Starlink Mini im Camper: Roam‑Tarif, Geschwindigkeit & Nutzung während der Fahrt

In unserem Blogbeitrag berichten wir wie der Starlink Mini im Camper funktioniert, wie wir diesen montiert haben, welche Geschwindigkeiten möglich sind und ob sich der Roam-Tarif auch während der Fahrt lohnt.

Internet unterwegs: für uns kein Luxus, sondern absolute Notwendigkeit. Wir arbeiten remote aus unserem Camper und brauchen eine stabile Verbindung, auch abseits größerer Städte. Bisher lief das über einen mobilen Router* und SIM-Karten aus den Ländern, in denen wir unterwegs waren. Oft günstiger als deutsche Tarif, aber nicht immer zuverlässig.

Vor allem in abgelegenen Regionen, in den Bergen oder mitten in der Natur, also genau dort, wo wir am liebsten stehen, war mobiles Internet oft schwach oder gar nicht vorhanden.

Deshalb haben wir den Starlink Mini* ausprobiert – eine mobile Satelliten-Internetlösung, die selbst dort Netz verspricht, wo sonst nichts mehr geht. Für uns der nächste Schritt zu noch mehr Freiheit und Autarkie beim Reisen.

Inhaltsverzeichnis


Transparenzhinweis: In diesem Beitrag verwenden wir Affiliate-Links. Das bedeutet, wenn ihr über einen Sternchen-Link (*) einkauft, erhalten wir eine kleine Provision – ohne dass sich der Preis für euch ändert. Wir haben alle vorgestellten Produkte selbst gekauft und getestet. Eure persönlichen Daten oder Namen werden dabei nicht an uns weitergegeben. Wenn euch die vorgestellten Produkte gefallen und ihr unsere Arbeit unterstützen möchtet, freuen wir uns, wenn ihr über den Link einkauft.


Starlink ist ein satellitengestützter Internetdienst von SpaceX, der schnelles und stabiles Internet auch dort liefert, wo herkömmliche Mobilfunknetze versagen. Für uns als Reisende bringt das eine ganze Reihe von Vorteilen:

  • Unabhängigkeit vom Mobilfunknetz: In ländlichen Gegenden, Gebirgsregionen oder im Ausland kann man sich nicht immer auf 4G/5G verlassen. Mit Starlink sind wir unabhängig von Funklöchern.
  • Hohe Geschwindigkeit und Stabilität: Selbst mitten im Nirgendwo erreichen wir stabile Downloadraten (ideal für Remote-Arbeit, Videocalls oder Streaming).
  • Router integriert: Bei der Starlink Mini ist der Router bereits in dem Gerät integriert! Also keine aufwendige Verkabelung notwendig.
  • Kompaktes Format der Starlink Mini: Die neue Mini-Version ist deutlich kleiner und leichter als das ursprüngliche Starlink-System. Perfekt für Camper mit wenig Stauraum.
  • Energieeffizient über 12V betreibbar: Wir betreiben unser Gerät über ein 12V-System mit einem USB-C-Kabel* (ideal für unsere autarke Stromversorgung im Camper)
  • Flexibel montierbar: Dank unserer starken Magnethalterung ist die Antenne schnell montiert und wieder abgebaut – dazu unten mehr.


Uns war von Anfang an wichtig, den Starlink Mini möglichst unkompliziert und flexibel zu montieren. Wir wollten keine feste Installation, sondern eine Lösung, bei der wir die Antenne jederzeit wieder abnehmen können – zum Beispiel, wenn wir sie in einer Ferienwohnung oder auf einem Stellplatz außerhalb des Campers nutzen möchten.

Magnetische Halterung: Einfach, aber extrem stabil

Nach einigem Suchen haben wir uns für eine magnetische Halterung entschieden, die wir auf Amazon gefunden haben. Sie besteht aus zwei Teilen: Die Starlink-Dish wird oben eingerastet und festgeschraubt, sodass sie sicher sitzt. Die Halterung selbst hat vier starke Magnetfüße, die mit Gummi ummantelt sind, damit unser Fahrzeugdach geschützt bleibt.

Die Magneten sind wirklich kraftvoll – wir haben absolut kein mulmiges Gefühl bei Wind oder Fahrt. Im Gegenteil: Nach über 2.000 Kilometern Fahrt sitzt die Halterung noch immer bombenfest auf dem Dach. Der Starlink Mini bleibt, wo er soll – ohne Ruckeln, Wackeln oder Sorgen.


Kabelverlegung durchs Dachfenster

Damit das Kabel sauber nach innen geführt werden kann, haben wir uns für eine Durchführung über unser großes Dachfenster im Essbereich entschieden. Wir haben dafür die Verkleidung vom Mückennetz und der Jalousie entfernt und konnten das Kabel unauffällig dahinter verstecken.

Von dort aus geht das Kabel durch das geöffnete Fenster direkt nach draußen zur Antenne. Damit das Fenster auch mit Kabel sauber schließt, haben wir an der Dichtung eine kleine Aussparung ins Kunststoffprofil gefeilt – ganz minimal, mit einem Multi-Tool*. Das Ergebnis: Das Kabel wird nicht gequetscht, das Fenster bleibt dicht, und die Lösung ist kaum sichtbar.


Stromversorgung über USB-C

Im Innenraum läuft das Kabel dann weiter hinter einem Schrank entlang, bis zu unserem Stromverteiler. Dort haben wir einen kompakten 300 W USB-C-Verteiler angeschlossen (ebenfalls über Amazon erhältlich), der über unsere 230 V-Steckdose versorgt wird.

Wichtig: Wenn ihr den Starlink Mini* über USB-C betreiben wollt, achtet darauf, dass euer Ladegerät oder Verteiler mindestens 100 Watt Ausgangsleistung liefert, sonst funktioniert es nicht zuverlässig. Das passende USB-C-Kabel für den Starlink Mini* gibt es ebenfalls fertig zu kaufen.

Übrigens hat unsere Starlink Mini im Dauerbetrieb eine durchschnittliche Leistungsaufnahme von ca. 18W. Wir finden, das ist ziemlich wenig. Dank unseres Strom-Set-Ups können wir den Starlink Mini im Dauerbetrieb laufen lassen.

Falls ihr wissen wollt, was wir Strom-technisch in unserem Camper verbaut haben, dann schaut mal hier rein:


Wenn Ihr Starlink selbst ausprobieren möchtet, habt Ihr jetzt die Möglichkeit, einen Monat gratis zu erhalten.
Starlink bietet ein offizielles Empfehlungsprogramm an: Bestellt Ihr Eure Hardware und aktiviert Euren Account über unseren Link, schenkt Euch Starlink den ersten Monat.

Auch wir bekommen dafür als Dankeschön eine Gutschrift von Starlink. Für Euch entstehen keine zusätzlichen Kosten – im Gegenteil: Ihr spart Euch den ersten Monat Grundgebühr.

*Hinweis: Dieses Angebot gilt nur für Neukunden und wenn Ihr über unseren Empfehlungslink bestellt. Die Aktion ist Teil des offiziellen Starlink-Referral-Programms.


Dank der Magnethalterung lässt sich der Starlink Mini bei Bedarf ganz einfach vom Dach abnehmen. Unser Konzept sieht allerdings vor, dass er dauerhaft auf dem Dach verbleiben kann. Wenn ihr euren Starlink Mini hingegen nur aufstellen möchtet, während ihr auf einem Stellplatz steht, empfehlen wir euch folgende zwei Produkte:

Bundle: Befestigungsadapter passend für Starlink Mini + Magnet 55kg

Mit dem Befestigungsadapter* von STYYL erweitert ihr die Montagemöglichkeiten eurer Starlink Mini-Dish in Kombination mit dem originalen Starlink-Rohradapter.

Praktisch dazu: der Styyl Markisenmagnet. Mit bis zu 55 kg Haftkraft bietet er sicheren Halt an der Blechkarosserie. Durch die Gummierung bleibt der Lack optimal vor Kratzern geschützt.

Mit dem Code LINASREISEN10 erhaltet ihr 10 % Rabatt auf euren Einkauf im Online-Shop von STYYL.de*

Bundle: Befestigungsadapter passend für Starlink Mini + Kamerastativ

Auch mit diesem Set, bestehend aus Befestigungsadapter und Kamerastativ*, erweitert ihr die Montagemöglichkeiten eurer Starlink Mini-Dish in Kombination mit dem originalen Starlink-Rohradapter.

Dank des Kamerastatives bleibt die Starlink Mini-Dish sicher und geschützt. Besonders praktisch: Das Stativ ist höhenverstellbar und lässt sich von 38 cm bis ca. 130 cm stufenlos und präzise anpassen. Optional könnt ihr es auch für eure Kamera oder mit der mitgelieferten Handyhalterung nutzen.


Die Ausrichtung der Starlink-Antenne kann einen großen Einfluss auf die Internetgeschwindigkeit haben, sowohl beim Download als auch beim Upload. Grundsätzlich gilt:Jee freier die Sicht zum Himmel, desto besser die Verbindung. In unserem Fall ist der Starlink Mini fest mit der Magnethalterung auf dem Dach unseres Campers montiert – sie zeigt also immer gerade nach oben und lässt sich unterwegs nicht individuell ausrichten.

Wir waren anfangs etwas skeptisch, ob das ein Nachteil ist, aber in der Praxis hat sich das kaum bemerkbar gemacht. Solange keine Hindernisse wie Bäume oder Gebäude direkt in der Nähe stehen, ist die Verbindung durchweg stabil und schnell. Selbst ohne gezielte Ausrichtung erzielen wir sehr gute Download- und Uploadraten, besonders bei freier Sicht zum Himmel.

Lediglich in sehr bewaldeten Gegenden, wenn wir z. B. direkt neben hohen Bäumen stehen, kommt die Starlink-App mit Warnungen, dass die Antenne nicht optimal ausgerichtet sei. In solchen Situationen bemerken wir manchmal kurzzeitige Unterbrechungen oder etwas langsamere Verbindungen. Doch sobald in einem Umkreis von ca. zehn Metern keine großen Hindernisse stehen, funktioniert alles einwandfrei. Eine manuelle Ausrichtung halten wir daher im Alltag nicht für zwingend nötig.

Bei besten Bedingungen ist die Internetverbindung wirklich sehr schnell. Wir können so z.B. Downloadraten von 160 Mbit/s und Uploads von über 25 Mbit/s mit der App messen. Es gibt aber Unterschiede zwischen denInternetgeschwindigkeitstestst.

Man kann die Verbindung zwischen Starlink und Satellit messen: Diese Art erreicht immer die höchsten Werte, entspricht aber nicht der Realität. So kann man in der Starlink-App auch die Geschwindigkeit zwischen Starlink und Endgerät messen: Dies misst, wie viel Internet nun wirklich beim Handy oder Laptop ankommt und hängt natürlich auch davon ab, wie weit der Starlink vom Endgerät entfernt ist.

Auch bei diesen Messungen haben wir bei besten Bedingungen im Realbetrieb sehr gute Downloadwerte von ca. 120 Mbit/s. Der Upload ist immer deutlich schwächer und beträgt bei uns meistens irgendwas zwischen 5 und 20 Mbit/s.


Damit der Starlink Mini auch unterwegs zuverlässig funktioniert, benötigt man den „Roam“-Tarif. Dieser ist speziell für mobile Nutzer:innen gedacht und bietet Internetzugang unabhängig vom Standort – perfekt also für Reisende mit Camper oder Van.

Aktuell gibt es zwei Varianten:

  • 50 GB-Tarif (89€ / Monat): Ideal für alle, die Starlink eher gelegentlich nutzen, z. B. zum Arbeiten, für Navigation oder zum Checken von E-Mails.
  • Unlimited-Tarif (89€ / Monat): Die beste Wahl für alle, die regelmäßig online sind, Videos streamen, größere Datenmengen bewegen oder beruflich auf dauerhaft stabiles Internet angewiesen sind.

Wir selbst haben uns für den Unlimited-Tarif entschieden, da wir viel remote arbeiten und keine Lust auf Limitierungen haben.

Ein weiterer Pluspunkt: Der Starlink Mini funktioniert auch während der Fahrt. Solange sie freie Sicht zum Himmel hat und stabil montiert ist, bleibt die Verbindung bestehen – perfekt, wenn man unterwegs navigieren, Musik streamen oder einfach eine durchgehende Verbindung braucht.


Nutzung im Ausland – das sollte man wissen

Beim Starlink Roam-Tarif darf man sich laut AGB maximal zwei Monate am Stück außerhalb des Registrierungslandes aufhalten. Danach kann Starlink verlangen, dass man entweder zurückkehrt oder die Adresse im Konto anpasst.

Das Gute: Europa zählt bei Starlink aktuell als ein zusammenhängendes Gebiet. Das heißt, Reisen durch verschiedene EU-Länder sind kein Problem, selbst über längere Zeit. Nur wenn man mehrere Monate durchgehend in einem einzigen Land bleibt, kann es sein, dass Starlink eine Adressänderung verlangt.

Für uns als Camper auf Europatour ist das perfekt, denn wir sind ohnehin ständig unterwegs.


Seit wir den Starlink Mini* nutzen, hat sich unser Reisealltag deutlich entspannt. Wir müssen uns eigentlich keine Sorgen mehr um Internet machen, egal ob wir am Strand stehen, in den Bergen oder irgendwo mitten im Nirgendwo. Die Verbindung ist fast immer stabil, und falls es doch mal Probleme gibt, sind diese meist nur sehr kurz.

Gerade weil wir unterwegs arbeiten, ist diese Zuverlässigkeit für uns Gold wert. 89 € im Monat sind kein Schnäppchen, das ist klar. Aber für einen Dauereinsatz wie bei uns lohnt sich die Investition absolut. Und wer Starlink nicht ständig braucht, kann den Tarif ja flexibel monatlich kündigen und nur in den Monaten buchen, in denen man unterwegs ist.

Für uns ist der Starlink Mini mittlerweile so etwas wie ein fester Reisebegleiter geworden – und das Gefühl, wirklich überall online sein zu können und nicht ständig nach SIM-Karten zu suchen, ist uns der Tarif allemal wert.

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Portugal Roadtrip mit dem Wohnmobil

Ein Roadtrip durch Portugal mit dem Camper ist die perfekte Möglichkeit, die beeindruckende Vielfalt des Landes hautnah zu erleben. Von atemberaubenden Landschaften und malerischen Dörfern bis hin zu traumhaften Stränden und historischen Städten – Portugal hat für jeden etwas zu bieten.

Im letzten Jahr haben wir den ganzen Dezember in Portugal verbracht und das schöne Land einmal komplett vom Norden bis in den Süden bereist.

In unserem Beitrag stellen wir euch unsere schönsten Ausflugsziele und Wanderungen vor und erzählen euch von unseren Erfahrungen mit dem Wohnmobil in Portugal.

Zur besseren Übersicht haben wir für euch ein Inhaltsverzeichnis mit Sprungmarken erstellt:

Inhaltsverzeichnis


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Anreise nach Portugal

Wir haben uns dafür entschieden mit unserem Camper, vom Norden aus nach Portugal einzureisen, da wir zuvor in Nord-Spanien (Reise durch Nord-Spanien) einen Monat verbracht haben. Alternativ könnt ihr unsere Route auch in umgekehrter Richtung machen – also vom Süden in den Norden reisen.

Wenn ihr keinen eigenen Camper habt, dann könnt ihr auch einen Camper vor Ort mieten* und direkt in Porto oder Lissabon starten. Beide Städte sind über internationale Flughäfen* sehr gut angebunden.

Reiseplanung

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Maut in Portugal

In Portugal wird ein elektronisches Mautsystem verwendet, das auf den Autobahnen Gebühren erhebt. Es gibt zwei Arten von Mautstationen: traditionelle mit Schranken und manueller Bezahlung und rein elektronische Mautstrecken.

Bei elektronischen Strecken wird die Maut automatisch erfasst, indem Kameras das Kennzeichen scannen. Für Reisende mit ausländischen Fahrzeugen gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Maut zu bezahlen. Eine Möglichkeit ist die Registrierung bei EASYToll oder TOLLCard. Alternativ ist ein Transponder von Via Verde oder ein anderes Sendegerät notwendig.

Es ist ratsam, sich vor der Reise über die besten Optionen zu informieren, um Strafgebühren zu vermeiden.

Weitere Informationen findet ihr z.B. auf der Seite des ADAC: https://www.adac.de/reise-freizeit/maut-vignette/portugal/


Peneda-Gerês Nationalpark

Unser Roadtrip startet mit einem Highlight: dem Peneda-Gerês Nationalpark im Norden Portugals. Der einzige Nationalpark des Landes bietet atemberaubende Berglandschaften, kristallklare Flüsse und zahlreiche Wanderwege.

Lange haben wir mit Portugal nur bunte Städte und schöne Strände in Verbindung gebracht. Dabei finden sich in Portugal auch unheimlich viele grüne Abschnitte.

Wir haben aufgrund des regnerischen Wetters zu dieser Zeit nur eine kleine Wanderung in dem Wandergebiet Trilho da Preguiça (Koordinaten auf Google Maps) unternommen.


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Städtetrip nach Porto

Nach dem Abenteuer in der Natur gab es ein richtiges Kontrastprogramm für uns – denn es ging weiter nach Porto. Die Stadt bietet eine charmante Mischung aus historischem Erbe, lebendiger Kultur und einer wunderschönen Lage am Douro-Fluss.

Wir haben uns für zwei Tage auf einem Campingplatz (Koordinaten auf Google Maps), etwas außerhalb von Porto einquartiert und sind mit einem Uber in die Stadt gefahren.

Zu den Must-Sees in Porto gehört die Altstadt Ribeira (Koordinaten auf Google Maps), die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Mit ihren engen, gepflasterten Gassen, bunten Häusern und gemütlichen Cafés lädt sie zum Entdecken ein.

Ein Spaziergang entlang der Uferpromenade bietet malerische Ausblicke auf die ikonische Ponte Dom Luís I (Koordinaten auf Google Maps), eine doppeldeckige Eisenbrücke, die Porto mit Vila Nova de Gaia verbindet. Besonders empfehlenswert ist hier eine Boots-Tour*, die unter den vielen Brücken auf dem Douro-Fluss entlang führt.

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Ein weiteres Highlight ist der Besuch der berühmten Portweinkellereien in Gaia. Hier haben wir, während unserer ersten Porto-Reise ein paar Jahre zuvor, an einer Wein-Verkostung* teilgenommen und mehr über die jahrhundertealte Tradition des Portweins erfahren.

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Ein Besuch der Livraria Lello (Koordinaten auf Google Maps), einer der schönsten Buchhandlungen der Welt, ist für Literatur- und Architekturliebhaber ein Muss. Die atemberaubende, kunstvoll geschnitzte Holztreppe macht sie zu einem unvergesslichen Ort.

Auch kulturell hat Porto viel zu bieten: Das Museu de Arte Contemporânea de Serralves beeindruckt mit moderner Kunst und wunderschönen Gärten, während die imposante Kathedrale von Porto (Koordinaten auf Google Maps) einen Panoramablick über die Stadt bietet.

Zu guter Letzt solltet ihr das Essen in Porto nicht verpassen: Wir waren im veganen Restaurant Kind Kitchen (Koordinaten auf Google Maps) sehr lecker essen.

Weitere Aktivitäten findet ihr auf GetYourGuide.com*:

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Passadiços do Paiva

Nicht weit von Porto entfernt liegt der beeindruckende Passadiços do Paiva (Koordinaten auf Google Maps), ein 8 km langer Pfad entlang des wilden Paiva-Flusses.

Während der Sommermonate ist die Strecke von 8 Uhr bis 20 Uhr geöffnet, in den Wintermonaten von 9 bis 17 Uhr. Auf der Homepage der Paiva Walkways kann man sich für 1€ ein Ticket kaufen. Bezahlt werden kann aber auch vor Ort. Dann beträgt der Ticketpreis 2€.

175 Meter über dem Fluss Paiva führt die 516 Meter lange Fußgängerbrücke „516 Arouca“ (Koordinaten auf Google Maps) entlang. Eine der längsten Fußgänger-Hängebrücken Europas. Die Brücke kostet nochmal extra.

Hunde sind auf den Paiva Walkways leider nicht erlaubt.

Geparkt haben wir auf einem großen Wanderparkplatz (Koordinaten auf Google Maps), auf dem es auch einen extra Parkbereich für Wohnmobile gibt.


Hier findest du alles rund um unseren Van, Equipment & Camper-Gadgets.


Costa Nova do Prado

Von den Bergen und Flüssen geht es nun an die Küste. Costa Nova do Prado (Koordinaten auf Google Maps), bekannt für seine bunten, gestreiften Strandhäuser, ist ein malerischer Ort für einen Zwischenstopp. Die Häuser, ursprünglich als Fischerhütten gebaut, sind mittlerweile ein beliebtes Fotomotiv.

Ein Spaziergang entlang des langen Strandes rundet den Besuch perfekt ab.


Big Waves bei Nazaré

Das malerische Küstendorf Nazaré ist weltbekannt für seine gigantischen Wellen und als Hotspot für Big-Waves. Im Winter kann man hier Surfer beobachten, die sich in meterhohe Monsterwellen stürzen. Der Viewpoint befindet sich neben dem Leuchtturm von Nazaré (Koordinaten auf Google Maps).

Die Nacht haben wir kurz vor Nazaré auf einem Campingplatz verbracht (Koordinaten auf Google Maps). Für den Besuch in Nazare selbst, haben wir auf einem Parkplatz in der Stadt geparkt.


Peniche

Surfer und Strandliebhaber aufgepasst: Peniche ist ein weiterer Hotspot für Wellenreiter. Die Halbinsel bietet eine Vielzahl an Stränden, darunter der berühmte Praia dos Supertubos (Koordinaten auf Google Maps), der Austragungsort internationaler Surf-Wettbewerbe ist.

Peniche ist aber nicht nur für Surfer interessant – die felsige Küste und das vorgelagerte Inselarchipel Berlengas (Koordinaten auf Google Maps) machen den Ort zu einem lohnenswerten Ausflugsziel.

Um auf die Berlengas Insel zu gelangen, kann man eine Bootstour* buchen. Besonders sehenswert ist die Inselfestung auf der größten Insel, der „Berlenga Grande“ und das Naturreservat, in dem im Sommer Trottelummen brüten. Wegen des Wetters kam eine Bootsfahrt für uns leider nicht in Betracht.

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Besonders gut hat uns die Gegend am Cabo Carvoeiro Lighthouse (Koordinaten auf Google Maps) gefallen. Von dort kann man die Küste entlang spazieren und einen Zwischenstopp an der Varanda de Pilatos (Koordinaten auf Google Maps) einlegen.


Mit dabei haben wir immer unsere INSTAX Mini 12*, um die besondersten Reisemomente einzufangen.

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Azenhas do Mar

Weiter entlang der Küste erreicht man das charmante Dorf Azenhas do Mar (Koordinaten auf Google Maps), das malerisch auf einer Klippe über dem Atlantik thront. Die weißen Häuser, die sich an den Felsen schmiegen, und der natürliche Meerwasserpool machen diesen Ort zu einem der schönsten Fotomotive Portugals.

Während unseres Besuchs hatten wir ganz viel Glück und konnten beobachten wie Delfine an der Küste entlang zogen.

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Cabo da Roca

Danach ging es für uns weiter zum westlichste Punkt des europäischen Festlands, zum Cabo da Roca (Koordinaten auf Google Maps). Von hier hat man bei gutem Wetter eine atemberaubende Aussicht auf den Atlantik. Bei uns versteckte sich die Aussicht leider hinter einer dicken Nebelschwade.


Schlösser & Burgen bei Sintra

Die Städte Sintra und Lissabon haben wir während unseres Roadtrips durch Portugal ausgelassen, da wir dort vor ein paar Jahren schonmal gewesen sind und wir uns wegen des Wetters schneller in Richtung Algarve aufmachen wollten.

Die Stadt Sintra ist bekannt für ihre beeindruckenden Paläste, kunstvollen Gärten und ihre malerische Lage in den Hügeln der Serra de Sintra.

Palácio da Pena

Eines der Highlights ist der Palácio da Pena (Koordinaten auf Google Maps), ein farbenfrohes Schloss, das wie aus einem Märchen erscheint. Hoch über der Stadt thront es und bietet atemberaubende Ausblicke auf die Umgebung und die Küste.

Wir empfehlen euch die Tickets* im Voraus zu besorgen, um lange Wartezeiten zu vermeiden.

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Quinta da Regaleira

Ein weiteres Highlight ist die Quinta da Regaleira (Koordinaten auf Google Maps), ein beeindruckendes Anwesen mit verschlungenen Pfaden, unterirdischem Tunnel und einem berühmten Brunnen, der in spiralförmigen Treppen hinabführt.

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Castelo dos Mouros

Der Castelo dos Mouros, auch maurische Burg genannt, ist ebenfalls einen Besuch wert. Von den alten Festungsmauern aus hat man eine grandiose Aussicht auf die gesamte Region bis hin zum Atlantik.

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Sightseeing Tour von Lissabon aus

Mit dem Camper in Sintra zu parken, hätten wir uns vermutlich nicht getraut, da auf der App „Park4Night“ häufig von Einbrüchen berichtet wurde. Eine weitere Möglichkeit nach Sintra zu kommen, ist über einen organisierten Tagesausflug von Lissabon aus.

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Städtetrip nach Lissabon

Lissabon ist Portugals Hauptstadt und hat einiges zu bieten.

Da das Fahren und Parken in den engen, teils steilen Gassen Lissabons eine Herausforderung sein kann, empfehlen wir euch, den Camper auf einem der gut ausgestatteten Campingplätze oder Wohnmobilstellplätze etwas außerhalb der Stadt abzustellen und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ins Zentrum zu fahren.

Ein guter Ausgangspunkt ist der Lisboa Camping & Bungalows-Platz (Koordinaten auf Google Maps) im Monsanto-Waldpark, der nur etwa 15 Minuten vom Zentrum entfernt liegt. Von hier aus kann man bequem mit dem Bus die Stadt erreichen.

Ein Muss ist ein Spaziergang durch das malerische Alfama-Viertel (Koordinaten auf Google Maps), dem ältesten Stadtteil von Lissabon. Die Straßenbahnlinie 28, die durch viele der wichtigsten Viertel fährt, ist nicht nur praktisch, sondern auch eine Attraktion für sich.

Weitere sehenswerte Orte sind der Torre de Belém (Koordinaten auf Google Maps), das Castelo de São Jorge (Koordinaten auf Google Maps) und das Kloster Mosteiro dos Jerónimos (Koordinaten auf Google Maps).

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Lissabon Card

Mit der Lissabon Card könnt ihr die Stadt auf einfache und kostengünstige Weise erkunden. Mit der Karte erhält man kostenlosen oder ermäßigten Eintritt zu über 35 Sehenswürdigkeiten und Attraktionen, darunter einige der bekanntesten Highlights wie der Torre de Belém, das Mosteiro dos Jerónimos und das Nationalmuseum für antike Kunst. Auch der Eintritt zur beeindruckenden Castelo de São Jorge ist in der Karte enthalten.

Ein weiterer großer Vorteil der Lissabon Card ist die unbegrenzte Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel, einschließlich der berühmten Straßenbahnlinie 28, der Busse, U-Bahnen und sogar der Züge nach Sintra und Cascais – ideal für Tagesausflüge in die Umgebung. Dadurch könnt ihr Lissabon und seine Umgebung flexibel und ohne zusätzliche Kosten erkunden.

Die Karte gibt es in drei Varianten: für 24, 48 oder 72 Stunden, je nachdem, wie lange man in der Stadt bleibt. Sie lohnt sich besonders, wenn ihr plant, viele Sehenswürdigkeiten zu besuchen und viel mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs zu sein. Die Lissabon Card ist online oder an verschiedenen Verkaufsstellen in der Stadt erhältlich, darunter am Flughafen, in Touristeninformationen und an größeren Bahnhöfen.

Hier findet ihr eine Übersicht über die Ermäßigungen der Lissabon Card: lisboacard.org

Kaufen könnt ihr die Lissabon Card zum Beispiel hier:

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Cabo Espichel

Ein weiteres beeindruckendes Kap ist das Cabo Espichel (Koordinaten auf Google Maps) nahe Sesimbra. Hier kann man den imposanten Leuchtturm und die alte Kirche Nossa Senhora do Cabo besichtigen. Die Klippen sind nicht weniger beeindruckend als am Cabo da Roca, und der Sonnenuntergang über dem Atlantik ist spektakulär.

Nach unserem Besuch am Cabo Espichel haben wir in der Nähe der Stadt Setúbal ein Naturreservat besucht und Stelzenläufer und Säbelschnäbler beobachtet. Am nächsten Tag sind wir noch zwei weitere Lagunen angefahren und haben viele weitere Vögel und einen Otter beobachten können.

Die Vogelwelt in Portugal ist dank der geografischen Lage, der vielfältigen Lebensräume und der Naturschutzgebiete von beeindruckender Vielfalt. Von den Feuchtgebieten der Algarve bis zu den Bergen im Norden gibt es viel zu entdecken. Egal ob Zugvögel, seltene Greifvögel oder endemische Arten – Portugal bietet das ganze Jahr über faszinierende Einblicke in die Vogelwelt Europas.


Algarve

Die Algarve ist die südlichste Region Portugals und eine der beliebtesten Reiseziele Portugals. Sie ist bekannt für ihr mildes Klima, das auch in den Wintermonaten angenehme Temperaturen bietet.

Die Küste der Algarve ist besonders abwechslungsreich: Im Westen findet man wilde, naturbelassene Strände wie den Praia da Cordoama und den Bordeira Beach, die vorallem bei Sufern beliebt sind. Weiter östlich, in Städten wie Lagos, Albufeira oder Portimão, gibt es wunderschöne Strände wie den Praia da Marinha oder den Praia do Camilo.

Besonders beeindruckend sind die Felsformationen von Algar Seco. Doch die Algarve hat mehr zu bieten als nur Strände. Eines unserer Highlight war der Naturpark Ria Formosa, ein weitläufiges Lagunensystem, das ein Paradies für viele Vögel, u.a. Flamingos ist.

Insgesamt haben wir drei Wochen an der Algarve verbracht. Unsere schönsten Ausflugsziele stellen wir euch in einem eigenen Blogbeitrag vor:


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Unsere Erfahrungen mit dem Wohnmobil

Wir haben Portugal im Dezember bereist. Zu dieser Jahreszeit war es oberhalb der Algarve etwas frischer und es hat jeden zweiten Tag geregnet. Anders war es an der Algarve, dort hatten wir fast durchgehend Sonnenschein und Tagestemperaturen zwischen 15 °C und 20 °C.

Zum Baden lädt die Wassertemperatur allerdings nicht ein. Generell ist der Atlantik im Winter eher unruhig.

Die Algarve ausgenommen, hatten wir keine Probleme bei der Stellplatzsuche. Es gibt viele kostenlose Wohnmobilstellplätze in den Gemeinden. Auch Supermärkte weisen immer wieder Stellplätze für Wohnmobile aus. Auf die Stellplatz-Situation an der Algarve gehen wir näher in folgendem Beitrag ein: Algarve Urlaub – Rundreise mit dem Camper.

Ob das „Freistehen“ mit dem Camper in Portugal erlaubt ist, welche Regeln es gibt und welche Plattformen sich eignen, um nach Stellplätzen zu suchen, erklären wir euch im folgenden Beitrag:

Wäsche waschen ist in Portugal gar kein Problem, denn es gibt super viele Waschsalons.

Leitungswasser haben wir bedenkenlos dank unseres Alb-Filters* trinken können. Über unsere Erfahrungen mit dem Wasserfilter haben wir einen eigenen Blogbeitrag geschrieben. Falls euch das Thema interessiert, schaut gerne vorbei: Alb Filter – Unsere Erfahrung im Wohnmobil.

Internet: Auf unserer Reise durch Portugal haben wir uns eine SIM-Karte in Portugal Ort gekauft. Warum es Sinn machen kann eine SIM-Karte direkt in Portugal zu kaufen, welche Anbieter es gibt und worauf du achten solltest, erfährst du im folgenden Beitrag: SIM-Karte und mobiles Internet in Portugal: Alles, was du wissen musst.

Abschließend lässt sich sagen, dass wir eine wirklich tolle Zeit in Portugal hatten.

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Europareise planen

Im April 2023 war es endlich soweit. Wir brachen auf in unser bisher größtes Abenteuer – einer einjährigen Europareise mit unserem Camper.

Doch bevor es überhaupt losging auf diese große Reise, ist viel Planung und Zeit vorhergegangen.

Was wir von der Idee einer einjährigen Europareise bis hin zum Start der Reise alles organisieren und vorbereiten mussten, erzählen wir euch in diesem Beitrag.

Damit ihr euch in unserem Beitrag besser zurechtfindet, haben wir ein Inhaltsverzeichnis mit Sprungmarken für euch erstellt:

Inhaltsverzeichnis


Warum eine Europareise?

Diese Frage muss jeder für sich selbst beantworten. Wir haben uns aus den folgenden Gründen für Europa entschieden:

  • Europa ist ein sehr facettenreicher Kontinent mit sehr unterschiedlichen Landschaftsbildern und Kulturen. In relativ kurzen Entfernungen kann man die verschiedensten Regionen bereisen.
    Von der rauen Landschaft in Skandinavien bis hin zu traumhaften Stränden auf der Balkanhalbinsel ist einfach alles dabei.
  • Wegen der guten Infrastruktur ist das Reisen in Europa mit verschiedensten Fortbewegungsmittel ziemlich gut machbar.
  • Da für uns klar war, dass wir mit unserem Camper eine Langzeitreise antreten wollen, war Europa naheliegend.

Planung der Reiseroute

Im ersten Schritt solltet ihr euch Gedanken darüber machen, welche Länder ihr unbedingt bereisen wollt. Wir empfehlen euch die Reiseroute für eure Europareise zumindest grob zu planen und auch mögliche Ausweichpläne in der Hinterhand zu haben.

In Europa gibt es sehr viele Länder zu erkunden und so solltet ihr euch mit jedem einzigen Land, das ihr bereisen wollt, beschäftigen.

Hierbei spielen bei der Planung der Reiseroute folgende Aspekte eine Rolle:

Zeitfaktor

Der wohl wichtigste Punkt ist natürlich der Zeitfaktor. Es ist klar, dass ihr eure Route ganz anders planen könnt und auch weitere Ziele ansteuern könnt, wenn euch genügend Zeit zur Verfügung steht.

Besonders, wenn ihr nicht einfach durch ein Land „hetzen“ wollt, nur um es auf eurer „Bucket-List“ abzuhacken, sondern auch um es intensiver kennenzulernen zu können.

Beschäftigt euch vorher mit den verschiedenen Ländern bzw. Regionen und speichert euch Orte und Punkte ein, die ihr unbedingt besuchen wollt (z.B. auf Google Maps).

Plant realistisch ein, wie lange ihr dann das Land bereisen wollt. Denkt unbedingt auch an die Fahrtage, die immer länger dauern als geplant. Ganz wichtig ist es dann noch Pufferzeit mit einzubauen – Zeit, in der man sich bewusst nichts vornimmt, um die Tage Revue passieren zu lassen und sich zu entspannen.

Besonders am Anfang unserer Europareise waren wir viel zu schnell unterwegs und so hatten wir mehrmals ein kleines „Reise-Burnout“. Dies kam immer ziemlich überraschend und wir mussten uns dann erstmal einige Tage wieder erholen und die Eindrücke der letzten Tage verarbeiten.


Fortbewegungsmittel

Sehr entscheidend ist natürlich auch die Wahl eures Fortbewegungsmittels. Am flexibelsten ist man natürlich mit einem Wohnmobil oder Auto.

Wenn ihr auf die öffentlichen Verkehrsmittel, wie Bus, Bahn oder Flugzeug angewiesen seid, könnt ihr unter Umständen nicht so unabhängig eure Route planen, wie mit einem eigenen Fahrzeug.


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Wetterlage

Ein sehr entscheidender Punkt, den ihr bei euerer Planung eurer Europareise berücksichtigen müsst, ist die Wetterlage in den Reiseregionen. Unter Umständen lassen sich Reiseziele kaum oder gar nicht bereisen oder es ist schlichtweg nicht zu empfehlen bestimmte Ziele zu bestimmten Jahreszeiten zu bereisen.

Beispiel: Für uns war der hohe Norden von Skandinavien ein absolutes Muss auf unserer großen Europareise. Diese Region lässt sich aber nur sehr schwer im Winter und Frühjahr bereisen. Sehr viele Regionen in Skandinavien sind gesperrt und unzugänglich wegen dem teilweise meterhohen Schnee im Winter.

Informiert euch gründlich über das Klima in der Reiseregion und schaut euch Reisezeitempfehlungen im Internet an


Politische Lage / Sicherheitslage

Leider ein Thema, das erwähnt werden muss. Wir wollen keinesfalls unnötig Angst schüren, aber auch in Europa kann es unter Umständen in einigen Regionen unsicher sein.

In der heutigen Zeit können sich die Sicherheitslagen in Ländern ziemlich schnell ändern. Deshalb informiert euch am besten auf der Seite des Auswärtigen Amtes. Hier gibt es immer aktuelle Sicherheitshinweise: https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-und-sicherheitshinweise.

Auch regelmäßiges Lesen der Nachrichten kann keinesfalls schaden.


Finanzen / Budgetplanung

Der wohl ausschlaggebendste Punkt bei der ganzen Planung ist das Thema Finanzen – wer hätte es gedacht.

Ohne die nötigen finanziellen Mittel ist auch keine Reise möglich.

Wenn ihr (wie wir) auf eure Ausgaben achten müsst, ist es wichtig eine Budgetplanung zu erstellen, damit ihr Überblick darüber bekommt, wie viel euch diese Reise wahrscheinlich kosten wird.


Kostenplanung

Erstellt euch eine große Liste mit allen Kostenpunkten, die auf eurer Reise anfallen werden (Einkaufen, Essen, Tanken usw.). Nun versucht abzuschätzen, wie viel Geld ihr monatlich für diese Punkte ausgeben werdet. Multipliziert diesen Wert jetzt mit den voraussichtlichen Reisemonaten und ihr habt schonmal einen groben Anhaltspunkt.

Vergesst nicht, eure laufenden Fixkosten mit einzuberechnen! Das können sein: Wohnung (falls nicht gekündigt), Versicherungen, Abos, Handytarif etc.

Neben den laufenden Fixkosten ist es ratsam einen gewissen Puffer mit einzukalkulieren. Wir empfehlen auf den ermittelten Ausgaben nochmals ca. 20 % draufzuschlagen. Es ist besser, mit zu viel, als zu wenig zu rechnen!

Zusammengefasst habt ihr dann schonmal eine gute Vorstellung davon, wie viele Ausgaben auf euch auf der Reise erwarten.

Die Budgetplanung ist sehr individuell und hat viele Stellschrauben, an denen man drehen kann.


Sicherheitseinlage

Es ist sehr empfehlenswert bzw. sogar notwendig eine gewisse Sicherheitseinlage zu hinterlegen, die nur im äußersten Notfall benutzt werden sollte. Ein Notfall könnte z.B. sein: unerwartete Reparaturkosten, Vorauszahlungen für Krankenkosten etc…


Tipps für eure Finanzen

Erstellt euch direkt am Anfang der Reise eine neue Tabelle, in der ihr alle Ausgaben während eurer Reise notiert. Bei uns sieht diese Tabelle so aus:

DatumRubrikWertLandBemerkung
20.05.2023Maut1,42 €SchwedenStockholm
22.05.2023Gas21,16 €Schweden4 kg
24.05.2023Tanken78,84 €Finnland
24.05.2023Aktivitäten240,00 €FinnlandTaiga Bear Kuusamo
28.05.2023Einkauf72,75 €FinnlandLidl

Diese Tabelle haben wir in unserem Cloud-Speicher (Google Drive) abgelegt. So können wir einfach vom Handy aus die Kosten eintragen.

Der Vorteil einer solchen Tabelle ist, dass ihr mit nur ein paar Klicks seht, wie viel Geld ihr für welche Kostenrubrik und in welchem Land ausgegeben habt. Für uns persönlich ein super nützliches Tool. So wissen wir dann auch für die Zukunft, ob wir mit unserem eingeplanten Budget auskommen werden.


Spartipps für eure Reise

Es gibt viele Tipps um auf Reisen Geld zu sparen. Wir stellen euch hier, die unserer Meinung nach, besten Spartipps vor, die auch unabhängig vom Reiseland gelten.

Kreditkarte

Sehr wichtig ist es eine gute Kreditkarte dabei zu haben, die euch nicht unnötig mit Zusatzgebühren belastet. In Ländern mit anderer Währung, erheben die meisten Banken ein sogenanntes “Auslands­einsatz­entgelt”. Dieses wird auf Transaktionen erhoben, die mit einer Fremdwährung getätigt werden.

Beispiel: Ihr bezahlt umgerechnet 1.000 Euro in fremder Währung mit der Kreditkarte eurer Hausbank. Hierauf fallen i.d.R. 2% Auslandseinsatzengelt an. Das macht 20 Euro an Zusatzkosten.

Wenn ihr also im Ausland mit ausländischer Währung unterwegs seid, könnt ihr hier viel Geld sparen.

Zudem ist eine Kreditkarte für Reisen unerlässlich geworden. In sehr vielen Situationen lässt sich heutzutage nur noch per Kreditkarte bezahlen.

Wir empfehlen euch die Mastercard Gold* von der TFBank.

TF Bank Mastercard Gold Kreditkarte

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Die Mastercard Gold* ist komplett kostenlos und erhebt keine Fremdwährungsgebühr. Auf unseren Langzeitreisen sparen wir so mehrere hundert Euro im Jahr. Ihr braucht hierfür auch kein extra Girokonto. Die getätigten Umsätze werden ganz einfach vom hinterlegten Konto monatlich abgebucht. Zusätzlich bietet euch die Karte eine gratis Reiseversicherung an!

Die wichtigsten Vorteile der Mastercard Gold*:

  • 0 € Jahresgebühr ohne Mindestumsatz
  • keine Fremdwährungsgebühr
  • 0 € Abhebegebühr
  • Gratis Reiseversicherung
  • Abbuchung von eurem vorhandenen Girokonto
  • Antrag und Prüfung in nur 5 Minuten erledigt

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Girokonto

Auch mit dem richtigen Girokonto könnt ihr eine Menge Geld sparen! Bei unserer alten Bank (Sparkasse) haben wir mehr als 100 € Kontoführungsgebühren jährlich zahlen müssen.

Vergleichbare Leistungen bekommt man bei Direktbanken auch für 0 € Kontoführungsgebühren!

Um ein passendes Girokonto finden zu können, empfehlen wir auch hier den Girokonten Vergleich von Tarifcheck*.

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Versicherungen

Welche Versicherungen brauche ich auf einer Langzeitreise? Diese Fragen haben wir uns auch gestellt.

Das Thema Versicherungen sollte auch individuell gesehen werden. Je nachdem, wie ihr reist, können bestimmte Zusatzversicherungen durchaus Sinn machen.


Krankenversicherung

Die wohl wichtigste aller Versicherungen ist natürlich die Krankenversicherung.

Wenn ihr (wie wir) vorhabt euer Arbeitsverhältnis regulär zu kündigen, habt ihr entweder die Möglichkeit bei eurer gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zu bleiben, und dort eine freiwillige Mitgliedschaft zu beantragen oder man wechselt zu einer Langzeit Auslandskrankenversicherung.


Langzeit Auslandskrankenversicherung

Unsere Empfehlung geht ganz klar an die sogenannten Langzeit Auslandskrankenversicherung. Eine solche Versicherung bietet vergleichbare Krankenleistungen wie die GKV. Der klare Vorteil: Sie ist deutlich günstiger als die freiwillige Mitgliedschaft in der GKV.

Während du bei der GKV ca. 160 € monatlich (+ Zusatzbeitrag) zahlen musst, zahlst du bei der Auslandskrankenversicherung lediglich einen Bruchteil.

Der Knackpunkt bei der Langzeitauslandskrankenversicherung: Der Versicherungsschutz gilt nur im Ausland. Ein sogenannter „Heimaturlaub“ während eurer Reise muss mitversichert werden.

Daher empfehlen wir euch die Langzeit-Auslandskrankenvericherung der Hanse Merkur*.

Nach langer Recherche und Suche nach einer passenden Krankenversicherung für unsere Europareise haben wir uns endgültig für die Hanse Merkur entschieden. Die Leistungen bei der Hanse Merkur sind absolut vergleichbar mit der GKV.



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Ein Heimaturlaub bis zu 6 Wochen ist auch mit inbegriffen (Mindestlaufzeit 1 Jahr).

Um von der GKV zur Auslandskrankenversicherung zu wechseln, müsst ihr im Voraus mit ihnen Kontakt aufnehmen und Bescheid geben, wann ihr wechseln wollt.


Freiwillige gesetzliche Krankenversicherung

Natürlich könnt ihr auch weiterhin bei der GKV bleiben. Wenn euer Arbeitsverhältnis endet und ihr freiwillig bei der GKV bleiben wollt, müsst ihr rund 160 € plus Zusatzbeitrag monatlich zahlen.

Nehmt Kontakt auf mit eurem Berater bei der GKV und sagt ihnen, dass ihr vorhabt eine Langzeitreise zu starten und nennt ihnen den letzten Tag des Arbeitsverhältnisses. Die GKV wird dann die nächsten Schritte mit euch abklären.


Rentenversicherung

Solltet ihr für eure Langzeitreise euer Arbeitsverhältnis gekündigt haben, so zahlt ihr auch automatisch keine Rentenbeiträge mehr.

Ihr könnt jedoch freiwillig einen sogenannten Mindestbeitrag zahlen, um keine sogenannte „Rentenlücke“ zu bekommen.

Der Freiwillige Mindestbeitrag beträgt 96,72 € monatlich (Stand 2023). Da dies ein ziemlich großer Kostenblock von über 1.000€ jährlich ist, muss man sich gut entscheiden, ob es das einem wert ist.

Weiterführende Informationen erhaltet ihr direkt bei der Deutschen Rentenversicherung.


Kfz-Versicherung

Wenn ihr mit dem eigenen Fahrzeug / Camper unterwegs seid, ist eine gute Kfz-Versicherung und ggf. Zusatzversicherung unerlässlich.

Neben einer verpflichtenden Kfz-Haftpflichtversicherung ist es durchaus sinnvoll zumindest eine Teilkasko– oder noch besser, eine Vollkasko-Versicherung abzuschließen.

Eine passende Kfz-Versicherung könnt ihr ganz einfach über den Vergleichsrechner von Tarifcheck finden. Hier findet man immer den günstigsten Tarif.

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Zusätzliche Versicherungen

Wir zählen euch hier noch einige Versicherungen auf, die je nach Reiseart relevant sein können:

  • ADAC-Mitgliedschaft – achtet hier darauf, dass ihr mindestens die PLUS-Mitgliedschaft abschließt (versichert euch in Europa)
  • Haftpflichtversicherung – die beste Haftpflichtversicherung findet ihr bei Tarifcheck*
  • Unfallversicherung – besonders geeignet für Leute die viel (Extrem)-Sport treiben
  • Diebstahlversicherung – Für Wohnmobile empfehlen wir die RMV Inhaltsversicherung

Zeitvertreib beim Autofahren

Auf langen Fahrten hören wir am liebsten Hörbücher mit der Hörbuch-App BookBeat*. Mit mehr als 500.000 Hörbüchern und einer großen Auswahl an E-Books lässt sich für jeden Geschmack etwas finden! Dank der Offline-Funktion können wir die Hörbücher auch hören, wenn wir mal keinen Internetempfang haben.

Mit unserem Aktionscode „60tgratis“ kannst du BookBeat zwei Monate kostenlos testen. Das BookBeat-Abo ist jederzeit kündbar. Du kannst dein Probeabo nach der Testphase einfach beenden oder du lässt es weiterlaufen. Die Wahl liegt ganz bei dir. Weitere Informationen findest du hier.


Reisedokumente

Welche Dokumente benötigt man eigentlich alles bei einer Langzeitreise durch Europa? Das kann auch sehr individuell sein, jedoch gibt es einige sehr wichtige Dokumente, die fast jeder mitnehmen sollte.

Personalausweis & Reisepass

Neben dem Personalausweis solltet ihr unbedingt auch einen Reisepass mitführen. Europäische Länder, die nicht in der EU sind, kontrollieren gerne euren Reisepass. Falls ihr noch keinen besitzt, solltet ihr den unbedingt frühzeitig beantragen. Die Bearbeitungszeit dauert in der Regel 8 bis 10 Wochen!

Wenn ihr bereits Personalausweis und Reisepass besitzt, schaut unbedingt nochmal auf das Ablaufdatum. Sollte es innerhalb eurer Reisezeit ablaufen, so ist es besser, diese nochmal vor Abreise zu erneuern.


Führerschein

Wenn ihr mit einem Camper oder Auto unterwegs seid, müsst ihr logischerweise auch euren Führerschein mitführen.

Zusätzlich kann es durchaus Sinn machen, einen „internationalen Führerschein“ zu beantragen. Diese Art des Führerscheins ist eine Ergänzung zu eurem Standard Führerschein und erleichtert z.B. Behörden und Autoverleihern im Ausland die Überprüfung.

Grundsätzlich reicht der nationale Führerschein für EU- und EWR-Länder. Der ADAC empfiehlt jedoch auch den internationalen Führerschein, z.B. für Albanien.

Beantragen könnt ihr den internationalen Führerschein bei eurer zuständigen Führerschein-Stelle. Die Kosten hierfür liegen ungefähr bei 15 Euro.


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Fahrzeugdokumente

Ihr seid mit eurem eigenen Fahrzeug unterwegs? Dann sind die folgenden Dokumente wichtig:

Zulassungsbescheinigung

Wer mit dem eigenen Fahrzeug unterwegs ist, sollte natürlich unbedingt die Fahrzeugzulassung Teil 1 mitführen. Wichtig: dieses muss im Original mitgeführt werden. Eine Kopie reicht hier nicht aus.

Internationale Versicherungskarte

In einigen Ländern wird nach wie vor die internationale Versicherungskarte benötigt. Diese dient als Nachweis für eine gültige Kfz-Haftpflichtversicherung. Teilweise wird diese auch bei der Einfahrt in die Länder kontrolliert. Achtet darauf, dass die Länder die ihr mit eurem Fahrzeug bereisen wollt nicht auf eurer internationalen Versicherungskarte durchgestrichen sind.

Vorgeschrieben ist sie bei Reisen in folgende Länder:

  • Albanien
  • Moldawien
  • Montenegro
  • Nordmazedonien
  • Türkei
  • Ukraine

Persönliche Unterlagen

Solltet ihr weitere Unterlagen mitnehmen wollen, macht euch am besten Kopien davon, falls diese nicht im Original notwendig sind.

Sinnvoll ist auch ein USB Stick* mitzunehmen, der einen Passwortschutz besitzt. Auf diesen könntet ihr auch vertrauliche Dokumente abspeichern und mitnehmen. Wir haben zusätzlich unsere wichtigen Unterlagen noch eingescannt und auf einem Cloud-Speicher hochladen.

Wichtige Unterlagen, die ihr nicht auf Reisen mitnehmen müsst, solltet ihr gut sortiert zu Hause lassen. Falls ihr eure Wohnung gekündigt habt, übergebt eure Unterlagen am besten einem Familienmitglied.


Arbeitsverhältnis

Beim Thema Arbeitsverhältnis gibt es viele verschiedene Optionen. Es kommt stark darauf an, wie lange ihr Reisen wollt und wie „tolerant“ euer*e Arbeitgeber*in gegenüber eurem Vorhaben ist.

Wir zählen euch die üblichsten Vorgehensweisen für eine Langzeitreise auf. Daneben gibt es natürlich auch noch die Option von unterwegs zu arbeiten.

Kündigung des Arbeitsverhältnisses

Besonders wenn ihr für eine längere Zeit verreisen wollt, bleibt den meisten nichts anderes übrig, als das Arbeitsverhältnis zu kündigen. Die wenigsten Arbeitgeber werden euch für eine lange Zeit freistellen und eine freie Stelle nach Ende eurer Reise garantieren.

Beim Kündigen eures Arbeitsverhältnisses gibt es folgende wichtige Punkte zu beachten:

Kündigungsfrist

Schaut unbedingt in eurem Arbeitsvertrag nach, ob eine abweichende Kündigungsfrist beschrieben ist. Ist dies nicht der Fall, gilt die gesetzliche Kündigungsfrist. Gebt unbedingt rechtzeitig eure Kündigung beim Arbeitgeber ab, sodass eurem geplanten Reisebeginn nichts im Wege steht.


Arbeitsamt kontaktieren

Nach dem Einreichen der Kündigung solltet ihr euch am besten zeitnah mit dem Arbeitsamt in Verbindung setzen. Wir empfehlen euch alles online zu erledigen. Auf arbeitsagentur.de könnt ihr euch registrieren und euch mit der Online-Ausweisfunktion eures Personalausweises identifizieren.

So könnt ihr alle relevanten Schritte ohne Besuch beim Arbeitsamt erledigen. Nach der Kündigung solltet ihr euch direkt online „arbeitssuchend“ melden. In einem zweiten Schritt nehmt ihr Kontakt mit eurem Berater auf und erklärt ihm euer Vorhaben. Für die Zeit eurer Reise bekommt ihr so den Status „nicht verfügbar für den Arbeitsmarkt“.

Ab diesem Zeitpunkt beginnt eine Frist von drei Monaten, bis ihr Anspruch auf Arbeitslosengeld habt. Die Frist läuft auch ab, wenn ihr auf Reisen seid. Allerdings könnt ihr Arbeitslosengeld erst beantragen, wenn ihr dem deutschen Arbeitsmarkt wieder zur Verfügung steht.

Nach Ablauf der dreimonatigen Frist habt ihr nach Reiseende direkt eine Sicherheit, falls ihr nicht sofort eine neue Arbeitsstelle findet. Außerdem seid ihr in dieser Zeit auch über die Bundesagentur für Arbeit krankenversichert.


Sabbatical

Eine deutlich sicherere Variante für eine längere Reise ist ein sogenanntes „Sabbatical„. Es gibt verschiedene Variationen bei einem Sabbatical, läuft aber im Grunde immer gleich ab.

Man arbeitet für eine bestimmte Zeit vor und verdient während dieser sogenannten „Ansparphase“ weniger Geld. Im zweiten Teil des Sabbaticals werdet ihr von eurer Arbeit freigestellt und erhaltet in dieser Zeit das angesparte Geld.

In unserem konkreten Fall hatte Lea in der Ansparphase ein Jahr lang (Vollzeit) für 50 % ihres Gehaltes gearbeitet. Im zweiten Teil wurde sie für ein Jahr freigestellt und erhielt weiterhin 50 % ihres Gehaltes.

Es gibt noch deutlich mehr Variationen bei der Gestaltung des Sabbaticals.

In der privaten Wirtschaft obliegt ist dem Arbeitgeber, ob ein Sabbatjahr genehmigt wird. Bei Beamten und Beschäftigten im öffentlichen Dienst ist dagegen der Anspruch auf ein Sabbatical (bzw. auch Blockzeitmodell) gesetzlich geregelt.


Unbezahlter Urlaub

Bei dieser Art der Arbeitsauszeit kommt es ganz auf die Kulanz eures Arbeitgebers an. Sprecht mit eurem Arbeitgeber über euer Vorhaben.

Je länger die Reisezeit, desto unwahrscheinlicher ist es, dass euer Arbeitgeber mitmacht.


Zusammenfassung

Eine Langzeitreise durch Europa ist sehr aufregend und absolut lohnenswert. Jedoch solltet ihr euch nicht blauäugig in das Abenteuer stürzen und alles gründlich durchdenken.

Für uns persönlich sind die Themen Versicherungen und Finanzen sehr wichtig. Eine gute Grundlage an Versicherungen lässt einen viel entspannter reisen. Das Wissen, dass z.B. in einem medizinischen Notfall, die Kosten gedeckt werden ist sehr beruhigend.

Wir können wirklich jedem diese Art von Reise empfehlen. Für uns ist dadurch ein ganz großer Traum in Erfüllung gegangen. Es ist so schön, die Länder mit viel Zeit im Gepäck zu bereisen. Dadurch entsteht ein vollkommen neues Reisegefühl.

Wir hoffen euch, mit unserem Beitrag bei eurer eigenen Reiseplanung helfen zu können und wünschen viel Spaß beim Planen eurer Euopareise!


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Unter der KategorieLänder“ findet ihr unsere bisherigen Reise- und Wanderberichte! Eine kleine Auswahl verlinken wir euch hier:

Roadtrip durch Schweden – Vom Süden in den Norden

Wir berichten euch von den schönsten Orten und Wanderungen während unseren Roadtrips durch Schweden mit dem Camper …
Norwegen und Schweden Roadtrip 2022

Norwegen & Schweden – Roadtrip mit dem Camper

Drei Wochen Norwegen und Schweden mit dem Camper. In unserem Blogbeitrag berichten wir euch von den besonderen und sehenswerten Orten, …

Roadtrip durch Schottland

Ihr plant einen Roadtrip nach Schottland? Wir zeigen euch die schönsten Orte für euren nächsten Roadtrip! …


*Hinweis: Wir verwenden in unserem Beitrag Affiliate-Links. Das bedeutet, wir bekommen eine kleine Provision, wenn ihr über den Sternchen-Link (*) etwas kauft. Der Preis bleibt für euch natürlich immer derselbe und wir erhalten auch keine Daten oder Namen. Wenn ihr Interesse an den hier vorgestellten Produkten habt und unsere Arbeit unterstützen möchtet, würden wir uns sehr freuen, wenn ihr über unseren Produktlink einkauft.

Vesterålen Roadtrip mit dem Camper

Während unseres Roadtrips durch Norwegen sind wir eine Woche lang mit unserem Camper über die Vesterålen gereist. Die Vesterålen sind eine Inselgruppe vor der Küste Norwegens. Diese liegt ca. 300 Kilometer nördlich des Polarkreises und befindet sich zwischen den Lofoten-Inseln und der Insel Senja.

Die Vesterålen bieten eine unglaublich abwechslungsreiche Landschaft. Von weißen Sandstränden, bis zu schroffen Gebirgsformationen, Fjorden, Schären, Seen und Mooren ist hier alles dabei.

In diesem Blogbeitrag berichten wir euch von unserem Roadtrip, stellen euch unsere schönsten Ausflugsziele vor und erzählen euch von unseren Erfahrungen mit dem Wohnmobil auf den Vesterålen.

Zur besseren Übersicht haben wir für euch ein Inhaltsverzeichnis mit Sprungmarken erstellt:


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Anreise auf die Vesterålen

Von Senja auf die Vesterålen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um auf die Vesterålen zu gelangen. Kommt ihr wie wir aus Richtung Tromsø und wollt vorher die Insel Senja besuchen, dann empfiehlt sich die Fährverbindung Gryllefjord nach Andenes zu nehmen. Informationen über die Abfahrtzeiten könnt ihr auf der norwegischen Verkehrsapp „Reis“ finden oder auf der Webseite des norwegischen Verkehrswesens: Fahrzeiten Gryllefjord – Andenes (auf das Fähren-Symbol klicken).

Da die Fähre in den Sommermonaten nur drei Mal täglich fährt, solltet ihr euch auf eine sehr lange Wartezeit einstellen. Wir haben abends gegen 21 Uhr den Fährhafen in Gryllefjord angefahren, um am nächsten Morgen die erste Fähre um 11 Uhr zu nehmen. Bereits um 21 Uhr waren alle sechs Wartespuren belegt und auf der Straße hat sich bereits eine Schlange gebildet. Es war somit bereits klar, dass wir es auf die 11 Uhr Fähre nicht mehr packen würden. Wir haben es nach einer langen Wartezeit auf die 15 Uhr Fähre geschafft.

Insel Senja

Bevor wir auf die Vesterålen gefahren sind, haben wir eine Woche auf der Insel Senja verbracht. Unseren Roadtrip-Bericht findet ihr hier: Senja mit dem Camper – Norwegen Roadtrip.


Von den Lofoten auf die Vesterålen

Kommt ihr aus Richtung Süden und seid zunächst über die Inselgruppe Lofoten gereist, dann ist die Fährverbindung Fiskebøl nach Melbu die schnellste Möglichkeit, um auf die Vesterålen zu gelangen. Die Fährverbindung besteht das ganze Jahr über und die Fähre fährt ca. alle zwei Stunden.

Die Abfahrtzeiten findet ihr hier:  Fiskebøl – Melbu (auf das Fähren-Symbol klicken).


Von Schweden auf die Vesterålen

Kommt ihr aus Richtung Schweden (Abisko) oder ihr wollt eine Fährfahrt vermeiden. Dann gelangt ihr über die Tjeldsund Brücke (Koordinaten auf Google Maps) auf die erste Insel der Vesterålen.


Norwegen mit dem Mietwagen

Startet euer Norwegen-Roadtrip in Tromsø und ihr wollt die Vesterålen mit dem Mietwagen erkunden? Dann schaut doch mal im Mietwagen-Vergleich vorbei und sichert euch das beste Angebot.

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Zeitvertreib beim Autofahren

Auf langen Fahrten hören wir am liebsten Hörbücher mit der Hörbuch-App BookBeat*. Mit mehr als 500.000 Hörbüchern und einer großen Auswahl an E-Books lässt sich für jeden Geschmack etwas finden! Dank der Offline-Funktion können wir die Hörbücher auch hören, wenn wir mal keinen Internetempfang haben.

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Wanderungen auf den Vesterålen

Wir haben zwei tolle Wanderungen auf den Vesterålen gemacht. Diese möchten wir euch gerne vorstellen.

Wanderung auf den Måtind

Auf der Vesterålen-Insel Andøya sind wir auf den Måtind gewandert. Dieser ist zweifellos einer der beeindruckendsten Gipfel der Region. Die Wanderung beträgt hin- und zurück ca. 7,7 Kilometer. Insgesamt sind 490 Höhenmeter zurückzulegen.

Hier gelangt ihr zum vollständigen Wanderbericht inklusive einer Wanderkarte:

Vesterålen: Wanderung auf den Måtind

Die Wanderung auf den Måtind zählt zu den beliebtesten Wanderungen auf den Vesterålen. Der Måtind befindet sich auf der Insel …


Dronningruta – Wanderung auf dem Königinnenweg

Eine weitere schöne Wanderung haben wir auf der Insel Langøya gemacht. Dort sind wir auf der Dronningruta von Stø nach Nyksund die Küste entlang gewandert. Dronningruta wird der Wanderweg genannt, da sich 1994 die norwegische Königin (norwegisch: Dronning) für diese Route begeistert haben soll.

Vesterålen: Wanderung auf der Dronningruta

In unserem Blogbeitrag berichten wir euch von unserer Wanderung auf der Dronningruta auf den Vesterålen. Unsere Wanderung führte uns von …


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Tierbeobachtung – Wale, Elche & Papageientaucher

Tierliebhaber kommen in den Vesterålen voll auf ihre Kosten. Die Gewässer rund um die Inseln sind reich an Meereslebewesen, darunter Walen, Orcas und Delfinen. Aber auch Seevögel wie der Papageientaucher und Elche gibt es hier jede Menge zu sehen.

Wal-Safari

Wir empfehlen euch einen Zwischenstopp in Andenes einzuplanen und an einer Walbeobachtungstour teilzunehmen. Diese majestätischen Tiere hautnah zu erleben, war einer der Höhepunkte unseres Roadtrips.

In Andenes gibt es mehrere Tourenanbieter, wir entschieden uns für eine Wal-Safari mit Whale2Sea. Diese bieten verantwortungsbewusste Wal- und Vogelbeobachtungstouren mit kleinen Gruppen auf RIB-Booten an. Die Touren sind auf 1,5 bis 2,5 Stunden angesetzt.

Whale2Sea nutzt normalerweise drei Strategien, um Wale ausfindig zu machen: Sie nutzen den Leuchtturm, Hydrophone und kommunizieren mit anderen Booten. Die Wahrscheinlichkeit einem Wal zu begegnen ist in den Gewässern vor Andenes wirklich hoch.

Wir hatten das große Glück und konnten für ca. 13 Minuten einen Pottwal beim Luft holen beobachten. Pottwale sind die größten Zahnwale der Welt. Sie haben eine durchschnittliche Länge von 14 Meter und ein Durchschnittsgewicht von 45 Tonnen. Diese Begegnung werden wir so schnell nicht vergessen!

Mehr Informationen findet ihr auf der Webseite des Tourenanbieters: www.whale2sea.no.

Die Wal-Safaris starten im Sommer (Mai bis September) in Andenes und in den Wintermonaten in Svolvær.

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Mit etwas Glück kann man aber auch von der Küste aus Wale beobachten. Hierfür solltet ihr am besten immer ein Fernglas griffbereit haben.

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Elch-Safari

Wie in den meisten Regionen Norwegens kann man auch auf den Inseln der Vesterålen mit etwas Glück Elche sehen. Die meisten Elche haben wir am Abend vom Auto aus gesichtet.

Wer nichts dem Zufall überlassen möchte, dem können wir eine geführte Elch-Safari (z.B. bei Vesterålen-Tours) empfehlen. Die Guides wissen, wo sich die Elche häufig aufhalten und können gleichzeitig für eure, aber auch für die Sicherheit der Tiere garantieren.

Im nachfolgenden Beitrag haben wir einige Tipps zur Elchbeobachtung für euch zusammengeschrieben:

Elche in Norwegen: Unsere Beobachtungstipps

Der Elch ist in Norwegen ein weit verbreitetes Tier. Wir geben euch nützliche Tipps, um Elche in freier Wildbahn zu …


Puffin-Safari

Eine der faszinierendsten Arten, die die norwegische Küste bewohnt, ist der Papageitaucher, auch bekannt als Puffin. Der Papageientaucher lebt die meiste Zeit auf offener See. Während der Brutzeit im Frühling und Sommer sucht er jedoch die Küstengebiete auf, um seine Jungen auf den Klippen groß zu ziehen. Im Vesterålen-Archipel sind uns zwei Brutkolonien bekannt. Der Vogelinsel Bleiksoya und die Insel Anda.

Die Insel Bleiksøya liegt nur wenige Meter entfernt vor der Ortschaft Bleik auf der Insel Andoya. Ca. 80.000 Paare Papageientaucher brüten hier jedes Jahr. Während der Brutzeit darf die Insel zum Schutz der Vögel nicht betreten werden. Es gibt jedoch Anbieter, die mit dem Boot, direkt vor die Insel fahren und so ermöglichen die Tiere vom Wasser aus zu fotografieren. Weitere Informationen findet ihr hier: https://linasreisen.com/puffin-safari-in-bleik/.

Zur Insel Anda gelangt man von Nyksund aus. Von dort startet zwei Mal täglich eine Bootstour. Auf der Tour kommt man auch an einem Riff vorbei, an dem sich im Sommer Seehunde aufhalten.
Weitere Informationen über den Tourenanbieter findet ihr hier: www.seasafarioksnes.no/bird-and-seal-watching.


Weitere Ausflugsziele auf den Vesterålen

Leuchtturm Andenes (Koordinaten auf Google Maps): Wenn ihr in Andenes unterwegs seid, solltet ihr euch einen Spaziergang zum Leuchturm nicht entgehen lassen. Hinter dem Leuchtturm im Hafen, haben wir unseren allerersten Otter schwimmen sehen. Von hier kann man mit etwas Glück auch Papageientaucher über das Meer fliegen sehen.

Andøya Space – Spaceship Aurora (Koordinaten auf Google Maps): Im Besucherzentrum der Raumstation auf Andøya kann man an einer virtuellen Weltraummission teilnehmen und viel über die Erforschung des Weltraums und die Entstehung von Polarlichtern erfahren.

Landschaftsroute Andøya: Hierbei handelt es sich um einen ausgewählten Straßenabschnitt, der auf der Insel Andøya von Andenes bis nach Bjørnskinn an Senjas Küste entlang führt. Entlang des Straßenabschnitts gibt es verschiedene Aussichtspunkte, an welchen sich ein Zwischenstopp anbietet.

Kleivodden Rastplatz (Koordinaten auf Google Maps): Von hier hat man einen schönen Blick aufs Meer und die goldene Mitternachtssonne.

Bukkekjerka Rastplatz (Koordinaten auf Google Maps): An diesem Rastplatz befindet sich das bekannte Toiletten-Häuschen mit Panoramablick.

Hurtigruten Museum (Koordinaten auf Google Maps): Das Museum präsentiert die umfassende Geschichte der Hurtigruten, einer Flotte von Postschiffen, die die norwegische Küste entlang fahren. Die Ausstellung erzählt von der Entstehung der Hurtigruten im 19. Jahrhundert bis zu ihrer heutigen Bedeutung als wichtige Verbindung für Passagiere, Fracht und Post.


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Campingplätze auf den Vesterålen

Wir haben auf den Vesterålen mit unserem Camper überwiegend frei gestanden. Während der Hauptsaison kann es auf der Insel Andøya um die Orte Bleik und Andenes etwas voller werden. Wenn ihr keinen freien Stellplatz findet, empfehlen wir euch einen Campingplatz anzufahren.

  • Andenes Camping*: Der kleine Campingplatz liegt direkt am Meer und ist nur wenige Minuten von der Ortschaft Andenes entfernt. In Andenes starten die bekannten Wal-Safaris.
  • Mittnatsol Camping Bleik*: Ein weiterer schöner Campingplatz auf der Insel Andøya befindet sich bei Bleik. Von Bleik aus starten Bootstouren zur Puffin-Insel Bleiksøya und von hier beginnt ein Wanderweg auf den Berg Måtind.
  • Stave Camping*: Auch der Campingplatz bei Stave liegt am Meer. Mit etwas Glück könnt ihr auch von dort aus Wale im Meer beobachten.
  • Oppmyre Camping*: Auf der Insel Langøya befindet sich ebenfalls ein sehr schöner Campingplatz. Von hier hat man einen tollen Blick auf den Fjord und die Berge.

Über die Seite camping.info* ist es möglich Campingplätze im Voraus zu buchen bzw. zu reservieren.

In unserem Beitrag: „Freistehen mit dem Camper in Norwegen“ fassen wir kurz zusammen, was Freistehen eigentlich bedeutet, wo man freistehen kann und was das Ganze mit dem Jedermannsrecht zu tun hat.


Fazit Vesterålen Roadtrip mit dem Camper

Die Vesterålen haben uns so gut gefallen, dass wir während unserer Norwegen-Reise gleich zweimal dort waren. Das erste Mal Mitte Juli und das zweite Mal Ende August. Während wir Mitte Juli noch in der Mitternachtssonne wandern waren, konnten wir Ende August bereits die ersten Polarlichter bestaunen.

Die Inselgruppe ist uns besonders wegen der vielen beeindruckenden Tierbegegnungen als ein Highlight unseres Norwegen-Roadtrips in Erinnerung geblieben. Wir haben nicht damit gerechnet, so vielen Elchen auf einmal zu begegnen. Und auch die Wal-Sichtung war ein unvergessliches Erlebnis.

Ein Vesterålen Roadtrip mit dem Camper oder Wohnmobil ist kein Problem. Die Infrastruktur ist in Ordnung und es gibt ausreichend Campingplätze. Auch zum „Freistehen“ finden sich einige schöne Plätze. Allerdings möchten wir hier nochmal darum bitten, keinen Müll zurückzulassen, auf die Einheimischen Rücksicht zu nehmen und Campingstühle nicht provokant aufzustellen.

Einzig und allein die Wartezeit auf die Fähre von der Insel Senja auf die Vesterålen hätten wir uns gerne gespart. Dafür wurden wir auf der Fährfahrt mit unseren ersten Papageientaucher-Sichtungen entschädigt.

Wenn ihr in Nord-Norwegen unterwegs seid, solltet ihr die Vesterålen nicht auslassen. Wir können euch einen Besuch von Herzen empfehlen.

Habt ihr noch Fragen? Dann schreibt uns gerne eine E-Mail oder auf Instagram @linas_reisen.


Reiseplanung

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Unser Spartipp für Norwegen

In Norwegen ist die Landeswährung die norwegische Krone (NOK).

Mit der richtigen Kreditkarte müsst ihr keine Abhebegebühr (seitens Kreditkartenaussteller) und keine Fremdwährungsgebühren zahlen. So lässt sich viel Geld auf Reisen sparen. In Ländern mit anderer Währung erheben die meisten Banken eine sogenannte Fremdwährungsgebühr. Diese wird auf Transaktionen erhoben, die mit einer Fremdwährung getätigt werden.

Beispiel: Ihr bezahlt umgerechnet 1.000 Euro in fremder Währung mit der Kreditkarte eurer Hausbank. Hierauf fallen i.d.R. 2% Fremdwährungsgebühr an. Das macht 20 Euro an Zusatzkosten.

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Auf unseren Reisen benutzen wir die Mastercard Gold* von der TFBank. Diese Kreditkarte ist komplett kostenlos und erhebt kein Entgelt für Auslandseinsätze. Dadurch haben wir auf unseren Reisen schon eine Menge Geld gespart.

Die Beantragung der Kreditkarte erfolgt in wenigen Schritten und dauert nur zwei Minuten. Weitere Informationen findet ihr auf der offiziellen Webseite*.

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Weitere Beiträge

Unter der Rubrik „Norwegen“ findet ihr weitere Beiträge über unsere Norwegen-Reisen. Eine kleine Auswahl verlinken wir euch hier:

Senja mit dem Camper – Norwegen Roadtrip

Während unseres Roadtrips durch Norwegen sind wir eine Woche lang mit unserem Camper über die Insel Senja gereist. In unserem …

Lyngen Alpen – Die schönsten Wanderungen

Wir zeigen euch die schönsten Wanderungen für euren nächsten Roadtrip in die Lyngen Alpen in Nord-Norwegen …
Norwegen und Schweden Roadtrip 2022

Norwegen & Schweden – Roadtrip mit dem Camper

Drei Wochen Norwegen und Schweden mit dem Camper. In unserem Blogbeitrag berichten wir euch von den besonderen und sehenswerten Orten, …

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