Varanger Roadtrip – Naturparadies im Nord-Osten Norwegens

Varanger befindet sich im äußersten Nordosten Norwegens und besteht aus der Varanger-Halbinsel, dem Varangerfjord und der Kommune Sør-Varanger. Hier vereinen sich die nördliche Taiga, die Tundra und die arktische Küste. Für uns die landschaftlich überwältigendste Gegend ganz Norwegens!

Zwei Wochen lang sind wir mit unserem Camper durch Varanger gereist. Ein Besuch in Varanger lohnt sich auf jeden Fall auch dann, wenn ihr nicht so viel Zeit habt.

In diesem Beitrag berichten wir euch von unseren Erfahrungen und zeigen euch die schönsten Orte, die wir in Varanger erkundet haben. Viel Spaß beim Durchstörbern.

Zur besseren Übersicht haben wir für euch ein Inhaltsverzeichnis mit Sprungmarken erstellt:


Unsere Anreise

Da wir zuvor zwei Wochen durch Finnland gereist sind, überquerten wir die Grenze nach Norwegen bei Neiden. Eine Grenzkontrolle hat es nicht gegeben. Kurz hinter der Grenze befindet sich eine Zoll-Station (Koordinaten auf Google Maps), wenn ihr etwas verzollen müsst, informiert euch am besten vorher über die Öffnungszeiten.

Die Anreise über Neiden empfiehlt sich insbesondere, wenn ihr zunächst Sør-Varanger erkunden wollt.

Alternativ könnt ihr auch hinter der finnischen Ortschaft Utsjoki die Grenze nach Norwegen überqueren und steuert so direkt auf die Varanger-Halbinsel zu.

Wenn ihr eine Anreise über Schweden und Finnland plant, dann schaut gerne in unseren Roadtrip-Berichten vorbei. Diese haben wir euch am Ende des Blogbeitrages verlinkt.

Am Ende des Beitrages findet ihr unsere Reisetipps für Wohnmobile.


Sør-Varanger

Sør-Varanger ist eine Kommune, welche zwischen Finnland, Russland und dem Varangerfjord liegt. In diesem Abschnitt stellen wir euch fünf Ausflugsziele in Sør-Varanger vor.

Wenn ihr nicht so viel Zeit habt und direkt die Varanger-Halbinsel ansteuern möchtet, dann überspringt diesen Abschnitt.


Kirkenes

Kirkenes ist die kleinste Stadt im äußersten Nordosten Norwegens. Hier befindet sich der Verwaltungssitz von Sør-Varanger und der nordöstliche Endpunkt der Europastraße 6.

In Kirkenes gibt es ein Schneehotel, in dem alles aus Eis ist (Koordinaten auf Google Maps). Im Schneehotel werden Besuchertouren*angeboten. Wer auf der Suche nach einem echten Abenteuer ist, kann dort auch übernachten.

Ein weiteres bekanntes Ausflugsziel ist das Bunkermuseum Andersgrotta (Koordinaten auf Google Maps). Der größte Luftschutzunker von Kirkenes aus dem Jahr 1941 kann hier während einer Führung besichtigt werden. Kirkenes war während des Zweiten Weltkriegs ein strategisch wichtiger Ort in Europa und stark betroffen von Luftangriffen.


Grense Jakobselv

Grense Jakobselv ist eine kleine Ortschaft, die an der Mündung des Flusses Jakobselva in die Barentssee liegt. Um hier her zu gelangen, muss man kurz vor der Grenzstation Storskog nach Norden abbiegen und ca. 45 Kilometer einer ziemlich holprigen Straße entlang der russischen Grenze folgen. Mit dem Camper benötigten wir ungefähr die doppelte Zeit wie von Google Maps angegeben.

Die Landschaft ist wunderschön und gleicht die Strapazen der Strecke aus.

Unser Ziel waren die König-Oskar-II.-Kapelle, eine Steinkirche, die gebaut wurde, um den territorialen Anspruch Norwegens auf dieses Gebiet zu bekräftigen (Koordinaten auf Google Maps) und ein Parkplatz am Ende der Straße, von welchem man einen wunderbaren Blick auf die Barentssee hat.

Ein guter Ort, um nach Walen und Robben Ausschau zu halten. Während unseres Aufenthalts war das Wetter leider sehr stürmisch und in der unruhigen See ließ sich außer einer Robbe nicht viel erkennen. Zu diesem Zeitpunkt ahnten wir noch nicht, wie oft wir später noch Wale sehen würden.


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Pasvikdalen

Das Pasvikdalen ist ein ca. 100 Kilometer langes Tal, welches sich im unteren Zipfel der Kommune Sør-Varanger befindet.

Ganz im Süden liegt der Øvre-Pasvik-Nationalpark. Im Nationalpark kann man zum Treriksrøysa, dem „Dreiländerstein“ wandern. Dieser liegt an dem Punkt wo die Staatsgrenzen von Finnland, Russland und Norwegen aneinander treffen.

Im Pasvikdalen lebt Norwegens größter Braunbärenbestand. Es ist jedoch sehr unwahrscheinlich beim Wandern einem Bären zu begegnen.

Symbolbild: Bärenbeobachtung in Finnland

Zum Nationalpark im Süden gelangt man von der Ortschaft Hesseng aus. Knappe hundert Kilometer führt eine Straße durch das Tal hindurch. Da wir bereits im Vorfeld gelesen haben, dass die Straße sehr holprig ist und man für die Strecke viel Zeit einplanen sollte, entschieden wir uns gegen einen Besuch des Nationalparks.


Neiden

Auf dem Weg in Richtung Varanger-Halbinsel machten wir einen Stopp in der kleinen Ortschaft Neiden.

Holzkirche in Neiden

In Neiden gibt es unter anderem eine schöne rote Holzkirche zu sehen (Koordinaten auf Google Maps) und den Skoltefossen Wasserfall, einen imposanten Stufenwasserfall (Koordinaten auf Google Maps).


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Bugøynes

Bugøynes ist ein kleines Fischerdorf, welches sich auf einer Landzunge am Varangerfjord befindet. Das bekannte Motiv mit dem langen Sandstrand und den bunten Häuschen dahinter, könnt ihr von diesem Aussichtspunkt aufnehmen: Koordinaten auf Google Maps.


Zeitvertreib beim Autofahren

Auf langen Fahrten hören wir am liebsten Hörbücher mit der Hörbuch-App BookBeat*. Mit mehr als 500.000 Hörbüchern und einer großen Auswahl an E-Books lässt sich für jeden Geschmack etwas finden! Dank der Offline-Funktion können wir die Hörbücher auch hören, wenn wir mal keinen Internetempfang haben.

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Varanger-Halbinsel

Die Varanger-Halbinsel ist die östlichste Gegend Norwegens und liegt zwischen dem Varangerfjord, dem Tanafjord und der Barentssee. Die Strecke zwischen Tana bru und Varangerbotn markiert die südliche Grenze des Festlandes.

Auf der Halbinsel gibt es zwei Gebiete, die erkundet werden können:

Den Süd-Osten, der über die E75 angefahren wird und den Nord-Westen, welchen man über die Rv. 890 erreicht.

In beiden Teilen haben wir ca. eine Woche verbracht. Wer weniger Zeit hat, dem empfehlen wir sich auf den süd-östlichen Teil zu konzentrieren.

Die Highlights unseres Besuches auf der Varanger-Halbinsel waren definitiv die Tierwelt und die atemberaubende Landschaft.

Im Nachfolgenden stellen wir euch die Highlights der beiden Gebiete etwas genauer vor, verraten euch unsere besten Beobachtungsspots und schönsten Stellplätze.


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Der Süd-Osten der Varanger-Halbinsel:

Den Süd-Osten der Varanger-Halbinsel haben wir zuerst erkundet. Wer weniger Zeit hat, um die Varanger-Halbinsel zu erkunden, dem empfehlen wir einen Zwischenstopp in der Ortschaft Vardø, mit Bootstour auf die Vogelinsel Hornøya und die Fahrt der Landschaftsroute bis nach Hamningberg.


Varangerbotn

Die erste Ortschaft im süd-östlichen Teil ist Varangerbotn. Hier empfehlen wir euch nochmal voll zu tanken, zwar gibt es auch in Vadsø und Vardø Tankstellen, aber in Varangerbotn war der Sprit wesentlich günstiger.

In Varangerbotn gibt es ein Naturreservat mit zwei kleinen Vogel-Beobachtungshütten. Wer wie wir großen Gefallen an der Vogelbeobachtung & -Fotografie gefunden hat, sollte hier einen Zwischenstopp einplanen. (Koordinaten auf Google Maps)

Direkt neben dem Naturreservat gibt es auch noch ein kleines Museum, welches über die Geschichte der Sami informiert.


Nesseby

Unseren nächsten Stopp machten wir in Nesseby. Die Ortschaft ist vor allem bekannt für ihre weiße Holzkirche, aber auch ein beliebter Spot, um Vögel zu beobachten.

Bereits am Strand entdecken wir Sandregenpfeifer. Folgt man einem kleinen Pfad auf den Hügel hinter der Kirche, kann man mit etwas Glück im Frühjahr auch Kampfläufer im Prachtkleid beobachten. Die männlichen Kampfläufer tragen ihr Prachtkleid nur wenige Wochen im Jahr, außerhalb der Paarungszeit sehen sie eher unscheinbar aus. Auf Varanger waren sie in diesem Jahr bis Mitte Juni im Prachtkleid zu sehen.

In Deutschland sind Kampfläufer übrigens vom Aussterben bedroht. Aufgrund der Entwässerung von Mooren und Feuchtwiesen verlieren die schönen Vögel ihren Lebensraum. Moore, Feuchtwiesen und Sümpfe gibt es auf Varanger zum Glück zu Genüge. Während unserer Reise begegneten wir immer wieder Kampfläufern.


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Vadsø

In der Kleinstadt Vadsø gibt es Supermärkte, Tankstellen und einen kostenlosen Wohnmobil-Bereich am Hafen. Neben der Stadt Vardø, ist dies der einzige Ort, an dem man auf Varanger außerhalb von Campingplätzen Grauwasser entsorgen kann. (Koordinaten auf Google Maps)

Der Wohnmobil-Bereich liegt auf der Insel Vadsøya, die über eine Brücke zu erreichen ist. Auf der Insel gibt es einen kleinen Park, in dem man wunderbar Vögel beobachten kann. Odinshühnchen, Reiherenten und Kampfläufer sind hier häufig anzutreffen.

Außer den vielen Vögeln gibt es hier aber auch noch mehr zu sehen. So befindet sich hier ein Verankerungsmast, an dem 1926 und 1928 zwei Luftschiffe angelegt haben.

Im Zweiten Weltkrieg wurden auf der Insel Bunker und Geschützstellungen errichtet, deren Ruinen heute noch zu sehen sind.


Ekkerøy Vogelfelsen

Nach unserem Besuch in Vadsø machten wir uns auf den Weg auf die Halbinsel Ekkerøy. Bereits die Anfahrt entlang der wunderschönen Sandstrände, die Ekkerøy umgeben, hat sich gelohnt.

In Ekkerøy gibt es einen Vogelfelsen, auf dessen Klippen ca. 20.000 Paare Dreizehenmöwen nisten. Die Geräuschkulisse und die vielen fliegenden Vögel sind wirklich ein beeindruckendes Naturschauspiel. Die Klippen sind keine fünf Gehminuten vom Parkplatz entfernt. Außerdem führt ein Weg auf den Felsen hinauf. Von hier hat man einen tollen Ausblick auf die umliegende Landschaft.


Tipp: Es lohnt es sich immer ein Fernglas* griffbereit zu haben. Ob Elche, Rentiere, Sumpfohreulen, Moorschneehühner oder Adler. In Varanger haben wir so einiges vom Auto aus beobachten können und mit einem Fernglas ist die Sicht einfach viel besser.

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Kurzer Zwischenstopp in Kiberg


Vardø

Der nächste Stopp auf der Varanger-Halbinsel war die Stadt Vardø.

Vardø ist die östlichste Stadt Norwegens und einer der Orte, die ihr euch unbedingt auf der Varanger-Halbinsel anschauen solltet.

Die kleine Stadt liegt auf einer Insel und ist über einen 2,9 Kilometer langen Unterseetunnel zu erreichen.

Vardø bietet eine Reihe an Sehenswürdigkeiten:

Steilneset Memorial

Zuerst haben wir uns das Steilnest Memorial (Hexenmahnmal) angesehen. (Koordinaten auf Google Maps)

Das Steilnest Memorial erinnert an die Hexenverfolgungen und -Verbrennungen im 17. Jahrhundert. Die Hexenhysterie war in Nord-Norwegen besonders ausgeprägt und die Hexenverfolgungen bei Vardø zählen mit zu den schlimmsten in der Region.

Ein sehr lehrreicher und zu gleich beeindruckend gestalteter Ort. Der Eintritt ist kostenlos.


Drakkar Leviathan

Folgt man der Schotterstraße, die an das Ende der Insel Vardøya führt, gelangt man zur Skulptur „Drakkar Leviathan“. Die Skulptur ist eine Mischung aus einem Schiff, Dinosaurier und Wal. Sie stellt eine Hymne an die Arktik, die Menschen und die Natur dar. (Koordinaten auf Google Maps)


Festung Vardøhus

Die Festung Vardøhus ist die nördlichste und östlichste Festung Norwegens. Sie ist besonders bekannt für ihr achteckiges, sternenförmiges Aussehen. Es gibt ein Festungsmuseum, welches besichtigt werden kann. (Koordinaten auf Google Maps)


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Streetart

Vardø ist auch bekannt für seine Streetart-Szene. Die Straßen der kleinen Stadt sind mit schönen Kunstwerken übersät, die von talentierten einheimischen Künstlern und internationalen Streetart-Künstlern geschaffen wurden. Die Kunstwerke reichen von bunt und verspielt bis hin zu politisch und sozial engagiert.

Gut gefallen hat uns auch, wie die Einheimischen die Möwen in ihre Ortschaft integrieren.


Stellplatz-Tipp:

Einer unserer schönsten Stellplätze befindet sich am nördlichen Ufer der rechten Insel-Hälfte (Koordinaten auf Google Maps). Von hier hat man einen tollen Blick auf die Vogelinsel. Über der Insel sieht man tausende Vögel fliegen. Auch stehen die Chancen sehr hoch in der Ferne Wale zu entdecken. So hatten wir direkt zweimal das Glück und konnten mehrere Wale in der Ferne beobachten.

Unweit des kostenlosen Parkplatzes befindet sich eine Ver- & Entsorgungsstation für Wohnmobile. (Koordinaten auf Google Maps)


Mit dabei haben wir immer unsere INSTAX Mini 12*, um die besondersten Reisemomente einzufangen.

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Puffininsel Hornøya

Die kleine Insel Hornøya befindet sich 10 Minuten mit dem Boot von Vardø entfernt. Ca. 80.000 Seevögel leben rund um das Naturschutzgebiet. Hier konnten wir Papageientaucher, Trottellummen, Tordalken und Krähenscharben aus nächster Nähe beobachten.

Unserem Erlebnis auf der Vogelinsel haben wir einen eigenen Blogbeitrag gewidmet:

Es wurden keine Beiträge gefunden.

Landschaftsroute Varanger

In Norwegen gibt es 18 Landschaftsrouten. Dabei handelt es sich um ausgewählte Straßenabschnitte, welche durch besonders schöne Landschaften führen. Entlang der Routen gibt es viele Aussichtspunkte und Picknickplätze.

Eine dieser Landschaftsrouten befindet sich auf der Varanger-Halbinsel. Die Landschaftsroute beginnt offiziell in Varangerbotn und führt über die E75 bis nach Vardø. Der schönste Streckenabschnitt beginnt allerdings erst hinter Vardø bei Svartnes und führt durch eine unglaubliche Mondlandschaft bis nach Hamningberg.

Unterwegs kommt man an wunderschönen Sandstränden und beeindruckenden Klippenformationen vorbei.

Die Straße ist größtenteils einspurig, es gibt jedoch ausreichend Ausweichmöglichkeiten.

Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass ihr am Wegesrand Rentieren begegnet.


Die Aufnahmen sind mit unserer Drohne, der DJI Mini 3* entstanden.

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Hamningberg

Hamningberg befindet sich am Ende der Varanger Landschaftsroute und ist somit auch der letzte Zwischenstopp im Süd-Osten der Halbinsel. Im ehemaligen Fischerdorf, welches 1965 verlassen wurde, finden sich inzwischen wieder Sommerwohnsitze der Einheimischen.

In Hamningberg gibt es einen großen kostenlosen Parkplatz für Wohnmobile. (Koordinaten auf Google Maps)

In der kleinen Ortschaft gibt es einiges zu erkunden:

Aussichtshütte am Meer

Vom Parkplatz aus kann man einen schönen Spaziergang durch die Siedlung, bis zu einer Aussichtshütte am Meer machen (Koordinaten auf Google Maps). Von hier lassen sich mit etwas Glück Wale und Robben beobachten. Wer möchte, kann seine Wanderung bis zu einem kleinen Leuchtturm fortsetzen.


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Wanderung zum Wal-Skelett

Dank eines Tipps aus der Community und unserer Wander-App haben wir am nördlichen Ufer von Hamningberg die Überreste eines Wal-Skelettes gefunden. Bis zum Wal-Skelett sind es ca. 1,6 Kilometer zu wandern. Der Großteil der Strecke führt über ein Geröll-Feld. Festes Schuhwerk ist daher ein Muss!

Hier findet ihr unsere Wanderung und die Koordinaten des Wal-Skelettes auf komoot.de:


Küstenbatterie

Auf dem Hügel oberhalb der kleinen Siedlung finden sich Überreste der installierten Küstenbatterie aus dem Zweiten Weltkrieg. Das Kommando- und Munitionslager befanden sich in Beton-Bunkern, die heute zugänglich sind. (Koordinaten auf Google Maps)

Vom Stellplatz aus führt ein Wanderweg auf den Hügel hinauf. Von oben hat man auch einen tollen Ausblick auf die Barentssee und Hamningberg.


Varangerhalvøya Nationalpark

In Mitten der Varanger-Halbinsel befindet sich der Varangerhalvøya Nationalpark. Dieser zeichnet sich durch seine atemberaubende Landschaft aus, die von tiefen Schluchten, schroffen Klippen, ausgedehnten Tundren und einer vielfältigen Tierwelt geprägt ist. Unter anderem leben hier Polarfüchse, Luchse, Elche und Rentiere.

Während unseres Aufenthaltes auf der Varanger-Halbinsel war es sehr windig, daher haben wir uns gegen eine Wanderung im Nationalpark entschieden.

Wir hatten ursprünglich eine Wanderung im Nattfjeldalen-Tal zu einem Wasserfall geplant. Ausgangspunkt dieser Wanderung ist ein Parkplatz, welcher einige Kilometer oberhalb von Vadsø liegt. (Koordinaten auf Google Maps)

Ein großes Angebot an Informationen findet ihr auf der offiziellen Webseite des Nationalparks. Diese haben wir euch in der Link-Sammlung am Ende des Blogbeitrages verlinkt.


Unser Spartipp für Norwegen

Denkt daran, dass Norwegen mit der Norwegischen Krone (NOK) seine eigene Währung hat

Mit der richtigen Kreditkarte müsst ihr keine Abhebegebühr (seitens Kreditkartenaussteller) und keine Fremdwährungsgebühren zahlen. So lässt sich viel Geld auf Reisen sparen. In Ländern mit anderer Währung erheben die meisten Banken eine sogenannte Fremdwährungsgebühr. Diese wird auf Transaktionen erhoben, die mit einer Fremdwährung getätigt werden.

Beispiel: Ihr bezahlt umgerechnet 1.000 Euro in fremder Währung mit der Kreditkarte eurer Hausbank. Hierauf fallen i.d.R. 2% Fremdwährungsgebühr an. Das macht 20 Euro an Zusatzkosten.

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Auf unseren Reisen benutzen wir die Mastercard Gold* von der TFBank. Diese Kreditkarte ist komplett kostenlos und erhebt kein Entgelt für Auslandseinsätze. Dadurch haben wir auf unseren Reisen schon eine Menge Geld gespart.

Die Beantragung der Kreditkarte erfolgt in wenigen Schritten und dauert nur zwei Minuten. Weitere Informationen findet ihr auf der offiziellen Webseite*.

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Der Nord-Westen der Varanger-Halbinsel:

Während der letzten Tage unseres zweiwöchigen Aufenthalts in Varanger erkundeten wir den nord-westlichen Teil der Varanger-Halbinsel. Im Vordergrund stand hier für uns die Wildtierbeobachtung. Wir haben einen tollen Spot entdeckt, um Wale zu beobachten und viele Vögel wie Kampfläufer und Eisenten vor die Linse bekommen.

Auch hier war die Landschaft wieder spektakulär und sehr abwechslungsreich.

Wenn ihr jedoch weniger Zeit zur Verfügung habt, empfehlen wir euch, diesen Teil der Halbinsel auszulassen und euch eher auf den Süd-Osten zu konzentrieren.

Ausgangspunkt, um den Nord-Westen der Halbinsel zu erkunden, ist der Ort Tana bru. Dieser liegt 18 Kilometer von Varangerbotn entfernt. Wir empfehlen euer Fahrzeug in einen der beiden Ortschaften voll zu tanken.


Naturschutzgebiet Tanamunningen

Unseren ersten Halt machten wir an der Tana-Mündung im Naturschutzgebiet Tanumunningen. Einem großen und dynamischen Delta- und Feuchtgebiet. Dieses ist von internationaler Bedeutung als Rast- und Nahrungsgebiet für Enten, Watvögel, Gänse und Taucher. Auf den Sandbänken konnten wir in der Ferne einige Seehunde erkennen. Im Naturschutzgebiet befinden sich die größten zusammenhängenden Salzwiesen Norwegens. (Koordinaten auf Google Maps)


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Kongsfjord

Unsere Fahrt ging weiter zum ca. 70 Kilometer entfernten Dorf Kongsfjord und dem dahinter gelegenen Dorf Veidnes. Schon während der Fahrt durch das schöne Kongsfjord-Tal machten wir immer wieder an den vielen kleinen Seen und Moorgebieten einen Halt zum Vogel beobachten. In den beiden Ortschaften selbst, finden sich entlang der Küste ebenfalls viele Vögel.

Auf der Halbinsel Veidnes kann man auch eine schöne Wanderung unternehmen.


Stellplatz-Tipp:

Nur wenige Kilometer vor Berlevåg entfernt, befindet sich der Kjølnes Leuchtturm.

Von unserem Stellplatz aus, hatten wir nicht nur einen tollen Blick auf den Leuchtturm, sondern auch einen genialen Weitblick auf die Barentssee. Und genau dieser Weitblick ermöglichte uns den ganzen Tag Buckelwale im Meer beobachten zu können. Nach einem kurzen Spaziergang an das Ufer der Barentssee, konnten wir auch Robben aus nächster Nähe fotografieren. (Koordinaten auf Google Maps)

Auf den Stellplatz passen maximal zwei Camper, schräg gegenüber gibt es aber auch noch einen etwas größeren Schotterparkplatz.


Berlevåg

Die Fahrt nach Berlevåg führte uns die Küste entlang und an scharfen Klippen vorbei. In Berlevåg gibt es einen kleinen Supermarkt und sogar einen Campingplatz. Das Dorf ist ein wichtiger Fischereistandort in der Region Finnmark.

Rund um das Fischerdorf begegneten wir unzähligen Rentieren.


Wanderung zum Tanahorn

Das Tanahorn ist ein markanter Berggipfel in Norwegen und ein beliebtes Ziel für Wanderungen. Vom Gipfel hat man einen tollen Ausblick über Nordkinn und die südliche Hochebene.

Es gibt zwei Ausgangspunkte um zum Tanahorn zu wandern. Kurz hinter dem Flughafen in Berlevåg befindet sich der erste Wanderparkplatz (Koordinaten auf Google Maps). Die Wanderung von dort ist deutlich länger, als vom zweiten Parkplatz aus. Wir entschieden uns dafür, unsere Wanderung vom zweiten Parkplatz aus zu starten. Auf dem Parkplatz ist allerdings nur Platz für 3-4 Autos. (Koordinaten auf Google Maps)

Mehr Details über unsere Wanderung findet ihr auf komoot.de:


Grayl Trinkflasche

Die Grayl Trinkflasche* ist eine innovative Trinkflasche, mit der wir unterwegs gefahrlos Wasser aus Flüssen, Seen oder Bächen filtern und trinken können. Die Filterflasche begleitet uns inzwischen auf all unseren Wanderungen.

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Båtsfjord

Båtsfjord  vor allem für seine reiche Fischereitradition und als wichtiger Hafen für die norwegische Fischereiindustrie bekannt. Rund um das Fischerdorf gibt es Möglichkeiten zum Angeln, Wandern und zur Beobachtung von Meerestieren wie Walen und Seevögeln. Die Fischverarbeitung lockt viele Möwen und Enten in den Hafen.


Syltefjord

Auf dem Rückweg von Båtsfjord machten wir noch einen Schlenker durch das Syltefjord-Tal bis hin zum Syltefjord. Während der Fahrt hielten wir Ausschau nach Blaukehlchen, konnten aber leider keine entdecken.

Im Syltefjord gibt es einen Vogelfelsen, den Syltefjordstauren. Auf dessen Klippen brüten Dreizehenmöwen, Basstölpel und mit Glück sind auch Papageientaucher zu erkennen. Es gibt einen Tourenanbieter, der Bootsfahren zum Vogelfelsen organisiert. Weitere Informationen findet ihr auf der Webseite: www.batsfjordbrygge.com.


Unsere E-Book-Empfehlung: „Das Reisebuch Skandinavien. Die schönsten Ziele entdecken„. Auf der BookBeat-App kannst du dir ganz unkompliziert das E-Book herunterladen. Mit unserem Aktionscode „60tgratis“ kannst du BookBeat zwei Monate lang kostenlos testen.


Unsere Reisetipps für Camper

Ihr reist mit dem Camper oder Wohnmobil nach Varanger? Hier haben wir einige Tipps für euch:

Stellplätze:

Die Stellplatzsuche war mit Hilfe der App Park4Night überhaupt kein Problem. Es gibt viele Stellplätze entlang der Straße, die nachts sehr ruhig ist.

Ver- & Entsorgungsmöglichkeiten:

Während man Frischwasser an den meisten Tankstellen auffüllen kann, gibt es außerhalb von Campingplätzen nur sehr wenige Möglichkeiten Grau- und Schwarzwasser zu entsorgen. Die beiden kostenlosen Entsorgungsstationen in Vadsø und Vardø, welche wir genutzt haben, haben wir euch auf unserer Google Maps Karte markiert.

Beim Wasserauffüllen war uns ein „Wasserdieb“ von großem Nutzen. Die meisten Wasserhähne hatten nicht den richtigen Anschluss für unseren Schlauch.

Von großem Vorteil war unsere Trockentrenntoilette, denn so mussten wir uns über die „Schwarzwasser“-Entsorgung keine Gedanken machen.

Unsere Chemietoilette haben wir durch eine Trockentrenntoilette von Trelino ersetzt. Dadurch ist das autarke Campen für uns sehr viel einfacher geworden.

Über unsere Umrüstung und die Vorteile einer Trockentrenntoilette haben wir einen Blogbeitrag veröffentlicht. Wenn euch das Thema interessiert, dann schaut gerne hier vorbei:

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Gas

In der Region um Varanger gibt es weit und breit keine Möglichkeit die deutsche Gasflasche aufzufüllen. In Norwegen befindet sich die nächste Station in der über fünf Stunden entfernten Stadt Alta. Im Norden von Finnland hatten wir ebenfalls keine Möglichkeit gefunden, um die deutsche Gasflasche auffüllen zu lassen. Es ist daher ratsam in Alta oder in Schweden den Gasvorrat nochmal aufzustocken.

Es gibt aber auch die Möglichkeit eine norwegische Gasflasche zu erwerben.

Denkt daran, dass ihr einen Adapter benötigt, um eine ausländische Gasflasche an euren Camper anschließen zu können.


Zwei allgemeine Tipps:

Das Wetter an der Barentssee kann sehr wechselhaft und stürmisch sein. Stellt euch daher auf alle Wetterlagen ein. Wir können euch die norwegische Wetter-App „yr“ sehr empfehlen.

Sollte es mal nicht windig sein, dann wird Varanger zu einem wahren Mückenparadies. Wir können euch folgende Ausstattung nahe legen:


Reiseplanung

Anbei verlinken wir euch nützliche Seiten, um euren Norwegen Roadtrip zu planen. Bei den Links handelt es sich um Affiliate-Links. Wenn ihr über den Link etwas bucht, erhalten wir eine kleine Provision. Hierdurch könnt ihr uns unterstützen, ohne dass euch extra Kosten entstehen. Der Preis bleibt für euch natürlich der gleiche.


Weitere Informationen über Varanger findet ihr auf den folgenden Webseiten:


Hier findet ihr unsere Roadtrip-Berichte durch Finnland und Schweden:

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Eine kleine Auswahl an weiteren Beiträgen rund um Norwegen:

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Wandern im Pyhä-Luosto Nationalpark

Der Pyhä-Luosto Nationalpark besteht aus den beiden Fjells Pyhätunuri und Luosto, die eine 23 Kilometer lange Bergkette bilden. Die höchsten Gipfel sind der Noitanuri (540 Meter) und der Ukko-Luosto (514 Meter).

Während unseres Roadtrips durch Finnland haben wir zwei Wanderungen durch den Nationalpark gemacht und die beiden Gipfel erklommen. In der Ortschaft Pyhä und in der Ortschaft Luosto gibt es jeweils einen Wanderparkplatz. Das Wanderangebot ist sehr vielfältig. Es gibt kurze und leichte Wanderwege, aber auch längere und anspruchsvollere.

Nachfolgend stellen wir euch unsere beiden Wanderungen vor.

Inhaltsverzeichnis


Noitatunturi Trail

Eckdaten zur Wanderung auf dem Noitatunturi Trail

AusgangspunktWanderparkplatz in Pyhä (Koordinaten auf Google Maps)
Längeca. 15 Kilometer (Rundweg)
Höhenmeter450 Meter
Wanderzeit6-7 Stunden
Schwierigkeitsgradschwer

Weiter unten haben wir euch unsere Wanderung auf komoot.de verlinkt.


Ausgangspunkt der Wanderung

Ausgangspunkt unserer Wanderung war der Besucherparkplatz am Info-Center des Nationalparks in Pyhä (Koordinaten auf Google Maps).

Der Rundwanderweg ist mit grünen Quadraten gekennzeichnet. Die empfohlene Wanderrichtung ist im Uhrzeigersinn.

Der Weg ist teilweise sehr steinig. Es gibt sehr felsige Abschnitte und einen steilen Aufstieg. Auf der Webseite des Nationalparks wird die Wanderung nur bei klarem Wetter empfohlen.


Unsere Wanderung auf dem Noitatunturi Trail

Vom Parkplatz aus folgten wir zunächst dem ca. 600 Meter langem Fußgänger- und Fahrradweg, bis uns der Wanderweg durch ein Waldstück zum Moor führte. Wir folgten dabei zunächst den blau markierten Quadraten, die den Tunturiaapa Naturpfad kennzeichnen, denn wir wollten einen Abstecher über die Stege in der wunderschönen Moorlandschaft machen.

Wir überquerten die Holzstege und gelangten wieder in den Wald und auf unseren ursprünglich geplanten Wanderweg (grüne Quadrate).

Es folgte ein langer Abschnitt über einen steinigen Pfad durch den Wald. Nach ca. sechs Kilometern erreichten wir die Schutzhütte Oravalampi. Hier machten wir einer kurzen Rast, bevor es über einen steilen und felsigen Aufstieg auf den Gipfel des Noitatunturi ging.

Vom Gipfel aus hatten wir einen atemberaubenden Weitblick auf die Moore und Fjells.

Der Abstieg des Gipfels war wesentlich einfacherer. Weniger steil und der Wanderweg war gut markiert.

Nach dem Abstieg gelangten wir auf einen Pfad, dem wir zur Rasthütte Karhunjuomalampi folgten. Kurz darauf durchquerten wir das Sperrgebiet Isokuru. Hier ist es im Sommer verboten, von den Wanderwegen abzuweichen.

Zunächst machten wir einen Stopp am Aussichtspunkt auf die Isokuru-Schlucht. Ein wenig später ging es über einige hundert Metallstufen hinunter in die Schlucht.

Dann folgte ein längerer Abschnitt über gut ausgebaute Stege. Wir liefen am Pyhänkasteenputous Wasserfall und Pyhänkasteenlampi See vorbei.

Später ging es über einige Metallstufen wieder hoch und dann durch ein Waldstück zurück zu unserem Ausgangspunkt.

Unsere Wanderung auf komoot.de:


Grayl Trinkflasche

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Naturwanderweg Luosto

Eckdaten zur Wanderung auf dem Naturwanderweg Luosto

AusgangspunktWanderparkplatz in Luosto (Koordinaten auf Google Maps)
Längeca. 17 Kilometer (Rundweg)
Höhenmeter420 Meter
Wanderzeit6-7 Stunden
Schwierigkeitsgradmittelschwer

Weiter unten haben wir euch unsere Wanderung auf komoot.de verlinkt.


Ausgangspunkt der Wanderung

Ausgangspunkt unserer Wanderung war der Parkplatz vor dem Ski-Resort in Luosto (Koordinaten auf Google Maps).

Der Rundwanderweg ist mit grünen Quadraten gekennzeichnet. Die empfohlene Wanderrichtung ist gegen den Uhrzeigersinn, wir sind allerdings im Uhrzeigersinn gelaufen.

Die Wanderung ist zwar nicht ganz so anspruchsvoll wie unsere Wanderung von Pyhä aus, allerdings sollte man die Länge nicht unterschätzen und auch hier gibt es einige steilere Abschnitte.

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Unsere Wanderung auf dem Naturwanderweg Luosto

Vom Wanderparkplatz sind wir zunächst auf das Ukko-Luosto-Fjell gewandert. Der Aufstieg erfolgte zum größten Teil über knapp 670 Stufen. Oben angekommen, blickten wir von einer Aussichtsplattform auf den anstehenden Wanderweg.

Der Abstieg vom Fjell war weniger steil, dafür aber sehr steinig. Unten angekommen, ging es lange durch den Wald. Der Wanderweg führt größtenteils über Holzstege. Nach ca. acht Kilometern erreichten wir die Aapa-Moore, die wir ebenfalls über Stege durchquerten. Immer wieder führte der Wanderweg durch kleine Waldstücke. Kurz vor Ende der Wanderung ging es nochmal ein Stück nach oben auf das Fjell hinauf und dann steil hinab.

Unsere Wanderung auf komoot.de:

Weitere Wanderungen findest du auf der Webseite des Nationalparks: https://www.nationalparks.fi/pyha-luostonp/trails.


Weitere Beiträge

Unter der Rubrik Finnland findet ihr weitere Beiträge über unsere Reise. Eine kleine Auswahl verlinken wir euch hier:

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Roadtrip durch den Norden von Finnland

Zwei Wochen lang sind wir mit unserem Camper durch den Norden von Finnland gereist. In diesem Beitrag berichten wir euch von unseren Erfahrungen und zeigen euch die schönsten Orte, die wir in finnisch Lappland besucht haben. Viel Spaß beim Durchstörbern.

Zur besseren Übersicht haben wir für euch ein Inhaltsverzeichnis mit Sprungmarken erstellt:


Unsere Anreise

Da wir zuvor einen Monat lang durch Schweden gereist sind und wir uns schon ziemlich weit im Norden befanden, überquerten wir die Grenze nach Finnland am Grenzübergang Haparanda – Tornio. Eine Grenzkontrolle gab es nicht. Hinter der Grenze stand lediglich ein Polizeiauto.

Unseren Roadtrip-Bericht über unsere Schweden-Reise findest du hier:

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Rovaniemi – Das Weihnachtsmanndorf

Vom Grenzübergang bei Tornio sind es ca. 1,5 Stunden Autofahrt über die E75 bis zum bekannten Weihnachtsmanndorf, welches oberhalb von Rovaniemi liegt (Koordinaten auf Google Maps). Im Weihnachtsmanndorf gibt es im Sommer und im Winter diverse touristische Attraktionen, wie z.B. den Weihnachtsmann zu treffen oder Postkarten senden mit einem Polarkreis-Poststempel.

Das Weihnachtsmanndorf zu besuchen, hatte für uns persönlich keinen Reiz. Der Vollständigkeitshalber wollten wir dieses Ausflugsziel dennoch erwähnen.


Damit du auch nichts auf deinem Campingurlaub vergisst, haben wir einen Beitrag über unsere Packliste veröffentlicht:

Packliste für den Campingurlaub

Kuusamo

Die Region Kuusamo befindet sich im Nordosten Finnlands und ist im Sommer und im Winter ein beliebtes Reiseziel.

Es gibt zahlreiche Wanderwege, die durch die unberührte Natur führen und spektakuläre Ausblicke auf Seen, Flüsse und Wälder bieten. Der Oulanka-Nationalpark ist ein beliebtes Ziel und bekannt für seine beeindruckende Schlucht, den Karhunkierros-Wanderweg und den tosenden Fluss Oulankajoki.

Kuusamo ist auch für seine reiche Tierwelt bekannt. Hier haben Rentiere, Elche und Bären ihr Zuhause, und es besteht die Möglichkeit, diese Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten.


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Konttainen

Am Tag nach unserer Ankunft in Finnland sind wir einmal quer von Westen (Rovaniemi) nach Osten (Kuusamo) gefahren. Wir hatten es recht eilig, da wir für den nächsten Tag einen Platz in einer Bärenbeobachtunghütte gebucht haben, dazu gleich mehr.

In der Region Kuusamo angekommen, steuerten wir den Wanderparkplatz am Berg Konttainen (Koordinaten auf Google Maps) an.

Vom Wanderparkplatz aus führt ein gut markierter Weg auf den Berg hinauf. Nach der vielen Fahrerei der letzten Tage, kam uns dieser kurze Spaziergang sehr gelegen.

Der Weg zum Aussichtspunkt und zurück betrug gerade mal zwei Kilometer und der Aufstieg nur ca. 60 Höhenmeter.

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Unterwegs machten wir einen kurzen Halt, um die Aussicht zu genießen. Drei Siberian Jays (auf deutsch Unglückshäher) wurden auf uns aufmerksam und flogen in unsere Nähe. Wir nutzten die Gelegenheit und machten ein paar Fotos mit unserem Teleobjektiv*. Nach einer Weile hatten die Siberian Jays das Interesse an uns verloren und flogen wieder davon.

Vom Gipfel des Konttainen hat man eine tolle Aussicht auf die umliegende Landschaft.

Konttainen bei Kuusamo

Unsere Wanderung auf komoot.de haben wir euch hier verlinkt:


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Begegnung mit einer Sperbereule

Nach unserem Spaziergang auf den Konttainen sind wir ein Stück weiter in Richtung Osten gefahren, um am nächsten Tag nicht so weit von der Bärenbeobachtungshütte entfernt zu sein.

Beim Autofahren scannen wir immer aufmerksam die Gegend ab. Man muss im Norden Finnlands auch permanent damit rechnen, dass Rentiere auf der Straße sind.

Wir sind an einem Kahlschlag entlang gefahren, in welchem vereinzelt noch alte Bäume standen. Ich vernahm an der Spitze eines solchen Baumes die Umrisse eines größeren Vogels. Mit meinem Fernglas, welches ich als Beifahrerin immer griffbereit habe, schaute ich direkt nach.

Es war eine Eule! Genau genommen eine Sperbereule.

Sperbereule, Kuusamo
Sperbereule, Kuusamo

Erst am Tag zuvor hatten wir uns über diese Eulenart schlau gemacht. Die Sperbereule ist tag- und nachtaktiv und mag besonders lichte Wälder mit freien Flächen für die Jagd. Sperbereulen und Sumpfohreulen kommen in der Gegend um Kuusamo häufig vor.


In Skandinavien lohnt es sich immer ein Fernglas* griffbereit zu haben. Ob Elche, Rentiere, Eulen oder Adler. Mit einem Fernglas ist die Sicht einfach viel besser. Wir haben ein Fernglas von der Marke Kylietech und können es wärmstens empfehlen!

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Bärenbeobachtung

Schon ein Jahr vor der geplanten Reise durch Finnland ist der Traum einer wilden Bärenbeobachtung entstanden. Bei der Recherche zu unserer langen Skandinavien Reise sind wir auf die Bärenbeobachtungshütten im Osten von Finnland aufmerksam geworden. Der Gedanke freilebende Braunbären im natürlichen Lebensraum zu sehen hat uns direkt gepackt.

Wir haben uns entschieden in der Nähe der finnischen Stadt Kuusamo diesen Traum in Erfüllung gehen zu lassen. 

Der Bärenbeobachtung haben wir einen eigenen Blogbeitrag gewidmet:

Es wurden keine Beiträge gefunden.

Interessierst du dich für Themen rund um den Camper? Dann schau gerne hier vorbei:

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Oulanka Nationalpark

Nicht weit entfernt von Kuusamo befindet sich der Oulanka Nationalpark. Einer der vierzig finnischen Nationalparks.

Der Nationalpark ist vor allem bekannt für den 82 Kilometer langen Karhunkierros Fernwanderweg („große Bärenrunde“). Wir hatten geplant die „kleine Bärenrunde“ zu wandern, einen 12 Kilometer langen Rundweg. Der Ausgangspunkt der Rundwanderung befindet sich bei Juuma (Koordinaten auf Google Maps). Als wir morgens auf dem Wanderparkplatz ankamen, mussten wir leider feststellen, dass genau an diesem Tag und auf dieser Strecke ein großes Lauf-Event stattfand.

Wir beschlossen daher auf den Besucherparkplatz am Oulanka-Visitor-Center (Koordinaten auf Google Maps) zu fahren und wanderten von dort aus eine ca. 7,5 Kilometer langen Rundwanderweg.

Hier gelangst du zu unserer Wanderung auf komoot.de.

Nachfolgend führen wir euch einige sehenswerte Orte im Oulanka Nationalpark auf:

  1. Kiutaköngäs-Wasserfälle: Die Kiutaköngäs-Wasserfälle sind zweifellos eine der Hauptattraktionen des Oulanka Nationalparks. Diese atemberaubenden Wasserfälle stürzen sich über eine Reihe von Felsstufen in den Fluss. Der Anblick und das Rauschen des herabstürzenden Wassers sind einfach beeindruckend. Die Wasserfälle befinden sich nicht weit vom Besucherzentrum entfernt. Hier kamen wir auf unserer oben erwähnten Wanderung vorbei.

  1. Oulanka Canyon: Der Oulanka Canyon ist ein weiteres Highlight im Oulanka Nationalpark. Die beeindruckende Schlucht, die sich entlang des Oulankajoki-Flusses erstreckt, bietet eine spektakuläre Kulisse. (Koordinaten auf Google Maps)

  1. Myllykoski-Hängebrücke: Die Myllykoski-Hängebrücke ist eine weitere Sehenswürdigkeit im Oulanka Nationalpark. Die beeindruckende Brücke überspannt den Oulankajoki-Fluss. Die Hängebrücke liegt auf der Strecke der „kleinen Bärenrunde“.

  1. Ristikallio-Aussichtspunkt: Der Ristikallio-Aussichtspunkt bietet einen der ikonischsten Ausblicke im Oulanka Nationalpark. Von hier aus hat man einen malerischen Blick auf die Kurkijärvi-Seen und die umliegende Waldlandschaft. Dieser Ort ist besonders beeindruckend im Herbst, wenn sich die Blätter in leuchtenden Farben verfärben. (Koordinaten auf Google Maps)

  1. Pähkänänkallio: Ein weiterer beliebter Spot im Oulanka Nationalpark ist Pähkänänkallio. Dieser imposante Felsvorsprung bietet einen atemberaubenden Panoramablick auf die Kurve des Kitka-Flusses. Unserer Recherche nach liegt der Aussichtspunkt in einem Vogelschutzgebiet, welches vom 1. April bis 15. August nicht betreten werden darf. (Koordinaten auf Google Maps)


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Pyhä-Luosto Nationalpark

Der Pyhä-Luosto Nationalpark besteht aus den beiden Fjells Pyhätunuri und Luosto, die eine 23 Kilometer lange Bergkette bilden. Die höchsten Gipfel sind der Noitanuri (540 Meter) und der Ukko-Luosto (514 Meter).

Wir haben zwei Wanderungen im Nationalpark gemacht und die beiden Gipfel erklommen. In der Ortschaft Pyhä und in der Ortschaft Luosto gibt es jeweils einen Wanderparkplatz. Das Wanderangebot ist sehr vielfältig. Es gibt kurze und leichte Wanderwege, aber auch längere und anspruchsvollere.

Nachfolgend stellen wir euch unsere beiden Wanderungen vor:

Noitatunturi Trail

AusgangspunktWanderparkplatz in Pyhä (Koordinaten auf Google Maps)
Längeca. 15 Kilometer (Rundweg)
Höhenmeter450 Meter
Wanderzeit6-7 Stunden
Schwierigkeitsgradschwer

Ausgangspunkt unserer Wanderung war die Besucherparkplatz am Info-Center des Nationalparks in Pyhä (Koordinaten auf Google Maps).

Der Rundwanderweg ist mit grünen Quadraten gekennzeichnet. Die empfohlene Wanderrichtung ist im Uhrzeigersinn.

Weiter unten haben wir euch unsere Wanderung auf komoot.de verlinkt.

Der Weg ist teilweise sehr steinig. Es gibt sehr felsige Abschnitte und einen steilen Aufstieg. Auf der Webseite des Nationalparks wird die Wanderung nur bei klarem Wetter empfohlen.

Vom Parkplatz aus folgten wir zunächst dem ca. 600 Meter langem Fußgänger- und Fahrradweg, bis uns der Wanderweg durch ein Waldstück zum Moor führte. Wir folgten dabei zunächst den den blau markierten Quadraten, die den Tunturiaapa Naturpfad kennzeichnen, denn wir wollten einen Abstecher über die Stege in der wunderschönen Moorlandschaft machen.

Wir überquerten die Holzstege und gelangten wieder in den Wald und auf unseren ursprünglich geplanten Wanderweg (grüne Quadrate).

Es folgte ein langer Abschnitt über einen steinigen Pfad durch den Wald. Nach ca. sechs Kilometern erreichten wir die Schutzhütte Oravalampi. Hier machten wir einen kurzen Rast, bevor es über einen steilen und felsigen Aufstieg auf den Gipfel des Noitatunturi ging.

Vom Gipfel aus hatten wir einen atemberaubenden Weitblick auf die Moore und Fjells.

Der Abstieg des Gipfels war wesentlich einfacherer. Weniger steil und der Wanderweg war gut markiert.

Nach dem Abstieg gelangten wir auf einen Pfad, dem wir zur zur Rasthütte Karhunjuomalampi folgten. Kurz darauf durchquerten wir das Sperrgebiet Isokuru. Hier ist es im Sommer verboten von den Wanderwegen abzuweichen.

Zunächst machten wir einen Stopp am Aussichtspunkt auf die Isokuru-Schlucht. Ein wenig später ging es über einige hundert Metallstufen hinunter in die Schlucht.

Dann folgte ein längerer Abschnitt über gut ausgebaute Stege. Wir liefen am Pyhänkasteenputous Wasserfall und Pyhänkasteenlampi See vorbei.

Später ging es über einige Metallstufen wieder hoch und dann durch ein Waldstück zurück zu unserem Ausgangspunkt.

Unsere Wanderung auf komoot.de:


Grayl Trinkflasche

Die Grayl Trinkflasche* ist eine innovative Trinkflasche, mit der wir unterwegs gefahrlos Wasser aus Flüssen, Seen oder Bächen filtern und trinken können. Die Filterflasche begleitet uns inzwischen auf all unseren Wanderungen.

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Naturwanderweg Luosto

AusgangspunktWanderparkplatz in Luosto (Koordinaten auf Google Maps)
Längeca. 17 Kilometer (Rundweg)
Höhenmeter420 Meter
Wanderzeit6-7 Stunden
Schwierigkeitsgradmittelschwer

Ausgangspunkt unserer Wanderung war die Parkpatz vor dem Ski-Resort in Luosto (Koordinaten auf Google Maps).

Der Rundwanderweg ist mit grünen Quadraten gekennzeichnet. Die empfohlene Wanderrichtung ist gegen den Uhrzeigersinn, wird sind allerdings im Uhrzeigersinn gelaufen.

Weiter unten haben wir euch unsere Wanderung auf komoot.de verlinkt.

Die Wanderung ist zwar nicht ganz so anspruchsvoll wie unsere Wanderung von Pyhä aus, allerdings sollte man die Länge nicht unterschätzen und auch hier gibt es einige steilere Abschnitte.

Vom Wanderparkplatz sind wir zunächst auf das Ukko-Luosto-Fjell gewandert. Der Aufstieg erfolgte zum größten Teil über knapp 670 Stufen.

Oben angekommen, blickten wir von einer Aussichtsplattform auf den anstehenden Wanderweg.

Der Abstieg vom Fjell war weniger Steil, dafür aber sehr steinig. Unten angekommen, ging es lange durch den Wald. Der Wanderweg führt größtenteils über Holzstege. Nach ca. acht Kilometern erreichten wir die Aapa-Moore, die wir ebenfalls über Stege durchquerten. Immer wieder führte der Wanderweg durch kleine Waldstücke. Kurz vor Ende der Wanderung ging es nochmal ein Stück nach oben auf das Fjell hinauf und dann steil hinab.

Unsere Wanderung auf komoot.de:

Auf der Webseite des Nationalparks findest du weitere Wanderungen: https://www.nationalparks.fi/pyha-luostonp/trails.


Stellplatz-Tipp:

Nach unserer zweiten Wanderung im Pyhä-Luosto-Nationalpark verbrachten wir die Nacht auf diesem schönen Stellplatz am Fluss. Es gibt eine Feuerhütte, die genutzt werden kann. Auf den Stellplatz ist Platz für maximal zwei oder drei Camper. Mit einem großen Wohnmobil würden wir den Stellplatz nicht anfahren.

Den Platz findest du hier: Koordinaten auf Google Maps


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Urho-Kekkonen-Nationalpark

Der Urho-Kekkonen Nationalpark ist der zweitgrößte Nationalpark Finnlands. Der Nationalpark erstreckt sich vom Ferienort Saariselkä bis zur russischen Grenze.

Für Wanderer bietet der Urho-Kekkonen Nationalpark eine Fülle von Wanderwegen, die durch die atemberaubende Landschaft führen.

Egal, ob ihr kurze Spaziergänge oder mehrtägige Trekkingtouren bevorzugt, hier gibt es Routen für jeden Geschmack und Schwierigkeitsgrad.

Zum Zeitpunkt unseres Besuches im Nationalpark Anfang Juni waren es Null Grad Celsius und es hat hat geschneit.

Aus diesem Grund entschieden wir uns für eine kurze Wanderung vom Wald auf das Fjell und wieder zurück.

Startpunkt unserer Wanderung war ein kleiner Wanderparkplatz etwas außerhalb von Saariselkä (Koordinaten auf Google Maps). Innerhalb der Ortschaft gibt es noch weitere Parkplätze.

Sieben Kilometer und ca. 180 Höhenmeter umfasste unser Rundwanderweg. Der Wanderweg war sehr leicht begehbar.

Wir sind uns sicher, dass wir irgendwann nochmal herkommen, um eine Mehrtageswanderung durch die Weiten des Fjells zu machen.

Unsere Wanderung auf komoot.de findet ihr hier.

Eine Übersicht über die Wanderwege bekommt ihr auf der offizielen Webseite des Nationalparks: https://www.nationalparks.fi/urhokekkonennp/trails.


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Nomadic Naali – Ivalo

Einen Zwischenstopp, den wir schon lange geplant hatten, war das Wildnis-Camp Nomadic Naali, welches etwas außerhalb der Kleinstadt Ivalo liegt.

Im Wildnis-Camp gibt es einen Stellplatz für ein Wohnmobil, ein Panorama-Tipi und eine Wildnishütte. Wir haben den Stellplatz einige Tage im Voraus reserviert.

Nomadic Naali wird von Josephin und Markus geführt, die aus Deutschland und der Schweiz nach Finnland ausgewandert sind.

Im Sommer und im Winter wird eine Fülle an Aktivitäten angeboten: Kanu-Touren, Husky-Touren, Sauna & Hot-Tub und vieles mehr.

In unserem Aufenthalt war die Nutzung eines Kanus auf dem hauseigenem See mit inbegriffen. Für einen kleinen Aufschlag haben wir die finnische Sauna dazugebucht.

Außerdem haben wir eine Hof-Tour gemacht und einen Einblick in das Leben mit 34 Huskies bekommen. Die Huskies stammen aus dem Tierschutz und aus zweiter Hand und leben in einem 10.000 qm großen Freigehege. Für Josephin und Markus gehören die Huskies zur Familie.

Mit einer für den Massen-Tourismus ausgelegten Husky-Farm, in der es meistens mehr als 200 Huskies gibt, die auch noch oft an der Kette gehalten werden (Kettenhaltung ist in Finnland erlaubt), hat das ganze hier nichts zu tun. Deshalb können wir jedem, der eine Huskys-Farm besuchen möchte, wärmstens einen Besuch bei Nomadic Naali empfehlen.

Es handelt sich hierbei um unbeauftragte Werbung. Wir haben unseren Aufenthalt selbst bezahlt. Es hat uns so gut gefallen, dass wir diesen schönen Ort an euch weiterempfehlen wollen.

Die Webseite von Nomadic Naali findet ihr hier: https://www.nomadicnaali.com/.


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Inari

Inari ist eine Gemeinde in finnisch Lappland und liegt am drittgrößten See Finnlands, dem Inari-See.

Der Streckenabschnitt zwischen Ivalo und Inari ist absolut traumhaft. Während der Fahrt hatten wir einen wunderbaren Blick auf Seen und Wälder. Einen wunderschönen Stellplatz und den Ort an dem die folgenden Aufnahmen entstanden sind, findet ihr hier: Koordinaten auf Google Maps.


Die Aufnahmen sind mit unserer Drohne, der DJI Mini 3* entstanden.

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Juutua Nature Trail

Der Juutua Nature Trail ist ein wunderbare kurze Wanderweg im finnischen Lappland.

Der Wanderweg erstreckt sich über eine Strecke von etwa sechs Kilometern durch dichte Wälder über sanfte Hügel und vorbei an klaren Gewässern.

Ausgangspunkt der Wanderung ist der Parkplatz unweit der Stromschnellen Jäniskoski (Koordinaten auf Google Maps).


Museum Siida

Inari ist auch die Heimat des berühmten Siida-Museums, das sich der samischen Kultur und Naturgeschichte widmet. Hier können Besucher mehr über die Traditionen, Kunsthandwerk und das Leben der Samen erfahren. Das Museum bietet faszinierende Ausstellungen, darunter traditionelle Kleidung, Rentierzucht und samische Kunst.


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Vor unseren Roadtrips decken wir uns am liebsten mit den Produkten von Greenforce ein. Diese sind nämlich auch ohne Kühlung lange haltbar und schnell zubereitet. Also perfekt für unterwegs mit dem Camper.

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Wildniskirche Pielpajärvi

Die Wildniskirche Pielpajärvi ist ein einzigartiger Ort der Ruhe und Besinnung, der mitten in der unberührten Wildnis Lapplands liegt. Diese besondere Kirche befindet sich am Ufer des Pielpajärvi-Sees und ist nur über einen fünf Kilometer langen Wanderweg zu erreichen.

Der Ausgangspunkt der Wanderung liegt unweit von Inari entfernt (Koordinaten auf Google Maps). Auf dem Wanderparkplatz haben wir auch die Nacht verbracht.

Der Wanderweg führt durch eine faszinierende Landschaft, die von Wäldern, Mooren und Seen geprägt ist. Der Weg ist gut markiert und bietet eine moderate Schwierigkeitsstufe, sodass er für die meisten Wanderer geeignet ist. Es geht über viele Steine und Wurzeln. Vor allem bei nassem Wetter, sollte man auf ein festes Schuhwerk achten.

Die Kirche ist in der Regel offen für Besucher und man darf die Türen und Fenster öffnen. Wichtig ist, dass man diese auch wieder schließt.

Vor Ort sind Info-Tafeln angebracht, die über die historischen Hintergründe der Kirche informieren.

Unsere Wanderung auf komoot.de findet ihr hier:


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Fazit: Finnland mit dem Camper

Insgesamt zwei Wochen sind wir mit unserem Camper im Norden von Finnland unterwegs gewesen.

Finnland ist ein wunderschönes Land und eignet sich hervorragend für einen Roadtrip. Wir haben die Zeit dort sehr genossen.

Wer Natur und Ruhe mag, für den ist Finnland genau das Richtige.

Die Stellplatzsuche war mit Hilfe der App Park4Night überhaupt kein Problem. Es gibt viele naturnahe Stellplätze am Wald und an malerischen Seen.

Die Ver- & Entsorgung gestaltete sich jedoch schwieriger. Kostenlose Ver- & Entsorgungsstationen konnten wir nur mit viel Recherche und einigen Umwegen finden.

Von großem Vorteil war unsere Trockentrenntoilette, denn so mussten wir uns über die „Schwarzwasser“-Entsorgung keine Gedanken machen.

Unsere Chemietoilette haben wir durch eine Trockentrenntoilette von Trelino ersetzt. Dadurch ist das autarke Campen für uns sehr viel einfacher geworden.

Über unsere Umrüstung und die Vorteile einer Trockentrenntoilette haben wir einen Blogbeitrag veröffentlicht. Wenn euch das Thema interessiert, dann schaut gerne hier vorbei:

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Beim Wasserauffüllen war uns ein „Wasserdieb“ von großem Nutzen. Die meisten Wasserhähne hatten nicht den richtigen Anschluss für unseren Schlauch.


Im Norden von Finnland haben wir keine Möglichkeit gefunden unsere deutsche Gasflasche aufzufüllen. Es gab nur die Möglichkeit eine finnische Gasflasche zu erwerben.

Denkt daran, dass ihr einen Adapter benötigt, um eine ausländische Gasflasche an euren Camper anschließen zu können.


Weitere nützliche Gadgets haben wir euch in diesem Blogbeitrag zusammengefasst:

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Unsere weitere Reise

Wir haben Finnland über die Grenze nach Norwegen verlassen und erkunden nun in aller Ruhe Norwegen von Norden nach Süden.

Unter der Kategorie „Norwegen“ findest du unsere Roadtrip- und Wanderberichte zu Norwegen.

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*Hinweis: Wir verwenden in unserem Beitrag Affiliate-Links. Das bedeutet, wir bekommen eine kleine Provision, wenn du über den Sternchen-Link (*) etwas kaufst. Der Preis bleibt für dich natürlich immer derselbe und wir erhalten auch keine Daten oder Namen. Wenn du Interesse an den hier vorgestellten Produkten hast und unsere Arbeit unterstützen möchtest, würden wir uns sehr freuen, wenn du über den Produktlink einkaufst.

Nützliche Gadgets für den Camper

In diesem Beitrag stellen wir euch nützliche Gadgets für ein Camping-Abenteuer mit dem Camper oder Wohnmobil vor.

Vielleicht entdeckt ihr auch das eine oder andere nützliche Gadget für eure nächste Reise.

Alle Camper-Gadgets aus diesem Beitrag und noch einige mehr, findest du direkt in unserem Amazon-Shop:

1. Toaster für den Gasherd

In vielen Ländern gibt es kein Brot, wie wir es kennen. Was es jedoch fast immer gibt, ist Toastbrot. Mit dem faltbaren Toaster für den Gasherd kann man Toastbrot schnell toasten.


2. Magnetgläser im Camper

Kein Klirren, kein Verrutschen – mit den silwy® Magnetgläsern aus Kristallglas bleibt selbst beim Fahren alles an Ort und Stelle. Im Boden der Gläser ist ein starker Magnet integriert, der perfekt auf die passende Metallleiste zur Gläser-Aufbewahrung abgestimmt ist. Die Leiste wird einfach an der Wand oder Decke im Camper befestigt – so schweben die Gläser quasi griffbereit in der Luft, ohne wertvollen Stauraum zu blockieren.

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Die Produkte findet ihr auch auf Amazon. Hier ist unser Rabattcode allerdings nicht gültig.


3. Magnethaken

Mithilfe von diesen Magnethaken kann man so einiges an die Karosserie des Campers hängen. Wir verwenden die Haken am liebsten, um unsere Lichterkette zu befestigen. Aber auch Handtücher oder Kleidung lassen sich hier super zum Trocknen dran hängen.

Die Magnete gibt es in verschiedenen Stärken und Variationen:

Besonders praktisch finden wir den gummierten Magnet Haken von Campnetic. Dieser hat eine Haftkraft von bis zu 25 kg und ist aus robustem und wetterfestem Material gefertigt.

Bei uns sind diese Magnethaken inzwischen eines der meistgenutzten Gadgets im Camper.


4. Fenstersauger

Nach dem Duschen ist der Duschraum im Camper komplett nass und es dauert lange bis dieser wieder trocken ist. Abhilfe schafft hier ein Fenstersauger*. In nur ein paar Minuten hat man die Nasszelle trocken.

Außerdem kann man den Fenstersauger für das Trocknen von beschlagenen Fahrerfenstern wunderbar nutzen.


5. Alb Filter Flextube

Der Flextube Befüllschlauch (10 m)* von Alb Filter ist ein sehr praktischer und platzsparender Schlauch – perfekt für das Wohnmobil.

Der Schlauch ist spiralförmig geformt und wird in einer Neopren-Tasche verstaut. Die hochwertigen GEKA Schlauchkupplungen sind kompatibel mit Gardena Schlauchverbindern.

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6. Teleskopleiter

Ihr müsst öfter mal auf das Dach vom Camper? Zum Beispiel um an euren Dachgepäckträger zu kommen oder um das Dach und das Solarpanel sauberzumachen.

Wenn ihr keine Leiter fest an die Karosserie anbringen wollt, ist eine Teleskopleiter* die perfekte Alternative. Diese Leitern sind sehr stabil und lassen sich sehr klein machen.


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7. Wasserdieb

Mit einem sogenannten „Wasserdieb“ lässt sich euer Wasserschlauch an nahezu jeden Wasserhahn anschließen.

Die meisten Camper kennen das: Man ist an einer Versorgungsstation angekommen und der Wasserhahn hat einfach nicht den richtigen Anschluss für den Wasserschlauch. Entweder man nimmt dann einen Kanister zum Auffüllen oder man verschafft sich mit einem Wasserdieb Abhilfe.

Den Wasserdieb stülpt man einfach über das Ende des Wasserhahns und zieht ihn dann eng. Jetzt kann man auch schon den Wasserschlauch anschließen und spart somit eine Menge Zeit. Für uns persönlich ist der Wasserdieb eines der nützlichsten Camper Gadgets.


8. Waffeleisen für den Gasherd

Ein absolut empfehlenswertes Tool, wenn man Waffeln liebt und auch beim Campen nicht auf Waffeln verzichten möchte.


9. Magnetische Sandboards

Wer mit dem Camper auch mal abseits befestigter Straßen unterwegs ist, weiß: Einmal im Sand oder Schlamm festgefahren, ist guter Rat oft teuer. Die Campnetic Sandboards* sind die clevere Lösung für genau solche Situationen – ganz ohne Bohren!

Dank der starken Magnet-Halterung (4x 56 kg Haltekraft) lassen sich die beiden robusten schwarzen Sandbleche sicher und flexibel außen am Fahrzeug befestigen. Dadurch spart man wertvollen Stauraum im Inneren des Campers und hat die Anfahrhilfen im Notfall direkt griffbereit.


10. Magnetische Blumentöpfe

Ein weiteres cooles Magnet-Gadget für den Campervan sind die magnetischen Blumentöpfe* von STYYL. Sie sind in verschiedenen Größen und Farben erhältlich und bringen als echter Hingucker frischen Stil in den Van. Befestigt werden die Töpfe ganz einfach an einer Magnettafel* oder einem Metallplättchen* – flexibel, praktisch und dekorativ zugleich.

Mit unserem Code LINASREISEN10 könnt ihr 10% auf euren Einkauf im STYYL-Onlineshop* sparen!


11. Walkie Talkies

Wenn man zusammen mit anderen Campern reist, macht es jede Menge Spaß über Funk zu kommunizieren!


12. Insektenfänger

Noch nie war Insekten fangen so leicht! Ist ein Snapy nicht das perfekte Wichtelgeschenk?


13. Ventilator

An sonnigen Tagen wird es sehr schnell heiß im Van. Ein wenig Abhilfe kann da ein Ventilator verschaffen. Der Ventilator verfügt über einen ausziehbaren Haken, sodass man ihn auch aufhängen kann.


14. Camping Wäscheleine

Wäsche waschen ist, für uns immer ein leidiges Thema. Besonders Wäsche trocknen, kann vor allem bei schlechtem Wetter, zur Herausforderung werden. Unsere Lösung ist es dann, die Wäscheleine quer durch den Camper zu spannen. Hierfür verwenden wir eine super einfache Wäscheleine, die man nach der Benutzung wieder „zurückdrehen“ kann.


15. Europa Gasanschluss Adapter

Die Gasflasche wird auf eurer Reise leer und ihr habt keine Möglichkeit diese in der Nähe auffüllen zu lassen?

Abhilfe kann hier ein Adapterset für Gasflaschen schaffen. Mit den Adaptern lassen sich ausländische Gasflaschen an euren Camper anschließen.

Für uns ein echtes Muss im Camper. So kann man im Notfall einfach eine ausländische Gasflasche kaufen und anschließen.


16. Handstaubsauger

Lange haben wir uns gegen einen Handstaubsauger im Camper entschieden. Irgendwann wurden wir dann doch schwach und haben uns einen praktischen Handstaubsauger für den Camper gekauft.

Und was sollen wir sagen? Es ist super praktisch, mit dem kleinen Staubsauger Krümmelreste auf dem Boden und den Ecken wegzusaugen. Wir benutzen ihn wirklich sehr oft und wollen ihn nicht mehr missen.


17. Thermacell Mückenabwehr

Ein Gadget, welches für uns unentbehrlich geworden ist, ist das Thermacell
Das Mückenabwehrgerät erzeugt eine ca. 20qm große Schutzzone, in die Mücken nicht eindringen können. Wir haben den Thermacell-Store, welchen man auf eine Gastusche steckt.


18. Abtropfmatte

Die Abtropfmatte ist beim Spülen im Camper eine praktische Hilfe und gleichzeitig macht sie sich auch gut als Abdeckung auf dem Gaskochfeld.


19. Gas-Alarmanlage

Nicht ganz günstig, aber ein Gadget, welches die Sicherheit im Camper stark erhöht. Leider hört man immer wieder von Einbrüchen, bei denen auch Narkosegas zum Einsatz kommt. Die Gas-Alarmanlage erkennt Flüssiggas und geläufige Narkosegase. Die Alarmanlage kann einfach an eine 12 V-Steckdose (z.B. den Zigaratten-Anzünder) angeschlossen werden.


20. Elektrische Luftpumpe

Mit diesem handlichen Luftkompressor kann man nicht nur Fahrradreifen, SUP’s und Luftmatratzen aufpumpen, sondern sogar die Reifen des Wohnmobils. Dies ist besonders bei längeren Reisen hilfreich, um immer für einen optimalen Luftdruck zu sorgen.


21. Reisetagebuch

So ein Reisetagebuch ist wirklich was Schönes. Mit einem kleinen Reisetagebuch könnt ihr Stellplätze, besondere Erlebnisse und die Routen, die ihr gefahren seid, aufschreiben und später in Erinnerung schwelgen.


22. Mini Wasserwaage

Der neue Stellplatz ist uneben und man versucht die richtige Position zu finden, damit man halbwegs eben steht – diese Situation kennt jeder.

Um diese Situation etwas leichter zu gestalten, haben wir eine Mini-Wasserwaage ans Armaturenbrett geklebt. So wissen wir immer um die Schieflage des Campers Bescheid.


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23. Wassertankdeckel Adapter

Dieser coole Adapter für euren Wassertank sorgt dafür, dass der Wasserschlauch beim Befüllen des Tanks an Ort und Stelle bleibt. So kann man den Wasserdruck auch auf volle Stufe stellen. Außerdem verhindert man so auch Verunreinigungen am Wasserschlauch.


24. Gasflaschen Füllstandsanzeige

Schluss mit Raten über den Füllstand der Gasflasche. Mit diesen einfachen Geräten kann man in sekundenschnelle den genauen Füllstand der Gasflasche erfahren und spart sich dadurch das nervige aus- und wieder einbauen der Gasflasche, um diese zu wiegen.

Der Truma LevelCheck* Inhaltsmesser erkennt mittels eines Ultraschalls den Füllstand der Gasflasche. Leuchtet die Anzeige Grün, ist Gas vorhanden. Leuchtet sie Rot, ist kein Gas vorhanden.

Truma LevelControl* misst ebenfalls per Ultraschall den Füllstand der Gasflasche. Die Messergebnisse (Prozent, Gasmenge in Kilogramm und die Restdauer in Tagen) bekommt man per App direkt auf das Handy übermittelt.


25. Markisenhalter

Mit diesem nützlichen Markisenhalter kann es euch egal sein, ob der Untergrund zu sandig oder zu steinig ist, um eure Markise sicher aufzustellen. Die Markisenhalter werden direkt an der Karosserie befestigt und die Füße der Markise direkt in die Halter eingesetzt. Ein sehr nützliches Gadget.


26. Kuscheldecke

Eine Kuscheldecke im Camper ist ganz klar ein Must-Have. Wir haben uns für die Decke – Andes Grey/Brown von CHÉVERE entschieden. Diese ist kuschelig weich, groß genug, um das ganze Bett abzudecken und hat auf der Rückseite nochmal ein anderes Farbmuster.

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Weitere Camper-Gadgets

Im zweiten Teil unserer Beitragsreihe stellen wir euch weitere praktische Gadgets für ein Camping-Abenteuer mit dem Camper oder Wohnmobil vor:

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Weitere Beiträge

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Bärenbeobachtung in Finnland: Erlebnisse und atemberaubende Fotos

Auf unserer ersten Reise durch Finnland haben wir uns einen Traum erfüllt: Wilde Bären in der freien Natur beobachten.

Schon ein Jahr vor der geplanten Reise durch Finnland ist der Traum einer wilden Bärenbeobachtung entstanden. Bei der Recherche zu unserer langen Skandinavien-Reise sind wir auf die Bärenbeobachtungshütten im Osten von Finnland aufmerksam geworden. Der Gedanke, frei lebende Braunbären im natürlichen Lebensraum zu sehen, hat uns direkt gepackt.


Bären bei Kuusamo

Wir haben uns entschieden, in der Nähe der finnischen Stadt Kuusamo diesen Traum in Erfüllung gehen zu lassen. Die Gegend rund um Kuusamo ist gekennzeichnet durch viel Wald, Moor und Seen – typisch für Finnland.


Anreise nach Kuusamo

Ende Mai 2023 sind wir von unserem Aufenthalt in Schweden über die Grenze nach Finnland gefahren. Unsere erste Anlaufstelle war die favorisierte Bärenbeobachtungshütte, um nach freien Plätzen für unseren Wunschtermin zu fragen. Nach einigen Stunden erhielten wir die Bestätigung vom Betreiber – die Vorfreude war riesig!

Da wir noch einige Kilometer bis Kuusamo vor uns hatten, machten wir uns direkt auf den Weg. Gegen Abend erreichten wir einen kleinen See, etwa 10 km vom Beobachtungspunkt entfernt, und begannen mit den letzten Vorbereitungen: Kamera-Akkus aufladen, Objektive reinigen, Proviant einpacken.


Reiseplanung

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Der Anbieter: Taiga Bear Kuusamo

Wir entschieden uns für den Anbieter Taiga Bear Kuusamo, der eine Beobachtungsstation nur 1,5 km vor der russischen Grenze betreibt. Die Anfahrt erfolgt über eine 10 km lange Schotterstraße, bis man einen kleinen Parkplatz erreicht. Von dort sind es noch 400 Meter zu Fuß bis zur Beobachtungsstation.


Ausstattung der Beobachtungshütten

Die Station besteht aus zwei kleinen Hütten mit insgesamt 14 Plätzen. Neben den Hütten gibt es zwei Trockentoiletten im geschützten Bereich. Wer bis zum nächsten Morgen bleiben möchte, kann in bereitgestellten Betten übernachten.


Wichtige Fakten zur Bärenbeobachtung

  • Preis pro Person: 120 € (mit Übernachtung: 190 €)
  • Beobachtungszeit: 18:00 – 22:00 Uhr
  • Saison: Mai bis September
  • Sichtungsgarantie: 99 % – Falls keine Bären erscheinen, gibt es eine kostenlose zweite Chance
  • Verboten: Parfum, starkes Deodorant und Mückenspray (um die Bären nicht abzuschrecken)
  • Website: www.taigabearkuusamo.fi

Ankunft an der Beobachtungsstation

Nach einer 20-minütigen Fahrt auf der Schotterstraße erreichten wir den Parkplatz. Dort trafen wir den Betreiber Eerik, der uns gemeinsam mit drei finnischen Fotografen durch ein Waldstück zur Beobachtungshütte führte.

Die Lage der Station hat uns direkt begeistert: Am Rand des Waldes gelegen, bietet sie eine perfekte Sicht auf eine offene Lichtung mit kahlen Bäumen. Im Hintergrund ragen die Berge des russischen Nationalparks Paanajärvi auf – eine beeindruckende Kulisse.


Perfekt für Fotografen

Die Hütten sind speziell für Naturfotografen konzipiert:

  • Große Glasscheiben für eine freie Sicht
  • Kleine herausnehmbare Fenster, durch die man die Kamera nach draußen führen kann
  • Ein Tarnvorhang, um ungestört zu fotografieren
  • Bequeme Stühle – offenbar aus einem alten Bus entnommen 😄


Welche Kamera-Ausrüstung braucht man?

Um die Bären hautnah und in guter Qualität festzuhalten, ist ein Objektiv mit hoher Brennweite ideal. Wir hatten unser Sigma 150-600 mm -Objektiv* dabei – perfekt für Wildtieraufnahmen.

Falls du mehr über unsere Kamera-Ausrüstung erfahren möchtest, klicke einfach auf das Bild!


Wann kommen die Bären?

Die Spannung stieg – würden wir heute tatsächlich wilde Braunbären sehen? Eerik informierte uns, dass die Bären sich in diesem Jahr weniger als üblich in der Region bewegten, vermutlich aufgrund des späten Schneefalls.

Während wir warteten, bot sich eine andere spektakuläre Möglichkeit: Seeadler aus nächster Nähe zu beobachten! Schon zu Beginn des Abends konnten wir mehrere majestätische Adler in der Nähe kreisen sehen. Später sind diese extrem nah an unsere Hütte herangekommen.


Die Ankunft der Bären

Nach 1,5 Stunden Warten war es so weit: Lea entdeckte mit dem Fernglas zwei Bärenköpfe in der Ferne. Erst konnten wir es kaum glauben – doch dann sahen wir sie deutlich: Eine Bärenmutter mit ihrem Jungtier.

Wir waren sofort euphorisch und machten dutzende Fotos. Die zwei Braunbären kamen in unsere Richtung gelaufen.

Eerik erzählte uns später, dass diese Bärenmutter letztes Jahr zwei Jungtiere zur Welt brachte, von denen leider nur noch eines übrig war – ein trauriges, aber natürliches Schicksal in der Wildnis.


Warum kommen die Bären zur Hütte?

Vor der Beobachtungshütte befinden sich zwei Holzkästen mit Fisch, die aus lokalen Seen stammen. Der Fisch dient als Anreiz, aber nicht als Fütterung – die Bären können frei entscheiden, ob sie kommen oder nicht.

Zu unserem Glück hat die Bärenmutter den Fisch erschnüffelt und machte sich an die Kästen ran. Auf den Kästen liegen lose Holzdeckel, damit die Seeadler, Möwen und Raben den Fisch nicht schon vor den Bären aufessen.


Perfekte Fotomotive und beeindruckende Seeadler

Jetzt war die kleine Bärenfamilie zum Greifen nah an uns dran. Wir machten unzählige Fotos und Videos. Selbst mit einem gewöhnlichen Handy konnte man nun gute Fotos schießen. Während der ganzen Zeit haben wir die beiden Braunbären in unterschiedlichsten Posen fotografieren können.

Nach 30 Minuten Beobachtung hatten die Bären genug gefressen und verschwanden in den Wald. Wir waren zwar traurig, dass sie gingen, aber gleichzeitig unglaublich glücklich, dieses magische Erlebnis gehabt zu haben.

Während wir die Bären aus nächster Nähe fotografierten, versammelten sich immer mehr Vögel – darunter fünf Seeadler. Diese geduldigen Jäger warteten darauf, dass etwas Fisch übrig blieb.

Besonders beeindruckend: Die Seeadler flogen mit weit aufgespannten Flügeln direkt vor der Hütte entlang – eine seltene Gelegenheit, diese Vögel in ihrer ganzen Pracht zu fotografieren.

Nachdem die beiden Bären weg waren, machten die Seeadler, an die Reste des Fisches ran. Wir haben so auch sehr viele gute Bilder von jüngeren und älteren Seeadlern machen können.

Um 22:00 Uhr war dann auch nicht mehr viel los auf der Fläche vor der Hütte. Ab und zu hat man noch einen Seeadler in der Ferne fliegen sehen. Wir packten unsere Sachen und gingen zusammen mit dem Tourguide zum Parkplatz zurück.

Völlig überwältigt von dem Erlebnis machten wir uns auf den Weg zurück zum Stellplatz und gingen ins Bett. Am nächsten Tag haben 1.700 Bilder und einige Videos zum Auswerten gehabt.


Fazit: Lohnt sich die Bärenbeobachtung in Kuusamo?

Diese Begegnung mit den Braunbären in freier Natur war für uns eines der absoluten Highlights unserer Reise durch Finnland. Die Begegnung mit den Braunbären hat uns nochmal deutlich vor Augen geführt, wie schützenswert Lebensräume von Wildtieren sind.

Warum ist das Erlebnis besonders?

Der Anbieter Taiga Bear Kuusamo legt großen Wert darauf, dass die Braunbären, die vorbeikommen, ihre natürliche Angst vor dem Menschen behalten. Diese Angst vor dem Menschen ist sehr wichtig für die Bären. Bären meiden jegliche Begegnung mit Menschen. Die Möglichkeit, einem Braunbären in der freien Natur zu begegnen, ist höchst unwahrscheinlich.

Es ist wichtig zu erwähnen, dass man nie weiß, ob und wie viele Bären an dem Abend vorbeikommen. Auch wie lange sich Bären vor der Hütte aufhalten, kann man im Vorfeld nicht wissen. An manchen Abenden sind es nur wenige Minuten, an anderen wurden schon bis zu 16 Bären gesichtet!

Die Bären sind frei und entscheiden selber, ob und wie lange sie vorbeischauen wollen. Letztendlich ist es auch das, was die Begegnung so besonders macht.


Weitere Bilder unserer Bärenbeobachtung


Weitere Beiträge

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Storforsen – Stromschnellen in Schweden

Die Storforsen befinden sich im Fluss Piteälven in der nordschwedischen Region Norrbotten. Sie sind mit einer Gesamtlänge von ca. 5 Kilometern und einer Fallhöhe von mehr als 60 Metern eine der größten Stromschnellen Europas. Der Anblick der wilden Wassermassen, die mit großer Kraft durch die Felsen toben, ist absolut beeindruckend!


Beste Reisezeit – Wann sind die Stromschnellen am beeindruckendsten?

Der beste Zeitpunkt für einen Besuch der Storforsen ist im Frühjahr oder Frühsommer, wenn die Schneeschmelze die Wassermenge im Fluss deutlich ansteigen lässt.

Gerade im Mai und Juni erreicht das Naturschauspiel seinen Höhepunkt: Das Wasser donnert mit extremer Geschwindigkeit über die Felsen, erzeugt dabei einen ohrenbetäubenden Lärm und lässt feine Wassertröpfchen in die Luft steigen, die je nach Sonnenstand für wunderschöne Regenbögen sorgen.

Auch im Spätsommer und Herbst sind die Storforsen ein beeindruckendes Ausflugsziel, allerdings mit etwas ruhigerem Wasserfluss. Im Winter verwandelt sich die Gegend in eine märchenhafte Eislandschaft, wenn die Stromschnellen von Schnee und Eis umgeben sind.


Ein Naturreservat mit gut ausgebauten Wanderwegen

Die Storforsen befinden sich in einem gleichnamigen Naturreservat, das nicht nur durch die gewaltigen Stromschnellen, sondern auch durch seine wunderschöne Natur und gut markierte Wanderwege besticht.

Der offizielle Ausgangspunkt für Wanderungen ist ein großer Besucherparkplatz (Koordinaten auf Google Maps). Wichtig zu wissen:
Camping ist hier ausdrücklich verboten!

Von dort aus starten verschiedene Wege, die euch entlang des Flusses und durch das Naturschutzgebiet führen. Besonders empfehlenswert ist der 3 Kilometer lange Rundweg, der über Brücken, Stege und Aussichtsplattformen einen fantastischen Blick auf die Stromschnellen bietet.


Bist du für deine Wanderung gut ausgerüstet? Hier teilen wir unsere persönlichen Empfehlungen für die perfekte Wanderausrüstung.

Unsere Wanderausrüstung

Start der Wanderung – Erste Eindrücke

Vom Parkplatz aus führt der Weg zunächst an einer kleinen Gaststätte vorbei. Schon hier hört man in der Ferne das mächtige Rauschen der Wassermassen – ein Vorgeschmack auf das, was noch kommt.

Nach wenigen Gehminuten zeigen sich die ersten kleinen Wasserfälle und Seitenarme des Flusses, bevor ihr schließlich über mehrere Brücken direkt zum Hauptfluss des Piteälven gelangt.


Entlang des Flusses

Der schönste Teil der Wanderung führt über einen gut ausgebauten Holzsteg, der sich über eine Strecke von über einem Kilometer direkt am Flussufer entlangzieht.

Während ihr die tosenden Wassermassen bestaunt, gibt es immer wieder kleine Abzweige, die zu idyllischen Wasserfällen und Bächen führen. Die Kombination aus gewaltigen Stromschnellen und ruhigen Naturspots macht den Rundweg besonders abwechslungsreich.

Am Ende des Steges angelangt, hat man die Wahl: Entweder man folgt direkt dem Rundweg und biegt links ab, oder man folgt einem kurzen Naturpfad und gelangt auf eine lange Holzbrücke, die an das Ufer eines Sees führt.

Entlang des gesamten Weges gibt es zahlreiche Sitzmöglichkeiten, Feuerstellen und Grillplätze, die zum Verweilen und Genießen der Natur einladen. Wer also ein kleines Picknick oder eine typisch schwedische Grillpause („Grilla Korv“) einlegen möchte, findet hier ideale Plätze mit spektakulärem Ausblick.


Unser Fazit – Lohnt sich ein Besuch der Storforsen?

Ja, absolut! Die Storforsen Stromschnellen gehören zu den beeindruckendsten Naturwundern Schwedens.

Leicht zugänglich – gut ausgebaute Wege und Stege
Abwechslungsreiche Landschaft – tosende Wasserfälle & ruhige Naturpfade
Perfekt für Fotografen – beeindruckende Wasserlandschaften
Für die ganze Familie geeignet – kurze Wanderstrecke & viele Sitzmöglichkeiten

Für uns war die Wanderung ein absolutes Highlight! Die Mischung aus rauschenden Stromschnellen, wunderschönen Holzstegen und idyllischen Naturspots hat uns total begeistert. Wer in Nordschweden unterwegs ist, sollte sich dieses Naturschauspiel auf keinen Fall entgehen lassen!

Hier geht es zu unserer Wanderung auf komoot.de:


Weitere Beiträge

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Wandern im Björnlandets Nationalpark

Während unserem Roadtrip durch Schweden machten wir einen Halt am Björnlandets Nationalpark. Der Nationalpark ist vor allem eines – Natur pur. Der Urwald ist geprägt von Fichtensumpfwäldern, alten Kiefern und Spuren von Waldbränden lassen sich hier entdecken.

Ob du nur einen kurzen Spaziergang machen möchtest oder eine mehrtägige Wanderung bevorzugst, hier findest du eine passende Strecke. Vergiss nicht, deine Wanderschuhe einzupacken und dich auf unvergessliche Ausblicke vorzubereiten.


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Unsere Wanderausrüstung

Anfahrt zum Björnlandets Nationalpark

Die Webseite des Nationalparks weist darauf hin, dass der Park erst betreten werden kann, sobald die Straßen nach dem Frühjahrstauwetter trocken sind. Da der Nationalpark etwas abseits liegt und wir die lange Fahrt nicht umsonst auf uns nehmen wollten, kontaktierte ich den Park-Ranger per E-Mail und erhielt am selben Abend noch die Rückmeldung, dass im südlichen Teil der Schnee bereits geschmolzen ist. An den Nordhängen und auf schattigen Flächen allerdings noch vereinzelt Schnee zu finden ist.

Wir machten uns also auf den Weg zum Nationalpark. Von Umeå aus kommend, ging es zum größten Teil über die gut ausgebaute Schnellstraße 92. Die letzten 20 Kilometer ging es dann über eine Schotterstraße. Diverse Kommentare, die wir im Internet zur Beschaffenheit dieser Straße fanden, schreckten uns zunächst etwas ab. Die unbefestigte Straße war unserer Ansicht nach allerdings sehr gut zu befahren. Lediglich die letzten drei Kilometer waren etwas holprig.

Entlang der Straße begegneten wir einigen Rentieren und Auerhühnern.

Anfahrt über die Schotterstraße


Unsere Wanderung im Björnlandets Nationalpark

AusgangspunktWanderparkplatz Eingang Angsjö (Koordinaten auf Google Maps)
Längeca. 8 Kilometer (Rundweg)
Höhenmeter170 Meter
Wanderzeit2,5-3 Stunden
Schwierigkeitsgradmittel – anspruchsvoll

Gestartet sind wir vom Wanderparkplatz am Eingang Angsjö. Hier starten gleich mehrere Rundwege.

Die Wanderwege im Nationalpark sind etwas anspruchsvoller, gerade wenn es erst geregnet hat oder teilweise noch Schnee liegt, sollte man unbedingt auf stabiles und wasserfestes Schuhwerk achten. Unsere Route führte uns über viele Steine, Wurzeln, umgefallene Bäume und teilweise auch über einige vereiste Flächen.

Wir entschieden uns für den 7 Kilometer langen Guldbäck-Weg (orange Markierungen).

Wir folgten dem Wanderweg zuerst über einige Stege durch ein Sumpfgebiet und dann durch ein Waldstück bis hoch zum Aussichtspunkt auf dem Björnberget. Anschließend ging es wieder hinunter in einen Fichtenwald.

Björnlandets Nationalpark
Ausblick vom Björnberget

Auf dem Weg hörten wir ein Auerhuhn davon flattern. Ein Geräusch, welches der Wanderführer als häufig bezeichnet, wenn man im Björnlandets Nationalpark unterwegs ist.

Der Weg führte uns eine Weile an einem Bach entlang. Zwischendurch ging es immer wieder über kleinere Holzstege.

Björnlandets Nationalpark

Verlaufen kann man sich nicht, denn der Weg ist gut ausgeschildert.

Unterwegs kamen wir immer wieder an Info-Tafeln vorbei, die zum Beispiel auf vergangene Waldbrände hinweisen.

Kurz vor Ende der Wanderung erreichten wir die Angsjö-Hütte. Eine Hütte für Wanderer, die am gleichnamigen See liegt.

Björnlandets Nationalpark
Angsjö-Hütte

Danach ging es parallel zum See-Ufer wieder zurück zum Parkplatz.


Hier findet ihr unsere Wanderung auf komoot.de:


Weitere Beiträge

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Roadtrip durch Schweden – Vom Süden in den Norden

Im Mai 2023 sind wir für einen Monat mit dem Camper einmal quer vom Süden in den Norden durch Schweden gereist.

In diesem Beitrag berichten wir euch von unseren Erfahrungen und zeigen euch die schönsten Orte, die wir während unseres Roadtrips durch Schweden besucht haben. Viel Spaß beim Durchstörbern.

Schweden Reise

Zur besseren Übersicht haben wir für euch ein Inhaltsverzeichnis mit Sprungmarken erstellt:

Auf der Google Maps Karte haben wir euch unsere Route markiert. Die gelben Punkte sind Orte, die wir während unserer Schwedenreise im Mai nicht anfahren konnten, da dort zu dieser Zeit noch Schnee lag. Da es sich hierbei um tolle Ausflugsziele handelt, weisen wir an entsprechender Stelle in unserem Beitrag auf diese Orte hin.

Die von uns zurückgelegte Strecke lässt sich auch in einer kürzeren Zeit bereisen. Wenn ihr nur zwei oder drei Wochen für eine Roadtrip durch Schweden zur Verfügung habt, könnt ihr z.B. die oberen Ziele in Nordschweden auslassen oder ihr steuert direkt den Norden an und verbringt hier eure Zeit. Egal wofür ihr euch entscheidet, in Schweden gibt es überall etwas zu entdecken.


Anreise nach Schweden

Die Anreise nach Schweden mit dem eigenen Fahrzeug erfolgt über den Landweg über Dänemark oder man nimmt von Deutschland eine Fähre direkt nach Schweden.

Im Nachfolgenden gehen wir auf beide Optionen kurz ein:

Landweg

Wir sind auf dem Landweg über Dänemark angereist. Eine Fährfahrt kam für uns nicht in Betracht, da wir uns zuvor einige Orte in Dänemark angesehen haben.

In Dänemark befindet sich die gebührenpflichtige Storebaeltbrücke, die bei einer Anreise nach Schweden überquert werden muss. Bezahlt wird an einem Automaten, nachdem man die Brücke überquert hat.

Von Dänemark nach Schweden gelangt man über die Öresundbrücke.

Unser Tipp: Bei Hin- & Rückfahrt über die Öresundbrücke spart man mit dem OresundGO-Jahresabonnement. Da wir kurz vor der Überfahrt das Jahresabo abgeschlossen haben, konnten wir an der Mautstation einfach durchfahren. Eine Kamera scannte unser Nummernschild und die Gebühr wurde von unserem Konto abgebucht.


Mit der Fähre

Es gibt viele Möglichkeiten mit der Fähre von Deutschland nach Schweden zu kommen. Auch kann man eine kürzere Fähre nach Dänemark nehmen, falls man vor Schweden noch einen Zwischenstopp in Dänemark machen möchte.

Die beliebtesten Fährverbindungen sind:

  • Travemünde- Trelleborg
  • Travemünde- Malmö
  • Rostock – Trelleborg
  • Kiel – Göteborg
  • Rostock – Gedser (Dänemark)
  • Puttgarden – Rødbyhavn (Dänemark)

Ihr könnt ganz einfach online bei den Reedereien Preise vergleichen und Tickets buchen. Die beliebtesten Reedereien sind: Stena Line, TT-Line und Finnlines.

Wir empfehlen euch den Preisvergleich über directferries*. Hier könnt ihr alle Reedereien auf einmal vergleichen und direkt buchen.


Du reist mit dem Camper oder Wohnmobil nach Schweden? Dann interessiert dich vielleicht auch unser Beitrag zum Thema Freistehen:

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Unser Spartipp für eure Schwedenreise:

Denkt daran, dass Schweden mit der schwedischen Krone eine andere Währung hat.

Mit der richtigen Kreditkarte müsst ihr keine Abhebegebühr (seitens Kreditkartenaussteller) und keine Fremdwährungsgebühren zahlen. So lässt sich viel Geld auf Reisen sparen. In Ländern mit anderer Währung erheben die meisten Banken eine sogenannte Fremdwährungsgebühr. Diese wird auf Transaktionen erhoben, die mit einer Fremdwährung getätigt werden.

Beispiel: Ihr bezahlt umgerechnet 1.000 Euro in fremder Währung mit der Kreditkarte eurer Hausbank. Hierauf fallen i.d.R. 2% Fremdwährungsgebühr an. Das macht 20 Euro an Zusatzkosten.

Werbung / Unser Spartipp

Auf unseren Reisen benutzen wir die Mastercard Gold* von der TFBank. Diese Kreditkarte ist komplett kostenlos und erhebt kein Entgelt für Auslandseinsätze. Dadurch haben wir auf unseren Reisen schon eine Menge Geld gespart.

Die Beantragung der Kreditkarte erfolgt in wenigen Schritten und dauert nur zwei Minuten. Weitere Informationen findet ihr auf der offiziellen Webseite*.

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Stenshuvud Nationalpark

Unser erstes Ziel auf unserem Roadtrip durch Schweden war der Stenshuvud Nationalpark ganz im Süden von Schweden.

In Schweden gibt es 30 Nationalparks. Auf unserem Roadtrip haben wir einige der Nationalparks angesteuert. Die schwedischen Nationalparks sind für uns das Highlight des Landes. Die Natur und die Artenvielfalt überwältigen uns immer wieder. Es gibt ein großes Angebot an Wanderwegen. Ganz sicher ist hier für jeden etwas dabei.

Der Stenshuvud Nationalpark war somit der erste Nationalpark auf unserer Reise. Er liegt ca. 90 Kilometer von Malmö entfernt.

Der Nationalpark erstreckt sich über eine Fläche von etwa 400 Hektar und ist bekannt für seinen charakteristischen Hügel namens Stenshuvud, der eine atemberaubende Aussicht auf die umliegende Landschaft bietet. Der Park umfasst auch eine beeindruckende Küstenlinie und einige Wanderwege, die Besucher durch Wälder, Wiesen und entlang des Meeres führen.

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Unsere Wanderung im Nationalpark

Es gibt einen Parkplatz am Nordeingang des Nationalparks und einen Parkplatz in Mitten des Nationalparks. Die beiden Parkplätze liegen nicht weit auseinander. Wir haben uns dazu entschieden den Parkplatz im Zentrum des Nationalparks (Koordinaten auf Google Maps) anzusteuern, da von dort alle Wanderwege beginnen.

Dort befindet sich auch das Besucherzentrum, welches eine Fülle von Informationen über die Geschichte und die Geologie des Parks bietet.

Insgesamt gibt es vier Wanderwege, wobei der längste gerade mal 4,2 Kilometer lang ist. Wir haben uns für den längsten Wanderweg Hällevikslingan (gelbe Markierungen) entschieden.

Der Wanderweg ist gut ausgeschildert. Wir sind zunächst zum Meer gelaufen und haben uns den schönen Sandstrand angesehen.

Danach ging es durch einen Eichenwald. Der Weg war hier teilweise sehr steinig, stellte aber keine Herausforderung dar. Auf dem Wanderweg entdeckten wir unter anderem Eidechsen und eine Kreuzotter.

Nach einer Weile kamen wir am Stenshuvud Fyr vorbei. Der Stenshuvud Fyr ist ein kleiner, weißer Leuchtturm.

Wir folgten dem Wanderweg und überquerten den Nordparkplatz. Danach ging es in Richtung Stenshuvud. Der Stenshuvud ist ein Hügel im Nationalpark. Dieser hat drei Gipfel, der nördliche ist mit 97 Metern der höchste.

Der Aufstieg erfolgte größtenteils über Holztreppen und war leicht zu bewältigen. Wenn man dem Wanderweg folgt, kommt man an zwei schönen Aussichtspunkten vorbei. Danach geht es durch ein Waldstück wieder abwärts und wir erreichten den Ausgangspunkt unserer kleinen Wanderung.

Weitere Bilder von der Wanderung:

  • Wandern im Stenshuvud Nationalpark in Schweden
  • Stenshuvud Nationalpark in Schweden
  • Stenshuvud Nationalpark in Schweden

Zeitvertreib beim Autofahren

Auf langen Fahrten hören wir am liebsten Hörbücher mit der Hörbuch-App BookBeat*. Mit mehr als 500.000 Hörbüchern und einer großen Auswahl an E-Books lässt sich für jeden Geschmack etwas finden! Dank der Offline-Funktion können wir die Hörbücher auch hören, wenn wir mal keinen Internetempfang haben.

Mit unserem Aktionscode „60tgratis“ kannst du BookBeat zwei Monate kostenlos testen. Das BookBeat-Abo ist jederzeit kündbar. Du kannst dein Probeabo nach der Testphase einfach beenden oder du lässt es weiterlaufen. Die Wahl liegt ganz bei dir. Weitere Informationen findest du hier.


Zwischenstopp auf der Insel Almö

Da wir nach unserer Wanderung im Stenshuvud Nationalpark nicht mehr so viel Strecke bis zu unserem nächst größerem Ziel, der Insel Öland, zurücklegen wollten, entschieden wir uns kurzerhand dazu einen Zwischenstopp auf der Insel Almö einzulegen.

Almö ist eine kleine Insel, die über den Landweg zu erreichen ist. Auf der Insel gibt es ein schönes Naturreservat, in dem man wunderbar am Ufer entlang spazieren kann. Grill- & Badeplätze gibt es hier zu genüge.

Hier gelangst du zu den Koordinaten unseres Parkplatzes. Auf diesem ist es auch gestattet zwei Nächte zu übernachten.


Wolltest du schon immer mit einem SUP* über einen glasklaren See paddeln? Hier findest du den Amazon-Beststeller unter den aufblasbaren Stand Up Paddle Boards:


Die Insel Öland

Die Insel Öland ist ein beliebtes Reiseziel. Öland hat nicht nur eine atemberaubende Natur, sondern auch eine reiche Kulturgeschichte und viele interessante Sehenswürdigkeiten zu bieten.

Mit unserem Camper ging es während unserer Schweden-Rundreise für zwei Nächte auf die Insel Öland.

Google-Maps Karte für Öland:


Anreise auf die Insel

Die Anreise auf die Insel Öland ist recht einfach und unkompliziert. Die Insel ist über eine Brücke, die sogenannte Ölandbrücke, mit dem schwedischen Festland verbunden. Die Brücke ist etwa 6 km lang und führt von der Stadt Kalmar auf die Mitte von Öland.


Sehenswürdigkeiten auf Öland

Öland hat nicht nur eine atemberaubende Natur, sondern auch eine reiche Kulturgeschichte zu bieten. Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten auf der Insel gehören:

  • Leuchtturm Långe Jan: Schwedens höchster Leuchtturm ganz im Süden von Öland. Dieser liegt neben dem Naturschutzgebiet Ottenby. Hier konnten wir Seehunde und einen Seeadler beobachten.
  • Landschaftsschutzgebiet Alvaret: Eine karge, von Felsen und Steinen geprägte Landschaft im Süden von Öland, die aufgrund ihrer einzigartigen Flora und Fauna zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt wurde.
  • Mühlen von Lerkaka: Die Mühlen von Lerkaka sind ein Ensemble von fünf historischen Windmühlen, die sich in der Nähe des Ortes Lerkaka im Zentrum der Insel befinden. Die Mühlen wurden im 19. Jahrhundert erbaut und dienten zur Getreideverarbeitung. Heute sind sie ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen und ein wichtiger Teil der Geschichte und Kultur Ölands.
  • Schloss Borgholm: Eine beeindruckende Burg aus dem 17. Jahrhundert, die auf einem Hügel oberhalb der Stadt Borgholm thront.
  • Schloss Solliden: Ein königliches Sommerhaus, das von der schwedischen Königsfamilie als Feriendomizil genutzt wird und von einem wunderschönen Park umgeben ist.
  • Bruddesta Sjöbodar: Die Bruddesta Sjöbodar sind ein ehemaliges Fischerdorf im Nord-Westen der Insel. Hier kann man die traditionellen Fischerhütten besichtigen.
  • Byrums Raukar: Die Byrums Raukar sind eine Ansammlung von etwa 50 Kalksteinfelsen, die an der Küste im Norden der Insel zu finden sind. Die Felsen sind durch Erosion entstanden und haben eine beeindruckende Form und Größe.
  • Leuchtturm Långe Erik: Ein markanter Leuchtturm auf der Nordspitze von Öland, der während der Sommersaison (Juli bis August) für Besucher geöffnet ist.
  • Trollskogen: Trollskogen ist Waldgebiet im Norden der Insel, das seinen Namen aufgrund der bizarren Formen der Bäume und Sträucher trägt. Durch den Einfluss von Wind und Meer haben sich die Bäume und Sträucher in interessanten Formen und Figuren gebogen, die an Märchenwesen und Fabelwesen erinnern.

Die Orte haben wir euch in der Google Maps Karte verlinkt.


Naturschutzgebiete auf Öland

Ein großer Teil der Insel steht unter Naturschutz, um die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt zu erhalten und zu schützen. Es gibt auf der Insel 75 Naturschutzgebiete, die man erkunden kann.

Wir haben die Naturschutzgebiete Eckelsudde & Ottenby Lund besucht. In beiden Reservaten konnten wir mit dem Fernglas Seehunde in der Ferne beobachten.

Am Lilla Dalby Naturreservat haben wir eine schöne Wanderung gemacht und die Nacht auf dem daneben gelegenen Parkplatz verbracht.

Auch am Naturschutzreservat Möckelmossen ist es gestattet die Nacht zu verbringen. Hier kann man einen kurzen Spaziergang an einen See machen.


Hast du dich schon mit dem Thema Reiseapotheke beschäftigt?


Åsnen Nationalpark

Nach unserem Besuch auf der Insel Öland machten wir uns auf den Weg zum Åsnen Nationalpark.

Zunächst steuerten wir jedoch das Lunnabacken Naturreservat an. Hier gibt es ein kleines Heimatmuseum & man hat einen Ausblick auf den See. Weiterhin gibt es einen Wanderpfad, der zum Teil am Ufer des Åsnen entlangführt.


Wandern im Åsnen Nationalpark

Wir verbrachten die Nacht auf dem Wanderparkplatz (Koordinaten auf Google Maps) und machten uns am nächsten Morgen auf den Weg zu unserer ersten Wanderung am Nationalpark.

Ausgangspunkt unserer ersten Wanderung war der Wanderparkplatz (Koordinaten auf Google Maps) im Toftåsa Naturreservat.

Der Rundweg hat eine Länge von 7 Kilometern und führte uns über Waldwege und Stege in den Åsnen Nationalpark hinein. .

Unsere Wanderung auf komoot.de findet ihr hier:


Nach unserer Rundwanderung steuerten wir noch einen offizielen Besucherparkplatz (Koordinaten auf Google Maps) am Nationalpark an.

Von hier starten ebenfalls mehrere kürze Wanderwege. Wir entschieden uns für einen ca. 3 Kilometer langen Rundweg, der zunächst am Ufer und später durch ein Waldstück entlang führte. Hier sahen wir zum ersten Mal einen Fischadler.


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Store Mosse Nationalpark

Der Store Mosse Nationalpark ist ein großes, weitgehend unberührtes Hochmoor in Schweden. Der Nationalpark beheimatet unter anderem Kraniche, Singschwäne, Birk- und Auerhühner. Auch Adler tauchen regelmäßig auf. Einem Elch und Rehbock sind wir auch schon begegnet.


Eckdaten: Wanderung im Store Mosse Nationalpark

AusgangspunktWanderparkplatz (Koordinaten auf Google Maps)
Länge14 Kilometer (Rundweg)
Höhenmeterca. 100 Meter
Wanderzeitca. drei Stunden
Schwierigkeitsgradmittel

Hinweis: Unser Wanderbericht ist aus dem Jahr 2022. In 2023 sind wir die selbe Runde gelaufen.


Ausgangspunkt der Wanderung

Ausgangspunkt unserer Wanderung war der kostenlose Parkplatz am Eingang des Nationalparks (Koordinaten auf Google Maps).

Links auf dem Parkplatz befindet sich eine Parkfläche für Wohnmobile. Wir waren bisher zwei Mal in der Nebensaison im Store Mosse Nationalpark und hatten keine Schwierigkeiten einen freien Stellplatz zu bekommen. In der Hauptsaison soll es aber sehr voll sein.

Wir haben die Nacht auf dem Stellplatz verbracht, um am nächsten Morgen früh loszuwandern.

Achtung: Ab Mai 2023 ist das Übernachten auf dem Parkplatz nicht mehr gestattet.

Unsere Wanderung im Store Mosse Nationalpark

Im Store Mosse Nationalpark gibt es verschiedene Wanderungen unterschiedlicher Länge. Wir entschieden uns für den roten Wanderweg, welcher mit einer Länge von 12 Kilometern gekennzeichnet ist. Der Wanderweg führt um den See Kävsjön, über Stege und durch Waldstücke.

Erster Stopp war der Vogelbeobachtungsturm nahe des Parkplatzes (Koordinaten auf Google Maps). Von hier hat man einen tollen Ausblick auf den Nationalpark. Während unseres Besuches im September waren schon viele Vögel abgereist. Allerdings konnten wir noch einige Kraniche und Singschwäne entdecken. Am Aussichtsturm bekamen wir außerdem einen Rehbock und einen Hasen vor die Linse.

Während unseres Besuches im April 2023 konnten wir ein Kranichpaar aus nächster Nähe vom Beobachtungsturm aus fotografieren.

Den nächsten Halt legten wir am Naturum ein. Dieses war während unserer Besuche jedoch immer geschlossen. Vor dem Naturum ist ein Futterplatz für Vögel und im letzten Jahr hatten wir das Glück und konnten Haubenmeisen beobachten.

Wir folgten dem Wanderweg durch ein kurzes Waldstück. Danach ging es über einen ca. einen Kilometer langen Holzsteg über das Hochmoor. Während unseres ersten Besuches im Store Mosse Nationalpark beobachteten wir hier im Jahr 2021 einen Elch wie er durch das Moor spazierte.

Nachdem wir das Hochmoor überquert hatten, folgten wie dem Wanderweg ca. zwei Kilometer durch ein Waldstück, bis es wieder auf einen Holzsteg ging. Hier konnten wir einen kurzen Blick auf einen Auerhahn erhaschen, der gerade davon geflogen ist.

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Nach insgesamt 7,5 Kilometern der gesamten Wanderstrecke, kann man einen Abstecher nach links zu einer Aussichtsplattform am See machen.

Der Abstecher hat sich für uns mehr als gelohnt, denn von hier aus konnten wir zwei Seeadler beobachten.

Zum Ausgangspfad zurückgekehrt folgten wir dem Weg einen knappen Kilometer bis wir nach links abbiegen und ca. 2,3 Kilometer durch ein Waldstück in Richtung Westen wandern konnten. Danach ging es für uns in Richtung Süden bis wir nach einem weiteren Kilometer den letzten Beobachtungspunkt erreichten. Von hier war der Blick auf die Kraniche und Singschwäne etwas besser.

Wir legten den letzten Kilometer zurück und waren wieder am Ausgangspunkt unserer Wanderung angelangt.

Weitere Bilder unserer Wanderung:

  • Store Mosse Nationalpark, Schweden
  • Store Mosse Nationalpark, Schweden
  • Store Mosse Nationalpark, Schweden

Unsere Wanderung auf komoot.de:


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Die schwedische Westküste

Ein weiteres Ziel unseres Schweden-Roadtrips war die schwedische Westküste an der Nordsee. Vier bezaubernde Orte sind wir angefahren.

In unserem Blogartikel möchten wir euch diese Orte vorstellen: Skärhamn, Kyrkesund, Fiskebäckskil und Smögen.

Auf der Google Maps Karte haben wir euch Parkplätze, Campingplätze & Sehenswürdigkeiten eingezeichnet.


Skärhamn

Ein Besuch an der schwedischen Westküste bietet eine Fülle von atemberaubenden Landschaften, malerischen Dörfern und charmanten Küstenstädten.

Einer dieser Küstenstädte ist Skärhamn.

In Skärhamn kann man gemütlich die Uferpromenade entlang schlendern und die bunte Vielfalt der Bootshäuser, die den Hafen schmücken, bewundern.

In dem Küstenort gibt es auch einen schönen Badestrand.

Wir haben Ende April einen Zwischenstopp in Skärhamn gemacht. Zu diesem Zeitpunkt ist es zum Baden noch zu kalt und die meisten Lokale haben noch geschlossen.

Dafür hatten wir keine Schwierigkeiten einen Parkplatz zu finden. In der Hauptsaison ist dies sicher anders.

In Skärhamn befindet sich außerdem das Nordic Watercolour Museum, dieses beherbergt eine beeindruckende Sammlung zeitgenössischer Kunstwerke.

Die Umgebung von Skärhamn bietet zudem zahlreiche Möglichkeiten zum Wandern und Radfahren.


Kyrkesund

Weiter entlang der Küste liegt das charmante Dorf Kyrkesund.

Kyrkesund ist bekannt für seine friedliche Atmosphäre und seine atemberaubende Aussicht auf das Meer.

Auf einem kleinen Hügel befinden sich vier Steinhaufen. Diese werden St. Olofs Valar genannt und haben einen historischen Hintergrund. Von hier oben hat man einen wunderschönen Rundumblick, besonders schön im Licht der untergehenden Sonne.

Mit der Personen-Fähre von Västtrafik kann man auf die Insel Härön rüberfahren. Hier gibt es ein Naturreservat mit mehreren Wanderwegen unterschiedlicher Länge.


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Sundsby Wandergebiet

15 Minuten von Kyrkesund entfernt befindet sich das Sundsby Wandergebiet. Hier gibt es einen großen Wanderparkplatz von dem aus mehrere Wanderwege starten. Wer wie wir, die Westküste hochfährt, sollte hier einen Zwischenstopp einplanen.


Fiskebäckskil


Fiskebäckskil ist ein idyllisches Fischerdorf, welches auf der Insel Skaftö liegt. Die Ortschaft ist auf dem Landweg zu erreichen.

Der Ort lädt definitiv dazu ein, die gepflasterten Gässchen entlang zu schlendern und die farbenfrohen Holzhäuser zu bewundern. Kein Haus gleicht dem anderen und selbst die Briefkästen sind wunderschön verziert.

Die schönste Aussicht auf Fiskebäckskil hat man vom gegenübergelegen Ort Östersidan. Den genauen Standort haben wir euch auf der Google Maps Karte eingezeichnet.


Smögen

Smögen ist der Höhepunkt an der schwedischen Westküste und ein beliebtes Reiseziel für Einheimische und Touristen gleichermaßen. Der Ort ist besonders für seine Sehenswürdigkeit Smögenbryggan bekannt.

Smögenbryggan ist ein langer Holzsteg, der sich entlang des Hafens erstreckt und mit bunten Fischerhütten, charmanten Geschäften, Cafés und Restaurants gesäumt ist.

Wir waren bisher nur in der Nebensaison in Smögen. Auch in der Nebensaison herrschte dort immer ein reges Treiben. Aus Gesprächen mit anderen Reisenden haben wir erfahren, dass in der Hauptsaison in Smögen sehr viel los sein soll und ein Besuch eher enttäuschte.

Plant ihr euren Besuch im Sommer, empfehlen wir euch über verschiedene Parkmöglichkeiten zu informieren. So gibt es in Smögen z.B. auch einen Wohnmobilstellplatz.


Halbinsel Kleven

Wenige Meter von Smögenbryggan entfernt befindet sich eine imposante Felsenlandschaft am Meer, die zum spazieren gehen einlädt. Die kurze Wanderung führt über die Halbinsel Kleven (Friluftsled Kleven).


Naturschutzgebiet Sandön

Einen weiteren schönen Spaziergang kann man im Naturschutzgebiet Sandön machen.

An einigen Felsen befinden sich Leitern, worüber ihr ins Wasser gelangt. Wenn ihr als Suchbegriff „Badplats“ auf Maps eingebt, werden euch einige Badestellen angezeigt.

Vor der Smögenbron, der Brücke die nach Smögen führt, befindet sich ein toller Aussichtspunkt.


Unsere Tipps für die schwedische Westküste

Hauptsaison/Nebensaison:

Wir sind nun zweimal an der schwedischen Westküste zu Besuch gewesen, einmal Ende August und einmal Ende April.

Besonders im April war an der Westküste (ausgenommen in Smögen) kaum etwas los. Um diese Zeit war es aber auch noch sehr kalt.

Die Hauptsaison ist von Juni bis August. In dieser Zeit ist an der Westküste sehr viel los. Verständlich, denn die Badestrände und ein abendlicher Spaziergang entlang einer Promenade in einem idyllischen Fischerdorf klingen schon sehr verlockend.


Camper/Wohnmobil:

Seid ihr mit dem Camper oder Wohnmobil unterwegs und wollt in der Hauptsaison an die Westküste reisen? Dann empfehlen wir euch vorab einen Campingplatz zu reservieren.

Freistehen an der Westküste ist schwierig. Die meisten Parkplätze sind zeitlich begrenzt und mit einem Camping-Verbot gekennzeichnet.

Die wenigen Parkplätze auf denen das Übernacht-Parken erlaubt ist, sind sicher schnell vergriffen.

Auch die Ent- & Versorgung gestaltet sich außerhalb von Campingplätzen sehr schwierig. Wir haben keine freien Ent- & Versorgungstationen gefunden.

Wir empfehlen euch die App Park4Night, hier findet ihr viele Informationen zu den Parkmöglichkeiten.

Gebührenpflichtige Parkplätze:

Innerhalb der Hauptsaison ist das Parken auf den meisten Parkflächen gebührenpflichtig. Bezahlt wird über die App „EasyPark“. Macht euch am besten schon im Vorfeld mit der App vertraut.


Schwedens Naturreservate

Auf unserer Reise durch Schweden sind wir viele Naturreservate angefahren, um dort Vögel zu beobachten. Die Naturreservate haben uns jedes Mal aufs Neue absolut begeistert. Wir können euch nur empfehlen, immer mal zu schauen, ob ein Naturreservat in der Nähe ist, um dort einen Zwischenstopp einzuplanen. Durch die meisten Naturreservate führt ein Wanderweg und auf den Besucherparkplätzen gibt es immer eine Info-Tafel und häufig auch eine Toilette.

In den Naturreservaten selbst, gerade an Seen und Feuchtgebieten sind auch oft ganz tolle Beobachtungshütten und Beobachtungstürme vorzufinden.

In unserem Blogbeitrag stellen wir euch zum Schutz der Natur und der dort lebenden Tiere nur die größeren Naturreservate vor, die über eine gute Infrastruktur verfügen.

Hier eine kleine Auswahl an Bildern aus den Naturreservaten:


Der Hornborgasjön

Der Hornborgasjön ist einer der bekanntesten Vogelseen in Schweden. Jedes Jahr im Frühling machen Tausende von Kranichen hier Halt, um zu rasten und sich von ihrer langen Reise aus ihren Winterquartieren zu erholen. Dieses Naturschauspiel ist wirklich beeindruckend und zieht Vogelliebhaber aus aller Welt an.

Während unseres Besuches waren die Kraniche bereits abgezogen. Der See beheimatet allerdings nicht nur Kraniche, sondern auch eine Vielzahl anderer Vogelarten. Du kannst hier Kanadagänse, Rothalstaucher, Blässhühner und viele andere Vögel von einer der vielen Beobachtungshütten aus beobachten. Es ist wirklich erstaunlich, wie reich die Vogelwelt Schwedens ist. Wenn du ein Vogelliebhaber bist oder einfach nur die Schönheit der Natur genießen möchtest, ist der Hornborgasjön See definitiv einen Besuch wert.

Im Info-Center (Koordinaten auf Google Maps) neben dem Hauptparkplatz kannst du viel über die Flora und Fauna erfahren.

Am Nachmittag sind wir noch zu einem anderen Parkplatz am Hornborgasjön gefahren. Hier haben wir eine Elchkuh mit ihren zwei Jungen beobachten können.


Wenn man in Schweden war, ist so ein Elch-Sticker am Wohnmobil doch eigentlich ein Muss, oder?

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Tiveden Nationalpark

Der Tiveden Nationalpark ist einer der wildesten Wälder Schwedens und Heimat von Luchsen, Wölfen und vielen mehr.

Am Haupteingang des Nationalparks (Koordinaten auf Google Maps) gibt es Parkplätze, WCs und eine Touristeninformation. Hier beginnen die meisten Wanderwege. Die Wanderwege im Tiveden Nationalpark sind gut ausgezeichnet. Wir haben uns für den 6,7 km langen Rundweg „Oxögabergsrundan“ (blaue Fünf) entschieden. Der Weg ist hügelig und war bei uns auch teilweise rutschig, da es zuvor geregnet hat. Die Landschaft des Tivedens ist sehr märchenhaft. Wir kamen an glitzernden Seen vorbei, an moosbedeckten Waldstücken, an den typischen Auerhuhnwäldern und wanderten über große Felsbrocken.

Unsere Wanderung auf komoot.de findest du hier.


Tåkern See

Der Tåkern See ist neben dem Hornborgasjön ein weiteres Paradies für Vogelbeobachter und Naturliebhaber.

Der See liegt in der Region Östergötland und ist ein Naturschutzgebiet von internationaler Bedeutung. Mit einer vielfältigen Landschaft aus Schilf, Wiesen und Feuchtgebieten ist der Tåkern See ein idealer Lebensraum für eine Vielzahl von Vogelarten. Das Naturschutzgebiet bietet zahlreiche Beobachtungshütten und Aussichtspunkte, von denen aus ihr die Vögel in ihrer natürlichen Umgebung beobachten könnt.

Neben dem Besucherparkplatz (Koordinaten auf Google Maps) gibt es auch ein informationsreiches Naturzentrum.

Eine der besten Zeiten, um den Tåkern See zu besuchen, ist im Frühjahr und im Herbst, wenn tausende Zugvögel hier rasten. Ihr könnt das Schauspiel der Vögel beobachten, wie sie sich auf den Feldern versammeln oder elegant über den See fliegen. Die Geräusche der Vögel und ihr geschäftiges Treiben sind wirklich faszinierend und schaffen eine magische Atmosphäre.

Auf den Holzstegen durch die Schilflandschaft zu spazieren und nach den vielen Vögeln Ausschau zu halten, war für uns ein unfassbar tolles Erlebnis.


Stendörren Naturreservat

Das Stendörren Naturreservat liegt an der Ostküste Schwedens, etwa 15 Kilometer südöstlich von Nyköping entfernt.

Bekannt ist das Naturreservat vor allem für seine Schäreninseln, die über Hängebrücken und Stege mit dem Festland verbunden sind.

Im Naturreservat gibt es mehrere Wanderwege. Wir entschieden uns aufgrund des Wetters dazu, nur einen kleinen Spaziergang zu machen.

Die Größe des Parkplatzes (Koordinaten auf Google Maps) und die zahlreichen Grillmöglichkeiten lassen erahnen, wie viel hier im Sommer los sein wird. Wer die Ruhe der Natur genießen möchte, sollte das Naturreservat daher möglichst früh besuchen.

Die Highlights unseres Besuches waren allerdings die tierischen Bewohner, eine im Baum brütende Schellente und ein Ohrentaucherpaar.


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Färnebofjärden Nationalpark

Der Färnebofjärden Nationalpark liegt in der Provinz Gävleborg, nur eine kurze Autofahrt von Stockholm entfernt.

Er erstreckt sich entlang des malerischen Flusses Dalälven und bietet eine atemberaubende Kulisse aus Wäldern, Sümpfen, Seen und Inseln.


Die Tierwelt im Nationalpark

Ein Highlight des Färnebofjärden Nationalparks ist zweifellos die vielfältige Tierwelt. Hier kannst du unter anderem Elch, Reh, Biber, Otter, Luchs und eine Vielzahl von Vogelarten in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten.

Wir haben einige Rehe, einen Biber und – unser absolut Highlight – einen Habichtskauz zu Gesicht bekommen. Im Nationalpark leben mehrere Spechte und mehrere Eulenarten. Der Habichtskauz kommt hier allerdings am häufigsten vor.

Der Park ist außerdem besonders für seine große Population an Seeadlern bekannt, die majestätisch über den Himmel gleiten. Vergiss also auf keinen Fall dein Fernglas mitzubringen, um diese faszinierenden Kreaturen in Aktion zu erleben.

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Unsere Wanderung im Fjärnebofjärden Nationalpark

Die Möglichkeiten, die der Nationalpark bietet, sind ebenso vielfältig wie die Tierwelt. Du kannst auf den zahlreichen Wanderwegen wandern und die unberührte Natur erkunden. Egal, ob du eine kurze Spaziergang machen möchtest oder eine mehrtägige Trekkingtour planst, hier findest du garantiert die perfekte Route für dich.


Eckdaten zur Wanderung

AusgangspunktWanderparkplatz (Koordinaten auf Google Maps)
Längeca. 8 Kilometer (Rundweg)
Höhenmeter50 Meter
Wanderzeit2 Stunden
Schwierigkeitsgradmittel

Ausgangspunkt der Wanderung

Wir haben uns dafür entschieden den 8 Kilometer langen Rundweg zu wandern. Dieser ist durch orangene Markierungen gekennzeichnet.

Ausgangspunkt der Wanderung ist der Haupteingang des Nationalparks, der wenige Meter vom Besucherparkplatz entfernt liegt.

Die Wanderung lässt sich in beide Richtungen laufen.

Weiter unten haben wir euch unsere Wanderung auf komoot.de verlinkt.

Zunächst haben wir uns die Flussschnellen von der Brücke aus angesehen. Danach entschieden wir uns den Wanderweg im Uhrzeigersinn zu gehen. Wir folgen den orangenen Markierungen, die zunächst mit dem „roten Pfad“ parallel laufen. Wir durchqueren ein kurzes Waldstück, in dem viele Bänke und Grillhütten für die Besucher aufgestellt sind. Hier haben wir einen Biber beobachten können.

Dann geht es über einen Holzpfad über das erste Sumpfgebiet. Wir kommen an den Uferrand des Gewässers und bestaunen die zahlreichen vom Biber gefällten Bäume.

Nach ca. 2 Kilometer der Gesamtstrecke gelangen wir auf einen schönen Waldweg. Hier würde nun der „rote Pfad“ zurückführen, wir folgen allerdings den orangenen Markierungen weiter. Unser Weg führt auf einen Forstweg.

Die Landschaft im Mai ist noch ziemlich kahl. Wir fragen uns, ob in dieser Gegend wohl Eulen leben und erhalten kurz darauf unsere Antwort.

Im Baum sitzt ein wunderschöner Habichtskauz, den wir sogar ablichten konnten. Ein wahnsinnig tolles Erlebnis!

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Von nun an, kommen wir nur noch langsam voran, da wir jeden Baum von oben bis unten abscannen und nach weiteren Eulen Ausschau halten.

Wir folgen dem Forstweg bis zu einer kleinen Ortschaft. Wir überqueren die Kreuzung. Hier befindet sich eine Schutzhütte mit Feuerstelle. Von dort führt der Weg wieder über einen Pfad am Fluss entlang. Wir halten nach Adlern Ausschau, können aber leider nur einen leeren Adlerhorst entdecken.

Der Weg führt uns weiter durch einen sumpfigen Wald. über Holzstege durchqueren wir ein kleines Moorgebiet. Die letzten Meter geht es nochmal durch den Wald und schon sind wir wieder am Ausgangspunkt unserer Wanderung angekommen!

Eine tolle Tour, die wir sicher nochmal gehen werden!

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Bist du für deine Wanderung gut ausgerüstet? Hier teilen wir unsere persönlichen Empfehlungen für die perfekte Wanderausrüstung.

Unsere Wanderausrüstung

Fulufjället Nationalpark

Vom Färnebofjärden Nationalpark bietet es sich an in Richtung Westen zum Hamra Nationalpark und zum Fulufjället Nationalpark zu fahren.

Während unserer Reise im Mai lag in beiden Nationalparks noch jede Menge Schnee, so dass an Wandern nicht zu denken war. Wandern wird hier erst ab Mitte Juni empfohlen.

Den Fulufjället Nationalpark haben wir bereits in den Vorjahren besucht, zu unserem Wanderbericht gelangt ihr hier:

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Skuleskogen Nationalpark

Der Nationalpark Skuleskogen liegt an der wunderschönen schwedischen Ostküste und ist ein wahres Paradies für Outdoor-Enthusiasten.

Mit seiner vielfältigen Landschaft aus dichten Wäldern, tiefen Schluchten und malerischen Seen bietet der Park eine einzigartige Kulisse für unvergessliche Wanderungen.


Höga Kustenleden

Durch den Nationalpark Skuleskogen führt der berühmte Höga Kustenleden. Dieser Fernwanderweg erstreckt sich über 129 Kilometer entlang der Küste und bietet spektakuläre Ausblicke auf das Meer, beeindruckende Klippen und idyllische Buchten.


Slåttdalsskrevan

Ein absolutes Highlight im Skuleskogen Nationalpark ist zweifellos der Slåttdalsskrevan, eine beeindruckende Schlucht, die jährlich viele Besucher anlockt.

Zur Hauptsaison im Sommer soll es wohl teilweise so voll sein, dass es keine freien Parkplätze mehr gibt. Eine frühe Anreise ist daher zu empfehlen!


Eingänge des Nationalparks

Der Nationalpark Skuleskogen hat drei verschiedene Eingänge, die jeweils unterschiedliche Wandererlebnisse und landschaftliche Highlights bieten. Hier sind sie:

Süd-Eingang:

Der Eingang befindet sich am südlichen Ende des Parks und ist ideal für Wanderer, die den beeindruckenden Berg Skuleberget mit der Felsspalte Slåttdalsskreva erkunden möchten.

Hier erwartet dich eine gut markierte Route, die dich zu einem atemberaubenden Aussichtspunkt auf dem Gipfel führt.

Während des Aufstiegs wirst du von üppigen Wäldern, malerischen Seen und einer faszinierenden Felslandschaft umgeben sein.

Die Aussicht von oben ist einfach spektakulär und bietet einen Panoramablick auf den Nationalpark und das umliegende Meer.

Am Süd-Eingang führt auch der Höga Kustenleden (Höhenküstenweg) vorbei.

Vom Parkplatz aus kann man auch einen Abstecher hinunter zum Sandstrand an der Bucht Kälsviken machen.

Wir starteten unsere Wanderung am Süd-Eingang Mitte Mai. In diesem Teil des Nationalparks lag bis auf in der Schlucht kein Schnee mehr.


West-Eingang:

Dieser Eingang ist gut zugänglich und bietet ebenfalls verschiedene Wanderwege.

Vom Eingang führt ein rollstuhlgerechter Pfad mit einer Länge von 800 Metern zu einem Aussichtspunkt am südöstlichen Hang des Berges Nylandsrute.

Långtjärnhällorna ist ein weiterer Aussichtspunkt und nach 1,2 Kilometern zu erreichen. Der Weg verläuft größtenteils über felsiges Gelände und auf Holzstegen.

Vom West-Eingang ist auch eine Wanderung zur Felsspalte möglich. Die einfache Entfernung beträgt hier allerdings sechs Kilometer und ist somit länger als von den anderen Park-Eingängen.

Zum Zeitpunkt unseres Besuches Mitte Mai waren der West-Eingang und die Wanderwege teilweise noch voller Schnee.


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Nord-Eingang:

Dieser Eingang befindet sich im Norden des Nationalparks. Von hier aus kannst du entlang der Höga Küste wandern und die atemberaubenden Ausblicke auf das Meer und die Klippen genießen. Der Weg führt dich durch dichte Kiefernwälder und vorbei an idyllischen Buchten.

3,5 km vom Nordeingang entfernt befinden sich die Tärnättholmarna, zwei Inseln, die über eine Sandbrücke mit dem Festland verbunden sind.

Auch von hier aus kannst du zur bekannten Felsspalte wandern.


Unsere Wanderung im Skuleskogen Nationalpark

AusgangspunktWanderparkplatz am Süd-Eingang (Koordinaten auf Google Maps)
Länge8 Kilometer (Rundweg)
Höhenmeterca. 270 Meter
Wanderzeit2 Stunden
Schwierigkeitsgradmittel

Weiter unten haben wir euch unsere Wanderung auf komoot.de verlinkt.

Wir haben uns dafür entschieden unsere Wanderung vom Süd-Eingang aus zu starten. Eine gute Entscheidung, denn die Wanderwege, die vom West-Eingang ausgehen, waren zu diesem Zeitpunkt (Mitte Mai) teilweise noch verschneit.

Ziel unserer Wanderung war der berühmte Berg Slåttdalsberget mit der Felsspalte Slåttdalsskreva. Wir sind den orangefarbenen Markierungen auf dem Höga Kustenleden (Högaküstenweg) gefolgt. Die Wanderung durch das Slåttdalen-Tal führte uns zunächst fast zwei Kilometer durch hoch aufragende Fichtenwälder hindurch.

Nach zwei Kilometern spaltet sich der Weg. Die rechte Abzweigung würde uns direkt hoch auf den Slåttdalsberget führen. Wir entschieden uns aber dafür geradeaus zu wandern. Auf unserer Strecke waren einige Holzstege installiert. Die restlichen Abschnitte waren zeitweise anspruchsvoll, da es viele Steine ​​und Wurzeln zu überqueren gab.

Nach insgesamt drei Kilometern mussten wir einige Höhenmeter zurücklegen. Wir erreichten das „Troll-Tor“, einen interessanten Felsendurchgang. Die folgenden Meter waren etwas kniffelig, da hier teilweise noch ziemlich hoch Schnee lag. Wir konnten ganz gut erkennen, wo vorherige Wanderer entlang liefen und trauten uns daher den kurzen Abschnitt zu gehen.

Die Schneepassage durchquert, spaltete sich der Weg erneut. Nach rechts geht der Weg über einen kurzen und harmlosen Klettersteig auf den Slåttdalsberget und geradeaus geht es zur Felsspalte Slåttdalsskreva. Wir machten zunächst den Abstecher an die Felsspalte und überquerten auf dem Rückweg den Berg.

Bis zur bekannten Felsspalte waren es nur wenige Meter. Wir standen sozusagen am oberen Ende der Schlucht. Durch die Schlucht führt ein Wanderweg. Hier hätte man die Option einen alternativen Rundweg zu laufen. Zum Zeitpunkt unseres Besuches lag jedoch noch Meter hoher Schnee in der Schlucht und eine Durchquerung war uns zu riskant.

Wir erkundeten den Aussichtspunkt auf der Nordseite (links von der Schlucht).

Nach einer kleinen Pause traten wir unseren Rückweg über den Slåttdalsberget an. Von hier kann man noch mehr herrliche Ausblicke genießen.

Der Abstieg erstreckte sich über eine längere Fläche und war daher weniger anspruchsvoll als der Aufstieg.

Unten angekommen hatten wir die Wahl über den offiziellen Wanderweg zum Parkplatz zurückzulaufen, über den wir unsere Wanderung begonnen haben, oder einen Pfad entlang zu gehen, welcher an den Sandstrand an die Bucht Kälsviken führen sollte.

Wir entschieden uns für den kleinen Umweg zum Strand. Am Strand gibt es einige Sitzgelegenheiten und mehrere Übernachtungshütten.

Von hieraus war es dann nicht mehr weit bis zum Ausgangspunkt unserer Wanderung.

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Ausflug an den West-Eingang

Am Abend machten wir noch einen Abstecher zum West-Eingang. Wir waren überrascht, denn hier erwartete uns eine Menge Schnee.

Wir schlenderten zum 800 Meter entfernten Aussichtspunkt am südöstlichen Hang des Berges Nylandsrute und konnten sogar einen Siberian Jay bei der Futtersuche beobachten.


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Björnlandets Nationalpark

Während unserem Roadtrip durch Schweden machten wir einen Halt am Björnlandets Nationalpark. Der Nationalpark ist vor allem eines – Natur pur. Der Urwald ist geprägt von Fichtensumpfwäldern, alten Kiefern und Spuren von Waldbränden lassen sich hier entdecken.


Anfahrt zum Björnlandets Nationalpark

Die Webseite des Nationalparks weist daraufhin, dass der Park erst betreten werden kann, sobald die Straßen nach dem Frühjahrstauwetter trocken sind. Da der Nationalpark etwas abseits liegt und wir die lange Fahrt nicht umsonst auf uns nehmen wollten, kontaktierte ich den Park-Ranger per E-Mail und erhielt am selben Abend noch die Rückmeldung, dass im südlichen Teil der Schnee bereits geschmolzen ist. An den Nordhängen und auf schattigen Flächen allerdings noch vereinzelt Schnee zu finden ist.

Wir machten uns also auf den Weg zum Nationalpark. Von Umeå aus kommend, ging es zum größten Teil über die gut ausgebaute Schnellstraße 92. Die letzten 20 Kilometer ging es dann über eine Schotterstraße. Diverse Kommentare, die wir im Internet zur Beschaffenheit dieser Straße fanden, schreckten uns zunächst etwas ab. Die unbefestigte Straße war unserer Ansicht nach allerdings sehr gut zu befahren. Lediglich die letzten drei Kilometer waren etwas holprig.

Entlang der Straße begegneten wir einigen Rentieren und Auerhühnern.


Unsere Wanderung im Björnlandets Nationalpark

AusgangspunktWanderparkplatz Eingang Angsjö (Koordinaten auf Google Maps)
Längeca. 8 Kilometer (Rundweg)
Höhenmeter170 Meter
Wanderzeit2,5-3 Stunden
Schwierigkeitsgradmittel – anspruchsvoll

Gestartet sind wir vom Wanderparkplatz am Eingang Angsjö. Hier starten gleich mehrere Rundwege.

Die Wanderwege im Nationalpark sind etwas anspruchsvoller, gerade wenn es erst geregnet hat oder teilweise noch Schnee liegt, sollte man unbedingt auf stabiles und wasserfestes Schuhwerk achten. Unsere Route führte uns über viele Steine, Wurzeln, umgefallene Bäume und teilweise auch über einige vereiste Flächen.

Wir entschieden uns für den 7 Kilometer langen Guldbäck-Weg (orangene Markierungen).

Wir folgten dem Wanderweg zuerst über einige Stege durch ein Sumpfgebiet und dann durch ein Waldstück bis hoch zum Aussichtspunkt auf dem Björnberget. Anschließend ging es wieder hinunter in einen Fichtenwald.

Auf dem Weg hörten wir ein Auerhuhn davon flattern. Ein Geräusch, welches der Wanderführer als häufig bezeichnet, wenn man im Björnlandets Nationalpark unterwegs ist.

Der Weg führte uns eine Weile an einem Bach entlang. Zwischendurch ging es immer wieder über kleinere Holzstege.

Verlaufen kann man sich nicht, denn der Weg ist gut ausgeschildert.

Unterwegs kamen wir immer wieder an Info-Tafeln vorbei, die zum Beispiel auf vergangene Waldbrände hinweisen.

Kurz vor Ende der Wanderung erreichten wir die Angsjö-Hütte. Eine Hütte für Wanderer, die am gleichnamigen See liegt.

Danach ging es parallel zum See-Ufer wieder zurück zum Parkplatz.

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Vildmarksvägen

Vildmarksvägen ist eine 500 Kilometer lange Route, die durch den Westen von Schweden führt. Die Route beginnt in Strömsund. Der berühmteste Abschnitt der Straße verläuft quer über das Stekenjokk-Plateau. Dieser war zum Zeitpunkt unserer Reise aufgrund des Schnees noch gesperrt.

Aus diesem Grund mussten wir den Vildmagsvägen (vorerst) auslassen.


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Packliste für den Campingurlaub

Bjuröklubb Naturreservat

Im Bjuröklubb Naturreservat haben wir eine ca. 5 Kilometer lange Wanderung unternommen. Die Runde lässt sich auch verlängern oder verkürzen.

Geparkt haben wir auf einem Parkplatz direkt an einem Badestrand (Koordinaten auf Google Maps). Generell gibt es hier an die Küste viele schöne Badestrände.

Der Wanderweg führte uns über eine wunderschöne felsige Küstenlandschaft und durch ein Waldstück zurück. Wenn ihr in der Nähe seit, dann empiehlt sich sich hier ein Zwischenstopp.

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Stromschnellen Storforsen

Die Stromschnellen Storfossen führten uns wieder ein Stück landeinwärts in Richtung Westen.

Die Storforsen befinden sich im Fluss Piteälven in der nordschwedischen Region Norrbotten. Sie sind mit einer Gesamtlänge von ca. fünf Kilometern und einer Fallhöhe von mehr als 60 Metern eine der größten Stromschnellen Europas. Der Anblick der wilden Wassermassen, die mit großer Kraft durch die Felsen toben, ist absolut beeindruckend!

Der beste Zeitpunkt, um die Storforsen zu besuchen, ist im Frühjahr oder Frühsommer, wenn die Schneeschmelze die Wassermenge im Fluss erhöht. Zu dieser Zeit erreicht das Naturspektakel seinen Höhepunkt und das Wasser strömt mit großer Geschwindigkeit und tosendem Lärm über die Felsen hinweg.


Wandern an den Stromschnellen

Die Stromschnellen befinden sich an einem gleichnamigen Naturreservat. Es gibt gut markierte Wanderwege, die euch entlang des Flusses und durch das Naturreservat führen.

Ausgangspunkt der Wanderungen ist ein großer Besucherparkplatz (Koordinaten auf Google Maps). Bitte beachtet, dass hier Camping ausdrücklich verboten ist.

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Die Wanderstrecke über die angelegten Stege und Brücken ist knapp über drei Kilometer lang.

Vom Parkplatz aus geht es erst an einer Gaststätte vorbei. Danach zeigen sich schon die ersten Gewässer. In der Ferne hört man bereits die Stromschnellen rauschen. Über einige Brücken geht es bis ans Flussufer des Piteälven.

Über einen Kilometer führt ein Steg am Fluss entlang. Zwischendurch gibt es immer wieder die Möglichkeit einen kurzen Abzweiger an Land zu machen, wo es kleine Wasserfälle und Bäche zu bestaunen gibt.

Am Ende des Steges angelangt, hat man die Wahl: Entweder man folgt direkt dem Rundweg und biegt links ab, oder man folgt einem kurzen Naturpfad und gelangt auf eine lange Holzbrücke, die an das Ufer eines Sees führt.

Den gesamten Weg entlang, befinden sich viele Sitz- & auch Grillmöglichkeiten.

Uns hat die kurze Wanderung sehr gut gefallen, die Stromschnellen und die umliegende Landschaft haben uns sehr beeindruckt.

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Polarkreis und die Nationalparks im Norden Schwedens

Von den Stromschnellen aus ist es nicht mehr weit bis nach Jokkmokk, hier befindet sich der Polarkreis. Auch die Nationalparks Muddus, Sarek und Pieljekaise lassen sich von hier in wenigen Stunden Fahrt erreichen.

Zum Zeitpunkt unserer Reise war die Zufahrtstraße zum Muddus-Nationalpark aufgrund der Schneeschmelze gesperrt und auch in den anderen Nationalparks liegt zu dieser Zeit noch eine Menge Schnee.

Den Nord-Westen von Schweden haben wir daher erst Ende Juli erkundet. Zunächst ging es für uns in den Norden von Finnland und nach Nord-Norwegen.

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Weitere Beiträge

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Freistehen mit dem Camper in Schweden: Tipps und Erfahrungen

Schweden, mit seinen atemberaubenden Landschaften und der beeindruckenden Natur, ist ein Paradies für Camping-Enthusiasten. Das Land bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten, um das Freistehen mit dem Camper zu erleben.

Die einzigartige Natur lädt dazu ein, die Freiheit des Campens in vollen Zügen zu genießen – doch ganz ohne Regeln geht es nicht.

In diesem Artikel geben wir dir praktische Tipps für ein unvergessliches Erlebnis und zeigen dir, was beim Freistehen in Schweden erlaubt ist – und was nicht.

Inhaltsverzeichnis


Was bedeutet „Freistehen“?

Beim Freistehen mit dem Camper, auch als „Wildcamping“ bekannt, handelt es sich um eine Form des Campens, bei der man seinen Camper außerhalb von ausgewiesenen Campingplätzen abstellen und übernachten kann. Anders als beim traditionellen Camping auf Campingplätzen bietet das Freistehen die Möglichkeit unabhängig von festgelegten Standorten zu sein. Diese Art des Campens erfreut sich insbesondere in Ländern wie Schweden großer Beliebtheit.

Freistehen mit dem Camper in Schweden

Freistehen mit dem Camper und das „Jedermannsrecht“

Das Jedermannsrecht“ auf Schwedisch “allemansrätt“ ist ein besonderes Recht, das in Schweden (und auch in anderen nordischen Ländern) gilt. Das Jedermannsrecht gewährt jedem das Recht, sich frei in der Natur zu bewegen und dort zu campen, solange gewisse Regeln und Grundsätze beachtet werden. Es ist im schwedischen Gesetz verankert und besagt, dass man sich auf unbebautem Land aufhalten, Beeren und Pilze sammeln, wandern, angeln und auch sein Zelt für eine begrenzte Zeit aufstellen darf, solange man die Natur und Privatsphäre anderer respektiert.

Aber: Bei Wohnmobilen sieht die Sache etwas differenzierter aus.

Darf man mit dem Wohnmobil einfach überall stehen?

Jein. Das Jedermannsrecht gilt nicht explizit für motorisierte Fahrzeuge. Trotzdem wird in Schweden das Freistehen mit dem Wohnmobil toleriert, solange bestimmte Regeln eingehalten werden:

Es gibt bestimmte Einschränkungen und Regeln, die beachtet werden müssen. Dazu gehört beispielsweise der Respekt vor der Natur, das Nicht-Betreten von privatem Land und das Vermeiden von Störungen für Anwohner und andere Naturnutzer. Es ist wichtig, die Umwelt zu schonen, den Müll ordnungsgemäß zu entsorgen und keine Schäden anzurichten. Das Jedermannsrecht ist ein wertvolles Privileg, das es ermöglicht, die Natur zu erkunden und das Freistehen mit dem Camper in Schweden zu genießen, aber es erfordert auch Verantwortungsbewusstsein und Rücksichtnahme auf die Umwelt und andere Menschen.

Erlaubt ist:

  • Eine Übernachtung außerhalb von Campingplätzen, z. B. auf öffentlichen Parkplätzen, sofern keine Schilder das untersagen.
  • Das Parken auf nicht eingezäunten Flächen, die nicht landwirtschaftlich genutzt werden und sich nicht im Naturschutzgebiet befinden.
  • Maximal 24 Stunden an einem Ort verweilen, sofern keine anderen Regelungen ausgeschrieben sind.

Nicht erlaubt ist:

  • Das Befahren von offenem Gelände oder unbefestigten Wegen mit motorisierten Fahrzeugen.
    Dieses Verbot dient dem Schutz der Tierwelt und empfindlichen Böden. Feldwege, Wiesen, Moore oder bewachsene Uferzonen dürfen grundsätzlich nicht befahren werden.
  • Das Campen auf privatem Grund, z. B. Ackerland oder in der Nähe von Häusern, ohne ausdrückliche Erlaubnis des Eigentümers.
Smögen mit dem Camper

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Hemfridszonen – der schwedische „Hausfrieden“

Ein besonders wichtiger Aspekt beim Freistehen in Schweden ist der Respekt vor der Hemfridszon, also dem persönlichen Rückzugsraum rund um ein Wohnhaus.

Diese Zone ist gesetzlich geschützt und soll sicherstellen, dass die Privatsphäre gewahrt bleibt. Sie ist nicht exakt in Metern festgelegt, aber gesunder Menschenverstand ist gefragt.

Wie nah ist zu nah?

  • Wenn du ein Haus sehen kannst, können dich die Bewohner ebenfalls sehen.
    In offener Landschaft mit wenig Vegetation solltest du mehr Abstand halten als in bewaldetem oder hügeligem Gelände.
  • Natürliche Grenzen wie Gräben, Hecken, Waldränder oder Zäune geben oft Orientierung.
  • Privatwege dürfen meist befahren werden, aber führen sie direkt zu einem Wohnhaus, solltest du umdrehen.
  • In Wohngebieten beginnt die Hemfridszon oft schon wenige Meter vom Garten entfernt – respektiere Zäune, Hecken und Einfahrten.
  • Willst du länger verweilen, ein Zelt aufschlagen, picknicken oder gar ein Boot festmachen, gilt: Mehr Abstand ist besser.


Unser Spartipp für deine Schwedenreise

Beachte, dass Schweden mit der Schwedischen Krone (SEK) eine eigene Währung hat. Der Euro wird nur sehr selten akzeptiert.

Zudem ist Schweden ein nahezu bargeldloses Land: Selbst auf kleinen Märkten, Parkplätzen oder in Cafés wird meist mit Karte oder per App bezahlt. Eine Kreditkarte (idealerweise mit niedrigen Auslandsgebühren) ist daher unverzichtbar.

Mit der richtigen Kreditkarte müsst ihr keine Abhebegebühr (seitens Kreditkartenaussteller) und keine Fremdwährungsgebühren zahlen. So lässt sich viel Geld auf Reisen sparen. In Ländern mit anderer Währung erheben die meisten Banken eine sogenannte Fremdwährungsgebühr. Diese wird auf Transaktionen erhoben, die mit einer Fremdwährung getätigt werden.

Beispiel: Ihr bezahlt umgerechnet 1.000 Euro in fremder Währung mit der Kreditkarte eurer Hausbank. Hierauf fallen i.d.R. 2% Fremdwährungsgebühr an. Das macht 20 Euro an Zusatzkosten.

Werbung / Unser Spartipp

Auf unseren Reisen benutzen wir die Mastercard Gold* von der TFBank. Diese Kreditkarte ist komplett kostenlos und erhebt kein Entgelt für Auslandseinsätze. Dadurch haben wir auf unseren Reisen schon eine Menge Geld gespart.

Die Beantragung der Kreditkarte erfolgt in wenigen Schritten und dauert nur zwei Minuten. Weitere Informationen findet ihr auf der offiziellen Webseite*.

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Unsere Erfahrungen mit dem Freistehen in Schweden

Wir haben bisher durchweg positive Erfahrungen mit dem „Wildcampen“ in Schweden gemacht. Der entscheidende Vorteil für uns ist die hohe Flexibilität gegenüber Stellplätzen. Wir können ankommen und wegfahren, wann wir wollen. Außerdem genießen wir es sehr, an ruhigeren Orten zu stehen.

Mit unserem Camper können wir ziemlich gut autark reisen. Wir haben eine Solaranlage* auf dem Dach und eine mobile Solarfalttasche* an Board, die uns bei ausreichend Sonne mit genug Strom versorgen.

Unsere Chemietoilette haben wir durch Trockentrenntoilette* ausgetauscht. Für uns eine der besten Entscheidungen im Nachhinein. Aufgrund der Trockentrenntoilette können wir deutlich länger autark stehen und sind nicht auf die Entsorgungsstationen für Chemietoiletten gebunden.

Einen Beitrag über unsere Upgrades an unserem Camper findest du hier: Unsere Upgrades und Umbauten


Ver- und Entsorgung in Schweden

Auch wenn wir gerne frei stehen, fahren wir regelmäßig Campingplätze an, um die dortigen Serviceeinrichtungen wie Duschen, Waschmaschinen oder die Ver- und Entsorgung zu nutzen.

In Schweden ist die Infrastruktur für Camper insgesamt sehr gut ausgebaut. Es gibt zahlreiche kostenlose Entsorgungsstationen für Grauwasser sowie Wasserstellen zur Frischwasserversorgung.


Wo finden wir Ver- und Entsorgungsstationen?

Über die App Park4Night finden wir die meisten Stationen problemlos – oft inklusive Fotos und Nutzerbewertungen. Auch Tankstellen und Rastplätze bieten häufig die Möglichkeit zur Ver- und Entsorgung.


Unser Sicherheitsgefühl – und was wir tun, wenn es fehlt

In all den Jahren hatten wir in Schweden noch nie Probleme, einen passenden Stellplatz zu finden. Wir haben uns immer wohl und sicher gefühlt – ob am Seeufer, im Wald oder auf einem Parkplatz in der Nähe eines Dorfes.

Unser persönlicher Grundsatz lautet: Fühlen wir uns an einem Ort nicht wohl oder sicher – dann fahren wir weiter.

Wenn dich das Thema Sicherheit im Camper interessiert, dann schau gerne hier vorbei: Sicherheit im Camper


Wo finden wir unsere Stellplätze?

Park4Night – der Klassiker für Camper

Unsere erste Wahl ist und bleibt die App Park4Night. Sie ist speziell für Wohnmobilreisende entwickelt und bietet eine riesige Auswahl an Stellplätzen in ganz Schweden – von einfachen Parkbuchten bis hin zu idyllisch gelegenen Plätzen am See.

Du kannst gezielt nach Kriterien wie Stromversorgung, Wasseranschluss, Entsorgungsmöglichkeiten oder ruhiger Lage filtern. Besonders hilfreich finden wir die Kommentare der Community: Hier teilen andere Camper ihre Erfahrungen, Fotos und Hinweise – z. B. zur Zufahrtsbeschaffenheit oder zur Mückensituation.


Google Maps & Satellitenansicht

Wer es individueller mag, kann mit der Satellitenansicht von Google Maps eigene Stellplätze entdecken. Einfach an Seen, Flussufern oder Waldlichtungen heranzoomen – mit ein wenig Übung erkennt man gute Plätze schon am Luftbild.

Diese Methode eignet sich besonders, wenn du:

  • sehr abgelegene Plätze suchst,
  • weit weg vom Trubel stehen möchtest,
  • gerne spontan und unabhängig unterwegs bist.

Eremit – Wildcamping abseits der Massen

Eine spannende Alternative ist die App Eremit. Sie richtet sich speziell an Menschen, die abseits vom Mainstream campen wollen – in echter Ruhe, oft auf privaten, naturbelassenen Flächen.

Viele der Plätze liegen abgelegen, inmitten der Natur und sind nicht öffentlich einsehbar – ein klarer Vorteil für alle, die Wert auf Privatsphäre und echte Wildnis legen. Die Plätze sind oft kostenpflichtig, dafür aber einzigartig gelegen und fernab klassischer Routen.


NorCamp – der skandinavische Stellplatzführer

NorCamp ist eine Plattform, die sich auf Stell- und Campingplätze in Skandinavien spezialisiert hat. Die App enthält Tausende Einträge in Schweden, Norwegen und Finnland – mit detaillierten Informationen zu Ausstattung, Öffnungszeiten und Bewertungen. Die Karte ist übersichtlich, gut gepflegt und wird regelmäßig aktualisiert.

Freistehen mit dem Wohnmobil in Schweden

Praktische Tipps für deine Schwedenreise im Wohnmobil

Damit deine Reise durch Schweden nicht nur schön, sondern auch stressfrei und naturverträglich verläuft, haben wir hier einige wichtige Hinweise und Empfehlungen für dich zusammengestellt:

Nutze die richtigen Tools für die Stellplatzsuche

Apps wie Eremit und NorCamp sind äußerst hilfreich, um schöne, ruhige und legale Stellplätze zu finden. Diese haben wir dir weiter oben im Beitrag bereits vorgestellt.


Route mit Bedacht planen

Plane deine Reiseroute sorgfältig, vor allem in abgelegenen Regionen. So verpasst du keine landschaftlichen Highlights – und hast genug Zeit für spontane Entdeckungen oder Pausen.

Unter der Kategorie „Schweden“ stellen wir dir viele Orte und Wanderungen für deinen Schweden Roadtrip vor.


Informiere dich über die Regeln

Vor der Reise solltest du dich über die aktuellen Vorschriften zum Freistehen in Schweden informieren. Dazu zählen auch örtliche Besonderheiten wie Naturschutzgebiete, Feuerverbote oder Parkregelungen. Auf der offiziellen schwedischen Touristenseite findest du weitere Informationen: visitsweden.de


Autark unterwegs? Sei gut vorbereitet

Wenn du frei stehen möchtest, sollte dein Camper entsprechend ausgestattet sein:

  • Campingtoilette
  • Ausreichend Frischwasser
  • Stromversorgung (zum Beispiel über eine Solaranlage oder Powerbank)

Feuer machen – aber verantwortungsvoll

In vielen Regionen Schwedens gelten im Frühjahr, Sommer und Herbst Feuerverbote, um Waldbrände zu vermeiden. Die App Naturkartan zeigt dir, wo sich offizielle Feuerstellen und Grillplätze befinden.

Tipp: Es ist sinnvoll, eine eigene Feuerschale* mitzuführen. So kannst du – wo es erlaubt ist – sicher und umweltfreundlich ein Feuer machen oder grillen.


Mückenschutz nicht vergessen

Besonders im Sommer und in Wassernähe können Stechmücken lästig werden, insbesondere in den nördlichen Regionen.

Diese Mittel haben sich bewährt:

  • Mygga, ein sehr wirksames schwedisches Mückenspray, das du vor Ort kaufen kannst
  • Zusätzlich helfen lange Kleidung in der Dämmerung und Moskitonetze*
  • Thermacell-Geräte* für den Einsatz im Freien

Ein Gadget, auf das wir nicht mehr verzichten möchten, ist der Thermacell. Das Mückenabwehrgerät erzeugt eine etwa 20 m² große Schutzzone, in die Mücken nicht eindringen. Wir nutzen das Thermacell-Standgerät, welches einfach auf eine Gaskartusche aufgesetzt wird.



E-Book: Schweden – Reiseführer von Iwanowski

Unsere E-Book-Empfehlung: „Schweden – Reiseführer von Iwanowski“. Auf der BookBeat-App kannst du dir ganz unkompliziert das E-Book herunterladen. Mit unserem Aktionscode „60tgratis“ kannst du BookBeat zwei Monate lang kostenlos testen.


Fazit: Freiheit genießen – mit Rücksicht

Freistehen in Schweden ist eine wunderbare Möglichkeit, die Natur hautnah zu erleben – doch mit der Freiheit kommt auch Verantwortung. Wer sich an die Regeln hält, Rücksicht zeigt und mit gesundem Menschenverstand unterwegs ist, wird unvergessliche Momente erleben.


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Weitere Beiträge

Unter der Rubrik „Schweden“ findet ihr weitere Beiträge über unsere Schweden-Reisen. Eine kleine Auswahl verlinken wir euch hier:

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Wandern im Skuleskogen Nationalpark

Der Nationalpark Skuleskogen liegt an der wunderschönen schwedischen Ostküste.

Mit einer einzigartigen Landschaft aus dichten Wäldern, tiefen Schluchten und malerischen Seen bietet der Park die perfekte Kulisse für unvergessliche Wanderungen. Besonders bekannt ist er für seine dramatischen Felsformationen und seine Lage entlang der Höga Kusten, der „Hohen Küste“, die als UNESCO-Weltnaturerbe ausgezeichnet wurde.

Damit ihr euch in unserem Beitrag besser zurechtfindet, haben wir ein Inhaltsverzeichnis mit Sprungmarken erstellt.

Inhaltsverzeichnis


Der Höga Kustenleden – Wandern mit Meerblick

Einer der bekanntesten Wanderwege im Nationalpark ist der Höga Kustenleden, ein Fernwanderweg, der sich über 129 Kilometer entlang der Küste erstreckt. Die Strecke bietet eine Mischung aus spektakulären Meerblicken, steilen Klippen und idyllischen Buchten – eine beeindruckende Kombination aus Wildnis und Küstenlandschaft.

Auch wer nicht die gesamte Strecke wandern möchte, kann Teiletappen erkunden und so einige der schönsten Abschnitte des Nationalparks entdecken.


Das Highlight: Die Felsspalte Slåttdalsskrevan

Ein absolutes Highlight des Skuleskogen Nationalparks ist die Slåttdalsskrevan – eine gigantische Felsspalte, die sich über 200 Meter erstreckt und fast 30 Meter tief ist.

Die beeindruckende Schlucht entstand durch tektonische Bewegungen und Erosion über Jahrtausende hinweg. Die gewaltigen Felswände ragen steil nach oben und sorgen für ein spektakuläres Panorama. Kein Wunder, dass dieser Ort zu den beliebtesten Fotomotiven in der Region gehört!

Tipp: Zur Hauptsaison im Sommer kann es hier sehr voll werden. Eine frühe Anreise wird empfohlen, da die Parkplätze schnell belegt sind.


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Bist du für deine Wanderung gut ausgerüstet? Hier teilen wir unsere persönlichen Empfehlungen für die perfekte Wanderausrüstung.

Unsere Wanderausrüstung

Eingänge des Nationalparks

Der Nationalpark Skuleskogen hat drei verschiedene Zugänge, die jeweils unterschiedliche Wandererlebnisse und landschaftliche Highlights bieten. Hier ein Überblick:

Süd-Eingang:

Der Eingang befindet sich am südlichen Ende des Parks und ist ideal, um den beeindruckenden Berg Skuleberget mit der Felsspalte Slåttdalsskreva zu erkunden.

Hier erwartet einen eine gut markierte Route, die zum Aussichtspunkt auf dem Gipfel führt. Die Aussicht von oben ist einfach spektakulär und bietet einen Panoramablick auf den Nationalpark und das umliegende Meer.

Am Süd-Eingang führt auch der Höga Kustenleden (Höhenküstenweg) vorbei. Vom Parkplatz aus kann man auch einen Abstecher hinunter zum Sandstrand an der Bucht Kälsviken machen.

Wir starteten unsere Wanderung am Süd-Eingang Mitte Mai. In diesem Teil des Nationalparks lag bis auf in der Schlucht kein Schnee mehr.


West-Eingang:

Dieser Eingang ist gut zugänglich und bietet ebenfalls verschiedene Wanderwege.

Vom Eingang führt ein rollstuhlgerechter Pfad mit einer Länge von 800 Metern zu einem Aussichtspunkt am südöstlichen Hang des Berges Nylandsrute.

Långtjärnhällorna ist ein weiterer Aussichtspunkt und nach 1,2 Kilometern zu erreichen. Der Weg verläuft größtenteils über felsiges Gelände und auf Holzstegen.

Vom West-Eingang ist auch eine Wanderung zur Felsspalte möglich. Die einfache Entfernung beträgt hier allerdings sechs Kilometer und ist somit länger als von den anderen Park-Eingängen.

Zum Zeitpunkt unseres Besuches Mitte Mai waren der West-Eingang und die Wanderwege teilweise noch voller Schnee.


Nord-Eingang:

Dieser Eingang befindet sich im Norden des Nationalparks. Von hier aus kann man entlang der Höga Küste wandern und die atemberaubenden Ausblicke auf das Meer und die Klippen genießen. Der Weg führt dich durch dichte Kiefernwälder und vorbei an idyllischen Buchten.

3,5 km vom Nordeingang entfernt befinden sich die Tärnättholmarna, zwei Inseln, die über eine Sandbrücke mit dem Festland verbunden sind.

Auch von hier aus kannst man zur bekannten Felsspalte wandern.


Unsere Wanderung im Skuleskogen Nationalpark

AusgangspunktWanderparkplatz am Süd-Eingang (Koordinaten auf Google Maps)
Länge8 Kilometer (Rundweg)
Höhenmeterca. 270 Meter
Wanderzeit1,5 Stunden
Schwierigkeitsgradmittel

Weiter unten haben wir dir unsere Wanderung auf komoot.de verlinkt.

Wir starteten am Süd-Eingang und folgten den orangefarbenen Markierungen des Höga Kustenleden. Ziel unserer Wanderung war der berühmte Berg Slåttdalsberget mit der Felsspalte Slåttdalsskreva.

Wir haben uns für die Wanderung vom Süd-Eingang entschieden, denn die Wanderwege, die vom West-Eingang ausgehen, waren zu diesem Zeitpunkt (Mitte Mai) teilweise noch verschneit.

Die ersten zwei Kilometer führten durch einen dichten Fichtenwald, bis sich der Weg teilte:

Rechts: Direkt auf den Slåttdalsberget
Geradeaus: Durch das Slåttdalen-Tal – unsere Wahl

Hier erwarteten uns Holzstege, felsige Abschnitte und schmale Pfade, die mit Wurzeln und Steinen durchsetzt waren.


„Troll-Tor“ – Ein verstecktes Naturphänomen

Kurz vor der Felsspalte erreichten wir das „Troll-Tor“, eine enge Felsformation, durch die der Wanderweg führte. Besonders spannend: Einige Abschnitte waren noch mit Schnee bedeckt, sodass wir genau auf die Spuren vorheriger Wanderer achten mussten.

Nach der Schneepassage teilte sich der Weg erneut:

  • Rechts: Ein kurzer Klettersteig auf den Slåttdalsberget
  • Geradeaus: Zur Felsspalte Slåttdalsskrevan

Wir entschieden uns, erst die Felsspalte zu erkunden und auf dem Rückweg über den Berg zu wandern.


Felsspalte Slåttdalsskrevan

Bis zur bekannten Felsspalte waren es nur wenige Meter. Wir standen sozusagen am oberen Ende der Schlucht.

Normalerweise kann man durch die Spalte hindurchwandern, doch zu unserem Besuch lag dort Meter hoher Schnee, sodass eine Durchquerung zu gefährlich gewesen wäre. Stattdessen genossen wir den fantastischen Aussichtspunkt auf der Nordseite


Der Rückweg über den Slåttdalsberget

Nach einer kurzen Pause machten wir uns auf den Rückweg über den Slåttdalsberget. Von hier aus hatten wir nochmals spektakuläre Ausblicke über den Nationalpark. Der Abstieg erstreckte sich über eine längere Fläche und war daher weniger anspruchsvoll als der Aufstieg.

Unten angekommen, nahmen wir noch einen kleinen Umweg zum Strand von Kälsviken – ein wunderschöner Ort mit Sitzgelegenheiten und Übernachtungshütten.

Skuleskogen Nationalpark, Schweden

Unsere Wanderung auf komoot.de:


Unser Ausflug zum West-Eingang

Am Abend machten wir noch einen Abstecher zum West-Eingang. Wir waren überrascht, denn hier erwartete uns eine Menge Schnee.

Wir schlenderten zum 800 Meter entfernten Aussichtspunkt am südöstlichen Hang des Berges Nylandsrute und konnten sogar einen Siberian Jay bei der Futtersuche beobachten.


Weitere Beiträge

Unter der Rubrik „Schweden“ findet ihr weitere Beiträge über unsere Schwedenreisen. Eine kleine Auswahl verlinken wir euch hier:

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