Peloponnes mit dem Camper – Griechenland Roadtrip

Die Peloponnes ist eine Halbinsel im Süden von Griechenland und durch den Kanal von Korinth vom griechischen Festland getrennt. Die Halbinsel, die an eine Hand mit drei Fingern und einem Daumen erinnert, besteht aus sieben Regionen mit unterschiedlichen Landschaften.

Unsere Reise führte uns von Patras im Nord-Westen durch die Region Messinien (erster Finger) über die Region Lakonien (zweiter und dritter Finger) und die Region Argolis (Daumen) bis nach Korinth im Nord-Osten.

In diesem Beitrag nehmen wir euch mit auf unsere Route und geben wertvolle Tipps für euren eigenen Roadtrip.

Roadtrip über die Peloponnes

Damit ihr euch besser in unserem Blogbeitrag zurechtfindet, haben wir ein Inhaltsverzeichnis mit Sprungsmarken für euch erstellt:

Inhaltsverzeichnis


Anreise auf die Peloponnes

Die Peloponnes ist durch den Kanal von Korinth vom griechischen Festland getrennt, aber über eine Brücke leicht zu erreichen. Man kann die Halbinsel auf verschiedenen Wegen ansteuern:

Anreise nach Griechenland

Um nach Griechenland zu gelangen, gibt es mehrere Anreisemöglichkeiten mit dem eigenen Fahrzeug. Wir sind über die Balkanroute gefahren und haben zunächst eine Woche auf der Insel Lefkada verbracht (zum Roadtrip-Bericht). Alternativ kann man eine Fähre von Italien nach Igoumenitsa nehmen. Informationen zu den Fährverbindungen findet ihr hier: www.directferries.de*.

Wer ohne eigenen Camper reist, kann bequem mit dem Flugzeug anreisen. Der nächstgelegene internationale Flughafen befindet sich in Athen. Von dort aus besteht die Möglichkeit, einen Camper zu mieten und die Reise direkt zu starten.


Anreise auf die Halbinsel

Sobald ihr Griechenland erreicht habt, gibt es zwei Möglichkeiten, die Peloponnes zu erreichen:

Von Westen (Igoumenitsa) über Patras

Wir sind über die Rio-Andirrio-Brücke gefahren, die die Peloponnes mit dem griechischen Festland verbindet. Die Mautgebühr beträgt aktuell 22,60 € für einen Camper (Stand: Januar 2025). Eine preisgünstigere Alternative ist die Fähre, die für Camper nur 12 € kostet (Stand: Januar 2025).

Von Osten (Athen) über den Korinth-Kanal

Reist ihr aus Richtung Athen an, gelangt ihr über die Brücke am Korinth-Kanal direkt auf die Peloponnes. Diese Route ist ideal für alle, die mit dem Auto oder Camper von Athen starten.


Reiseplanung

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Patras und die Westküste

Von der großen Hafenstadt Patras bis zu den ruhigen Küstenabschnitten wie dem Elea Beach gibt es an der Westküste des Peloponnes viel zu entdecken – egal, ob man auf der Durchreise ist oder länger verweilen möchte.

Patras

Patras Patras ist die drittgrößte Stadt Griechenlands und ein wichtiges Tor zur Peloponnes. Neben der berühmten Rio-Andirrio-Brücke (Koordinaten auf Google Maps) lohnt sich ein Besuch der Festung von Patras (Koordinaten auf Google Maps).

Wir haben Patras als Zwischenstopp ausgelassen und sind wetterbedingt direkt in den Süden weitergereist.


Elea Beach

Der Elea Beach ist ein kilometerlanger Sandstrand an der Westküste der Peloponnes. Er liegt in der in der Region Elis, etwa 10 Kilometer südlich von Kyparissia und unweit der Stadt Zacharo. Die Anreise erfolgt über eine Schotterstraße, die sich mit dem Wohnmobil gut befahren lässt. Der nächste größere Supermarkt befindet sich in Zacharo, wo es auch Restaurants und Tankstellen gibt.

Unter Vanlifern ist der Elea Beach sehr beliebt. Der lange, breite Sandstrand bietet ausreichend Platz, und hinter den Dünen gibt es einen schattigen Pinienwald, in dem sich zahlreiche Parkmöglichkeiten befinden.

Elea Beach ist nicht nur ein beliebter Ort zum Campen, sondern auch ein bedeutendes Naturschutzgebiet. Der Strand gehört zu den Brutgebieten der bedrohten Caretta-Caretta-Meeresschildkröten. Zwischen Mai und September kommen die Weibchen hierher, um ihre Eier im Sand abzulegen. Nach etwa 50 bis 60 Tagen schlüpfen die kleinen Schildkröten und machen sich auf den gefährlichen Weg ins Meer. Deshalb ist es besonders wichtig, sich an die Verhaltensregeln zum Schutz der Schildkröten zu halten.


Filía Laundry

Unweit vom Elea Beach befindet sich die Filía Laundry (Koordinaten bei Google Maps), eine Selbstbedienungswäschereri. Die Filía Laundry ist weit mehr als nur eine Wäscherei – Während die Wäsche läuft, kann man eine heiße Dusche genießen, im Second-Hand-Shop stöbern oder sich mit anderen Reisenden austauschen. Ein besonderes Highlight ist der vegane Foodtruck, der frische Snacks und Getränke serviert.

Die Filía Laundry engagiert sich auch aktiv für streunende Hunde und Katzen in der Umgebung. Sie nehmen verletzte, kranke oder hilfsbedürftige Tiere auf und bieten ihnen ein sicheres, vorübergehendes Zuhause, bis sie gesund gepflegt und weitervermittelt werden können.


Ausgrabungsstätte Olympia

Die antike Stätte Olympia (Koordinaten auf Google Maps) ist einer der bedeutendsten archäologischen Orte Griechenlands. Hier wurden im Jahr 776 v. Chr. die ersten Olympischen Spiele der Geschichte abgehalten. Für einen Eintritt von 6 € pro Person (Stand Dezember 2024) kann man die Überreste des antiken Stadions und des Heraion-Tempels besichtigen. Das Archäologische Museum von Olympia beherbergt zudem wertvolle Fundstücke.


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Messinien – Der erste Finger der Peloponnes

Die Region Messinien, auch bekannt als der erste Finger der Peloponnes, zeichnet sich durch ihre schönen Sandstrände wie den Voidokilia Beach als auch durch historische Orte wie die Burg von Methoni und die Stadt Kalamata aus.

Voidokilia Beach

Der Voidokilia Beach (Koordinaten auf Google Maps) gehört zu den spektakulärsten Stränden Griechenlands. Die Bucht hat die Form des griechischen Buchstaben Omega (Ω) und ist daher auch unter dem Namen „Ochsenbauchbucht“ bekannt.

Der Strand liegt in einem Naturschutzgebiet und ist von Dünen sowie einer vielfältigen Vogelwelt umgeben. In der benachbarten Gialova-Lagune konnten wir im Januar Flamingos beobachten.

Oberhalb des Voidokilia Strandes befindet sich die Höhle des Nestors. Die Höhle und die darüberliegende Burgruine sind vom Strand aus zu erreichen. Der Wanderweg verfügt über kleinere Kletterpassagen und kann bei Nässe sehr rutschig sein.


Burg von Methoni

Im Süden des ersten Fingers liegt die kleine griechische Hafenstadt Methoni. Ursprünglich hatten wir geplant, die dortige Burg (Koordinaten auf Google Maps) zu besichtigen, doch da sie dienstags geschlossen ist, verzichteten wir auf den Abstecher vom Voidokilia Beach aus.


Kalamata

Kalamata ist nicht nur die größte Stadt der Region, sondern auch ein kulturelles und wirtschaftliches Zentrum. Bekannt ist die Stadt vor allem für die weltberühmten Kalamata-Oliven, die hier angebaut werden. Besonders sehenswert ist das Archäologische Museum von Messinien (Koordinaten auf Google Maps), das einen Einblick in die Geschichte der Region gibt.

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Bouka Beach, nahe Kalamata

In Kalamata gibt es einen guten Selbstbedienungs-Waschsalon (Koordinaten auf Google Maps) und einen kleinen veganen Supermarkt (Koordinaten auf Google Maps).

Wir haben mehrere Wochen bei Kalamata verbracht, da Lea bei dem Tierschutzverein DASH (zur Webseite) als Volunteer mit angepackt hat. Weiter unten im Blogbeitrag berichten wir euch mehr über das Thema Tierschutz auf der Peloponnes.


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Lakonien – Zweite und dritte Finger der Peloponnes

​Lakonien, die Region des zweiten und dritten Fingers des Peloponnes, bietet eine Fülle an Sehenswürdigkeiten. Von der byzantinischen Ruinenstadt Mystras über das traditionelle Dorf Vathia bis hin zum südlichsten Punkt des griechischen Festlands, dem Kap Tainaron, gibt es viel zu entdecken.

Mystras

Über den Gebirgspass zwischen Kalamata und Sparta ging es für uns weiter zur Ruinenstadt Mystras (Koordinaten auf Google Maps). Mystras war einst eine der bedeutendsten Städte des byzantinischen Reiches. Heute kann man durch die gut erhaltenen Kirchen, Klöster und Festungen wandern und den Blick auf die umliegende Landschaft genießen.

Die Ruinenstadt Mystras verfügt über zwei Eingänge. Der obere Eingang (Koordinaten auf Google Maps) bietet direkten Zugang zur Kirche Sainte Sophie und zur Festung. Allerdings ist der Parkplatz hier klein und oft schnell belegt.

Der untere Eingang (Koordinaten auf Google Maps) führt ebenfalls zum oberen Gelände, erfordert jedoch eine Wanderung über einige Höhenmeter. In diesem Bereich befinden sich mehrere gut erhaltene byzantinische Kirchen und Klöster, die einen Besuch wert sind.

Das Eintrittsticket ist 24 Stunden gültig und berechtigt zum Zutritt über beide Eingänge.


Vathia

Unser nächstes Ziel war das verlassene Dorf Vathia (Koordinaten auf Google Maps), gelegen im Süden der Mani-Halbinsel – dem zweiten Finger des Peloponnes.

Die Mani-Halbinsel ist bekannt für ihre raue Landschaft und ihre markanten Wehrtürme. Diese dienten einst der Verteidigung gegen Piraten und rivalisierende Familien.

Im 20. Jahrhundert wanderten die Bewohner in größere Städte ab und das Dorf wurde größtenteils verlassen. Einige Gebäude sind heute restauriert und werden als Ferienunterkünfte* vermietet.


Kap Tainaron

Das Kap Tainaron (Koordinaten auf Google Maps) ist der südlichste Punkt des griechischen Festlands und bekannt für seinen malerischen Leuchtturm.

Ein rund zwei Kilometer langer Wanderweg beginnt an einem kleinen Parkplatz (Koordinaten auf Google Maps) und führt entlang der rauen Küstenlandschaft zum Leuchtturm.

Der Ort ist nicht nur landschaftlich beeindruckend, sondern auch von Mythologie umwoben: Der Legende nach soll sich hier eines der Tore zur Unterwelt befunden haben, durch das Hades die Seelen der Verstorbenen geleitete.


Dimitrios Schiffswrack

Das Wrack der Dimitrios (Koordinaten auf Google Maps), ein Frachtschiff, das in den 1980er Jahren an der Küste von Gythio strandete, ist heute ein beliebtes Fotomotiv. Besonders bei Sonnenauf- oder -untergang lohnt es sich die Kamera auszupacken. Das klare Wasser rund um das Wrack macht es zudem zu einem beliebten Spot für Schnorchler und generell lädt der schöne Sandstrand zum Baden ein.


Elafonisos

Vom Dimitros Schiffswrack ging es für uns weiter auf den dritten Finger der Peloponnes, bis kurz vor die Insel Elafonisos (Koordinaten auf Google Maps).

Elafonisos ist eine kleine Insel mit weißen Sandstränden und glasklarem Wasser. Besonders der Simos Beach (Koordinaten auf Google Maps) ist ein beliebtes Ausflugziel.

Die Insel ist über eine ca. 10 Minütige Fährfahrt zu erreichen. Das Ticket kostet 2 € pro Person und ca. 21 € für einen Camper (einfache Fahrt). Der Simos Beach liegt 4 Kilometer vom Fährhafen entfernt. Wer ein Fahrrad dabei hat, kann seinen Camper auch am Hafen (Koordinaten auf Google Maps) stehen lassen und sich das Ticket für den Camper sparen.


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Monemvasia

Die mittelalterliche Felsenstadt Monemvasia (Koordinaten auf Google Maps) ist eine der beeindruckendsten historischen Städte Griechenlands. Von außen wirkt die auf einem Felsen gelegene Stadt fast wie eine uneinnehmbare Festung. Die Stadt wurde im Mittelalter gegründet und war ein bedeutendes Handelszentrum. Heute kann man durch die engen, gepflasterten Gassen schlendern, in traditionellen Tavernen einkehren und die atemberaubende Aussicht von den Festungsmauern genießen.


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Argolis – Der Daumen der Peloponnes

Die Region Argolis, auch als „Daumen“ der Peloponnes bekannt, hält malerische Küstenorte und interessanten Landschaften für uns bereit. Hier finden sich einige der bedeutendsten archäologischen Stätten Griechenlands.

Nafplio

Nafplio (Koordinaten auf Google Maps) gilt als eine der schönsten Städte Griechenlands und war einst die erste Hauptstadt des modernen Griechenlands. Besonders sehenswert ist die Festung Palamidi (Koordinaten auf Google Maps), die hoch über der Stadt thront und nach einem Aufstieg von ca. 1000 Stufen einen atemberaubenden Blick auf den Argolischen Golf bietet. Alternativ kann die Burganlage bequem mit dem Auto erreicht werden. Der Eintritt beträgt 4 € pro Person.

Die malerischen Gassen der Altstadt laden zum Schlendern ein. Besonders gut gefallen hat uns das Falafel-Restaurant (Koordinaten auf Google Maps). Für unseren Ausflug in die Stadt, haben wir am Hafen gerparkt.

In Nafplio konnten wir auch unsere Gasflasche auffüllen lassen (Koordinaten auf Google Maps).

Wenn ihr bei Nafplio seid, lohnt sich ein Abstecher zum Paralia Karathonas Strand (Koordinaten auf Google Maps). Von dort aus haben wir einen wunderschönen Küstenspaziergang in Richtung Nafplio unternommen, vorbei an beeindruckenden Felsformationen und mit herrlichem Blick auf das Meer.

In Nafplio haben wir wieder etwas mehr Zeit verbracht, da Lea 1,5 Wochen im Tierheim des Vereins Tierschutz Herzverstand – Paws with love (zur Webseite) mit angepackt hat.

Mehr über unsere Zeit in Nafplio könnt ihr in unserem ersten YouTube-Vlog sehen:


Amphitheater von Epidauros

Das Theater von Epidaurus (Koordinaten auf Google Maps) ist eines der beeindruckendsten Überbleibsel der griechischen Antike. Neben dem imposanten Amphitheater gibt es auf dem Gelände auch ein kleines Museum sowie weitere archäologische Stätten zu entdecken, darunter das Heiligtum des Asklepios. In der Nebensaison beträgt der Eintritt 6 €.


Methana

Die Halbinsel Methana (Koordinaten auf Google Maps) ist geprägt von vulkanischer Aktivität. Der letzte große Ausbruch fand etwa 230 v. Chr. statt und hat die Landschaft nachhaltig geprägt. Ein besonderes Highlight auf Methana ist der Aufstieg zum bekanntesten Krater nahe des Dorfes Kameni Chora.

Für die Wanderung benötigt man ca. 25 Minuten pro Strecke. Ausgangspunkt ist ein kleiner Wanderparkplatz (Koordinaten auf Google Maps). Der Pfad führt durch eine surreale Felslandschaft aus erkalteter Lava und bietet einen tollen Ausblick auf die Vulkanlandschaft und das Meer.

Dank der vulkanischen Aktivität gibt es auf Methana auch mehrere heiße Quellen, die jedoch Stand (März 2025) nicht nutzbar sind. Das in der gleichnamigen Hafenstadt Methana ausgebaute Thermalbecken ist wegen schlechter Wasserqualität gesperrt.


Mehr über unseren Ausflug auf die Halbinsel Methana, die Insel Poros und zu einem Lost-Place Hotel könnt ihr im folgenden YouTube-Video sehen:


Insel Poros

Die kleine Insel Poros (Koordinaten auf Google Maps) ist nur eine kurze Fährfahrt vom Festland entfernt. Die Überfahrt mit dem Wassertaxi kostet 1,50 € pro Person. Geparkt haben wir in der gegenüberliegenden Stadt Galatas (Koordinaten auf Google Maps).

Wir haben Poros-Stadt, die Inselhauptstadt, zur Fuß erkundet. Vorbei an den weiß-blauen Häuschen und engen Gassen sind wir zur berühmten Uhrturm (Koordinaten auf Google Maps) und Saint Athanassios Kapelle (Koordinaten auf Google Maps) spaziert.


Dolinen von Didima

Unser nächstes Reiseziel waren die Dolinen von Didima (Koordinaten auf Google Maps) – zwei riesige, natürliche Einsturzkessel, die durch geologische Prozesse entstanden sind. Besonders faszinierend sind die versteckten kleinen Kapellen im Inneren der Dolinen, die in Höhlen eingebettet sind.


Korinth

​Korinth eignet sich hervorragend als erster oder letzter Zwischenstopp auf der Peloponnes, abhängig von der Reiserichtung. Ein Highlight ist der imposante Kanal von Korinth (Koordinaten auf Google Maps), dessen steile Felswände die schmale Wasserstraße eindrucksvoll einrahmen.

In der Nähe lohnt sich ein Abstecher zur antiken Stadt Korinth, wo Überreste wie der Apollontempel (Koordinaten auf Google Maps) besichtigt werden können. Ebenfalls sehenswert ist die Festung Akrokorinth (Koordinaten auf Google Maps), die einen weiten Blick über die Region bietet. ​


Tierschutz auf der Peloponnes

Auf der Peloponnes, wie in ganz Griechenland, stellt der Tierschutz, insbesondere in Bezug auf Straßenhunde und -katzen, ein erhebliches Problem dar. Trotz eines umfassenden Tierschutzgesetzes, das 2021 verschärft wurde und unter anderem die Kastration von Haustieren sowie strenge Strafen für Tierquälerei vorschreibt, bleibt die Umsetzung dieser Regelungen mangelhaft.

Zudem werden Kastrationspflichten oft ignoriert, was zu einer unkontrollierten Vermehrung führt. Die Haltung von Hunden an Ketten ist trotz gesetzlicher Verbote weiterhin verbreitet.

Obwohl es positive Ansätze gibt, wie die Finanzierung von Kastrationen in einigen Gemeinden, bleibt die effektive Umsetzung des Tierschutzes auf der Peloponnes eine große Herausforderung.

Während unserer Zeit auf der Peloponnes hat Lea in zwei Tierheimen als Freiwilligenhelferin mit angepackt. Zu dem Thema Straßentiere gibt es so viel zu sagen, dass wir hierüber noch einen eigenen Blogbeitrag verfassen werden.

(Quellen: https://www.veto-tierschutz.de/tierschutz-in-griechenland/, Stand 05.03.2025; https://de.rua.gr/2023/04/04/in-griechenland-gibt-es-fast-4-millionen-heimatlose-tiere/, Stand 05.03.2025)


Tierwelt auf der Peloponnes

​Die Peloponnes bietet eine beeindruckende Vielfalt an Tierarten, sowohl an Land als auch im Wasser.​ Im nachfolgenden stellen wir euch einige der Tierarten vor, denen wir während unseres Roadtrips begegnet sind:

Delfine und Meeresschildkröten

​Die Küstengewässer der Peloponnes sind Heimat verschiedener Delfinarten, insbesondere des Großen Tümmlers. Obwohl wir selbst keine Delfine beobachten konnten, berichteten Bekannte, dass sie bereits mehrfach vom Strand aus Delfine im Meer gesehen haben.

Zudem ist die Region ein bedeutendes Brutgebiet für die Unechte Karettschildkröte (Caretta caretta). Fast die Hälfte der Niststrände dieser Art im Mittelmeerraum befinden sich in Griechenland. Die Weibchen kehren stets an ihre Geburtsstrände zurück.


Goldschakale

​Während unserer Reise über die Peloponnes wurden wir oft von den Rufen der Goldschakale begleitet. Besonders in der Dämmerung und nachts ertönt ihr charakteristisches Heulen. Die scheuen Tiere sind selten zu sehen, jedoch hatten wir einmal das Glück und konnten einen Schakal am frühen Morgen über ein Feld laufen sehen.


Vogelwelt und Flamingos

Die Feuchtgebiete der Peloponnes, wie die Gialova-Lagune, sind wichtige Rast- und Brutplätze für zahlreiche Vogelarten. Besonders beeindruckend sind die Flamingos, die hier während ihrer Zugzeiten Halt machen. Bitte achtet darauf, immer einen ausreichenden Abstand zu den Tieren zu halten, um sie nicht zu stören und bitte fliegt nicht mit einer Drohne über Tiere.


Unser Spartipp auf Reisen:

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Fazit: Die Peloponnes mit dem Camper entdecken

Unsere Reise mit dem Camper über die Peloponnes war ein unvergessliches Erlebnis, das unsere Erwartungen übertroffen hat. Die Region bietet weit mehr als nur schöne Strände: Es gibt ein gebirgiges Inland, schöne Wasserfälle, charmante Städtchen und bedeutende Ausgrabungsstätten zu entdecken.

Freistehen und Campingplätze

Wildcampen ist in Griechenland offiziell nicht erlaubt, wurde aber bisher außerhalb der Hochsaison oft geduldet, insbesondere an abgelegenen Orten. Campingplätze sind in der Region vorhanden, jedoch variieren deren Ausstattung und Öffnungszeiten. Es ist ratsam, im Voraus zu prüfen, welche Plätze geöffnet sind.

Gesetzesänderung in 2025

Seit Januar 2025 gelten in Griechenland neue (strengere) gesetzliche Regelungen für das Campen mit Wohnmobilen. Das sogenannte „Freistehen“ – also das Übernachten außerhalb offizieller Campingplätze oder ausgewiesener Stellplätze wurde landesweit verboten. Verstöße gegen diese Regelungen können mit hohen Geldbußen geahndet werden. Die Behörden kontrollieren verstärkt, insbesondere in beliebten Urlaubsregionen wie der Peloponnes.

Die Umsetzung dieses Gesetztes im Mai 2025 sorgte zunächst für große Untersicherheiten.

Mit der neuen Straßenverkehrsordnung vom 17. Juni 2025 schafft Griechenland mehr Klarheit fürs Parken von Wohnmobilen:

  • Innerorts dürfen kleine Wohnmobile (unter 7,5 m) unbegrenzt parken.
    Größere Fahrzeuge (>7,5 m) nur max. 24 Stunden (Art. 38 (6) StVO).
  • Außerorts ist Parken nur an gekennzeichneten Plätzen oder auf Seitenstreifen erlaubt. Fehlen diese, muss so nah wie möglich am rechten Fahrbahnrand parallel geparkt werden.
  • Die Regeln gelten nur fürs Parken, nicht für Wildcamping, das weiterhin verboten bleibt.
  • Verbotsschilder und Markierungen sind wie immer zu beachten.

Weitere Informationen zu den neuen Regelungen findest du im ADAC-Artikel: https://www.adac.de/news/reise-griechenland-strengere-regeln-wohnmobile/.

Wir empfehlen euch daher, erstmal ausschließlich offizielle Campingplätze oder ausgewiesene Stellplätze zu nutzen.


Ver- & Entsorgung

Die Infrastruktur für die Ver- und Entsorgung ist auf der Peloponnes nicht überall optimal ausgebaut. Während Wasser oft an öffentlichen Brunnen, Strandduschen oder an Tankstellen erhältlich ist, sind die Entsorgungsmöglichkeiten für Grauwasser und chemische Toiletten stark limitiert.

Frischwasser

Die Wasserqualität auf der Peloponnes ist nicht optimal und an vielen Wasserstellen ist das Wasser nicht als Trinkwasser gekennzeichnet. Wir haben das Wasser doppelt gefiltet und so bedenkenlos trinken können.

In unserem Wohnmobil benutzen wir eine Kombination aus fest eingebauten und portablen Wasserfilter. Diese Kombination nennt sich Alb Filter Pro Camper* und ist bestens geeignet für mittelgroße Tanks (80 – 160 Liter).

Unseren Wasserdieb* und Flextube Befüllschlauch (10 m)* hatten wir ebenfalls immer im Einsatz, um ohne größeren Aufwand unseren Wassertank füllen zu können.

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Abwasser

Die Entsorgung von Grauwasser gestaltet sich in Griechenland oft schwierig, da außerhalb von Campingplätzen nur wenige offizielle Entsorgungsstationen vorhanden sind.

Selbst die Suche nach geeigneten Gullys ist nicht immer einfach, da man sicherstellen muss, dass das Wasser nicht unbeabsichtigt in nahegelegene Gewässer gelangt. Daher ist es empfehlenswert, ausschließlich biologisch abbaubare Seifen und Reinigungsmittel zu verwenden, um die Umweltbelastung zu minimieren.

Der Verzicht auf chemische Zusätze in herkömmlichen Chemietoiletten ist ebenfalls ratsam, da entsprechende Entsorgungsstationen in Griechenland selten sind. Eine umweltfreundliche Alternative stellt die Nutzung von Trockentrenntoiletten dar. Diese benötigen weder Wasser noch Chemie und sind zudem geruchsarm. Die Feststoffe können hygienisch im Restmüll entsorgt werden, während die Flüssigkeiten separat abgeführt werden können.

Unsere Entscheidung, die Chemietoilette durch eine Trockentrenntoilette zu ersetzen, hat sich daher als äußerst vorteilhaft erwiesen. Einen Beitrag über unseren Umbau findet ihr hier: Umrüstung zur Chemietoilette.


Straßenverhältnisse und Verkehr

Die Straßen auf der Peloponnes sind in der Regel gut ausgebaut, aber teilweise sehr kurvig und schmal. Besonders in den Bergregionen gibt es enge Passagen, die mit einem größeren Camper eine Herausforderung sein können. Die Küstenstraßen bieten tolle Ausblicke, erfordern jedoch eine umsichtige Fahrweise. Mautstraßen gibt es hauptsächlich auf den Hauptverbindungsstrecken wie Athen–Korinth oder Korinth–Patras.


Wetter auf der Peloponnes

Die Peloponnes zeichnet sich durch ein mediterranes Klima aus. In den Sommermonaten können die Temperaturen tagsüber 30 °C überschreiten, während sie in den Wintermonaten milder sind.

Anfang Dezember waren die Temperaturen auf der Peloponnes noch angenehm, mit Tageshöchstwerten zwischen 15 °C und 20 °C. Die Wassertemperaturen lagen zu dieser Zeit zwischen 16 °C und 20 °C.

Ab Mitte Dezember wurde es deutlich kühler, begleitet von vermehrten Regentagen. Trotz Tageshöchsttemperaturen um die 10 – 15 °C fühlte sich das Wetter in der Sonne angenehm warm an. In einigen Nächten sanken die Temperaturen jedoch bis auf 2 °C ab. Einheimische und andere Reisende berichteten, dass dieser Winter kühler als üblich war. Ab Mitte März steigen die Temperaturen wieder an, wodurch das Klima angenehmer wird.


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Lefkada mit dem Camper: Die besten Ausflugsziele, Strände & Tipps zur Nebensaison

Lefkada ist eine griechische Insel im Ionischen Meer. Während unserer Griechenlandreise mit dem Camper haben wir im Dezember eine Woche auf dieser wunderschönen Insel verbracht.

In diesem Beitrag stellen wir euch einige der sehenswertesten Ausflugsziele vor und geben wertvolle Tipps zur Anreise, zu Campingmöglichkeiten und zum Tierschutz auf Lefkada.

Inhaltsverzeichnis


Anreise nach Lefkada

Ein besonderer Vorteil von Lefkada ist die einfache Erreichbarkeit: Die Insel ist über eine schwimmende Brücke mit dem griechischen Festland verbunden, sodass man sie bequem mit dem Auto oder Camper erreichen kann.

Wir sind über die Balkanroute nach Griechenland und weiter nach Lefkada gefahren. Alternativ gibt es die Möglichkeit, eine Fähre von Italien nach Igoumenitsa zu nehmen. Wer nicht mit dem eigenen Camper anreist, kann alternativ per Flugzeug anreisen. Der nächstgelegene Flughafen ist der Aktion National Airport (PVK) nahe der Stadt Preveza, der von verschiedenen europäischen Städten aus angeflogen wird.

Informationen zu den Fährverbindungen findet ihr hier: www.directferries.de.


Reiseplanung

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Straßenverhältnisse auf Lefkada

Die Straßen auf Lefkada sind größtenteils gut ausgebaut, aber oft schmal und kurvig, insbesondere in den bergigen Regionen der Insel. Wer mit einem größeren Fahrzeug wie einem Camper unterwegs ist, sollte sich auf enge Kurven und steile Straßen einstellen.

Die Küstenstraßen bieten atemberaubende Ausblicke, können aber an manchen Stellen unübersichtlich sein. In den Sommermonaten kann es durch den Tourismus zu erhöhtem Verkehrsaufkommen kommen. Außerhalb der Hauptstraßen gibt es einige unbefestigte Wege, die nur mit einem Geländewagen gut befahrbar sind.


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Porto Kastiki

Der Porto Katsiki (Koordinaten auf Google Maps) ist einer der bekanntesten Strände auf Lefkada und ein absolutes Highlight der Insel. Der Name bedeutet übersetzt „Ziegenhafen“, da früher nur Ziegen die steilen Klippen erklimmen konnten.

Heute führt eine Treppe vom Parkplatz hinunter zu diesem atemberaubenden Strand mit kristallklarem Wasser und beeindruckender Kulisse.

Direkt am Strand gibt es keine Unterkünfte, und Camping ist dort nicht erlaubt. Allerdings kann man gegen eine Gebühr mit dem Camper über Nacht auf dem Parkplatz stehen.


Porto Kastiki, Lefkada


Egremni Beach

Der Egremni Beach (Koordinaten auf Google Maps) gilt als einer der schönsten Strände auf Lefkada. Nach einem Erdbeben im Jahr 2015 war der Zugang über die Treppe lange Zeit gesperrt, doch mittlerweile wurde sie wieder aufgebaut, sodass man den Strand über etwa 420 Stufen erreichen kann. Der gebührenpflichtige Parkplatz liegt etwa einen Kilometer von der Treppe entfernt, sodass man ein kurzes Stück zu Fuß der Straße folgen muss, bevor der Abstieg beginnt.

Die langen Ufer aus kleinen Kieselsteinen und das kristallklare Wasser machen ihn zu einem perfekten Badeort. Da es kaum touristische Infrastruktur gibt, sollte man genügend Wasser und Proviant mitbringen, um den Aufenthalt in vollen Zügen genießen zu können.


Kathisma Beach

Entgegen des Egremni Beach ist der weitläufige Kathisma Beach (Koordinaten auf Google Maps) gut mit dem Auto erreichbar und bietet zahlreiche Annehmlichkeiten wie Sonnenliegen, Schirme, Strandbars und Tavernen. Dank der westlichen Ausrichtung sind die Sonnenuntergänge hier besonders spektakulär – ein idealer Ort, um den Tag entspannt ausklingen zu lassen.


Kap Doukato

Der südlichste Punkt Lefkadas ist berühmt für seinen Leuchtturm und die atemberaubende Aussicht auf das Ionische Meer. Den besten Ausblick auf den Leuchtturm habt ihr 750 Meter vor dem Leuchtturm (Koordinaten auf Google Maps).


Nydri Wasserfälle

Die Nydri Wasserfälle (Koordinaten auf Google Maps) liegen etwa 4 Kilometer von Nydri entfernt und sind über einen gut begehbaren Wanderweg (ca. 15 Minuten) erreichbar.

Besonders in den Frühjahrs- und Wintermonaten führen die Wasserfälle viel Wasser, während sie im Hochsommer oft nur noch ein Rinnsal sind. Die Umgebung ist geprägt von hohen Felswänden und üppiger Vegetation, die an heißen Tagen angenehmen Schatten bietet.

Am Fuße der Wasserfälle bildet sich ein natürlicher Pool mit kristallklarem Wasser, in dem man ein erfrischendes Bad nehmen kann.


Lost-Place NATO-Radarstation

Ein absoluter Geheimtipp auf unserer Lefkada-Rundreise war der Besuch der ehemaligen NATO-Radarstation (Koordinaten auf Google Maps), versteckt in den Bergen im Inland der Insel. Der Weg dorthin führt über eine kurvige, teils holprige Bergstraße. Wir empfehlen euch, die ehemalige Radarstation vom Norden aus anzufahren.


Campingplätze auf Lefkada

Freies Campen ist in Griechenland offiziell nicht erlaubt, wird aber außerhalb der Hochsaison an abgelegenen Orten oft toleriert.

An Campingplätzen bietet Lefkada mehrere Möglichkeiten. Obwohl es an der steil abfallenden Westküste keine Campingplätze direkt am Strand gibt, finden sich im Inselinneren und an der Ostküste einige Anlagen. Um euch drei Beispiele zu nennen:

Es ist ratsam, insbesondere in der Hochsaison, im Voraus zu reservieren. In der Nebensaison hingegen, muss man darauf achten, dass die Campingplätze geöffnet haben.



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Freistehen auf Lefkada

Gesetzesänderung ab Mai 2025

Seit Mai 2025 gelten in Griechenland neue gesetzliche Regelungen für das Campen mit Wohnmobilen. Das sogenannte „Freistehen“ – also das Übernachten außerhalb offizieller Campingplätze oder ausgewiesener Stellplätze – ist nun landesweit verboten. Verstöße gegen diese Regelungen können mit hohen Geldbußen geahndet werden. Die Behörden kontrollieren verstärkt, insbesondere in beliebten Urlaubsregionen wie auf Lefkada.

Wir empfehlen euch daher erstmal ausschließlich offizielle Campingplätze oder ausgewiesene Stellplätze zu nutzen, um Bußgelder zu vermeiden.

Weitere Informationen zu den neuen Regelungen findest du im ADAC-Artikel: https://www.adac.de/news/reise-griechenland-strengere-regeln-wohnmobile/.


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Tierwelt auf Lefkada

Lefkada beherbergt eine vielfältige Tierwelt, die sowohl an Land als auch im Wasser faszinierende Entdeckungen ermöglicht. In den bewaldeten Hügeln und Bergen der Insel kann man zum Beispiel Füchse und verschiedene Eidechsenarten beobachten. Auch zahlreiche Vogelarten sind hier heimisch, darunter Falken, Adler, Flamingos und sogar Pelikane, die in den abgelegenen Regionen der Insel nisten.

Besonders spannend ist die Unterwasserwelt rund um Lefkada. Das Ionische Meer ist bekannt für seine Delfine, Meeresschildkröten (vor allem die unechte Karettschildkröte) und viele Fischarten, die man beim Tauchen oder Schnorcheln entdecken kann.

Die Flamingos und Pelikane haben wir im Dezember in der Lagune vor Lefkada antreffen können. Bitte haltet zum Schutz der Tiere ausreichend Abstand. Unsere Aufnahmen sind mit einem Teleobjektiv* entstanden.


Tierschutz auf Lefkada

Auf Lekada gibt es eher wenige Straßenhunde (dank der Tierschutzorganisationen), aber sehr viele streunende Katzen. Organisationen wie „Little Friends Lefkas“ und „Tierhilfe Lefkas e.V.“ setzen sich für das Wohl von Streunern und anderen Tieren auf der Insel ein.

Als Besucher könnt ihr diese Initiative unterstützen, indem ihr beispielsweise Geld und Futter spendet oder die Auffangstation nach Terminvereinbarung besucht.

Lea hat den Verein „Little Friends Lefkas“ besucht und dabei spannende Einblicke in die Tierschutzarbeit auf der Insel bekommen. Mit viel Herzblut kümmern sich die freiwilligen Helfer:innen dort um streunende Hunde und Katzen, vermitteln sie in liebevolle Zuhause und leisten Aufklärungsarbeit in der Region. Ein Besuch, der berührt – und den wir euch von Herzen weiterempfehlen können. Wenn ihr euch für Tierschutz interessiert oder einfach mal hinter die Kulissen blicken möchtet, schaut unbedingt vorbei!

Zu Besuch bei Little Friends Lefkas

Weitere Informationen findet ihr hier:


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Fazit: Lefkada mit dem Camper in der Nebensaison

Unser Besuch auf Lefkada im Dezember war eine ganz besondere Erfahrung. Die Insel war angenehm ruhig, da nur wenige Touristen unterwegs waren. Viele Campingplätze hatten bereits geschlossen, aber dafür wurde in der Nebensaison das „Freistehen“ (kein Campingverhalten!) etwas mehr toleriert. Auf den Straßen herrschte kaum Verkehr, was das Fahren mit dem Camper besonders entspannt machte.

Die Temperaturen lagen tagsüber zwischen 15 und 18 Grad, sodass es angenehm mild war. Allerdings gab es auch einige Regentage. Das Meer hatte noch eine überraschend angenehme Wassertemperatur.

Für Einkäufe empfiehlt sich ein Besuch in Lefkada-Stadt, wo es eine gute Auswahl an Supermärkten gibt. Allerdings sollte man sich vorab die Rezensionen der Parkplätze auf Park4Night anschauen, da es Berichte über Einbrüche gibt. Wenn ihr auf der Suche nach Bio-Produkte und veganen Lebensmitteln seid, dann solltet ihr unbedingt im Lebensmittelhandel „Papas“ vorbeischauen (Koordinaten auf Google Maps).

Habt ihr Lefkada schon besucht? Welche Orte haben euch besonders gefallen? Schreibt es uns in die Kommentare! 😊


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SIM-Karte und mobiles Internet in Portugal: Alles, was du wissen musst

Auf unserer Reise durch Portugal haben wir uns SIM-Karten direkt vor Ort gekauft. Warum es Sinn machen kann eine SIM-Karte direkt in Portugal zu kaufen, welche Anbieter es gibt und worauf du achten solltest, erfährst du in diesem Beitrag.

Für einen besseren Überblick haben wir ein Inhaltsverzeichnis erstellt:

Inhaltsverzeichnis


Warum eine lokale SIM-Karte in Portugal kaufen?

Wenn du aus einem EU-Land nach Portugal reist, kannst du auch deine eigene SIM-Karte nutzen, dank der EU-weiten Roam-Like-at-Home-Regelung. Diese besagt, dass du dein Datenvolumen, Anrufe und SMS ohne zusätzliche Kosten in allen EU-Ländern so verwenden kannst, als wärst du zu Hause.

Allerdings gilt hierbei die sogenannte Fair Use Policy: Sie begrenzt die Nutzung, um Missbrauch zu verhindern. Das bedeutet, dass dein Anbieter darauf achten kann, dass du deine SIM-Karte nicht dauerhaft im Ausland nutzt. Solltest du die Fair Use Policy überschreiten, könnten zusätzliche Gebühren anfallen.

Bei einem normalen Urlaubsaufenthalt brauchst du dir aber deshalb keine Sorgen zu machen. Die Fair Use Policy greift erst, solltest du dich innerhalb der letzten 4 Monate mehrheitlich im EU-Ausland aufgehalten haben. Die Durchsetzung der Fair Use Policy ist jedoch bei den Mobilfunkanbietern sehr unterschiedlich.


Wo kann man in Portugal eine SIM-Karte kaufen?

  • Flughäfen: Bereits bei deiner Ankunft in Portugal kannst du an den meisten Flughäfen SIM-Karten von verschiedenen Anbietern erwerben. In der Regel gibt es dort spezielle Stände oder Shops, die SIM-Karten und Prepaid-Tarife anbieten. Der Vorteil hier ist, dass du sofort mit dem mobilen Internet loslegen kannst, aber die Preise sind oft etwas höher als in der Stadt.
  • Telekommunikationsläden: In Städten und größeren Orten findest du zahlreiche Geschäfte der großen Mobilfunkanbieter wie Vodafone, MEO und NOS. Hier kannst du Prepaid-SIM-Karten kaufen und dir gleich vor Ort bei der Aktivierung und Tarifwahl helfen lassen.
  • Supermärkte & Kioske: SIM-Karten sind auch in vielen größeren Supermärkten, wie Pingo Doce oder Continente, sowie an Kiosken erhältlich. Das Angebot variiert, aber es ist meistens unkompliziert, eine Karte zu erwerben.


Die wichtigsten Mobilfunkanbieter in Portugal

In Portugal gibt es drei Hauptanbieter, die zuverlässiges Netz und gutes mobiles Internet bieten:

Vodafone

Vodafone Portugal bietet eine ausgezeichnete Netzabdeckung und schnelle 4G-Verbindungen. Sie haben verschiedene Prepaid-Pakete, die sich für Touristen eignen. Wer ausschließlich mobiles Internet braucht, ist mit Vodafone GO am besten beraten. Hier gibt es für 1 € pro Tag unbegrenztes Internet (Stand 2024):


MEO

MEO ist einer der größten Telekommunikationsanbieter in Portugal und bietet ebenfalls eine breite Auswahl an Prepaid-Paketen. Ihre Tarife umfassen häufig Datenvolumen sowie kostenlose Anrufe und SMS innerhalb Portugals.

Prepaid-Tarife von MEO findet ihr hier:


NOS

NOS ist der dritte große Anbieter in Portugal. Auch sie bieten Prepaid-SIM-Karten für Touristen an, mit attraktiven Datenpaketen und landesweiter Netzabdeckung. Ähnlich wie bei Vodafone gibt es bei NOS unbegrenztes Datenvolumen für einen guten Kurs. Z.B.: 15 € für 10 Tage unlimited 5G Internet.

Weitere Pakete findet ihr hier:


Hier findet ihr unsere Roadtrip-Berichte durch Portugal:


Unsere Wahl: Vodafone Unlimited Internet

Da wir von unterwegs Arbeiten sind wir voll und ganz auf mobiles Internet angewiesen. Bei Vodafone hatten wir – das unserer Meinung nach – beste Angebot entdeckt:

Unbegrenztes Internet für 35 € im Monat.

Den Preis fanden wir unschlagbar und haben direkt zugeschlagen.

Die SIM-Karte haben wir in einem offiziellen Vodafone Shop in Porto gekauft. Der Mitarbeiter vor Ort hat uns die SIM-Karte direkt freigeschaltet. Da es in Portugal keine SIM-Registrierungspflicht gibt, mussten wir kein Ausweisdokument vorzeigen. Nach max. 5 Minuten war alles erledigt.

Die portugiesische SIM-Karte haben wir in unseren mobilen WLAN-Router von NETGEAR* eingesteckt und hatten sofort Internet.


Aktivierung und Nutzung der SIM-Karte

Die Aktivierung der SIM-Karten ist in der Regel einfach und erfolgt entweder automatisch nach dem Einlegen der Karte oder durch das Senden einer SMS. In den Shops der Anbieter bekommst du bei Bedarf Unterstützung bei der Aktivierung.

Sobald die SIM-Karte aktiviert ist, kannst du sofort auf das mobile Internet zugreifen. Die meisten Prepaid-Tarife bieten 4G-Verbindungen, und in vielen Großstädten gibt es bereits erste 5G-Netze.


Netzabdeckung in Portugal

Die Netzabdeckung in Portugal ist landesweit sehr gut. In den großen Städten wie Lissabon, Porto oder Faro kannst du dich auf eine schnelle und stabile 4G-Verbindung verlassen. Auch in den meisten ländlichen Gebieten ist die Netzqualität zuverlässig, wenngleich es in abgelegeneren Regionen, etwa in den Bergen oder auf kleinen Inseln, zu schwächeren Verbindungen kommen kann.


Alternative: eSIM

Alternativ könnt ihr euch auch eine eSIM, extra nur für die Reise kaufen.
Voraussetzung dafür, ist natürlich, dass du ein eSIM-fähiges Smartphone besitzt.

Wir empfehlen euch hierzu den Reise-eSIM Anbieter Airalo*. Bei Airalo könnt ihr für einen bestimmten Zeitraum eine eSIM kaufen und müsst euch so keine Gedanken darüber machen, wo man eine SIM-Karte im Reiseland besorgen kann.

Bei Airalo* gibt es viele verschiedene Tarife, schaut am besten mal selber rein:


Fazit: Mobiles Internet in Portugal

Mobiles Internet in Portugal ist einfach und erschwinglich. Eine lokale SIM-Karte bietet nicht nur gutes Netz und ausreichend Datenvolumen, sondern auch Flexibilität, vor allem wenn du länger im Land bleibst oder aus einem Nicht-EU-Land anreist. Mit den Prepaid-Angeboten der großen Anbieter wie Vodafone, MEO und NOS bist du bestens ausgestattet, um während deiner Reise online zu bleiben.

Wenn du nach deiner Ankunft sofort eine SIM-Karte besorgen möchtest, sind Flughäfen, Telekommunikationsläden und Supermärkte die besten Anlaufstellen.

Reiseplanung

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Algarve Urlaub – Rundreise mit dem Camper

Eine Rundreise mit dem Camper durch die Algarve ist die perfekte Möglichkeit, die atemberaubende Küstenregion zu erkunden. Mit den zerklüfteten Felsklippen, einsamen Buchten und charmanten Fischerdörfern bietet die Algarve eine Vielfalt an Erlebnissen.

Im letzten Jahr haben wir drei Wochen im Dezember an der Algarve verbracht. In diesem Blogbeitrag teilen wir unsere Tipps und Highlights für eine unvergessliche Camper-Tour durch die Algarve. Außerdem berichten wir euch von unseren Erfahrungen mit dem Wohnmobil in Portugal.

Zur besseren Übersicht haben wir für euch ein Inhaltsverzeichnis mit Sprungmarken erstellt:

Inhaltsverzeichnis


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Algarve – Unsere Anreise

Wir sind über Nord-Spanien nach Portugal eingereist und hatten zunächst zwei Wochen lang Portugal vom Norden bis in den Süden bereist. Hierüber haben wir einen eigenen Blogbeitrag veröffentlicht: Portugal Roadtrip mit dem Wohnmobil.

Als Ausgangspunkt unserer Algarve Reise wählten wir die Hauptstadt der Algarve – Faro (Koordinaten auf Google Maps).

Wenn ihr keinen eigenen Camper habt, dann könnt ihr auch einen Camper vor Ort mieten* und direkt in Faro starten. Faro ist über einen internationalen Flughafen* sehr gut angebunden.

Reiseplanung

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Maut an der Algarve

In Portugal werden auf den Autobahnen Gebühren erhoben. Es gibt zwei Arten von Mautstationen: traditionelle mit Schranken und manueller Bezahlung und rein elektronische Mautstrecken.

Die Autobahn A22, die an der Algarve entlang führt, erfasst die Maut elektronisch, indem das Kennzeichen gescannt wird. Für Reisende mit ausländischen Fahrzeugen gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Maut zu bezahlen. Eine Möglichkeit ist die Registrierung bei EASYToll oder TOLLCard. Alternativ ist ein Transponder von Via Verde oder ein anderes Sendegerät notwendig.

Es ist ratsam, sich vor der Reise über die besten Optionen zu informieren, um Strafgebühren zu vermeiden.

Weitere Informationen findet ihr z.B. auf der Seite des ADAC: https://www.adac.de/reise-freizeit/maut-vignette/portugal/


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Die beste Reisezeit

Die Algarve ist das ganze Jahr über ein beliebtes Reiseziel. Die besten Monate für eine Rundreise mit dem Camper sind unserer Meinung nach Oktober bis April. Zu dieser Zeit sind die Temperaturen angenehm, die Strände nicht überlaufen und die Campingplätze weniger überfüllt. Im Sommer kann es sehr heiß werden, und die beliebten Touristenorte sind gut besucht.


Praia da Falésia

Der Praia da Falésia an der Algarve ist einer der schönsten Strände Portugals. Die roten Klippen, die sich über den weißen Sandstrand erheben, bieten einen unglaublichen Kontrast zum blauen Meer. Der Praia da Falésia ist einer der Orte, an dem wir während unserer Algarve-Reise die meiste Zeit verbracht haben.

Wir haben uns für einige Tage auf dem Campingplatz Parque Caravanas Açoteias (Koordinaten auf Google Maps) einquartiert. Ursprünglich wollten wir auf dem daneben gelegenen Campingplatz einchecken. Dieser war aber bereits ausgebucht. Generell sind die Campingplätze an der Algarve und besonders am Praia da Falésia sehr voll. Die meisten Wohnmobile stehen hier für mehrere Monate. Wir konnten uns damit gut arrangieren, wer jedoch auf der Suche nach einem ruhigeren Fleck ist, ist hier definitiv falsch.

Unweit des Praia da Falésia befindet sich die Stadt Albufeira. Hier haben wir die kleine Hunderettungsstation Place for Strays besucht. Die Gründerin Elena hat hier ein kleines Paradies, ein Platz der Hoffnung für ausgesetzte, misshandelte oder einfach sich selbst überlassene Hunde erschaffen. Informationen zu den Besuchertagen findet ihr auf deren Webseite.


Ria Formosa

Bei Faro befindet sich die Ria Formosa. Hierbei handelt es sich um eine sehr vogelreiche Lagunenlandschaft. Wir sind den Ludo Trail entlang gewandert und haben Flamingos, braune Sichler, Purpurhühner, Löffler und viele weitere Vögel gesehen.

Ausgangspunkt unseres Tagesausflugs war der Parkplatz am Praia do Ancão (Koordinaten auf Google Maps). Der Weg ist gut ausgebaut und führt über viele Holzstege. Mit ganz viel Glück kann man hier sogar Chamäleons sehen. Während unserer Wanderung haben wir zwei Beobachtungshütten und die Salzbecken angesteuert.

Insgesamt sind wir 14 Kilometer unterwegs gewesen. Unsere genaue Route könnt ihr auf komoot.de finden: Unsere Wanderung durch die Ria Formosa.

Ganz besonders war für uns die allererste Flamingo-Begegnung an den Salzbecken. Es ist einfach beeindruckend, so viele Flamingos aus nächster Nähe zu beobachten.

Das ganze Jahr über ist es möglich, eine kleine Anzahl an Rosaflamingos in den künstlichen Salzbecken zu beobachten. In größeren Gruppen kommen sie allerdings viel häufiger in den Wintermonaten vor.

Eine Bootstour durch die Kanäle ist ebenfalls eine tolle Möglichkeit, die Vielfalt der Flora und Fauna zu entdecken.

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Praia João de Arens

Dieser eher versteckte Strand in der Nähe von Portimão ist ein Geheimtipp. Die felsige Bucht und das türkisfarbene Wasser am Praia João de Arens (Koordinaten auf Google Maps) bieten einen wirklich grandiosen Ausblick. Mit festem Schuhwerk kann man bis zum Strand hinunter steigen, wir entschieden uns jedoch dafür, die Aussicht nur von oben zu genießen.


Algar Seco

Die Felsformationen von Algar Seco (Koordinaten bei Google Maps) bei Carvoeiro gehören zu den spektakulärsten Naturwundern der Algarve. Hier kann man auf Stegen, Treppen und durch Tunnel hindurchwandern, die in die gelben Kalksteinfelsen der Algarveküste gehauen wurden.


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Praia da Marinha

Der Praia da Marinha (Koordinaten auf Google Maps) ist ein Postkartenmotiv: Goldener Sand, türkisblaues Wasser und die beeindruckenden Felsformationen machen diesen Strand zu einem der bekanntesten der Algarve. Von hier kann man auch zur Benagil Cave (Koordinaten auf Google Maps) wandern. 


Lagoa dos Salgados

Nicht weit entfernt befindet sich die Lagoa dos Salgados. Die Lagune beherbergt viele Vogelarten, darunter Flamingos. Wir konnten sogar einen Eisvogel entdecken.


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Praia do Camilo

Der Praia do Camilo (Koordinaten auf Google Maps) bei Lagos ist bekannt für seine dramatische Landschaft. Der kleine Strand ist über eine lange Holztreppe erreichbar, die schon beim Hinabsteigen atemberaubende Ausblicke bietet.

Geparkt haben wir auf einem gebührenpflichtigen Tagesparkplatz (Koordinaten auf Google Maps) neben dem Estudantes Strand (Koordinaten auf Google Maps).

Von dort sind wir die Küste bis zum Praia do Camilo entlang gewandert. Der Weg führte uns die meiste Zeit über Holzstege. Wer möchte kann auch noch bis zur Ponta da Piedade (Koordinaten auf Google Maps) weiterwandern.

Falls möglich besucht den Estudantes Strand und den Praia do Camilo, während der Ebbe. Dann habt ihr mehr vom Strand und könnt durch die Felsbögen hindurch spazieren.


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Sagres und Cabo de São Vicente

Das südwestlichste Ende Europas erreicht man bei Sagres (Koordinaten auf Google Maps) und dem Cabo de São Vicente (Koordinaten auf Google Maps). Die Klippen sind rau, der Wind stark, und die Aussicht auf den unendlichen Atlantik ist überwältigend.

Der große Parkplatz bei Sagres ist der einzige uns bekannte Parkplatz an der Westalgarve, an dem das Parken über Nacht in der Nebensaison geduldet wird. Sagres ist sehr beliebt in der Surf-Community. Generell gibt es an der Westalgarve einige beliebte Surf-Spots.

Etwas oberhalb von Sagres befindet sich das kleine private organisierte Tierheim für Esel und Hunde Association Bamboo. Wir wurden dort sehr herzlich empfangen und haben den Vormittag mit angepackt und mehr über die Tiere erfahren.


Praia da Cordoama und Bordeira Beach

Von Sagres aus haben wir noch weitere Strände im Westen der Algarve besucht. Wir haben einen Halt am Praia da Cordoama (Koordinaten auf Google Maps) und am Bordeira Beach (Koordinaten auf Google Maps) gemacht.

Am Praia da Cordoama gibt es einen tollen Aussichtspunkt (Koordinaten auf Google Maps). Achtung: Direkt am Strand ist das Parken mit dem Camper auch tagsüber verboten.

Am Bordeira Beach konnten wir wieder jede Menge Surfer beobachten und einen schönen Spaziergang über die Stege machen.


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Unsere Erfahrungen mit dem Camper

Wir haben die Algarve im Dezember bereist. Zu dieser Zeit hatten wir fast durchgehend Sonnenschein und Tagestemperaturen zwischen 15 °C und 20 °C. Das angenehme Klima zieht auch viele weitere Camper-Reisende an, weshalb einem bewusst sein sollte, dass man selten alleine steht.

Die Stellplatzsuche an der Algarve gestaltete sich recht schwierig. Da das sogenannte „Freistehen“ in Portugal und insbesondere an der Algarve überhand genommen hat, gibt es inzwischen viele Parkverbote. So war es alleine schon eine Herausforderung Tagesparkplätze zu finden, um sich die Ausflugsziele ansehen zu können. An vielen Orten ist das Parken mit dem Camper auch tagsüber verboten.

Generell ist das Parken außerhalb der autorisierten Plätze in Naturparks und in den Schutzgebieten des Natura-2000-Netzwerks, in Landschaftsschutzgebieten und Gebieten, die unter die Küstengrenzpläne fallen, strengstens verboten.

Unser Tipp: Nutzt die App Park4Night, um nach Stellplätzen für die Nacht und Tagesparkplätzen für die Strände zu suchen. Schaut euch die aktuellsten Bewertungen an, um herauszufinden, ob das Parken mit dem Camper erlaubt ist. Wenn ihr euch nicht sicher seid, weicht lieber auf einen Campingplatz aus und nehmt ein paar Meter Umweg in Kauf.

Auf der Webseite autocaravanalgarve.com findet ihr eine gute Übersicht über die Campingplätze an der Algarve. Diese sind in der Nebensaison auch häufig sehr preiswert.

Bitte respektiert die bestehenden Parkverbote. Hinterlasst keinen Müll und entleert Grau- & Schwarzwasser nur an den dafür vorgesehenen Orten.

Im folgenden Beitrag berichten wir euch, ob das Freistehen in Portugal erlaubt ist, welche Regeln es gibt und welche Plattformen sich eignen, um nach Stellplätzen zu suchen:

Leitungswasser haben wir bedenkenlos dank unseres Alb-Filters* trinken können. Über unsere Erfahrungen mit dem Wasserfilter haben wir einen eigenen Blogbeitrag geschrieben. Falls euch das Thema interessiert, schaut gerne vorbei: Alb Filter – Unsere Erfahrung im Wohnmobil.

Thema Sicherheit: Auch hier haben wir uns immer ganz genau die Bewertungen auf Park4Night durchgelesen. An den Orten, an denen wir unterwegs waren, hatten wir nie Sorge, dass jemand in unseren Camper einbrechen könnte. Unsere HeoSafe-Türensicherung hat uns zusätzlich mehr Sicherheit gegeben.

Internet: Auf unserer Reise durch Portugal haben wir uns eine SIM-Karte in Portugal Ort gekauft. Warum es Sinn machen kann eine SIM-Karte direkt in Portugal zu kaufen, welche Anbieter es gibt und worauf du achten solltest, erfährst du im folgenden Beitrag: SIM-Karte und mobiles Internet in Portugal: Alles, was du wissen musst.

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Portugal Roadtrip mit dem Wohnmobil

Ein Roadtrip durch Portugal mit dem Camper ist die perfekte Möglichkeit, die beeindruckende Vielfalt des Landes hautnah zu erleben. Von atemberaubenden Landschaften und malerischen Dörfern bis hin zu traumhaften Stränden und historischen Städten – Portugal hat für jeden etwas zu bieten.

Im letzten Jahr haben wir den ganzen Dezember in Portugal verbracht und das schöne Land einmal komplett vom Norden bis in den Süden bereist.

In unserem Beitrag stellen wir euch unsere schönsten Ausflugsziele und Wanderungen vor und erzählen euch von unseren Erfahrungen mit dem Wohnmobil in Portugal.

Zur besseren Übersicht haben wir für euch ein Inhaltsverzeichnis mit Sprungmarken erstellt:

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Anreise nach Portugal

Wir haben uns dafür entschieden mit unserem Camper, vom Norden aus nach Portugal einzureisen, da wir zuvor in Nord-Spanien (Reise durch Nord-Spanien) einen Monat verbracht haben. Alternativ könnt ihr unsere Route auch in umgekehrter Richtung machen – also vom Süden in den Norden reisen.

Wenn ihr keinen eigenen Camper habt, dann könnt ihr auch einen Camper vor Ort mieten* und direkt in Porto oder Lissabon starten. Beide Städte sind über internationale Flughäfen* sehr gut angebunden.

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Maut in Portugal

In Portugal wird ein elektronisches Mautsystem verwendet, das auf den Autobahnen Gebühren erhebt. Es gibt zwei Arten von Mautstationen: traditionelle mit Schranken und manueller Bezahlung und rein elektronische Mautstrecken.

Bei elektronischen Strecken wird die Maut automatisch erfasst, indem Kameras das Kennzeichen scannen. Für Reisende mit ausländischen Fahrzeugen gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Maut zu bezahlen. Eine Möglichkeit ist die Registrierung bei EASYToll oder TOLLCard. Alternativ ist ein Transponder von Via Verde oder ein anderes Sendegerät notwendig.

Es ist ratsam, sich vor der Reise über die besten Optionen zu informieren, um Strafgebühren zu vermeiden.

Weitere Informationen findet ihr z.B. auf der Seite des ADAC: https://www.adac.de/reise-freizeit/maut-vignette/portugal/


Peneda-Gerês Nationalpark

Unser Roadtrip startet mit einem Highlight: dem Peneda-Gerês Nationalpark im Norden Portugals. Der einzige Nationalpark des Landes bietet atemberaubende Berglandschaften, kristallklare Flüsse und zahlreiche Wanderwege.

Lange haben wir mit Portugal nur bunte Städte und schöne Strände in Verbindung gebracht. Dabei finden sich in Portugal auch unheimlich viele grüne Abschnitte.

Wir haben aufgrund des regnerischen Wetters zu dieser Zeit nur eine kleine Wanderung in dem Wandergebiet Trilho da Preguiça (Koordinaten auf Google Maps) unternommen.


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Städtetrip nach Porto

Nach dem Abenteuer in der Natur gab es ein richtiges Kontrastprogramm für uns – denn es ging weiter nach Porto. Die Stadt bietet eine charmante Mischung aus historischem Erbe, lebendiger Kultur und einer wunderschönen Lage am Douro-Fluss.

Wir haben uns für zwei Tage auf einem Campingplatz (Koordinaten auf Google Maps), etwas außerhalb von Porto einquartiert und sind mit einem Uber in die Stadt gefahren.

Zu den Must-Sees in Porto gehört die Altstadt Ribeira (Koordinaten auf Google Maps), die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Mit ihren engen, gepflasterten Gassen, bunten Häusern und gemütlichen Cafés lädt sie zum Entdecken ein.

Ein Spaziergang entlang der Uferpromenade bietet malerische Ausblicke auf die ikonische Ponte Dom Luís I (Koordinaten auf Google Maps), eine doppeldeckige Eisenbrücke, die Porto mit Vila Nova de Gaia verbindet. Besonders empfehlenswert ist hier eine Boots-Tour*, die unter den vielen Brücken auf dem Douro-Fluss entlang führt.

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Ein weiteres Highlight ist der Besuch der berühmten Portweinkellereien in Gaia. Hier haben wir, während unserer ersten Porto-Reise ein paar Jahre zuvor, an einer Wein-Verkostung* teilgenommen und mehr über die jahrhundertealte Tradition des Portweins erfahren.

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Ein Besuch der Livraria Lello (Koordinaten auf Google Maps), einer der schönsten Buchhandlungen der Welt, ist für Literatur- und Architekturliebhaber ein Muss. Die atemberaubende, kunstvoll geschnitzte Holztreppe macht sie zu einem unvergesslichen Ort.

Auch kulturell hat Porto viel zu bieten: Das Museu de Arte Contemporânea de Serralves beeindruckt mit moderner Kunst und wunderschönen Gärten, während die imposante Kathedrale von Porto (Koordinaten auf Google Maps) einen Panoramablick über die Stadt bietet.

Zu guter Letzt solltet ihr das Essen in Porto nicht verpassen: Wir waren im veganen Restaurant Kind Kitchen (Koordinaten auf Google Maps) sehr lecker essen.

Weitere Aktivitäten findet ihr auf GetYourGuide.com*:

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Passadiços do Paiva

Nicht weit von Porto entfernt liegt der beeindruckende Passadiços do Paiva (Koordinaten auf Google Maps), ein 8 km langer Pfad entlang des wilden Paiva-Flusses.

Während der Sommermonate ist die Strecke von 8 Uhr bis 20 Uhr geöffnet, in den Wintermonaten von 9 bis 17 Uhr. Auf der Homepage der Paiva Walkways kann man sich für 1€ ein Ticket kaufen. Bezahlt werden kann aber auch vor Ort. Dann beträgt der Ticketpreis 2€.

175 Meter über dem Fluss Paiva führt die 516 Meter lange Fußgängerbrücke „516 Arouca“ (Koordinaten auf Google Maps) entlang. Eine der längsten Fußgänger-Hängebrücken Europas. Die Brücke kostet nochmal extra.

Hunde sind auf den Paiva Walkways leider nicht erlaubt.

Geparkt haben wir auf einem großen Wanderparkplatz (Koordinaten auf Google Maps), auf dem es auch einen extra Parkbereich für Wohnmobile gibt.


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Costa Nova do Prado

Von den Bergen und Flüssen geht es nun an die Küste. Costa Nova do Prado (Koordinaten auf Google Maps), bekannt für seine bunten, gestreiften Strandhäuser, ist ein malerischer Ort für einen Zwischenstopp. Die Häuser, ursprünglich als Fischerhütten gebaut, sind mittlerweile ein beliebtes Fotomotiv.

Ein Spaziergang entlang des langen Strandes rundet den Besuch perfekt ab.


Big Waves bei Nazaré

Das malerische Küstendorf Nazaré ist weltbekannt für seine gigantischen Wellen und als Hotspot für Big-Waves. Im Winter kann man hier Surfer beobachten, die sich in meterhohe Monsterwellen stürzen. Der Viewpoint befindet sich neben dem Leuchtturm von Nazaré (Koordinaten auf Google Maps).

Die Nacht haben wir kurz vor Nazaré auf einem Campingplatz verbracht (Koordinaten auf Google Maps). Für den Besuch in Nazare selbst, haben wir auf einem Parkplatz in der Stadt geparkt.


Peniche

Surfer und Strandliebhaber aufgepasst: Peniche ist ein weiterer Hotspot für Wellenreiter. Die Halbinsel bietet eine Vielzahl an Stränden, darunter der berühmte Praia dos Supertubos (Koordinaten auf Google Maps), der Austragungsort internationaler Surf-Wettbewerbe ist.

Peniche ist aber nicht nur für Surfer interessant – die felsige Küste und das vorgelagerte Inselarchipel Berlengas (Koordinaten auf Google Maps) machen den Ort zu einem lohnenswerten Ausflugsziel.

Um auf die Berlengas Insel zu gelangen, kann man eine Bootstour* buchen. Besonders sehenswert ist die Inselfestung auf der größten Insel, der „Berlenga Grande“ und das Naturreservat, in dem im Sommer Trottelummen brüten. Wegen des Wetters kam eine Bootsfahrt für uns leider nicht in Betracht.

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Besonders gut hat uns die Gegend am Cabo Carvoeiro Lighthouse (Koordinaten auf Google Maps) gefallen. Von dort kann man die Küste entlang spazieren und einen Zwischenstopp an der Varanda de Pilatos (Koordinaten auf Google Maps) einlegen.


Mit dabei haben wir immer unsere INSTAX Mini 12*, um die besondersten Reisemomente einzufangen.

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Azenhas do Mar

Weiter entlang der Küste erreicht man das charmante Dorf Azenhas do Mar (Koordinaten auf Google Maps), das malerisch auf einer Klippe über dem Atlantik thront. Die weißen Häuser, die sich an den Felsen schmiegen, und der natürliche Meerwasserpool machen diesen Ort zu einem der schönsten Fotomotive Portugals.

Während unseres Besuchs hatten wir ganz viel Glück und konnten beobachten wie Delfine an der Küste entlang zogen.

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Cabo da Roca

Danach ging es für uns weiter zum westlichste Punkt des europäischen Festlands, zum Cabo da Roca (Koordinaten auf Google Maps). Von hier hat man bei gutem Wetter eine atemberaubende Aussicht auf den Atlantik. Bei uns versteckte sich die Aussicht leider hinter einer dicken Nebelschwade.


Schlösser & Burgen bei Sintra

Die Städte Sintra und Lissabon haben wir während unseres Roadtrips durch Portugal ausgelassen, da wir dort vor ein paar Jahren schonmal gewesen sind und wir uns wegen des Wetters schneller in Richtung Algarve aufmachen wollten.

Die Stadt Sintra ist bekannt für ihre beeindruckenden Paläste, kunstvollen Gärten und ihre malerische Lage in den Hügeln der Serra de Sintra.

Palácio da Pena

Eines der Highlights ist der Palácio da Pena (Koordinaten auf Google Maps), ein farbenfrohes Schloss, das wie aus einem Märchen erscheint. Hoch über der Stadt thront es und bietet atemberaubende Ausblicke auf die Umgebung und die Küste.

Wir empfehlen euch die Tickets* im Voraus zu besorgen, um lange Wartezeiten zu vermeiden.

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Quinta da Regaleira

Ein weiteres Highlight ist die Quinta da Regaleira (Koordinaten auf Google Maps), ein beeindruckendes Anwesen mit verschlungenen Pfaden, unterirdischem Tunnel und einem berühmten Brunnen, der in spiralförmigen Treppen hinabführt.

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Castelo dos Mouros

Der Castelo dos Mouros, auch maurische Burg genannt, ist ebenfalls einen Besuch wert. Von den alten Festungsmauern aus hat man eine grandiose Aussicht auf die gesamte Region bis hin zum Atlantik.

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Sightseeing Tour von Lissabon aus

Mit dem Camper in Sintra zu parken, hätten wir uns vermutlich nicht getraut, da auf der App „Park4Night“ häufig von Einbrüchen berichtet wurde. Eine weitere Möglichkeit nach Sintra zu kommen, ist über einen organisierten Tagesausflug von Lissabon aus.

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Städtetrip nach Lissabon

Lissabon ist Portugals Hauptstadt und hat einiges zu bieten.

Da das Fahren und Parken in den engen, teils steilen Gassen Lissabons eine Herausforderung sein kann, empfehlen wir euch, den Camper auf einem der gut ausgestatteten Campingplätze oder Wohnmobilstellplätze etwas außerhalb der Stadt abzustellen und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ins Zentrum zu fahren.

Ein guter Ausgangspunkt ist der Lisboa Camping & Bungalows-Platz (Koordinaten auf Google Maps) im Monsanto-Waldpark, der nur etwa 15 Minuten vom Zentrum entfernt liegt. Von hier aus kann man bequem mit dem Bus die Stadt erreichen.

Ein Muss ist ein Spaziergang durch das malerische Alfama-Viertel (Koordinaten auf Google Maps), dem ältesten Stadtteil von Lissabon. Die Straßenbahnlinie 28, die durch viele der wichtigsten Viertel fährt, ist nicht nur praktisch, sondern auch eine Attraktion für sich.

Weitere sehenswerte Orte sind der Torre de Belém (Koordinaten auf Google Maps), das Castelo de São Jorge (Koordinaten auf Google Maps) und das Kloster Mosteiro dos Jerónimos (Koordinaten auf Google Maps).

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Lissabon Card

Mit der Lissabon Card könnt ihr die Stadt auf einfache und kostengünstige Weise erkunden. Mit der Karte erhält man kostenlosen oder ermäßigten Eintritt zu über 35 Sehenswürdigkeiten und Attraktionen, darunter einige der bekanntesten Highlights wie der Torre de Belém, das Mosteiro dos Jerónimos und das Nationalmuseum für antike Kunst. Auch der Eintritt zur beeindruckenden Castelo de São Jorge ist in der Karte enthalten.

Ein weiterer großer Vorteil der Lissabon Card ist die unbegrenzte Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel, einschließlich der berühmten Straßenbahnlinie 28, der Busse, U-Bahnen und sogar der Züge nach Sintra und Cascais – ideal für Tagesausflüge in die Umgebung. Dadurch könnt ihr Lissabon und seine Umgebung flexibel und ohne zusätzliche Kosten erkunden.

Die Karte gibt es in drei Varianten: für 24, 48 oder 72 Stunden, je nachdem, wie lange man in der Stadt bleibt. Sie lohnt sich besonders, wenn ihr plant, viele Sehenswürdigkeiten zu besuchen und viel mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs zu sein. Die Lissabon Card ist online oder an verschiedenen Verkaufsstellen in der Stadt erhältlich, darunter am Flughafen, in Touristeninformationen und an größeren Bahnhöfen.

Hier findet ihr eine Übersicht über die Ermäßigungen der Lissabon Card: lisboacard.org

Kaufen könnt ihr die Lissabon Card zum Beispiel hier:

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Cabo Espichel

Ein weiteres beeindruckendes Kap ist das Cabo Espichel (Koordinaten auf Google Maps) nahe Sesimbra. Hier kann man den imposanten Leuchtturm und die alte Kirche Nossa Senhora do Cabo besichtigen. Die Klippen sind nicht weniger beeindruckend als am Cabo da Roca, und der Sonnenuntergang über dem Atlantik ist spektakulär.

Nach unserem Besuch am Cabo Espichel haben wir in der Nähe der Stadt Setúbal ein Naturreservat besucht und Stelzenläufer und Säbelschnäbler beobachtet. Am nächsten Tag sind wir noch zwei weitere Lagunen angefahren und haben viele weitere Vögel und einen Otter beobachten können.

Die Vogelwelt in Portugal ist dank der geografischen Lage, der vielfältigen Lebensräume und der Naturschutzgebiete von beeindruckender Vielfalt. Von den Feuchtgebieten der Algarve bis zu den Bergen im Norden gibt es viel zu entdecken. Egal ob Zugvögel, seltene Greifvögel oder endemische Arten – Portugal bietet das ganze Jahr über faszinierende Einblicke in die Vogelwelt Europas.


Algarve

Die Algarve ist die südlichste Region Portugals und eine der beliebtesten Reiseziele Portugals. Sie ist bekannt für ihr mildes Klima, das auch in den Wintermonaten angenehme Temperaturen bietet.

Die Küste der Algarve ist besonders abwechslungsreich: Im Westen findet man wilde, naturbelassene Strände wie den Praia da Cordoama und den Bordeira Beach, die vorallem bei Sufern beliebt sind. Weiter östlich, in Städten wie Lagos, Albufeira oder Portimão, gibt es wunderschöne Strände wie den Praia da Marinha oder den Praia do Camilo.

Besonders beeindruckend sind die Felsformationen von Algar Seco. Doch die Algarve hat mehr zu bieten als nur Strände. Eines unserer Highlight war der Naturpark Ria Formosa, ein weitläufiges Lagunensystem, das ein Paradies für viele Vögel, u.a. Flamingos ist.

Insgesamt haben wir drei Wochen an der Algarve verbracht. Unsere schönsten Ausflugsziele stellen wir euch in einem eigenen Blogbeitrag vor:


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Unsere Erfahrungen mit dem Wohnmobil

Wir haben Portugal im Dezember bereist. Zu dieser Jahreszeit war es oberhalb der Algarve etwas frischer und es hat jeden zweiten Tag geregnet. Anders war es an der Algarve, dort hatten wir fast durchgehend Sonnenschein und Tagestemperaturen zwischen 15 °C und 20 °C.

Zum Baden lädt die Wassertemperatur allerdings nicht ein. Generell ist der Atlantik im Winter eher unruhig.

Die Algarve ausgenommen, hatten wir keine Probleme bei der Stellplatzsuche. Es gibt viele kostenlose Wohnmobilstellplätze in den Gemeinden. Auch Supermärkte weisen immer wieder Stellplätze für Wohnmobile aus. Auf die Stellplatz-Situation an der Algarve gehen wir näher in folgendem Beitrag ein: Algarve Urlaub – Rundreise mit dem Camper.

Ob das „Freistehen“ mit dem Camper in Portugal erlaubt ist, welche Regeln es gibt und welche Plattformen sich eignen, um nach Stellplätzen zu suchen, erklären wir euch im folgenden Beitrag:

Wäsche waschen ist in Portugal gar kein Problem, denn es gibt super viele Waschsalons.

Leitungswasser haben wir bedenkenlos dank unseres Alb-Filters* trinken können. Über unsere Erfahrungen mit dem Wasserfilter haben wir einen eigenen Blogbeitrag geschrieben. Falls euch das Thema interessiert, schaut gerne vorbei: Alb Filter – Unsere Erfahrung im Wohnmobil.

Internet: Auf unserer Reise durch Portugal haben wir uns eine SIM-Karte in Portugal Ort gekauft. Warum es Sinn machen kann eine SIM-Karte direkt in Portugal zu kaufen, welche Anbieter es gibt und worauf du achten solltest, erfährst du im folgenden Beitrag: SIM-Karte und mobiles Internet in Portugal: Alles, was du wissen musst.

Abschließend lässt sich sagen, dass wir eine wirklich tolle Zeit in Portugal hatten.

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