Femundsmarka Nationalpark – Båthusberget Rundwanderung

Der Femundsmarka Nationalpark befindet sich in den norwegischen Provinzen Innlandet und Trøndelag und grenzt an das benachbarte Schweden an. Der Park ist geprägt von seiner nahezu unberührten Wald- und Bergregion, von seinen Flüssen und von seinen vielen Seen.

Der Nationalpark hat zwei Besucherzentren (Koordinaten auf Google Maps), einer der beiden befindet sich in Elgå. Hier wurde uns die Wanderung über den Djupsjøberget und Båthusberget als eine der schönsten Wanderungen in der Region empfohlen.

Eckdaten zur Wanderung

Ausgangspunktkleiner Wanderparkplatz (Koordinaten auf Google Maps)
Länge9,7 Kilometer (Rundweg)
Höhenmeterca. 360 Meter
Wanderzeitca. drei Stunden
Schwierigkeitsgradmittelschwer

Weiter unten im Blogbeitrag haben wir dir unsere Wanderung auf komoot.de verlinkt.


Bist du für deine Wanderung gut ausgerüstet? Hier teilen wir unsere persönlichen Empfehlungen für die perfekte Wanderausrüstung.

Unsere Wanderausrüstung


Startpunkt der Wanderung

Der Wanderparkplatz (Koordinaten auf Google Maps) liegt ca. 6 Kilometer von Elgå entfernt, in der Nähe des Sees Djupsjøen. Ein paar Meter weiter gibt es einen zweiten Parkplatz (Koordinaten auf Google Maps) direkt am Straßenrand, doch dieser war bereits belegt.

Da die Parkmöglichkeiten begrenzt sind, empfiehlt es sich, frühzeitig anzureisen.


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Aufstieg zum Djupsjøberget

Falls du – wie wir – auf dem alternativen Parkplatz parkst, beginnt die Tour mit einem kurzen Spaziergang entlang der Straße (ca. 300 m). Am eigentlichen Startpunkt weist ein Wanderschild den Weg zum Djupsjøen.

Nach einem Kilometer durch ein kleines Waldstück erreichst du den See Bathussjøen, wo der eigentliche Rundweg beginnt. Wir entschieden uns, die Wanderung gegen den Uhrzeigersinn zu gehen – so konnten wir den steilsten Abschnitt direkt zu Beginn meistern.

Zunächst folgt der Pfad einem sanften Anstieg, bevor es steiler wird. Alte, knorrige Kiefern säumen den Weg, während sich die Aussicht zunehmend öffnet. Nach ca. drei Kilometern und 320 Höhenmetern stehst du auf dem höchsten Punkt der Wanderung: dem Djupsjøberget.

Von hier oben hast du einen fantastischen Ausblick auf die Seen, Wälder und Berge des Femundsmarka Nationalparks!


Über den Båthusberget zurück ins Tal

Der Weg bleibt nun für etwa 1,5 Kilometer auf einer Höhe und führt dich weiter zum Båthusberget. Danach beginnt der Abstieg, der zwar nicht allzu steil ist, aber einige felsige Passagen enthält.

Nach etwa 2,5 Kilometern erreichst du das Ende des Abstiegs. Der letzte Abschnitt der Wanderung führt dich durch eine moorige Landschaft, bevor du den Startpunkt des Rundwegs wieder erreichst und zur Straße zurückkehrst.


Rentiere und samische Kultur

Der Femundsmarka Nationalpark und der benachbarte Gutulia-Nationalpark gehören zum südlichsten Rentierzuchtgebiet der Samen. Bereits seit dem 17. Jahrhundert weiden hier Rentiere in freier Wildbahn.

Während unserer Tour entdeckten wir einige Rentiere am Straßenrand – ein faszinierender Anblick!


Fazit: Lohnt sich die Wanderung?

Definitiv! Die Rundwanderung über den Djupsjøberget und Båthusberget bietet alles, was das Wanderherz begehrt: abwechslungsreiche Landschaften und beeindruckende Aussichtspunkte. Wer in der Femundsmarka unterwegs ist, sollte sich diese Tour nicht entgehen lassen.

👉 Unsere komplette Wanderung findest du auf komoot.de!


Weitere Beiträge

Unter der Rubrik „Norwegen“ findet ihr weitere Beiträge über unsere Norwegenreisen. Eine kleine Auswahl an weiteren Wanderungen verlinken wir euch hier:

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Gravolskampen Rundwanderung in der Region Valdres

Die Region Valdres liegt im Herzen Südnorwegens und grenzt an den berühmten Jotunheimen Nationalpark. Die Landschaft ist geprägt von sanften Hügeln und unzähligen Seen.

Diese Wanderung haben wir zufällig in der Nähe unseres Stellplatzes entdeckt – und sie hat sich als eine der schönsten Touren unserer Norwegenreise entpuppt!


Eckdaten zur Wanderung

Ausgangspunktkleiner Parkplatz bei Båtskaret
Länge14 Kilometer (Rundweg)
Höhenmeterca. 480 Meter
Wanderzeitca. vier Stunden
Schwierigkeitsgradmittelschwer

Der Wanderweg ist auf Google Maps grün markiert. Weiter unten findest du den Link zu unserer Tour auf komoot.de.


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Unsere Wanderausrüstung

Unsere Rundwanderung über den Båtskaret

Startpunkt der Rundwanderung

Unser Ausgangspunkt ist ein kleiner Parkplatz bei Båtskaret, etwa 7 Kilometer von Beitostølen entfernt.

Am Parkplatz hing sogar ein kleines Plakat mit der Wanderroute – eine hilfreiche Orientierungshilfe.

Die Wanderung beginnt mit einem kurzen, aber steilen Anstieg von etwa 100 Metern, während wir zwischen den Hütten hindurchlaufen. Oben angekommen teilt sich der Weg:

🔹 Geradeaus geht es in Richtung Gravolskampen (unser gewählter Weg).
🔹 Nach rechts führt der Pfad, über den wir später zurückkommen.

Der Wanderweg ist mit roten Punkten auf den Felsen markiert – so ist die Orientierung einfach.


Durch die Moorlandschaft zum Gravolskampen

Zunächst führt der Weg durch ein sumpfiges Gebiet mit kleinen Seen, umgeben von einem Meer aus Wollgras, das in der Sonne leuchtet und die Landschaft beinahe magisch wirken lässt.

🌿 Tipp: Einige Abschnitte sind schlammig – gute Wanderschuhe sind empfehlenswert!

Nach ca. 4 Kilometern erreichen wir den Gipfel des Gravolskampen. Von hier oben eröffnet sich ein atemberaubender Blick auf den Vinstre-See, dessen türkisblaues Wasser sich weit ins Tal erstreckt.


Abstieg zum Vinstre-See & Olevatnet

Vom Gravolskampen führt der Weg etwa 200 Höhenmeter bergab, bis wir kurz vor dem Ufer des Vinstre-Sees ankommen.

Nach 6 Kilometern biegen wir nach rechts in Richtung Olevatnet ab. Der Pfad verläuft nun für 4 Kilometer durch eine wunderschöne Landschaft mit weiteren Seen und einem kleinen Waldstück.

Angekommen am Fuße des Grønekinnkampen geht es nun wieder bergauf – ein letzter Anstieg, bevor wir den Rückweg antreten.

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Rückweg mit Blick auf den Jotunheimen Nationalpark

Wer mag, kann einen Abstecher auf den Gipfel des Grønekinnkampen machen – wir entschieden uns jedoch, weiterzulaufen.

Der Weg verläuft jetzt auf einer Höhe parallel zur Hauptstraße, aber mit einer spektakulären Aussicht auf die schneebedeckten Gipfel des Jotunheimen Nationalparks.

Schließlich erreichen wir die anfangs erwähnte Weggabelung und folgen dem bekannten Pfad zurück zum Parkplatz.


Fazit: Lohnt sich die Tour?

Ja, absolut! Diese Rundwanderung kombiniert abwechslungsreiche Landschaften, fantastische Ausblicke und ruhige Naturwege. Besonders beeindruckend fanden wir den Blick auf den Vinstre-See und das Wollgras in den Moorlandschaften.

Unsere Tour findest du auch auf komoot.de!


Ausblick vom Stellplatz auf das Jotunheimen Gebirge


Weitere Beiträge

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Norwegen Roadtrip – mit Auto und Zelt

Im Sommer 2018 sind wir drei Wochen lang in Norwegen mit dem Auto und Zelt unterwegs gewesen. In unserem Blogbeitrag berichten wir euch von den besonderen und sehenswerten Orten, an welchen wir vorbeikamen.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und hoffen euch somit bei eurem Roadtrip inspirieren zu können und euch einige nützliche Tipps mit auf den Weg zu geben.

Damit ihr euch etwas leichter zurecht findet, haben wir ein Inhaltsverzeichnis mit Sprungmarken für euch erstellt:


Damit du auch nichts auf deinem Campingurlaub vergisst, haben wir einen Beitrag über unsere Packliste veröffentlicht:

Packliste für den Campingurlaub

Unsere Campingplätze

Auf insgesamt zwölf Campingplätzen in Norwegen und einem Campingplatz in Dänemark haben wir unsere Nächte verbracht.

Die Campingplätze, welche wir während unserer Rundreise durch Norwegen aufgesucht haben, stellen wir euch im Laufe unseres Beitrages vor.

Da wir in der Hauptsaison unterwegs waren, kam es öfter vor, dass wir mehrere Campingplätze ansteuern mussten, bis wir einen freien Platz bekommen haben. Wir können euch daher empfehlen, die Campingplätze im Voraus zu buchen bzw. zu reservieren. Hierfür eignet sich die Seite camping.info*.


Freistehen in Norwegen

Wir haben von dem „Jedermanns-Recht“ keinen Gebrauch gemacht, da wir dafür nicht ausgestattet waren. Vielmehr waren wir auf die Sanitäranlagen auf den Campingplätzen angewiesen. Die Campingplätze waren (Stand 2018) auch ziemlich günstig für zwei Personen mit Auto und Zelt.

Falls du mehr über das „Jedermanns-Recht“ und zum Thema Freistehen in Norwegen erfahren möchtest, dann schau dir gerne unseren folgenden Blogbeitrag an:


Unsere Anreise nach Norwegen

Den ersten Tag unserer Reise sind wir bis in den Norden von Deutschland durchgefahren. Am nächsten Tag ging es früh weiter bis nach Hirtshals in Dänemark, denn von dort setzten wir mit der Fähre über nach Kristiansand.

Die See war an diesem Tag sehr stürmisch und unsere Seekrankheit machte uns ziemlich zu schaffen. Deshalb beschlossen wir bei unserer Rückreise den Landweg über Schweden zu nehmen.

Nachfolgend stellen wir euch zwei Optionen vor, um mit dem Auto nach Norwegen zu reisen:

Anreise mit der Fähre

Wenn ihr keine Probleme damit habt, auf Fähren zu fahren, gibt es drei beliebte Fährverbindungen:

Von Hirtshals (Dänemark) – nach Kristiansand (Norwegen)*

Diese Fährverbindung eignet sich super, wenn ihr direkt nach Norwegen wollt und euch viel Zeit auf der Straße sparen möchtet. Ihr müsst lediglich mit dem Auto bis nach Hirtshals fahren. Die Strecke bis dahin lässt sich sehr gut fahren.

Von Travemünde (Deutschland) – nach Malmö oder Trelleborg (Schweden)*

Eignet sich super, wenn ihr nicht durch Dänemark fahren wollt und den Süden von Schweden auf eurer Reise besuchen wollt.

Von Puttgarden (Deutschland) – nach Rödby (Dänemark)*

Mit dieser kurzen Fährenfahrt spart ihr euch den großen Schlenker durch Dänemark auf dem Landweg. So könnt ihr auf eurem Weg in den Norden noch durch Süd-Schweden fahren und Städte wie Malmö, Kopenhagen & Göteborg besichtigen.

Es gibt noch viele andere Optionen um mit einer Fähre nach Norwegen zu fahren. Um die beste Fährverbindung zu finden, nutzt ihr am besten das Angebot von Direct Ferries.de*.


Anreise über Land

Eine andere Möglichkeit, um nach Norwegen zu reisen, ist den Landweg über Dänemark und Schweden zu nehmen.

In Dänemark befindet sich die gebührenpflichtige Storebaeltbrücke. Bezahlt wird an einem Automaten nachdem man die Brücke überquert hat.

Von Dänemark nach Schweden gelangt man über die Öresundbrücke.

Unser Tipp: Bei Hin- & Rückfahrt über die Öresundbrücke spart man mit dem OresundGO-Jahresabonnement. Zusätzlich kann man an der Maut-Station einfach durchfahren. Eine Kamera scannt das Nummernschild und die Gebühr wird automatisch vom Konto abgebucht.


Hast du dich schon mit dem Thema Reiseapotheke beschäftigt?


Wanderung zum Preikestolen

Unser erstes großes Ziel war die Wanderung auf den Preikestolen. Die Nacht vor der Wanderung verbrachten wir auf dem Campingplatz „Preikestolen Camping*“ . Mit der Wanderung auf den Preikestolen starteten wir sehr früh, um den Touristenmassen zu entgehen.

Der Preikestolen ist ein 25 x 25 Meter großer Felsplateau in der norwegischen Provinz Rogaland. 604 Meter oberhalb des Lysefjords liegt der beliebte Touristenort. Die Wanderung belohnt euch mit einem unvergesslichem Ausblick und zählt deshalb zu den beliebtesten Wanderungen in Norwegen.

Unseren Beitrag zur Wanderung verlinken wir dir hier:

Von Stavanger aus werden auch Bootstouren über den wunderschönen Lysefjord angeboten. Die Bootstouren führen unter anderem am Wasserfall Hengjanefossen, der Vagabundenhöhle und am Preikestolen vorbei:

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Zeitvertreib beim Autofahren

Auf langen Fahrten hören wir am liebsten Hörbücher mit der Hörbuch-App BookBeat*. Mit mehr als 500.000 Hörbüchern und einer großen Auswahl an E-Books lässt sich für jeden Geschmack etwas finden! Dank der Offline-Funktion können wir die Hörbücher auch hören, wenn wir mal keinen Internetempfang haben.

Mit unserem Aktionscode „60tgratis“ kannst du BookBeat zwei Monate kostenlos testen. Das BookBeat-Abo ist jederzeit kündbar. Du kannst dein Probeabo nach der Testphase einfach beenden oder du lässt es weiterlaufen. Die Wahl liegt ganz bei dir. Weitere Informationen findest du hier.


Wasserfälle: Tvindefossen, Vøringsfossen & Låtefossen

In Norwegen gibt es unzählige Wasserfälle. Einige davon sind mit dem Auto zu erreichen und andere nur zu Fuß.

An unserem dritten Tag in Norwegen steuerten wir gleich drei atemberaubend schöne Wasserfälle an.

Zuerst kamen wir am Tvindefossen (Koordinaten auf Google Maps) vorbei. Einem breiten beeindruckendem Kaskadenwasserfall. Direkt neben dem Wasserfall gibt es auch einen Campingplatz (Tvinde Camping*).

Tvindefossen: Kaskadenwasserfall in Norwegen

Danach ging es weiter zum Vøringsfossen (Koordinaten auf Google Maps). Einem der bekanntesten Wasserfälle Norwegens.
Vom Wanderparkplatz aus sind nach wenigen Metern zwei schöne Aussichtplattformen zu erreichen.

Vøringsfossen: Wasserfall in Norwegen

Zum Schluss haben wir uns noch den Låtefossen (Koordinaten auf Google Maps) angesehen. Der Zwillingswasserfall zieht wie die anderen beiden Wasserfälle ebenfalls viele Touristen an.

Latefossen ein Zwillingswasserfall

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Unsere Wanderausrüstung

Bryggen, Bergen

Vom Campingplatz „Lone Camping*“ starten wir am nächsten Tag in Richtung Bergen. Nach einer ca. 30 minütigen Autofahrt erreichten wir das Hanseviertel Bryggen.

Das Hanseviertel Bryggen in Bergen ist zweifellos eine bemerkenswerteste Sehenswürdigkeit in Norwegen. Mit seinen charakteristischen, bunten Holzhäusern, die sich entlang des Kai erstrecken, verströmt Bryggen eine einzigartige Atmosphäre, die Besucher aus aller Welt in ihren Bann zieht.

Bryggen, Begen
Bryggen, Bergen

Wir haben uns zunächst die bunten Holzhäuser angesehen, sind durch die schmalen Gassen geschlendert und anschließend einen Teil des Berges Fløyen hochspaziert. Mit der Standseilbahn kann man auch bis ganz nach oben fahren und eine tolle Aussicht über die Stadt genießen.

Entdecke weitere Aktivitäten auf GetYourGuide.com*:

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Unser Spartipp:

Denkt daran, dass Norwegen mit der Norwegischen Krone (NOK) ihre eigene Währung hat.

Mit der richtigen Kreditkarte müsst ihr keine Abhebegebühr (seitens Kreditkartenaussteller) und keine Fremdwährungsgebühren zahlen. So lässt sich viel Geld auf Reisen sparen. In Ländern mit anderer Währung erheben die meisten Banken eine sogenannte Fremdwährungsgebühr. Diese wird auf Transaktionen erhoben, die mit einer Fremdwährung getätigt werden.

Beispiel: Ihr bezahlt umgerechnet 1.000 Euro in fremder Währung mit der Kreditkarte eurer Hausbank. Hierauf fallen i.d.R. 2% Fremdwährungsgebühr an. Das macht 20 Euro an Zusatzkosten.

Werbung / Unser Spartipp

Auf unseren Reisen benutzen wir die Mastercard Gold* von der TFBank. Diese Kreditkarte ist komplett kostenlos und erhebt kein Entgelt für Auslandseinsätze. Dadurch haben wir auf unseren Reisen schon eine Menge Geld gespart.

Die Beantragung der Kreditkarte erfolgt in wenigen Schritten und dauert nur zwei Minuten. Weitere Informationen findet ihr auf der offiziellen Webseite*.

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Rimstigen Wanderung – Nærøyfjord

Nachdem wir Bergen verlassen haben, hatten wir nicht so viel Glück mit der Suche nach einem Campingplatz. Erst der dritte Campingplatz, den wir ansteuerten, hatte noch ein freies Plätzchen für uns.

Die lange Suche hat sich jedoch gelohnt, denn so landeten wir auf dem schönen Campingplatz „Gudvangen Camping“. Wir hatten einen fantastischen Rundumblick vom Campingplatz, der von hohen, steilen Felswänden und unzähligen Wasserfällen umgeben war.

Der Campingplatz ist ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen. Sehr zu empfehlen ist der Aufstieg Rimstigen mit Blick auf den Nærøyfjord.

Diesen Tipp bekamen wir von den Inhabern des Campingplatzes. Der Aufstieg Rimstigen entpuppte sich als eine unserer schönsten Wanderungen in Fjordnorwegen.

Die Wanderung startet im fünf Kilometer entfernten Dorf Bakka. In Bakka gibt es auch eine kleine, weiße Holzkirche, die ebenfalls einen Stopp wert ist.

Unseren Erfahrungsbericht zur Wanderung findest du hier:


Wanderung zum Vettisfossen im Utladalen

Am nächsten Tag stand erneut eine Wanderung auf dem Plan. Ziel war der Wasserfall Vettisfossen. Bis zum Wasserfall legten wir eine Strecke von sechs Kilometern zurück.

Die Nacht davor verbrachten wir auf dem Utladalen Campingplatz, der nur fünf Minuten Fahrt vom Wanderparkplatz (Koordinaten auf Google Maps) entfernt liegt.

Der Wasserfall Vettisfossen liegt im Landschaftsschutzgebiet Utladalen am Rande des Jotunheimen-Gebirges. Er ist mit einem freien Fall von 275 Metern einer der höchsten Wasserfälle Europas.

Hier gelangst du zu unserem ausführlichen Wanderbericht:


Lovatnet

Der Lovatnet ist ein norwegischer See mit strahlend türkisblauen Wasser und ein bekanntes Instagram-Motiv.

Zuerst steuerten wir den Campingplatz „Pluscamp Sande*“ nahe der Stadt Loen an. Der Campingplatz war leider schon ausgebucht und wir wichen auf Campingplatz „Helset Camping“ aus. Auch wenn die sanitären Einrichtungen hier nur sehr klein und veraltet waren, haben wir uns hier doch sehr wohl gefühlt. Wir haben uns ein Ruderboot gemietet und sind über den See gerudert und baden gegangen.

Der Lovatnet ist ein Ort, den wir garantiert wieder besuchen werden!


Wolltest du schon immer mit einem SUP* über einen glasklaren See paddeln? Hier findest du den Amazon-Beststeller unter den aufblasbaren Stand Up Paddle Boards:


Geirangerfjord

Unser nächstes Ziel war der Geirangerfjord. Die Fahrt nach Geiranger führte uns über eine wunderschöne Hochebene. Plant euch hier am besten Zeit für Foto-Pausen ein.

In Geiranger gibt es sehr viele Campingplätze. Wir entschieden uns für den Campingplatz „Vinje Camping*“, einem Campingplatz mit Blick auf den Geirangerfjord. Einen kleinen Wasserfall gab es dort auch.

Der Geirangerfjord bietet eine breite Palette von Aktivitäten. Von Kajakfahren entlang der Fjordküste über Wandern in den umliegenden Bergen bis hin zu Bootstouren, die den Fjord aus einer neuen Perspektive zeigen, gibt es hier für jeden etwas zu erleben.


Wanderung Vesteråsfjellet

Wir entschieden uns für die Wanderung zum Aussichtspunkt auf dem Vesteråsfjellet. Die Aussicht vom Vesteråsfjellet war wirklich wunderschön. Von hier aus hatten wir einen ganz anderen Blickwinkel auf den Geiranger Fjord. Nehmt unbedingt eure Kamera mit, den von hier aus lassen sich sehr schöne Fotos machen.

Über unsere Wanderung haben wir einen eigenen Beitrag veröffentlicht:


Aussichtsplattform Dalsnibba

Dalsnibba ist ein Berggipfel in der Nähe des Geirangerfjords, der auf einer Höhe von 1.476 Metern über dem Meeresspiegel thront. Doch es ist nicht nur die Höhe, die diesen Ort so besonders macht. Auf dem Gipfel von Dalsnibba befindet sich eine spektakuläre Aussichtsplattform, von der man einen tollen Ausblick hat. Die Weite des Fjords, die tiefblauen Gewässer und die majestätischen Berge verschmelzen zu einer beeindruckenden Landschaft, die kaum in Worte zu fassen ist.

Die Anreise zur Dalsnibba-Aussichtsplattform ist ein Abenteuer für sich. Die schmale und gebührenpflichtige Straße, die sich den Berg hinaufwindet, bietet atemberaubende Ausblicke und eine aufregende Fahrt. Die Plattform ist in der Regel von Mai bis September geöffnet, abhängig von den Wetterbedingungen.

Weitere Aktivitäten rund um den Geirangerfjord findet ihr hier:

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Mit dabei haben wir immer unsere INSTAX Mini 12*, um die besondersten Reisemomente einzufangen.

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Rondane-Nationalpark

Da wir uns entschieden haben über Schweden nach Deutschland zurückzufahren, war der Geirangerfjord der nördlichste Punkt auf unserer Reise. Für uns ging es nun in Richtung Osten, um der schwedischen Grenze näher zu kommen.

Unser nächst größeres Ziel war Oslo. Auf dem Weg machten wir einen Zwischenstopp im Rondane Nationalpark, dem ältesten Nationalpark Norwegens.

Übernachtet haben wir auf dem Campingplatz „Dovreskogen Camping*“, von dem aus wir dann am nächsten Morgen zum Rondane Nationalpark starteten.

Der Park umfasst eine spektakuläre Berglandschaft, die von einer Vielzahl von Gipfeln geprägt ist, von denen zehn über 2.000 Meter hoch sind. Diese markanten Gipfel, von denen einige wie gezackte Zinnen in den Himmel ragen, verleihen dem Park eine einzigartige und dramatische Kulisse.

In diesem Jahr wanderten wir zum Storulfossen-Wasserfall. Eine 30-minütige Wanderung, wenn man vom Parkplatz am Tjønnbakkvegen (Koordinaten auf Google Maps) startet.

Hier findest du unseren Wanderbericht zum Storulfossen-Wasserfall:

In 2021 und 2022 wanderten wir im Rondane Nationalpark zum Wasserfall-Canyon & Peer Gynt hytta. Eine Wanderung, die wir euch unbedingt empfehlen können:


Lom Stabkirche

Auf dem Weg nach Oslo machten wir noch einen Halt an der Stabkirche von Lom (Koordinaten auf Google Maps).

Die Stabkirche von Lom, offiziell bekannt als die „Lom Stavkyrkje“, ist eine der bekanntesten und gut erhaltenen Stabkirchen Norwegens. Sie liegt im malerischen Ort Lom in der Region Oppland und wurde in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts erbaut. Diese Kirche ist ein herausragendes Beispiel für die mittelalterliche Holzbaukunst und ein bedeutendes Denkmal für die Christianisierung Norwegens.


Du interessierst dich für Beiträge zum Thema Camper? Dann schau gerne mal hier vorbei:


Oslo

Unserer letztes Ziel auf unserer Norwegenreise war die norwegische Hauptstadt Oslo. Von einem außerhalb der Stadt gelegenen Parkplatz sind wir mit der U-Bahn in das Stadtzentrum gefahren.

Oslo präsentiert eine harmonische Mischung aus moderner Architektur und traditioneller norwegischer Kultur. Ein hervorragendes Beispiel dafür ist die Oper von Oslo (Koordinaten auf Google Maps), ein architektonisches Meisterwerk am Wasser. Die schrägen Linien und das innovative Design machen sie zu einem beliebten Wahrzeichen der Stadt.

Gleichzeitig bewahrt Oslo seine kulturelle Identität mit dem Wikingerschiff-Museum, das beeindruckende Überreste von Wikingerschiffen und Artefakten ausstellt.

In Oslo haben wir uns außerdem noch das Königliche Schloss (Koordinaten auf Google Maps) und das Kulturhistorik-Museum (Koordinaten auf Google Maps) angesehen.

Weitere Aktivitäten in Oslo findest du hier:

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Unser Tipp für eine Elchbegegnung:

In Norwegen leben ca. 200.000 Elche. In den frühen Morgenstunden oder am Abend stehen die Chancen am höchsten einen Elch zu sehen. Am häufigsten haben wir auf unseren Norwegenreisen Elche vom Auto aus gesehen. Haltet Ausschau nach freien Lichtungen am Waldrand. Aber auch in der Nähe von Gewässern stehen die Chancen höher auf einen Elch zu treffen.

Auf jeden Fall lohnt es sich immer ein Fernglas griffbereit zu haben. Neben Elchen, gibt es auch noch jede Menge Seeadler, Rentiere, Wale und Eulen in Norwegen zu sehen.

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Heimreise über Schweden

Unsere letzte Nacht in Norwegen verbrachten wir am großen Oslofjord. Hier war es nicht mehr so einfach einen Campingplatz zu finden, denn die meisten Plätze waren nur für Dauercamper und ohne Rezeption.

Auf dem Platz „Larkrollen Camping*“ sind wir dann fündig geworden und konnten einen wunderschönen Sonnenuntergang über dem Oslofjord bestaunen.

Von dort ging es am nächsten Tag über die Grenze nach Schweden rüber. Für einen Zwischenstopp an der schwedischen Westküste eignen sich die Dörfer Skärhamn, Kyrkesund, Fiskebäckskil und Smögen.

Über Dänemark ging es dann weiter nach Deutschland.

Der Roadtrip durch Norwegen war zweifellos eine unvergessliche Reise, die mit atemberaubenden Landschaften, beeindruckender Kultur und unzähligen unvergesslichen Erlebnissen gefüllt war.
Die unberührte Natur Norwegens hat uns mit ihrer Vielfalt verzaubert – von den kristallklaren Gewässern der Fjorde bis hin zu den üppigen Wäldern und den eisigen Gletschern.

Für uns stand schnell fest, dass wir noch viele Male nach Norwegen reisen werden.

Wir hoffen, dass wir euch mit unserem Reisebericht einige gute Inspirationen für euren anstehenden Norwegen Urlaub geben konnten und wünschen euch viel Spaß beim Reisen!


Reiseplanung

Anbei verlinken wir euch nützliche Seiten, um euren Norwegen Roadtrip zu planen. Bei den Links handelt es sich um Affiliate-Links. Wenn ihr über den Link etwas bucht, erhalten wir eine kleine Provision. Hierdurch könnt ihr uns unterstützen, ohne dass euch extra Kosten entstehen. Der Preis bleibt für euch natürlich der gleiche.

Nützliche Apps, die wir empfehlen können:

🚐Parkplätze: Für die Suche nach Parkplätzen benutzen wir die App Park4Night.
Auf einigen Parkplätzen ist es nur möglich über die Easy-Park-App zu bezahlen.

🥾Wandern: Hier kommen Komoot und die norwegische Wanderapp UT zum Einsatz. Auf UT sind mehr Wanderungen zu finden.

Wetter: Als zuverlässigste Wetter-Apps haben sich bisher YR und Ventusky erwiesen. Auf letzterer bekommt man auch die Wahrscheinlichkeit Polarlichter zu sehen angezeigt. Für Polarlichter haben wir aber auch noch zusätzlich die App AURORA.

⛴️Fähren: Um eine Übersicht über die Fähren innerhalb des Landesund deren Abfahrtszeiten zu bekommen, nutzen wir die App Reis.

💰Finanzen: Im Ausland bezahlen wir ausschließlich mit der Kreditkarte der Norwegian Bank*, die Ausgaben sehen wir dann in der App. Dank der Kreditkarte von der Norwegian Bank haben wir schon eine Menge Geld gespart. Unsere Hausbank hätte uns auf jeden Umsatz 2% Auslandseinsatzentgelt berechnet.

🍏Lebensmittel: Einkaufen ist in Norwegen nicht gerade günstig. Umso erfreulicher ist es, dass hier too good to go so weit verbreitet ist. Mit der App kann man Überraschungstüten mit überschüssigen Lebensmitteln vor der Verschwendung, zu einem günstigen Preis, retten.


Greenforce: Der perfekte Reiseproviant – Werbung

Vor unseren Roadtrips decken wir uns am liebsten mit den Produkten von Greenforce ein. Diese sind nämlich auch ohne Kühlung lange haltbar und schnell zubereitet. Also perfekt für unterwegs mit dem Camper.

Ab einem Bestellwert von 19,99 € erhaltet ihr mit unserem Code “LINASREISEN” einen Rabatt von 25 % (außer auf bereits reduzierte Produkte). Hier gelangt ihr zum GREENFORCE Online-Shop*.

Werbung: GREENFORCE*

Weitere Beiträge

Inzwischen sind wir schon drei weitere Male mit unserem Camper durch Norwegen gereist. Unter der Rubrik „Norwegen“ findest du viele weitere Reise- und Wanderberichte.

Eine kleine Auswahl an weiteren Beiträgen rund um Norwegen findest du hier:


Unsere E-Book-Empfehlung: „Das Reisebuch Skandinavien. Die schönsten Ziele entdecken„. Auf der BookBeat-App kannst du dir ganz unkompliziert das E-Book herunterladen. Mit unserem Aktionscode „60tgratis“ kannst du BookBeat zwei Monate lang kostenlos testen.


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Moschusochsen im Dovrefjell Nationalpark

Seitdem wir eine Netflix-Doku über die wilde Tierwelt Norwegens gesehen haben, entwickelte sich bei uns eine Faszination für Moschusochsen.

Auf unserer Reise durch Norwegen ergab sich die Chance, wilde Moschusochsen im Dovrefjell-Sunndalsfjella-Nationalpark zu sehen.

Wo wir gestartet sind und welchen Weg wir durch den Nationalpark genommen haben, um den wilden Moschusochsen zu begegnen, erzählen wir euch in diesem Artikel.

Inhaltsverzeichnis


Allgemeines zum Moschusochsen

Moschusochsen sind absolut beeindruckende Tiere. Obwohl der Name es vermuten lässt, gehört der Moschusochse nicht zu den Rindern, sondern zählt zu den Ziegenartigen. Mit einem Gewicht von 400 kg und 1,5 m Schulterhöhe wandern diese Lebewesen durch die arktischen Tundren unserer Erde.

Sein imposantes Auftreten hat der Paarhufer seinen Hörnern zu verdanken. Diese kräftigen Hörner wachsen von der Hornbase an der Stirn nach unten und richten sich dann in einem Halbkreis mit der Spitze nach oben.

Mit nur ungefähr 300 Tieren ist die Population in Norwegen extrem klein. Die größte Population hat Kanada mit über 120.000 Tieren. Auf der ganzen Welt schätzt man den Bestand auf ca. 145.000 Tiere.


Dovrefjell-Sunndalsfjella-Nationalpark

Der Dovrefjell-Sunndalsfjella-Nationalpark ist ein norwegischer Nationalpark in einem Hochgebirgsgebiet auf Dovrefjell und Sunndalsfjella. Der Nationalpark umfasst eine Fläche von 1.830 km²  des Dovrefjell-Gebirges und weitere 2.730 km² sind als Landschaftsschutzgebiet oder Biotopschutzgebiet ausgewiesen.

Er ist der einzige Ort in Norwegen, an dem die wildlebenden Moschusochsen vorkommen.

In den Sommermonaten kann man entlang des Moschusochsentrails mit hoher Wahrscheinlichkeit auch Pferde antreffen, diese leben in den Sommermonaten völlig frei auf den Hochflächen. Es sind allerdings keine Wildpferde.

Das Dovrefjell ist außerdem Heimat für wilde Rentiere, Elche, Polarfüchse und viele verschiedene Vögel. Es Fernglas* dabei zu haben, lohnt sich auf alle Fälle.

Hier zählen wir euch einige der Regeln auf:

  • Zu Rentieren muss ein Abstand von mindestens einem Kilometer gehalten werden. Wenn man auf Rentiere trifft, soll man in die entgegengesetzte Richtung gehen. Das Vorkommen von wilden Rentierpopulationen in Skandinavien ist sehr selten.
  • Von Polarfuchsbauten muss man mindestens 300 Meter Abstand halten. Das Stören dieser Bauten ist verboten.
  • Wie bereits erwähnt, soll zum Moschusochsen ein Sicherheitsabstand von 200 Metern eingehalten werden.
  • Das Fliegen von Drohnen ist im Nationalpark und im Hjerkinn Naturschutzgebiet verboten.

Geführte Moschusochsen Safari

Wenn ihr nichts dem Zufall überlassen wollt, dann empfehlen wir euch eine geführte Moschusochsen-Safari* zu buchen. Hier ist die Chance Moschusochsen zu sehen deutlich höher, da die Tour-Guides täglich im Nationalpark unterwegs sind und daher wissen, wo sich die Moschusochsen aufhalten.

Werbung / Empfehlungslink*


Der Moschusochsen-Weg (Musk-Ox Trail)

Der Moschusochsenpfad ist ein angelegtes Wegenetz, von welchem aus die Chancen hochstehen Moschusochsen zu sehen. Hier kann man zwischen Rundtouren von 4,5 bis 15 Kilometern Länge wählen. Ausgangs- und Zielpunkt sind die Orte Kongsvoll oder Grønbakken.

Indem ihr auf dem Moschusochsenweg bleibt, hilft man, die wilden Rentiere in der Gegend zu schützen. 

Übersichtskarte / Quelle: https://dovrefjell-sunndalsfjella.no/en/musk-oxen/the-musk-ox-trail/, Stand 01.09.2024

Eine Sache vorab: Wir können euch keine Garantie geben, Moschusochsen zu sehen. Jedoch ist die Wahrscheinlichkeit, Moschusochsen auf dem Moschusochsenpfad und unserem beschriebenen Weg zu sehen, relativ gut. Es gehört natürlich immer eine gewisse Portion Glück dazu. Die Herdentiere sind ziemlich bewegungsfaul und wandern innerhalb eines Tages nur etwa zwei Kilometer.

Theoretisch könnten sich die Tiere bereits ganz am Anfang des Nationalparks befinden, also: immer die Augen offen halten!

Jeder Felsen in der Ferne könnte sich als Moschusochse entpuppen. Mit bloßem Auge kann man den Unterschied nur schwer erkennen – aus diesem Grund dürft ihr auf keinen Fall euer Fernglas* vergessen!

Wir können euch dieses Fernglas empfehlen, das wir selber dabei gehabt haben. Super scharf, robust und nicht zu teuer!

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Ausgangspunkt unserer Moschusochsen-Wanderung

Wir haben unsere Entdeckungstour am Rastplatz bei Grønbakken gestartet (Koordinaten auf Google Maps). Hier gibt es reichlich Platz zum Parken.

Vom Parkplatz aus geht man über die Straße und folgt ihr ein kleines Stück Richtung Nordosten, bis zur Brücke. Nach der Brücke geht es ein paar Minuten den Weg entlang, bis man eine Unterführung erreicht – hier fängt nun offiziell der Dovrefjell-Sunndalsfjella-Nationalpark an.

An der Unterführung war während unseres ersten Besuches dieses Warnschild angebracht. Inzwischen wurde es durch neue Infotafel ersetzt.


Unsere Moschusochsen-Wanderung

Als wir 2020 im Dovrefjell-Sunndalsfjella-Nationalpark unterwegs gewesen sind, haben wir nach einer Weile den offizielen Moschusochsen-Pfad verlassen und sind weiter den Fluss „Stropla“ bis zu einer wild gelegenen, verlassenen Ranch entlang gewandert.

Der Weg hin und zurück beträgt etwa 14 Kilometer. Die Höhenmeter sind kaum erwähnenswert. Nach dem ersten Viertel überquert man den Fluss „Stropla“ und läuft diesen dann den Rest der Strecke entlang.

Der Weg ist teilweise sehr matschig und es gilt kleiner Bachläufe zu überqueren. Wir empfehlen daher unbedingt wasserfestes Schuhwerk zu tragen.


Begegnung mit dem Moschusochsen

Ständig schauten wir in die Ferne und analysierten jeden Felsen, der auch nur annähernd nach einem Moschusochsen aussah – nach genauerem Betrachten blieben es nur Felsen.

Den ersten Sichtkontakt hatten wir dann nach einem Drittel der Strecke, ein Stück nach der Flussüberquerung. Eine Familie, die uns zuvor überholt hatte, blieb vor uns stehen und schaute in die Ferne. Sie haben wohl ein einzelnes Tier in der Ferne entdeckt, waren sich aber noch nicht ganz sicher, ob es wirklich ein Moschusochse war.

Wir packten unser Teleobjektiv* aus dem Rucksack und machten ein Foto mit unserer Kamera. Und tatsächlich, nach dem Heranzoomen sah man ihn, den Moschusochsen. Unsere Freude war groß.

Das Tier war geschätzte 2 km entfernt, dementsprechend war es unmöglich ein anständiges Foto von ihm zu machen. Mit dem positiven Gefühl unserer Entdeckung ging es für uns weiter den Fluss entlang. Ständig schauten wir auch zum Fluss, denn es könnten sich auch Tiere bei ihrer Trinkstelle aufhalten.

Mit dem Fluss hatten wir zwar keinen Erfolg, jedoch zeigte sich ein Kilometer vor der verlassenen Ranch ein stattlicher Moschusochse aus nicht allzu weiter Entfernung zu unserer Rechten. Wir haben ihn klar und deutlich auf seiner Anhöhe beobachten können, wie er sich die Umgebung anschaut. Wir wurden schlagartig sehr aufgeregt – wir machten die ersten Fotos mit dem Teleobjektiv, um den Moment einzufangen.

Unsere Freude war riesig! Dieses wunderschöne Tier aus der Nähe zu sehen und das in seinem natürlichen, wilden Lebensraum.

Langsam bewegte sich der Paarhufer parallel zum Weg von uns. Wir gingen mit sicherem Abstand auf dem Weg hinterher.

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Mehrmals blieb der Ochse stehen, um sich die Umgebung anzuschauen und um direkt wieder weiterzulaufen. Er legte einen entspannten Gang hin.

Nach einigen Minuten sahen wir in der Ferne zwei kleine Häuschen mit einem umzäunten Bereich. Wir konnten unseren Augen kaum glauben, was sich direkt hintendran befand: Eine ganze Herde Moschusochsen!

Moschusochsen Herde im Dovrefjell-Nationalpark

Wir kamen aus dem Staunen nicht mehr raus. Was für ein Glück, direkt einer ganzen Herde Moschusochsen zu begegnen. In der Herde befanden sich auch mehrere kleinere Ochsen – super niedlich.

Wir gingen weiter in Richtung Herde und sahen, dass sich in der Nähe der Hütten noch ein paar Leute befanden und die Ochsen beobachteten.

Mit sicherem Abstand beobachteten wir die Herde und nahmen Bilder und Videos auf. Der Wind war leider extrem stark an diesem Tag, sodass wir nur verwackelte Videos aufnehmen konnten. Hinter einem größeren Felsen in der Nähe versteckten wir uns, um uns zu stärken.

Nach unserer kleinen Pause trauten wir uns ein kleines Stück näher und machten weiter fleißig Aufnahmen aus sicherer Entfernung. Diese altertümlichen Tiere in ihrem natürlichen Habitat zu sehen, hat uns wirklich beeindruckt. Besonders toll fanden wir die kleinsten Herdentiere mit ihren kaum ersichtlichen Hörnern und relativ kleinen Köpfen.

Plötzlich endete die friedliche Atmosphäre – zwei Herdentiere fingen an, sich gegenseitig zu attackieren. Die Tiere jagten sich gegenseitig, wobei beide Moschusochsen ohne Probleme den mehr als ein Meter hohen Zaun übersprungen haben. Sie kamen immer näher in unsere Richtung.

Uns wurde das Ganze zu heikel und beschlossen so schnell wie möglich Abstand zu den beiden Moschusochsen zu gewinnen. Wir gingen in die Richtung, aus der wir auch gekommen sind und merkten, dass die zwei angriffslustigen Tiere so schnell nicht aufhören würden. Sie standen bereits auf dem Wanderweg. Wir entschieden uns zurück zum Parkplatz zu laufen und es nicht darauf anzulegen diese zwei Rabauken zu stören.

Auf dem Weg zurück sahen wir dann noch eine weitere Herde, diesmal von Weitem. Die Herde lief von einem tiefliegenden Fluss auf einen Hügel. Wahrscheinlich haben sich die Tiere eine Erfrischung gegönnt.

Hier haben wir euch unsere Laufstrecke auf Komoot zusammengestellt:


Du interessierst dich für unsere Kamera-Ausrüstung? Hier haben wir dir unser Equipment aufgelistet.

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Fazit zur Moschusochsen-Begegnung

Die Begegnungen mit den wilden Moschusochsen im Dovrefjell-Sunndalsfjella-Nationalpark in Norwegen war bis dato unsere beeindruckendste Wildtier-Begegnung. Diese beeindruckenden und altertümlichen Lebewesen aus nächster Nähe beobachten zu können, war für uns ein unvergessliches Erlebnis.

Die Chance einen oder mehrere Moschusochsen in diesem Areal des Nationalparks zu treffen empfinden wir als relativ groß. Natürlich benötigt es auch eine gewisse Portion Glück. In diesem Gebiet werden auch geführte Moschusochsen-Touren* mit Garantie einer Sichtung angeboten.

Abgesehen von den wilden Moschusochsen, hat uns auch der Nationalpark an sich gefallen. Die halbkahle Landschaft und die schier unendliche Weite mögen wir sehr.


Weitere Aktivitäten im Dovrefjell

Aussichtspunkt SNØHETTA

Der höchste Gipfel des Nationalparks ist der Snøhetta. Dieser liegt 2.286 Meter über dem Meeresspiegel. Da das Gebiet um den Berg Snøhetta besonders beliebt ist, es gleichzeitig aber auch ein wichtiges Weidegebiet für die wilden Rentiere ist, wurde der Aussichtspunkt SNØHETTA (Koordinaten auf Google Maps) errichtet. Dieser bietet die Möglichkeit, die Gegend zu erleben, ohne die am stärksten gefährdeten Gebiete zu besuchen.

Der Aussichtspunkt ist von einem Wanderparkplatz über einen 1,5 km langen geschotterten Weg zu erreichen.


Besucherzentrum „Wild Reindeer

In Hjerkinn gibt es das Besucherzentrum „Wild Reindeer„, in dem man Wissenswertes über die wilden Rentiere erfahren kann. Mehr Informationen findet ihr auf der Webseite https://villrein.no/visitorcentre/.


Gamle Konigsvegen

Auf der Ostseite der E6 befindet sich die alte Pilgerroute von Oslo nach Nidaros. Hier gibt es zwar keine Moschusochsen, aber die Wanderung durch die Landschaft ist trotzdem sehr schön und man hat einen guten Blick auf das Moschusochsengebiet. Wir haben unsere Wanderung auf dem Parkplatz unterhalb von Kongsvoll gestartet (Koordinaten auf Google Maps).


Unsere Kamera-Ausrüstung

Die Wildtieraufnahmen haben wir mit unserer Nikon Z50* gemacht. Wir verwenden für die Nahaufnahmen das Objektiv Sigma 150-600mm*.

In unserem Amazon-Shop* haben wir euch unsere gesamte Kamera-Ausrüstung verlinkt.

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Weitere Beiträge

Unter der Rubrik „Norwegen“ findet ihr weitere Beiträge über unsere Norwegen-Reisen. Eine kleine Auswahl verlinken wir euch hier:

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Storulfossen – Rondane

Eckdaten zur Wanderung zum Storulfossen Wasserfall

AusgangspunktKleiner Parkplatz am Tjønnbakkvegen (Koordinaten auf Google Maps)
Längeca. 3 km (Hin- & Rückweg)
Wanderzeitca. 30 Minuten
Schwierigkeitsgradleicht

Der Rondane Nationalpark ist der älteste Nationalpark Norwegens. Rondane ist ein spektakuläres Hochgebirge und sein Landschaftsbild unterscheidet sich stark vom Reste Norwegens.

Ein Zugangspunkt zum Nationalpark ist die Ortschaft Mysusæter. Diese liegt bereits bei 900 m.ü.M. Mysusæter erreicht man von der nahegelegenen Stadt Otta. Über Serpentinen führt die Straße nach oben auf die Hochebene. Hier sollte man unbedingt langsam fahren, denn einige Schäfchen laufen frei auf der Straße herum.

In Mysusæter gibt es einen gebührenpflichtigen Wanderparkplatz (Koordinaten auf Google Maps). Die Wanderung lässt sich auch von hieraus starten. Ist dann allerdings einige Kilometer länger als die nachfolgend vorgestellte Wanderung, die wir 2018 gemacht haben.


Bist du für deine Wanderung gut ausgerüstet? Hier teilen wir unsere persönlichen Empfehlungen für die perfekte Wanderausrüstung.

Unsere Wanderausrüstung

Die Wanderung zum Storulfossen Wasserfall

Eine Möglichkeit die Wanderung zum Storulfossen Wasserfall anzutreten ist wie eben bereits vorgestellt der Parkplatz in Mysusæter. Wir sind 2018 mit dem Auto unterwegs gewesen und so entschieden wir uns die gebührenpflichtige Mautstraße in den Nationalpark hineinzufahren. Zum damaligen Zeitpunkt betrug die Mautgebühr 30 NOK (ca. 3 €).

Geparkt haben wir an folgender Kreuzung:

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Folgt man der Straße ein Stück weiter kommt man zu einem größeren gebührenpflichtigen Wanderparkplatz. Von dort gelangt man ebenfalls zum Storulfossen und vielen weiteren Orten. Einen Fahrradverleih gibt es dort auch.

Von unserem Parkplatz aus folgt man der Beschilderung in Richtung des Baches. Am Wasser angekommen biegt man rechts ab. Schon bald ist der Wasserfall zu sehen.

Bilder vom Wanderweg:

  • Wanderung zum Storulfossen
  • Wanderung zum Storulfossen
  • Wanderung zum Storulfossen

Am Storulfossen angekommen bereuen wir direkt keine Badesachen mitgenommen zu haben. Das Wasser ist bestimmt eiskalt, jedoch sieht es sehr verlockend aus ins Wasser zu springen.

Unser Fazit zur Wanderung:

Da es im Sommer im Rondane Nationalpark sehr heiß und trocken werden kann sollten Sonnenbrille, Cappy und ausreichend Wasser nicht fehlen.

Die Wanderung von unserem Ausgangspunkt ist sehr leicht und auch für kleine Kinder geeignet.


Weitere Bilder vom Rondane Nationalpark:

  • Rondane Nationalpark


Weitere Beiträge über unsere Wanderungen in Norwegen findest du hier!

Wanderung zum Vettisfossen – Utladalen

Unsere Wanderung zum Vettisfossen im Utladalen Nationalpark

Wanderzeit: 4  bis 6 Stunden

Strecke: ca. 12 km (hin- und zurück)

Schwierigkeitsgrad: mittel

Der Vettisfossen liegt im Landschaftsschutzgebiet Utladalen am Rande des Jotunheimen-Gebirges. Er ist mit einem freien Fall von 275 Metern  einer der höchsten Wasserfällen Europas.

Unsere Wanderung zum Vettisfossen

Vom Utladalen Campingplatz sind wir mit dem Auto zum fünf Minuten entfernten Parkplatz (Utladalsvegen 21-4, Øvre Årdal) gefahren.

Die Wanderung startete am Hjellefossen.

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Hjellefossen

Von dort aus führt ein geschotteter Wanderweg zum ehemaligen Bauernhof Vetti. Hier gibt es Essen und Trinken. Der Platz eignet sich allgemein gut für eine Pause.

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Ausblick vom Vetti Gard Turiststasjon

Hinter dem ehemaligen Bauernhof Vetti führt ein kleiner und steiniger Pfad die letzten Kilometer  zum unteren Ende des Vettisfossens. Rechts neben dem ehemaligen Bauernhof führt auch ein Pfad zum oberen Aussichtspunkt auf den Wasserfall, dieser Weg war uns allerdings zu steil und von unten soll man den Wasserfall auch besser sehen können.

Vorbei geht es an dieser kleinen wackeligen Hängebrücke, die wir zum Glück nicht überqueren müssen.

Von dort aus hat man den Vettisfossen auch fast erreicht.

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Vettisfossen

Wanderung zum Vesteråsfjellet – Geirangerfjord

Eckdaten Vesteråsfjellet – Geirangerfjord

Ausganspunkt: Westerås Restaurant

Wanderzeit: 20 Minuten für jeden Weg

Länge: 4 km (hin und zurück)

Schwierigkeitsgrad: sehr leicht

Ausgangspunkt der Wanderung zum Vesteråsfjellet

Die Wanderung zum Aussichtspunkt auf den Geirangerfjord startet vom Westerås Restaurant. Vor diesem gibt es einige Parkmöglichkeiten. Die Parkplätze auf der linken Seite sind nur für Restaurant-Besucher, die Parkplätze rechts sind für Wanderer.

Da die Parkmöglichkeiten jedoch stark begrenzt sind,  kann man auch auf dem Weg zum  Westerås Restaurant vor der Brücke links auf einer kleinen Wiese parken.

Parkplatz des Westerås Restaurant
Parkplatz des Westerås Restaurant

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Weg zum Vesteråsfjellet (Løsta)

Am Westerås Restaurant vorbei geht es durch ein Tor, das auf eine Weide mit streichelzahmen Ziegen, Schafen und Lamas führt. Auch viele Jungtiere sind hier heimisch und sitzen am Wegesrand.

junge Ziege auf dem Weg zum Vesteråsfjellet
junge Ziege auf dem Weg zum Vesteråsfjellet

Dann geht es auf einem relativ flachen Feldweg bis zu einer Gabelung. Runter nach links geht es zu unserem Aussichtspunkt und hoch nach rechts geht es zum Aussichtspunkt Løsta. In nur wenigen Minuten seid ihr am Aussichtspunkt angekommen.

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Die Aussicht vom Vesteråsfjellet ist wirklich wunderschön. Von hier aus hat man einen ganz anderen Blickwinkel auf den Geiranger Fjord. Nehmt unbedingt eure Kamera mit, den von hier aus lassen sich sehr schöne Fotos machen.

Aussicht Geiranger Fjord vom Vesteråsfjellet
Aussicht Geiranger Fjord vom Vesteråsfjellet

Fazit zum Aussichtspunkt Vesteråsfjellet

In nur wenigen Minuten kommt man zu einer Aussichtsplattform, die euch den berühmten Geiranger Fjord aus einem ganz anderen Betrachtungswinkel sehen lässt. Wer also in der Nähe ist und Geiranger besucht, sollte sich unbedingt die Zeit nehmen und hier hoch laufen!

Weitere Bilder zum Vesteråsfjellet

  • Aussicht vom Vesteråsfjellet
  • Aussicht auf Geiranger vom Weg zum Vesteråsfjellet
  • Weg zum Vesteråsfjellet

Rimstigen Wanderung – Nærøyfjord

aktualisiert 30.01.2025

Norwegen ist ein Paradies für Wanderer, und während bekannte Ziele wie der Preikestolen oder der Trolltunga oft im Rampenlicht stehen, gibt es versteckte Perlen, die mindestens genauso spektakulär sind. Eine davon ist die Wanderung auf den Rimstigen – ein anspruchsvoller, aber lohnender Anstieg mit einer unvergleichlichen Aussicht auf den Nærøyfjord, einen der schönsten Fjorde Norwegens.

In unserem Blogbeitrag erfahrt ihr alles, was ihr über die Wanderung auf den Rimstigen in Norwegen wissen müsst.


Eckdaten zur Wanderung

AusgangspunktWanderparkplatz (Koordinaten auf Google Maps)
Wanderzeit5-6 Stunden
Länge3,5 Kilometer (hin & zurück)
Höhenmeter720 Meter
Schwierigkeitsgradmittelschwer

Ausgangspunkt der Wanderung

Die Wanderung beginnt in Bakka, einem kleinen Ort am Ufer des Nærøyfjords, nicht weit von Gudvangen entfernt. Gudvangen ist über die E16 gut erreichbar, und von dort führt eine kurze Fahrt entlang des Fjords nach Bakka. Wir empfehlen hier sehr langsam zu fahren, da hier Hochlandrinder und Ponys frei auf der Fahrbahn herumlaufen.

Vor dem Ausgangspunkt der Rimstigen-Wanderung befindet sich ein gebührenpflichtiger Parkplatz (Koordinaten auf Google Maps). Die Parkgebühr beträgt 80 Kronen (Stand 2024). Das Übernachten mit dem Camper ist verboten.


Hier findest du alles rund um unseren Van, Equipment & Camper-Gadgets.


Die Wanderung auf den Rimstigen

Die Route ist relativ kurz, aber äußerst steil. Auf nur etwa zwei Kilometern Strecke überwindet man rund 720 Höhenmeter – das bedeutet eine durchgehende, anspruchsvolle Steigung. Der Weg schlängelt sich in engen Serpentinen durch dichte Wälder und über felsige Passagen.

Wer sich auf diesen Anstieg wagt, sollte unbedingt festes Schuhwerk tragen und auf wechselhaftes Wetter vorbereitet sein. Besonders bei Regen kann der Weg glitschig werden, was den Abstieg gefährlicher macht.

Nach einer schweißtreibenden Wanderung wird man mit einer atemberaubenden Aussicht belohnt. Der Blick auf den Nærøyfjord, der tief unter einem liegt, ist einfach spektakulär.

Oben erwartete uns im Jahr 2018 ein Häuschen mit einem Gipfelbuch, indem wir uns verewigen konnten.


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Beste Reisezeit & Tipps

Die ideale Zeit für die Wanderung ist zwischen Mai und September. Im Frühling sind die Wasserfälle besonders beeindruckend, während der Herbst mit farbenfrohen Wäldern lockt.

Tipps für die Wanderung:

  • Früh starten: Da der Weg steil und anstrengend ist, empfiehlt sich ein früher Aufbruch, um genug Zeit für Pausen und den Abstieg zu haben.
  • Gute Ausrüstung: Feste Wanderschuhe, wetterfeste Kleidung und ausreichend Wasser sind Pflicht.
  • Vorsicht beim Abstieg: Der Rückweg ist oft anspruchsvoller als der Aufstieg, besonders bei nassen Bedingungen.


Fazit zur Wanderung

Die Wanderung auf den Rimstigen ist kurz, aber intensiv. Die Aussicht ist zweifellos atemberaubend, aber der steile Anstieg und die potenzielle Rutschgefahr sollten nicht unterschätzt werden. Wer sich gut vorbereitet und die Anstrengung nicht scheut, wird mit einem der spektakulärsten Ausblicke Norwegens belohnt.


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Die Grayl Trinkflasche* ist eine innovative Trinkflasche, mit der wir unterwegs gefahrlos Wasser aus Flüssen, Seen oder Bächen filtern und trinken können. Die Filterflasche begleitet uns inzwischen auf all unseren Wanderungen.

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Weitere Beiträge

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Wanderung zum Preikestolen

Aktualisiert 30.01.2025

Der Preikestolen ist ein 25 x 25 Meter großes Felsplateau in der norwegischen Provinz Rogaland. 604 Meter oberhalb des Lysefjords liegt der beliebte Touristenort. Die Wanderung belohnt euch mit einem unvergesslichen Ausblick und zählt deshalb zu den beliebtesten Wanderungen in Norwegen.

In unserem Blogbeitrag erfahrt ihr alles, was ihr über die Wanderung zum Preikestolen in Norwegen wissen müsst.


Eckdaten der Wanderung zum Preikestolen

AusgangspunktPreikestolen Parking (Koordinaten auf Google Maps)
Längeinsg. 8 Kilometer
Höhenmeterca. 500 Meter
Wanderzeit4-5 Stunden
Schwierigkeitsgradmittelschwer

Eine Wanderkarte haben wir euch am Ende des Beitrages verlinkt.


Ausgangspunkt der Wanderung über dem Lysefjord

Die Wanderung startet am Wanderparkplatz am Ende des Preikestolvegen.

Die Parkgebühr beträgt 275 NOK (Stand 2025). Das Übernachten im Wohnmobil ist nicht gestattet. Auf dem Parkplatz gibt es auch eine Toilette und eine Tourist-Information. Weitere nützliche Informationen zum Thema Parken findet ihr auf der Webseite: www.preikestolen365.com.

Vier Kilometer vor dem Wanderparkplatz befindet sich ein Campingplatz (Koordinaten auf Google Maps) und ein Wohnmobilstellplatz (Koordinaten auf Google Maps). Vom Campingplatz aus sind es mit dem Auto ca. 6 Minuten und zu Fuß etwa 50 Minuten bis zum Ausgangspunkt der Wanderung zum Preikestolen.


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Die Wanderung zum Preikestolen

Die Strecke zum Preikestolen ist etwa 4 Kilometer lang (einfacher Weg) und erfordert eine mittlere körperliche Fitness. Der Höhenunterschied beträgt rund 500 Meter und die Wanderung dauert in der Regel 4 bis 5 Stunden hin und zurück.

Der Weg führt durch eine abwechslungsreiche Landschaft mit felsigen Pfaden, Holzstegen über Moorgebiete und vielen Steinstufen. Besonders nach Regen kann der Weg rutschig sein, daher sind gute Wanderschuhe unerlässlich.

Die Wanderung beginnt direkt am offiziellen Wanderparkplatz. Hier führt zunächst ein stufiger Weg steil hinauf. Bilder des Wanderweges haben wir euch weiter unten in einer Galerie verlinkt.

Nach ca. einem halben Kilometer flacht der Weg etwas ab. Dieser dient jedoch nur kurz zum Verschnaufen, denn kurz darauf geht es wieder in die Höhe. Danach führt ein Holzsteig über ein mooriges Plateau. Achtung: Hier sind viele kleine Stechmücken unterwegs gewesen.

Nun folgt der letzte steile Abschnitt, der es wirklich in sich hat. Über unebene und teils kniehohe Steinstufen legt man einiges an Höhenmetern zurück. Danach geht es die restlichen zwei Kilometer bis zum Aussichtspunkt in flacherem Gelände weiter. Hier führt der Weg durch eine traumhafte Gegend, vorbei an einigen kristallklaren Seen. Schon bald hat man einen Ausblick auf den Lysefjord.


Der Blick vom Preikestolen

Oben angekommen, wird man mit einem atemberaubenden Panorama belohnt. Der Blick auf den tiefblauen Lysefjord, der sich zwischen steilen Felswänden erstreckt, ist schlichtweg beeindruckend. Viele Wanderer nutzen die Gelegenheit, sich an den Rand der Plattform zu wagen, um das ultimative Foto zu machen – allerdings ist hier Vorsicht geboten, da es keinerlei Absicherungen gibt.


Beste Reisezeit und Tipps

Die beste Zeit für eine Wanderung zum Preikestolen ist zwischen Mai und September, wenn das Wetter am stabilsten ist. Im Sommer kann es tagsüber sehr voll werden, daher lohnt es sich, früh am Morgen oder am späten Nachmittag zu starten.

Wir sind mit unserer Wanderung um 07:30 Uhr gestartet. Bereits um diese Uhrzeit kamen uns schon einige Leute auf Ihrem Rückweg entgegen. Daher können wir euch empfehlen noch früher mit der Wanderung zu beginnen. Da kommt es gut gelegen, dass es in Norwegen in den Sommernächten kaum dunkel wird.

Auf unserem Rückweg am Mittag kamen uns große Menschenmassen entgegen.

Tipps für die Wanderung:

  • Am späten Nachmittag / nachts mit der Wanderung starten.
  • Informiert euch, zu welchen Zeiten die Touristen-Fähren anlegen.
  • Packt euch Kleidung zum Wechseln ein, auf dem Weg nach oben gerät man leicht ins Schwitzen.
  • Ganz nützlich war uns ein Insektenschutzspray*. Da ihr auf dem Wanderweg an einigen stillliegenden Gewässern vorbeikommt, tummelt es dort nur so von kleinen Stechern.
  • Ausreichend Proviant und Trinken sollten in eurem Gepäck nicht fehlen.
  • Die Strecke eignet sich nicht für leichtes Schuhwerk oder Flip-Flops!
  • Informiert euch vorab über das Wetter. Bei Regen könnte die Strecke aufgrund der rutschigen Steine zu einer Herausforderung werden!
  • Toiletten und Mülleimer gibt es nur am Ausgangspunkt der Wanderung. Stellt euch darauf ein, für einige Stunden keine Toilette aufsuchen zu können!

Fazit zu unserer Wanderung

Die Wanderung zum Preikestolen und der Ausblick von oben sind auf jeden Fall lohnenswert. Jedoch ist die Wanderung nicht zu unterschätzen, insbesondere für unerfahrene Wanderer oder bei schlechten Wetterbedingungen. Der Anstieg ist stellenweise anspruchsvoll, und die ungesicherten Abgründe erfordern höchste Vorsicht.

Zudem kann die hohe Besucherzahl, besonders in der Hochsaison, das Naturerlebnis etwas schmälern. Wer jedoch gut vorbereitet ist und sich auf die Menschenmassen einstellt, wird mit einer unvergesslichen Erfahrung belohnt.

Trotz der Herausforderungen bleibt der Preikestolen ein lohnendes Ziel.

Wanderstrecke auf Google Maps:


Bilder vom Wanderweg


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Weitere Beiträge

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