Femundsmarka Nationalpark – Båthusberget Rundwanderung

Ausgangspunktkleiner Wanderparkplatz (Koordinaten auf Google Maps)
Länge9,7 Kilometer (Rundweg)
Höhenmeterca. 360 Meter
Wanderzeitca. drei Stunden
Schwierigkeitsgradmittelschwer

Der Femundsmarka Nationalpark befindet sich in den norwegischen Provinzen Innlandet und Trøndelag und grenzt an das benachbarte Schweden an. Der Park ist geprägt von seiner nahezu unberührten Wald- und Bergregion, von seinen Flüssen und von seinen vielen Seen.

Der Nationalpark hat zwei Besucherzentren, eines der beiden befindet sich in Elgå. Hier wurde uns die Wanderung über den Djupsjøberget und Båthusberget als eine der schönsten Wanderungen in der Region empfohlen.

Weiter unten im Blogbeitrag haben wir dir unsere Wanderung auf komoot.de verlinkt.


Unsere Rundwanderung im Femundsmarka Nationalpark

Ausgangspunkt unserer Wanderung

Sechs Kilometer von der Ortschaft Elgå entfernt befindet sich der Ausgangspunkt unserer Wanderung: Ein kleiner Wanderparkplatz neben dem See Djupsjøen (Koordinaten auf Google Maps). Einige Meter weiter befindet sich ein weiterer Parkplatz direkt am Straßenrand (Koordinaten auf Google Maps), von hier aus startet die eigentliche Wanderung. Der Parkplatz war allerdings schon belegt, weshalb wir auf den anderen Parkplatz ausgewichen sind.

Die Parkplätze sind beide jeweils sehr klein und weitere Parkmöglichkeiten gibt es keine. Wir empfehlen daher, bereits am Morgen den Wanderparkplatz aufzusuchen.

Die Wanderung über den Djupsjøberget und Båthusberget

Parkt ihr wie wir auf dem Parkplatz ein paar Meter vom eigentlichen Wanderparkplatz entfernt, dann legt ihr die ersten 300 Meter am Straßenrand zurück. Hier lässt es sich gut laufen und die Straße ist nicht viel befahren.

Am eigentlichen Wanderparkplatz befindet sich ein Wanderschild, hier wisst ihr, dass ihr richtig seid. Nun folgt ihr dem Wanderweg ein kurzes Stück hinab zum See Djupsjøen.

Der Wanderweg führt euch einen Kilometer lang durch ein kleines Waldstück bis zum See Bathussjøen. Hier beginnt nun der eigentliche Rundweg. Wir entscheiden uns die Wanderung gegen den Uhrzeigersinn zu machen. So konnten wir direkt zu Beginn der Wanderung den steilsten Part zurücklegen. Ihr biegt als nicht nach links ab sondern geht nach rechts in Richtung Berg.

Vorbei an vielen alten und beeindruckenden Kiefern führt der Weg nun nach oben. Das erste Stück ist ganz schön steil. Mit gutem Schuhwerk aber leicht zu bewältigen. Ca. drei Kilometer und 320 Höhenmeter später habt ihr den höchsten Punkt der Wanderung erreicht. Den Gipfel des Djupsjøberget.

Von hier aus hatten wir einen herrlichen Ausblick auf die umliegende Landschaft!

Ca. 1,5 Kilometer führt der Wanderweg auf der selben Höhe weiter zum Båthusberget, bis es wieder nach unten geht. Der Abstieg ist nicht besonders steil, hat aber immer mal wieder steilere Abschnitte. Nach ungefähr 2,5 Kilometern seid ihr wieder unten angelangt. Nun führt euch der Wanderweg durch eine moorige Landschaft bis ihr den Beginn der Rundwanderung erreicht habt.
Danach geht es zurück zur Straße.

Båthusberget Femundsmarka Wanderung
Rundwanderung – Rückweg durch ein Moorgebiet


Unsere Wanderung auf komoot.de:


Weitere Beiträge über unsere Wanderungen in Norwegen findest du hier!

Femundsmarka Rentier

Der Femundsmarka und der Gutulia-Nationalpark sind das südlichste Rentierzuchtgebiet der Samen. Seit dem 17. Jahrhundert lassen die Samen ihre Rentiere hier weiden. Entlang der Straßen haben wir einige Rentiere zu Gesicht bekommen.


Unsere Kameraausrüstung:


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Gravolskampen Rundwanderung in der Region Valdres

Ausgangspunktkleiner Parkplatz bei Båtskaret
Länge14 Kilometer (Rundweg)
Höhenmeterca. 480 Meter
Wanderzeitca. vier Stunden
Schwierigkeitsgradmittelschwer

Valdres ist eine Region im Herzen Südnorwegens, die an den Jotunheimen Nationalpark grenzt.

Das Landschaftsbild ist geprägt von einer bewaldeten und seenreichen Hügellandschaft.

Den Wanderweg haben wir durch Zufall in der Nähe unseres Stellplatzes entdeckt. Aus einer vermeintlich unspektakulären Wanderung wurde eine unserer bisher schönsten Wanderungen in Norwegen!

Der Wanderweg ist auf Google Maps grün markiert. Weiter unten im Beitrag haben wir dir unsere Wanderung auf komoot.de verlinkt.


Unsere Rundwanderung über den Båtskaret

Sieben Kilometer von Beitostølen entfernt, befindet sich das Ausgangspunkt unserer Wanderung: Ein kleiner Parkplatz bei Båtskaret.

Bei unserem Besuch hing am Parkplatz sogar ein kleines Plakat, auf welchem die Wanderroute abgebildet war.

Vom Parkplatz aus führt ein schmaler Weg zwischen den Hütten hindurch. 100 Meter geht es in kürzester Zeit nach oben, bis sich der Weg teilt.

Wir folgen dem Weg geradeaus in Richtung Gravolskampen. Über den Weg, der nach rechts führt, geht es später zurück.

  • Wandern im Valdres
  • Wandern im Valdres

Der Wanderweg ist mit roten Punkten gekennzeichnet, welche sich auf den vielen Steinen entlang des Weges befinden.

Zunächst geht es eine Zeit lang durch ein sumpfigeres Gebiet mit vielen kleinen Seen.

Geschmückt vom vielen Wollgras sieht die Landschaft unglaublich schön aus.

Wandern im Valdres, Norwegen
Wollgras in der Valdresregion

Der Weg hat einige schlammige Stellen, ist aber ansonsten schön und übersichtlich.

Nach ca. vier Kilometern haben wir die Spitze des Gravolskampen erreicht. Von hier hat man einen unfassbar schönen Blick auf den großen See Vinstre.

Nun geht es ca. 200 Höhenmeter den Berg hinunter bis kurz vor das Ufer des Sees Vinstre.

Unten angekommen führt der Weg nach bisher sechs Kilometern zurückgelegter Strecke nach rechts in Richtung des Sees Olevatnet.

Vier Kilometer folgen wir dem Weg vorbei an einigen Seen und durch ein kleines bewaldetes Gebiet.

Nach den vier Kilometern sind wir am Fuße des Grønekinnkampen angelangt. Nun geht es wieder für einige Höhenmeter nach oben.

Blick auf den Olevatnet
Blick auf den Olevatnet

Wer möchte kann jetzt einen kurzen Abstecher auf die Spitze des Grønekinnkampen machen. Wir entschieden uns jedoch dafür weiterzulaufen.

Bis zu der Anfangs erwähnten Weggabelung bleiben wir auf dieser Höhe. Die Strecke verläuft parallel zur Hauptstraße. Von oben haben wir eine wunderbare Aussicht auf den Jotunheimen Nationalpark.

Wanderung im Valdres
Wanderweg führt parallel zur Hauptstraße entlang

An der Weggabelung angekommen folgen wir dem bekannten Weg nach unten zum Parkplatz.


Unsere Wanderung auf komoot.de:


Weitere Beiträge über unsere Wanderungen in Norwegen findest du hier!

Ausblick auf den Jotunheimen Nationalpark
Ausblick vom Stellplatz auf das Jotunheimen Gebirge

Unsere Kameraausrüstung:


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Norwegen Roadtrip – mit Auto und Zelt

Im Sommer 2018 sind wir drei Wochen lang in Norwegen mit dem Auto und Zelt unterwegs gewesen. In unserem Blogbeitrag berichten wir euch von den besonderen und sehenswerten Orten, an welchen wir vorbeikamen.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und hoffen euch somit bei eurem Roadtrip inspirieren zu können und euch einige nützliche Tipps mit auf den Weg zu geben.

Damit ihr euch etwas leichter zurecht findet, haben wir ein Inhaltsverzeichnis mit Sprungmarken für euch erstellt:


Für euren Roadtrip können wir euch ein Wurfzelt* empfehlen. Hier spart ihr beim Auf- und Abbau viel Zeit und Nerven, insbesondere dann, wenn ihr jeden Tag auf einem anderen Campingplatz steht.

Wurfzelt von Quechua*


Unsere Campingplätze

Auf insgesamt zwölf Campingplätzen in Norwegen und einem Campingplatz in Dänemark haben wir unsere Nächte verbracht.

Die Campingplätze, welche wir während unserer Rundreise durch Norwegen aufgesucht haben, stellen wir euch im folgendem Beitrag vor.

Wir haben von dem „Jedermanns-Recht“ keinen Gebrauch gemacht, da wir dafür nicht ausgestattet waren. Vielmehr waren wir auf die Sanitäranlagen auf den Campingplätzen angewiesen. Die Campingplätze waren (Stand 2018) auch ziemlich günstig für zwei Personen mit Auto und Zelt.


Von Hirtshals nach Kristiansand

Den ersten Tag unserer Reise sind wir bis in den Norden von Deutschland durchgefahren. Am nächsten Tag ging es früh weiter bis nach Hirtshals in Dänemark, denn von dort setzten wir mit der Fähre über nach Kristiansand. Mit welchem Fährenanbieter wir die Überfahrt gemacht haben, weiß ich nicht mehr. Wir haben die Erlebnisse an die Fährenfahrt so gut es ging verdrängt. Woran ich mich jedoch noch erinnere ist, dass wir die schnellste Fährverbindung zwischen den zwei Städten gewählt haben. Das Auto wurde im Inneren der Fähre geparkt und für die Passagiere ging es in einen separaten Bereich. Wir suchten uns einen Platz im Innenbereich der Fähre. Noch ahnten wir nicht was die zweistündige Fährenfahrt für uns bereit hielt. Kurz zusammengefasst: Es waren zwei absolut furchtbare Stunden, die wir nicht noch einmal erleben möchten. Bis zu diesem Tag war uns nicht bewusst, was es bedeutet seekrank zu sein. Das Fährenticket für die Rückfahrt war bereits gebucht & bezahlt und nicht stornierbar, dennoch stand für uns direkt fest, dass wir für die Rückfahrt lieber einen tausend Kilometer langen Umweg über Schweden in Kauf nehmen, als nochmal einen Fuß auf eine Fähre zu setzen.

Unser Tipp an euch, wenn ihr seekrank seid oder nicht ausschließen könnt, dass ihr es nicht seid, dann nehmt direkt den Landweg über Schweden. Auch Schweden ist ein wunderschönes Land, was tolle Zwischenstopps bereithält.

In Norwegen angekommen steuerten wird direkt den ersten Campingplatz an, den wir finden konnten.

Ziemlich endkräftigt von der Fahrt bauten wir unser Zelt auf dem Åros Feriesenter in Søgne auf.


Wanderung zum Preikestolen

Unser erstes großes Ziel war die Wanderung auf den Preikestolen. Nachdem wir uns von der fürchterlichen Fährenfahrt erholt hatten, steuerten wir am nächsten Morgen den Campingplatz „Preikestolen Camping“ an. Dort schlugen wir unser Lager auf und erkundeten anschließend die Gegend. Am nächsten Morgen sind wir dann sehr früh gestartet, um auf den Preikestolen zu wandern.

Unseren Beitrag zur Wanderung verlinken wir euch hier:

Der Preikestolen ist ein 25 x 25 Meter großer Felsplateau in der norwegischen Provinz Rogaland. 604 Meter oberhalb des Lysefjords liegt der beliebte Touristenort. Die Wanderung belohnt euch mit einem unvergesslichem Ausblick und zählt deshalb zu den beliebtesten Wanderungen in Norwegen.


Wasserfälle: Tvindefossen, Vøringsfossen & Låtefossen

In Norwegen gibt es Wasserfälle ohne Ende. Einige davon sind mit dem Auto zu erreichen. So steuerten wir an unserem dritten Tag in Norwegen gleich drei atemberaubend schöne Wasserfälle an!

Zu erst kamen wir am Tvindefossen vorbei. Einem breiten beeindruckendem Kaskadenwasserfall. Ein kurzer Stopp lohnt sich hier sicherlich.

Danach ging es weiter zum Vøringsfossen. Einem der bekanntesten Wasserfällen Norwegens.

Neben dem Fossil Hotel befindet sich eine tolle Aussichtsplattform. Inzwischen soll es auch eine Treppenbrücke über dem Wasserfall geben.

Zu guter Letzt haben wir uns den Låtefossen angeschaut. Der Zwillingswasserfall zieht wie die anderen beiden Wasserfälle ebenfalls viele Touristen an.

  • Vøringsfossen: Wasserfall in Norwegen
  • Tvindefossen: Kaskadenwasserfall in Norwegen
  • Latefossen ein Zwillingswasserfall

Bryggen, Bergen

Vom Campingplatz „Lone Camping“ starten wir am nächsten Tag in Richtung Bergen. Nach einer ca. 30 minütigen Autofahrt erreichten wir das Hanseviertel Bryggen.

Geparkt haben wir mit unserem Auto in einem engen und kostspieligen Parkhaus.

Als allererstes besichtigten wir die bekannten Holzhäuser. Anschließend sind wir ein bisschen den Berg Fløyen hochspaziert.

Mit der Standseilbahn kann man auch bis ganz nach oben fahren. Aufgrund der hohen Parkgebühren, wollten wir uns hierfür jedoch keine Zeit nehmen.

Unser Aufenthalt in Bergen war somit recht kurz. Städte interessieren uns auch einfach nicht besonders.

Bryggen, Begen
Bryggen, Bergen

Rimstigen Wanderung – Nærøyfjord

Nachdem wir Bergen verlassen haben, sind wir lange umhergeirrt bis wir einen passenden Campingplatz gefunden haben. Das lange Suchen hat sich gelohnt, denn wir sind auf dem schönen Campingplatz „Gudvangen Camping“ gelandet. Der Rundumblick vom Campingplatz war einfach atemberaubend. Die hohen, steilen Felswände mit ihren unzähligen Wasserfällen haben uns stark an Lauterbrunnen erinnert.

Der Campingplatz ist ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen. Sehr zu empfehlen ist der Aufstieg Rimstigen mit Blick auf den Nærøyfjord.

Diesen Tipp bekamen wir von den Inhabern des Campingplatzes. Der Aufstieg Rimstigen entpuppte sich als eine unserer schönsten Wanderungen, aber auch als unsere anstrengendste.

Die Wanderung startet in Bakka, einem kleinen idyllischen Dorf. Unseren Erfahrungsbericht zur Wanderung findet ihr hier:

  • Ausblick von Rimstigen
  • Briefkasten mit Tourbuch auf dem Rimstigen
  • Wanderung Rimstigen
  • Kirche in Bakka, Norwegen - von 1859

Wanderung zum Vettisfossen im Utladalen

Der Wasserfall Vettisfossen liegt im Landschaftsschutzgebiet Utladalen am Rande des Jotunheimen-Gebirges. Er ist mit einem freien Fall von 275 Metern einer der höchsten Wasserfällen Europas.

Einen ausführlichen Wanderbericht findet ihr hier:


Lovatnet

Der Lovatnet ist ein norwegischer See mit strahlend türkisblauen Wasser und ein bekanntes Instagram-Motiv.

Zuerst steuerten wir den Campingplatz nahe der Stadt Loen an. Dieser war jedoch bereits ausgebucht. Zum Glück, denn so landeten wir auf dem weiter entfernten Helset Camping. Einem Stellplatz direkt am See. Auch wenn die sanitären Einrichtungen nur klein und veraltet waren, haben wir uns hier doch sehr wohl gefühlt. Wir haben uns ein altes Ruderboot ausgeliehen und sind über den See gerudert, haben den Ausblick und die Sonne genossen. Ein Ort, den wir garantiert wieder besuchen wollen!


Geirangerfjord

Die Fahrt nach Geiranger war schon etwas Besonderes. Auf der Hochebene kurz vor Geiranger, lag teilweise noch etwas Eis. Ein wahrer Mückenmagnet. Wir machten hier kurz Stopp, um ein paar Fotos zu schießen und mussten dann schnell feststellen, dass wir uns in einem Mückenschwarm befanden. In Norwegen sind viele Mücken unterwegs, wir haben mehrere Dutzend Mückenstiche gezählt. Ein Stichheiler* ist hier echt Gold wert.

In Geiranger gibt es unzählig viele Campingplätze. Wir entschieden uns für Vinje Camping, einem Campingplatz mit Blick auf den Geirangerfjord. Der Campingplatz liegt an einem kleinen Wasserfall. 

  • Auf dem Weg zum Geirangerfjord

Am Tag darauf wanderten wir zur Aussichtplattform Vesteråsfjellet. Auch von hier hat man einen schönen Blick auf den Fjord.

Über unsere Wanderung haben wir einen eigenen Beitrag veröffentlicht:


Dalsnibba

Südlich von Geiranger befindet sich der Berggipfel Dalsnibba. Aufgrund der schönen Aussicht auf den Geirangerfjord ist dieser ein beliebtes Ausflugsziel.

Die Straße, welche hoch auf den Dalsnibba führt, ist gebührenpflichtig und besteht aus vielen Kurven. Ein Abenteuer für sich.

  • Ausblick vom Dalsnibba
  • Ausblick vom Dalsnibba

Rondane-Nationalpark

Da wir uns entschieden haben über Schweden und nicht mit der Fähre nach Deutschland zurückzufahren, war der Geirangerfjord der nördlichste Punkt unserer Reise. Für uns ging es nun in Richtung Osten, um der schwedischen Grenze näher zu kommen.

Unser nächst größeres Ziel war Oslo. Auf dem Weg legten wir jedoch noch einen Zwischenstopp in Otta ein.

Nicht weit entfernt von Otta befindet sich der  Rondane-Nationalpark, der ältesten Nationalpark Norwegens. Wenn ich an den Rondane-Nationalpark denke, komme ich aus dem Schwärmen nicht mehr raus. Unendliche Weite und eine atemberaubende Landschaft. Hier werden wir sicherlich noch viele weitere Male hinreisen.

Mehr zu unserem Ausflug im Rondane Nationalpark und unserer kurzen Wanderung zum Storulfossen könnt ihr hier lesen:

  • Storulfossen (Wasserfall) im Rondane Nationalpark
  • Rondane Nationalpark
  • Storulfossen Rondane
  • Rodane Nationalpark

Ringebu Stabkirche

Vor unserer Norwegenreise haben wir uns eigentlich nie wirklich mit Stabkirchen beschäftigt, bzw. waren uns deren Existenz eigentlich garnicht bewusst. Unser Interesse an Kirchen ist auch nicht besonders groß, aber die hölzernen Kirchen, die hauptsächlich in Skandinavien vorkommen, sollte man sich auf einer Norwegenreise nicht entgehen lassen.

Die Ringebu Stabkirche liegt ca. eine Stunde vom Rondane Nationalpark entfernt auf dem Weg nach Oslo, unserem nächsten und letzten Ziel in Norwegen.


Oslo

Unseren Tagesflug nach Oslo starteten wir von einem etwas außerhalb gelegenen Parkplatz. Von dort sind wir mit der U-Bahn in die Stadt reingefahren. Leider können wir uns nicht mehr an den Standort des Parkplatzes erinnern.

In Oslo haben wir uns von außen das Königliche Schloss und das Opernhaus angesehen. Wir sind ein bisschen durch die Stadt passiert und haben das Geschichtsmuseum Kulturhistorik-Museum besucht.


Heimreise & Fazit

Unsere letzte Nacht in Norwegen verbrachten wir Nahe der Grenze zu Schweden am großen Oslofjord. Hier war es nicht mehr so einfach einen Campingplatz zu finden, denn die meisten Plätze waren nur für Dauercamper und ohne Rezeption.

Auf dem Platz „Larkrollen Camping“ sind wir dann fündig geworden und konnten einen wunderschönen Sonnenuntergang über dem Oslofjord bestaunen. Hier war es nachts auch wieder dunkel. Ab Preikestolen aufwärts waren die Nächte hell.

Da wir sehr enttäuscht waren keine Elche in Norwegen gesehen zu haben, sind wir am darauffolgenden Tag zu einem Elchpark gefahren. Jedoch möchte ich dies hier nicht weiter thematisieren, da sich inzwischen meine Meinung zu Tierparks sehr verändert hat.

Wir waren 2021 wieder in Norwegen und haben dieses mal sehr viele freilebende Elche zu Gesicht bekommen. Sogar Moschusochsen sind wir begegnet. Hierüber haben wir auch einen Beitrag veröffentlicht.

Über Dänemark ging es dann weiter nach Deutschland. Die Heimreise hat sich für uns echt schwer angefühlt, da wir uns Hals über Kopf in dieses wunderschöne Land verliebt haben. Jeder der schon einmal in Norwegen gewesen ist, weiß was ich meine. Seitdem wir 2018 durch Norwegen gereist sind, kommen wir aus dem schwärmen nicht mehr raus. Das Fernweh begleitet uns jeden Tag und für uns ist klar, dass wir noch viele viele Male nach Norwegen reisen werden.

Wir hoffen, dass wir euch mit unserem Reisebericht einige gute Inspirationen für euren anstehenden Norwegen Urlaub geben konnten und wünschen euch viel Spaß beim Reisen!


Weitere Wanderungen in Norwegen findest du hier!

Unser Kamera-Equipment:


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Moschusochsen im Dovrefjell Nationalpark

Seitdem wir eine Netflix-Doku über die wilde Tierwelt Norwegens gesehen haben, entwickelte sich bei uns eine Faszination für Moschusochsen.

Auf unserer letzten Reise durch Norwegen ergab sich die Chance wilde Moschusochsen im Dovrefjell Nationalpark zu sehen.

Wo wir gestartet sind und welchen Weg wir durch den Nationalpark genommen haben, um den wilden Moschusochsen zu begegnen, erzählen wir euch in diesem Artikel.

Allgemeines zum Moschusochsen

Moschusochsen sind absolut beeindruckende Tiere. Obwohl der Name es vermuten lässt, gehört der Moschusochse nicht zu den Rindern, sondern zählt zu den Ziegenartigen. Mit einem Gewicht von 400kg und 1,5m Schulterhöhe wandern diese Lebewesen durch die arktischen Tundren unserer Erde.

Mit nur ungefähr 300 Tieren ist die Population in Norwegen extrem klein. Die größte Population hat Kanada mit über 120.000 Tieren. Auf der ganzen Welt schätzt man den Bestand auf ca. 145.000 Tiere.

Sein imposantes Auftreten hat der Paarhufer seinen Hörnern zu verdanken. Diese kräftigen Hörner wachsen von der Hornbase an der Stirn nach unten und richten sich dann in einem Halbkreis mit der Spitze nach oben.

Startpunkt der Tour

Der Anfang unserer Entdeckungstour war ein Rastplatz am südöstlichen Ende des Nationalparks.

Hier gibt es reichlich Platz zum Parken.

Achtung: Camping ist an genau diesem Platz ausdrücklich verboten. Es gibt aber genug andere Plätze zum Campen nur ein paar Minuten entfernt.

Vom Parkplatz aus geht ihr über die Straße und folgt ihr ein kleines Stück Richtung Nordosten, bis zur Brücke. Nach der Brücke geht ihr ein paar Minuten den Weg entlang, bis ihr eine Unterführung erreicht – hier fängt nun offiziell der Dovrefjell-Sunndalsfjella-Nationalpark an.

An der Unterführung ist dieses schöne Warnschild angebracht:

Moschusochsen Warnschild
Moschusochsen Warnschild

Der Weg durch den Nationalpark zu den Moschusochsen

Eine Sache vorab: Wir können euch keine Garantie geben Moschusochsen zu sehen. Jedoch ist die Wahrscheinlichkeit Moschusochsen auf dem beschriebenen Weg zu sehen relativ gut. Es gehört natürlich immer eine gewisse Portion Glück dazu. Die Herdentiere sind ziemlich bewegungsfaul und wandern innerhalb eine Tages nur etwa zwei Kilometer.

Theoretisch könnten sich die Tiere bereits ganz am Anfang des Nationalparks befinden, also: immer die Augen offen halten!

Jeder Felsen in der Ferne könnte sich als Moschusochse entpuppen. Mit bloßem Auge kann man den Unterschied nur schwer erkennen – aus diesem Grund dürft ihr auf keinen Fall euer Fernglas vergessen!

Wir können euch dieses Fernglas empfehlen, das wir selber dabei gehabt haben. Super scharf, robust und nicht zu teuer!

Wir haben euch unsere genaue Laufstrecke auf Komoot zusammengestellt. Der Weg führt vom Parkplatz bis zu einer wildgelegenen, verlassenen Ranch.

Der Weg hin und zurück beträgt etwa 14 Kilometer. Die Höhenmeter sind kaum erwähnenswert. Nach dem ersten Viertel überquert man den Fluss „Stropla“ und läuft diesen dann den Rest der Strecke entlang.

Überquerung des Flusses „Stropla“

Begegnung mit dem Moschusochsen

Ständig schauten wir in die Ferne und analysierten jeden Felsen, der auch nur annähernd nach einem Moschusochsen aussah – nach genauerem Betrachten blieben es nur Felsen.

Der ersten Sichtkontakt hatten wir dann nach einem Drittel der Strecke, ein Stück nach der Flussüberquerung. Eine Familie die uns zuvor überholt hatte, blieb vor uns stehen und schaute in die Ferne. Sie haben wohl ein einzelnes Tier in der Ferne entdeckt, waren sich aber noch nicht ganz sicher ob es wirklich eins war. Wir packten unser Teleobjektiv* aus dem Rucksack und machten ein Foto mit unserer Kamera. Und tatsächlich, nach dem Heranzoomen sah man ihn, den Moschusochsen. Unsere Freude war groß.

Unser Teleobjektiv:

Das Tier war geschätzte 2km entfernt, dementsprechend war es unmöglich ein anständiges Foto von ihm zu machen. Mit dem positiven Gefühl unserer Entdeckung , ging es für uns weiter den Fluss entlang. Ständig schauten wir auch zum Fluss, denn es könnten sich auch Tiere bei Ihrer Trinkstelle aufhalten.

Mit dem Fluss hatten wir zwar keinen Erfolg, jedoch zeigte sich ein Kilometer vor der verlassenen Ranch ein stattlicher Moschusochse aus nicht allzu weiter Entfernung zu unserer Rechten. Wir haben ihn klar und deutlich auf seiner Anhöhe beobachten können, wie er sich die Umgebung anschaut. Wir wurden schlagartig sehr aufgeregt – wir machten die ersten Fotos mit dem Teleobjektiv, um den Moment einzufangen.

Moschusochse

Unsere Freude war riesig! Dieses wunderschöne Tier aus der Nähe zu sehen und das in seinem natürlichen, wilden Lebensraum.

Langsam bewegte sich der Paarhufer parallel zum Weg weg von uns. Wir gingen mit sicherem Abstand auf dem Weg hinterher.

Mehrmals blieb der Ochse stehen, um sich die Umgebung anzuschauen und um direkt wieder weiterzulaufen. Er legte einen entspannten Gang hin, wir liefen immer nach und versuchten noch mehr Fotos zu schießen.

Nach einigen Minuten sahen wir in der Ferne zwei kleine Häuschen mit einem umzäunten Bereich. Wir konnten unseren Augen kaum glauben was sich direkt hintendran befand: eine ganze Herde Moschusochsen!

Moschusochsen Herde im Dovrefjell-Nationalpark

Wir kamen aus dem Staunen nicht mehr raus. Was für ein Glück direkt einer ganzen Herde Moschusochsen zu begegnen. In der Herde befanden sich auch mehrere kleinere Ochsen – super niedlich.

Junger Moschusochse

Wir gingen weiter in Richtung Herde und sahen, dass sich in der Nähe der Hütten noch ein paar Leute befanden und die Ochsen beobachteten.

Mit sicherem Abstand beobachteten wir die Herde und nahmen Bilder und Videos auf. Der Wind war leider extrem stark an diesem Tag, sodass wir nur verwackelte Videos aufnehmen konnten. Hinter einem größeren Felsen in der Nähe versteckten wir uns, um uns zu stärken.

Nach unserer kleinen Pause trauten wir uns ein kleines Stück näher und machten weiter fleißig Aufnahmen aus sicherer Entfernung. Diese altertümlichen Tiere in ihrem natürlichen Habitat zu sehen hat uns wirklich beeindruckt. Besonders toll fanden wir die kleinsten Herdentiere mit ihren kaum ersichtlichen Hörnen und relativ kleinen Köpfen.

Moschusochsen fotografieren
Moschusochsen fotografieren

Plötzlich endete die friedliche Atmosphäre – zwei Herdentiere fingen an sich gegenseitig zu attackieren. Wir haben es zuerst gar nicht bemerkt aber eine etwas panisch entgegenkommende Wanderin machte uns aufmerksam. Die Tiere jagten sich gegenseitig wobei beide Moschusochsen ohne Probleme den mehr als ein Meter Hohen Zaun übersprungen haben. Sie kamen immer näher in unsere Richtung.

Uns wurde das Ganze zu heikel und beschlossen so schnell wie möglich Abstand zu den beiden Moschusochsen zu gewinnen. Wir gingen in die Richtung aus der wir auch gekommen sind und merkten, dass die zwei angriffslustigen Tiere so schnell nicht aufhören würden. Sie standen bereits auf dem Wanderweg. Wir entschieden uns zurück zum Parkplatz zu laufen und es nicht darauf anzulegen diese zwei Rabauken zu stören.

Auf dem Weg zurück sahen wir dann noch eine weitere Herde, diesmal von weitem. Die Herde lief von einem tiefliegenden Fluss auf einen Hügel. Wahrscheinlich haben sich die Tiere eine Erfrischung gegönnt.

Moschusochsen Herde

Fazit

Die Begegnungen mit den wilden Moschusochsen im Dovrefjell-Sunndalsfjella-Nationalpark war bis dato unsere beeindruckendste Wildtier-Begegnung. Diese beeindruckenden und altertümlichen Lebewesen aus nächster Nähe beobachten zu können war für uns ein unvergessliches Erlebnis.

Die Chance einen oder mehrere Moschusochsen in diesem Areal des Nationalparks zu treffen empfinden wir als relativ groß. Natürlich benötigt es auch eine gewisse Portion Glück. In diesem Gebiet werden auch geführte Moschusochsen Touren mit Garantie einer Sichtung angeboten.

Abgesehen von den wilden Moschusochsen, hat uns auch der Nationalpark an sich gefallen. Die halbkahle Landschaft und die schier unendliche Weite mögen wir sehr.

Weitere Bilder

Wanderung zum Vettisfossen – Utladalen

Unsere Wanderung zum Vettisfossen im Utladalen Nationalpark

Wanderzeit: 4  bis 6 Stunden

Strecke: ca. 12 km (hin- und zurück)

Schwierigkeitsgrad: mittel

Der Vettisfossen liegt im Landschaftsschutzgebiet Utladalen am Rande des Jotunheimen-Gebirges. Er ist mit einem freien Fall von 275 Metern  einer der höchsten Wasserfällen Europas.

Unsere Wanderung zum Vettisfossen

Vom Utladalen Campingplatz sind wir mit dem Auto zum fünf Minuten entfernten Parkplatz (Utladalsvegen 21-4, Øvre Årdal) gefahren.

Die Wanderung startete am Hjellefossen.

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Hjellefossen

Von dort aus führt ein geschotteter Wanderweg zum ehemaligen Bauernhof Vetti. Hier gibt es Essen und Trinken. Der Platz eignet sich allgemein gut für eine Pause.

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Ausblick vom Vetti Gard Turiststasjon

Hinter dem ehemaligen Bauernhof Vetti führt ein kleiner und steiniger Pfad die letzten Kilometer  zum unteren Ende des Vettisfossens. Rechts neben dem ehemaligen Bauernhof führt auch ein Pfad zum oberen Aussichtspunkt auf den Wasserfall, dieser Weg war uns allerdings zu steil und von unten soll man den Wasserfall auch besser sehen können.

Vorbei geht es an dieser kleinen wackeligen Hängebrücke, die wir zum Glück nicht überqueren müssen.

Von dort aus hat man den Vettisfossen auch fast erreicht.

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Vettisfossen

Wanderung zum Vesteråsfjellet – Geirangerfjord

Eckdaten Vesteråsfjellet – Geirangerfjord

Ausganspunkt: Westerås Restaurant

Wanderzeit: 20 Minuten für jeden Weg

Länge: 4 km (hin und zurück)

Schwierigkeitsgrad: sehr leicht

Ausgangspunkt der Wanderung zum Vesteråsfjellet

Die Wanderung zum Aussichtspunkt auf den Geirangerfjord startet vom Westerås Restaurant. Vor diesem gibt es einige Parkmöglichkeiten. Die Parkplätze auf der linken Seite sind nur für Restaurant-Besucher, die Parkplätze rechts sind für Wanderer.

Da die Parkmöglichkeiten jedoch stark begrenzt sind,  kann man auch auf dem Weg zum  Westerås Restaurant vor der Brücke links auf einer kleinen Wiese parken.

Parkplatz des Westerås Restaurant
Parkplatz des Westerås Restaurant

Weg zum Vesteråsfjellet (Løsta)

Am Westerås Restaurant vorbei geht es durch ein Tor, das auf eine Weide mit streichelzahmen Ziegen, Schafen und Lamas führt. Auch viele Jungtiere sind hier heimisch und sitzen am Wegesrand.

junge Ziege auf dem Weg zum Vesteråsfjellet
junge Ziege auf dem Weg zum Vesteråsfjellet

Dann geht es auf einem relativ flachen Feldweg bis zu einer Gabelung. Runter nach links geht es zu unserem Aussichtspunkt und hoch nach rechts geht es zum Aussichtspunkt Løsta. In nur wenigen Minuten seid ihr am Aussichtspunkt angekommen.

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Die Aussicht vom Vesteråsfjellet ist wirklich wunderschön. Von hier aus hat man einen ganz anderen Blickwinkel auf den Geiranger Fjord. Nehmt unbedingt eure Kamera mit, den von hier aus lassen sich sehr schöne Fotos machen.

Aussicht Geiranger Fjord vom Vesteråsfjellet
Aussicht Geiranger Fjord vom Vesteråsfjellet

Fazit zum Aussichtspunkt Vesteråsfjellet

In nur wenigen Minuten kommt man zu einer Aussichtsplattform, die euch den berühmten Geiranger Fjord aus einem ganz anderen Betrachtungswinkel sehen lässt. Wer also in der Nähe ist und Geiranger besucht, sollte sich unbedingt die Zeit nehmen und hier hoch laufen!

Weitere Bilder zum Vesteråsfjellet

  • Aussicht vom Vesteråsfjellet
  • Aussicht auf Geiranger vom Weg zum Vesteråsfjellet
  • Weg zum Vesteråsfjellet

Rimstigen Wanderung – Nærøyfjord

Eckdaten zur Wanderung

AusganspunktBakkavegen 31, 5747 Bakka, Norwegen
Wanderzeit5 – 6 Stunden
Längeca 3,5 km (hin & zurück)
Höhenmeter720 m
Schwierigkeitsgradschwer

Rimstigen ist mit Sicherheit eine der schönsten Wanderungen Norwegens und es ist ein verstecktes Juwel am Nærøyfjord!

Die Wanderung ist steil, meist auf Schotter oder trockener Erde. Der Aufstieg wird mit einem einzigartigen Ausblick auf den Fjord belohnt, welcher sogar Teil des UNESCO Weltnaturerbe ist.

Ausganspunkt der Wanderung

Der Ausgangspunkt liegt in Bakka, einem kleinen Dorf, welches von Gudvangen über eine sehr schmale Straße zu erreichen ist. Wir empfehlen hier sehr langsam zu fahren, da hier Hochlandrinder und Ponys frei auf der Fahrbahn herumlaufen.

Hochlandrind bei Bakka
Hochlandrind bei Bakka

Schon bald erreicht ihr die kleine Fjordsiedlung Bakka.

Parken könnt ihr in Mitten des Dorfes auf einem kleinen Parkplatz, nahe der Kirche. Man kann aber auch noch ein Stück weiterfahren und am Straßenrand parken.

Kirche in Bakka, Norwegen von 1859 – Ausgangspunkt der Wanderung
Kirche in Bakka, Norwegen von 1859 – Ausgangspunkt der Wanderung

Die Wanderung zu Rimstigen

Von Bakka aus läuft man Richtung Tuftefossen (siehe Karte) bis man auf der linken Seite den ersten Wegweiser der Wanderung stößt.

Dann beginnt der Weg als steiler Aufstieg … und geht weiter als steiler Aufstieg bis ganz nach oben! Auf dem Weg nach Oben begegnen euch die unterschiedlichsten Streckenabschnitte. Am Anfang verläuft der Weg noch unter freiem Himmel auf erdigen Boden. Doch schon bald gelangt man immer tiefer in die fjordtypische Vegetation. Interessante Steinstufen liegen auch auf dem Weg.

  • Wanderung Rimstigen
  • Wanderung Rimstigen
  • Wanderung Rimstigen
  • Wanderung Rimstigen
  • Wanderung Rimstigen

Die Wanderung ist die Anstrengung wert. Denn den ganzen Weg über hat man erstaunliche Aussichten über den Nærøyfjord.

Nach ca. 3 Stunden, mit vielen Verschnaufpausen, waren wir endlich oben auf 720 Meter Höhe angelangt. Oben erwartet euch ein kleines Häußchen mit der Aufschrift „Turbok“. Darin liegt eine Art Gipfelbuch, in der ihr euch verewigen könnt.

Für den Abstieg benötigten wir ca. 2,5 Stunden. Wir waren also 6-7 Stunden unterwegs. Die reine Wanderzeit lag bei 5-6 Stunden. Auf dem Weg sind wir gerade mal sechs Personen begegnet. Rimstigen ist also ein echter Geheimtipp!

Tipps für die Wanderung:

  • Für die Wanderung sind gute Wanderschuhe nur zu empfehlen!
  • Nehmt euch genug Wasser mit
  • Genug Zeit einplanen, da man bis zu 7 Stunden unterwegs sein kann.

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Unsere schönsten Wanderungen in Norwegen!

Weitere Bilder zur Wanderung:

  • Wanderung Rimstigen
  • Wanderung Rimstigen
  • Wanderung Rimstigen
  • Wanderung Rimstigen

Wanderung zum Preikestolen

Eckdaten der Wanderung zum Preikestolen

Ausgangspunkt: kostenpflichtiger Parkplatz am Ende des Preikestolvegen

Länge:  8 Kilometer

Höhenmeter: ca. 590 Meter

Wanderzeit: 4 bis 5 Stunden für den Auf- und Abstieg

Schwierigkeitsgrad: mittel

Der Preikestolen ist ein 25 x 25 Meter großer Felsplateau in der norwegischen Provinz Rogaland. 604 Meter oberhalb des Lysefjords liegt der beliebte Touristenort. Die Wanderung belohnt euch mit einem unvergesslichem Ausblick und zählt deshalb zu den beliebtesten Wanderungen in Norwegen.

Ausgangspunkt der Wanderung über dem Lysefjord

Ausgangspunkt der Wanderung zum Preikestolen ist der Parkplatz Pulpit Rock am Berggasthof Preikestolen fjellstue, welcher sich am Ende der Straße Preikestolvegen befindet. Die Parkgebühr in Höhe von 250 NOK kann man an einem Parkautomaten entrichten. Auf dem Parkplatz gibt es auch eine Toilette und eine Tourist-Information. Da der Parkplatz nicht rund um die Uhr geöffnet hat, solltet ihr euch vorher auf der Seite des Betreibers über die Öffnungszeiten informieren. Diese können je nach Saison von einander abweichen.

Vier Kilometer entfernt befindet sich der Campingsplatz Preikestolen camping AS. Von diesem aus sind es mit dem Auto 6 Minuten und zu Fuß etwa 50 Minuten bis zum Ausgangspunkt der Wanderung zum Preikestolen.

Vom Preikestolen-Campingplatz aus kann man den Parkplatz auch mit dem Bus erreichen, pro Person kostet ein Busticket an die 125 NOK.

Die Wanderung zum berühmten Felsplateau

Die Wanderung beginnt hinter dem Parkplatz. Hier führt uns ein stufiger Weg steil hinauf. Nach ca. einem halben Kilometer kommt ein flacher Weges-Abschnitt. Dieser dient jedoch nur kurz zum Verschnaufen, denn danach geht es wieder in die Höhe.

Wanderung zum Preikestolen - Holzsteig
Wanderung zum Preikestolen – Holzsteig

Als nächstes Überqueren wir einen Holzsteig über ein mooriges Plateau. Hier mussten wir leider mit einigen Stechmücken Bekanntschaft machen. Wir ihr euch am besten vor den Plagegeistern schützt, erzählen wir euch weiter unten im Beitrag.

sdr
Auf dem Weg zum Preikestolen

Nun folgt der letzte steile Abschnitt, der es wirklich in sich hat. Über unebene Steinstufen legt man einiges an Höhenmetern zurück. Danach geht es die restlichen zwei Kilometer bis zum Aussichtspunkt in flacherem Gelände weiter. Hier führt uns der Weg durch eine traumhafte Gegend, vorbei an einigen kristallklaren Seen. Schon bald hat man einen Ausblick auf den Lysefjord.

Fotos vom Wanderweg:

  • Steiniger Weg zum Preikestolen
  • Wanderung zum Preikestolen - Aufstieg
  • Steiler Abschnitt auf dem Weg zum Preikestolen
  • Wanderweg zum Preikestolen
  • Wanderweg zum Preikestolen
  • Wanderweg zum Preikestolen
  • Wanderweg zum Preikestolen

Unser Tipps für die berühmte Wanderung zum Preikestolen

Mit unserer Wanderung gestartet sind wir um 07:30 Uhr. Bereits um diese Uhrzeit kamen uns schon einige Leute auf Ihrem Rückweg entgegen. Daher können wir euch empfehlen noch früher mit der Wanderung zu beginnen. Da kommt es gut gelegen, dass es in Norwegen in den Sommernächten kaum dunkel wird. Auf unserem Rückweg am Mittag kamen uns große Menschenmassen entgegen, dabei hatte zu diesem Zeitpunkt keine Fähre angelegt. Unsere Tipps für euch sind daher:

  • So früh wie möglich losgehen.
  • Informiert euch, zu welchen Zeiten die Touristen-Fähren anlegen.
  • Packt euch Kleidung zum Wechseln ein, auf dem Weg nach oben gerät man leicht ins Schwitzen.
  • Ganz nützlich war uns ein Insektenschutzspray. Da ihr auf dem Wanderweg an einigen stillliegenden Gewässern vorbeikommt, tummelt es dort nur so von kleinen Stechern.
  • Ausreichend Proviant und Trinken sollten in eurem Gepäck nicht fehlen.
  • Die Strecke eignet sich nicht für leichtes Schuhwerk oder Flip-Flops.
  • Informiert euch vorab über das Wetter. Bei Regen könnte die Strecke aufgrund der rutschigen Steine zu einer Herausforderung werden.

Weitere Fotos unserer Wanderung

  • Kleiner See auf dem Weg zum Preikestolen
  • Landschaft auf dem Weg zum Preikestolen
  • Ausblick auf den Lysefjord
  • Preikestolen Menschen
  • Massentourismus auf dem Preikestolen
  • Ausblick vom Preikestolen
  • Riss auf dem Preikestolen

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