Gipfel aus dem Wallis sieht man in der Ferne.

Nur wenige Menschen sind uns bei der Wanderung begegnet, sodass man die Strecke so gut wie für sich alleine hatte. Wer nach einer Tageswanderung in den Freiburger Voralpen sucht, so können wir Ihm die Gastlosen Tour wärmstens empfehlen!

Weitere schöne Wanderungen in der Schweiz findet ihr hier!

Tipps zur Wanderung

  • Unbedingt Kopfbedeckung tragen! Die meiste Zeit über seid ihr ohne Schatten unterwegs.
  • Genug Trinken mitnehmen!
  • Selbst an kühleren Tagen: sobald die Sonne zu sehen ist, lieber auf Nummer sicher gehen und Sonnencreme auftragen
  • Gute Wanderschuhe sind hier Pflicht! Ansonsten wird euch der häufig vorkommende steinige Untergrund Probleme bereiten.
  • Gute und passende Wanderschuhe findet ihr hier.

Weitere Bilder zur Gastlosen Tour

  • Gastlosen Tour
  • Gastlosen Tour
  • Gastlosen Tour
  • Gastlosen Tour
  • Gastlosen Tour

Traumpfad Höhlen- und Schluchtensteig

Eckdaten zum Rundwanderweg in der Eifel

Ausgangspunkt: kostenloser Parkplatz bei der K 57

Länge: 12,1 Kilometer

Gesamtaufstieg: 405 Höhenmeter

Wanderzeit: ca. 4 Stunden

Schwierigkeitsgrad: mittel

Der Traumpfad Höhlen- und Schluchtensteig ist ein abwechslungsreicher Wanderweg in der Eifel. Der Rundweg führt durch Höhlen und Schluchten, vorbei an vielen Bäumen und Feldern. Die Route eignet sich hervorragend für einen halben Tagesausflug.

Eine gute Karte über die Wanderstrecke findet ihr hier.

Ausgangspunkt der Wanderung im Rheinland

Ausgangspunkt der Wanderung Höhlen- und Schluchtensteig war der Parkplatz bei Andernach-Kell an der K 57. Der Parkplatz ist nicht weit von der Autobahnabfahrt  Niederzissen (A 61) entfernt und daher schnell und einfach zu erreichen.

Wir waren bereits am frühen Morgen am Parkplatz eingetroffen und hatten daher freie Platzwahl. Gegen Mittag war der Wanderparkplatz jedoch sehr voll.

Auf der Webseite der Traumpfaede.info könnt ihr euch über Hinweise und Störungen informieren. Aufgrund von Baumburch-Gefahr kann es zu einer Sperrung des Wanderweges kommen.

Die Wanderung

Der gut ausgeschilderte Rundweg beginnt am Parkplatz. Zunächst geht es ca. 200 Meter an der Hauptstraße entlang Richtung Süden. Nach der Überquerung der Straße hat man einen tollen Ausblick auf das Pöntertal und läuft nun Richtung Osten, entlang zwischen Feldern und Obstbäumen.

  • Wanderweg Traumpfad Höhlen- und Schluchtensteig
  • Wanderweg Traumpfad Höhlen- und Schluchtensteig

Wir folgen dem Weg weiter ins Krayerbachtal. Nach ca. 2,5 Kilometer und einem leichten Abstieg haben wir die Krayermühle erreicht. Hier überqueren wir eine Landstraße und folgen nun dem Lauf des Baches bis wir zu einer Holzbrücke kommen.

Kurz darauf folgt ein etwas steilerer Teilabschnitt. In einem Kilometer legen wir 100 Höhenmeter zurück. Oben angekommen geht es vorbei an der Schützenhütte in den Wald. Einen weiteren Kilometer später hat man den Aussichtspunkt Schweppenburgblick erreicht. Nun geht es die hinauf erklommenen Höhenmeter hinab bis zum Gasthaus Jägerheim. Dieses bietet jedoch keine Einkehrmöglichkeit.

  • Waldweg - Höhlen- und Schluchtensteig
  • Höhlen- und Schluchtensteig

Nach einigen Metern haben wir das Highlight der Wanderung erreicht: die Trasshöhlen. Die Trasshöhlen sind durch den Trassabbau vom 17. bis Anfang des 20. Jahrhundert entstanden. Trass werden vulkanische Ablagerungen genannt. Deren Entstehungsgeschichte geht zurück bis vor etwas 13.000 Jahren als es zum Ausbruch des Laacher-See-Vulkans kam (Quelle: hier).

  • Trasshöhlen - Höhlen- und Schluchtensteig in der Eifel
  • Trasshöhlen - Höhlen- und Schluchtensteig in der Eifel
  • Trasshöhlen - Höhlen- und Schluchtensteig in der Eifel

Die Trasshöhlen sind nicht nur von außen zu betrachten, denn der Wanderweg führt mitten durch. Ein echtes Highlight und ein besonderer Spaß für Kinder.

Weiter führt der Weg zur Wolfschlucht. Diese erreicht man nach ca. einem Kilometer. Entlang des Weges am Tönissteiner Bach hat man einen tollen Blick auf Felsformationen und einen Wasserfall.

Nach der Durchquerung der Wolfsschlucht folgen wir dem Weg über die L 113. Von hier sind es nun noch zwei Kilometer bis zum Ausgangspunkt. Der restliche Weg führt durch ein Stück Wald und entlang an einigen Feldern.

Unser Feedback zur Eifelwanderung

Insgesamt eine sehr schöne Wanderstecke, auf der es viel zu entdecken gibt. Zugegeben die zweite Hälfte der Route war sehr viel spannender, denn hier befinden sich die Trasshöhlen und die Wolfsschlucht.

Ausreichend Trinken dabeizuhaben ist sehr zu empfehlen, da es unterwegs keine Einkehrmöglichkeiten gibt.

Auch gutes Schuhwerk sollte nicht fehlen, da einem nach 12 Kilometern durchaus die Füße weh tun können.

Wir hoffen euch hat unser Beitrag gefallen und wünschen euch viel Freude beim Wandern.

Wolfsschlucht
Wolfsschlucht