Freistehen mit dem Camper in Norwegen: Tipps und Erfahrungen

Norwegen ist ein Land, das für seine atemberaubende Natur, seine malerischen Fjorde und seine zahlreichen Nationalparks bekannt ist. Es gibt viele Möglichkeiten dieses Land zu erkunden, aber eine der besten ist mit dem Wohnmobil. Freistehen mit dem Camper in Norwegen, auch bekannt als „Wildcampen“ ist eine beliebte Option für Reisende, die die Freiheit und Flexibilität schätzen, die ein solches Abenteuer bietet.

In unserem Beitrag fassen wir kurz zusammen was Freistehen eigentlich bedeutet, wo man freistehen kann und was das Ganze mit dem Jedermannsrecht zutun hat. Wir geben euch einen Einblick in unsere bisherigen Erfahrungen und haben einige Tipps für euch parat.

Inhaltsverzeichnis

Freistehen in Norwegen
Freistehen in Norwegen

Was bedeutet Freistehen?

Freistehen bezieht sich auf das Übernachten mit einem Wohnmobil oder Wohnwagen an einem Ort, der nicht als Campingplatz ausgewiesen ist.

In Norwegen ist Freistehen mit dem Camper erlaubt bzw. es wird geduldet, solange bestimmte Regeln eingehalten werden.

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Die Regeln sind im sogenannten Jedermannsrecht (auch „allemannsrett“ genannt) festgelegt. Dieses besagt, dass jeder das Recht hat, die Natur zu genießen und sich frei darin zu bewegen. Das bedeutet jedoch nicht, dass man überall campieren darf. Es gibt bestimmte Regeln und Vorschriften, die beachtet werden müssen. Zum Beispiel darf man nicht auf Privatgrundstücken oder Naturschutzgebieten campen, keinen Müll zurücklassen und keine Tiere stören. Auch das Anzünden von offenen Feuern ist in einigen Regionen untersagt.

Das Jedermannsrecht ist in Norwegen seit Jahrhunderten ein wichtiger Teil der Kultur und wird von der Bevölkerung sehr geschätzt. Es bietet Touristen und Einheimischen die Möglichkeit, die natürliche Schönheit des Landes zu erkunden und zu genießen.

Unserer Recherche nach gilt das Jedermannsrecht grundsätzlich nur für nicht motorisierte Reisende, es ist jedoch bislang erlaubt, mit dem Wohnmobil am Straßenrand oder auf öffentlichen Parkplätzen zu stehen. Dazu mehr im nächsten Abschnitt.

Sognefjellsvegen
Sognefjellsvegen

Wo kann man freistehen?

In Norwegen gibt es viele Möglichkeiten zum Freistehen mit dem Camper. Man kann sein Fahrzeug an den meisten Straßenrändern parken, solange keine Verkehrsbehinderungen verursacht werden oder Zugänge oder Ausweich-/ Wendebuchten blockiert werden.

Man kann grundsötzlich auch auf öffentlichen Parkplätzen wie Straßenrastplätzen und Wanderparkplätzen parken, sowie auf freien Flächen in Städten und Dörfern, solange niemand gestört wird und die Umwelt dadurch nicht belastet wird.

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass man nicht überall parken und campen kann bzw. darf. Zum Beispiel ist es nicht erlaubt, in Naturschutzgebieten oder auf Privatgrundstücken zu campen. Es ist auch wichtig, sich darüber im Klaren zu sein, dass es in Norwegen viele Mautstraßen gibt, auf denen das Parken nicht erlaubt ist.


Update: neue Einschränkungen

In den vergangenen Jahren hat der Tourismus in Norwegen, insbesondere in stark frequentierten Regionen wie den Lofoten deutlich zugenommen. Die hohe Zahl an Besucherinnen und Besuchern führt zunehmend zu infrastrukturellen Herausforderungen – vor allem an beliebten Haltepunkten wie Rastplätzen, Aussichtspunkten und in kleineren Ortschaften. Um dem entgegenzuwirken, werden ab Sommer 2025 testweise auf den Lofoten und am Stegastein zeitlich begrenzte Parkregelungen eingeführt. Diese betreffen insbesondere stark frequentierte Stellen, an denen bislang häufig unkontrolliert geparkt wurde. Vorgesehen sind Parkzeiten von maximal einer Stunde am Stegastein und von vier Stunden auf Rastplätzen auf den Lofoten.

Den offizielen Bericht hierzu findet ihr hier: www.vegvesen.no

Zusätzlich plant die norwegische Regierung ab 2026 die Einführung einer optionalen Touristensteuer. Gemeinden mit starkem Besucheraufkommen sollen die Möglichkeit erhalten, eine Abgabe von bis zu 3 % auf Übernachtungskosten zu erheben. Die Einnahmen sollen gezielt in den Ausbau und die Instandhaltung touristischer Infrastruktur wie Sanitäranlagen, Wanderwege und Parkflächen fließen. Wohnmobile, Zelte und Boote sollen von der Steuer zunächst ausgenommen werden. Ziel dieser Maßnahme sei, die Auswirkungen des zunehmenden Tourismus auf Umwelt und Infrastruktur zu begrenzen und gleichzeitig die Qualität des Naturerlebnisses langfristig zu sichern.

Freistehen im Jotunheimen Nationalpark
Freistehen im Jotunheimen Nationalpark

Unser Spartipp

Denkt daran, dass Norwegen mit der norwegischen Krone (NOK) seine eigene Währung hat.

Mit der richtigen Kreditkarte müsst ihr keine Abhebegebühr (seitens Kreditkartenaussteller) und keine Fremdwährungsgebühren zahlen. So lässt sich viel Geld auf Reisen sparen. In Ländern mit anderer Währung erheben die meisten Banken eine sogenannte Fremdwährungsgebühr. Diese wird auf Transaktionen erhoben, die mit einer Fremdwährung getätigt werden.

Beispiel: Ihr bezahlt umgerechnet 1.000 Euro in fremder Währung mit der Kreditkarte eurer Hausbank. Hierauf fallen i.d.R. 2% Fremdwährungsgebühr an. Das macht 20 Euro an Zusatzkosten.

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Auf unseren Reisen benutzen wir die Mastercard Gold* von der TFBank. Diese Kreditkarte ist komplett kostenlos und erhebt kein Entgelt für Auslandseinsätze. Dadurch haben wir auf unseren Reisen schon eine Menge Geld gespart.

Die Beantragung der Kreditkarte erfolgt in wenigen Schritten und dauert nur zwei Minuten. Weitere Informationen findet ihr auf der offiziellen Webseite*.

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Unsere Erfahrungen zum Thema Freistehen in Norwegen

Auf unseren Norwegen-Reisen mit dem Camper haben wir bisher ausschließlich freigestanden. Das macht den Urlaub in Norwegen um einiges günstiger. Der entscheidende Vorteil für uns ist allerdings die damit verbundene Freiheit und Flexibilität. Denn wir können die Stellplätze anfahren und verlassen, wann wir es wollen und sind nicht an die Zeitangaben eines Campingplatzes gebunden. Oft können wir unsere Wanderungen auch direkt vom Parkplatz aus starten, das spart uns viel Zeit.

Mit unserem Camper können wir einige Tage lang autark stehen. Bei gutem Wetter versorgt uns unsere Solaranlage mit Strom. Unser Frischwassertank versorgt uns einige Tage mit Wasser und das Problem mit dem Entsorgen des Inhalts der Chemie-Toilette haben wir gelöst, in dem wir unsere Chemie-Toilette durch eine Trockentrenntoilette ausgetauscht haben. Hier gelangt ihr zu unserem Blogbeitrag „Umrüstung: Chemietoilette zur Trockentrenntoilette„.

Campingplätze fahren wir trotzdem immer mal wieder an, um die Serviceeinrichtungen zu nutzen, hierfür ist meist eine kleine Servicegebühr zu entrichten.

In Norwegen gibt es auch viele kostenfreie Entsorgungsstationen für Grauwasser und Versorgungseinrichtungen für Frischwasser.

Auch viele Tankstellen bieten die Möglichkeit der Ver- und Entsorgung an.

Bisher hatten wir in Norwegen noch nie ein Problem einen Stellplatz zu finden. Wir haben uns auch immer wohlgefühlt. Für uns gilt der Grundsatz: Fühlen wir uns nicht wohl oder sicher, dann fahren wir weiter.

Unsere Türensicherung verschafft uns zusätzlich ein Gefühl von mehr Sicherheit.


Falls euch das Thema „Türensicherung“ interessiert, schaut gerne mal bei unserem Beitrag vorbei:


Als wir 2018 mit Auto und Zelt drei Wochen lang durch Norwegen gereist sind, haben wir ausschließlich auf Campingplätzen übernachtet. Es gibt in Norwegen sehr viele schöne und auch naturnahe Campingplätze. Ein Campingplatz hat au

ch seine Vorteile. Besonders gut gefallen hat uns hier der Austausch mit den Campingplatzbetreibern, welche uns tolle Wanderungen empfohlen haben.

Am Ende des Beitrages haben wir euch unsere Roadtrip-Berichte verlinkt.

Sognefjellsvegen
Sognefjellsvegen

Wo finden wir unsere Stellplätze?

Über die App „Park4Night“ informieren wir uns über Stellplätze und über Ver- & Entsorgungsstationen.

Wer die App nicht kennt: Park4Night ermöglicht es Campingplätze, Stellplätze, Parkplätze und andere Orte zu finden, an denen man mit seinem Wohnmobil oder Camper übernachten kann. Die App umfasst Bewertungen und Kommentare anderer Nutzer, die ihre Erfahrungen und Eindrücke zu den verschiedenen Übernachtungsmöglichkeiten teilen.

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Wir lesen uns immer die Kommentare der anderen Nutzer durch, um mehr über den Stellplatz zu erfahren.

Außerdem ist die Sattelitenansicht von Google Maps ein nützliches Tool, um Stellplätze zu finden oder um die Umgebung potenzieller Plätze genauer betrachten zu können.

Freistehen in Norwegen
Wanderparkplatz Molden

Tipps für das Freistehen mit dem Camper in Norwegen

  • Park4Night und Google Maps die Satellitenansicht für die Stellplatzsuche.
  • Respekt vor der Natur: Achtet darauf, keine Spuren zu hinterlassen und den Ort sauber zu hinterlassen. Wir versuchen die Plätze, welche wir aufsuchen, sauberer zu hinterlassen, wie wir sie vorgefunden haben.
  • Achtet auch darauf, keine Tiere zu stören oder Lebensräume zu beschädigen.
  • Stellt sicher, dass ihr euch an die Vorschriften des Jedermannsrechts haltet. Parkt nur an Orten, an denen es erlaubt ist und achtet darauf, keine Verkehrsbehinderung zu verursachen.
  • Seid respektvoll gegenüber den Einheimischen. Stellt sicher, dass ihr niemanden stört. Wenn ihr in der Nähe von Häusern parkt, könnt ihr zum Beispiel um Erlaubnis fragen, bevor ihr euer Wohnmobil aufstellt.
  • Nutzt die Einrichtungen: Es gibt viele öffentliche Toiletten und Duschen in Norwegen. Lasst bitte kein Toilettenpapier in der Natur zurück (Schaufel und Müllbeutel sollten immer dabei sein).
  • Plant im Voraus: Stellt sicher, dass ihr über genügend Vorräte und Wasser verfügt, bevor ihr euch auf den Weg macht.
  • Überprüft auch die Wettervorhersage und plant eure Route im Voraus. Das Wetter in Norwegen kann schnell umschlagen und sehr unberechenbar sein.

Das Freistehen mit dem Camper in Norwegen bietet ein einzigartiges Reiseerlebnis und die Möglichkeit, die atemberaubende Schönheit des Landes zu erleben. Mit ein wenig Vorbereitung und Einhaltung der Regeln wurde das Freistehen für uns zu einem unvergesslichen Erlebnis.


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Weitere Beiträge

Unter der Rubrik „Norwegen“ findet ihr weitere Beiträge über unsere Norwegen-Reisen. Eine kleine Auswahl verlinken wir euch hier:

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Notfall Ausrüstung für den Camper

Lange Zeit haben wir uns überlegt, welche Notfall Ausrüstung wir in unserem Camper dabei haben wollen. Inzwischen haben wir die für uns wesentlichsten Sachen angeschafft.

In diesem Beitrag zeigen wir auf, welche Notfall-Ausrüstung wir in unserem Camper mitnehmen.

  1. Abschleppseil
  2. Starthilfekabel
  3. Klappspaten
  4. Motoröl
  5. Feuerlöscher
  6. Wagenheber
  7. Verbandskasten/Warnwesten/Warndreieck
  8. Traktionshilfe
  9. Ersatz Tauchpumpe
  10. Ersatz Glühbirnen
  11. SOS Reifenkit – Reifendichtmittel

Unsere Notfallausrüstung für den Camper


1. Abschleppseil

Ein gutes Abschleppseil gehört unserer Meinung nach in jeden Camper! Wie schnell kann es passieren, dass man im Sand oder Schlamm feststeckt und nicht mehr aus eigener Kraft herauskommt.

Hier hilft dann leider nur noch die Unterstützung von anderen. Da man keineswegs damit rechnen kann, dass andere Fahrzeughalter ein Abschleppseil dabei haben, sollte man immer sein eigenes Seil dabei haben! Zu beachten ist noch das zulässige Gesamtgewicht des Abschleppseils. Ein Camper wiegt deutlich mehr als ein normaler PKW und so muss man diese Kennziffer beim Kauf beachten.

Abschleppseil bis zu 4.000 kg
Abschleppseil bis zu 4.000 kg

Bei unserem Exemplar handelt es sich um ein robustes Abschleppseil aus Polypropylen mit einem maximal zulässigen Gewicht von 4.000 kg und einer Länge von 4 Metern.


2. Starthilfekabel

Auch dieses Utensil ist ein absolutes Muss in jedem Camper. Ein Starthilfekabel hilft im Notfall die Autobatterie wieder auf Vordermann zu bringen. Besonders bei längeren Standzeiten ist die Gefahr einer Entladung groß.

Beim Kauf des Starthilfekabels ist zu beachten, dass es eurem Motorentyp passt. Unser Überbrückungskabel ist für Dieselmotoren bis 3,0 Liter Hubraum ausgelegt. Das sollte bei den meisten Wohnmobil-Typen passen.

Wenn ihr in einer Notfallsituation unabhängig von anderen Fahrzeugen eure Batterie wieder aufladen wollt, müsst ihr etwas tiefer in die Tasche greifen. Hierfür gibt es spezielle Starthilfe-Powerbanks, die genug Leistung haben, um autark die Camper-Batterie wieder aufzuladen.


3. Klappspaten

Mit dem Camper festgefahren? Egal ob im Sand, Matsch oder Schnee. Mit einem Klappspaten könnte man bereits Abhilfe schaffen und die Räder wieder frei buddeln.


4. Motoröl

Sehr wichtig, bei jeder größeren Tour mit dem Camper: Motoröl zum Nachfüllen mitnehmen! Um größere Schäden am Motor zu vermeiden, ist es immer wichtig den Ölstand zu prüfen und sofort aufzufüllen, wenn dieser zu niedrig ist.

Besonders bei älteren Fahrzeug-Modellen gibt es meistens einen höheren Verbrauch bei dem Motoröl.

Bevor man im Ausland bei Bedarf auf die Suche nach dem passenden Motoröl geht und vielleicht auch viel zu viel Geld ausgibt, haben wir lieber immer 1-2 Liter Motoröl zum Auffüllen dabei. So fühlen wir uns deutlich sicherer.

1 Liter Motoröl: Ideal als Notfall-Reserve auf Reisen

Ihr könnt entweder einen größeren 5-Liter-Kanister kaufen und in kleinere Behälter abfüllen. Oder ihr kauft euch direkt Motoröl zum Nachfüllen in praktischen 1-Liter Behältern.

Achtet beim Kauf darauf, dass das Öl auch für euren Motor-Typ vom Hersteller zugelassen ist. Für unseren Citroen Jumper haben wir das Motoröl von Total.


5. Feuerlöscher

Ein Brand im Camper – das wünscht man keinem. Jedoch ist die Gefahr eines Brandes in einem Camper nicht gerade gering. Besonders, weil man auch im kleinsten Raum kocht.

Deshalb ist es unserer Meinung nach sehr sinnvoll, auf den Notfall vorbereitet zu sein.

Übrigens gibt es Länder in Europa, bei denen ein Feuerlöscher im Auto sogar Pflicht ist. Hierunter zählen unter anderem: Griechenland, Estland, Lettland, Litauen und Polen.

Klein und praktisch: 500ml Feuerlöschspray

Alternativ oder ergänzend kann man sich für den Fall der Fälle auch eine Löschdecke anschaffen. Diese nimmt nicht viel Platz weg und kann im Notfall auch einen Brand unterbinden.


6. Wagenheber

Je nachdem wo ihr mit dem Camper unterwegs seid, kann auch ein Wagenheber sinnvoll sein. Glücklicherweise war unser Camper mit einem Ersatzrad und einem Wagenheber ausgestattet.


7. Verbandskasten/Warnwesten/Warndreieck

Es ist zwar selbstverständlich – wir erwähnen es aber trotzdem. Ein gültiger Verbandskasten im Camper ist Pflicht.

Achtet auf das Ablaufdatum. Solltet ihr in eine Polizeikontrolle kommen, könntet ihr für einen abgelaufenen Verbandskasten oder das Fehlen von Warnwesten belangt werden. Falls ihr noch nichts davon besitzt, findet ihr online gute Kombi-Sets dafür.


8. Traktionshilfe

Ihr hab euch mit euerem Camper im Sand festgefahren? Oder vielleicht sogar im Schnee? Neben einem Klappspaten helfen in solchen Fällen auch Sandbleche bzw. Traktionshilfen. Die Traktionsmatten helfen euch, dass der Reifen wieder Gripp bekommt und der Camper anfahren kann.

Diese Traktionsmatten machen besonders Sinn, wenn ihr viel außerhalb von befestigten Straßen (z.B. im Sand oder Schnee) unterwegs seid.


9. Ersatz Tauchpumpe

Seitdem bei uns bei einem längeren Urlaub unsere Wasserpumpe den Geist aufgegeben hat, haben wir stets eine Ersatz-Pumpe dabei. Wir mussten im besagten Urlaub mehrere Tage ohne funktionierendes Wassersystem auskommen, bis wir endlich bei einem Camping-Fachgeschäft in Italien eine für uns passende Wasserpumpe gefunden haben.

Das Wasser in unserem Camper wird durch eine sehr einfache Tauchpumpe in die Leitungen befördert. Die Tauchpumpe kann man einfach selber austauschen. Habt ihr auch eine Tauchpumpe im Camper, können wir euch sehr empfehlen eine passende Ersatzpumpe mitzunehmen.


10. Ersatz Glühbirnen

In manchen Ländern Europas sogar Pflicht! Außerdem extrem sinnvoll: Ersatzglühbirnen für euren Camper mitnehmen.

Ersatz-Glühbirnen kosten nicht die Welt und können auch eine schnelle Abhilfe schaffen, wenn auf einmal eine Birne den Geist aufgibt.

Achtet, darauf, welche Fassung ihr für die Glühbirnen habt. In unserem Fall (Citroen Jumper) benötigen wir H7 Glühbirnen.

Osram Night Breaker Laser H7
Osram Night Breaker Laser H7

Wir entschieden uns für die Osram Night Breaker Laser – Diese haben gegenüber den Standard Halogen Glühbirnen eine höhere Lichtreichweite und ein helleres Licht.

11. SOS Reifenkit

Sehr günstig und sehr effektiv – mit einem SOS Reifenkit könnt ihr kleine Löcher in eurem Reifen relativ schnell selbst flicken und so bis zur nächsten Werkstatt kommen. Kleine Löcher wie zum Beispiel von einem Nagel oder spitzen Stein könnt ihr somit abdichten.

Für ein paar Euros ist das Reifenkit ein Good-To-Have und kann euch im Fall der Fälle wirklich aus der Patsche helfen.


Ihr interessiert euch für Themen rund um Vanlife? – Dann schaut euch noch unsere anderen Beiträge zum Thema Camper an:

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Ordnung im Camper

Mehr Ordnung im Camper schaffen -wie das geht, zeigen wir euch in diesem Blogartikel.

Jeder mit einem Camper kennt es: Das Innere des Campers verwandelt sich Ruck Zuck in eine riesige Unordnung. Für einige Sachen findet man auch einfach nicht den richtigen Platz in dem ohnehin schon kleinen Wohnmobil. Oft „fliegen“ Kleidungsstücke auch einfach im Camper herum.

Mit einigen kleinen Helferlein und einem Ordnungssystem könnt ihr euch das Leben im Camper vereinfachen und für mehr effektiven Platz sorgen.

Hier geben wir euch Tipps, wie ihr mehr Ordnung in eueren eigenen Camper bekommt und mit welchen Tricks wir für mehr Platz sorgen.

Für einen besseren Überblick unterteilen wir nach verschiedene Bereiche im Camper.


Ordnung in der Camper-Heckgarage

In der Heckgarage befindet sich der meiste Platz im Camper. Hier befinden sich die sperrigsten Sachen, wie z.B. Tisch und Stühle

Das Problem: Die volle Tiefe und Höhe der Heckgarage lässt sich nur schwer ordentlich gestalten und schon fängt man an nach einer bestimmten Sache herumzuwühlen. 

Abhilfe würde z.B. ein ausgeklügeltes Auszugsregal sein. Für uns leider etwas zu teuer und zu aufwendig.

Für uns die perfekte Lösung: Ein modulares Schubladensystem* der Firma Rotho. Das Beste an diesem System ist, dass man es nach seinen eigenen Bedürfnissen aufstellen kann und bei Bedarf ohne jegliche Schrauberei einfach wieder umstellen kann. Das System bietet mehrere Schubladenvarianten für die verschiedensten Einsatzzwecke.

Schwere und sperrige Sachen finden bei uns weiter unten in den größeren Schubladen Platz – Sogar ein ganzes 25 m Kabel* passt zusammengerollt problemlos rein. Für Schraubenzieher und Co. reichen bereits die kleinen Schubladen, wie oben links zu sehen.

Für uns das perfekte Ordnungssystem für die Heckgarage und besonders einfach aufzubauen. Befestigt haben wir das ganze mit ein Spanngurt*. Zusätzlich haben wir noch eine Antirutsch-Matte* über den ganzen Boden der Heckgarage gelegt, so bleibt auch nach einer möglichen Vollbremsung alles noch an Ort und Stelle.

Hier findet ihr die Rotho Systemix Besteller:

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Camper-Küche

In der Wohnmobil-Küche kann es schon ziemlich schnell, ziemlich wüst aussehen. Wir zeigen euch ein paar clevere Gadgets zum Ordnen.

Schubladen

In unserer Küche kann das Chaos sehr schnell sehr groß werden. Da unsere Schubladen ziemlich breit sind, würde dort einfach alles umherfliegen.

Um Ordnung und Struktur in den Schubladen zu halten, helfen uns diese Körbe* am besten:

Diese praktischen Körbe gibt es in vielen Varianten und Farben. So könnt ihr eure Schubladen nach eurem Bedarf ausstatten.

Dank der Körbe fliegt auch nichts mehr durch die Schubladen, somit auch ideal um Gläser und ähnliches aufzubewahren.

Für das Besteck finden wir diese Besteckkästen aus Bambus* sehr schick. Die Größe lässt sich auch etwas einstellen. Für Messer gibt es sehr praktische Messerblöcke* die sich einfach in die Schublade legen lassen.


Gewürzregal

Über unsere Küchenspüle haben wir ein super praktisches Gewürzregal aufgehängt. So sind alle Gewürze beim Kochen direkt griffbereit.

Gewürzregal im Camper
Gewürzregal im Camper

Zusätzlich haben wir noch passende Gewürzgläser für das Regal. Damit die Gläser während der Fahrt nicht herausfallen, haben wir sie an der Rückseite mit selbstklebenden Magneten ausgestattet. Mithilfe der Magnete halten die Gewürzgläser während der Fahrt am Regal fest.


Haken und Küchenrollenhalter

So ein Küchenrollenhalter erleichtert das Leben im Camper mehr als man denkt. Wie oft mussten wir die Küchenrolle lästig aus der Schublade herausholen und wieder hineinlegen. Außerdem nimmt so eine Rolle auch extrem viel Platz in der Schublade ein. Den Küchenrollenhalter haben wir unter unseren oberen Küchenschrank montiert – für uns ein Segen.

Zusätzlich haben wir noch einige Klebehaken in der Camperküche angebracht. Diese sehen nicht nur hübsch aus, sondern sind auch sehr stabil.

Meistens hängen hier bei uns Küchenhandtücher und Kochutensilien dran. Schwere Jacken halten die Hacken auch ohne Probleme!


Camper Bad

Im Bad haben wir alles etwas einfacher gehalten. Da wir auch in diesem Raum duschen, muss alles so organisiert sein, dass wir nur ein paar wenige Sachen aus dem Bad räumen müssen, um duschen zu können.

Umrüstung Chemietoilette zur Trockentrenntoilette
Unser Camper-Bad

Einige größere Sachen haben wir in einem schicken Flechtkorb unter dem Spülbecken verstaut. Da passt einiges rein und man hat ihn in nur einem Handgriff aus dem Bad geräumt.

Camper Einrichtung Handtuchhalterung
Handtuchhalter

An der Tür haben wir einen schicken Handtuchhalter angebracht.


Magnethaken

Mithilfe von diesen Magnethaken kann man so einiges an die Karosserie des Campers hängen. Wir verwenden die Haken am liebsten, um unsere Lichterkette zu befestigen. Aber auch Handtücher oder Kleidung zum Trocknen lassen sich hier super dran hängen.

Die Magnete gibt es in verschiedenen Stärken und Variationen:


Clevere Organizer

So ein Hänge-Organizer ist echt praktisch. Unseren haben wir im Camperdurchgang an der Badezimmertür hängen. Da an dieser Stelle der Platz sowieso schon sehr eng ist, haben wir uns für einen dünnen Organizer entschieden. Hier bewahren wir Papierkram, Wanderkarten, Broschüren etc. auf.

Die Hängeorganizer* machen auch optisch einen guten Eindruck und es gibt sie in sehr vielen Varianten.


Kleidung ordentlich im Camper verstauen

Einen Teil unserer Kleidung bewahren wir in Reisetaschen auf. Mithilfe der Reisetaschen lässt sich die Kleidung sehr gut komprimieren. Wir sparen dadurch eine Menge Platz. Außerdem kann man die Kleidungsstücke wunderbar nach Kategorien sortieren (z.B. Kleider; Badesachen).


Schränke

In unseren „Kleiderschränken“ über dem Bett haben wir zur besseren Ordnung ein Korbsystem eingefügt. Kleiderstücke einer Sorte (z.B. Socken, Unterhosen, T-Shirts) werden in mehrere kleinere und größere Körbe sortiert.

Wir benutzen hier die Aufbewahrungskörbe von der Firma Rotho, diese Körbe sind sehr leicht, stabil und lassen sich wunderbar stapeln.


Ihr interessiert euch für Themen rund um Vanlife? – Dann schaut euch noch unsere anderen Beiträge zum Thema Camper an:

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DIY – Kreidetafel im Camper

Unsere Kühlschranktür im Wohnmobil ist mehr als eine gewöhnliche Tür – sie ist auch eine Kreidetafel.

Der Anblick der tristen, schwarzen Kühlschranktür in unserem Camper brachte mich auf die Idee, den Kühlschrank in eine Art Visionboard / Kreativ-Ecke umzugestalten. Künftig sollen hier unsere Reiseziele und erreichten Meilensteine festgehalten werden.

Anleitung zur Kreidetafel im Camper

Wir haben einen Kühlschrank von Thetford im Wohnmobil. Die Front des Kühlschrankes besteht aus einer dünnen Plastikplatte, die durch einen Rahmen festgehalten wird. Der Plastikrahmen am Kühlschrank lässt sich ohne Probleme aufschrauben.

Ist der Plastikrahmen aufgeschraubt, lässt sich die Plastikplatte ganz leicht entnehmen.

Wir haben die Plastikplatte in eine Kreidetafel umgewandelt, in dem wir sie mit selbstklebender Tafelfolie* beklebt haben.

Wenn du einen anderen Kühlschrank hast, kannst du die Kreidefolie auch einfach aufkleben, ohne etwas abzuschrauben.

Alternativ zur Kreidefolie kannst du auch Tafelfarbe* benutzen.



Die Kreidefolie lässt sich mit einer Schere oder einem Cutter gut zuschneiden. Beim Aufkleben ist darauf zu achten, dass die Folie gut glatt gestrichen wird, damit keine Luftbläschen entstehen.

Nachdem wir die Tafelfolie angebracht haben, haben wir die Plastikplatte wieder am Kühlschrank befestigt. Und fertig war sie – Unsere Kühlschrank-Tafel.


Dekoration der Kreidetafel

Kreidetafel im Wohnmobil
DIY – Kreidetafel im Wohnmobil

Jetzt liegt es an euch, was ihr aus eurer Tafel machen wollt. Eurer Kreativität sind hierbei keine Grenzen gesetzt.

Ich stelle euch ein paar nützliche Utensilien vor:


Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachmachen! Teilt gerne eure Ergebnisse mit mir auf Instagram @linas_reisen.


Weitere Beiträge

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Camper Dekoration – Unsere Einrichtung im Van

Wir ihr wisst haben wir uns einen fertig ausgebauten Adria Twin Campervan gekauft. Uns fehlte schlichtweg einfach die Zeit und das Talent einen Kastenwegen auszubauen. Um ein bisschen Leben auf die kahlen weißen Wände zu bringen und um den Camper einen Hauch von Gemütlichkeit zu verleihen, damit wir uns dort einfach wie zuhause fühlen, bedarf es vor allem Einem – nämlich einer schönen Einrichtung.

Da wir schon öfter gefragt wurden, wo wir den ein oder anderen Artikel her haben, entstand die Idee euch unsere Dekoration in einem Blogbeitrag vorzustellen. Unsere Einrichtung wird sich mit Sicherheit mit der Zeit noch erweitern. Wir denken hier ist noch eine Menge Spielraum, von daher freuen wir uns auch über eure Empfehlungen und Anregungen.

Inhalt:


Unsere Camper-Küche

Gefallen hat uns unsere Kochecke zu Beginn garnicht, umso glücklicher sind wir mit dem jetzigen Ergebnis.

Für die größte Veränderung hat die Klebefolie in Fliesenoptik geführt. Die Anbringung war zwar ein wenig Tüftelarbeit, aber es hat sich mehr als gelohnt! Für uns stand auch schnell fest, dass das graue Gewürzregal raus muss, wir haben uns dafür entschieden schwarze Akzente zu setzen.

Die Gewürzgläser haben wir mit Etiketten verziert, welche wir mit einem Prägegerät* beschriftet haben.

Dekoration im Camper Wohnmobil

Damit die Gewürzgläser fest im Regal stehen und nicht während der Fahrt klappern, haben wir sie mit einem zusätzlichen Neodym Magneten* befestigt.

Zusätzlich haben wir noch einige Klebehaken in der Camperküche angebracht. Diese sehen nicht nur hübsch aus, sondern sind auch sehr stabil.

Meistens hängen hier bei uns Küchenhandtücher und Kochutensilien dran. Schwere Jacken halten die Haken auch ohne Probleme!

Passend zu dem Gewürzregal und der Handtuchhaken in matten schwarz haben wir noch eine Küchenrollenhalterung angebracht.

Magnetgläser

Neu eingezogen bei uns sind die silwy® Magnetgläser aus Kristallglas. Im Boden der Gläser ist ein starker Magnet integriert, der perfekt auf die passende Metallleiste zur Gläser-Aufbewahrung abgestimmt ist. Die Leiste wird einfach an der Wand oder Decke im Camper befestigt – so schweben die Gläser quasi griffbereit in der Luft, ohne wertvollen Stauraum zu blockieren und selbst beim Fahren bleibt alles an Ort und Stelle.

15 % Rabatt

Mit unserem Rabattcode „LINAS_REISEN“ erhaltet ihr 15 % Rabatt auf eure Bestellung bei silwy (ausgenommen sind bereits reduzierte Artikel und 2. Wahl-Artikel). Hier gelangt ihr zum Online-Shop:

Die Produkte findet ihr auch auf Amazon. Hier ist unser Rabattcode allerdings nicht gültig.


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Schlafbereich

Auf dem Bild seht ihr unser Maskottchen Murmel. Als wir 2020 durch die Schweiz und Italien getourt sind, haben wir einige dieser niedlichen Bergbewohner zu Gesicht bekommen. Die Murmeltiere haben es uns richtig angetan und wir freuen uns jedes Mal wie kleine Kinder, wenn wir eines zu Gesicht bekommen. Über unseren Roadtrip durch Italien und die Schweiz haben wir einen Blogbeitrag veröffentlicht. Wir freuen uns wenn ihr hier vorbeischaut.


Dekoartikel

Mit einer Stangenhalterung* haben wir eine Holzstange aus dem Baumarkt am Regal im Fußbereich angebracht. Bisher dient diese überwiegend als Ablagefläche von Kleidung. Geplant ist allerdings, hier noch ein bisschen mehr zu dekorieren.

Vor die Hecktür haben wir eine Lichterkette gespannt und um den Schlafbereich aber auch das gesamte Erscheinungsbild des Campers etwas gemütlicher zu machen, haben wir einen Vorhang aus dem IKEA zu geschnitten und befestigt. Zum Anbringen des Vorhangs können wir euch das BEKRÄFTA Gardinenstangen-Set von IKEA empfehlen.

Mithilfe von Hängekörben haben wir uns noch zusätzlichen Stauraum für Kleinigkeiten geschaffen. Hier liegen meistens Socken, Aufladekabel und Brille drin. Zusätzlich sehen sie ganz schick aus. Die Aufbewahrungskörbe sind mithilfe von „S-Haken“* an der Stange befestigt


Filz-Pinnwand

Eine Filz-Pinnwand eignet sich hervorragend für die Anbringung unserer Polaroid-Fotos. In unserem Fall sind es mehrere sechseckige Filzboards, die man nach eigener Vorstellung an der Wand kombinieren kann.

Mit dabei auf unseren Reisen ist immer unsere Polaroidkamera*. Uns gefällt es, die Bilder direkt in der Hand zu halten und es sind einfach wunderbare Erinnerungsstücke.

Die INSTAX Mini ist extrem einfach zu bedienen und sehr handlich. Die Bildqualität ist für diese Art von Kameras super. Das kleine Polaroid-Format gefällt uns sehr gut. Wir haben immer mehrere Filme dabei, die man leicht wechseln kann. Mit einem Film kann man 10 Fotos knipsen.


Bettwäsche

Da unser Schlafbereich insgesamt in einem warmen Beige gestaltet ist, wollten wir bei der Auswahl der Bettwäsche und der Deko-Kissen an unser bisheriges Konzept anknüpfen.

Unsere Kissen- und Deckenbezüge sind in einem schönen cremeweiß gehalten und bestehen aus einem Baumwoll-Leinen-Mix. Die Bettbezüge fühlen sich super weich und angenehm auf der Haut an und eignen sich sowohl für wärmere und kältere Temperaturen. Der Farbton „cremeweiß“ passt wunderbar zum Beige im restlichen Schlafbereich.

Deko-Kissen kann man bekanntlich nie genug haben. Sie sollten natürlich zum restlichen Schlafbereich passen.


Kuscheldecke

Lange gesucht – und endlich gefunden. Seit wir den Van haben, war Lea auf der Suche nach einer kuscheligen Decke, die groß genug ist, um das ganze Bett abzudecken und dabei auch noch gut aussieht. Wir haben uns für die Decke – Andes Grey/Brown von CHÉVERE entschieden. Die Decke hat auf der Rückseite sogar nochmal ein anderes Farbmuster.

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Filzverkleidung

Unseren Schlafbereich haben wir mit selbstklebendem Filz von der Firma Filz Asmussen verkleidet. Darunter verbirgt sich eine graue Plastikverkleidung, diese war uns zu ungemütlich. Das Filz verleiht dem Ganzen eine wohlige und warme Atmosphäre. Die flauschige Struktur des Filzes fühlt sich sehr weich an und trägt auch zur Dämmung bei.

Anbei verlinken wir euch einen alternativen Filz auf Amazon:


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Unser kleines Bad

Unser Bad ist sehr klein, viel Platz für Einrichtung und Dekoration gibt es nicht. Umso praktischer ist es für uns, die großen Handtücher an die Badezimmertür zu hängen. Unsere Handtücher sind von IKEA.

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Auf dem Badezimmerboden haben wir einen kleinen weißen Teppich liegen. Den Teppich haben wir gebraucht aus der Familie bekommen. Ursprünglich stammt er vermutlich von IKEA. Der Stoffteppich ist von beiden Seiten gleich und lässt sich gut falten, so ist es uns möglich ihn genau passend in unsere kleine Badezimmerfläche zu legen.

Da wir im Badezimmer unbedingt noch weiteren Stauraum brauchten, haben wir uns einen Korb geholt, den wir wunderbar unter unserem Waschbecken platzieren konnten. Hier bewahren wir alles Mögliche auf: Klopapier, Mundspülung, Reinigungsmittel usw.

Passend zum Design der Türhakenleiste haben wir eine selbstklebende Klopapierhaltung in mattem Schwarz. Diese ist super einfach anzubringen, sieht schick aus und erfüllt ihren Job.


Unsere Trockentrenntoilette

Ursprünglich befand sich in unserem Camper eine Chemie-Toilette von Thetford. Aufgrund der umständlichen Entsorgung, entschieden wir uns dazu die Chemie-Toilette durch eine Trockentrenntoilette zu ersetzen. Über die Vor- & Nachteile einer Trockentrenntoilette und über unseren Umrüstung informieren wir euch in einem extra Blogbeitrag: Umrüstung: Chemietoilette zur Trockentrenntoilette

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Wohnbereich

Unser Wohnbereich besteht eigentlich nur aus unserer Sitzecke. Hier essen und arbeiten wir. Lange Zeit hatten wir eine Fotogirlande vor dem Fenster hängen. Da sich die Bilder aufgrund der Wärme jedoch immer mehr gebogen haben, haben wir uns für eine Makramee-Girlande entschieden.

Über den Sitzen hat uns Alex ein Regal gebaut. Auf dem Regal haben wir zwei Pflanzen stehen. Die Pflanzen befinden sich in einem wasserdichten Übertopf aus Seegras.

Über unserer Küchenzeile befindet sich ein kleiner Bilderrahmen. Den Bilderrahmen haben wir sehr einfach mit einem Magnet befestigt. Die Magnete sind mit einem doppelseitigem Klebeband ausgestattet. Ein Magnet kommt auf die Rückseite des Bilderrahmens und der andere auf die gewünschte Oberfläche. Der Bilderrahmen ist uns noch nie runtergefallen!


Außenbereich

Auch Außen kann man Deko anbringen. Für schöne Sommerabende haben wir eine Outdoor Lichterkette dabei.

Mit der Lichterkette sorgt man bei seinem Camp für eine schöne Atmosphäre.

Die Lichterketten lassen sich mit den praktischen Magnethaken super einfach an der Karosserie befestigen.

Sehr praktisch: mit den Magnethaken* kann man auch Handtücher oder Kleidung zum Trocknen aufhängen. Dafür nimmt man am besten etwas stärkere Magnethaken.

Bei guter Camping-Gesellschaft holen wir auch sehr gerne unseren portablen Beamer* raus. Einen Film unter klarem Sternenhimmel sehen zu können, ist etwas ganz Magisches. Mit dem Beamer kann man entweder auf die Karosserie des Campers projizieren oder man besorgt sich eine Leinwand.


Outdoor-Geschirr

Auf der Suche nach schönem Emaille-Geschirr sind wir auf die Firma Barebones aufmerksam geworden. Hier haben wir uns einmal komplett eingedeckt. Die Produkte findet ihr im Online-Shop unter www.barebonesstore.de.

Für gemütliche Abende haben wir die Barebones Railroad Lantern mit an Board.


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