Am Rande der spanischen Pyrenäen, wo die Provinzen Katalonien und Aragonien aufeinandertreffen, liegt die Mont-Rebei-Schlucht (Congost de Mont-Rebei). Hier führt ein schmaler, in den Fels gehauener Durchgang in 500 Metern Höhe durch die Schlucht.
In diesem Blogbeitrag nehmen wir euch mit auf eine Wanderung durch eine der spektakulärsten Schluchten Spaniens.
Dabei ihr euch besser in unserem Beitrag zurechtfindet, haben wir ein kleines Inhaltsverzeichnis mit Sprungmarken für euch erstellt:
Weiter unten im Beitrag haben wir euch die Wanderung auf komoot.de verlinkt.
Die beste Zeit für eine Wanderung durch die Mont-Rebei-Schlucht ist im Frühling oder Herbst, wenn das Wetter mild ist und die Hitze des Sommers vermieden wird. Im Sommer kann es in der Schlucht sehr heiß werden, und die schattigen Abschnitte des Weges sind begrenzt.
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Die Mont-Rebei-Schlucht: Überblick
Die Mont-Rebei-Schlucht wurde durch den Fluss Noguera Ribagorzana geformt, der sich über Jahrtausende tief in das Kalksteinmassiv eingeschnitten hat und dabei steile Felswände von über 500 Metern Höhe hinterlassen hat. Der Weg, der sich durch die Schlucht schlängelt, wurde in die Felswände gehauen und bietet einen Panoramablick auf den Fluss, der in smaragdgrünem Wasser tief unter einem fließt.
Anders als viele andere Schluchten oder Wanderwege in Europa gibt es in der Mont-Rebei-Schlucht keine durchgehende Absicherung wie Zäune oder Geländer. Hier ist daher Vorsicht geboten, besonders an schmalen Stellen. Die Wanderung ist zwar technisch nicht besonders anspruchsvoll, erfordert jedoch Trittsicherheit und Schwindelfreiheit.
Ausgangspunkt der Wanderung durch die Mont-Rebei Schlucht
Offizieller Ausgangspunkt der Wanderung ist der gebührenpflichtige Wanderparkplatz „Aparcament de la Masieta“(Koordinaten auf Google Maps). Im Oktober 2023 betrugen die Parkgebühren 10 €.
Achtung: Der Parkplatz ist höhenbeschränkt (2,3 Meter). Wir haben daher mit unserem Camper etwas über einem Kilometer vor dem offiziellen Parkplatz auf einem kleinen Schotterplatz geparkt.
Das Parken entlang der Straße ist nicht gestattet. Diese ist zudem sehr schmal und während der Anfahrt muss man bei Gegenverkehr ggf. zurücksetzen.
Hier findest du alles rund um unseren Van, Equipment & Camper-Gadgets.
Unsere Wanderung durch die Schlucht von Mont-Rebei
Vom Wanderparkplatz aus führt der Weg zunächst sanft bergauf, vorbei an einigen Pinienbäumen. Nach kurzer Zeit öffnet sich der Blick auf die Schlucht und den Fluss.
Das Wasser im Fluss ist längst nicht mehr so hoch, wie es einmal war.
Bald wird der Weg enger und windet sich entlang der steilen Felswände. Es gibt Abschnitte, die gerade breit genug für einen Wanderer sind.
Nachdem man die Schlucht verlassen hat, kann man noch ein Stück weiterwandern bis zur Hängebrücke Congost del Seguer. Diese verbindet die katalanische Seite der Schlucht mit der aragonischen. Unweit der Hängebrücke befinden sich die Holzstege von Montfalcó. Hierbei handelt es sich um steile, in den Fels gehauene Holzstege, die fast senkrecht die Felswand hinauf gehen.
Auf dem rechten Bild erkennt man ganz leicht, wie sich Holzstege von Montfalcó die Felsenwand hinauf schlängeln.
Wir haben nach der Hängebrücke kehrt gemacht und sind wieder durch die beeindruckende Schlucht zurückgewandert.
Reiseplanung
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Die beste Zeit für eine Wanderung durch die Mont-Rebei-Schlucht ist im Frühling oder Herbst, wenn das Wetter mild ist und die Hitze des Sommers vermieden wird. Im Sommer kann es in der Schlucht sehr heiß werden, und die schattigen Abschnitte des Weges sind begrenzt.
Da es keine Geländer gibt, ist besonders an den schmalen Passagen Vorsicht geboten. Es ist keine Wanderung, die für mitkleinen Kindern empfehlen würden.
Nehmt genügend Wasser mit, da es unterwegs keine Versorgungsmöglichkeiten gibt, sowie Sonnencreme, eine Kopfbedeckung und Snacks für Pausen.
Die meisten Wanderer starten ihre Tour am Parkplatz von La Masieta. Der Parkplatz ist allerdings begrenzt, sodass ihr entweder früh ankommen oder auf alternative Parkmöglichkeiten ausweichen solltet.
Der Pfad ist teilweise sehr schmal, und es gibt nur wenige Möglichkeiten, auszuweichen. Seid achtsam gegenüber anderen Wanderern, die euch entgegenkommen und lasst schneller Gehende vorbeiziehen. An den engeren Stellen ist es besonders wichtig, gegenseitig Rücksicht zu nehmen.
Viel Spaß beim Erkunden der Mont-Rebei-Schlucht!
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Weitere Beiträge
Hier findet ihr den kompletten Roadtrip-Bericht unserer dreiwöchigen Reise durch Nord-Spanien:
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Unweit des Abisko Nationalparks in Nord-Schweden befindet sich der blaue Bergsee Trollsjön, auch bekannt als Rissajaure. Dieser soll der klarste und reinste See Schwedens sein. Die Wanderung führt durch das Kärkevagge-Tal in der schwedischen Gemeinde Kiruna.
Ein wirklich empfehlenswerter Zwischenstopp, wenn ihr hier auf dem Weg nach Nord-Norwegen vorbeikommt.
Eckdaten: Wanderung zum Trollsjön in Nord-Schweden
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Ausgangspunkt der Wanderung zum Trollsjön / Rissajaure See
Startpunkt unserer Wanderung war der Wanderparkplatz Låktatjåkka Parking(Koordinaten auf Google Maps). Der Parkplatz ist etwas größer, war aber zum Zeitpunkt unseres Besuches bereits voll. Gegenüber des Parkplatzes befindet sich noch eine Parkbucht, in welche wir ausweichen konnten.
Links im Bild könnt ihr den Wanderparkplatz erkennen
Unsere Wanderung zum Trollsjön
Neben dem Parkplatz befindet sich eine kleine Wanderhütte, einige Meter dahinter beginnt der Wanderweg.
Wir folgten dem Weg und hielten uns erstmal rechts, um an eine Überbrückung zu gelangen, die uns über die Bahngleise führte (Koordinaten auf Google Maps).
Kurz nachdem wir die Gleise überquert hatten, wurde der Weg immer steiler. Nicht zu unterschätzen ist, dass es hier keinen Schatten gibt. Bei Sonnenschein solltet ihr Sonnencreme und Kopfbedeckung nicht vergessen!
Nach einer Weile erreichen wir das Kärkevagge-Tal. Das ca. fünf Kilometer lange Tal liegt zwischen den beiden Bergen Vassitjåkko und Kärketjårro.
Das Kärkevagge-Tal ist geprägt von vielen Steinbrocken und interessanten Felsformationen. Eine Landschaft, wie wir sie zuvor noch nie gesehen haben.
Während wir durch das Tal wanderten, war die Steigung kaum bemerkbar.
Knapp einen Kilometer vor dem Trollsjön ging es leicht hinab und dann nochmal etwas steiler nach oben.
Am Ziel angekommen, erwartete uns ein toller Ausblick auf den blau glitzernden und glasklaren See.
Nach einer kurzen Stärkung wanderten wir denselben Weg wieder zurück.
Grayl Trinkflasche
Die Grayl Trinkflasche* ist eine innovative Trinkflasche, mit der wir unterwegs gefahrlos Wasser aus Flüssen, Seen oder Bächen filtern und trinken können. Die Filterflasche begleitet uns inzwischen auf all unseren Wanderungen.
Die Wanderung auf den Trollsjön in Nord-Schweden ist eine sehr empfehlenswerte Wanderung. Wenn ihr, wie wir, auf der Weiterreise nach Norwegen seid, dann lohnt es sich sehr, hier eine Wanderung einzuplanen.
Denkt bei Sonnenschein, an einen ausreichenden Sonnenschutz und auch die Mücken solltet ihr in Nord-Schweden nicht unterschätzen.
Bist du für deine Wanderung gut ausgerüstet? Hier teilen wir unsere persönlichen Empfehlungen für die perfekte Wanderausrüstung.
Hier findet ihr unsere Wanderung auf komoot.de:
Weitere Beiträge
Unter der Rubrik „Schweden“ findet ihr weitere Beiträge über unsere Schwedenreisen. Eine kleine Auswahl verlinken wir euch hier:
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Der Offersøykammen ist ein kleiner Berg auf der Lofoten-Insel Vestvågøya. Die Wanderung auf den Gipfel wird belohnt mit einem atemberaubenden Ausblick in alle Richtungen. Von den vielen Wanderungen, die wir auf den Lofoten gemacht haben, gehört diese zu einer unserer liebsten.
Weiter unten im Beitrag haben wir euch die Wanderung auf komoot.de verlinkt.
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Ausgangspunkt der Wanderung auf den Offersøykammen
Für die Wanderung auf den Offersøykammen gibt es mehrere Ausgangspunkte. Wir haben als Startpunkt einen großen Parkplatz vor dem Nappstaumen-Tunnel an der E10 ausgewählt (Koordinaten auf Google Maps). Der Parkplatz liegt ca. 8 Kilometer von der Ortschaft Leknes entfernt.
Wal- & Delfin-Sichtungen
In den Gewässern rund um die Lofoten sind häufig Wale und Delfine unterwegs. Wir können euch daher unbedingt empfehlen, ein Fernglas mitzunehmen und regelmäßig einen Blick über den Atlantik und die Fjorde zu werfen. Während der Wanderung auf den Offersøykammen bietet sich dazu immer wieder die Gelegenheit.
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Unsere Wanderung auf den Offersøykammen
Vom Parkplatz aus ging es für uns zunächst ein kurzes Stück in Richtung Westen, um oberhalb des Tunnels die Straße zu überqueren. Es gibt zwei Möglichkeiten, um auf den ersten Hügel zu gelangen. Einmal führt gegenüber des Parkplatzes ein sehr steiler, dafür aber kurzer Weg, auf den Hügel hinauf. Die angenehmere Alternative ist es, dem Weg weiter nach links zu folgen und dann gemütlich über eine flache Steigung den Kamm des Hügels hinaufzusteigen.
Wir wählten für den Aufstieg die kürzere Variante, entschieden uns aber für den Rückweg über den Kamm hinabzusteigen.
Nachdem wir den steilen Weg auf den Hügel hinaufgeklettert waren, wanderten wir für ca. einen Kilometer relativ eben weiter. Hin und wieder gab es eine leichte Steigung, aber insgesamt war dieser Streckenabschnitt gut und schnell zu bewältigen.
Anders als der folgende Kilometer, denn hier führte der Wanderweg konstant steil nach oben. Zu Beginn ging es über einige Steine und später dann über einen lehmigen Pfad.
Oben angekommen wurden wir mit dem allerschönsten Ausblick in alle Himmelsrichtungen belohnt. Besonders gut gefallen hat uns der Blick in Richtung Haukland Beach.
Wir haben die Wanderung im August gemacht und können sie besonders zum Sonnenuntergang empfehlen, aber auch im Sommer während der Mitternachtssonne ist die Wanderung bestimmt ganz traumhaft.
Nachdem wir die Aussicht genossen hatten, machten wir uns wieder auf den Weg nach unten. Der Abstieg kann etwas in die Knie gehen, wir waren daher ganz dankbar darüber, dass wir unsere Wanderstöcke dabei hatten.
Grayl Trinkflasche
Die Grayl Trinkflasche* ist eine innovative Trinkflasche, mit der wir unterwegs gefahrlos Wasser aus Flüssen, Seen oder Bächen filtern und trinken können. Die Filterflasche begleitet uns inzwischen auf all unseren Wanderungen.
Die Wanderung auf den Offersøykammen haben wir als eine eher leichte Wanderung wahrgenommen. Insgesamt denken wir, dass die Wanderung auch für ungeübte Wanderer geeignet ist. Lediglich auf dem steilen Kilometer, der auf den Gipfel hinaufführt, ist etwas mehr Kondition gefragt.
Die Wanderung war zweifellos eine unserer Highlights auf den Lofoten. Wenn ihr also das nächste Mal die Lofoten besucht, vergesst nicht, den Offersøykammen auf eure Wanderliste zu setzen – sie wird euch mit Sicherheit unvergessliche Erinnerungen bescheren
Unsere Tipps zur Wanderung
Wetter beachten: Das Wetter auf den Lofoten kann sich schnell ändern. Es ist wichtig, sich auf verschiedene Witterungsbedingungen vorzubereiten und die Wettervorhersage im Auge zu behalten. Wir benutzen die kostenlosen Wetter-Apps „YR“ und „Ventusky“.
An einigen Abschnitten ist der Weg sehr steil. Achtet auf festes Schuhwerk. Wenn es zu vor geregnet hat, ist der Weg teilweise sehr matschig und rutschig und sollte nicht unterschätzt werden.
Respekt vor der Natur: Bitte achtet darauf, keine Spuren zu hinterlassen und die Umwelt zu respektieren. Verlasst daher bitte nicht die Wanderwege und nehmt euren Müll mit.
Wanderung zum Sonnenuntergang: Während des Sonnenuntergangs erstrahlt die Landschaft im schönsten Licht, für uns ein Erlebnis, welches man sich nicht entgehen lassen sollte.
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Weitere Beiträge
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Der Ausblick vom Skierffe war für uns einer der schönsten, die wir bisher erleben durften. Vom 1179Meter hohen Berg Skierffe hat man eine phänomenale Aussicht auf das Rapadalen-Delta. Die Wanderung führt zum Anfang des Sarek Nationalparks. Dieser wird als auch als „letzte Wildnis Europas“ bezeichnet.
In diesem Blogbeitrag geben wir euch wertvolle Tipps und Informationen für die Wanderung zum Skierffe und teilen unsere Erfahrungen mit euch. Ganz unten im Beitrag verlinken wir euch die Wanderung auf komoot.de.
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Der perfekte Startpunkt der Mehrtageswanderung befindet sich bei der Brücke Sitoälvsbron (Koordinaten auf Google Maps), hier gibt es einen Parkplatz, auf dem man sein Fahrzeug ohne Probleme mehrere Tage stehen lassen kann.
Parkplatz Sitoälvsbron
Der Parkplatz ist etwas abgelegen. Die Anfahrt bis zum Parkplatz ist aber gut machbar. Wir haben mit unserem Camper keine Probleme auf dem Weg dorthin gehabt.
Der Parkplatz ist umgeben von Bäumen und direkt an einem Fluss, aus dem man auch Wasser entnehmen kann. Der Internetempfang ist ziemlich dürftig.
Die Wanderung zum Skierffe
Grundsätzlich läuft man die Wanderung bis zum Skierffe in drei Etappen. Ambitionierte Wanderer schaffen diese Wanderung bestimmt auch in zwei Tagen, wovon wir persönlich aber abraten würden.
1. Etappe
Die erste Etappe führt vom Parkplatz zur Wanderhütte Aktse (Google Maps). Insgesamt 16 Kilometer dauert diese Etappe. Die ersten 10 Kilometer sind landschaftlich ziemlich unspektakulär, denn hier läuft man die ganze Zeit auf einer Schotterstraße entlang.
Links und rechts hohe Bäume und keine Aussicht. Erst nach rund 10 km erreicht man den ersten sehenswürdigen Punkt – den See „Lájtávrre (Laitaure)“. Am See ist ein kleiner Steg mit mehreren kleinen Booten. Hier kann man eine kurze Pause einlegen, bevor es weiter geht. Außerdem hat man bereits eine sehr gute Aussicht auf das eigentliche Ziel- den Skierffe.
Bootsanlegestelle an Lájtávrre
Wer seinen Weg etwas verkürzen will, kann hier von einem Bootstransfer Gebrauch machen, welche die Wanderhütte Aktse anbietet. Danach ist es nur noch einen Kilometer bis zur Wanderhütte. Der Bootstransfer kostet 300 SEK für einen Erwachsenen und wird nur im Sommer angeboten. Mehr Informationen und genaue Abfahrtzeiten bekommt ihr auf folgender Website: Bootstransfer Kungsleden.
Übrigens: Viele fahren mit ihrem Fahrrad die 10 Kilometer bis zum Steg und lassen ihr Rad vor Ort, um von hier aus zu Fuß weiterzulaufen.
Vom See geht es nun 6 Kilometer weiter zur Wanderhütte Aktse. Der restliche Weg führt über angelegte Wanderstege und durch ein Waldstück hindurch. Dieser Teil der Strecke ist wieder recht unspektakulär und man wandert schnell weiter, um den Mücken zu entfliehen und um zum ersten Ziel zu gelangen.
Auf dem Weg finden sich immer wieder Schilder, die darauf hinweisen, wie viele Kilometer noch bis zur Wanderhütte zurückzulegen sind.
Angekommen an der Wanderhütte waren wir erstmal überrascht, wie viele Menschen sich dort befinden. Kein Wunder – Aktse ist ein wichtiger Punkt auf dem weltberühmten Fernwanderweg Kungsleden. Hier machen viele Wanderer Halt, um Vorräte aufzufüllen und um sich etwas auszuruhen.
Aktse Wanderhütte – Kungsleden
Grundsätzlich endet die erste Etappe an der Wanderhütte, wo beide Nächte verbracht werden. Es gibt drei Möglichkeiten wie ihr übernachten könnt:
Schlafen in der Hütte
Wer in der Hütte einen Schlafplatz haben möchte, sollte diesen am besten vorher online buchen. Die Buchung könnt ihr hier vornehmen: STF Aktse Fjällstuga
Zelten an der Wanderhütte Aktse
Alternativ könnt ihr auf einem der vielen Zeltplätze an und um die Hütte herum zelten. Für das Zelten im Bereich um die Wanderhütte herum fällt jedoch eine Gebühr an. Für Mitglieder der STF kostet eine Übernachtung mit dem Zelt pro Person 200 SEK – Nicht-Mitglieder zahlen 100 SEK mehr. Im Preis inbegriffen ist die Nutzung aller öffentlichen Einrichtungen der Wanderhütte. Darunter zählen unter anderem: Küche, Toilette und Sauna. Weitere Informationen findet ihr hier: STF Zeltgebühr.
Zelten außerhalb von Aktse
Wer sich die Gebühr sparen will und lieber etwas außerhalb zelten mag, muss etwas weiter laufen. Wenn ihr von Aktse etwa 30 Minuten den Wanderweg weiterfolgt, erreicht ihr die Abzweigung zum Skierffe. Die Abzweigung befindet sich knapp über der Baumgrenze und man sieht schon die vielen anderen Zelte der Wanderer. Hier haben auch wir unser Zelt für die zwei Nächte aufgeschlagen. Hier findet ihr die Koordinaten: Google Maps.
Zeltplatz oberhalb der Aktse-Hütte
2. Etappe
Die zweite Etappe führt zum berühmten Aussichtspunkt über dem Rapadalen-Delta. Von unserem Zeltplatz aus war es nur noch ein ca. 6,5 Kilometer langer Abschnitt bis zum Skierffe. Unsere Zeltausrüstung haben wir vor Ort gelassen und sind nur mit leichtem Gepäck zum Skierffe los gewandert, da wir am selben Tag auch wieder zum Zeltplatz zurückgewandert sind.
Auf dem Weg zum Skierffe
Der Weg ist grundsätzlich in Ordnung und typisch für skandinavische Hochebenen. Man wandert durch einige feuchte Stellen, bis man den Rücken vom Skierffe erreicht. Bereits auf dem Weg dorthin sieht man das Rapadalen-Delta zur linken Seite.
Wir hatten sehr viel Glück und konnten sogar eine Rentierherde aus nächster Nähe beobachten. Der Boden hat sogar vibriert, als die Herde an uns vorbeilief!
Angekommen am Rücken vom Skierffe sind es nur noch 100 Höhenmeter über einen steinigen Weg bis zum berühmten Aussichtspunkt über das Rapadalen-Delta.
Angekommen auf dem Skierffe waren wir erstmal überwältigt von dieser phänomenalen Aussicht. Das Rapadalen-Delta lässt sich von hier oben aus in seiner vollen Pracht bestaunen.
Die unzähligen Flussarme, umgeben von dem satten Grün, wirken wie ein riesiges Kunstwerk. Die Natur malt bekannterweise die schönsten Bilder.
Wir blieben einige Stunden auf dem Skierffe und genossen einfach nur die Ruhe und diesen herrlichen Ausblick. Die Wanderung hat sich für uns mehr als gelohnt.
Von einem Wanderer haben wir gehört, dass man sogar Elche im Rapadalen-Delta vom Skierffe sehen kann. Wir haben mit unserem Fernglas* die Landschaft abgescannt, aber leider kein Glück gehabt.
Zur rechten Seite sieht man die schneebedeckten Gipfel des Sarek-Nationalparks.
Nach einer kurzen Stärkung und längeren Fotosession begaben wir uns auf den Rückweg zu unserem Zelt. Auf dem Weg gibt es mehrere gute Stellen, um sein Trinkwasser aufzufüllen. Auf längeren Wandertouren filtern wir unser Wasser immer mit der Gray Trinkflasche*.
Nach ca. zwei Stunden waren wir zurück am Zelt und verbrachten dort den restlichen Tag.
Grayl Trinkflasche
Die Grayl Trinkflasche* ist eine innovative Trinkflasche, mit der wir unterwegs gefahrlos Wasser aus Flüssen, Seen oder Bächen filtern und trinken können. Die Filterflasche begleitet uns inzwischen auf all unseren Wanderungen.
Die dritte Etappe der Wanderung ist der Rückweg von der Aktse Wanderhütte zum Parkplatz.
Wir haben so gut es geht ausgeschlafen und uns am Morgen erstmal mit Kaffee und Haferbrei gestärkt. Dann hieß es Zelt abbauen und alles wieder ordentlich in die Rucksäcke verstauen.
An der Wanderhütte angekommen, haben wir erstmal noch unsere Trinkwasservorräte für den restlichen Tag aufgefüllt. Danach ging es für uns 16 Kilometer zurück zum Parkplatz.
Rückweg zum Parkplatz
Auch wenn der Weg für geübte Wanderer technisch überhaupt nicht anspruchsvoll ist, waren wir aufgrund der Mückenplage fix und fertig, als wir an unserem Camper ankamen. Wir haben lediglich ein einziges Mal für eine kurze Stärkung gehalten, da uns sonst die Mücken wortwörtlich zerstochen hätten – so sind wir also die 16 Kilometer so gut wie durchgelaufen.
Wanderung auf Komoot.de:
Wetter
Es ist sehr wichtig, sich vor der Wanderung mit der Wettersituation zu beschäftigen. Das Wetter ist sehr wechselhaft und ihr solltet unbedingt vorbereitet sein.
Besonders auf der Hochebene über Aktse kann es im Sommer kalt und ungemütlich werden. Der Schlafsack für das Zelt sollte daher dick genug sein! Mitte Juni liegt auf der Hochebene teilweise noch der Schnee aus dem letzten Winter und ab September kann bereits mit neuem Schneefall gerechnet werden. Dazu kommt, dass es auf der Hochebene auch sehr windig werden kann. Es ist daher wichtig, dass ihr euer Zelt gut befestigt.
Wir waren Ende Juli dort und hatten ziemliches Glück mit dem Wetter, da es trotz Regenmeldung trocken geblieben ist. Es schadet nicht vorab den Wetterbericht zu checken, jedoch sollte man sich nicht unbedingt darauf verlassen, da sich das Wetter im Gebirge sehr schnell ändern kann.
Fazit zur Wanderung zum Skierffe
Für uns war die Wanderung zum Skierffe eine einmalige Erfahrung. Die Aussicht auf das Rapadalen-Delta ist die Mühe allemal wert. Auch wenn die ersten 16 Kilometer hin uns zurück bis zur Aktse-Hütte ziemlich unspektakulär sind, können wir diese Wanderung wirklich jedem empfehlen.
Leider waren wir in der Mücken-Hochsaison dort. Die Mücken haben uns teilweise wirklich bis zum Wahnsinn getrieben. Dies war jedoch unser Verschulden, da wir uns gar nicht gegen Mücken vorbereitet haben. Lasst euch das deshalb eine Lehre sein und schützt euch ausreichend vor Mücken bei dieser Wanderung!
Schützt euch vor Mückenstichen! Nehmt genug Anti-Mücken-Spray (z.B. Autan-Spray*) mit. Zusätzlich empfehlenswert ist lange stichfeste Kleidung sowie ein Mückenschutz-Hut*
Genug Essen und Trinken mitnehmen! Ihr solltet mindestens Essen für einen Tag mehr einplanen. Optimal sind hier trockene Nahrungsmittel wie z.B. Instantnudel*, Fertigreis*, Müsliriegel* und Treckingnahrung*
Wir empfehlen, einen Wasserfilter mitzunehmen. Auch wenn grundsätzlich das Wasser aus fließenden Quellen getrunken werden kann, kann man sich nie sicher genug sein. Wir benutzen einen Wasserfilter von GRAYL: GRAYL Wasserfilter*
Checkt eure Ausrüstung vorher unbedingt auf Funktionstüchtigkeit. Es wäre sehr ärgerlich, wenn der Gaskocher auf einmal nicht mehr gehen sollte.
Der Weg ist zwar gut ausgeschildert, trotzdem schadet es nicht eine Karte mitzunehmen. Wir persönlich haben uns auf unser Handy verlassen und eine komoot-Karte für den Offline-Gebrauch downgeloadet.
Um den Wetterbericht zu checken, nutzen wir die Apps Yr und Ventusky.
Unsere Ausrüstung
Wir haben fast unsere ganze Wanderausrüstung aus dem Decathlon*.
Eine genaue Auflistung unserer Ausrüstung für Mehrtageswanderungen findet ihr in folgendem Blogbeitrag von uns:
Der Nationalpark Skuleskogen liegt an der wunderschönen schwedischen Ostküste und ist ein wahres Paradies für Outdoor-Enthusiasten. In diesem Beitrag erfährst …
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Die Lofoten, eine Inselgruppe vor der Küste Norwegens, begeistern mit ihrer atemberaubenden Natur und den majestätischen Gipfeln, die sich aus dem tiefblauen Wasser erheben. Einer dieser imposanten Berge ist der Volandstind. Die Wanderung auf den Volandstind wird mit einer beeindruckenden Aussicht belohnt.
Weiter unten im Beitrag haben wir euch die Wanderung auf komoot.de verlinkt.
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Ausgangspunkt der Wanderung auf den Volandstind
Für die Wanderung auf den Volandstind haben wir auf einem kleinen Parkplatz neben der E10 geparkt (Koordinaten auf Google Maps). Hier haben wir auch die Nacht verbracht. Ein Stück die Straße weiter gibt es noch eine weitere kleine Parkmöglichkeit(Koordinaten auf Google Maps).
Unsere Wanderung auf den Volandstind
Vom Parkplatz sind wir zunächst 200 Meter in südliche Richtung gegangen. Danach folgten wir einem Trampelpfad nach links. Hier begann nun eine leichte Steigung und wir folgten dem Weg für knapp über einen Kilometer.
Der Weg war gut begehbar, aber teilweise etwas sumpfig.
Wir sahen bereits aus der Ferne, dass der Weg später nach links entlang des Bergkamms auf den Volandstind hinaufführen wird.
Am Wendepunkt angekommen, bot sich uns der erste beeindruckende Ausblick auf den Fjord und die dahinter liegende Bergkette. Danach bogen wir links ab. Der Aufstieg wurde inzwischen deutlich steiler und es waren auch ein paar größere Steine zu überqueren.
Auf der ersten Erhebung des Gipfels angekommen, hatten wir bereits einenrichtig schönen Ausblick.
Für den Ausblick auf die Brücke mussten wir jedoch nochmal ein kurzes Stück auf die nächste Erhebung weiter wandern. Hierfür ging es nochmal ein Stück hinunter und dann nochmal steil hinauf. Für Menschen mit Höhenangst ist dieser Abschnitt eher nicht geeignet.
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Die Grayl Trinkflasche* ist eine innovative Trinkflasche, mit der wir unterwegs gefahrlos Wasser aus Flüssen, Seen oder Bächen filtern und trinken können. Die Filterflasche begleitet uns inzwischen auf all unseren Wanderungen.
Bevor man sich auf den Weg zum Volandstind macht, ist eine gründliche Vorbereitung unerlässlich. Die Lofoten sind bekannt für ihr wechselhaftes Wetter, also ist es wichtig, sich auf verschiedene Bedingungen einzustellen. Eine robuste Outdoor-Ausrüstung, wetterfeste Kleidung, gute Wanderschuhe und ausreichend Verpflegung sind absolute Must-haves.
Als Wetter-Apps nutzen wir in Norwegen „YR“ und „Ventusky“.
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Weitere Beiträge
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Eine der beeindruckendsten Wanderungen auf der Vesterålen-Insel Langøya ist die Dronningruta, übersetzt der „Königinnen Weg“.
1994 wanderte die norwegische Königin Sonja auf dieser Route entlang und gab der Strecke dadurch ihren Namen.
In unserem Blogbeitrag berichten wir euch von unserer unvergesslichen Wanderung entlang des schönen Küstenabschnitts von Stø nach Nyksund im Norden Norwegens.
Eckdaten: Wanderung auf der Dronningruta
Ausgangspunkt
Wanderparkplätze in Nyksund oder in Stø
Länge
16,7 Kilometer
Höhenmeter
860 Meter
Wanderzeit
6-8 Stunden
Schwierigkeitsgrad
Mittelschwer
Wir haben uns wetterbedingt für eine kürzere Variante der Wanderroute entschieden und sind von Stø nach Nyksund und zurück an der Küste entlang gewandert. Auf dieser Variante haben wir 13 Kilometer und 470 Höhenmeter zurückgelegt.
Weiter unten im Beitrag haben wir euch die Wanderung auf komoot.de verlinkt.
Allgemeines zur Vesterålen-Insel Langøya
Die Insel Langøya ist Norwegens drittgrößte Insel auf dem Festlandsockel. Sie ist Teil des Vesterålen-Archipels in der Provinz Nordland. Im Norden der Insel befinden sich beiden Ortschaften Nyksund und Stø.
Nyksund
Nyksund ist ein ehemaliges Fischerdorf, welches durch Tourismusbetriebe wiederbelebt wurde. Stø ist hingegen ein aktives Fischerdorf. In beiden Ortschaften starten Wal- & Puffinsafaris. Von Nyksund aus startet zweimal täglich eine Bootstour zur Vogelinsel Anda. Auf der Tour kommt man auch an einem Riff vorbei, an dem sich im Sommer Seehunde aufhalten.
Unterkünfte in Nyksund und Stø könnt ihr auf booking.com finden:
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Unsere Wanderung auf der Dronningruta
Ausgangspunkt der Wanderung
Ausgangspunkte der Wanderung sind die Orte Nyksund und Stø. In beiden Orten gibt es kostenpflichtige Wanderparkplätze. Wir sind von Stø aus los gewandert. Dort haben wir vor dem Eingang des Campingplatzes geparkt(Koordinaten auf Google Maps). Um hier parken zu dürfen, mussten wir auf dem Campingplatz 50 NOK (Stand 2023) bezahlen. Als Alternative kann man versuchen, am Hafen in Stø zu parken. Allgemein lässt sich sagen, dass die Parkplätze alle schnell belegt sind. Eine Anreise am frühen Morgen, ist daher zu empfehlen.
In Nyksund gibt es ein größeres Angebot an Parkmöglichkeiten, diese sollen aber auch deutlich teurer sein.
Wir persönlich haben die Parksituation als eher unübersichtlich empfunden.
Unsere Route
Wir hatten eigentlich geplant, den gesamten Rundweg zu wandern. Zuerst sind wir von Stø nach Nyksund entlang der Küste gewandert. Aufgrund des dichten Nebels in den Bergen beschlossen wir dieselbe Strecke auch wieder zurückzuwandern. Im nachfolgenden Text stellen wir euch daher nur den Wanderabschnitt entlang der Küste vor.
Allgemeiner Hinweis: Auf der offiziellen Webseite des Dronningruta wird empfohlen, in Richtung Stø den Weg über die Berge zu nehmen und in Richtung Nyksund entlang der Küste zu gehen.
Wanderung entlang der Küste
Der Startpunkt der Wanderroute in Stø ist ausgeschildert. Hier befindet sich außerdem eine Info-Tafel. Die Route ist mit einem roten „T“ markiert. Der Wanderweg verläuft die ersten beiden Kilometer auf überwiegend gerader Strecke. Nach ca. 15 Minuten kommt man am Skipssanden vorbei, einem kleinen weißen Sandstrand.
Im weiteren Verlauf der Strecke geht es über viele Holzstege. Besonders auf diesem Streckenabschnitt ist ein guter Mückenschutz und wasserfestes Schuhwerk zu empfehlen.
Den nächsten Kilometer geht es ca. 190 Höhenmeter steil nach oben.
Oben angekommen kreuzt sich der Weg. Nach links kann man direkt über die Berge zurückwandern und rechts geht es nach Nyksund. Wenn man nach Nyksund wandert, kann man sich nochmal zwischen zwei Wegen entscheiden. Ein Weg führt direkt hinunter, vorbei an den Seen und der andere Weg führt über den Bergrücken zwischen Mælen und Nyken. Wir haben uns für den Weg, vorbei an den Seen entschieden und sind über den anderen Weg zurückgewandert.
An den Seen angelangt, ist es nicht mehr weit bis zum Meer. Hier folgt man für ca. einen Kilometer der Straße bis nach Nyksund.
Zurückwandern kann man nun auf demselben Weg, oder man wandert über den Bergrücken zwischen Mælen und Nyken zurück bis zur oben erwähnten Kreuzung. Über den Bergrücken hat man nochmal ein paar tolle Ausblicke auf das Meer und die Insel.
An der Kreuzung angelangt, hat man die Wahl über die Berge oder an der Küste nach Stø zurückzuwandern. Wegen des Wetters sind wir an der Küste zurückgewandert.
Grayl Trinkflasche
Die Grayl Trinkflasche* ist eine innovative Trinkflasche, mit der wir unterwegs gefahrlos Wasser aus Flüssen, Seen oder Bächen filtern und trinken können. Die Filterflasche begleitet uns inzwischen auf all unseren Wanderungen.
Wir waren zunächst ein bisschen enttäuscht, dass wir wegen des Wetters nicht den gesamten Rundwanderweg auf der Dronningruta wandern konnten. Unsere Variante entlang der Küste war aber bereits so schön, dass unsere Enttäuschung schnell verflog. Irgendwann werden wir auf jeden Fall nochmal den vollen Rundweg gehen.
Die Wanderung ist abwechslungsreich und hat uns wirklich gut gefallen.
Unsere Tipps zur Wanderung
Checkt vor euerer Wanderung den Wetterbericht. In Norwegen haben wir die Wetter-Apps „YR“ und „Ventusky“ benutzt.
Denkt an windfeste Kleidung. Auf den Bergen und an der Küste kann es auch mal schnell etwas windiger werden.
Eine gute Übersicht der Wanderroute findet ihr auch auf der norwegischen Wanderapp „UT“.
Plant einen längeren Zwischenstopp, um Nyksund ein. Informiert euch im Vorfeld, wo man Essen gehen kann.
Bist du für deine Wanderung gut ausgerüstet? Hier teilen wir unsere persönlichen Empfehlungen für die perfekte Wanderausrüstung.
Hier findet ihr die komplette Rundwanderung auf komoot.de:
Hier findet ihr unsere zurückgelegte Route:
Weitere Beiträge
Unter der Rubrik „Norwegen“ findet ihr weitere Beiträge über unsere Norwegen-Reisen. Eine kleine Auswahl verlinken wir euch hier:
Der Rago-Nationalpark befindet sich im Norden Norwegens. Eine der schönsten Wanderungen führt Wasserfall Litlverivassforsen. Hier erwartet euch ein spektakuläres Panorama …
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Die Wanderung auf den Måtind zählt zu den beliebtesten Wanderungen auf den Vesterålen.Der Måtind befindet sich auf der Insel Andøya. Von dort hat man einen tollen Blick auf die aus dem Meer herausragenden Felsformationen, den Høyvika Beach und die Puffininsel Bleiksøya.
In unserem Blogbeitrag berichten wir euch von unserer unvergesslichen Wanderung durch die wunderschöne Insellandschaft im Norden Norwegens.
Eckdaten: Wanderung auf den Måtind auf der Insel Andøya
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Allgemeines zur Inselgruppe Vesterålen
Die Vesterålen sind eine Inselgruppe im Norden Norwegens. Die Inselgruppe besteht aus ca. 1.330 großen und kleinen Inseln. Zu den wichtigsten Inseln zählt die Insel Andøya. Diese ist zugleich auch die touristisch beliebteste Insel und das nicht ohne Grund: Hier werden das ganze Jahr über spannende Tiersafaries angeboten. Vor Andøya können zu jeder Jahreszeit Wale beobachtet werden. Außerdem halten sich auf der Insel Andøya einige Elche auf und auf der Vogelinsel bei Bleik brütet im Sommer eine Papageientaucher-Kolonie.
Einen Bericht über unseren Roadtrip auf den Vesterålen findet ihr hier:
Es gibt mehrere Wanderwege, die auf den Gipfel des Måtind hinaufführen. So kann man die Wanderung auch von Bleik oder von Stave aus starten. Der einfachste Weg ist jedoch vom offiziellen Wanderparkplatzaus (Koordinaten auf Google Maps). Dieser liegt zwischen den beiden Orten Bleik und Stave, entlang des Stavedalsveien. Der Parkplatz bietet ausreichend Parkmöglichkeiten.
Wir haben unsere Wanderung Mitte Juli gemacht. In den Sommermonaten geht die Sonne nicht unter und es ist auch nachts hell. Besonders zwischen 22 Uhr und 2 Uhr nachts ist das Licht bei wolkenfreiem Himmel besonders schön. Wir sind dementsprechend erst am Abend los gewandert und so viel vorab, es war eine unvergessliche Wanderung!
Vom Wanderparkplatz aus sieht man bereits den steilsten Abschnitt, der gleich zu Beginn der Wanderung zurückgelegt werden muss. Bis zum Beginn der Steigung folgt man dem Weg vom Parkplatz aus durch einen kleinen sumpfigeren Abschnitt. Auf dem ersten Kilometer geht es direkt 24o Höhenmeter nach oben. Hier gilt es ein paar größere Steine zu überqueren. Dafür ist eine gute Trittsicherheit erforderlich.
Danach ist die Wegbeschaffenheit ziemlich gut und es geht auch erstmal einen halben Kilometer flach weiter. Den nächsten halben Kilometer geht es über eine leichte Steigung nochmal 50 Höhenmeter nach oben, kurz darauf aber auch wieder nach unten.
Bereits während dieses Wanderabschnitts hat man wunderschöne Aussichten auf das Meer und die Vogelinsel Bleiksøya.
Daraufhin kreuzt sich der Weg mit den Wanderrouten von Stave und von Bleik. Zum Måtind geht es geradeaus weiter.
Den letzten Kilometer geht es nochmal 100 Meter nach oben. Oben angekommen, wird man von einem überwältigenden Panorama belohnt. Von hier hat man einen Ausblick auf die umliegende Küste, die schroffen Klippen und das tiefblaue Meer.
Der Abstieg ist genauso beeindruckend wie der Aufstieg. Man sieht die Landschaft aus einer neuen Perspektive und kann die Schönheit der Umgebung erneut genießen.
Grayl Trinkflasche
Die Grayl Trinkflasche* ist eine innovative Trinkflasche, mit der wir unterwegs gefahrlos Wasser aus Flüssen, Seen oder Bächen filtern und trinken können. Die Filterflasche begleitet uns inzwischen auf all unseren Wanderungen.
Die Wanderung auf den Måtind auf der Insel Andøya war neben den zahlreichen Tierbegegnungen eines unserer Highlights auf unserem Roadtrip über die Vesterålen. Der erste Abschnitt über die Steine war mit Höhenangst zwar etwas kniffelig, aber danach war der Wanderweg wirklich gut zu bewältigen. Immer wieder hatten wir unglaubliche Ausblicke auf die Insellandschaft.
Unsere Tipps zur Wanderung
Checkt vor euer Wanderung den Wetterbericht. In Norwegen haben wir die Wetter-Apps „YR“ und „Ventusky“ benutzt. Bei Regen würden wir die Wanderung nicht empfehlen. Der steinige Abschnitt zu Beginn der Wanderung könnte sehr rutschig sein und auch der Ausblick bleibt einem bei starker Bewölkung eventuell verwehrt.
Denkt an windfeste Kleidung. Auf dem Måtind war es während unseres Aufenthaltes etwas windiger.
Festes Schuhwerk können wir euch ebenfalls sehr empfehlen, da es zu Beginn auf dem trockenen Boden etwas rutschiger sein kann.
Bist du für deine Wanderung gut ausgerüstet? Hier teilen wir unsere persönlichen Empfehlungen für die perfekte Wanderausrüstung.
Hier findet ihr unsere Wanderung auf komoot.de:
Weitere Beiträge
Unter der Rubrik „Norwegen“ findet ihr weitere Beiträge über unsere Norwegen-Reisen. Eine kleine Auswahl verlinken wir euch hier:
*Hinweis: Wir verwenden in unserem Beitrag Affiliate-Links. Das bedeutet, wir bekommen eine kleine Provision, wenn du über den Sternchen-Link (*) etwas kaufst. Der Preis bleibt für dich natürlich immer derselbe und wir erhalten auch keine Daten oder Namen. Wenn du Interesse an den hier vorgestellten Produkten hast und unsere Arbeit unterstützen möchtest, würden wir uns sehr freuen, wenn du über den Produktlinkeinkaufst.
Die Wanderung auf den Husfjellet ist eine lohnenswerte Wanderung auf der Insel Senja. Vom Husfjellet hat man einen tollen Blick auf den Bergsfjorden, den Steinfjorden und die zackige Bergkette des Okshornan
In unserem Blogbeitrag berichten wir euch von unserer unvergesslichen Wanderung durch die wunderschöne Insellandschaft im Norden Norwegens.
Eckdaten: Wanderung auf den Husfjellet auf der Insel Senja
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Allgemeines zur Insel Senja
Die Insel Senja liegt nördlich des Polarkreises und ist Teil der Region Troms og Finnmark. Das Spitzbergen-Archipel nicht mitgezählt, ist Senja die zweitgrößte Insel Norwegens.
Senja ist vor allem bekannt für ihre markante Berglandschaft. Die Berge bieten atemberaubende Aussichten über Fjorde, das Meer und die umliegende Landschaft.
Ein Besuch der Insel lohnt sich das ganze Jahr über. In den Sommermonaten ist das Phänomen der Mitternachtssonne zu bestaunen, in dieser Zeit geht die Sonne nachts nicht unter. Und im Winter kann man Polarlichter am Himmel tanzen sehen.
Den kompletten Beitrag über unseren Roadtrip auf der Insel Senja findet ihr hier:
Die Wanderung auf den Berg Husfjellet startet in der Ortschaft Skaland. Hinter der Touristeninformation gibt es einen kostenpflichtigen Parkplatz (Koordinaten auf Google Maps). Bezahlt wird über die App „easy park“ oder am Parkautomaten. Alternativ kann auch auf der anderen Straßenseite hinter dem Supermarkt „Joker“ geparkt werden, dort befindet sich ein gebührenpflichtiger Stellplatz. Zusätzlich gibt es noch die Möglichkeit vom Campingplatz „Skaland Camping“ aus zu starten.
Wir sind zunächst zum offiziellen Ausgangspunkt der Wanderung gelaufen, dieser befindet sich hinter einer kleinen Kirche (Koordinaten auf Google Maps). An der Kirche zu parken, ist inzwischen nicht mehr erlaubt.
Hinter der Kirche führt ein schmaler Pfad auf eine Forststraße. Dieser folgten wir für ca. einen Kilometer, bis wir den nächsten Wegweiser erreichten. Der Wanderweg führte uns nun nach rechts, durch einen kleinen Birkenwald hindurch. Ab hier nahm auch die Steigung etwas zu.
Es dauerte nicht lange, bis wir die Baumgrenze überquert hatten. Nach insgesamt 2,5 Kilometern Wanderstrecke erreichten wir die Hochebene Sommerdalen.
Bereits von hier hatten wir einen tollen Ausblick auf den Bergsfjorden mit seinen kleinen Schäreninseln.
Als Nächstes folgt ein kurzer Abschnitt durch ein Moorgebiet. Ein Teil der Strecke ist zwar mit Holzstegen ausgelegt, insgesamt ist dieser Abschnitt trotzdem nass und matschig.
Auf einer Strecke von 1,5 Kilometern ging es für uns 300 Meter nach oben. Der Weg ist durchgehend steil, aber gut zu bewältigen.
Oben angekommen, kann man sich in ein Gipfelbuch eintragen. Wer möchte, kann danach noch ein paar Meter weiter entlang der Klippen gehen, um eine bessere Aussicht zu bekommen.
Der Ausblick ist in alle Richtungen wirklich beeindruckend. Nachdem wir einige Zeit am Gipfel verweilt haben, machten wir uns wieder auf den Weg zurück.
Grayl Trinkflasche
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Die Wanderung auf den Husfjellet haben wir persönlich als eher leichtere Wanderung empfunden. Es gab keine Kletterpassagen und man konnte sich auch gut von den steilen Klippen fernhalten.
Auf unserem Weg nach oben, haben uns unzählige Fliegen begleitet, sowas hatten wir vorher auch noch nicht erlebt. Zum Glück hatten wir ein kleines Tuch dabei, mit dem wir die Fliegen von uns wegwedeln konnten.
Unsere Tipps zur Wanderung
Plant für die Parkplatzsuche etwas mehr Zeit ein. Der offizielle Wanderparkplatz ist nicht besonders groß und kann in den Sommermonaten schnell voll sein.
Bezahlt am Parkplatz über die App „easypark“. Darüber könnt ihr die Parkzeit verlängern, wenn ihr etwas länger unterwegs sein wollt.
Denkt an windfeste Kleidung. Auf dem Gipfel war es während unseres Aufenthaltes etwas windiger.
Wasserfestes Schuhwerk können wir euch ebenfalls sehr empfehlen, da es auch sumpfige und matschigere Abschnitte gibt.
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Weitere Beiträge
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Der Rago-Nationalpark befindet sich im Norden Norwegens. Eine der schönsten Wanderungen führt Wasserfall Litlverivassforsen. Hier erwartet euch ein spektakuläres Panorama …
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Die Wanderung auf den Hesten ist eine der beliebtesten Wanderungen auf der Insel Senja und das nicht ohne Grund. Vom Hesten hat man einen tollen Blick auf den segelförmigen Berg Segla und eine schöne Weitsicht auf den Metfjorden.
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Eckdaten: Wanderung auf den Hesten auf der Insel Senja
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Allgemeines zur Insel Senja
Die Insel Senja liegt nördlich des Polarkreises und ist Teil der Region Troms og Finnmark. Senja ist vorallem bekannt für ihre markante Berglandschaft. Die Berge bieten atemberaubende Aussichten über Fjorde, das Meer und die umliegende Landschaft.
Das Wahrzeichen der Insel Senja ist der Berg Segla. Dieser zeichnet sich durch eine markante, segelförmige Kontur aus, die seinem Namen gerecht wird. Die Silhouette ähnelt tatsächlich einem aufgestellten Segel, was dem Berg sein charakteristisches und unverwechselbares Aussehen verleiht.
Vom Nachbargipfel, dem Hesten, hat man den besten Blick auf den Segla. Wir entschieden uns daher für eine Wanderung auf den Hesten.
Den kompletten Beitrag über unseren Roadtrip auf der Insel Senja findet ihr hier:
Die Wanderung auf den Hesten startet in Fjordgård. In der kleinen Ortschaft gibt es mehrere gebührenpflichtige Parkplätze. Wir wählten den Wanderparkplatz weiter hinten im Ort (Koordinaten auf Google Maps).
Wir machten die Wanderung Anfang Juli zur Mitternachtssonne. Als wir gegen 22 Uhr am Parkplatz ankamen, lag Fjordgård unter einer Nebeldecke versteckt. Die Gipfel der Berge konnten wir nicht erkennen. Allerdings waren wir guter Dinge, dass wir die Nebeldecke schnell überquert haben.
Zuerst durchquerten wir die Ortschaft, bis wir den offiziellen Ausgangspunkt (Koordinaten auf Google Maps) der Wanderung erreichten.
Von hier ging es nun langsam bergauf. Es dauerte tatsächlich nicht lange, bis wir die Nebeldecke überquert hatten. Es bot sich ein wahnsinnig toller Ausblick auf den stillen Fjord und die dahinter liegende Berglandschaft.
Nach fast zwei Kilometern erreichten wir einen Wendepunkt. Auf den Hesten kann man nämlich von zwei Seiten aus hinauf wandern. Wir entschieden uns von rechts (von östlicher Seite) auf den Berg hinauf zuwandern und am Südhang hinunter zusteigen.
Zuerst ging es einen lehmigen Pfad steil hoch. Nach ca. 300 Metern kamen wir auf der ersten Erhöhung an. Nach rechts führt ein Wanderweg auf den Gipfel des benachbarten Stavelitippen. Biegt man nach links ab, geht es hoch auf den Hesten.
Bis zum Gipfel des Hesten waren jetzt nochmal 300 Meter zurückzulegen. Hier ging es über viele Steine und Felsen und an einigen Passagen mussten wir ein wenig klettern.
Am Gipfel angekommen, hatten wir einen beeindruckenden Rundumblick.
Für den Abstieg wählten wir einen anderen Weg, eine sehr steile, aber dafür kurze Passage. Der Abschnitt war sehr rutschig und wir mussten uns gut mit den Händen festhalten.
Von dort sind wir die Klippen entlang in Richtung Segla gewandert.
Entlang der Klippen befindet sich unserer Meinung nach der schönste Foto-Spot (ungefähre Koordinaten auf Google Maps) für eine Aufnahme mit dem Segla im Hintergrund.
Nach ca. 300 Metern entlang der Klippen folgten wir dem Wanderweg nach links. Nach weiteren 400 Meter gelangten wir wieder auf den ursprünglichen Wanderweg.
Grayl Trinkflasche
Die Grayl Trinkflasche* ist eine innovative Trinkflasche, mit der wir unterwegs gefahrlos Wasser aus Flüssen, Seen oder Bächen filtern und trinken können. Die Filterflasche begleitet uns inzwischen auf all unseren Wanderungen.
Menschen mit Höhenangst können wir den Aufstieg auf den Gipfel des Hesten nicht empfehlen. Die Wanderung bis zu den Klippen ist jedoch auch mit Höhenangst zu bewältigen. Hierfür biegt ihr nicht wie wir am Wendepunkt nach rechts ab, sondern ihr wandert geradeaus weiter, bis ihr den Klippen erreicht.
Die Wanderung zur Mitternachtssonne war für uns eine ganz tolle Erfahrung. Gegen 22 Uhr sind wir los gewandert und gegen drei Uhr waren wir zurück am Parkplatz. Die Stille der Nacht und das goldene Licht der Mitternachtssonne haben die Stimmung wirklich perfekt gemacht.
Unsere Tipps zur Wanderung
Seid ihr im Sommer unterwegs, dann können wir euch sehr empfehlen die Wanderung zur Mitternachtssonne zu machen.
Denkt an windfeste Kleidung. Auf dem Gipfel kann es etwas windiger sein.
Wer unter Höhenangst leidet, kann auch nur bis zum Foto-Spot an den Klippen wandern.
Bezahlt am Parkplatz über die App „easypark“. Darüber könnt ihr die Parkzeit verlängern, wenn ihr etwas länger unterwegs sein wollt.
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Weitere Beiträge
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Der Rago-Nationalpark befindet sich im Norden Norwegens. Eine der schönsten Wanderungen führt Wasserfall Litlverivassforsen. Hier erwartet euch ein spektakuläres Panorama …
*Hinweis: Wir verwenden in unserem Beitrag Affiliate-Links. Das bedeutet, wir bekommen eine kleine Provision, wenn du über den Sternchen-Link (*) etwas kaufst. Der Preis bleibt für dich natürlich immer derselbe und wir erhalten auch keine Daten oder Namen. Wenn du Interesse an den hier vorgestellten Produkten hast und unsere Arbeit unterstützen möchtest, würden wir uns sehr freuen, wenn du über den Produktlinkeinkaufst.
Norwegen, das Land der Fjorde, Gletscher und unberührten Natur, beherbergt einige der atemberaubendsten Naturschönheiten der Welt. Eines dieser versteckten Juwelen ist der Wasserfall Litlverivassforsen im Rago-Nationalpark.
In unserem Blogbeitrag berichten wir euch von unserer unvergesslichen Wanderung durch die wilde und wunderschöne Landschaft im Norden Norwegens.
Eckdaten: Wanderung zum Wasserfall Litlverivassforsen
Der Rago-Nationalpark befindet sich im Norden Norwegens und gehört zur Provinz Nordland. Der Park wurde im Jahr 1971 gegründet und erstreckt sich über eine Fläche von etwa 171 Quadratkilometern.
Er grenzt an den schwedischen Padjelanta Nationalpark, der wiederum an zwei weitere schwedische Nationalparks grenzt. Zusammen bilden diese vier Nationalparks eines der größten zusammenhängenden Naturschutzbereiche Europas. Diese Gebiete sind sehr wichtig für den Schutz natürlicher Feuchtgebiete und somit auch für den Erhalt der biologischen Vielfalt.
Der Nationalpark befindet sich ca. 1,5 Stunden Autofahrt von Bodø entfernt. Wer auf der Durchreise von Schweden in Richtung Lofoten ist, sollte hier unbedingt einen Zwischenstopp einplanen.
Bekannt ist der Rago-Nationalpark unter anderem für den Wasserfall Litlverivassforsen. Dieser hat einen freien Fall von 223 Metern und befindet sich direkt an der Nationalparkgrenze.
Im Rago-Nationalpark erwartet euch ein einzigartiges Panorama, welches ihr so schnell nicht vergessen werdet.
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Ausgangspunkt der Wanderung im Rago-Nationalpark
Der Ausgangspunkt der Wanderung zum Litlverivassforsen ist der Wanderparkplatz „Litjsand“(Koordinaten auf Google Maps). Dieser liegt ca. zwei Kilometer vor der Ortschaft Lakshol.
Auf dem Parkplatz befinden sich eine Trockentoilette, Mülleimer und eine Info-Tafel. Der Parkplatz ist nicht besonders groß, daher sollte man im Sommer am besten bereits am Morgen den Parkplatz aufsuchen.
Wanderung zum Litlverivassforsen
Vom Wanderparkplatz folgt ihr der Beschilderung und dem markierten Pfad. Innerhalb der ersten zwei Kilometer legt ihr ca. 400 Höhenmeter zurück. Der Weg ist teilweise steil, aber gut begehbar. Es gibt viele Bänke, auf denen man eine Pause einlegen kann.
Nachdem ihr die Höhenmeter zurückgelegt habt, verläuft der Wanderweg eher flach weiter. Jedoch gibt es einige kleine Bachläufe und Steine zu überqueren.
Wenn es zuvor viel geregnet hat, kann der Weg sehr nass und rutschig sein.
Der Weg verläuft auch teilweise durch ein Moor, welches über Holzstege gut zu überqueren ist.
Bereits einen Kilometer vor dem Wasserfall hat man einen tollen Ausblick in das grüne Tal und die Flussschleifen des Storskogelva.
Das letzte Stück vor dem Wasserfall legt ihr über eine hügelige Felsenlandschaft zurück. Besonders bei Regen ist hier Vorsicht geboten, da der glatte Felsenboden rutschig sein kann.
Ca. 100 Meter vor dem Litlverivassforsen habt ihr die beste Aussicht auf den Wasserfall und den Rago-Nationalpark.
Über die Schwelle zwischen Wasserfall und dem See Litlverivatnet führt eine kleine Hängebrücke entlang. Für uns die spektakulärste Hängebrücke Norwegens!
Auf dem Felsplateau gibt es viele geeignete Plätze, um einen Zwischenstopp einzulegen und die Aussicht zu genießen.
Grayl Trinkflasche
Die Grayl Trinkflasche* ist eine innovative Trinkflasche, mit der wir unterwegs gefahrlos Wasser aus Flüssen, Seen oder Bächen filtern und trinken können. Die Filterflasche begleitet uns inzwischen auf all unseren Wanderungen.
Die Wanderung zum Wasserfall Litlverivassforsen im Rago Nationalpark ist eine der schönsten Wanderungen, die wir bisher in Norwegen gemacht haben. Die Aussicht auf das Tal, die Flussschleife des Storskogelva, den Litlverivassforsen und den glitzernden Bergsee Litlverivatnet war einfach atemberaubend. Wir sind erstaunt darüber, wie wenigen Wanderern wir auf der Strecke begegnet sind. Die Wanderung scheint eher zu den unbekannteren in Norwegen zu gehören. Kaum vorstellbar, bei der Kulisse, die uns erwartete.
Es war eine anspruchsvolle Wanderung, die bis zum Wasserfall führte. Da es die Tage zuvor viel geregnet hat, war es sehr sumpfig und teilweise auch rutschig. Es ging über viele Wurzeln und Steine und einige größere Pfützen waren zu durchqueren. Dennoch war es eine sehr lohnenswerte Wanderung und die Strapazen des Wanderweges waren auch schnell wieder vergessen.
Unsere Tipps zur Wanderung
Plant euch ausreichend Zeit für Foto-Pausen ein.
Hat es zuvor viel geregnet, stellt euch darauf ein, dass die Wanderung aufgrund des Matsches und der vielen Pfützen etwas beschwerlicher sein kann und ihr gegebenenfalls etwas mehr Zeit benötigt.
Bei Regen können wir die Wanderung nicht empfehlen. Informiert euch am besten auf der norwegischen App „YR“ über die Wetterlage.
Wir empfehlen euch wasserfestes Schuhwerk und Wanderstöcke.
*Hinweis: Wir verwenden in unserem Beitrag Affiliate-Links. Das bedeutet, wir bekommen eine kleine Provision, wenn du über den Sternchen-Link (*) etwas kaufst. Der Preis bleibt für dich natürlich immer derselbe und wir erhalten auch keine Daten oder Namen. Wenn du Interesse an den hier vorgestellten Produkten hast und unsere Arbeit unterstützen möchtest, würden wir uns sehr freuen, wenn du über den Produktlinkeinkaufst.
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