Während unserer Rundreise durch Norwegen sind wir im August ca. zwei Wochen lang mit unserem Wohnmobil über die Lofoten gereist. Die Lofoten sind eine norwegische Inselgruppe im Nordatlantik. Das Inselarchipel besteht aus etwa 80 Inseln und erstreckt sich über eine Länge von ca. 170 Kilometern vor der Küste Nordnorwegens.
Die Lofoten-Insel sind für ihre atemberaubende Landschaft, ihre vielen Berge und malerischen Fischerdörfer bekannt.
In diesem Blogbeitrag berichten wir euch von unserem Roadtrip mit dem Camper, stellen euch unsere schönsten Ausflugsziele und Wanderungen vor und erzählen euch von unseren Erfahrungen mit dem Wohnmobil auf den Lofoten.
Zur besseren Übersicht haben wir für euch ein Inhaltsverzeichnis mit Sprungmarken erstellt:
*Hinweis: Wir verwenden in unserem Beitrag Affiliate-Links. Das bedeutet, wir bekommen eine kleine Provision, wenn ihr über den Sternchen-Link (*) etwas kauft. Der Preis bleibt für euch natürlich immer derselbe und wir erhalten auch keine Daten oder Namen. Wenn ihr Interesse an den hier vorgestellten Produkten habt und unsere Arbeit unterstützen möchtet, würden wir uns sehr freuen, wenn ihr über unseren Produktlinkeinkauft.
Anreise auf die Lofoten mit dem Wohnmobil
Es gibt mehrere Möglichkeiten, um auf die Lofoten mit dem Wohnmobil oder Camper anzureisen. Welche Variante für euch die geeignetste ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Wie viel Zeit habt ihr? Wollt ihr nur die Lofoten bereisen, oder auch noch andere Orte in Norwegen besuchen? Wollt ihr durch Schweden hochfahren, um Maut und Zeit zu sparen?
Im Nachfolgenden stellen wir euch einige Fährverbindungen und die Anreise über den Landweg vor.
Fähre von Dänemark nach Norwegen
Von Dänemark aus ist es möglich, verschiedene Orte in Norwegen mit der Fähre anzusteuern. Von Hirtshals aus fahren Fähren nach Kristiansand, Stavanger und nach Bergen. Diese Optionen bieten sich vor allem dann an, wenn ihr euch auch inSüd-Norwegennoch ein paar Orte ansehen wollt und ausreichend Zeit zur Verfügung habt. Denn allein von Bergen aus sind es noch ca. 1.600 km bis auf die Lofoten. In Norwegen ist das Autofahren sehr zeitintensiv und zusätzlich fallen Mautgebühren an.
Um die beste Fährverbindung zu finden, nutzt ihr am besten das Angebot von Direct Ferries.de*.
Wollt ihr euch Zeit und Mautgebühren sparen, dann empfehlen wir euch, einen Teil der Strecke über Schweden zu fahren. Dort kommt ihr deutlich schneller voran. Ein Grenzübertritt ist zum Beispiel zwischen Merkens (SE) und Graddis(NOR) möglich oder zwischen Abisko (SE) und Narvik(NOR). Von dort ist es dann nicht mehr allzu weit bis auf die Lofoten.
Landwegüber die E10
Wollt ihr komplett auf eine Fährfahrt verzichten, dann empfehlen wir euch die Grenze zwischen Abisko und Narvik zu überqueren. Von dort gelangt ihr über die E10 auf dem Landweg auf die Lofoten.
Fähre von Bodø nach Moskenes
Fahrt ihr durch Norwegen hoch oder zwischen Merkens (Schweden) und Graddis (Norwegen) über die Grenze, spart ihr viel Zeit, wenn ihr die Fähre von Bodø nach Moskenes nehmt. Wenn ihr seekrank seid, können wir euch diese Verbindung aber nur bei absolut ruhiger See empfehlen. Die Fahrt dauert ca. 3,5 Stunden.
Fähre von Skutvik nach Svolvær
Wenn euch die Fährenfahrt vonBodø nach Moskenes zu lange ist, dann ist die Verbindung zwischen Skutvik nach Svolvær eine mögliche Alternative. Die Fahrdauer liegt bei ca. 1,20 Stunden. Allerdings fährt die Fähre nicht ganz so regelmäßig wie die anderen Fährverbindungen.
Die Abfahrtzeiten findet ihr hier:Skutvik nach Svolvær(auf das Fähren-Symbol klicken).
Fähre von Bognes nach Lødingen
Eine weitere Alternative ist die Fähre Bognes nach Lødingen. Diese hat eine Fahrdauer von etwa einer Stunde.
Zu den Abfahrtzeiten gelangt ihr hier:Bognes nach Lødingen(auf das Fähren-Symbol klicken).
Von den Vesterålen auf die Lofoten
Kommt ihr aus Richtung Norden und seid zunächst über die Inselgruppe Vesterålen gereist, dann ist die FährverbindungMelbu nach Fiskebøl die schnellste Möglichkeit, um auf die Lofoten zu gelangen. Die Fährverbindung besteht das ganze Jahr über und die Fähre fährt ca. alle zwei Stunden. Die Überfahrt dauert eine halbe Stunde.
Zu den Abfahrtzeiten:Melbu – Fiskebøl(auf das Fähren-Symbol klicken).
Bevor wir auf die Lofoten gefahren sind, haben wir eine Woche auf der Inselgruppe Vesterålen verbracht. Unseren Roadtrip-Bericht findet ihr hier: Vesterålen Roadtrip mit dem Camper.
Zeitvertreib beim Autofahren
Auf langen Fahrten hören wir am liebsten Hörbücher mit der Hörbuch-App BookBeat*. Mit mehr als 500.000 Hörbüchern und einer großen Auswahl an E-Books lässt sich für jeden Geschmack etwas finden! Dank der Offline-Funktion können wir die Hörbücher auch hören, wenn wir mal keinen Internetempfang haben.
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Wandern auf den Lofoten – Unsere Empfehlungen
Auf den Lofoten erwarten einen nicht nur malerische Fischerdörfer und türkisblaue Fjorde, sondern auch unzählige Möglichkeiten zum Wandern und Entdecken. Wir waren überrascht wie viele Wanderwege die Lofoten zu bieten haben.
Unsere Wanderungen stellen wir euch in einem eigenen Beitrag vor:
Die Lofoten sind nicht nur ein Paradies für Wanderer, sondern haben auch so noch eine ganze Menge zu bieten. Im Nachfolgenden stellen wir euch einige bekannte Ausflugsziele vor:
Henningsvær
Henningsvær(Koordinaten auf Google Maps), auch bekannt als das „Venedig des Nordens“, ist ein kleines Fischerdorf, das auf einer Gruppe von Inseln erbaut wurde und von einer spektakulären Berglandschaft umgeben ist.
Dieser Ort ist nicht nur für seine malerische Kulisse bekannt, sondern auch für seine vielen Boutiquen und Ateliers lokaler Künstlerinnen & Künstler. Es gibt außerdem einige gemütliche Cafés, die zum Verweilen einladen.
Besonders beliebt ist Henningsvær wegen seines Fußballfeldes. Dieses befindet sich am Ende des Dorfes auf der hintersten Insel. Steht man auf dem Feld, sieht das ganze allerdings gar nicht so besonders aus. Beeindruckend ist eigentlich nur der Blick aus der Vogelperspektive.
Vor der Ortschaft gibt es mehrere Parkmöglichkeiten.
Einen schönen Blick auf die Ortschaft soll man vom Gipfel des Festvågtinds haben. Die Wanderung ist allerdings sehr steil und rutschig. Weshalb wir nur auf den vorgelagerten Hügel Heia(Koordinaten auf Google Maps) gewandert sind. Dort befindet sich auch ein schöner Bergsee, der im Sommer zum Baden einlädt.
Å i Lofoten
Ein weiteres malerisches Dorf auf den Lofoten ist Å i Lofoten(Koordinaten auf Google Maps). Dieses ist für seine gut erhaltenen Fischerhütten und sein Freilichtmuseum bekannt. Hier kann man mehr über die Geschichte und Traditionen der Lofoten erfahren. Neben dem Freilichtmuseum kann man auch das Stockfischmuseum besuchen, um mehr über die traditionelle Fischerei zu erfahren, die seit Jahrhunderten das Leben auf den Lofoten prägt.
Die Ortschaft Reine(Koordinaten auf Google Maps) ist vor allem für die Wanderung auf den Reinebringen bekannt. Hier kann man aber auch wunderbar durch die Gassen schlendern und die spektakuläre Aussicht auf den Reinefjord und die umliegenden Berge genießen.
Innerhalb der Ortschaft gibt es mehrere Parkmöglichkeiten. Die Parkplätze sind jedoch gebührenpflichtig und gerade für Wohnmobile nicht gerade günstig (300 NOK pro Tag). Ein kleiner Parkplatz befindet sich am Tourismus-Center(Koordinaten auf Google Maps) und ein großer Parkplatz befindet sich am Hafen (Koordinaten auf Google Maps).
Kostenlose Parkmöglichkeiten gibt es außerhalb der Ortschaft. Ein kleiner Parkplatz befindet sich wenige Meter vor der Brücke, die nach Reine hinüberführt (Koordinaten auf Google Maps). Eine weitere Parkmöglichkeit gibt es an der E10, ca. 2 Kilometer von Reine entfernt (Koordinaten auf Google Maps). Diese beiden Parkplätze sind zur Hauptsaison aber fast durchgehend belegt und man sollte am besten etwas Wartezeit mit einplanen.
Diese tolle Aussicht auf Reine hatten wir vom Gipfel des Reinebringen. Hier geht es zu unserem Wanderbericht: Wanderung auf den Reinebringen.
Nusfjord
Nusfjord (Koordinaten auf Google Maps) ist ein historisches Fischerdorf, das wie aus einer anderen Zeit zu stammen scheint. Mit seinen traditionellen roten Holzhäusern und den charakteristischen Trockenfischgestellen strahlt Nusfjord einen unvergleichlichen Charme aus. Das Dorf, das einst ein Zentrum des Lofoten-Fischfangs war, ist heute denkmalgeschützt und kann als Freilichtmuseum besucht werden. Der Eintritt kostet 100 NOK.
Ein weiteres empfehlenswertes Ziel ist die Insel Vaeroy. Geprägt von rauen Küstenlandschaften, einsamen Stränden und unberührten Landschaften ist die Insel der ideale Ort, um dem Trubel des Rests der Lofoten zu entfliehen. Vielleicht begegnet ihr sogar den seltenen Papageientauchern, die hier heimisch sind.
Die Insel ist nicht durch eine Brücke oder einen Tunnel mit dem Rest der Lofoten verbunden. Um auf Vaeroy zu gelangen, müsst ihr die Fähre nehmen.
Von der südlichen Lofoten-Insel Moskenesøy legt regelmäßig eine Fähre von Moskenes nach Værøy über. Auch von Bodø aus gibt es eine Fährverbindung auf Værøy.Diese beiden Verbindungen sind kostenlos.
Wir empfehlen euch im Voraus einen Platz auf der Fähre zu reservieren. Dies könnt ihr über folgende Webseite tun: www.torghatten-nord.no/booking-ferry.
Seit Juli 2022 können mehrere Fährverbindungen in Norwegen kostenlos genutzt werden. Eine Übersicht der kostenlosen Fährverbindungen in Norwegen findet ihr hier: autopassferje.no.
Reist ihr mit dem Wohnmobil auf die Insel Værøy bietet es sich an, die Nacht auf der ehemaligen Landebahn zu verbringen (Koordinaten auf Google Maps); Park4Night-ID: #195708.
Trollfjord
Der Trollfjord(Koordinaten auf Google Maps) ist ein Ort, der Geschichten und Legenden in sich trägt. Mit seinen steilen Felswänden, die sich majestätisch aus dem Wasser erheben, und seinem schmalen Eingang, der nur für kleinere Boote zugänglich ist, bietet der Trollfjord ein beeindruckendes Schauspiel der Naturgewalt. Für Abenteuerlustige ist eine Bootstour durch diese Schlucht ein unvergessliches Erlebnis. Mit etwas Glück kann man sogar einen Blick auf die Seeadler erhaschen, die über den Felsen kreisen.
Der Kvalvika Beach(Koordinaten auf Google Maps) liegt versteckt zwischen steilen Felswänden und ist nur zu Fuß oder per Boot erreichbar. Die Traumkulisse ist besonders beliebt, um dort eine Nacht mit dem Zelt zu verbringen. Wir haben uns allerdings gegen einen Besuch des Kvalvika Beachs entschieden und den schönen Strand nur vom Gipfel des Rytenaus bestaunt. Die Wanderung auf den Ryten lässt sich auch mit dem Kvalvika Beach verbinden.
Haukland Beach
Der Haukland Beach(Koordinaten auf Google Maps) ist eine tolle Alternative zum Kvalvika Beach. Um den Haukland Beach zu erreichen ist keine Wanderung notwendig, geparkt werden kann auf einem kostenpflichtigen Parkplatz vor dem Strand. Dieser zeichnet sich durch seinen goldenen Sand und das kristallklare Wasser aus, das von den umliegenden Bergen umrahmt wird. Was diesen Strand besonders macht, sind die faszinierenden Kontraste zwischen den leuchtend grünen Hügeln und dem tiefblauen Meer
Von hier kann man auch auf den Gipfel des Mannes hinauf wandern.
Campingplätze auf denLofoten
Während der Hauptsaison wird es auf den Lofoten sehr voll. Wenn ihr keinen freien Stellplatz findet, empfehlen wir euch einen Campingplatz anzufahren.
Moskenes Camping*: Der kleine Campingplatz liegt direkt am Meer und ist nicht weit vom Fährhafen entfernt. Vom Hafen in Moskenes fährt die Fähre nach Bodø und auf die Insel Værøy.
Lofoten Beach Camp: Das Lofoten Beach Camp bei Flakstad (Koordinaten auf Google Maps) ist ein guter Ausgangspunkt für einen Lofoten-Roadtrip. Der Platz befindet sich ebenfalls direkt am Atlantik. Es gibt es auch eine Surfschule, eine Sauna und ein Restaurant.
Brustranda Fjordcamping*: Der Campingplatz liegt direkt am Fjord und befindet sich ca. 20 Minuten Fahrt von der Stadt Leknes entfernt.
Rystad lofoten camping*: Wer sich nach einem ruhigen Ort sehnt, ist hier genau richtig. Der Campingplatz befindet sich ebenfalls am Fjord und bietet eine tolle Aussicht.
Hammerstad Camping*: 10 Kilometer über Svolvær befindet sich der Hammerstad Campingplatz.
Über die Seite camping.info* ist es möglich einige der Campingplätze im Voraus zu buchen bzw. zu reservieren.
In unserem Beitrag: „Freistehen mit dem Camper in Norwegen“ fassen wir kurz zusammen, was Freistehen eigentlich bedeutet, wo man freistehen kann und was das Ganze mit dem Jedermannsrecht zu tun hat.
Unterkünfte auf den Lofoten
Wollt ihr euch während eurer Rundreise auf den Lofoten auch mal zur Abwechslung eine Unterkunft mieten? Oder seid ihr sogar komplett auf Unterkünfte angewiesen? Hier haben wir einige Vorschläge für euch:
Henningsvær Guesthouse*: Das Henningsvær Guesthouse ist der perfekte Ausgangspunkt, um durch das schöne Fischerdorf Henningsvær zu schlendern. Die Hotelzimmer verfügen über ein eigenes Bad und in der Buchung ist meistens ein Frühstück mit inbegriffen.
Sanvika Camping*: Auf dem kleinen Campingplatz auf der Insel Austvågøya gibt es auch Apartments und Cottages. Diese bieten einen Blick auf den Vestfjord sowie eine gut ausgestattete Küche. Auch ein Boots- und Fahrradverleih befindet sich vor Ort.
Lofoten sommerhotell*: Nahe des Zentrums des Fischerdorfs Kabelvåg befindet sich das beliebte Hostel. Hier gibt es eine Sauna, einen Grillplatz und eine Wäscherei.
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Unsere Reisetipps für Camper
Abschließend wollen wir euch noch einige Tipps für euren Lofoten Rundreise mit dem Wohnmobil mit auf den Weg geben:
Parken
Die Parksituation auf den Lofoten ist kann sehr unterschiedlich sein. Bei den beliebtesten Sehenswürdigkeiten, gibt es meistens ein ausreichendes, aber oft auch kostenpflichtiges Parkangebot. Bei weniger bekannten Ausflugszielen kann es in der Hauptsaison etwas schwieriger werden. Die kleineren Parkplätze sind häufig schnell vergriffen, sodass sich eine frühe Anreise immer lohnt.
Freistehen
Wie bereits erwähnt, ist es zur Hauptsaison ziemlich voll und es kann auch mal länger dauern bis man einen freien Platz zum Übernachten gefunden hat. Recherchiert am besten im Vorfeld über die Stellplatzmöglichkeiten, z.B. mit der App Park4Night. Wie weiter oben beschrieben gibt es auch viele tolle Campingplätze auf den Lofoten.
Mögliche Einschränkungenzum Freistehen auf den Lofoten
In den vergangenen Jahren hat der Tourismus in Norwegen, insbesondere in stark frequentierten Regionen wie den Lofoten deutlich zugenommen. Die hohe Zahl an Besucherinnen und Besuchern führt zunehmend zu infrastrukturellen Herausforderungen – vor allem an beliebten Haltepunkten wie Rastplätzen, Aussichtspunkten und in kleineren Ortschaften. Um dem entgegenzuwirken, werden ab Sommer 2025 testweise auf den Lofoten zeitlich begrenzte Parkregelungen eingeführt. Diese betreffen insbesondere stark frequentierte Stellen, an denen bislang häufig unkontrolliert geparkt wurde. Vorgesehen sind Parkzeiten von maximal vier Stunden.
Den offiziellen Bericht hierzu findet ihr hier: www.vegvesen.no
Ver- & Entsorgung
Kostenlose Ver- & Entsorgungsstationen haben wir in Reine(Koordinaten auf Google Maps) und an der Esso-Tankstelle in Leknes (Koordinaten auf Google Maps) gefunden. Frischwasser haben wir auch einmal in Svolvær aufgefüllt (Koordinaten auf Google Maps). Ansonsten gibt es natürlich die Möglichkeit, einen Campingplatz für die Ver- & Entsorgung aufzusuchen.
Beim Wasserauffüllen war uns ein „Wasserdieb“ von großem Nutzen. Die meisten Wasserhähne hatten nicht den richtigen Anschluss für unseren Schlauch.
Von großem Vorteil war unsere Trockentrenntoilette, denn so mussten wir uns über die „Schwarzwasser“-Entsorgung keine Gedanken machen.
Unsere Chemietoilette haben wir durch eine Trockentrenntoilette von Trelino ersetzt. Dadurch ist das autarke Campen für uns sehr viel einfacher geworden.
Über unsere Umrüstung und die Vorteile einer Trockentrenntoilette haben wir einen Blogbeitrag veröffentlicht. Wenn euch das Thema interessiert, dann schaut gerne hier vorbei: Umrüstung zur Trockentrenntoilette.
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Mückenschutz
Norwegen mit seinen vielen Feuchtgebieten und Gewässern ist ein absolutes Mückenparadies. Auch die Lofoten bleiben hiervon nicht verschont. Wir können euch daher folgende Helferlein empfehlen:
In den größeren Ortschaften Leknes und Svolvær befinden sich mehrere Supermärkte. Auf den Parkplätzen haben wir auch immer eine gute Parklücke für unseren Camper gefunden. In den kleineren Orten gibt es häufig auch eine Möglichkeit zum Einkaufen, allerdings ist die Auswahl dort nicht so groß und die Preise sind auch etwas höher.
Greenforce: Der perfekte Reiseproviant – Werbung
Vor unseren Roadtrips decken wir uns am liebsten mit den Produkten von Greenforce ein. Diese sind nämlich auch ohne Kühlung lange haltbar und schnell zubereitet. Also perfekt für unterwegs mit dem Camper.
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Der Hype um die Lofoten ist groß. Für viele Norwegenreisende sind die Lofoten DAS Ziel. Wir waren daher sehr gespannt, ob die Lofoten unseren Erwartungen gerecht werden würden.
Und das wurden sie. Die Lofoten sind, ohne Zweifel, einzigartig. Die vielen kleinen Berge, von denen man die schönsten Ausblicke auf Fjord, Atlantik und die kleinen Fischerdörfer hat, machen die Lofoten zu etwas ganz Besonderem.
Aber wir finden auch, dass Norwegen noch viele weitere, mindestens genauso besondere Orte zu bieten hat. Wer auf der Suche nach Ruhe und Einsamkeit ist, ist auf den Lofoten vielleicht nicht ganz richtig, zumindest nicht dann, wenn man sich die klassischen Ausflugsziele ansehen will.
Wir persönlich fanden es im August nicht zu voll. Wir wussten, was uns erwartet und haben auch immer einen Parkplatz oder Stellplatz für den Camper gefunden. Manchmal hat die Suche zwar etwas länger gedauert, aber das gehört für uns zum Campingurlaub eben auch manchmal dazu.
Wir wünschen euch eine wunderschöne Zeit in Norwegen! Erzählt uns doch gerne, wie die Lofoten euch gefallen haben.
Verfolge unsere Reisen auf Instagram, um nichts zu verpassen!
Unser Spartipp für Norwegen
In Norwegen ist die Landeswährung die norwegische Krone (NOK).
Mit der richtigen Kreditkarte müsst ihr keine Abhebegebühr (seitens Kreditkartenaussteller) und keineFremdwährungsgebühren zahlen. So lässt sich viel Geld auf Reisen sparen. In Ländern mit anderer Währung erheben die meisten Banken eine sogenannte Fremdwährungsgebühr. Diese wird auf Transaktionen erhoben, die mit einer Fremdwährung getätigt werden.
Beispiel: Ihr bezahlt umgerechnet 1.000 Euro in fremder Währung mit der Kreditkarte eurer Hausbank. Hierauf fallen i.d.R. 2% Fremdwährungsgebühr an. Das macht 20 Euro an Zusatzkosten.
Werbung / Unser Spartipp
Auf unseren Reisen benutzen wir die Mastercard Gold* von der TFBank. Diese Kreditkarte ist komplett kostenlos und erhebt kein Entgelt für Auslandseinsätze. Dadurch haben wir auf unseren Reisen schon eine Menge Geld gespart.
Die Beantragung der Kreditkarte erfolgt in wenigen Schritten und dauert nur zwei Minuten. Weitere Informationen findet ihr auf der offiziellenWebseite*.
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Nützliche Tools für die Reiseplanung
Anbei verlinken wir euch nützliche Seiten, um euren Norwegen Roadtrip zu planen. Bei den Links handelt es sich um Affiliate-Links. Wenn ihr über den Link etwas bucht, erhalten wir eine kleine Provision. Hierdurch könnt ihr uns unterstützen, ohne dass euch extra Kosten entstehen. Der Preis bleibt für euch natürlich der gleiche.
Unsere E-Book-Empfehlung: „Das Reisebuch Skandinavien. Die schönsten Ziele entdecken„. Auf der BookBeat-App kannst du dir ganz unkompliziert das E-Book herunterladen. Mit unserem Aktionscode „60tgratis“ kannst du BookBeat zwei Monate lang kostenlos testen.
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Im April 2023 war es endlich soweit. Wir brachen auf in unser bisher größtes Abenteuer – einer einjährigen Europareise mit unserem Camper.
Doch bevor es überhaupt losging auf diese große Reise, ist viel Planung und Zeit vorhergegangen.
Was wir von der Idee einer einjährigen Europareise bis hin zum Start der Reise alles organisieren und vorbereiten mussten, erzählen wir euch in diesem Beitrag.
Damit ihr euch in unserem Beitrag besser zurechtfindet, haben wir ein Inhaltsverzeichnis mit Sprungmarken für euch erstellt:
Diese Frage muss jeder für sich selbst beantworten. Wir haben uns aus den folgenden Gründen für Europa entschieden:
Europa ist ein sehr facettenreicher Kontinent mit sehr unterschiedlichen Landschaftsbildern und Kulturen. In relativ kurzen Entfernungen kann man die verschiedensten Regionen bereisen. Von der rauen Landschaft in Skandinavien bis hin zu traumhaften Stränden auf der Balkanhalbinsel ist einfach alles dabei.
Wegen der guten Infrastruktur ist das Reisen in Europa mit verschiedensten Fortbewegungsmittel ziemlich gut machbar.
Da für uns klar war, dass wir mit unserem Camper eine Langzeitreise antreten wollen, war Europa naheliegend.
PlanungderReiseroute
Im ersten Schritt solltet ihr euch Gedanken darüber machen, welche Länder ihr unbedingt bereisen wollt. Wir empfehlen euch die Reiseroute für eure Europareise zumindest grob zu planen und auch mögliche Ausweichpläne in der Hinterhand zu haben.
In Europa gibt es sehr viele Länder zu erkunden und so solltet ihr euch mit jedem einzigen Land, das ihr bereisen wollt, beschäftigen.
Hierbei spielen bei der Planung der Reiseroute folgende Aspekte eine Rolle:
Zeitfaktor
Der wohl wichtigste Punkt ist natürlich der Zeitfaktor. Es ist klar, dass ihr eure Route ganz anders planen könnt und auch weitere Ziele ansteuern könnt, wenn euch genügend Zeit zur Verfügung steht.
Besonders, wenn ihr nicht einfach durch ein Land „hetzen“ wollt, nur um es auf eurer „Bucket-List“ abzuhacken, sondern auch um es intensiver kennenzulernen zu können.
Beschäftigt euch vorher mit den verschiedenen Ländern bzw. Regionen und speichert euch Orte und Punkte ein, die ihr unbedingt besuchen wollt (z.B. auf Google Maps).
Plant realistisch ein, wie lange ihr dann das Land bereisen wollt. Denkt unbedingt auch an die Fahrtage, die immer länger dauern als geplant. Ganz wichtig ist es dann noch Pufferzeit mit einzubauen – Zeit, in der man sich bewusst nichts vornimmt, um die Tage Revue passieren zu lassen und sich zu entspannen.
Besonders am Anfang unserer Europareise waren wir viel zu schnell unterwegs und so hatten wir mehrmals ein kleines „Reise-Burnout“. Dies kam immer ziemlich überraschend und wir mussten uns dann erstmal einige Tage wieder erholen und die Eindrücke der letzten Tage verarbeiten.
Fortbewegungsmittel
Sehr entscheidend ist natürlich auch die Wahl eures Fortbewegungsmittels. Am flexibelsten ist man natürlich mit einem Wohnmobil oder Auto.
Wenn ihr auf die öffentlichen Verkehrsmittel, wie Bus, Bahn oder Flugzeug angewiesen seid, könnt ihr unter Umständen nicht so unabhängig eure Route planen, wie mit einem eigenen Fahrzeug.
Ein sehr entscheidender Punkt, den ihr bei euerer Planung eurer Europareise berücksichtigen müsst, ist die Wetterlage in den Reiseregionen. Unter Umständen lassen sich Reiseziele kaum oder gar nicht bereisen oder es ist schlichtweg nicht zu empfehlen bestimmte Ziele zu bestimmten Jahreszeiten zu bereisen.
Beispiel: Für uns war der hohe Norden von Skandinavien ein absolutes Muss auf unserer großen Europareise. Diese Region lässt sich aber nur sehr schwer im Winter und Frühjahr bereisen. Sehr viele Regionen in Skandinavien sind gesperrt und unzugänglich wegen dem teilweise meterhohen Schnee im Winter.
Informiert euch gründlich über das Klima in der Reiseregion und schaut euch Reisezeitempfehlungen im Internet an
Politische Lage / Sicherheitslage
Leider ein Thema, das erwähnt werden muss. Wir wollen keinesfalls unnötig Angst schüren, aber auch in Europa kann es unter Umständen in einigen Regionen unsicher sein.
Auch regelmäßiges Lesen der Nachrichten kann keinesfalls schaden.
Finanzen / Budgetplanung
Der wohl ausschlaggebendste Punkt bei der ganzen Planung ist das Thema Finanzen – wer hätte es gedacht.
Ohne die nötigen finanziellen Mittel ist auch keine Reise möglich.
Wenn ihr (wie wir) auf eure Ausgaben achten müsst, ist es wichtig eine Budgetplanung zu erstellen, damit ihr Überblick darüber bekommt, wie viel euch diese Reise wahrscheinlich kosten wird.
Kostenplanung
Erstellt euch eine große Liste mit allen Kostenpunkten, die auf eurer Reise anfallen werden (Einkaufen, Essen, Tanken usw.). Nun versucht abzuschätzen, wie viel Geld ihr monatlich für diese Punkte ausgeben werdet. Multipliziert diesen Wert jetzt mit den voraussichtlichen Reisemonaten und ihr habt schonmal einen groben Anhaltspunkt.
Vergesst nicht, eure laufenden Fixkosten mit einzuberechnen! Das können sein: Wohnung (falls nicht gekündigt), Versicherungen, Abos, Handytarif etc.
Neben den laufenden Fixkosten ist es ratsam einen gewissen Puffer mit einzukalkulieren. Wir empfehlen auf den ermittelten Ausgaben nochmals ca. 20 % draufzuschlagen. Es ist besser, mit zu viel, als zu wenig zu rechnen!
Zusammengefasst habt ihr dann schonmal eine gute Vorstellung davon, wie viele Ausgaben auf euch auf der Reise erwarten.
Die Budgetplanung ist sehr individuell und hat viele Stellschrauben, an denen man drehen kann.
Sicherheitseinlage
Es ist sehr empfehlenswert bzw. sogar notwendig eine gewisse Sicherheitseinlage zu hinterlegen, die nur im äußersten Notfall benutzt werden sollte. Ein Notfall könnte z.B. sein: unerwartete Reparaturkosten, Vorauszahlungen für Krankenkosten etc…
Tipps für eure Finanzen
Erstellt euch direkt am Anfang der Reise eine neue Tabelle, in der ihr alle Ausgaben während eurer Reise notiert. Bei uns sieht diese Tabelle so aus:
Datum
Rubrik
Wert
Land
Bemerkung
20.05.2023
Maut
1,42 €
Schweden
Stockholm
22.05.2023
Gas
21,16 €
Schweden
4 kg
24.05.2023
Tanken
78,84 €
Finnland
24.05.2023
Aktivitäten
240,00 €
Finnland
Taiga Bear Kuusamo
28.05.2023
Einkauf
72,75 €
Finnland
Lidl
Diese Tabelle haben wir in unserem Cloud-Speicher (Google Drive) abgelegt. So können wir einfach vom Handy aus die Kosten eintragen.
Der Vorteil einer solchen Tabelle ist, dass ihr mit nur ein paar Klicks seht, wie viel Geld ihr für welche Kostenrubrik und in welchem Land ausgegeben habt. Für uns persönlich ein super nützliches Tool. So wissen wir dann auch für die Zukunft, ob wir mit unserem eingeplanten Budget auskommen werden.
Spartipps für eure Reise
Es gibt viele Tipps um auf Reisen Geld zu sparen. Wir stellen euch hier, die unserer Meinung nach, besten Spartipps vor, die auch unabhängig vom Reiseland gelten.
Kreditkarte
Sehr wichtig ist es eine gute Kreditkarte dabei zu haben, die euch nicht unnötig mit Zusatzgebühren belastet. In Ländern mit anderer Währung, erheben die meisten Banken ein sogenanntes “Auslandseinsatzentgelt”. Dieses wird auf Transaktionen erhoben, die mit einer Fremdwährung getätigt werden.
Beispiel: Ihr bezahlt umgerechnet 1.000 Euro in fremder Währung mit der Kreditkarte eurer Hausbank. Hierauf fallen i.d.R. 2% Auslandseinsatzengelt an. Das macht 20 Euro an Zusatzkosten.
Wenn ihr also im Ausland mit ausländischer Währung unterwegs seid, könnt ihr hier viel Geld sparen.
Zudem ist eine Kreditkarte für Reisen unerlässlich geworden. In sehr vielen Situationen lässt sich heutzutage nur noch per Kreditkarte bezahlen.
Die Mastercard Gold* ist komplett kostenlos und erhebt keine Fremdwährungsgebühr. Auf unseren Langzeitreisen sparen wir so mehrere hundert Euro im Jahr. Ihr braucht hierfür auch kein extra Girokonto. Die getätigten Umsätze werden ganz einfach vom hinterlegten Konto monatlich abgebucht. Zusätzlich bietet euch die Karte eine gratis Reiseversicherung an!
Auch mit dem richtigen Girokonto könnt ihr eine Menge Geld sparen! Bei unserer alten Bank (Sparkasse) haben wir mehr als 100 € Kontoführungsgebühren jährlich zahlen müssen.
Vergleichbare Leistungen bekommt man bei Direktbanken auch für 0 € Kontoführungsgebühren!
Welche Versicherungen brauche ich auf einer Langzeitreise? Diese Fragen haben wir uns auch gestellt.
Das Thema Versicherungen sollte auch individuell gesehen werden. Je nachdem, wie ihr reist, können bestimmte Zusatzversicherungen durchaus Sinn machen.
Krankenversicherung
Die wohl wichtigste aller Versicherungen ist natürlich die Krankenversicherung.
Wenn ihr (wie wir) vorhabt euer Arbeitsverhältnis regulär zu kündigen, habt ihr entweder die Möglichkeit bei eurer gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zu bleiben, und dort eine freiwillige Mitgliedschaft zu beantragen oder man wechselt zu einer Langzeit Auslandskrankenversicherung.
Langzeit Auslandskrankenversicherung
Unsere Empfehlung geht ganz klar an die sogenannten Langzeit Auslandskrankenversicherung. Eine solche Versicherung bietet vergleichbare Krankenleistungen wie die GKV. Der klare Vorteil: Sie ist deutlich günstiger als die freiwillige Mitgliedschaft in der GKV.
Während du bei der GKV ca. 160 € monatlich (+ Zusatzbeitrag) zahlen musst, zahlst du bei der Auslandskrankenversicherung lediglich einen Bruchteil.
Der Knackpunkt bei der Langzeitauslandskrankenversicherung: Der Versicherungsschutz gilt nur im Ausland. Ein sogenannter „Heimaturlaub“ während eurer Reise muss mitversichert werden.
Nach langer Recherche und Suche nach einer passenden Krankenversicherung für unsere Europareise haben wir uns endgültig für die Hanse Merkur entschieden. Die Leistungen bei der Hanse Merkur sind absolut vergleichbar mit der GKV.
Ein Heimaturlaub bis zu 6 Wochen ist auch mit inbegriffen (Mindestlaufzeit 1 Jahr).
Um von der GKV zur Auslandskrankenversicherung zu wechseln, müsst ihr im Voraus mit ihnen Kontakt aufnehmen und Bescheid geben, wann ihr wechseln wollt.
Freiwillige gesetzliche Krankenversicherung
Natürlich könnt ihr auch weiterhin bei der GKV bleiben. Wenn euer Arbeitsverhältnis endet und ihr freiwillig bei der GKV bleiben wollt, müsst ihr rund 160 € plus Zusatzbeitrag monatlich zahlen.
Nehmt Kontakt auf mit eurem Berater bei der GKV und sagt ihnen, dass ihr vorhabt eine Langzeitreise zu starten und nennt ihnen den letzten Tag des Arbeitsverhältnisses. Die GKV wird dann die nächsten Schritte mit euch abklären.
Rentenversicherung
Solltet ihr für eure Langzeitreise euer Arbeitsverhältnis gekündigt haben, so zahlt ihr auch automatisch keine Rentenbeiträge mehr.
Ihr könnt jedoch freiwillig einen sogenannten Mindestbeitrag zahlen, um keine sogenannte „Rentenlücke“ zu bekommen.
Der Freiwillige Mindestbeitrag beträgt 96,72 € monatlich (Stand 2023). Da dies ein ziemlich großer Kostenblock von über 1.000€ jährlich ist, muss man sich gut entscheiden, ob es das einem wert ist.
Wenn ihr mit dem eigenen Fahrzeug / Camper unterwegs seid, ist eine gute Kfz-Versicherung und ggf. Zusatzversicherung unerlässlich.
Neben einer verpflichtenden Kfz-Haftpflichtversicherung ist es durchaus sinnvoll zumindest eine Teilkasko– oder noch besser, eine Vollkasko-Versicherung abzuschließen.
Eine passende Kfz-Versicherung könnt ihr ganz einfach über den Vergleichsrechner von Tarifcheck finden. Hier findet man immer den günstigsten Tarif.
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Zusätzliche Versicherungen
Wir zählen euch hier noch einige Versicherungen auf, die je nach Reiseart relevant sein können:
ADAC-Mitgliedschaft – achtet hier darauf, dass ihr mindestens die PLUS-Mitgliedschaft abschließt (versichert euch in Europa)
Haftpflichtversicherung – die beste Haftpflichtversicherung findet ihr bei Tarifcheck*
Unfallversicherung – besonders geeignet für Leute die viel (Extrem)-Sport treiben
Auf langen Fahrten hören wir am liebsten Hörbücher mit der Hörbuch-App BookBeat*. Mit mehr als 500.000 Hörbüchern und einer großen Auswahl an E-Books lässt sich für jeden Geschmack etwas finden! Dank der Offline-Funktion können wir die Hörbücher auch hören, wenn wir mal keinen Internetempfang haben.
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Reisedokumente
Welche Dokumente benötigt man eigentlich alles bei einer Langzeitreise durch Europa? Das kann auch sehr individuell sein, jedoch gibt es einige sehr wichtige Dokumente, die fast jeder mitnehmen sollte.
Personalausweis & Reisepass
Neben dem Personalausweis solltet ihr unbedingt auch einen Reisepass mitführen. Europäische Länder, die nicht in der EU sind, kontrollieren gerne euren Reisepass. Falls ihr noch keinen besitzt, solltet ihr den unbedingt frühzeitig beantragen. Die Bearbeitungszeit dauert in der Regel 8 bis 10 Wochen!
Wenn ihr bereits Personalausweis und Reisepass besitzt, schaut unbedingt nochmal auf das Ablaufdatum. Sollte es innerhalb eurer Reisezeit ablaufen, so ist es besser, diese nochmal vor Abreise zu erneuern.
Führerschein
Wenn ihr mit einem Camper oder Auto unterwegs seid, müsst ihr logischerweise auch euren Führerschein mitführen.
Zusätzlich kann es durchaus Sinn machen, einen „internationalen Führerschein“ zu beantragen. Diese Art des Führerscheins ist eine Ergänzung zu eurem Standard Führerschein und erleichtert z.B. Behörden und Autoverleihern im Ausland die Überprüfung.
Grundsätzlich reicht der nationale Führerschein für EU- und EWR-Länder. Der ADAC empfiehlt jedoch auch den internationalen Führerschein, z.B. für Albanien.
Beantragen könnt ihr den internationalen Führerschein bei eurer zuständigen Führerschein-Stelle. Die Kosten hierfür liegen ungefähr bei 15 Euro.
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Fahrzeugdokumente
Ihr seid mit eurem eigenen Fahrzeug unterwegs? Dann sind die folgenden Dokumente wichtig:
Zulassungsbescheinigung
Wer mit dem eigenen Fahrzeug unterwegs ist, sollte natürlich unbedingt die Fahrzeugzulassung Teil 1 mitführen. Wichtig: dieses muss im Original mitgeführt werden. Eine Kopie reicht hier nicht aus.
Internationale Versicherungskarte
In einigen Ländern wird nach wie vor die internationale Versicherungskarte benötigt. Diese dient als Nachweis für eine gültige Kfz-Haftpflichtversicherung. Teilweise wird diese auch bei der Einfahrt in die Länder kontrolliert. Achtet darauf, dass die Länder die ihr mit eurem Fahrzeug bereisen wollt nicht auf eurer internationalen Versicherungskarte durchgestrichen sind.
Vorgeschrieben ist sie bei Reisen in folgende Länder:
Albanien
Moldawien
Montenegro
Nordmazedonien
Türkei
Ukraine
Persönliche Unterlagen
Solltet ihr weitere Unterlagen mitnehmen wollen, macht euch am besten Kopien davon, falls diese nicht im Original notwendig sind.
Sinnvoll ist auch ein USB Stick* mitzunehmen, der einen Passwortschutz besitzt. Auf diesen könntet ihr auch vertrauliche Dokumente abspeichern und mitnehmen. Wir haben zusätzlich unsere wichtigen Unterlagen noch eingescannt und auf einem Cloud-Speicher hochladen.
Wichtige Unterlagen, die ihr nicht auf Reisen mitnehmen müsst, solltet ihr gut sortiert zu Hause lassen. Falls ihr eure Wohnung gekündigt habt, übergebt eure Unterlagen am besten einem Familienmitglied.
Arbeitsverhältnis
Beim Thema Arbeitsverhältnis gibt es viele verschiedene Optionen. Es kommt stark darauf an, wie lange ihr Reisen wollt und wie „tolerant“ euer*e Arbeitgeber*in gegenüber eurem Vorhaben ist.
Wir zählen euch die üblichsten Vorgehensweisen für eine Langzeitreise auf. Daneben gibt es natürlich auch noch die Option von unterwegs zu arbeiten.
Kündigung des Arbeitsverhältnisses
Besonders wenn ihr für eine längere Zeit verreisen wollt, bleibt den meisten nichts anderes übrig, als das Arbeitsverhältnis zu kündigen. Die wenigsten Arbeitgeber werden euch für eine lange Zeit freistellen und eine freie Stelle nach Ende eurer Reise garantieren.
Beim Kündigen eures Arbeitsverhältnisses gibt es folgende wichtige Punkte zu beachten:
Kündigungsfrist
Schaut unbedingt in eurem Arbeitsvertrag nach, ob eine abweichende Kündigungsfrist beschrieben ist. Ist dies nicht der Fall, gilt die gesetzliche Kündigungsfrist. Gebt unbedingt rechtzeitig eure Kündigung beim Arbeitgeber ab, sodass eurem geplanten Reisebeginn nichts im Wege steht.
Arbeitsamt kontaktieren
Nach dem Einreichen der Kündigung solltet ihr euch am besten zeitnah mit dem Arbeitsamt in Verbindung setzen. Wir empfehlen euch alles online zu erledigen. Aufarbeitsagentur.de könnt ihr euch registrieren und euch mit der Online-Ausweisfunktion eures Personalausweises identifizieren.
So könnt ihr alle relevanten Schritte ohne Besuch beim Arbeitsamt erledigen. Nach der Kündigung solltet ihr euch direkt online „arbeitssuchend“ melden. In einem zweiten Schritt nehmt ihr Kontakt mit eurem Berater auf und erklärt ihm euer Vorhaben. Für die Zeit eurer Reise bekommt ihr so den Status „nicht verfügbar für den Arbeitsmarkt“.
Ab diesem Zeitpunkt beginnt eine Frist von drei Monaten, bis ihr Anspruch auf Arbeitslosengeld habt. Die Frist läuft auch ab, wenn ihr auf Reisen seid. Allerdings könnt ihr Arbeitslosengeld erst beantragen, wenn ihr dem deutschen Arbeitsmarkt wieder zur Verfügung steht.
Nach Ablauf der dreimonatigen Frist habt ihr nach Reiseende direkt eine Sicherheit, falls ihr nicht sofort eine neue Arbeitsstelle findet. Außerdem seid ihr in dieser Zeit auch über die Bundesagentur für Arbeit krankenversichert.
Sabbatical
Eine deutlich sicherere Variante für eine längere Reise ist ein sogenanntes „Sabbatical„. Es gibt verschiedene Variationen bei einem Sabbatical, läuft aber im Grunde immer gleich ab.
Man arbeitet für eine bestimmte Zeit vor und verdient während dieser sogenannten „Ansparphase“ weniger Geld. Im zweiten Teil des Sabbaticals werdet ihr von eurer Arbeit freigestellt und erhaltet in dieser Zeit das angesparte Geld.
In unserem konkreten Fall hatte Lea in der Ansparphase ein Jahr lang (Vollzeit) für 50 % ihres Gehaltes gearbeitet. Im zweiten Teil wurde sie für ein Jahr freigestellt und erhielt weiterhin 50 % ihres Gehaltes.
Es gibt noch deutlich mehr Variationen bei der Gestaltung des Sabbaticals.
In der privaten Wirtschaft obliegt ist dem Arbeitgeber, ob ein Sabbatjahr genehmigt wird. Bei Beamten und Beschäftigten im öffentlichen Dienst ist dagegen der Anspruch auf ein Sabbatical (bzw. auch Blockzeitmodell) gesetzlich geregelt.
Unbezahlter Urlaub
Bei dieser Art der Arbeitsauszeit kommt es ganz auf die Kulanz eures Arbeitgebers an. Sprecht mit eurem Arbeitgeber über euer Vorhaben.
Je länger die Reisezeit, desto unwahrscheinlicher ist es, dass euer Arbeitgeber mitmacht.
Zusammenfassung
Eine Langzeitreise durch Europa ist sehr aufregend und absolut lohnenswert. Jedoch solltet ihr euch nicht blauäugig in das Abenteuer stürzen und alles gründlich durchdenken.
Für uns persönlich sind die Themen Versicherungen und Finanzen sehr wichtig. Eine gute Grundlage an Versicherungen lässt einen viel entspannter reisen. Das Wissen, dass z.B. in einem medizinischen Notfall, die Kosten gedeckt werden ist sehr beruhigend.
Wir können wirklich jedem diese Art von Reise empfehlen. Für uns ist dadurch ein ganz großer Traum in Erfüllung gegangen. Es ist so schön, die Länder mit viel Zeit im Gepäck zu bereisen. Dadurch entsteht ein vollkommen neues Reisegefühl.
Wir hoffen euch, mit unserem Beitrag bei eurer eigenen Reiseplanung helfen zu können und wünschen viel Spaß beim Planen eurer Euopareise!
Verfolge unsere Reisen auf Instagram, um nichts zu verpassen!
Unter der Kategorie „Länder“ findet ihr unsere bisherigen Reise- und Wanderberichte! Eine kleine Auswahl verlinken wir euch hier:
*Hinweis: Wir verwenden in unserem Beitrag Affiliate-Links. Das bedeutet, wir bekommen eine kleine Provision, wenn ihr über den Sternchen-Link (*) etwas kauft. Der Preis bleibt für euch natürlich immer derselbe und wir erhalten auch keine Daten oder Namen. Wenn ihr Interesse an den hier vorgestellten Produkten habt und unsere Arbeit unterstützen möchtet, würden wir uns sehr freuen, wenn ihr über unseren Produktlinkeinkauft.
Im Mai 2023 sind wir für einen Monat mit dem Camper einmal quer vom Süden in den Norden durch Schweden gereist.
In diesem Beitrag berichten wir euch von unseren Erfahrungen und zeigen euch die schönsten Orte, die wir während unseres Roadtrips durch Schweden besucht haben. Viel Spaß beim Durchstörbern.
Zur besseren Übersicht haben wir für euch ein Inhaltsverzeichnis mit Sprungmarken erstellt:
Auf der Google Maps Karte haben wir euch unsere Route markiert. Die gelben Punkte sind Orte, die wir während unserer Schwedenreise im Mai nicht anfahren konnten, da dort zu dieser Zeit noch Schnee lag. Da es sich hierbei um tolle Ausflugsziele handelt, weisen wir an entsprechender Stelle in unserem Beitrag auf diese Orte hin.
Die von uns zurückgelegte Strecke lässt sich auch in einer kürzeren Zeit bereisen. Wenn ihr nur zwei oder drei Wochen für eine Roadtrip durch Schweden zur Verfügung habt, könnt ihr z.B. die oberen Ziele in Nordschweden auslassen oder ihr steuert direkt den Norden an und verbringt hier eure Zeit. Egal wofür ihr euch entscheidet, in Schweden gibt es überall etwas zu entdecken.
Anreise nach Schweden
Die Anreise nach Schweden mit dem eigenen Fahrzeug erfolgt über den Landweg über Dänemark oder man nimmt von Deutschland eine Fähre direkt nach Schweden.
Im Nachfolgenden gehen wir auf beide Optionen kurz ein:
Landweg
Wir sind auf dem Landweg über Dänemark angereist. Eine Fährfahrt kam für uns nicht in Betracht, da wir uns zuvor einige Orte in Dänemark angesehen haben.
In Dänemark befindet sich die gebührenpflichtige Storebaeltbrücke, die bei einer Anreise nach Schweden überquert werden muss. Bezahlt wird an einem Automaten, nachdem man die Brücke überquert hat.
Von Dänemark nach Schweden gelangt man über die Öresundbrücke.
Unser Tipp: Bei Hin- & Rückfahrt über die Öresundbrücke spart man mit dem OresundGO-Jahresabonnement. Da wir kurz vor der Überfahrt das Jahresabo abgeschlossen haben, konnten wir an der Mautstation einfach durchfahren. Eine Kamera scannte unser Nummernschild und die Gebühr wurde von unserem Konto abgebucht.
Mit der Fähre
Es gibt viele Möglichkeiten mit der Fähre von Deutschland nach Schweden zu kommen. Auch kann man eine kürzere Fähre nach Dänemark nehmen, falls man vor Schweden noch einen Zwischenstopp in Dänemark machen möchte.
Die beliebtesten Fährverbindungen sind:
Travemünde- Trelleborg
Travemünde- Malmö
Rostock – Trelleborg
Kiel – Göteborg
Rostock – Gedser (Dänemark)
Puttgarden – Rødbyhavn (Dänemark)
Ihr könnt ganz einfach online bei den Reedereien Preise vergleichen und Tickets buchen. Die beliebtesten Reedereien sind: Stena Line, TT-Line und Finnlines.
Wir empfehlen euch den Preisvergleich über directferries*. Hier könnt ihr alle Reedereien auf einmal vergleichen und direkt buchen.
Denkt daran, dass Schweden mit der schwedischen Krone eine andere Währung hat.
Mit der richtigen Kreditkarte müsst ihr keine Abhebegebühr (seitens Kreditkartenaussteller) und keineFremdwährungsgebühren zahlen. So lässt sich viel Geld auf Reisen sparen. In Ländern mit anderer Währung erheben die meisten Banken eine sogenannte Fremdwährungsgebühr. Diese wird auf Transaktionen erhoben, die mit einer Fremdwährung getätigt werden.
Beispiel: Ihr bezahlt umgerechnet 1.000 Euro in fremder Währung mit der Kreditkarte eurer Hausbank. Hierauf fallen i.d.R. 2% Fremdwährungsgebühr an. Das macht 20 Euro an Zusatzkosten.
Werbung / Unser Spartipp
Auf unseren Reisen benutzen wir die Mastercard Gold* von der TFBank. Diese Kreditkarte ist komplett kostenlos und erhebt kein Entgelt für Auslandseinsätze. Dadurch haben wir auf unseren Reisen schon eine Menge Geld gespart.
Die Beantragung der Kreditkarte erfolgt in wenigen Schritten und dauert nur zwei Minuten. Weitere Informationen findet ihr auf der offiziellenWebseite*.
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Stenshuvud Nationalpark
Unser erstes Ziel auf unserem Roadtrip durch Schweden war der Stenshuvud Nationalpark ganz im Süden von Schweden.
In Schweden gibt es 30 Nationalparks. Auf unserem Roadtrip haben wir einige der Nationalparks angesteuert. Die schwedischen Nationalparks sind für uns das Highlight des Landes. Die Natur und die Artenvielfalt überwältigen uns immer wieder. Es gibt ein großes Angebot an Wanderwegen. Ganz sicher ist hier für jeden etwas dabei.
Der Stenshuvud Nationalpark war somit der erste Nationalpark auf unserer Reise. Er liegt ca. 90 Kilometer von Malmö entfernt.
Der Nationalpark erstreckt sich über eine Fläche von etwa 400 Hektar und ist bekannt für seinen charakteristischen Hügel namens Stenshuvud, der eine atemberaubende Aussicht auf die umliegende Landschaft bietet. Der Park umfasst auch eine beeindruckende Küstenlinie und einige Wanderwege, die Besucher durch Wälder, Wiesen und entlang des Meeres führen.
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Unsere Wanderung im Nationalpark
Es gibt einen Parkplatz am Nordeingang des Nationalparks und einen Parkplatz in Mitten des Nationalparks. Die beiden Parkplätze liegen nicht weit auseinander. Wir haben uns dazu entschieden den Parkplatz im Zentrum des Nationalparks (Koordinaten auf Google Maps) anzusteuern, da von dort alle Wanderwege beginnen.
Dort befindet sich auch das Besucherzentrum, welches eine Fülle von Informationen über die Geschichte und die Geologie des Parks bietet.
Insgesamt gibt es vier Wanderwege, wobei der längste gerade mal 4,2 Kilometer lang ist. Wir haben uns für den längsten Wanderweg Hällevikslingan (gelbe Markierungen) entschieden.
Der Wanderweg ist gut ausgeschildert. Wir sind zunächst zum Meer gelaufen und haben uns den schönen Sandstrand angesehen.
Danach ging es durch einen Eichenwald. Der Weg war hier teilweise sehr steinig, stellte aber keine Herausforderung dar. Auf dem Wanderweg entdeckten wir unter anderem Eidechsen und eine Kreuzotter.
Nach einer Weile kamen wir am Stenshuvud Fyr vorbei. Der Stenshuvud Fyr ist ein kleiner, weißer Leuchtturm.
Wir folgten dem Wanderweg und überquerten den Nordparkplatz. Danach ging es in Richtung Stenshuvud. Der Stenshuvud ist ein Hügel im Nationalpark. Dieser hat drei Gipfel, der nördliche ist mit 97 Metern der höchste.
Der Aufstieg erfolgte größtenteils über Holztreppen und war leicht zu bewältigen. Wenn man dem Wanderweg folgt, kommt man an zwei schönen Aussichtspunkten vorbei. Danach geht es durch ein Waldstück wieder abwärts und wir erreichten den Ausgangspunkt unserer kleinen Wanderung.
Weitere Bilder von der Wanderung:
Steiniger Pfad
Holzpfad im Stenshuvud Nationalpark
Zeitvertreib beim Autofahren
Auf langen Fahrten hören wir am liebsten Hörbücher mit der Hörbuch-App BookBeat*. Mit mehr als 500.000 Hörbüchern und einer großen Auswahl an E-Books lässt sich für jeden Geschmack etwas finden! Dank der Offline-Funktion können wir die Hörbücher auch hören, wenn wir mal keinen Internetempfang haben.
Mit unserem Aktionscode „60tgratis“ kannst du BookBeat zwei Monate kostenlos testen. Das BookBeat-Abo ist jederzeit kündbar. Du kannst dein Probeabo nach der Testphase einfach beenden oder du lässt es weiterlaufen. Die Wahl liegt ganz bei dir. Weitere Informationen findest du hier.
Zwischenstopp auf der Insel Almö
Da wir nach unserer Wanderung im Stenshuvud Nationalpark nicht mehr so viel Strecke bis zu unserem nächst größerem Ziel, der Insel Öland, zurücklegen wollten, entschieden wir uns kurzerhand dazu einen Zwischenstopp auf der Insel Almö einzulegen.
Almö ist eine kleine Insel, die über den Landweg zu erreichen ist. Auf der Insel gibt es ein schönes Naturreservat, in dem man wunderbar am Ufer entlang spazieren kann. Grill- & Badeplätze gibt es hier zu genüge.
Wolltest du schon immer mit einem SUP* über einen glasklaren See paddeln?Hier findest du den Amazon-Beststeller unter den aufblasbarenStand Up Paddle Boards:
Die Insel Öland ist ein beliebtes Reiseziel. Öland hat nicht nur eine atemberaubende Natur, sondern auch eine reiche Kulturgeschichte und viele interessante Sehenswürdigkeiten zu bieten.
Mit unserem Camper ging es während unserer Schweden-Rundreise für zwei Nächte auf die Insel Öland.
Google-Maps Karte für Öland:
Anreiseauf die Insel
Die Anreise auf die Insel Öland ist recht einfach und unkompliziert. Die Insel ist über eine Brücke, die sogenannte Ölandbrücke, mit dem schwedischen Festland verbunden. Die Brücke ist etwa 6 km lang und führt von der Stadt Kalmar auf die Mitte von Öland.
Sehenswürdigkeiten auf Öland
Öland hat nicht nur eine atemberaubende Natur, sondern auch eine reiche Kulturgeschichte zu bieten. Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten auf der Insel gehören:
Leuchtturm Långe Jan: Schwedens höchster Leuchtturm ganz im Süden von Öland. Dieser liegt neben dem Naturschutzgebiet Ottenby. Hier konnten wir Seehunde und einen Seeadler beobachten.
LandschaftsschutzgebietAlvaret: Eine karge, von Felsen und Steinen geprägte Landschaft im Süden von Öland, die aufgrund ihrer einzigartigen Flora und Fauna zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt wurde.
Mühlen von Lerkaka: Die Mühlen von Lerkaka sind ein Ensemble von fünf historischen Windmühlen, die sich in der Nähe des Ortes Lerkaka im Zentrum der Insel befinden. Die Mühlen wurden im 19. Jahrhundert erbaut und dienten zur Getreideverarbeitung. Heute sind sie ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen und ein wichtiger Teil der Geschichte und Kultur Ölands.
Schloss Borgholm: Eine beeindruckende Burg aus dem 17. Jahrhundert, die auf einem Hügel oberhalb der Stadt Borgholm thront.
Schloss Solliden: Ein königliches Sommerhaus, das von der schwedischen Königsfamilie als Feriendomizil genutzt wird und von einem wunderschönen Park umgeben ist.
Bruddesta Sjöbodar: Die Bruddesta Sjöbodar sind ein ehemaliges Fischerdorf im Nord-Westen der Insel. Hier kann man die traditionellen Fischerhütten besichtigen.
Byrums Raukar: Die Byrums Raukar sind eine Ansammlung von etwa 50 Kalksteinfelsen, die an der Küste im Norden der Insel zu finden sind. Die Felsen sind durch Erosion entstanden und haben eine beeindruckende Form und Größe.
Leuchtturm Långe Erik: Ein markanter Leuchtturm auf der Nordspitze von Öland, der während der Sommersaison (Juli bis August) für Besucher geöffnet ist.
Trollskogen: Trollskogen ist Waldgebiet im Norden der Insel, das seinen Namen aufgrund der bizarren Formen der Bäume und Sträucher trägt. Durch den Einfluss von Wind und Meer haben sich die Bäume und Sträucher in interessanten Formen und Figuren gebogen, die an Märchenwesen und Fabelwesen erinnern.
Ein großer Teil der Insel steht unter Naturschutz, um die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt zu erhalten und zu schützen. Es gibt auf der Insel 75 Naturschutzgebiete, die man erkunden kann.
Wir haben die Naturschutzgebiete Eckelsudde & Ottenby Lund besucht. In beiden Reservaten konnten wir mit dem Fernglas Seehunde in der Ferne beobachten.
Am Lilla Dalby Naturreservat haben wir eine schöne Wanderung gemacht und die Nacht auf dem daneben gelegenen Parkplatz verbracht.
Auch am Naturschutzreservat Möckelmossen ist es gestattet die Nacht zu verbringen. Hier kann man einen kurzen Spaziergang an einen See machen.
Hast du dich schon mit dem Thema Reiseapotheke beschäftigt?
ÅsnenNationalpark
Nach unserem Besuch auf der Insel Öland machten wir uns auf den Weg zum Åsnen Nationalpark.
Zunächst steuerten wir jedoch das Lunnabacken Naturreservat an. Hier gibt es ein kleines Heimatmuseum & man hat einen Ausblick auf den See. Weiterhin gibt es einen Wanderpfad, der zum Teil am Ufer des Åsnen entlangführt.
Wandern im Åsnen Nationalpark
Wir verbrachten die Nacht auf dem Wanderparkplatz (Koordinaten auf Google Maps) und machten uns am nächsten Morgen auf den Weg zu unserer ersten Wanderung am Nationalpark.
Der Rundweg hat eine Länge von 7 Kilometern und führte uns über Waldwege und Stege in den Åsnen Nationalpark hinein. .
Unsere Wanderung auf komoot.de findet ihr hier:
Nach unserer Rundwanderung steuerten wir noch einen offizielen Besucherparkplatz(Koordinaten auf Google Maps) am Nationalpark an.
Von hier starten ebenfalls mehrere kürze Wanderwege. Wir entschieden uns für einen ca. 3 Kilometer langen Rundweg, der zunächst am Ufer und später durch ein Waldstück entlang führte. Hier sahen wir zum ersten Mal einen Fischadler.
Der Store Mosse Nationalpark ist ein großes, weitgehend unberührtes Hochmoor in Schweden. Der Nationalpark beheimatet unter anderem Kraniche, Singschwäne, Birk- und Auerhühner. Auch Adler tauchen regelmäßig auf. Einem Elch und Rehbock sind wir auch schon begegnet.
Hinweis: Unser Wanderbericht ist aus dem Jahr 2022. In 2023 sind wir die selbe Runde gelaufen.
Ausgangspunkt der Wanderung
Ausgangspunkt unserer Wanderung war der kostenlose Parkplatz am Eingang des Nationalparks(Koordinaten auf Google Maps).
Links auf dem Parkplatz befindet sich eine Parkfläche für Wohnmobile. Wir waren bisher zwei Mal in der Nebensaison im Store Mosse Nationalpark und hatten keine Schwierigkeiten einen freien Stellplatz zu bekommen. In der Hauptsaison soll es aber sehr voll sein.
Wir haben die Nacht auf dem Stellplatz verbracht, um am nächsten Morgen früh loszuwandern.
Achtung: Ab Mai 2023 ist das Übernachten auf dem Parkplatz nicht mehr gestattet.
Unsere Wanderung im Store Mosse Nationalpark
Im Store Mosse Nationalpark gibt es verschiedene Wanderungen unterschiedlicher Länge. Wir entschieden uns für den roten Wanderweg, welcher mit einer Länge von 12 Kilometern gekennzeichnet ist. Der Wanderweg führt um den See Kävsjön, über Stege und durch Waldstücke.
Erster Stopp war der Vogelbeobachtungsturm nahe des Parkplatzes (Koordinaten auf Google Maps). Von hier hat man einen tollen Ausblick auf den Nationalpark. Während unseres Besuches im September waren schon viele Vögel abgereist. Allerdings konnten wir noch einige Kraniche und Singschwäne entdecken. Am Aussichtsturm bekamen wir außerdem einen Rehbock und einen Hasen vor die Linse.
Während unseres Besuches im April 2023 konnten wir ein Kranichpaar aus nächster Nähe vom Beobachtungsturm aus fotografieren.
Den nächsten Halt legten wir am Naturum ein. Dieses war während unserer Besuche jedoch immer geschlossen. Vor dem Naturum ist ein Futterplatz für Vögel und im letzten Jahr hatten wir das Glück und konnten Haubenmeisen beobachten.
Wir folgten dem Wanderweg durch ein kurzes Waldstück. Danach ging es über einen ca. einen Kilometer langen Holzsteg über das Hochmoor. Während unseres ersten Besuches im Store Mosse Nationalpark beobachteten wir hier im Jahr 2021 einen Elch wie er durch das Moor spazierte.
Nachdem wir das Hochmoor überquert hatten, folgten wie dem Wanderweg ca. zwei Kilometer durch ein Waldstück, bis es wieder auf einen Holzsteg ging. Hier konnten wir einen kurzen Blick auf einen Auerhahn erhaschen, der gerade davon geflogen ist.
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Nach insgesamt 7,5 Kilometern der gesamten Wanderstrecke, kann man einen Abstecher nach links zu einer Aussichtsplattform am See machen.
Der Abstecher hat sich für uns mehr als gelohnt, denn von hier aus konnten wir zwei Seeadler beobachten.
Zum Ausgangspfad zurückgekehrt folgten wir dem Weg einen knappen Kilometer bis wir nach links abbiegen und ca. 2,3 Kilometer durch ein Waldstück in Richtung Westen wandern konnten. Danach ging es für uns in Richtung Süden bis wir nach einem weiteren Kilometer den letzten Beobachtungspunkt erreichten. Von hier war der Blick auf die Kraniche und Singschwäne etwas besser.
Wir legten den letzten Kilometer zurück und waren wieder am Ausgangspunkt unserer Wanderung angelangt.
Weitere Bilder unserer Wanderung:
Store Mosse Nationalpark, Schweden
Unsere Wanderung auf komoot.de:
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Die schwedische Westküste
Ein weiteres Ziel unseres Schweden-Roadtrips war die schwedische Westküste an der Nordsee. Vier bezaubernde Orte sind wir angefahren.
In unserem Blogartikel möchten wir euch diese Orte vorstellen: Skärhamn, Kyrkesund,Fiskebäckskil und Smögen.
Auf der Google Maps Karte haben wir euch Parkplätze, Campingplätze & Sehenswürdigkeiten eingezeichnet.
Skärhamn
Ein Besuch an der schwedischen Westküste bietet eine Fülle von atemberaubenden Landschaften, malerischen Dörfern und charmanten Küstenstädten.
Einer dieser Küstenstädte ist Skärhamn.
In Skärhamn kann man gemütlich die Uferpromenade entlang schlendern und die bunte Vielfalt der Bootshäuser, die den Hafen schmücken, bewundern.
In dem Küstenort gibt es auch einen schönen Badestrand.
Wir haben Ende April einen Zwischenstopp in Skärhamn gemacht. Zu diesem Zeitpunkt ist es zum Baden noch zu kalt und die meisten Lokale haben noch geschlossen.
Dafür hatten wir keine Schwierigkeiten einen Parkplatz zu finden. In der Hauptsaison ist dies sicher anders.
In Skärhamn befindet sich außerdem das Nordic Watercolour Museum, dieses beherbergt eine beeindruckende Sammlung zeitgenössischer Kunstwerke.
Die Umgebung von Skärhamn bietet zudem zahlreiche Möglichkeiten zum Wandern und Radfahren.
Kyrkesund
Weiter entlang der Küste liegt das charmante Dorf Kyrkesund.
Kyrkesund ist bekannt für seine friedliche Atmosphäre und seine atemberaubende Aussicht auf das Meer.
Auf einem kleinen Hügel befinden sich vier Steinhaufen. Diese werden St. Olofs Valar genannt und haben einen historischen Hintergrund. Von hier oben hat man einen wunderschönen Rundumblick, besonders schön im Licht der untergehenden Sonne.
Mit der Personen-Fähre von Västtrafik kann man auf die Insel Härön rüberfahren. Hier gibt es ein Naturreservat mit mehreren Wanderwegen unterschiedlicher Länge.
Mit dabei haben wir immer unsere INSTAX Mini 12*, um die besondersten Reisemomente einzufangen.
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Sundsby Wandergebiet
15 Minuten von Kyrkesund entfernt befindet sich das Sundsby Wandergebiet. Hier gibt es einen großen Wanderparkplatz von dem aus mehrere Wanderwege starten. Wer wie wir, die Westküste hochfährt, sollte hier einen Zwischenstopp einplanen.
Fiskebäckskil
Fiskebäckskil ist ein idyllisches Fischerdorf, welches auf der Insel Skaftö liegt. Die Ortschaft ist auf dem Landweg zu erreichen.
Der Ort lädt definitiv dazu ein, die gepflasterten Gässchen entlang zu schlendern und die farbenfrohen Holzhäuser zu bewundern. Kein Haus gleicht dem anderen und selbst die Briefkästen sind wunderschön verziert.
Die schönste Aussicht auf Fiskebäckskil hat man vom gegenübergelegen Ort Östersidan. Den genauen Standort haben wir euch auf der Google Maps Karte eingezeichnet.
Smögen
Smögen ist der Höhepunkt an der schwedischen Westküste und ein beliebtes Reiseziel für Einheimische und Touristen gleichermaßen. Der Ort ist besonders für seine Sehenswürdigkeit Smögenbryggan bekannt.
Smögenbryggan ist ein langer Holzsteg, der sich entlang des Hafens erstreckt und mit bunten Fischerhütten, charmanten Geschäften, Cafés und Restaurants gesäumt ist.
Wir waren bisher nur in der Nebensaison in Smögen. Auch in der Nebensaison herrschte dort immer ein reges Treiben. Aus Gesprächen mit anderen Reisenden haben wir erfahren, dass in der Hauptsaison in Smögen sehr viel los sein soll und ein Besuch eher enttäuschte.
Plant ihr euren Besuch im Sommer, empfehlen wir euch über verschiedene Parkmöglichkeiten zu informieren. So gibt es in Smögen z.B. auch einen Wohnmobilstellplatz.
Halbinsel Kleven
Wenige Meter von Smögenbryggan entfernt befindet sich eine imposante Felsenlandschaft am Meer, die zum spazieren gehen einlädt. Die kurze Wanderung führt über die Halbinsel Kleven (Friluftsled Kleven).
Naturschutzgebiet Sandön
Einen weiteren schönen Spaziergang kann man im Naturschutzgebiet Sandön machen.
An einigen Felsen befinden sich Leitern, worüber ihr ins Wasser gelangt. Wenn ihr als Suchbegriff „Badplats“ auf Maps eingebt, werden euch einige Badestellen angezeigt.
Vor der Smögenbron, der Brücke die nach Smögen führt, befindet sich ein toller Aussichtspunkt.
Unsere Tippsfür die schwedische Westküste
Hauptsaison/Nebensaison:
Wir sind nun zweimal an der schwedischen Westküste zu Besuch gewesen, einmal Ende August und einmal Ende April.
Besonders im April war an der Westküste (ausgenommen in Smögen) kaum etwas los. Um diese Zeit war es aber auch noch sehr kalt.
Die Hauptsaison ist von Juni bis August. In dieser Zeit ist an der Westküste sehr viel los. Verständlich, denn die Badestrände und ein abendlicher Spaziergang entlang einer Promenade in einem idyllischen Fischerdorf klingen schon sehr verlockend.
Camper/Wohnmobil:
Seid ihr mit dem Camper oder Wohnmobil unterwegs und wollt in der Hauptsaison an die Westküste reisen? Dann empfehlen wir euch vorab einen Campingplatz zu reservieren.
Freistehen an der Westküste ist schwierig. Die meisten Parkplätze sind zeitlich begrenzt und mit einem Camping-Verbot gekennzeichnet.
Die wenigen Parkplätze auf denen das Übernacht-Parken erlaubt ist, sind sicher schnell vergriffen.
Auch die Ent- & Versorgung gestaltet sich außerhalb von Campingplätzen sehr schwierig. Wir haben keine freien Ent- & Versorgungstationen gefunden.
Wir empfehlen euch die App Park4Night, hier findet ihr viele Informationen zu den Parkmöglichkeiten.
Gebührenpflichtige Parkplätze:
Innerhalb der Hauptsaison ist das Parken auf den meisten Parkflächen gebührenpflichtig. Bezahlt wird über die App „EasyPark“. Macht euch am besten schon im Vorfeld mit der App vertraut.
Schwedens Naturreservate
Auf unserer Reise durch Schweden sind wir viele Naturreservate angefahren, um dort Vögel zu beobachten. Die Naturreservate haben uns jedes Mal aufs Neue absolut begeistert. Wir können euch nur empfehlen, immer mal zu schauen, ob ein Naturreservat in der Nähe ist, um dort einen Zwischenstopp einzuplanen. Durch die meisten Naturreservate führt ein Wanderweg und auf den Besucherparkplätzen gibt es immer eine Info-Tafel und häufig auch eine Toilette.
In den Naturreservaten selbst, gerade an Seen und Feuchtgebieten sind auch oft ganz tolle Beobachtungshütten und Beobachtungstürme vorzufinden.
In unserem Blogbeitrag stellen wir euch zum Schutz der Natur und der dort lebenden Tiere nur die größeren Naturreservate vor, die über eine gute Infrastruktur verfügen.
Hier eine kleine Auswahl an Bildern aus den Naturreservaten:
Der Hornborgasjön
Der Hornborgasjön ist einer der bekanntesten Vogelseen in Schweden. Jedes Jahr im Frühling machen Tausende von Kranichen hier Halt, um zu rasten und sich von ihrer langen Reise aus ihren Winterquartieren zu erholen. Dieses Naturschauspiel ist wirklich beeindruckend und zieht Vogelliebhaber aus aller Welt an.
Während unseres Besuches waren die Kraniche bereits abgezogen. Der See beheimatet allerdings nicht nur Kraniche, sondern auch eine Vielzahl anderer Vogelarten. Du kannst hier Kanadagänse, Rothalstaucher, Blässhühner und viele andere Vögel von einer der vielen Beobachtungshütten aus beobachten. Es ist wirklich erstaunlich, wie reich die Vogelwelt Schwedens ist. Wenn du ein Vogelliebhaber bist oder einfach nur die Schönheit der Natur genießen möchtest, ist der Hornborgasjön See definitiv einen Besuch wert.
Am Nachmittag sind wir noch zu einem anderen Parkplatz am Hornborgasjön gefahren. Hier haben wir eine Elchkuh mit ihren zwei Jungen beobachten können.
Wenn man in Schweden war, ist so ein Elch-Sticker am Wohnmobil doch eigentlich ein Muss, oder?
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Tiveden Nationalpark
Der Tiveden Nationalpark ist einer der wildesten Wälder Schwedens und Heimat von Luchsen, Wölfen und vielen mehr.
Am Haupteingang des Nationalparks (Koordinaten auf Google Maps) gibt es Parkplätze, WCs und eine Touristeninformation. Hier beginnen die meisten Wanderwege. Die Wanderwege im Tiveden Nationalpark sind gut ausgezeichnet. Wir haben uns für den 6,7 km langen Rundweg „Oxögabergsrundan“ (blaue Fünf) entschieden. Der Weg ist hügelig und war bei uns auch teilweise rutschig, da es zuvor geregnet hat. Die Landschaft des Tivedens ist sehr märchenhaft. Wir kamen an glitzernden Seen vorbei, an moosbedeckten Waldstücken, an den typischen Auerhuhnwäldern und wanderten über große Felsbrocken.
Der Tåkern See ist neben dem Hornborgasjön ein weiteres Paradies für Vogelbeobachter und Naturliebhaber.
Der See liegt in der Region Östergötland und ist ein Naturschutzgebiet von internationaler Bedeutung. Mit einer vielfältigen Landschaft aus Schilf, Wiesen und Feuchtgebieten ist der Tåkern See ein idealer Lebensraum für eine Vielzahl von Vogelarten. Das Naturschutzgebiet bietet zahlreiche Beobachtungshütten und Aussichtspunkte, von denen aus ihr die Vögel in ihrer natürlichen Umgebung beobachten könnt.
Eine der besten Zeiten, um den Tåkern See zu besuchen, ist im Frühjahr und im Herbst, wenn tausende Zugvögel hier rasten. Ihr könnt das Schauspiel der Vögel beobachten, wie sie sich auf den Feldern versammeln oder elegant über den See fliegen. Die Geräusche der Vögel und ihr geschäftiges Treiben sind wirklich faszinierend und schaffen eine magische Atmosphäre.
Auf den Holzstegen durch die Schilflandschaft zu spazieren und nach den vielen Vögeln Ausschau zu halten, war für uns ein unfassbar tolles Erlebnis.
Stendörren Naturreservat
Das Stendörren Naturreservat liegt an der Ostküste Schwedens, etwa 15 Kilometer südöstlich von Nyköping entfernt.
Bekannt ist das Naturreservat vor allem für seine Schäreninseln, die über Hängebrücken und Stege mit dem Festland verbunden sind.
Im Naturreservat gibt es mehrere Wanderwege. Wir entschieden uns aufgrund des Wetters dazu, nur einen kleinen Spaziergang zu machen.
Die Größe des Parkplatzes (Koordinaten auf Google Maps) und die zahlreichen Grillmöglichkeiten lassen erahnen, wie viel hier im Sommer los sein wird. Wer die Ruhe der Natur genießen möchte, sollte das Naturreservat daher möglichst früh besuchen.
Die Highlights unseres Besuches waren allerdings die tierischen Bewohner, eine im Baum brütende Schellente und ein Ohrentaucherpaar.
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Färnebofjärden Nationalpark
Der Färnebofjärden Nationalpark liegt in der Provinz Gävleborg, nur eine kurze Autofahrt von Stockholm entfernt.
Er erstreckt sich entlang des malerischen Flusses Dalälven und bietet eine atemberaubende Kulisse aus Wäldern, Sümpfen, Seen und Inseln.
Die Tierwelt im Nationalpark
Ein Highlight des Färnebofjärden Nationalparks ist zweifellos die vielfältige Tierwelt. Hier kannst du unter anderem Elch, Reh, Biber, Otter, Luchs und eine Vielzahl von Vogelarten in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten.
Wir haben einige Rehe, einen Biber und – unser absolut Highlight – einen Habichtskauz zu Gesicht bekommen. Im Nationalpark leben mehrere Spechte und mehrere Eulenarten. Der Habichtskauz kommt hier allerdings am häufigsten vor.
Der Park ist außerdem besonders für seine große Population an Seeadlern bekannt, die majestätisch über den Himmel gleiten. Vergiss also auf keinen Fall dein Fernglas mitzubringen, um diese faszinierenden Kreaturen in Aktion zu erleben.
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Unsere Wanderung im Fjärnebofjärden Nationalpark
Die Möglichkeiten, die der Nationalpark bietet, sind ebenso vielfältig wie die Tierwelt. Du kannst auf den zahlreichen Wanderwegen wandern und die unberührte Natur erkunden. Egal, ob du eine kurze Spaziergang machen möchtest oder eine mehrtägige Trekkingtour planst, hier findest du garantiert die perfekte Route für dich.
Wir haben uns dafür entschieden den 8 Kilometer langen Rundweg zu wandern. Dieser ist durch orangene Markierungen gekennzeichnet.
Ausgangspunkt der Wanderung ist der Haupteingang des Nationalparks, der wenige Meter vom Besucherparkplatz entfernt liegt.
Die Wanderung lässt sich in beide Richtungen laufen.
Weiter unten haben wir euch unsere Wanderung auf komoot.de verlinkt.
Zunächst haben wir uns die Flussschnellen von der Brücke aus angesehen. Danach entschieden wir uns den Wanderweg im Uhrzeigersinn zu gehen. Wir folgen den orangenen Markierungen, die zunächst mit dem „roten Pfad“ parallel laufen. Wir durchqueren ein kurzes Waldstück, in dem viele Bänke und Grillhütten für die Besucher aufgestellt sind. Hier haben wir einen Biber beobachten können.
Dann geht es über einen Holzpfad über das erste Sumpfgebiet. Wir kommen an den Uferrand des Gewässers und bestaunen die zahlreichen vom Biber gefällten Bäume.
Nach ca. 2 Kilometer der Gesamtstrecke gelangen wir auf einen schönen Waldweg. Hier würde nun der „rote Pfad“ zurückführen, wir folgen allerdings den orangenen Markierungen weiter. Unser Weg führt auf einen Forstweg.
Die Landschaft im Mai ist noch ziemlich kahl. Wir fragen uns, ob in dieser Gegend wohl Eulen leben und erhalten kurz darauf unsere Antwort.
Im Baum sitzt ein wunderschöner Habichtskauz, den wir sogar ablichten konnten. Ein wahnsinnig tolles Erlebnis!
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Von nun an, kommen wir nur noch langsam voran, da wir jeden Baum von oben bis unten abscannen und nach weiteren Eulen Ausschau halten.
Wir folgen dem Forstweg bis zu einer kleinen Ortschaft. Wir überqueren die Kreuzung. Hier befindet sich eine Schutzhütte mit Feuerstelle. Von dort führt der Weg wieder über einen Pfad am Fluss entlang. Wir halten nach Adlern Ausschau, können aber leider nur einen leeren Adlerhorst entdecken.
Der Weg führt uns weiter durch einen sumpfigen Wald. über Holzstege durchqueren wir ein kleines Moorgebiet. Die letzten Meter geht es nochmal durch den Wald und schon sind wir wieder am Ausgangspunkt unserer Wanderung angekommen!
Eine tolle Tour, die wir sicher nochmal gehen werden!
Unsere Wanderung auf komoot.de:
Bist du für deine Wanderung gut ausgerüstet? Hier teilen wir unsere persönlichen Empfehlungen für die perfekte Wanderausrüstung.
Fulufjället Nationalpark
Vom Färnebofjärden Nationalpark bietet es sich an in Richtung Westen zum Hamra Nationalpark und zum Fulufjället Nationalpark zu fahren.
Während unserer Reise im Mai lag in beiden Nationalparks noch jede Menge Schnee, so dass an Wandern nicht zu denken war. Wandern wird hier erst ab Mitte Juni empfohlen.
Den Fulufjället Nationalpark haben wir bereits in den Vorjahren besucht, zu unserem Wanderbericht gelangt ihr hier:
Der Nationalpark Skuleskogen liegt an der wunderschönen schwedischen Ostküste und ist ein wahres Paradies für Outdoor-Enthusiasten.
Mit seiner vielfältigen Landschaft aus dichten Wäldern, tiefen Schluchten und malerischen Seen bietet der Park eine einzigartige Kulisse für unvergessliche Wanderungen.
Höga Kustenleden
Durch den Nationalpark Skuleskogen führt der berühmte Höga Kustenleden. Dieser Fernwanderweg erstreckt sich über 129 Kilometer entlang der Küste und bietet spektakuläre Ausblicke auf das Meer, beeindruckende Klippen und idyllische Buchten.
Slåttdalsskrevan
Ein absolutes Highlight im Skuleskogen Nationalpark ist zweifellos der Slåttdalsskrevan, eine beeindruckende Schlucht, die jährlich viele Besucher anlockt.
Zur Hauptsaison im Sommer soll es wohl teilweise so voll sein, dass es keine freien Parkplätze mehr gibt. Eine frühe Anreise ist daher zu empfehlen!
Eingänge des Nationalparks
Der Nationalpark Skuleskogen hat drei verschiedene Eingänge, die jeweils unterschiedliche Wandererlebnisse und landschaftliche Highlights bieten. Hier sind sie:
Süd-Eingang:
Der Eingang befindet sich am südlichen Ende des Parks und ist ideal für Wanderer, die den beeindruckenden BergSkuleberget mit der Felsspalte Slåttdalsskreva erkunden möchten.
Hier erwartet dich eine gut markierte Route, die dich zu einem atemberaubenden Aussichtspunkt auf dem Gipfel führt.
Während des Aufstiegs wirst du von üppigen Wäldern, malerischen Seen und einer faszinierenden Felslandschaft umgeben sein.
Die Aussicht von oben ist einfach spektakulär und bietet einen Panoramablick auf den Nationalpark und das umliegende Meer.
Am Süd-Eingang führt auch der Höga Kustenleden (Höhenküstenweg) vorbei.
Vom Parkplatz aus kann man auch einen Abstecher hinunter zum Sandstrand an der Bucht Kälsviken machen.
Wir starteten unsere Wanderung am Süd-Eingang Mitte Mai. In diesem Teil des Nationalparks lag bis auf in der Schlucht kein Schnee mehr.
West-Eingang:
Dieser Eingang ist gut zugänglich und bietet ebenfalls verschiedene Wanderwege.
Vom Eingang führt ein rollstuhlgerechter Pfad mit einer Länge von 800 Metern zu einem Aussichtspunkt am südöstlichen Hang des Berges Nylandsrute.
Långtjärnhällorna ist ein weiterer Aussichtspunkt und nach 1,2 Kilometern zu erreichen. Der Weg verläuft größtenteils über felsiges Gelände und auf Holzstegen.
Vom West-Eingang ist auch eine Wanderung zur Felsspalte möglich. Die einfache Entfernung beträgt hier allerdings sechs Kilometer und ist somit länger als von den anderen Park-Eingängen.
Zum Zeitpunkt unseres Besuches Mitte Mai waren der West-Eingang und die Wanderwege teilweise noch voller Schnee.
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Nord-Eingang:
Dieser Eingang befindet sich im Norden des Nationalparks. Von hier aus kannst du entlang der Höga Küste wandern und die atemberaubenden Ausblicke auf das Meer und die Klippen genießen. Der Weg führt dich durch dichte Kiefernwälder und vorbei an idyllischen Buchten.
3,5 km vom Nordeingang entfernt befinden sich die Tärnättholmarna, zwei Inseln, die über eine Sandbrücke mit dem Festland verbunden sind.
Auch von hier aus kannst du zur bekannten Felsspalte wandern.
Weiter unten haben wir euch unsere Wanderung auf komoot.de verlinkt.
Wir haben uns dafür entschieden unsere Wanderung vom Süd-Eingang aus zu starten. Eine gute Entscheidung, denn die Wanderwege, die vom West-Eingang ausgehen, waren zu diesem Zeitpunkt (Mitte Mai) teilweise noch verschneit.
Ziel unserer Wanderung war der berühmte Berg Slåttdalsberget mit der Felsspalte Slåttdalsskreva. Wir sind den orangefarbenen Markierungen auf dem Höga Kustenleden (Högaküstenweg) gefolgt. Die Wanderung durch das Slåttdalen-Tal führte uns zunächst fast zwei Kilometer durch hoch aufragende Fichtenwälder hindurch.
Nach zwei Kilometern spaltet sich der Weg. Die rechte Abzweigung würde uns direkt hoch auf den Slåttdalsberget führen. Wir entschieden uns aber dafür geradeaus zu wandern. Auf unserer Strecke waren einige Holzstege installiert. Die restlichen Abschnitte waren zeitweise anspruchsvoll, da es viele Steine und Wurzeln zu überqueren gab.
Nach insgesamt drei Kilometern mussten wir einige Höhenmeter zurücklegen. Wir erreichten das „Troll-Tor“, einen interessanten Felsendurchgang. Die folgenden Meter waren etwas kniffelig, da hier teilweise noch ziemlich hoch Schnee lag. Wir konnten ganz gut erkennen, wo vorherige Wanderer entlang liefen und trauten uns daher den kurzen Abschnitt zu gehen.
Die Schneepassage durchquert, spaltete sich der Weg erneut. Nach rechts geht der Weg über einen kurzen und harmlosen Klettersteig auf den Slåttdalsberget und geradeaus geht es zur Felsspalte Slåttdalsskreva. Wir machten zunächst den Abstecher an die Felsspalte und überquerten auf dem Rückweg den Berg.
Bis zur bekannten Felsspalte waren es nur wenige Meter. Wir standen sozusagen am oberen Ende der Schlucht. Durch die Schlucht führt ein Wanderweg. Hier hätte man die Option einen alternativen Rundweg zu laufen. Zum Zeitpunkt unseres Besuches lag jedoch noch Meter hoher Schnee in der Schlucht und eine Durchquerung war uns zu riskant.
Wir erkundeten den Aussichtspunkt auf der Nordseite (links von der Schlucht).
Nach einer kleinen Pause traten wir unseren Rückweg über den Slåttdalsberget an. Von hier kann man noch mehr herrliche Ausblicke genießen.
Der Abstieg erstreckte sich über eine längere Fläche und war daher weniger anspruchsvoll als der Aufstieg.
Unten angekommen hatten wir die Wahl über den offiziellen Wanderweg zum Parkplatz zurückzulaufen, über den wir unsere Wanderung begonnen haben, oder einen Pfad entlang zu gehen, welcher an den Sandstrand an die Bucht Kälsviken führen sollte.
Wir entschieden uns für den kleinen Umweg zum Strand. Am Strand gibt es einige Sitzgelegenheiten und mehrere Übernachtungshütten.
Von hieraus war es dann nicht mehr weit bis zum Ausgangspunkt unserer Wanderung.
Unsere Wanderung auf komoot.de:
Ausflug an den West-Eingang
Am Abend machten wir noch einen Abstecher zum West-Eingang. Wir waren überrascht, denn hier erwartete uns eine Menge Schnee.
Wir schlenderten zum 800 Meter entfernten Aussichtspunkt am südöstlichen Hang des Berges Nylandsrute und konnten sogar einen Siberian Jay bei der Futtersuche beobachten.
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Während unserem Roadtrip durch Schweden machten wir einen Halt am Björnlandets Nationalpark. Der Nationalpark ist vor allem eines – Natur pur. Der Urwald ist geprägt von Fichtensumpfwäldern, alten Kiefern und Spuren von Waldbränden lassen sich hier entdecken.
Anfahrt zum Björnlandets Nationalpark
Die Webseite des Nationalparks weist daraufhin, dass der Park erst betreten werden kann, sobald die Straßen nach dem Frühjahrstauwetter trocken sind. Da der Nationalpark etwas abseits liegt und wir die lange Fahrt nicht umsonst auf uns nehmen wollten, kontaktierte ich den Park-Ranger per E-Mail und erhielt am selben Abend noch die Rückmeldung, dass im südlichen Teil der Schnee bereits geschmolzen ist. An den Nordhängen und auf schattigen Flächen allerdings noch vereinzelt Schnee zu finden ist.
Wir machten uns also auf den Weg zum Nationalpark. Von Umeå aus kommend, ging es zum größten Teil über die gut ausgebaute Schnellstraße 92. Die letzten 20 Kilometer ging es dann über eine Schotterstraße. Diverse Kommentare, die wir im Internet zur Beschaffenheit dieser Straße fanden, schreckten uns zunächst etwas ab. Die unbefestigte Straße war unserer Ansicht nach allerdings sehr gut zu befahren. Lediglich die letzten drei Kilometer waren etwas holprig.
Entlang der Straße begegneten wir einigen Rentieren und Auerhühnern.
Gestartet sind wir vom Wanderparkplatz am Eingang Angsjö. Hier starten gleich mehrere Rundwege.
Die Wanderwege im Nationalpark sind etwas anspruchsvoller, gerade wenn es erst geregnet hat oder teilweise noch Schnee liegt, sollte man unbedingt auf stabiles und wasserfestes Schuhwerk achten. Unsere Route führte uns über viele Steine, Wurzeln, umgefallene Bäume und teilweise auch über einige vereiste Flächen.
Wir entschieden uns für den 7 Kilometer langen Guldbäck-Weg (orangene Markierungen).
Wir folgten dem Wanderweg zuerst über einige Stege durch ein Sumpfgebiet und dann durch ein Waldstück bis hoch zum Aussichtspunkt auf dem Björnberget. Anschließend ging es wieder hinunter in einen Fichtenwald.
Auf dem Weg hörten wir ein Auerhuhn davon flattern. Ein Geräusch, welches der Wanderführer als häufig bezeichnet, wenn man im Björnlandets Nationalpark unterwegs ist.
Der Weg führte uns eine Weile an einem Bach entlang. Zwischendurch ging es immer wieder über kleinere Holzstege.
Verlaufen kann man sich nicht, denn der Weg ist gut ausgeschildert.
Unterwegs kamen wir immer wieder an Info-Tafeln vorbei, die zum Beispiel auf vergangene Waldbrände hinweisen.
Kurz vor Ende der Wanderung erreichten wir die Angsjö-Hütte. Eine Hütte für Wanderer, die am gleichnamigen See liegt.
Danach ging es parallel zum See-Ufer wieder zurück zum Parkplatz.
Unsere Wanderung auf komoot.de:
Vildmarksvägen
Vildmarksvägen ist eine 500 Kilometer lange Route, die durch den Westen von Schweden führt. Die Route beginnt in Strömsund. Der berühmteste Abschnitt der Straße verläuft quer über das Stekenjokk-Plateau. Dieser war zum Zeitpunkt unserer Reise aufgrund des Schnees noch gesperrt.
Aus diesem Grund mussten wir den Vildmagsvägen (vorerst) auslassen.
Du reist mit Auto und Zelt nach Schweden? Sieh dir unsere Packliste für den Campingurlaub an:
Bjuröklubb Naturreservat
Im Bjuröklubb Naturreservat haben wir eine ca. 5 Kilometer lange Wanderung unternommen. Die Runde lässt sich auch verlängern oder verkürzen.
Geparkt haben wir auf einem Parkplatz direkt an einem Badestrand (Koordinaten auf Google Maps). Generell gibt es hier an die Küste viele schöne Badestrände.
Der Wanderweg führte uns über eine wunderschöne felsige Küstenlandschaft und durch ein Waldstück zurück. Wenn ihr in der Nähe seit, dann empiehlt sich sich hier ein Zwischenstopp.
Unsere Wanderung auf komoot.de:
StromschnellenStorforsen
Die Stromschnellen Storfossen führten uns wieder ein Stück landeinwärts in Richtung Westen.
Die Storforsen befinden sich im Fluss Piteälven in der nordschwedischen Region Norrbotten. Sie sind mit einer Gesamtlänge von ca. fünf Kilometern und einer Fallhöhe von mehr als 60 Metern eine der größten Stromschnellen Europas. Der Anblick der wilden Wassermassen, die mit großer Kraft durch die Felsen toben, ist absolut beeindruckend!
Der beste Zeitpunkt, um die Storforsen zu besuchen, ist im Frühjahr oder Frühsommer, wenn die Schneeschmelze die Wassermenge im Fluss erhöht. Zu dieser Zeit erreicht das Naturspektakel seinen Höhepunkt und das Wasser strömt mit großer Geschwindigkeit und tosendem Lärm über die Felsen hinweg.
Wandern an den Stromschnellen
Die Stromschnellen befinden sich an einem gleichnamigen Naturreservat. Es gibt gut markierte Wanderwege, die euch entlang des Flusses und durch das Naturreservat führen.
Ausgangspunkt der Wanderungen ist ein großer Besucherparkplatz (Koordinaten auf Google Maps). Bitte beachtet, dass hier Camping ausdrücklich verboten ist.
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Die Wanderstrecke über die angelegten Stege und Brücken ist knapp über drei Kilometer lang.
Vom Parkplatz aus geht es erst an einer Gaststätte vorbei. Danach zeigen sich schon die ersten Gewässer. In der Ferne hört man bereits die Stromschnellen rauschen. Über einige Brücken geht es bis ans Flussufer des Piteälven.
Über einen Kilometer führt ein Steg am Fluss entlang. Zwischendurch gibt es immer wieder die Möglichkeit einen kurzen Abzweiger an Land zu machen, wo es kleine Wasserfälle und Bäche zu bestaunen gibt.
Am Ende des Steges angelangt, hat man die Wahl: Entweder man folgt direkt dem Rundweg und biegt links ab, oder man folgt einem kurzen Naturpfad und gelangt auf eine lange Holzbrücke, die an das Ufer eines Sees führt.
Den gesamten Weg entlang, befinden sich viele Sitz- & auch Grillmöglichkeiten.
Uns hat die kurze Wanderung sehr gut gefallen, die Stromschnellen und die umliegende Landschaft haben uns sehr beeindruckt.
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Polarkreis und die Nationalparks im Norden Schwedens
Von den Stromschnellen aus ist es nicht mehr weit bis nach Jokkmokk, hier befindet sich der Polarkreis. Auch die Nationalparks Muddus, Sarek und Pieljekaise lassen sich von hier in wenigen Stunden Fahrt erreichen.
Zum Zeitpunkt unserer Reise war die Zufahrtstraße zum Muddus-Nationalpark aufgrund der Schneeschmelze gesperrt und auch in den anderen Nationalparks liegt zu dieser Zeit noch eine Menge Schnee.
Den Nord-Westen von Schweden haben wir daher erst Ende Juli erkundet. Zunächst ging es für uns in den Norden von Finnland und nach Nord-Norwegen.
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