Wanderung zum Skierffe – Ausblick auf das Rapadalen-Delta

Der Ausblick vom Skierffe war für uns einer der schönsten, die wir bisher erleben durften. Vom 1179 Meter hohen Berg Skierffe hat man eine phänomenale Aussicht auf das Rapadalen-Delta. Die Wanderung führt zum Anfang des Sarek Nationalparks. Dieser wird als auch als „letzte Wildnis Europas“ bezeichnet.

In diesem Blogbeitrag geben wir euch wertvolle Tipps und Informationen für die Wanderung zum Skierffe und teilen unsere Erfahrungen mit euch. Ganz unten im Beitrag verlinken wir euch die Wanderung auf komoot.de.

Damit ihr euch besser in unserem Beitrag zurechtfindet, haben wir ein Inhaltsverzeichnis mit Sprungmarken für euch erstellt:

Inhaltsverzeichnis


Eckdaten zur Wanderung:

AusgangspunktSitoälvsbron
Länge48 km (hin & zurück)
Höhenmeter840 m
Dauer3 Tage / 2 Nächte
Schwierigkeitsgradschwer

Ausgangspunkt – Wanderung zum Skierffe

Der perfekte Startpunkt der Mehrtageswanderung befindet sich bei der Brücke Sitoälvsbron (Koordinaten auf Google Maps), hier gibt es einen Parkplatz, auf dem man sein Fahrzeug ohne Probleme mehrere Tage stehen lassen kann.

Parkplatz Sitoälvsbron

Der Parkplatz ist etwas abgelegen. Die Anfahrt bis zum Parkplatz ist aber gut machbar. Wir haben mit unserem Camper keine Probleme auf dem Weg dorthin gehabt.

Der Parkplatz ist umgeben von Bäumen und direkt an einem Fluss, aus dem man auch Wasser entnehmen kann. Der Internetempfang ist ziemlich dürftig.


Die Wanderung zum Skierffe

Grundsätzlich läuft man die Wanderung bis zum Skierffe in drei Etappen. Ambitionierte Wanderer schaffen diese Wanderung bestimmt auch in zwei Tagen, wovon wir persönlich aber abraten würden.


1. Etappe

Die erste Etappe führt vom Parkplatz zur Wanderhütte Aktse (Google Maps). Insgesamt 16 Kilometer dauert diese Etappe. Die ersten 10 Kilometer sind landschaftlich ziemlich unspektakulär, denn hier läuft man die ganze Zeit auf einer Schotterstraße entlang.

Links und rechts hohe Bäume und keine Aussicht. Erst nach rund 10 km erreicht man den ersten sehenswürdigen Punkt – den See „Lájtávrre (Laitaure)“. Am See ist ein kleiner Steg mit mehreren kleinen Booten. Hier kann man eine kurze Pause einlegen, bevor es weiter geht. Außerdem hat man bereits eine sehr gute Aussicht auf das eigentliche Ziel- den Skierffe.

Bootsanlegestelle an Lájtávrre

Wer seinen Weg etwas verkürzen will, kann hier von einem Bootstransfer Gebrauch machen, welche die Wanderhütte Aktse anbietet. Danach ist es nur noch einen Kilometer bis zur Wanderhütte. Der Bootstransfer kostet 300 SEK für einen Erwachsenen und wird nur im Sommer angeboten. Mehr Informationen und genaue Abfahrtzeiten bekommt ihr auf folgender Website: Bootstransfer Kungsleden.

Übrigens: Viele fahren mit ihrem Fahrrad die 10 Kilometer bis zum Steg und lassen ihr Rad vor Ort, um von hier aus zu Fuß weiterzulaufen.

Vom See geht es nun 6 Kilometer weiter zur Wanderhütte Aktse. Der restliche Weg führt über angelegte Wanderstege und durch ein Waldstück hindurch. Dieser Teil der Strecke ist wieder recht unspektakulär und man wandert schnell weiter, um den Mücken zu entfliehen und um zum ersten Ziel zu gelangen.

Auf dem Weg finden sich immer wieder Schilder, die darauf hinweisen, wie viele Kilometer noch bis zur Wanderhütte zurückzulegen sind.

Angekommen an der Wanderhütte waren wir erstmal überrascht, wie viele Menschen sich dort befinden. Kein Wunder – Aktse ist ein wichtiger Punkt auf dem weltberühmten Fernwanderweg Kungsleden. Hier machen viele Wanderer Halt, um Vorräte aufzufüllen und um sich etwas auszuruhen.

Aktse Wanderhütte – Kungsleden

Grundsätzlich endet die erste Etappe an der Wanderhütte, wo beide Nächte verbracht werden. Es gibt drei Möglichkeiten wie ihr übernachten könnt:

Schlafen in der Hütte

Wer in der Hütte einen Schlafplatz haben möchte, sollte diesen am besten vorher online buchen. Die Buchung könnt ihr hier vornehmen: STF Aktse Fjällstuga


Zelten an der Wanderhütte Aktse

Alternativ könnt ihr auf einem der vielen Zeltplätze an und um die Hütte herum zelten. Für das Zelten im Bereich um die Wanderhütte herum fällt jedoch eine Gebühr an. Für Mitglieder der STF kostet eine Übernachtung mit dem Zelt pro Person 200 SEK – Nicht-Mitglieder zahlen 100 SEK mehr. Im Preis inbegriffen ist die Nutzung aller öffentlichen Einrichtungen der Wanderhütte. Darunter zählen unter anderem: Küche, Toilette und Sauna. Weitere Informationen findet ihr hier: STF Zeltgebühr.


Zelten außerhalb von Aktse

Wer sich die Gebühr sparen will und lieber etwas außerhalb zelten mag, muss etwas weiter laufen. Wenn ihr von Aktse etwa 30 Minuten den Wanderweg weiterfolgt, erreicht ihr die Abzweigung zum Skierffe. Die Abzweigung befindet sich knapp über der Baumgrenze und man sieht schon die vielen anderen Zelte der Wanderer. Hier haben auch wir unser Zelt für die zwei Nächte aufgeschlagen. Hier findet ihr die Koordinaten: Google Maps.

Zeltplatz oberhalb der Aktse-Hütte


2. Etappe

Die zweite Etappe führt zum berühmten Aussichtspunkt über dem Rapadalen-Delta. Von unserem Zeltplatz aus war es nur noch ein ca. 6,5 Kilometer langer Abschnitt bis zum Skierffe. Unsere Zeltausrüstung haben wir vor Ort gelassen und sind nur mit leichtem Gepäck zum Skierffe los gewandert, da wir am selben Tag auch wieder zum Zeltplatz zurückgewandert sind.

Auf dem Weg zum Skierffe

Der Weg ist grundsätzlich in Ordnung und typisch für skandinavische Hochebenen. Man wandert durch einige feuchte Stellen, bis man den Rücken vom Skierffe erreicht. Bereits auf dem Weg dorthin sieht man das Rapadalen-Delta zur linken Seite.

Wir hatten sehr viel Glück und konnten sogar eine Rentierherde aus nächster Nähe beobachten. Der Boden hat sogar vibriert, als die Herde an uns vorbeilief!

Angekommen am Rücken vom Skierffe sind es nur noch 100 Höhenmeter über einen steinigen Weg bis zum berühmten Aussichtspunkt über das Rapadalen-Delta.

Angekommen auf dem Skierffe waren wir erstmal überwältigt von dieser phänomenalen Aussicht. Das Rapadalen-Delta lässt sich von hier oben aus in seiner vollen Pracht bestaunen.

Die unzähligen Flussarme, umgeben von dem satten Grün, wirken wie ein riesiges Kunstwerk. Die Natur malt bekannterweise die schönsten Bilder.

Wir blieben einige Stunden auf dem Skierffe und genossen einfach nur die Ruhe und diesen herrlichen Ausblick. Die Wanderung hat sich für uns mehr als gelohnt.

Von einem Wanderer haben wir gehört, dass man sogar Elche im Rapadalen-Delta vom Skierffe sehen kann. Wir haben mit unserem Fernglas* die Landschaft abgescannt, aber leider kein Glück gehabt.

Zur rechten Seite sieht man die schneebedeckten Gipfel des Sarek-Nationalparks.

Nach einer kurzen Stärkung und längeren Fotosession begaben wir uns auf den Rückweg zu unserem Zelt. Auf dem Weg gibt es mehrere gute Stellen, um sein Trinkwasser aufzufüllen. Auf längeren Wandertouren filtern wir unser Wasser immer mit der Gray Trinkflasche*.

Nach ca. zwei Stunden waren wir zurück am Zelt und verbrachten dort den restlichen Tag.


Grayl Trinkflasche

Die Grayl Trinkflasche* ist eine innovative Trinkflasche, mit der wir unterwegs gefahrlos Wasser aus Flüssen, Seen oder Bächen filtern und trinken können. Die Filterflasche begleitet uns inzwischen auf all unseren Wanderungen.

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3. Etappe

Die dritte Etappe der Wanderung ist der Rückweg von der Aktse Wanderhütte zum Parkplatz.

Wir haben so gut es geht ausgeschlafen und uns am Morgen erstmal mit Kaffee und Haferbrei gestärkt. Dann hieß es Zelt abbauen und alles wieder ordentlich in die Rucksäcke verstauen.

An der Wanderhütte angekommen, haben wir erstmal noch unsere Trinkwasservorräte für den restlichen Tag aufgefüllt. Danach ging es für uns 16 Kilometer zurück zum Parkplatz.

Rückweg zum Parkplatz

Auch wenn der Weg für geübte Wanderer technisch überhaupt nicht anspruchsvoll ist, waren wir aufgrund der Mückenplage fix und fertig, als wir an unserem Camper ankamen. Wir haben lediglich ein einziges Mal für eine kurze Stärkung gehalten, da uns sonst die Mücken wortwörtlich zerstochen hätten – so sind wir also die 16 Kilometer so gut wie durchgelaufen.


Wanderung auf Komoot.de:


Wetter

Es ist sehr wichtig, sich vor der Wanderung mit der Wettersituation zu beschäftigen. Das Wetter ist sehr wechselhaft und ihr solltet unbedingt vorbereitet sein.

Besonders auf der Hochebene über Aktse kann es im Sommer kalt und ungemütlich werden. Der Schlafsack für das Zelt sollte daher dick genug sein! Mitte Juni liegt auf der Hochebene teilweise noch der Schnee aus dem letzten Winter und ab September kann bereits mit neuem Schneefall gerechnet werden. Dazu kommt, dass es auf der Hochebene auch sehr windig werden kann. Es ist daher wichtig, dass ihr euer Zelt gut befestigt.

Wir waren Ende Juli dort und hatten ziemliches Glück mit dem Wetter, da es trotz Regenmeldung trocken geblieben ist. Es schadet nicht vorab den Wetterbericht zu checken, jedoch sollte man sich nicht unbedingt darauf verlassen, da sich das Wetter im Gebirge sehr schnell ändern kann.


Fazit zur Wanderung zum Skierffe

Für uns war die Wanderung zum Skierffe eine einmalige Erfahrung. Die Aussicht auf das Rapadalen-Delta ist die Mühe allemal wert. Auch wenn die ersten 16 Kilometer hin uns zurück bis zur Aktse-Hütte ziemlich unspektakulär sind, können wir diese Wanderung wirklich jedem empfehlen.

Leider waren wir in der Mücken-Hochsaison dort. Die Mücken haben uns teilweise wirklich bis zum Wahnsinn getrieben. Dies war jedoch unser Verschulden, da wir uns gar nicht gegen Mücken vorbereitet haben. Lasst euch das deshalb eine Lehre sein und schützt euch ausreichend vor Mücken bei dieser Wanderung!



Unsere Tipps zur Wanderung

  • Schützt euch vor Mückenstichen! Nehmt genug Anti-Mücken-Spray (z.B. Autan-Spray*) mit. Zusätzlich empfehlenswert ist lange stichfeste Kleidung sowie ein Mückenschutz-Hut*
  • Genug Essen und Trinken mitnehmen! Ihr solltet mindestens Essen für einen Tag mehr einplanen. Optimal sind hier trockene Nahrungsmittel wie z.B. Instantnudel*, Fertigreis*, Müsliriegel* und Treckingnahrung*
  • Wir empfehlen, einen Wasserfilter mitzunehmen. Auch wenn grundsätzlich das Wasser aus fließenden Quellen getrunken werden kann, kann man sich nie sicher genug sein. Wir benutzen einen Wasserfilter von GRAYL: GRAYL Wasserfilter*
  • Checkt eure Ausrüstung vorher unbedingt auf Funktionstüchtigkeit. Es wäre sehr ärgerlich, wenn der Gaskocher auf einmal nicht mehr gehen sollte.
  • Der Weg ist zwar gut ausgeschildert, trotzdem schadet es nicht eine Karte mitzunehmen. Wir persönlich haben uns auf unser Handy verlassen und eine komoot-Karte für den Offline-Gebrauch downgeloadet.
  • Um den Wetterbericht zu checken, nutzen wir die Apps Yr und Ventusky.

Unsere Ausrüstung

Wir haben fast unsere ganze Wanderausrüstung aus dem Decathlon*.

Eine genaue Auflistung unserer Ausrüstung für Mehrtageswanderungen findet ihr in folgendem Blogbeitrag von uns:

Weitere Bilder zur Wanderung zum Skierffe:


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Elche in Norwegen: Unsere Beobachtungstipps

Norwegen, das Land der atemberaubenden Fjorde, malerischen Landschaften und unberührten Natur, ist auch die Heimat einer faszinierenden Tierart – dem Elch.

Diese beeindruckenden Tiere sind ein Symbol für die norwegische Wildnis und ziehen Naturliebhaber aus der ganzen Welt an. In diesem Blogartikel werden wir einen genaueren Blick auf die Elche in Norwegen werfen, ihre Lebensweise, ihren Lebensraum und die besten Möglichkeiten, sie in freier Wildbahn zu erleben.


Die Welt der norwegischen Elche

Der Elch ist das größte Hirschtier in Europa und ein weit verbreitetes Tier in Norwegen. Bekannt sind Elche für ihre imposante Größe, majestätischen Geweihe und friedliche Natur. Elche sind in den ausgedehnten Wäldern, Sumpfgebieten und offenen Landschaften Norwegens beheimatet.

Rund 200.000 Elche leben in Norwegen und doch gehört es eher zu den seltenen Momenten, indem man einem Elch begegnet. Der „König des Waldes“, wie der Elch auch gerne genannt wird, erreich im Durchschnitt eine Schulterhöhe von 1,90 m und ein beachtliches Gewicht von 500 kg.


Lebensweise und Lebensraum

Elche sind Pflanzenfresser und ernähren sich hauptsächlich von Laub, Rinde, Zweigen und Wasserpflanzen. Sie bevorzugen Gebiete mit reichlich Nahrung und Wasserquellen. Die norwegische Natur bietet ideale Bedingungen für ihre Lebensweise und bieten ihnen ausreichend Nahrung und Schutz vor Raubtieren.

Die Sommermonate sind für Elche besonders wichtig, da sie in dieser Zeit ihr Geweih erneuern. Während des Sommers ernähren sie sich von frischem Grünfutter und legen Reserven für den langen norwegischen Winter an.

Habt ihr gewusst, dass die männlichen Elche jedes Jahr in den Monaten Januar und Februar ihr Geweih abwerfen?

Elche sind übrigens auch erstaunlich gute Schwimmer und können sogar bis zu sechs Metern Tiefe tauchen.


Begegnungen mit Elchen in Norwegen: Unsere Tipps

Ihr möchtet Elche in Norwegen beobachten und fotografieren? Hier haben wir einige nützliche Tipps für euch:

  1. Frühe Morgen- oder späte Abendstunden: Die besten Zeiten, um Elche in Norwegen zu sehen, sind früh am Morgen oder spät am Abend, wenn sie auf Nahrungssuche sind. Unserer Erfahrung nach, kommen die Elche, um diese Zeiten oft auf die Wiesen und Felder in Straßennähe.

  1. Elchsichtung vom Auto aus: Die Wahrscheinlichkeit Elche während dem Autofahren zu entdecken, ist höher als ihnen bei einer Wanderung zu begegnen. Ein Elch-Warnschild ist häufig ein gutes Indiz dafür, dass Elche in dieser Region unterwegs sind. Wenn der Verkehr zur Dämmerung etwas ruhiger geworden ist, seid besonders aufmerksam. Wichtig ist natürlich, dass ihr den Verkehr nicht behindert, wenn ihr einen Elch entdeckt habt. Vielleicht gibt es eine Haltebucht oder einen Feldweg in der Nähe? Am wenigsten gestört fühlen sich die Elche übrigens, wenn ihr sie aus dem Auto aus beobachtet bzw. fotografiert.

  1. Wachsamkeit und Geduld: Seid geduldig und haltet Ausschau nach Bewegungen in den Wäldern. Elche sind vorsichtige Tiere und können sich leicht verstecken.

  1. Fernglas und Kamera: Ein gutes Fernglas* und eine Kamera* mit Teleobjektiv* sind ideal, um Elche aus sicherer Entfernung zu betrachten und festzuhalten, ohne sie zu stören.

  1. Wildtierbeobachtungstouren: Es gibt auch geführte Wildtierbeobachtungstouren. Hier ist die Chance frei lebende Elche in Norwegen zu sehen deutlich höher, da die Guides täglich unterwegs sind und wissen, wo sich die Tiere regelmäßig aufhalten.


Unser Equipment

Die Elche in Norwegen haben wir mit unserer Kamera der Nikon Z50* und mit unserem Objektiv Sigma 150-600mm* fotografiert.

In unserem Amazon-Shop* haben wir euch unsere gesamte Kamera-Ausrüstung verlinkt.

Was natürlich auch nicht fehlen sollte, ist ein Fernglas*. So könnt ihr unterscheiden, ob es sich bei dem braunen Fleck in der Ferne, um einen Elch, oder um einen Baumstumpf handelt.

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Verhalten bei einer Elchbegegnung in Norwegen

Begegnungen mit Elchen können aufregend und beeindruckend sein, erfordern aber auch Vorsicht und Respekt. Hier sind einige Tipps, die ihr beachten solltet, wenn ihr einem Elch in Norwegen begegnet:

  1. Abstand halten: Bewahrt immer einen sicheren Abstand zu Elchen. Wir empfehlen, mindestens 50 Meter von einem Elch wegzubleiben, um diesen nicht zu erschrecken oder ihn in die Enge zu treiben. Wenn eine Elchkuh Jungtiere dabei hat, sollte man 100 Meter oder mehr Abstand halten.

  1. Ruhe bewahren: Wenn ihr einem Elch begegnet, bleibt ruhig und macht keine lauten Geräusche. Vermeidet plötzliche Bewegungen, die den Elch erschrecken könnten.

  1. Nicht bedrängen: Versucht nicht, euch einem Elch zu nähern oder ihn zu füttern. Elche sind wilde Tiere und sollten in ihrer natürlichen Umgebung respektiert werden. Kein Foto ist es wert, einen Elch in Unruhe zu versetzen oder sich selbst in Gefahr zu begeben.

  1. Rückzugsmöglichkeit finden: Wenn der Elch Anzeichen von Unruhe zeigt oder sich euch nähert, sucht einen sicheren Ort auf, an dem ihr euch verstecken können. Elche können aggressiv sein, insbesondere während der Paarungszeit im Herbst.

  1. Keine Jungtiere stören: Besonders im Frühling und Sommer können Elchkühe mit ihren Kälbern aggressiv sein, um ihre Jungen zu schützen. Haltet immer Abstand und zieht euch am besten langsam zurück, um Konfrontationen zu vermeiden.

  1. Autofahrer aufgepasst: Wenn ihr einen Elch auf der Straße seht, reduziert die Geschwindigkeit und haltet ausreichend Abstand. Die Elche haben es manchmal nicht eilig und gehen nur langsam über die Straße. Anders kann es aber sein, wenn ein Elch sich erschreckt hat und über die Straße rennt. Elche können auch unerwartet die Straße überqueren, also seid immer aufmerksam.


Schlussgedanken

Die Begegnung mit einem wilden Elch in Norwegen ist ein unvergessliches Erlebnis. Einen Elch zu sehen ist für uns immer wieder ein unwirklicher Moment, da wir es garnicht glauben können, dass so schöne und große Tiere in unserer Welt unterwegs sind. Wir wünschen euch sehr, diese eindrucksvolle Erfahrung zu machen.

Respektiert dabei bitte immer die Natur und die Tiere und haltet einen sicheren Abstand.

Wir freuen uns sehr, wenn ihr uns von euren Elchbegegnungen auf Instagram berichtet. Verlinkt uns @linas_reisen gerne in euren Beiträgen und Stories. Wir freuen uns, eure Elchbegegnungen mit unserer Community zu teilen!


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Rago-Nationalpark: Wanderung zum Litlverivassforsen

Norwegen, das Land der Fjorde, Gletscher und unberührten Natur, beherbergt einige der atemberaubendsten Naturschönheiten der Welt. Eines dieser versteckten Juwelen ist der Wasserfall Litlverivassforsen im Rago-Nationalpark.

In unserem Blogbeitrag berichten wir euch von unserer unvergesslichen Wanderung durch die wilde und wunderschöne Landschaft im Norden Norwegens.


Eckdaten: Wanderung zum Wasserfall Litlverivassforsen

AusgangspunktWanderparkplatz bei Lakshol (Koordinaten auf Google Maps)
LängeHin- & zurück ca. 12 Kilometer
Höhenmeter570 Meter
Wanderzeit5 Stunden
SchwierigkeitsgradMittelschwer

Allgemeines zum Rago-Nationalpark

Der Rago-Nationalpark befindet sich im Norden Norwegens und gehört zur Provinz Nordland. Der Park wurde im Jahr 1971 gegründet und erstreckt sich über eine Fläche von etwa 171 Quadratkilometern.

Er grenzt an den schwedischen Padjelanta Nationalpark, der wiederum an zwei weitere schwedische Nationalparks grenzt. Zusammen bilden diese vier Nationalparks eines der größten zusammenhängenden Naturschutzbereiche Europas. Diese Gebiete sind sehr wichtig für den Schutz natürlicher Feuchtgebiete und somit auch für den Erhalt der biologischen Vielfalt.

Der Nationalpark befindet sich ca. 1,5 Stunden Autofahrt von Bodø entfernt. Wer auf der Durchreise von Schweden in Richtung Lofoten ist, sollte hier unbedingt einen Zwischenstopp einplanen.

Bekannt ist der Rago-Nationalpark unter anderem für den Wasserfall Litlverivassforsen. Dieser hat einen freien Fall von 223 Metern und befindet sich direkt an der Nationalparkgrenze.

Im Rago-Nationalpark erwartet euch ein einzigartiges Panorama, welches ihr so schnell nicht vergessen werdet.


Bist du für deine Wanderung gut ausgerüstet? Hier teilen wir unsere persönlichen Empfehlungen für die perfekte Wanderausrüstung.

Unsere Wanderausrüstung

Ausgangspunkt der Wanderung im Rago-Nationalpark

Der Ausgangspunkt der Wanderung zum Litlverivassforsen ist der Wanderparkplatz „Litjsand“ (Koordinaten auf Google Maps). Dieser liegt ca. zwei Kilometer vor der Ortschaft Lakshol.

Auf dem Parkplatz befinden sich eine Trockentoilette, Mülleimer und eine Info-Tafel. Der Parkplatz ist nicht besonders groß, daher sollte man im Sommer am besten bereits am Morgen den Parkplatz aufsuchen.


Wanderung zum Litlverivassforsen

Vom Wanderparkplatz folgt ihr der Beschilderung und dem markierten Pfad. Innerhalb der ersten zwei Kilometer legt ihr ca. 400 Höhenmeter zurück. Der Weg ist teilweise steil, aber gut begehbar. Es gibt viele Bänke, auf denen man eine Pause einlegen kann.

Nachdem ihr die Höhenmeter zurückgelegt habt, verläuft der Wanderweg eher flach weiter. Jedoch gibt es einige kleine Bachläufe und Steine zu überqueren.

Wenn es zuvor viel geregnet hat, kann der Weg sehr nass und rutschig sein.

Der Weg verläuft auch teilweise durch ein Moor, welches über Holzstege gut zu überqueren ist.

Bereits einen Kilometer vor dem Wasserfall hat man einen tollen Ausblick in das grüne Tal und die Flussschleifen des Storskogelva.

Das letzte Stück vor dem Wasserfall legt ihr über eine hügelige Felsenlandschaft zurück. Besonders bei Regen ist hier Vorsicht geboten, da der glatte Felsenboden rutschig sein kann.

Ca. 100 Meter vor dem Litlverivassforsen habt ihr die beste Aussicht auf den Wasserfall und den Rago-Nationalpark.

Über die Schwelle zwischen Wasserfall und dem See Litlverivatnet führt eine kleine Hängebrücke entlang. Für uns die spektakulärste Hängebrücke Norwegens!

Auf dem Felsplateau gibt es viele geeignete Plätze, um einen Zwischenstopp einzulegen und die Aussicht zu genießen.


Grayl Trinkflasche

Die Grayl Trinkflasche* ist eine innovative Trinkflasche, mit der wir unterwegs gefahrlos Wasser aus Flüssen, Seen oder Bächen filtern und trinken können. Die Filterflasche begleitet uns inzwischen auf all unseren Wanderungen.

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Unser Fazit zur Wanderung im Rago Nationalpark

Die Wanderung zum Wasserfall Litlverivassforsen im Rago Nationalpark ist eine der schönsten Wanderungen, die wir bisher in Norwegen gemacht haben. Die Aussicht auf das Tal, die Flussschleife des Storskogelva, den Litlverivassforsen und den glitzernden Bergsee Litlverivatnet war einfach atemberaubend. Wir sind erstaunt darüber, wie wenigen Wanderern wir auf der Strecke begegnet sind. Die Wanderung scheint eher zu den unbekannteren in Norwegen zu gehören. Kaum vorstellbar, bei der Kulisse, die uns erwartete.

Es war eine anspruchsvolle Wanderung, die bis zum Wasserfall führte. Da es die Tage zuvor viel geregnet hat, war es sehr sumpfig und teilweise auch rutschig. Es ging über viele Wurzeln und Steine und einige größere Pfützen waren zu durchqueren. Dennoch war es eine sehr lohnenswerte Wanderung und die Strapazen des Wanderweges waren auch schnell wieder vergessen.


Unsere Tipps zur Wanderung

  • Plant euch ausreichend Zeit für Foto-Pausen ein.
  • Hat es zuvor viel geregnet, stellt euch darauf ein, dass die Wanderung aufgrund des Matsches und der vielen Pfützen etwas beschwerlicher sein kann und ihr gegebenenfalls etwas mehr Zeit benötigt.
  • Bei Regen können wir die Wanderung nicht empfehlen. Informiert euch am besten auf der norwegischen App „YR“ über die Wetterlage.
  • Wir empfehlen euch wasserfestes Schuhwerk und Wanderstöcke.


Hier findet ihr unsere Wanderung auf komoot.de:

Weitere Informationen über einen Besuch im Rago-Nationalpark findet ihr auf der offiziellen norwegischen Webseite: https://www.norgesnasjonalparker.no/en/nationalparks/rago/


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Wandern im Pyhä-Luosto Nationalpark

Der Pyhä-Luosto Nationalpark besteht aus den beiden Fjells Pyhätunuri und Luosto, die eine 23 Kilometer lange Bergkette bilden. Die höchsten Gipfel sind der Noitanuri (540 Meter) und der Ukko-Luosto (514 Meter).

Während unseres Roadtrips durch Finnland haben wir zwei Wanderungen durch den Nationalpark gemacht und die beiden Gipfel erklommen. In der Ortschaft Pyhä und in der Ortschaft Luosto gibt es jeweils einen Wanderparkplatz. Das Wanderangebot ist sehr vielfältig. Es gibt kurze und leichte Wanderwege, aber auch längere und anspruchsvollere.

Nachfolgend stellen wir euch unsere beiden Wanderungen vor.

Inhaltsverzeichnis


Noitatunturi Trail

Eckdaten zur Wanderung auf dem Noitatunturi Trail

AusgangspunktWanderparkplatz in Pyhä (Koordinaten auf Google Maps)
Längeca. 15 Kilometer (Rundweg)
Höhenmeter450 Meter
Wanderzeit6-7 Stunden
Schwierigkeitsgradschwer

Weiter unten haben wir euch unsere Wanderung auf komoot.de verlinkt.


Ausgangspunkt der Wanderung

Ausgangspunkt unserer Wanderung war der Besucherparkplatz am Info-Center des Nationalparks in Pyhä (Koordinaten auf Google Maps).

Der Rundwanderweg ist mit grünen Quadraten gekennzeichnet. Die empfohlene Wanderrichtung ist im Uhrzeigersinn.

Der Weg ist teilweise sehr steinig. Es gibt sehr felsige Abschnitte und einen steilen Aufstieg. Auf der Webseite des Nationalparks wird die Wanderung nur bei klarem Wetter empfohlen.


Unsere Wanderung auf dem Noitatunturi Trail

Vom Parkplatz aus folgten wir zunächst dem ca. 600 Meter langem Fußgänger- und Fahrradweg, bis uns der Wanderweg durch ein Waldstück zum Moor führte. Wir folgten dabei zunächst den blau markierten Quadraten, die den Tunturiaapa Naturpfad kennzeichnen, denn wir wollten einen Abstecher über die Stege in der wunderschönen Moorlandschaft machen.

Wir überquerten die Holzstege und gelangten wieder in den Wald und auf unseren ursprünglich geplanten Wanderweg (grüne Quadrate).

Es folgte ein langer Abschnitt über einen steinigen Pfad durch den Wald. Nach ca. sechs Kilometern erreichten wir die Schutzhütte Oravalampi. Hier machten wir einer kurzen Rast, bevor es über einen steilen und felsigen Aufstieg auf den Gipfel des Noitatunturi ging.

Vom Gipfel aus hatten wir einen atemberaubenden Weitblick auf die Moore und Fjells.

Der Abstieg des Gipfels war wesentlich einfacherer. Weniger steil und der Wanderweg war gut markiert.

Nach dem Abstieg gelangten wir auf einen Pfad, dem wir zur Rasthütte Karhunjuomalampi folgten. Kurz darauf durchquerten wir das Sperrgebiet Isokuru. Hier ist es im Sommer verboten, von den Wanderwegen abzuweichen.

Zunächst machten wir einen Stopp am Aussichtspunkt auf die Isokuru-Schlucht. Ein wenig später ging es über einige hundert Metallstufen hinunter in die Schlucht.

Dann folgte ein längerer Abschnitt über gut ausgebaute Stege. Wir liefen am Pyhänkasteenputous Wasserfall und Pyhänkasteenlampi See vorbei.

Später ging es über einige Metallstufen wieder hoch und dann durch ein Waldstück zurück zu unserem Ausgangspunkt.

Unsere Wanderung auf komoot.de:


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Naturwanderweg Luosto

Eckdaten zur Wanderung auf dem Naturwanderweg Luosto

AusgangspunktWanderparkplatz in Luosto (Koordinaten auf Google Maps)
Längeca. 17 Kilometer (Rundweg)
Höhenmeter420 Meter
Wanderzeit6-7 Stunden
Schwierigkeitsgradmittelschwer

Weiter unten haben wir euch unsere Wanderung auf komoot.de verlinkt.


Ausgangspunkt der Wanderung

Ausgangspunkt unserer Wanderung war der Parkplatz vor dem Ski-Resort in Luosto (Koordinaten auf Google Maps).

Der Rundwanderweg ist mit grünen Quadraten gekennzeichnet. Die empfohlene Wanderrichtung ist gegen den Uhrzeigersinn, wir sind allerdings im Uhrzeigersinn gelaufen.

Die Wanderung ist zwar nicht ganz so anspruchsvoll wie unsere Wanderung von Pyhä aus, allerdings sollte man die Länge nicht unterschätzen und auch hier gibt es einige steilere Abschnitte.

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Unsere Wanderung auf dem Naturwanderweg Luosto

Vom Wanderparkplatz sind wir zunächst auf das Ukko-Luosto-Fjell gewandert. Der Aufstieg erfolgte zum größten Teil über knapp 670 Stufen. Oben angekommen, blickten wir von einer Aussichtsplattform auf den anstehenden Wanderweg.

Der Abstieg vom Fjell war weniger steil, dafür aber sehr steinig. Unten angekommen, ging es lange durch den Wald. Der Wanderweg führt größtenteils über Holzstege. Nach ca. acht Kilometern erreichten wir die Aapa-Moore, die wir ebenfalls über Stege durchquerten. Immer wieder führte der Wanderweg durch kleine Waldstücke. Kurz vor Ende der Wanderung ging es nochmal ein Stück nach oben auf das Fjell hinauf und dann steil hinab.

Unsere Wanderung auf komoot.de:

Weitere Wanderungen findest du auf der Webseite des Nationalparks: https://www.nationalparks.fi/pyha-luostonp/trails.


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Storforsen – Stromschnellen in Schweden

Die Storforsen befinden sich im Fluss Piteälven in der nordschwedischen Region Norrbotten. Sie sind mit einer Gesamtlänge von ca. 5 Kilometern und einer Fallhöhe von mehr als 60 Metern eine der größten Stromschnellen Europas. Der Anblick der wilden Wassermassen, die mit großer Kraft durch die Felsen toben, ist absolut beeindruckend!


Beste Reisezeit – Wann sind die Stromschnellen am beeindruckendsten?

Der beste Zeitpunkt für einen Besuch der Storforsen ist im Frühjahr oder Frühsommer, wenn die Schneeschmelze die Wassermenge im Fluss deutlich ansteigen lässt.

Gerade im Mai und Juni erreicht das Naturschauspiel seinen Höhepunkt: Das Wasser donnert mit extremer Geschwindigkeit über die Felsen, erzeugt dabei einen ohrenbetäubenden Lärm und lässt feine Wassertröpfchen in die Luft steigen, die je nach Sonnenstand für wunderschöne Regenbögen sorgen.

Auch im Spätsommer und Herbst sind die Storforsen ein beeindruckendes Ausflugsziel, allerdings mit etwas ruhigerem Wasserfluss. Im Winter verwandelt sich die Gegend in eine märchenhafte Eislandschaft, wenn die Stromschnellen von Schnee und Eis umgeben sind.


Ein Naturreservat mit gut ausgebauten Wanderwegen

Die Storforsen befinden sich in einem gleichnamigen Naturreservat, das nicht nur durch die gewaltigen Stromschnellen, sondern auch durch seine wunderschöne Natur und gut markierte Wanderwege besticht.

Der offizielle Ausgangspunkt für Wanderungen ist ein großer Besucherparkplatz (Koordinaten auf Google Maps). Wichtig zu wissen:
Camping ist hier ausdrücklich verboten!

Von dort aus starten verschiedene Wege, die euch entlang des Flusses und durch das Naturschutzgebiet führen. Besonders empfehlenswert ist der 3 Kilometer lange Rundweg, der über Brücken, Stege und Aussichtsplattformen einen fantastischen Blick auf die Stromschnellen bietet.


Bist du für deine Wanderung gut ausgerüstet? Hier teilen wir unsere persönlichen Empfehlungen für die perfekte Wanderausrüstung.

Unsere Wanderausrüstung

Start der Wanderung – Erste Eindrücke

Vom Parkplatz aus führt der Weg zunächst an einer kleinen Gaststätte vorbei. Schon hier hört man in der Ferne das mächtige Rauschen der Wassermassen – ein Vorgeschmack auf das, was noch kommt.

Nach wenigen Gehminuten zeigen sich die ersten kleinen Wasserfälle und Seitenarme des Flusses, bevor ihr schließlich über mehrere Brücken direkt zum Hauptfluss des Piteälven gelangt.


Entlang des Flusses

Der schönste Teil der Wanderung führt über einen gut ausgebauten Holzsteg, der sich über eine Strecke von über einem Kilometer direkt am Flussufer entlangzieht.

Während ihr die tosenden Wassermassen bestaunt, gibt es immer wieder kleine Abzweige, die zu idyllischen Wasserfällen und Bächen führen. Die Kombination aus gewaltigen Stromschnellen und ruhigen Naturspots macht den Rundweg besonders abwechslungsreich.

Am Ende des Steges angelangt, hat man die Wahl: Entweder man folgt direkt dem Rundweg und biegt links ab, oder man folgt einem kurzen Naturpfad und gelangt auf eine lange Holzbrücke, die an das Ufer eines Sees führt.

Entlang des gesamten Weges gibt es zahlreiche Sitzmöglichkeiten, Feuerstellen und Grillplätze, die zum Verweilen und Genießen der Natur einladen. Wer also ein kleines Picknick oder eine typisch schwedische Grillpause („Grilla Korv“) einlegen möchte, findet hier ideale Plätze mit spektakulärem Ausblick.


Unser Fazit – Lohnt sich ein Besuch der Storforsen?

Ja, absolut! Die Storforsen Stromschnellen gehören zu den beeindruckendsten Naturwundern Schwedens.

Leicht zugänglich – gut ausgebaute Wege und Stege
Abwechslungsreiche Landschaft – tosende Wasserfälle & ruhige Naturpfade
Perfekt für Fotografen – beeindruckende Wasserlandschaften
Für die ganze Familie geeignet – kurze Wanderstrecke & viele Sitzmöglichkeiten

Für uns war die Wanderung ein absolutes Highlight! Die Mischung aus rauschenden Stromschnellen, wunderschönen Holzstegen und idyllischen Naturspots hat uns total begeistert. Wer in Nordschweden unterwegs ist, sollte sich dieses Naturschauspiel auf keinen Fall entgehen lassen!

Hier geht es zu unserer Wanderung auf komoot.de:


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Wandern im Björnlandets Nationalpark

Während unserem Roadtrip durch Schweden machten wir einen Halt am Björnlandets Nationalpark. Der Nationalpark ist vor allem eines – Natur pur. Der Urwald ist geprägt von Fichtensumpfwäldern, alten Kiefern und Spuren von Waldbränden lassen sich hier entdecken.

Ob du nur einen kurzen Spaziergang machen möchtest oder eine mehrtägige Wanderung bevorzugst, hier findest du eine passende Strecke. Vergiss nicht, deine Wanderschuhe einzupacken und dich auf unvergessliche Ausblicke vorzubereiten.


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Unsere Wanderausrüstung

Anfahrt zum Björnlandets Nationalpark

Die Webseite des Nationalparks weist darauf hin, dass der Park erst betreten werden kann, sobald die Straßen nach dem Frühjahrstauwetter trocken sind. Da der Nationalpark etwas abseits liegt und wir die lange Fahrt nicht umsonst auf uns nehmen wollten, kontaktierte ich den Park-Ranger per E-Mail und erhielt am selben Abend noch die Rückmeldung, dass im südlichen Teil der Schnee bereits geschmolzen ist. An den Nordhängen und auf schattigen Flächen allerdings noch vereinzelt Schnee zu finden ist.

Wir machten uns also auf den Weg zum Nationalpark. Von Umeå aus kommend, ging es zum größten Teil über die gut ausgebaute Schnellstraße 92. Die letzten 20 Kilometer ging es dann über eine Schotterstraße. Diverse Kommentare, die wir im Internet zur Beschaffenheit dieser Straße fanden, schreckten uns zunächst etwas ab. Die unbefestigte Straße war unserer Ansicht nach allerdings sehr gut zu befahren. Lediglich die letzten drei Kilometer waren etwas holprig.

Entlang der Straße begegneten wir einigen Rentieren und Auerhühnern.

Anfahrt über die Schotterstraße


Unsere Wanderung im Björnlandets Nationalpark

AusgangspunktWanderparkplatz Eingang Angsjö (Koordinaten auf Google Maps)
Längeca. 8 Kilometer (Rundweg)
Höhenmeter170 Meter
Wanderzeit2,5-3 Stunden
Schwierigkeitsgradmittel – anspruchsvoll

Gestartet sind wir vom Wanderparkplatz am Eingang Angsjö. Hier starten gleich mehrere Rundwege.

Die Wanderwege im Nationalpark sind etwas anspruchsvoller, gerade wenn es erst geregnet hat oder teilweise noch Schnee liegt, sollte man unbedingt auf stabiles und wasserfestes Schuhwerk achten. Unsere Route führte uns über viele Steine, Wurzeln, umgefallene Bäume und teilweise auch über einige vereiste Flächen.

Wir entschieden uns für den 7 Kilometer langen Guldbäck-Weg (orange Markierungen).

Wir folgten dem Wanderweg zuerst über einige Stege durch ein Sumpfgebiet und dann durch ein Waldstück bis hoch zum Aussichtspunkt auf dem Björnberget. Anschließend ging es wieder hinunter in einen Fichtenwald.

Björnlandets Nationalpark
Ausblick vom Björnberget

Auf dem Weg hörten wir ein Auerhuhn davon flattern. Ein Geräusch, welches der Wanderführer als häufig bezeichnet, wenn man im Björnlandets Nationalpark unterwegs ist.

Der Weg führte uns eine Weile an einem Bach entlang. Zwischendurch ging es immer wieder über kleinere Holzstege.

Björnlandets Nationalpark

Verlaufen kann man sich nicht, denn der Weg ist gut ausgeschildert.

Unterwegs kamen wir immer wieder an Info-Tafeln vorbei, die zum Beispiel auf vergangene Waldbrände hinweisen.

Kurz vor Ende der Wanderung erreichten wir die Angsjö-Hütte. Eine Hütte für Wanderer, die am gleichnamigen See liegt.

Björnlandets Nationalpark
Angsjö-Hütte

Danach ging es parallel zum See-Ufer wieder zurück zum Parkplatz.


Hier findet ihr unsere Wanderung auf komoot.de:


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Wandern im Skuleskogen Nationalpark

Der Nationalpark Skuleskogen liegt an der wunderschönen schwedischen Ostküste.

Mit einer einzigartigen Landschaft aus dichten Wäldern, tiefen Schluchten und malerischen Seen bietet der Park die perfekte Kulisse für unvergessliche Wanderungen. Besonders bekannt ist er für seine dramatischen Felsformationen und seine Lage entlang der Höga Kusten, der „Hohen Küste“, die als UNESCO-Weltnaturerbe ausgezeichnet wurde.

Damit ihr euch in unserem Beitrag besser zurechtfindet, haben wir ein Inhaltsverzeichnis mit Sprungmarken erstellt.

Inhaltsverzeichnis


Der Höga Kustenleden – Wandern mit Meerblick

Einer der bekanntesten Wanderwege im Nationalpark ist der Höga Kustenleden, ein Fernwanderweg, der sich über 129 Kilometer entlang der Küste erstreckt. Die Strecke bietet eine Mischung aus spektakulären Meerblicken, steilen Klippen und idyllischen Buchten – eine beeindruckende Kombination aus Wildnis und Küstenlandschaft.

Auch wer nicht die gesamte Strecke wandern möchte, kann Teiletappen erkunden und so einige der schönsten Abschnitte des Nationalparks entdecken.


Das Highlight: Die Felsspalte Slåttdalsskrevan

Ein absolutes Highlight des Skuleskogen Nationalparks ist die Slåttdalsskrevan – eine gigantische Felsspalte, die sich über 200 Meter erstreckt und fast 30 Meter tief ist.

Die beeindruckende Schlucht entstand durch tektonische Bewegungen und Erosion über Jahrtausende hinweg. Die gewaltigen Felswände ragen steil nach oben und sorgen für ein spektakuläres Panorama. Kein Wunder, dass dieser Ort zu den beliebtesten Fotomotiven in der Region gehört!

Tipp: Zur Hauptsaison im Sommer kann es hier sehr voll werden. Eine frühe Anreise wird empfohlen, da die Parkplätze schnell belegt sind.


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Unsere Wanderausrüstung

Eingänge des Nationalparks

Der Nationalpark Skuleskogen hat drei verschiedene Zugänge, die jeweils unterschiedliche Wandererlebnisse und landschaftliche Highlights bieten. Hier ein Überblick:

Süd-Eingang:

Der Eingang befindet sich am südlichen Ende des Parks und ist ideal, um den beeindruckenden Berg Skuleberget mit der Felsspalte Slåttdalsskreva zu erkunden.

Hier erwartet einen eine gut markierte Route, die zum Aussichtspunkt auf dem Gipfel führt. Die Aussicht von oben ist einfach spektakulär und bietet einen Panoramablick auf den Nationalpark und das umliegende Meer.

Am Süd-Eingang führt auch der Höga Kustenleden (Höhenküstenweg) vorbei. Vom Parkplatz aus kann man auch einen Abstecher hinunter zum Sandstrand an der Bucht Kälsviken machen.

Wir starteten unsere Wanderung am Süd-Eingang Mitte Mai. In diesem Teil des Nationalparks lag bis auf in der Schlucht kein Schnee mehr.


West-Eingang:

Dieser Eingang ist gut zugänglich und bietet ebenfalls verschiedene Wanderwege.

Vom Eingang führt ein rollstuhlgerechter Pfad mit einer Länge von 800 Metern zu einem Aussichtspunkt am südöstlichen Hang des Berges Nylandsrute.

Långtjärnhällorna ist ein weiterer Aussichtspunkt und nach 1,2 Kilometern zu erreichen. Der Weg verläuft größtenteils über felsiges Gelände und auf Holzstegen.

Vom West-Eingang ist auch eine Wanderung zur Felsspalte möglich. Die einfache Entfernung beträgt hier allerdings sechs Kilometer und ist somit länger als von den anderen Park-Eingängen.

Zum Zeitpunkt unseres Besuches Mitte Mai waren der West-Eingang und die Wanderwege teilweise noch voller Schnee.


Nord-Eingang:

Dieser Eingang befindet sich im Norden des Nationalparks. Von hier aus kann man entlang der Höga Küste wandern und die atemberaubenden Ausblicke auf das Meer und die Klippen genießen. Der Weg führt dich durch dichte Kiefernwälder und vorbei an idyllischen Buchten.

3,5 km vom Nordeingang entfernt befinden sich die Tärnättholmarna, zwei Inseln, die über eine Sandbrücke mit dem Festland verbunden sind.

Auch von hier aus kannst man zur bekannten Felsspalte wandern.


Unsere Wanderung im Skuleskogen Nationalpark

AusgangspunktWanderparkplatz am Süd-Eingang (Koordinaten auf Google Maps)
Länge8 Kilometer (Rundweg)
Höhenmeterca. 270 Meter
Wanderzeit1,5 Stunden
Schwierigkeitsgradmittel

Weiter unten haben wir dir unsere Wanderung auf komoot.de verlinkt.

Wir starteten am Süd-Eingang und folgten den orangefarbenen Markierungen des Höga Kustenleden. Ziel unserer Wanderung war der berühmte Berg Slåttdalsberget mit der Felsspalte Slåttdalsskreva.

Wir haben uns für die Wanderung vom Süd-Eingang entschieden, denn die Wanderwege, die vom West-Eingang ausgehen, waren zu diesem Zeitpunkt (Mitte Mai) teilweise noch verschneit.

Die ersten zwei Kilometer führten durch einen dichten Fichtenwald, bis sich der Weg teilte:

Rechts: Direkt auf den Slåttdalsberget
Geradeaus: Durch das Slåttdalen-Tal – unsere Wahl

Hier erwarteten uns Holzstege, felsige Abschnitte und schmale Pfade, die mit Wurzeln und Steinen durchsetzt waren.


„Troll-Tor“ – Ein verstecktes Naturphänomen

Kurz vor der Felsspalte erreichten wir das „Troll-Tor“, eine enge Felsformation, durch die der Wanderweg führte. Besonders spannend: Einige Abschnitte waren noch mit Schnee bedeckt, sodass wir genau auf die Spuren vorheriger Wanderer achten mussten.

Nach der Schneepassage teilte sich der Weg erneut:

  • Rechts: Ein kurzer Klettersteig auf den Slåttdalsberget
  • Geradeaus: Zur Felsspalte Slåttdalsskrevan

Wir entschieden uns, erst die Felsspalte zu erkunden und auf dem Rückweg über den Berg zu wandern.


Felsspalte Slåttdalsskrevan

Bis zur bekannten Felsspalte waren es nur wenige Meter. Wir standen sozusagen am oberen Ende der Schlucht.

Normalerweise kann man durch die Spalte hindurchwandern, doch zu unserem Besuch lag dort Meter hoher Schnee, sodass eine Durchquerung zu gefährlich gewesen wäre. Stattdessen genossen wir den fantastischen Aussichtspunkt auf der Nordseite


Der Rückweg über den Slåttdalsberget

Nach einer kurzen Pause machten wir uns auf den Rückweg über den Slåttdalsberget. Von hier aus hatten wir nochmals spektakuläre Ausblicke über den Nationalpark. Der Abstieg erstreckte sich über eine längere Fläche und war daher weniger anspruchsvoll als der Aufstieg.

Unten angekommen, nahmen wir noch einen kleinen Umweg zum Strand von Kälsviken – ein wunderschöner Ort mit Sitzgelegenheiten und Übernachtungshütten.

Skuleskogen Nationalpark, Schweden

Unsere Wanderung auf komoot.de:


Unser Ausflug zum West-Eingang

Am Abend machten wir noch einen Abstecher zum West-Eingang. Wir waren überrascht, denn hier erwartete uns eine Menge Schnee.

Wir schlenderten zum 800 Meter entfernten Aussichtspunkt am südöstlichen Hang des Berges Nylandsrute und konnten sogar einen Siberian Jay bei der Futtersuche beobachten.


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Wanderung zum Skierffe

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Wandern im Färnebofjärden Nationalpark

Der Färnebofjärden Nationalpark liegt in der Provinz Gävleborg, nur eine kurze Autofahrt von Stockholm entfernt.

Er erstreckt sich entlang des malerischen Flusses Dalälven und bietet eine atemberaubende Kulisse aus Wäldern, Sümpfen, Seen und Inseln.

Ein Highlight des Färnebofjärden Nationalparks ist zweifellos die vielfältige Tierwelt. Hier kannst du unter anderem Elch, Reh, Biber, Otter, Luchs und eine Vielzahl von Vogelarten in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten.

Wir haben einige Rehe, einen Biber und – unser absolutes Highlight – einen Habichtskauz zu Gesicht bekommen. Im Nationalpark leben mehrere Spechte und mehrere Eulenarten. Der Habichtskauz kommt hier allerdings am häufigsten vor.

Der Park ist außerdem besonders für seine große Population an Seeadlern bekannt, die majestätisch über den Himmel gleiten. Vergiss also auf keinen Fall dein Fernglas mitzubringen, um diese faszinierenden Kreaturen in Aktion zu erleben.

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Die Möglichkeiten, die der Nationalpark bietet, sind ebenso vielfältig wie die Tierwelt. Du kannst auf den zahlreichen Wanderwegen wandern und die unberührte Natur erkunden. Egal, ob du einen kurzen Spaziergang machen möchtest oder eine mehrtägige Trekkingtour planst, hier findest du garantiert die perfekte Route für dich.


Unsere Wanderung im Fjärnebofjärden Nationalpark

AusgangspunktWanderparkplatz (Koordinaten auf Google Maps)
Längeca. 8 Kilometer (Rundweg)
Höhenmeter50 Meter
Wanderzeit2 Stunden
Schwierigkeitsgradmittel

Wir haben uns dafür entschieden, den 8 Kilometer langen Rundweg entlangzuwandern. Dieser ist durch orange Markierungen gekennzeichnet.

Ausgangspunkt der Wanderung ist der Haupteingang des Nationalparks, der wenige Meter vom Besucherparkplatz entfernt liegt.

Die Wanderung lässt sich in beide Richtungen laufen.

Weiter unten haben wir dir unsere Wanderung auf komoot.de verlinkt.

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Zunächst haben wir uns die Flussschnellen von der Brücke aus angesehen. Danach entschieden wir uns den Wanderweg im Uhrzeigersinn zu gehen. Wir folgen den orangen Markierungen, die zunächst mit dem „roten Pfad“ parallel laufen. Wir durchqueren ein kurzes Waldstück, in dem viele Bänke und Grillhütten für die Besucher aufgestellt sind. Hier haben wir einen Biber beobachten können.

Dann geht es über einen Holzpfad über das erste Sumpfgebiet. Wir kommen an den Uferrand des Gewässers und bestaunen die zahlreichen vom Biber gefällten Bäume.

Nach ca. 2 Kilometer der Gesamtstrecke gelangen wir auf einen schönen Waldweg. Hier würde nun der „rote Pfad“ zurückführen, wir folgen allerdings den orangen Markierungen weiter. Unser Weg führt auf einen Forstweg.

Die Landschaft im Mai ist noch ziemlich kahl. Wir fragen uns, ob in dieser Gegend wohl Eulen leben und erhalten kurz darauf unsere Antwort.

Im Baum sitzt ein wunderschöner Habichtskauz, den wir sogar ablichten konnten. Ein wahnsinnig tolles Erlebnis!

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Von jetzt an, kommen wir nur noch langsam voran, da wir jeden Baum von oben bis unten abscannen und nach weiteren Eulen Ausschau halten.

Wir folgen dem Forstweg bis zu einer kleinen Ortschaft. Wir überqueren die Kreuzung. Hier befindet sich eine Schutzhütte mit Feuerstelle. Von dort führt der Weg wieder über einen Pfad am Fluss entlang. Wir halten nach Adlern Ausschau, können aber leider nur einen leeren Adlerhorst entdecken.

Der Weg führt uns weiter durch einen sumpfigen Wald. über Holzstege durchqueren wir ein kleines Moorgebiet. Die letzten Meter geht es nochmal durch den Wald und schon sind wir wieder am Ausgangspunkt unserer Wanderung angekommen!

Eine tolle Tour, die wir sicher nochmal gehen werden!

Unsere Wanderung auf komoot.de:


Weitere Aktivitäten im Nationalpark

Für Wasserliebhaber bietet der Nationalpark auch großartige Möglichkeiten zum Kanufahren. Die Flüsse und Seen sind ideal für eine entspannte Paddeltour, bei der du die Stille der Natur um dich herum genießen kannst.

Wenn du eine besondere Erfahrung machen möchtest, kannst du auch eine Nacht im Nationalpark verbringen. Es gibt Campingplätze und einfache Hütten, in denen du die Magie der Natur hautnah erleben kannst. Stelle dir vor, wie du am Lagerfeuer sitzt, den funkelnden Sternenhimmel betrachtest und den Geräuschen der Nacht lauschst.

Einen Vogelbeobachtungsturm gibt es in Skekarsbo. Der Beobachtungsturm ist 20 Meter hoch und bietet ideale Voraussetzungen um einen See- oder Fischadler zu sehen.

Das Naturum-Besucherzentrum des Nationalparks liegt etwas außerhalb. Hier kannst du dich über Natur und Kultur informieren.


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Stenshuvud Nationalpark

Der Stenshuvud Nationalpark ist einer der dreißig schwedischen Nationalparks und ein wunderschönes Ziel für Naturliebhaber und Wanderer.

Der Nationalpark erstreckt sich über eine Fläche von etwa 400 Hektar und ist bekannt für seinen charakteristischen Hügel namens Stenshuvud, der eine atemberaubende Aussicht auf die umliegende Landschaft bietet. Der Park umfasst auch eine beeindruckende Küstenlinie und einige Wanderwege, die Besucher durch Wälder, Wiesen und entlang des Meeres führen.

Wir haben den Stenshuvud Nationalpark als ersten Stopp auf unserer Schwedenrundreise eingeplant. Von Malmö liegt dieser ca. 93 Kilometer entfernt.

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Unsere Wanderung im Nationalpark

Es gibt einen Parkplatz am Nordeingang des Nationalparks und einen Parkplatz inmitten des Nationalparks. Die beiden Parkplätze liegen nicht sonderlich weit auseinander. Wir haben uns dazu entschieden den Parkplatz im Zentrum des Nationalparks (Koordinaten auf Google Maps) anzusteuern, da von dort alle Wanderwege beginnen.

Dort befindet sich auch das Besucherzentrum, das eine Fülle von Informationen über die Geschichte und die Geologie des Parks bietet.

Insgesamt gibt es vier Wanderwege, wobei der längste gerade mal 4,2 Kilometer lang ist. Wir haben uns für den längsten Wanderweg Hällevikslingan (gelbe Markierungen) entschieden.

Der Wanderweg ist gut ausgeschildert. Wir sind zunächst zum Meer gelaufen und haben uns den schönen Sandstrand angesehen.

Wandern im Stenshuvud Nationalpark in Schweden

Danach ging es durch einen Eichenwald. Der Weg war hier teilweise sehr steinig, stellte aber keine Herausforderung dar. Auf dem Wanderweg entdeckten wir unter anderem Eidechsen und eine Kreuzotter.

Nach einer Weile kamen wir am Stenshuvud Fyr vorbei. Der Stenshuvud Fyr ist ein kleiner, weißer Leuchtturm.

Wir folgten dem Wanderweg und überquerten den Nordparkplatz. Danach ging es in Richtung Stenshuvud. Der Stenshuvud ist ein Hügel im Nationalpark. Dieser hat drei Gipfel, der nördliche ist mit 97 Metern der höchste.

Der Aufstieg erfolgte zum größtenteils über Holztreppen und war leicht zu bewältigen. Wenn man dem Wanderweg folgt, kommt man an zwei schönen Aussichtspunkten vorbei. Danach geht es durch ein Waldstück wieder abwärts und wir erreichten den Ausgangspunkt unserer kleinen Wanderung.

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Fazit

Einen Besuch des Nationalparks können wir auf jeden Fall empfehlen. Wir sind außerhalb der Hauptsaison im Park unterwegs gewesen, dementsprechend war auch wenig los gewesen.

Weitere Bilder von der Wanderung:

  • Wandern im Stenshuvud Nationalpark in Schweden
  • Stenshuvud Nationalpark in Schweden
  • Stenshuvud Nationalpark in Schweden

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Wandern im Store Mosse Nationalpark

Der Store Mosse Nationalpark ist ein großes, weitgehend unberührtes Hochmoor in Schweden. Der Nationalpark beheimatet unter anderem Kraniche, Singschwäne, Birk- und Auerhühner. Auch Adler tauchen regelmäßig auf. Einem Elch und Rehbock sind wir auch schon begegnet.

In unserem Blogbeitrag berichten wir euch von unserer Wanderung durch den Store Mosse Nationalpark.


Eckdaten zur Wanderung im Store Mosse Nationalpark

AusgangspunktWanderparkplatz (Koordinaten auf Google Maps)
Länge14 Kilometer (Rundweg)
Höhenmeterca. 100 Meter
Wanderzeitca. drei Stunden
Schwierigkeitsgradmittel

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Unsere Wanderausrüstung

Unsere Wanderung im Store Mosse Nationalpark

Ausgangspunkt unserer Wanderung ist ein (kostenloser) Parkplatz am Eingang des Nationalparks (Koordinaten auf Google Maps).

Links auf dem Parkplatz befindet sich eine Parkfläche für Wohnmobile. Wir waren bisher zweimal in der Nebensaison im Store Mosse Nationalpark und hatten keine Schwierigkeiten eine freie Parklücke zu bekommen. In der Hauptsaison soll es aber sehr voll sein.

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Wir haben die Nacht auf dem Stellplatz verbracht, um am nächsten Morgen früh los zuwandern. Ab Mai 2023 ist das Übernachten auf dem Parkplatz nicht mehr gestattet.

Im Store Mosse Nationalpark gibt es verschiedene Wanderungen unterschiedlicher Länge. Wir entschieden uns für den roten Wanderweg (1), welcher mit einer Länge von 12 Kilometern gekennzeichnet ist. Der Wanderweg führt um den See Kävsjön und führt teilweise über Stege und durch Waldstücke.

Erster Stopp war der Vogelbeobachtungsturm nahe dem Parkplatz (Koordinaten auf Google Maps). Von hier hat man einen tollen Ausblick auf den Nationalpark. Während unseres Besuches im September waren schon viele Vögel abgereist. Allerdings konnten wir noch einige Kraniche und Singschwäne entdecken. Am Aussichtsturm bekamen wir außerdem einen Rehbock und einen Hasen vor die Linse.

Während unseres Besuches im April 2023 konnten wir ein Kranichpaar aus nächster Nähe vom Beobachtungsturm aus fotografieren.

Den nächsten Halt legten wir am Naturum ein. Dieses war während unserer Besuche jedoch immer geschlossen. Vor dem Naturum ist ein Futterplatz für Vögel und im letzten Jahr hatten wir das Glück und konnten Haubenmeisen beobachten.

Wir folgten dem Wanderweg durch ein kurzes Waldstück. Danach ging es über einen ca. einen Kilometer langen Holzsteg über das Hochmoor. Während unseres ersten Besuches im Store Mosse Nationalpark beobachteten wir hier im Jahr 2021 einen Elch, wie er durch das Moor spazierte.

Nachdem wir das Hochmoor überquert hatten, folgten wir dem Wanderweg ca. zwei Kilometer durch ein Waldstück, bis es wieder auf einen Holzsteg ging. Hier konnten wir einen kurzen Blick auf einen Auerhahn erhaschen, der gerade davon geflogen ist.

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Nach insgesamt 7,5 Kilometern der gesamten Wanderstrecke, kann man einen Abstecher nach links zu einer Aussichtsplattform am See machen.

Der Abstecher hat sich für uns mehr als gelohnt, denn von hier aus konnten wir zwei Seeadler beobachten.

Zum Ausgangspfad zurückgekehrt folgten wir dem Weg einen knappen Kilometer bis wir nach links abbiegen und ca. 2,3 Kilometer durch ein Waldstück in Richtung Westen wandern konnten. Danach ging es für uns in Richtung Süden, bis wir nach einem weiteren Kilometer den letzten Beobachtungspunkt erreichten. Von hier war der Blick auf die Kraniche und Singschwäne etwas besser.

Wir legten den letzten Kilometer zurück und waren wieder am Ausgangspunkt unserer Wanderung angelangt.

Eine schöne Wanderung!

Weitere Bilder unserer Wanderung:

  • Store Mosse Nationalpark, Schweden
  • Store Mosse Nationalpark, Schweden
  • Store Mosse Nationalpark, Schweden

Hier gelangt ihr zu unserer Wanderung auf komoot.de:


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