Nordnorwegen Rundreise mit dem Wohnmobil

Nordnorwegen ist ein faszinierendes Ziel für eine Rundreise mit dem Wohnmobil. In diesem Blogbeitrag nehmen wir euch mit auf unseren Roadtrip durch Nordnorwegen, stellen unsere Route vor und teilen unsere Erfahrungen rund ums Reisen mit dem Campervan.

Zur besseren Übersicht haben wir für euch ein Inhaltsverzeichnis mit Sprungmarken erstellt:

Inhaltsverzeichnis:


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Unsere Route durch Nordnorwegen

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, in den hohen Norden Norwegens zu gelangen – sei es über Norwegen, Schweden oder Finnland. Da wir zuvor Schweden und den Norden von Finnland bereist haben, haben wir die Grenze bei Neiden nach Norwegen überquert. Somit war unser erstes Ziel Varanger – der östlichste Teil von Norwegen. Von dort sind wir über das Nordkapp, durch Tromsø, über die Insel Senja, die Inselgruppe Vesterålen auf die Inselgruppe Lofoten gereist. Zum Abschluss haben wir noch einen Ausflug in den Rago Nationalpark gemacht, ehe wir den Norden in Richtung Schweden verlassen haben.

Die Entfernungen in Norwegen sind nicht zu unterschätzen: Von Vadsø im Varanger-Gebiet bis nach Reine auf den Lofoten beträgt die Strecke etwa 1.500 Kilometer. Wir haben für die Rundreise durch Nordnorwegen einen Zeitraum von drei Monaten eingeplant. Zwar lässt sich die Route auch in kürzerer Zeit machen, doch empfiehlt es sich, mindestens drei Wochen einzuplanen – zuzüglich der Zeit für An- und Abreise.

Ihr interessiert euch für einen Roadtrip durch den Süden von Norwegen? Dann schaut gerne hier vorbei „Südnorwegen Rundreise – Die perfekte Route“


Camper in Norwegen mieten

Nordnorwegen mit dem Wohnmobil zu bereisen, ist eine tolle Möglichkeit, das Land flexibel und unabhängig zu erleben. Viele Anbieter bieten Mietfahrzeuge an, die euch während eurer Reise durch das Land begleiten können. Ein Beispiel ist Roadsurfer*, die Wohnmobile und Campervans in Bergen und Oslo zur Verfügung stellen. Wer bereits in Deutschland startet, kann ebenfalls ein Fahrzeug mieten und von dort aus direkt in den Norden aufbrechen.



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Reiseplanung

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Varanger

Varanger liegt im äußersten Nordosten Norwegens und umfasst die Varanger-Halbinsel, den Varangerfjord sowie die Kommune Sør-Varanger. Hier treffen die nördliche Taiga, die Tundra und die arktische Küste aufeinander – eine atemberaubende Region, die landschaftlich viel zu bieten hat und unserer Meinung nach sehr unterschätzt wird. Besonders beeindruckt hat uns hier die artenreiche Tierwelt.

Zwei Wochen lang sind wir mit dem Camper durch Varanger gereist. Ein Besuch in dieser faszinierenden Gegend lohnt sich auf jeden Fall – auch wenn nicht allzu viel Zeit zur Verfügung steht.

Einen ausführlichen Roadtrip-Bericht findet ihr hier:


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Nordkapp

Vadsø (Varanger) – Nordkapp: 467 Kilometer; Fahrzeit ca. 7 Stunden

Auf dem Weg zum Nordkapp haben wir noch einen Zwischenstopp am Silfar Canyon (Koordinaten auf Google Maps) gemacht. Auch ein Stopp am Trollholmsund (Koordinaten auf Google Maps) soll sich lohnen.

Ein Besuch des Nordkapps ist für viele Reisende ein Muss auf ihrer Norwegen-Tour. Die steile Klippe bietet einen atemberaubenden Blick auf das offene Meer, besonders wenn im Sommer die Mitternachtssonne den Himmel in warme Farben taucht.

Seit Mai 2024 ist der Besuch des Nordkapps gebührenpflichtig:

  • Pro Person: 17 NOK
  • Motorrad: 50 NOK​
  • Auto: 125 NOK​
  • Wohnmobil: 175 NOK​

Diese Gebühren beinhalten keinen Eintritt in die Nordkapphallen; dieser muss separat erworben werden (350 NOK).


Wanderung zum Knivskjellodden

Der Knivskjellodden liegt 1,5 Kilometer weiter nördlich als das Nordkapp. Allerdings ist dieser nicht mit dem Auto erreichbar, sondern nur zu Fuß über eine etwa 9 Kilometer lange Wanderung.

Die Wanderung startet an einem kleinen Parkplatz (Koordinaten auf Google Maps) entlang der E69, rund 6 Kilometer vor dem Nordkapp. Der Wanderweg führt durch eine karge, aber beeindruckende Landschaft.

Die Strecke ist insgesamt etwa 18 Kilometer lang (Hin- und Rückweg) und erfordert eine gute Kondition, da sie über unebenes Gelände führt. Sonnenschutz und ausreichend Verpflegung sollten auf dieser Strecke nicht unterschätzt werden.


Lyngen Alpen – Die norwegischen Alpen

Nordkapp – Lyngseidet (Lyngen Alpen): 451 Kilometer, Fahrzeit ca. 7 h 30 min

Die Lyngen-Alpen im Norden Norwegens sind eine Gebirgskette, die mit ihren hohen Gipfeln, tiefblauen Gletscherseen und glitzernden Fjorden beeindruckt. Es gibt mehrere Möglichkeiten, die Lyngen-Halbinsel zu erreichen – vom Nordkapp kommend, entschieden wir uns für die Fähre von Olderdalen nach Lyngseidet.

Während unseres Roadtrips durch Norwegen verbrachten wir vier Tage auf der Lyngen-Halbinsel (Lyngenhalvøya) und erkundeten die faszinierende Landschaft auf verschiedenen Wanderungen. Unter anderem wanderten wir an den Fuß eines Gletschers und zu zwei beeindruckenden Gletscherseen. Im folgenden Blogbeitrag stellen wir euch unsere Wandertouren genauer vor.


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Tromsø – Das Tor zum hohen Norden

Oteren (Lyngen Alpen) – Tromsø: 90 Kilometer, Fahrzeit ca. 1 h 20 min

Tromsø, oft als das Tor zur Arktis bezeichnet, verbindet urbanen Charme mit beeindruckender Natur. Die lebendige Kulturszene, faszinierende Museen und vielfältige Aktivitäten rund um die Polarregion machen diese Stadt zu einem idealen Ausgangspunkt für weitere Abenteuer in Nordnorwegen.

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Ein besonders schönes Detail in Tromsø ist die Skulptur „Porten til Arktis“ (Koordinaten auf Google Maps). Durch ihre markante Form hat man einen perfekten Blick auf die berühmte Eismeerkathedrale (Koordinaten auf Google Maps) auf der anderen Seite des Wassers – eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt.

Wer Lust auf etwas Bewegung hat, kann über die Sherpatreppe (Koordinaten auf Google Maps) bis zur Plattform bei der Bergstation Fjellstua auf dem Storsteinen hinaufwandern. Von dort hat man einen spektakulären Panoramablick über Tromsø, die Brücke, die Eismeerkathedrale und die umliegenden Inseln und Fjorde.

Die Treppe beginnt in der Nähe der Talstation der Fjellheisen-Seilbahn im Stadtteil Tromsdalen (auf der Seite der Eismeerkathedrale). Etwa 1.200 Steinstufen, die von nepalesischen Sherpas in Handarbeit gebaut wurden (daher der Name „Sherpatrappa“) führen nach oben.

Was das Parken betrifft: günstig ist es in Tromsø leider nicht. In der Innenstadt sind die Parkgebühren recht hoch. Wenn man jedoch bereit ist, ein paar Minuten zu Fuß zu gehen, kann man über die App Park4Night Plätze etwas außerhalb finden, wo man kostenlos parken kann.

Ein weiterer Tipp: Es gibt in Tromsø tatsächlich einen Waschsalon (Koordinaten auf Google Maps), was in Norwegen eher selten ist. Der Waschsalon ist sauber, modern und sehr praktisch, besonders für alle, die mit dem Camper unterwegs sind oder länger reisen.


Insel Kvaløya – Abseits touristischer Pfade

Tromsø – Kvaløya: 50 Kilometer, Fahrzeit ca. 1 h 10 min

Westlich von Tromsø liegt die Insel Kvaløya, ein eher unbekanntere Insel abseits der Touristenströme. Kvaløya bietet zahlreiche wunderschöne Wanderungen, darunter unsere Tour auf den Tromtinden (zum Wanderbericht), die mit grandiosen Ausblicken belohnt wurde. Wer jedoch nur begrenzt Zeit hat, sollte Kvaløya möglicherweise auslassen und sich direkt auf den Weg in Richtung Senja machen.


Sommarøy – Inselparadies in Nordnorwegen

Kvaløya – Sommarøy: 57 Kilometer, Fahrzeit ca. 1 h 20 min

Sommarøy ist ein kleines Dorf im Norden Norwegens, das sich über die Insel Store Sommarøya und einen Teil der Insel Hillesøya erstreckt. Mit seinen weißen Sandstränden, türkisblauem Meer und idyllischen Fischerhäuschen versprüht es einen einzigartigen Charme.

Während unserer Weiterreise auf die Insel Senja, haben wir bei Sommarøy einen kleinen Zwischenstopp eingelegt.

Mehr über unseren Ausflug erfahrt ihr hier:


Insel Senja – Norwegen in Miniatur

Sommarøy – Fjordgård (Senja): 80 Kilometer, Fahrzeit ca. 1 h 20 min + Fährfahrt: 40 min

Die Insel Senja, die mit rund 1.586 km² die zweitgrößte Norwegens (Spitzbergen ausgenommen) ist, wird oft als „Norwegen im Miniaturformat“ bezeichnet. Hier vereinen sich alle typischen Landschaften des Landes: beeindruckende Gipfel, glitzernde Fjorde, kleine Seen, weite Moorlandschaften und Wälder.

Am schnellsten gelangt man von Sommarøy auf die Insel, wenn man die Fähre von Botnhamn nach Brensholmen nutzt. Die Fährverbindung verkürzt die Fahrzeit erheblich. Bitte beachtet, dass die Fährzeiten je nach Saison variieren können; es ist daher ratsam, den aktuellen Fahrplan vorab zu prüfen.​

Insgesamt haben wir eine Woche auf Senja verbracht. Von unseren Ausflugszielen und Erfahrungen mit dem Camper berichten wir euch hier:


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Abenteuer auf den Vesterålen

Bergsbotn (Senja) – Andenes: 50 Kilometer, Fahrzeit ca. 1 h + Fährfahrt: ca. 1 h 40 min

Die Vesterålen sind eine wunderschöne Inselgruppe an der Küste Nordnorwegens, gelegen zwischen den bekannten Lofoten und der Insel Senja. Trotz ihrer Nähe zu den Lofoten sind die Vesterålen weniger touristisch und bieten eine beeindruckende landschaftliche Vielfalt – von weißen Sandstränden bis hin zu schroffen Bergen.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Vesterålen zu erreichen. Wir entschieden uns für die Fähre von Senja. Da die Fähren selbst in der Hauptsaison nur selten fahren, sind lange Wartezeiten keine Seltenheit. Ein Blick in die Rezensionen auf Google Maps kann helfen, aktuelle Erfahrungen von anderen Reisenden zu erhalten.

Auf den Vesterålen haben wir ebenfalls eine Woche verbracht. Wer nicht ganz so viel Zeit hat, sollte zumindest einen Stopp in der Kleinstadt Andenes und eine Wanderung auf den Måtind machen.

Besonders fasziniert hat uns die reiche Tierwelt: Hier lassen sich Wale, Robben, Seeadler und viele weitere Tiere beobachten.

Einen ausführlichen Roadtrip-Bericht findet ihr hier:




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Lofoten – Traumspot & Touristenhotspot

Måtind (Vesterålen) – Fiskebøl (Lofoten): 136 Kilometer, Fahrzeit ca. 2 h 10 min + Fährfahrt: ca. 30 min

Neben dem Nordkapp zählen die Lofoten zu den beliebtesten Reisezielen in Nordnorwegen. Die Inselgruppe umfasst rund 80 Inseln und erstreckt sich über 170 Kilometer entlang der nordnorwegischen Küste. Bekannt sind die Lofoten vor allem für ihre atemberaubende Landschaft, ihre vielen Berge und malerischen Fischerdörfer.

Die Lofoten sind über den Landweg als auch über verschiedene Fährverbindungen zu erreichen. Von den Vesterålen kommend, haben wir uns für die Fährverbindung zwischen Melbu und Fiskebøl entschieden.

In den letzten Jahren hat sich um die Lofoten ein regelrechter Hype entwickelt, der Reisende aus aller Welt anzieht. Daher sollte man sich bewusst sein, dass man die atemberaubende Natur nur selten ganz für sich allein hat.

Mehr über unsere Wanderungen, Ausflugsziele und unsere Erfahrungen mit dem Wohnmobil erfahrt ihr im folgenden Beitrag.


Wanderung im Rago Nationalpark

Moskenes (Lofoten) – Rago Nationalpark: 81,5 Kilometer, Fahrzeit ca. 1 h 20 min + Fährfahrt: ca. 3 h 30 min

Unseren letzten Stopp bevor wir Norwegen nach Schweden verlassen haben, haben wir am Rago Nationalpark gemacht.

Der Nationalpark befindet sich ca. 1,5 Stunden Autofahrt von Bodø entfernt. Wer auf der Durchreise von den Lofoten nach Schweden ist, sollte hier unbedingt einen Zwischenstopp einplanen.

Die Wanderung zum beeindruckenden Wasserfall Litlverivassforsen, der an der Grenze des Rago-Nationalparks liegt, erstreckt sich über rund 12 Kilometer (hin und zurück) und umfasst 570 Höhenmeter. Die Mühe lohnt sich – der Ausblick ist atemberaubend!

Um von den Lofoten zum Ausgangspunkt der Wanderung in den Rago-Nationalpark zu gelangen, gibt es mehrere Möglichkeiten. Entweder ihr nehmt die längere Fährverbindung von Moskenes nach Bodø oder fahrt über den Landweg, wobei auch hier eine kurze Fährüberfahrt erforderlich ist.

Zum vollständigen Wanderbericht gelangt ihr hier:


Spartipps in Norwegen

Norwegen gehört zu den zehn teuersten Ländern der Welt, und wir haben nicht selten über die hohen Preise gestaunt. Doch die atemberaubende Natur und einzigartigen Erlebnisse sind es wert – und mit der richtigen Planung lassen sich die Kosten spürbar senken.

In diesem Beitrag verraten wir euch praktische Tipps, wie ihr euren Urlaub in Norwegen deutlich günstiger gestalten könnt:


Fazit: Unsere Erfahrungen mit dem Wohnmobil

Unsere Erfahrungen mit dem Camper in Nordnorwegen variieren je nach Region. In unseren jeweiligen Roadtrip-Berichten gehen wir detailliert auf unsere Erlebnisse ein und teilen wertvolle Tipps. Dabei berichten wir unter anderem über das Freistehen, die Ver- & Entsorgung (inklusive Verlinkung zu Service-Stationen), die Straßenverhältnisse und das Einkaufen in Nordnorwegen.


Tipps für eine Norwegenreise mit dem Wohnmobil

Hier sind vier wertvolle Tipps, die uns auf unseren Norwegenreisen mit dem Camper immer wieder geholfen haben:

Tipp #1: Wasserdieb

Beim Auffüllen unseres Wassertanks erwies sich der Wasserdieb als äußerst praktisch. Viele Wasserhähne in Norwegen haben keinen passenden Anschluss für herkömmliche Schläuche – mit dem Wasserdieb ließ sich das Problem schnell und einfach lösen.


Tipp #2: Trockentrenntoilette

Ein echter Vorteil auf unseren Reisen war unsere Trockentrenntoilette. Damit mussten wir uns keine Sorgen mehr um die Entsorgung des „Schwarzwassers“ machen. Wir haben unsere Chemietoilette durch eine Trockentrenntoilette ersetzt, was das autarke Campen für uns deutlich erleichtert hat.

Mehr über unsere Umrüstung und die Vorteile einer Trockentrenntoilette könnt ihr in unserem Blogbeitrag nachlesen: Umrüstung zur Trockentrenntoilette.

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Tipp #3: Mückenschutz

Norwegen, mit seinen vielen Feuchtgebieten und Gewässern, ist ein wahres Mückenparadies. Um euch vor den kleinen Plagegeistern zu schützen, können wir folgende Helferlein empfehlen:

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Tipp #4: Fährverbindungen

Seit Juli 2022 sind diverse Fährverbindungen in Norwegen kostenlos. Eine Übersicht über diese findet ihr hier: https://autopassferje.no/en/free-ferries.


Weitere Beiträge

Unter der Rubrik „Norwegen“ findet ihr weitere Beiträge über unsere Norwegenreisen. Eine kleine Auswahl an weiteren Roadtrip-Berichten verlinken wir euch hier:

Freistehen in Norwegen

Freistehen mit dem Camper in Norwegen: Tipps und Erfahrungen

Tipps und Ratschläge für das Freistehen mit dem Camper in Norwegen. Erfahre mehr über das Jedermannsrecht, auch bekannt als „Wildcampen“ …

Südnorwegen Rundreise – Die perfekte Route

In diesem Beitrag zeigen wir euch unsere empfohlene Südnorwegen Rundreise, die ihr perfekt in 2–3 Wochen machen könnt. Dabei bekommt …
Norwegen und Schweden Roadtrip 2022

Norwegen & Schweden – Roadtrip mit dem Camper

Drei Wochen Norwegen und Schweden mit dem Camper. In unserem Blogbeitrag berichten wir euch von den besonderen und sehenswerten Orten, …

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Lofoten Rundreise mit dem Wohnmobil

Während unserer Rundreise durch Norwegen sind wir im August ca. zwei Wochen lang mit unserem Wohnmobil über die Lofoten gereist. Die Lofoten sind eine norwegische Inselgruppe im Nordatlantik. Das Inselarchipel besteht aus etwa 80 Inseln und erstreckt sich über eine Länge von ca. 170 Kilometern vor der Küste Nordnorwegens.

Die Lofoten-Insel sind für ihre atemberaubende Landschaft, ihre vielen Berge und malerischen Fischerdörfer bekannt.

In diesem Blogbeitrag berichten wir euch von unserem Roadtrip mit dem Camper, stellen euch unsere schönsten Ausflugsziele und Wanderungen vor und erzählen euch von unseren Erfahrungen mit dem Wohnmobil auf den Lofoten.

Zur besseren Übersicht haben wir für euch ein Inhaltsverzeichnis mit Sprungmarken erstellt:


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Anreise auf die Lofoten mit dem Wohnmobil

Es gibt mehrere Möglichkeiten, um auf die Lofoten mit dem Wohnmobil oder Camper anzureisen. Welche Variante für euch die geeignetste ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Wie viel Zeit habt ihr? Wollt ihr nur die Lofoten bereisen, oder auch noch andere Orte in Norwegen besuchen? Wollt ihr durch Schweden hochfahren, um Maut und Zeit zu sparen?

Im Nachfolgenden stellen wir euch einige Fährverbindungen und die Anreise über den Landweg vor.

Fähre von Dänemark nach Norwegen

Von Dänemark aus ist es möglich, verschiedene Orte in Norwegen mit der Fähre anzusteuern. Von Hirtshals aus fahren Fähren nach Kristiansand, Stavanger und nach Bergen. Diese Optionen bieten sich vor allem dann an, wenn ihr euch auch in Süd-Norwegen noch ein paar Orte ansehen wollt und ausreichend Zeit zur Verfügung habt. Denn allein von Bergen aus sind es noch ca. 1.600 km bis auf die Lofoten. In Norwegen ist das Autofahren sehr zeitintensiv und zusätzlich fallen Mautgebühren an.

Um die beste Fährverbindung zu finden, nutzt ihr am besten das Angebot von Direct Ferries.de*.


Anfahrt über Schweden

Wollt ihr euch Zeit und Mautgebühren sparen, dann empfehlen wir euch, einen Teil der Strecke über Schweden zu fahren. Dort kommt ihr deutlich schneller voran. Ein Grenzübertritt ist zum Beispiel zwischen Merkens (SE) und Graddis (NOR) möglich oder zwischen Abisko (SE) und Narvik (NOR). Von dort ist es dann nicht mehr allzu weit bis auf die Lofoten.


Landweg über die E10

Wollt ihr komplett auf eine Fährfahrt verzichten, dann empfehlen wir euch die Grenze zwischen Abisko und Narvik zu überqueren. Von dort gelangt ihr über die E10 auf dem Landweg auf die Lofoten.


Fähre von Bodø nach Moskenes

Fahrt ihr durch Norwegen hoch oder zwischen Merkens (Schweden) und Graddis (Norwegen) über die Grenze, spart ihr viel Zeit, wenn ihr die Fähre von Bodø nach Moskenes nehmt. Wenn ihr seekrank seid, können wir euch diese Verbindung aber nur bei absolut ruhiger See empfehlen. Die Fahrt dauert ca. 3,5 Stunden.


Fähre von Skutvik nach Svolvær

Wenn euch die Fährenfahrt von Bodø nach Moskenes zu lange ist, dann ist die Verbindung zwischen Skutvik nach Svolvær eine mögliche Alternative. Die Fahrdauer liegt bei ca. 1,20 Stunden. Allerdings fährt die Fähre nicht ganz so regelmäßig wie die anderen Fährverbindungen.

Die Abfahrtzeiten findet ihr hier: Skutvik nach Svolvær (auf das Fähren-Symbol klicken).


Fähre von Bognes nach Lødingen

Eine weitere Alternative ist die Fähre Bognes nach Lødingen. Diese hat eine Fahrdauer von etwa einer Stunde.

Zu den Abfahrtzeiten gelangt ihr hier: Bognes nach Lødingen (auf das Fähren-Symbol klicken).


Von den Vesterålen auf die Lofoten

Kommt ihr aus Richtung Norden und seid zunächst über die Inselgruppe Vesterålen gereist, dann ist die Fährverbindung Melbu nach Fiskebøl die schnellste Möglichkeit, um auf die Lofoten zu gelangen. Die Fährverbindung besteht das ganze Jahr über und die Fähre fährt ca. alle zwei Stunden. Die Überfahrt dauert eine halbe Stunde.

Zu den Abfahrtzeiten: Melbu – Fiskebøl (auf das Fähren-Symbol klicken).

Bevor wir auf die Lofoten gefahren sind, haben wir eine Woche auf der Inselgruppe Vesterålen verbracht. Unseren Roadtrip-Bericht findet ihr hier: Vesterålen Roadtrip mit dem Camper.


Nortrip – Stellplatzführer

Anzeige | Ihr sucht nach besonderen Übernachtungsplätzen abseits klassischer Campingplätze? Mit Nortrip* könnt ihr bei teilnehmenden Gastgeber:innen in Norwegen und Schweden übernachten – zum Beispiel auf Höfen, bei kleinen Produzent:innen oder an anderen besonderen Orten.

Für uns ist Nortrip eine tolle Möglichkeit, legal und naturnah zu stehen, lokale Gastgeber:innen zu unterstützen und dabei ganz besondere Orte zu entdecken.

👉 Mehr Infos zu Nortrip und den teilnehmenden Höfen findet ihr hier: Nortrip*


Wandern auf den Lofoten – Unsere Empfehlungen

Auf den Lofoten erwarten einen nicht nur malerische Fischerdörfer und türkisblaue Fjorde, sondern auch unzählige Möglichkeiten zum Wandern und Entdecken. Wir waren überrascht wie viele Wanderwege die Lofoten zu bieten haben.

Unsere Wanderungen stellen wir euch in einem eigenen Beitrag vor:


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Ausflugsziele auf den Lofoten

Die Lofoten sind nicht nur ein Paradies für Wanderer, sondern haben auch so noch eine ganze Menge zu bieten. Im Nachfolgenden stellen wir euch einige bekannte Ausflugsziele vor:

Henningsvær

Henningsvær (Koordinaten auf Google Maps), auch bekannt als das „Venedig des Nordens“, ist ein kleines Fischerdorf, das auf einer Gruppe von Inseln erbaut wurde und von einer spektakulären Berglandschaft umgeben ist.

Dieser Ort ist nicht nur für seine malerische Kulisse bekannt, sondern auch für seine vielen Boutiquen und Ateliers lokaler Künstlerinnen & Künstler. Es gibt außerdem einige gemütliche Cafés, die zum Verweilen einladen.

Besonders beliebt ist Henningsvær wegen seines Fußballfeldes. Dieses befindet sich am Ende des Dorfes auf der hintersten Insel. Steht man auf dem Feld, sieht das ganze allerdings gar nicht so besonders aus. Beeindruckend ist eigentlich nur der Blick aus der Vogelperspektive.

Vor der Ortschaft gibt es mehrere Parkmöglichkeiten.

Einen schönen Blick auf die Ortschaft soll man vom Gipfel des Festvågtinds haben. Die Wanderung ist allerdings sehr steil und rutschig. Weshalb wir nur auf den vorgelagerten Hügel Heia (Koordinaten auf Google Maps) gewandert sind. Dort befindet sich auch ein schöner Bergsee, der im Sommer zum Baden einlädt.


Å i Lofoten

Ein weiteres malerisches Dorf auf den Lofoten ist Å i Lofoten (Koordinaten auf Google Maps). Dieses ist für seine gut erhaltenen Fischerhütten und sein Freilichtmuseum bekannt. Hier kann man mehr über die Geschichte und Traditionen der Lofoten erfahren. Neben dem Freilichtmuseum kann man auch das Stockfischmuseum besuchen, um mehr über die traditionelle Fischerei zu erfahren, die seit Jahrhunderten das Leben auf den Lofoten prägt.

In der Ortschaft gibt es einen großen Besucherparkplatz (Koordinaten auf Google Maps).

Einen tollen Ausblick auf das Fischerdorf hat man vom Tindstinden. Hier gelangt ihr zu unserem Wanderbericht: Wanderung auf den Tindstinden.


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Reine

Die Ortschaft Reine (Koordinaten auf Google Maps) ist vor allem für die Wanderung auf den Reinebringen bekannt. Hier kann man aber auch wunderbar durch die Gassen schlendern und die spektakuläre Aussicht auf den Reinefjord und die umliegenden Berge genießen.

Innerhalb der Ortschaft gibt es mehrere Parkmöglichkeiten. Die Parkplätze sind jedoch gebührenpflichtig und gerade für Wohnmobile nicht gerade günstig (300 NOK pro Tag). Ein kleiner Parkplatz befindet sich am Tourismus-Center (Koordinaten auf Google Maps) und ein großer Parkplatz befindet sich am Hafen (Koordinaten auf Google Maps).

Kostenlose Parkmöglichkeiten gibt es außerhalb der Ortschaft. Ein kleiner Parkplatz befindet sich wenige Meter vor der Brücke, die nach Reine hinüberführt (Koordinaten auf Google Maps). Eine weitere Parkmöglichkeit gibt es an der E10, ca. 2 Kilometer von Reine entfernt (Koordinaten auf Google Maps). Diese beiden Parkplätze sind zur Hauptsaison aber fast durchgehend belegt und man sollte am besten etwas Wartezeit mit einplanen.

Diese tolle Aussicht auf Reine hatten wir vom Gipfel des Reinebringen. Hier geht es zu unserem Wanderbericht: Wanderung auf den Reinebringen.


Nusfjord

Nusfjord (Koordinaten auf Google Maps) ist ein historisches Fischerdorf, das wie aus einer anderen Zeit zu stammen scheint. Mit seinen traditionellen roten Holzhäusern und den charakteristischen Trockenfischgestellen strahlt Nusfjord einen unvergleichlichen Charme aus. Das Dorf, das einst ein Zentrum des Lofoten-Fischfangs war, ist heute denkmalgeschützt und kann als Freilichtmuseum besucht werden. Der Eintritt kostet 100 NOK.

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Vaeroy

Ein weiteres empfehlenswertes Ziel ist die Insel Vaeroy. Geprägt von rauen Küstenlandschaften, einsamen Stränden und unberührten Landschaften ist die Insel der ideale Ort, um dem Trubel des Rests der Lofoten zu entfliehen. Vielleicht begegnet ihr sogar den seltenen Papageientauchern, die hier heimisch sind.

Auf Værøy sind wir auf den bekannten Gipfel Håen gewandert. Mehr über unsere Wanderung und unsere Papageientaucher Sichtung erfahrt ihr hier: Lofoten-Insel Værøy: Wanderung auf den Håen (Håheia).

Die Insel ist nicht durch eine Brücke oder einen Tunnel mit dem Rest der Lofoten verbunden. Um auf Vaeroy zu gelangen, müsst ihr die Fähre nehmen.

Von der südlichen Lofoten-Insel Moskenesøy legt regelmäßig eine Fähre von Moskenes nach Værøy über. Auch von Bodø aus gibt es eine Fährverbindung auf Værøy. Diese beiden Verbindungen sind kostenlos.

Die Abfahrtzeiten findet ihr hier:

Wir empfehlen euch im Voraus einen Platz auf der Fähre zu reservieren. Dies könnt ihr über folgende Webseite tun: www.torghatten-nord.no/booking-ferry.

Seit Juli 2022 können mehrere Fährverbindungen in Norwegen kostenlos genutzt werden. Eine Übersicht der kostenlosen Fährverbindungen in Norwegen findet ihr hier: autopassferje.no.

Reist ihr mit dem Wohnmobil auf die Insel Værøy bietet es sich an, die Nacht auf der ehemaligen Landebahn zu verbringen (Koordinaten auf Google Maps); Park4Night-ID: #195708.


Trollfjord

Der Trollfjord (Koordinaten auf Google Maps) ist ein Ort, der Geschichten und Legenden in sich trägt. Mit seinen steilen Felswänden, die sich majestätisch aus dem Wasser erheben, und seinem schmalen Eingang, der nur für kleinere Boote zugänglich ist, bietet der Trollfjord ein beeindruckendes Schauspiel der Naturgewalt. Für Abenteuerlustige ist eine Bootstour durch diese Schlucht ein unvergessliches Erlebnis. Mit etwas Glück kann man sogar einen Blick auf die Seeadler erhaschen, die über den Felsen kreisen.

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Werbung – „Ab Svolvær: Lofoten Inseln Stille Trollfjord Kreuzfahrt„


Kvalvika Beach

Der Kvalvika Beach (Koordinaten auf Google Maps) liegt versteckt zwischen steilen Felswänden und ist nur zu Fuß oder per Boot erreichbar. Die Traumkulisse ist besonders beliebt, um dort eine Nacht mit dem Zelt zu verbringen. Wir haben uns allerdings gegen einen Besuch des Kvalvika Beachs entschieden und den schönen Strand nur vom Gipfel des Ryten aus bestaunt. Die Wanderung auf den Ryten lässt sich auch mit dem Kvalvika Beach verbinden.


Haukland Beach

Der Haukland Beach (Koordinaten auf Google Maps) ist eine tolle Alternative zum Kvalvika Beach. Um den Haukland Beach zu erreichen ist keine Wanderung notwendig, geparkt werden kann auf einem kostenpflichtigen Parkplatz vor dem Strand. Dieser zeichnet sich durch seinen goldenen Sand und das kristallklare Wasser aus, das von den umliegenden Bergen umrahmt wird. Was diesen Strand besonders macht, sind die faszinierenden Kontraste zwischen den leuchtend grünen Hügeln und dem tiefblauen Meer

Von hier kann man auch auf den Gipfel des Mannes hinauf wandern.


Campingplätze auf den Lofoten


Während der Hauptsaison wird es auf den Lofoten sehr voll. Wenn ihr keinen freien Stellplatz findet, empfehlen wir euch einen Campingplatz anzufahren.

  • Moskenes Camping*: Der kleine Campingplatz liegt direkt am Meer und ist nicht weit vom Fährhafen entfernt. Vom Hafen in Moskenes fährt die Fähre nach Bodø und auf die Insel Værøy.

  • Lofoten Beach Camp: Das Lofoten Beach Camp bei Flakstad (Koordinaten auf Google Maps) ist ein guter Ausgangspunkt für einen Lofoten-Roadtrip. Der Platz befindet sich ebenfalls direkt am Atlantik. Es gibt es auch eine Surfschule, eine Sauna und ein Restaurant.

  • Brustranda Fjordcamping*: Der Campingplatz liegt direkt am Fjord und befindet sich ca. 20 Minuten Fahrt von der Stadt Leknes entfernt.

  • Rystad lofoten camping*: Wer sich nach einem ruhigen Ort sehnt, ist hier genau richtig. Der Campingplatz befindet sich ebenfalls am Fjord und bietet eine tolle Aussicht.

  • Hammerstad Camping*: 10 Kilometer über Svolvær befindet sich der Hammerstad Campingplatz.

Über die Seite camping.info* ist es möglich einige der Campingplätze im Voraus zu buchen bzw. zu reservieren.

In unserem Beitrag: „Freistehen mit dem Camper in Norwegen“ fassen wir kurz zusammen, was Freistehen eigentlich bedeutet, wo man freistehen kann und was das Ganze mit dem Jedermannsrecht zu tun hat.


Unterkünfte auf den Lofoten

Wollt ihr euch während eurer Rundreise auf den Lofoten auch mal zur Abwechslung eine Unterkunft mieten? Oder seid ihr sogar komplett auf Unterkünfte angewiesen? Hier haben wir einige Vorschläge für euch:

  • Henningsvær Guesthouse*: Das Henningsvær Guesthouse ist der perfekte Ausgangspunkt, um durch das schöne Fischerdorf Henningsvær zu schlendern. Die Hotelzimmer verfügen über ein eigenes Bad und in der Buchung ist meistens ein Frühstück mit inbegriffen.
  • Sanvika Camping*: Auf dem kleinen Campingplatz auf der Insel Austvågøya gibt es auch Apartments und Cottages. Diese bieten einen Blick auf den Vestfjord sowie eine gut ausgestattete Küche. Auch ein Boots- und Fahrradverleih befindet sich vor Ort.
  • Lofoten sommerhotell*: Nahe des Zentrums des Fischerdorfs Kabelvåg befindet sich das beliebte Hostel. Hier gibt es eine Sauna, einen Grillplatz und eine Wäscherei.

Weitere Unterkünfte findet ihr auf booking.com*:

 

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Unsere Reisetipps für Camper

Abschließend wollen wir euch noch einige Tipps für euren Lofoten Rundreise mit dem Wohnmobil mit auf den Weg geben:

Parken

Die Parksituation auf den Lofoten ist kann sehr unterschiedlich sein. Bei den beliebtesten Sehenswürdigkeiten, gibt es meistens ein ausreichendes, aber oft auch kostenpflichtiges Parkangebot. Bei weniger bekannten Ausflugszielen kann es in der Hauptsaison etwas schwieriger werden. Die kleineren Parkplätze sind häufig schnell vergriffen, sodass sich eine frühe Anreise immer lohnt.


Freistehen

Wie bereits erwähnt, ist es zur Hauptsaison ziemlich voll und es kann auch mal länger dauern bis man einen freien Platz zum Übernachten gefunden hat. Recherchiert am besten im Vorfeld über die Stellplatzmöglichkeiten, z.B. mit der App Park4Night. Wie weiter oben beschrieben gibt es auch viele tolle Campingplätze auf den Lofoten.

Mögliche Einschränkungen zum Freistehen auf den Lofoten

In den vergangenen Jahren hat der Tourismus in Norwegen, insbesondere in stark frequentierten Regionen wie den Lofoten deutlich zugenommen. Die hohe Zahl an Besucherinnen und Besuchern führt zunehmend zu infrastrukturellen Herausforderungen – vor allem an beliebten Haltepunkten wie Rastplätzen, Aussichtspunkten und in kleineren Ortschaften. Um dem entgegenzuwirken, werden ab Sommer 2025 testweise auf den Lofoten zeitlich begrenzte Parkregelungen eingeführt. Diese betreffen insbesondere stark frequentierte Stellen, an denen bislang häufig unkontrolliert geparkt wurde. Vorgesehen sind Parkzeiten von maximal vier Stunden.

Den offiziellen Bericht hierzu findet ihr hier: www.vegvesen.no


Ver- & Entsorgung

Kostenlose Ver- & Entsorgungsstationen haben wir in Reine (Koordinaten auf Google Maps) und an der Esso-Tankstelle in Leknes (Koordinaten auf Google Maps) gefunden. Frischwasser haben wir auch einmal in Svolvær aufgefüllt (Koordinaten auf Google Maps). Ansonsten gibt es natürlich die Möglichkeit, einen Campingplatz für die Ver- & Entsorgung aufzusuchen.

Beim Wasserauffüllen war uns ein „Wasserdieb“ von großem Nutzen. Die meisten Wasserhähne hatten nicht den richtigen Anschluss für unseren Schlauch.

Von großem Vorteil war unsere Trockentrenntoilette, denn so mussten wir uns über die „Schwarzwasser“-Entsorgung keine Gedanken machen.

Unsere Chemietoilette haben wir durch eine Trockentrenntoilette von Trelino ersetzt. Dadurch ist das autarke Campen für uns sehr viel einfacher geworden.

Über unsere Umrüstung und die Vorteile einer Trockentrenntoilette haben wir einen Blogbeitrag veröffentlicht. Wenn euch das Thema interessiert, dann schaut gerne hier vorbei: Umrüstung zur Trockentrenntoilette.

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Mit unserem Aktionscode kannst du dir bei der Bestellung deiner eigenen Trelino® ein kostenloses Zubehörpaket im Wert von 29,99 Euro sichern. Dafür beim Bestellvorgang auf www.trelino.com* einfach unseren Code “LINASREISEN” eingeben und das Zubehörpaket gehört dir!


Mückenschutz

Norwegen mit seinen vielen Feuchtgebieten und Gewässern ist ein absolutes Mückenparadies. Auch die Lofoten bleiben hiervon nicht verschont. Wir können euch daher folgende Helferlein empfehlen:

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Einkaufen

In den größeren Ortschaften Leknes und Svolvær befinden sich mehrere Supermärkte. Auf den Parkplätzen haben wir auch immer eine gute Parklücke für unseren Camper gefunden. In den kleineren Orten gibt es häufig auch eine Möglichkeit zum Einkaufen, allerdings ist die Auswahl dort nicht so groß und die Preise sind auch etwas höher.


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Vor unseren Roadtrips decken wir uns am liebsten mit den Produkten von Greenforce ein. Diese sind nämlich auch ohne Kühlung lange haltbar und schnell zubereitet. Also perfekt für unterwegs mit dem Camper.

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Im nachfolgenden Beitrag haben wir noch ein paar Spartipps für euch zusammengefasst:


Fazit Lofoten mit dem Wohnmobil

Der Hype um die Lofoten ist groß. Für viele Norwegenreisende sind die Lofoten DAS Ziel. Wir waren daher sehr gespannt, ob die Lofoten unseren Erwartungen gerecht werden würden.

Und das wurden sie. Die Lofoten sind, ohne Zweifel, einzigartig. Die vielen kleinen Berge, von denen man die schönsten Ausblicke auf Fjord, Atlantik und die kleinen Fischerdörfer hat, machen die Lofoten zu etwas ganz Besonderem.

Aber wir finden auch, dass Norwegen noch viele weitere, mindestens genauso besondere Orte zu bieten hat. Wer auf der Suche nach Ruhe und Einsamkeit ist, ist auf den Lofoten vielleicht nicht ganz richtig, zumindest nicht dann, wenn man sich die klassischen Ausflugsziele ansehen will.

Wir persönlich fanden es im August nicht zu voll. Wir wussten, was uns erwartet und haben auch immer einen Parkplatz oder Stellplatz für den Camper gefunden. Manchmal hat die Suche zwar etwas länger gedauert, aber das gehört für uns zum Campingurlaub eben auch manchmal dazu.

Wir wünschen euch eine wunderschöne Zeit in Norwegen! Erzählt uns doch gerne, wie die Lofoten euch gefallen haben.


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Unser Spartipp für Norwegen

In Norwegen ist die Landeswährung die norwegische Krone (NOK).

Mit der richtigen Kreditkarte müsst ihr keine Abhebegebühr (seitens Kreditkartenaussteller) und keine Fremdwährungsgebühren zahlen. So lässt sich viel Geld auf Reisen sparen. In Ländern mit anderer Währung erheben die meisten Banken eine sogenannte Fremdwährungsgebühr. Diese wird auf Transaktionen erhoben, die mit einer Fremdwährung getätigt werden.

Beispiel: Ihr bezahlt umgerechnet 1.000 Euro in fremder Währung mit der Kreditkarte eurer Hausbank. Hierauf fallen i.d.R. 2% Fremdwährungsgebühr an. Das macht 20 Euro an Zusatzkosten.

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Auf unseren Reisen benutzen wir die Mastercard Gold* von der TFBank. Diese Kreditkarte ist komplett kostenlos und erhebt kein Entgelt für Auslandseinsätze. Dadurch haben wir auf unseren Reisen schon eine Menge Geld gespart.

Die Beantragung der Kreditkarte erfolgt in wenigen Schritten und dauert nur zwei Minuten. Weitere Informationen findet ihr auf der offiziellen Webseite*.

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Nützliche Tools für die Reiseplanung

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Weitere Beiträge

Unter der Rubrik „Norwegen“ findet ihr weitere Beiträge über unsere Norwegen-Reisen. Eine kleine Auswahl verlinken wir euch hier:

Senja mit dem Camper – Norwegen Roadtrip

Während unseres Roadtrips durch Norwegen sind wir eine Woche lang mit unserem Camper über die Insel Senja gereist. In unserem …

Varanger Roadtrip – Naturparadies im Nord-Osten Norwegens

Ihr plant einen Roadtrip nach Varanger? Wir zeigen euch die schönsten Orte für euren nächsten Roadtrip im äußersten Nordosten Norwegens …
Norwegen und Schweden Roadtrip 2022

Norwegen & Schweden – Roadtrip mit dem Camper

Drei Wochen Norwegen und Schweden mit dem Camper. In unserem Blogbeitrag berichten wir euch von den besonderen und sehenswerten Orten, …

< zur Norwegen-Übersicht


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Senja mit dem Camper – Norwegen Roadtrip

Während unseres Roadtrips durch Norwegen sind wir eine Woche lang mit unserem Camper über die Insel Senja gereist. Die Insel liegt nördlich des Polarkreises und ist Teil der Region Troms og Finnmark. Senja ist geprägt von majestätischen Bergen, tiefen Fjorden, malerischen Dörfern und einer reichen Tierwelt.


In diesem Blogbeitrag stellen wir euch unsere schönsten Ausflugsziele vor und berichten euch von unseren Erfahrungen mit dem Wohnmobil auf der Insel Senja.

Zur besseren Übersicht haben wir für euch ein Inhaltsverzeichnis mit Sprungmarken erstellt:


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Anreise auf die Insel Senja

Von Tromsø nach Senja

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um auf die Insel Senja zu gelangen. Kommt ihr wie wir aus Richtung Tromsø, dann empfiehlt sich die Fährverbindung Brensholmen nach Botnhamn zu nehmen. Informationen über die Abfahrtzeiten könnt ihr auf der norwegischen Verkehrsapp „Reis“ finden oder auf der Webseite des norwegischen Verkehrswesens: Fahrzeiten Brensholmen – Botnhamn (auf das Fähren-Symbol klicken).

Da die Fähre nur fünf bis sechs Mal am Tag fährt, empfiehlt es sich in der Hauptsaison mindestens zwei bis drei Stunden vor Abfahrt am Fährhafen zu sein. Am Hafen gibt es einen kleinen Parkplatz, auf welchem man die Wartezeit verbringen kann.

Ausflug-Tipp:

Nur wenige Minuten Fahrt von Brensholmen entfernt befindet sich das von weißen Sandstränden und türkisblauen Meer umgebene Fischerdorf Sommarøy. Ein Zwischenstopp lohnt sich sehr. Mehr Informationen findet ihr im folgenden Blogbeitrag: Sommarøy – Inselparadies in Nord-Norwegen.


Von den Vesterålen nach Senja

Kommt ihr aus Richtung Süden und seid zunächst über die Inselgruppe Vesterålen gereist, dann ist die Fährverbindung Andenes nach Gryllefjord die schnellste Möglichkeit, um auf die Insel Senja zu gelangen. Da die Fähre in den Sommermonaten nur drei Mal täglich fährt, ist hier mit sehr langen Wartezeiten zu rechnen. Plant hierfür am besten einen halben Tag ein.

Die Abfahrtzeiten findet ihr hier: Andenes – Gryllefjord (auf das Fähren-Symbol klicken).


Gisundbrücke

Eine weitere Möglichkeit auf die Insel Senja zu gelangen ist über die Gisundbrücke zwischen den beiden Ortschaften Finnsnes und Silsand.
Wenn ihr nicht so gerne mit der Fähre fahrt, empfiehlt sich die Anfahrt über die Brücke. Von hier ist es auch nicht mehr weit bis zum Ånderdalen-Nationalpark.


Norwegen mit dem Mietwagen

Startet euer Norwegen-Roadtrip in Tromsø und ihr wollt die Insel Senja mit dem Mietwagen erkunden? Dann schaut doch mal im Mietwagen-Vergleich vorbei und sichert euch das beste Angebot.

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Für uns ist Nortrip eine tolle Möglichkeit, legal und naturnah zu stehen, lokale Gastgeber:innen zu unterstützen und dabei ganz besondere Orte zu entdecken.

👉 Mehr Infos zu Nortrip und den teilnehmenden Höfen findet ihr hier: Nortrip*


Wanderungen auf der Insel Senja

Die Insel Senja ist von einer beeindruckenden Berglandschaft geprägt. Es gibt unzählige Wanderwege, die auf die verschiedenen Gipfel hinaufführen. Senja ist ein echtes Wanderparadies.

Nachfolgend stellen wir euch einige Wanderungen vor:

Segla und Hesten

Das Wahrzeichen der Insel Senja ist der Berg Segla. Dieser zeichnet sich durch eine markante, segelförmige Kontur aus, die seinem Namen gerecht wird. Die Silhouette ähnelt tatsächlich einem aufgestellten Segel, was dem Berg sein charakteristisches und unverwechselbares Aussehen verleiht. Von Fjordgård führt ein Wanderweg auf den Gipfel des Seglas.

Wir entschieden uns jedoch für die Wanderung auf den Nachbargipfel Hesten. Denn vom Hesten hat man ebenfalls eine tolle Aussicht und zusätzlich einen Ausblick auf den Segla.

Beide Wanderungen starten in Fjordgård. In der kleinen Ortschaft gibt es mehrere gebührenpflichtige Parkplätze. Wir wählten den Wanderparkplatz weiter hinten im Ort (Koordinaten auf Google Maps).

Einen ausführlichen Wanderbericht auf den Gipfel des Hesten findet ihr im folgenden Blogbeitrag. Hier haben wir euch auch unsere Wanderkarte von komoot.de verlinkt.

Senja: Wanderung auf den Hesten

Die Wanderung auf den Hesten ist eine der beliebtesten Wanderungen auf der Insel Senja und das nicht ohne Grund. Vom …

Weitere Wanderungen rund um Fjordgård

Rund um Fjordgård gibt es noch weitere beliebte Wanderziele. Vom Wanderparkplatz in Fjordgård (Koordinaten auf Google Maps) kann man auch noch auf den Berg Barden wandern.

Fünf Kilometer vor Fjordgård befindet sich ein weiterer Parkplatz (Koordinaten auf Google Maps) von dem man ebenfalls auf den Barden wandern kann. Auch die Wanderwege auf die Berge Keipen, Grytetippen und Daven starten hier.

Aus Zeitgründen und auch weil die Wanderungen als anspruchsvoller beschrieben sind, haben wir von diesen Wanderungen abgesehen.

Tipp: Auf der kostenlosen norwegischen Wander-App „UT„, könnt ihr euch über weitere Wanderwege informieren.


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Wandern im Ånderdalen-Nationalpark

Der Ånderdalen-Nationalpark (Koordinaten auf Google Maps) befindet sich im südwestlichen Teil der Insel Senja.

Im Nationalpark gibt es eine Reihe von gut markierten Wanderwegen. Von leichten Spaziergängen bis hin zu anspruchsvolleren Trekkingtouren ist für jeden etwas dabei. Der Nationalpark ist eine schöne Alternative zu den vielen Bergwanderungen auf der Insel Senja.

Der Nationalpark hat mehrere Eingänge. Wir entschieden uns für den Eingang gegenüber des Campingplatzes Norwegian Wild* (Koordinaten auf Google Maps). Der Wanderparkplatz ist wie die meisten Wanderparkplätze auf Senja kostenpflichtig und das Parken mit dem Fahrzeug über Nacht ist nicht gestattet. Eine Alternative ist der gegenüberliegende Campingplatz.

Wir hatten geplant, zum Åndervatnet (See) zu wandern. Dort befindet sich die Ånderbu, eine offene Hütte, die für Tagesausflüge, aber auch für Übernachtungen zur Verfügung steht.

Die einfache Wanderstrecke bis zum See beträgt sechs Kilometer. Die ersten drei Kilometer ist der Weg gut ausgebaut und führt über viele Holzstege. Danach befindet sich ein Schild, das darauf hinweist, dass der Weg auf den letzten drei Kilometern anspruchsvoller u.a. steiniger wird.

Hier findet ihr die Wanderung auf komoot.de.

Junge Moorschneehühner im Ånderdalen-Nationalpark

Da uns das schwüle Wetter etwas zusetzte, beschlossen wir die Wanderung abzubrechen. Wir werden sie aber ganz sicher zu einem anderen Zeitpunkt nochmal machen.

Während unseres Besuchs im Ånderdalen-Nationalpark waren unheimlich viele beißfreudige Bremsen und Mücken unterwegs. Wir empfehlen euch daher stichfeste Kleidung zu tragen.

Weitere Informationen über den Ånderdalen-Nationalpark findet ihr auf der offiziellen Webseite: www.norgesnasjonalparker.no.


Wanderung auf den Husfjellet

Die Wanderung auf das Husfjellet ist eine weitere empfehlenswerte Wanderung auf der Insel Senja.  Vom Husfjellet hat man einen tollen Blick auf den Bergsfjorden, den Steinfjorden und die zackige Bergkette des Okshornan.

Ausgangspunkt der Wanderung ist der Ort Skaland. Hier gibt es einen gebührenpflichtigen Wanderparkplatz (Koordinaten auf Google Maps) und den Campingplatz “Skaland Camping”, von dem man alternativ starten kann.

Einen ausführlichen Wanderbericht auf den Gipfel des Husfjellet findet ihr im folgenden Blogbeitrag. Hier haben wir euch auch unsere Wanderkarte von komoot.de verlinkt.

Senja: Wanderung auf den Husfjellet

Die Wanderung auf den Husfjellet ist eine lohnenswerte Wanderung auf der Insel Senja. Vom Husfjellet hat man einen tollen Blick …


Hügel Knuten Mefjordvær

Mefjordvær ist ein idyllisches Fischerdorf am Ufer des Mefjordens. Am Ende der kleinen Ortschaft gibt es einen kostenlosen Stellplatz mit einer Ver- und Entsorgungsstation (Koordinaten auf Google Maps).

Von dort haben wir eine kleine Wanderung auf den Hügel Knuten (Koordinaten auf Google Maps) gemacht. Vom Knuten hat man einen schönen Ausblick auf Mefjordvær. Für die Wanderung haben wir ca. 30 Minuten gebraucht.

Wer gerne etwas länger wandern möchte, wird auch hier fündig. Auf der norwegischen Wanderapp „UT“ findet ihr weitere Wanderstrecken.

Hier findet ihr die Wanderung auf komoot.de.


Mit dabei haben wir immer unsere INSTAX Mini 12*, um die besondersten Reisemomente einzufangen.

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Weitere Ausflugsziele auf der Insel Senja

Auf Senja gibt es auch jede Menge weiterer Ausflugsziele und Aussichtspunkte, die man ohne Wanderung mit dem Auto oder dem Camper erreichen kann. Eine kleine Auswahl stellen wir euch hier vor:

Landschaftsroute Senja

Ein Highlight auf Senja ist die Landschaftsroute „National Scenic Route Senja“. Dabei handelt es sich um einen ausgewählten Straßenabschnitt, der von Botnhamn bis nach Gryllefjord an Senjas Küste entlang führt. Entlang des Straßenabschnitts gibt es verschiedene Aussichtspunkte, an welchen sich ein Zwischenstopp anbietet.

Besonders schön ist es während der Mitternachtssonne auf der Landschaftsroute unterwegs zu sein. Im Juni und im Juli geht die Sonne nicht unter. Und bei wolkenfreiem Himmel erstahlt die Insel in einem warmen Goldton.


Tungeneset

Tungenest (Koordinaten auf Google Maps) ist ein kleiner Rastplatz entlang der Landschaftsroute. Am Tungeneset führt ein Holzsteg hinab zum Meer. Von dort bietet sich ein toller Ausblick auf die gegenüberliegende zackige Bergkette des Okshornan.
Während unseres Zwischenstopps, lag der Gebirgszug leider in den Wolken versteckt.

Die Zackige Bergkette des Okshornan, vom Husfjellet aufgenommen. Bei gutem Wetter hat man vom Rastplatz Tungenest einen ähnlichen Ausblick.


Bergsbotn Aussichtsplattform

Oberhalb der Ortschaft Bergbotn befindet sich eine Aussichtsplattform (Koordinaten auf Google Maps). Von hier hat man bei gutem Wetter einen schönen Blick auf den Fjord und die umliegende Berglandschaft. Der Parkplatz ist allerdings sehr klein. Da es sehr bewölkt war und wir beim Vorbeifahren keine freie Parklücke erkennen konnten, haben wir die Aussichtsplattform ausgelassen.


Strände

Auf Senja gibt es auch viele schöne Sandstrände. Allerdings sind nicht alle gut mit dem Camper zu erreichen. Der Ersfjordstranda (Koordinaten auf Google Maps) und der Steinfjordstranda (Koordinaten auf Google Maps) liegen direkt neben der Straße und sind mit dem Camper gut zu erreichen. Am Ersfjordstranda befindet sich das bekannte goldene Toilettenhäuschen.
Der Parkplatz am Steinfjord ist gebührenpflichtig, dafür ist hier etwas weniger los, als am Steinfjordstranda.


Campingplätze auf der Insel Senja

Wir haben auf der Insel Senja mit unserem Camper überwiegend frei gestanden. Während der Hauptsaison war es an der Küste ziemlich voll und wir mussten häufig länger nach einem Parkplatz suchen. Zwei Nächte haben wir deshalb auch auf dem Campingplatz Nowegian Wild* verbracht. Dieser befindet sich gegenüber vom Ånderdalen-Nationalpark und ist ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen. Zusätzlich gibt es dort eine Waschmaschine und einen Trockner, die im Preis mit inbegriffen sind.

Über die Seite camping.info* ist es möglich Campingplätze im Voraus zu buchen bzw. zu reservieren.

In unserem Beitrag: „Freistehen mit dem Camper in Norwegen“ fassen wir kurz zusammen, was Freistehen eigentlich bedeutet, wo man freistehen kann und was das Ganze mit dem Jedermannsrecht zu tun hat.


Du interessierst dich für Beiträge zum Thema Camper? Dann schau gerne mal hier vorbei:


Unterkünfte auf der Insel Senja

Wollt ihr euch während eures Roadtrips auch Mal zur Abwechslung den Luxus einer Unterkunft gönnen? Oder seid ihr sogar komplett auf Unterkünfte angewiesen? Hier haben wir einige Vorschläge für euch:

  • Norwegian Wild in Vangsvik*: Hier gibt es neben Wohnmobilstellplätzen auch gemütliche Chalets, Ferienhäuser und man kann sogar im Deluxe Apartment in einem alten Leuchturm übernachten.
  • Elvestua in Gibostad*: Das Elvestua ist ein vollausgestattetes Ferienhaus mit Sauna und Grillhäuschen im Osten der Insel.
  • Tranøya*: Auf der kleinen Insel Tranøya werden Zimmer und Appartements im alten Pfarrhaus vermietet. Von der Insel Senja wird man mit einem Boot auf die kleine Nachbarsinsel gebracht (5 Minuten Überfahrt).
  • Mefjord Brygge*: Im malerischen Fischerdorf Mefjordvær befindet sich das Mefjord Brygge. Hier kann Apartments, Cottages und Zimmer mieten.
  • Segla bed & go in Fjordgård*: Am Fuße der Berge Segla und Hesten befindet sich das Resort Segla bed & go. Hier gibt es kleine Bungalows und ein Restaurant.

Weitere Unterkünfte findet ihr auf booking.com*.

 

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Auf Senja leben jede Menge Sumpfohreulen. Diese sind vorallem in der Nacht aktiv.


Reisetipps für Camper für die Insel Senja

  • Parken: An den beliebtesten Spots auf Senja sind die Wanderparkplätze häufig kostenpflichtig. Bezahlt werden kann über die App „easy park“. Wir empfehlen euch bereits im Vorfeld die App herunterzuladen und euch damit vertraut zu machen.
  • Freistehen: Wie bereits erwähnt, ist es zur Hauptsaison ziemlich voll und es kann auch mal länger dauern bis man einen freien Platz zum Übernachten gefunden hat. Recherchiert am besten im Vorfeld über die Stellplatzmöglichkeiten z.B. mit der App Park4Night.
  • Straßen & Tunnel: Mit unserem 6 Meter langen Camper hatten wir keine Proleme über die Insel zu fahren, auch wenn manche Nebenstraßen recht eng und holprig waren. Womit wir uns allerdings nicht anfreunden konnten, waren die Tunnel. Und davon hat Senja ziemlich viele. Zumeist waren die Tunnel kaum beleuchtet und nur einspurig. Aufgrund der mangelhaften Beleuchtung war es dann garnicht so einfach abzuschätzen, wann die nächste Ausweichbucht kommt.
  • Ver- & Entsorgung: Ver- & Entsorgung des Campers ist fast immer auf den Campingplätzen möglich. Allerdings hat auf Senja nicht jeder Campingplatz einen Grauwasserablass.
    Kostenlose Ver- & Entsorgungsstationen haben wir in Mefjordvær (Koordinaten auf Google Maps) und am Trollveien Parkering in Finnsæter (Koordianten auf Google Maps) gefunden.


Reiseplanung

Anbei verlinken wir euch nützliche Seiten, um euren Norwegen Roadtrip zu planen. Bei den Links handelt es sich um Affiliate-Links. Wenn ihr über den Link etwas bucht, erhalten wir eine kleine Provision. Hierdurch könnt ihr uns unterstützen, ohne dass euch extra Kosten entstehen. Der Preis bleibt für euch natürlich der gleiche.


Unser Spartipp für Norwegen

Mit der richtigen Kreditkarte müsst ihr keine Abhebegebühr (seitens Kreditkartenaussteller) und keine Fremdwährungsgebühren zahlen. So lässt sich viel Geld auf Reisen sparen. In Ländern mit anderer Währung erheben die meisten Banken eine sogenannte Fremdwährungsgebühr. Diese wird auf Transaktionen erhoben, die mit einer Fremdwährung getätigt werden.

Beispiel: Ihr bezahlt umgerechnet 1.000 Euro in fremder Währung mit der Kreditkarte eurer Hausbank. Hierauf fallen i.d.R. 2% Fremdwährungsgebühr an. Das macht 20 Euro an Zusatzkosten.

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Auf unseren Reisen benutzen wir die Mastercard Gold* von der TFBank. Diese Kreditkarte ist komplett kostenlos und erhebt kein Entgelt für Auslandseinsätze. Dadurch haben wir auf unseren Reisen schon eine Menge Geld gespart.

Die Beantragung der Kreditkarte erfolgt in wenigen Schritten und dauert nur zwei Minuten. Weitere Informationen findet ihr auf der offiziellen Webseite*.

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E-Book: Das Reisebuch Skandinavien

Unsere E-Book-Empfehlung: „Das Reisebuch Skandinavien. Die schönsten Ziele entdecken„. Auf der BookBeat-App kannst du dir ganz unkompliziert das E-Book herunterladen. Mit unserem Aktionscode „60tgratis“ kannst du BookBeat zwei Monate lang kostenlos testen.


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Weitere Beiträge

Unter der Rubrik „Norwegen“ findet ihr weitere Beiträge über unsere Norwegen-Reisen. Eine kleine Auswahl verlinken wir euch hier:

Freistehen in Norwegen

Freistehen mit dem Camper in Norwegen: Tipps und Erfahrungen

Tipps und Ratschläge für das Freistehen mit dem Camper in Norwegen. Erfahre mehr über das Jedermannsrecht, auch bekannt als „Wildcampen“ …
Norwegen und Schweden Roadtrip 2022

Norwegen & Schweden – Roadtrip mit dem Camper

Drei Wochen Norwegen und Schweden mit dem Camper. In unserem Blogbeitrag berichten wir euch von den besonderen und sehenswerten Orten, …
Norwegen Roadtrip

Norwegen Roadtrip – mit Auto und Zelt

Wir sind drei Wochen lang in Norwegen mit dem Auto und Zelt unterwegs gewesen. In unserem Blogbeitrag berichten wir euch …


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Smögen mit dem Camper

Im Jahr 2021 ging es für uns mit dem Camper für zwei Wochen nach Norwegen. Bei der An- & Abreise haben wir einige Zwischenstopps in Schweden eingelegt. Auf der Hinfahrt machten wir Halt in Smögen.

Smögen war schon lange einer dieser Orte, den wir auf Google Maps als „must see“ eingespeichert hatten. Der Ort liegt an der Westküste und ist vor allem bekannt für Smögenbryggan, eine ca. ein Kilometer lange Hafenpromenade umgeben von bunten Fischerhütten, Restaurants und Boutiquen.

Weiterhin hat Smögen tolle Wanderungen über die felsigen Halbinseln und Bademöglichkeiten zu bieten.



Unser Ausflug nach Smögen

Wir erreichten Smögen am Abend. Da wir Ende August, also zu Beginn der Nebensaison, unterwegs gewesen sind, gestaltete sich die Stellplatzsuche recht leicht. Wir steuerten einen Parkplatz (Koordinaten auf Google Maps) unweit von Smögenbryggan an. Der Parkplatz war während unseres Aufenthalts zwischen 20 & 8 Uhr kostenfrei. Nach unserer Recherche ist der Parkplatz während der Hauptsaison (von Juni bis August) 24h gebührenpflichtig.

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Während der Hauptsaison soll es in Smögen sehr voll sein. Plant ihr euren Besuch im Sommer, empfehlen wir euch über verschiedene Parkmöglichkeiten zu informieren. So gibt es in Smögen z.B. auch einen Wohnmobilstellplatz.

Aufgrund unserer späten Ankunft warfen wir am Abend nur einen kurzen Blick auf die bunten Fischerhütten.

Am nächsten Morgen sind wir bereits um 6 Uhr in der Früh aufgebrochen, um Smögenbryggan in aller Ruhe mit unserer Kamera zu erkunden.

  • Fischerhütte in Smögen
  • Fischerhütte in Smögenbryggan
  • Fischerhütten Schweden Smögenbryggan

Nicht weit entfernt von unserem Parkplatz befindet sich eine imposante Felsenlandschaft am Meer (Koordinaten auf Google Maps), die zum Spazierengehen einlädt. Die kurze Wanderung führt über die Halbinsel Kleven (Friluftsled Kleven).

An einigen Felsen befinden sich Leitern, worüber ihr ins Wasser gelangt. Wenn ihr als Suchbegriff „Badplats“ auf Maps eingebt, werden euch einige Badestellen angezeigt.

Einen weiteren schönen Spaziergang kann man im Naturschutzgebiet Sandön machen (Koordinaten auf Google Maps).

Vor der Smögenbron (Brücke) befindet sich ein toller Aussichtspunkt (Koordinaten auf Google Maps). Hier machten wir kurz halt, bevor es dann nach Norwegen weiterging.


Smögen in 15 Sekunden:


Weitere Beiträge

Unter der Rubrik „Schweden“ findet ihr weitere Beiträge über unsere Schwedenreisen. Eine kleine Auswahl verlinken wir euch hier:

Freistehen mit dem Camper in Schweden

Freistehen mit dem Camper in Schweden: Tipps und Erfahrungen

Tipps und Ratschläge für das Freistehen mit dem Camper in Schweden. Erfahre mehr über das Jedermannsrecht, auch bekannt als “Wildcampen” …

Roadtrip durch Schweden – Vom Süden in den Norden

Wir berichten euch von den schönsten Orten und Wanderungen während unseren Roadtrips durch Schweden mit dem Camper …
Wanderung zum Skierffe

Wanderung zum Skierffe – Ausblick auf das Rapadalen-Delta

In diesem Blogbeitrag geben wir euch wertvolle Tipps und Informationen für die Wanderung zum Skierffe und teilen unsere Erfahrungen mit …

< zur Schweden-Übersicht


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Drei wunderschöne Orte an der schottischen Ostküste

In diesem Blogbeitrag stellen wir euch die drei schönsten Orte an der schottischen Ostküste vor, die wir während unserer Schottlandrundreise besucht haben.

Die Landschaft im Osten unterscheidet sich stark von der im Westen. Während es in den West-Highlands viel Natur und nur wenige Siedlungen gibt, ist der Osten Schottlands sehr lebhaft. Hier gibt es größere Ortschaften, Agrarwirtschaft und gut ausgebaute Straßen. Zwischen alldem befinden sich viele wunderschöne Orte!

Inhaltsverzeichnis


Unseren Reisebericht über unseren gesamten Schottland-Roadtrip findet ihr hier:


Castle Sinclair and Girnigoe

Beim Castle Sinclair and Girnigoe handelt es sich um einen Komplex aus Burgruinen. Castle Girnigoe wurde um 1470 erbaut und im 17. Jahrhundert nach einigen Anbauten in Sinclair unbenannt. Der Burgenkomplex befindet sich auf einem riesigen Felsen an der Sinclair’s Bucht.

Wir haben auf einem kostenpflichtigen Wanderparkplatz (Koordinaten auf Google Maps) geparkt. Der Preis pro Stunde belief sich auf ein Pfund und für 10 Pfund konnte man dort auch über Nacht stehen bleiben (Stand Juni 2022).

Vom Parkplatz sind es ca. 600 Meter Fußweg bis zur Burg. Am Beginn des Wanderweges befindet sich eine Spendenbox. Der Wanderweg ist gegen eine Gebühr von einem Pfund begehbar.

Nicht weit entfernt befindet sich auch ein Leuchtturm, zu welchem man spazieren kann.

Die Ruine war unser letzter Stopp auf der beliebten Touristenstraße North Coast 500. Über unseren Roadtrip auf der NC 500 haben wir einen eigenen Blogbeitrag verfasst: linasreisen.com/nc500-schottland-roadtrip/.


Troup Head

Unser nächster Stopp an der schottischen Ostküste war RSPB Troup Head. Diesen Tipp erhielten wir von einer Einheimischen, die unsere Begeisterung für Seevögel teilt. Am RSPB Troup Head lebt nämlich Schottlands größte Basstölpelkolonie (auf dem Festland). Es gibt hier auch Tausende von Trottellummen, Tordalken und Dreizehemöwen.

Das Naturreservat Troup Head ist ein etwa vier Kilometer langes Schutzgebiet an der Küste. Vom kleinen Wanderparkplatz (Koordinaten auf Google Maps) führt ein Wanderweg zu den Klippen.

Zu erreichen ist der Parkplatz über eine Single Track Road. Die Straße führt über einen Hof, das kam uns zunächst seltsam vor, es handelt sich hierbei jedoch um den offiziellen Weg.


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Crovie

Unweit vom Naturreservat Troup Head befindet sich das kleine Küstendorf Crovie. Für Touristen gibt es einen kleinen Besucherparkplatz (Koordinaten auf Google Maps) auf einer Anhöhe, von dort kann man zu Fuß in das Dorf wandern.

Das winzige Dorf war bis 1935 ein Fischerdorf. Nachdem ein Sturm einen Teil des Dorfes zerstört hatte, zogen die Fischer in andere Dörfer. Heute werden die Häuser als Ferienunterkünfte genutzt.

Die Sehenswürdigkeit ist Crovie selbst. Außer den kleinen ehemaligen Fischerhäuschen gibt es dort keine weiteren touristischen Attraktionen. Ein Zwischenstopp lohnt sich aber auf alle Fälle!


Schottland-Reiseführer

Unsere E-Book-Empfehlung: „Schottland-Reiseführer von Iwanowski“. Auf der BookBeat-App kannst du dir ganz unkompliziert das E-Book herunterladen. Mit unserem Aktionscode „60tgratis“ kannst du BookBeat zwei Monate lang kostenlos testen.


Weitere Beiträge

Unter der Rubrik „Schottland“ findet ihr weitere Beiträge über unsere Reise. Eine kleine Auswahl verlinken wir euch hier:

Puffins in Schottland: Entdecke die besten Orte, um Puffins in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten

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Sehenswürdigkeiten in den schottischen Highlands

Drei Sehenswürdigkeiten in den schottischen Highlands

Wir zeigen euch drei Sehenswürdigkeiten, die wir während unseres Roadtrips durch die schottischen Highlights besucht haben …

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Mit dem Camper auf die Isle of Skye

Während unserer Schottlandrundreise verbrachten wir einige Tage auf der Isle of Skye. Skye ist eine Insel vor der schottischen Westküste. Sie ist ca. 80 Kilometer lang und 40 Kilometer breit. Die Insel ist geprägt von einer atemberaubenden Landschaft.

In unserem Beitrag berichten wir von unseren Zwischenstopps und Erlebnissen auf der Isle of Skye.


Anreise: Fähre oder Brücke?

Unser letzter Zwischenstopp vor der Isle of Skye war das kleine Dorf Kilchoan, von hier aus unternahmen wir die unglaubliche Staffa Wildlife Tour. Da wir Schottland im Uhrzeigersinn durchqueren wollten, war es für uns am sinnvollsten nach Mallaig zu fahren und von dort die Fähre auf die Insel Skye zu nehmen. Über die Skye Bridge sollte es dann zurück auf das schottische Festland gehen.

In Mallaig angekommen stellten wir leider fest, dass die Fähren für diesen Tag bereits komplett ausgebucht waren. Da es bis zur Skye Bridge ein Umweg von ca. vier Stunden Fahrt gewesen wäre, beschlossen wir die Nacht vor Ort zu verbringen und buchten uns direkt die erste Fährenfahrt für den nächsten Tag.

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Die Nacht vor Ort zu verbringen war allerdings eine sehr kostspielige Angelegenheit. Denn das Halten über Nacht ist in Maillag und der Umgebung nicht gestattet bzw. nicht erwünscht. Ca. 10 Minuten entfernt von Mallaig befinden sich einige Campingplätze. Wir haben für unseren Stellplatz 35 Pfund (ca. 40 €) gezahlt, da wir auch nicht auf die Serviceleistungen angewiesen waren, war dieser Platz für uns definitiv zu teuer! Der Platz hatte immerhin eine schöne Lage direkt am Meer.

Die Überfahrt mit der Fähre hat uns ca. 11 Pfund gekostet und dauerte eine Dreiviertelstunde. Auf der Fähre kann man entweder im Auto sitzen bleiben, vom Deck auf die See schauen oder in einem Wartebereich verweilen. Wir entschieden uns für letzteres, da meine Seekrankheit dort am besten auszuhalten war.

Tipp: Unbedingt die Fähre im Voraus buchen und überprüfen, ob die Fähre aktuell überhaupt fährt! Die Webseite des Fährenanbieters findest du hier!


Reiseplanung

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Fairy Pools

Die Fairy Pools sind ein wirklich magischer Ort! Als Fairy Pools bezeichnet werden die vielen kleinen Wasserbecken, welche durch einen Bach und schöne Wasserfälle miteinander verbunden sind.

Anreise und Parkmöglichkeiten

Direkt gegenüber des Wanderbeginns gibt es einen kostenpflichtigen Parkplatz. Die Parkgebühr für ein Wohnmobil beträgt 8 Pfund (Stand: Juni 2022), jedoch ist Übernachten nicht gestattet. Aufgrund der Beliebtheit der Fairy Pools ist der Parkplatz oft gut gefüllt – eine frühe Anreise kann sich also lohnen.

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Die Wanderung zu den Fairy Pools

Zu Beginn des Pfades wanderten wir etwa zwei Kilometer entlang des Weges und passierten dabei zahlreiche Wasserläufe – einer idyllischer als der andere.

Die vielen Touristen haben uns nicht gestört. Nachdem es angefangen hat zu regnen, ergriffen die meisten Besucher die Flucht und machten sich auf dem Rückweg zum Auto. Ein bisschen Regen hielt uns natürlich nicht ab. Dafür waren wir gerüstet und nach fünf Minuten waren die Regenwolken bereits weitergezogen.


Das berühmte Postkartenmotiv & alternative Routen

Am Ende des offiziellen Wanderwegs erwartet dich das bekannte Postkartenmotiv – ein absolut lohnenswerter Anblick! Wer noch mehr von der spektakulären Landschaft erkunden möchte, kann die Wanderung verlängern:

  • Rundweg (ca. 8 km): Anstatt umzudrehen, kannst du dem Wanderweg weiter in Richtung Berge folgen und dann links abbiegen. Nach einer Weile führt der Weg erneut nach links und verläuft parallel zum ursprünglichen Pfad zurück zum Ausgangspunkt.
  • Rückweg entlang des Bachs: Wir entschieden uns für diese Variante, um noch ein paar schöne Aufnahmen von den Wasserfällen zu machen.

Wegbeschaffenheit & Fazit

Der Wanderweg ist größtenteils steinig und kann bei nassem Wetter ziemlich matschig sein. Mit festem Schuhwerk ist er jedoch problemlos begehbar.

Unser Fazit: Die Fairy Pools waren für uns ein traumhafter erster Stopp auf der Isle of Skye – eine Wanderung, die wir jederzeit wieder machen würden!


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Was auf deiner Schottlandreise nicht fehlen sollte ist ein elektronischer Stichheiler*. Für uns ein echter Live-Safer!


Sligachan Old Bridge

Am nächsten Morgen ging es früh los, unser Ziel war der Old Man of Storr. Unterwegs machten wir allerdings noch Halt an der Sligachan Old Bridge, die wir bereits auf der Fahrt zu den Fairy Pools gesehen haben.

Die Sligachan Old Bridge ist eine schöne Steinbrücke, welche sich so ziemlich in der Mitte der Insel befindet. Die Brücke liegt nur wenige Meter neben der Hauptstraße und eignet sich hervorragend für einen kurzen Zwischenstopp.

Von der Brücke aus hat man einen wunderbaren Blick auf die Black Cuillin Berge. Von hieraus starten auch viele Wanderrouten, für die wir hoffentlich eines Tages Zeit haben werden.


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Old Man of Storr

Unsere Wanderung zum Old Man of Storr war ein echtes Highlight – nicht zuletzt wegen des Wetters, das für eine besonders dramatische Stimmung sorgte. Doch dazu später mehr!

Eckdaten zur Wanderung

Ausgangspunktkostenpflichtiger Parkplatz unterhalb des Beginn des Wanderweges
Länge4,5 Kilometer
Höhenmeter300 Meter
Wanderzeitca. eine Stunde
Schwierigkeitsgradmittelschwer

Old Man of Storr – Eine ikonische Felsformation

Der Old Man of Storr ist eine rund 48 Meter hohe Felsnadel und eines der bekanntesten Wahrzeichen der Isle of Skye. Wer die beeindruckenden Bilder dieser Landschaft sieht, versteht sofort, warum dieser Ort so beliebt ist – eine Szenerie wie aus einer anderen Welt!


Startpunkt der Wanderung

Der Old Man of Storr Car Park (Koordinaten auf Google Maps) ist für Wohnmobile leider nicht zugänglich, da eine Höhenbeschränkung besteht. Alternativ gibt es jedoch entlang der A855 mehrere Parkmöglichkeiten, die auch für größere Fahrzeuge geeignet sind. Die Parkgebühr beträgt 5 Pfund für sechs Stunden (Stand: Juni 2022).


Der Wanderweg – Vom Parkplatz zum Aussichtspunkt

Die Wanderung beginnt auf einem breiten, sanft ansteigenden Pfad, der durch mehrere Weidegatter führt. Nach einigen hundert Metern wird der Weg steiler und steiniger. Bei Regen sollte man hier besonders vorsichtig sein, da die Steine schnell rutschig werden.

Nach etwa 1,5 Kilometern erreichen wir das beeindruckende Felsplateau, auf dem sich die berühmte Felsformation erhebt. Doch für uns geht es noch weiter – unser Ziel ist ein höher gelegener Aussichtspunkt, der einen spektakulären Blick auf den Old Man of Storr und die umliegende Landschaft bietet.

Dorthin führen mehrere schmale Trampelpfade. Aufgrund des anhaltenden Regens der letzten Tage ist der Untergrund hier besonders matschig, was den Aufstieg etwas anspruchsvoller macht.

Was diese Wanderung für uns unvergesslich machte, war das Wetter. Während uns der Regen zunächst kaum störte, wurden die Windböen beim Aufstieg zum Aussichtspunkt so stark, dass wir regelrecht dagegen ankämpfen mussten, um nicht umgeworfen zu werden. Ein schnelles Foto, ein letzter Blick – und dann ging es zügig wieder bergab!

Auf dem Rückweg setzte dann noch ein kräftiger Regenschauer ein. Doch wir nahmen es mit Humor, denn was wäre ein Schottland-Trip ohne Wind und Regen? Genau das macht das Erlebnis erst authentisch!


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Dunvegan Castle & die Robbeninsel

Nach unserer Wanderung nahmen wir Kurs auf in Richtung Dunvegan Castle. Das Schloss steuerten wir nicht nur an, um es von außen zu betrachten, sondern auch weil wir gelesen hatten, dass dort einige Robben im Loch zu sehen sind.

Wir fuhren zunächst am Dunvegan Castle vorbei und folgten einige Meter einer Single Track Road. Dann erreichten wir den auf Google Maps eingezeichneten Aussichtspunkt (Koordinaten auf Google Maps).

Achtung: Hierbei handelt es sich um keinen offiziellen Halteplatz. Es ist eine etwas größere Ausweich- / bzw. Wendebucht. Wenn man hier kurz hält und schnell ein paar Bilder macht, geht das sicherlich in Ordnung, da die Straße nicht sonderlich befahren ist.

Vom Aussichtspunkt haben wir einige Robben auf den kleinen Inseln im Loch entdeckt. Ohne Fernglas hätten wir kaum eine Chance gehabt, da die Robben auf den felsigen Inseln gut getarnt sind.

Es hat eigentlich keinen Tag auf unserer Schottlandreise gegeben, an dem wir nicht unser Fernglas* dabei hatten. Denn es gibt so vieles, nach dem es sich lohnt Ausschau zu halten, seien es Robben, Papageientaucher, Rotwild, Wale, Delfine und viele weitere Tiere.

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Am Dunvegan Castle selbst gibt es einen Besucherparkplatz und ein Besucherzentrum. Der Dunvegan Castle und seine umliegenden Gärten können gegen eine Gebühr besichtigt werden. Auch soll es dort eine Bootstour geben, die die Besucher in die Nähe der Robbenkolonie bringt.

Aus Zeitgründen haben wir uns den Dunvegan Castle nur vom Aussichtspunkt aus der Ferne angesehen.


Unser Spartipp:

Denkt daran, dass die Schottland mit dem Pfund seine eigene Währung hat.

Mit der richtigen Kreditkarte müsst ihr keine Abhebegebühr (seitens Kreditkartenaussteller) und keine Fremdwährungsgebühren zahlen. So lässt sich viel Geld auf Reisen sparen. In Ländern mit anderer Währung erheben die meisten Banken eine sogenannte Fremdwährungsgebühr. Diese wird auf Transaktionen erhoben, die mit einer Fremdwährung getätigt werden.

Beispiel: Ihr bezahlt umgerechnet 1.000 Euro in fremder Währung mit der Kreditkarte eurer Hausbank. Hierauf fallen i.d.R. 2% Fremdwährungsgebühr an. Das macht 20 Euro an Zusatzkosten.

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Auf unseren Reisen benutzen wir die Mastercard Gold* von der TFBank. Diese Kreditkarte ist komplett kostenlos und erhebt kein Entgelt für Auslandseinsätze. Dadurch haben wir auf unseren Reisen schon eine Menge Geld gespart.

Die Beantragung der Kreditkarte erfolgt in wenigen Schritten und dauert nur zwei Minuten. Weitere Informationen findet ihr auf der offiziellen Webseite*.

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Neist Point Lighthouse

Nach unserem Zwischenstopp am Dunvegan Castle steuerten wir unseren Stellplatz für die Nacht an. Das uns dieser Stellplatz noch lange in Erinnerung bleiben wird, konnten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnen. Bei unserem Stellplatz handelte es sich um den Besucherparkplatz am Neist Point Lighthouse, hier ist es gestattet mit dem Wohnmobil über Nacht zu parken (Stand Juni 2022).

Der Ausblick aus dem Camper auf das Meer und die beeindruckenden Küstenformation war einfach wunderschön! Und um uns herum waren ganz viele Schäfchen.

  • Wanderung am Neist Point Lighthouse, Isle of Skye
  • Landschaft am Neist Point Lighthouse

Noch schöner war allerdings die kleine Wanderung zum Neist Point Lighthouse und zu dessen Aussichtspunkten.

Vom Parkplatz aus ist es knapp ein Kilometer bis zum Leuchtturm. Es gehen ca. 60 Höhenmeter steil hinab und später wieder hinauf.

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Auf halben Weg kann man einen Schlenker nach rechts machen und auf einen Hügel hinaufwandern. Hier befindet sich der erste Aussichtspunkt (Koordinaten auf Google Maps), von dem man einen wunderbaren Blick auf den Leuchtturm hat.

Einen weiteren Aussichtpunkt (Koordinaten auf Google Maps) erreicht man, wenn man vom Parkplatz aus nach rechts entlang der Küste läuft.

In den Klippen leben viele Seevögel und mit ein wenig Glück kann man im Meer unterhalb der Klippen Wale und Delfine zu Gesicht bekommen.


Eilean Donan Castle

Nachdem wir am nächsten Morgen noch einen schönen Spaziergang an der Küste vor dem Neist Point Lighthouse machten, beschlossen wir die Isle of Skye zu verlassen um weitere Teile Schottlands zu erkunden.

In der Ortschaft Broadford machten wir einen Zwischenstopp am Camping Skye, um zu Duschen (4 Pfund p.P.) und für die Ver- und Entsorgung (7 Pfund). Danach ging es noch in den Co-op den Lebensmittelvorrat auffüllen und an der danebengelegen Tankstelle haben wir noch einmal vollgetankt. Direkt neben dem Co-op befanden sich ein paar süße Souvenir- und Secondhandläden.

Über die Skye Bridge verließen wir die schöne Insel und steuerten das 15 Kilometer entfernte Dornie an. Dort befindet sich der bekannte Eilean Donan Castle. Vor dem Schloss gibt es einen kostenpflichtigen Parkplatz. Eine Stunde kostet zwei Pfund.

Eilean Donan ist eine kleine Gezeiteninsel in den westlichen Highland. Leider war zum Zeitpunkt unseres Besuches Ebbe, und die Insel war nicht vollständig von Wasser umschlossen. Ein schöner Ausblick auf das Schloss bot sich uns trotzdem.

Vor dem Schloss befindet sich ein Besucherzentrum, hier gibt es einen kleinen Souvenirshop und ein Cafe.

Das Schloss ist aus unzähligen Filmen und Serien bekannt und kann gegen Eintrittspreis besichtigt werden.


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Fazit: Isle of Skye mit dem Camper

Die Isle of Skye ist mit dem Camper genauso gut zu erreichen wie mit dem Auto. Entweder über die Skye Bridge oder mit der Fähre.

Über die gesamte Insel verteilt gibt es Campingplätze, aber auch genügend Plätze zum „Freistehen“. Hier war die App „Park4Night“ sehr nützlich. Wer einen Campingplatz aufsucht, um nur die Einrichtungen zu nutzen, muss verständlicherweise eine Gebühr bezahlen. Die Gebühren kamen uns allerdings etwas teuer vor, z.B. Duschen für 4 Pfund p.P. Wir wollen uns hier allerdings nicht beschweren, denn wir schätzen die Möglichkeit Freistehen zu dürfen sehr!

Die Entsorgung der Chemie-Toilette ist nur auf Campingplätzen möglich. Am Besucherparkplatz am Man of Storr haben wir auch eine Entsorgungsstation vorgefunden.

Auf Skye gibt es auch einige „Single track roads“, hier gilt wie überall auch, rücksichtsvoll und vorausschauend zu fahren. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Leute sehr zuvorkommend sind. Uns wurde sehr oft Platz gemacht, obwohl wir bereits im Vorfeld signalisiert haben, dass wir Platz machen werden. Die Anwohner waren auch immer dankbar, wenn wir sie vorbei gelassen haben.

Der Internetempfang ist hier, wie in den meisten Teilen Schottlands, teilweise sehr schlecht. Es empfiehlt sich daher eine Offline-Karte bei Google-Maps herunterzuladen.

Auf dem Co-op Supermarkt Parkplatz in Broadford fanden wir genügend Platz, um den Camper zu parken. Der Supermarkt ist hervorragend ausgestattet und man kann hier wunderbar seine Vorräte auffüllen.


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Unsere weitere Reise

Unsere Reise ist nach der Isle of Skye natürlich noch nicht vorbei. Als nächstes ging es für uns die Touristenstraße North Coast 500 entlang.

Hierüber haben wir einen eigenen Blogbeitrag veröffentlicht. Wir freuen uns, wenn du auch hier vorbeischaust!

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