Wanderung zum Austerdalsisen (Svartisen-Gletscher)

Der Austerdalsisen ist einer der vielen Gletscherarme des Svartisen, Norwegens zweitgrößtem Gletscher. Der Gletscherarm liegt im südwestlichen Teil von Svartisen. Das einzigartige Farbspiel aus Blau und Weiß, das an sonnigen Tagen strahlt, und die beeindruckenden Eismassen des Gletschers machen ihn zu einem unvergleichlichen Anblick.

In diesem Blogbeitrag nehmen wir dich mit auf die Wanderung zum Austerdalsisen.


Eckdaten: Wanderung zum Austerdalsbreen Gletscher

AusgangspunktParkplatz (Koordinaten auf Google Maps)
Länge6 Kilometer
Höhenmeter160 Meter
Wanderzeit2,5 Stunden
Schwierigkeitsgradmittelschwer

Weiter unten im Beitrag haben wir euch die Wanderung auf komoot.de verlinkt.

Die beste Zeit für eine Wanderung zum Austerdalsisen ist zwischen Juni und August. Bitte beachtet, dass die Zufahrt im Frühjahr wegen des Schnees noch gesperrt sein kann.


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Ausgangspunkt der Wanderung zum Austerdalsisen Gletscher

Ausgangspunkt der Wanderung zum Austerdalsisen, dem Gletscherarm des Svartisen ist der Besucherparkplatz (Koordinaten auf Google Maps) am Rande des Gletschersees Svartisvatnet.

Von der nächstgelegenen Stadt Mo i Rana sind es ca. 32 Kilometer bis zum Parkplatz. Bei den letzten beiden Kilometern handelt es sich um eine gebührenpflichtige Mautstraße. Mit 150 NOK ist diese nicht gerade günstig.

Eine Übernachtung am Parkplatz kostet nochmal 135 NOK extra. Es sei denn, man kauft ein Hin & Zurück-Ticket(300 NOK) für das Boot.


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Unsere Wanderung zum Austerdalsisen

Vom Parkplatz aus sind es 6 Kilometer (einfache Strecke) bis zum Gletscher. Die zwei Kilometer, die am See entlang führen, sollen jedoch sehr matschig und nur schwer begehbar sein.

Die beiden Kilometer entlang des Sees kann man mit einer Bootsfahrt abkürzen. Das Bootsticket für Hin & Zurück hat uns in 2024 300 NOK pro Person gekostet. Hunde sind an Bord ebenfalls erlaubt, kosten aber extra.

Was man unbedingt beachten sollte, sind die Fahrzeiten des Bootes. Während das Boot in der Hauptsaison (ca. vom 01.07. – 17.08.) mehrmals täglich verkehrt, fährt das Boot in der Nebensaison (ca. vom 14.06. – 30.06. und vom 18.08. – 25.08.) nur zwei Mal täglich.

Laut den Informationen, die wir im Internet gefunden hatten, wäre während unseres Besuchs im August der letzte Tag der Hauptsaison gewesen. Leider stellte sich heraus, dass ab diesem Tag schon der neue Fahrplan galt, was dazu führte, dass die Zeitspanne zwischen Ankunft und Rückfahrt des Bootes mit ca. 2,5 Stunden nur sehr kurz war. In dieser Zeit haben wir es nur geschafft bis zu einem Unterstand zu wandern, von dem man einen guten Blick auf den Gletscher hat. Um bis zum Gletscherfuss selbst zu wandern, hat uns die Zeit gefehlt.

Der Wanderweg vom Ende des Sees aus ist durchgehend steinig und felsig, vor allem bei Nässe kann es hier wirklich sehr rutschig werden.

Zu Beginn wandert man an den gewaltigen Stromschnellen und Wasserfällen vorbei, die aus dem Gletschersee fließen. Dann geht es weiter über eine rot gefärbte Felsenlandschaft, wie wir sie noch nie gesehen haben.

Nach ca. 2,5 Kilometern erreichen wir den Unterstand, von dem man einen guten Blick auf den Gletscher hat. Wir versuchen uns noch ein Stück weiter in Richtung Gletscher vorzuschlagen, aber der Weg ist nun deutlich anspruchsvoller, es geht über viele größere Felsen und man muss sich den Weg ein bisschen suchen. In Anbetracht der kurzen verbleibenden Zeit, bis zur Rückfahrt des Bootes, beschließen wir umzukehren.

Wie nahe man an den Gletscher ran geht, sollte sowieso jeder selbst für sich entscheiden.

Bitte bedenkt, dass der Gletscher immer in Bewegung ist und sich dadurch auch die umliegende Landschaft verändern kann. Daher können zu einem anderen Zeitpunkt die Bedingungen ganz andere sein.


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Fazit zur Wanderung zum Austerdalsisen Gletscher

Seit unserer ersten Wanderung zu einem Gletscher im letzten Jahr, haben uns die mächtigen, blauen Eiswände in ihren Bann gezogen. In diesem Jahr sind wir bereits fünf Mal in die Nähe eines Gletschers gewandert.

Von der Wanderung zum Austerdalsisen Gletscher haben wir uns erhofft, an den Fuße des Gletschers zu wandern. Leider war dies aufgrund der Fahrzeiten des Bootes in der Nebensaison nicht möglich und auch die Beschaffenheit der Wanderstrecke auf dem letzten Stück zum Fuße des Gletschers wäre für Lea mit ihrer Trittunsicherheit sehr herausfordernd geworden.

Einige Wochen später sind wir im Süden von Norwegen zum Austerdalsbreen und Nigardsbreen Gletscher gewandert. Diesen beiden Gletschern kamen wir sehr viel näher. Hätten wir bereits früher gewusst, dass man im Süden von Norwegen eine riesige Auswahl an Wanderungen zu Gletschern hat, hätten wir die Wanderung zum Austerdalsisen Gletscher aufgrund der hohen Kosten (Maut & Boot) vermutlich nicht gemacht.


Tipps zur Wanderung zum Austerdalsisen Gletscher

  • Informiert euch, ob die Anfahrt zum Wanderparkplatz möglich ist, im Frühjahr kann diese wegen Schnee noch gesperrt sein.
  • Informiert euch über die Fahrzeiten des Bootes.
  • Bitte geht niemals allein auf einen Gletscher, da diese extrem gefährlich sein können. Nehmt lieber an einer geführten Tour mit der richtigen Sicherheitsausrüstung teil.
  • Haltet euch nicht in Bereichen auf, wo es zu Eisschlag, plötzlichen Flutwellen oder Steinschlag kommen kann.
  • Da der felsige Boden sehr rutschig sein kann und es vor dem Gletscher über viel Geröll und größeres Steinwerk geht, ist geeignetes Schuhwerk* unerlässlich! Bei Regen können wir die Wanderung nicht empfehlen.
  • Vor dem Gletscher ist es sehr kalt und es kann auch windig werden. Nehmt euch am besten etwas zum Überziehen mit.
  • Wir hatten während der Wanderung schlechten Internetempfang. Informiert euch daher im Vorfeld ausreichend über die Wanderstrecke.

Hier findet ihr unsere Wanderung auf komoot.de:


Weitere Beiträge

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Urlaub in Norwegen: Tipps zum Kosten sparen

Norwegen ist inzwischen für viele Menschen ein attraktives Land geworden, um dort ihren Urlaub zu verbringen. Immer mehr Leute entdecken das skandinavische Land für sich. Dass Norwegen immer beliebter wird, kommt nicht von irgendwo. Das Land überzeugt durch malerische Fjord-Landschaften, endlos weite Hochebenen und arktische Tundren.

Leider zählt Norwegen zu einem der teuersten Länder der Welt. Selbst als Mitteleuropäer mit einem durchschnittlichen Einkommen muss man bei den Preisen in Norwegen schlucken. Trotzdem sollte man sich von den Kosten nicht abhalten lassen, dieses wunderschöne Land zu erkunden.

Wir verraten euch in diesem Beitrag einige gute Tipps, wie ihr eure Kosten bei einem Urlaubsaufenthalt in Norwegen deutlich reduzieren könnt.

Damit ihr euch in unserem Beitrag besser zurechtfindet, haben wir ein Inhaltsverzeichnis für euch erstellt.

Inhaltsverzeichnis


Maut

Wer mit dem eigenen Fahrzeug nach Norwegen fährt, wird höchstwahrscheinlich auch auf gebührenpflichtigen Mautstraßen unterwegs sein. Insbesondere in und um größere Städte herum gibt es Mautstraßen.

In Norwegen gibt es keine klassischen Mautstellen. Die Kennzeichen werden während der Fahrt per Kamera an entsprechenden Stellen erfasst. Immer kurz vor diesen Mautstationen machen blaue Schilder auf die Kosten für die Überquerung der Mautstationen aufmerksam.

In der Theorie muss man nichts weiter machen und lediglich abwarten bis Post nach Hause kommt. Es gibt eine Rechnung mit Aufstellung aller überquerten Mautstationen. Wir empfehlen euch allerdings eine Registrierung bei EPASS24 . Hier könnt ihr euer Kennzeichen sowie eure Kreditkarte hinterlegen. Die fällige Maut wird dann automatisch von der hinterlegten Kreditkarte abgezogen.

-> Wie ihr bereits hier mit der richtigen Kreditkarte* Geld spart, erfahrt ihr im übernächsten Kapitel.


Mautgebühren sparen mit Transponder-Chip

Wer vor hat öfters oder länger in Norwegen mit dem eigenen Fahrzeug auf Mautstraßen zu fahren, kann sich einen Transponder-Chip für sein Fahrzeug bestellen.

Mit diesem Chip lassen sich 20% der Mautgebühren in Norwegen sparen.

Übrigens: Mit einem Transponder-Chip sparst du automatisch auch 10% auf alle Fähren, die den Chip als Zahlungsmethode akzeptieren. Wie du noch deutlich mehr bei norwegischen Fähren sparen kannst, erfährst du im nächsten Kapitel.

Einen Transponder-Chip (AutoPASS-Tag) erhältst du bei einem von fünf Ausstellergesellschaften:

Wir können euch den Anbieter SkyttelPASS empfehlen. Bei SkyttelPASS zahlt man einmalig eine Gebühr in Höhe von 200 NOK (ca. 18 Euro) für den Transponder. Achtet darauf, dass es lange dauern kann, bis der Transponder bei euch ankommt. Deshalb solltet ihr diesen rechtzeitig vor eurem Urlaub beantragen. Bei uns hat es über 4 Wochen gedauert.

Das SkyttelPASS-Sendegerät wird gut sichtbar hinter der Windschutzscheibe befestigt.

Die Bestellung des Transponderchips ist grundsätzlich ziemlich einfach und es gibt eine Seite auf Englisch.


Fähren – 50% Kosten sparen

Aufgrund der geografischen Gegebenheiten gibt es unzählige Fährverbindungen in Norwegen. Diese fahren oft nur wenige Kilometer, ersparen euch aber teilweise sehr viele Stunden Autofahrt. Insbesondere hier, sehen wir ein großes Sparpotential.

Auf den allermeisten Fähren in Norwegen geht es ähnlich zu wie bei der Maut. Euer Kennzeichen wird bei der Auffahrt auf die Fähre von einem Mitarbeiter gescannt und ihr müsst sonst nichts weiter machen. Solltet ihr nicht bei EPASS24 registriert sein, wird euch die gesammelte Rechnung nach einiger Zeit nach Hause geschickt.


AutoPASSferje-Vereinbarung

Es gibt eine Möglichkeit, ganze 50 % der Kosten für die innerländischen Fähren zu sparen. Voraussetzung dafür ist der Besitz eines Transponder-Chips, wie im Kapitel vorher erwähnt.

Hinweis: Man kann zwar auch ohne einen Transponder-Chip die „AutoPASSferje-Vereinbarung“ erstellen, jedoch gewähren die meisten Fähren nur noch den hohen Rabatt von 50% in Verbindung mit einem verknüpften Transponder-Chip bzw. AutoPASS-Tag. Deshalb macht diese Vereinbarung ohne einen Chip nicht so viel Sinn.

Um diesen Vorteil nutzen zu können, müsst ihr eine „AutoPASSferje-Vereinbarung“ erstellen. Hierbei handelt es sich um eine Art Prepaid-Konto welches benutzt wird, um euere Fährenkosten zu begleichen.

Um diese Vereinbarung erstellen zu können, benötigt ihr ein Konto autopassferje.no.

Wenn ihr euch mit euerer Handynummer registriert habt, könnt ihr auch schon die Vereinbarung anlegen.

⇨ Stellt die Sprache auf der Seite von autopassferje.no direkt auf Englisch, damit es nicht zu Übersetzungsfehlern kommt.

Im „Bestellprozess“ werden von euch alle Kontaktdaten sowie die Nummer eures Transponder-Chips abgefragt. Am Ende bekommt ihr eine Rechnung per E-Mail über das Prepaidguthaben i.H.v. 3500 NOK (ca. 310 EUR). Erst nach Bezahlung der Rechnung wird die Vereinbarung gültig.

Keine Angst: solltet ihr nach eurer Reise noch Restguthaben haben, welches ihr nicht mehr benötigt, könnt ihr eure Vereinbarung mit einer einfachen Mail an den Kundensupport kündigen und das Geld wird euch in ca. einem Monat zurück überwiesen.

Sobald das Geld eingegangen ist, seht ihr euren Kontostand auf der Startseite von autopassferje.no.

Wenn ihr jetzt auf eine Fähre mit eurem Fahrzeug fahrt, welche mit AutoPASS abgerechnet wird (fast alle), wird automatisch das Guthaben eurer Vereinbarung abgebucht. Man spart wirklich auf fast jeder gebührenpflichtigen Fähre in Norwegen 50 %!

Eine Übersicht über eure genommenen Fähren und effektiv bezahlten Gebühren findet ihr auch in eurem Konto. Wir konnten so auf unserer Langzeitreise durch Norwegen über 80 Euro einsparen. Je nachdem wie viele und welche Fähren ihr nehmen wollt, kann das deutlich mehr sein.


Kostenlose Fähren in Norwegen

Seit dem 01.07.2022 gibt einige kostenlose Fährverbindungen in Norwegen. Grund dafür ist ein Förderprogramm der Regierung. Alle Fährverbindungen die im Jahr 2019 weniger als 100.000 Passagiere befördert haben, zählen hierzu.

Aufgrund der kostenlosen Fährverbindungen gibt es attraktive Möglichkeiten, entlegenere Orte in Norwegen zu entdecken.

Durch einen kleinen Umweg ist es sogar möglich kostenlos per Fähre auf die Lofoten zu gelangen und eine Menge Landweg zu sparen und somit auch Spritkosten.

Die besagte Fähre beginnt in Bodø und fährt auf die Insel Værøy. Von Værøy ist es dann möglich, kostenlos nach Moskenes zu gelangen. Moskenes liegt fast am Ende der Lofoten und bildet somit einen tollen Anfang, um die Lofoten komplett zu erkunden.

Insel Værøy – Lofoten

Die Insel Værøy ist dabei auch einen Besuch wert und sollte nicht nur als kurzen Zwischenstopp dienen.

Eine Übersicht über alle kostenlosen Fährverbindungen in Norwegen findet ihr hier:


Die richtige Kreditkarte

Einer der einfachsten Möglichkeiten in Norwegen Geld zu sparen, ist das Bezahlen mit der richtigen Kreditkarte. Hier erklären wir euch warum das so ist:

Die Landeswährung in Norwegen bildet die Norwegische Krone (NOK). Wenn man per Kreditkarte bezahlt, verlangt eure Hausbank in den allermeisten Fällen eine Fremdwährungsgebühr, die sich meist um die 2 % bewegt.

Hier ein Beispiel: Ihr gebt 1.000 € in Fremdwährung (z.B. NOK) in eurem Urlaub aus. Darauf berechnet eure Hausbank nun die Fremdwährungsgebühr in Höhe von 20 € (2 % vom Umsatz).

Dieser Kostenpunkt kann sich ganz schön schnell läppern. Besonders, wenn man öfters in Ländern Urlaub macht, in denen der Euro nicht die Landeswährung ist.

Abhilfe schafft hier die richtige Kreditkarte.

Wir empfehlen euch die Mastercard Gold* von der TFBank.

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Die Mastercard Gold* ist komplett kostenlos und erhebt keine Fremdwährungsgebühr. Auf unseren Langzeitreisen sparen wir so mehrere hundert Euro im Jahr. Ihr braucht hierfür auch kein extra Girokonto. Die getätigten Umsätze werden ganz einfach vom hinterlegten Konto monatlich abgebucht. Zusätzlich bietet euch die Karte eine gratis Reiseversicherung an!

Die wichtigsten Vorteile der Mastercard Gold* :

  • 0 € Jahresgebühr ohne Mindestumsatz
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Einkaufen

Ja es stimmt – Die Lebensmittelpreise in Norwegen sind wirklich sehr viel höher als in Deutschland. Auf unserer Langzeitreise durch Norwegen haben wir jedes Mal leichte Bauchschmerzen bekommen bei dem Anblick der Preise.

Besonders Genussmittel wie Alkohol und Tabakwaren sind hier um ein Vielfaches teurer als in Deutschland.

Aber auch normale Lebensmittel wie Obst und Gemüse haben oft hohe Preise. Im Sommer 2023 sahen wir Gurken in Norwegen, die für umgerechnet 3 € pro Stück verkauft worden sind.

Mit den richtigen Tipps kann man aber auch in Norwegen eine Menge Geld beim Einkauf sparen.


Die richtigen Supermärkte

Es gibt einige Supermarktketten, die deutlich günstiger sind als ihre Konkurrenten. Hierunter zählen:

  • REMA 100
  • KIWI mini pris
  • Bunnpris

Achtet bei eurem Einkauf zusätzlich noch auf die günstigen Eigenmarken der Supermärkte. Diese sind deutlich günstiger als die teure Markenware. „First Price“ ist eine dieser günstigen Eigenmarken und lässt sich in den o.g. Supermärkten finden.

Deutliche teurere Supermärkte in Norwegen sind diese:

  • coop
  • Joker
  • Spar
  • Meny

Einkauf im REMA1000


Too Good To Go

Vielleicht habt ihr schonmal von dieser App gehört. Falls nicht, hier die Kurzfassung:

Die App „Too Good To Go“ ermöglicht es, überschüssige Lebensmittel von kooperierenden Restaurants, Cafés und Supermärkten zu einem vergünstigten Preis zu erwerben. Indem Benutzer in der App nach teilnehmenden Geschäften in ihrer Nähe suchen, können sie sogenannte „Überraschungspakete“ erwerben und die geretteten Lebensmittel persönlich abholen.

Die Kosten für ein“Überraschungspaket“ betragen nur einen Bruchteil des eigentlichen Verkaufswertes des Inhalts.

In Norwegen nehmen überraschend viele Supermärkte, Tankstellen-Shops und Cafés an „Too Good To Go“ teil.

Wer etwas gegen die Lebensmittelverschwendung tun und gleichzeitig gute Schnäppchen machen will, sollte die App unbedingt ausprobieren.


Vorräte mitnehmen

Ein einfacher Spartipp für Norwegen ist es, eigene Vorräte mitzunehmen. Besonders, wenn ihr mit dem Wohnmobil oder Auto unterwegs seid.

Falls ihr über den Landweg nach Norwegen reist, könnt ihr euch auch die wichtigsten Sachen nochmal in Schweden vor der Grenze kaufen. Die schwedischen Preise sind absolut vergleichbar mit denen von Deutschland. Am besten steuert ihr einen Lidl an, hier finden sich viele heimische Artikel zum sehr guten Preis.


Greenforce: Der perfekte Reiseproviant – Werbung

Vor unseren Roadtrips decken wir uns am liebsten mit den Produkten von Greenforce ein. Diese sind nämlich auch ohne Kühlung lange haltbar und schnell zubereitet. Also perfekt für unterwegs mit dem Camper.

Ab einem Bestellwert von 19,99 € erhaltet ihr mit unserem Code “LINASREISEN” einen Rabatt von 25 % (außer auf bereits reduzierte Produkte). Hier gelangt ihr zum GREENFORCE Online-Shop*.

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Tanken

Die Spritpreise in Norwegen schwanken teilweise mehr als in Deutschland. Wir empfehlen unbedingt die Preise während der ganzen Reise im Auge zu behalten. Es gibt Berichte, dass das Tanken in Norwegen besonders am Wochenende deutlich günstiger sein soll.

Auch die geografische Lage ist extrem entscheidend. Je weiter ihr in den Norden fahrt, desto teurer wird der Sprit. Auch gibt es einen sogenannten „Insel Zuschlag“ den wir auf unserer Langzeitreise durch Norwegen deutlich gespürt haben. Tankt euer Fahrzeug nochmal auf, bevor ihr auf eine Insel fahrt. Für gewöhnlich ist der Kraftstoffpreis in Ballungsgebieten niedriger als auf dem Land.

Immer wenn wir einen für uns guten Preis entdeckt haben, haben wir unser Fahrzeug aufgetankt, auch wenn es nicht unbedingt notwendig war. Das war oft die richtige Vorgehensweise. Besonders im hohen Norden von Norwegen, wo die Tankstellendichte stark abnimmt.

Der Onlinevergleich von Tankstellen kann sich auch lohnen. Bei vielen Tankstellen sieht man die Preise auf Google Maps, wenn man den Begriff „Tankstelle“ eingibt. Außerdem gibt es noch die Apps: BensinPris & Drivstoffpriser.


Reiseplanung

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