Norwegen, das Land der Fjorde, Gletscher und unberührten Natur, beherbergt einige der atemberaubendsten Naturschönheiten der Welt. Eines dieser versteckten Juwelen ist der Wasserfall Litlverivassforsen im Rago-Nationalpark.
In unserem Blogbeitrag berichten wir euch von unserer unvergesslichen Wanderung durch die wilde und wunderschöne Landschaft im Norden Norwegens.
Eckdaten: Wanderung zum Wasserfall Litlverivassforsen
Der Rago-Nationalpark befindet sich im Norden Norwegens und gehört zur Provinz Nordland. Der Park wurde im Jahr 1971 gegründet und erstreckt sich über eine Fläche von etwa 171 Quadratkilometern.
Er grenzt an den schwedischen Padjelanta Nationalpark, der wiederum an zwei weitere schwedische Nationalparks grenzt. Zusammen bilden diese vier Nationalparks eines der größten zusammenhängenden Naturschutzbereiche Europas. Diese Gebiete sind sehr wichtig für den Schutz natürlicher Feuchtgebiete und somit auch für den Erhalt der biologischen Vielfalt.
Der Nationalpark befindet sich ca. 1,5 Stunden Autofahrt von Bodø entfernt. Wer auf der Durchreise von Schweden in Richtung Lofoten ist, sollte hier unbedingt einen Zwischenstopp einplanen.
Bekannt ist der Rago-Nationalpark unter anderem für den Wasserfall Litlverivassforsen. Dieser hat einen freien Fall von 223 Metern und befindet sich direkt an der Nationalparkgrenze.
Im Rago-Nationalpark erwartet euch ein einzigartiges Panorama, welches ihr so schnell nicht vergessen werdet.
Bist du für deine Wanderung gut ausgerüstet? Hier teilen wir unsere persönlichen Empfehlungen für die perfekte Wanderausrüstung.
Ausgangspunkt der Wanderung im Rago-Nationalpark
Der Ausgangspunkt der Wanderung zum Litlverivassforsen ist der Wanderparkplatz “Litjsand”(Koordinaten auf Google Maps). Dieser liegt ca. zwei Kilometer vor der Ortschaft Lakshol.
Auf dem Parkplatz befinden sich eine Trockentoilette, Mülleimer und eine Info-Tafel. Der Parkplatz ist nicht besonders groß, daher sollte man im Sommer am besten bereits am Morgen den Parkplatz aufsuchen.
Wanderung zum Litlverivassforsen
Vom Wanderparkplatz folgt ihr der Beschilderung und dem markierten Pfad. Innerhalb der ersten zwei Kilometer legt ihr ca. 400 Höhenmeter zurück. Der Weg ist teilweise steil, aber gut begehbar. Es gibt viele Bänke, auf denen man eine Pause einlegen kann.
Nachdem ihr die Höhenmeter zurückgelegt habt, verläuft der Wanderweg eher flach weiter. Jedoch gibt es einige kleine Bachläufe und Steine zu überqueren.
Wenn es zuvor viel geregnet hat, kann der Weg sehr nass und rutschig sein.
Der Weg verläuft auch teilweise durch ein Moor, welches über Holzstege gut zu überqueren ist.
Bereits einen Kilometer vor dem Wasserfall hat man einen tollen Ausblick in das grüne Tal und die Flussschleifen des Storskogelva.
Das letzte Stück vor dem Wasserfall legt ihr über eine hügelige Felsenlandschaft zurück. Besonders bei Regen ist hier Vorsicht geboten, da der glatte Felsenboden rutschig sein kann.
Ca. 100 Meter vor dem Litlverivassforsen habt ihr die beste Aussicht auf den Wasserfall und den Rago-Nationalpark.
Über die Schwelle zwischen Wasserfall und dem See Litlverivatnet führt eine kleine Hängebrücke entlang. Für uns die spektakulärste Hängebrücke Norwegens!
Auf dem Felsplateau gibt es viele geeignete Plätze, um einen Zwischenstopp einzulegen und die Aussicht zu genießen.
Grayl Trinkflasche
Die Grayl Trinkflasche* ist eine innovative Trinkflasche, mit der wir unterwegs gefahrlos Wasser aus Flüssen, Seen oder Bächen filtern und trinken können. Die Filterflasche begleitet uns inzwischen auf all unseren Wanderungen.
Die Wanderung zum Wasserfall Litlverivassforsen im Rago Nationalpark ist eine der schönsten Wanderungen, die wir bisher in Norwegen gemacht haben. Die Aussicht auf das Tal, die Flussschleife des Storskogelva, den Litlverivassforsen und den glitzernden Bergsee Litlverivatnet war einfach atemberaubend. Wir sind erstaunt darüber, wie wenigen Wanderern wir auf der Strecke begegnet sind. Die Wanderung scheint eher zu den unbekannteren in Norwegen zu gehören. Kaum vorstellbar, bei der Kulisse, die uns erwartete.
Es war eine anspruchsvolle Wanderung, die bis zum Wasserfall führte. Da es die Tage zuvor viel geregnet hat, war es sehr sumpfig und teilweise auch rutschig. Es ging über viele Wurzeln und Steine und einige größere Pfützen waren zu durchqueren. Dennoch war es eine sehr lohnenswerte Wanderung und die Strapazen des Wanderweges waren auch schnell wieder vergessen.
Unsere Tipps zur Wanderung
Plant euch ausreichend Zeit für Foto-Pausen ein.
Hat es zuvor viel geregnet, stellt euch darauf ein, dass die Wanderung aufgrund des Matsches und der vielen Pfützen etwas beschwerlicher sein kann und ihr gegebenenfalls etwas mehr Zeit benötigt.
Bei Regen können wir die Wanderung nicht empfehlen. Informiert euch am besten auf der norwegischen App “YR” über die Wetterlage.
Wir empfehlen euch wasserfestes Schuhwerk und Wanderstöcke.
*Hinweis: Wir verwenden in unserem Beitrag Affiliate-Links. Das bedeutet, wir bekommen eine kleine Provision, wenn du über den Sternchen-Link (*) etwas kaufst. Der Preis bleibt für dich natürlich immer derselbe und wir erhalten auch keine Daten oder Namen. Wenn du Interesse an den hier vorgestellten Produkten hast und unsere Arbeit unterstützen möchtest, würden wir uns sehr freuen, wenn du über den Produktlinkeinkaufst.
Sommarøy ist ein kleines Dorf im Norden von Norwegen, welches die Insel Store Sommarøya und einen Teil der Insel Hillesøya umfasst. Mit seiner atemberaubenden Landschaft, den vielen weißen Sandstränden, dem türkisblauen Meer und den idyllischen Fischerhäuschen ist Sommarøy ein Ort, der das Herz eines jeden Reisenden höherschlagen lässt.
Während unseres Roadtrips durch Norwegen haben wir einen Zwischenstopp in Sommarøy eingelegt. Die Ortschaft hat uns direkt verzaubert und wir wollen unsere Eindrücke gerne mit euch teilen.
Anreise auf die Insel Sommarøya
Die kleine Insel Sommarøya ist über eine Brücke zu erreichen. Von der nächstgrößeren Stadt Tromsø aus, gibt es zwei Straßen, die über die Insel Kvaløya nach Sommarøy führen. Die kürzeste Verbindung ist die Rv 862 mit ca. 55 Kilometern. Da auf dieser Strecke im Juli 2023 jedoch einige Baustellen waren, entschieden wir uns über die Rv 858 und den Leirstrandvegen zu fahren.
Habt ihr zuvor die Insel Senja bereist? Dann bietet sich die Fährverbindung Botnhamn nach Brensholmen an. Die Fährfahrt dauert ca. 45 Minuten. Über die Fahrzeiten könnt ihr euch zum Beispiel auf der kostenlosen Verkehrs-App “Reis” informieren.
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Wir können euch auf jeden Fall empfehlen, während der Hauptsaison zwei bis drei Stunden vor Abfahrt den Fährhafen aufzusuchen.
Vor der Brücke, die auf die Insel Sommarøya führt, befindet sich ein Parkplatz (Koordinaten auf Google Maps). Hier lohnt sich ein kurzer Zwischenstopp, um einen Blick auf die tolle Landschaft zu werfen.
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Wie wäre es an den schönen Fischerhäuschen vorbei zu schlendern, auf einen Aussichtspunkt zu wandern, mit dem Kajak die kleinen Schäreninseln zu umrunden oder einfach nur am weißen Sandstrand zu liegen? Sommarøy ist wirklich nicht besonders groß, doch die kleine Ortschaft hat reichlich zu bieten.
Wandern
Auf der Insel Hillesøya befindet sich der Hügel Nordkollen, von welchem man einen genialen Ausblick auf Sommarøy, die weißen Sandstrände und die Schäreninseln hat. Mit der Wanderung könnt ihr von einem der Campingplätze aus starten, oder wie wir von einem kostenpflichtigen Wanderparkplatz (Koordinaten auf Google Maps).
Es gibt mehrere Wege die auf den Hügel hinaufführen. Wir entschieden uns von Westen aus auf den Hügel hinauf zu wandern. Von dort hat man den besten Ausblick auf die vielen kleinen Schäreninseln. Der Weg führte uns zunächst durchs Dorf, vorbei an schönen Fischerhütten.
Kurz vor dem Campingplatz folgten wir dem Wanderschild und bogen rechts ab.
Der Aufstieg ist an manchen Passagen etwas steinig und steil, mit den angebrachten Drahtseilen aber leicht zu bewältigen.
Für den Abstieg nahmen wir den Weg, der auf Höhe des Parkplatzes liegt, dieser ist durchgehend sehr steil, aber auch hier gibt es unterstützende Drahtseile.
Unsere Wanderung findet ihr auch auf komoot.de:
Kajak fahren
Die weißen Sandstrände laden definitiv dazu ein, es sich am Strand gemütlich zu machen. Wer mutig ist, dem gelingt vielleicht auch ein Sprung ins eiskalte Wasser.
Das Wasser ist an den meisten stellen sehr flach, glasklar und leuchtet türkisblau, der perfekte Ort zum Kajak oder SUP fahren.
Von Tromsø aus werden geführte Kajak-Touren angeboten:
Campingplätze in Sommarøy
In Sommarøy gibt es zwei Campingplätze.
Der Campingplatz Sommaroy Camping & Marina(Koordinaten auf Google Maps) befindet am Ende der Insel Store Sommarøy, kurz vor der Brücke auf die Insel Hillesøya. Der Campingplatz hat Zugang zu einem kleinen Strand und verfügt über sanitäre Einrichtungen. Es gibt die Möglichkeit zu duschen, Wäsche zu waschen und Grauwasser zu entsorgen, sowie Frischwasser zu befüllen. Bezahlt wird an einem Automaten.
Auf der Insel gibt es ebenfalls einen Wohnmobil-Stellplatz(Koordinaten auf Google Maps). Der Platz verfügt lediglich über eine Trinkwasserversorgung und eine Trockentoilette. Duschen und die Entsorgung von Grau- und Schwarzwassersind sind hier nicht möglich, dafür ist die Lage und die Aussicht auf das Meer, die Schäreninseln und den weißen Strand einfach traumhaft.
Norwegen mit dem Mietwagen
Startet euer Norwegen-Roadtrip in Tromsø und ihr seid auf einen Mietwagen angewiesen? Dann schaut doch mal im Mietwagen-Vergleich vorbei und sichert euch das beste Angebot.
Unser Spartipp für Norwegen
Denkt daran, dass Norwegen mit der Norwegischen Krone (NOK) eine andere Währung hat.
Habt ihr euch schon mit dem Thema Reisekreditkarte beschäftigt? Mit der richtigen Kreditkarte lässt sich viel Geld auf Reisen sparen. In Ländern mit anderer Währung, erheben die meisten Banken ein sogenanntes “Auslandseinsatzentgelt”. Dieses wird auf Transaktionen erhoben, die mit einer Fremdwährung getätigt worden sind.
Beispiel: Ihr bezahlt umgerechnet 1.000 Euro in fremder Währung mit der Kreditkarte eurer Hausbank. Hierauf fallen i.d.R. 2% Auslandseinsatzengelt an. Das macht 20 Euro an Zusatzkosten.
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Auf unseren Reisen benutzen wir die Kreditkarte der Bank Norwegian. Die Kreditkarte ist komplett kostenlos und erhebt kein Entgelt für Auslandseinsätze. Dadurch haben wir auf unseren Reisen schon eine Menge Geld gespart.
Die Beantragung der Kreditkarte erfolgt in 4 einfachen Schritten. Weitere Informationen findet ihr auf der Webseite der Norwegian Bank*.
Auch im Kreditkarten-Vergleich von Tarifcheck.de* schneidet die Kreditkarte der Bank Norwegian am besten ab.
*Hinweis: Wir verwenden in unserem Beitrag Affiliate-Links. Das bedeutet, wir bekommen eine kleine Provision, wenn du über den Sternchen-Link (*) etwas kaufst. Der Preis bleibt für dich natürlich immer derselbe und wir erhalten auch keine Daten oder Namen. Wenn du Interesse an den hier vorgestellten Produkten hast und unsere Arbeit unterstützen möchtest, würden wir uns sehr freuen, wenn du über den Produktlink einkaufst.
Die Lyngen Alpen sind eine spektakuläre Gebirgskette im Norden von Norwegen. Sie bieten eine unvergleichliche Kombination aus hohen Gipfeln, tiefblauen Gletscherseen und glitzernden Fjorden.
Während unseres Roadtrips durch Norwegen, haben wir einige Tage auf der Lyngen-Halbinsel “Lyngenhalvøya” verbracht und wunderschöne Wanderungen unternommen. In diesem Blogbeitrag stellen wir euch unsere schönsten Wanderungen vor.
Zur besseren Übersicht haben wir für euch ein Inhaltsverzeichnis mit Sprungmarken erstellt:
Es gibt mehrere Möglichkeiten auf die Lyngen-Halbinsel zu gelangen. Da wir über Finnland nach Nord-Norwegen angereist sind und somit aus Richtung Nordkap kamen, haben wir die Fähre von Olderdalen nach Lyngseidet genommen.
Kommt ihr aus Richtung der ca. 55 Kilometer entfernten Stadt Tromsø, gelangt ihr am schnellsten über die Fähren-Verbindung Breidvik nach Svensby auf die Lyngen-Halbinsel.
Informationen über die Fahrzeiten der Fähren findet ihr z.B. auf der kostenlosen norwegischen Verkehrs-App “Reis”.
Eine Anreise über den Landweg ist ebenfalls möglich, indem man der E6 bis nach Oteren folgt und dann auf die Rv 868 abbiegt. Über diese Strecke haben wir die Lyngen-Alpen verlassen, da sie unserem letzten Ausflugsziel am nächsten lag.
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Die Wanderungen in den Lyngen Alpen waren bisher die schönsten Wanderungen, die wir in Norwegen gemacht haben. Die Landschaft auf der Lyngen-Halbinsel ist einfach durchweg atemberaubend und jedes unserer Wanderziele stellt einen einzigartigen Ort dar.
Wanderung zumRottenvikfossen & Rottenvikvatnet
Unsere erste Wanderung auf der Lyngen-Halbinsel führte uns zum Rottenvikfossen, einem malerischen Wasserfall und anschließend zum Rottenvikvatnet, einem glasklaren Gletschersee.
Ausgangspunkt der Wanderung ist ein kleiner Wanderparkplatz (Koordinaten auf Google Maps), der ca. 15 Minuten von Lyngseidet entfernt liegt.
Der Streckenabschnitt kurz vor dem Parkplatz ist nur einspurig. Wir hatten zum Glück keinen Gegenverkehr.
Falls der Parkplatz voll sein sollte, befindet sich kurz hinter der Brücke noch eine weitere Parkmöglichkeit.
Bitte nutzt den Parkplatz nicht als Schlafplatz, sondern wirklich nur als Ausgangspunkt für eure Wanderung.
Um zum Rottenvikfossen zu gelangen, legten wir eine Strecke von 1,6 Kilometern einfacher Entfernung zurück. Der Weg war recht kurz und auch einfach zu wandern.
Am Wasserfall angekommen erwartete uns ein wunderschönes Motiv. Die Schäfchen platzierten sich perfekt vor dem Rottenvikfossen.
Danach wanderten wir noch zum Rottenvikvatnet weiter.
Ca. drei Kilometer und 400 Höhenmeter galt es über einen steilen Anstieg bis zum Gletschersee zurückzulegen.
Die anstrengende Wanderung nach oben, belohnte uns mit einem tollen Ausblick auf den Gletschersee und der dahinter liegenden Bergwelt.
Einen ausführlichen Wanderbericht mit allen Eckdaten zur Wanderung und einer Wanderkarte findet ihr hier:
Nicht weit entfernt befindet sich die Arctic Destillerie, die nördlichste Whiskey-Brennerei der Welt. Auf der geführten Tour durch die Destellerie erfährt man wie man am Polarkreis hochwertigen Alkohol herstellt. Tolle Aussichten, lokale Kostproben und interessante Fakten sind garantiert!
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Wanderung zumBlåvatnet
Die Wanderung zum Blåvatnet, auf norwegisch auch Blåisvatnet genannt, war unsere zweite Wanderung in den Lyngen Alpen.
Der See, mit seiner strahlend blauen Farbe, ist inzwischen zu einem richtigen Besucher-Highlight in den Lyngen Alpen geworden. Die blaue Farbe des Wassers beruht auf dem hohen Gehalt an Schlickpartikeln im Schmelzwasser des Lenangsbreen-Gletschers.
Da es Ende Juni in Nord-Norwegen aufgrund der Mitternachtssonne nicht dunkel wird, entschieden wir uns für eine nächtliche Wanderung an den See. Trotz bewölkten Himmels, war die Wanderung eine wunderschöne und unvergessliche Erfahrung für uns.
Ausgangspunkt unserer Wanderung war ein kostenpflichtiger Wanderparkplatz (Koordinaten auf Google Maps). Dieser liegt ca. 16 Kilometer von Svensby entfernt.
Um zum Blåvatnet zu gelangen, folgten wir vom Wanderparkplatz aus den roten Markierungen. Für hin und zurück legten wir eine Strecke von 8 Kilometern und etwa 190 Höhenmeter zurück.
Der größte Teil des Weges führte über ein steiniges Terrain und immer wieder durch flache Bachläufe. Das letzte Stück vor dem Gletschersee mussten wir über einige größere Steine “klettern”:
Der Wanderweg sollte auf keinen Fall unterschätzt werden! Eine gute Trittsicherheit und festes Schuhwerk sind hier unerlässlich.
An sonnigen Nachmittagen soll das Blau des Wasser am stärksten leuchten. Hier bietet sich auch ein Sprung in den eiskalten Gletschersee an.
Einen ausführlichen Wanderbericht mit allen Eckdaten zur Wanderung und einer Wanderkarte findet ihr hier:
Ein weiteres Highlight unseres Roadtrips durch die Lyngen Alpen war die Wanderung zum Steindalsbreen Gletscher.
Auch hier entschieden wir uns wieder für eine nächtliche Wanderung im Licht der Mitternachtssonne.
Ausgangspunkt der Wanderung ist ein kostenloser Wanderparkplatz(Koordinaten auf Google Maps). Der Parkplatz liegt ca. 17 Kilometer von Oteren entfernt.
Für die Wanderung zum Gletscher und zurück, legten wir eine Strecke von 12,5 Kilometern und 440 Höhenmetern zurück.
Die Wanderstrecke war sehr abwechslungsreich, während es zunächst bergauf durch ein Waldstück ging, war es im Steindalen-Tal eher flach. Der letzte Teil der Wanderung wurde dann nochmal steil und eher steinig.
Am Gletscher angekommen, bot sich uns ein genialer Ausblick. Im Vordergrund ein spiegelglatter See, dahinter der weiß-blaue Gletscher, der zwischen zwei hohen Bergen liegt.
Einen ausführlichen Wanderbericht mit allen Eckdaten zur Wanderung und einer Wanderkarte findet ihr hier:
Eine leichte Wanderung, die wir tagsüber zwischen unseren beiden Mitternachtswanderungen unternommen haben, war die Wanderung auf den kleinen Berg Barheia.
Denkt daran, dass Norwegen mit der Norwegischen Krone (NOK) seine eigene Währung hat
Habt ihr euch schon mit dem Thema Reisekreditkarte beschäftigt? Mit der richtigen Kreditkarte lässt sich viel Geld auf Reisen sparen. In Ländern mit anderer Währung, erheben die meisten Banken ein sogenanntes “Auslandseinsatzentgelt”. Dieses wird auf Transaktionen erhoben, die mit einer Fremdwährung getätigt worden sind.
Beispiel: Ihr bezahlt umgerechnet 1.000 Euro in fremder Währung mit der Kreditkarte eurer Hausbank. Hierauf fallen i.d.R. 2% Auslandseinsatzengelt an. Das macht 20 Euro an Zusatzkosten.
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Auf unseren Reisen benutzen wir die Kreditkarte der Bank Norwegian. Die Kreditkarte ist komplett kostenlos und erhebt kein Entgelt für Auslandseinsätze. Dadurch haben wir auf unseren Reisen schon eine Menge Geld gespart.
Die Beantragung der Kreditkarte erfolgt in 4 einfachen Schritten. Weitere Informationen findet ihr auf der Webseite der Norwegian Bank*.
Auch im Kreditkarten-Vergleich von Tarifcheck.de* schneidet die Kreditkarte der Bank Norwegian am besten ab.
Unsere Reisetipps für Camper
Ihr reist mit dem Camper oder Wohnmobil auf die Lyngen-Halbinsel? Hier haben wir einige Tipps für euch:
Wildcampen und Campingplätze
Auf der Lyngen-Halbinsel ist das Freistehen mit dem Camper wie überall in Norwegen grundsätzlich erlaubt bzw. es wird geduldet, solange bestimmte Regeln eingehalten werden.
Im folgenden Beitrag fassen wir kurz zusammen was Freistehen eigentlich bedeutet, wo man freistehen kann und was das Ganze mit dem Jedermannsrecht zutun hat.
Wir haben überwiegend auf Wanderparkplätzen übernachtet und hatten Ende Juni kein Problem einen freien Platz zu finden.
Ver- und Entsorgung
Außerhalb von Campingplätzen gibt es nur sehr wenige Möglichkeiten Frischwasser aufzufüllen und Grau- und Schwarzwasser zu entsorgen.
In Lyngseidet gibt es eine Tankstelle, an der man für 50 NOK Frischwasser auffüllen und Grau- und Schwarzwasser entsorgen kann (Koordinaten auf Google Maps).
Unterhalb der Lyngen-Halbinsel gibt es an der Cicle K Tankstelle in Nordkjosbotn die Möglichkeit Frischwasser zu tanken (Koordinaten auf Google Maps).
Beim Wasserauffüllen war uns ein “Wasserdieb” von großem Nutzen. Die meisten Wasserhähne hatten nicht den richtigen Anschluss für unseren Schlauch.
Von großem Vorteil war unsere Trockentrenntoilette, denn so mussten wir uns über die “Schwarzwasser”-Entsorgung keine Gedanken machen.
Unsere Chemietoilette haben wir durch eine Trockentrenntoilette von Trelino ersetzt. Dadurch ist das autarke Campen für uns sehr viel einfacher geworden.
Über unsere Umrüstung und die Vorteile einer Trockentrenntoilette haben wir einen Blogbeitrag veröffentlicht. Wenn euch das Thema interessiert, dann schaut gerne hier vorbei:
Mit unserem Aktionscode könnt ihr euch bei der Bestellung eurer eigenen Trelino® ein kostenloses Zubehörpaket im Wert von 29,99 € sichern. Dafür beim Bestellvorgang auf www.trelino.com einfach unseren Code “LINASREISEN” eingeben und das Zubehörpaket gehört euch!
Aufgrund der vielen Feuchtgebiete, gibt es auf der Lyngen-Halbinsel viele Mücken. Wir können euch folgende Ausstattung nahe legen:
Anbei verlinken wir euch nützliche Seiten, um euren Norwegen Roadtrip zu planen. Bei den Links handelt es sich um Affiliate-Links. Wenn ihr über den Link etwas bucht, erhalten wir eine kleine Provision. Hierdurch könnt ihr uns unterstützen, ohne dass euch extra Kosten entstehen. Der Preis bleibt für euch natürlich der gleiche.
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Die Lyngen Alpen sind eine spektakuläre Gebirgskette im Norden von Norwegen. Sie bieten eine unvergleichliche Kombination aus hohen Gipfeln, tiefblauen Gletscherseen und glitzernden Fjorden.
Während unseres Roadtrips durch Norwegen, haben wir einige Tage auf der Lyngen-Halbinsel “Lyngenhalvøya” verbracht und wunderschöne Wanderungen unternommen.
Eine leichte Wanderung, die wir in den Lyngen Alpen unternommen haben, war die Wanderung auf den kleinen Gipfel Barheia.
Die Lyngen Alpen sind eine spektakuläre Gebirgskette im Norden von Norwegen. Sie bieten eine unvergleichliche Kombination aus hohen Gipfeln, tiefblauen Gletscherseen und glitzernden Fjorden.
Während unseres Roadtrips durch Norwegen, haben wir einige Tage auf der Lyngen-Halbinsel “Lyngenhalvøya” verbracht und wunderschöne Wanderungen unternommen.
Eine dieser Wanderungen führte uns zum Steindalsbreen Gletscher.
Da es Ende Juni in Nord-Norwegen aufgrund der Mitternachtssonne nicht dunkel wird, entschieden wir uns für eine nächtliche Wanderung an den Gletscher. Die Wanderung war eine wunderschöne und unvergessliche Erfahrung für uns.
Bist du für deine Wanderung gut ausgerüstet? Hier teilen wir unsere persönlichen Empfehlungen für die perfekte Wanderausrüstung.
Unsere Wandeurng zum Steindalsbreen Gletscher
Ausgangspunkt der Wanderung ist ein kostenloser Wanderparkplatz(Koordinaten auf Google Maps). Der Parkplatz liegt ca. 17 Kilometer von Oteren entfernt.
Vom Parkplatz aus folgt ihr der Beschilderung und geht zunächst auf einem Schotterweg durch ein üppig bewachsenes Waldstück hindurch.
Nicht lange bis es bergauf geht. Auf ca. 1,5 Kilometern legt ihr 200 Höhenmeter zurück, bis ihr die Steindalshytta erreicht. Die Steindalshytta ist eine Hütte, die gemietet werden kann, weitere Informationen findet ihr auf der Webseite: https://www.visit-lyngenfjord.com/activities/nature/open-cabins-lyngenfjord.
Ab hier wird der Wanderweg flacher und führt euch für 2,5 Kilometer durch das wunderschöne Steindalen-Tal. Dieses hat uns sehr an die Tiroler-Alpen erinnert.
Die letzten 1,5 Kilometer geht es über den Moränenkamm nochmal steil hinauf.
Die Anstrengung wird belohnt mit einem tollen Blick auf den beeindruckenden Gletscher.
Am Gletscher ist es sehr frisch, wir raten euch daher etwas zum Überziehen dabeizuhaben.
Hier findet ihr unsere Wanderung auf komoot.de:
Grayl Trinkflasche
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Die Lyngen Alpen sind eine spektakuläre Gebirgskette im Norden von Norwegen. Sie bieten eine unvergleichliche Kombination aus hohen Gipfeln, tiefblauen Gletscherseen und glitzernden Fjorden.
Während unseres Roadtrips durch Norwegen, haben wir einige Tage auf der Lyngen-Halbinsel “Lyngenhalvøya” verbracht und wunderschöne Wanderungen unternommen.
Die Wanderung zum Blåvatnet, auf norwegisch auch Blåisvatnet genannt, war unsere zweite Wanderung in den Lyngen Alpen.
Der See, mit seiner strahlend blauen Farbe, ist inzwischen zu einem richtigen Besucher-Highlight in den Lyngen Alpen geworden.
Die blaue Farbe des Wassers beruht auf dem hohen Gehalt an Schlickpartikeln im Schmelzwasser des Lenangsbreen-Gletschers.
Da es Ende Juni in Nord-Norwegen aufgrund der Mitternachtssonne nicht dunkel wird, entschieden wir uns für eine nächtliche Wanderung an den See. Trotz bewölkten Himmels war die Wanderung eine wunderschöne und unvergessliche Erfahrung für uns.
Bist du für deine Wanderung gut ausgerüstet? Hier teilen wir unsere persönlichen Empfehlungen für die perfekte Wanderausrüstung.
Unsere Wanderung zum Blåvatnet
Ausgangspunkt unserer Wanderung war der kostenpflichtige Wanderparkplatz (Koordinaten auf Google Maps), der ca. 16 Kilometer von Svensby entfernt liegt.
Um zum Blåvatnet zu gelangen, folgt ihr vom Wanderparkplatz aus den roten Markierungen. Die Wanderung ist etwa 8 km lang und bis zum See sind etwa 190 Höhenmeter zurückzulegen.
Der Wanderweg ist zunächst gut ausgebaut und lässt sich gut laufen. Der größte Teil des Weges führt jedoch über einen steinigen Weg und immer wieder durch flache Bachläufe. Das letzte Stück vor dem Gletschersee führt über große Steine und Geröll. Hier mussten wir ein bisschen klettern.
Der Wanderweg sollte auf keinen Fall unterschätzt werden! Eine gute Trittsicherheit und festes Schuhwerk sind hier unerlässlich.
Wir haben für die Wanderung ca. drei Stunden gebraucht und zusätzlich etwa eine Stunde am See verbracht.
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Die Lyngen Alpen sind eine spektakuläre Gebirgskette im Norden von Norwegen. Sie bieten eine unvergleichliche Kombination aus hohen Gipfeln, tiefblauen Gletscherseen und glitzernden Fjorden.
Während unseres Roadtrips durch Norwegen, haben wir einige Tage auf der Lyngen-Halbinsel “Lyngenhalvøya” verbracht und wunderschöne Wanderungen unternommen.
Unsere erste Wanderung auf der Lyngen-Halbinsel führte uns zum Rottenvikfossen, einem malerischen Wasserfall und anschließend zum Rottenvikvatnet, einem glasklaren Gletschersee.
Zum Wasserfall leicht, zum Gletschersee mittelschwer
Bist du für deine Wanderung gut ausgerüstet? Hier teilen wir unsere persönlichen Empfehlungen für die perfekte Wanderausrüstung.
Ausgangspunkt der Wanderung:
Ausgangspunkt der Wanderung ist ein kleiner Wanderparkplatz (Koordinaten auf Google Maps), der ca. 15 Minuten von Lyngseidet entfernt liegt.
Der Streckenabschnitt kurz vor dem Parkplatz ist nur einspurig. Wir hatten zum Glück keinen Gegenverkehr.
Falls der Parkplatz voll sein sollte, befindet sich kurz hinter der Brücke noch eine weitere Parkmöglichkeit.
Bitte nutzt den Parkplatz nicht als Stellplatz, sondern wirklich nur als Ausgangspunkt für eure Wanderung.
Wanderung zum Rottenvikfossen
Die Wanderung bis zum Rottenvikfossen ist mit 1,6 Kilometer einfacher Entfernung recht kurz und auch einfach zu wandern. Vom Parkplatz aus geht es zunächst über die Brücke. Nach ca. 200 Metern biegt ihr rechts ab.
Rottenvikfossen
Kurz nachdem ihr abgebogen seit, gibt es nochmal eine Abzweigung. Der Weg zum Wasserfall führt über einen schmalen Trampelpfad geradeaus weiter. Folgt ihr dem breiten Weg nach links, geht es hoch zum Gletschersee.
Für die Wanderung zum Wasserfall folgt ihr dem Weg für ca. einen Kilometer. Danach geht es nach links, einen kleinen Hügel hinauf. Von dort sind es nur noch wenige Meter bis zum inzwischen sichtbar gewordenen Wasserfall.
Grayl Trinkflasche
Die Grayl Trinkflasche* ist eine innovative Trinkflasche, mit der wir unterwegs gefahrlos Wasser aus Flüssen, Seen oder Bächen filtern und trinken können. Die Filterflasche begleitet uns inzwischen auf all unseren Wanderungen.
Für die Wanderung zum Rottenvikvatnet geht es an die eben erwähnten Abzweigung zurück. Von hier folgt ihr dem Schottweg bis hinauf zum See.
Es sind ca. drei Kilometer und 400 Höhenmeter bis zum See zurückzulegen. Der Weg ist sehr steil und hat an den meisten Stellen eine Steigung von über 20%. Der Aufstieg erfordert eine gute Grundkondition.
Die anstrengende Wanderung nach oben, wird mit einem tollen Ausblick auf den Gletschersee und der dahinter liegenden Bergwelt belohnt.
Bitte beachtet, dass das Baden im See verboten ist.
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Varanger befindet sich im äußersten Nordosten Norwegens und besteht aus der Varanger-Halbinsel, dem Varangerfjord und der Kommune Sør-Varanger. Hier vereinen sich die nördliche Taiga, die Tundra und die arktische Küste. Für uns die landschaftlich überwältigendste Gegend ganz Norwegens!
Zwei Wochen lang sind wir mit unserem Camper durchVaranger gereist. Ein Besuch in Varanger lohnt sich auf jeden Fall auch dann, wenn ihr nicht so viel Zeit habt.
In diesem Beitrag berichten wir euch von unseren Erfahrungen und zeigen euch die schönsten Orte, die wir in Varanger erkundet haben. Viel Spaß beim Durchstörbern.
Zur besseren Übersicht haben wir für euch ein Inhaltsverzeichnis mit Sprungmarken erstellt:
Da wir zuvor zwei Wochen durch Finnland gereist sind, überquerten wir die Grenze nach Norwegen bei Neiden. Eine Grenzkontrolle hat es nicht gegeben. Kurz hinter der Grenze befindet sich eine Zoll-Station(Koordinaten auf Google Maps), wenn ihr etwas verzollen müsst, informiert euch am besten vorher über die Öffnungszeiten.
Die Anreise über Neiden empfiehlt sich insbesondere, wenn ihr zunächst Sør-Varanger erkunden wollt.
Alternativ könnt ihr auch hinter der finnischen Ortschaft Utsjoki die Grenze nach Norwegen überqueren und steuert so direkt auf die Varanger-Halbinsel zu.
Wenn ihr eine Anreise über Schweden und Finnland plant, dann schaut gerne in unseren Roadtrip-Berichtenvorbei. Diese haben wir euch am Ende des Blogbeitrages verlinkt.
Sør-Varanger ist eine Kommune, welche zwischen Finnland, Russland und dem Varangerfjord liegt. In diesem Abschnitt stellen wir euch fünf Ausflugsziele in Sør-Varanger vor.
Wenn ihr nicht so viel Zeit habt und direkt die Varanger-Halbinsel ansteuern möchtet, dann überspringt diesen Abschnitt.
Kirkenes
Kirkenes ist die kleinste Stadt im äußersten Nordosten Norwegens. Hier befindet sich der Verwaltungssitz von Sør-Varanger und der nordöstliche Endpunkt der Europastraße 6.
In Kirkenes gibt es ein Schneehotel, in dem alles aus Eis ist (Koordinaten auf Google Maps). Im Schneehotel werden Besuchertouren*angeboten. Wer auf der Suche nach einem echten Abenteuer ist, kann dort auch übernachten.
Ein weiteres bekanntes Ausflugsziel ist das Bunkermuseum Andersgrotta (Koordinaten auf Google Maps). Der größte Luftschutzunker von Kirkenes aus dem Jahr 1941 kann hier während einer Führung besichtigt werden. Kirkenes war während des Zweiten Weltkriegs ein strategisch wichtiger Ort in Europa und stark betroffen von Luftangriffen.
Grense Jakobselv
Grense Jakobselv ist eine kleine Ortschaft, die an der Mündung des Flusses Jakobselva in die Barentssee liegt. Um hier her zu gelangen, muss man kurz vor der Grenzstation Storskog nach Norden abbiegen und ca. 45 Kilometer einer ziemlich holprigen Straße entlang der russischen Grenze folgen. Mit dem Camper benötigten wir ungefähr die doppelte Zeit wie von Google Maps angegeben.
Die Landschaft ist wunderschön und gleicht die Strapazen der Strecke aus.
Unser Ziel waren die König-Oskar-II.-Kapelle, eine Steinkirche, die gebaut wurde, um den territorialen Anspruch Norwegens auf dieses Gebiet zu bekräftigen (Koordinaten auf Google Maps) und ein Parkplatz am Ende der Straße, von welchem man einen wunderbaren Blick auf die Barentssee hat.
Ein guter Ort, um nach Walen und Robben Ausschau zu halten. Während unseres Aufenthalts war das Wetter leider sehr stürmisch und in der unruhigen See ließ sich außer einer Robbe nicht viel erkennen. Zu diesem Zeitpunkt ahnten wir noch nicht, wie oft wir später noch Wale sehen würden.
Hast du dich schon mit dem Thema Reiseapotheke beschäftigt?
Pasvikdalen
Das Pasvikdalen ist ein ca. 100 Kilometer langes Tal, welches sich im unteren Zipfel der Kommune Sør-Varanger befindet.
Ganz im Süden liegt der Øvre-Pasvik-Nationalpark. Im Nationalpark kann man zum Treriksrøysa, dem “Dreiländerstein” wandern. Dieser liegt an dem Punkt wo die Staatsgrenzen von Finnland, Russland und Norwegen aneinander treffen.
Im Pasvikdalen lebt Norwegens größter Braunbärenbestand. Es ist jedoch sehr unwahrscheinlich beim Wandern einem Bären zu begegnen.
Symbolbild: Bärenbeobachtung in Finnland
Zum Nationalpark im Süden gelangt man von der Ortschaft Hesseng aus. Knappe hundert Kilometer führt eine Straße durch das Tal hindurch. Da wir bereits im Vorfeld gelesen haben, dass die Straße sehr holprig ist und man für die Strecke viel Zeit einplanen sollte, entschieden wir uns gegen einen Besuch des Nationalparks.
Neiden
Auf dem Weg in Richtung Varanger-Halbinsel machten wir einen Stopp in der kleinen Ortschaft Neiden.
Bugøynes ist ein kleines Fischerdorf, welches sich auf einer Landzunge am Varangerfjord befindet. Das bekannte Motiv mit dem langen Sandstrand und den bunten Häuschen dahinter, könnt ihr von diesem Aussichtspunkt aufnehmen: Koordinaten auf Google Maps.
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Varanger-Halbinsel
Die Varanger-Halbinsel ist die östlichste Gegend Norwegens und liegt zwischen dem Varangerfjord, dem Tanafjord und der Barentssee. Die Strecke zwischen Tana bru und Varangerbotn markiert die südliche Grenze des Festlandes.
Auf der Halbinsel gibt es zwei Gebiete, die erkundet werden können:
Den Süd-Osten, der über die E75 angefahren wird und den Nord-Westen, welchen man über die Rv. 890 erreicht.
In beiden Teilen haben wir ca. eine Woche verbracht. Wer weniger Zeit hat, dem empfehlen wir sich auf den süd-östlichen Teil zu konzentrieren.
Die Highlights unseres Besuches auf der Varanger-Halbinsel waren definitiv die Tierwelt und die atemberaubende Landschaft.
Im Nachfolgenden stellen wir euch die Highlights der beiden Gebiete etwas genauer vor, verraten euch unsere besten Beobachtungsspots und schönsten Stellplätze.
Der Süd-Osten der Varanger-Halbinsel:
Den Süd-Osten der Varanger-Halbinsel haben wir zuerst erkundet. Wer weniger Zeit hat, um die Varanger-Halbinsel zu erkunden, dem empfehlen wir einen Zwischenstopp in der Ortschaft Vardø, mit Bootstour auf die Vogelinsel Hornøya und die Fahrt der Landschaftsroute bis nach Hamningberg.
Varangerbotn
Die erste Ortschaft im süd-östlichen Teil ist Varangerbotn. Hier empfehlen wir euch nochmal voll zu tanken, zwar gibt es auch in Vadsø und Vardø Tankstellen, aber in Varangerbotn war der Sprit wesentlich günstiger.
In Varangerbotn gibt es ein Naturreservat mit zwei kleinen Vogel-Beobachtungshütten. Wer wie wir großen Gefallen an der Vogelbeobachtung & -Fotografie gefunden hat, sollte hier einen Zwischenstopp einplanen. (Koordinaten auf Google Maps)
Direkt neben dem Naturreservat gibt es auch noch ein kleines Museum, welches über die Geschichte der Sami informiert.
Nesseby
Unseren nächsten Stopp machten wir in Nesseby. Die Ortschaft ist vor allem bekannt für ihre weiße Holzkirche, aber auch ein beliebter Spot, um Vögel zu beobachten.
Bereits am Strand entdecken wir Sandregenpfeifer. Folgt man einem kleinen Pfad auf den Hügel hinter der Kirche, kann man mit etwas Glück im Frühjahr auch Kampfläufer im Prachtkleid beobachten. Die männlichen Kampfläufer tragen ihr Prachtkleid nur wenige Wochen im Jahr, außerhalb der Paarungszeit sehen sie eher unscheinbar aus. Auf Varanger waren sie in diesem Jahr bis Mitte Juni im Prachtkleid zu sehen.
In Deutschland sind Kampfläufer übrigens vom Aussterben bedroht. Aufgrund der Entwässerung von Mooren und Feuchtwiesen verlieren die schönen Vögel ihren Lebensraum. Moore, Feuchtwiesen und Sümpfe gibt es auf Varanger zum Glück zu Genüge. Während unserer Reise begegneten wir immer wieder Kampfläufern.
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Vadsø
In der Kleinstadt Vadsø gibt es Supermärkte, Tankstellen und einen kostenlosen Wohnmobil-Bereich am Hafen. Neben der Stadt Vardø, ist dies der einzige Ort, an dem man auf Varanger außerhalb von Campingplätzen Grauwasser entsorgen kann. (Koordinaten auf Google Maps)
Der Wohnmobil-Bereich liegt auf der Insel Vadsøya, die über eine Brücke zu erreichen ist. Auf der Insel gibt es einen kleinen Park, in dem man wunderbar Vögel beobachten kann. Odinshühnchen, Reiherenten und Kampfläufer sind hier häufig anzutreffen.
Außer den vielen Vögeln gibt es hier aber auch noch mehr zu sehen. So befindet sich hier ein Verankerungsmast, an dem 1926 und 1928 zwei Luftschiffe angelegt haben.
Im Zweiten Weltkrieg wurden auf der Insel Bunker und Geschützstellungen errichtet, deren Ruinen heute noch zu sehen sind.
Ekkerøy Vogelfelsen
Nach unserem Besuch in Vadsø machten wir uns auf den Weg auf die Halbinsel Ekkerøy. Bereits die Anfahrt entlang der wunderschönen Sandstrände, die Ekkerøy umgeben, hat sich gelohnt.
In Ekkerøy gibt es einen Vogelfelsen, auf dessen Klippen ca. 20.000 Paare Dreizehenmöwen nisten. Die Geräuschkulisse und die vielen fliegenden Vögel sind wirklich ein beeindruckendes Naturschauspiel. Die Klippen sind keine fünf Gehminuten vom Parkplatz entfernt. Außerdem führt ein Weg auf den Felsen hinauf. Von hier hat man einen tollen Ausblick auf die umliegende Landschaft.
Tipp: Es lohnt es sich immer einFernglas*griffbereit zu haben. Ob Elche, Rentiere, Sumpfohreulen, Moorschneehühner oder Adler. In Varanger haben wir so einiges vom Auto aus beobachten können und mit einem Fernglas ist die Sicht einfach viel besser.
Wir haben ein Fernglas von der Marke Kylietech und können es wärmstens empfehlen!
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Kurzer Zwischenstopp in Kiberg
Vardø
Der nächste Stopp auf der Varanger-Halbinsel war die Stadt Vardø.
Vardø ist die östlichste Stadt Norwegens und einer der Orte, die ihr euch unbedingt auf der Varanger-Halbinsel anschauen solltet.
Die kleine Stadt liegt auf einer Insel und ist über einen 2,9 Kilometer langen Unterseetunnel zu erreichen.
Das Steilnest Memorial erinnert an die Hexenverfolgungen und -Verbrennungen im 17. Jahrhundert. Die Hexenhysterie war in Nord-Norwegen besonders ausgeprägt und die Hexenverfolgungen bei Vardø zählen mit zu den schlimmsten in der Region.
Ein sehr lehrreicher und zu gleich beeindruckend gestalteter Ort. Der Eintritt ist kostenlos.
Drakkar Leviathan
Folgt man der Schotterstraße, die an das Ende der Insel Vardøya führt, gelangt man zur Skulptur “Drakkar Leviathan”. Die Skulptur ist eine Mischung aus einem Schiff, Dinosaurier und Wal. Sie stellt eine Hymne an die Arktik, die Menschen und die Natur dar. (Koordinaten auf Google Maps)
Festung Vardøhus
Die Festung Vardøhus ist die nördlichste und östlichste Festung Norwegens. Sie ist besonders bekannt für ihr achteckiges, sternenförmiges Aussehen. Es gibt ein Festungsmuseum, welches besichtigt werden kann. (Koordinaten auf Google Maps)
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Streetart
Vardø ist auch bekannt für seine Streetart-Szene. Die Straßen der kleinen Stadt sind mit schönen Kunstwerken übersät, die von talentierten einheimischen Künstlern und internationalen Streetart-Künstlern geschaffen wurden. Die Kunstwerke reichen von bunt und verspielt bis hin zu politisch und sozial engagiert.
Gut gefallen hat uns auch, wie die Einheimischen die Möwen in ihre Ortschaft integrieren.
Stellplatz-Tipp:
Einer unserer schönsten Stellplätze befindet sich am nördlichen Ufer der rechten Insel-Hälfte (Koordinaten auf Google Maps). Von hier hat man einen tollen Blick auf die Vogelinsel. Über der Insel sieht man tausende Vögel fliegen. Auch stehen die Chancen sehr hoch in der Ferne Wale zu entdecken. So hatten wir direkt zweimal das Glück und konnten mehrere Wale in der Ferne beobachten.
Unweit des kostenlosen Parkplatzes befindet sich eine Ver- & Entsorgungsstation für Wohnmobile. (Koordinaten auf Google Maps)
Mit dabei haben wir immer unsere INSTAX Mini 12*, um die besondersten Reisemomente einzufangen.
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Puffininsel Hornøya
Die kleine Insel Hornøya befindet sich 10 Minuten mit dem Boot von Vardø entfernt. Ca. 80.000 Seevögel leben rund um das Naturschutzgebiet. Hier konnten wir Papageientaucher, Trottellummen, Tordalken und Krähenscharben aus nächster Nähe beobachten.
Unserem Erlebnis auf der Vogelinsel haben wir einen eigenen Blogbeitrag gewidmet:
In Norwegen gibt es 18 Landschaftsrouten. Dabei handelt es sich um ausgewählte Straßenabschnitte, welche durch besonders schöne Landschaften führen. Entlang der Routen gibt es viele Aussichtspunkte und Picknickplätze.
Eine dieser Landschaftsrouten befindet sich auf der Varanger-Halbinsel. Die Landschaftsroute beginnt offiziell in Varangerbotn und führt über die E75 bis nach Vardø. Der schönste Streckenabschnitt beginnt allerdings erst hinter Vardø bei Svartnes und führt durch eine unglaubliche Mondlandschaft bis nach Hamningberg.
Unterwegs kommt man an wunderschönen Sandstränden und beeindruckenden Klippenformationen vorbei.
Die Straße ist größtenteils einspurig, es gibt jedoch ausreichend Ausweichmöglichkeiten.
Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass ihr am Wegesrand Rentieren begegnet.
Die Aufnahmen sind mit unserer Drohne, der DJI Mini 3* entstanden.
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Hamningberg
Hamningberg befindet sich am Ende der Varanger Landschaftsroute und ist somit auch der letzte Zwischenstopp im Süd-Osten der Halbinsel. Im ehemaligen Fischerdorf, welches 1965 verlassen wurde, finden sich inzwischen wieder Sommerwohnsitze der Einheimischen.
In der kleinen Ortschaft gibt es einiges zu erkunden:
Aussichtshütte am Meer
Vom Parkplatz aus kann man einen schönen Spaziergang durch die Siedlung, bis zu einer Aussichtshütte am Meer machen(Koordinaten auf Google Maps). Von hier lassen sich mit etwas Glück Wale und Robben beobachten. Wer möchte, kann seine Wanderung bis zu einem kleinen Leuchtturm fortsetzen.
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Wanderung zum Wal-Skelett
Dank eines Tipps aus der Community und unserer Wander-App haben wir am nördlichen Ufer von Hamningberg die Überreste eines Wal-Skelettes gefunden. Bis zum Wal-Skelett sind es ca. 1,6 Kilometer zu wandern. Der Großteil der Strecke führt über ein Geröll-Feld. Festes Schuhwerk ist daher ein Muss!
Hier findet ihr unsere Wanderung und die Koordinaten des Wal-Skelettes auf komoot.de:
Küstenbatterie
Auf dem Hügel oberhalb der kleinen Siedlung finden sich Überreste der installierten Küstenbatterie aus dem Zweiten Weltkrieg. Das Kommando- und Munitionslager befanden sich in Beton-Bunkern, die heute zugänglich sind. (Koordinaten auf Google Maps)
Vom Stellplatz aus führt ein Wanderweg auf den Hügel hinauf. Von oben hat man auch einen tollen Ausblick auf die Barentssee und Hamningberg.
Varangerhalvøya Nationalpark
In Mitten der Varanger-Halbinsel befindet sich der Varangerhalvøya Nationalpark. Dieser zeichnet sich durch seine atemberaubende Landschaft aus, die von tiefen Schluchten, schroffen Klippen, ausgedehnten Tundren und einer vielfältigen Tierwelt geprägt ist. Unter anderem leben hier Polarfüchse, Luchse, Elche und Rentiere.
Während unseres Aufenthaltes auf der Varanger-Halbinsel war es sehr windig, daher haben wir uns gegen eine Wanderung im Nationalpark entschieden.
Wir hatten ursprünglich eine Wanderung im Nattfjeldalen-Tal zu einem Wasserfall geplant. Ausgangspunkt dieser Wanderung ist ein Parkplatz, welcher einige Kilometer oberhalb von Vadsø liegt. (Koordinaten auf Google Maps)
Ein großes Angebot an Informationen findet ihr auf der offiziellen Webseite des Nationalparks. Diese haben wir euch in der Link-Sammlung am Ende des Blogbeitrages verlinkt.
Unser Spartippfür Norwegen
Denkt daran, dass Norwegen mit der Norwegischen Krone (NOK) seine eigene Währung hat
Habt ihr euch schon mit dem Thema Reisekreditkarte beschäftigt? Mit der richtigen Kreditkarte lässt sich viel Geld auf Reisen sparen. In Ländern mit anderer Währung, erheben die meisten Banken ein sogenanntes “Auslandseinsatzentgelt”. Dieses wird auf Transaktionen erhoben, die mit einer Fremdwährung getätigt worden sind.
Beispiel: Ihr bezahlt umgerechnet 1.000 Euro in fremder Währung mit der Kreditkarte eurer Hausbank. Hierauf fallen i.d.R. 2% Auslandseinsatzengelt an. Das macht 20 Euro an Zusatzkosten.
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Auf unseren Reisen benutzen wir die Kreditkarte der Bank Norwegian. Die Kreditkarte ist komplett kostenlos und erhebt kein Entgelt für Auslandseinsätze. Dadurch haben wir auf unseren Reisen schon eine Menge Geld gespart.
Die Beantragung der Kreditkarte erfolgt in 4 einfachen Schritten. Weitere Informationen findet ihr auf der Webseite der Norwegian Bank*.
Auch im Kreditkarten-Vergleich von Tarifcheck.de* schneidet die Kreditkarte der Bank Norwegian am besten ab.
Der Nord-Westen der Varanger-Halbinsel:
Während der letzten Tage unseres zweiwöchigen Aufenthalts in Varanger erkundeten wir den nord-westlichen Teil der Varanger-Halbinsel. Im Vordergrund stand hier für uns die Wildtierbeobachtung. Wir haben einen tollen Spot entdeckt, um Wale zu beobachten und viele Vögel wie Kampfläufer und Eisenten vor die Linse bekommen.
Auch hier war die Landschaft wieder spektakulär und sehr abwechslungsreich.
Wenn ihr jedoch weniger Zeit zur Verfügung habt, empfehlen wir euch, diesen Teil der Halbinsel auszulassen und euch eher auf den Süd-Osten zu konzentrieren.
Ausgangspunkt, um den Nord-Westen der Halbinsel zu erkunden, ist der Ort Tana bru. Dieser liegt 18 Kilometer von Varangerbotn entfernt. Wir empfehlen euer Fahrzeug in einen der beiden Ortschaften voll zu tanken.
Naturschutzgebiet Tanamunningen
Unseren ersten Halt machten wir an der Tana-Mündung im Naturschutzgebiet Tanumunningen. Einem großen und dynamischen Delta- und Feuchtgebiet. Dieses ist von internationaler Bedeutung als Rast- und Nahrungsgebiet für Enten, Watvögel, Gänse und Taucher. Auf den Sandbänken konnten wir in der Ferne einige Seehunde erkennen. Im Naturschutzgebiet befinden sich die größten zusammenhängenden Salzwiesen Norwegens. (Koordinaten auf Google Maps)
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Kongsfjord
Unsere Fahrt ging weiter zum ca. 70 Kilometer entfernten Dorf Kongsfjord und dem dahinter gelegenen Dorf Veidnes. Schon während der Fahrt durch das schöne Kongsfjord-Tal machten wir immer wieder an den vielen kleinen Seen und Moorgebieten einen Halt zum Vogel beobachten. In den beiden Ortschaften selbst, finden sich entlang der Küste ebenfalls viele Vögel.
Auf der Halbinsel Veidnes kann man auch eine schöne Wanderung unternehmen.
Stellplatz-Tipp:
Nur wenige Kilometer vor Berlevåg entfernt, befindet sich der Kjølnes Leuchtturm.
Von unserem Stellplatz aus, hatten wir nicht nur einen tollen Blick auf den Leuchtturm, sondern auch einen genialen Weitblick auf die Barentssee. Und genau dieser Weitblick ermöglichte uns den ganzen Tag Buckelwale im Meer beobachten zu können. Nach einem kurzen Spaziergang an das Ufer der Barentssee, konnten wir auch Robben aus nächster Nähe fotografieren. (Koordinaten auf Google Maps)
Auf den Stellplatz passen maximal zwei Camper, schräg gegenüber gibt es aber auch noch einen etwas größeren Schotterparkplatz.
Berlevåg
Die Fahrt nach Berlevåg führte uns die Küste entlang und an scharfen Klippen vorbei. In Berlevåg gibt es einen kleinen Supermarkt und sogar einen Campingplatz. Das Dorf ist ein wichtiger Fischereistandort in der Region Finnmark.
Rund um das Fischerdorf begegneten wir unzähligen Rentieren.
Wanderung zum Tanahorn
Das Tanahorn ist ein markanter Berggipfel in Norwegen und ein beliebtes Ziel für Wanderungen. Vom Gipfel hat man einen tollen Ausblick über Nordkinn und die südliche Hochebene.
Es gibt zwei Ausgangspunkte um zum Tanahorn zu wandern. Kurz hinter dem Flughafen in Berlevåg befindet sich der erste Wanderparkplatz (Koordinaten auf Google Maps). Die Wanderung von dort ist deutlich länger, als vom zweiten Parkplatz aus. Wir entschieden uns dafür, unsere Wanderung vom zweiten Parkplatz aus zu starten. Auf dem Parkplatz ist allerdings nur Platz für 3-4 Autos. (Koordinaten auf Google Maps)
Mehr Details über unsere Wanderung findet ihr auf komoot.de:
Grayl Trinkflasche
Die Grayl Trinkflasche* ist eine innovative Trinkflasche, mit der wir unterwegs gefahrlos Wasser aus Flüssen, Seen oder Bächen filtern und trinken können. Die Filterflasche begleitet uns inzwischen auf all unseren Wanderungen.
Båtsfjord vor allem für seine reiche Fischereitradition und als wichtiger Hafen für die norwegische Fischereiindustrie bekannt. Rund um das Fischerdorf gibt es Möglichkeiten zum Angeln, Wandern und zur Beobachtung von Meerestieren wie Walen und Seevögeln. Die Fischverarbeitung lockt viele Möwen und Enten in den Hafen.
Syltefjord
Auf dem Rückweg von Båtsfjordmachten wir noch einen Schlenker durch das Syltefjord-Tal bis hin zum Syltefjord. Während der Fahrt hielten wir Ausschau nach Blaukehlchen, konnten aber leider keine entdecken.
Im Syltefjord gibt es einen Vogelfelsen, den Syltefjordstauren. Auf dessen Klippen brüten Dreizehenmöwen, Basstölpel und mit Glück sind auch Papageientaucher zu erkennen. Es gibt einen Tourenanbieter, der Bootsfahren zum Vogelfelsen organisiert. Weitere Informationen findet ihr auf der Webseite: www.batsfjordbrygge.com.
Unsere E-Book-Empfehlung: “Das Reisebuch Skandinavien. Die schönsten Ziele entdecken“. Auf der BookBeat-App kannst du dir ganz unkompliziert das E-Book herunterladen. Mit unserem Aktionscode “60tgratis” kannst du BookBeat zwei Monate lang kostenlos testen.
Ihr reist mit dem Camper oder Wohnmobil nach Varanger? Hier haben wir einige Tipps für euch:
Stellplätze:
Die Stellplatzsuche war mit Hilfe der App Park4Night überhaupt kein Problem. Es gibt viele Stellplätze entlang der Straße, die nachts sehr ruhig ist.
Ver- & Entsorgungsmöglichkeiten:
Während man Frischwasser an den meisten Tankstellen auffüllen kann, gibt es außerhalb von Campingplätzen nur sehr wenige Möglichkeiten Grau- und Schwarzwasser zu entsorgen. Die beiden kostenlosen Entsorgungsstationen in Vadsø und Vardø, welche wir genutzt haben, haben wir euch auf unserer Google Maps Karte markiert.
Beim Wasserauffüllen war uns ein “Wasserdieb” von großem Nutzen. Die meisten Wasserhähne hatten nicht den richtigen Anschluss für unseren Schlauch.
Von großem Vorteil war unsere Trockentrenntoilette, denn so mussten wir uns über die “Schwarzwasser”-Entsorgung keine Gedanken machen.
Unsere Chemietoilette haben wir durch eine Trockentrenntoilette von Trelino ersetzt. Dadurch ist das autarke Campen für uns sehr viel einfacher geworden.
Über unsere Umrüstung und die Vorteile einer Trockentrenntoilette haben wir einen Blogbeitrag veröffentlicht. Wenn euch das Thema interessiert, dann schaut gerne hier vorbei:
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In der Region um Varanger gibt es weit und breit keine Möglichkeit die deutsche Gasflasche aufzufüllen. In Norwegen befindet sich die nächste Station in der über fünf Stunden entfernten Stadt Alta. Im Norden von Finnland hatten wir ebenfalls keine Möglichkeit gefunden, um die deutsche Gasflasche auffüllen zu lassen. Es ist daher ratsam in Alta oder in Schweden den Gasvorrat nochmal aufzustocken.
Es gibt aber auch die Möglichkeit eine norwegische Gasflasche zu erwerben.
Denkt daran, dass ihr einen Adapter benötigt, um eine ausländische Gasflasche an euren Camper anschließen zu können.
Das Wetter an der Barentssee kann sehr wechselhaft und stürmisch sein. Stellt euch daher auf alle Wetterlagen ein. Wir können euch die norwegische Wetter-App “yr” sehr empfehlen.
Sollte es mal nicht windig sein, dann wird Varanger zu einem wahren Mückenparadies. Wir können euch folgende Ausstattung nahe legen:
Anbei verlinken wir euch nützliche Seiten, um euren Norwegen Roadtrip zu planen. Bei den Links handelt es sich um Affiliate-Links. Wenn ihr über den Link etwas bucht, erhalten wir eine kleine Provision. Hierdurch könnt ihr uns unterstützen, ohne dass euch extra Kosten entstehen. Der Preis bleibt für euch natürlich der gleiche.
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