Sonnenweg Hasliberg

Eckdaten zur Wanderung auf dem Sonnenweg

Ausgangspunkt: gebührenpflichtiger Parkplatz an der Talstation „Hasliberg Twing“

Länge: 5,8 Kilometer (einfache Strecke)

Aufstieg: 530 Meter

Abstieg: 120 Meter

Wanderzeit: ca. 2 Stunden (einfache Strecke)

Schwierigkeitsgrad: leicht

Der Sonnenweg ist ein Höhenwanderweg auf dem Hasliberg. Das Haslital liegt zwischen Interlaken und Luzern im östlichen Berner Oberland inmitten der Schweiz. Vom Aussichtspunkt Planplatten hat man einen tollen Rundblick auf die Berner Hochalpen.

Ausgangspunkt zur Wanderung im Haslital

Ausgangspunkt unserer Wanderung auf dem Sonnenweg war die Talstation „Hasliberg Twing“. Vor Ort gibt es einen gebührenpflichtigen Parkplatz. Die Station ist auch mit dem Bus zu erreichen.

Mit der Gondel geht es in ca. 10 Minuten hoch auf die Plattform Käserstatt.

Ein Retourticket kostet im Sommer (Samstag, 13. Juni – Sonntag, 25. Oktober – Stand 2020) 28 CHF pro Erwachsenen.

Die Bahn fährt täglich von 8:30 Uhr bis 17:00 Uhr. Die letzte Fahrt ab Twing ist um 16:45 Uhr.

Mehr Informationen zur Gondelbahn findet ihr unter:

Betriebszeiten: https://www.meiringen-hasliberg.ch/de/Sommer/Information/Betriebszeiten

Tarife: https://www.meiringen-hasliberg.ch/de/Info/Tickets/Tarife_Sommer

Wir haben uns dazu entschieden bis zu den Planplatten und wieder zurück zu laufen. Alternativ hat man jedoch auch die Möglichkeit von der Bergstation „Alpentower“ runter bis zur Talstation „Hasliberg Reuti“ oder weiter runter bis nach Meiringen zu fahren.

Die Wanderung im Haslital

Von der Bergstation Käserstatt folgt man der Beschilderung in Richtung Planplatten. Ca. 100 Meter von der Bergstation entfernt, gelangt man durch ein kleines Weidetor auf den richtigen Weg.

Weidetor auf dem Sonnenweg
Sonnenweg

Der Wanderweg hat einen leichten Aufstieg und vereinzelt ebene Etappen. Im Sommer ist hier die Sonne nicht zu unterschätzen. Einen schattigen Platz haben wir erst nach über der halben Strecke am Hääggenstubeli Hasliberg gefunden. Hier kann man sich kurz stärken und auch eine Toilette ist vor Ort. Jedoch hat man auch die Möglichkeit am Alpentower am Ende der Strecke einzukehren.

  • Sonnenweg - Hasliberg
  • Hääggenstubeli Hasliberg

Während der Wanderung bietet sich ein herrlicher Ausblick. In der bunten Alpenflora sind viele Insekten zuhause. Mit etwas Glück bekommt ihr auch ein Murmeltier zu Gesicht. Wir haben es kurz nach dem Weidetor unterhalb des Wanderwegs nahe einem kleinen See entdeckt.

  • Murmeltier auf dem Hasliberg
  • Libelle auf dem Hasliberg

Kurz vor dem Alpentower wird es etwas steiler, aber zur Belohnung erwartet euch hinter dem Alpentower ein tolles Panorama auf die schneebedeckten Felsriesen der Berner Hochalpen. Von hier starten auch viele Paraglider ihren Rundflug über den Hasliberg.

Zurück zur Bergstation Käserstatt haben wir, wie bereits oben beschrieben, den selben Weg zurück genommen.


Unser Feedback

Im Haslital gibt es viel zu entdecken, wir freuen uns schon auf unseren nächsten Ausflug ins Berner Oberland.

  • Sonnencreme und ausreichend Trinken dürfen nicht fehlen.
  • Die Wanderung eignet sich auch für Familien, jedoch nicht mit Kinderwagen.
  • Nach der Wanderung empfiehlt sich ein Abstecher zum Brienzersee. Dort kann man kostenfrei auf dem Parkplatz Wycheley Süd 900 direkt an einer Badestelle parken.

Weitere Fotos unserer Wanderung

  • Hasliberg - Sonnenweg, Ausblick von einer Bank
  • Hasliberg - Sonnenweg - Planplatten
  • Hasliberg - Sonnenweg - grasende Kühe auf einer Alm.

Weitere schöne Ausflüge in der Schweiz findest du hier!

Wanderung zum Lej Muragl

Eckdaten zur Wanderung auf dem Muottas Muragl

Ausgangspunkt: kostenloser Parkplatz an der Talstation Punt Muragl

Länge: 7 Kilometer (hin- & zurück)

Höhenmeter : ca. 250 Meter

Wanderzeit: ca. 2,5 Stunden (hin- und zurück)

Schwierigkeitsgrad: leicht

Der Lej Muragl ist ein kleiner See auf dem Muottas Muragl. Er liegt auf 2,713 Meter Höhe über dem Meeresspiegel. Der Muottas Muragl ist ein beliebtes Ausflugsziel im Engadin, dem Hochtal im schweizerischen Kanton Graubünden. Wusstet ihr, dass der Kanton Graubünden eines der höchstgelegenen bewohnten Täler Europas ist?

Ausgangspunkt der Wanderung im Endgadin

Ausgangspunkt der Wanderung zum Spiegelsee ist der Parkplatz an der Talstation Punt Muragl, welche nahe des Orts St. Moritz liegt.

Die Talstation Punt Maragl ist auch mit dem Bus zu erreichen. Informationen hierzu findet ihr auf: https://engadinbus.ch/online-fahrplan.

Mit der Bergbahn geht es in 10 Minuten ca. 718 Meter hoch auf den Muottas Muragl. Im Sommer kostet ein Retourticket für einen Erwachsenen 35 CHF (Stand August 2020). Ab 18 Uhr sogar nur 15 CHF. Die Bergbahn fährt ab 7:45 Uhr jede halbe Stunde. Die letzte Talfahrt ist um 23:00 Uhr. Hier lohnt sich die Anreise also auch noch am späten Nachmittag.

Wanderung zum Alpensee Lej Muragl

Mit der Bergbahn auf dem Muottas Muragl angekommen, sollte man erst einmal die Aussicht auf das Engadiner Seenplateau genießen.

Aussicht auf das Engadiner Seenplateau
 Aussichtsplattform des Romantik Hotels Muottas Muragl 

Die Wanderung beginnt links oberhalb des Panoramawegs. Ab hier folgt ihr der Beschilderung. Verlaufen könnt ihr euch nicht, denn es geht die ganze Zeit gerade aus. Zwischendurch erwarten euch kurze Streckenabschnitte mit einer leichten Steigung.

Auf dem Weg kommt ihr an Pferden und Kühen vorbei. Und mit etwas Glück entdeckt ihr oberhalb des Wanderwegs, die vielen Murmeltiere, welche dort hausen.

Nach ca. einer Stunde seid ihr am schönen Bergsee, dem Lej Muragl angekommen.

Zurück nehmt ihr den selben Weg. Wer bis jetzt noch kein Murmeltier entdeckt hat, hat jetzt nochmal die Gelegenheit.

Wieder an der Bergstation angekommen, kann man sich im Panoramarestaurant noch etwas stärken, bevor es wieder runter ins Tal geht.

Unsere Tipps für den Ausflug zum Lej Muragl

  • Da die Bergbahn bis 23 Uhr abends fährt, lohnt es sich auch noch am Nachmittag mit der Wanderung zu beginnen.
  • Wind- und wasserfeste Kleidung, denn auf 2.700 m ü.M. gerät man schnell mal in eine Wolke.
  • Festes Schuhwerk.
  • Sonnencreme und ausreichend Trinken dürfen nicht fehlen.
  • Die Nacht haben wir auf dem Campingplatz Chapella verbracht. Diesen können wir euch von Herzen weiterempfehlen. Wer mit dem Zelt unterwegs ist, sollte sich nachts jedoch gut eindecken, denn es wird im Hochtal ziemlich kühl. Wenigstens gibt es dafür keine Mücken.

Weitere Fotos unserer Wanderung

Weitere schöne Ausflüge in der Schweiz findest du hier!

Triftbrücke – Wanderhighlight im Gadmertal

Eckdaten: Wanderung zur Triftbrücke

Ausganspunkt: Triftbahn – Sustenstrasse, 3863 Gadmen, Schweiz

Länge: 2,8 km einfache Strecke

Wanderzeit: 1,5 Stunden Wanderzeit zur Triftbrücke von der Bergstation aus.

Höhenmeter: ca. 430 m

Schwierigkeitsgrad: mittelschwer (Kategorie T2 lt. SAC-Wanderskala)

Die Triftbrücke ist eine 170 m lange Hängebrücke im Gadmertal. Sie ist 100 m hoch und führt über den gleichnamigen Wildfluss Triftwasser, der aus dem Triftgletscher entspringt.

Vorbild für die heutige Triftbrücke waren die nepalesischen Dreiseilbrücken.

Ausgangspunkt der Wanderung zur Triftbrücke

Ausgangspunkt der Wanderung ist die Triftbahn in der Gemeinde Gadmen. Von hier aus bringt euch eine kleine Gondel bis zur Triftbahn Bergstation (1350 m).

Achtung: Reserviert unbedingt einen Tag vor dem geplanten Reiseantritt Bahntickets bei der Triftbahn! Die Gondel fasst maximal 8 Personen und die Bahn fährt nur im 12 Minuten Takt. Somit sind die Kapazitäten der Bahn sehr schnell ausgelastet.

Tickets könnt ihr hier reservieren: https://www.grimselwelt.ch/bahnen/triftbahn

Retourticket für einen Erwachsenen kostet 24 CHF (Stand: August 2020).

Auf dem Weg zur Triftbahn Bergstation
Auf dem Weg zur Triftbahn Bergstation

Plant unbedingt bei der Reservierung genug Zeit ein! Wir empfehlen hier mindestens 4 Stunden (3 Stunden Wanderzeit und 1 Stunde für mögliche Pausen). Seid ihr etwas langsamer im Wandern, dann entsprechend mehr.

Der Wanderweg zur Triftbrücke

An der Triftbahn Bergstation geht die eigentliche Wanderung dann los. Übrigens: bei gutem Wetter versorgt euch ein kleiner Imbissstand direkt an der Bergstation mit Getränken und Speisen.

Von der Bergstation aus führen erstmal einige steile Treppenstuffen nach unten, bis ihr am Triftwasser angelangt seid. Hier führt eine kleine Brücke direkt über den Fluss, wo bereits der erste steile Abschnitt der Wanderung beginnt.

Der Fluss "Triftwasser"
Der Fluss „Triftwasser“

Der Weg ist insgesamt ziemlich steinig und öfter auch rutschig wegen dem Geröl und Kies. Wie immer empfehlen wir bei einer solchen Wanderung festes Schuhwerk und auf weiche Sneaker zu verzichten.

Bereits nach dem ersten steileren Abschnitt hat man eine schöne Aussicht in das Tal. Von oben sieht man den Fluss sowie die Bergstation.

Blick auf die Triftbahn Bergstation und den Fluss "Triftwasser"
Blick auf die Triftbahn Bergstation und den Fluss „Triftwasser“

Auf dem Weg zur Triftbrücke begegnen wir noch einigen interessanten Stellen. Unter anderem müssen wir auch einen kleinen Gletscherbach überqueren.

Gletscherbach im Gadmertal
Gletscherbach im Gadmertal

Insgesamt bietet die Wanderung sehr schöne Aussichten. Den ganzen Weg über hat man schöne Aussichtspunkte, von denen man die Natur genauer erkunden kann. Die Landschaft in dieser Umgebung ist besonders durch große Felsen geprägt. Die großen Felsen sind auch direkt an der Wanderstrecke und auf einige kann man auch hoch „klettern“.

Wanderweg zur Triftbrücke
Wanderweg zur Triftbrücke

Ca. 30 Minuten vor der Triftbrücke ergibt sich die Gelegenheit zur Trifthütte zu laufen. Der Aufstieg dorthin ist allerdings erschwerlich und dauert einige Stunden. Unerfahrenen und weniger konditionierten Wanderern können wir die weiterführende Wanderung zur Hütte nicht empfehlen.

Angekommen an der berühmten Triftbrücke wird euch erstmal der wunderschöne Triftgletschersee auffallen. Der Gletschersee befindet sich direkt hinter der Triftbrücke und ist umschlossen von imposanten Gebirgen.

Blick auf den Triftgletschersee
Blick auf den Triftgletschersee

Die Überquerung der Triftbrücke kostet für viele Leute Überwindung. Direkt über eine Schlucht führt die Hängebrücke 100 Meter über dem Triftwasser auf die andere Seite.

Überquerung der Triftbrücke
Überquerung der Triftbrücke

Nach Überquerung der Brücke könnt ihr euch entweder auf den Rückweg zur Bergstation machen oder ihr folgt einer weiterführenden Wanderung zur Windegghütte. Uns hat der Ausblick an der Triftbrücke gelangt und wir haben uns auf den Weg zurück zur Bergstation gemacht.

Murmeltiere im Gadmertal

Mit ein wenig Glück, könnt ihr auf dem Weg zur Triftbrücke auch Murmeltiere entdecken. Diese sind am Anfang des Weges auf der rechten Seite zwischen den Felsen ansässig. Schaut einfach ab und zu durch die Felsspalten am Wegesrand und und wenn ihr Glück habt, seht ihr Murmeltiere.

Murmeltiere im Gadmertal
Murmeltiere im Gadmertal

Fazit: Triftbrücke im Gadmertal

Die Fahrt mit der Triftbahn über die gleichnamige Triftschlucht ist wirklich sehr einzigartig und abenteurlich. Von der Bergstation bis zur Triftbrücke hatte man immer eine tolle Aussicht ins Gadmertal. Insgesamt ist die Wanderung durch die umgebende Natur extrem schön. Das Highlight ist natürlich die Überquerung der Hängebrücke am Ende der Wanderung und die Aussicht auf den Triftgletschersee.

Kurzum: Wer keine Angst vor der Höhe hat und nach einem kleinen Abenteuer im Berner Oberland sucht, sollte unbedingt das Gadmertal besuchen!

Weitere Bilder der Wanderung: