Moschusochsen im Dovrefjell Nationalpark

Seitdem wir eine Netflix-Doku über die wilde Tierwelt Norwegens gesehen haben, entwickelte sich bei uns eine Faszination für Moschusochsen.

Auf unserer Reise durch Norwegen ergab sich die Chance, wilde Moschusochsen im Dovrefjell-Sunndalsfjella-Nationalpark zu sehen.

Wo wir gestartet sind und welchen Weg wir durch den Nationalpark genommen haben, um den wilden Moschusochsen zu begegnen, erzählen wir euch in diesem Artikel.

Inhaltsverzeichnis


Allgemeines zum Moschusochsen

Moschusochsen sind absolut beeindruckende Tiere. Obwohl der Name es vermuten lässt, gehört der Moschusochse nicht zu den Rindern, sondern zählt zu den Ziegenartigen. Mit einem Gewicht von 400 kg und 1,5 m Schulterhöhe wandern diese Lebewesen durch die arktischen Tundren unserer Erde.

Sein imposantes Auftreten hat der Paarhufer seinen Hörnern zu verdanken. Diese kräftigen Hörner wachsen von der Hornbase an der Stirn nach unten und richten sich dann in einem Halbkreis mit der Spitze nach oben.

Mit nur ungefähr 300 Tieren ist die Population in Norwegen extrem klein. Die größte Population hat Kanada mit über 120.000 Tieren. Auf der ganzen Welt schätzt man den Bestand auf ca. 145.000 Tiere.


Dovrefjell-Sunndalsfjella-Nationalpark

Der Dovrefjell-Sunndalsfjella-Nationalpark ist ein norwegischer Nationalpark in einem Hochgebirgsgebiet auf Dovrefjell und Sunndalsfjella. Der Nationalpark umfasst eine Fläche von 1.830 km²  des Dovrefjell-Gebirges und weitere 2.730 km² sind als Landschaftsschutzgebiet oder Biotopschutzgebiet ausgewiesen.

Er ist der einzige Ort in Norwegen, an dem die wildlebenden Moschusochsen vorkommen.

In den Sommermonaten kann man entlang des Moschusochsentrails mit hoher Wahrscheinlichkeit auch Pferde antreffen, diese leben in den Sommermonaten völlig frei auf den Hochflächen. Es sind allerdings keine Wildpferde.

Das Dovrefjell ist außerdem Heimat für wilde Rentiere, Elche, Polarfüchse und viele verschiedene Vögel. Es Fernglas* dabei zu haben, lohnt sich auf alle Fälle.

Hier zählen wir euch einige der Regeln auf:

  • Zu Rentieren muss ein Abstand von mindestens einem Kilometer gehalten werden. Wenn man auf Rentiere trifft, soll man in die entgegengesetzte Richtung gehen. Das Vorkommen von wilden Rentierpopulationen in Skandinavien ist sehr selten.
  • Von Polarfuchsbauten muss man mindestens 300 Meter Abstand halten. Das Stören dieser Bauten ist verboten.
  • Wie bereits erwähnt, soll zum Moschusochsen ein Sicherheitsabstand von 200 Metern eingehalten werden.
  • Das Fliegen von Drohnen ist im Nationalpark und im Hjerkinn Naturschutzgebiet verboten.

Geführte Moschusochsen Safari

Wenn ihr nichts dem Zufall überlassen wollt, dann empfehlen wir euch eine geführte Moschusochsen-Safari* zu buchen. Hier ist die Chance Moschusochsen zu sehen deutlich höher, da die Tour-Guides täglich im Nationalpark unterwegs sind und daher wissen, wo sich die Moschusochsen aufhalten.

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Der Moschusochsen-Weg (Musk-Ox Trail)

Der Moschusochsenpfad ist ein angelegtes Wegenetz, von welchem aus die Chancen hochstehen Moschusochsen zu sehen. Hier kann man zwischen Rundtouren von 4,5 bis 15 Kilometern Länge wählen. Ausgangs- und Zielpunkt sind die Orte Kongsvoll oder Grønbakken.

Indem ihr auf dem Moschusochsenweg bleibt, hilft man, die wilden Rentiere in der Gegend zu schützen. 

Übersichtskarte / Quelle: https://dovrefjell-sunndalsfjella.no/en/musk-oxen/the-musk-ox-trail/, Stand 01.09.2024

Eine Sache vorab: Wir können euch keine Garantie geben, Moschusochsen zu sehen. Jedoch ist die Wahrscheinlichkeit, Moschusochsen auf dem Moschusochsenpfad und unserem beschriebenen Weg zu sehen, relativ gut. Es gehört natürlich immer eine gewisse Portion Glück dazu. Die Herdentiere sind ziemlich bewegungsfaul und wandern innerhalb eines Tages nur etwa zwei Kilometer.

Theoretisch könnten sich die Tiere bereits ganz am Anfang des Nationalparks befinden, also: immer die Augen offen halten!

Jeder Felsen in der Ferne könnte sich als Moschusochse entpuppen. Mit bloßem Auge kann man den Unterschied nur schwer erkennen – aus diesem Grund dürft ihr auf keinen Fall euer Fernglas* vergessen!

Wir können euch dieses Fernglas empfehlen, das wir selber dabei gehabt haben. Super scharf, robust und nicht zu teuer!

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Ausgangspunkt unserer Moschusochsen-Wanderung

Wir haben unsere Entdeckungstour am Rastplatz bei Grønbakken gestartet (Koordinaten auf Google Maps). Hier gibt es reichlich Platz zum Parken.

Vom Parkplatz aus geht man über die Straße und folgt ihr ein kleines Stück Richtung Nordosten, bis zur Brücke. Nach der Brücke geht es ein paar Minuten den Weg entlang, bis man eine Unterführung erreicht – hier fängt nun offiziell der Dovrefjell-Sunndalsfjella-Nationalpark an.

An der Unterführung war während unseres ersten Besuches dieses Warnschild angebracht. Inzwischen wurde es durch neue Infotafel ersetzt.


Unsere Moschusochsen-Wanderung

Als wir 2020 im Dovrefjell-Sunndalsfjella-Nationalpark unterwegs gewesen sind, haben wir nach einer Weile den offizielen Moschusochsen-Pfad verlassen und sind weiter den Fluss „Stropla“ bis zu einer wild gelegenen, verlassenen Ranch entlang gewandert.

Der Weg hin und zurück beträgt etwa 14 Kilometer. Die Höhenmeter sind kaum erwähnenswert. Nach dem ersten Viertel überquert man den Fluss „Stropla“ und läuft diesen dann den Rest der Strecke entlang.

Der Weg ist teilweise sehr matschig und es gilt kleiner Bachläufe zu überqueren. Wir empfehlen daher unbedingt wasserfestes Schuhwerk zu tragen.


Begegnung mit dem Moschusochsen

Ständig schauten wir in die Ferne und analysierten jeden Felsen, der auch nur annähernd nach einem Moschusochsen aussah – nach genauerem Betrachten blieben es nur Felsen.

Den ersten Sichtkontakt hatten wir dann nach einem Drittel der Strecke, ein Stück nach der Flussüberquerung. Eine Familie, die uns zuvor überholt hatte, blieb vor uns stehen und schaute in die Ferne. Sie haben wohl ein einzelnes Tier in der Ferne entdeckt, waren sich aber noch nicht ganz sicher, ob es wirklich ein Moschusochse war.

Wir packten unser Teleobjektiv* aus dem Rucksack und machten ein Foto mit unserer Kamera. Und tatsächlich, nach dem Heranzoomen sah man ihn, den Moschusochsen. Unsere Freude war groß.

Das Tier war geschätzte 2 km entfernt, dementsprechend war es unmöglich ein anständiges Foto von ihm zu machen. Mit dem positiven Gefühl unserer Entdeckung ging es für uns weiter den Fluss entlang. Ständig schauten wir auch zum Fluss, denn es könnten sich auch Tiere bei ihrer Trinkstelle aufhalten.

Mit dem Fluss hatten wir zwar keinen Erfolg, jedoch zeigte sich ein Kilometer vor der verlassenen Ranch ein stattlicher Moschusochse aus nicht allzu weiter Entfernung zu unserer Rechten. Wir haben ihn klar und deutlich auf seiner Anhöhe beobachten können, wie er sich die Umgebung anschaut. Wir wurden schlagartig sehr aufgeregt – wir machten die ersten Fotos mit dem Teleobjektiv, um den Moment einzufangen.

Unsere Freude war riesig! Dieses wunderschöne Tier aus der Nähe zu sehen und das in seinem natürlichen, wilden Lebensraum.

Langsam bewegte sich der Paarhufer parallel zum Weg von uns. Wir gingen mit sicherem Abstand auf dem Weg hinterher.

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Mehrmals blieb der Ochse stehen, um sich die Umgebung anzuschauen und um direkt wieder weiterzulaufen. Er legte einen entspannten Gang hin.

Nach einigen Minuten sahen wir in der Ferne zwei kleine Häuschen mit einem umzäunten Bereich. Wir konnten unseren Augen kaum glauben, was sich direkt hintendran befand: Eine ganze Herde Moschusochsen!

Moschusochsen Herde im Dovrefjell-Nationalpark

Wir kamen aus dem Staunen nicht mehr raus. Was für ein Glück, direkt einer ganzen Herde Moschusochsen zu begegnen. In der Herde befanden sich auch mehrere kleinere Ochsen – super niedlich.

Wir gingen weiter in Richtung Herde und sahen, dass sich in der Nähe der Hütten noch ein paar Leute befanden und die Ochsen beobachteten.

Mit sicherem Abstand beobachteten wir die Herde und nahmen Bilder und Videos auf. Der Wind war leider extrem stark an diesem Tag, sodass wir nur verwackelte Videos aufnehmen konnten. Hinter einem größeren Felsen in der Nähe versteckten wir uns, um uns zu stärken.

Nach unserer kleinen Pause trauten wir uns ein kleines Stück näher und machten weiter fleißig Aufnahmen aus sicherer Entfernung. Diese altertümlichen Tiere in ihrem natürlichen Habitat zu sehen, hat uns wirklich beeindruckt. Besonders toll fanden wir die kleinsten Herdentiere mit ihren kaum ersichtlichen Hörnern und relativ kleinen Köpfen.

Plötzlich endete die friedliche Atmosphäre – zwei Herdentiere fingen an, sich gegenseitig zu attackieren. Die Tiere jagten sich gegenseitig, wobei beide Moschusochsen ohne Probleme den mehr als ein Meter hohen Zaun übersprungen haben. Sie kamen immer näher in unsere Richtung.

Uns wurde das Ganze zu heikel und beschlossen so schnell wie möglich Abstand zu den beiden Moschusochsen zu gewinnen. Wir gingen in die Richtung, aus der wir auch gekommen sind und merkten, dass die zwei angriffslustigen Tiere so schnell nicht aufhören würden. Sie standen bereits auf dem Wanderweg. Wir entschieden uns zurück zum Parkplatz zu laufen und es nicht darauf anzulegen diese zwei Rabauken zu stören.

Auf dem Weg zurück sahen wir dann noch eine weitere Herde, diesmal von Weitem. Die Herde lief von einem tiefliegenden Fluss auf einen Hügel. Wahrscheinlich haben sich die Tiere eine Erfrischung gegönnt.

Hier haben wir euch unsere Laufstrecke auf Komoot zusammengestellt:


Du interessierst dich für unsere Kamera-Ausrüstung? Hier haben wir dir unser Equipment aufgelistet.

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Fazit zur Moschusochsen-Begegnung

Die Begegnungen mit den wilden Moschusochsen im Dovrefjell-Sunndalsfjella-Nationalpark in Norwegen war bis dato unsere beeindruckendste Wildtier-Begegnung. Diese beeindruckenden und altertümlichen Lebewesen aus nächster Nähe beobachten zu können, war für uns ein unvergessliches Erlebnis.

Die Chance einen oder mehrere Moschusochsen in diesem Areal des Nationalparks zu treffen empfinden wir als relativ groß. Natürlich benötigt es auch eine gewisse Portion Glück. In diesem Gebiet werden auch geführte Moschusochsen-Touren* mit Garantie einer Sichtung angeboten.

Abgesehen von den wilden Moschusochsen, hat uns auch der Nationalpark an sich gefallen. Die halbkahle Landschaft und die schier unendliche Weite mögen wir sehr.


Weitere Aktivitäten im Dovrefjell

Aussichtspunkt SNØHETTA

Der höchste Gipfel des Nationalparks ist der Snøhetta. Dieser liegt 2.286 Meter über dem Meeresspiegel. Da das Gebiet um den Berg Snøhetta besonders beliebt ist, es gleichzeitig aber auch ein wichtiges Weidegebiet für die wilden Rentiere ist, wurde der Aussichtspunkt SNØHETTA (Koordinaten auf Google Maps) errichtet. Dieser bietet die Möglichkeit, die Gegend zu erleben, ohne die am stärksten gefährdeten Gebiete zu besuchen.

Der Aussichtspunkt ist von einem Wanderparkplatz über einen 1,5 km langen geschotterten Weg zu erreichen.


Besucherzentrum „Wild Reindeer

In Hjerkinn gibt es das Besucherzentrum „Wild Reindeer„, in dem man Wissenswertes über die wilden Rentiere erfahren kann. Mehr Informationen findet ihr auf der Webseite https://villrein.no/visitorcentre/.


Gamle Konigsvegen

Auf der Ostseite der E6 befindet sich die alte Pilgerroute von Oslo nach Nidaros. Hier gibt es zwar keine Moschusochsen, aber die Wanderung durch die Landschaft ist trotzdem sehr schön und man hat einen guten Blick auf das Moschusochsengebiet. Wir haben unsere Wanderung auf dem Parkplatz unterhalb von Kongsvoll gestartet (Koordinaten auf Google Maps).


Unsere Kamera-Ausrüstung

Die Wildtieraufnahmen haben wir mit unserer Nikon Z50* gemacht. Wir verwenden für die Nahaufnahmen das Objektiv Sigma 150-600mm*.

In unserem Amazon-Shop* haben wir euch unsere gesamte Kamera-Ausrüstung verlinkt.

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Weitere Beiträge

Unter der Rubrik „Norwegen“ findet ihr weitere Beiträge über unsere Norwegen-Reisen. Eine kleine Auswahl verlinken wir euch hier:

Es wurden keine Beiträge gefunden.

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Panoramaweg Oeschinensee

Eckdaten: Wanderung am Oeschinensee

Der Oeschinensee im Berner Oberland ist einer der beliebtesten Bergseen in der Schweiz. Der türkisfarbene See ist umgeben von einer imposanten Berglandschaft und die Panorama-Rundwanderung bietet unzählige spektakuläre Aussichten auf den Oeschinensee.

Ausgangspunktkostenpflichtiger Parkplatz an der Talstation in Kandersteg.
Alternativ der Camping-Platz Rendez-vous.
Längeca. 8 km
Höhenmeterca. 550 Meter
Wanderzeitdrei Stunden
Schwierigkeitsgradmittelschwer

Bist du für deine Wanderung gut ausgerüstet? Hier teilen wir unsere persönlichen Empfehlungen für die perfekte Wanderausrüstung.

Unsere Wanderausrüstung

Ausgangspunkt der Wanderung zum Oeschinensee

Ausgangspunkt der Wanderung zum Oeschinensee ist die Bergstation Oeschinen. Wer mit dem Auto oder Wohnmobil anreist, kann auf dem Parkplatz an der Talstation Oeschinen in Kandersteg parken. Wir haben uns direkt neben der Gondelbahn auf dem Campingplatz für zwei Nächte einquartiert. Als Besucher des Campingplatzes haben wir einen Rabatt für die Gondelbahn erhalten. Ein Retour-Ticket kostet normal 30 CHF pro Person (nur Kartenzahlung oder Online-Kauf).

Die erste Gondelbahn startet im Sommer um 8:30 Uhr. Die letzte Talfahrt geht um 17/17:30 Uhr.

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Wanderung auf dem Panoramaweg am Oeschinensee

Nachdem es mit der Gondel zur Bergstation hinauf ging, folgt man dem Wanderweg in Richtung Läger / Oeschinensee. Nach einer viertel Stunde folgt man der Wegzweigung in Richtung Heuberg.

Als Nächstes folgt ein steilerer Aufstieg. Hier ist Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich. Die Anstrengung lohnt sich, denn nach ca. 45 Minuten erreicht man den beeindruckenden Aussichtpunkt Heuberg.

Kurz nach dem Aussichtpunkt Heuberg, erreicht man den höchsten Punkt der Rundwanderung. Der Blick auf den Oeschinensee und der dahinterliegenden Bergwelt ist unglaublich beeindruckend.

Der Wanderweg flacht ab und es geht weiter bis zur Alp Oberbergli. Unterwegs bietet sich ein fantastischer Ausblick auf grüne Wiesen, interessante Felsformationen und viele Wasserfälle.

  • Wanderung Oeschinensee
  • Ausblick auf den Oeschinensee vom Panoramaweg
  • Grüne Gebirgslandschaft rund um den Oeschinensee
  • Abstieg zum Oeschinensee

Der Abstieg zum Unterbergli ist sehr steil, aber gut gesichert. Unten angekommen, machen wir es uns erstmal auf einem Stein gemütlich.

Nun geht es gemütlich weiter zum Ufer des Oeschinensees. Der blaue See und die umliegende Landschaft beeindruckt uns sehr.

Am See gibt es zwei Restaurants, Imbisse und einen Ruderbootverleih.


Oeschinensee Wanderung – unser Fazit!

  • Wir haben den Aufstieg zu Beginn der Wanderung als anstrengend empfunden. Die traumhaft schönen Ausblicke sind jedoch jede Mühe wert!

  • Am besten startet ihr mit der Wanderung so früh wie möglich. Da der Oeschinensee ein echter Instagram-Hotspot ist, ist dementsprechend auch viel los. Auf dem Rundweg sind wir gegen Mittag vielen Menschen begegnet. Besonders voll war es am Seeufer.

  • Wir waren im Juni dort und können daher nur empfehlen, die Wanderung außerhalb der Sommerferien anzutreten.

  • Sonnencreme* und ausreichend Trinken dürfen nicht fehlen.

  • Festes Schuhwerk (keine Sneaker). Sollte eigentlich selbstverständlich sein.

  • Trittsicherheit ist erforderlich. Es gibt einige exponierte Stellen und Bäche müssen überquert werden.

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Weitere Bilder unserer Wanderung:

  • Ausblick auf die Gletscherfront hinter dem Oeschinensee
  • Boot auf dem Oeschinensee
  • Oeschinensee

Weitere schöne Wanderungen in der Schweiz findest du hier!


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Mit dem Camper auf Elba

Mit dem Camper ging es während unseres Italien-Schweiz-Roadtrips für drei Nächte auf die Insel Elba.

Was ihr bei einem Besuch auf der Insel Elba mit dem Wohnmobil beachten solltet und welche Ausflüge wir unternommen haben, erzählen wir euch in diesem Beitrag.

Insel Elba

Elba ist eine kleine italienische Insel im Thyrrenischen Meer. Die Insel ist von kristallklarem, türkisfarbenem Wasser umgeben und beherbergt eine abwechslungsreiche Landschaft aus Stränden, Hügeln, Wäldern und Bergen.


Wie gelangt man mit dem Camper auf die Insel Elba?

Vom Hafen in Piombino (Festland) aus gelangt man mit der Fähre entweder nach Rio Marina oder Portoferraio. Die Fähre lässt sich am besten über die Webseite von Direct Ferries* buchen. Wir waren im Juni dort und konnten die Fähre sehr kurzfristig buchen. Die Fähre braucht ca. 45 – 60 Minuten pro Fahrt. Bezahlt haben wir für Hin- und Rückfahrt für zwei Personen und einen Camper ca. 160 €.

Am Hafen in Piombino ging es sehr chaotisch zu. Uns wurden von fünf verschiedenen Mitarbeitern fünf verschiedene Abfahrtorte genannt. Wir waren sehr froh, als wir endlich in der richtigen Warteschlange standen. Aber richtig entspannen konnten wir erst als wir auf der Fähre waren, denn wir mussten mit dem Camper noch rückwärts auf der Fähre einparken.

Wir sind mit der Fähre nach Rio Marina gefahren, da der Hafen dort jedoch nur sehr klein und nur über eine sehr schmale Straße zu erreichen ist, haben wir uns entschieden von Portoferraio aus mit der Fähre zurückzufahren.

Die Rückreise von Portoferraio war unproblematisch. Hier konnten wir zum Glück auch vorwärts auf die Fähre fahren.


Zeitvertreib beim Autofahren

Auf langen Fahrten hören wir am liebsten Hörbücher mit der Hörbuch-App BookBeat*. Mit mehr als 500.000 Hörbüchern und einer großen Auswahl an E-Books lässt sich für jeden Geschmack etwas finden! Dank der Offline-Funktion können wir die Hörbücher auch hören, wenn wir mal keinen Internetempfang haben.

Mit unserem Aktionscode „60tgratis“ kannst du BookBeat zwei Monate kostenlos testen. Das BookBeat-Abo ist jederzeit kündbar. Du kannst dein Probeabo nach der Testphase einfach beenden oder du lässt es weiterlaufen. Die Wahl liegt ganz bei dir. Weitere Informationen findest du hier.


Campingplätze

Laut unseren Recherchen ist Wildcampen auf Elba nicht erlaubt. Was aber auch überhaupt kein Problem ist, da es weit über 30 Campingplätze auf der Insel gibt.

Wenn ihr auf der Suche nach Campingplätzen auf Elba seid, können wir euch camping.info* ans Herz legen. Hier könnt ihr sehr schnell sehen welche Campingplätze in eurer Nähe sind. Sehr nützlich finden wir auch die Bewertungen von anderen Reisenden.



Die Plätze auf Elba sind nicht gerade günstig, umso mehr Glück hatten wir mit unserem ersten Stellplatz. Dort hat es uns so gut gefallen, dass wir direkt für zwei Nächte geblieben sind.

Wir haben uns in der Low-Budget-Area des nahegelegenen „Camping Orti di Mare*“ einquartiert. Eine Nacht kostet vom 16.06. bis zum 15.07. 10 € zzgl. 2,50 € Kurtaxe pro Person. Es handelt sich hierbei um einen kleinen Platz, mit der Möglichkeit Abwasser zu entsorgen, die Chemietoilette zu entleeren und Frischwasser (zum Trinken eher nicht geeignet) aufzufüllen. Gegen einen Aufpreis kann man auch Strom beziehen.

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Sanitäre Einrichtungen gibt es hier jedoch keine. Es gibt eine offene Dusche im Outdoor-Bereich, die für uns auch völlig ausreichend war. Wenn ihr mit eurem Wohnmobil autark gut zurecht kommt und keine sanitären Anlagen benötigt, können wir euch diesen Stellplatz wärmstens empfehlen!

Der Strand von Lacona ist von diesem Stellplatz aus in 5 Minuten zu erreichen.

Der Stellplatz ist ein wunderbarer Ausgangspunkt für eine Wanderung auf der Landzunge von Lacona. Hierzu erzählen wir euch weiter unten im Beitrag mehr.

Die dritte Nacht haben wir auf dem Campingplatz „Aquaviva Village*“ verbracht. Der Campingplatz verfügt über einen eigenen kleinen Strand, liegt jedoch auch direkt neben den zwei großen Stränden „Spiaggia della Sorgente“ und „Spiaggia di Sansone“. Der Hafen von Portoferraio ist von hier aus mit dem Camper in 10 Minuten zu erreichen.


Die Aufnahmen sind mit unserer Drohne, der DJI Mini 3* entstanden.

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Wanderung auf der Landzunge Lacona

Ausgangspunkt der Wanderung war unser Stellplatz bei Lacona (siehe oben). Von dort aus sind wir bis zum Hotel Capo Di Stella gelaufen. Oberhalb des Hotels beginnt der auf Google Maps grün eingezeichnete Pfad.

Wir sind entlang der Küste die vier Buchten abgewandert. Unseren ersten Stopp machten wir an der Bucht Cala Chiara (Koordinaten auf Google Maps). Die anderen drei Buchten haben leider keinen Namen. Dort wo die grünen Pfade auf Google Maps am Meer enden, befinden sich die Buchten.

Die Buchten sind alle sehr unterschiedlich, mal steinig, felsig und sandig.

Hier schadet es nicht seine Badesachen dabei zuhaben.


Wanderung auf der Landzunge Capo d’Enfola

Ausgangspunkt dieser Wanderung war unser Stellplatz bei Aquaviva (siehe oben).

Wer mit dem Auto auf Elba ist, sollte für diese Wanderung am besten auf dem Parkplatz „Parcheggio Enfola(Koordinaten auf Google Maps) unterhalb des Wanderweges parken. Der Parkplatz ist der Höhe nach begrenzt, so dass Wohnmobile dort nicht parken können. Für uns hieß es deshalb, die drei Kilometer Landstraße per Fuß zurückzulegen. Seid hier bitte sehr vorsichtig, da ihr am Straßenrand laufen müsst.

Vom Parkplatz aus folgt ihr dem ca. 2,5 km langem Weg bis zur Spitze der Landzunge. Unterwegs kommt ihr an schönen Aussichtspunkten und Bunkern aus dem 2. Weltkrieg vorbei.


Aktivitäten auf Elba

Weitere spannende Aktivitäten auf der Insel Elba könnt ihr ganz einfach über die Seite GetYourGuide* finden und direkt buchen.

Eine Auswahl findet ihr hier:


Weitere Tipps

  • Einige Straßen auf Elba sind sehr schmal. Bitte achtet auf die Beschilderung, denn diese Straßen sind nur für eine bestimmte Fahrzeugbreite zugelassen.
  • Wenn ihr auf dem Festland nochmal einkaufen geht, können wir euch den Penny-Markt in Piombino (Koordinaten auf Google Maps) empfehlen. Dieser liegt direkt auf dem Weg zur Fähre und ist groß genug, um mit dem Camper drauf zu parken.
  • Wir haben unsere Stellplätze mit Park4Night gefunden. Ruft vorher am besten auf dem Campingplatz an, da die meisten Plätze bereits im Juni voll waren.
  • Denkt unbedingt an ausreichend Trinken, Sonnenschutz* und eine Kopfbedeckung. Die Sonne auf Elba ist sehr stark.

Habt ihr noch Fragen? Dann schreibt uns gerne an.


Unseren kompletten Reisebericht durch Italien & die Schweiz findet ihr hier:

Roadtrip Italien & Schweiz

Ihr plant einen Roadtrip durch Italien und die Schweiz? Wir zeigen euch einige Orte, die ihr gesehen haben müsst!


Ihr interessiert euch für das Thema Wohnmobil? – Dann schaut auch hier vorbei:


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Gastlosen Tour – Panoramaweg rund um die Gastlosen

Eckdaten zur Wanderung bei den Gastlosen:

Ausgangspunkt: Jaun-Gastlosen Bergbahn – Bergstation

Länge: 11 km (Rundwanderung)

Dauer: ca. 4 – 5 Stunden Wanderzeit

Höhenmeter: 786 m

Schwierigkeitsgrad: mittelschwere Wanderung (T2)

Die Umwanderung der Gastlosen ist ein echtes Wanderhighlight in den Freiburger Voralpen. Schon nach einem Kilometer hat man die markanten Kalkfelsen vor sich und sieht sie während der ganzen Umwanderung aus verschiedenen Blickwinkeln. Durch die imposante Form der Gastlosen werden diese auch oft als „Saanenländer Dolomiten“ betitelt.

Der Wanderweg ist zwar insgesamt mittelschwer (T2) einzustufen, jedoch gibt es zwei steilere Abschnitte die als T3 einzuordnen sind. Die Gastlosen Tour können wir deshalb nur empfehlen, wenn Ihr über einen sicheren Tritt und eine Grundkondition verfügt.


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Unsere Wanderausrüstung

Ausgangspunkt der Wanderung um die Gastlosen

Startpunkt der Gastlosen-Tour ist die Jaun-Gastlosen Bergbahn-Bergstation. Die Talstation der Sesselbahn befindet sich direkt in Jaun. Ein Erwachsenen-Retourticket kostet 18 CHF (Stand: Juli 2021).

Der Parkplatz ist für Besucher der Bergbahn gebührenfrei.

Weitere Informationen gibt es direkt bei der Bergbahn: http://www.jaun-bergbahnen.ch


Die Gastlosen-Tour

Angekommen an der Bergstation fängt die Wanderung nun an. Die Umwanderung der Gastlosen empfehlen wir euch entgegen dem Uhrzeigersinn. Wegweiser mit der Aufschrift „Gastlosen Tour 262“ zeigen euch den ganzen Weg über die Richtung an. Die Wanderung ist insgesamt gut ausgeschildert.

Die erste Etappe der Gastlosen Tour bringt euch zum Soldatenhaus. Der Weg dorthin führt euch durch leichte Waldpassagen und über lichte Alpenwiesen. Schon nach kurzer Zeit werdet Ihr die Gastlosen in voller Pracht zu sehen bekommen.

Die Gastlosen
Die Gastlosen

Nach dem Soldatenhaus folgt ihr dem Wanderweg weiter zum Wolfsort. Dieser Punkt ist mit 1921 m. ü. M. auch der höchste der Umwanderung. Der Weg zum Wolfsort ist ziemlich steil und steinig. Der letzte Abschnitt erfordert auch den Einsatz eurer Hände. Passt hier bitte auf, dass ihr nicht aus Versehen lose Steine abtrettet und diese nach unten fallen.

Am Wolfsort habt ihr einen super Überblick auf die nahgelegenen Gebirge.

Gastlosen Tour
Gastlosen Tour

Vom Wolfsort wandert ihr wieder abwärts über wunderschöne Alpenwiesen mit vielen bunten Alpenblumen. Auf dieser Seite der Gastlosen habt ihr auch einen Ausblick auf die Walliser 4000er. Deren Bergspitzen ragen deutlich im Hintergrund hervor.

Nächste Zwischenstation ist die Alp Grat. Von der Alp aus führt nochmals ein steiler Abstieg durch ein Waldstück bis ihr auf einen weitestgehend ebenen aber steinigen Weg kommt. Auf diesem Weg geht es nur noch ca. 15 Minuten bis zur Bergstation der Sesselbahn.

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Fazit zur Gastlosen Wanderung

Die Umwanderung der Gastlosen hat uns persönlich sehr gut gefallen. Fast die ganze Tour hat man wunderschöne Ausblicke auf die Gastlosen und die angrenzenden Gebirge. Selbst die hohen Gipfel aus dem Wallis sieht man in der Ferne.

Nur wenige Menschen sind uns bei der Wanderung begegnet, sodass man die Strecke so gut wie für sich alleine hatte. Wer nach einer Tageswanderung in den Freiburger Voralpen sucht, so können wir Ihm die Gastlosen Tour wärmstens empfehlen!

Weitere schöne Wanderungen in der Schweiz findet ihr hier!

Tipps zur Wanderung

  • Unbedingt Kopfbedeckung tragen! Die meiste Zeit über seid ihr ohne Schatten unterwegs.
  • Genug Trinken mitnehmen!
  • Selbst an kühleren Tagen: sobald die Sonne zu sehen ist, lieber auf Nummer sicher gehen und Sonnencreme auftragen
  • Gute Wanderschuhe sind hier Pflicht! Ansonsten wird euch der häufig vorkommende steinige Untergrund Probleme bereiten.
  • Gute und passende Wanderschuhe findet ihr hier.

Weitere Bilder zur Gastlosen Tour

  • Gastlosen Tour
  • Gastlosen Tour
  • Gastlosen Tour
  • Gastlosen Tour
  • Gastlosen Tour

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Traumpfad Höhlen- und Schluchtensteig

Eckdaten zum Rundwanderweg in der Eifel

Ausgangspunkt: kostenloser Parkplatz bei der K 57

Länge: 12,1 Kilometer

Gesamtaufstieg: 405 Höhenmeter

Wanderzeit: ca. 4 Stunden

Schwierigkeitsgrad: mittel

Der Traumpfad Höhlen- und Schluchtensteig ist ein abwechslungsreicher Wanderweg in der Eifel. Der Rundweg führt durch Höhlen und Schluchten, vorbei an vielen Bäumen und Feldern. Die Route eignet sich hervorragend für einen halben Tagesausflug.

Eine gute Karte über die Wanderstrecke findet ihr hier.


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Unsere Wanderausrüstung

Ausgangspunkt der Wanderung im Rheinland

Ausgangspunkt der Wanderung Höhlen- und Schluchtensteig war der Parkplatz bei Andernach-Kell an der K 57. Der Parkplatz ist nicht weit von der Autobahnabfahrt  Niederzissen (A 61) entfernt und daher schnell und einfach zu erreichen.

Wir waren bereits am frühen Morgen am Parkplatz eingetroffen und hatten daher freie Platzwahl. Gegen Mittag war der Wanderparkplatz jedoch sehr voll.

Auf der Webseite der Traumpfaede.info könnt ihr euch über Hinweise und Störungen informieren. Aufgrund von Baumburch-Gefahr kann es zu einer Sperrung des Wanderweges kommen.

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Die Wanderung

Der gut ausgeschilderte Rundweg beginnt am Parkplatz. Zunächst geht es ca. 200 Meter an der Hauptstraße entlang Richtung Süden. Nach der Überquerung der Straße hat man einen tollen Ausblick auf das Pöntertal und läuft nun Richtung Osten, entlang zwischen Feldern und Obstbäumen.

  • Wanderweg Traumpfad Höhlen- und Schluchtensteig
  • Wanderweg Traumpfad Höhlen- und Schluchtensteig

Wir folgen dem Weg weiter ins Krayerbachtal. Nach ca. 2,5 Kilometer und einem leichten Abstieg haben wir die Krayermühle erreicht. Hier überqueren wir eine Landstraße und folgen nun dem Lauf des Baches bis wir zu einer Holzbrücke kommen.

Kurz darauf folgt ein etwas steilerer Teilabschnitt. In einem Kilometer legen wir 100 Höhenmeter zurück. Oben angekommen geht es vorbei an der Schützenhütte in den Wald. Einen weiteren Kilometer später hat man den Aussichtspunkt Schweppenburgblick erreicht. Nun geht es die hinauf erklommenen Höhenmeter hinab bis zum Gasthaus Jägerheim. Dieses bietet jedoch keine Einkehrmöglichkeit.

  • Waldweg - Höhlen- und Schluchtensteig
  • Höhlen- und Schluchtensteig

Nach einigen Metern haben wir das Highlight der Wanderung erreicht: die Trasshöhlen. Die Trasshöhlen sind durch den Trassabbau vom 17. bis Anfang des 20. Jahrhundert entstanden. Trass werden vulkanische Ablagerungen genannt. Deren Entstehungsgeschichte geht zurück bis vor etwas 13.000 Jahren als es zum Ausbruch des Laacher-See-Vulkans kam (Quelle: hier).

  • Trasshöhlen - Höhlen- und Schluchtensteig in der Eifel
  • Trasshöhlen - Höhlen- und Schluchtensteig in der Eifel
  • Trasshöhlen - Höhlen- und Schluchtensteig in der Eifel

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Die Trasshöhlen sind nicht nur von außen zu betrachten, denn der Wanderweg führt mitten durch. Ein echtes Highlight und ein besonderer Spaß für Kinder.

Weiter führt der Weg zur Wolfschlucht. Diese erreicht man nach ca. einem Kilometer. Entlang des Weges am Tönissteiner Bach hat man einen tollen Blick auf Felsformationen und einen Wasserfall.

Nach der Durchquerung der Wolfsschlucht folgen wir dem Weg über die L 113. Von hier sind es nun noch zwei Kilometer bis zum Ausgangspunkt. Der restliche Weg führt durch ein Stück Wald und entlang an einigen Feldern.


Unser Feedback zur Eifelwanderung

Insgesamt eine sehr schöne Wanderstecke, auf der es viel zu entdecken gibt. Zugegeben die zweite Hälfte der Route war sehr viel spannender, denn hier befinden sich die Trasshöhlen und die Wolfsschlucht.

Ausreichend Trinken dabeizuhaben ist sehr zu empfehlen, da es unterwegs keine Einkehrmöglichkeiten gibt.

Auch gutes Schuhwerk sollte nicht fehlen, da einem nach 12 Kilometern durchaus die Füße weh tun können.

Wir hoffen euch hat unser Beitrag gefallen und wünschen euch viel Freude beim Wandern.

Wolfsschlucht
Wolfsschlucht

Storulfossen – Rondane

Eckdaten zur Wanderung zum Storulfossen Wasserfall

AusgangspunktKleiner Parkplatz am Tjønnbakkvegen (Koordinaten auf Google Maps)
Längeca. 3 km (Hin- & Rückweg)
Wanderzeitca. 30 Minuten
Schwierigkeitsgradleicht

Der Rondane Nationalpark ist der älteste Nationalpark Norwegens. Rondane ist ein spektakuläres Hochgebirge und sein Landschaftsbild unterscheidet sich stark vom Reste Norwegens.

Ein Zugangspunkt zum Nationalpark ist die Ortschaft Mysusæter. Diese liegt bereits bei 900 m.ü.M. Mysusæter erreicht man von der nahegelegenen Stadt Otta. Über Serpentinen führt die Straße nach oben auf die Hochebene. Hier sollte man unbedingt langsam fahren, denn einige Schäfchen laufen frei auf der Straße herum.

In Mysusæter gibt es einen gebührenpflichtigen Wanderparkplatz (Koordinaten auf Google Maps). Die Wanderung lässt sich auch von hieraus starten. Ist dann allerdings einige Kilometer länger als die nachfolgend vorgestellte Wanderung, die wir 2018 gemacht haben.


Bist du für deine Wanderung gut ausgerüstet? Hier teilen wir unsere persönlichen Empfehlungen für die perfekte Wanderausrüstung.

Unsere Wanderausrüstung

Die Wanderung zum Storulfossen Wasserfall

Eine Möglichkeit die Wanderung zum Storulfossen Wasserfall anzutreten ist wie eben bereits vorgestellt der Parkplatz in Mysusæter. Wir sind 2018 mit dem Auto unterwegs gewesen und so entschieden wir uns die gebührenpflichtige Mautstraße in den Nationalpark hineinzufahren. Zum damaligen Zeitpunkt betrug die Mautgebühr 30 NOK (ca. 3 €).

Geparkt haben wir an folgender Kreuzung:

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Folgt man der Straße ein Stück weiter kommt man zu einem größeren gebührenpflichtigen Wanderparkplatz. Von dort gelangt man ebenfalls zum Storulfossen und vielen weiteren Orten. Einen Fahrradverleih gibt es dort auch.

Von unserem Parkplatz aus folgt man der Beschilderung in Richtung des Baches. Am Wasser angekommen biegt man rechts ab. Schon bald ist der Wasserfall zu sehen.

Bilder vom Wanderweg:

  • Wanderung zum Storulfossen
  • Wanderung zum Storulfossen
  • Wanderung zum Storulfossen

Am Storulfossen angekommen bereuen wir direkt keine Badesachen mitgenommen zu haben. Das Wasser ist bestimmt eiskalt, jedoch sieht es sehr verlockend aus ins Wasser zu springen.

Unser Fazit zur Wanderung:

Da es im Sommer im Rondane Nationalpark sehr heiß und trocken werden kann sollten Sonnenbrille, Cappy und ausreichend Wasser nicht fehlen.

Die Wanderung von unserem Ausgangspunkt ist sehr leicht und auch für kleine Kinder geeignet.


Weitere Bilder vom Rondane Nationalpark:

  • Rondane Nationalpark


Weitere Beiträge über unsere Wanderungen in Norwegen findest du hier!

Wanderung zum Vettisfossen – Utladalen

Unsere Wanderung zum Vettisfossen im Utladalen Nationalpark

Wanderzeit: 4  bis 6 Stunden

Strecke: ca. 12 km (hin- und zurück)

Schwierigkeitsgrad: mittel

Der Vettisfossen liegt im Landschaftsschutzgebiet Utladalen am Rande des Jotunheimen-Gebirges. Er ist mit einem freien Fall von 275 Metern  einer der höchsten Wasserfällen Europas.

Unsere Wanderung zum Vettisfossen

Vom Utladalen Campingplatz sind wir mit dem Auto zum fünf Minuten entfernten Parkplatz (Utladalsvegen 21-4, Øvre Årdal) gefahren.

Die Wanderung startete am Hjellefossen.

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Hjellefossen

Von dort aus führt ein geschotteter Wanderweg zum ehemaligen Bauernhof Vetti. Hier gibt es Essen und Trinken. Der Platz eignet sich allgemein gut für eine Pause.

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Ausblick vom Vetti Gard Turiststasjon

Hinter dem ehemaligen Bauernhof Vetti führt ein kleiner und steiniger Pfad die letzten Kilometer  zum unteren Ende des Vettisfossens. Rechts neben dem ehemaligen Bauernhof führt auch ein Pfad zum oberen Aussichtspunkt auf den Wasserfall, dieser Weg war uns allerdings zu steil und von unten soll man den Wasserfall auch besser sehen können.

Vorbei geht es an dieser kleinen wackeligen Hängebrücke, die wir zum Glück nicht überqueren müssen.

Von dort aus hat man den Vettisfossen auch fast erreicht.

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Vettisfossen

Rimstigen Wanderung – Nærøyfjord

aktualisiert 30.01.2025

Norwegen ist ein Paradies für Wanderer, und während bekannte Ziele wie der Preikestolen oder der Trolltunga oft im Rampenlicht stehen, gibt es versteckte Perlen, die mindestens genauso spektakulär sind. Eine davon ist die Wanderung auf den Rimstigen – ein anspruchsvoller, aber lohnender Anstieg mit einer unvergleichlichen Aussicht auf den Nærøyfjord, einen der schönsten Fjorde Norwegens.

In unserem Blogbeitrag erfahrt ihr alles, was ihr über die Wanderung auf den Rimstigen in Norwegen wissen müsst.


Eckdaten zur Wanderung

AusgangspunktWanderparkplatz (Koordinaten auf Google Maps)
Wanderzeit5-6 Stunden
Länge3,5 Kilometer (hin & zurück)
Höhenmeter720 Meter
Schwierigkeitsgradmittelschwer

Ausgangspunkt der Wanderung

Die Wanderung beginnt in Bakka, einem kleinen Ort am Ufer des Nærøyfjords, nicht weit von Gudvangen entfernt. Gudvangen ist über die E16 gut erreichbar, und von dort führt eine kurze Fahrt entlang des Fjords nach Bakka. Wir empfehlen hier sehr langsam zu fahren, da hier Hochlandrinder und Ponys frei auf der Fahrbahn herumlaufen.

Vor dem Ausgangspunkt der Rimstigen-Wanderung befindet sich ein gebührenpflichtiger Parkplatz (Koordinaten auf Google Maps). Die Parkgebühr beträgt 80 Kronen (Stand 2024). Das Übernachten mit dem Camper ist verboten.


Hier findest du alles rund um unseren Van, Equipment & Camper-Gadgets.


Die Wanderung auf den Rimstigen

Die Route ist relativ kurz, aber äußerst steil. Auf nur etwa zwei Kilometern Strecke überwindet man rund 720 Höhenmeter – das bedeutet eine durchgehende, anspruchsvolle Steigung. Der Weg schlängelt sich in engen Serpentinen durch dichte Wälder und über felsige Passagen.

Wer sich auf diesen Anstieg wagt, sollte unbedingt festes Schuhwerk tragen und auf wechselhaftes Wetter vorbereitet sein. Besonders bei Regen kann der Weg glitschig werden, was den Abstieg gefährlicher macht.

Nach einer schweißtreibenden Wanderung wird man mit einer atemberaubenden Aussicht belohnt. Der Blick auf den Nærøyfjord, der tief unter einem liegt, ist einfach spektakulär.

Oben erwartete uns im Jahr 2018 ein Häuschen mit einem Gipfelbuch, indem wir uns verewigen konnten.


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Beste Reisezeit & Tipps

Die ideale Zeit für die Wanderung ist zwischen Mai und September. Im Frühling sind die Wasserfälle besonders beeindruckend, während der Herbst mit farbenfrohen Wäldern lockt.

Tipps für die Wanderung:

  • Früh starten: Da der Weg steil und anstrengend ist, empfiehlt sich ein früher Aufbruch, um genug Zeit für Pausen und den Abstieg zu haben.
  • Gute Ausrüstung: Feste Wanderschuhe, wetterfeste Kleidung und ausreichend Wasser sind Pflicht.
  • Vorsicht beim Abstieg: Der Rückweg ist oft anspruchsvoller als der Aufstieg, besonders bei nassen Bedingungen.


Fazit zur Wanderung

Die Wanderung auf den Rimstigen ist kurz, aber intensiv. Die Aussicht ist zweifellos atemberaubend, aber der steile Anstieg und die potenzielle Rutschgefahr sollten nicht unterschätzt werden. Wer sich gut vorbereitet und die Anstrengung nicht scheut, wird mit einem der spektakulärsten Ausblicke Norwegens belohnt.


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Die Grayl Trinkflasche* ist eine innovative Trinkflasche, mit der wir unterwegs gefahrlos Wasser aus Flüssen, Seen oder Bächen filtern und trinken können. Die Filterflasche begleitet uns inzwischen auf all unseren Wanderungen.

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Weitere Beiträge

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