Die Lyngen Alpen sind eine spektakuläre Gebirgskette im Norden von Norwegen. Sie bieten eine unvergleichliche Kombination aus hohen Gipfeln, tiefblauen Gletscherseen und glitzernden Fjorden.
Während unseres Roadtrips durch Norwegen haben wir einige Tage auf der Lyngen-Halbinsel „Lyngenhalvøya“ verbracht und wunderschöne Wanderungen unternommen.
Eine leichte Wanderung, die wir in den Lyngen Alpen unternommen haben, war die Wanderung auf den kleinen Gipfel Barheia.
Hier stellen wir euch unsere schönsten Wanderungen in den Lyngen Alpen vor:
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Unsere Wanderung auf den Barheia
Ausgangspunkt unserer Wanderung war ein kleiner Wanderparkplatz in der Ortschaft Svensby(Koordinaten auf Google Maps).
Neben dem Wanderparkplatz befindet sich ein Campingplatz, auf welchem man sich auch alternativ einmieten kann.
Zunächst führt der Wanderweg an den sanitären Einrichtungen des Campingplatzes vorbei. Danach gelangt ihr auf einen Waldweg, dem ihr folgen müsst.
Die Wanderung führt durch leicht hügeliges Gelände, mit leichten Anstiegen.
Oben angekommen hat man einen tollen Ausblick auf den Ullsfjord und die hohen Berge der Lyngen Alpen.
Hier findet ihr unsere Wanderung auf komoot.de:
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*Hinweis: Wir verwenden in unserem Beitrag Affiliate-Links. Das bedeutet, wir bekommen eine kleine Provision, wenn ihr über den Sternchen-Link (*) etwas kauft. Der Preis bleibt für euch natürlich immer derselbe und wir erhalten auch keine Daten oder Namen. Wenn ihr Interesse an den hier vorgestellten Produkten habt und unsere Arbeit unterstützen möchtet, würden wir uns sehr freuen, wenn ihr über unseren Produktlinkeinkauft.
Die Lyngen Alpen sind eine spektakuläre Gebirgskette im Norden von Norwegen. Sie bieten eine unvergleichliche Kombination aus hohen Gipfeln, tiefblauen Gletscherseen und glitzernden Fjorden.
Während unseres Roadtrips durch Norwegen haben wir einige Tage auf der Lyngen-Halbinsel „Lyngenhalvøya“ verbracht und wunderschöne Wanderungen unternommen.
Eine dieser Wanderungen führte uns zum Steindalsbreen Gletscher.
Da es Ende Juni in Nord-Norwegen aufgrund der Mitternachtssonne nicht dunkel wird, entschieden wir uns für eine nächtliche Wanderung an den Gletscher. Die Wanderung war eine wunderschöne und unvergessliche Erfahrung für uns.
Die Grayl Trinkflasche* ist eine innovative Trinkflasche, mit der wir unterwegs gefahrlos Wasser aus Flüssen, Seen oder Bächen filtern und trinken können. Die Filterflasche begleitet uns inzwischen auf all unseren Wanderungen.
Ausgangspunkt der Wanderung ist ein gebührenpflichtiger Wanderparkplatz(Koordinaten auf Google Maps). Der Parkplatz liegt ca. 17 Kilometer von Oteren entfernt. Bezahlt wird mit der App EasyPark (58 NOK/ 12h; 112 NOK für 24h).
Vom Parkplatz aus folgt ihr der Beschilderung und geht zunächst auf einem Schotterweg durch ein üppig bewachsenes Waldstück hindurch.
Nicht lange bis es bergauf geht. Auf ca. 1,5 Kilometern legt ihr 200 Höhenmeter zurück, bis ihr die Steindalshytta erreicht. Die Steindalshytta ist eine Hütte, die gemietet werden kann, weitere Informationen findet ihr auf der Webseite: https://www.visit-lyngenfjord.com/activities/nature/open-cabins-lyngenfjord.
Ab hier wird der Wanderweg flacher und führt euch für 2,5 Kilometer durch das wunderschöne Steindalen-Tal. Dieses hat uns sehr an die Tiroler-Alpen erinnert.
Die letzten 1,5 Kilometer geht es über den Moränenkamm nochmal steil hinauf.
Die Anstrengung wird belohnt mit einem tollen Blick auf den beeindruckenden Gletscher.
Am Gletscher ist es sehr frisch, wir raten euch daher etwas zum Überziehen dabeizuhaben.
Hier findet ihr unsere Wanderung auf komoot.de:
Bist du für deine Wanderung gut ausgerüstet? Hier teilen wir unsere persönlichen Empfehlungen für die perfekte Wanderausrüstung.
Hier stellen wir euch unsere schönsten Wanderungen in den Lyngen Alpen vor:
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Weitere Beiträge
Unter der Rubrik „Norwegen“ findet ihr weitere Beiträge über unsere Norwegen-Reisen. Eine kleine Auswahl verlinken wir euch hier:
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Die Lyngen Alpen sind eine spektakuläre Gebirgskette im Norden von Norwegen. Sie bieten eine unvergleichliche Kombination aus hohen Gipfeln, tiefblauen Gletscherseen und glitzernden Fjorden.
Während unseres Roadtrips durch Norwegen haben wir einige Tage auf der Lyngen-Halbinsel „Lyngenhalvøya“ verbracht und wunderschöne Wanderungen unternommen.
Unsere erste Wanderung auf der Lyngen-Halbinsel führte uns zum Rottenvikfossen, einem malerischen Wasserfall und anschließend zum Rottenvikvatnet, einem glasklaren Gletschersee.
Zum Wasserfall leicht, zum Gletschersee mittelschwer
Grayl Trinkflasche
Die Grayl Trinkflasche* ist eine innovative Trinkflasche, mit der wir unterwegs gefahrlos Wasser aus Flüssen, Seen oder Bächen filtern und trinken können. Die Filterflasche begleitet uns inzwischen auf all unseren Wanderungen.
Ausgangspunkt der Wanderung ist ein kleiner Wanderparkplatz (Koordinaten auf Google Maps), der ca. 15 Minuten von Lyngseidet entfernt liegt.
Der Streckenabschnitt kurz vor dem Parkplatz ist nur einspurig. Wir hatten zum Glück keinen Gegenverkehr.
Falls der Parkplatz voll sein sollte, befindet sich kurz hinter der Brücke noch eine weitere Parkmöglichkeit.
Bitte nutzt den Parkplatz nicht als Stellplatz, sondern wirklich nur als Ausgangspunkt für eure Wanderung.
Wanderung zum Rottenvikfossen
Die Wanderung bis zum Rottenvikfossen ist mit 1,6 Kilometer einfacher Entfernung recht kurz und auch einfach zu wandern. Vom Parkplatz aus geht es zunächst über die Brücke. Nach ca. 200 Metern biegt ihr rechts ab.
Kurz nachdem ihr abgebogen seit, gibt es nochmal eine Abzweigung. Der Weg zum Wasserfall führt über einen schmalen Trampelpfad geradeaus weiter. Folgt ihr dem breiten Weg nach links, geht es hoch zum Gletschersee.
Für die Wanderung zum Wasserfall folgt ihr dem Weg für ca. einen Kilometer. Danach geht es nach links, einen kleinen Hügel hinauf. Von dort sind es nur noch wenige Meter bis zum inzwischen sichtbar gewordenen Wasserfall.
Bist du für deine Wanderung gut ausgerüstet? Hier teilen wir unsere persönlichen Empfehlungen für die perfekte Wanderausrüstung.
Wanderung zum Rottenvikvatnet
Für die Wanderung zum Rottenvikvatnet geht es an die eben erwähnten Abzweigung zurück. Von hier folgt ihr dem Schottweg bis hinauf zum See.
Es sind ca. drei Kilometer und 400 Höhenmeter bis zum See zurückzulegen. Der Weg ist sehr steil und hat an den meisten Stellen eine Steigung von über 20%. Der Aufstieg erfordert eine gute Grundkondition.
Die anstrengende Wanderung nach oben wird mit einem tollen Ausblick auf den Gletschersee und der dahinter liegenden Bergwelt belohnt.
Bitte beachtet, dass das Baden im See verboten ist.
Hier findet ihr unsere Wanderung auf komoot.de:
Bilder des Aufstiegs zum Rottenvikvatnet:
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Weitere Beiträge
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Der Pyhä-Luosto Nationalpark besteht aus den beiden Fjells Pyhätunuri und Luosto, die eine 23 Kilometer lange Bergkette bilden. Die höchsten Gipfel sind der Noitanuri (540 Meter) und der Ukko-Luosto (514 Meter).
Während unseres Roadtrips durch Finnland haben wir zwei Wanderungen durch den Nationalpark gemacht und die beiden Gipfel erklommen. In der Ortschaft Pyhä und in der Ortschaft Luosto gibt es jeweils einen Wanderparkplatz. Das Wanderangebot ist sehr vielfältig. Es gibt kurze und leichte Wanderwege, aber auch längere und anspruchsvollere.
Nachfolgend stellen wir euch unsere beiden Wanderungen vor.
Weiter unten haben wir euch unsere Wanderung auf komoot.de verlinkt.
Ausgangspunkt der Wanderung
Ausgangspunkt unserer Wanderung war der Besucherparkplatz am Info-Center des Nationalparks in Pyhä (Koordinaten auf Google Maps).
Der Rundwanderweg ist mit grünen Quadraten gekennzeichnet. Die empfohlene Wanderrichtung ist im Uhrzeigersinn.
Der Weg ist teilweise sehr steinig. Es gibt sehr felsige Abschnitte und einen steilen Aufstieg. Auf der Webseite des Nationalparks wird die Wanderung nur bei klarem Wetter empfohlen.
Unsere Wanderung auf dem Noitatunturi Trail
Vom Parkplatz aus folgten wir zunächst dem ca. 600 Meter langem Fußgänger- und Fahrradweg, bis uns der Wanderweg durch ein Waldstück zum Moor führte. Wir folgten dabei zunächst den blau markierten Quadraten, die den Tunturiaapa Naturpfad kennzeichnen, denn wir wollten einen Abstecher über die Stege in der wunderschönen Moorlandschaft machen.
Wir überquerten die Holzstege und gelangten wieder in den Wald und auf unseren ursprünglich geplanten Wanderweg (grüne Quadrate).
Es folgte ein langer Abschnitt über einen steinigen Pfad durch den Wald. Nach ca. sechs Kilometern erreichten wir die Schutzhütte Oravalampi. Hier machten wir einer kurzen Rast, bevor es über einen steilen und felsigen Aufstieg auf den Gipfel des Noitatunturi ging.
Vom Gipfel aus hatten wir einen atemberaubenden Weitblick auf die Moore und Fjells.
Der Abstieg des Gipfels war wesentlich einfacherer. Weniger steil und der Wanderweg war gut markiert.
Nach dem Abstieg gelangten wir auf einen Pfad, dem wir zur Rasthütte Karhunjuomalampi folgten. Kurz darauf durchquerten wir das Sperrgebiet Isokuru. Hier ist es im Sommer verboten, von den Wanderwegen abzuweichen.
Zunächst machten wir einen Stopp am Aussichtspunkt auf die Isokuru-Schlucht. Ein wenig später ging es über einige hundert Metallstufen hinunter in die Schlucht.
Dann folgte ein längerer Abschnitt über gut ausgebaute Stege. Wir liefen am Pyhänkasteenputous Wasserfall und Pyhänkasteenlampi See vorbei.
Später ging es über einige Metallstufen wieder hoch und dann durch ein Waldstück zurück zu unserem Ausgangspunkt.
Unsere Wanderung auf komoot.de:
Grayl Trinkflasche
Die Grayl Trinkflasche* ist eine innovative Trinkflasche, mit der wir unterwegs gefahrlos Wasser aus Flüssen, Seen oder Bächen filtern und trinken können. Die Filterflasche begleitet uns inzwischen auf all unseren Wanderungen.
Der Rundwanderweg ist mit grünen Quadraten gekennzeichnet. Die empfohlene Wanderrichtung ist gegen den Uhrzeigersinn, wir sind allerdings im Uhrzeigersinn gelaufen.
Die Wanderung ist zwar nicht ganz so anspruchsvoll wie unsere Wanderung von Pyhä aus, allerdings sollte man die Länge nicht unterschätzen und auch hier gibt es einige steilere Abschnitte.
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Unsere Wanderung auf dem Naturwanderweg Luosto
Vom Wanderparkplatz sind wir zunächst auf das Ukko-Luosto-Fjell gewandert. Der Aufstieg erfolgte zum größten Teil über knapp 670 Stufen. Oben angekommen, blickten wir von einer Aussichtsplattform auf den anstehenden Wanderweg.
Der Abstieg vom Fjell war weniger steil, dafür aber sehr steinig. Unten angekommen, ging es lange durch den Wald. Der Wanderweg führt größtenteils über Holzstege. Nach ca. acht Kilometern erreichten wir die Aapa-Moore, die wir ebenfalls über Stege durchquerten. Immer wieder führte der Wanderweg durch kleine Waldstücke. Kurz vor Ende der Wanderung ging es nochmal ein Stück nach oben auf das Fjell hinauf und dann steil hinab.
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Zwei Wochen lang sind wir mit unserem Camper durch den Norden von Finnland gereist. In diesem Beitrag berichten wir euch von unseren Erfahrungen und zeigen euch die schönsten Orte, die wir in finnisch Lappland besucht haben. Viel Spaß beim Durchstörbern.
Zur besseren Übersicht haben wir für euch ein Inhaltsverzeichnis mit Sprungmarken erstellt:
Da wir zuvor einen Monat lang durch Schweden gereist sind und wir uns schon ziemlich weit im Norden befanden, überquerten wir die Grenze nach Finnland am Grenzübergang Haparanda – Tornio. Eine Grenzkontrolle gab es nicht. Hinter der Grenze stand lediglich ein Polizeiauto.
Unseren Roadtrip-Bericht über unsere Schweden-Reise findest du hier:
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Rovaniemi – Das Weihnachtsmanndorf
Vom Grenzübergang bei Tornio sind es ca. 1,5 Stunden Autofahrt über die E75 bis zum bekannten Weihnachtsmanndorf, welches oberhalb von Rovaniemi liegt (Koordinaten auf Google Maps). Im Weihnachtsmanndorf gibt es im Sommer und im Winter diverse touristische Attraktionen, wie z.B. den Weihnachtsmann zu treffen oder Postkarten senden mit einem Polarkreis-Poststempel.
Das Weihnachtsmanndorf zu besuchen, hatte für uns persönlich keinen Reiz. Der Vollständigkeitshalber wollten wir dieses Ausflugsziel dennoch erwähnen.
Damit du auch nichts auf deinem Campingurlaub vergisst, haben wir einen Beitrag über unsere Packliste veröffentlicht:
Kuusamo
Die Region Kuusamo befindet sich im Nordosten Finnlands und ist im Sommer und im Winter ein beliebtes Reiseziel.
Es gibt zahlreiche Wanderwege, die durch die unberührte Natur führen und spektakuläre Ausblicke auf Seen, Flüsse und Wälder bieten. Der Oulanka-Nationalpark ist ein beliebtes Ziel und bekannt für seine beeindruckende Schlucht, den Karhunkierros-Wanderweg und den tosenden Fluss Oulankajoki.
Kuusamo ist auch für seine reiche Tierwelt bekannt. Hier haben Rentiere, Elche und Bären ihr Zuhause, und es besteht die Möglichkeit, diese Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten.
Nortrip – Stellplatzführer
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Für uns ist Nortrip eine tolle Möglichkeit, legal und naturnah zu stehen, lokale Gastgeber:innen zu unterstützen und dabei ganz besondere Orte zu entdecken.
👉 Mehr Infos zu Nortrip und den teilnehmenden Höfen findet ihr hier:Nortrip*
Konttainen
Am Tag nach unserer Ankunft in Finnland sind wir einmal quer von Westen (Rovaniemi) nach Osten (Kuusamo) gefahren. Wir hatten es recht eilig, da wir für den nächsten Tag einen Platz in einer Bärenbeobachtunghütte gebucht haben, dazu gleich mehr.
In der Region Kuusamo angekommen, steuerten wir den Wanderparkplatz am Berg Konttainen(Koordinaten auf Google Maps)an.
Vom Wanderparkplatz aus führt ein gut markierter Weg auf den Berg hinauf. Nach der vielen Fahrerei der letzten Tage, kam uns dieser kurze Spaziergang sehr gelegen.
Der Weg zum Aussichtspunkt und zurück betrug gerade mal zwei Kilometer und der Aufstieg nur ca. 60 Höhenmeter.
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Unterwegs machten wir einen kurzen Halt, um die Aussicht zu genießen. Drei Siberian Jays (auf deutsch Unglückshäher) wurden auf uns aufmerksam und flogen in unsere Nähe. Wir nutzten die Gelegenheit und machten ein paar Fotos mit unseremTeleobjektiv*. Nach einer Weile hatten die Siberian Jays das Interesse an uns verloren und flogen wieder davon.
Vom Gipfel des Konttainen hat man eine tolle Aussicht auf die umliegende Landschaft.
Unsere Wanderung auf komoot.de haben wir euch hier verlinkt:
Du interessierst dich für unsere Kamera-Ausrüstung? Hier haben wir dir unser Equipment aufgelistet.
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Begegnung mit einer Sperbereule
Nach unserem Spaziergang auf den Konttainen sind wir ein Stück weiter in Richtung Osten gefahren, um am nächsten Tag nicht so weit von der Bärenbeobachtungshütte entfernt zu sein.
Beim Autofahren scannen wir immer aufmerksam die Gegend ab. Man muss im Norden Finnlands auch permanent damit rechnen, dass Rentiere auf der Straße sind.
Wir sind an einem Kahlschlag entlang gefahren, in welchem vereinzelt noch alte Bäume standen. Ich vernahm an der Spitze eines solchen Baumes die Umrisse eines größeren Vogels. Mit meinem Fernglas, welches ich als Beifahrerin immer griffbereit habe, schaute ich direkt nach.
Es war eine Eule! Genau genommen eine Sperbereule.
Sperbereule, Kuusamo
Erst am Tag zuvor hatten wir uns über diese Eulenart schlau gemacht. Die Sperbereule ist tag- und nachtaktiv und mag besonders lichte Wälder mit freien Flächen für die Jagd. Sperbereulen und Sumpfohreulen kommen in der Gegend um Kuusamo häufig vor.
In Skandinavien lohnt es sich immer einFernglas*griffbereit zu haben. Ob Elche, Rentiere, Eulen oder Adler. Mit einem Fernglas ist die Sicht einfach viel besser. Wir haben ein Fernglas von der Marke Kylietech und können es wärmstens empfehlen!
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Bärenbeobachtung
Schon ein Jahr vor der geplanten Reise durch Finnland ist der Traum einer wilden Bärenbeobachtung entstanden. Bei der Recherche zu unserer langen Skandinavien Reise sind wir auf die Bärenbeobachtungshütten im Osten von Finnland aufmerksam geworden. Der Gedanke freilebende Braunbären im natürlichen Lebensraum zu sehen hat uns direkt gepackt.
Wir haben uns entschieden in der Nähe der finnischen Stadt Kuusamo diesen Traum in Erfüllung gehen zu lassen.
Der Bärenbeobachtung haben wir einen eigenen Blogbeitrag gewidmet:
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Interessierst du dich für Themen rund um den Camper? Dann schau gerne hier vorbei:
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Oulanka Nationalpark
Nicht weit entfernt von Kuusamo befindet sich der Oulanka Nationalpark. Einer der vierzig finnischen Nationalparks.
Der Nationalpark ist vor allem bekannt für den 82 Kilometer langen Karhunkierros Fernwanderweg („große Bärenrunde“). Wir hatten geplant die „kleine Bärenrunde“ zu wandern, einen 12 Kilometer langen Rundweg. Der Ausgangspunkt der Rundwanderung befindet sich bei Juuma (Koordinaten auf Google Maps). Als wir morgens auf dem Wanderparkplatz ankamen, mussten wir leider feststellen, dass genau an diesem Tag und auf dieser Strecke ein großes Lauf-Event stattfand.
Wir beschlossen daher auf den Besucherparkplatz am Oulanka-Visitor-Center(Koordinaten auf Google Maps) zu fahren und wanderten von dort aus eine ca. 7,5 Kilometer langen Rundwanderweg.
Nachfolgend führen wir euch einige sehenswerte Orte im Oulanka Nationalpark auf:
Kiutaköngäs-Wasserfälle: Die Kiutaköngäs-Wasserfälle sind zweifellos eine der Hauptattraktionen des Oulanka Nationalparks. Diese atemberaubenden Wasserfälle stürzen sich über eine Reihe von Felsstufen in den Fluss. Der Anblick und das Rauschen des herabstürzenden Wassers sind einfach beeindruckend. Die Wasserfälle befinden sich nicht weit vom Besucherzentrum entfernt. Hier kamen wir auf unserer oben erwähnten Wanderung vorbei.
Oulanka Canyon: Der Oulanka Canyon ist ein weiteres Highlight im Oulanka Nationalpark. Die beeindruckende Schlucht, die sich entlang des Oulankajoki-Flusses erstreckt, bietet eine spektakuläre Kulisse. (Koordinaten auf Google Maps)
Myllykoski-Hängebrücke: Die Myllykoski-Hängebrücke ist eine weitere Sehenswürdigkeit im Oulanka Nationalpark. Die beeindruckende Brücke überspannt den Oulankajoki-Fluss. Die Hängebrücke liegt auf der Strecke der „kleinen Bärenrunde“.
Ristikallio-Aussichtspunkt: Der Ristikallio-Aussichtspunkt bietet einen der ikonischsten Ausblicke im Oulanka Nationalpark. Von hier aus hat man einen malerischen Blick auf die Kurkijärvi-Seen und die umliegende Waldlandschaft. Dieser Ort ist besonders beeindruckend im Herbst, wenn sich die Blätter in leuchtenden Farben verfärben.(Koordinaten auf Google Maps)
Pähkänänkallio: Ein weiterer beliebter Spot im Oulanka Nationalpark ist Pähkänänkallio. Dieser imposante Felsvorsprung bietet einen atemberaubenden Panoramablick auf die Kurve des Kitka-Flusses. Unserer Recherche nach liegt der Aussichtspunkt in einem Vogelschutzgebiet, welches vom 1. April bis 15. August nicht betreten werden darf. (Koordinaten auf Google Maps)
Mit dabei haben wir immer unsere INSTAX Mini 12*, um die besondersten Reisemomente einzufangen.
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Pyhä-Luosto Nationalpark
Der Pyhä-Luosto Nationalpark besteht aus den beiden Fjells Pyhätunuri und Luosto, die eine 23 Kilometer lange Bergkette bilden. Die höchsten Gipfel sind der Noitanuri (540 Meter) und der Ukko-Luosto (514 Meter).
Wir haben zwei Wanderungen im Nationalpark gemacht und die beiden Gipfel erklommen. In der Ortschaft Pyhä und in der Ortschaft Luosto gibt es jeweils einen Wanderparkplatz. Das Wanderangebot ist sehr vielfältig. Es gibt kurze und leichte Wanderwege, aber auch längere und anspruchsvollere.
Nachfolgend stellen wir euch unsere beiden Wanderungen vor:
Ausgangspunkt unserer Wanderung war die Besucherparkplatz am Info-Center des Nationalparks in Pyhä (Koordinaten auf Google Maps).
Der Rundwanderweg ist mit grünen Quadraten gekennzeichnet. Die empfohlene Wanderrichtung ist im Uhrzeigersinn.
Weiter unten haben wir euch unsere Wanderung auf komoot.de verlinkt.
Der Weg ist teilweise sehr steinig. Es gibt sehr felsige Abschnitte und einen steilen Aufstieg. Auf der Webseite des Nationalparks wird die Wanderung nur bei klarem Wetter empfohlen.
Vom Parkplatz aus folgten wir zunächst dem ca. 600 Meter langem Fußgänger- und Fahrradweg, bis uns der Wanderweg durch ein Waldstück zum Moor führte. Wir folgten dabei zunächst den den blau markierten Quadraten, die den Tunturiaapa Naturpfad kennzeichnen, denn wir wollten einen Abstecher über die Stege in der wunderschönen Moorlandschaft machen.
Wir überquerten die Holzstege und gelangten wieder in den Wald und auf unseren ursprünglich geplanten Wanderweg (grüne Quadrate).
Es folgte ein langer Abschnitt über einen steinigen Pfad durch den Wald. Nach ca. sechs Kilometern erreichten wir die Schutzhütte Oravalampi. Hier machten wir einen kurzen Rast, bevor es über einen steilen und felsigen Aufstieg auf den Gipfel des Noitatunturi ging.
Vom Gipfel aus hatten wir einen atemberaubenden Weitblick auf die Moore und Fjells.
Der Abstieg des Gipfels war wesentlich einfacherer. Weniger steil und der Wanderweg war gut markiert.
Nach dem Abstieg gelangten wir auf einen Pfad, dem wir zur zur Rasthütte Karhunjuomalampi folgten. Kurz darauf durchquerten wir das Sperrgebiet Isokuru. Hier ist es im Sommer verboten von den Wanderwegen abzuweichen.
Zunächst machten wir einen Stopp am Aussichtspunkt auf die Isokuru-Schlucht. Ein wenig später ging es über einige hundert Metallstufen hinunter in die Schlucht.
Dann folgte ein längerer Abschnitt über gut ausgebaute Stege. Wir liefen am Pyhänkasteenputous Wasserfall und Pyhänkasteenlampi See vorbei.
Später ging es über einige Metallstufen wieder hoch und dann durch ein Waldstück zurück zu unserem Ausgangspunkt.
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Die Grayl Trinkflasche* ist eine innovative Trinkflasche, mit der wir unterwegs gefahrlos Wasser aus Flüssen, Seen oder Bächen filtern und trinken können. Die Filterflasche begleitet uns inzwischen auf all unseren Wanderungen.
Der Rundwanderweg ist mit grünen Quadraten gekennzeichnet. Die empfohlene Wanderrichtung ist gegen den Uhrzeigersinn, wird sind allerdings im Uhrzeigersinn gelaufen.
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Die Wanderung ist zwar nicht ganz so anspruchsvoll wie unsere Wanderung von Pyhä aus, allerdings sollte man die Länge nicht unterschätzen und auch hier gibt es einige steilere Abschnitte.
Vom Wanderparkplatz sind wir zunächst auf das Ukko-Luosto-Fjell gewandert. Der Aufstieg erfolgte zum größten Teil über knapp 670 Stufen.
Oben angekommen, blickten wir von einer Aussichtsplattform auf den anstehenden Wanderweg.
Der Abstieg vom Fjell war weniger Steil, dafür aber sehr steinig. Unten angekommen, ging es lange durch den Wald. Der Wanderweg führt größtenteils über Holzstege. Nach ca. acht Kilometern erreichten wir die Aapa-Moore, die wir ebenfalls über Stege durchquerten. Immer wieder führte der Wanderweg durch kleine Waldstücke. Kurz vor Ende der Wanderung ging es nochmal ein Stück nach oben auf das Fjell hinauf und dann steil hinab.
Wolltest du schon immer mit einem SUP über einen der vielen Seen Finnlands paddeln?Hier findest du den Amazon-Beststeller unter den aufblasbarenStand Up Paddle Boards:
Der Urho-Kekkonen Nationalpark ist der zweitgrößte Nationalpark Finnlands. Der Nationalpark erstreckt sich vom Ferienort Saariselkä bis zur russischen Grenze.
Für Wanderer bietet der Urho-Kekkonen Nationalpark eine Fülle von Wanderwegen, die durch die atemberaubende Landschaft führen.
Egal, ob ihr kurze Spaziergänge oder mehrtägige Trekkingtouren bevorzugt, hier gibt es Routen für jeden Geschmack und Schwierigkeitsgrad.
Zum Zeitpunkt unseres Besuches im Nationalpark Anfang Juni waren es Null Grad Celsius und es hat hat geschneit.
Aus diesem Grund entschieden wir uns für eine kurze Wanderung vom Wald auf das Fjell und wieder zurück.
Startpunkt unserer Wanderung war ein kleiner Wanderparkplatz etwas außerhalb von Saariselkä (Koordinaten auf Google Maps). Innerhalb der Ortschaft gibt es noch weitere Parkplätze.
Sieben Kilometer und ca. 180 Höhenmeter umfasste unser Rundwanderweg. Der Wanderweg war sehr leicht begehbar.
Wir sind uns sicher, dass wir irgendwann nochmal herkommen, um eine Mehrtageswanderung durch die Weiten des Fjells zu machen.
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Nomadic Naali – Ivalo
Einen Zwischenstopp, den wir schon lange geplant hatten, war das Wildnis-Camp Nomadic Naali, welches etwas außerhalb der Kleinstadt Ivalo liegt.
Im Wildnis-Camp gibt es einen Stellplatz für ein Wohnmobil, ein Panorama-Tipi und eine Wildnishütte. Wir haben den Stellplatz einige Tage im Voraus reserviert.
Nomadic Naali wird von Josephin und Markus geführt, die aus Deutschland und der Schweiz nach Finnland ausgewandert sind.
Im Sommer und im Winter wird eine Fülle an Aktivitäten angeboten: Kanu-Touren, Husky-Touren, Sauna & Hot-Tub und vieles mehr.
In unserem Aufenthalt war die Nutzung eines Kanus auf dem hauseigenem See mit inbegriffen. Für einen kleinen Aufschlag haben wir die finnische Sauna dazugebucht.
Außerdem haben wir eine Hof-Tour gemacht und einen Einblick in das Leben mit 34 Huskies bekommen. Die Huskies stammen aus dem Tierschutz und aus zweiter Hand und leben in einem 10.000 qm großen Freigehege. Für Josephin und Markus gehören die Huskies zur Familie.
Mit einer für den Massen-Tourismus ausgelegten Husky-Farm, in der es meistens mehr als 200 Huskies gibt, die auch noch oft an der Kette gehalten werden (Kettenhaltung ist in Finnland erlaubt), hat das ganze hier nichts zu tun. Deshalb können wir jedem, der eine Huskys-Farm besuchen möchte, wärmstens einen Besuch bei Nomadic Naali empfehlen.
Es handelt sich hierbei um unbeauftragte Werbung. Wir haben unseren Aufenthalt selbst bezahlt. Es hat uns so gut gefallen, dass wir diesen schönen Ort an euch weiterempfehlen wollen.
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Inari
Inari ist eine Gemeinde in finnisch Lappland und liegt am drittgrößten See Finnlands, dem Inari-See.
Der Streckenabschnitt zwischen Ivalo und Inari ist absolut traumhaft. Während der Fahrt hatten wir einen wunderbaren Blick auf Seen und Wälder. Einen wunderschönen Stellplatz und den Ort an dem die folgenden Aufnahmen entstanden sind, findet ihr hier:Koordinaten auf Google Maps.
Die Aufnahmen sind mit unserer Drohne, der DJI Mini 3* entstanden.
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Juutua Nature Trail
Der Juutua Nature Trail ist ein wunderbare kurze Wanderweg im finnischen Lappland.
Der Wanderweg erstreckt sich über eine Strecke von etwa sechs Kilometern durch dichte Wälder über sanfte Hügel und vorbei an klaren Gewässern.
Inari ist auch die Heimat des berühmten Siida-Museums, das sich der samischen Kultur und Naturgeschichte widmet. Hier können Besucher mehr über die Traditionen, Kunsthandwerk und das Leben der Samen erfahren. Das Museum bietet faszinierende Ausstellungen, darunter traditionelle Kleidung, Rentierzucht und samische Kunst.
Wildniskirche Pielpajärvi
Die Wildniskirche Pielpajärvi ist ein einzigartiger Ort der Ruhe und Besinnung, der mitten in der unberührten Wildnis Lapplands liegt. Diese besondere Kirche befindet sich am Ufer des Pielpajärvi-Sees und ist nur über einen fünf Kilometer langen Wanderweg zu erreichen.
Der Ausgangspunkt der Wanderung liegt unweit von Inari entfernt (Koordinaten auf Google Maps). Auf dem Wanderparkplatz haben wir auch die Nacht verbracht.
Der Wanderweg führt durch eine faszinierende Landschaft, die von Wäldern, Mooren und Seen geprägt ist. Der Weg ist gut markiert und bietet eine moderate Schwierigkeitsstufe, sodass er für die meisten Wanderer geeignet ist. Es geht über viele Steine und Wurzeln. Vor allem bei nassem Wetter, sollte man auf ein festes Schuhwerk achten.
Die Kirche ist in der Regel offen für Besucher und man darf die Türen und Fenster öffnen. Wichtig ist, dass man diese auch wieder schließt.
Vor Ort sind Info-Tafeln angebracht, die über die historischen Hintergründe der Kirche informieren.
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Insgesamt zwei Wochen sind wir mit unserem Camper im Norden von Finnland unterwegs gewesen.
Finnland ist ein wunderschönes Land und eignet sich hervorragend für einen Roadtrip. Wir haben die Zeit dort sehr genossen.
Wer Natur und Ruhe mag, für den ist Finnland genau das Richtige.
Die Stellplatzsuche war mit Hilfe der App Park4Night überhaupt kein Problem. Es gibt viele naturnahe Stellplätze am Wald und an malerischen Seen.
Die Ver- & Entsorgung gestaltete sich jedoch schwieriger. Kostenlose Ver- & Entsorgungsstationen konnten wir nur mit viel Recherche und einigen Umwegen finden.
Von großem Vorteil war unsere Trockentrenntoilette, denn so mussten wir uns über die „Schwarzwasser“-Entsorgung keine Gedanken machen.
Unsere Chemietoilette haben wir durch eine Trockentrenntoilette von Trelino ersetzt. Dadurch ist das autarke Campen für uns sehr viel einfacher geworden.
Über unsere Umrüstung und die Vorteile einer Trockentrenntoilette haben wir einen Blogbeitrag veröffentlicht. Wenn euch das Thema interessiert, dann schaut gerne hier vorbei:
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Mit unserem Aktionscode könnt ihr euch bei der Bestellung eurer eigenen Trelino® ein kostenloses Zubehörpaket im Wert von 29,99 € sichern. Dafür beim Bestellvorgang auf www.trelino.com einfach unseren Code „LINASREISEN“ eingeben und das Zubehörpaket gehört euch!
Im Norden von Finnland haben wir keine Möglichkeit gefunden unsere deutsche Gasflasche aufzufüllen. Es gab nur die Möglichkeit eine finnische Gasflasche zu erwerben.
Denkt daran, dass ihr einen Adapter benötigt, um eine ausländische Gasflasche an euren Camper anschließen zu können.
Keine Produkte gefunden.
Weitere nützliche Gadgets haben wir euch in diesem Blogbeitrag zusammengefasst:
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Unsere weitere Reise
Wir haben Finnland über die Grenze nach Norwegen verlassen und erkunden nun in aller Ruhe Norwegen von Norden nach Süden.
Unter der Kategorie „Norwegen“ findest du unsere Roadtrip- und Wanderberichte zu Norwegen.
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Du magst unsere Arbeit? Gerne kannst du uns ein kleines Trinkgeld für die Reisekasse hinterlassen. Oder du kaufst etwas über unseren Amazon-Shop. Keine Angst, es entstehen dir keine Extra-Kosten 🙂
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Die Storforsen befinden sich im Fluss Piteälven in der nordschwedischen Region Norrbotten. Sie sind mit einer Gesamtlänge von ca. 5 Kilometern und einer Fallhöhe von mehr als 60 Metern eine der größten Stromschnellen Europas. Der Anblick der wilden Wassermassen, die mit großer Kraft durch die Felsen toben, ist absolut beeindruckend!
Beste Reisezeit – Wann sind die Stromschnellen am beeindruckendsten?
Der beste Zeitpunkt für einen Besuch der Storforsen ist im Frühjahr oder Frühsommer, wenn die Schneeschmelze die Wassermenge im Fluss deutlich ansteigen lässt.
Gerade im Mai und Juni erreicht das Naturschauspiel seinen Höhepunkt: Das Wasser donnert mit extremer Geschwindigkeit über die Felsen, erzeugt dabei einen ohrenbetäubenden Lärm und lässt feine Wassertröpfchen in die Luft steigen, die je nach Sonnenstand für wunderschöne Regenbögen sorgen.
Auch im Spätsommer und Herbst sind die Storforsen ein beeindruckendes Ausflugsziel, allerdings mit etwas ruhigerem Wasserfluss. Im Winter verwandelt sich die Gegend in eine märchenhafte Eislandschaft, wenn die Stromschnellen von Schnee und Eis umgeben sind.
Ein Naturreservat mit gut ausgebauten Wanderwegen
Die Storforsen befinden sich in einem gleichnamigen Naturreservat, das nicht nur durch die gewaltigen Stromschnellen, sondern auch durch seine wunderschöne Natur und gut markierte Wanderwege besticht.
Der offizielle Ausgangspunkt für Wanderungen ist ein großer Besucherparkplatz (Koordinaten auf Google Maps). Wichtig zu wissen: ➡ Camping ist hier ausdrücklich verboten!
Von dort aus starten verschiedene Wege, die euch entlang des Flusses und durch das Naturschutzgebiet führen. Besonders empfehlenswert ist der 3 Kilometer lange Rundweg, der über Brücken, Stege und Aussichtsplattformen einen fantastischen Blick auf die Stromschnellen bietet.
Bist du für deine Wanderung gut ausgerüstet? Hier teilen wir unsere persönlichen Empfehlungen für die perfekte Wanderausrüstung.
Start der Wanderung – Erste Eindrücke
Vom Parkplatz aus führt der Weg zunächst an einer kleinen Gaststätte vorbei. Schon hier hört man in der Ferne das mächtige Rauschen der Wassermassen – ein Vorgeschmack auf das, was noch kommt.
Nach wenigen Gehminuten zeigen sich die ersten kleinen Wasserfälle und Seitenarme des Flusses, bevor ihr schließlich über mehrere Brücken direkt zum Hauptfluss des Piteälven gelangt.
Entlang des Flusses
Der schönste Teil der Wanderung führt über einen gut ausgebauten Holzsteg, der sich über eine Strecke von über einem Kilometer direkt am Flussufer entlangzieht.
Während ihr die tosenden Wassermassen bestaunt, gibt es immer wieder kleine Abzweige, die zu idyllischen Wasserfällen und Bächen führen. Die Kombination aus gewaltigen Stromschnellen und ruhigen Naturspots macht den Rundweg besonders abwechslungsreich.
Am Ende des Steges angelangt, hat man die Wahl: Entweder man folgt direkt dem Rundweg und biegt links ab, oder man folgt einem kurzen Naturpfad und gelangt auf eine lange Holzbrücke, die an das Ufer eines Sees führt.
Entlang des gesamten Weges gibt es zahlreiche Sitzmöglichkeiten, Feuerstellen und Grillplätze, die zum Verweilen und Genießen der Natur einladen. Wer also ein kleines Picknick oder eine typisch schwedische Grillpause („Grilla Korv“) einlegen möchte, findet hier ideale Plätze mit spektakulärem Ausblick.
Unser Fazit – Lohnt sich ein Besuch der Storforsen?
Ja, absolut! Die Storforsen Stromschnellen gehören zu den beeindruckendsten Naturwundern Schwedens.
✅ Leicht zugänglich – gut ausgebaute Wege und Stege ✅ Abwechslungsreiche Landschaft – tosende Wasserfälle & ruhige Naturpfade ✅ Perfekt für Fotografen – beeindruckende Wasserlandschaften ✅ Für die ganze Familie geeignet – kurze Wanderstrecke & viele Sitzmöglichkeiten
Für uns war die Wanderung ein absolutes Highlight! Die Mischung aus rauschenden Stromschnellen, wunderschönen Holzstegen und idyllischen Naturspots hat uns total begeistert. Wer in Nordschweden unterwegs ist, sollte sich dieses Naturschauspiel auf keinen Fall entgehen lassen!
Hier geht es zu unserer Wanderung auf komoot.de:
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Während unserem Roadtrip durch Schweden machten wir einen Halt am Björnlandets Nationalpark. Der Nationalpark ist vor allem eines – Natur pur. Der Urwald ist geprägt von Fichtensumpfwäldern, alten Kiefern und Spuren von Waldbränden lassen sich hier entdecken.
Ob du nur einen kurzen Spaziergang machen möchtest oder eine mehrtägige Wanderung bevorzugst, hier findest du eine passende Strecke. Vergiss nicht, deine Wanderschuhe einzupacken und dich auf unvergessliche Ausblicke vorzubereiten.
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Anfahrt zum Björnlandets Nationalpark
Die Webseite des Nationalparks weist darauf hin, dass der Park erst betreten werden kann, sobald die Straßen nach dem Frühjahrstauwetter trocken sind. Da der Nationalpark etwas abseits liegt und wir die lange Fahrt nicht umsonst auf uns nehmen wollten, kontaktierte ich den Park-Ranger per E-Mail und erhielt am selben Abend noch die Rückmeldung, dass im südlichen Teil der Schnee bereits geschmolzen ist. An den Nordhängen und auf schattigen Flächen allerdings noch vereinzelt Schnee zu finden ist.
Wir machten uns also auf den Weg zum Nationalpark. Von Umeå aus kommend, ging es zum größten Teil über die gut ausgebaute Schnellstraße 92. Die letzten 20 Kilometer ging es dann über eine Schotterstraße. Diverse Kommentare, die wir im Internet zur Beschaffenheit dieser Straße fanden, schreckten uns zunächst etwas ab. Die unbefestigte Straße war unserer Ansicht nach allerdings sehr gut zu befahren. Lediglich die letzten drei Kilometer waren etwas holprig.
Entlang der Straße begegneten wir einigen Rentieren und Auerhühnern.
Gestartet sind wir vom Wanderparkplatz am Eingang Angsjö. Hier starten gleich mehrere Rundwege.
Die Wanderwege im Nationalpark sind etwas anspruchsvoller, gerade wenn es erst geregnet hat oder teilweise noch Schnee liegt, sollte man unbedingt auf stabiles und wasserfestes Schuhwerk achten. Unsere Route führte uns über viele Steine, Wurzeln, umgefallene Bäume und teilweise auch über einige vereiste Flächen.
Wir entschieden uns für den 7 Kilometer langen Guldbäck-Weg (orange Markierungen).
Wir folgten dem Wanderweg zuerst über einige Stege durch ein Sumpfgebiet und dann durch ein Waldstück bis hoch zum Aussichtspunkt auf dem Björnberget. Anschließend ging es wieder hinunter in einen Fichtenwald.
Ausblick vom Björnberget
Auf dem Weg hörten wir ein Auerhuhn davon flattern. Ein Geräusch, welches der Wanderführer als häufig bezeichnet, wenn man im Björnlandets Nationalpark unterwegs ist.
Der Weg führte uns eine Weile an einem Bach entlang. Zwischendurch ging es immer wieder über kleinere Holzstege.
Verlaufen kann man sich nicht, denn der Weg ist gut ausgeschildert.
Unterwegs kamen wir immer wieder an Info-Tafeln vorbei, die zum Beispiel auf vergangene Waldbrände hinweisen.
Kurz vor Ende der Wanderung erreichten wir die Angsjö-Hütte. Eine Hütte für Wanderer, die am gleichnamigen See liegt.
Angsjö-Hütte
Danach ging es parallel zum See-Ufer wieder zurück zum Parkplatz.
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Der Nationalpark Skuleskogen liegt an der wunderschönen schwedischen Ostküste.
Mit einer einzigartigen Landschaft aus dichten Wäldern, tiefen Schluchten und malerischen Seen bietet der Park die perfekte Kulisse für unvergessliche Wanderungen. Besonders bekannt ist er für seine dramatischen Felsformationen und seine Lage entlang der Höga Kusten, der „Hohen Küste“, die als UNESCO-Weltnaturerbe ausgezeichnet wurde.
Damit ihr euch in unserem Beitrag besser zurechtfindet, haben wir ein Inhaltsverzeichnis mit Sprungmarken erstellt.
Einer der bekanntesten Wanderwege im Nationalpark ist der Höga Kustenleden, ein Fernwanderweg, der sich über 129 Kilometer entlang der Küste erstreckt. Die Strecke bietet eine Mischung aus spektakulären Meerblicken, steilen Klippen und idyllischen Buchten – eine beeindruckende Kombination aus Wildnis und Küstenlandschaft.
Auch wer nicht die gesamte Strecke wandern möchte, kann Teiletappen erkunden und so einige der schönsten Abschnitte des Nationalparks entdecken.
Das Highlight: Die Felsspalte Slåttdalsskrevan
Ein absolutes Highlight des Skuleskogen Nationalparks ist die Slåttdalsskrevan – eine gigantische Felsspalte, die sich über 200 Meter erstreckt und fast 30 Meter tief ist.
Die beeindruckende Schlucht entstand durch tektonische Bewegungen und Erosion über Jahrtausende hinweg. Die gewaltigen Felswände ragen steil nach oben und sorgen für ein spektakuläres Panorama. Kein Wunder, dass dieser Ort zu den beliebtesten Fotomotiven in der Region gehört!
Tipp: Zur Hauptsaison im Sommer kann es hier sehr voll werden. Eine frühe Anreise wird empfohlen, da die Parkplätze schnell belegt sind.
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Eingänge des Nationalparks
Der Nationalpark Skuleskogen hat drei verschiedene Zugänge, die jeweils unterschiedliche Wandererlebnisse und landschaftliche Highlights bieten. Hier ein Überblick:
Süd-Eingang:
Der Eingang befindet sich am südlichen Ende des Parks und ist ideal, um den beeindruckenden BergSkuleberget mit der Felsspalte Slåttdalsskreva zu erkunden.
Hier erwartet einen eine gut markierte Route, die zum Aussichtspunkt auf dem Gipfel führt. Die Aussicht von oben ist einfach spektakulär und bietet einen Panoramablick auf den Nationalpark und das umliegende Meer.
Am Süd-Eingang führt auch der Höga Kustenleden (Höhenküstenweg) vorbei. Vom Parkplatz aus kann man auch einen Abstecher hinunter zum Sandstrand an der Bucht Kälsviken machen.
Wir starteten unsere Wanderung am Süd-Eingang Mitte Mai. In diesem Teil des Nationalparks lag bis auf in der Schlucht kein Schnee mehr.
West-Eingang:
Dieser Eingang ist gut zugänglich und bietet ebenfalls verschiedene Wanderwege.
Vom Eingang führt ein rollstuhlgerechter Pfad mit einer Länge von 800 Metern zu einem Aussichtspunkt am südöstlichen Hang des Berges Nylandsrute.
Långtjärnhällorna ist ein weiterer Aussichtspunkt und nach 1,2 Kilometern zu erreichen. Der Weg verläuft größtenteils über felsiges Gelände und auf Holzstegen.
Vom West-Eingang ist auch eine Wanderung zur Felsspalte möglich. Die einfache Entfernung beträgt hier allerdings sechs Kilometer und ist somit länger als von den anderen Park-Eingängen.
Zum Zeitpunkt unseres Besuches Mitte Mai waren der West-Eingang und die Wanderwege teilweise noch voller Schnee.
Nord-Eingang:
Dieser Eingang befindet sich im Norden des Nationalparks. Von hier aus kann man entlang der Höga Küste wandern und die atemberaubenden Ausblicke auf das Meer und die Klippen genießen. Der Weg führt dich durch dichte Kiefernwälder und vorbei an idyllischen Buchten.
3,5 km vom Nordeingang entfernt befinden sich die Tärnättholmarna, zwei Inseln, die über eine Sandbrücke mit dem Festland verbunden sind.
Auch von hier aus kannst man zur bekannten Felsspalte wandern.
Weiter unten haben wir dir unsere Wanderung auf komoot.de verlinkt.
Wir starteten am Süd-Eingang und folgten den orangefarbenen Markierungen des Höga Kustenleden. Ziel unserer Wanderung war der berühmte Berg Slåttdalsberget mit der Felsspalte Slåttdalsskreva.
Wir haben uns für die Wanderung vom Süd-Eingang entschieden, denn die Wanderwege, die vom West-Eingang ausgehen, waren zu diesem Zeitpunkt (Mitte Mai) teilweise noch verschneit.
Die ersten zwei Kilometer führten durch einen dichten Fichtenwald, bis sich der Weg teilte:
➡ Rechts: Direkt auf den Slåttdalsberget ➡ Geradeaus: Durch das Slåttdalen-Tal – unsere Wahl
Hier erwarteten uns Holzstege, felsige Abschnitte und schmale Pfade, die mit Wurzeln und Steinen durchsetzt waren.
„Troll-Tor“ – Ein verstecktes Naturphänomen
Kurz vor der Felsspalte erreichten wir das „Troll-Tor“, eine enge Felsformation, durch die der Wanderweg führte. Besonders spannend: Einige Abschnitte waren noch mit Schnee bedeckt, sodass wir genau auf die Spuren vorheriger Wanderer achten mussten.
Nach der Schneepassage teilte sich der Weg erneut:
Rechts: Ein kurzer Klettersteig auf den Slåttdalsberget
Geradeaus: Zur Felsspalte Slåttdalsskrevan
Wir entschieden uns, erst die Felsspalte zu erkunden und auf dem Rückweg über den Berg zu wandern.
Felsspalte Slåttdalsskrevan
Bis zur bekannten Felsspalte waren es nur wenige Meter. Wir standen sozusagen am oberen Ende der Schlucht.
Normalerweise kann man durch die Spalte hindurchwandern, doch zu unserem Besuch lag dort Meter hoher Schnee, sodass eine Durchquerung zu gefährlich gewesen wäre. Stattdessen genossen wir den fantastischen Aussichtspunkt auf der Nordseite
Der Rückweg über den Slåttdalsberget
Nach einer kurzen Pause machten wir uns auf den Rückweg über den Slåttdalsberget. Von hier aus hatten wir nochmals spektakuläre Ausblicke über den Nationalpark. Der Abstieg erstreckte sich über eine längere Fläche und war daher weniger anspruchsvoll als der Aufstieg.
Unten angekommen, nahmen wir noch einen kleinen Umweg zum Strand von Kälsviken – ein wunderschöner Ort mit Sitzgelegenheiten und Übernachtungshütten.
Unsere Wanderung auf komoot.de:
Unser Ausflug zum West-Eingang
Am Abend machten wir noch einen Abstecher zum West-Eingang. Wir waren überrascht, denn hier erwartete uns eine Menge Schnee.
Wir schlenderten zum 800 Meter entfernten Aussichtspunkt am südöstlichen Hang des Berges Nylandsrute und konnten sogar einen Siberian Jay bei der Futtersuche beobachten.
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Der Färnebofjärden Nationalpark liegt in der Provinz Gävleborg, nur eine kurze Autofahrt von Stockholm entfernt.
Er erstreckt sich entlang des malerischen Flusses Dalälven und bietet eine atemberaubende Kulisse aus Wäldern, Sümpfen, Seen und Inseln.
Ein Highlight des Färnebofjärden Nationalparks ist zweifellos die vielfältige Tierwelt. Hier kannst du unter anderem Elch, Reh, Biber, Otter, Luchs und eine Vielzahl von Vogelarten in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten.
Wir haben einige Rehe, einen Biber und – unser absolutes Highlight – einen Habichtskauz zu Gesicht bekommen. Im Nationalpark leben mehrere Spechte und mehrere Eulenarten. Der Habichtskauz kommt hier allerdings am häufigsten vor.
Der Park ist außerdem besonders für seine große Population an Seeadlern bekannt, die majestätisch über den Himmel gleiten. Vergiss also auf keinen Fall dein Fernglas mitzubringen, um diese faszinierenden Kreaturen in Aktion zu erleben.
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Die Möglichkeiten, die der Nationalpark bietet, sind ebenso vielfältig wie die Tierwelt. Du kannst auf den zahlreichen Wanderwegen wandern und die unberührte Natur erkunden. Egal, ob du einen kurzen Spaziergang machen möchtest oder eine mehrtägige Trekkingtour planst, hier findest du garantiert die perfekte Route für dich.
Wir haben uns dafür entschieden, den 8 Kilometer langen Rundweg entlangzuwandern. Dieser ist durch orange Markierungen gekennzeichnet.
Ausgangspunkt der Wanderung ist der Haupteingang des Nationalparks, der wenige Meter vom Besucherparkplatz entfernt liegt.
Die Wanderung lässt sich in beide Richtungen laufen.
Weiter unten haben wir dir unsere Wanderung auf komoot.de verlinkt.
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Zunächst haben wir uns die Flussschnellen von der Brücke aus angesehen. Danach entschieden wir uns den Wanderweg im Uhrzeigersinn zu gehen. Wir folgen den orangen Markierungen, die zunächst mit dem „roten Pfad“ parallel laufen. Wir durchqueren ein kurzes Waldstück, in dem viele Bänke und Grillhütten für die Besucher aufgestellt sind. Hier haben wir einen Biber beobachten können.
Dann geht es über einen Holzpfad über das erste Sumpfgebiet. Wir kommen an den Uferrand des Gewässers und bestaunen die zahlreichen vom Biber gefällten Bäume.
Nach ca. 2 Kilometer der Gesamtstrecke gelangen wir auf einen schönen Waldweg. Hier würde nun der „rote Pfad“ zurückführen, wir folgen allerdings den orangen Markierungen weiter. Unser Weg führt auf einen Forstweg.
Die Landschaft im Mai ist noch ziemlich kahl. Wir fragen uns, ob in dieser Gegend wohl Eulen leben und erhalten kurz darauf unsere Antwort.
Im Baum sitzt ein wunderschöner Habichtskauz, den wir sogar ablichten konnten. Ein wahnsinnig tolles Erlebnis!
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Von jetzt an, kommen wir nur noch langsam voran, da wir jeden Baum von oben bis unten abscannen und nach weiteren Eulen Ausschau halten.
Wir folgen dem Forstweg bis zu einer kleinen Ortschaft. Wir überqueren die Kreuzung. Hier befindet sich eine Schutzhütte mit Feuerstelle. Von dort führt der Weg wieder über einen Pfad am Fluss entlang. Wir halten nach Adlern Ausschau, können aber leider nur einen leeren Adlerhorst entdecken.
Der Weg führt uns weiter durch einen sumpfigen Wald. über Holzstege durchqueren wir ein kleines Moorgebiet. Die letzten Meter geht es nochmal durch den Wald und schon sind wir wieder am Ausgangspunkt unserer Wanderung angekommen!
Eine tolle Tour, die wir sicher nochmal gehen werden!
Unsere Wanderung auf komoot.de:
Weitere Aktivitäten im Nationalpark
Für Wasserliebhaber bietet der Nationalpark auch großartige Möglichkeiten zum Kanufahren. Die Flüsse und Seen sind ideal für eine entspannte Paddeltour, bei der du die Stille der Natur um dich herum genießen kannst.
Wenn du eine besondere Erfahrung machen möchtest, kannst du auch eine Nacht im Nationalpark verbringen. Es gibt Campingplätze und einfache Hütten, in denen du die Magie der Natur hautnah erleben kannst. Stelle dir vor, wie du am Lagerfeuer sitzt, den funkelnden Sternenhimmel betrachtest und den Geräuschen der Nacht lauschst.
Einen Vogelbeobachtungsturm gibt es in Skekarsbo. Der Beobachtungsturm ist 20 Meter hoch und bietet ideale Voraussetzungen um einen See- oder Fischadler zu sehen.
Das Naturum-Besucherzentrum des Nationalparks liegt etwas außerhalb. Hier kannst du dich über Natur und Kultur informieren.
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Als begeisterte Wanderer wissen wir aus eigener Erfahrung, wie wichtig es ist, die richtige Ausrüstung für eine Wanderung zu haben. Ob es darum geht, eine kurze Wanderung in den Bergen oder eine mehrtägige Trekkingtour durchzuführen, die richtige Ausrüstung kann den Unterschied zwischen einem unvergesslichen Abenteuer und einem mühsamen Kampf ausmachen.
Wir haben im Laufe der Jahre viele Wanderungen unternommen und haben gelernt, welche Ausrüstung für uns am besten funktioniert. In diesem Artikel teilen wir unsere persönlichen Empfehlungen für die perfekte Wanderausrüstung, die dich auf deinen zukünftigen Wanderungen unterstützen und schützen wird.
Wenn es um die Wahl der richtigen Wanderausrüstung geht, gibt es eine Vielzahl von Optionen auf dem Markt. Wir haben die meiste unserer Wanderausrüstung bei Decathlon gekauft und sind sehr zufrieden mit dem Preis-Leistungsverhältnis, welches hier geboten wird. Decathlon ist bekannt für sein breites Sortiment an Sportartikeln und bietet eine große Auswahl an Wanderausrüstung für alle Schwierigkeitsgrade und Bedürfnisse. In diesem Artikel werden wir einige unserer empfohlenen Artikel vorstellen, die wir bei Decathlon gekauft haben und die sich auf unseren zahlreichen Wanderungen bewährt haben.
Die richtige Wanderausrüstung macht sehr viel aus
Zur besseren Übersicht haben wir euch ein Inhaltsverzeichnis erstellt:
Die Wahl des richtigen Wanderschuhs ist von entscheidender Bedeutung, um deine Füße auf einer Wanderung zu schützen und bequem zu halten. Bei der Wahl des Schuhs solltest du auf die Passform, die Art des Geländes, welches du erwanderst, und die Dauer deiner Wanderung achten. Eine gute Möglichkeit, um sicherzustellen, dass deine Füße trocken bleiben, ist, wasserfeste Wanderschuhe zu wählen, insbesondere bei Wanderungen durch nasse oder schlammige Gebiete.
Es gibt zwei Arten von Wanderschuhen: kurze und hohe Wanderschuhe.
Kurze Wanderschuhe eignen sich gut für Tageswanderungen und flaches Gelände, während hohe Wanderschuhe aufgrund ihres besseren Knöchelschutzes besser für längere Wanderungen und schwieriges Gelände geeignet sind.
Unsere Empfehlung: Die mittelhohen Wanderschuhe MH500.
Diese Schuhe sind echte Alleskönner. Ob im Sommer mit kurzer Hose oder im Winter. Wir persönlich tragen ausschließlich diese Schuhe zum Wandern. Die MH500 haben eine hohe Wasserfestigkeit und besitzen eine gute Dämpfung. Die Traktion und Griffigkeit der Sohle auf steinigen und steilen Untergründen ist klasse.
Gute Wanderschuhe sollten jedes Gelände meistern
Rucksack
Ein guter Rucksack ist ein weiteres wichtiges Element der Wanderausrüstung. Der Rucksack sollte groß genug sein, um alle wichtigen Dinge, die Du mitnehmen musst, aufzunehmen, aber auch nicht zu groß, damit er dich nicht beim Wandern behindert. Ein Rucksack mit vielen Taschen und Fächern erleichtert das Organisieren deiner Ausrüstung.
Aus unserer Erfahrung ist ein Rucksack mit einem Fassungsvermögen zwischen 20 und 30 Liter optimal für Tageswanderungen. Achte bei deiner Wahl, dass der Rucksack sich gut anfühlt und teste ihn direkt mit Zusatzgewichten, so kannst du ihn im „Echtbetrieb“ testen.
Auch praktisch ist ein Rückenbelüftungssystem. So kann Luft zwischen dem Rücken und des Rucksacks zirkulieren und man schwitzt nicht so schnell.
In diesem Rucksack bekommt man alles hinein, was man maximal für einen Tag braucht. Selbst für kleinere Touren ist der Rucksack optimal. Dieser Rucksack begleitet uns schon seit vielen Jahren und etlichen Kilometern und hat kaum Gebrauchsspuren!
Die Größe des Rucksacks entscheidet sich auch nach dem persönlichen Equipment
Kleidung
Die Wahl der Kleidung ist extrem wichtig für jede Wanderung.
Wir machen immer wieder die Erfahrung: Besser zu warm für die Wanderung anziehen, als zu kalt. Sollte es nämlich zu warm werden, kann man einfach ein Kleidungsstück ausziehen. Man kann aber keine Jacke herbeizaubern.
Besonders in Regionen, in der das Wetter schwer einzuschätzen ist, sollte man sich auf jegliche Möglichkeiten vorbereiten. Bei einer Wanderung kann es nach dem Anstieg von ein paar Höhenmetern direkt windig und kalt sein, was am Anfang der Wanderung noch kaum abzuschätzen war.
Man sollte auf jedes Wetter gefasst sein
Zum Glück gibt es viel Funktionskleidung in der Wanderwelt. Unsere Lieblinge stellen wir euch hier vor:
T-Shirt
Ein gutes Wander-T-Shirt sollte bequem, atmungsaktiv und schnelltrocknend sein. Es ist wichtig, dass das T-Shirt aus einem Material hergestellt wird, das Feuchtigkeit von der Haut ableitet und schnell trocknet, um ein nasses und unangenehmes Tragegefühl zu vermeiden. Hier gibt es viele gute Modelle bei Decathlon.
Außerhalb des Winters bevorzugen wir eine Zip-Off-Hose. Meist ist es früh am Tag noch zu frisch um eine Shorts anzuziehen, im Laufe des Tages dann aber sehr heiß. Mit einer Zip-Off-Hose ist man dann für beides gewappnet. Für uns ein kleiner Game-Changer.
Für die kalten Jahreszeiten haben wir eine wasserabweisende Softshell-Hose von Decathlon. Wir haben mit dieser Hose extrem gute Erfahrungen gemacht. Sie hält selbst bei Minus-Graden sehr gut warm und ist sehr dehnbar. Für uns geht es nicht mehr ohne diese auf eine Winterwanderung.
Eine gute Wanderjacke sollte eine wasserdichte Außenschicht haben, um dich vor Nässe zu schützen, und eine atmungsaktive Schicht, um überschüssige Wärme abzuführen. Es ist auch wichtig, auf Details wie Reißverschlüsse, Taschen und verstellbare Bündchen und Kapuzen zu achten, um den Komfort und Schutz der Jacke zu optimieren. Eine leichte und komprimierbare Jacke ist ideal für längere Wanderungen, bei denen du die Jacke leicht in deinem Rucksack verstauen können musst, wenn du sie nicht brauchst.
Nach unserer Erfahrung sollte man bei Wanderjacken nicht direkt aufs Geld schauen, hier lohnt es sich meistens ein paar Euros mehr auszugeben.
Für uns die beste Jacke bei Decathlon: Wanderjacke MH500
Diese Wanderjacke hat eine sehr hohe Wasserdichtigkeit mit einer Wassersäule von 25.000 mm und ist trotzdem extrem dehnbar und atmungsaktiv.
Bei vielen Regenwanderungen sind wir dank der Jacke trocken geblieben.
Die Kleidung sollte auf das Wetter abgestimmt sein
Kopfbedeckung
Eine Kopfbedeckung ist ein unverzichtbares Element der Wanderausrüstung, das oft übersehen wird. Sie schützt deinen Kopf vor Sonnenbrand und Sonnenstich bei sonnigen Wanderungen und vor Kälte bei Wanderungen in kälteren Klimazonen.
Bei Wanderungen im Warmen haben wir immer eine Cappy an. Grundsätzlich haben wir auch immer eine leichte Mütze im Rucksack dabei. Diese nimmt kaum Platz ein, wieg fast nichts, und schützt die Ohren, falls es auf einmal doch windig werden sollte.
Neben den grundlegenden Ausrüstungsgegenständen wie Wanderschuhen, Jacke und Rucksack gibt es auch eine Reihe von nützlichem Zubehör, das deine Wanderausrüstung vervollständigen kann. Vom Trinkrucksack bis hin zu Wanderstöcken gibt es eine Vielzahl von Zubehörteilen, die dein Wandererlebnis noch komfortabler und sicherer machen können. In diesem Abschnitt stellen wir dir einige unserer Favoriten vor.
Wanderstöcke
Wanderstöcke helfen dabei, den Druck auf Knie und Gelenke zu reduzieren, indem sie beim Auf- und Abstieg Unterstützung bieten. Wanderstöcke können auch dabei helfen, dein Gleichgewicht zu halten und die Belastung auf deinen Beinen zu verringern, insbesondere bei längeren Wanderungen oder unebenem Gelände.
Die Grayl Trinkflasche ist eine innovative Trinkflasche, mit der du unterwegs gefahrlos Wasser aus Flüssen, Seen oder Bächen filtern und trinken kannst. Dies ist besonders nützlich auf längeren Wanderungen, wenn kein Zugang zu sauberem Trinkwasser besteht. Die Flasche filtert 99,99% der Viren, Bakterien und Protozoen aus dem Wasser und reduziert auch Schwermetalle und Chemikalien.
Eine Trinkblase ist ein praktisches Zubehör für Wanderungen, da sie es dir ermöglicht, Wasser während der Wanderung zu trinken, ohne anzuhalten oder eine Flasche aus deinem Rucksack zu nehmen. Trinkblasen sind in der Regel aus flexiblem Kunststoffmaterial hergestellt und haben ein Schlauchsystem, das es dir ermöglicht, Wasser direkt aus der Blase zu trinken, während sie in deinem Rucksack verstaut ist.
Ein Erste-Hilfe-Set ist wichtig, um kleinere Verletzungen wie Schnitte oder Schürfwunden zu behandeln und kann auch bei schwerwiegenderen Verletzungen lebensrettend sein. Eine zusätzliche Zeckenzange ist bei uns ein Muss im Wanderrucksack! Wie oft haben wir schon Zecken während einer Wanderung auf der Haut entdeckt. Da ist man Froh, dass man Sie schnell mit der Zange entfernen kann.
Eine Stirnlampe kann auf Wanderungen äußerst nützlich sein, besonders wenn du in der Dämmerung oder bei Dunkelheit wanderst. Eine Stirnlampe ermöglicht es dir, beide Hände frei zu haben, um dich auf das Wandern zu konzentrieren oder um Ausrüstung zu verwenden.
Gerade bei kühleren Jahreszeiten kann so ein kleines und leichtes Sitzkissen Sinn machen. Es wiegt fast nichts und kann auch außen an den Rucksack geklemmt werden.
Eine Regenhülle für den Wanderrucksack ist ein wichtiges Zubehör, da sie deinen Rucksack und deine Ausrüstung vor Regen und Feuchtigkeit schützt. Wenn du auf einer Wanderung in einen Regenschauer gerätst, kann eine Regenhülle verhindern, dass dein Rucksack und alles, was du darin hast, nass wird.
Bei der Suche nach der perfekten Wanderausrüstung ist es wichtig, Qualität, Funktionalität und Komfort im Auge zu behalten. Von Wanderschuhen über Jacken bis hin zu Kopfbedeckungen und Zubehör gibt es viele Elemente, die dir helfen, deine Wanderungen sicher und angenehm zu gestalten.
Dennoch sollten wir nicht vergessen, dass Wandern nicht nur darum geht, die beste Ausrüstung zu haben, sondern auch darum, die Natur zu genießen und Spaß zu haben. Wandern bietet die Möglichkeit, dem Alltag zu entfliehen und die Schönheit der Landschaft zu entdecken. Es ist eine Gelegenheit, sich mit der Natur zu verbinden und um Stress abzubauen.
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