Der Fulufjället Nationalpark liegt im mittelschwedischen Westen, direkt an der Grenze zu Norwegen.
In diesem Beitrag wollen wir euch einige Eindrücke unserer Wanderungen der letzten beiden Jahren zeigen.
2021 sind wir 19 Kilometer durch den Fulufjället Nationalpark gewandert. Hier lag unser Fokus zunächst auf den touristischen Hauptattraktionen. Diese kann man sich auch ansehen, ohne soweit wandern zu müssen. Wer jedoch gerne wandert, dem können wir die große Runde nur ans Herz legen. Der Nationalpark ist nämlich unglaublich schön.
2022 sind wir 25 Kilometer im Fulufjället unterwegs gewesen. Dieses Mal zog es uns erst in die Weite des Nationalparks und auf dem Rückweg ging es für uns am Old Tjikko und am Njupeskär vorbei. Dazu gleich mehr.
19 Kilometer Wanderung im Fulufjället Nationalpark
Ausgangspunkt unserer Wanderung ist der Besucherparkplatz am Naturum (Koordinaten auf Google Maps). Hier ist das Übernachten mit dem Camper nicht erlaubt. Nur wenige Minuten mit dem Auto entfernt befindet sich ein Wohnmobil-Stellplatz auf welchem wir die Nacht verbracht haben.
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Das Naturum liegt wenige Minuten vom Parkplatz entfernt. Hierbei handelt es sich um ein Besucherzentrum, in welchem man sich über den Park informieren kann. Direkt vor dem Naturum ist ein Futterplatz für Vögel und Eichhörnchen. Hier haben wir zum ersten mal einen Unglückshäher (Siberian Jay) gesehen.
Unglückshäher im Fulufjället NationalparkEichhörnchen im Fulufjället NationalparkEichhörnchen im Fulufjället Nationalpark
Neben dem Naturum befinden sich auch Toiletten und ein kleines Restaurant.
Hier beginnen die Wanderwege. Wir wandern zunächst in Richtung Njupeskär(Koordinaten auf Google Maps), einem der höchsten Wasserfälle Schwedens. Der Wasserfall ist gut erschlossen und zieht besonders im Sommer sehr viele Touristen an. Da wir 2021 und 2022 jeweils Mitte September durch Schweden gereist sind, war zu diesem Zeitpunkt kaum etwas los.
Nach unserem Besuch am Wasserfall ging es für uns zum Old Tjikko (Koordinaten auf Google Maps). Der Old Tjikko ist eine Fichte, deren Wurzelsystem über 9.500 Jahre alt sein soll. Zum Old Tjikko gelangten wir über die Abzweigung an der Njupeskärstuga. Der Wanderweg führt hier einen kurzen Abschnitt steil nach oben, bis man das Bergplateau erreicht hat. Von hier sind es noch einige Meter bis zum Old Tjikko.
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Nachdem wir die „Must sees“ abgehakt hatten ging es für uns tiefer in den Nationalpark rein. Wir wanderten an einigen Wanderhütten und Seen vorbei, teilweise führte uns der Wanderweg über Stege. Die Wanderung war auf jedenfall sehr abwechslungsreich.
Stets hielten wir Ausschau nach Elchen und anderen Wildtieren. Bis auf Elchkacke hatten wir auf dieser Wanderung jedoch keine Begegnung.
Ausgangspunkt unserer Wanderung war ebenfalls der Besucherparkplatz neben dem Naturum. In diesem Jahr entschieden wir die Rundtour aus dem Vorjahr in entgegengesetzter Richtung zu laufen. So bogen wir vor dem Naturum nach links ab und wanderten hoch auf das Bergplatteau.
Oben angekommen dauerte es nicht lange bis wir unsere erste tierische Begegnung mit einem Berglemming hatten. Wir waren richtig aus dem Häuschen und freuten uns riesig diesem dreifarbigen hamsterähnlichem Geschöpf zu begegnen. Kaum hatten wir den kleinen Berglemming entdeckt so bemerkten wir rasch, dass es überall im Gebüsch raschelte. Das Höhlennetzwerk der Berglemminge ist einfach gigantisch.
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Den größte Teil der Wanderung begegneten wir den Berglemmingen. Absolut erstaunlich wie diese kleinen Wesen den Nationalpark besiedeln. Unterhalb des Bergplatteaus konnten wir sogar einige Waldlemminge beobachten. Waldlemminge sind einfarbig und grau und hatten für uns mehr Ähnlichkeiten mit einer Maus anstelle einem Hamster.
Berglemming im Fulufjället Nationalpark
Wir haben uns gefragt, wie es sein kann, dass wir im Vorjahr keinem einzigen Lemming begegnet sind und auf dieser Wanderung gleich mehrere hundert zu Gesicht bekamen. Unsere Recherche ergab, dass es sogenannte Lemmingjahre gibt. Dabei handelt es sich um ein Jahr der Massenvermehrung.
Wir haben viel Zeit mit der Tierbeobachtung verbracht. Neben den Lemmingen bekamen wir auch noch Rohrammer, Prachttaucher, Mittelspecht und Unglückshäher zu Gesicht. Im Fulufjället Nationalpark leben aber auch größere Tiere, wie Elch, Braunbär, Luchs, Wolf, Polarfuchs und Vielfraß.
Wir folgten den Wanderschildern tiefer in den Nationalpark und entschieden uns aufgrund der fortgeschritten Zeit eine kürzere Route einzuschlagen wie ursprünglich geplant war. Auf dem Rückweg machten wir noch einen Abstecher zum Old Tjikko und zum Njupeskär. Beide Orte hatten wir am späten Herbstnachmittag ganz für uns allein.
Der Ausflug in den Fulufjället ist immer wieder ein tolles Erlebnis!
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Seitdem wir eine Netflix-Doku über die wilde Tierwelt Norwegens gesehen haben, entwickelte sich bei uns eine Faszination für Moschusochsen.
Auf unserer Reise durch Norwegen ergab sich die Chance, wilde Moschusochsen im Dovrefjell-Sunndalsfjella-Nationalpark zu sehen.
Wo wir gestartet sind und welchen Weg wir durch den Nationalpark genommen haben, um den wilden Moschusochsen zu begegnen, erzählen wir euch in diesem Artikel.
Moschusochsen sind absolut beeindruckende Tiere. Obwohl der Name es vermuten lässt, gehört der Moschusochse nicht zu den Rindern, sondern zählt zu den Ziegenartigen. Mit einem Gewicht von 400 kg und 1,5 m Schulterhöhe wandern diese Lebewesen durch die arktischen Tundren unserer Erde.
Sein imposantes Auftreten hat der Paarhufer seinen Hörnern zu verdanken. Diese kräftigen Hörner wachsen von der Hornbase an der Stirn nach unten und richten sich dann in einem Halbkreis mit der Spitze nach oben.
Mit nur ungefähr 300 Tieren ist die Population in Norwegen extrem klein. Die größte Population hat Kanada mit über 120.000 Tieren. Auf der ganzen Welt schätzt man den Bestand auf ca. 145.000 Tiere.
Wenn ein Moschusochse verärgert wirkt (mit den Hufen scharrt; den Kopf in den Nacken wirft, schnaubt oder mit anderen Moschusochsen zu streiten beginnt), sollte man sich unbedingt entfernen. Fühlen sich Moschusochsen bedroht, können sie angreifen. Deshalb sollte man generell mindestens 200 Meter Abstand halten.
Dovrefjell-Sunndalsfjella-Nationalpark
Der Dovrefjell-Sunndalsfjella-Nationalpark ist ein norwegischer Nationalpark in einem Hochgebirgsgebiet auf Dovrefjell und Sunndalsfjella. Der Nationalpark umfasst eine Fläche von 1.830 km² des Dovrefjell-Gebirges und weitere 2.730 km² sind als Landschaftsschutzgebiet oder Biotopschutzgebiet ausgewiesen.
Er ist der einzige Ort in Norwegen, an dem die wildlebenden Moschusochsen vorkommen.
In den Sommermonaten kann man entlang des Moschusochsentrails mit hoher Wahrscheinlichkeit auch Pferde antreffen, diese leben in den Sommermonaten völlig frei auf den Hochflächen. Es sind allerdings keine Wildpferde.
Das Dovrefjell ist außerdem Heimat für wilde Rentiere, Elche, Polarfüchse und viele verschiedene Vögel. Es Fernglas* dabei zu haben, lohnt sich auf alle Fälle.
Die Wintersaison im Dovrefjell ist lang und hart. Die Wildtiere sind daher besonders auffällig für menschliche Störungen. Achtet daher bitte auf die Informationstafeln und haltet euch an die Regeln im Nationalpark.
Hier zählen wir euch einige der Regeln auf:
Zu Rentieren muss ein Abstand von mindestens einem Kilometer gehalten werden. Wenn man auf Rentiere trifft, soll man in die entgegengesetzte Richtung gehen. Das Vorkommen von wilden Rentierpopulationen in Skandinavien ist sehr selten.
Von Polarfuchsbauten muss man mindestens 300 Meter Abstand halten. Das Stören dieser Bauten ist verboten.
Wie bereits erwähnt, soll zum Moschusochsen ein Sicherheitsabstand von 200 Metern eingehalten werden.
Das Fliegen von Drohnen ist im Nationalpark und im Hjerkinn Naturschutzgebiet verboten.
Geführte Moschusochsen Safari
Wenn ihr nichts dem Zufall überlassen wollt, dann empfehlen wir euch eine geführte Moschusochsen-Safari* zu buchen. Hier ist die Chance Moschusochsen zu sehen deutlich höher, da die Tour-Guides täglich im Nationalpark unterwegs sind und daher wissen, wo sich die Moschusochsen aufhalten.
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Der Moschusochsen-Weg (Musk-Ox Trail)
Der Moschusochsenpfad ist ein angelegtes Wegenetz, von welchem aus die Chancen hochstehen Moschusochsen zu sehen. Hier kann man zwischen Rundtouren von 4,5 bis 15 Kilometern Länge wählen. Ausgangs- und Zielpunkt sind die Orte Kongsvoll oder Grønbakken.
Indem ihr auf dem Moschusochsenweg bleibt, hilft man, die wilden Rentiere in der Gegend zu schützen.
Eine Sache vorab: Wir können euch keine Garantie geben, Moschusochsen zu sehen. Jedoch ist die Wahrscheinlichkeit, Moschusochsen auf dem Moschusochsenpfad und unserem beschriebenen Weg zu sehen, relativ gut. Es gehört natürlich immer eine gewisse Portion Glück dazu. Die Herdentiere sind ziemlich bewegungsfaul und wandern innerhalb eines Tages nur etwa zwei Kilometer.
Theoretisch könnten sich die Tiere bereits ganz am Anfang des Nationalparks befinden, also: immer die Augen offen halten!
Jeder Felsen in der Ferne könnte sich als Moschusochse entpuppen. Mit bloßem Auge kann man den Unterschied nur schwer erkennen – aus diesem Grund dürft ihr auf keinen Fall euer Fernglas* vergessen!
Wir können euch dieses Fernglas empfehlen, das wir selber dabei gehabt haben. Super scharf, robust und nicht zu teuer!
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Ausgangspunkt unserer Moschusochsen-Wanderung
Wir haben unsere Entdeckungstour am Rastplatz bei Grønbakken gestartet (Koordinaten auf Google Maps). Hier gibt es reichlich Platz zum Parken.
Achtung: Camping ist an diesem Platz ausdrücklich verboten.
Vom Parkplatz aus geht man über die Straße und folgt ihr ein kleines Stück Richtung Nordosten, bis zur Brücke. Nach der Brücke geht es ein paar Minuten den Weg entlang, bis man eine Unterführung erreicht – hier fängt nun offiziell der Dovrefjell-Sunndalsfjella-Nationalpark an.
An der Unterführung war während unseres ersten Besuches dieses Warnschild angebracht. Inzwischen wurde es durch neue Infotafel ersetzt.
Unsere Moschusochsen-Wanderung
Als wir 2020 im Dovrefjell-Sunndalsfjella-Nationalpark unterwegs gewesen sind, haben wir nach einer Weile den offizielen Moschusochsen-Pfad verlassen und sind weiter den Fluss „Stropla“ bis zu einer wild gelegenen, verlassenen Ranch entlang gewandert.
Der Weg hin und zurück beträgt etwa 14 Kilometer. Die Höhenmeter sind kaum erwähnenswert. Nach dem ersten Viertel überquert man den Fluss „Stropla“ und läuft diesen dann den Rest der Strecke entlang.
Der Weg ist teilweise sehr matschig und es gilt kleiner Bachläufe zu überqueren. Wir empfehlen daher unbedingt wasserfestes Schuhwerk zu tragen.
Update: Seit 2024 befindet sich an der Stelle, an der wir abgebogen sind, ein Hinweisschild mit der Bitte, auf dem Moschusochsen-Pfad zu bleiben, um das Wandern durch das Stroplsjødalen-Tal, wo wilde Rentiere umherstreifen, einzuschränken.
Begegnung mit dem Moschusochsen
Ständig schauten wir in die Ferne und analysierten jeden Felsen, der auch nur annähernd nach einem Moschusochsen aussah – nach genauerem Betrachten blieben es nur Felsen.
Den ersten Sichtkontakt hatten wir dann nach einem Drittel der Strecke, ein Stück nach der Flussüberquerung. Eine Familie, die uns zuvor überholt hatte, blieb vor uns stehen und schaute in die Ferne. Sie haben wohl ein einzelnes Tier in der Ferne entdeckt, waren sich aber noch nicht ganz sicher, ob es wirklich ein Moschusochse war.
Wir packten unser Teleobjektiv*aus dem Rucksack und machten ein Foto mit unserer Kamera. Und tatsächlich, nach dem Heranzoomen sah man ihn, den Moschusochsen. Unsere Freude war groß.
Das Tier war geschätzte 2 km entfernt, dementsprechend war es unmöglich ein anständiges Foto von ihm zu machen. Mit dem positiven Gefühl unserer Entdeckung ging es für uns weiter den Fluss entlang. Ständig schauten wir auch zum Fluss, denn es könnten sich auch Tiere bei ihrer Trinkstelle aufhalten.
Mit dem Fluss hatten wir zwar keinen Erfolg, jedoch zeigte sich ein Kilometer vor der verlassenen Ranch ein stattlicher Moschusochse aus nicht allzu weiter Entfernung zu unserer Rechten. Wir haben ihn klar und deutlich auf seiner Anhöhe beobachten können, wie er sich die Umgebung anschaut. Wir wurden schlagartig sehr aufgeregt – wir machten die ersten Fotos mit dem Teleobjektiv, um den Moment einzufangen.
Unsere Freude war riesig! Dieses wunderschöne Tier aus der Nähe zu sehen und das in seinem natürlichen, wilden Lebensraum.
Langsam bewegte sich der Paarhufer parallel zum Weg von uns. Wir gingen mit sicherem Abstand auf dem Weg hinterher.
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Mehrmals blieb der Ochse stehen, um sich die Umgebung anzuschauen und um direkt wieder weiterzulaufen. Er legte einen entspannten Gang hin.
Nach einigen Minuten sahen wir in der Ferne zwei kleine Häuschen mit einem umzäunten Bereich. Wir konnten unseren Augen kaum glauben, was sich direkt hintendran befand: Eine ganze Herde Moschusochsen!
Moschusochsen Herde im Dovrefjell-Nationalpark
Wir kamen aus dem Staunen nicht mehr raus. Was für ein Glück, direkt einer ganzen Herde Moschusochsen zu begegnen. In der Herde befanden sich auch mehrere kleinere Ochsen – super niedlich.
Wir gingen weiter in Richtung Herde und sahen, dass sich in der Nähe der Hütten noch ein paar Leute befanden und die Ochsen beobachteten.
Mit sicherem Abstand beobachteten wir die Herde und nahmen Bilder und Videos auf. Der Wind war leider extrem stark an diesem Tag, sodass wir nur verwackelte Videos aufnehmen konnten. Hinter einem größeren Felsen in der Nähe versteckten wir uns, um uns zu stärken.
Nach unserer kleinen Pause trauten wir uns ein kleines Stück näher und machten weiter fleißig Aufnahmen aus sicherer Entfernung. Diese altertümlichen Tiere in ihrem natürlichen Habitat zu sehen, hat uns wirklich beeindruckt. Besonders toll fanden wir die kleinsten Herdentiere mit ihren kaum ersichtlichen Hörnern und relativ kleinen Köpfen.
Plötzlich endete die friedliche Atmosphäre – zwei Herdentiere fingen an, sich gegenseitig zu attackieren. Die Tiere jagten sich gegenseitig, wobei beide Moschusochsen ohne Probleme den mehr als ein Meter hohen Zaun übersprungen haben. Sie kamen immer näher in unsere Richtung.
Uns wurde das Ganze zu heikel und beschlossen so schnell wie möglich Abstand zu den beiden Moschusochsen zu gewinnen. Wir gingen in die Richtung, aus der wir auch gekommen sind und merkten, dass die zwei angriffslustigen Tiere so schnell nicht aufhören würden. Sie standen bereits auf dem Wanderweg. Wir entschieden uns zurück zum Parkplatz zu laufen und es nicht darauf anzulegen diese zwei Rabauken zu stören.
Auf dem Weg zurück sahen wir dann noch eine weitere Herde, diesmal von Weitem. Die Herde lief von einem tiefliegenden Fluss auf einen Hügel. Wahrscheinlich haben sich die Tiere eine Erfrischung gegönnt.
Hier haben wir euch unsere Laufstrecke auf Komoot zusammengestellt:
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Fazit zur Moschusochsen-Begegnung
Die Begegnungen mit den wilden Moschusochsen im Dovrefjell-Sunndalsfjella-Nationalpark in Norwegen war bis dato unsere beeindruckendste Wildtier-Begegnung. Diese beeindruckenden und altertümlichen Lebewesen aus nächster Nähe beobachten zu können, war für uns ein unvergessliches Erlebnis.
Die Chance einen oder mehrere Moschusochsen in diesem Areal des Nationalparks zu treffen empfinden wir als relativ groß. Natürlich benötigt es auch eine gewisse Portion Glück. In diesem Gebiet werden auch geführte Moschusochsen-Touren* mit Garantie einer Sichtung angeboten.
Abgesehen von den wilden Moschusochsen, hat uns auch der Nationalpark an sich gefallen. Die halbkahle Landschaft und die schier unendliche Weite mögen wir sehr.
Weitere Aktivitäten im Dovrefjell
Aussichtspunkt SNØHETTA
Der höchste Gipfel des Nationalparks ist der Snøhetta. Dieser liegt 2.286 Meter über dem Meeresspiegel. Da das Gebiet um den Berg Snøhetta besonders beliebt ist, es gleichzeitig aber auch ein wichtiges Weidegebiet für die wilden Rentiere ist, wurde der Aussichtspunkt SNØHETTA (Koordinaten auf Google Maps)errichtet. Dieser bietet die Möglichkeit, die Gegend zu erleben, ohne die am stärksten gefährdeten Gebiete zu besuchen.
Der Aussichtspunkt ist von einem Wanderparkplatz über einen 1,5 km langen geschotterten Weg zu erreichen.
Besucherzentrum „Wild Reindeer„
In Hjerkinn gibt es das Besucherzentrum „Wild Reindeer„, in dem man Wissenswertes über die wilden Rentiere erfahren kann. Mehr Informationen findet ihr auf der Webseite https://villrein.no/visitorcentre/.
Gamle Konigsvegen
Auf der Ostseite der E6 befindet sich die alte Pilgerroute von Oslo nach Nidaros. Hier gibt es zwar keine Moschusochsen, aber die Wanderung durch die Landschaft ist trotzdem sehr schön und man hat einen guten Blick auf das Moschusochsengebiet. Wir haben unsere Wanderung auf dem Parkplatz unterhalb von Kongsvoll gestartet (Koordinaten auf Google Maps).
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Unsere Wanderung zum Vettisfossen im Utladalen Nationalpark
Wanderzeit: 4 bis 6 Stunden
Strecke: ca. 12 km (hin- und zurück)
Schwierigkeitsgrad: mittel
Der Vettisfossen liegt im Landschaftsschutzgebiet Utladalen am Rande des Jotunheimen-Gebirges. Er ist mit einem freien Fall von 275 Metern einer der höchsten Wasserfällen Europas.
sdr
cof
Unsere Wanderung zum Vettisfossen
Vom Utladalen Campingplatz sind wir mit dem Auto zum fünf Minuten entfernten Parkplatz (Utladalsvegen 21-4, Øvre Årdal) gefahren.
Die Wanderung startete am Hjellefossen.
Hjellefossen
Von dort aus führt ein geschotteter Wanderweg zum ehemaligen Bauernhof Vetti. Hier gibt es Essen und Trinken. Der Platz eignet sich allgemein gut für eine Pause.
Ausblick vom Vetti Gard Turiststasjon
Hinter dem ehemaligen Bauernhof Vetti führt ein kleiner und steiniger Pfad die letzten Kilometer zum unteren Ende des Vettisfossens. Rechts neben dem ehemaligen Bauernhof führt auch ein Pfad zum oberen Aussichtspunkt auf den Wasserfall, dieser Weg war uns allerdings zu steil und von unten soll man den Wasserfall auch besser sehen können.
Hängebrücke
Wanderung zum Vettisfossen
Vorbei geht es an dieser kleinen wackeligen Hängebrücke, die wir zum Glück nicht überqueren müssen.
Von dort aus hat man den Vettisfossen auch fast erreicht.
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