Wanderung zum Austerdalsisen (Svartisen-Gletscher)

Der Austerdalsisen ist einer der vielen Gletscherarme des Svartisen, Norwegens zweitgrößtem Gletscher. Der Gletscherarm liegt im südwestlichen Teil von Svartisen. Das einzigartige Farbspiel aus Blau und Weiß, das an sonnigen Tagen strahlt, und die beeindruckenden Eismassen des Gletschers machen ihn zu einem unvergleichlichen Anblick.

In diesem Blogbeitrag nehmen wir dich mit auf die Wanderung zum Austerdalsisen.


Eckdaten: Wanderung zum Austerdalsbreen Gletscher

AusgangspunktParkplatz (Koordinaten auf Google Maps)
Länge6 Kilometer
Höhenmeter160 Meter
Wanderzeit2,5 Stunden
Schwierigkeitsgradmittelschwer

Weiter unten im Beitrag haben wir euch die Wanderung auf komoot.de verlinkt.

Die beste Zeit für eine Wanderung zum Austerdalsisen ist zwischen Juni und August. Bitte beachtet, dass die Zufahrt im Frühjahr wegen des Schnees noch gesperrt sein kann.


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Ausgangspunkt der Wanderung zum Austerdalsisen Gletscher

Ausgangspunkt der Wanderung zum Austerdalsisen, dem Gletscherarm des Svartisen ist der Besucherparkplatz (Koordinaten auf Google Maps) am Rande des Gletschersees Svartisvatnet.

Von der nächstgelegenen Stadt Mo i Rana sind es ca. 32 Kilometer bis zum Parkplatz. Bei den letzten beiden Kilometern handelt es sich um eine gebührenpflichtige Mautstraße. Mit 150 NOK ist diese nicht gerade günstig.

Eine Übernachtung am Parkplatz kostet nochmal 135 NOK extra. Es sei denn, man kauft ein Hin & Zurück-Ticket(300 NOK) für das Boot.


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Unsere Wanderung zum Austerdalsisen

Vom Parkplatz aus sind es 6 Kilometer (einfache Strecke) bis zum Gletscher. Die zwei Kilometer, die am See entlang führen, sollen jedoch sehr matschig und nur schwer begehbar sein.

Die beiden Kilometer entlang des Sees kann man mit einer Bootsfahrt abkürzen. Das Bootsticket für Hin & Zurück hat uns in 2024 300 NOK pro Person gekostet. Hunde sind an Bord ebenfalls erlaubt, kosten aber extra.

Was man unbedingt beachten sollte, sind die Fahrzeiten des Bootes. Während das Boot in der Hauptsaison (ca. vom 01.07. – 17.08.) mehrmals täglich verkehrt, fährt das Boot in der Nebensaison (ca. vom 14.06. – 30.06. und vom 18.08. – 25.08.) nur zwei Mal täglich.

Laut den Informationen, die wir im Internet gefunden hatten, wäre während unseres Besuchs im August der letzte Tag der Hauptsaison gewesen. Leider stellte sich heraus, dass ab diesem Tag schon der neue Fahrplan galt, was dazu führte, dass die Zeitspanne zwischen Ankunft und Rückfahrt des Bootes mit ca. 2,5 Stunden nur sehr kurz war. In dieser Zeit haben wir es nur geschafft bis zu einem Unterstand zu wandern, von dem man einen guten Blick auf den Gletscher hat. Um bis zum Gletscherfuss selbst zu wandern, hat uns die Zeit gefehlt.

Der Wanderweg vom Ende des Sees aus ist durchgehend steinig und felsig, vor allem bei Nässe kann es hier wirklich sehr rutschig werden.

Zu Beginn wandert man an den gewaltigen Stromschnellen und Wasserfällen vorbei, die aus dem Gletschersee fließen. Dann geht es weiter über eine rot gefärbte Felsenlandschaft, wie wir sie noch nie gesehen haben.

Nach ca. 2,5 Kilometern erreichen wir den Unterstand, von dem man einen guten Blick auf den Gletscher hat. Wir versuchen uns noch ein Stück weiter in Richtung Gletscher vorzuschlagen, aber der Weg ist nun deutlich anspruchsvoller, es geht über viele größere Felsen und man muss sich den Weg ein bisschen suchen. In Anbetracht der kurzen verbleibenden Zeit, bis zur Rückfahrt des Bootes, beschließen wir umzukehren.

Wie nahe man an den Gletscher ran geht, sollte sowieso jeder selbst für sich entscheiden.

Bitte bedenkt, dass der Gletscher immer in Bewegung ist und sich dadurch auch die umliegende Landschaft verändern kann. Daher können zu einem anderen Zeitpunkt die Bedingungen ganz andere sein.


Reiseplanung

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Fazit zur Wanderung zum Austerdalsisen Gletscher

Seit unserer ersten Wanderung zu einem Gletscher im letzten Jahr, haben uns die mächtigen, blauen Eiswände in ihren Bann gezogen. In diesem Jahr sind wir bereits fünf Mal in die Nähe eines Gletschers gewandert.

Von der Wanderung zum Austerdalsisen Gletscher haben wir uns erhofft, an den Fuße des Gletschers zu wandern. Leider war dies aufgrund der Fahrzeiten des Bootes in der Nebensaison nicht möglich und auch die Beschaffenheit der Wanderstrecke auf dem letzten Stück zum Fuße des Gletschers wäre für Lea mit ihrer Trittunsicherheit sehr herausfordernd geworden.

Einige Wochen später sind wir im Süden von Norwegen zum Austerdalsbreen und Nigardsbreen Gletscher gewandert. Diesen beiden Gletschern kamen wir sehr viel näher. Hätten wir bereits früher gewusst, dass man im Süden von Norwegen eine riesige Auswahl an Wanderungen zu Gletschern hat, hätten wir die Wanderung zum Austerdalsisen Gletscher aufgrund der hohen Kosten (Maut & Boot) vermutlich nicht gemacht.


Tipps zur Wanderung zum Austerdalsisen Gletscher

  • Informiert euch, ob die Anfahrt zum Wanderparkplatz möglich ist, im Frühjahr kann diese wegen Schnee noch gesperrt sein.
  • Informiert euch über die Fahrzeiten des Bootes.
  • Bitte geht niemals allein auf einen Gletscher, da diese extrem gefährlich sein können. Nehmt lieber an einer geführten Tour mit der richtigen Sicherheitsausrüstung teil.
  • Haltet euch nicht in Bereichen auf, wo es zu Eisschlag, plötzlichen Flutwellen oder Steinschlag kommen kann.
  • Da der felsige Boden sehr rutschig sein kann und es vor dem Gletscher über viel Geröll und größeres Steinwerk geht, ist geeignetes Schuhwerk* unerlässlich! Bei Regen können wir die Wanderung nicht empfehlen.
  • Vor dem Gletscher ist es sehr kalt und es kann auch windig werden. Nehmt euch am besten etwas zum Überziehen mit.
  • Wir hatten während der Wanderung schlechten Internetempfang. Informiert euch daher im Vorfeld ausreichend über die Wanderstrecke.

Hier findet ihr unsere Wanderung auf komoot.de:


Weitere Beiträge

Unter der Rubrik „Norwegen“ findet ihr weitere Beiträge über unsere Norwegenreisen. Eine kleine Auswahl an weiteren Wanderungen verlinken wir euch hier:

Wanderung zum Nirgardsbreen Gletscher in Norwegen

In unserem Blogbeitrag erfährst du alles, was du über die Wanderung zum Nigardsbreen Gletscher in Norwegen wissen musst …

Wanderung zum Austerdalsbreen Gletscher in Norwegen

In unserem Blogbeitrag erfahrt ihr alles, was ihr über die Wanderung zum Austerdalsbreen Gletscher in Norwegen wissen müsst …

Wandern auf den Lofoten

In diesem Blogbeitrag werden wir uns näher mit dem Thema Wandern auf den Lofoten befassen. Wir werden euch unsere schönsten …

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Wanderung durch die Mont-Rebei-Schlucht in Spanien

Am Rande der spanischen Pyrenäen, wo die Provinzen Katalonien und Aragonien aufeinandertreffen, liegt die Mont-Rebei-Schlucht (Congost de Mont-Rebei). Hier führt ein schmaler, in den Fels gehauener Durchgang in 500 Metern Höhe durch die Schlucht.

In diesem Blogbeitrag nehmen wir euch mit auf eine Wanderung durch eine der spektakulärsten Schluchten Spaniens.

Dabei ihr euch besser in unserem Beitrag zurechtfindet, haben wir ein kleines Inhaltsverzeichnis mit Sprungmarken für euch erstellt:


Eckdaten: Congost de Mont-Rebei

StartpunktParkplatz La Masieta (Koordinaten auf Google Maps)
Länge13,5 Kilometer
Höhenmeter310 Meter
Wanderzeitca. 5 Stunden
Schwierigkeitmittelschwer

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Die beste Zeit für eine Wanderung durch die Mont-Rebei-Schlucht ist im Frühling oder Herbst, wenn das Wetter mild ist und die Hitze des Sommers vermieden wird. Im Sommer kann es in der Schlucht sehr heiß werden, und die schattigen Abschnitte des Weges sind begrenzt.


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Die Mont-Rebei-Schlucht: Überblick

Die Mont-Rebei-Schlucht wurde durch den Fluss Noguera Ribagorzana geformt, der sich über Jahrtausende tief in das Kalksteinmassiv eingeschnitten hat und dabei steile Felswände von über 500 Metern Höhe hinterlassen hat. Der Weg, der sich durch die Schlucht schlängelt, wurde in die Felswände gehauen und bietet einen Panoramablick auf den Fluss, der in smaragdgrünem Wasser tief unter einem fließt.

Anders als viele andere Schluchten oder Wanderwege in Europa gibt es in der Mont-Rebei-Schlucht keine durchgehende Absicherung wie Zäune oder Geländer. Hier ist daher Vorsicht geboten, besonders an schmalen Stellen. Die Wanderung ist zwar technisch nicht besonders anspruchsvoll, erfordert jedoch Trittsicherheit und Schwindelfreiheit.


Ausgangspunkt der Wanderung durch die Mont-Rebei Schlucht

Offizieller Ausgangspunkt der Wanderung ist der gebührenpflichtige Wanderparkplatz „Aparcament de la Masieta“ (Koordinaten auf Google Maps). Im Oktober 2023 betrugen die Parkgebühren 10 €.

Achtung: Der Parkplatz ist höhenbeschränkt (2,3 Meter). Wir haben daher mit unserem Camper etwas über einem Kilometer vor dem offiziellen Parkplatz auf einem kleinen Schotterplatz geparkt.

Das Parken entlang der Straße ist nicht gestattet. Diese ist zudem sehr schmal und während der Anfahrt muss man bei Gegenverkehr ggf. zurücksetzen.


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Unsere Wanderung durch die Schlucht von Mont-Rebei

Vom Wanderparkplatz aus führt der Weg zunächst sanft bergauf, vorbei an einigen Pinienbäumen. Nach kurzer Zeit öffnet sich der Blick auf die Schlucht und den Fluss.

Das Wasser im Fluss ist längst nicht mehr so hoch, wie es einmal war.

Bald wird der Weg enger und windet sich entlang der steilen Felswände. Es gibt Abschnitte, die gerade breit genug für einen Wanderer sind.

Nachdem man die Schlucht verlassen hat, kann man noch ein Stück weiterwandern bis zur Hängebrücke Congost del Seguer. Diese verbindet die katalanische Seite der Schlucht mit der aragonischen. Unweit der Hängebrücke befinden sich die Holzstege von Montfalcó. Hierbei handelt es sich um steile, in den Fels gehauene Holzstege, die fast senkrecht die Felswand hinauf gehen.

Auf dem rechten Bild erkennt man ganz leicht, wie sich Holzstege von Montfalcó die Felsenwand hinauf schlängeln.

Wir haben nach der Hängebrücke kehrt gemacht und sind wieder durch die beeindruckende Schlucht zurückgewandert.


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Tipps zur Wanderung durch die Mont-Rebei-Schlucht

  • Die beste Zeit für eine Wanderung durch die Mont-Rebei-Schlucht ist im Frühling oder Herbst, wenn das Wetter mild ist und die Hitze des Sommers vermieden wird. Im Sommer kann es in der Schlucht sehr heiß werden, und die schattigen Abschnitte des Weges sind begrenzt.
  • Da es keine Geländer gibt, ist besonders an den schmalen Passagen Vorsicht geboten. Es ist keine Wanderung, die für mit kleinen Kindern empfehlen würden.
  • Nehmt genügend Wasser mit, da es unterwegs keine Versorgungsmöglichkeiten gibt, sowie Sonnencreme, eine Kopfbedeckung und Snacks für Pausen.
  • Die meisten Wanderer starten ihre Tour am Parkplatz von La Masieta. Der Parkplatz ist allerdings begrenzt, sodass ihr entweder früh ankommen oder auf alternative Parkmöglichkeiten ausweichen solltet.
  • Der Pfad ist teilweise sehr schmal, und es gibt nur wenige Möglichkeiten, auszuweichen. Seid achtsam gegenüber anderen Wanderern, die euch entgegenkommen und lasst schneller Gehende vorbeiziehen. An den engeren Stellen ist es besonders wichtig, gegenseitig Rücksicht zu nehmen.

Viel Spaß beim Erkunden der Mont-Rebei-Schlucht!


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Weitere Beiträge

Hier findet ihr den kompletten Roadtrip-Bericht unserer dreiwöchigen Reise durch Nord-Spanien:

Reise durch Nord-Spanien

In diesem Blogbeitrag nehmen wir dich mit auf unsere dreiwöchige Camperreise durch den Norden von Spanien, die dich zu spektakulären …


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Wanderung zum Trollsjön

Unweit des Abisko Nationalparks in Nord-Schweden befindet sich der blaue Bergsee Trollsjön, auch bekannt als Rissajaure. Dieser soll der klarste und reinste See Schwedens sein. Die Wanderung führt durch das Kärkevagge-Tal in der schwedischen Gemeinde Kiruna.

Ein wirklich empfehlenswerter Zwischenstopp, wenn ihr hier auf dem Weg nach Nord-Norwegen vorbeikommt.


Eckdaten: Wanderung zum Trollsjön in Nord-Schweden

AusgangspunktLåktatjåkka Parking (Koordinaten auf Google Maps)
Länge11,8 Kilometer
Höhenmeter410 Meter
Wanderzeit3,5 Stunden
Schwierigkeitsgradmittelschwer

Weiter unten im Beitrag haben wir euch die Wanderung auf komoot.de verlinkt.


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Ausgangspunkt der Wanderung zum Trollsjön / Rissajaure See

Startpunkt unserer Wanderung war der Wanderparkplatz Låktatjåkka Parking (Koordinaten auf Google Maps). Der Parkplatz ist etwas größer, war aber zum Zeitpunkt unseres Besuches bereits voll. Gegenüber des Parkplatzes befindet sich noch eine Parkbucht, in welche wir ausweichen konnten.

Links im Bild könnt ihr den Wanderparkplatz erkennen


Unsere Wanderung zum Trollsjön

Neben dem Parkplatz befindet sich eine kleine Wanderhütte, einige Meter dahinter beginnt der Wanderweg.

Wir folgten dem Weg und hielten uns erstmal rechts, um an eine Überbrückung zu gelangen, die uns über die Bahngleise führte (Koordinaten auf Google Maps).

Kurz nachdem wir die Gleise überquert hatten, wurde der Weg immer steiler. Nicht zu unterschätzen ist, dass es hier keinen Schatten gibt. Bei Sonnenschein solltet ihr Sonnencreme und Kopfbedeckung nicht vergessen!

Nach einer Weile erreichen wir das Kärkevagge-Tal. Das ca. fünf Kilometer lange Tal liegt zwischen den beiden Bergen Vassitjåkko und Kärketjårro.

Das Kärkevagge-Tal ist geprägt von vielen Steinbrocken und interessanten Felsformationen. Eine Landschaft, wie wir sie zuvor noch nie gesehen haben.

Während wir durch das Tal wanderten, war die Steigung kaum bemerkbar.

Knapp einen Kilometer vor dem Trollsjön ging es leicht hinab und dann nochmal etwas steiler nach oben.

Am Ziel angekommen, erwartete uns ein toller Ausblick auf den blau glitzernden und glasklaren See.

Nach einer kurzen Stärkung wanderten wir denselben Weg wieder zurück.


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Fazit zur Wanderung zum Trollsjön

Die Wanderung auf den Trollsjön in Nord-Schweden ist eine sehr empfehlenswerte Wanderung. Wenn ihr, wie wir, auf der Weiterreise nach Norwegen seid, dann lohnt es sich sehr, hier eine Wanderung einzuplanen.

Denkt bei Sonnenschein, an einen ausreichenden Sonnenschutz und auch die Mücken solltet ihr in Nord-Schweden nicht unterschätzen.


Bist du für deine Wanderung gut ausgerüstet? Hier teilen wir unsere persönlichen Empfehlungen für die perfekte Wanderausrüstung.

Unsere Wanderausrüstung


Hier findet ihr unsere Wanderung auf komoot.de:


Weitere Beiträge

Unter der Rubrik „Schweden“ findet ihr weitere Beiträge über unsere Schwedenreisen. Eine kleine Auswahl verlinken wir euch hier:

Freistehen mit dem Camper in Schweden

Freistehen mit dem Camper in Schweden: Tipps und Erfahrungen

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Roadtrip durch Schweden – Vom Süden in den Norden

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Wanderung zum Skierffe

Wanderung zum Skierffe – Ausblick auf das Rapadalen-Delta

In diesem Blogbeitrag geben wir euch wertvolle Tipps und Informationen für die Wanderung zum Skierffe und teilen unsere Erfahrungen mit …

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Wanderung auf den Tromtinden in Norwegen

Der Tromtinden liegt auf der Insel Kvaløya im Norden von Norwegen. Knapp 50 Kilometer von der norwegischen Stadt Tromsø entfernt, erwartet euch eine Wanderung mit tollem Ausblick in alle Himmelsrichtungen.

Damit ihr euch besser zurechtfindet, haben wir ein Inhaltsverzeichnis mit Sprungmarken für euch erstellt.

Inhaltsverzeichnis


Eckdaten: Wanderung auf den Tromtinden in Norwegen

AusgangspunktParkbucht am Rekvikvegen (Koordinaten auf Google Maps)
Länge8 Kilometer
Höhenmeter580 Meter
Wanderzeit2,5 Stunden
Schwierigkeitsgradmittelschwer

Weiter unten im Beitrag haben wir euch die Wanderung auf komoot.de verlinkt.


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Ausgangspunkt der Wanderung auf den Tromtinden

Startpunkt unserer Wanderung war eine kleine Parkbucht am Rande des Rekvikvegen (Koordinaten auf Google Maps). Die Parkbucht ist nicht besonders groß und schnell belegt, daher empfehlen wir euch eine frühe Anfahrt.

Vom Rekvikvegen aus, könnt ihr bereits den Gipfel des Tromtindens erkennen.

Rechts befindet sich der Tromtinden und links der Mellomtind, zunächst wandert man zwischen den beiden Bergen hindurch


Unsere Wanderung auf den Tromtinden

Zunächst verlief der Wanderweg relativ flach entlang eines Sees. Am See vorbei hielten wir uns rechts. Die Steigung nahm nun stetig zu und wir folgten dem Weg zwischen den beiden Bergen Tromtind und Mellomtind.

Beginn des Aufstiegs -Hier sind im Sommer viele Fliegen unterwegs

Nach ca. zwei Kilometern kamen wir wieder an einem kleinen See vorbei. Kurz dahinter entdeckten wir eine Familie Moorschneehühner.

Wir wanderten einen weiteren Kilometer zwischen den beiden Bergen entlang, denn der Tromtind wird über einen weiteren Berg, den Aksla, bestiegen. Der Aksla ist 566 Höhenmeter hoch. Der Weg nach oben ist hier etwas steiler und an einigen Stellen ist Trittsicherheit gefragt.

Vom Aksla aus läuft man für ca. 300 Meter den Bergrücken entlang. Bereits hier bietet sich ein toller Ausblick.

Hier seht ihr den Pfad von oben fotografiert

Das letzte Stück, welches auf den Gipfel des Tromtinden hinaufführt, ist etwas kraxelig. Es geht über größere Steine steil nach oben und an manchen Stellen kamen auch unsere Hände zum Einsatz.

Oben angekommen, bietet sich ein toller Rundumblick auf das Meer und über die Insel Kvaløya.

Nach einer kurzen Pause ging es dann denselben Weg wieder zurück.


Grayl Trinkflasche

Die Grayl Trinkflasche* ist eine innovative Trinkflasche, mit der wir unterwegs gefahrlos Wasser aus Flüssen, Seen oder Bächen filtern und trinken können. Die Filterflasche begleitet uns inzwischen auf all unseren Wanderungen.

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Fazit zur Wanderung auf den Tromtinden

Die Wanderung auf den Tromtinden in Norwegen ist eine sehr empfehlenswerte Wanderung abseits der Touristenmassen in Nord-Norwegen. Wir können die Wanderung nicht bei Höhenangst und Trittunsicherheit empfehlen. Auch bei Nässe sollte die Wanderung nur mit großer Vorsicht begangen werden.


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Unsere Wanderausrüstung


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Weitere Beiträge

Unter der Rubrik „Norwegen“ findet ihr weitere Beiträge über unsere Norwegenreisen. Eine kleine Auswahl verlinken wir euch hier:

Vesterålen Roadtrip mit dem Camper

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Wandern auf den Lofoten

In diesem Blogbeitrag werden wir uns näher mit dem Thema Wandern auf den Lofoten befassen. Wir werden euch unsere schönsten …

Senja mit dem Camper – Norwegen Roadtrip

Während unseres Roadtrips durch Norwegen sind wir eine Woche lang mit unserem Camper über die Insel Senja gereist. In unserem …

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Lofoten Rundreise mit dem Wohnmobil

Während unserer Rundreise durch Norwegen sind wir im August ca. zwei Wochen lang mit unserem Wohnmobil über die Lofoten gereist. Die Lofoten sind eine norwegische Inselgruppe im Nordatlantik. Das Inselarchipel besteht aus etwa 80 Inseln und erstreckt sich über eine Länge von ca. 170 Kilometern vor der Küste Nordnorwegens.

Die Lofoten-Insel sind für ihre atemberaubende Landschaft, ihre vielen Berge und malerischen Fischerdörfer bekannt.

In diesem Blogbeitrag berichten wir euch von unserem Roadtrip mit dem Camper, stellen euch unsere schönsten Ausflugsziele und Wanderungen vor und erzählen euch von unseren Erfahrungen mit dem Wohnmobil auf den Lofoten.

Zur besseren Übersicht haben wir für euch ein Inhaltsverzeichnis mit Sprungmarken erstellt:


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Anreise auf die Lofoten mit dem Wohnmobil

Es gibt mehrere Möglichkeiten, um auf die Lofoten mit dem Wohnmobil oder Camper anzureisen. Welche Variante für euch die geeignetste ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Wie viel Zeit habt ihr? Wollt ihr nur die Lofoten bereisen, oder auch noch andere Orte in Norwegen besuchen? Wollt ihr durch Schweden hochfahren, um Maut und Zeit zu sparen?

Im Nachfolgenden stellen wir euch einige Fährverbindungen und die Anreise über den Landweg vor.

Fähre von Dänemark nach Norwegen

Von Dänemark aus ist es möglich, verschiedene Orte in Norwegen mit der Fähre anzusteuern. Von Hirtshals aus fahren Fähren nach Kristiansand, Stavanger und nach Bergen. Diese Optionen bieten sich vor allem dann an, wenn ihr euch auch in Süd-Norwegen noch ein paar Orte ansehen wollt und ausreichend Zeit zur Verfügung habt. Denn allein von Bergen aus sind es noch ca. 1.600 km bis auf die Lofoten. In Norwegen ist das Autofahren sehr zeitintensiv und zusätzlich fallen Mautgebühren an.

Um die beste Fährverbindung zu finden, nutzt ihr am besten das Angebot von Direct Ferries.de*.


Anfahrt über Schweden

Wollt ihr euch Zeit und Mautgebühren sparen, dann empfehlen wir euch, einen Teil der Strecke über Schweden zu fahren. Dort kommt ihr deutlich schneller voran. Ein Grenzübertritt ist zum Beispiel zwischen Merkens (SE) und Graddis (NOR) möglich oder zwischen Abisko (SE) und Narvik (NOR). Von dort ist es dann nicht mehr allzu weit bis auf die Lofoten.


Landweg über die E10

Wollt ihr komplett auf eine Fährfahrt verzichten, dann empfehlen wir euch die Grenze zwischen Abisko und Narvik zu überqueren. Von dort gelangt ihr über die E10 auf dem Landweg auf die Lofoten.


Fähre von Bodø nach Moskenes

Fahrt ihr durch Norwegen hoch oder zwischen Merkens (Schweden) und Graddis (Norwegen) über die Grenze, spart ihr viel Zeit, wenn ihr die Fähre von Bodø nach Moskenes nehmt. Wenn ihr seekrank seid, können wir euch diese Verbindung aber nur bei absolut ruhiger See empfehlen. Die Fahrt dauert ca. 3,5 Stunden.

Spartipp: Von Bodø gibt es eine Fährverbindung auf die Lofoten-Insel Værøy. Und von dieser fährt eine Fähre nach Moskenes. Diese beiden Verbindungen sind komplett kostenlos. Ein Besuch der Insel Værøy lohnt sich ohnehin. Da in den Sommermonaten auf den Lofoten viel los ist, empfehlen wir euch, einen Platz auf der Fähre zu reservieren: www.torghatten-nord.no.
Seit Juli 2022 sind diverse Fährverbindungen in Norwegen kostenlos. Eine Übersicht über diese findet ihr hier: https://autopassferje.no/en/free-ferries.


Fähre von Skutvik nach Svolvær

Wenn euch die Fährenfahrt von Bodø nach Moskenes zu lange ist, dann ist die Verbindung zwischen Skutvik nach Svolvær eine mögliche Alternative. Die Fahrdauer liegt bei ca. 1,20 Stunden. Allerdings fährt die Fähre nicht ganz so regelmäßig wie die anderen Fährverbindungen.

Die Abfahrtzeiten findet ihr hier: Skutvik nach Svolvær (auf das Fähren-Symbol klicken).


Fähre von Bognes nach Lødingen

Eine weitere Alternative ist die Fähre Bognes nach Lødingen. Diese hat eine Fahrdauer von etwa einer Stunde.

Zu den Abfahrtzeiten gelangt ihr hier: Bognes nach Lødingen (auf das Fähren-Symbol klicken).


Von den Vesterålen auf die Lofoten

Kommt ihr aus Richtung Norden und seid zunächst über die Inselgruppe Vesterålen gereist, dann ist die Fährverbindung Melbu nach Fiskebøl die schnellste Möglichkeit, um auf die Lofoten zu gelangen. Die Fährverbindung besteht das ganze Jahr über und die Fähre fährt ca. alle zwei Stunden. Die Überfahrt dauert eine halbe Stunde.

Zu den Abfahrtzeiten: Melbu Fiskebøl (auf das Fähren-Symbol klicken).

Bevor wir auf die Lofoten gefahren sind, haben wir eine Woche auf der Inselgruppe Vesterålen verbracht. Unseren Roadtrip-Bericht findet ihr hier: Vesterålen Roadtrip mit dem Camper.


Zeitvertreib beim Autofahren

Auf langen Fahrten hören wir am liebsten Hörbücher mit der Hörbuch-App BookBeat*. Mit mehr als 500.000 Hörbüchern und einer großen Auswahl an E-Books lässt sich für jeden Geschmack etwas finden! Dank der Offline-Funktion können wir die Hörbücher auch hören, wenn wir mal keinen Internetempfang haben.

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Wandern auf den Lofoten – Unsere Empfehlungen

Auf den Lofoten erwarten einen nicht nur malerische Fischerdörfer und türkisblaue Fjorde, sondern auch unzählige Möglichkeiten zum Wandern und Entdecken. Wir waren überrascht wie viele Wanderwege die Lofoten zu bieten haben.

Unsere Wanderungen stellen wir euch in einem eigenen Beitrag vor:


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Ausflugsziele auf den Lofoten

Die Lofoten sind nicht nur ein Paradies für Wanderer, sondern haben auch so noch eine ganze Menge zu bieten. Im Nachfolgenden stellen wir euch einige bekannte Ausflugsziele vor:

Henningsvær

Henningsvær (Koordinaten auf Google Maps), auch bekannt als das „Venedig des Nordens“, ist ein kleines Fischerdorf, das auf einer Gruppe von Inseln erbaut wurde und von einer spektakulären Berglandschaft umgeben ist.

Dieser Ort ist nicht nur für seine malerische Kulisse bekannt, sondern auch für seine vielen Boutiquen und Ateliers lokaler Künstlerinnen & Künstler. Es gibt außerdem einige gemütliche Cafés, die zum Verweilen einladen.

Besonders beliebt ist Henningsvær wegen seines Fußballfeldes. Dieses befindet sich am Ende des Dorfes auf der hintersten Insel. Steht man auf dem Feld, sieht das ganze allerdings gar nicht so besonders aus. Beeindruckend ist eigentlich nur der Blick aus der Vogelperspektive.

Vor der Ortschaft gibt es mehrere Parkmöglichkeiten.

Einen schönen Blick auf die Ortschaft soll man vom Gipfel des Festvågtinds haben. Die Wanderung ist allerdings sehr steil und rutschig. Weshalb wir nur auf den vorgelagerten Hügel Heia (Koordinaten auf Google Maps) gewandert sind. Dort befindet sich auch ein schöner Bergsee, der im Sommer zum Baden einlädt.


Å i Lofoten

Ein weiteres malerisches Dorf auf den Lofoten ist Å i Lofoten (Koordinaten auf Google Maps). Dieses ist für seine gut erhaltenen Fischerhütten und sein Freilichtmuseum bekannt. Hier kann man mehr über die Geschichte und Traditionen der Lofoten erfahren. Neben dem Freilichtmuseum kann man auch das Stockfischmuseum besuchen, um mehr über die traditionelle Fischerei zu erfahren, die seit Jahrhunderten das Leben auf den Lofoten prägt.

In der Ortschaft gibt es einen großen Besucherparkplatz (Koordinaten auf Google Maps).

Einen tollen Ausblick auf das Fischerdorf hat man vom Tindstinden. Hier gelangt ihr zu unserem Wanderbericht: Wanderung auf den Tindstinden.


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Reine

Die Ortschaft Reine (Koordinaten auf Google Maps) ist vor allem für die Wanderung auf den Reinebringen bekannt. Hier kann man aber auch wunderbar durch die Gassen schlendern und die spektakuläre Aussicht auf den Reinefjord und die umliegenden Berge genießen.

Innerhalb der Ortschaft gibt es mehrere Parkmöglichkeiten. Die Parkplätze sind jedoch gebührenpflichtig und gerade für Wohnmobile nicht gerade günstig (300 NOK pro Tag). Ein kleiner Parkplatz befindet sich am Tourismus-Center (Koordinaten auf Google Maps) und ein großer Parkplatz befindet sich am Hafen (Koordinaten auf Google Maps).

Kostenlose Parkmöglichkeiten gibt es außerhalb der Ortschaft. Ein kleiner Parkplatz befindet sich wenige Meter vor der Brücke, die nach Reine hinüberführt (Koordinaten auf Google Maps). Eine weitere Parkmöglichkeit gibt es an der E10, ca. 2 Kilometer von Reine entfernt (Koordinaten auf Google Maps). Diese beiden Parkplätze sind zur Hauptsaison aber fast durchgehend belegt und man sollte am besten etwas Wartezeit mit einplanen.

Diese tolle Aussicht auf Reine hatten wir vom Gipfel des Reinebringen. Hier geht es zu unserem Wanderbericht: Wanderung auf den Reinebringen.


Nusfjord

Nusfjord (Koordinaten auf Google Maps) ist ein historisches Fischerdorf, das wie aus einer anderen Zeit zu stammen scheint. Mit seinen traditionellen roten Holzhäusern und den charakteristischen Trockenfischgestellen strahlt Nusfjord einen unvergleichlichen Charme aus. Das Dorf, das einst ein Zentrum des Lofoten-Fischfangs war, ist heute denkmalgeschützt und kann als Freilichtmuseum besucht werden. Der Eintritt kostet 100 NOK.

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Vaeroy

Ein weiteres empfehlenswertes Ziel ist die Insel Vaeroy. Geprägt von rauen Küstenlandschaften, einsamen Stränden und unberührten Landschaften ist die Insel der ideale Ort, um dem Trubel des Rests der Lofoten zu entfliehen. Vielleicht begegnet ihr sogar den seltenen Papageientauchern, die hier heimisch sind.

Auf Værøy sind wir auf den bekannten Gipfel Håen gewandert. Mehr über unsere Wanderung und unsere Papageientaucher Sichtung erfahrt ihr hier: Lofoten-Insel Værøy: Wanderung auf den Håen (Håheia).

Die Insel ist nicht durch eine Brücke oder einen Tunnel mit dem Rest der Lofoten verbunden. Um auf Vaeroy zu gelangen, müsst ihr die Fähre nehmen.

Von der südlichen Lofoten-Insel Moskenesøy legt regelmäßig eine Fähre von Moskenes nach Værøy über. Auch von Bodø aus gibt es eine Fährverbindung auf Værøy. Diese beiden Verbindungen sind kostenlos.

Die Abfahrtzeiten findet ihr hier:

Wir empfehlen euch im Voraus einen Platz auf der Fähre zu reservieren. Dies könnt ihr über folgende Webseite tun: www.torghatten-nord.no/booking-ferry.

Seit Juli 2022 können mehrere Fährverbindungen in Norwegen kostenlos genutzt werden. Eine Übersicht der kostenlosen Fährverbindungen in Norwegen findet ihr hier: autopassferje.no.

Reist ihr mit dem Wohnmobil auf die Insel Værøy bietet es sich an, die Nacht auf der ehemaligen Landebahn zu verbringen (Koordinaten auf Google Maps); Park4Night-ID: #195708.


Trollfjord

Der Trollfjord (Koordinaten auf Google Maps) ist ein Ort, der Geschichten und Legenden in sich trägt. Mit seinen steilen Felswänden, die sich majestätisch aus dem Wasser erheben, und seinem schmalen Eingang, der nur für kleinere Boote zugänglich ist, bietet der Trollfjord ein beeindruckendes Schauspiel der Naturgewalt. Für Abenteuerlustige ist eine Bootstour durch diese Schlucht ein unvergessliches Erlebnis. Mit etwas Glück kann man sogar einen Blick auf die Seeadler erhaschen, die über den Felsen kreisen.

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Werbung – „Ab Svolvær: Lofoten Inseln Stille Trollfjord Kreuzfahrt


Kvalvika Beach

Der Kvalvika Beach (Koordinaten auf Google Maps) liegt versteckt zwischen steilen Felswänden und ist nur zu Fuß oder per Boot erreichbar. Die Traumkulisse ist besonders beliebt, um dort eine Nacht mit dem Zelt zu verbringen. Wir haben uns allerdings gegen einen Besuch des Kvalvika Beachs entschieden und den schönen Strand nur vom Gipfel des Ryten aus bestaunt. Die Wanderung auf den Ryten lässt sich auch mit dem Kvalvika Beach verbinden.


Haukland Beach

Der Haukland Beach (Koordinaten auf Google Maps) ist eine tolle Alternative zum Kvalvika Beach. Um den Haukland Beach zu erreichen ist keine Wanderung notwendig, geparkt werden kann auf einem kostenpflichtigen Parkplatz vor dem Strand. Dieser zeichnet sich durch seinen goldenen Sand und das kristallklare Wasser aus, das von den umliegenden Bergen umrahmt wird. Was diesen Strand besonders macht, sind die faszinierenden Kontraste zwischen den leuchtend grünen Hügeln und dem tiefblauen Meer

Von hier kann man auch auf den Gipfel des Mannes hinauf wandern.


Campingplätze auf den Lofoten


Während der Hauptsaison wird es auf den Lofoten sehr voll. Wenn ihr keinen freien Stellplatz findet, empfehlen wir euch einen Campingplatz anzufahren.

  • Moskenes Camping*: Der kleine Campingplatz liegt direkt am Meer und ist nicht weit vom Fährhafen entfernt. Vom Hafen in Moskenes fährt die Fähre nach Bodø und auf die Insel Værøy.

  • Lofoten Beach Camp: Das Lofoten Beach Camp bei Flakstad (Koordinaten auf Google Maps) ist ein guter Ausgangspunkt für einen Lofoten-Roadtrip. Der Platz befindet sich ebenfalls direkt am Atlantik. Es gibt es auch eine Surfschule, eine Sauna und ein Restaurant.

  • Brustranda Fjordcamping*: Der Campingplatz liegt direkt am Fjord und befindet sich ca. 20 Minuten Fahrt von der Stadt Leknes entfernt.

  • Rystad lofoten camping*: Wer sich nach einem ruhigen Ort sehnt, ist hier genau richtig. Der Campingplatz befindet sich ebenfalls am Fjord und bietet eine tolle Aussicht.

  • Hammerstad Camping*: 10 Kilometer über Svolvær befindet sich der Hammerstad Campingplatz.

Über die Seite camping.info* ist es möglich einige der Campingplätze im Voraus zu buchen bzw. zu reservieren.

In unserem Beitrag: „Freistehen mit dem Camper in Norwegen“ fassen wir kurz zusammen, was Freistehen eigentlich bedeutet, wo man freistehen kann und was das Ganze mit dem Jedermannsrecht zu tun hat.


Unterkünfte auf den Lofoten

Wollt ihr euch während eurer Rundreise auf den Lofoten auch mal zur Abwechslung eine Unterkunft mieten? Oder seid ihr sogar komplett auf Unterkünfte angewiesen? Hier haben wir einige Vorschläge für euch:

  • Henningsvær Guesthouse*: Das Henningsvær Guesthouse ist der perfekte Ausgangspunkt, um durch das schöne Fischerdorf Henningsvær zu schlendern. Die Hotelzimmer verfügen über ein eigenes Bad und in der Buchung ist meistens ein Frühstück mit inbegriffen.
  • Sanvika Camping*: Auf dem kleinen Campingplatz auf der Insel Austvågøya gibt es auch Apartments und Cottages. Diese bieten einen Blick auf den Vestfjord sowie eine gut ausgestattete Küche. Auch ein Boots- und Fahrradverleih befindet sich vor Ort.
  • Lofoten sommerhotell*: Nahe des Zentrums des Fischerdorfs Kabelvåg befindet sich das beliebte Hostel. Hier gibt es eine Sauna, einen Grillplatz und eine Wäscherei.

Weitere Unterkünfte findet ihr auf booking.com*:

 

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Unsere Reisetipps für Camper

Abschließend wollen wir euch noch einige Tipps für euren Lofoten Rundreise mit dem Wohnmobil mit auf den Weg geben:

Parken

Die Parksituation auf den Lofoten ist kann sehr unterschiedlich sein. Bei den beliebtesten Sehenswürdigkeiten, gibt es meistens ein ausreichendes, aber oft auch kostenpflichtiges Parkangebot. Bei weniger bekannten Ausflugszielen kann es in der Hauptsaison etwas schwieriger werden. Die kleineren Parkplätze sind häufig schnell vergriffen, sodass sich eine frühe Anreise immer lohnt.


Freistehen

Wie bereits erwähnt, ist es zur Hauptsaison ziemlich voll und es kann auch mal länger dauern bis man einen freien Platz zum Übernachten gefunden hat. Recherchiert am besten im Vorfeld über die Stellplatzmöglichkeiten, z.B. mit der App Park4Night. Wie weiter oben beschrieben gibt es auch viele tolle Campingplätze auf den Lofoten.

Mögliche Einschränkungen zum Freistehen auf den Lofoten

In den vergangenen Jahren hat der Tourismus in Norwegen, insbesondere in stark frequentierten Regionen wie den Lofoten deutlich zugenommen. Die hohe Zahl an Besucherinnen und Besuchern führt zunehmend zu infrastrukturellen Herausforderungen – vor allem an beliebten Haltepunkten wie Rastplätzen, Aussichtspunkten und in kleineren Ortschaften. Um dem entgegenzuwirken, werden ab Sommer 2025 testweise auf den Lofoten zeitlich begrenzte Parkregelungen eingeführt. Diese betreffen insbesondere stark frequentierte Stellen, an denen bislang häufig unkontrolliert geparkt wurde. Vorgesehen sind Parkzeiten von maximal vier Stunden.

Den offiziellen Bericht hierzu findet ihr hier: www.vegvesen.no


Ver- & Entsorgung

Kostenlose Ver- & Entsorgungsstationen haben wir in Reine (Koordinaten auf Google Maps) und an der Esso-Tankstelle in Leknes (Koordinaten auf Google Maps) gefunden. Frischwasser haben wir auch einmal in Svolvær aufgefüllt (Koordinaten auf Google Maps). Ansonsten gibt es natürlich die Möglichkeit, einen Campingplatz für die Ver- & Entsorgung aufzusuchen.

Beim Wasserauffüllen war uns ein „Wasserdieb“ von großem Nutzen. Die meisten Wasserhähne hatten nicht den richtigen Anschluss für unseren Schlauch.

Von großem Vorteil war unsere Trockentrenntoilette, denn so mussten wir uns über die „Schwarzwasser“-Entsorgung keine Gedanken machen.

Unsere Chemietoilette haben wir durch eine Trockentrenntoilette von Trelino ersetzt. Dadurch ist das autarke Campen für uns sehr viel einfacher geworden.

Über unsere Umrüstung und die Vorteile einer Trockentrenntoilette haben wir einen Blogbeitrag veröffentlicht. Wenn euch das Thema interessiert, dann schaut gerne hier vorbei: Umrüstung zur Trockentrenntoilette.

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Mückenschutz

Norwegen mit seinen vielen Feuchtgebieten und Gewässern ist ein absolutes Mückenparadies. Auch die Lofoten bleiben hiervon nicht verschont. Wir können euch daher folgende Helferlein empfehlen:


Einkaufen

In den größeren Ortschaften Leknes und Svolvær befinden sich mehrere Supermärkte. Auf den Parkplätzen haben wir auch immer eine gute Parklücke für unseren Camper gefunden. In den kleineren Orten gibt es häufig auch eine Möglichkeit zum Einkaufen, allerdings ist die Auswahl dort nicht so groß und die Preise sind auch etwas höher.


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Vor unseren Roadtrips decken wir uns am liebsten mit den Produkten von Greenforce ein. Diese sind nämlich auch ohne Kühlung lange haltbar und schnell zubereitet. Also perfekt für unterwegs mit dem Camper.

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Im nachfolgenden Beitrag haben wir noch ein paar Spartipps für euch zusammengefasst:


Fazit Lofoten mit dem Wohnmobil

Der Hype um die Lofoten ist groß. Für viele Norwegenreisende sind die Lofoten DAS Ziel. Wir waren daher sehr gespannt, ob die Lofoten unseren Erwartungen gerecht werden würden.

Und das wurden sie. Die Lofoten sind, ohne Zweifel, einzigartig. Die vielen kleinen Berge, von denen man die schönsten Ausblicke auf Fjord, Atlantik und die kleinen Fischerdörfer hat, machen die Lofoten zu etwas ganz Besonderem.

Aber wir finden auch, dass Norwegen noch viele weitere, mindestens genauso besondere Orte zu bieten hat. Wer auf der Suche nach Ruhe und Einsamkeit ist, ist auf den Lofoten vielleicht nicht ganz richtig, zumindest nicht dann, wenn man sich die klassischen Ausflugsziele ansehen will.

Wir persönlich fanden es im August nicht zu voll. Wir wussten, was uns erwartet und haben auch immer einen Parkplatz oder Stellplatz für den Camper gefunden. Manchmal hat die Suche zwar etwas länger gedauert, aber das gehört für uns zum Campingurlaub eben auch manchmal dazu.

Wir wünschen euch eine wunderschöne Zeit in Norwegen! Erzählt uns doch gerne, wie die Lofoten euch gefallen haben.


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Unser Spartipp für Norwegen

In Norwegen ist die Landeswährung die norwegische Krone (NOK).

Mit der richtigen Kreditkarte müsst ihr keine Abhebegebühr (seitens Kreditkartenaussteller) und keine Fremdwährungsgebühren zahlen. So lässt sich viel Geld auf Reisen sparen. In Ländern mit anderer Währung erheben die meisten Banken eine sogenannte Fremdwährungsgebühr. Diese wird auf Transaktionen erhoben, die mit einer Fremdwährung getätigt werden.

Beispiel: Ihr bezahlt umgerechnet 1.000 Euro in fremder Währung mit der Kreditkarte eurer Hausbank. Hierauf fallen i.d.R. 2% Fremdwährungsgebühr an. Das macht 20 Euro an Zusatzkosten.

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Wandern auf den Lofoten

Auf den Lofoten erwarten euch nicht nur malerische Fischerdörfer und türkisblaue Fjorde, sondern auch unzählige Möglichkeiten zum Wandern und Entdecken. Für Wanderbegeisterte sind die Lofoten ein wahres Paradies, das mit einer Vielzahl von Routen und Herausforderungen lockt.

In diesem Blogbeitrag werden wir uns näher mit dem Thema Wandern auf den Lofoten befassen. Wir werden euch unsere schönsten Wanderungen vorstellen und euch wertvolle Tipps für ein unvergessliches Abenteuer in dieser einzigartigen Landschaft mit auf den Weg geben.

Einen Reisebericht über unsere zweiwöchige Lofoten-Tour findet ihr hier: Lofoten Rundreise mit dem Wohnmobil

Damit ihr euch etwas leichter zurechtfindet, haben wir ein Inhaltsverzeichnis für euch erstellt:


Wanderung auf den Delpen

Die erste Wanderung, die wir auf den Lofoten gemacht haben, führte uns hinauf auf den Delpen. Der Delpen ist ein kleiner Berg, von dem man eine wunderbare Aussicht auf den Atlantik und den Grunnførfjorden hat.

Vom Delpen aus kann man auch noch weiter zum nächsten Gipfel, dem Matmora, wandern.

Eckdaten: Wanderung auf den Delpen

AusgangspunktWanderparkplatz bei Delp (Koordinaten auf Google Maps)
Länge3,2 Kilometer
Höhenmeter360 Meter
Wanderzeit2,5 Stunden
SchwierigkeitsgradMittelschwer

Hier gelangt ihr zu unserem vollständigen Wanderbericht und unserer Route auf komoot.de:


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Wanderung auf den Ryten

Eine der beliebtesten Wanderungen auf den Lofoten ist die Wanderung auf den Ryten. Vom Ryten bietet sich eine beeindruckende Kulisse. Man hat einen tollen Blick auf den Kvalvika Beach, die dahinter gelegene Berglandschaft und den Atlantik.

Eckdaten: Wanderung auf den Ryten

AusgangspunktInnersand Parking bei Fredvang
 (Koordinaten auf Google Maps)
Länge7 Kilometer
Höhenmeter540 Meter
Wanderzeit3,5 Stunden
SchwierigkeitsgradMittelschwer

Hier gelangt ihr zu unserem Wanderbericht und unserer Wanderung auf komoot.de:


Wanderung auf den Volandstind

Unsere dritte Wanderung auf den Lofoten führte uns auf den Volandstind hinauf. Die Wanderung ist eher unbekannt und wir hatten den Ausblick fast für uns alleine.

Eckdaten: Wanderung auf den Volandstind

AusgangspunktKleiner Parkplatz neben der E10 (Koordinaten auf Google Maps)
Länge5,3 Kilometer
Höhenmeter440 Meter
Wanderzeit2,5 Stunden
SchwierigkeitsgradMittelschwer

Hier geht es zu unserem Wanderbericht:


Wir verraten euch in diesem Beitrag einige gute Tipps, wie ihr eure Kosten bei einem Urlaubsaufenthalt in Norwegen deutlich reduzieren könnt:


Wanderung auf den Tindstinden

Eine weitere nicht ganz so überlaufende Wanderstrecke auf den Lofoten führt auf den Tindstinden hinauf. Hier erwartet euch ein toller Ausblick auf den See Ågvatnet und die Ortschaft Å i Lofoten.

Eckdaten: Wanderung auf den Tindstinden

AusgangspunktPrivater Parkplatz in Sørvågen (Koordinaten auf Google Maps)
Länge3 Kilometer
Höhenmeter400 Meter
Wanderzeit2,5 Stunden
SchwierigkeitsgradAnspruchsvoll

Hier gelangt ihr zu unserem vollständigen Wanderbericht:


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Wanderung auf den Reinebringen

Die Wanderung auf den Reinebringen zählt ebenfalls zu den beliebtesten Wanderungen auf den Lofoten und lockt im Sommer täglich hunderte Menschen an.

Über 1.978 Steinstufen gelangt man auf den 448 Meter hohen Berg. Der Ausblick, der einen am Ende der Stufen erwartet, ist definitiv einer der schönsten, den die Lofoten zu bieten haben.

Eckdaten: Wanderung auf den Reinebringen

AusgangspunktParkplatz vor Reine (Koordinaten auf Google Maps)
Länge4 Kilometer
Höhenmeter460 Meter
Wanderzeit2 Stunden
Schwierigkeitsgradmittelschwer

Mehr über die Wanderung auf den Reinebringen erfahrt ihr hier:


Wanderung auf den Håen

Die Wanderung auf den Håen, auch Håheia genannt, auf der Insel Værøy bietet unvergleichliche Ausblicke auf die Bergkette der Måstad-Halbinsel, auf die Insel selbst und den weißen Strand von Puinn Sand.

Eckdaten: Wanderung auf den Håen:

AusgangspunktWanderparkplatz „Håen Parkering“ (Koordinaten auf Google Maps)
Länge7 Kilometer
Höhenmeter410 Meter
Wanderzeit2,5 Stunden
Schwierigkeitsgradmittelschwer

Unseren vollständigen Wanderbericht findet ihr hier:


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Wanderung auf den Offersøykammen

Der Offersøykammen befindet sich auf Lofoten-Insel Vestvågøya. Von den vielen Wanderungen, die wir auf den Lofoten gemacht haben, gehört diese zu einer unserer liebsten. Wir empfanden die Wanderung als verhältnismäßig leicht und die Aussicht war einfach gigantisch!

Eckdaten: Wanderung auf den Offersøykammen

AusgangspunktWanderparkplatz vor dem Nappstaumen-Tunnel (Koordinaten auf Google Maps)
Länge5,5 Kilometer
Höhenmeter410 Meter
Wanderzeit2,5 Stunden
Schwierigkeitsgradmittelschwer

Hier geht es zu unserem Wanderbericht:


Fazit: Wandern auf den Lofoten

Die Wanderungen auf den Lofoten mögen zwar nicht immer lang sein, aber sie sind dennoch anspruchsvoll und erfordern eine gewisse körperliche Fitness und Ausdauer. Die raue Landschaft und das wechselhafte Wetter können selbst auf kurzen Strecken Herausforderungen mit sich bringen. Es ist ratsam, sich vorab über die Strecken und die örtlichen Gegebenheiten zu informieren, sich angemessen vorzubereiten und die eigenen Fähigkeiten realistisch einzuschätzen.

Die Lofoten sind ein sehr beliebtes Reiseziel, das macht sich auch beim Wandern bemerkbar, denn man ist selten alleine unterwegs und viele der Wanderwege sind deutlich abgetreten. Es liegt in unserer aller Verantwortung auf den Wanderwegen zu bleiben, damit keine weiteren Flächen platt getreten werden. Bitte nehmt Rücksicht auf die norwegische Natur und hinterlasst keinen Müll.

Die Lofoten sind ein echtes Wanderparadies und wir werden mit Sicherheit noch viele Male auf die Lofoten reisen und die weiteren schier unendlich vielen Wanderungen antreten, die die Inselgruppe zu bieten hat.


Tipps zum Wandern auf den Lofoten

  • Wetter beachten: Das Wetter auf den Lofoten kann sich schnell ändern. Es ist wichtig, sich auf verschiedene Witterungsbedingungen vorzubereiten und die Wettervorhersage im Auge zu behalten. Wir benutzen die kostenlosen Wetter-Apps „YR“ und „Ventusky“.
  • Bitte achtet auf festes Schuhwerk. Dadurch, dass die Wanderwege bereits so abgetreten sind, sind die Wege teilweise steil und rutschig. Besonders acht geben solltet ihr, wenn es zuvor geregnet hat.
  • Wanderung während der Mitternachtssonne: Wenn im Sommer die Sonne nicht untergeht, erstrahlt die norwegische Landschaft im allerschönsten Licht.


Weitere Beiträge

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Lofoten Rundreise mit dem Wohnmobil

Zwei Wochen Lofoten Rundreise mit dem Wohnmobil. In unserem Beitrag stellen wir euch die schönsten Ausflugsziele vor und erzählen euch …

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Lofoten-Insel Værøy: Wanderung auf den Håen (Håheia)

Der Gipfel des Håen – auch Håheia genannt – ist mit 438 Metern der zweithöchste Gipfel auf der Lofoten-Insel Værøy. Vom Gipfel bietet sich eine der eindrucksvollsten Aussichten auf den Lofoten.

Der Ausblick auf die Bergkette der Måstad-Halbinsel, auf die Insel selbst und den weißen Strand von Puinn Sand zählen zu unseren Lieblingsmotiven unserer Norwegenreise.

Wie ihr auf die Insel Værøy gelangt und alle Informationen zur Wanderung erfahrt ihr in diesem Beitrag.

Damit ihr euch besser zurechtfindet, haben wir ein Inhaltsverzeichnis mit Sprungmarken für euch erstellt.

Inhaltsverzeichnis


Eckdaten: Wanderung auf den Håheia, auf der Insel Værøy

AusgangspunktWanderparkplatz „Håen Parkering“ (Koordinaten auf Google Maps)
Länge7 Kilometer
Höhenmeter410 Meter
Wanderzeit2,5 Stunden
Schwierigkeitsgradmittelschwer

Weiter unten im Beitrag haben wir euch die Wanderung auf komoot.de verlinkt.


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Anreise auf die Insel Værøy

Es gibt mehrere Möglichkeiten, um mit dem Fahrzeug auf die Insel Værøy zu gelangen.

Von der südlichen Lofoten-Insel Moskenesøy legt regelmäßig eine Fähre von Moskenes nach Værøy über. Auch von Bodø aus gibt es eine Fährverbindung auf Værøy. Diese beiden Verbindungen sind kostenlos.

Die Abfahrtzeiten findet ihr hier:

Wir empfehlen euch im Voraus einen Platz auf der Fähre zu reservieren. Dies könnt ihr über folgende Webseite tun: www.torghatten-nord.no/booking-ferry.

Seit Juli 2022 können mehrere Fährverbindungen in Norwegen kostenlos genutzt werden. Eine Übersicht der kostenlosen Fährverbindungen in Norwegen findet ihr hier: autopassferje.no.


Ausgangspunkt der Wanderung auf den Håheia

Startpunkt unserer Wanderung auf den Håheia war der Wanderparkplatz „Håen Parkering“ (Koordinaten auf Google Maps). Der Parkplatz ist nicht besonders groß und schnell belegt, daher empfehlen wir euch eine frühe Anfahrt.

Reist ihr mit dem Wohnmobil auf die Insel Værøy bietet es sich an, die Nacht auf der alten Landebahn zu verbringen (Koordinaten auf Google Maps); Park4Night-ID: #195708. Der Stellplatz ist inzwischen kostenpflichtig.

Der Wanderparkplatz ist vorne rechts im Bild zu sehen


Unsere Wanderung auf der Lofoten-Insel Værøy

Auf den Gipfel des Håen (Håheia) führen ein Wanderweg und eine private Straße hinauf. Die Straße endet vor einer NATO-Station, die kurz vor dem Aussichtspunkt auf die Måstad-Halbinsel liegt. Der einfachste Weg hinauf führt über die Straße. Allerdings wird davon abgeraten, zu Beginn den Tunnel zu durchqueren.

Wir haben uns für eine Kombination aus Wanderweg und Straße entschieden.

Vom Parkplatz aus folgten wir dem Wanderweg in Richtung Berge, hier ging es dann auch bereits recht zügig nach oben. Dort wo der Tunnel endet und die Straße wiederzusehen ist, wechselten wir auf diese und folgten ihr über einige Serpentinen nach oben.

Bereits während des Aufstiegs hat man eine tolle Aussicht auf die Insel

Danach wechselten wir wieder auf den Wanderweg, der inzwischen parallel zur Straße verlief. Der Wanderweg führt nach einer Weile etwas von der Straße ab, so gelangten wir zu dem Aussichtspunkt auf den weißen Sandstrand Puinn Sand. Von dort konnten wir auch einige Papageientaucher beim Fliegen beobachten.

Auch in die andere Richtung bot sich uns eine phänomenale Aussicht.

Nun führte der Weg über einen eher schmalen Trampelpfad hoch zu NATO-Station. Es gibt die Möglichkeit, direkt über das Grundstück der Station zu laufen, oder links an der Station vorbei. Wir entschieden uns den Pfad unterhalb der Station zu nehmen und auf dem Rückweg den Weg über das Gelände.

An unserem Ziel, dem Aussichtspunkt auf das Måstadfjellet, bzw. die Bergkette der Måstad-Halbinsel haben wir ein kleines Päuschen eingelegt. Die Aussicht ist wirklich eine ganz Besondere.

Blick auf Måstad


Papageientaucher auf der Insel Værøy

Ein weiteres Highlight, welches die Insel zu bieten hat, sind die Papageientaucher, die an den Klippen brüten und ihre Jungen aufziehen. Die Papageientaucher sind nur während der Brutzeit (April-August) auf Værøy anzutreffen. Während unseres Besuchs Mitte August hatten die Papageientaucher die Insel bereits verlassen und es waren nur noch ein paar Nachzügler unterwegs, welche wir vom Aussichtspunkt auf den Puinn Sand (Koordinaten auf Google Maps) beim Fliegen beobachten konnten.

Es gibt auch eine Wanderung, die näher an die Vögel heranführen soll. Diese soll jedoch sehr anspruchsvoll sein.

Hier findet ihr die Wanderung auf komoot.deWanderung zum Vogelfelsen „Kalkomnan“.

Damit ihr die Papageientaucher auch erkennen könnt, empfehlen wir euch unbedingt ein Fernglas mitzunehmen:

Mehr über Papageientaucher, wo sie in Norwegen zu finden sind und Informationen über unsere Foto-Ausrüstung findet ihr im folgenden Beitrag:

In den Gewässern um die Lofoten sind auch häufig Wale und Delfine unterwegs. Wir können euch daher unbedingt empfehlen, regelmäßig einen Blick über den Atlantik zu werfen.


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Fazit zur Wanderung auf den Håheia

Die Wanderung auf den Håen auf der Insel Værøy war, wie bereits erwähnt, eines unserer Lofoten-Highlights. Die Wanderstrecke war gut zu bewältigen und erfordert unserer Meinung nach auch kein besonderes Können. Man sollte lediglich über eine gewisse Grundkondition verfügen.

Hat es zuvor geregnet, kann der Wanderweg allerdings auch etwas rutschig und somit anspruchsvoller sein. Bei schlechtem Wetter besteht außerdem das Risiko, dass einem der Ausblick auf die Måstad-Halbinsel verwehrt bleibt.


Bist du für deine Wanderung gut ausgerüstet? Hier teilen wir unsere persönlichen Empfehlungen für die perfekte Wanderausrüstung.

Unsere Wanderausrüstung


Hier findet ihr unsere Wanderung auf komoot.de:

Das letzte Stück bis zum eigentlichen Aussichtspunkt fehlt leider auf der komoot-Karte


Weitere Beiträge

Unter der Rubrik „Norwegen“ findet ihr weitere Beiträge über unsere Norwegenreisen. Eine kleine Auswahl verlinken wir euch hier:

Vesterålen Roadtrip mit dem Camper

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Wandern auf den Lofoten

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Lofoten: Wanderung auf den Offersøykammen

Der Offersøykammen ist ein kleiner Berg auf der Lofoten-Insel Vestvågøya. Die Wanderung auf den Gipfel wird belohnt mit einem atemberaubenden Ausblick in alle Richtungen. Von den vielen Wanderungen, die wir auf den Lofoten gemacht haben, gehört diese zu einer unserer liebsten.


Eckdaten: Wanderung auf den Offersøykammen

AusgangspunktWanderparkplatz vor dem Nappstaumen-Tunnel (Koordinaten auf Google Maps)
Länge5,5 Kilometer
Höhenmeter410 Meter
Wanderzeit2,5 Stunden
Schwierigkeitsgradmittelschwer

Weiter unten im Beitrag haben wir euch die Wanderung auf komoot.de verlinkt.


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Ausgangspunkt der Wanderung auf den Offersøykammen

Für die Wanderung auf den Offersøykammen gibt es mehrere Ausgangspunkte. Wir haben als Startpunkt einen großen Parkplatz vor dem Nappstaumen-Tunnel an der E10 ausgewählt (Koordinaten auf Google Maps). Der Parkplatz liegt ca. 8 Kilometer von der Ortschaft Leknes entfernt.


Wal- & Delfin-Sichtungen

In den Gewässern rund um die Lofoten sind häufig Wale und Delfine unterwegs. Wir können euch daher unbedingt empfehlen, ein Fernglas mitzunehmen und regelmäßig einen Blick über den Atlantik und die Fjorde zu werfen. Während der Wanderung auf den Offersøykammen bietet sich dazu immer wieder die Gelegenheit.

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Unsere Wanderung auf den Offersøykammen

Vom Parkplatz aus ging es für uns zunächst ein kurzes Stück in Richtung Westen, um oberhalb des Tunnels die Straße zu überqueren. Es gibt zwei Möglichkeiten, um auf den ersten Hügel zu gelangen. Einmal führt gegenüber des Parkplatzes ein sehr steiler, dafür aber kurzer Weg, auf den Hügel hinauf. Die angenehmere Alternative ist es, dem Weg weiter nach links zu folgen und dann gemütlich über eine flache Steigung den Kamm des Hügels hinaufzusteigen.

Wir wählten für den Aufstieg die kürzere Variante, entschieden uns aber für den Rückweg über den Kamm hinabzusteigen.

Nachdem wir den steilen Weg auf den Hügel hinaufgeklettert waren, wanderten wir für ca. einen Kilometer relativ eben weiter. Hin und wieder gab es eine leichte Steigung, aber insgesamt war dieser Streckenabschnitt gut und schnell zu bewältigen.

Anders als der folgende Kilometer, denn hier führte der Wanderweg konstant steil nach oben. Zu Beginn ging es über einige Steine und später dann über einen lehmigen Pfad.

Oben angekommen wurden wir mit dem allerschönsten Ausblick in alle Himmelsrichtungen belohnt. Besonders gut gefallen hat uns der Blick in Richtung Haukland Beach.

Wir haben die Wanderung im August gemacht und können sie besonders zum Sonnenuntergang empfehlen, aber auch im Sommer während der Mitternachtssonne ist die Wanderung bestimmt ganz traumhaft.

Nachdem wir die Aussicht genossen hatten, machten wir uns wieder auf den Weg nach unten. Der Abstieg kann etwas in die Knie gehen, wir waren daher ganz dankbar darüber, dass wir unsere Wanderstöcke dabei hatten.


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Fazit zur Wanderung auf den Offersøykammen

Die Wanderung auf den Offersøykammen haben wir als eine eher leichte Wanderung wahrgenommen. Insgesamt denken wir, dass die Wanderung auch für ungeübte Wanderer geeignet ist. Lediglich auf dem steilen Kilometer, der auf den Gipfel hinaufführt, ist etwas mehr Kondition gefragt.

Die Wanderung war zweifellos eine unserer Highlights auf den Lofoten. Wenn ihr also das nächste Mal die Lofoten besucht, vergesst nicht, den Offersøykammen auf eure Wanderliste zu setzen – sie wird euch mit Sicherheit unvergessliche Erinnerungen bescheren


Unsere Tipps zur Wanderung

  • Wetter beachten: Das Wetter auf den Lofoten kann sich schnell ändern. Es ist wichtig, sich auf verschiedene Witterungsbedingungen vorzubereiten und die Wettervorhersage im Auge zu behalten. Wir benutzen die kostenlosen Wetter-Apps „YR“ und „Ventusky“.

  • An einigen Abschnitten ist der Weg sehr steil. Achtet auf festes Schuhwerk. Wenn es zu vor geregnet hat, ist der Weg teilweise sehr matschig und rutschig und sollte nicht unterschätzt werden.

  • Respekt vor der Natur: Bitte achtet darauf, keine Spuren zu hinterlassen und die Umwelt zu respektieren. Verlasst daher bitte nicht die Wanderwege und nehmt euren Müll mit.
  • Wanderung zum Sonnenuntergang: Während des Sonnenuntergangs erstrahlt die Landschaft im schönsten Licht, für uns ein Erlebnis, welches man sich nicht entgehen lassen sollte.


Hier findet ihr unsere Wanderung auf komoot.de:


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Lofoten: Wanderung auf den Reinebringen

Unter den vielen Wanderungen, die die Lofoten zu bieten haben, ragt eine besonders heraus: Die Wanderung auf den Reinebringen. Diese zählt zu den beliebtesten Wanderungen auf den Lofoten und lockt im Sommer täglich hunderte Menschen an.

Was die Wanderung auf den Reinebringen so besonders macht, sind die 1.978 Steinstufen, die auf den 448 Meter hohen Berg führen. Der Ausblick, der einen am Ende der Stufen erwartet, ist definitiv einer der schönsten, den die Lofoten zu bieten haben.


Eckdaten: Wanderung auf den Reinebringen

AusgangspunktParkplatz vor Reine (Koordinaten auf Google Maps)
Länge4 Kilometer
Höhenmeter460 Meter
Wanderzeit2 Stunden
Schwierigkeitsgradmittelschwer

Weiter unten im Beitrag haben wir euch die Wanderung auf komoot.de verlinkt.


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Ausgangspunkt der Wanderung auf den Reinebringen

Ausgangspunkt der Wanderung ist die Ortschaft Reine. In und um Reine herum gibt es mehrere Parkmöglichkeiten. Startpunkt unserer Wanderung war der Parkplatz wenige Meter vor der Brücke, die nach Reine hinüberführt (Koordinaten auf Google Maps).

Eine weitere Parkmöglichkeit gibt es an der E10, ca. 2 Kilometer von Reine und 1,3 Kilometer vom Beginn des Aufstiegs entfernt (Koordinaten auf Google Maps).

Diese beiden Parkplätze sind jedoch fast durchgängig belegt. Da immer wieder Leute von der Wanderung zurückkommen und weiterfahren, ist es einen Versuch wert, zu warten, bis eine Lücke frei wird.

Blick auf Reine

Alternativ kann auch innerhalb der Ortschaft Reine geparkt werden. Die Parkplätze sind jedoch gebührenpflichtig und gerade für Camper nicht gerade günstig (300 NOK pro Tag). Ein kleiner Parkplatz befindet sich am Tourismus-Center (Koordinaten auf Google Maps) und ein großer Parkplatz befindet sich am Hafen (Koordinaten auf Google Maps).


Orca-Sichtungen vom Reinebringen

In den Gewässern um Reine herum sind häufig Orcas unterwegs. Wir können euch daher unbedingt empfehlen, ein Fernglas mitzunehmen und regelmäßig einen Blick über den Atlantik zu werfen.

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Unsere Wanderung auf den Reinebringen

Egal von welchem der eben genannten Parkplätze ihr die Wanderung startet, gilt es zunächst an den Ausgangspunkt der bekannten Treppenstufen zu gelangen (Koordinaten auf Google Maps). Hierfür folgt ihr dem Wanderweg entlang der E10.

Da ihr auf der Wanderung definitiv nicht alleine unterwegs sein werdet, werdet ihr keine Schwierigkeiten haben, den richtigen Weg zu finden.

Der Aufstieg auf den Reinebringen erfolgt über eine mit Steinen gepflasterte Sherpa-Treppe. 1.978 Stufen sind auf dem Weg nach oben zurückzulegen.

Die einzelnen Stufen unterscheiden sich in Länge und Höhe. Teilweise sind die Treppen auch etwas schmal, was uns bei Gegenverkehr etwas langsamer werden ließ. Ein Geländer gibt es nicht und an einigen Stellen geht es neben den Stufen steil ab.

Es gibt auch regelmäßig kleine Ausweichbuchten mit Sitzgelegenheiten, die ideal für eine Verschnaufpause sind.

Am Ende der Treppenstufen angekommen, eröffnet sich bereits eine tolle Aussicht über die umliegenden Berge, Fjorde, den Atlantik und das Fischerdorf Reine. Folgt ihr dem Trampelpfad auf dem Grat ein Stück weiter nach links, wird der Ausblick noch besser. Allerdings kann es hier, insbesondere wenn es zuvor geregnet hat, etwas rutschig sein.

Nachdem wir die Aussicht genossen und ein paar Fotos geknipst hatten, haben wir uns wieder auf den Weg nach unten gemacht. Der Abstieg ist uns schwerer gefallen als der Aufstieg. Hauptsächlich unsere Waden litten ganz schön.


Grayl Trinkflasche

Die Grayl Trinkflasche* ist eine innovative Trinkflasche, mit der wir unterwegs gefahrlos Wasser aus Flüssen, Seen oder Bächen filtern und trinken können. Die Filterflasche begleitet uns inzwischen auf all unseren Wanderungen.

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Fazit zur Wanderung auf den Reinebringen

Die Wanderung auf den Reinebringen ist zwar nicht extrem schwierig, erfordert aber dennoch eine gewisse körperliche Fitness und eine gute Ausrüstung. Für geübte Wanderer ist der Aufstieg auf den Reinebringen schnell zu bewältigen. Wer jedoch nicht so häufig in den Bergen am Wandern ist, sollte die vielen Stufen nicht unterschätzen. Das Ganze kann stark auf die Knie und die Waden gehen. Wir empfehlen euch daher Wanderstöcke, um eure Beine etwas zu entlasten.

Die relativ kurze Wanderung und die atemberaubende Aussicht machen den Aufstieg auf den Reinebringen für uns zu einem Muss auf den Lofoten.


Bist du für deine Wanderung gut ausgerüstet? Hier teilen wir unsere persönlichen Empfehlungen für die perfekte Wanderausrüstung.

Unsere Wanderausrüstung

Unsere Tipps zur Wanderung

  • Früh starten: Es empfiehlt sich, früh am Tag zu starten, um den Aufstieg zu genießen und den Menschenmassen zu entgehen. Seid ihr während der Mitternachtssonne auf den Lofoten unterwegs, dann können wir euch auch eine Wanderung in der Nacht empfehlen.

  • Wetter beachten: Das Wetter auf den Lofoten kann sich schnell ändern. Es ist wichtig, sich auf verschiedene Witterungsbedingungen vorzubereiten und die Wettervorhersage im Auge zu behalten. Wir benutzen die kostenlosen Wetter-Apps „YR“ und „Ventusky“.

  • Respekt vor der Natur: Bitte achtet darauf, keine Spuren zu hinterlassen und die Umwelt zu respektieren. Verlasst daher bitte nicht die Wanderwege.
  • Aufgrund von Lawinen-Gefahr wird von einer Wanderung im Winter auf mehreren Seiten im Internet dringend abgeraten.


Hier findet ihr unsere Wanderung auf komoot.de:


Weitere Beiträge

Unter der Rubrik „Norwegen“ findet ihr weitere Beiträge über unsere Norwegen-Reisen. Eine kleine Auswahl verlinken wir euch hier:

Lofoten Rundreise mit dem Wohnmobil

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Wanderung zum Skierffe – Ausblick auf das Rapadalen-Delta

Der Ausblick vom Skierffe war für uns einer der schönsten, die wir bisher erleben durften. Vom 1179 Meter hohen Berg Skierffe hat man eine phänomenale Aussicht auf das Rapadalen-Delta. Die Wanderung führt zum Anfang des Sarek Nationalparks. Dieser wird als auch als „letzte Wildnis Europas“ bezeichnet.

In diesem Blogbeitrag geben wir euch wertvolle Tipps und Informationen für die Wanderung zum Skierffe und teilen unsere Erfahrungen mit euch. Ganz unten im Beitrag verlinken wir euch die Wanderung auf komoot.de.

Damit ihr euch besser in unserem Beitrag zurechtfindet, haben wir ein Inhaltsverzeichnis mit Sprungmarken für euch erstellt:

Inhaltsverzeichnis


Eckdaten zur Wanderung:

AusgangspunktSitoälvsbron
Länge48 km (hin & zurück)
Höhenmeter840 m
Dauer3 Tage / 2 Nächte
Schwierigkeitsgradschwer

Ausgangspunkt – Wanderung zum Skierffe

Der perfekte Startpunkt der Mehrtageswanderung befindet sich bei der Brücke Sitoälvsbron (Koordinaten auf Google Maps), hier gibt es einen Parkplatz, auf dem man sein Fahrzeug ohne Probleme mehrere Tage stehen lassen kann.

Parkplatz Sitoälvsbron

Der Parkplatz ist etwas abgelegen. Die Anfahrt bis zum Parkplatz ist aber gut machbar. Wir haben mit unserem Camper keine Probleme auf dem Weg dorthin gehabt.

Der Parkplatz ist umgeben von Bäumen und direkt an einem Fluss, aus dem man auch Wasser entnehmen kann. Der Internetempfang ist ziemlich dürftig.


Die Wanderung zum Skierffe

Grundsätzlich läuft man die Wanderung bis zum Skierffe in drei Etappen. Ambitionierte Wanderer schaffen diese Wanderung bestimmt auch in zwei Tagen, wovon wir persönlich aber abraten würden.


1. Etappe

Die erste Etappe führt vom Parkplatz zur Wanderhütte Aktse (Google Maps). Insgesamt 16 Kilometer dauert diese Etappe. Die ersten 10 Kilometer sind landschaftlich ziemlich unspektakulär, denn hier läuft man die ganze Zeit auf einer Schotterstraße entlang.

Links und rechts hohe Bäume und keine Aussicht. Erst nach rund 10 km erreicht man den ersten sehenswürdigen Punkt – den See „Lájtávrre (Laitaure)“. Am See ist ein kleiner Steg mit mehreren kleinen Booten. Hier kann man eine kurze Pause einlegen, bevor es weiter geht. Außerdem hat man bereits eine sehr gute Aussicht auf das eigentliche Ziel- den Skierffe.

Bootsanlegestelle an Lájtávrre

Wer seinen Weg etwas verkürzen will, kann hier von einem Bootstransfer Gebrauch machen, welche die Wanderhütte Aktse anbietet. Danach ist es nur noch einen Kilometer bis zur Wanderhütte. Der Bootstransfer kostet 300 SEK für einen Erwachsenen und wird nur im Sommer angeboten. Mehr Informationen und genaue Abfahrtzeiten bekommt ihr auf folgender Website: Bootstransfer Kungsleden.

Übrigens: Viele fahren mit ihrem Fahrrad die 10 Kilometer bis zum Steg und lassen ihr Rad vor Ort, um von hier aus zu Fuß weiterzulaufen.

Vom See geht es nun 6 Kilometer weiter zur Wanderhütte Aktse. Der restliche Weg führt über angelegte Wanderstege und durch ein Waldstück hindurch. Dieser Teil der Strecke ist wieder recht unspektakulär und man wandert schnell weiter, um den Mücken zu entfliehen und um zum ersten Ziel zu gelangen.

Auf dem Weg finden sich immer wieder Schilder, die darauf hinweisen, wie viele Kilometer noch bis zur Wanderhütte zurückzulegen sind.

Angekommen an der Wanderhütte waren wir erstmal überrascht, wie viele Menschen sich dort befinden. Kein Wunder – Aktse ist ein wichtiger Punkt auf dem weltberühmten Fernwanderweg Kungsleden. Hier machen viele Wanderer Halt, um Vorräte aufzufüllen und um sich etwas auszuruhen.

Aktse Wanderhütte – Kungsleden

Grundsätzlich endet die erste Etappe an der Wanderhütte, wo beide Nächte verbracht werden. Es gibt drei Möglichkeiten wie ihr übernachten könnt:

Schlafen in der Hütte

Wer in der Hütte einen Schlafplatz haben möchte, sollte diesen am besten vorher online buchen. Die Buchung könnt ihr hier vornehmen: STF Aktse Fjällstuga


Zelten an der Wanderhütte Aktse

Alternativ könnt ihr auf einem der vielen Zeltplätze an und um die Hütte herum zelten. Für das Zelten im Bereich um die Wanderhütte herum fällt jedoch eine Gebühr an. Für Mitglieder der STF kostet eine Übernachtung mit dem Zelt pro Person 200 SEK – Nicht-Mitglieder zahlen 100 SEK mehr. Im Preis inbegriffen ist die Nutzung aller öffentlichen Einrichtungen der Wanderhütte. Darunter zählen unter anderem: Küche, Toilette und Sauna. Weitere Informationen findet ihr hier: STF Zeltgebühr.


Zelten außerhalb von Aktse

Wer sich die Gebühr sparen will und lieber etwas außerhalb zelten mag, muss etwas weiter laufen. Wenn ihr von Aktse etwa 30 Minuten den Wanderweg weiterfolgt, erreicht ihr die Abzweigung zum Skierffe. Die Abzweigung befindet sich knapp über der Baumgrenze und man sieht schon die vielen anderen Zelte der Wanderer. Hier haben auch wir unser Zelt für die zwei Nächte aufgeschlagen. Hier findet ihr die Koordinaten: Google Maps.

Zeltplatz oberhalb der Aktse-Hütte


2. Etappe

Die zweite Etappe führt zum berühmten Aussichtspunkt über dem Rapadalen-Delta. Von unserem Zeltplatz aus war es nur noch ein ca. 6,5 Kilometer langer Abschnitt bis zum Skierffe. Unsere Zeltausrüstung haben wir vor Ort gelassen und sind nur mit leichtem Gepäck zum Skierffe los gewandert, da wir am selben Tag auch wieder zum Zeltplatz zurückgewandert sind.

Auf dem Weg zum Skierffe

Der Weg ist grundsätzlich in Ordnung und typisch für skandinavische Hochebenen. Man wandert durch einige feuchte Stellen, bis man den Rücken vom Skierffe erreicht. Bereits auf dem Weg dorthin sieht man das Rapadalen-Delta zur linken Seite.

Wir hatten sehr viel Glück und konnten sogar eine Rentierherde aus nächster Nähe beobachten. Der Boden hat sogar vibriert, als die Herde an uns vorbeilief!

Angekommen am Rücken vom Skierffe sind es nur noch 100 Höhenmeter über einen steinigen Weg bis zum berühmten Aussichtspunkt über das Rapadalen-Delta.

Angekommen auf dem Skierffe waren wir erstmal überwältigt von dieser phänomenalen Aussicht. Das Rapadalen-Delta lässt sich von hier oben aus in seiner vollen Pracht bestaunen.

Die unzähligen Flussarme, umgeben von dem satten Grün, wirken wie ein riesiges Kunstwerk. Die Natur malt bekannterweise die schönsten Bilder.

Wir blieben einige Stunden auf dem Skierffe und genossen einfach nur die Ruhe und diesen herrlichen Ausblick. Die Wanderung hat sich für uns mehr als gelohnt.

Von einem Wanderer haben wir gehört, dass man sogar Elche im Rapadalen-Delta vom Skierffe sehen kann. Wir haben mit unserem Fernglas* die Landschaft abgescannt, aber leider kein Glück gehabt.

Zur rechten Seite sieht man die schneebedeckten Gipfel des Sarek-Nationalparks.

Nach einer kurzen Stärkung und längeren Fotosession begaben wir uns auf den Rückweg zu unserem Zelt. Auf dem Weg gibt es mehrere gute Stellen, um sein Trinkwasser aufzufüllen. Auf längeren Wandertouren filtern wir unser Wasser immer mit der Gray Trinkflasche*.

Nach ca. zwei Stunden waren wir zurück am Zelt und verbrachten dort den restlichen Tag.


Grayl Trinkflasche

Die Grayl Trinkflasche* ist eine innovative Trinkflasche, mit der wir unterwegs gefahrlos Wasser aus Flüssen, Seen oder Bächen filtern und trinken können. Die Filterflasche begleitet uns inzwischen auf all unseren Wanderungen.

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3. Etappe

Die dritte Etappe der Wanderung ist der Rückweg von der Aktse Wanderhütte zum Parkplatz.

Wir haben so gut es geht ausgeschlafen und uns am Morgen erstmal mit Kaffee und Haferbrei gestärkt. Dann hieß es Zelt abbauen und alles wieder ordentlich in die Rucksäcke verstauen.

An der Wanderhütte angekommen, haben wir erstmal noch unsere Trinkwasservorräte für den restlichen Tag aufgefüllt. Danach ging es für uns 16 Kilometer zurück zum Parkplatz.

Rückweg zum Parkplatz

Auch wenn der Weg für geübte Wanderer technisch überhaupt nicht anspruchsvoll ist, waren wir aufgrund der Mückenplage fix und fertig, als wir an unserem Camper ankamen. Wir haben lediglich ein einziges Mal für eine kurze Stärkung gehalten, da uns sonst die Mücken wortwörtlich zerstochen hätten – so sind wir also die 16 Kilometer so gut wie durchgelaufen.


Wanderung auf Komoot.de:


Wetter

Es ist sehr wichtig, sich vor der Wanderung mit der Wettersituation zu beschäftigen. Das Wetter ist sehr wechselhaft und ihr solltet unbedingt vorbereitet sein.

Besonders auf der Hochebene über Aktse kann es im Sommer kalt und ungemütlich werden. Der Schlafsack für das Zelt sollte daher dick genug sein! Mitte Juni liegt auf der Hochebene teilweise noch der Schnee aus dem letzten Winter und ab September kann bereits mit neuem Schneefall gerechnet werden. Dazu kommt, dass es auf der Hochebene auch sehr windig werden kann. Es ist daher wichtig, dass ihr euer Zelt gut befestigt.

Wir waren Ende Juli dort und hatten ziemliches Glück mit dem Wetter, da es trotz Regenmeldung trocken geblieben ist. Es schadet nicht vorab den Wetterbericht zu checken, jedoch sollte man sich nicht unbedingt darauf verlassen, da sich das Wetter im Gebirge sehr schnell ändern kann.


Fazit zur Wanderung zum Skierffe

Für uns war die Wanderung zum Skierffe eine einmalige Erfahrung. Die Aussicht auf das Rapadalen-Delta ist die Mühe allemal wert. Auch wenn die ersten 16 Kilometer hin uns zurück bis zur Aktse-Hütte ziemlich unspektakulär sind, können wir diese Wanderung wirklich jedem empfehlen.

Leider waren wir in der Mücken-Hochsaison dort. Die Mücken haben uns teilweise wirklich bis zum Wahnsinn getrieben. Dies war jedoch unser Verschulden, da wir uns gar nicht gegen Mücken vorbereitet haben. Lasst euch das deshalb eine Lehre sein und schützt euch ausreichend vor Mücken bei dieser Wanderung!



Unsere Tipps zur Wanderung

  • Schützt euch vor Mückenstichen! Nehmt genug Anti-Mücken-Spray (z.B. Autan-Spray*) mit. Zusätzlich empfehlenswert ist lange stichfeste Kleidung sowie ein Mückenschutz-Hut*
  • Genug Essen und Trinken mitnehmen! Ihr solltet mindestens Essen für einen Tag mehr einplanen. Optimal sind hier trockene Nahrungsmittel wie z.B. Instantnudel*, Fertigreis*, Müsliriegel* und Treckingnahrung*
  • Wir empfehlen, einen Wasserfilter mitzunehmen. Auch wenn grundsätzlich das Wasser aus fließenden Quellen getrunken werden kann, kann man sich nie sicher genug sein. Wir benutzen einen Wasserfilter von GRAYL: GRAYL Wasserfilter*
  • Checkt eure Ausrüstung vorher unbedingt auf Funktionstüchtigkeit. Es wäre sehr ärgerlich, wenn der Gaskocher auf einmal nicht mehr gehen sollte.
  • Der Weg ist zwar gut ausgeschildert, trotzdem schadet es nicht eine Karte mitzunehmen. Wir persönlich haben uns auf unser Handy verlassen und eine komoot-Karte für den Offline-Gebrauch downgeloadet.
  • Um den Wetterbericht zu checken, nutzen wir die Apps Yr und Ventusky.

Unsere Ausrüstung

Wir haben fast unsere ganze Wanderausrüstung aus dem Decathlon*.

Eine genaue Auflistung unserer Ausrüstung für Mehrtageswanderungen findet ihr in folgendem Blogbeitrag von uns:

Weitere Bilder zur Wanderung zum Skierffe:


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